Latest / NORANNI – Inner Peace / Entspannter Familienurlaub: Innere Balance für unvergessliche Momente
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- 0:00Speaker1: Hallo liebe Rebecca, ich freue mich sehr, dass du da bist.
- 0:03Vielleicht möchtest du dich einmal ganz kurz bei unseren Zuhörerinnen vorstellen.
- 0:08Speaker2: Ja. Hallo. Vielen Dank, dass ich da sein darf, Cathy.
- 0:11Ich bin Rebecca.
- 0:12Rebecca Balsam, selber Mama von zwei kleinen Wirbelwinden von zwei und fünf Jahren.
- 0:19Stehe also selber in einem.
- 0:21In diesem herausfordernden Alltag.
- 0:23Manchmal mit den zwei Kleinen.
- 0:25Ich bin beruflich Yogalehrerin und systemischer Coach und auch systemische
- 0:29Familientherapeutin. Das bedeutet, ich begleite Familien in den alltäglichen
- 0:34Herausforderungen, die man eben so hat im Familienalltag.
- 0:37Und besonders möchte ich gerne die Mamas unterstützen, weil deren Alltag oft sehr
- 0:42turbulent ist und weil es da viele Dinge gibt.
- 0:44Viele Ansprüche, denen sie gerecht werden wollen und Dinge, die sie unter einen Hut
- 0:47bringen wollen. Und da sind meine Themen.
- 0:50Weniger Stress also Stressmanagement, Burn out, Prophylaxe und mentale Stärke aufbauen,
- 0:56sodass ich den Überblick bewahre im Alltag und auch mit Ruhe den Alltag so gestalte,
- 1:00dass ich auch für mich selber Zeit finde als Mama.
- 1:03Speaker1: Wow, das klingt ja wirklich, wirklich spannend.
- 1:06Ich freue mich jetzt schon ganz, ganz stark darauf, was du uns mitgebracht hast für einen
- 1:11entspannten Familiensommer.
- 1:13Weil oft geht es ja darum, dass man im Außen sehr viel vorbereiten kann.
- 1:17Man bucht natürlich das Hotel, man organisiert die Reise, man schließt
- 1:21vielleicht eine zusätzliche Reiseversicherung ab, man bereitet Listen vor
- 1:25etc. Aber das ist alles irgendwie im Außen.
- 1:28Was kann ich jetzt tun?
- 1:29Das ich im Inneren mit den richtigen oder mit den für mich richtigen, für mich
- 1:34passenden Erwartungen in den Urlaub hineingehe?
- 1:38Speaker2: Ja, das ist ein total wichtiger Punkt.
- 1:41Und genauso sehe ich das auch.
- 1:44Ich habe in meiner Arbeit auch mit Müttern und auch in dem Info Saal, in dem in dem
- 1:48Impulsvortrag, den ich da dabei hatte, da unterteile ich immer gerne in das was können
- 1:53wir so im Außen tun, aber was können wir auch im Innen tun?
- 1:56Und ich bin so die Frau fürs Innen als Coach und als Therapeutin, weil man da ganz viel
- 2:00machen kann, um sich gut vorzubereiten auf den Familienurlaub, so dass es entspannter
- 2:05wird, weil ganz viel von dem Stress oder den Herausforderungen, die wir erleben, hängt
- 2:10damit zusammen Wie bin ich selber gerade aufgestellt?
- 2:13Bin ich ausgeruht?
- 2:15Welche Ansprüche habe ich hier an den Urlaub?
- 2:17Welche Ansprüche habe ich an die Ausflüge, die wir machen, an die Kinder?
- 2:20Wie sollen die sich verhalten?
- 2:21Wie soll das hier vor Ort sein für uns usw.
- 2:24Also es gibt viele Dinge und auch natürlich wie viel komme ich dazu mich selber zu
- 2:28erholen im Urlaub, so dass ich ausgeruht bin und mit den Kindern eine gute Zeit haben
- 2:33kann? Also es gibt ganz viele Dinge, die ich im Inneren vorbereiten kann oder über die ich
- 2:38mal nachdenken kann und wo ich mich hilfreich ausrichten kann, dass der Urlaub
- 2:42entspannter wird als Familie.
- 2:44Und da habe ich sechs Schritte, die ich auch präsentiert habe, kürzlich beim Infoseil, und
- 2:49die könnte ich einfach mal durchgehen.
- 2:51Das wäre sozusagen meine schnelle Liste für die innere Vorbereitung.
- 2:55Speaker1: Ja, ich glaube, das wäre wirklich eine wirklich interessante Impulse, die du da für
- 2:59unsere Zuhörerinnen und Zuhörer mitbringst, weil das auch relativ rasch umzusetzen ist,
- 3:04wenn man einmal weiß, worauf man achten sollte.
- 3:07Viele Dinge wird man wahrscheinlich sogar kennen.
- 3:09Bzw wahrscheinlich sogar.
- 3:12Aber ob man sich dessen immer bewusst ist?
- 3:13Ich glaube, das ist das, was du jetzt einfach ganz kurz mit mit uns teilen
- 3:18möchtest. Ich bin. Ich bin schon sehr gespannt.
- 3:20Also bitte. Rebekka legt gerne gleich los.
- 3:22Speaker2: Ja super. Ich bin ja auch die, die immer sagt reflektieren oder für sich, für sich was
- 3:29rausfinden. Über sich selber gerne.
- 3:31Immer mit Zettel und Stift.
- 3:32Also wenn du jetzt gerade zuhörst, dann kannst du dir auch einen Zettel und einen
- 3:35Stift dazu nehmen und das Pausieren immer mal das Audio, um vielleicht für dich was
- 3:39aufzuschreiben, weil so findest du auf jeden Fall mehr über dich raus.
- 3:43Ähm, es gibt.
