Latest / Hallo Gesundheit – Der Podcast der CSS / PMS #2: «Du darfst auch mal müde und traurig sein» - mit Gynäkologin Johanna Janku
Transcript
- 0:00Speaker 0: Man darf natürlich auch mal traurig und müd sein.
- 0:03Speaker 0: Ich finde es ganz schwierig, wenn man sagt hey ich muss jetzt immer funktionieren.
- 0:07Speaker 0: Ich ermutige meine Patientinnen auch dass sie dann auch Geduld haben mit sich.
- 0:12Speaker 0: Ich denke das ist ein entscheidender Faktor, dass man sich nicht so unter Druck setzt in der Zeit und dann auch wenn man eine Therapie beginnt, dass er nicht sagt ah ja beim nächsten Mal ist man schon enttäuscht weil es noch nicht gewirkt hat gibt dem ganzen bisschen Zeit.
- 0:28Speaker 1: Hallo und herzlich willkommen zu.
- 0:30Speaker 1: Hallo Gesundheit, ein Podcast der CSS.
- 0:33Speaker 1: Ich bin Manuel und ich hoste den Podcast im Wechsel mit Garla.
- 0:37Speaker 1: einfach zum Klarstellen – ich bin keine medizinische Fachperson aber als kleine Hypokonder doch sehr interessiert an Gesundheitsthemen.
- 0:45Speaker 1: Jeden Monat geht es um eines Thema aus zwei verschiedenen Perspektiven einmal aus Fachsicht und einmal aus betroffenen Sicht.
- 0:52Speaker 1: Und das Beste am Ganzen ist, dass ich diese Gespräche immer an der frischen Luft auf einem Spaziergang.
- 0:58Speaker 1: In dieser Folge geht es ums prämenstorelle Syndrom oder auch kurz PMS.
- 1:03Speaker 1: Das sind körperliche und psychische Beschwerden, die prämanstorell also vor der Menstruation auftreten.
- 1:10Speaker 1: Es sind über hundertfünfte verschiedene Symptome bekannt unter anderem Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Brustspannen, Kopfweibuchkrämpfe oder Heishunger.
- 1:19Speaker 1: Fast alle Frauen spüren vor ihrer Menstruations mindestens eines dieser Symptomen.
- 1:25Speaker 1: Um die Dreißig bis Vierzeprozent der Frauen sind so stark betroffen, dass sie eine Behandlung brauchen.
- 1:30Speaker 1: Die Gäste in dieser Episode ist die Gynecologin Johanna Yankou.
- 1:34Speaker 0: Ich bin Johanna Jankou und ich bin Gynekologin und Sexualtherapeutin.
- 1:40Speaker 0: Und ich habe da in Syrie eine Praxis für Sexualtherapie aufgemacht.
- 1:44Speaker 0: – oh yes baby!
- 1:46Speaker 0: In
- 1:46Speaker 1: dieser Folge von Hallo Gesundheit erfährst du was die Ursache des PMS ist und was du dagegen machen kannst.
- 1:55Speaker 1: Heute spaziere ich hier am Zürichsee und es ist so richtig kalt, garstiges Wetter überall.
- 2:01Speaker 1: Es hangen die Wolken.
- 2:03Speaker 1: Es verührt einem fast die Finger ab.
- 2:05Speaker 1: Es niselt ein bisschen ins Gesicht.
- 2:08Speaker 1: Johannes tut mir leid, dass wir heute so mit dem Guss spazieren.
- 2:11Speaker 0: Manuel, das ist wirklich grusiges Wettehüt für da!
- 2:15Speaker 0: Es passt natürlich auch zum Thema ... Das PMS ist vielleicht nicht unbedingt ein schönes Thema oder ab und zu grusig.
- 2:24Speaker 1: Hilft denn zum Beispiel jetzt spazieren wie wir es machen bei PMS?
- 2:28Speaker 0: Ja absolut, also körperliche Bewegungssport.
- 2:32Speaker 0: kann auf jeden Fall helfen.
