Latest / ROCKET SCIENCE | Gesundheit und Leistung – mit Doc Golo / Analyse vom Ironman Hawaii: Wissenschaft und Case Study
Transcript
- 0:00SPEAKER_00: Moin Leute und willkommen zu Rocket Science.
- 0:02SPEAKER_00: Heute sprechen wir über den Ironman Hawaii.
- 0:06SPEAKER_00: Eines, wenn nicht, der härteste Iron Man da draußen.
- 0:10SPEAKER_00: Wir reden darüber, warum das Rennen so verdammt hart ist.
- 0:13SPEAKER_00: Das hat einerseits mit der Strecke zu tun, aber auch ganz sicherlich mit den klimatischen Bedingungen, die es dabei gibt.
- 0:19SPEAKER_00: Und danach stelle ich euch noch so eine gewisse Case-Study vor, weil wir hatten dieses Jahr drei Athleten mit am Start und alle drei haben relativ gut abgeschnitten und ich habe selber auch das Rennen schon dreimal bestritten und stelle euch das so ein bisschen im Vergleich.
- 0:32SPEAKER_00: Das heißt, was es genau auch kostet für euch, an so einem Rennen sich zu qualifizieren, da noch teilzunehmen, was es dann aber auch für euch wirklich bedeutet, wenn ihr in so einem Rennen auch mit dabei seid.
- 0:42SPEAKER_00: Beziehungsweise auch, ehrlich gesagt, was es braucht, um vorne mit zu spielen, zu spielen.
- 0:48SPEAKER_00: Okay, steigen wir einmal ein in das ganze Thema Iron Man here, der Mythos.
- 0:53SPEAKER_00: Es ist immer noch einer, wenn nicht der wichtigste Ironman da draußen.
- 0:57SPEAKER_00: Und es ist auch die Geburtsstunde des Iron Man.
- 1:01SPEAKER_00: Ehrlich gesagt, ist die Story dahinter relativ witzig.
- 1:04SPEAKER_00: Es haben sich eigentlich ein Radfahrer, ein Läufer und ein Schwimmer in der Bar zusammengeschlossen und haben eigentlich darüber debattiert, welcher jetzt der fitteste von ihnen sei und wer jetzt am besten auch performen würde.
- 1:18SPEAKER_00: Und es gab auf Hawaii das Waikiki-Swim, was damals auf der Hauptinsel stattgefunden hat, was ein relativ harter Open-Water Swim-Event ist oder war.
- 1:28SPEAKER_00: Dann gab es das Honolula Bike Race und es gab den Honolulu-Marathon, was letztendlich die zwei konkurrierenden Sportarten waren oder die weiteren Events, die so auf Hawaii stattgefunden haben.
- 1:40SPEAKER_00: Und das war so in den 70ern und 80ern waren das relativ bekannte Events und jeder eben von diesen Athleten hat an einem Event daran teilgenommen.
- 1:48SPEAKER_00: Und dann hat man kurzerhand über entschieden, okay, dann kombinieren wir einfach das Swim mit dem Bike und dem Laufen.
- 2:00SPEAKER_00: Und es glaubt beim allerersten Iron Man Hawaii, ich glaube es war 1980, waren, glaube ich, fünf Athleten am Start.
- 2:06SPEAKER_00: Oder ich glaube sogar 78, waren fünf Athleten am Start.
- 2:10SPEAKER_00: Und Fun Fact: der Radfahrer hat gewonnen.
- 2:14SPEAKER_00: Genau, und das war letztendlich so die Geburtsstunde des Iron Man Hawaii.
- 2:18SPEAKER_00: Und der Iron Man Hawaii ist dafür auch bekannt, dass es sehr viele harte und auch sehr viele Geschichten um das ganze Rennen gibt.
- 2:27SPEAKER_00: Es gibt diverse Iron Wars, es gibt diverse Finishes, die kurz erst vor dem Ziel stattgefunden haben und eben auch sehr viele dramatische Situationen, wo Leute auch wirklich kollabiert sind in dem ganzen Rennen.
- 2:40SPEAKER_00: Und das hat nicht nur mit Iron Man per se zu tun, sondern das hat eben auch wirklich viel ganz spezifisch mit dem Iron Man Hawaii zu tun.
- 2:48SPEAKER_00: Weil der Iron Man Hawaii besondere Herausforderungen an den ganzen Körper stellt.
- 2:54SPEAKER_00: Dabei ist zusätzlich eben auch, dass der Ironman Hawaii die Weltmeisterschaft ist.
- 2:59SPEAKER_00: Das bedeutet, dass unglaublich viele sehr, sehr gute Athleten am Start sind.
- 3:03SPEAKER_00: Wenn man sich die Wochen vor dem Rennen auf Hawaii bewegt, trifft man sicherlich somit die fitteste Population an einem Ort weltweit für eine sehr kurze Zeit.
- 3:14SPEAKER_00: Und das ist schon besonders.
- 3:17SPEAKER_00: Das macht auch was mit einem.
- 3:19SPEAKER_00: Das heißt, es ist einerseits auch so, dass man eben an dem Rennen teilnimmt, was körperlich sehr herausfordernd ist, wo wir jetzt gleich dran eingehen.
- 3:28SPEAKER_00: Aber es ist eben auch mental.
- 3:29SPEAKER_00: Es motiviert einen sehr stark, auch an allen Dingen teilzuhaben und Spaß zu haben und das Ganze auch zu erleben.
- 3:35SPEAKER_00: Auf der anderen Seite löst es aber auch einen gewissen Stress aus, auch ein bisschen FOMO, wenn man mal ehrlich ist, zu denken, okay, ich muss irgendwie an allen Dingen Sachen dran teilnehmen, ich will irgendwie mit dabei sein, aber ich will trotzdem auch ein enorm gutes Rennen haben.
- 3:49SPEAKER_00: Und dadurch, dass eben die Konkurrenz auch bei so einem Rennen so enorm hoch ist, also es ist ein enormer Unterschied, einfach nur bei dem Ironman dabei zu sein oder eben bei der Ironman-Weltmeisterschaft, weil die durchschnittliche Konkurrenz einfach noch was ganz anderes ist, ist es eben eine viel größere Herausforderung, das auch mental gut so durchzuführen und auch zu überstehen.
- 4:10SPEAKER_00: Gut, sprechen wir mal über den Kurs und was das Rennen auch jetzt ganz genau so hart macht, ob es jetzt auch im Kurs liegt oder ob es auch an anderen Bedingungen liegt.
- 4:20SPEAKER_00: Und on Paper, also wenn man sich die Statistik anguckt, ist der Ironman Hawaii eigentlich gar nicht so hart.
- 4:26SPEAKER_00: Die 3,8 Kilometer im offenen Pazifik sind definitiv nicht ganz so ohne, weil es gibt meistens viele Wellen, es gibt verschiedenste Strömungen, man muss relativ gut immer navigieren und es ist kein einfacher Schwimmkurs.
- 4:39SPEAKER_00: Das bedeutet, dadurch, dass man hier eben so viele Wellen hat und eben auch früher gerade auch sehr, sehr viel geprügelt wurde, sich im Wasser, weil die Konkurrenz auch so hoch ist, macht es das Rennen nicht ganz so einfach.
- 4:51SPEAKER_00: Zudem ist es so, weil es komplett offen ist, dass man hinten um die Boje herum meistens relativ schlecht erstmal navigieren kann und erstmal genau auch schauen muss, in welche Richtung muss ich jetzt auch genau schwimmen, um auch gut so den Rückweg zu finden.
- 5:07SPEAKER_00: Die Radstrecke hingegen ist mit 1000 Höhenmetern und 180 Kilometern eigentlich nicht besonders schwierig.
- 5:15SPEAKER_00: Auf dem Papier.
- 5:17SPEAKER_00: Diese Höhenmeter sind relativ rolling, also es ist ein relativ schneller Kurs.
- 5:21SPEAKER_00: Es findet auf dem Highway statt, also wirklich auch auf der Autobahn auf Hawaii, zum Großteil.
- 5:27SPEAKER_00: Und dann fährt man nach ungefähr 100 Kilometern erreicht man das kleine Fischerörtchen Havi, was auf einem kleinen Hügel liegt oder auf einem kleinen Berg.
- 5:36SPEAKER_00: Der Berg sind irgendwie so 300, 400 Höhenmeter lang.
- 5:39SPEAKER_00: Und es ist aber auch relativ schnell, den hochzufahren.
- 5:41SPEAKER_00: Und danach fährt man relativ zügig auch wieder runter und erreicht auch nachher den Highway wieder.
- 5:47SPEAKER_00: Die Besonderheit hier sind aber die Winde auf Hawaii.
- 5:51SPEAKER_00: Und dabei gibt es einerseits den Passatwind und es gibt andererseits auch die sogenannten Kona Winds.
- 5:56SPEAKER_00: Der Passatwind pustet dabei klassischerweise von Norden nach Südosten.
- 6:05SPEAKER_00: Und der beschäftigt einen besonders, wenn man nach Harve fährt, weil Harvey im Norden liegt von Kona.
- 6:12SPEAKER_00: Kona ist das kleine Städtchen, wo der Ironman stattfindet.
- 6:15SPEAKER_00: Was auch ein ganz süßes Fischerness, Fischerdorf ist, wo eigentlich immer mal ein Kreuzfahrtschiff anliegt, aber nie wirklich viel los ist.
- 6:23SPEAKER_00: Und dann fallen auf einmal eben dann die 4000, 5000 Triathleten da auch irgendwie ein, was auch durchaus diverse Probleme auch mit sich bringt.
- 6:30SPEAKER_00: Also die ganze Bevölkerung von Hawaii ist immer so ein bisschen zwiegespalten.
- 6:34SPEAKER_00: Die weiße Bevölkerung findet das Rennen meistens total cool.