- 3:45Es gibt sechs Punkte, die ich jetzt einfach eben durchgehen kann für eine gute innere
- 3:48Vorbereitung. Und da wäre der erste Punkt.
- 3:50Welches ist denn für dich die größte Herausforderung, wenn du an deinen Urlaub
- 3:54denkst? Also wir sprechen ja hier jetzt über den entspannten Familienurlaub und da ist es
- 3:59für die einen vielleicht ich muss im Urlaub bin ich jeden Tag dafür zuständig, dreimal
- 4:03ein Essen auf den Tisch zu kriegen, dafür einzukaufen, das hinzukriegen, alles wieder
- 4:07wegzuräumen. Und das ist ja schon praktisch.
- 4:08Damit bin ich ja schon den ganzen Tag beschäftigt.
- 4:10Das stresst vielleicht die einen.
- 4:12Die anderen sagen, ich möchte möglichst viele tolle Sachen hier erleben.
- 4:16Die. Die Ausflüge sollen richtig gut sein, Wir wollen alles rausholen und dafür muss es
- 4:20natürlich auch gut laufen.
- 4:22Und die nächsten sagen, ich muss den ganzen Tag Programm machen und jeden Tag Programm
- 4:26machen. Und ich weiß eigentlich gar nicht, wo ich mich da noch erholen soll ohne die
- 4:30üblichen Betreuungsstrukturen, die wir sonst im Alltag haben.
- 4:32Da habe ich eh schon wenig Zeit.
- 4:34Und wie passt, wie geht das eigentlich im Urlaub?
- 4:36Wie funktioniert Erholung mit den Kindern im Urlaub?
- 4:39Hmmm. Und das ist also der erste Schritt, dass du dir mal überlegst, Was ist denn das,
- 4:44wovor ich sozusagen in Anführungsstrichen ein bisschen Schiss hab, wenn ich an den
- 4:48Urlaub denke? Also wo ist mein Punkt, der mich herausfordert und es ist dafür gut,
- 4:53damit man einfach das im Fokus hat und merkt Aha.
- 4:56Und wenn ich daran was mache, wenn ich mich damit mal ein bisschen beschäftige und hier
- 4:59eine Idee kriege, wie ich das verändern kann, dann ist für mich persönlich viel
- 5:03gewonnen, was den Urlaub angeht.
- 5:05Weil häufig ist es eher so ein diffuses Gefühl, ich weiß.
- 5:08Nicht so richtig. Hab irgendwie ein bisschen Schiss davor, dass der Urlaub nicht entspannt
- 5:11wird, aber man hat sich noch nicht so richtig klar gemacht.
- 5:14Worum geht es denn im Kern?
- 5:15Und das ist total hilfreich, wenn man sich das selber mal klar macht.
- 5:19Hm, hm. Und das wäre schon mal der erste Schritt.
- 5:23Und der zweite Schritt wäre dann zu überlegen Und welche Erwartungen hast du denn
- 5:27an den Urlaub? Das haben wir gerade schon ein bisschen gestreift, auch im Intro oder
- 5:32auch bei dem, was dich herausfordert.
- 5:33Also wie, wie erwartest du dir was?
- 5:36Wie soll der Urlaub sein?
- 5:37Was erwartest du von der Urlaubslocation?
- 5:39Was erwartest du von den Kindern?
- 5:40Was erwartest du von dem, was ihr da unternehmt?
- 5:43Und häufig ist es so, dass Eltern große Erwartungen haben, dass sie viele Pläne
- 5:47machen, dass das irgendwie.
- 5:49Wenn man Pläne macht, dann hofft man auch, dass die, dass man die hinkriegt, dass die so
- 5:53klappen, wie man das plant.
- 5:56Und die Kinder haben häufig gar nicht so viele Erwartungen.
- 5:59Die sagen eher Ich hab Mama und Papa für mich, weil die müssen nämlich nicht arbeiten.
- 6:03Und deswegen freue ich mich auf die Zeit.
- 6:05Und ich freue mich auf die schönen gemeinsamen Momente, die auch ganz kleine
- 6:08Momente sein können wie das gemeinsame Eis essen oder richtig lang Zeit haben fürs
- 6:12Frühstück oder Rumalbern miteinander am Frühstückstisch oder eine Wasserschlacht.
- 6:17Oder. Also kleine Momente, die im alltäglichen Zusammensein entstehen.
- 6:21Und der Punkt ist jetzt wiederum an der Stelle Wenn du dir einmal überlegst, welche
- 6:27Ansprüche habe ich denn, welche Erwartungen habe ich?
- 6:30Dann wirst du vielleicht auch merken, dass du dir damit auch Druck machst.
- 6:34Denn das passiert nämlich, wenn wir Erwartungen haben.
- 6:36Oder wir können auch dazu jetzt sagen Einfach mal Pläne.
- 6:39Du hast vielleicht große Pläne gemacht, weil du dich voll freust auf die Location.
- 6:42Das ist eine besondere Location.
- 6:44Ihr zahlt da viel Geld, um dahin zu kommen und dann soll es auch echt super werden.
- 6:47Und wenn du das dir mal anschaust, die Party nickt schon dann und das darf auch sein.
- 6:53Das ist ja schön, wenn man was Besonderes macht, aber man darf's immer noch mal
- 6:56überprüfen und schauen, wie viel Druck liegt dann auch dahinter, Weil man weiß das als
- 7:01Familie und mit kleinen Kindern.
- 7:03Es kommt oft anders als gedacht.
- 7:05Und wenn man dann zu sehr an dem Plan hängt und zu sehr sagt, es muss aber so klappen,
- 7:09dann macht man sich Druck, dass es genau so sein muss.
