Latest / Fit Mom Club / DAS hätten wir gerne VOR dem Wochenbett gewusst
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- Paty: Hallo, sorry. Der Morgen war schon... Ja. Ja. Ich wollte eigentlich erst mal alles gar nicht zeigen, und erst, wenn es fertig ist. Aber das dauert mir alles viel zu lange. Und es kostet ja auch Geld. Lena: Kein Problem. Voll schöner Background. Dein Studio wird langsam immer schöner. Ja. Ja, das ist ja dann voll schade. Genau. Ja, was fehlt noch? Paty: Ja, also die Kurzhanteln auf jeden Fall. Das ist so bisschen doof. ich meine, wenn ich was gefunden habe, also ich will schon bis 50 Kilo Kurzhanteln haben, dann ist der Ständer ausverkauft oder fehlen einzelne Kurzhanteln. Dann natürlich müssen wir immer gucken, Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich hatte ja auch schon überlegt, die Personalisierten zu nehmen. Aber da fehlen auch irgendwie Teile, keine Ahnung. Lena: Ja. Ja, weißt du, was du machen kannst? Also habe ich mir nämlich gedacht, man kann sich ja auch so Sticker erstellen lassen. Ich würde an deiner Stelle normale Kurzhanden kaufen und dann halt immer die Größe ausbeißen, wie groß muss der Kreis sein, Durchmesser und dann so Sticker erstellen mit deinem Logo und die dann so draufpappen. Ich glaube, dann kostet nicht ganz so viel. Ja. Paty: Ja, also mir geht es auch... Ich habe mich auch dazu entschieden, wahrscheinlich normale zu nehmen. Aber wie gesagt, dahinter wollte ich Spiegel. Jetzt habe ich geschaut nach bruchsicheren Spiegeln, wenn auch Kids ja dabei sein sollen und so weiter. Genau, da bin ich gerade auch in ein paar Gesprächen. schauen, ob das was wird. Das dauert auch immer so ein bisschen. Lena: Ja. Mhm. Ja, ich hab, genau, ich hab meine Spiegel auf ... Spiegelshop24 oder so, ich weiß gar nicht, ich hab's bei Instagram bei einer gesehen, hat so eine Home-Gym-Tour gemacht und dann hat sie halt so gezeigt, hier auf Amazon heißt es Tanzspiegel. Und dann bin ich auf die Seite gegangen und dann stand da, von wem der versandt ist, und ich geh dann halt oft einfach auf den direkten Shop statt auf Amazon zu bestellen, weil ich glaub immer, dass das irgendwie besser ist für die Geschäfte, wenn du so direkt über die kaufst. Und, ähm, genau, du kannst es dann so nach Maß. Paty: Hm. Ja. Lena: alles anfertigen lassen, die liefern das Tier. Und ich weiß halt noch damals, ich hab ja im Gym gearbeitet. Und da hatte mein Chef mir damals erzählt, dass es noch ein anderes Studio gab und das mussten die halt schließen. Und dass die, als die geschlossen haben, sich halt dann so voll Bock hatten, alles so zu zerstören, so mit Hammer in die Spiegel reinhauen oder die Spiegel aus dem Fenster werfen und so, weißt du, Wut rauslassen. Und dass das gar nicht geklappt hat, selbst als die Spiegel so, dass die haben die nicht kaputtgekriegt, wenn die da reingeschlagen haben und so sind die nicht kaputtgegangen. Paty: Mhm. Ja. Lena: Und deswegen ist so in meinem Kopf, ich weiß gar nicht, wie schnell so ein Spiegel dann kaputt geht. Vielleicht sind diese Studio Spiegel ja gar nicht so, dass sie so schnell brechen. Vielleicht. Paty: Hm, ja. Also ich glaube schon, dass die schon aufpassen müssen oder schauen müssen, dass die nicht so schnell kaputt gehen. Aber ich glaube bei uns im Studio, ist auf jeden Fall mal eine Handel dagegen. Also es ist nicht gesplittert, aber trotzdem ist da quasi dieser Riss, dieser Schlag quasi drin. Und ja, ich bin aktuell dabei. Da habe ich, also ich bin quasi aufmerksam. Lena: Wie in so Handy, oder? Wahrscheinlich. Ja. Paty: Auf die geworden, die werben quasi damit, das auch gar kein richtiges Glas tatsächlich. Ich verrat's noch nicht, mal gucken Schwimp. Ja, ich will mit denen jetzt mal im Gespräch mal gucken, ob da was zustande kommt. Genau, und im hinteren Raum will ich, also das sieht jetzt halt voll nach Trainingsraum aus und ich möchte es so bisschen gemütlicher gestalten, also auch Wandpaneele dran, so ganz helle und dann mit so einem... Lena: Ich das gestern in der Werbung Ja. Ich höre es. Paty: Halbrunden Spiegel finde ich halt voll ästhetisch. Vielleicht noch so ein paar Pflänzchen oder so. Ich meine, ich habe hier vorne ja auch Vorhänge und ich finde, auch, das sieht einfach viel gemütlicher aus. Das ist nicht so ein klassisches Studio. Genau, mal gucken, was sich noch ergibt und wann ich die Room 2 mache und so. Weil wie gesagt, fehlen noch ein Teile. Lena: Ja, finde ich auch, mag ich auch voll. Ja, wenn du fertig bist, musst du unbedingt so eine Roomtour machen, wo hast du alles her und so. Und ich glaube, was auch interessant ist vielleicht so, wie viel hat was gekostet? Also auch wenn natürlich nicht jeder sich das so direkt so nachmachen kann und wir vielleicht den Vorteil haben, dass wir auch alles absetzen können, hat ja eine Privatperson nicht. Aber das würde ich glaube ich voll spannend finden. Ja, weil ich habe das Gefühl, voll viele Mams im Home-Gym trainieren. Richtig cool. habe einen, habe ich einen Trainingsplan geschrieben, die ist jetzt fertig mit dem Trainingsplan bei mir. Paty: Ja. Ja. Ja. Lena: Die war drei Monate in meiner App und jetzt hat die mir Fotos geschickt und ihr Mann hat neue Geräte gekauft, so Hackenschmitt oder so richtig geile Sachen. Wie viele Quadratmeter hat sie? Fast 100 Quadratmeter haben die im Keller. Die haben mehrere Räume und so. Der Mann bestellt regelmäßig neue Sachen, weil der da auch trainiert. Das ist mir auch voll cool, wenn man die Räumlichkeiten hat. Das ist halt wirklich nur ... Paty: Ja. Ja, und viele sind ja auch ein bisschen, sag ich mal, außerhalb und für die lohnt sich das