Latest / Fit Mom Club / Q&A – Abstillbrüste, Schönheits-OPs, Training mit krankem Kind und Organisation mit dem Partner
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- Patrizia: Herzlich Willkommen im Fit Mom Club. Wir sind's wieder, Patti und... Lena: Lena und Rocky ist auch dabei und macht hoffentlich gut mit. Patrizia: Lena ist gerade am stillen und dann schauen wir einfach mal wie es klappt. Lena: Entschuldigung, ich hätt's schon mal für Hintergrundgeräusche, aber man plant halt immer und als Mom kennt ihr das sicher, Pläne kann man schön machen. klappt am Ende dann doch alles nicht so wie geplant. Wir haben euch neulich in der Story nach Fragen gefragt für ein Q &A und die haben wir zusammengestellt. Deswegen machen wir heute mal eine schöne Q &A-Folge gemeinsam. Patrizia: Herr Dr. Bauch. Ja. Ne, nein. Lena: Genau, soll ich einfach mal, sollen wir einfach aufwechselnd Fragen vorlesen? Ja, gut. Dann starten wir direkt mal rein, muss man gar nicht so viel drum rum schnacken. Wie macht ihr das mit dem Training, wie macht ihr das mit dem Training, wenn die Kinder krank sind und alles drüber und drunter geht? Patrizia: Ja. Ja, das kommt drauf an. Wie krank, wie das natürlich auch mich beeinflusst, wie der Schlaf ist oder wie auch die Kinderbetreuung ist. muss sagen, toi toi toi, die Kids waren schon lange nicht mehr so krank, aber es gab Zeiten, wo beide auch kleiner waren, wo sie gefühlt sich nur abgewechselt haben und wirklich krass krank waren. dass die Nächte haben wir im Badezimmer auf dem Boden verbracht und ähm... Lena: Gott. Patrizia: keine Ahnung mehrmals das Bett beziehen müssen und Hand, Mund, Fuß und was weiß ich. Wo die auch super viel gelitten haben, kaum geschlafen haben. Da merkt man das schon, dass es einen Kräften zerrt. Und natürlich war es dann so, dass mein Training dann auch abgespeckter war. Und das war dann auch natürlich schwierig einerseits für mich, aber andererseits muss man immer denken, ist immer eine Phase. Und ich meine, jetzt, wenn sie größer sind oder so, Lena: Ja. Sorry, ich muss aufhaken. Patrizia: ist es dann trotzdem so, dass ich dann auch ins Training gehe, weil das dann auch für mich so bisschen eine Auszeit ist, ich das manchmal dann auch für meinen Kopf brauche und wenn man dann da ist, dann ist es eigentlich auch kein Problem. Das ist Unterschied jetzt, dass wir bisschen älter sind auf jeden Fall. Lena: Ja, ist es so, dass du das Gefühl hast, jetzt wo die älter sind, sie dann, wenn sie krank sind, nicht ganz so anhänglich sind, wie als sie kleiner waren. ich finde schon, ist halt einfach schwierig, dieses zum Training zu gehen, wenn das Kind krank ist und halt einfach ganz viel Mama nähe. Es ist halt voll schwierig zu sagen, ich jetzt meine Routine durchziehen und so, ich habe meinen Trainingsplan zu erledigen. Wenn das Kind halt einfach leidet und wirklich einfach sagt, ich brauche dich bei mir und ich muss ... Patrizia: Ja. Lena: Körperkontakt haben und so was und ich muss dich da haben und so was. Patrizia: Ja, ist Unterschied. Also wenn die dann auch 40 Grad Fieber hatten oder so, natürlich war ich schon da. Das ist was ganz anderes, aber das war wie gesagt schon lange nicht mehr so krass. Genau und ich denke, das kommt darauf an, einfach was die Kinder haben, wie krank sie sind und wie alt sie auch sind. Also die Kleiner sind jetzt auch, auch wenn man stillt und so und dann ist es was anderes dann. Lena: Ja, Gott sei Dank. Ja. Patrizia: Ja, bleibt man dann natürlich auch zu Hause, dann ist das auch völlig in Ordnung. Oder auch wenn man sagt, die Nacht war so schlimm und dann hört man einfach auf seinen Körper und dann bleibt man auch zu Hause und versucht vielleicht noch ein bisschen zu schlafen, das ist auch in Ordnung. Weil ich sag mal, auch wenn du immer übermüdet bist oder komplett ausgedacht bist und dann versuchst, noch hart zu trainieren, das kann ja auch gefährlich werden. Also dass du so unkonzentriert bist, dass du dich vielleicht verletzt und so weiter. Deswegen muss man da schon wirklich gucken, was ist. Was ist jetzt aktuell bei mir los und... Lena: Ja. Patrizia: auf dem Körper hören. Lena: Ja, du trainierst ja auch manchmal zu Hause. Ich finde, ist dann eine ganz gute Option, wenn man sonst sagt, ich gehe ins Gym, dann zwei Stunden weg und dann ist das Kind krank, dass man einfach sagt, man macht ein kurzes Training. Und was ich einmal gesehen hatte bei Sunny Nose, kennt ihr sicher auch, die sagt immer, wenn sie so super wenig Zeit hat und so, so zehn Minuten hat man immer, dass sie dann so zehn Minuten Workouts macht. Und ich finde, man denkt halt oft so, zehn Minuten bringt nichts und natürlich ist zehn Minuten überhaupt nicht lange. Aber wenn Phasen sind, wo man gar nichts machen kann, dann lieber 10 Minuten kurz mit eigenem Körpergewicht ein paar Kniebeugen, paar Sachen mit Band und so einbauen. Einfach so bisschen was machen. Es muss ja nichts Krasses sein, aber es tut dann gut, bisschen was gemacht zu haben, anstatt es komplett Pause ist. Aber ich bin da wie du auf deiner Seite, manchmal geht es nicht. Es muss dann bisschen abgespeckter sein. Patrizia: Ja, oder für den Chor, oder für die Körpermette, das sind ja schon wieder ganz viele. Lena: Und ich glaube, was bei uns auch noch mal dazukommt, oder bei Frauen, die auch wieder arbeiten, dass man auch Arbeit irgendwie hinkriegen muss und sich dann einfach noch mehr organisieren muss und man einfach gucken muss, was ist im Rahmen der Möglichkeiten. Patrizia: Ja, genau. Oder man macht auch Mobility oder versucht ein bisschen, das