- 2:34Speaker 0: Ich denke, solche Trainings und auch viele von den Methoden die wir nutzen zum bewegen, helfen auch für die Belastung, die man hat bei den körperlichen Symptomen aber auch beim psychischen Symptom weil es PMS besteht aus beiden psychische und körperliche Symptome und ich denke Bewegungen macht vor allem auch die Laune hoch und deswegen ist das auf jeden fall sinnvoll wenn man sich bewegt.
- 3:00Speaker 1: Aber wenn es so kalt ist, das ist dann wiederum nicht so gut für die Muskeln, dass sie sich entspannen.
- 3:04Speaker 1: Nein,
- 3:05Speaker 0: das stimmt!
- 3:06Speaker 0: Ich würde auch eher eine Wärmeflasche empfehlen, wenn man jetzt anfängt zu Bauchschmerzen oder Bauchkämpfe zu bekommen.
- 3:12Speaker 0: Ist
- 3:13Speaker 1: bei dir auch der Zyklus bestimmend?
- 3:15Speaker 1: In deinem Alltag?
- 3:16Speaker 1: Oder kannst du das relativ gut händeln?
- 3:19Speaker 0: Grundsätzlich würde ich dazu sagen, dass es sehr individuell ist wie Frauen... die wenigstens zu ihren Zyklus spüren.
- 3:27Speaker 0: Ich glaube, es ist sehr abhängig davon wie jeder individuell das wahrnimmt.
- 3:32Speaker 0: Bei mir ist es auch so, dass ich ein bisschen Kopfschmerzen bekommen kann, also Migräne ... Die Zyklusabhängigkeit ist bei mir häufig ...
- 3:42Speaker 1: Was ist denn die Ursache für PMS?
- 3:45Speaker 0: Um PMS zu verstehen, muss man erst mal den Zykulus verstehen in der ersten Zykulsphase.
- 3:51Speaker 0: Die geht ungefähr zwei Wochen bis zum Einsprung.
- 3:54Speaker 0: Da ist es so, dass das Oestrogen steigt und alles vorbereitet wird für den Eisprung.
- 4:00Speaker 0: Mit dem Eissprung Mitte des Zyklus bereitet sich die Gebärmutter vor für die Einlistung einer eventuell befruchteten Eizelle.
- 4:09Speaker 0: Das heißt, die Schleimhaut in der Gebärmutter ist durch das Progesteron schon schön vorbereitet, das heißt die Schleimhaut ist weich und ja offen für die befruchtete Eizelle.
- 4:22Speaker 0: Wenn es nicht zu befruchten Eizellen kommt braucht es diese Schleimmhaut nicht und das Progesteron fällt ab im Körper also im Blutsystem und dieser Progesteronabfall führt dazu dass auch Symptome wie Reizbarkeit, Dünnhäutigkeit Stimmungsschwankungen entstehen oder körperliche Symptome wie Brustspannen, Wassereinlagerungen und Schmerzen.
- 4:51Speaker 0: Das kann durch den Progessoronabfall entstehen.
- 4:54Speaker 1: Als ich googled habe, sah ich auch, dass fast alle Frauen wenigstens eine Symptom von PMS haben.
- 5:04Speaker 1: Wie machen wir das dann?
- 5:06Speaker 1: Jetzt du in der Praxis, wenn jemand zu dir kommt und das schildert.
- 5:10Speaker 1: Wie tut man das dann am Schluss diagnostizieren?
- 5:14Speaker 0: Erst mal mache ich eine Anamnese und frage die Patientin, was sie genau hat und was sie verspürt.
- 5:19Speaker 0: Häufig kommen Patienten ja mit ihrer eigenen Theorie.
- 5:23Speaker 0: Dann frage ich auch offen, okay, was sind denn diese Symptome?
- 5:27Speaker 0: Ich würde als allererstes erst nach Demonstrationszyklus fragen, wie häufig hat die Person ... Ist das regelmäßig?
- 5:36Speaker 0: Wie lange ist die Menstruation, wie stark ist die menstruation?