gar nicht, ins Gym zu fahren oder haben gar nicht die Möglichkeit. Und ich denke auch, wenn beide das als, ja, das gehört quasi zum Lebensstil dazu, dass man sich dann auch nach und nach was gönnt, statt vielleicht das Geld in was anderes reinsteckt. Ja, manche kaufen sich, keine Ahnung, unglaublich viel Medienkrams oder stecken das Geld was weiß ich wohin. Lena: Ja. Paty: Und was ich irgendwie so bisschen schade fand, ich hab ja eine Brand angefragt wegen der Kooperation. Oder dass ich halt UGC-Videos mache, das sind quasi bisschen Werbevideos, also was sie quasi für ihre Werbung nutzen können und kommen mir dann vielleicht preislich irgendwie so bisschen entgegen. Und dann haben die zu mir gemeint, die Zielgruppe wäre gar nicht Frauen bei denen, sondern Männer, weil Frauen würden sich das gar nicht kaufen. Und das hat mich richtig geärgert, weil das halt absolut gar nicht stimmt. Lena: Vor allem musst du mal den Markt hier anschauen. ja. Außerdem, ich weiß nicht, welche Marke, aber wir hatten schon mal drüber geredet, und ich sehe eine Marke, immer mit einer Frau UGC-Content in meiner Werbung macht, mit so bezahlten Ads. Also, wenn's eine Marke ist, über die wir schon mal geredet haben, genau, dann seh ich da immer eine blonde Frau. Die sie vielleicht für die Männer hingemacht haben, ne? Wenn man's jetzt weiß, dass es für Männer ist, Content. Paty: Also das finde ich schon fast diskriminierend eigentlich. Also, sorry. Ja, ich weiß, dass die auch eine Frau hatten. Ciao! Lena: finde ich voll bescheuert. Paty: Tja, ich finde es total, keine Ahnung, verstehe es absolut gar nicht. Vor allem die meisten Frauen trainieren zu Hause, die Männer gehen noch ins Gym. Lena: Ja. Paty: Na ja, mal gucken, was bei rumkommt. Ja, ähm... Lena: Ja. Ich bin auch sehr gespannt, genau. Ich habe gestern gepostet, dass ... Ja, ich mir ja auch vorstelle, dass ich das voll cool finden würde, wenn ich Personal Training machen würde und eine Mama kommt mit ihrem Baby und so. Ich hab ja alles Zeug da, bei mir im Keller auch. Oder mit Kleinkindern und so. Und einfach mal so gefragt, wie so ... Ja, wie die Leute das so finden würden. Ähm ... Weil ich weiß nicht, wie viele von meinen Followern einfach hier aus der Gegend kommen. Du und ich, haben beide viele Follower, aber ich weiß gar nicht, wie viele lokal von hier halt sind. Und ob da vielleicht ein paar Leute reagieren können. haben voll viele geschrieben, so, entzgeile Idee. Aber alle, geschrieben haben, sind da keine Leute, die halt von hier kommen. Und ich weiß halt nicht, ob ich mir den Act machen soll, ob ich wirklich sage, so ja, ich biete hier wirklich was an. Ja. Paty: Hmm. Hmm. Ja, aber andererseits, sowas kann sich ja auch rumsprechen, ne? Also... Also klar, bei mir ist es auch... Ich bin auch deutschlandweit aufgestellt, aber ich hab mittlerweile auch einige aus dem Umkreis, natürlich die, mich aus dem Fitnessstudio kennen, dann weiterempfehlen und so weiter. Ich hab auch immer wieder, mach ich so, dass ich die Reels quasi den Ort tagge da in der Nähe, wo ich wohne. Genau, und ich denk, wenn man mal anfängt und dann... haben die ja ihre Freundinnen, dann wird es weiter erzählt, ... natürlich sowas braucht auch Zeit. Ich bin auch gespannt, wie es bei mir anläuft ... und wie viel und keine Ahnung. Also ich will es jetzt, ... ich meine, ich habe ja auch noch das Online-Coaching, ... ... ich bin gerade aktuell dabei, ... noch ein bisschen zu schauen, ... was für ein Konzept ich anbiete. Ich habe ja auch noch die Lara, ... die wohnt zum Glück auch hier in der Nähe ... und dass ich da auch nicht alleine bin. Lena: Ja, ich auch. Das ist cool. Paty: dass man so Art Hybrid-Coaching anbietet. ich immer wieder... Also ich hab tatsächlich welche aus dem Umkreis, auch im Coaching. Und da sind auch die Nachfragen da, hey, kann Mama mit dir trainieren und so. Und ich bin ja immer ins Fitnessstudio gefahren, aber zeitlich ist das so ein großer Aufwand und... Lena: So ist es ja geil, du hast dein Büro und Trainingsraum in einem. Das ist geil, ja. Und was ich total genieße im Keller, ich hab da meine Lichter. Ich kann da runtergehen, ich was filme, muss ich nur die Lichter anmachen und das Setup ist sofort ready. Wenn ich irgendwas im Wohnzimmer abfilme, kann man erst mal anfangen, eine halbe Stunde aufzuräumen. Weil überall immer Zeug rumsteht. Und so hat man wirklich einfach, man kann sofort loslegen zu arbeiten. Das ist echt geil, ja. Und übrigens das mit dem Hybrid-Coaching, das waren so Paty: Ja. Ja. Ja. Ja. Lena: damals meine Anfänge. Ich habe erst angefangen ... Personal Training anzubieten ... und dann war ich auf so einem Seminar ... ... und dann hat einer ... ... Online Coaching vorgestellt ... ... 2018 oder 2019 oder so ... ... und dann war ich so ... das ist ja praktisch, weil der hat gesagt ... ... Online Coaching ist ... ... dass man einfach noch zusätzlich ... zum Personal Training ... ... einfach trotzdem immer am Kunden da bleibt ... weil das war das was mich so genervt hat wenn du Personal Training anbietest ... ... dann kannst du jemanden mit der Technik korrigieren aber ich kann da nicht einer Person beibringen ... wie ist du gesund. Paty: Mh. Hmm... Lena: kontrollieren, dass sie abnimmt, über Ernährung reden, diese ganzen Themen in der Trainingsstunde abbilden, weil ich da die ganze Zeit übers Training rede und über die Technik und das halt im Fokus steht. Und dann war das so krass, mit Online-Coaching kann ich sie online coachen und die ganzen Ernährungsthemen und Abnehmthemen gut online behandeln und die dann aber regelmäßig sehen, ⁓ Technik-Sachen und so was zu machen. Und