Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / AUSDAUER TRAINING & HERZ PRÄVENTION - mit Prof. Dr. Thomas Schachner
Transcript
- 0:03SPEAKER_02: Willkommen zu Rocket Fighting, eurem Podcast für Gesundheit, Fitness und Leistung.
- 0:09SPEAKER_02: My name is Dr.
- 0:10SPEAKER_02: Bolover.
- 0:11SPEAKER_02: Ich bin Ärzte und Coach.
- 0:15SPEAKER_00: Ich bin Ärztin und Wissenschaftler.
- 0:18SPEAKER_00: In diesem Podcast wollen wir euch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse näher bringen und euch zeigen, dass die Verbesserung eurer Gesundheit und Leistung keine Raketewissenschaft ist.
- 0:29SPEAKER_02: Warum ist Bewegung so unglaublich wichtig für unser zentrales Organ des Lebens, beziehungsweise das Organ, was die meisten Menschen immer mit Leben assoziieren, und zwar mit dem Herz.
- 0:46SPEAKER_02: Darüber spreche ich mit Professor Dr.
- 0:48SPEAKER_02: Thomas Schachner.
- 0:51SPEAKER_02: Professor Schachner ist Herzchirurg und hat einen Master in Gesundheitswissenschaften.
- 0:57SPEAKER_02: Wir sprechen über sein neues Buch, das bewegte Herz heißt das Bewegung statt Medikamente, fit, gesund and activ bleiben.
- 1:05SPEAKER_02: And I have gone, dass das Thema super wichtig ist.
- 1:08SPEAKER_02: When you do vielleicht mal Diskussionen habt mit eurem Angehörigen, die euch vielleicht sagen, dass Bewegung und Sport ja vielleicht nicht so wichtig ist in clinischen Setting.
- 1:18SPEAKER_02: And da kann man sagen, das sagen sowohl die neuesten Studien, das sagt auch Professor Schachner und das ist auch meine Meinung, dass Bewegung eines der wichtigsten, wenn nicht sogar das, wichtigste Mittel ist, um lange zu leben, um lange gesund zu bleiben und um vielleicht auch längere Zeit Krankheiten zu vermeiden.
- 1:38SPEAKER_02: Ich entschuldige mich jetzt schon so ein bisschen für den Ton, weil wir hatten ziemlich Probleme mit unserer Aufnahmesoftware und es hat alles immer etwas gedauert.
- 1:47SPEAKER_02: Ich musste alles ein bisschen hin und her schneiden und schieben und mein Mikrofon ist zu einem Überfluss dann leider auch noch ausgefallen.
- 1:54SPEAKER_02: Also sorry für den Ton, Leute.
- 1:56SPEAKER_02: Ich hoffe trotzdem, dass ihr eine ganze Menge aus dem Interview mitnehmen könnt und dass ihr vielleicht auch den ein oder anderen Gedenk- und Diskussionsansatz für eure Familie findet und vielleicht auch die politischen Dinge zwischen den Zeilen so ein bisschen herauslesen könnt.
- 2:14SPEAKER_02: Alles klar, viel Spaß bei dem Podcast und macht's gut bis dahin.
- 2:17SPEAKER_02: Euer Godo.
- 2:18SPEAKER_02: Ciao.
- 2:20SPEAKER_02: Hallo, Herr Professor Thomas Schachner.
- 2:24SPEAKER_01: Hallo, Kollege Röerken, freut mich.
- 2:27SPEAKER_01: Danke für die Einladung zu Ihrem Podcast.
- 2:31SPEAKER_02: Sehr schön, dass Sie hier sind.
- 2:33SPEAKER_02: Warum ist denn Bewegung besser für das Herz als Medikamente?
- 2:39SPEAKER_01: Ja, Sie spielen wahrscheinlich auf den leicht provokanten Untertitel meines Buches an.
- 2:46SPEAKER_01: Es ist so, ich glaube, es ist in der Tat so, dass es besser ist, und zwar in der Form, wo es geeignet ist, und zwar in erster Linie unter dieser großen Gruppe des Lifestyle-Faktoren, wo wir alle die Möglichkeit haben, ohne Nebenwirkungen quasi mit einem gesundheitsfördernden Lebensstil, wo sehr stark die Bewegung dazugehört, zu arbeiten und dadurch mitunter die Notwendigkeit von Medikamenten vielleicht ganz zu verhindern oder vielleicht zu reduzieren oder auch ein guter Effekt, wenn sie nur später notwendig sind, nicht im Verlauf des Lebens.
- 3:33SPEAKER_01: Also es ist nicht ein, meine, gleich vorweg, meine Sichtweise kommt aus der Medizin.
- 3:41SPEAKER_01: Ich bin im Bereich der Herzkirgie, der Spitzmedizin tätig, halte auch sehr viel von unseren medizinischen Möglichkeiten.
- 3:50SPEAKER_01: Aber ich glaube, dass wir alles machen und ausnützen sollten, was möglich ist, um unsere Gesundheit zu fördern.
- 3:57SPEAKER_01: Und erst dann, wenn es notwendig ist, mit den Medikamenten natürlich dazu behandeln.
- 4:04SPEAKER_02: Spannend.
- 4:05SPEAKER_02: Ja, Sie sind Fahrrad zur Herzchirurgie.
- 4:09SPEAKER_02: Ich sage mal, das ist eine der chirurgischen Königsdisziplinen, ist mit sehr viel fachwerklichem und handwerklichem und Wissen, Know-how verbunden.
- 4:20SPEAKER_02: Sie haben aber auch einen Master in Gesundheitswissenschaften und Sie halten ein Symposium zu Das bewegte Herz, wie Sie gerade gesagt haben, Bewegung statt Medikamente und haben dazu eben ein gleichnamiges Buch geschrieben.
- 4:34SPEAKER_02: Aber wie hat sich denn so Ihre Leidenschaft für die Bewegung da einfach auch so als Gesundheitsfaktor entwickelt?
- 4:42SPEAKER_02: Wie sind Sie dazu gekommen?
- 4:45SPEAKER_01: Also einerseits bewege ich mich gerne, jetzt nicht im übertriebenen Extrembereich, aber durchaus gerne und vor allem draußen im vorzugsweise alpinen Gelände.
- 4:59SPEAKER_01: Ich habe dann im Zuge des Gesundheitswissenschaftenstudiums mich vermehrt mit dem Thema der Gesundheitsförderung beschäftigt und da im Speziellen auch mit der Bewegung und bin dann hängen geblieben bei dem Thema.
- 5:14SPEAKER_01: Ich habe festgestellt, dass da gerade in den letzten Jahren ein deutliches Angebot an Fachpublikationen stattgefunden hat und auch nach wie vor stattfindet, teilweise in sehr, sehr guten Journalen.
- 5:32SPEAKER_01: Also da bewegen wir uns wirklich im ganz, ganz seriös untersuchten Bereich.
- 5:37SPEAKER_01: Und das hat mein Interesse verstärkt geweckt.
- 5:41SPEAKER_01: Davor war ja die Evidenz durchaus wechseln.
- 5:46SPEAKER_01: So quasi, der eine sagt, Sport ist Mord, der andere sagt, Sport ist die Lösung für alles.
- 5:52SPEAKER_01: Und keiner hatte so richtig die wissenschaftliche harte Evidenz.