hier zu sehen. wenn man jetzt so viel abnehmen möchte, ist einfach Ernährung der größte Inhebel. Klar, ist das dann in so einem Alltag auch nicht so einfach. Und dann darf man einfach auch liebevoll mit sich umgehen, auch die Fünfe gerade sein lassen und ja, einfach schauen, was aktuell wichtig ist. Ich will auch was erzählen. Lena: Entschuldigung wegen den Geräuschen. Ja, okay. Dann nächste Frage, oder? Ich stille noch, kann ich trotzdem abnehmen oder geht dann die Milch weg? Das ist, glaube ich, eine der häufigsten Fragen, die so kommt, wenn ich über Diät rede, weil ich ja gerade selber stille, oder wenn ich so den abnehmen Weg zeige. Patrizia: und Leidenschaften. Manchmal von manchen Hebauen oder Frauenärzten sagt man, solange du stillst, darfst nicht abnehmen oder darfst du nicht zu wenig essen. Lena: Ja, glaub, der Gedanke, grad wenn so eine Hebamme das sagt, der ist immer so eher so liebevoll gemeint, so nach dem Motto, hey, vergiss nicht, du hast grad ein Baby bekommen und so, ist jetzt nicht das Allerwichtigste, so back to shape zu kommen, sondern sei liebevoll mit dir, es genug und so, du stillst, du brauchst die Energie. Ich glaub, dass das echt überhaupt nicht böse gemeint ist oder so. Aber, also man kann's auf jeden Fall vereinen, so viel kann ich dazu sagen. Wenn man das halt möchte, dann kann man auf jeden Fall, wenn man stillt, abnehmen. Ich hab ... Damals in der Stillzeit bei Nova habe ich im ersten Jahr 27 Kilo abgenommen. Da hatte Milch ohne Ende. Also es geht auf jeden Fall. Und jetzt bei Rocky habe ich halt 15 Kilo abgenommen bisher. Bin jetzt ja auch wieder auf dem alten Gewicht. Und das geht auch. Und mein Tipp wäre halt auf jeden Fall erstmal schauen, dass die Stillbeziehung sich so eingependelt hat. Also jetzt nicht irgendwie einen Tag nach der Geburt anfangen mit der Crashed-Eat. Ich glaube, wenn man eine Geburt hinter sich hat, dann würde man das ⁓ jetzt Patrizia: Ich das ist auch so. Lena: Da hat man im Kopf nicht den ersten Gedanken, ich muss sofort ins Defizit gehen. Aber es kann schon sein, nach der Geburt, wenn man sich im Spiegel anschaut, dass man denkt, wie sehe ich aus? Ich will sofort eine Diät starten. Dass man sich erst mal Zeit gibt, direkt nach der Geburt muss ich nicht sofort mit der Diät starten. Dass man frühestens acht Wochen nach der Geburt startet. was ich erst mal finde, nach der Geburt, mit jedem Tag nach der Geburt, verändert sich der Körper. Du siehst, wie der Bauch von Tag zu Tag flacher wird. Gerade am Anfang nach der Geburt. Und dass man das erst mal so bisschen abwartet. Genau. Und wichtig, man auf die Eht geht, zu krasses Defizit fahren. Also keine Crash-Diäten sind ⁓ immer scheiße, aber wenn man steht, recht nicht. Genau. Patrizia: Ja. Lena: Ja, regelmäßig essen, kein Hungern, keine 1000-Kalorien-Diäten. Patrizia: Ich auch noch mal zum Proteinfasten. Auf jeden Fall, auf keinen Fall. Weil durch Proteinfasten fehlen da einfach wichtige Nährstoffe. Man kann auf jeden Fall abnehmen oder ein Kaloriendefizit fahren. Also moderat, ist ungefähr 200 bis 300 Kalorien. Und seinen Körper trotzdem optimal versorgen. Das ist einfach super wichtig, dass man da drauf schaut und nicht einfach weniger isst oder nur auf Gemüse geht oder keine Kohlenhydrate isst und solche komischen Diäten macht. und Lena: Ja, oder kein... dass man denkt, nach 18 Uhr nichts mehr essen. Dann bist du so stillende Frau, die ganze Nacht wach ist. Man darf abends Reis, Nudeln, Kartoffeln, kann man alles essen. Ich esse ja immer meinen Abendquark, den Night Quarky, den ich Night Quarky nenne, aber eigentlich was mit Skill mache. Aber früher war es immer Quark, deswegen bleibt der Name. Den esse ich meistens 22.30 Vielleicht haben manche das auch noch intus, so spät kann ich nichts essen, das setzt alles an. Aber ist es nicht. Wir brauchen die Kalorien. Patrizia: Ich esse immer Kohlenhydrat und mache auch 22 Uhr. Ich esse auch noch Kohlenhydrat, esse noch ein Brot oder mache mir irgendwie eine Bowl mit Reis oder so. Also, ich esse nicht mehr Kohlenhydrat. Lena: Ja. Ja, genauso ist es einfach. Moms sind halt ⁓ die Uhrzeit noch wach und aktiv. Patrizia: Ja, genau. Und was halt super wichtig ist, dass man natürlich die Stillkcal mit einberechnet. Das ist natürlich auch individuell. Man sagt ungefähr, ich glaube aktuell, bis 500 Kalorien zusätzlich, je nachdem auch wie groß das Baby ist, wie viel man stillt. Lena: Ja, wie wirklich ist es, macht so viel aus, wie viel man stillt, weil ich kann mal dazu sagen, Nova hat ohne Ende getrunken, die hing den ganzen Tag an meiner Brust, die hat getrunken und getrunken und getrunken und ich hab wirklich, ich musste auch essen, weil ich so Hunger hatte und bei ihm merke ich das gar nicht so, bei ihm habe ich das Gefühl, dass ich gar nicht so krassen Mehrverbrauch habe und da muss ich viel mehr darauf achten, wie viel ich esse, damit ich halt auch trotzdem abnehme damit, weil er viel weniger trinkt, also dieses 300 bis ich glaube sogar 700. Ich kann sagen bei Noah war es safe, dass ich 700 Kalorien durchs Schild verbrannte, weil sie so viel getrunken hat. bei ihm ist es einfach weniger. Es krass, wie das von Baby zu Baby auch unterschiedlich sein kann. Patrizia: Das ist auch phasenweise. Also dann klassern die und dann wird die Milchproduktion wieder angekugelt, dann das Phasenmusik wieder weniger trinken und deswegen ist es auch wichtig, sich einfach an die Zahl festzulegen, sondern da arbeiten wir auch im Coaching einfach, dass wir immer wieder zum Check-in zum Beispiel, ja öffentlich ist, aber auch