dann hab ich am Anfang immer so Online-Coaching in Kombination mit mindestens einem Personal Training im Monat angeboten. und welche, die mehr haben wollten, konnten sich das so dazubuchen. Das, finde ich, war so einfach eine geile Kombi, weil ich dann in den Personal-Training-Stunden mich komplett ums Training kümmern konnte. Und wenn man sich das auch als Kunde leisten kann, wirklich jede Woche Beispiel Personal-Training zu machen, dann macht man einfach die geilsten Erfolge auch, ich. Wenn man seinen Coach regelmäßig in Person sieht, ist schon geil. Paty: Mhm. Ja. Ja. Vor allem ich merke, ich hab auch im Fitnessstudio gearbeitet. Und dann gab's halt mal ein Personal Training pro halbes Jahr, sag ich mal. Aber die Leute verstehen etwa nicht, dass Training alleine nicht ausreicht. Oder nur Training gar nichts bringt, wenn die Ernährung nicht passt. Das ist einfach Fakt. Und du kannst in dieser einen Stunde aber der Person nicht alles erklären und sagen, wie Ernährung funktioniert und wie das wirklich gut umgesetzt ... Lena: Mhm. Mhm. Ja. Paty: Und deswegen ist einfach eine ganzheitliche Betreuung über eine längere Zeit einfach so wichtig, wenn die wirklich in der kurzen Zeit gerade Ergebnisse haben wollen. Ich merke das auch, also ich mach's am liebsten so. Klar, ich mach hier auch mit Videofeedback und so was im Online-Coaching, da ist man schon sehr nah dran und ist auch sehr viel im Austausch. Aber ich merke, manche brauchen das auch mal vor Ort. wenn die denn zu irgendeinem Trainer gehen, der erzählt dann was ganz anderes oder Lena: Ja. Paty: hat auch was jetzt Postpartum und so was angeht, gar keine Ahnung. deswegen mal gucken. Also bei uns gibt es hier im Ort zum Beispiel auch kein richtiges Fitnessstudio, so ein Veranstes ohne Trainer. Ja, und das nächste ist halt ein bisschen weiter weg. Und mal gucken, ich hab irgendwie auch das Gefühl, es gibt immer mehr Menschen, einfach die Gesundheit einfach immer wichtiger wird. Auch im Hinblick darauf, wenn wir ans Alter denken, wir... Lena: Ja. Paty: wissen nicht, wie viel Rente wir bekommen. wissen nicht, wie wir versorgt werden können, wenn jetzt schon Pflegenotstand ist und alles. Und deswegen werden die Leute immer bewusst da, dass sie versuchen, so lange wie möglich mobil und selbstständig zu bleiben. Und da ist Krafttraining und gesunde Ernährung schon mit möglichst früh Anfang am wichtigsten. was ist dann, sag ich mal, das Geld im Verhältnis zu deiner Gesundheit? Lena: Ja. Ich hatte mal eine auch im Coaching, auch schon länger her, in München. Die war Ärztin und die hat auch eine Präventionspraxis aufgemacht. Und das ist richtig cool, aber sowas kannst du halt auch nur als Privatpraxis aufmachen. Und da kannst du aber auch hingehen, kannst Blutbilder machen lassen und so, dass du richtig eingestellt bist mit allen Supplements und so. Und ich finde das richtig geil, weil, das sagt sie auch immer, wir müssen einfach präventiv viel, viel mehr machen, dann zahlt man hinten raus ja auch. Paty: Ja. Lena: viel weniger an Krankheitskosten, wenn man einfach im Vorhinein halt schon anfängt. Gesunder Lebensstil und sowas, kein Übergewicht, Sport machen und solche Sachen. Paty: Ja. Vor allem Krankenkasse hin oder her, aber die bezahlen auch nicht alles. Gesundheit ist unbezahlbar, gesunder Körper. Viele Leute verstehen es erst, wenn es ihnen schlecht geht oder man das gar nicht mehr rückgängig machen kann. Das ist genau das. Lena: Ja. Paty: Bei manchen macht es irgendwann einen Klick, aber leider viel zu spät. Und bei manchen macht es gar nicht. Und die wenden dann von Arzt zu Arzt, wie viel Zeit man dann investieren muss, ⁓ zum Arzt zu gehen, auf einen Termin zu warten, wie lange man da leidet. Also was ist das für ein Leben? Und deswegen, wenn dann welche anfangen, mit mir zu diskutieren, wegen den Preisen oder so, wo ich dann auch so sage, im Verhältnis zu dem, wie schnell man Geld ausgibt, keine Ahnung, für sein Handy. Lena: Ja. Paty: Über 1000 Euro, gar kein Thema. Viele Frauen lassen sich natürlich Beauty-Behandlungen machen. Botox jede drei Monate, kostet noch 400 Euro oder so. Ja, Friseurtermin, klar. Lena: Ja. Hallo? Jetzt warst du kurz weg oder ich war weg vielleicht. Ja, was ich auch hatte, ich hatte eine, ähm, die wollte auch unbedingt das Coaching machen und die ist halt regelmäßig im Urlaub und dann hat sie halt eben auch gesagt so, sie hat sich halt einfach dafür entschieden, sie braucht den Urlaub als Ausgleich und sie wird halt ihr Geld lieber dafür ausgeben, weil wenn sie ins Coaching geht, dann muss sie halt weniger in den Urlaub fahren und sie braucht das halt als Pausen vom Alltag, was ich verstehe. Aber, ähm, weil sie wollte 30 Kilo abnehmen. Ich denke, man kann auch vielleicht ein Jahr lang weniger in den Urlaub fahren und dafür die ganzen nächsten Urlaube in den ganzen nächsten Jahren drauf aktiver sein, sich wohler fühlen, seinem Körper am Strand eine Bikini anhaben und sich keinen Stress machen und so was. Es ist halt immer schwierig, weil man muss sich für eins entscheiden. Aber man darf sich halt nicht gegen sich so entscheiden. Paty: Mhm. Vor allem mit dem Coaching ist es ja auch nur eine begrenzte Zeit. Das ist ja auch quasi einmalig für diese Phase. Dann hat man ja so viel Mehrwert davon und man kann dann weitermachen. Ich habe so viele Frauen, die aus meinem Coaching raus sind und einfach mir Bilder schicken, die haben die krasseste Form erreicht. Lena: Ja. Voll geil. Paty: fühlen sich so wohl, wissen, wie sie weitermachen. Und das ist doch das, was zählt. so viel, es ist wirklich. Ich hab ja auch damals mit dem Coating