- 7:13Und wenn es dann nicht so läuft oder überhaupt auch schon in der Anbahnung, dann
- 7:16denkt man immer okay, und jetzt muss das klappen und jetzt muss das klappen, dann
- 7:19macht man sich Stress.
- 7:21Und wenn man Stress hat, dann ist man eng innerlich, Dann kann man nicht mehr im Moment
- 7:25sein und das einfach fließen lassen und gucken, was passt hier gerade und was ist
- 7:28schön und wo gehen die Kinder hin und was interessiert die?
- 7:31Sondern man ist im Kopf vorgespurt und das geht alles einher mit den Ansprüchen.
- 7:37Ansprüche machen, Druck, das macht Stress und das macht sozusagen die Perspektive eng.
- 7:42Und dann ist man innerlich nicht mehr weit, entspannt zu sein.
- 7:46Also Stress ist dagegen das Gegenteil von Entspannung.
- 7:50Speaker1: Mir ist jetzt gerade eingefallen, als wir im Skiurlaub waren und der hat echt ein
- 7:54Heidengeld gekostet.
- 7:55Die Kinder waren lustig und entspannt und plötzlich bekam die Kleine Feuchtflattern.
- 8:00Also wie heißt es bei euch?
- 8:03Speaker2: Ich weiß es.
- 8:03Speaker1: Nicht. Was mit scharf glaube ich scharf Blattern weiß ich nicht.
- 8:07In Deutschland heißt das ein bisschen anders, glaube ich.
- 8:09Speaker2: Scharlach? Naja.
- 8:11Speaker1: Egal. Auf jeden Fall ist dann natürlich der Abbruch des Urlaubs also mittendrin.
- 8:16Du kannst dann nicht mit einem Kind, das überall Flecken hat, die man dann mit der
- 8:20weißen Tinktur bepinselt, kannst dann nicht ins Schwimmbad gehen.
- 8:23Auf der Schiff ist das auch nicht so gut ausgeführt und da sind natürlich
- 8:28unvorhergesehene Erwartungen.
- 8:30Auf so was glaube ich, kann man sich jetzt gar nicht einstellen.
- 8:32Aber wenn man irgendwie schon mit der man geht, dann natürlich nicht mit der
- 8:36Erwartungshaltung hin, es passiert irgendwas und man muss dann aus welchen Gründen auch
- 8:40immer den Urlaub abbrechen.
- 8:41Aber ich glaube, wenn man sich vorher eben so wie du gesagt hast, schon ein bisschen
- 8:45bewusst macht was erwarte ich mir überhaupt, muss das toll werden, weil der Urlaub
- 8:49vielleicht so viel Geld gekostet hat?
- 8:51Ich habe das ganze Jahr drauf gespart.
- 8:53Wir hatten das in unserem letzten Podcast schon, dass es halt ums Thema Budget im
- 8:58Urlaub gegangen, um da jetzt anzuknüpfen.
- 9:00Ich glaube, dass das auch für viele Eltern ein riesengroßes Thema ist.
- 9:04Eben dieses aus finanzieller Sicht den Urlaub einfach Ich muss alles unterbringen.
- 9:09Wir wollen so viel als möglich.
- 9:10Der Ausflug muss jetzt auch noch sein, weil wir haben ja das schon so lange geplant.
- 9:14Also ich glaube, dass das nochmal mit mehr Druck macht, als was man ja, man könnte
- 9:20sicher im Vorfeld mit deinen hilfreichen Tipps ein bisschen dem vorbeugen, dass man da
- 9:25selbst ein bisschen gelassener an die ganze Sache herangeht, während du fertig bist.
- 9:30Das jetzt nur eingefallen mit dem Ja zu dem ja unterbrochenen Urlaub, wollte ich jetzt
- 9:35nur kurz loswerden und das.
- 9:37Speaker2: Ist ja total und das ist doch genau die Situation.
- 9:40Und dann hat man ja natürlich auch als Eltern, das ist ja klar, dass man so nicht
- 9:44weitermachen kann. Und trotzdem merkt man vielleicht, dass man ein bisschen enttäuscht
- 9:47ist. Aber man möchte auch für die Tochter gut da sein und das kommt alles zusammen und
- 9:51ist dann so ein emotionales Mischmasch.
- 9:53Und wenn man es also je besser man es versteht, was in einem passiert, desto besser
- 9:58kann man es auch in die richtige Schublade sortieren und sagen Ist jetzt blöd, aber kann
- 10:03man nicht vorhersehen.
- 10:04Und jetzt brechen das ab und wir machen das Beste draus.
- 10:07Statt gedanklich und von diesem emotionalen Mischmasch, das sozusagen in Richtung
- 10:12Explosion zu führen und zu sagen Das ist so, so, das kann doch nicht sein und man jetzt
- 10:17haben wir uns alle so drauf gefreut usw.
- 10:19Also eher in so eine Gefühlslage zu gehen.
- 10:22Wenn man sich sozusagen bewusst ist, was innerlich passiert, dann kann man besser in
- 10:26die entspannte Gefühlslage gehen in dieser Haltung.
- 10:29Es ist wie es ist und jetzt sind wir bestmöglich für unsere Tochter da und wir
- 10:32gehen nach Hause und machen da was anderes Schönes und das ist okay.
- 10:36Na also. Und nicht innerlich in den Ärger gehen.
- 10:38Das ist genau das, was, was du gerade gesagt hast.
- 10:41Das passt total gut an der Stelle.
- 10:44Und dann dachte ich auch bei dem, was du gesagt hast, eben ganz viele, ganz viele
- 10:48tolle Sachen, die man dann da erleben will.
- 10:50Und man möchte alles rausholen.
- 10:51Und man macht vielleicht auch zu viele Pläne, weil man selber so dahinter ist.
- 10:55Oder wir müssen da alles rausholen.