monatlich. Der Plan hier angepasst wird, immer schauen, wie waren die Fortschritte, müssen wir die Kalorien nochmal anpassen oder passt es so? Lena: Ja. Patrizia: Deswegen kann man auch nicht sagen, wie viele Kalorien verbrauche ich denn am Ende? man muss da wirklich immer wieder, am genauesten ist man tatsächlich, wenn man über mehrere Wochen lang immer eine bestimmte Menge isst und schaut, wie verändert sich dann alles. Lena: Ja, ich finde auch, dass man den nicht ausrechnen kann. vom Stillen. Also das muss man einfach ausprobieren. Ich rechne dann die Kalorien aus, rechne ungefähr still Kalorien drauf und dann gucke ich immer, wie ist dein Hunger und so und wenn wir merken, boah, die hat voll Hunger, dann gehen wir hoch auch mit den Kalorien und gucken, dass wir die nochmal nach oben anpassen. Oder andersrum, wenn die merken, die haben gar keinen Hunger und so, dann merke ich, okay, gut, bist du vielleicht noch nicht so viel im Defizit und dann kann man nochmal runtergehen und so. ist echt total unterschiedlich. Muss man einfach mal austesten, ein, zwei Wochen und dann kann man immer nochmal schrauben und dann passt das Ganze. Genau. Patrizia: Viele haben ja auch super viele mit Heißhunger zu kämpfen, vor allem auch in der Stillzeit. Das bei mir mit dem ersten Stillen ja auch richtig krass. habe jeden Tag eine Tafel Chocolata. Aber das war eigentlich bei den meisten tatsächlich so, dass man gefühlt erst mal den halben Tag nichts isst, man vergisst zu essen. Man ist im Alltagskugel gefangen, dann fängt man an zu snacken und isst irgendwas. Lena: Ich zämpft von Schokolade. Ja. Patrizia: und das ist teilweise vielleicht ein Stück Brezel oder keine Ahnung, ist dann nichts nährstoffreiches natürlich, denn der Körper verlangt nach Nähr. Und da fängt man ganz gut mit an, wenn man anfängt, ein nährstoffreiches Frühstück zu machen. Es gibt was ganz Schnelles, kann nicht so komisch denken, genauso auch wie Mittagessen, Abendessen wirklich. Und Fette, Wutufette sind einfach super wichtig für den Hormonhaus. Lena: Ich finde auch beim Stillen merkt man, dass man wirklich mit den Fetten höher gehen kann. so Richtwert ist ja so ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und kannst wirklich in der Stillzeit kannst sogar noch höher gehen. Das tut dem Körper finde ich richtig gut. Ich merke richtig, dass ich so auch vor allem Fette brauche. Also gute, gesunde Fette, Also nicht Schoki. Schoki, aber auch gar sein, aber jetzt nicht irgendwie Fettbedarf mit Schokolade decken und Burger. Genau. Okay. Patrizia: Ja, genau. Genau, also so zu benützen. Ja, genau. Und noch irgendwas, sollte ich sagen, zum bestellen. Genau, also natürlich ist es so hier mit dem Gewebe, dass das Gewebe auch ein bisschen weicher ist in der Stützung der Hormone und da tut sich auf jeden Fall was, also man kann auf jeden Fall abnehmen, aber manchmal merken das manche ... Wenn sie abgestillt haben, dass sich dann noch mal alles verändert und alles noch mal bisschen fester wird. Ich habe das auch gemerkt, aber trotzdem, das meiste habe ich ja, ich habe ja 13 Monate gestillt und habe da trotzdem alles abgenommen und habe da auch die ersten Ergebnisse gehabt. Lena: Ich habe bei Nuva nicht so einen Unterschied gespürt. Ich weiß auch, dass es noch mal was verändern kann. Ich bin gespannt, wie es dieses Mal ist. Ob ich dann stärkeren Unterschied spüre. Das Gewebe wird auch fester und straffer, wenn das Körperfett runtergeht. Also lasst euch nicht zu viel vorher vorhin einreden. Während man stillt, bleibt alles weich. Muss gar nicht sein. Patrizia: und mit Kraft. Lena: Wir im Stehen weitermachen, wegen Baby. Also hast du die Fragen eigentlich auch? Ja. Patrizia: Ja, genau. Dann die nächste Frage. Habt ihr Schönheits-OPs gemacht? Hast du was gemacht? Lena: Ich habe nichts gemacht, aber ich bin am Überlegen. Also jetzt gerade nicht so ernsthaft, dass ich jetzt einen Ärzte oder so was raussuche oder so. Aber ich denke mir, ob ich mir irgendwann die Brüste machen lasse, ist so in der Überlegung. Und ich bin auch gespannt, wie mein Bauch sich noch verändert. Weil ich muss echt sagen. Das habe ich dir auch gesagt, du da warst, bzw. man sieht es auch in dem Rear, wir gemeinsam auch aufgenommen haben. Mein Bauch hat sich in der Schwangerschaft sehr gedehnt und vor allem die Haut um den Bauchnabel rum. Ich finde, der dann so... bisschen gebeugt ist der Bauch, dann schaut mein Bauchnabel aus wie so ein Po-Loch. Das gefällt mir gar nicht. Und ich hoffe, dass wenn mein Bauch sich halt noch mehr strafft, dass sich da auch die Haut ⁓ den Bauchnabel halt noch mehr strafft. Ich finde das überhaupt nicht schön. Aber ich denke mir so, wenn es für immer so bleibt, vielleicht, weißte, lasse ich auch das machen oder sowas. Weil ich weiß, was ich alles rausholen kann durch Ernährung. und Training. Und wenn ich merke, dass ich da alles ausgeschöpft habe und immer noch unzufrieden bin und das mich belastet, why not? Dann würde ich das vielleicht machen. Aber ich bin jetzt gerade nicht an einem Punkt, sie durch die Gegend laufen und denken, ich muss sofort meine Brüste machen lassen, sofort Mami-Tami-Makeover oder so was. Erst mal gucken, wie es ist. Aber ich bin dem Ganzen nicht abgeneigt. Das kann ich auf jeden Fall sagen. Und bei Brüsten ist es halt so, ich hatte früher eigentlich schon immer große Brüste und dann hat es aber schon angefangen, hier mit meinem Wettkampfsport abnehmen, zunehmen, abnehmen, zunehmen. Immer so 10-20 Kilo, die sich die ganze Zeit verändern. Und dies ist, dass die Brüste halt schon so