angefangen, weil ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte und so überfordert war. Und hab dann halt danach weitergemacht. Das ist halt für viele echt ein guter Startpunkt. Und man ja investiert da auf jeden Fall sehr sinnvoll das Geld, also in sich selbst. Lena: Voll. Ich war auch in dem Coaching damals und ich war davor auch schon mehrere Jahre sogar im Gym. Man denkt dann immer, man weiß halt, wie es geht. Wenn hier jemand zuhört, sagt, ich weiß ja, wie gesund die Ernährung geht und weiß auch, wie Training geht, was will man mir Neues erzählen. Aber wenn du trotzdem noch nicht an dem Punkt bist, wo sagst, du fühlst dich wohl in deinem Körper, dann ist es keine Schande, in Coaching zu gehen. Und einfach das mal abzugeben und eine Zeit lang mal das zu machen, was der Coach quasi sagt. Du bekommst einen roten Faden, bleibst viel länger dran. Ich hab mich gut ausgekannt mit Training, aber hab immer wieder mein Training viel zu schnell umgestellt. Das funktioniert nicht, also mach ich meinen Plan so. Dann mach ich wieder so. Dann mach ich wieder Diät. Dann probierst du vielleicht Sachen aus, funktionieren, aber bleib viel zu kurz dran, sodass die Erfolge ausbleiben. Eigentlich weiß man schon im Groben, wie's geht, aber man braucht einfach den Coach, der das Ganze so gerade rückt und einen roten Faden mit reinbringt. Es ist nicht schlimm, wenn man sich schon auskennt und trotzdem zu einem Coach geht. Weil ich glaube, manche denken immer so, ich muss es alleine schaffen. Oder ja, wenn ich mir einen Coach hole, der mir hilft, dann bedeutet das, dass ich mich vielleicht selber nicht gut genug auskenne oder so. Keine Ahnung. Ja. Paty: Hmm. Oder wenn der Mann sagt, das schaffst du schon alleine, du weißt es doch. Es ist trotzdem was anderes, wenn jemand dahinter steht. Weil wenn man sich selbst oft was vornimmt, dann lässt man es doch irgendwie hinten runterfallen. Und wenn man weiß, da steht jemand dahinter, ja, und man bezahlt auch dafür Geld. Denn natürlich ist da die Überwindung oder das Durchzuziehen viel sicherer, dass du es dann machst. Und es ist immer gut, noch mal einen objektiven Blick. Lena: Ja. Paty: drauf zu bekommen. Dass da jemand draufschaut. Lena: Ja, ja, voll. Ja, ich habe eine Kundin aktuell, die ist 30. Woche und bei ihr steht bald das Wochenbett an und die hat mich gefragt, was so unsere Essentials sind für das Wochenbett. Bei dir ist ja schon ein bisschen länger her, aber ich habe mir gedacht, dass das, glaube ich, ganz cool ist, eh drüber zu sprechen, weil Wochenbett ist in meinen Augen nicht nur, welche Essentials haben mir geholfen. Ich auch noch mal was bei der Regeneration Aber generell, das ganze Wochenbett war bei mir, vor allem bei Kind Nummer eins, so, dass ich, ich in der Schwangerschaft war und Ende der Schwangerschaft, ich die ganze Zeit vor meinen Augen nur die Geburt gesehen. Ich habe mir nur gedacht, diese Geburt, da muss ich mich vorbereiten, Kreißsaltauschen packen und so. Wie bereite ich mich am besten mental auf die Geburt vor und so weiter? Und habe Paty: Mhm. Lena: Ich komplett vergessen, alles, was hinten dran ist. Klar, ich hab ein paar Sachen gekauft, Stilleinlagen, Stillbehasen und so Sachen. Aber ich hab gar nicht nicht auch mental auf dieses Wochenbett vorbereitet. Und ich find, da gibt's schon, glaub ich, ein paar Sachen, worüber wir einfach sprechen können, damit man gut in diese Zeit reingeht. Weil für mich war die Zeit nach der Geburt irgendwie so krass ... Ich hab mich im Wochenbett ... weiß nicht, wie's dir ging, aber nach Kind eins und so. Auch nach Kind 2 war es so, dass man sich auf einmal so Ich mich leer gefühlt und einsam und weiß ich nicht, befordert mit allem. Dann hast du überall ... Du fühlst dich komisch, man fühlt sich ... noch nicht wohl in seinem Körper. Man überall Milch hängen, dann hat man den Wochenfluss. Ich hab mich komisch und eklig gefühlt. Weiß ich nicht, es war irgendwie ... Ja, irgendwie war ich so unvorbereitet auf die Zeit, glaub ich. Wie war das bei dir? Paty: Ich weiß nicht, ob man so vorbereitet werden kann auf die Zeit. Ich soll jetzt auch keine Angst machen. muss sagen, die erste Woche im Bett war das Größte überhaupt. Ich hab das ja ein bisschen von meiner Mama mitbekommen, aber das selbst durchzumachen, ist noch ganz anders. Beim zweiten Kind war man natürlich vorbereitet, und irgendwie war es da ein bisschen leichter und entspannter, würde ich sagen. Aber ich muss sagen, meine Hebamme Lena: Mhm. Ja. Paty: Oder unsere Hebamme hat uns eigentlich sehr gut vorbereitet. Also hat er schon vorher im Rückbildungskurs generell uns ganz viel an die Hand gegeben, was wir schon mal vorbereiten sollen. Hat auch die Männer aufgeklärt, was das Sache ist. Er hat auch gesagt, die ersten zwei Wochen bleibt es so gut es geht im Bett. Also natürlich sieht die Realität auch ein bisschen anders aus. Aber einfach, ⁓ das den Männern nochmal zu sagen, dass die den Haushalt schmeißen. Genau. Lena: Klar, dann überbereitet man einen so vor, dass die Männer darauf bereit sind. Dann entscheidet man selber, wie viel man am Bett klebt. Paty: Mal gucken, dass ich mich alles erinnere oder ob alles noch dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht. Ich ⁓ empfehle es immer auch schon in der Schwangerschaft, sich auch Bücher durchzulesen oder YouTube-Videos anzuschauen. Lena: Ja. Ja. Paty: von anderen, wo es auch darum geht, was in deinem Wochenbett passiert und was einen den Alltag erleichtern könnte. Man soll natürlich bisschen aufpassen, dass man nicht so komplett in diesen Konsum da verfällt, weil... Also, Mama-Baby-Markt ist halt krass, was