- 10:57Und wenn man das mal nüchtern anschaut, dann würde man vielleicht sagen, ich glaube, das
- 11:01löst eher Stress aus, weil wir sitzen schon gestresst am Frühstück, dass wir früh genug
- 11:05loskommen, um diesen vollen Tag hinzukriegen.
- 11:08Wir haben irgendwie wenig Mittagspause zu Hause, in der Ferienwohnung, auf dem
- 11:11Zeltplatz oder im Hotel oder was auch immer.
- 11:14Oder wir machen sozusagen unterwegs die Pause und dann zeigt sich das am Nachmittag,
- 11:18weil die Kinder einfach durch sind.
- 11:20Also schaut euch das noch mal von außen an, ist es vielleicht auch zu viel geplant und es
- 11:24läuft einfach darauf hinaus, dass es spätestens am Nachmittag einen Crash gibt,
- 11:27weil die Kinder fertig sind.
- 11:29Also so was kann man auch sich einfach dann anschauen und sagen vielleicht weniger ist
- 11:33mehr und dann kommt man noch mal hierher oder so.
- 11:36Ja, das ist auch einfach.
- 11:38Das ist auch eine wirklich absolute Grundlage in meiner Begleitung von Eltern,
- 11:43dass man sich selber besser kennenlernt oder dass man mehr Bewusstsein schafft für das,
- 11:48was man macht und was das auslöst.
- 11:50Bei den anderen, aber auch bei sich.
- 11:52Und ich fange immer an bei mir selber.
- 11:54Und wenn ich einen Tag vor mir habe, wo ich merke, das wird eng und ich werde meine
- 11:58Kinder durch den Tag hetzen müssen, weil ich so viel Tolles geplant habe, dann ist es im
- 12:03Endeffekt nicht mehr toll, weil ich die da durch schiebe und weil die vielleicht gerne
- 12:07noch mal irgendwo verweilen wollen und weil die irgendeinen Käfer angucken wollen oder
- 12:11was auch immer. Und ich sage da komm, wir müssen weiter.
- 12:14Ich hab nämlich noch was anderes Tolles auf dem Plan, aber für die ist es toll, gerade
- 12:18hier Zeit zu haben. Also sowas darf man auch wirklich anschauen.
- 12:23Ist es überhaupt hilfreich, wenn ich hier so viele tolle Sachen plane?
- 12:26Oder ist es besser, wenn ich mehr Puffer habe und weniger plane, um einfach den
- 12:32Momenten, die sich so ergeben, auch Zeit zu geben und dafür auch innerlich Raum zu haben?
- 12:36Ja und nicht meine Kinder da rauszuscheuchen, sondern zu sagen klar, wenn
- 12:40ihr wollt, dann bleiben wir jetzt hier und machen sind noch eine Weile hier und genießen
- 12:44das, was jetzt jetzt ist.
- 12:46Hm. Also wir sehen schon im Sprechen der da ist, da kann man viel auch eintauchen und da
- 12:52liegt viel Potenzial dafür, einen entspannteren Urlaub zu haben.
- 12:56Wenn das euer Ziel ist als Eltern.
- 12:58Also nicht dieses getaktete alles rausholen Und wir haben das gesehen und das gesehen und
- 13:02das gesehen, sondern ist nicht vielleicht der bessere Fokus der die entspannte Zeit mit
- 13:07den Kindern zu haben? Und wie muss ich es dann arrangieren?
- 13:11Schon allein vom Setup und von der Planung?
- 13:14Genau. Genau.
- 13:16Und das war der zweite Punkt von Sex.
- 13:18Und von dort würde man auch direkt ganz nach innen gehen.
- 13:20Und wir waren auch schon gerade beim einen.
- 13:23Der dritte Punkt ist zu erkennen, wo die eigenen Trigger liegen.
- 13:27Und Trigger sind die, die die Punkte, die man die man drücken kann, die ein anderer bei
- 13:31einem drücken kann. Und das können besonders enge Personen.
- 13:34Also Kinder wissen sehr genau, wie sie einen auf die Palme bringen.
- 13:37Der Partner weiß das oft sehr genau.
- 13:39Wir also auf die Palme bringen und diese Dinge, die diese anderen Personen ansprechen
- 13:44oder wo sie nur eine Grimasse ziehen müssen oder irgendwas sagen müssen, das sind unsere
- 13:48Triggerpunkte. Das ist so wie empfindliche Punkte, wo wir sehr schnell auf die Palme
- 13:53gehen und das ist total hilfreich, sich auch das mal klar zu machen.
- 13:57Also der dritte Punkt ist, was sind denn deine Trigger?
- 13:59Überleg dir doch mal im Thema jetzt Urlaub.
- 14:02Was bringt dich da besonders schnell auf die Palme?
- 14:04Was macht dir da Druck?
- 14:06Wo gehst du innerlich in Stress?
- 14:07Wo bist du tendenziell schon dabei zu sagen Jetzt hör auf damit oder Keine Ahnung.
- 14:12Also wo fährst du schnell hoch?
- 14:14Und auch das wieder Bewusstsein schaffen, Sich besser kennenlernen.
- 14:17Aha, da ist für mich ein Wunder Punkt.
- 14:20Und auf den muss ich achten, für den muss ich sorgen.
- 14:24Weil das ist für mich ein Punkt, wo ich schnell in die Luft gehen kann und wo es für
- 14:28mich unentspannt ist.
- 14:29Und wenn ich dann unentspannt bin und vielleicht wütend oder was auch immer
- 14:34frustriert, dann wird es für alle anderen natürlich auch unentspannt.
- 14:38Na.
- 14:39Speaker1: Da gibt es auch den tollen Spruch mit den Dein Kind ist ein Spiegel.
- 14:43Ja glaube ich das.