- 5:56SPEAKER_01: Und die ist jetzt eigentlich sehr, sehr stark vorhanden für die Bewegung, für die wirklich handfest gesundheitsfördernden Effekte, also Verhinderung von unterschiedlichsten Erkrankungen, insbesondere auch aus dem Herz-Kreislauf-Bereich.
- 6:16SPEAKER_01: Und da das doch die nach wie vor häufigste Gruppe ist und ich, die mich auf der anderen Seite als fachlich auch beschäftigen, ist da eines zum anderen gekommen.
- 6:31SPEAKER_01: Und ich habe das so viel gelesen, habe mir gedacht, es ist eine wirklich starke Evidenz da und das Wissen muss unter die Leute.
- 6:41SPEAKER_01: Es bringt nichts, wenn sich ein paar Fachleute austauschen zu diesen Arbeitswissen muss wirklich unter die Leute und auch bietet vielleicht auch an einen neuen Aufhänger, dass es wirklich die Untersuchungen auch gibt, damit auch die Evidenz, also die Datenlage, die Studienlage diese gesundheitsfördernden Effekte der Bewegung unterstützt.
- 7:12SPEAKER_01: Und so kam es dann auch zum Buch.
- 7:14SPEAKER_01: Ich habe das automatisch, hat das gearbeitet bei mir und raus kam dann das Buch, ja.
- 7:22SPEAKER_02: Ja.
- 7:22SPEAKER_02: Und sehen Sie vor dem, ich sag mal, Sie sagen jetzt Bewegung und generell das als Gesundheitsfaktor zu entwickeln.
- 7:30SPEAKER_02: Und sehen Sie da auch Unterschiede zwischen, sage ich mal, jetzt hochintensiven Sachen, mittelintensiven Sachen, lockerem intensiven Training oder geht es Ihnen eher so um das Globale, das Globale, sage ich mal so, Bewegung?
- 7:45SPEAKER_01: Der Auslöser war eigentlich, eine eher globale Perspektive, nämlich im Hinblick auch auf unsere ärztliche Tätigkeit, die wir, wir wollen ja eigentlich alle einfach das Beste für die Menschen und das Beste ist sicherlich, dass sie gesund bleiben.
- 8:03SPEAKER_01: Und ja, da ist das Hauptproblem, dass sich so quer durch die Befragungen auch durchaus international, teilweise sogar wirklich weltweit, gut die Hälfte der Bevölkerung zu wenig bewegt.
- 8:31SPEAKER_01: Das heißt, da liegt das große Problem und dort lege auch das große Potenzial.
- 8:35SPEAKER_01: Jeden Prozent, den man da motivieren könnte, von zu wenig bis keiner Bewegung in die Bewegung zu kommen, mal hätte man natürlich einen ganz enormen Gesundheitsbenefit auch, wäre gesundheitsökonomisch auch nebenbei ganz, ganz ein wichtiger Faktor.
- 8:56SPEAKER_01: Also eher, das ist die Schiene, auf der ich komme sozusagen, bringe aber dann schon, also versuche die Leute generell zu motivieren.
- 9:09SPEAKER_01: Und das beginnt eigentlich beim Sitzen.
- 9:12SPEAKER_01: Das ist ja ganz interessant, dass man auf das Sitzen als eigenen pathologischen Faktor auch drauf gekommen ist in den letzten Jahren, durch gezieltes Abfragen, dass auch der assoziiert ist mit einer erhöhten Krankheitsbelastung, bis hin zu einer Sterblichkeit, zu einer erhöhten frühzeitigen.
- 9:33SPEAKER_01: Und das heißt, wenn man schon Menschen, die viel sitzen, die vielleicht gar keinen Sport machen, gar keine mittlere Intensität, dass man die schon einmal über die leichte Bewegung, über die leichte Aktivitätsstufe, also bis zu drei Mete-Einheiten, schon einmal in die Bewegung bringt und dadurch schon einen fördernden Effekt haben.
- 10:00SPEAKER_01: Und dann natürlich aufbauend bis hin zur hohen Intensität natürlich, die die Menschen oder einen gewissen Anteil bringen.
- 10:10SPEAKER_02: Ja.
- 10:11SPEAKER_02: Und ich sag mal, Sie sind irgendwie, Sie sind Herzchirurg und Sie haben jeden Tag irgendwie jeden Tag Herz-Kranzgefäße in der Hand, sag ich mal.
- 10:23SPEAKER_02: Und Sie sehen wahrscheinlich auch jeden Tag irgendwie, was da mit diesen Herz-Kranzgefäßen relativ häufig passiert.
- 10:29SPEAKER_02: Was kann man denn genau verbessern durch Bewegung?
- 10:33SPEAKER_02: Also was hat das für eine Auswirkung, gerade so, wenn man Herz-Kranzgefäße sich jetzt irgendwie anguckt, was ja die häufigste Todesursache oder eine der häufigsten Todesursachen ist im mittleren Lebensalter oder eine der häufigsten Todesursachen ist in westlichen Nationen?
- 10:47SPEAKER_01: Also man kann in der Tat durch die Aktivität, durch die körperliche Aktivität regelmäßig die häufigsten Herz-Kaisler-Ekrankungen, das sind der Herzinfarkt und der Schlaganfall, und deren Folgen reduzieren.
- 11:06SPEAKER_01: Das Auftreten verzögern und damit das nicht zuletzt auch das Überleben sogar verlängern in den Bevölkerungsgruppen.
- 11:18SPEAKER_01: Das heißt, im Endeffekt wäre natürlich das, was man sich vorstellen kann, die Ursache für die häufigste Ursache für den Herzinfarkt ist natürlich die Verkalkung der Gefäße durch unterschiedliche Formen der Verkalkung kommt es dann zu Engstellen, es kommt dann dort auch zu Aufbrechen, zu Bilden von Blutgerinsen an gewissen Stellen.
- 11:42SPEAKER_01: Und diese Faktoren führen dann zum Herzinfarkt.
- 11:47SPEAKER_01: Und hier beugt die Bewegung sehr gut oder ist einer der wesentlichen Faktoren, die ihr vorbeugen.
- 11:56SPEAKER_02: Und wenn Sie jetzt, ich sag mal, wenn Sie jetzt irgendwie einen Alltag sehen, sehen Sie, dass, gut, Sie werden jetzt wahrscheinlich eher einen Bypass machen bei jedem, also ein Gefäß, was dem verstopften Gefäß kollateral bildet, also wo Blut quasi das Areal besser wieder versorgen kann.
- 12:14SPEAKER_02: Aber sehen Sie da, dass die Patienten jünger werden oder sehen Sie, dass das generell sich verändert, das Publikum, was irgendwie da bei Ihnen die Intervention bekommt?
- 12:23SPEAKER_02: Oder wie sieht das aus?
- 12:26SPEAKER_01: Nein, ist eher, also Jünger eher nicht.
- 12:32SPEAKER_01: Das hängt aber auch damit zusammen, dass wir natürlich gemeinsam mit den interventionellen Kardiologen hier die Behandlungsstufen haben und dann sozusagen bei den schwersten Ausprägungen von der Herzkranzgefäßerkrankung die Chirurgie, die Bypass-Kirurgie, dann die Behandlung der Wahl darstellt.
- 12:54SPEAKER_01: Und was ich aber schon sehe, ist, wenn Menschen, Patienten, die vor der Operation körperlich aktiv waren, die tun sich schon leichter, durch die Operation zu kommen, durch dass der Intensivaufenthalt auch verläuft, besser, schneller, die kommen schneller wieder auf die Beine auch danach.