da einem alles verkauft wird. Und man braucht nicht alles, man braucht eigentlich relativ wenig, aber so die Basics. Und ich sag mal so, man muss auch manchmal abwägen, was es im DM gibt, brauchst du das wirklich jetzt... sofort oder kann man dann immer noch jemanden hinschicken und Notfall noch nachkaufen statt dass du dann am ende keine ahnung 100 pakete binden hast du vielleicht gar nicht so viel gebraucht Lena: Ja, weißt du, ich, wie ich nicht gut vorbereitet war, was das Thema Binden angeht, war, dass ich mir nur diese Oschibinden, äh, Binden, Windeln, sag ich schon, Oschibinden geholt hab für nach der Geburt und aber gar nicht bedacht hab, die Blutung am Anfang ist stark und dann wird die immer weniger und dann kann ich von sehr großen Binden auf dünnere und auf kleinere und immer weniger quasi gehen. Ich hab mir nur die ganz große geholt, die man halt am Anfang braucht, aber dann, wenn's weniger ist, hast du ja keinen Bock, diese... Paty: Hmm. Lena: richtig dicken, riesigen Binden zu haben, wo du wirklich dieses Windelgefühl hast. Und dann hab ich halt, ich war ja noch zu Hause, ich hab das Haus nur in ersten paar Wochen, glaub ich, nicht verlassen. Und dann hab ich Lukas losgeschickt, und er steht dann auch vor so einem riesigen Bindenregal und war auch so, ja, was ist jetzt das Richtige? Weißt, er hat dann einfach viele verschiedene mitgebracht und hat mich, ich, auch mit Facetime angerufen. Aber so was wär zum Beispiel auch praktisch gewesen, wenn ich das im Vorhinein halt so bedacht hätte. Ich kaufe Binden, aber ich kaufe sie in verschiedenen Stärken, weil Paty: Hm. Lena: Wenn ich vor dem Regal stehe, ich vielleicht besser einschätzen, ich mir kaufen will. Als wenn man den Mann los schicken muss in so Terrain, wo er sich halt null auskennt. Paty: Ja, ich muss noch sagen, ich dachte am Anfang, oder so, es ist irgendwie so rübergekommen, dass man die ersten sechs Wochen komplett richtig krass blutet. Aber das war ja, ist eigentlich, bei mir war es nur die ersten Tage tatsächlich. Und dann hat, wurde es quasi, war es eher so so Periode, so am Abklingen mäßig. Genau. Lena: Genau. Paty: Ich hatte, glaube ich, noch genau von der Heber mein Pohl eine Apotheke oder so, die geholt. Petsi hießen die, diese Riesenbinden. Und woran ich mich auf jeden Fall erinnern kann, ich bin ja bei der ersten Geburt etwas gerissen. Und das vergesse ich nicht, wie schmerzhaft das war. Aber man schafft das auf jeden Fall. Also es ist unglaublich, wie stark man als Mama ist und dann auch schafft so was. zu verkraften, sag ich mal. Und was mir sehr gut geholfen hat, ich hab auf diese Binden, das hat mir die Hebamme empfohlen, Olivenöl geschmiert, also gutes Olivenöl. Und ich meine Honig. Und dann hab ich das in ein Gefrierfach gelegt, also mehrere davon, also einmal drauf geschmiert, umgeklappt und da rein. Und dann hab ich mir jedes Mal, wenn ich dann auf der Toilette war... Lena: Mhm. Mhm. Okay. Ja. Mhm. Paty: sauber gemacht hab, hab ich mir das dann unten reingelegt und das war so angenehm und das hat so gut getan. Lena: Also was ich gemacht habe, das habe ich auch nur bei der ersten Geburt gemacht, ich hatte so Anika und dann habe ich eben auch auf die Binden Anika drauf gemacht und ins Gefrierfach getan. Genau. Paty: Genau, das auch aber ohne Alkohol muss man da schauen, weil ich glaube mit Alkohol kann es sein, dass es ein bisschen brennt. Lena: Ja, okay, weiß ich gar nicht mehr. Aber genau, das habe ich vor der Geburt sogar vorbereitet oder mir schon rausgesucht. Als ich im Krankenhaus war, gab es sogar extra so Arneka-Tücher in einer Verpackung wie so Erfrischungstücher. Dann konnte man sich das auch in die Binde reinlegen. Die waren auch aus dem Kühlschrank und so. Das fand ich war auch voll angenehm, wenn man leicht gerissen ist. Ich hatte auch nur bei der ersten Geburt, war ich leicht gerissen bei der zweiten. Paty: Oder Annika Essence oder... Ach, ich weiß gar nicht. Hmm. Ja. Mit der 2. mach ich auch nicht. Lena: Ich glaube auch, aber ich glaube, wir haben es halt nicht genäht und dementsprechend war das irgendwie so kein Thema irgendwie. Ich das Gefühl gehabt, dass mir das weniger Probleme dann gemacht hat. Genau. Paty: Ja, also tatsächlich bei der zweiten bin ich auch nicht gerissen und ich war glaube auch, weil ich im Geburtspool war und eigentlich voll entspannt, also ich war voll entspannt irgendwie. Genau, sonst, an was ich mich noch erinnern kann, das sind diese Marmdinger, also was heißen die Marmdinger? Keine Ahnung, das sind so... Lena: Ja. Mamm, ja. Paty: mit so einer Flüssigkeit, solche kleine Patties sag ich mal. auch unter ⁓ die man auf die Brustwarze macht, weil wenn die Brustwarze so... Ja genau und die sind natürlich Schweine teuer, aber ich hab die quasi zerschnitten, dann kann man mehrere daraus nehmen und ich hab die dann auch Lena: Mhm. Brustkompressen oder so, heißen die so? Mhm. Ha, verschlaubt. Paty: Wenn ich die dann drauf hatte, wieder in den Kühlschrank gepackt und nochmal bisschen abkühlen lassen und wieder drauf gemacht. Ich glaube, ich die zwei, drei mal benutzt, bevor die dann quasi nichts mehr hatten, weil ich glaube so eine Packung hat zehn Euro gekostet oder so. Also, es schon krass, dass man da alles an Geld zahlen muss teilweise. Also, die Sachen, die du eigentlich brauchst. Lena: gut. Ja. Sowieso, das denke ich mir auch, wie unfair das ist, dass wir Periodenprodukte kaufen müssen und so und einfach viel mehr Geld. Ja. Paty: Dass die nicht mal gering versteuert oder dass man die auch noch versteuern muss. ist so... Ja... Ich laufe einfach so rum ohne nix. Ist einfach