- 6:38SPEAKER_00: Aber so die einheimische Bevölkerung auf Hawaii, also die polynesische Bevölkerung, ist dem Ganzen immer eher etwas kritisch, sieht dem auch gegenüber, weil sie auch immer so, weil es immer so dieses Thema gibt mit den Ressourcen von der Insel werden reduziert.
- 6:53SPEAKER_00: Und es wird eben auch immer viel Müll hinterlassen.
- 6:55SPEAKER_00: Und es gab auch diverse Probleme, auch gerade so in der Vergangenheit, mit immer auch mal wieder kleinen Anschlägen oder so, mit Scherben auf der Straße oder wie auch immer.
- 7:03SPEAKER_00: Das heißt, auch wenn man da ist, sollte man sich sehr, sehr bewusst sein, dass man an einem der schönsten Orte ist der Welt und hier auch seinen Wettkampf durchzuführen.
- 7:12SPEAKER_00: Nichtsdestotrotz ist es eben so, dass man erstmal diese Passatwinde hat.
- 7:18SPEAKER_00: Das heißt, man fährt so gegen den Wind meistens, wenn man rausfährt aus Kona Richtung Harvey raus.
- 7:23SPEAKER_00: Und diese Passatwinde lassen dann meistens im Laufe des Vormittages nach, gerade auch im Oktober und im Frühjahr.
- 7:34SPEAKER_00: Und dann kommen eben im Oktober und Frühjahr meistens noch diese sogenannten Kona-Winds dazu, die genau entgegengesetzt zu den Passatwinden agieren.
- 7:43SPEAKER_00: Das heißt, die pusten dann von Süden nach Norden.
- 7:48SPEAKER_00: De facto bedeutet das, wenn man dann zu spät in Harvey ankommt und man dann in den Turnaround, Turnaround geht und dann in die andere Richtung wieder zurückfahren möchte, kann es durchaus sein, dass man dann in den krassesten Gegenwind kommt oder auch in sehr, sehr starke Crosswinds, also in Seitenwinde, die auch dann nicht ganz so ungefährlich sein können.
- 8:07SPEAKER_00: Das ist aber von Tag zu Tag total verschieden.
- 8:09SPEAKER_00: Und manchmal hat man enorme Winde und andererseits manchmal hat man fast gar keine Winde.
- 8:14SPEAKER_00: Das machen aber diese Radstrecke eben relativ unberechenbar.
- 8:19SPEAKER_00: Und das ist auch ein bisschen die Besonderheit genereller Hawaii, dass die Bedingungen teilweise einfacher sein können.
- 8:26SPEAKER_00: Das Rennen ist nie einfach, nie wirklich leicht.
- 8:29SPEAKER_00: Oder die Bedingungen können eben sehr, sehr, sehr brutal hart sein, gerade was das Schwimmen und die Radstrecke auch angeht.
- 8:36SPEAKER_00: Der Marathon ist so oder so eine enorme Herausforderung.
- 8:40SPEAKER_00: Und zwar hat das wirklich viel damit zu tun, weil wir diese tropischen Bedingungen haben.
- 8:46SPEAKER_00: Und es ist nicht die Temperatur vorbei, die das große Problem ist.
- 8:50SPEAKER_00: Also klassischerweise haben wir irgendwie so 28, 29, 30, 31, 32 Grad konstant, die da sind.
- 8:59SPEAKER_00: Und das haben wir auch bei ganz vielen Wettkämpfen auch mittlerweile in Europa.
- 9:03SPEAKER_00: Das ist mittlerweile ja auch schon fast normal, dass Wettkämpfe auch bei den Temperaturen so auch stattfinden.
- 9:09SPEAKER_00: Was aber auf Hawaii so besonders ist, ist eben diese Luftfeuchtigkeit.
- 9:15SPEAKER_00: Unser Körper ist sehr gut darin, Hitze abzutransportieren.
- 9:21SPEAKER_00: Zu viel Hitze bedeutet für uns relativ den sicheren Tod, wenn man so will, weil unser Gesamtsystem darauf programmiert ist, dass wir gleichbleibende Temperaturen haben in unserem Körper, damit unsere Proteine gut funktionieren, damit die Muskulatur gut funktioniert und auch alle Stoffwechselprozesse in unserem Körper, dass sie halt richtig durchgeführt werden.
- 9:42SPEAKER_00: Hitze ist dabei schon ein großer Stressor für unseren Körper, gegen den wir dann gegenarbeiten müssen.
- 9:49SPEAKER_00: Und wenn man uns als Säugetier betrachtet, haben wir sehr ausgeklügelte Mechanismen, die dagegenwirken, dass wir überhitzen und auch durch Hitze zum Beispiel sterben.
- 10:00SPEAKER_00: Wenn man mit einem Hund ablaufen geht oder auch Radfahren geht für 30 Minuten, 35 Minuten, 40 Minuten und die Temperaturen sind höher als 26, 27, 28 Grad, kann es durchaus sein, dass der Hund an einem Hitzschlag stirbt.
- 10:17SPEAKER_00: Genauso ein Pferd oder ein anderes Säugetier.
- 10:20SPEAKER_00: Weil im Gegensatz zu vielen anderen Säugetieren haben wir ein deutlich ausgeklügelteres System, was eben durch Schweiß und durch Transpiration funktioniert.
- 10:30SPEAKER_00: Weil zum Beispiel bei Pferden oder bei Hunden klappt das Ganze über Hecheln.
- 10:33SPEAKER_00: Also sie hecheln die Hitze ab und verlieren darüber Flüssigkeit und regulieren so, auch regulieren auch so ihre Körperkerntemperatur.
- 10:41SPEAKER_00: Bei uns Menschen klappt das anders.
- 10:43SPEAKER_00: Also wir schwitzen und dann haben wir letztendlich eine Transpiration zuerst, wo wir mehr Flüssigkeit haben auf der Haut und dann verdunstet diese Haut und dadurch, dass sie verdunstet, wird Kälte erzeugt.
- 10:53SPEAKER_00: Und das klappt ziemlich gut, weil wir eben auch eine Haut haben, die nicht behaart ist.
- 10:58SPEAKER_00: Wenn wir aber eine höhere Luftfeuchtigkeit haben, dann funktioniert dieses System nicht mehr so gut.
- 11:03SPEAKER_00: Und in Awei haben wir gerne Luftfeuchtigkeiten von 88, 90, 95 Prozent.
- 11:09SPEAKER_00: Also wir haben so viel Feuchtigkeit auch in der Luft.
- 11:13SPEAKER_00: Und dann klappt dieses Kühlungssystem nicht mehr.
- 11:16SPEAKER_00: Und deswegen sehen wir auch so oft eben diese dramatischen Rennverläufe beim Marathon, wo es zuerst noch gut funktioniert, dann überhitzt man, schafft es nicht genau, schafft auch nicht genau es mit einem seinem Magen-Darm-Trakt, sodass eben man auch kurz vor der Ziellinie erst kollabiert.
- 11:30SPEAKER_00: Das haben wir dieses Jahr gesehen bei der Frau, bei der führenden Frau, die halt kurz vor der Ziellinie, einen Kilometer vorher wirklich anfängt zu torkeln, zu gehen, zu kollabieren eigentlich und dann acht Minuten, neun Minuten braucht, um sich erstmal wieder zu fangen und dann auch 20 Minuten braucht, um diesen einen Kilometer zurückzulegen, um zu Finishline zu kommen.
- 11:50SPEAKER_00: Und diese Fremdverläufe hat man auf Hawaii häufiger oder es ist viel wahrscheinlicher, dass es passiert, eben durch diese krassen klimatischen Bedingungen.
- 11:59SPEAKER_00: Eine ganz große Besonderheit dabei aber auch bei der Strecke ist, dass man kurz vor dem Ziel auch noch einen Berg runterläuft, was dann so die Gefäße einmal aufmacht, also dieser Palani-Rail-Hill, den man halt auch wieder runterläuft.
- 12:11SPEAKER_00: Und runterzulaufen, macht erstmal die Gefäße auf.
- 12:13SPEAKER_00: Und danach muss man aber noch eine gute Meile wirklich laufen.
- 12:17SPEAKER_00: Und viele unterschätzen das dramatisch.
- 12:19SPEAKER_00: Ich kenne, glaube ich, alleine drei oder vier Athleten, die genau an der gleichen Stelle, wie auch damals, wie jetzt auch die führende Frau, kollabiert sind, ähnlich kollabiert sind, die teilweise auch dann nach so einem Krankenhaus gelandet sind oder die es einfach gar nicht mit so viel auch wirklich geschafft haben.
- 12:33SPEAKER_00: Das bedeutet, und was auch noch eine Besonderheit ist auf Hawaii, ist definitiv auch diese krasse Sonne, die Ansch einstrahlt.
- 12:40SPEAKER_00: Das kann man auch nicht so ganz vergleichen mit hier in Europa, wo wir deutlich niedrigere UV-Indexe haben.
- 12:46SPEAKER_00: Wir aber auf Hawaii ähnliche UV-Indexe haben in der Mitte bei tropischen Bedingungen, wie zum Beispiel in Australien oder auch in Indonesien oder wie auch immer.
- 12:55SPEAKER_00: Das heißt, es ist viel härter von der Sonneneinstrahlung.
- 12:58SPEAKER_00: Man muss sich viel mehr auch vor der Sonne schützen.
- 13:00SPEAKER_00: Der Laufkast-Kurviskurs ist dann so gezeichnet, dass man erstmal 14 Kilometer hat, die durch dieses kleine Städtchen Kona verlaufen.
- 13:08SPEAKER_00: Die sind relativ entspannt, in Anführungsstrichen.
- 13:12SPEAKER_00: Es ist viel Rolling, es geht viel hoch und runter.