- 13:27SPEAKER_01: Das sieht man schon häufig.
- 13:31SPEAKER_01: Als Benefit.
- 13:32SPEAKER_01: Wir haben ja natürlich alle, es ist zum Teil natürlich auch, das heißt nicht, dass man jetzt mit ausreichender Bewegung keine Erkrankungen mehr hat.
- 13:39SPEAKER_01: Also es ist bis zu einem gewissen Grad dann auch ein, sind andere Faktoren dabei und auch eine Alterserscheinung.
- 13:46SPEAKER_01: Das heißt, die Patienten sind dann nicht weg oder auch wenn man sich bewegt hat, aber dann ist er vielleicht ein sehr rüstiger Mitsitziger, der ansonsten sehr, sehr fit ist und kann natürlich da entsprechend mit sehr, sehr niedrigem Risiko auch durch einen herzchirurgischen Eingriff gehen.
- 14:06SPEAKER_02: Und so ein Herzjurkung.
- 14:07SPEAKER_01: Das sind schon ein großer Vorteil.
- 14:09SPEAKER_02: Ist ja nicht ganz ein kleiner Eingriff, muss man sagen.
- 14:13SPEAKER_01: Genau.
- 14:13SPEAKER_01: Und da ist es besser, je besser der Ausgangszustand ist, auch die Verfassung, die Gepräglichkeit, wird jetzt viel beforscht.
- 14:26SPEAKER_01: Faktoren, die da Einfluss nehmen, die wirken sich aus auf das Ergebnis nach der Operation.
- 14:40SPEAKER_02: Aber ich sag mal, Stoffwechselerkrankung, Diabetes, sehr viele andere und Herzkranz oder Verkalkung der Gefäße findet eigentlich ja schon tendenziell betrachtet immer früher statt.
- 14:56SPEAKER_02: Oder die Patienten werden zumindest jünger, wir erleiden immer mehr auch Übergewicht an die Positassen zu.
- 15:05SPEAKER_02: Sehen Sie generell, dass es vielleicht auch, wenn Sie zu den Kardiologen rüberschauen, dass sich das Publikum da verändert?
- 15:13SPEAKER_01: Naja, es ist ganz wichtig.
- 15:16SPEAKER_01: Das Problem des Übergewichts ist wirklich ein globales.
- 15:20SPEAKER_01: Also das trifft jetzt nicht nur uns in Europa, USA, sondern wirklich weltweit.
- 15:30SPEAKER_01: Und da hängen schon einige Erkrankungen, die sind ganz schön, sieht man, dass wenn ein wichtiges Krankheitsbild, dieses sogenannte metabolische Syndrom, hier zusammenkommt, wo dieses Übergewicht ein wesentlicher Faktor ist, dann der beginnende Bluthochdruck und die beginnende Veränderung, Erkrankung im Bereich der Blutfette, wenn das zusammenkommt, dann haben wir einen sprunghaften Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von Diabetes.
- 16:06SPEAKER_01: Und das Übergewicht ist wirklich massiv zugenommen in den letzten Jahrzehnten.
- 16:14SPEAKER_01: Auch in ganz, ganz seriösen Fachzeitschriften wie Lenzet ist das ganz stark thematisiert worden in den letzten Jahren.
- 16:26SPEAKER_01: Und auf der anderen Seite haben wir natürlich ein bisschen Ausgleich im medizinischen Fortschritt über die letzten Jahrzehnte auch weltweit betrachtet und auch durchaus bei uns, sodass hier diese krankmachenden Faktoren natürlich vielleicht ein noch besseres Gesundheitsergebnis in der Bevölkerung verlangsamen, vom Effekt her.
- 17:02SPEAKER_02: Aber dass die Erkrankungen auftreten, sehen Sie schon, dass es früher anfängt.
- 17:09SPEAKER_01: Also es ist in gewissen Fällen, wenn diese gesagten Faktoren zusammenkommen, insbesondere diese drei Faktoren im metabolischen Syndrom, das sind dann Leute, die wirklich ein stark erhöhtes Risiko haben für Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßerkrankungen in den Beinen und so weiter.
- 17:36SPEAKER_02: Okay, dann sagen wir, wir haben jetzt irgendwie einen Patienten, der sich mit Mitte 50 bei Ihnen vorstellt, der eine zwei Gefacce-Karker, also eine kardiovaskuläre Erkrankung, der einfach auch mitbringt.
- 17:50SPEAKER_02: Wie würden Sie den jetzt so klassischerweise versorgen?
- 17:55SPEAKER_01: Das würde man uns gemeinsam mit den Kardiologen den Herzkatheterbefund ansehen, den der Kardiologe macht.
- 18:07SPEAKER_01: And dann hängt es ab von der Schwere der Gefäßverengungen, grob gesagt, wie viele Verengungen, wie langstreckig und wo sie lokalisiert sind, an einem, zwei, drei Gefäßen.
- 18:24SPEAKER_01: Da kommt es auch darauf an, ob es an kritischen Aufteilungsstellen zum Beispiel vorhanden sind oder am linken Hauptstamm, wo ganz, ganz große Anteile des Herzens versorgt werden.
- 18:36SPEAKER_01: Und dann würde man entsprechend planen, das entweder aufzudehnen und mit Stance zu versorgen, oder eben mit Hilfe einer koronaren Bypass-Operation, wo wir bei einem 50-Jährigen natürlich, das ist ein sehr junges Patientenalter, vorzugsweise auch mit arteriellen Beipässen arbeiten, wie zum Beispiel die Labustwandarterie.
- 19:05SPEAKER_01: Oder gibt auch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Armarterie hier zu verwenden und hier möglichst langlebige Umgehungskreisläufe zu schaffen.
- 19:17SPEAKER_01: Man darf trotzdem nicht vergessen, dass das, was wir in der Medizin machen, eine sehr effektive Behandlung ist, die dem Patienten wieder hilft, ins Leben zurückzukommen, voll aktiv zu werden.
- 19:33SPEAKER_01: Und man darf nicht vergessen, das ist trotzdem notwendig, dann auch danach die Lebensstilfaktoren plus die medikamentöse Behandlung hier entweder weiterzuführen oder in so einem Fall, wie wenn es sehr junge Patienten, die vielleicht vorher inaktiv waren, wirklich die dazu zu bringen, den Lebensstil zu ändern, weil ja ansonsten die Erkrankungen der Herzkranzgefäße fortschreiten.
- 20:08SPEAKER_01: Das heißt auch in weiter stromabwärts gelegene Positionen dann Verengungen auftreten oder vielleicht diffuser, also so langstreckig bis in die Spitzenbereiche hinein.
- 20:21SPEAKER_01: Und da haben wir zwar geholfen, wieder aktiv zu werden, aber trotzdem gibt es dann einen großen Unterschied, ob diese ganzen Begleitmaßnahmen von den Patienten umgesetzt werden oder nicht.
- 20:35SPEAKER_01: Gibt es auch ganz aktuelle Studien dazu, die das zeigen.
- 20:40SPEAKER_01: Also sowohl medikamentös als auch die Lebensstilfaktoren, wo auch ganz groß die Bewegung dazu gehört.
- 20:47SPEAKER_02: Ja, also Sie haben dann einfach gute Werkzeuge, um diese Krankheit, sage ich mal, symptomatisch zu behandeln und das Ganze aufzumachen wieder.