runterlaufen. Also... Wahnsinn. Na ja. Was hatte ich noch? Lena: Genau 19 % Umsatzsteuer, weil es Luxusprodukt ist. Ja. Genau. Genau, was ich praktisch fand oder wichtig im Wochenbett, dafür muss man nichts Neues kaufen, aber immer Wasser in der Nähe zu haben. Also immer, sobald ich angefangen habe zu stillen, habe ich so einen geistig kranken Durst gehabt. Und das können ganz normale Wasserflaschen sein, das muss jetzt kein geiler Trinkbecher sein, aber man kann auch sagen, keine Ahnung, fürs Wochenbett gönne ich mir eine neue Flasche oder einen Stanley Cup oder weiß ich nicht. Aber dass man immer Wasser in der Nähe hat. Wenn man sitzt teilweise wirklich stundenlang da und stillt, gerade am Anfang, Dann ist man so gefangen oder das Baby schläft auf einem ein und man kann nicht weg. Deswegen gucken, dass überall Wasser verteilt ist oder dass der Ehemann auch im Wochenbett in der Nähe ist, dass man ihn fragen kann, ob er Wasser bringen kann. Genau. Und was ich auch cool fand, das nutze ich aber kaum mehr, so einen kleinen Korb, so einen Windelorganizer mit Windeln, Feuchttücher, Unterlage und einem Wechseloutfit. Paty: Ja. Lena: Dann kann man sagen, man nimmt das mit auf die Couch, mit neben das Bett. Am Anfang wickelt man sein Kind dann auch noch nachts. Das wird dann mit der Zeit weniger. Rocky muss jetzt gar nicht mehr nachts wickeln, weil da ganz normal die Windel über Nacht reicht. Aber oft, als er klein war, musste ich ⁓ 2 Uhr nachts wickeln. Dann laufe ich nicht durchs Haus bis zum Wickeltisch, sondern mache das schnell im Bett mit so einer kleinen Stilllampe. So ein Still-Ei, was man so dimmen kann, das finde ich auch. Paty: Ja. Ja. Genau, das war auch Nissen. Lena: finde ich natürlich nicht notwendig, aber ich nutze es schon. Paty: Das habe ich mir auch erst danach auf Empfehlung geholt. So ein Licht, du einfach so andatschen kannst und zack, dann ist es so ein sanftes Licht. Genau, das auch sehr zu empfehlen. Oder wenn man stillt und am Anfang noch ein bisschen gucken muss oder so, das gibt auch so Stilllichter. Genau. Lena: Genau. Ja. Ja, genau, fand ich auch voll hilfreich. Ja, also mir haben meine Mädels ein Wochenbett-Bundle von Every geschickt. Weiß nicht, ob du das schon mal der Werbung gesehen hast, also keine Werbung, sondern einfach nur eine Empfehlung. Genau, selbst bezahlt von denen, selbst geschenkt bekommen. Und zwar... Paty: So, das Essen. Hast du da Tipps? Selbstbezahlt. Worden. Lena: Da sind, glaube ich, 16 Tiefkühlgerichte drin gewesen. Dann noch Porridge-Mischungen, die habe ich nicht gebraucht, aber so Porridge-Mischungen waren drinnen. Und glaube, bisschen was Süßes. Und man könnte zum Beispiel sowas schenken oder sich selber bestellen. Und man bräuchte gar nicht das Wochenbett-Bundle. Also man kann auch einfach so Gerichte zusammenstellen. Und das sind halt einfach lauter verschiedene Tiefkühlgerichte. Die sind tatsächlich alle pflanzlich und vegan. Schmecken richtig gut. Teilweise habe ich halt einfach auch bisschen Protein halt noch zu erhöhen. schnell Feta drüber geschnippelt oder König-Frischkäse oder Clear Protein dazu getrunken. Das machst du in die Pfanne rein, mittlere Hitze. Dann hab ich das 5 Minuten drin gehabt, kurz gerührt. Dann hatte ich jeden Tag über mehrere Wochen ein warmes Mittagessen, was richtig geil geschmeckt hat. Ich selber hätte mir nicht so krasse Sachen gemacht. Was bei uns in der Beziehung ein bisschen besonders ist, Lukas hat eine komplett andere Ernährung als ich. Wenn wir jetzt gleich essen würden, dann hätte ich natürlich gesagt, hey, du kochst was für uns gemeinsam einfach in dieser Zeit. Aber er macht sich halt seinen Reis mit Chicken und ich mache mir ganz andere Sachen. Und ich glaube, es hätte mir halt auch nicht geschmeckt, wenn er mir irgendwelche Sachen zubereitet hätte, weil er kann halt vielleicht nicht so kochen, wie mir das dann taugt. Genau, deswegen war es für mich jetzt auch nicht schlimm, selber dann einfach Sachen zuzubereiten. Ich denke aber bei Paaren, das Gleiche essen. Da würde ich sagen, der Partner soll in der Zeit einfach kochen. Dass man vorher auch bespricht, was sind Sachen, die man da haben muss. Und man kann auch, der Partner ist nach zwei Wochen wieder weg, weil er beruflich sich nicht mehr Zeit nehmen kann. Nach zwei Wochen ist die Geburt immer noch relativ frisch. Man kann sich richtig gut bei DM, man kann sich Expressreis holen, den nutzt du auch manchmal, die sind zwei Minuten Reis. Man kann sich in so Gläsern Chili-Konkaner kaufen, Linseneintopf, solche Sachen. Paty: Mhm. Lena: Die sind eigentlich auch immer ganz gut. Fertige Soßen, wenn man halt guckt, was für Zusatzstoffe drin sind, meistens Bioladen und so was, sind die auch ganz gut von den Zutaten. Und dann kann man auch sagen, ich koch mir schnell Nudeln, mach ne fertige, gesunde Tomatensauce dazu und schnippel mir schnell Mozzarella oder Feta oder so was drüber. Dann hat man was ganz Schnelles gemacht, was halt trotzdem halt ausgewogen ist. Oder Tiefkühlgemüse generell. Paty: Also, ja. Also, ich sag mal, wenn man das erste Kind bekommt und der Partner da ist, dann kann man auf jeden Fall das auch abgeben. Kommt natürlich drauf an, auch wie der Partner kocht. Weil manche sagen dann so, ja, dann mach ich halt die Fertigpizza und die Pommes rein. Ich meine, kann auch mal sein. Aber ganz ehrlich, du brauchst ganz viele Nährstoffe nach der Geburt, ⁓ zu regenerieren, deine Milchproduktion und alles. Und dann solltest du dich auf jeden Fall sehr ausgewogen ernähren und gucken, dass du dich optimal versorgst. Beim zweiten Kind oder mit einem zweiten Kind ist es natürlich