- 14:45Es kommt ja da jetzt ungefähr hin, weil wenn ich selbst als Mama unentspannt bin, das
- 14:49projiziere ich dann unbewusst auch auf das Gegenüber, ob das jetzt das Kind ist oder der
- 14:54Mann ist und dann schaukelt sich diese Situation hoch.
- 14:57Also wenn du es selbst auch des Öfteren erlebt und ich wünschte, mir hätte das schon
- 15:02früher jemand gesagt, dass das Kind mich spiegelt.
- 15:06Ich war dann in der Apotheke und habe für sie Bachblüten Tropfen geholt, dass sie sich
- 15:10beruhigt, anstatt dass ich mir Baldrian gekauft hätte oder sonst irgendwas um runter
- 15:15zu kommen. Also das macht wirklich.
- 15:17Ich hab dazu auch einen Blogbeitrag geschrieben, weil mich das selbst einfach so
- 15:22getriggert hat, dieses Thema.
- 15:24Ja, ja, ich glaube, dass das wirklich ein wichtiger Punkt ist an der Stelle, dass man
- 15:29erkennt, wo einem eben wo jemand einen triggert und wie ich aber dann auf das
- 15:34reagiere, auf diesen Triggerpunkt und dass ich das noch stärker noch verstärken kann,
- 15:39wenn ich jetzt in der Situation so selbst eskaliere unter Anführungszeichen, weil das
- 15:44eben auf das andere Gegenüber projiziert wird.
- 15:47Speaker2: Total, total.
- 15:49Und das ist genau der richtige Punkt sozusagen das auch anzusprechen, weil genau
- 15:53da passt es rein und ich glaube, das kennt auch jeder von uns jetzt mal auch ganz
- 15:56unabhängig von Familiensituation aber oder auch in Familiensituation, egal an was ihr
- 16:02jetzt denken wollt, aber das kennt sicher jeder von uns, dass eine andere Person einen
- 16:07Raum betritt und man merkt sofort, die ist echt geladen, die ist echt schlecht drauf.
- 16:12So, das ist wie als hätte die so eine dunkle Gewitterwolke um sich herum, aus der schon
- 16:16Blitze schlagen und man merkt, so kommen der bloß nicht zu nahe, sonst kriegst du eine
- 16:21gewischt. Und das ist Ja, das ist ich.
- 16:24Ihr könnt jetzt einfach mal nachdenken, wo ihr so eine Situation vielleicht her kennt,
- 16:27aber ich bin mir sicher, das kennen alle und das ist was, was man merkt.
- 16:31Also an so einer starken Situation würden wir wahrscheinlich alle nicken und sagen Ja,
- 16:35habe ich schon erlebt, habe ich schon erlebt bei anderen, dass die den Raum betreten und
- 16:39ich sofort merke, die spreche ich erst mal nicht an oder dass ich so in einem Raum stehe
- 16:44und kurz vorm Platzen bin, sozusagen.
- 16:47Und dann ist ganz klar, wenn ich innerlich gerade getriggert bin und diese Gewitterwolke
- 16:53um mich hab und kurz vorm Platzen bin, dann ist es auch unentspannt.
- 16:57Für alle anderen. Die, mit denen ich jetzt gerade im Zelt hock oder im Hotelzimmer oder
- 17:02in irgendeiner schönen Feriensituation.
- 17:05Aber ich bin kurz vorm Platzen als Mama, wenn ich so drauf bin gerade und selber das
- 17:11nicht hinkriegen. Also das zum einen zu verstehen Bewusstsein, Punkt Nummer eins und
- 17:15mich dann zu regulieren, wie du gesagt hast, ich hätt mir mal besser selber Baldrian
- 17:19gekauft, dann werde ich das nach außen ausstrahlen und dann sind die Kinder
- 17:24tendenziell auch in Anspannung.
- 17:25Die haben ganz feine Antennen und die sind dann ganz ausgefahren.
- 17:28Aha, was ist da los mit der Mama?
- 17:30Vielleicht wissen sie es auch im Sinne von Ihr habt euch vorher gestritten.
- 17:33Es ist gar kein Geheimnis, dass du angespannt bist, aber die sind dann auch in
- 17:36Habachtokay. Und irgendwie ist die Situation hier am Kippen.
- 17:40Die könnte jeden Moment kippen und das ist eine Anspannung.
- 17:43Entschuldigung, die strahlt aus und das kann dann genauso wie du gesagt hast, die Kinder
- 17:48spiegeln dich. Sie wollen die Anspannung dann auch loswerden.
- 17:52Dann fangen wir an, ihr Geschwisterkind zu ärgern.
- 17:54Oder dann dann werfen die was um am Tisch oder machen irgendeinen Blödsinn, weil es
- 17:58sozusagen Die Anspannung ist greifbar und die müssen auch was damit machen, um die
- 18:02wieder loszuwerden oder um sozusagen den Ballon zum Platzen zu bringen.
- 18:06Und insofern ist es total dein Kind.
- 18:09Dein Umfeld spiegelt dich und deswegen ist es der größte und wirksamste Hebel bei dir
- 18:15selber. Anzufangen. Und das ist wirklich mein absolutes Credo.
- 18:19Es beginnt alles in dir.
- 18:20Ob das mit dem Familienurlaub, dem Familienalltag, dem Kollegenalltag, an der
- 18:24Arbeit oder was auch immer zu tun hat Dein Umfeld spiegelt dich und dein größtes
- 18:29Potenzial. Dein größter Hebel liegt darin, dich selber kennenzulernen und dich selber zu
- 18:33regulieren und dann neu zu handeln, so dass du einfach Situationen neu gestaltet.
- 18:39Und eben das trifft auf den Alltag zu und das trifft auch auf den Urlaub zu.
- 18:43Und da waren wir jetzt gerade beim Thema.