- 13:15SPEAKER_00: Und es ist sicherlich der einfachste Abschnitt des Marathons.
- 13:19SPEAKER_00: Für viele ist der aber schon eine sehr große Tortur.
- 13:22SPEAKER_00: Es ist auch einfacher, weil man hier eben noch sehr, sehr viele Menschen mit am Straßenrand hat.
- 13:26SPEAKER_00: Man wird die ganze Zeit eigentlich angefeuert und denkt so am Anfang, boah, es läuft eigentlich echt ganz gut.
- 13:31SPEAKER_00: Das ist aber auch ein bisschen die Gefahr, weil meistens ist in Town von Kono ist es eben so, dass man meistens noch ein bisschen Wind hat, dass auch die Temperaturen etwas kühler sind, sogar noch.
- 13:42SPEAKER_00: Meistens hat man da eher so die 26, 27 Grad.
- 13:46SPEAKER_00: Und eben man wird konstant angefeuert und man hat auch sehr viele Verpflegungsstationen.
- 13:50SPEAKER_00: Die hat man generell beim Iron Man.
- 13:52SPEAKER_00: Aber es ist eher etwas einfacher vom Kurs her.
- 13:55SPEAKER_00: Danach läuft man eben diesen Palani-Road Hill hoch.
- 13:59SPEAKER_00: Und das ist für viele schon ein gewisser Scharfrichter, das Ding.
- 14:02SPEAKER_00: Es ist auch nicht so sehr lang, also es sind eher so, weiß ich nicht, vielleicht so 100 Höhenmeter, würde ich mal schätzen.
- 14:09SPEAKER_00: Also nicht wirklich lang.
- 14:11SPEAKER_00: Aber es bringt schon eine größere Herausforderung mit, weil der ist relativ steil.
- 14:16SPEAKER_00: Also der ist schon so 6, 7, 8 Prozent eher auch.
- 14:19SPEAKER_00: Und wenn man hier überzockt, ist es sehr schwierig, danach die Herzrequenz wieder runterzubringen.
- 14:23SPEAKER_00: Und wenn die Herzrequenz einmal in tropischen Bedingungen richtig weit oben ist, dann ist es eigentlich fast unmöglich, sie wirklich wieder runterzubringen, außer man geht oder man reduziert dramatisch den Pace.
- 14:33SPEAKER_00: Und viele overcooken hier dann auch schon auf dem ersten Hügel, weil sie vielleicht auch zu schnell losgelaufen sind oder auch zu schnell den Hügel auch wirklich laufen.
- 14:42SPEAKER_00: Und danach läuft man aber konstant auf dem Highway.
- 14:45SPEAKER_00: Also diese 28 Kilometer danach sind oder 27 Kilometer dort, danach noch einen Kilometer in Town oder 1,6.
- 14:52SPEAKER_00: Aber diese 26, 27 Kilometer auf dem Highway sind ganz anders als vorher die Kilometer.
- 14:58SPEAKER_00: Auf dem Highway haben wir eben diese krasse Sonne, diese krassen Sonneneinstrahlungen und wir haben meistens auch keine Wolken mehr.
- 15:04SPEAKER_00: Also meistens ist es da so, dass man wirklich die Sonne komplett spürt und es komplett auch auf den Asphalt prasselt.
- 15:11SPEAKER_00: Und dann ist dieser Asphalt flimmert.
- 15:14SPEAKER_00: Das sieht man auch in den Fernsehaufnahmen immer, dass der Asphalt halt super krass am Flimmern ist.
- 15:18SPEAKER_00: Und das hat damit zu tun, weil die Sonne eben so verdammt hart auf den Asphalt prasselt.
- 15:25SPEAKER_00: Und dann haben wir kurz oberhalb des Asphalts Temperaturen von 50, 60, 70 Grad, die man halt läuft durchaus spürt.
- 15:33SPEAKER_00: Und auch auf dem Highway hat man gerne auch dann Temperaturen, die einfach mal nochmal 6, 7 Grad Celsius höher sind als in Town.
- 15:41SPEAKER_00: Und dann kommt eben bei Kilometer 28, 29 der absolute Scharfrichter, dieses sogenannte Energy Lab.
- 15:47SPEAKER_00: Energy Lab kann man sich so vorstellen, dass es etwas ist, wo man zunächst nach dem Highway eben runterläuft in dieses Energy Lab rein.
- 15:55SPEAKER_00: Das ist direkt auch am Wasser.
- 15:58SPEAKER_00: Aber anders als in Kona steht da komplett eigentlich immer die Luft.
- 16:02SPEAKER_00: Man hat gar keinen Wind.
- 16:03SPEAKER_00: Die Sonne prasselt dramatisch da drauf.
- 16:06SPEAKER_00: Der Asphalt ist auch noch super schlecht.
- 16:08SPEAKER_00: Das kommt noch irgendwie so mit dazu.
- 16:10SPEAKER_00: Man muss also echt aufpassen, wo man noch langläuft.
- 16:12SPEAKER_00: Und eben, man läuft zuerst ins Energy Lab rein.
- 16:17SPEAKER_00: Das ist irgendwie auch mental sehr schwierig.
- 16:18SPEAKER_00: Man läuft nämlich jetzt so einer Kurve und dann läuft man ins Energy Lab rein.
- 16:22SPEAKER_00: Und dann läuft man wieder aus dem Energy Lab raus.
- 16:24SPEAKER_00: Also auch man läuft zuerst wirklich runter einen kleinen Hügel und danach läuft man diesen Hügel wieder langsam hoch.
- 16:29SPEAKER_00: Der ist auch sehr lang und Rolling eher.
- 16:32SPEAKER_00: Und danach läuft man entgegengesetzt der Ziellinie nochmal so einen größeren Stretch jetzt.
- 16:37SPEAKER_00: Also nochmal so 400, 500 Meter entgegen der Ziellinie, bevor man dann auf den Highway zurückläuft und dann Richtung Town erst.
- 16:43SPEAKER_00: Und danach diese letzten 12, 13, 14 Kilometer, da entscheidet sich dann meistens alles.
- 16:49SPEAKER_00: Und da ist es auch, diese letzten 14 Kilometer sind dann auch wirklich die Geschichten, die Heldengeschichten werden da meistens geschrieben und auch so die größten Niederlagen, wo auch viele und so auch wie dieses Jahr war, wo das Rennen eben auch dabei entschieden wird.
- 17:04SPEAKER_00: So ganz dramatisch.
- 17:05SPEAKER_00: Okay, das macht es, glaube ich, schon mal so ein bisschen greifbarer, warum das ganze Rennen auch so hart ist.
- 17:11SPEAKER_00: Also nicht nur durch den Kurs, sondern vor allen Dingen auch so durch die klimatischen Bedingungen.
- 17:16SPEAKER_00: Was kann ich jetzt so mitgeben auch aus unseren Athleten und wie wir unsere Athleten darauf vorbereitet haben?
- 17:22SPEAKER_00: Und ein ganz großes Ding in Kona ist Pacing, Pacing, Pacing.
- 17:26SPEAKER_00: Pacing ist die Fähigkeit, sein Körpergefühl und sein, was man auf die Strecke bringt, so gut zusammenzuhalten, dass man es gleichmäßig und bis zum Wettkampfende eigentlich durchführt.
- 17:38SPEAKER_00: Und wie ich das schon so angedeutet habe, ist in Kona essentiell wichtig, dass man seinen Körper kennt, dass man so ein bisschen weiß, wo man auch mit seiner Fitness unterwegs ist und man einschätzen kann, was man bei diesen Bedingungen auf die Strecke auch bringen kann.
- 17:54SPEAKER_00: Es hat aber ganz viel damit zu tun, eine gute Connection zu haben zu sich und zu seinem Körpergefühl.
- 17:59SPEAKER_00: Weil man eben doch reagieren muss auf diese unberechenbaren, unberechenbaren Bedingungen auf Hawaii und man nie so ganz gegen die Insel arbeiten kann, sondern man auch unter Bedingungen funktionieren muss, wo man vielleicht noch so das Gefühl hat, ich habe nur noch 20, 30 Prozent, die ich halt irgendwie noch im Tank habe.
- 18:19SPEAKER_00: Aber was kann ich aus diesen 20, 30 Prozent noch rausholen?
- 18:22SPEAKER_00: Was funktioniert jetzt noch umzusetzen in dem Ganzen?
- 18:27SPEAKER_00: Ist die Pace und die Herzogrenz einmal zu hoch und overpaced man und hat so eine falsche Vorstellung davon, was man auch wirklich leisten kann.
- 18:35SPEAKER_00: Und gerade auch läuft man zu schnell zum Beispiel an oder auch fährt man zu schnell Fahrrad, ist das Rennen relativ schnell zu Ende.
- 18:42SPEAKER_00: Das bedeutet auch, man muss wirklich für acht, neun Stunden enorm konzentriert sein, mit sich zusammenarbeiten und die ganze Zeit in diesem Dialog mit sich selber sein.
- 18:52SPEAKER_00: Das ist auf Hawaii so sehr, sehr, sehr besonders.
- 18:54SPEAKER_00: Auch wenn ich mich daran erinnere, wie ich das Rennen damals bestritten habe, und das sind auch so Dinge, die habe ich auch ein bisschen verdrängt, auch in meinem Hinterkopf.
- 19:04SPEAKER_00: Dann war es oft so, dass ich eigentlich ein ganz gutes Fahrradfahren hatte.
- 19:08SPEAKER_00: Besonders auch im letzten Jahr hatte ich ein sehr gutes Fahrradfahren und war dann sehr weit vorne auch unterwegs.
- 19:14SPEAKER_00: Und, oder eigentlich nur nicht nur das letzte Mal, ein gutes Fahrradfahren, die anderen beiden waren eher in Platten und davor war ich katastrophal drauf.