alles noch mal bisschen schwieriger, weil der Partner sich natürlich eher ⁓ das Kind, ⁓ das erste Kind oder ⁓ die anderen Kinder kümmern muss. Und da ist es eigentlich schon ganz gut, wenn man da schon ein bisschen vorsorgt. Also da habe ich zum Beispiel einmal den Tipp, wenn ihr gefragt werdet, was ihr euch wünscht zur Geburt oder vielleicht auch danach. Oder wenn jemand euch sich selbst auch ein bisschen vielleicht einlädt oder vorbeikommen möchte, wünscht euch, dass sie essen mit. Essen mitbringen. So einmal so. Dann hatte ich also es auch selbst bezahlt bei Mothers Finest heißen die. Die sitzen in München. Ist glaube ich auch ein Familienunternehmen mit ganz viel Liebe auch hergestellt. Haben die quasi so wie es verstanden habe für Mütter speziell so Gläser eine Art Meal Prep. Lena: Ja. Ja, ja. Mhm. Paty: vorbereitet, die einfach alles so ein bisschen dabei haben, was man einfach von Nährstoffen braucht. Ich fand die Sachen auch sehr lecker. Also man kann sich das vorher bestellen, so eine Kiste, eine Auswahl treffen, dann hat man das da, wird schnell aufgewärmt. glaube Löwenanteil oder sowas macht das auch so ähnlich. Oder wie heißen die? Prepper Meals in den Schalen. Genau, aber... Genau, und was das fein ist, ist glaube ich sogar Demeter. Ja, vegan, vegetarisch mit Fleisch haben die. Lena: Hm? Genau, ihr Löwenanteil sind auch Gläser. Aber glaube, das Finest ist eine noch bessere Qualität als jetzt Löwenanteil. Also ohne Löwenanteil schlecht zu machen. Aber die sind ja speziell wirklich fürs Wochenbett dieses Mal das Finest und glaube, preislich auch noch bisschen mehr. Deswegen glaube ich, die Qualität ist da schon noch mal krasser. Und sowas kann man sich auch wünschen. Ja, genau. Paty: Genau. Oder man kann das sich zum Beispiel auch wünschen. Genau, zur Geburt zum Beispiel. Und ich fand die Sachen auch sehr lecker und auch voll süß. Also guckt mal bei Instagram vorbei, vielleicht können wir das auch mal verlinken. Also wie gesagt, das ist alles selbstbezahlt. Das ist nur eine Herzensempfehlung, weil ich sowas total toll finde. Lena: Ja. Paty: Genau und was war noch so? Genau, also was ich ganz viel auch vorher gemacht hatte ist Stillkugeln nennt man die oder Energy Balls, also dass man sich natürlich zum einen wünscht. Ich meine mit der M-Rossmann und sowas gibt es da einiges, aber man kann die auch super schnell selbst machen mit Datteln, Nüsse rein, halt in den Mixer geben, gucken was noch so gute Nährwerte hat, Kokos raspeln. Da habe ich mir auch die Kugeln gemacht und dann in so ein Glas gepackt und im Kühlschrank dann Lena: Ja. Paty: auch bewahrt und dann auch wenn man so zwischendurch Hunger hat und einfach keine Zeit hat, irgendwas richtiges zu essen und was zum Snacken braucht, ist es halt so was, was man schnell essen kann und man braucht im Wochenbett einfach Kalorien, unglaublich viele Kalorien. Da geht es nicht darum abzunehmen und in die Diät zu gehen und so weiter, sondern seinen Körper optimal zu versorgen, weil man da sehr, sehr viel leistet und der Körper auch. Lena: Ja. Ich hatte das in beiden Wochenbetten tatsächlich nicht. Ich hatte eben meine Freundinnen, die auch nicht hier wohnen, die haben mir diese Tiefküge richtig geschickt. Das hat mich total gefreut. Aber ansonsten das nähere Umfeld, da hat niemand irgendwas mitgebracht. Also es war immer die Mediter hier. Paty: Genau. Ja, mir war es dann die Realität anders als meine Schwiegermama. Meine Mutter hat dann Blätterteig, Kaffee-Stückchen vorbeigebracht. Es war auch nicht schlecht, aber ich hätte mir schon eine vollwertige richtige Mahlzeit gewünscht. Lena: Ja. Ja, genau. Also wenn ich mir das perfekte Wochenbett vorstelle, dann stelle ich mir vor, keine Ahnung, eine Freundin bringt einen Kochtopf vorbei, stellt ihn vor die Tür und sagt, hey, schau raus, ich habe dir Essen vorbeigebracht oder so. Das wirklich das Umfeld, das ich in der Zeit Das ist natürlich cool. Ich gehe da nicht mit einer Erwartung rein oder ich habe jetzt auch nicht mehr im Umfeld gesagt, Paty: Ja. Ja. Lena: und meine Freundin ja, bitte kocht mir bitte was und bringt mir das vorbei, sondern so. Es ist halt schön, wenn man selber weiß, als Mutter im Wochenbett hätte mir genau das und das gefehlt, deswegen mach ich für dich das als Freundin oder als Schwiegermama oder sowas. Weil alle kommen vorbei und schauen sich natürlich so paar Tage nach der Geburt das Baby an. Und manche haben auch so gesagt, wir wollen ja gar nicht stören und so. so nimmt euch alle Zeit der Welt. Für mich war das kein Problem, wenn jemand vorbeikommt und den Baby hallo sagt. Nur ist es natürlich schön, man sagt, kommt vorbei, sagt dem Baby hallo und bringt vielleicht noch der Mutter was mit. Oder sagt, ich helf dir, dich kurz hier aufzuräumen, oder brauchst du Hilfe im Haushalt. Genau die Sachen, man halt so Gibt ja so Posts, wo man sagt, hier Wochenbett regeln, ich auch immer cool, wo diese Sachen draufstehen. Hey, ich kanns gerne vorbeikommen, aber ... Paty: Hmm. Lena: Frag nicht, ob du das Baby nehmen kannst, damit ich Haushalt machen kann, sondern frag lieber, ob du irgendwie was helfen kannst oder oder unterstützen kannst oder was zu essen mitbringen und so. Paty: Ja. Was ich empfehlen kann, setzt Grenzen. Ich hab das wirklich beim ersten Kind ... einfach, was ich so bereut habe. Das war ja so ... Zum Geburtsbericht kommen wir ja auch noch mal. Bei einer anderen Folge. Aber der kam auf die Welt. Ich war die ganze Nacht wach. Ich glaub, die Nacht vorher hab ich auch nicht geschlafen. Und dann morgens ... Ich weiß nicht, irgendwie dann ... Lena: Ja. Mhm. Paty: sind halt die