- 18:45Hm. Werde dir also bewusst, was dich triggert, damit du nicht wie so eine
- 18:50Gewitterwolke oder wie so eine Bombe in der Situation drin hockst und alle anderen denken
- 18:55okay, und wann platzte.
- 18:58Und es vielleicht auch versuchen herbeizuführen.
- 19:01Also kenne deine Trigger und dann ist der vierte Punkt Versuch aus deinem Muster
- 19:06auszusteigen. Und das ist jetzt sehr leicht gesagt, viel leichter gesagt als getan.
- 19:11Und es lässt sich auch in so einem kurzen Podcast nicht tief beschreiben.
- 19:15Aber dafür gibt es ja auch die Workshops und das gemeinsame daran arbeiten.
- 19:19Damit gemeint ist, dass man merkt Aha, da ist mein sensibler Punkt, der ist gerade
- 19:23gedrückt worden und ich merke, innerlich steigt meine Anspannung und typischerweise
- 19:27würde ich jetzt so das und das machen.
- 19:28Ich würde jetzt die Tür knallen oder ich würde mein Kind anmaulen oder keine Ahnung,
- 19:34ich würde mich innerlich total distanzieren.
- 19:36Das machen wir auch häufig so, ich gehöre nicht mehr dazu, Ich komme mit, aber ich bin
- 19:40eigentlich nicht dabei. Also ich weiß gar nicht, ob das sich jetzt so ohne meine Mimik
- 19:44im Podcast gut ausdrückt, aber dieses man distanziert sich innerlich, weil man wieso
- 19:48beleidigt ist und sagt okay, das passt mir jetzt gar nicht, dann macht ihr mal euer Ding
- 19:52und ich laufe mit und man hat einen entsprechend versteinerten Gesichtsausdruck
- 19:56und alle merken es weiterhin, dass hier was falsch gelaufen ist.
- 20:01Also das sind so typische Reaktionen, die passieren, wenn man getriggert wurde und wo
- 20:07man ja insgesamt danach keine schöne Familiensituation mehr hat.
- 20:11Man ist nicht mehr entspannt und die anderen auch nicht.
- 20:13Und da geht es darum, das Muster zu unterbrechen.
- 20:17Also Nummer vier ist wie gehst du mit deinen Triggern um?
- 20:20Wie schaffst du es zu merken?
- 20:22Jetzt ist es wieder passiert.
- 20:23Ich bin angespannt.
- 20:24Ich bin sauer, Ich bin gestresst.
- 20:28Und wie schaffe ich es jetzt, eine andere Reaktion zu wählen?
- 20:31Und das ist wirklich eine Königsdisziplin, das zu lernen.
- 20:34Und ich würde fast sagen, es ist ein lebenslanges Lernen und ein Trainieren am am
- 20:38Objekt, an der Situation, permanent, jeden Tag.
- 20:41Weil es geht dann darum zum Beispiel zu sagen das stresst mich ja gerade, also
- 20:45innerlich das zu merken, aber nicht automatisch sich zu distanzieren, sondern zu
- 20:49sagen, ich atme jetzt ein paar Mal tief durch.
- 20:51Da gibt es ganz einfache Übungen, die die Hörerinnen und du, Cathy, bestimmt auch schon
- 20:56mal gehört habt. Aber es kommt darauf an, das wirklich zu tun, also es hinzukriegen in
- 21:00dem Moment, wo du getriggert bist, es zu tun, zum Beispiel tief durchzuatmen, dreimal
- 21:06tief ein und ausatmen und der Atem bringt einen immer in den Jetztmoment.
- 21:10Raus aus der Geschichte, die in deinem Kopf abläuft.
- 21:13Und wenn du dich damit beschäftigt hast und dann entschieden hast, ich möchte hier was
- 21:17anderes tun, kommt dir vielleicht jetzt der Gedanke in diesen drei tiefen Atemzügen?
- 21:21Was könnte ich sonst noch tun?
- 21:24Und dann gehst du vielleicht einfach nur ein Stück beiseite oder sagst Ich guck mir mal da
- 21:26drüben die Blumen an, die gefallen mir Und du hast dann da einen Moment weiter
- 21:31runterzufahren mit deinem Stresslevel.
- 21:34Du kannst innerlich atmen und bis zehn zählen.
- 21:37Du kannst im besten Fall dir vielleicht diesen Moment nehmen.
- 21:41Ich gucke mir mal die Blumen an, ich mache mal gerade was anderes, um für mich zu sorgen
- 21:45und dann wieder in einer besseren Stimmung zurückzukommen.
- 21:49Speaker1: Mir hat ganz gut gefallen, den Tipp sel mit dem Summen.
- 21:53Also das war mein Favorit.
- 21:57Wirklich, Weil ich glaube, dass das einfach komplett die Situation deeskaliert, egal wie
- 22:02die Gewitterwolke vorher da war.
- 22:05Sobald du es merkst und erkennst und du fängst dann auf einmal an den Lieblings
- 22:09Liedchen zu trällern und der dir denken sich Was ist jetzt mit der Mama los?
- 22:14Ich glaube, dass das so wie du gesagt hast in dem Infos das das bringt die ganze
- 22:19Situation einfach wieder in eine freudige Stimmung und ich glaube, dass man nachher
- 22:23einfach komplett entspannt weitermachen, weil ich glaube, da passiert es einfach, dass
- 22:28man automatisch zu lachen beginnt, oder?
- 22:31Speaker2: Ja, ja, also ganz toll.
- 22:33Ganz vielen Dank Kathi, dass du das auch greifst, weil das hat eben viele schöne
- 22:36Komponenten. Das eine ist wirklich wieder nach innen zu dir summen beruhigt das
- 22:41Nervensystem und das ist ja das, was gerade passiert.