- 19:22SPEAKER_00: Aber beim letzten Mal erinnere ich mich auch noch gut daran, dass ich dann eben so durch dieses Städtchen Kona gelaufen bin und echt noch ein gutes Gefühl hatte.
- 19:30SPEAKER_00: Und dann eben auf den Highway drauf und dann aber auch gemerkt habe, wie mir so verdammt der Stecker gezogen wurde.
- 19:36SPEAKER_00: Und ich einfach nur gemerkt habe, auch so mental, wenn man sich dann sehr stark hinterfragt, warum zur Hölle mache ich das eigentlich jetzt wieder?
- 19:43SPEAKER_00: Und ich glaube, das ist einerseits was, was physiologisch stattfindet, andererseits aber auch was, was mental stattfindet.
- 19:48SPEAKER_00: Weil es so schwer ist, das auch irgendwie in gewisser Weise zusammenzuhalten.
- 19:54SPEAKER_00: Aber weil, wenn wir uns das Pacing so ein bisschen angucken, ist, finde ich, jetzt so aus Coaching-Perspektive, das Schwimmen eben so viel wichtiger als bei anderen Ironman-Wettkämpfen.
- 20:03SPEAKER_00: Wenn wir mir ehrlich ist, ist das Schwimmen nicht so wichtig im Iron Man.
- 20:06SPEAKER_00: Vor allem nicht im Amateurbereich, weil es so viel eher über das Radfahren und übers Laufen reguliert wird.
- 20:13SPEAKER_00: Aber man kann im Schwimmen eben nicht gewinnen, man kann im Schwimmen aber viel verlieren.
- 20:18SPEAKER_00: Einerseits eben dadurch, dass man nicht relativ weit vorne rauskommt.
- 20:23SPEAKER_00: Und im Triathlon ist es so, bei eben 70.3 in Ironman-Distanzen, dass wir natürlich ein Windschattenverbot haben.
- 20:30SPEAKER_00: Aber diese Box, in der man eben mit jemandem anderen zusammenfahren darf, früher waren es 10 Meter, mittlerweile sind es 12,5 Meter.
- 20:36SPEAKER_00: Das ist eher so, dass man eben deutlich profitiert, wenn jemand 12,5 Meter vor dir fährt und du fährst halt dahinter, also legal, im legalen Windschatten, wenn du so willst, profitierst du davon trotzdem enorm.
- 20:48SPEAKER_00: Und ich habe viele Rennen auch alleine bestritten und ich weiß auch, viele von unseren Athleten haben viele Rennen auch alleine bestritten, aber gerade auf Hawaii ist es so, dass eben diese Radgruppen sehr, sehr homogen sind, weil eben die Konkurrenz relativ gleichmäßig ist.
- 21:04SPEAKER_00: Also es sind sehr viele natürlich Athleten dabei, die alle in den vorderen Plätzen waren, immer auf den Rennen weltweit und sie haben alle eigentlich eine relativ gute Leistungsfähigkeit.
- 21:14SPEAKER_00: Das heißt, es sind sehr gleichmäßige Radgruppen auch unterwegs.
- 21:17SPEAKER_00: Und auf Habei ist es so, dass es nicht ganz einfach ist, sondern eher auch relativ schwer ist, wenn man eben schlecht schwimmt.
- 21:24SPEAKER_00: Einerseits, weil man deutlich mehr Energie verschwendet.
- 21:27SPEAKER_00: Also der Pazifik kann einen da deutlich durchwirbeln.
- 21:30SPEAKER_00: Und wenn man da nicht gut schwimmt, dann verliert man gerne auch nochmal 10, 15 Minuten mehr als bei einem anderen Iron Man.
- 21:35SPEAKER_00: Generell schwimmen alle Athleten eigentlich so drei bis vier Minuten langsamer als normalerweise.
- 21:39SPEAKER_00: War jetzt auch bei unseren Athleten so, die eher so nochmal vier, fünf Minuten langsamer fahren als normalerweise.
- 21:45SPEAKER_00: Ist man dann aber ein schlechter Schwimmer, fliegt man eben da auch dann raus.
- 21:50SPEAKER_00: Dabei ist es dann auch besonders, weil sich dann diese Radgruppen bilden.
- 21:57SPEAKER_00: Und man irgendwie gucken muss, in einer Radgruppe relativ früh.
- 22:00SPEAKER_00: Gut auch vorne mit dabei zu sein.
- 22:01SPEAKER_00: Es ist eher ähnlich wie auch zum Beispiel ein Profi-Rennen, wo es auch so ist, dass man natürlich schaut, sich irgendwie in eine Radgruppe sich meistens relativ gut zu positionieren und nicht diese Aufholjagd zu machen, weil diese Aufholjagd häufig mit sehr viel Energie verbunden ist.
- 22:17SPEAKER_00: Das heißt auch dabei, es gibt sicherlich einen gewissen Sweetspot, wo man sagen kann, mit dem man agieren kann.
- 22:23SPEAKER_00: Das heißt zum Beispiel, sechs, sieben Minuten nach den Gruppen rauszukommen, ist absolut möglich, das auch aufzuholen.
- 22:30SPEAKER_00: 15, 20, 25 Minuten hinter den Gruppen rauszukommen, wird dann schon deutlich, Leute, schwieriger.
- 22:38SPEAKER_00: Bei unseren Athleten war es auch so, dass ich zwei Athleten in sehr, sehr guten Radgruppen positionieren konnte, auch relativ früh und sie dadurch, glaube ich, auch Energie sparen konnten.
- 22:47SPEAKER_00: Das sind beides sehr gute Schwimme auch gewesen, die auch die Hawaii-Strecke auch schon kannten, sodass sie im Bereich von einer Stunde ungefähr rausgekommen sind.
- 22:54SPEAKER_00: Sie aber normalerweise auch eher, weiß ich nicht, 52, 53 Minuten schwimmen.
- 22:59SPEAKER_00: Jetzt bei dem Rennen aber dann irgendwie einer 57 Minuten und der andere irgendwie mit einer Stunde irgendwie unterwegs waren, sodass das da auch relativ gut war, da auch irgendwie in den vorderen Gruppen so mit reinzukommen.
- 23:12SPEAKER_00: Danach ist es auch so, wenn man sich das Rennen anguckt, dass es eben beim Fahrradfahren so ist, dass gute Radsportler oder Radfahrer schon auch ihren Vorteil haben auf der Strecke.
- 23:22SPEAKER_00: Gerade auch vielleicht gar nicht am Anfang, sondern eher auch hinten raus.
- 23:25SPEAKER_00: Das heißt, wenn es von Harvey wieder zurückgeht und man eher auch hier gucken muss, dass man vielleicht am Anfang auch hier nicht zu viel macht, sondern eher hinten raus auch probiert, dann noch Körner zu setzen.
- 23:35SPEAKER_00: Gerade auch, wenn man dann eben diese Kuna-Wins hat, wo man dann eher auch Gegenwind hat auf der Reicht auf der Rückstrecke, wo man dann teilweise auch eben nochmal einen ganz guten Stich setzen kann, weil viele Athleten hier auch zum Beispiel müde sind und kaputt sind.
- 24:32SPEAKER_00: Bei der Haltaufstrecke, und das ist eben so das ganz Besondere, da ist das Pacing dann eben essentiell wichtig, weil eben man so schnell auch kaputt geht in dem Ganzen.
- 24:43SPEAKER_00: Und ich kann euch einmal ganz kurz die Zahlen sagen, auch von unseren Athleten, um das so ein bisschen mehr zu verdeutlichen.
- 24:49SPEAKER_00: Wie gesagt, das sind wirklich Athleten, die das nicht das erste Mal machen, sondern die das Rennen schon häufiger bestritten haben.
- 24:59SPEAKER_00: Wir hatten zwei in der AK 35 bis 39 und einen Athleten in der AK 60 bis 64.
- 25:06SPEAKER_00: Und beide Athleten aus der AK 35 haben so mangel von Bestzeiten im Bereich von 230 bis 235, also trocken ohne irgendwie vorher zu schwimmen und zu Radfahren.
- 25:20SPEAKER_00: Und der Athlet aus der AK 60, 65 ist ein sehr guter Radfahrer, also mitten auch nach Vergangenheit, dass er sehr, sehr, sehr viel auch schon Ironmans bestritten hat, aber auch da schon immer sehr gut im Voll mit dabei war.
- 25:33SPEAKER_00: Die, also Athlet A und B.
- 25:38SPEAKER_00: Der eine Athlet ist angelaufen mit 3,57, danach die ersten 14 Kilometer in Town, danach den ersten Abschnitt Richtung Richtung Energy Lab, ist er mit einer 4, kurz nachgucken, 4-11 gelaufen und den letzten Abschnitt, die letzten 14 Kilometer back to town mit einer 4.19.
- 25:58SPEAKER_00: Der zweite Athlet, die wirklich identisch die gleichen Marathonzeiten hatten, nachher mit komplett einer 256, ist angelaufen mit einer 4-0-0.
- 26:08SPEAKER_00: Danach ist er eine 4-07 gelaufen und im Abschnitt ist er dann, im letzten Abschnitt ist er eine 4.15 gelaufen.
- 26:13SPEAKER_00: So dass er es vielleicht ein bisschen anders gepaced hat.
- 26:16SPEAKER_00: Und ich würde sogar sagen, das war wahrscheinlich ein relativ gutes Pacing, was er angegangen ist.
- 26:21SPEAKER_00: Und der dritte Athlet war dabei mit einer 525.
- 26:25SPEAKER_00: angelaufen.
- 26:26SPEAKER_00: Die ersten 14, danach waren wir bei einer 609 und danach bei einer 612.