schlaffer sind. Das hatte ich schon vor den Stillen, weil das einfach dieses Zu- und Abnehmen die ganze Zeit schon das gemacht hat. Und das hat so die Fülle von meiner Brust schon weggenommen. Da weiß ich eben auch nicht, wenn ich jetzt abgestillt habe, dann... Also nicht jetzt. Genau, wenn es auch die 1 ist oder so. Muss ich mir das aber mal anschauen, wie das Ganze ist. Und ob ich dann auch mir denke, meine Brust sieht nicht mehr so aus, wie ich kenne eigentlich. Möchte ich wieder eine fülligere Brust haben oder akzeptiere ich das? ist auch noch so... Wo ich auch überlege, würde ich eine Bruststrafung machen? Möchte ich größer haben? Würde ich Implantate haben wollen oder nicht? Wir haben ja auch schon manchmal geredet, so... Ich weiß nicht, habe ich Bock auf einen Fremdkörper? in meinem Körper zu haben oder würde sich das total weird anfühlen oder will ich einfach, die dann einfach straffer sind, nicht so lange Schläuche sind? So, weiß ich nicht, sind so Überlegungen, weißt? Ja, und du? Patrizia: Ja, also generell jetzt auch noch mal zu dir. Also man kann auf jeden Fall sagen, wenn man auch abgestillt hat oder auch abgenommen hat. Ich habe das Gefühl, dass erst so zwei, drei Jahre später so wirklich meine Haut auch mal fester wurde. Die sind am Anfang sowieso so dünn und keine Ahnung, bilden sich so Falten. Und das ist mittlerweile tatsächlich viel, besser geworden, ich nicht gedacht. Deswegen will ich auf jeden Fall auch mal Zeit lassen. Genau, ja, also ich hatte... Ich hatte eine OP, bzw. waren es dann zwei. Ich bin bei meiner Geburt, bei meiner ersten Geburt, gerissen und das wurde entweder nicht richtig zugenäht oder ist wieder aufgegangen. Auf jeden Fall hatte ich einen Schamlippenriss und das habe ich dann korrigieren lassen, aber dann ist dann wieder aufgegangen und musste dann noch mal korrigiert werden. Lena: Hat es die Frauenärztin dann so bei der Kontrolle direkt gesehen oder hattest du irgendwie Beschwerden und musstest dann so sehr argumentieren dafür, dass das irgendwie korrigiert wird? Patrizia: Ja, ich hab's direkt. Ich habe es im Wochenbett schon gemerkt, es hat mich auch da schon total belastet. Es war einmal so, dass es ein Hautfetzen der runtergehangen hat und es hat einfach wehgetan, ich auf Fahrrad kam. Oder optisch sah es sowieso katastrophal aus. Ja, also ich musste die OP selbst bezahlen. Vielleicht wenn ich, keine Ahnung, 1000 Psychologen gegangen wäre und da wirklich irgendwie Druck gemacht hätte, vielleicht hätte ich es auch bezahlt bekommen, es ist einfach so ein... Ja, es ist schon ein paar Jahre her. Ich glaube, das waren 3.000, 4.000 Euro. Ja und... Lena: Boah, eine OP ist schon teuer, Wenn du Narkose und alles hast und so und das alles sagst. Boah. Aber die haben das verkackt und man muss es dann am Ende selber bezahlen. Sofort, ungefähr. Patrizia: Ja, vielleicht hätte ich da noch mehr Druck machen können, aber ich war so frustriert und das hat mich belastet und ich habe auch mit keinem darüber geredet. weiß nicht, war so... Ich hatte es auch öffentlich fast gar nicht. Das war auf Instagram oder so, ich das gar nicht. habe auch nicht direkt geredet. Lena: Ich glaube ich ja. Patrizia: Genau, aber ich denke, das sollte kein Tabuthema sein, weil es vielen Frauen so geht. Aber da merkt man auch wieder ... Du kennst es ja auch von Rektosdiastasen, Nabelbrochen, so manche Frauen, es einfach mit ganz viel Training und so weiter es nicht geschafft haben, dass die einfach in der Körpermitte belastbar sind und da auch eine Bauch-OP her musste. Dann mussten die das teilweise auch selbst bezahlen. Kennst du diese eine, die Drillinge bekommen hat? Die hatte richtig krasse gesundheitliche Probleme. Lena: Vielen Ja, wo man so die, ich glaube, das ich so Video gesehen, wo man die Darmbewegungen gesehen hat. So wegen direktes Zerstörungs- oder Nabelbruch, ja. Patrizia: Ja genau, hatte auch, ich glaube, dass auch Organe eingeklemmt worden sind und sowas. Also ich kenne da auch eine, die konnte kaum trainieren, weil das ihr einfach so weh getan hat. Lena: Schatz. Find ich auf jeden Fall voll unhehrt. Also find ich krass, was der körper, der weiblichen Körper alles mitmacht durch so Schwangerschaft und so. Und dass man dann aber finanziell auch selber dann dafür aufkommen muss. Ich sag ja ⁓ immer wieder, wenn Männer Kinder kriegen würden, dann würden sie bei so Wochenbett-Hotels geben. Dann würde jeder Mann, der so Kind bekommen hat, entschuldigen muss, ich hab ein Kind bekommen. So, freut euch vor mir. Wisst ihr, wie krass ich bin? ⁓ Patrizia: Ja. Lena: Und als Frau ist das ganz normal. Patrizia: Dann machen wir alles richtig. Lena: Und ich glaube, wenn wir mehr Kinder kriegen würden, dann wäre das so was richtig Krasses. Auch danach so, da hast du glaube ich drüber geredet, als es so auch dein Rückbildungskurs ging und so, dass man ja wenn man ein Knie-OP hat und so Reha und so weiter, gehst zum Physio, du hast das, das, das, wie du begleitet wirst danach und wenn du ein Kind gekriegt hast, nix. mal kurz beim Frauenarzt, dann kannst du vielleicht noch in so einen Kuppenkurs gehen, der die Krankenkasse bezahlt, wo jeder Kurs komplett unterschiedlich ist von dem, Patrizia: Ja. Lena: wie gut der überhaupt ist und dann war's es, wirst allein gelassen. Patrizia: wird auch sehr schlecht bezahlt. Zurück zu der OP. Ich habe sehr mit meinen Brüsten nach dem Stillen gestruggelt. Ich mache es manchmal immer noch, muss man dazu sagen. Der Arzt hat auch Körperfett. Lipo-Filling gemacht. bedeutet, wir wurden in den Kniekehlen oder so in der Innenseite