- 22:44Das Nervensystem fährt voll hoch und ist so okay, ich muss jetzt hier reagieren.
- 22:48Ich bin nicht im Kampfmodus.
- 22:49Ich muss mich verteidigen. Ich muss hier Ansagen machen, wie es hier zu laufen hat.
- 22:53Also, das Nervensystem fährt hoch und wenn du anfängst zu summen, dann ist es wieder so.
- 22:57Hey, du darfst dich entspannen.
- 22:58Es ist alles ganz entspannt.
- 22:59So, mal dein Lieblingslied.
- 23:00Und dann musst du, wie du Karte jetzt auch gerade bestimmt anfangen zu schmunzeln.
- 23:04Also früher oder später wahrscheinlich.
- 23:07Und die anderen im Außen denken dann eben auch Was macht denn die Mama?
- 23:10Und Humor ist einer der Besten.
- 23:14Eine der besten Sachen, Die.
- 23:15Machen kann, um eine Situation wieder aufzulösen, weil das löst auch Anspannung.
- 23:20Also stellt euch eine angespannte Familiensituation vor und einer schafft es
- 23:23irgendwie, den Witz zu machen oder den sozusagen zu summen oder irgendwas Ulkiges zu
- 23:29machen. Und wenn dann alle anfangen zu lachen, dann ist die Anspannung weg und dann
- 23:33ist man wieder vereint.
- 23:34Das ist das Beste.
- 23:36Häufig gelingt es uns nicht, wenn wir selber schon getriggert sind und hochgefahren sind,
- 23:40dass wir dann was Lustiges machen, weil wir schon so ein Tunnelblick haben.
- 23:43Und deswegen ist es so richtig gut, weil das ist so niederschwellig, da musst du dich nur
- 23:47selber überwinden zu sagen ich mach das jetzt und dann wird es sozusagen dich selber
- 23:52da rausholen und im besten Fall auch deine Familie.
- 23:56Und es ist überhaupt. Also wenn ihr in der Lage seid, jetzt in Bezug auf Trigger was
- 24:01Lustiges zu machen, also euch einen Witz zu erinnern oder jemanden plötzlich anzuspitzen
- 24:05mit ner Wasserflasche oder irgendwas, das wird helfen.
- 24:09Also Humor und Spiel mit Kindern irgendwas spielerisch lösen.
- 24:13Ein Kind, was sich gerade irgendwie in eine Blockade rein heulen will oder in irgendwas
- 24:18doch irgendwie rumzuwirbeln und mit dem dann kurzen Kurzrakete zu spielen oder was auch
- 24:23immer. Oder einen kurzen kurzen Wettbewerb irgendwas schneller hinzukriegen oder so, das
- 24:30löst meistens die Stimmung für alle total gut.
- 24:33Genau. Und da sind wir so ein bisschen.
- 24:35Wenn du innerlich.
- 24:36Wenn du es innerlich geschafft hast, das zu drehen und nicht in deine Geschichte
- 24:39einzusteigen, in deine Stressgeschichte, sondern präsent bleibst und dich für was
- 24:44anderes entscheidest, dann kann man die Situation für alle sehr gut drehen.
- 24:48Genau. Genau.
- 24:51Und das ist der Schritt Nummer vier gewesen.
- 24:53Also mit den Triggern neu umgehen oder diesen Raum schaffen.
- 24:56Dass man sich nicht. Dass man nicht automatisch immer das macht, was eigentlich
- 25:00blöd ist, was zu keinem schönen Ergebnis führt, sondern dass man sich bewusst
- 25:03entscheidet, was anderes zu tun.
- 25:05Und der Schritt Nummer fünf wäre was Gutes für dich tun.
- 25:08Also Selbstfürsorge.
- 25:09Wie? Weil Mütter auch fragen Wie kann ich denn auch im Urlaub Erholung bekommen?
- 25:13Und da musst du dir überlegen, welche Möglichkeiten gibt es denn im Urlaub?
- 25:17Also können mein Mann und ich uns aufteilen, dass wir einfach mal Er nimmt zwei Stunden
- 25:22die Kinder und ich zwei Stunden, aber dann hat jeweils der andere grade mal zwei Stunden
- 25:26einen Spaziergang zu machen, eine Wanderung um irgendwas anderes einfach auszuruhen, sich
- 25:31eine Massage zu gönnen, was ein Drink zu nehmen oder so, also einfach was sind da
- 25:36Möglichkeiten? Was würde dir sonst noch gut tun?
- 25:39Vielleicht abends einen Spaziergang dann zu machen, wenn die Kinder im Bett sind, mit
- 25:43anderen Familien, mit Freunden in den Urlaub zu gehen, so dass man sich da auch insgesamt
- 25:48irgendwie abwechseln kann und dass man dann auch die Freundin dabei hat, mit der man sich
- 25:51mal austauschen kann, was so gut für die Seele ist, sozusagen.
- 25:54Und auch überhaupt. Also gerade wenn Situationen mit Kindern einen immer wieder
- 25:58herausfordern, dann ist das auch eine richtig tolle Sache, sich in anderen
- 26:02Elternteil zu suchen.
- 26:04Jemanden, den man wirklich gerne magister und wo man Vertrauen hat und sich zu
- 26:07verabreden, sich über diese Herausforderung auszutauschen.
- 26:11Aber im Sinne von Ich erzähl dir, was mich gerade belastet.
- 26:14Zehn Minuten lang. Du brauchst dazu nichts zu sagen und du erzählst mir, was deine
- 26:18Herausforderungen sind. Zehn Minuten lang und niemand sagt was dazu.
- 26:21Und es ist wie dieses.
- 26:23Wir sind häufig angespannt.