- 26:30SPEAKER_00: Besonders lieber ist aber, dass eben die Abweichung vom ersten Kilometer bis zum letzten Kilometer oder von den ersten 14 bis zu den letzten 14 betragbar Athlet A 8%, bei Athlet B 6% und bei Athlet C 13%.
- 26:48SPEAKER_00: Das sagt euch jetzt nicht vielleicht so viel, aber das sind enorm gute Werte.
- 26:53SPEAKER_00: Es ist ganz selten eigentlich, dass man einen gleichmäßigen Pace durchläuft beim Iron Man.
- 26:59SPEAKER_00: Beim Iron Man Hawaii scheint das aber essentiell zu sein.
- 27:02SPEAKER_00: Auch wenn man sich einige Profis und so die besten Profi-Zeiten angucken, auch zum Beispiel von Patrick Lange oder wie auch immer, fällt hier schon auf, dass sehr oft sehr, sehr gleichmäßig gepaced wurde.
- 27:12SPEAKER_00: Und man probiert hat eigentlich eine Sache durchzuziehen, die man auch aufrechterhalten kann.
- 27:17SPEAKER_00: Wichtig ist dabei natürlich, dass man seinen Körper dabei auch kennt und gerade am Anfang vielleicht auch deutlich lockerer losläuft, als wie man es eigentlich gewohnt ist, weil man halt gucken muss, eben daran zu arbeiten.
- 27:28SPEAKER_00: Super auffällig ist hierbei dann auch, wenn ich mir so die Herzrequenzzonen zum Beispiel angucke, dass eben ganz, ganz viel, also gerade von Athlet A und B in Zone 2 und 3 absolviert worden ist und nicht in Zone 4.
- 27:41SPEAKER_00: Was ungewöhnlich ist, ehrlich gesagt, im Vergleich zu anderen Ironmans, weil es schon so ist, dass viele Athleten auch, als vielleicht nochmal so, für alle, die es jetzt nicht so ganz wissen, Zone 1, Zone 2 ist eher so Low-Intensity-Training, Zone 3, Zone 4 ist ein Medium-Intensity-Training, was so ein bisschen härter ist, aber auch immer noch ein guter, grauer Bereich ist.
- 27:58SPEAKER_00: Wo ein Großteil der Amateure sich irgendwie bewegt beim Laufen.
- 28:02SPEAKER_00: Wenigste machen wirklich irgendwie Zone 2 Training.
- 28:05SPEAKER_00: Aber es ist so auffällig, dass eben so viele Athleten, die auch wirklich in dem Bereich sich bewegen, auch bei so einem Iron Man, in dem Zone 2 und Zone 3 laufen.
- 28:13SPEAKER_00: Aber auch, ich meine, die sind am Anschlag, aber auch, weil sie halt merken, glaube ich, wenn sie halt mehr Gas geben und die Herzrecht noch höher geht, dann verbrennen sie halt.
- 28:22SPEAKER_00: Also dann überhitzen sie und schaffen es halt nicht, dann auf so ein Ziel durchzuziehen.
- 28:26SPEAKER_00: Und ich glaube auch, dass hier beim Iron Man Hawaii das eben so schwer ist, auch gerade im Profibereich, dass es so schwer ist, weil man eben so geduldig sein muss, aber mit seinem Körper zusammenarbeitet.
- 28:36SPEAKER_00: Das bedeutet, dass man halt nicht einfach sagen kann, okay, ich ziehe jetzt irgendwie eine Attacke oder gehe darüber hinaus und laufe halt einfach schneller, als ich es gewohnt bin, sondern so lange geduldig sein muss und merke, okay, das ist ein Pace, den kann ich wahrscheinlich so durchlaufen.
- 28:54SPEAKER_00: Und sich dann aber auch, und das würde ich, glaube ich, den meisten empfehlen bei Hitzerinnen, sich auch auf jeden Fall Herzogens mitzunehmen und sich mit Herzogens auch abzuriegeln und zu gucken, hey, in den Bereich gehe ich und darüber gehe ich auch irgendwie so nicht hinaus.
- 29:09SPEAKER_00: Diese Geschwindigkeitsabfälle, die ich euch aber gerade gesagt haben, sind trotzdem enorm hoch.
- 29:14SPEAKER_00: Also, eigentlich haben wir bei den meisten Amateuren so Abfallzeiten im Bereich von 15 bis 20 Prozent vom ersten oder von den ersten 14 Kilometern bis zu den letzten 14 Kilometern.
- 29:25SPEAKER_00: Alles unterhalb von 10% ist wirklich enorm, enorm, enorm stark.
- 29:29SPEAKER_00: Alles unterhalb von 5% ist absolute Weltklasse dabei.
- 29:33SPEAKER_00: Kommt natürlich auf Speed drauf an.
- 29:34SPEAKER_00: Aber jetzt zum Beispiel, Athlet A und B waren auch definitiv im Bereich, gerade bei den Lovepaces, wo man auch sagen würde, auch im Bereich Profis natürlich ein bisschen langsamer, aber in dem Bereich bewegen sie sich schon.
- 29:47SPEAKER_00: Gut, was waren so ein bisschen auch die Trainingsinputs aus dem ganzen Rennen und wie bereitet man sich auch auf so ein gutes Rennen vor?
- 29:55SPEAKER_00: Ich würde sagen, das sind jetzt eher so ein bisschen die Learnings, die ich auch gezogen habe aus dem Ganzen, aus der Vorbereitung.
- 30:01SPEAKER_00: Ich habe es jetzt nicht das erste Mal gemacht, sondern jetzt auch im Coaching, so dass wir eigentlich jedes Jahr immer einige Athleten mit am Start hatten.
- 30:08SPEAKER_00: 2022 haben wir so eine Doku gemacht, sogar von dem ganzen Event.
- 30:12SPEAKER_00: Findet ihr unten auch nochmal so in den Shownotes.
- 30:14SPEAKER_00: Ich habe auch einen Blogbeitrag dazu hochgeschrieben.
- 30:17SPEAKER_00: Da findet ihr auch nochmal eine ganze Menge, aber ich verlinke das einfach auch nochmal für euch.
- 30:21SPEAKER_00: Und 2022 waren wir auch mit vier Athleten da am Start.
- 30:26SPEAKER_00: Und da war es so, dass im Vorhinein sich viele Athleten auch verletzt haben oder eben auch Probleme hatten mit diversen Infektionen, deswegen nicht konsistent trainieren konnten.
- 30:39SPEAKER_00: Und ich würde sagen, das ist auch etwas, was ich auch gesehen habe, auch bei nicht dieses Jahr, bei unseren Athleten, aber bei so vielen anderen Athleten auch.
- 30:53SPEAKER_00: Dass eben konsistent zu trainieren und zu schauen, dass man Verletzungen, Infektionen, sonst was vermeidet, ist eigentlich ein absoluter Schlüssel für eben so einen Saisonhöhepunkt.
- 31:05SPEAKER_00: Hawaii ist so spät auch im Jahr von der Tredlonsaison.
- 31:09SPEAKER_00: Und dabei, glaube ich, kann man sich sehr schnell verheizen, wenn diese Saison zu lang ist.
- 31:15SPEAKER_00: Das bedeutet, dass man, glaube ich, entweder die Option hat zu sagen, okay, ich starte relativ früh.
- 31:20SPEAKER_00: Ich würde sogar sagen, dass das wahrscheinlich so das Beste ist, zu sagen, okay, ich starte irgendwie Oktober, November, Dezember das Jahr zuvor, mich halt auch darauf so vorzubereiten und auch so diesen Bisplan so ein bisschen auch anzugehen, mich auch dafür zu qualifizieren.
- 31:33SPEAKER_00: Oder wenn ich die Qualifikation schon habe, dann natürlich so ein bisschen zu gucken, ja, ich bereite mich jetzt so ein bisschen darauf vor.
- 31:38SPEAKER_00: Dann aber auf jeden Fall auch nochmal ein bisschen rauszunehmen und zu gucken, dass man auch Ruhephasen hat oder auch Phasen hat, die sich an anderen Themen richten, anstatt eben nur dieses klassische Triathlon-Training auch durchzuziehen.
- 31:50SPEAKER_00: Was meine ich damit?
- 31:51SPEAKER_00: Triathlon-Training ist was, was sehr, sehr spezifisch ist und es ist viel so im Medium-Intensity-Bereich, viel auch im Low-Intensity-Bereich und nicht ganz so viel im High-Intensity-Bereich.
- 32:00SPEAKER_00: Und ich glaube, wenn man immer nur dieses Training observiert, dann wird man nicht wirklich besser, sondern dann wird man halt spezifisch besser auf die Disziplin.
- 32:08SPEAKER_00: Ich glaube, man muss auch mit einer relativ hohen Fitness auch schon eben in so einen Trainerplan irgendwie auch reingehen.
- 32:15SPEAKER_00: Und auch jetzt, dieses Jahr, war es so, dass eben wir toi toi toi wenig Ausfälle hatten durch Krankheit, Verletzungen und sonst was.
- 32:24SPEAKER_00: Aber in den Jahren zuvor hatten wir häufig Probleme auch mit Ermüdungsbrüchen.
- 32:28SPEAKER_00: Gerade auch bei einem der Athleten, der jetzt auch gestartet ist, der hat in der Vorhinein, vorhin hatten wir eigentlich immer Probleme mit Chin Splints, mit anderen Problemen.
- 32:36SPEAKER_00: Und das haben wir mehr durch ein anderes Training auch in den Griff gekriegt, was auch ein absolutes Learning war, zu sagen, wir machen mehr Krafttraining auch in der Vorbereitung.
- 32:45SPEAKER_00: Gerade auch mit Maximalkrafttraining und explosiven Sachen haben wir da auch gearbeitet.
- 32:49SPEAKER_00: Und ich glaube, das war der Schlüssel, um die Athleten langfristig gesehen auch vorzubereiten.