und das wurde mir in die Brust implantiert. Also Brust aufgebaut, etwas mit Körperfett. Lena: Mhm. Patrizia: weil das war schon so nach dem Stillen. Ich hatte einfach nur Haut da hängen. ich hatte vor dem, bevor ich meine Kinder hatte, hatte ich eigentlich eine schöne runde Brust. war nicht groß, das war so BC-Körbchen. Während ich gestillt hatte, hatte ich so ein D. Ich sogar noch mehr. Ich hatte Lena: Mhm. Ja, das wird dann so richtig groß. Ich finde es echt krass in der Schwangerschaft, wenn ich das so... Patrizia: Genau, habe mit Körperfett meine wie meine Brüste waren, der Stillzahl sehr sehr groß. Ich hatte sehr viel Milch. Ich habe ab und zu ein anderes Kind mitgestillt und habe sehr viel abgepumpt und so. Ich hatte sehr viel Milch. Lena: Ja, ich bin über, das war echt krass. Das ist fast eine Belastung, finde ich, wenn man zu viel auch hat. Patrizia: Ja, wobei ich schon sagen muss, dass ich die Größe schon gefeiert habe. Es war schon sehr schön. Lena: Bevor man stillt, wenn die so richtig prall sind. Wenn man so richtig merkt, dass die richtig fest und prall sind. Patrizia: Ich Aber als sich die Stillbeziehung eingeroft hat und die Milch so ohne Probleme ging, da habe ich schon die Stillbrüste sehr gefallen. Die Größe war eigentlich perfekt für mich. dann, als ich abgestillt habe, das habe ich eigentlich schon mal dem ersten Kind gesehen. Das wird nichts mehr so. Und dann nach dem zweiten Abstill, ich habe zwar auch noch mal gewartet. Man sagt ja, ja warten. Aber es waren einfach nur so Hautlappen, gehangen haben, leere Tüten, die Brustwarze ist so nach innen gefallen und ich habe einfach, ich habe mich so unwohl gefühlt. Also es wäre so ein Teil meiner Weiblichkeit irgendwie auch verloren gegangen und genau dann hat sich das quasi so ergeben, dass ich ja sowieso diese Intim-OP bei dem Arzt hatte und der hat das dann quasi mitgemacht. Ansonsten weiß ich nicht, ob ich das gemacht hätte und ich muss sagen, natürlich ist das Ergebnis nicht so krass. Also man sagt es auch bei Körperfett. Lena: Vielen Patrizia: Brustaufbau, Lipo-Filling ist am Anfang etwas mehr, aber da baut sich 60-70 % wieder ab. Vor allem wenn man vorher nicht viel Gewebe hat. wird in das vorhandene Gewebe kleine Fetttropfen reingegeben, die dann anwachsen sollen. Und wenn da vorher nicht viel da ist, kann ja nicht viel anwachsen. Aber muss sagen, bin ich trotzdem sehr froh, dass ich das gemacht habe, weil meine Brustwarte nicht mehr nach innen fällt, sondern da ist wenigstens ein bisschen was da. Lena: Hmm. Patrizia: aber es ist nicht extrem und ich hatte auch immer wieder überlegt mir auch Implantate noch mal setzen zu lassen und hatte auch zwei Jahre auf einer Warteliste gestoppt von einem sehr sehr guten Arzt und war eigentlich kurz vor dem OP-Termin dann habe ich abgesagt. Lena: Ja, das hat es auch gebraucht. Das fand ich aber auch gut, dass du darüber gesprochen hast. Patrizia: Es gibt immer wieder Momente, ich denke, vor allem wenn ich andere Frauen mit einem schönen Dekolleté sehe, ich will auch. Und natürlich damit auch bisschen hadere, ja, nur weil ich jetzt Mama bin und gestillt habe, dass ich bisschen Abstriche mache. Aber ich denke trotzdem, das ist viel auch mein Zelt. Mein Körper hat sich krass verändert und ich habe ganz viel rausholen können. bin auch sehr dankbar dafür, was mein Körper geleistet hat. Man muss immer aufpassen, dass man irgendwann nicht auf dem Weg ist. Wenn man mit dem einen anfängt, dass man immer wieder neue Sachen findet, mit denen man nicht zufrieden ist. Ich glaube, an einem bestimmten Punkt darf man einfach auch akzeptieren, dass Sachen so sind oder Dinge so sind. natürlich, dann auch zum Beispiel was Bauchdecken, ja manche haben Krafttraining gemacht, habe eigentlich schon trainiert im Körper, aber da ist trotzdem Haut, die da so übersteht und dass man da eine halsende Strafung macht, ich auch völlig legitim. Bei einer Brust-OP ist es jetzt mit Implantaten, was mich halt am meisten, oder warum ich das jetzt nicht mache, ist vor allem einfach die Angst, dass sich die Implantate verändern, verschieben, dass einfach auch, dass ein gesundheitliches Risiko einfach ist. Lena: Ja. Patrizia: Was ich natürlich auch nicht weiß vom Training her, ich habe das immer wieder mitbekommen, zwar sagen die Ärzte, du kannst danach alles machen wie vorher, dass es aber in der Wirklichkeit gar nicht so ist, dass viele mit enormem Kraftverlust zu kämpfen haben oder immer, wenn sie jetzt die Brust trainieren, ein Fremdkörpergefühl haben. Und ich glaube, das würde mich vom Kopf her total triggern, wenn ich dann trainiere und mich das stört. Ich mache ja auch so Sachen wie Jumflack oder Klinzzüge oder ich will auch Muscle-ups legen. Lena: Ja, gerade bei dir brauchst du dieses Über-Kopf und diese, dass dein ganzer Körper richtig stark und stabil ist, auch wenn du die Arme über dem Kopf hast und so. Ich bin ja eher so mit meinem Bodybuilding und so, tu ja so punktuell und so, trainieren. Aber bei dem Sport, das ist glaube ich schon störend. Wenn du es nicht machen könntest, dann kannst du ja die ganzen Positionen nicht mehr machen. Patrizia: Ja. Ich glaube, das würde mich voll frustrieren, da wäre es irgendwie auch nicht so wert. Genau, weil ich jetzt einfach so viele Sachen gehört habe und auch der Arzt, mich operiert hat, operiert brüste, wo einfach schon Kapseltebrose da waren und so. Oder dieses Breast Implantat Illness. Lena: Ja. Patrizia: Das ist halt, das ist einfach ein Risiko da und da bin ich gerade aktuell überhaupt nicht, also steht für mich gar nicht