- 20:57SPEAKER_02: Aber letztendlich, wenn der Patient nicht generell sich verändert, dann wird das wahrscheinlich die Erkrankung weiter fortschreiten.
- 21:04SPEAKER_02: Und er braucht dann noch einen Problem.
- 21:05SPEAKER_02: Ganz richtig, ganz richtig.
- 21:07SPEAKER_01: Ganz richtig.
- 21:08SPEAKER_01: Also das heißt, wir versprechen nicht, dass jetzt mit Bewegung nichts mehr passiert.
- 21:15SPEAKER_01: Aber es ist ja auch wunderbar, wenn es zehn Jahre später auftritt, die Probleme, oder wir überhaupt in einem viel besseren Zustand sind, um auch dann die medizinische Hilfe in Anspruch nehmen zu können.
- 21:29SPEAKER_02: Ja, keine Frage.
- 21:30SPEAKER_02: Und es gibt also natürlich, man kann diese Erkrankung nicht, sag mal, verhindern, aber das Auftreten dieser Erkrankungen kann man meistens relativ weit nach hinten verlegen.
- 21:43SPEAKER_02: Denn ganz genau viel in seinem Lebensstil.
- 21:46SPEAKER_02: Das sagen Sie auch wunderbar in Ihrem Buch.
- 21:48SPEAKER_01: Und das macht natürlich einen Unterschied, ob wir den besagten Patienten mit 50 Jahren haben oder ob man das mit 75 Jahren hat, als ansonsten fitter Patient da vielleicht einmalig im Leben eine Operation hat.
- 22:00SPEAKER_01: Und das war es.
- 22:01SPEAKER_01: Oder mit 50 dann doch rechnen muss, dass man wiederholt auch Eingriffe hat, die Gefahr besteht, dass sich doch wieder engstellen bilden, Herzinfarkte im zettlichen Verlauf bilden.
- 22:14SPEAKER_02: In Ihrem Buch sprechen Sie hier auch viel über evolutionäre Prozesse und über das Fight oder Flight-Syndrome.
- 22:22SPEAKER_02: Wir sprechen darüber auch relativ häufig hier im Podcast.
- 22:26SPEAKER_02: Und das Fight-of-Flight-Syndrom ist eine komplette Aktivierung unserer hormonellen Achse, unserer Katechulamine, unserer gesamten physiologischen Aktivität.
- 22:34SPEAKER_02: Das hat eigentlich einen evolutionären Ursprung und hat auch damit irgendwie unser Überleben gesichert.
- 22:41SPEAKER_02: Aber jetzt führt es häufig irgendwie auch zu Problemen.
- 22:44SPEAKER_02: Vielleicht können Sie da nochmal so ein bisschen ansetzen und was das irgendwie auch so ein bisschen, was da Bewegung als Vorteil sein kann.
- 22:51SPEAKER_01: Genau.
- 22:52SPEAKER_01: Eigentlich ist die Bewegung hier ja der Schlüsselfaktor.
- 22:57SPEAKER_01: Flight oder Fight heißt Stress in, das können unterschiedliche Stressoren sein, die dann in dieser Achse münden, letztlich.
- 23:08SPEAKER_01: Und was war damals die sinnvolle Reaktion, wie schon der Name sagt, Flight oder Fight, beides eine hohe körperliche Aktivität.
- 23:18SPEAKER_01: Also flüchten, wegsprinten, weglaufen oder kämpfen, beides sehr starke Bewegungsformen letztlich, die sich da angeschlossen haben.
- 23:35SPEAKER_01: Heute haben wir den Stress vor dem Fernseher oder auf der Couch oder im Stehen, im Diskutieren und bewegen uns nicht.
- 23:46SPEAKER_01: Und da ist eine wunderbare Möglichkeit, auch in der Tat in so vielleicht Stresssituationen, dass man wirklich mal zwischendurch zwei Stockwerke rauf und runter geht, um ein bisschen hier einen Stressabbau wirklich zu bewirken.
- 24:06SPEAKER_01: Geht eigentlich wunderbar, auch für auch aus eigener Erfahrung.
- 24:13SPEAKER_01: Also wenn irgendwelche Probleme Wälze gedanklich, ist es meistens gut, mal so ein bisschen längere Wanderung oder Tour, so ab einer Dreffelstunde Stunde merke ich so einen erleichternden Effekt auf den Stress, auf den mentalen als auch auf den körperlichen.
- 24:36SPEAKER_01: Genau.
- 24:37SPEAKER_02: Ja, definitiv sehe ich auch so, absolut.
- 24:40SPEAKER_01: Und ist auch in Untersuchungen, also da gibt es zahlreiche Untersuchungen auch, wo das Stresslevel gemessen wurde und das kann man auch mit leichten Formen, das mag ich immer wieder untermauern auch, dass ein typisches Beispiel, ein Waldspaziergang kann, mit dem kann man ganz wunderbar den Stresslevel gemessen, mit dem Stresshormon zum Beispiel, reduzieren, abbauen.
- 25:11SPEAKER_02: Absolut, absolut.
- 25:12SPEAKER_02: Und ich finde auch, Sie haben im Buch die Bezeichnung benutzt, dass Sie negative Emotionen, dass sie die meistens runterschlucken.
- 25:21SPEAKER_02: Und das fand ich eine sehr treffende Definition des Ganzen.
- 25:24SPEAKER_02: Weil ich finde auch ganz häufig, dass man genau dann, wenn man eben das Gefühl hat, so negative Emotionen unterzudrücken und herunterzuschlucken, dass man dann mit Sport eine sehr gute Möglichkeit hat, dagegen das wieder freizumachen und das irgendwie wieder an die Oberfläche zu bringen.
- 25:40SPEAKER_01: Genau, mal zumindest eine wirklich handfeste körperliche Möglichkeit, hier eine Erleichterung zu schaffen.
- 25:50SPEAKER_01: Heißt nicht, dass das Problem dann gelöst ist, klarerweise, aber es hilft einmal, diesen Stesszustand zumindest zu reduzieren, weil der ist auf Dauer krankmachend.
- 26:02SPEAKER_01: Das wissen wir auch heute.
- 26:03SPEAKER_01: Auch auf das Herzgleislaufsystem insbesondere.
- 26:06SPEAKER_01: Der sogenannte chronische Stress, nicht?
- 26:11SPEAKER_02: Apropos Stress oder Stress, Ihr Job ist schon ziemlich stressig.
- 26:18SPEAKER_02: Also ich musste, ich sag mal, ich habe in meinem damals noch im Studium durfte ich dreimal hospitieren in der Herzchirurgie und ich war immer unglaublich beeindruckt, wie ruhig die Kollegen von Ihnen da einfach gearbeitet haben und mit welcher Ruhe sie das einfach durchgeführt haben.
- 26:40SPEAKER_02: Und vielleicht erklären Sie mal so ein bisschen, also wie sieht so eine offene Herzoperation aus?
- 26:49SPEAKER_02: Wie kann man sich das vorstellen und welche Gefahren ergeben sich dabei auch?
- 26:55SPEAKER_01: Ja, also es ist schon ein sehr herausfordernd Fachgebiet.
- 27:05SPEAKER_01: Wir betreiben hier im OP wirklich High-End-Medizin und Zuhilfenahme auch der sogenannten Herz-Lungen-Maschine, wo wir wirklich dann den Kreislauf, die Herz- und die Lungenfunktion der Patienten durch diese Maschine vorübergehend ersetzen und dann wirklich am stillegten Herzen, vielleicht am offenen Herzen, auch Operationen durchführen zu können oder auch der großen Hauptschlagader der Herznamen, wenn da Erweiterungen sogenannte Aortenanerhismen sind, das sind auch typische Erkrankungen, die wir in der Herzkirurgie behandeln.