- 32:56SPEAKER_00: Und ich weiß, heute hat mich auch jemand irgendwie bei uns im Coaching im Livecall gefragt, okay, aber ich mache ja jetzt erst sieben, acht Stunden die Woche, ich will aber ein Ironman machen, bleibt das dann irgendwie so wenig?
- 33:07SPEAKER_00: Und dann meinte ich eben so, nee, es hat eben damit zu tun, dass du jetzt, wir machen jetzt die Vorbereitung, dass du halt den Plan nachher überlebst, für den Ironman.
- 33:16SPEAKER_00: Also wir bauen dich jetzt so auf, dass du nachher mit einer guten Gesundheit durch den Ironman-Plan durchgehst und dann hast du ein gutes Rennen.
- 33:21SPEAKER_00: Wenn ich dich jetzt einfach auf den Ironman setzen würde und konstant mit den Stunden trainieren würde für später dein Haupte-Event, dann bist du sicherlich total müde und kaputt, wenn wir erstmal in die spezifische Vorbereitung gehen für den Ironman.
- 33:33SPEAKER_00: Ich glaube, viele Athleten starten immer sehr motiviert und wollen dann sehr schnell hohe Erfolge und sehr schnelle Erfolge auch sehen.
- 33:38SPEAKER_00: Aber was den großen Unterschied ausmacht, ist eben die Konsistenz, daran zu arbeiten.
- 33:44SPEAKER_00: Sprechen wir mal über das Volumen, weil das interessiert, glaube ich, viele auch von euch immer.
- 33:49SPEAKER_00: Witzigerweise habe ich dazu auch meine Daten mit dazugepackt.
- 33:53SPEAKER_00: Weil mich selber auch interessiert hat, wie viel ich 2018 trainiert habe, im Vergleich eben jetzt gerade so zu Athlet A und B.
- 34:01SPEAKER_00: Und alle drei Athleten, die wir dieses Jahr im Start hatten, hatten natürlich eine komplett individuelle Strategie.
- 34:07SPEAKER_00: Also man kann es nicht ganz genau miteinander vergleichen.
- 34:11SPEAKER_00: Athlet C war unser Veteran, der älteste Athlet, der in der Altersklasse 60 bis 64 unterwegs war.
- 34:17SPEAKER_00: Dabei haben wir ein ganz anderes Programm gefahren, mit viel mehr Krafttraining, mit trotzdem auch im höherem Volumen, aber auch viel so High-Intensity-Stuff.
- 34:24SPEAKER_00: Also zu gucken, dass wir da auch so ein FV2 Max zum Beispiel über ihm nochmal arbeiten.
- 34:28SPEAKER_00: Und bei ihm war es so, dass er kurz vor Kona noch Nizza gemacht hat als WM.
- 34:35SPEAKER_00: Und auch vorher, ja, wir relativ viele Stunden hatten, aber im Nachhinein so betrachtet, okay, Nizza und Kona waren beides so ein bisschen der Höhepunkt an der ganzen Sache.
- 34:44SPEAKER_00: Es war auch gar nicht so ungefährlich, dass wir noch Nizza kurz vorher hatten.
- 34:47SPEAKER_00: Also noch ein großes Event zu haben, bevor man dann Richtung Kona geht, ist auch immer nicht ganz so ungefährlich bei einem Athlet.
- 34:55SPEAKER_00: Hat auch ganz gut funktioniert, aber ich weiß auch nicht, ob Ähnlich vielleicht auch schon noch ein bisschen müde Richtung Kona dann auch so gefahren ist.
- 35:02SPEAKER_00: Auf jeden Fall hat unser AK-60-Athlet im Durchschnitt 16 Stunden trainiert, das Jahr 2016.
- 35:11SPEAKER_00: Athlet A aus der AK 35, der letztendlich auch sehr, sehr weit vorne gelandet ist, hat ähnlich Stunden absolviert, hat auch so seine 16 Stunden durchschnittlich gemacht für 2016.
- 35:24SPEAKER_00: Das bedeutet, so in dem Bereich sind es dann meistens in der Spitze schon mal die 22, 23 Stunden.
- 35:32SPEAKER_00: Und dabei die Low-Phasen sind dabei eher so die 10, 11 Stunden die Woche, indem man sich eigentlich auch so bewegt.
- 35:39SPEAKER_00: Dabei sind klassischerweise auch so das höhere Volumen, ist dabei so kurz vor dem Wettkampf, also eigentlich so 12, 14 Wochen vorher, was man sich so ungefähr reservieren sollte, dass man da schon dann nochmal an die 18, 19 Stunden die Woche auch kommt.
- 35:54SPEAKER_00: Bei Athlet B, der auch aus der AK 35 ist, war das Vorgehen hingegen ein ganz anderes.
- 36:00SPEAKER_00: Athlet B hat dieses Jahr noch Haus gebaut, hatte Family, hatte sehr, sehr viele Wahrstellen, die parallel gemacht hat.
- 36:06SPEAKER_00: Und er hatte sich schon auch letztes Jahr qualifiziert, sodass wir hier so einen gewissen, ja, was ein bisschen anders war von der Vorbereitung her.
- 36:15SPEAKER_00: Und er hatte eben auch diese Verletzungsprophylaxe, die wir auch, oder die Verletzungshistorie, wo wir dran drehen mussten und gucken mussten, dass es nicht zu viel, zu schnell Volumen irgendwie absolviert wird.
- 36:25SPEAKER_00: Ich wusste zudem aus der Vergangenheit, dass ich bei Athlet B eben auch nicht so viel Vorbereitung brauchten, weil er sehr erfahren ist, sondern wir eigentlich so mit den 12, 13, 14 Stunden Wochen vor dem Wettkampf sehr gut klarkommen, damit wir ihn Race Ready gemacht haben.
- 36:40SPEAKER_00: Er hat ehrlich gesagt dieses Jahr keinen anderen Effekt-Trends absolviert, außer eine olympische Distanz, ich glaube 8-9 Wochen vor Kona, unter Kona.
- 36:48SPEAKER_00: Und letztes Jahr hat er aber noch einen Marathon gut absolviert in 2034 in Italien.
- 36:55SPEAKER_00: 225, genau.
- 36:57SPEAKER_00: Und das war so die Vorbereitung und er hat im Durchschnitt wirklich nur zehn Stunden gemacht für 2026.
- 37:04SPEAKER_00: Was natürlich für eine Hawaii-Qualifikation echt nicht viel ist.
- 37:08SPEAKER_00: Und dabei war es so, dass er in den Monaten Januar, Februar, März wirklich nur die 6, 7 Stunden gemacht hat.
- 37:14SPEAKER_00: Da auch mehr Krafttraining, nicht ganz so viel Ausdauer, ein bisschen mehr Laufen und dann wir eine spezifischere Radvorbereitung gegangen sind, so Richtung April, Mai.
- 37:23SPEAKER_00: Und wir dann eigentlich erst so Juni, Juli, August wirklich spezifisch dann auch Richtung Kona uns vorbereitet haben.
- 37:28SPEAKER_00: Und dann die Stunden auch wiederum bei 15, 16 Stunden waren.
- 37:32SPEAKER_00: Im Durchschnitt ist aber dann nur so die 10 Stunden waren.
- 37:36SPEAKER_00: Bei Athlet A zum Beispiel, der sehr weit vorne gelandet ist, hatten wir noch so ein bisschen die Besonderheit, dass auch sehr viele Wettkämpfe absolviert worden sind.
- 37:43SPEAKER_00: Sowohl im 70.3, in der olympischen Distanz, teilweise noch Bundesliga und eben auch Hawaii.
- 37:50SPEAKER_00: Und ich glaube, das hat für ihn funktioniert.
- 37:55SPEAKER_00: Aber wenn ich mir jetzt so die Daten angucke, würde ich zum Beispiel hier sagen, dass er wahrscheinlich schon gepiekt hat im Bereich von Juni, Juli, August.
- 38:05SPEAKER_00: Dass er also hier schon seine höchsten Performance-Werte eigentlich abgerufen hat und wir danach nur noch eigentlich auch so ein bisschen gehalten haben.
- 38:14SPEAKER_00: Und das ist sicherlich was, wo ich sagen würde, für die Zukunft, für jemanden, der voll eingespannt ist, der Familienpapa ist, der mehrere Baustellen hat, parallel, würde ich, glaube ich, eher empfehlen, nicht ganz so viele Wettkämpfe zu absolvieren.
- 38:28SPEAKER_00: Weil man sieht, es in vielen Dingen.
- 38:30SPEAKER_00: Also dieses sehr viele Wettkämpfe zu machen, muss nicht so sein wie bei Athlet B, wo man gar keinen Wettkampf hat, das ist dann wiederum was anderes.
- 38:37SPEAKER_00: Aber so gar zu viele Wettkämpfe zu machen, würde ich sagen, ist immer problematisch, weil es halt damit einhergeht, mit erhöhtem Reisestress, mit wenig Zeit wirklich spezifisch zu trainieren, dass es damit einhergeht, auch mit Open-Window-Effekten, also dass man sich auch sich zum Beispiel auch eine Infektion reinziehen kann bei so einem Wettkampf, weil man irgendwie schlecht versorgt ist mit Kohlenhydraten, weil man den Wettkampf hat, weil man sehr vielen Athleten umgeben ist.
- 39:04SPEAKER_00: Das sind alles Dinge, die man auch da berücksichtigen sollte.
- 39:08SPEAKER_00: Und eben auch der Reisestress.
- 39:10SPEAKER_00: Das ist auch was, das sehe ich zum Beispiel auch in Herzratenvariabilitätswerten.
- 39:13SPEAKER_00: Herzratenvariabilität ist immer ein relativ guter Index, um zu gucken, wie hoch ist auch so der Stress auf den Körper ist.