im Verhältnis irgendwie dazu. Also mal gucken, wie sich das ein paar Jahre, wie das dann so ausschaut. auch immer wieder, ich finde auch, man wird natürlich auch uns schon wieder beeinflusst. Man sieht dann die anderen perfekten Körper, man sieht schöne Brüste, da darf man sich auch immer wieder reflektieren, aber natürlich ist es ein Unterschied, ich meine, meine sind jetzt nicht, also ich habe jetzt nicht zu viel Lena: Vielen Patrizia: Wenn ich noch mal überschüssige Haut hätte, dann würde ich das, glaube ich, auch eine Strafung machen. wäre nochmal was anderes. Aber ich denke, da muss jeder für sich entscheiden. Man muss es bewusst entscheiden. Man sollte es nicht von jetzt auf gleich machen. Man sollte sich sehr gut informieren und dann ist es auch völlig legitim, wenn man da 100 Prozent dahinter steht. Und das war bei mir bis jetzt halt noch nicht so. Lena: Ja. Ja, eben auch ist, dieses, wie sehr belastet es mich im Alltag und wie sehr würde es mein Leben positiv verändern, wenn ich das halt mache. Weil ich bin halt gerade auch so, so, ja klar kann ich machen, aber es ist auch nicht so, dass ich durchs Leben gehe und mir denke, ich fühle mich so krass unwohl, weil ich das nicht habe. Nur wenn ich das bekomme, werde ich ein Stück Lebensqualität zurückgewinnen. glaube, Wenn es so ist, es klar, dann mach's auf jeden Fall. Aber bei mir ist der Punkt eigentlich nicht da. Deswegen bin ich so, ja klar, ich find's schön, aber es ist halt nicht so, dass ich durch die Gegend gehe und mir schon Ärzte angucke, weil ich ja gar nicht diesen Schmerz verspüre. Ich finde es halt schön und ich würde mich damit schöner fühlen, aber wahrscheinlich würde ich es auch schaffen, mich auch damit zu akzeptieren, wenn meine Brust halt dann einfach Schläuche sind. Patrizia: Also. Ja, es kommt natürlich darauf an, es so lange Brüste sind, ich mal, es gibt ja auch, dass sich dann unten ständig entzündet, aufreibt und so was. Oder wenn man wirklich sehr große Brüste hat und eine kleine Verkleidung haben möchte, weil es einfach Rückenschmerzen verursacht und so was. Das ist ja was anderes. Ich habe auch wirklich Brüste gesehen, ich dann auch eine sehr junge Frau, aber dann halt... Ja, konnte nicht mal ein Bikini anziehen, ohne dass man gesehen hat, wie Anführungszeichen, diffamiert die Brüste war. Das ist etwas anderes und auf jeden Fall ist es wichtig, dass man das für sich macht und nicht für den Partner oder für irgendwelche anderen Männer. Weil natürlich feiern das die meisten Männer, wenn die Brüste schön sind. Aber ich habe auch mitbekommen, dass Männer manchmal so unfair sein können und quasi Lena: Ja. Patrizia: ist schon fast ein vorne, dass sich die frau die brüste machen lässt oder sowas wo was ich einfach so krass finde Lena: Ja, das stimmt. Das ich auch so. Ja, dann verfolgt einfach mal weiter, was ausprobiert. Ja, ganz andere Frage. Hier, finde ich gut. Mein Partner versteht nicht, warum mir das Training so wichtig ist. Wie habt ihr das bei euch gelöst? Patrizia: Danke, dass da bist. Ja, also, bei mir läuft es ja so, dass ich quasi nach meiner zweiten Schwangerschaft damit angefangen habe und wir das vorher gar nicht so drin hatten, aber euch war das ja anders, seid damit zusammengekommen, es ja euer Lebensinhalt, in dem es ja, ja, das war schon, also, es war nicht immer so, ja, klar. Lena: Ja. Ja. Patrizia: Das ist gar kein Problem, sondern es hat natürlich auch Konfliktpotenzial geboten. Zum einen natürlich der Zeitfaktor, dass man sich auch abspricht. Es ging auch vor allem darum, dass ich einfach als Mama dann auch weggegangen bin. ist einfach, wenn man kleine Kinder hat, dieser Prozess, dass man sich immer mehr löst, dass man immer wieder mehr raus kann alleine, dass der Partner auch das Kind übernimmt und so weiter. Lena: gilt. Patrizia: Aber das war so... Also es war natürlich am Anfang... Wir mussten viel kommunizieren, aber er hat schon gemerkt, dass es mir sehr gut getan hat. Und er hat das auch immer mehr verstanden. Oder auch, als ich meinen Körper dann veränderte und ich einfach so in mir viel... Ich war auch glücklicher und irgendwie selbstbewusster und habe mich viel besser gefühlt. Das hat er natürlich gemerkt und... Lena: Ja. Patrizia: auch Vorurteile gehabt. Bei mir ist es halt so, da gehe ich einfach auch keinen Kompromiss ein. Natürlich, wenn da aktuell irgendwas vorlag oder einen Grund dafür gab, dass ich zu Hause bleibe, das ist was anderes. Aber ich weiß, dass es Partner gibt, sagen, ich möchte, dass meine Frau nicht ins Gym geht, weil das sind ja die anderen Männer. Oder ich möchte nicht, dass meine Frau sich so anzieht im Gym. Also so ein Eifersuchtsding. Lena: Ja. Wie war das denn, bevor du angefangen hast mit dem Sport, also hat dein Partner selber quasi Zeit für seine Hobbys eingeräumt bekommen von dir und du musstest dann erst mal anfangen zu erklären, meine Hobbys müssen auch da sein und Zeit für meinen Sport muss auch da sein? Patrizia: Dann läuft da eigentlich was. Ja, genau, ist es. Also er hat Fußball gespielt und da war es schon so, dann unter der Woche zwei Trainingseinheiten, dann am Wochenende manchmal auch, ging fast ganze Wochenende drauf auf die Spiele und so. Und ich habe das alles mitgetragen und mitgemacht und dann fühlte ich dann, als ich dann mit meinem angefangen habe, aber das war eigentlich auch immer der Grund, was wir gesagt haben, so er hat seins, ich meins und wir wechseln uns ab. Also das muss man dann schon sagen und das war eigentlich ein ganz guter Grund und das hat auch ganz gut funktioniert. Natürlich