- 27:48SPEAKER_01: Also da ist schon ein großer Aufwand, dieses Gerät muss an den Körper angeschlossen werden über große Gefäße.
- 27:57SPEAKER_01: Die Zugänge sind entweder von vorne über das Brustbein oder über die Seite.
- 28:05SPEAKER_01: Und dann können wir erst einmal, das ist schon relativ viel Aufwand, um dann mit der eigentlichen Kernoperation zu beginnen.
- 28:16SPEAKER_01: Das heißt, es resultiert schon einmal daraus auch in einer gewissen Länge, also auch die kurzen Eingriffe bei uns, sage ich mal, dauern drei, vier Stunden.
- 28:29SPEAKER_01: Und dann gibt es wirklich lange Operationen, wenn es kompliziert wird, wenn mehrfach Eingriffe notwendig sind bei Mehrfacherkrankungen oder Notfälle wie beispielsweise Rissbildung in der Hauptschlagada, da kommen dann wirklich viele, viele Stunden mitunter zusammen und machen das Ganze schon zu einer recht herausfordernden Operation.
- 29:01SPEAKER_01: Dann wird, um es sich noch vielleicht vorstellen zu können, wenn wir dann den Eingriff am Herz gemacht haben, zum Beispiel Beipäs drauf genäht haben oder eine Herzklappe repariert haben oder eine Herzklappe ersetzt haben oder eine Erweiterung, ein Aneurhysma ersetzt haben mit einem neuen Kunststoff vor, dann wird wieder sozusagen der Blutfluss freigegeben, das Herz schlägt wieder selbst und wir gehen dann schrittweise wieder weg von der, wenn wir die gehabt haben, die Herz-Lungenmaschine und schauen dann noch, ob alles passt.
- 29:41SPEAKER_01: Da ist sehr viel auch, was uns sicherlich von anderen Chirurgien teilweise unterscheidet, sehr viel Physiologie auch dabei, sehr viel Kardiologie.
- 29:50SPEAKER_01: Das heißt, wir schauen sehr auch auf die, wie bewegt sich das Herz.
- 29:54SPEAKER_01: Wir haben im OP immer eigentlich standardmäßig ein Schluckultraschall-Gerät von der Anästhesie-Seite, wo wir das beurteilen, die Pumpleistungen, die Klappenfunktionen, EKG-Veränderungen beobachten und da uns ein Bild machen.
- 30:14SPEAKER_01: Und wenn alles passt, dann wieder die Wunde verschließen können und der Patient kommt danach auf die Intensivstation.
- 30:26SPEAKER_01: Also so ist das ein bisschen ein, um ein Bild zu bekommen, ja.
- 30:31SPEAKER_02: Ich fand es immer unglaublich beeindruckend, wenn die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wurde.
- 30:37SPEAKER_02: Das ist schon irgendwie das so zu sehen und wie man dann einfach die verschiedenen Gefäße daran anschließt, das war schon eine sehr, sehr große Kunst, das glaube ich zu können.
- 30:48SPEAKER_02: Wie ist denn das bei uns?
- 30:49SPEAKER_01: Ja, ist auch eine, dauert auch entsprechend, ist eine schon mehrjährige Ausbildung, wo man schrittweise auch herangeführt wird, bis man da eigenständig operiert, dauert es schon eine Zeit lang, ja.
- 31:05SPEAKER_01: Weil es eben sehr komplex ist.
- 31:07SPEAKER_02: Wie ist das denn, wenn Sie einen Fehler machen?
- 31:14SPEAKER_01: Ja, den guten Chirurgen macht auch aus, dass man eben einen Plan B sozusagen hat.
- 31:27SPEAKER_01: Am besten schon im Vorhinein versucht zu antizipieren, also zu überlegen, was könnte auftreten an Problemen, dann hat man in der Regel eine schnelle Lösung und versucht, die Probleme im OP und möglichst unmittelbar zu lösen.
- 31:56SPEAKER_01: Also gerade in der Herzkirurgie, aber ich glaube, das gilt generell für die Medizin, aber in der Herzkirurgie sieht man es halt sehr eindrücklich, dass man wirklich die Probleme unmittelbar beheben muss.
- 32:12SPEAKER_01: Also da kann man nicht, weil auch dann viel Zeit vergeht, wenn der Patient, wenn die Wunde verschlossen ist und da umgelagert wird und von der Intensivstation ist man da gegebenenfalls wieder im OP.
- 32:24SPEAKER_01: Vergeht schnell mal kritische Zeit.
- 32:27SPEAKER_01: Also man muss sich die Zeit im OP nehmen, um die Probleme zu lösen.
- 32:32SPEAKER_01: Gibt es diverse Möglichkeiten.
- 32:36SPEAKER_01: Also wenn Probleme mit der Durchblutung sind, kann man Bypass machen.
- 32:46SPEAKER_01: Wenn Pumpleistungen, es gibt natürlich Patienten, wo mit einer schlechteren Herzfunktion schon in die OP kommen.
- 32:57SPEAKER_01: Wenn da Probleme mit dem Kreislauf sind, kann man erstens natürlich die ganze anästhesiologische schon im OP, intensivmedizin starten.
- 33:07SPEAKER_01: Da haben wir zahlreiche Kreislaufunterstützende Medikamente.
- 33:13SPEAKER_01: Das geht aber bis hin zu einer vorübergehenden auch mechanischen Kreislaufunterstützung, sogenannten.
- 33:19SPEAKER_01: Das heißt, dass wir, das ist Gott sei Dank sehr, sehr selten notwendig, mit einer speziellen Form der, ein bisschen eine schlankere Form der Herzlungenmaschine angeschlossen bleibt an den Patienten und der mit der auf die Intensivstation kommt und dort schrittweise sozusagen entwöhnt wird von dieser Kreislaufunterstützung.
- 33:41SPEAKER_01: Also das ist so die große Bandbreite, die wir da zur Verfügung haben.
- 33:48SPEAKER_02: Aber sicherlich, das wird wahrscheinlich auch bei Ihnen Fälle geben, wo auch Dinge schiefgelaufen sind.
- 33:55SPEAKER_02: Ich sag mal, wie gehen Sie denn damit um, wenn Sie solche Erlebnisse haben?
- 34:02SPEAKER_01: Naja, es ist immer belastend, wenn was nicht so läuft, wie man es sich vorstellt.
- 34:14SPEAKER_01: Und das Wichtigste ist wirklich, was ich gelernt habe, die unmittelbare Problemlösung, also sich dem Problem stellen, nicht, also wenn wir so wollen, Fight erstatt Flight, wirklich nicht versuchen, das Problem ein bisschen vielleicht herunterzuspielen und dann sagen wir schon, sondern wirklich dem E-MOP schon auf den Grund gehen, behandeln, dann hat man wirklich die beste Möglichkeit.
- 34:56SPEAKER_01: Das ist natürlich gerade bei Notfalloperationen oder bei sehr schwieriger Ausgangslage kann es auch passieren, dass das Ergebnis mit einem tödlichen Verlauf endet.
- 35:11SPEAKER_01: Das ist natürlich eine Belastung, wobei bei gewissen Erkrankungen gerade natürlich das bekannt ist, dass da schon ein Risiko dann auch vorhanden ist.