- 39:19SPEAKER_00: Das ist so die Abweichung vom Herzschlag zu einem anderen Herzschlag.
- 39:24SPEAKER_00: Und je höher diese Abweichung ist, desto entspannter ist eigentlich immer unser System.
- 39:29SPEAKER_00: Und je geringer die Abweichung ist, desto stressiger ist es auch.
- 39:33SPEAKER_00: Und das kann man sich in der Sportwissenschaft und auch in der Medizin kann man sich halt angucken, wie sind die Trends von den Dingen.
- 39:40SPEAKER_00: Und ich benutze das relativ gerne, um auch zu gucken, wie gut schlägt das Training an.
- 39:45SPEAKER_00: Nicht so dieses Tag zu Tag, das finde ich nicht so sehr gut.
- 39:48SPEAKER_00: Also wirklich zu gucken, okay, wie ist es an einem Tag, wie ist es am nächsten Tag und dann genau das zu bewerten.
- 39:52SPEAKER_00: Das ist relativ unaussagekräftig.
- 39:55SPEAKER_00: Aber eher sich anzuschauen, wie ist es über den Trend.
- 39:57SPEAKER_00: Also wie verändert sich deine HRV auch über eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen.
- 40:04SPEAKER_00: Und dabei ist es klassischerweise so, dass wenn wir mehr Training absolvieren und Hertha-Training Session approbieren, sinkt die HRV meistens.
- 40:12SPEAKER_00: Und dann, wenn wir wieder mehr Hochvoluminösa machen oder auch wenn wir eine Recovery-Zone bekommen oder Entlastungswochen machen, dann sollte die HRV wieder dahin zurückgehen, wo sie vorher war, oder sogar ein neueres, höheres Niveau so auch erreichen.
- 40:30SPEAKER_00: Gut.
- 40:31SPEAKER_00: Anderer Punkt ist natürlich auch noch so die Trainingsintensitätsverteilung.
- 40:35SPEAKER_00: Das ist, glaube ich, was, was mich so sehr interessiert, was natürlich so ein bisschen mehr der Nerdy-Stuff ist an den ganzen Sachen.
- 40:40SPEAKER_00: Das gucke ich mir mal an, wenn ich so eine explorative Datenanalyse dann auch mache von meinen Athleten.
- 40:45SPEAKER_00: Und das fand ich ja doch interessant, das zu vergleichen auch mit meinen Dingen.
- 40:48SPEAKER_00: Ich habe übrigens im Durchschnitt damals, 2018, auch 15 Stunden im Durchschnitt trainiert, was ich gar nicht so gedacht hätte.
- 40:54SPEAKER_00: Ich habe gedacht, ich habe immer weniger gemacht.
- 40:56SPEAKER_00: Aber 2018, wo ich wirklich auch ganz gut abgeschnitten habe in dem Wettkampf, waren es dann doch auch die 15 Stunden im Durchschnitt.
- 41:04SPEAKER_00: Ich glaube, es ist immer noch nicht so viel für viele Ironman-Athleten.
- 41:07SPEAKER_00: Aber es ist sicherlich was, wo ich auch sagen würde, das brauchst du, glaube ich, um halt auch ein geiles Rennen zu haben in Cola.
- 41:15SPEAKER_00: Athlet B würde ich das noch ein bisschen ausnehmen, weil er eben auch jemand ist, der so viel Erfahrung hat.
- 41:21SPEAKER_00: Und wahrscheinlich hätten wir hier noch ein bisschen Potenzial gehabt, wenn er noch ein, zwei Stunden vielleicht mehr gemacht hätte, so die Woche.
- 41:27SPEAKER_00: Vielleicht.
- 41:27SPEAKER_00: Eventuell.
- 41:28SPEAKER_00: Vielleicht aber auch nicht, vielleicht hätte er sich auch verletzt, vielleicht wäre es auch zu viel gewesen.
- 41:31SPEAKER_00: So ein bisschen Überlegung.
- 41:32SPEAKER_00: Aber ich glaube, ist auf jeden Fall für ihn auch sehr, sehr gut aufgegangen, ehrlich gesagt.
- 41:38SPEAKER_00: Und zur Trainings-Intensitätsverteilung, mein typischer Punkt.
- 41:42SPEAKER_00: Das bedeutet, sich anzuschauen, in welchen Bereichen waren auch die Athleten ganz genau unterwegs.
- 41:47SPEAKER_00: TID, Training Intensity Distribution, darüber habe ich damals in der Sportwissenschaft auch irgendwie so ein, zwei Studien gemacht.
- 41:55SPEAKER_00: Und das finde ich immer relativ wichtig, sich das anzuschauen.
- 41:57SPEAKER_00: Auch um meine Sichtweise so ein bisschen der Dinge zu bestätigen, weil ich euch ja auch immer so viel erzähle: so, hey, Zone 2 ist so wichtig, Low Intensity Niveau ist so wichtig.
- 42:06SPEAKER_00: Und die Athleten waren sehr konsistent, was das angeht.
- 42:10SPEAKER_00: Wenn wir jetzt das über das ganze Jahr wirklich angucken, vor allen Dingen von dem, was war geplant und was haben sie auch absolviert.
- 42:18SPEAKER_00: Das muss man so ein bisschen hier unterscheiden.
- 42:20SPEAKER_00: Also, geplant von mir wurde Trainingsintensitätsmäßig ungefähr 62 bis 64 Prozent Low-Intensity-Training.
- 42:30SPEAKER_00: Dann hatten wir so 20 bis 25 oder 28% Medium Intensity Training und so 10 bis 18 Prozent High-Intensity Training.
- 42:39SPEAKER_00: Das wurde geplant als Training-Sessions.
- 42:42SPEAKER_00: Wenn wir uns das nah angucken nach Session Goal Approach, das bedeutet, dass wir jeder Training-Session ein Ziel geben.
- 42:48SPEAKER_00: So wie ihr das vielleicht so kennt, Parito-Prinzip 8 Low-Intensity Sessions, 2 High-Intensity Sessions, Ergo gleich polarisiertes Training.
- 42:56SPEAKER_00: Das ist so ein ganz typisches Training, wie man in der Wissenschaft auch Athleten aufbaut, um die V zum Max zu verbessern.
- 43:02SPEAKER_00: Und hier, diese Training-Session, wäre jetzt ganz klassisch auch eben ein pyramidales Trainingssystem.
- 43:07SPEAKER_00: Also das heißt 60 Prozent wirklich Low Intensity, 20 bis 30 Prozent Medium Intensity und nochmal 20 Prozent oder 10 bis 20 Prozent High Intensity.
- 43:16SPEAKER_00: Und das zeigt sich, das ist eine ganz typische Verteilung, wie sie sich bei Triathleten zeigt.
- 43:21SPEAKER_00: Und das zeigt sich eben auch bei den Athleten.
- 43:23SPEAKER_00: Und wenn man sich über den Saisonverlauf anguckt, ist es bei ihnen auch so, dass wir meistens, es war sehr individuell schon, aber wenn wir mit Athleten daran gearbeitet haben, mehr den Motor größer zu machen, die VZ-Max größer zu machen, war es eher polarisierter, also eher dieses 80, 20 und wenig im Medium-Intensity-Bereich.
- 43:41SPEAKER_00: Und eben, wenn es darum ging, auch mehr zu ökonomisieren, war es dann auch eher so im Bereich von Kraftausdauerentwicklung.
- 43:49SPEAKER_00: Ich glaube aber, dass es hier noch Potenziale gibt, weil ich jetzt zum Beispiel auch mit ein, zwei Athleten sagen würde, okay, vielleicht war es zu viel Zeit auch spezifisch.
- 43:59SPEAKER_00: Also vielleicht habt ihr zu viel auch spezifisch gerade im Medium-Itten-Bereich gearbeitet und war dann auch schon ein bisschen müde, auch so, als es Richtung Hawaii gegangen ist.
- 44:09SPEAKER_00: Weil ich finde die Hawaii, die Saisonplanung von Hawaii ist halt schon auch sehr tricky, weil sie eben auch so lang ist.
- 44:14SPEAKER_00: Und ich würde auch sagen, das ist was, wo man vielleicht für die Zukunft noch was mitnehmen kann.
- 44:23SPEAKER_00: Weitere Punkte dabei auch noch.
- 44:26SPEAKER_00: Sicherlich könnten wir jetzt noch über Hitzeadaptationen sprechen, was natürlich irgendwie auch so ein gewisser Fancy Point ist.
- 44:32SPEAKER_00: Du musst für gut funktionieren in der Hitze und du musst auch hitzeadaptiert sein.
- 44:37SPEAKER_00: Ja, musst du.
- 44:40SPEAKER_00: Trotzdem heißt es nicht, nur weil du Hitze adaptiert bist, dass dein Plan halt aufgeht und funktioniert.
- 44:44SPEAKER_00: Ich glaube, viele Athleten gehen halt an so eine WM teilweise dran und haben die Erwartungshaltung, dass nur weil sie eine hohe Fitness haben, dass sie automatisch gut abschneiden können.
- 44:55SPEAKER_00: Ich glaube, genau bei so einem Rennen wie Hawaii kann das sehr fatal sein.
- 44:59SPEAKER_00: Und ich glaube, viele Athleten ist das auch sehr zum Hindernis geworden, weil man sich dann sehr hohen Druck macht und eine sehr hohe Erwartungshaltung hat.
- 45:09SPEAKER_00: Und Hawaii macht einen, finde ich, immer sehr humble.
- 45:18SPEAKER_00: Also es setzt einen so ein bisschen auf den Hosenboden, weil man eben so wenig auch kontrollieren kann, was auch für Bedingungen herrschen.
- 45:29SPEAKER_00: Ich glaube, dieses Jahr hatten wir härtere Bedingungen als die Jahre zuvor.