ist es jetzt fast andersherum so, ich gehe meistens ins Gym und er spielt nicht mehr Football. Weil zeitlich feste Termine, also mit unserem Hausumbau und so und der Selbstständigkeit einfach nicht mehr machbar war. Er hat zwar immer wieder mal versucht mit Joggen zu gehen, man guckt mit dem Film ins Raum, aber er ist jetzt gar nicht so in dem Gym wie mir. Genau. Lena: Ja. Ja, weil ich hab, also ich lese halt eben auch manchmal, Entschuldigung, wegen Rocky, also ich bekomme dann auch so DMs dann von manchen Frauen und dann hatte ich auch mal von einer, DM bekommen so, sie möchte gerne ins Gym gehen, aber ihr Mann spielt. Das war alles für eine Sportart. glaube, Kegeln oder so. weiß gar nicht, was das war. Aber irgendwie, dass er trainiert, mehrmals die Woche. Und dann ist er auf der Arbeit und danach hat er Training. Vielleicht am Wochenende, nee, Wochenende hat er Turnier. Und dann fand ich das irgendwie so unfair. Er darf seine Hobbys so komplett ausleben. Und sie muss sich einfach danach richten, dass er keine Zeit hat, nach Feierabend die Kinder aufzufassen, dass sie ins Gym kann. Weil er muss Sport machen und am Wochenende kann er es auch nicht machen, weil sein Sport zählt dann. Unfair und... Da muss jede Frau selber in die Diskussion gehen, auch mit ihrem Mann und so was. das einfach klar machen. Aber ich finde es total schade, wenn manche Männer im Vorhinein das nicht einsehen, dass das nur fair ist, wenn beide gegenseitig ihr Hobby ausleben können. Ich weiß nicht, ob du es gesehen hattest, aber da gab es neulich so ein Interview mit einem Profisnowboarder oder so. Ich weiß nicht, wie der heißt. Das würde natürlich helfen. Das war eben ein Profisnowboard, 20 Jahre Karriere und so was. Und meine Frau hat dann gesagt, jetzt hat sie 20 Jahre mir den Rücken freigehalten und jetzt ist sie mal dran. Sie möchte jetzt auch mal so bisschen Zeit für sich. Und dann habe ich gesagt, ich bring das Geld nach Hause. Du musst mir weiterhin den Rücken freihalten. Die Kinder sind alt genug, wenn es dich stört, kannst dich auch trennen. Und ich dachte so, what the fuck hast du da gerade gesagt? Der hat wirklich so total uneinsichtig war das für ihn so. Nur meine Bedürfnisse zählen. Meine Frau muss mir den Rücken freihalten, weil ich bringe das Geld nach Hause. Und ich glaube, dass es vielleicht auch viele Männer da draußen gibt, die irgendwie denken, ich bringe die Kohle heim. Deswegen darf ich dann einfach so komplett frei entscheiden. So läuft es. Und dir geht es ja ⁓ gut. Also er hat es wirklich dann auch so gesagt. Ich habe ihr ein Haus. Wollt sie haben Kinder, wollt sie haben und so. Da muss sie auch mal zufrieden sein. Patrizia: In der Welt, sie haben Mut in ihr. Lena: Ja, genau, der hat auch so drauf geschoben, dass die Kinder ja nur wegen ihr da sind und so. Das war ein ganz schreckliches Interview, das wurde auch online aufwängengenommen, aber findet man natürlich in Reels, auf TikTok und so überall wieder. Patrizia: ganz ehrlich dann frage ich mich auch warum also so es merkt man doch eigentlich was das für ein typ ist dann irgendwie also narzisstisch ja geht es gar nicht und was ist der witz auch an der sache ist so wenn dann männer sagen jetzt die bringen das geld in hause ja arbeiten müssten sie so und so also 40 also auch ⁓ Lena: Genau. Wo ich das mal gelesen hab, so, ja, ich versorge die Familie und so, ich geh hier arbeiten. Ja, okay, wenn du Single wärst, würdest du auch 40 Stunden arbeiten gehen. Sorry, Bro, aber das ist auch nichts anderes. Wenn du ganz allein wärst, müsstest du auch Geld nach Hause bringen und deine Miete bezahlen und die ganzen Sachen. Also, Argument zählt nicht. Patrizia: Nee, also ich finde es echt der Wahnsinn, dass es noch immer so ein Denken in den Köpfen von den Männern ist. Ich glaube die jüngere Generation, da ist es nicht so extrem, aber das ist ja echt der Wahnsinn. Da könnte ich mich nicht aufregen. Und dann wundern die sich. Lena: Ja, kann man auch. ich würde mich gerne mit uns aufregen. Schreibt gerne in die Kommentare, was ihr dazu denkt und ob ihr auch so einen Mann zu Hause habt oder ob ihr denen schön die Tür zeigen würdet. Patrizia: Ja, dann auch so. Es trennen sich ja so viele Paare leider, wenn die Kinder dann so ausmuten. nach ein paar Jahren. Und ich denke, das ist auch der größte Grund einfach, dass mit den Kindern sich das wahre Gesicht zeigt und dass die Frauen einfach alleingelassen werden oder ganz viel mit sich selbst ausmachen müssen oder dass sie halt super viele Abstriche machen müssen, sich selbst vergessen. Irgendwann sagen sie so, es reicht. Versuchen natürlich immer wieder ihr Leben wieder zu bekommen, aber Wenn der Mann trotzdem seine Dinge durchzieht und die Frau nicht unterstützt, dann heißt es, ich hab die Trennung nicht kommen sehen. Lena: Ja, und was dann viele Frauen berichten, sich dann trennen, Frauen, mit solchen Männern zusammen sind, dass es denen viel besser geht nach der Trennung, weil die viel mehr Me-Time haben, viel ausgeglichener sind. Und die Männer finden es auf einmal total anstrengend, weil sie viel öfter die Kinder haben. Und viel mehr als vorher. Und das ist total krass, weil wenn man sich denkt, hättest du halt früh genug mehr gemacht und mehr unterstützt, wäre deine Frau auch ausgeglichener gewesen und es hätte gar nicht erst so weit kommen müssen. Patrizia: Das sieht richtig sauber aus. Ja. Lena: checken es halt nicht und wirklich Frauen reden ja auch drüber und teilen ihre Bedürfnisse und wenn der Mann halt einfach das nicht hört, kommt es irgendwann so weit und