- 35:31SPEAKER_02: Ja, auf jeden Fall.
- 35:33SPEAKER_02: Und ich glaube, dass sie da in der Herzchirurgie, glaube ich, mit den Dingen einfach viel häufiger konfrontiert werden, auch als in anderen medizinischen Richtungen, kann ich mir gut vorstellen.
- 35:44SPEAKER_01: Ja, teilweise, teilweise.
- 35:46SPEAKER_01: Es gibt, würde ich gar nicht mal so sagen.
- 35:49SPEAKER_01: Also ich habe auch jetzt viel Einblick in die, also bei der Allgemeinkirurgie, wo die Tumoren sind, also da gibt es schon auch onkologisch auch die Intensivstationen, die von verschiedensten Bereichen die Patienten bekommen, also die sind da schon teilweise noch mehr, kommt man vorher, exponiert mit auch, wo man an die Grenzen oder ans Lebensende dann stößt.
- 36:20SPEAKER_02: Ja, natürlich.
- 36:21SPEAKER_02: Und das ist auf jeden Fall auch Stress, weil das ist ja auch immer etwas Fundamentales, was dann man.
- 36:27SPEAKER_01: Absolut, absolut.
- 36:30SPEAKER_02: Ja, jetzt bin ich ein bisschen abgeritscht.
- 36:34SPEAKER_02: Sorry.
- 36:37SPEAKER_02: Vielleicht nochmal, warum würden Sie sagen, dass denn so dieses Thema Bewegung und Training vielleicht auch noch nicht so im klinischen Setting noch nicht so stark berücksichtigt wird?
- 36:49SPEAKER_02: Was würden Sie denken?
- 36:51SPEAKER_01: Naja, ich meine, noch nicht so stark, da muss man ein bisschen unterteilen.
- 37:01SPEAKER_01: Einerseits sind wir natürlich im Akut Setting, also klassische Spitäler Krankenanstalten, auf mehr oder weniger Akutbehandlung oder Zwischenschrittbehandlung von einer Erkrankung ausgelegt.
- 37:22SPEAKER_01: Das heißt, erstens ist der Aufenthalt der Patienten dann beschränkt auf eher kürzere Zeit für das, was wir als Bewusstseinsbildung in der Bewegung haben.
- 37:36SPEAKER_01: Dann ist es ein sehr teures Setting natürlich, das ausgelegt ist auf diverseste Eingriffe, Behandlungen.
- 37:44SPEAKER_01: Und also das ist natürlich nicht das optimale Setting für jetzt um Bewegung zu vermitteln.
- 37:57SPEAKER_01: Aber trotzdem ist die Bewegung ein wichtiger Faktor auch im klinischen Alltag.
- 38:06SPEAKER_01: Wir haben schon gesprochen über die Wichtigkeit, wenn ein Patient in einer guten Verfassung kommt, dann hat er natürlich eine bessere Ausgangsposition, um durch die Behandlung seiner Erkrankung auch besser durchzukommen, die durchzustehen, wieder schneller auf die Beine zu kommen.
- 38:29SPEAKER_01: Dann haben wir auch, wissen wir heute, dass auch gerade in der Chirurgie, auch in der Herzkirgie übrigens, die frühe Mobilisation, also dass sich die Patienten wieder bewegen, dass sie auf die Beine kommen, dass sie gehen einmal zumindest schnell, möglichst kurz nur wirklich im Bett liegen, möglichst wenig Zeit im Bett liegen.
- 38:54SPEAKER_01: Das hat ganz, ganz wesentlicher Faktor auch, um schneller wieder gesund zu werden.
- 39:00SPEAKER_01: Es reduziert beispielsweise die Atemwegs- und Lungenprobleme nach der Operation.
- 39:08SPEAKER_01: Es verbessert, verkürzt den Krankenhausaufenthalt und so weiter.
- 39:14SPEAKER_01: Und jetzt im klassischen medizinischen System, wenn wir da die Rehabilitationskliniken dazu nehmen, dort ist wirklich die Bewegung, also angekommen, das wird dort absolut professionell betrieben.
- 39:33SPEAKER_01: Dort werden die Patienten wirklich sehr aktiv, insbesondere auch im Punkto-Bewegungscoaching geführt.
- 39:47SPEAKER_01: Ich habe mir das sehr angesehen bei einem unserer Rehzentren, also es tut, was dort sowohl in der Leistungsdiagnostik dann postoperativ, Nachtoperation, als auch in der Wiederaufnahme der Bewegung.
- 40:02SPEAKER_01: Die haben richtige Fitnessräume mit sportwissenschaftlicher Betreuung und Trainerbetreuung, wo dann wirklich handfest die Patienten in die Aktivität geführt werden.
- 40:16SPEAKER_01: Aber der wichtigste Punkt ist trotzdem der Stellenwert, glaube ich.
- 40:20SPEAKER_01: Und deswegen ist es gut, dass wir beide heute auch hier öffentlich reden in dem Podcast, dieses Thema unter die Menschen bringen.
- 40:29SPEAKER_01: Deswegen ist es gut, dass wir beide hier heute auch uns unterhalten, öffentlich, nämlich über den Podcast, dass wir dieses Thema unter die Menschen bringen.
- 40:37SPEAKER_01: Ich glaube, das ist der wichtigste Punkt und zwar rechtzeitig, also frühzeitig vor der Erkrankung, vielleicht, aber auch mit der Erkrankung.
- 40:47SPEAKER_01: Eigentlich zu jedem Zeitpunkt ist die Bewegung gefragt.
- 40:49SPEAKER_01: Es gibt ganz wenige Zeitpunkte, wo man jetzt wirklich medizinisch sagt, bitte jetzt in dieser Phase, das sind akute Erkrankungen, eine akute Infektion oder ein akuter Herzinfarkt, wo man eine gewisse, kurze, aber doch mal schon Zeit braucht und dem Körper Zeit gibt, um die Hauptbaustelle sozusagen zu heilen.
- 41:18SPEAKER_01: Aber ansonsten, wie es teilweise polemisch schon noch in vielen Büchern auch dargestellt wird, dass man die Leute da wochenlang ins Bett legen und so weiter, das ist wirklich Schnee von gestern.
- 41:28SPEAKER_01: Das macht kein Krankenhaus der Welt mehr.
- 41:34SPEAKER_01: Und ich glaube, das ist gut, wenn dieses Thema auf unterschiedlichsten Ebenen immer wieder auch über die Medien gebracht wird.
- 41:46SPEAKER_02: Auf jeden Fall.
- 41:47SPEAKER_02: Und auch das, was Sie sagen, eigentlich, dass man präventiv vor allen Dingen wirksam werden sollte, dass man präventiv die Leute schon frühzeitig zu einer gesunden Bewegung und zu einem gesunden Verständnis auch für ihre Gesundheit bewegen sollte.
- 42:00SPEAKER_02: Und das fängt wahrscheinlich auch schon so in den Schulen am besten an, was ich immer so als großes Problem auch dann sehe.
- 42:07SPEAKER_01: Ganz genau.
- 42:08SPEAKER_01: Ganz genau.
- 42:09SPEAKER_01: Also dort, das ist durchaus auch ein politisches Thema.
- 42:13SPEAKER_01: Also jeder, der in der Politik aktiv ist, kann da wunderbar wirken, wirksam werden in der Gestaltung der Umgebung.