- 5:40Speaker 0: und ja ob es irgendwie Zwischenblutung gibt.
- 5:43Speaker 0: Und dann ist für mich natürlich auch ein bisschen entscheidend, wie alt ist die Person.
- 5:46Speaker 0: Und hat's noch Vorerkrankungen oder andere Belastungen?
- 5:50Speaker 1: Also da haben wir also Abgrenzen zwischen Depressionen und PMS zum Beispiel.
- 5:55Speaker 0: Das ist noch eine gute Frage, Manuel.
- 5:56Speaker 0: Weil es gibt fünf Prozent aller Patientinnen mit PMS haben ... das nennt sich PMDS Prem menstrual dysphoria.
- 6:04Speaker 0: symptom und das sind wiederum Patienten, die besonders psychologische Symptome haben kann auch auf Grund oder auf der Basis einer anderen psychologischen Erkrankung sein aber die sind wirklich dann in so einer depressiven Verstimmung vor der Periode, und das wirklich nur zyklisch?
- 6:28Speaker 1: Ah okay.
- 6:29Speaker 1: Also nur, dass es nicht generell nicht immer depressiv ist, sondern wirklich zyclisch bedingt.
- 6:36Speaker 0: Genau!
- 6:36Speaker 0: Das ist aber auch die Bedingung, dass man überhaupt diese Diagnose hat.
- 6:40Speaker 0: also zykylisch bedingte Symptome vor der periode sind die bedingungen für ein PMS oder PMDS.
- 6:48Speaker 1: Okay.
- 6:49Speaker 0: Wie
- 6:49Speaker 1: tut man es dann?
- 6:50Speaker 1: abgrenzen zum Beispiel zu endometriosen?
- 6:53Speaker 0: Die Endometriose ist ein ganz anderes Krankheitsbild.
- 6:56Speaker 0: Die Endomatriose sind eigentlich ein Krankheits Bild, was nicht unbedingt nur die Psyche betrifft.
- 7:02Speaker 0: Die endometriosa hat Endometrim-Zellen außerhalb dort wo sie sein sollen also im Endometrium in der innersten Schicht der Gebärmutter und die Zellen an anderen Orten sind die Bluten sozusagen mit.
- 7:17Speaker 0: das bedeutet dass es eigentlich ein körperliches Krankheitsbild ist.
- 7:21Speaker 0: Natürlich, wenn die Personen, die Endometriose haben an vielen verschiedenen Stellen Bluten sozusagen, dann haben sie auch deutlich stärkere Schmerzen in anderen Orten.
- 7:33Speaker 1: Kann ich aber sagen, dass man mit einem Symptom einfach wachstelt?
- 7:36Speaker 1: Das sind ja echt ähnliche Symptome bei PMS und Endometrio.
- 7:40Speaker 1: Oder ist das nicht so?
- 7:42Speaker 0: Also ... PMS ist ja auch vor allem klassisch, dass es schon vor der Periode anfängt mit den Symptomen.
- 7:48Speaker 0: Die endometriose Patientinnen haben auch Symptome oder Schmerzen während der Perioden.
- 7:53Speaker 0: Aber so eine scharfe Trennung kann man eigentlich nichts sagen.
- 7:57Speaker 0: Man kann nicht sagen, PMS hat mit dem ersten Tag der Blutung keine Symptom mehr.
- 8:02Speaker 1: Es ist auch nicht einfach zu sagen, okay das ist jetzt PMS und das nicht.
- 8:08Speaker 1: Weil ich ... warte gerade auch wild hier.
- 8:12Speaker 1: Sie scheinen gar keine PMS zu haben.
- 8:15Speaker 1: Die sind mega aktiv!
- 8:17Speaker 1: Haben die Reiche auch PMS?
- 8:19Speaker 1: Weisst du das?
- 8:20Speaker 0: Ich bin jetzt nicht so expert.
- 8:22Speaker 0: Das
- 8:23Speaker 1: ist eine gemeinsame Frage, aber ich lasse das noch nach und füge es an der Stelle ein.