das ist ganz typisch dieses Männerding so, ich hab es nicht kommen will. Patrizia: Ich finde auch, es gehört einfach dazu, dass Menschen Verantwortung übernehmen sollen. Du hast Sex, dann musst du damit rechnen, dass ein Kind gemacht werden kann. Dann bitte übernehmen auch die Verantwortung, das Kind da ist, weil wir die Kinder da sind. und sich dann irgendwie da rausziehen oder die eine Frau machen lassen und dann ach, da könnte ich mich so drüber aufregen und so viele Geschichten erzählen, das ist echt der Wahnsinn, da werd ich einfach nur wütend. Ja, aber okay, jetzt erzähl mal du, wie das bei dir eigentlich war oder euch, als du dann schwanger warst und dann das Kind da war mit der Trainingsroutine, ob das alles easy peasy war oder... Lena: Ja, also was mich auf jeden Fall auch gefuckt hat, war so nach der Geburt dieses Gefühl von, dass man auf einmal total abhängig ist. Weil Lukas hat einfach ins Gym gegangen, wann es ihm halt gepasst hat und so und er halt einfach so sein Ding gemacht hat und so. Und man als Mutter halt so so viel mehr organisieren muss, man ins Gym geht. Okay, wann stille ich, wann ist die Schlafphase? Okay, ich muss meinen Partner mit dem das absprechen, wann kann er aufs Kind aufpassen, wann ist dies, wann ist das? Also du musst ja wirklich ... den ganzen Tag schon vorher durchstrukturieren, wann du was machen möchtest, wann dann die Schlafphase ist, wann dann aufwacht, wann du gehst und so. Fragen, ob du ins Gym gehen darfst und so. Das hat mich halt abgefuckt. Aber ich durfte halt immer ins Gym gehen. Aber so was ist halt das, was mich mental gestresst hat. Ich weiß nicht, ob du das halt auch hattest. Das stört mich jetzt gerade auch manchmal so, dass ich mir manchmal denke, Mann kann man aber alles so frei machen. So frei seinen Tag gestalten und so. Patrizia: Ich einen Trickmol, der ist im Weg. Lena: Als Mama halt nicht. Patrizia: Ich muss sagen, bei uns ist das deutlich besser geworden. Das ist gar nicht mehr so. Wir haben einen gemeinsamen Terminkalender. Wenn wir was planen, natürlich erst die wichtigen Termine, selbst bei mir, auch wenn Calls drin sind. Oder wenn ich irgendeinen Personal Training habe, schreibe das mit rein, damit er sieht, da was ist, das ich gar nicht kann. Dass er Beispiel nichts reinplanen kann. Aber umgekehrt natürlich genauso, dass ich dann auch dementsprechend meinen Gym plane. Lena: Ja, das ist gut. Patrizia: Phasen, ich tatsächlich mein Training dann auch reingeschrieben habe als Termin und das empfehle ich einfach jedem, wo die Kommunikation so ein bisschen schwierig ist oder man selbst immer wieder vergisst ins Training zu gehen, dass man wirklich das als Termin einträgt. Lena: Ja, voll. Das könnte bei uns noch besser laufen. Also Handykalender haben wir probiert, das hat nicht geklappt. Jetzt wir so Tischkalender, das ist schon mal ganz gut, weil der so präsent auf dem Tisch liegt. das muss halt auch noch besser klappen. Das sieht ja gut aus, dass alle zeitlich besser abgesprochen werden und so was. Patrizia: erstmal dran wohnen, in den Kalender reinzuschauen. Dass es dann zu einer Routine wird, auch in den Kalender reinzuschauen. Lena: Genau, ich schaue rein, aber so Lukas trägt halt nicht mal alles ein, weißt. Der macht das dann aus und er hat es halt plötzlich im Kopf und so, aber ich kann es nicht riechen, dann ein Termin ist oder sowas. Und das ist so, da müssen wir noch eine bessere Routine finden, klar. Aber ist was, was ich gesehen habe. Das gibt es nicht in Deutschland. Voll schade, aber ich weiß nicht, wie das heißt. Muss ich auch noch mal raussuchen. Das ist so ein Kalender. Da hast du eine App auf dem Handy, wo du es einträgst. Dein Partner auch. Aber du hast wie so einen Bildschirm dann auch noch zusätzlich, wie in so einem Bilderrahmen wirklich so auch schön zum Aufhängen, wo dieser Kalender drinnen ist, den du mit Touch bedienen kannst. Und die Kinder können da auch so was wie so Haushaltsaufgaben kann man zum Beispiel dann eintragen. Und dann hast du für jeden Namen das. Und du kannst dann beim Handy die Termine eintragen, das halt überall abrufen hast. aber auch trotzdem, so wie halt wir, unser Tischkalender, digital präsent. Und das gibt es in den USA und gibt es zum Beispiel in UK, aber nicht bei uns. Und das fand ich richtig geil, weil ich mir dachte, das wäre die perfekte Lösung für uns, weil ich halt immer dieses Visuelle gerne brauche und so, weil man einfach sieht, okay, wann hat der was, wann hat der was, wann kann ich was planen und so. Patrizia: Ja. Die Zeit ist gleich ⁓ ich muss gleich rüber. Lena: G'n'all. Ja, das ist gar kein Problem. Wir können uns auf jeden Fall die Fragen einfach fürs nächste Mal so aufheben, dann machen wir da weiter. Sorry, wenn wir manchmal bei Fragen halt ein bisschen ausschweiten. Aber ich hoffe, fandet diese Folge auf jeden Fall trotzdem cool. Wir machen sicher auch öfters Q &As. Ich denke fürs nächste Mal Q &A-Folge haben wir auf jeden Fall noch genug Material. Aber ansonsten könnt ihr uns natürlich auch immer gerne per DM schreiben. Sorry für Hintergrundgeräusche von Rocky. Aber... Lukas und ich bearbeiten beide und dann kommen hier und da mal Challs rein. Deswegen ging es leider nicht unbedingt perfekt. Ich hoffe, dass es in Ordnung war, weil ich manchmal weiter weg vom Mikro war und natürlich auch Hintergrundgeräusche waren. seht es uns nach, wir sind warm, so wie ihr. Man muss einfach flexibel sein. Genau. So, dann hören wir uns nächsten Donnerstag wieder. Patrizia: Ich freue mich auf jeden Fall. Bis dann. Tschüss. Lena: Ciao!