- 42:22SPEAKER_01: Das ist einer der wichtigsten Faktoren, auch gerade für Kinder und Jugendliche, Schulen sensibilisieren, dass man der Bewegung einen Stellenwert einräumt.
- 42:34SPEAKER_01: Der Schulweg, der sehr, sehr häufig, zumindest nach internationalen Studien, sozusagen passiv erfolgt, also sprich, dass das Kind zur Schule geführt wird, mit dem Auto abgesetzt wird, statt zu Fuß oder mit dem Rad.
- 42:54SPEAKER_01: Was insbesondere bei uns, Deutschland, Österreich, Schweiz, gibt es eigentlich fast keine gefährlichen Schulwege.
- 43:01SPEAKER_01: Es mag es international vielleicht in diesen Ländern mitunter in Einzelfällen geben, aber ich sage, das ist bei uns eigentlich nicht der Fall.
- 43:14SPEAKER_01: Da kann man ganz, ganz viel an ganz vielen Schienen kleinen Rädchen sozusagen drehen, um hier das Bewegungsverhalten zu unterstützen, weil die natürlich eine gewisse Infrastruktur vorhanden sein muss.
- 43:31SPEAKER_01: Radwege müssen vorhanden sein.
- 43:33SPEAKER_01: Sonst ist es gefährlich und man überlegt da einmal, ob man dann mit dem Rad fährt.
- 43:39SPEAKER_01: Wenn die schön gut ausgebaut sind, wirken es wie ein Magnet, dass man sie benutzt.
- 43:46SPEAKER_02: Ja.
- 43:47SPEAKER_02: Absolut.
- 43:48SPEAKER_02: Ja, aber vielen Dank auf jeden Fall da auch für Ihre Zeit, für Ihre wertvolle Zeit und dass wir darüber einfach auch nochmal so sprechen konnten.
- 43:56SPEAKER_02: Ich habe noch drei kleine Rapid Fire Questions.
- 44:00SPEAKER_02: die nicht länger als irgendwie 30, 40 Sekunden dauern sollten.
- 44:05SPEAKER_02: Da würde ich die noch einmal ganz ganz so bombardieren.
- 44:09SPEAKER_01: Okay.
- 44:10unknown: Sehr gut.
- 44:11SPEAKER_02: Ich bin gespannt.
- 44:13SPEAKER_02: Was sind denn so Ihre zwei bis drei Lieblingsbücher, die Sie vielleicht jemand mit an die Hand geben möchten?
- 44:23SPEAKER_01: Das hängt jetzt stark ab, für welches Zielpublikum.
- 44:26SPEAKER_01: Das kann ein Fachbereich oder allgemein für die allgemeine Leserschaft.
- 44:32SPEAKER_01: Würde ich sagen, habe ich einige ganz gute Drei gute Bücher.
- 44:56SPEAKER_01: Eines ist auf jeden Fall das Buch, das bewegt die Herzbewegung statt Medikamenten.
- 45:03SPEAKER_01: Dann würde ich sagen, ein sehr gutes Buch ist von Ishiro Kishimi, du musst nicht von all gemocht werden.
- 45:16SPEAKER_01: Da muut sich nicht zu verbiegen.
- 45:21SPEAKER_01: Ist ein ganz gutes Buch, das ich aktuell nämlich gelesen habe und empfehlen kann.
- 45:29SPEAKER_01: Und es liegt ein ganzer Stapel bei mir im Zimmer.
- 45:44SPEAKER_01: Ein in dem Zusammenhang.
- 45:55SPEAKER_01: Alles, was nicht richtig, was nicht wirklich in den Fachbereich geht.
- 46:07SPEAKER_02: Sie können auch was aus der Element sagen, also was Ihnen einfach so einfällt, wo sie sagen, dass es irgendwie was ist, was sie vielleicht bewegt hat als Buch oder was sie oder auch eine Quelle.
- 46:22SPEAKER_01: Ja, Stefan Klein, die Glücksformel.
- 46:28SPEAKER_01: Es ist auch was, weil die große Gesamterfüllung, wo dann alles vom Stress bis zu Resilienz und anderen Faktoren wirksam wird, ist, wenn wir einen Sinn haben, und der sehr stark, was mir sehr gut gefällt, auch in dem Buch, wo die adlische Psychologie da letztlich betont wird, das zweite Buch, das ich genannt habe, dass wir Gutes für die Gesellschaft tun.
- 47:13SPEAKER_01: Das klingt vielleicht nicht modern oder nicht, aber wenn wir uns Gutes für unsere Mitmenschen, für die Gesellschaft tun, als Motivation, das ist ganz, ganz stark sinnerfüllend letztlich.
- 47:34SPEAKER_01: Und da kann man sehr viel Gutes tun und das kann auf unterschiedlichsten Schienen sein.
- 47:41SPEAKER_01: Die letztlich die Gesundheit, wenn man es als weiten Begriff sehen, fördert.
- 47:48SPEAKER_01: Das Wohlbefinden die Salutogenese auf jeden Fall.
- 47:57SPEAKER_02: Haben Sie Menschen, die Sie besonders inspiriert haben in Ihrem Leben?
- 48:04SPEAKER_01: Oh ja, das sind schwere Fragen, wenn man sie wirklich, wenn man sie wirklich so.
- 48:20SPEAKER_02: Oder hatten Sie da Mentoren, die Ihnen da irgendwie sowas mitgegeben haben, weil das ist ja schon besonders, dass Sie, sage ich mal, so zwei Studiengänge gemacht haben und dass sie sich jetzt auch für so viele Sachen interessieren?
- 48:36SPEAKER_01: Ja, da war, da ist eigentlich die Neugier, das ist was, was teilweise vielleicht in der Wertung zu kurz kommt oder negativ behaftet worden ist, dass man eigentlich im positiven Sinn neugierig bleiben darf und soll vielleicht sogar.
- 48:58SPEAKER_01: Und das ist jetzt nicht nur wichtig für eine Wissenschaftlerin, Wissenschaftler, sondern eigentlich sollten wir das alle bleiben.
- 49:14SPEAKER_01: Und dann ergibt sich da ganz zwanglos, ich habe da Menschen auch aus dem Alltag, teilweise Menschen, mit denen ich einen kurzen Kontakt gehabt habe, wo man es gar nicht meinen würde, die man sehr viel Lebensweisheit, wo ich mal gedacht habe, die haben sehr viel Lebensweisheit, weil sie zum Beispiel neugierig geblieben sind und dadurch sich automatisch, das bekommt dann so Überbegriffe, wie dass man professionell würde mit sagen Lifelong Learning und also das lebenslange Lernen und so weiter.
- 49:52SPEAKER_01: Oder man macht diesen Studie noch ein Studium oder noch einen Lehrgang dort.
- 49:57SPEAKER_01: Aber eigentlich die Sache ist die Neugier, dass man neugierig bleibt, sich interessiert, sich Bücher liest zu unterschiedlichsten Themen.
- 50:14SPEAKER_01: Das ist, glaube ich, und offen und eine gewisse Offenheit sich erhält.
- 50:20SPEAKER_01: Das ist, glaube ich, auch gut für unsere Gesellschaft, dass man nicht in Extremismen landen, dass man nicht in Ausgrenzung landen.
- 50:32SPEAKER_01: Es beginnt mit der Selbst, wenn man so will, Selbstführung oder mit der Persönlichkeitsentwicklung und hat dann immer eine starke Auswirkung auf die Gesellschaft.