- 8:30Speaker 1: Diese Vögel, die du gehört hast, haben definitiv kein PMS.
- 8:34Speaker 1: Denn PMS kann man nur haben, wenn man eine Menstruation hat.
- 8:37Speaker 1: Und eine Menstruation hat nur Säge-Tier Und von der Säge-Tier auch nur sehr wenige Arten, z.B.
- 8:43Speaker 1: gewisse Affen und Mausarten.
- 8:45Speaker 1: Aber die Tiere, die eine Menstruation haben, haben möglicherweise auch eine Art PMS.
- 8:52Speaker 1: Die Unterscheidung ist PMS und das ist nicht PMS, sondern schwierig.
- 8:56Speaker 1: Ich höre jetzt von vielen Frauen im Umfeld, dass sie wie vor ihrer Menstruationsprobleme mindestens eines dieser Symptome haben – vielleicht ein bisschen stärker einmal oder etwas schwächer.
- 9:10Speaker 1: Ich hatte dadurch, dass fast alle Frauen PMS haben.
- 9:14Speaker 1: Aber das ist nicht so.
- 9:15Speaker 0: Ich glaube, dass es individuell und das PMS grundsätzlich ist total unterschiedlich wie eine Frau auch diese Symptome, wie stark sie auch das gewichtet, wie sehr sie darunter leidet.
- 9:26Speaker 0: Der Leidensdruck ist hier entscheidend?
- 9:29Speaker 0: Die PMS ist einfach ein hormonell getriggter Zustand der von manchen Leuten als stärker ... belastend empfunden wird und von anderen weniger belasten.
- 9:40Speaker 0: Und ich denke, das ist einfach sehr abhängig davon wie auch die Persönlichkeit so ein Charakterstrück nur der Person ist.
- 9:46Speaker 1: Was sind denn so Behandlungsmöglichkeiten, die man machen kann?
- 9:49Speaker 1: Ich habe davon gelesen, dass man zum Beispiel Antibabypillen nehmen kann, d.h.
- 9:53Speaker 1: eine Hormontherapie machen.
- 9:55Speaker 1: Ist das auch etwas, was du empfällst?
- 9:59Speaker 0: Die Pille ist auf jeden Fall eine super Lösung aber... Ich weiß auch, dass viele Frauen erst mal eine Aversion haben, Hormone einzunehmen.
- 10:08Speaker 0: Das ist in unserer Gesellschaft eher nicht das Aller erste was Patienten hören wollen.
- 10:14Speaker 0: Wir reden bei den Pillen von zwei verschiedenen Mechanismen.
- 10:19Speaker 0: Eine Pille ist die Gelbkörperhormon-Only-Pille.
- 10:23Speaker 0: Das kann auch dazu helfen, dass das Ungleichgewicht verbessert Das Ungleichgewicht der Hormone wieder ausbalanciert wird.
- 10:31Speaker 0: Und es gibt auch die kombinierte Pille mit den Oestrogenen, also die klassische Antibabypille.
- 10:38Speaker 0: Das hilft auch wiederum, die Symptome zu lindern, die man bekommt, wenn man vom sogenannten PMS spricht.
- 10:45Speaker 0: Vor allem hilft das, dass es die Schmerzen verbessert Wenn man Schmerzen hat bei der PMS.
- 10:50Speaker 0: und was ich vorhin gar nicht genannt habe, das PMS beinhaltet auch Brustspannen.
- 10:57Speaker 0: Das Brust-Spannen kommt auch daher, dass das Progestoron abfällt und die Brüste sich sehr unruh fühlen.
- 11:04Speaker 0: Und die Pille hilft auch bei diesen Symptomen wenn es sehr schmerzhaft ist in den Brusten und auch in der Gebärmutter das wieder zu verbessern.
- 11:15Speaker 0: Was auch noch eine Therapieoption wäre, dass man in der zweiten Zyklushälfte das Progesterone substituiert.