- 45:32SPEAKER_00: Das zeigt sich auch so ein bisschen in den Zeiten und dass auch viele Profi-Athleten down gegangen sind.
- 45:37SPEAKER_00: Ich meine, es glaube, es sind 20, 25 Prozent aller Profi-Athleten haben ein Did-Not-Finish.
- 45:41SPEAKER_00: Und das zeigt schon, dass es ein sehr hartes Rennen war.
- 45:46SPEAKER_00: Bei den Amateuren sind die Did-Not-Not-Finish-Zeiten immer deutlich geringer, weil man sich auch irgendwie hier durchquält, weil das ein absoluter Lebenstraum ist, natürlich da auch hinzufahren.
- 45:56SPEAKER_00: Aber auch so, was meine Athletinnen berichtet haben, war es dieses Jahr auf jeden Fall sehr hart.
- 46:00SPEAKER_00: Sowohl die Bedingungen, glaube ich, auch auf dem Fahrrad, weil wir halt viele Kona-Wins hatten und weil die Athleten auch ein bisschen später gestartet sind.
- 46:06SPEAKER_00: Und je später du startest, desto mehr hast du auch danach diese Kona-Wins, die halt dann wieder Gegenwind für dich auch irgendwie bedeuten.
- 46:13SPEAKER_00: Und ich glaube, was auch hart war, war, dass es vorher geregnet hatte, dadurch die Luftfeuchtigkeit enorm hoch war und dann die Sonneneinstrahlung kam.
- 46:23SPEAKER_00: Also dass es eigentlich wie so ein Dampfbad wahrscheinlich für viele war.
- 46:27SPEAKER_00: Dass dann erstmal auch so die ganze Feuchtigkeit von unten halt irgendwie verdunstet ist durch die Sonneneinstrahlung und einfach komplett hochgestiegen ist.
- 46:36SPEAKER_00: Ich denke, das war für viele sehr, sehr, sehr schwer und durchlich auch herausfordernd.
- 46:40SPEAKER_00: Ein wichtiger Punkt ist auf jeden Fall noch zu sagen, hey, gerade wenn du Aging Athlete bist, das würde ich sagen, ich meine, alle drei Athleten waren Aging Athletes.
- 46:48SPEAKER_00: Ein Aging Athlete ist so ab 35 eigentlich.
- 46:51SPEAKER_00: Es ist besonders, weil du verlierst natürlich Muskelmasse.
- 46:55SPEAKER_00: Und ich glaube, du musst sehr daran arbeiten, dass dein kontraktiles Element gut funktioniert.
- 46:59SPEAKER_00: Also dass dein muskelskeletales Element gut funktioniert.
- 47:03SPEAKER_00: Und sowohl, wenn ich mir meine eigenen Erfahrungen dabei auch mir anschaue, aber auch das, was ich von vielen anderen Coaches auch teilweise lese und mitbekomme, ist eben, dass Krafttraining auch einen viel größeren Impact einfach auch mittlerweile hat und es auch wichtiger wird.
- 47:18SPEAKER_00: Man muss sich auch nur andere Ausdauerdisziplinen angucken, wo eben auch mehr Krafttraining umgesetzt wird und auch gutes und richtiges und professionelles Krafttraining, also mehr auch im Bereich von Maximalkraft zu arbeiten, gerade Maximalkraft, Hypertrophie, explosive Sachen mehr einzubauen, um die Athletinnen halt athletischer, besser athletischer aufzubauen.
- 47:37SPEAKER_00: Und ich habe das Gefühl, dieser reine Skinny-Athlet ist es so ein bisschen gerade nicht so ganz im Trend oder es hat auch abgenommen.
- 47:48SPEAKER_00: Vielleicht kommt das irgendwann auch wieder, dass es nur noch darum geht, irgendwie auch Watt pro Kilogramm zu optimieren und zu gucken, dass man halt dünner wird und die Leistung auf die Strecke bringt.
- 47:57SPEAKER_00: Aber wie ich das häufig auch schon angedeutet habe in anderen Podcasts, gibt es hier auch immer so einen gewissen Punkt, wo eben man nicht mehr mehr leistet, obwohl man eben dünner wird, sondern wo die Leistung halt auch dramatisch dann auch einbricht.
- 48:11SPEAKER_00: Und ich habe das Gefühl, dass Krafttraining sehr vielen Athleten helfen kann, die eher auch 35 plus sind.
- 48:18SPEAKER_00: Natürlich gerade bei den 50, 55, 60 Athleten, 60-jährigen Athleten ist es enorm wichtig, nicht nur am Ausdauerbereich zu arbeiten, zumindest ist das meine Einschätzung.
- 48:28SPEAKER_00: Das deckt sich aber auch mit der Wissenschaft, dass auch hier Studien zeigen, dass gerade ältere Athleten auch davon profitieren, wenn sie mehr Krafttraining und auch gutes und professionelles Krafttraining einbauen.
- 48:38SPEAKER_00: Wir haben es jetzt auch in unserem Plan wirklich berücksichtigt, dass wir sagen, so 10, 15, 20 Prozent der Trainingszeit ist Krafttraining.
- 48:44SPEAKER_00: Also du reduzierst dann auch wirklich das Ausdauertraining und nimmst mehr Krafttraining rein.
- 48:50SPEAKER_00: Witzigerweise hier die Trainingsstunden, die ihr aber gehört habt, waren komplett Ausdauertraining.
- 48:54SPEAKER_00: Also da sind dann doch nochmal auch zwei Kraft-Sessions die Woche mit dabei.
- 48:58SPEAKER_00: Das heißt, es ist dann doch nochmal ein bisschen mehr, muss man dazu sagen.
- 49:01SPEAKER_00: Ich hatte damals zum Beispiel kein Krafttraining, als ich 2018 das gemacht habe.
- 49:05SPEAKER_00: Und ich würde zum Beispiel bei mir sagen, weil ich auch ein sehr athletischer Triathlet bin.
- 49:10SPEAKER_00: Das heißt, ich hatte immer meine 80 Kilo, was für ein Triathlet relativ viel ist, sogar ziemlich vieles, würde ich auch sagen, dass es wichtig wäre, heutzutage auch wieder mehr Krafttraining einzubauen.
- 49:19SPEAKER_00: Gerade auch, wenn man ein bisschen, ein bisschen more Bulky Athlete vielleicht auch ist.
- 49:24SPEAKER_00: Zumindest in Triathlon-Kreisen.
- 49:26SPEAKER_00: Also im High-Rox-Bereich bin ich definitiv kein Bulky Athlete, sondern bin ich eher lean.
- 49:30SPEAKER_00: Aber als Triathlet würde ich sagen, wenn ich immer noch ein bisschen bulky.
- 49:35SPEAKER_00: Ja, deswegen Krafttraining spielt auch noch eine sehr, sehr wichtige Rolle.
- 49:38SPEAKER_00: Und Hits-Adaptationen, ja, sind auch wichtig, absolut für so ein Rennen.
- 49:42SPEAKER_00: Aber das ist so ein bisschen The Cherry on the Cake.
- 49:45SPEAKER_00: Das ist nichts, was, wo ich jetzt direkt sagen würde, hey, das ist die absolute Basics und das musst du absolut krass berücksichtigen und als allererstes mit einbauen.
- 49:53SPEAKER_00: Gut, zusammenfassend, ja.
- 49:55SPEAKER_00: Hawaii ist für die allermeisten, Athleten, Triathleten, absoluter Lebenstraum und ich kann das total nachvollziehen.
- 50:00SPEAKER_00: Ich finde das Rennen immer noch sehr, sehr, sehr faszinierend.
- 50:03SPEAKER_00: Ich finde es super spannend, was dabei auch passiert.
- 50:06SPEAKER_00: Auch so diese Rennverläufe mit kurz vor der Ziellinie, eben nochmal Änderungen im Profeld und eben auch diese Herausforderungen von Heldengeschichten, die da geschrieben werden, aber auch bitteren Tragödien.
- 50:19SPEAKER_00: Macht das Rennen sehr interessant, sehr spannend und eben auch diese Unberechenbarkeit und dass man mit der Insel irgendwie zusammenarbeiten muss und sich auch irgendwie das umarmen muss, damit man da auch gut abschneidet.
- 50:36SPEAKER_00: Macht das Rennen für mich ganz, ganz, ganz besonder.
- 50:39SPEAKER_00: Es ist aber eine enorm große Herausforderung.
- 50:42SPEAKER_00: Sowohl körperlich als auch mental.
- 50:45SPEAKER_00: Es ist aber sicherlich was für alle, die das Rennen auch schon mal gefinisht haben.
- 50:49SPEAKER_00: Die wissen, wie viel das einem auch abverlangt, wie viel einem dann aber auch so Hawaii geben kann und zurückgeben kann.
- 50:56SPEAKER_00: Irgendwie auch.
- 50:58SPEAKER_00: Sehr gut.
- 50:59SPEAKER_00: Ich hoffe, euch hat der Podcast gefallen.
- 51:01SPEAKER_00: Ihr findet auf jeden Fall noch einen Blogbeitrag dazu, den verlinke ich auch nochmal, wo nochmal genau auch so die Statistik und Daten auch noch irgendwie drin sind.
- 51:07SPEAKER_00: Schaut euch auch gerne noch an das Video von Mathi von seinem Iron Man Frankfurt, was ich releasen kann.
- 51:16SPEAKER_00: Ich denke mal, es ist für die meisten auch jetzt klar, dass irgendwie Athlet AWC auch Mathi ist.
- 51:23SPEAKER_00: Und ja, ich wünsche euch auf jeden Fall einen wunderschönen Nachmittag.
- 51:28SPEAKER_00: Macht's gut, bis dann.
- 51:29SPEAKER_00: Euer Gute.
- 51:29SPEAKER_00: Ciao, ciao.