- 26:24Wir sind vielleicht manchmal ratlos, was wir jetzt damit tun sollen, wie wir uns anders
- 26:28verhalten können. Und wir brauchen für unsere Anspannung auch ein Ventil.
- 26:32Und das können wir loslassen, wenn wir uns einfach zu solchen Listening Partnership so
- 26:38heißt es also zuhören, Verabredungen sozusagen, könnte man einfach dafür machen.
- 26:44Und ich habe das persönlich auch mit einer sehr guten Freundin aus aus fast noch
- 26:48Studienzeiten. Und es ist so schön und wir machen es wöchentlich, dass wir uns treffen
- 26:53und einander eine zehn Minuten oder eine Viertelstunde einfach erzählen, was uns
- 26:57gerade beschäftigt in Bezug auf die Kinder.
- 26:59Und es geht gar nicht darum, dass der andere irgendein Ratschlag gibt oder so, sondern wir
- 27:03tauschen uns nur aus.
- 27:04Und dann ist es manchmal so Ich habe gar nichts.
- 27:06Und dann fängt man an zu erzählen und dann reicht die Zeit gar nicht, weil doch etwas da
- 27:11ist. Und dann ist es auch so wöchentlich, würde man denken, Ist ja viel.
- 27:15Wir kriegen es auch nicht jede Woche hin.
- 27:16Aber es ist sogar so, dass vier Tage nach dem letzten Telefonat ich dann von ihr eine
- 27:22Nachricht kriegt Dora, können wir bitte möglichst bald wieder telefonieren?
- 27:25Das ist ganz so stressig, Ich muss das irgendwie irgendwo lassen, sozusagen.
- 27:29Und das ist einfach eine ganz schöne Sache, die auch der Selbstfürsorge dient.
- 27:33In dem Sinne, dass man einfach auch seinen eigenen Stress an einer anderen Stelle
- 27:37versorgt und sie nicht im nächsten Streit an den Kindern auslässt oder am Partner, sondern
- 27:42das, was sich einfach aufgebaut hat, dass das woanders ein Ventil hat.
- 27:45Und zwar in einem Ort, wo man sich sicher fühlt, wo man wertgeschätzt wird, wo man
- 27:49nicht bewertet wird, wo es keine blöden Ratschläge gibt in Anführungsstrichen,
- 27:53sondern wo einfach jemand sagt Ich hör dir wohlwollend und wertschätzend zu, das ist ein
- 27:59wertvoller Typ. Wirklich cool.
- 28:03Ja, ja.
- 28:05Und jetzt mache ich einfach noch den sechsten Schritt, dann haben wir es rund.
- 28:09Der sechste Schritt ist einfach nur Macht das, was dir gut tut.
- 28:13Also, bei all dem, was ich jetzt gesagt habe und was.
- 28:15Hast, du von woanders vielleicht auch gelernt hast und was du für Ideen dazu hast,
- 28:19wie du das entspannt gestaltest.
- 28:20Mach es so, wie es dir und euch entspricht, als Eltern und als ganze Familie.
- 28:25Lass dich nicht zu sehr ablenken von dem, was andere machen.
- 28:27Vergleich dich nicht mit anderen, mit dem, was die hinkriegen im Urlaub und und was sie
- 28:32da alles tolles machen oder oder oder oder.
- 28:35Versuch und das ist auch wieder das nach innen gehen, Bewusstsein für dich schaffen.
- 28:39Was brauche ich? Wie möchte ichs?
- 28:41Und dann macht es so, wie es für euch passt.
- 28:46Ja, genau. Ich glaube.
- 28:47Speaker1: Das ist wirklich ein der der Input, der wirklich für alle gelten sollte, den sich
- 28:54jeder zu Herzen nehmen sollte.
- 28:55Einfach dieses sich mit anderen nicht vergleichen.
- 28:58Ich das ist für mich.
- 28:59Diese Erkenntnis war für mich einfach so immens wertvoll.
- 29:04Nicht Wer hat den besseren Urlaub gemacht oder erfährt der schönere Ort oder in welche
- 29:08Richtung man immer geht, Einfach aufhören.
- 29:11Denn es steckt niemand in deinem Körper, es hat niemand deine Lebenssituation.
- 29:16Und das gilt natürlich auch für den Urlaub.
- 29:18Also ich. Für mich ist Urlaub einfach noch mehr Zeit, intensivere Zeit mit meiner
- 29:23Familie, mit meinen Kindern verbringen zu können.
- 29:26Unsere sind jetzt 14 und 15, wer weiß, wie lange sie noch mit uns auf Urlaub fahren
- 29:30werden. Also wir werden die die Zeit jetzt sicher noch oder ich zumindest und mein Mann.
- 29:35Wir werden die Zeit sicher noch intensiver genießen als sonst, weil es könnte der letzte
- 29:40sein. Man weiß es nicht.
- 29:41Ja, und das?
- 29:44Wir stecken auch unsere Erwartungen zurück.
- 29:46Wir sind auf Island heuer.
- 29:47Und ich habe natürlich da große Pläne gemacht und weit im Voraus planen, mit einem
- 29:53Mietauto zwei Wochen da herum zu cruisen.
- 29:56Speaker2: Aber ich hab.
- 29:56Speaker1: Bewusst Zeiten dazwischen gelassen, wo ich jetzt keinen Ausflug und keinen, weil sie
- 30:02nicht kennen Wasserfall an dem Tag anschauen muss, sondern einfach auch, um Zeit für uns
- 30:06zu haben, einfach mal in irgendeiner Weise nicht auf einer Parkbank sitzen zu bleiben,
- 30:12den ganzen Tag einen Garcia anzuschauen.
- 30:14Ich weiß es nicht, was ich startet, aber da genug Raum zu geben, um eben gemeinsam zu
- 30:21sein. Und ich glaube, das sind schöne abschließende Worte.