- 11:21Speaker 0: Wenn der Gelbkörper oder wenn das Gelbköpper Hormon abfällt kann man in einer zweiten Zyklushälfte Das Progesteron nehmen und das hilft auch zur Stabilisierung der zweiten Cyklushälften und kann auch ein Weg sein die PMS zu lindern.
- 11:38Speaker 0: Ich denke, die Lifestyle-Modifikation wie Sport was wir vorhin hatten eine gesunde Ernährung, Schlaf weniger Noxen also kein Rauchen oder Alkohol kann das erste sein.
- 11:51Speaker 0: Was hilft wenn man Periodenschmerzen hat?
- 11:54Speaker 0: Kann auch die Supplementierung von verschiedenen Nährstoffen helfen wie zum Beispiel Magnesium oder auch kalziumhaltige Ernährungsmittel wie sogar Joghurt zum Beispiel.
- 12:05Speaker 0: sagt man nach dass das hilft und manche Frauen diese Methoden vorschlägt, denken das ist für mich überhaupt nichts.
- 12:14Speaker 0: Das verstehe ich auch.
- 12:15Speaker 0: Dann gibt es die Variante der Phytotherapie.
- 12:19Speaker 0: Phytotherapie bedeutet dass aus Pflanzen gewonnen Medikation ist.
- 12:24Speaker 0: Ich denke an das Vitex Magnus Castus, also der Mönchsfeffer.
- 12:28Speaker 0: Der ist besonders hilfreich.
- 12:30Speaker 1: Bist du mir auch bei den Recherchen über den Weg gelaufen?
- 12:33Speaker 0: Kennst du das?
- 12:34Speaker 0: in dem Fall ja!
- 12:35Speaker 1: Also ich kenne es selber nicht aber ich habe gelesen wie ein Mönchsfeffer kann helfen.
- 12:39Speaker 1: Inwiefern hilft denn das?
- 12:40Speaker 0: Der Mönchtsfeffer wirkt ähnlich wie das Oestrogen auch als pflanzliches Medikament und hilft den Hormonellen... hormonelle Ungleichgewicht wieder auszutarieren.
- 12:53Speaker 0: Bedeutet, wenn man jeden Tag dieses Medikament nimmt, also den Mönchsfeffer ... Die Phytotherapie.
- 12:59Speaker 0: hat man weniger hormonelle Schwankungen.
- 13:03Speaker 0: Durch das hat man wenige Symptome.
- 13:05Speaker 0: dann bei der Periode.
- 13:07Speaker 0: Hier muss man einfach sagen, dass die Phytotherapie wie häufig bei der pflanzlichen Therapie ist es so, dass es eine Zeit braucht bis es wirkt.
- 13:15Speaker 0: Ich würde dann dem Ganzen auch Geduld geben, drei Monate.
- 13:20Speaker 0: Und vielleicht ist es so, dass man erst im zweiten oder dritten Zyklus merkt, das hilft.
- 13:26Speaker 1: Was kann man dann gegen die psychischen Symptome machen?
- 13:28Speaker 1: Dass man sich kreizt fühlt oder trurig fühlt und nicht erschlagen?
- 13:34Speaker 0: Erst mal darf man natürlich traurig und müd sein.
- 13:38Speaker 0: Ich finde es ganz schwierig, wenn man sagt, ich muss immer funktionieren.
- 13:44Speaker 0: Das find ich schade, wenn das nicht auch einmal hier erwähnt.
- 13:48Speaker 0: Es ist in Ordnung, dass man zyklisch ein bisschen müder ist in der Zeit und dass man zu sich schaut.
- 13:57Speaker 0: Und vielleicht die Erwartung anders an sich ... Ich denke, psychische Symptome, wenn die jetzt besonders ausgeprägt sind würde auch eine Pülle helfen.
- 14:11Speaker 0: Es gibt aber Fälle wo die psychischen Symptomen so überwiegen.
- 14:15Speaker 0: da könnte man sogar Antidepressiva zum Beispiel SSRIs also Serotonin Rezepte-Antagonisten einsetzen das die Symptom hier verbessert sind.