- 50:49SPEAKER_01: So wie sich die Einzelnen natürlich sind der Bestandteil dann der Gesellschaft, vor allem wenn sie vielleicht in Schlüsselpositionen sind.
- 51:04SPEAKER_01: Und da kann man ganz, ganz extrem viel auch für ein gesundes, im weitesten Sinn, gesundes Umfeldfeld für eine Gesellschaft, wo durch die Acht durch wichtige Dinge wie eine Achtung anderer der Mitmenschen ein gewisses, vielleicht auch aktives sich kümmern ums Gemeinwohl, um den anderen.
- 51:38SPEAKER_01: Das führt zu einem ganz starken starken Gesundheitsfaktor für die Gesamtbevölkerung.
- 51:49SPEAKER_01: Die haben ganz große Auswirkungen.
- 51:51SPEAKER_01: Wir machen in der Medizin oft ganz tolle Einzelleistungen, aber auf ganz, ganz einzelnen Fällen.
- 51:58SPEAKER_01: Und auf diesen ganzen gesellschaftlichen, auf der gesellschaftlichen Ebene kann man natürlich über ganz große Menschenzahl viel bewirken.
- 52:12SPEAKER_01: Wenn man da einen kleinen Teil bei sehr vielen Menschen bewirkt, dann hat man einen ganz, ganz großen Gesamteffekt.
- 52:22SPEAKER_01: Und da finde ich, da habe ich ein, da habe ich einzelne Menschen, ich bin ein bisschen weggekommen, deswegen tue ich mir mit der Frage ein bisschen schwer.
- 52:30SPEAKER_01: Ich bin weggekommen von der sowohl vom Begriff einer Perfektion als auch von irgendeinem Star und Verehrungskult, weil die meisten Menschen, die oft einmal irgendwie groß verehrt werden, haben auch andere Seiten.
- 52:59SPEAKER_01: Das sind oft einzelne Personen, wo mir Aspekte, Handlungen gut gefallen haben, dass Leute spontan was unterstützen.
- 53:11SPEAKER_01: Das beeindruckt mich mehr als irgendwas, wo oft viel Werbeaufwand oder Propaganda in früheren Jahren, Jahrhunderten teilweise dahinter steht.
- 53:24SPEAKER_01: Das ist oft ein bisschen eine Verzerrung dieser Personenkult.
- 53:28SPEAKER_01: Deswegen tue ich mal schwer mit der Frage, da habe ich jetzt nicht meine zwei, drei Namen, die da total verehre, sondern das geht eher weiter und ein bisschen differenzierter und weg von irgendwelchen Idealmenschen.
- 53:44SPEAKER_01: Bin ich auch nicht.
- 53:45SPEAKER_01: Und ich glaube, dieser Begriff ist in meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung kritisch, diesen Star-Begriff und Star-Perfektionismus überhaupt.
- 53:59SPEAKER_01: Da bin ich ganz, der hat mehr Schaden angerichtet als gut gemacht, kommt man vor, ja.
- 54:07SPEAKER_02: Definitiv, definitiv.
- 54:09SPEAKER_02: Ja, wo findet man denn, sage ich mal, mehr über Sie und Ihre Arbeit?
- 54:13SPEAKER_02: Wo kann man denn irgendwie mehr über Sie erfahren?
- 54:17SPEAKER_01: Ich habe erst, ich bin begonnen, ich habe einen LinkedIn-Account jetzt seit eineinhalb Jahren, wo ich immer wieder mal interessante Artikel aus der Wissenschaft, die man so unterkommen, auf kurz prägnant auf deutschsprachig zusammenschreibe.
- 54:40SPEAKER_01: Das Buch, zum Buch gibt es eine Homepage, die sollte wachsen mit Interviews.
- 54:47SPEAKER_01: Vielleicht kann man auch diesen Podcast dann verlinken dort.
- 54:50SPEAKER_01: Das wäre das bewegteherz.com.
- 54:56SPEAKER_01: Das minus das minus bewegte-herz.com.
- 55:03SPEAKER_02: Dann auch nochmal unseren Podcast auf jeden Fall.
- 55:06SPEAKER_01: Genau.
- 55:08SPEAKER_01: Und auf dasbewegteherz.at haben wir unsere die Gesellschaft für Herz-Kaisler auf Forschung und Fortbildung, die sich zum Ziel gesetzt hat, dass das ganze Thema der Herz Kaisler auf Erkrankungen auch auf erstens um die Bevölkerung geht.
- 55:30SPEAKER_01: Also wir haben da immer wieder auch Veranstaltungen schon gehabt, die für die Bevölkerung sind.
- 55:36SPEAKER_01: Und wir haben diese Tagung, das bewegte Herz.
- 55:40SPEAKER_01: Und da ist auch eine Besonderheit vielleicht, die schon interessant ist, dass wir da dem Herz gesunden und Kranken ist, ist diese Tagung gewidmet und ist aber interprofessell.
- 55:52SPEAKER_01: Also dort kommen nicht nur Medizinerinnen und Mediziner, sondern auch vor allem sehr stark Physiotherapeutinnen, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftler, teilweise Psychologen, die da, wo unterschiedlichsten immer die Themen und Vorträge auch gestaltet werden.
- 56:13SPEAKER_01: Also weil die natürlich auch, wir sind natürlich Multiplikatoren, weil die wieder viel Kontakt mit den Menschen haben.
- 56:23SPEAKER_01: Also auf diesen Ebenen versuche ich da zu arbeiten.
- 56:27SPEAKER_01: Sonst Fachpublikationen gibt es auch, die sind aber eher sehr speziell.
- 56:31SPEAKER_01: Ja.
- 56:33SPEAKER_02: Super.
- 56:33SPEAKER_02: Ja, ich werde auf jeden Fall auch alles unter dem Podcast verlinken.
- 56:38SPEAKER_02: Und ich möchte mich nochmal recht herzlich bedanken.
- 56:40SPEAKER_02: Vielen Dank für Ihre Zeit.
- 56:41SPEAKER_02: Ich weiß, dass es immer, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es immer relativ schwierig ist, dass Sie sich so eine Stunde einräumen.
- 56:48SPEAKER_02: Also tausend Dank dafür.
- 56:50SPEAKER_02: Und ja, möchten Sie noch einmal was sagen?
- 56:54SPEAKER_01: Ich sage danke für die Einladung.
- 56:56SPEAKER_01: Und ich glaube, es ist ganz eben, es ist ganz wichtig, eigentlich der Schluss, wenn man es praktisch umsetzen will, und das tun wir beide jetzt heute hier, ist, dass wir solche Gespräche machen und die der Öffentlichkeit zugänglich machen.
- 57:15SPEAKER_01: Und vielleicht wieder ein paar Menschen da Interesse wecken können an dem Thema, sich dann weiter zu informieren.
- 57:28SPEAKER_01: Und damit versuchen wir was Gutes zu tun.
- 57:32SPEAKER_01: Und das glaube ich, ist eine gute Sache, der Podcast.
- 57:36SPEAKER_02: Schön.
- 57:37SPEAKER_02: Ja, das war doch ein schönes, sehr gutes Credo.
- 57:39SPEAKER_02: Ja, vielen Dank.
- 57:40SPEAKER_02: Vielen Dank, Herr Professor Scharna.
- 57:43SPEAKER_02: Okay.
- 57:44SPEAKER_02: Dann tschüss.