- 14:26Speaker 1: Aber die würden wir dann nicht einfach nur in dieser Zeit nehmen sondern durchgehen
- 14:31Speaker 0: So ähnlich wie bei der Phytotherapie auch.
- 14:33Speaker 0: Bei den Mönchsfeffer würde man das konstant durchnehmen, genau.
- 14:38Speaker 0: Ja und ich denke also die Supplemente ... Ich hab hier noch nicht die Vitamine genannt.
- 14:42Speaker 0: es gibt viele Vitamine die man noch einnehmen kann.
- 14:44Speaker 0: hier.
- 14:45Speaker 0: Vitamin B komplex kann man einnehmen Das hilft auch Calcium Magnesium.
- 14:51Speaker 0: Auch das kann natürlich verbessern Also auf natürlich im Wege verbessern dass sich auch die psychischen Symptome verbessern.
- 14:59Speaker 0: Dann gibt's Komplementärmedizinische Methoden, die man hier wenden kann.
- 15:04Speaker 0: Also Akkupunktur zum Beispiel, kann auch helfen.
- 15:08Speaker 0: Achtsamkeitstraining, Meditation und Sport.
- 15:13Speaker 0: Ja also Sport, körperliche Bewegung ist immer ein Super-Medikament.
- 15:17Speaker 1: Spannend, das ist ein bisschen kontraintuitiv wahrscheinlich.
- 15:21Speaker 1: Dass man dann denkt an, man will sich lieber vergrüchen mit einer Bettflasche aus dem Bett hinein.
- 15:25Speaker 1: Aber dass man sich dann versucht aufzuraffen zum Ausgehen?
- 15:29Speaker 0: Ja genau!
- 15:29Speaker 0: Das wirkt auch natürlich auf den Sirotonin-Spiegel und auch auf das Dopamin.
- 15:35Speaker 0: Ich würde das sicher empfehlen wenn man so Lifestylechanges macht.
- 15:41Speaker 1: Mega spannend finde ich auch, warum man sich zu sich selber schauen muss.
- 15:46Speaker 1: Nichts Herz und Streng sein zu sich, sondern einfach die Zeit rauszunehmen.
- 15:52Speaker 0: Es gibt viele, die auch danach leben.
- 15:55Speaker 0: Ich kenne Personen, die mir erzählen.
- 15:58Speaker 0: Ich weiß, dass ich in der zweiten Zyklushälfte nicht so gut drauf bin ... Und dann plane ich auf meinen ganzen Alltag danach!
- 16:04Speaker 0: Ja...
- 16:06Speaker 1: Und es kann auf eine Art auch eine Chance sein, um sich wieder mehr zu sich zu kommen?
- 16:10Speaker 1: Oder ihr würdest das sagen ist fast ein bisschen zynisch, wenn man das
- 16:13Speaker 1: sagt?!
- 16:14Speaker 0: Ich weiß nicht.
- 16:15Speaker 0: Auf jeden Fall was ich sicher sagen kann, es fragt lieber niemanden ob die Person gerade PMS hat.
- 16:21Speaker 0: Das kommt dann
- 16:21Speaker 1: nicht so gut an?
- 16:23Speaker 1: Nein das würde ich auch nicht machen.
- 16:25Speaker 0: Das wäre dann auch nicht gut.
- 16:26Speaker 1: Fram's Lustige finde ich ja manchmal bei Männern, dass sie immer so tun zu ah ja, die haben PMS oder die hätten jetzt ihre Tage.
- 16:33Speaker 1: Dabei sind ja auch mega lunisch und kreizt halt einfach vielleicht nichts Zyklisch aber auch mega fest.
- 16:40Speaker 1: Ist das so?
- 16:41Speaker 1: Ja ich bin im Paschuh Wenn ich müde bin zum Beispiel, bin ich mega hessig.
- 16:47Speaker 1: Und dann kann das ja irgendwann sein?
- 16:49Speaker 1: Es ist einfach unberechenbarer?
- 16:51Speaker 0: Ja absolut!
- 16:53Speaker 1: Also vielleicht nicht alle Männern, aber es ist immer so lustig wenn man das abschiebt und sagt, sie hat ihre Tage und nicht bis sich selber anschaut.
- 17:02Speaker 0: Genau also ich ermutige meine Patientinnen auch dass sie dann auch Geduld haben mit sich.
- 17:07Speaker 0: Ich denke das ist ein entscheidender Faktor.
- 17:12Speaker 0: unter Druck setzt in der Zeit.
- 17:13Speaker 0: Und dann auch, wenn man eine Therapie beginnt ... Dass man nicht sagt, beim nächsten Mal ist es schon enttäuscht, weil's noch nicht gewirkt hat, gibt dem ein bisschen Zeit, wartet und Geduld haben.
- 17:26Speaker 0: mit Geduld findet man doch schon ne Lösung.
- 17:29Speaker 0: Das heißt auch nicht, dass wenn man nach drei Monaten sich wieder sieht und sagt okay wie gehts einem?
- 17:34Speaker 0: Dass man den Weg gefunden hat, sondern probiert mal aus und schaut was genau hilft.
- 17:40Speaker 1: Kannst du dann sagen, dass man die PMS wie ganz wegbringt?
- 17:44Speaker 1: Die Symptome oder muss man halt einfach damit leben.
- 17:47Speaker 0: Ich denke es ist auch ein bisschen davon abhängig in welcher Situation und auch Lebensphase Frauen sind.
- 17:53Speaker 0: Und ich denke das man nicht sagen muss.
- 17:56Speaker 0: ah ja ich habe jetzt PMS und dann ist es noch in fünf Jahren ebenso gleich.
- 18:01Speaker 0: Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das PMS wieder verbessern kann.
- 18:05Speaker 1: Das ist Hallo Gesundheit, der Podcast von den CSS, die immer beim Spazieren aufgenommen wird.
- 18:11Speaker 1: Warte noch mit abzustellen!
- 18:12Speaker 1: Johanna sagt dir ganz am Schluss noch etwas und ich sage dir, was ich mitgenommen habe aus diesem Gespräch.
- 18:18Speaker 1: Erstens – Hormon hat einfach so einen krassen Einfluss auf den Körper.
- 18:23Speaker 1: Bei gewissen Frauen ist das PMS so schlimm, dass sie depressive Zustände bekommen.
- 18:28Speaker 1: Zweitens – PMS erfordert Geduld Mit sich selber wenn man Symptome hat aber auch in der Therapie Weil häufig braucht es Zeit, bis Therapie wirkt.
- 18:38Speaker 1: Drittens – PMS ist sehr individuell und auch wenn man mit PMS umgeht, ist bei jeder Frau anders.
- 18:45Speaker 1: Wie sich PMS für ZARA anfühlt, erfährst du in der zweiten Episode zu diesem Thema.
- 18:50Speaker 1: Die ist auch schon online!
- 18:52Speaker 1: Wie erlebst du PMS?
- 18:54Speaker 1: Und was hilft dir am meisten zum Symptom reduzieren?
- 18:57Speaker 1: Schreib's uns in die Kommentare.
- 18:59Speaker 1: Am besten abonnierst du Podcast gerade damit kein Volk verpasst ist.
- 19:03Speaker 1: So und jetzt noch das Schlusswort von der Johanna.
- 19:06Speaker 0: Ich glaube, wenn man in der zweiten Zyklushälfte Symptome spürt, Brustspannen oder auch dass die Reizbarkeit oder die Stimmung etwas anders ist als sonst heißt es nicht unbedingt, dass man direkt krank ist oder eine Diagnose hat sondern dass es einfach zyklusbedingt zu Schwankungen kommt im Hormonhaushalt und man vielleicht auch nicht immer das PMS oder eine Diagnose dazu sagen muss.
- 19:37Speaker 0: Und dass man vielleicht ein Spannend- und locker mit dem Zyklus umgeht.
- 19:44Speaker 0: Für andere Frauen ist es vielleicht nicht so einfach, da finden wir auch eine Lösung!