Eltern von meinem Mann gekommen, also der Vater. Und ich dachte, die kommen nur ganz kurz vorbei, sich kurz das Baby an und gehen wieder. Am Ende waren die stundenlang da. Ich war fix und fertig nach der Geburt, ich hatte nicht geschlafen. Der Kleine hatte auch noch geschlafen und kamen, waren die weg, hat er nur noch geschrien, stundenlang. Und ich war komplett übermüdet, dann waren wir zu Hause, dann kamen die Nächsten. Und ich hab's nicht geschafft, da die Grenzen zu setzen und vorher zu sagen, ich möchte keinen Besuch, ich wollte niemanden Lena: Ja. Paty: das erste Enkelkind vorenthalten. Und wir haben es dann nicht geschafft, das richtig zu kommunizieren. Beim zweiten Kind habe ich direkt schon in der Schwangerschaft gesagt, die ersten zwei Wochen erwartet ihr gar nicht. Ihr gar nicht, wie soll ich sagen, dürft ihr gar nicht erwarten, dass ihr vorbeikommt. Wir gucken einfach, wie es läuft, wie wir uns als Familie eingegroovt haben. Und dann sagen euch Bescheid, wenn ihr vorbeikommen könnt. Und dann bitte auch nur kurz. Lena: Mhm. Ja. Gut. Ja. Paty: Das war auch das schönste Wochen... Also es war wirklich ein so schönes Wochenende. Wir waren alle so entspannt, wir konnten die Zeit miteinander genießen. dann, glaube, so nach eineinhalb Wochen habe ich gesagt, das wäre jetzt ganz gut, wenn man mal andere Menschen sehen würde. Und dann sind die nach und nach gekommen. Das war was ganz anderes. Also ich habe das auch schon von so vielen mitbekommen, dass die dann so gestresst waren vom Familienbesuch. Und keine Ahnung, die haben sich alle eingeladen und mussten dann noch teilweise bewirrtet werden und so. Lena: Ja. Ja, weil selbst manche Ja, das war bei mir halt dieses große Problem im ersten Wochenbett, weil wir haben halt wo gewohnt, was so ungefähr drei Stunden Entfernung war von unserer Familie. Das heißt, die kommen vorbei, aber du kannst die halt nicht einfach nur fünf Minuten vorbeikommen lassen. Das heißt, du willst dann schon, natürlich dürft ihr euer Enkel oder so sehen, Aber die haben so eine lange Fahrt, also sind die ja wirklich mindestens nachmittag, wenn nicht, weiß ich nicht, fünf Stunden und was da. Und dann hatten wir halt wirklich auch im Wochenbett einfach viele da, die auch übernachtet hatten. Und dann ist es so ... Du musst denen das Bett herrichten, beziehen. Dann musst du was zum Abendessen kochen. Meine Mutter war auch im ersten Wochenbett da. Dann hab ich irgendwas zubereitet. Dann passt ihr das nicht, weil das abends zu viele Carbs hat. Das liegt dir zu schwer im Magen. Dann denk ich mir, geht's noch. Weißt, ich kann nicht ... Paty: Hmm. Lena: so bewirten und dann auch noch perfekt kochen für dich, während ich eigentlich ein Baby da hab und eigentlich andere für mich kochen sollten. Und wenn andere einkaufen sollten und so, ich muss mich nicht drum kümmern und mir überlegen, was könnte der Person schmecken, das Bett herrichten und so weiter. Und das ärgert mich halt auch im Nachhinein, dass ich halt einfach nicht die Grenzen halt gut gesetzt habe. Und ich weiß aber auch nicht, wie hätte ich es im Nachhinein machen sollen, hätte ich dann einfach komplett die ersten paar Wochen sagen sollen, ihr dürft gar nicht kommen, einfach weil... Paty: Mhm. Ja. Lena: dass mit diesem Übernachten halt so doof ist oder dass man so lange da sein muss, wenn man halt drei Stunden fährt, weil man ja wirklich nicht einfach drei Stunden fährt und dann halt nur zehn Minuten oder eine halbe Stunde da ist. Ja, das war halt einfach irgendwie schwierig und ich weiß nicht, wie ich es hätte anders machen sollen. Paty: Ich glaube, ist okay, es die ersten zwei Wochen, wenn man das nur als Familie hat, das ist völlig okay. Und vielleicht sollen sich die dann halt irgendwie in Airbnb suchen und sich da einquartieren und sich ⁓ sich selbst kümmern. Lena: Ja. Ja, definitiv. lernt man halt auch, das ist halt, man lernt sie nachhinein und vor allem, was ich auch am Anfang gesagt habe, ich habe mir so, also zu wenig Gedanken vor der Geburt gemacht, wie für mich das ideale Wochenbett aussieht. Wann möchte ich Besuch erwarten? Wen möchte ich erwarten? Wie lange dürfen die oder sollen die da sein? Und das dann halt zum Beispiel auch zu kommunizieren. Das ist mir halt, ja, irgendwie zu wenig Raum gefunden. Und deswegen, wenn hier jetzt welche Paty: Ja. Lena: zuhören, die halt schwanger sind, dass man sich da wirklich einfach Gedanken macht. Natürlich weiß man dann nicht in dem Moment, wie es einem wirklich dann geht und was, ne, man weiß ja vorher noch nicht, wie das Wochenbett dann ist, aber man schon mal grob Gedanken machen, das auf jeden Fall wichtig. Und im zweiten Wochenbett war es halt so, die ganze Schwangerschaft über habe ich mich halt total gut und wohl gefühlt und so und dann war halt die Geburt und das Wochenbett und ich war halt eben auch so, okay, das letzte Mal hatte ich irgendwie zu viel dann da, zu viel Stress, zu viele Gäste und so und Das möchte ich jetzt anders angehen und möchte mehr Ruhe. Dann hatte ich richtig dieses Gefühl, ich hab Noah nicht zum Kindergarten gebracht, ja nur zu Hause, bin nicht mit dem Hund rausgegangen und war nur zu Hause mit Baby. Ich hatte das Gefühl von der Geburt an, ich bin abgeschottet von der Außenwelt, bin eingesperrt zu Hause. Eigentlich ist es schön, zu Hause zu sein, im Bett liegen, aber für mich hat sich das eingesperrt gefühlt. Dann ist eine Freundin vorbeigekommen und gesagt, ich bleib nur kurz. Ich hab gesagt, bitte. Komm rein und trink einen Kaffee mit mir. Ich hab keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Da hab ich voll gemerkt, eigentlich brauch ich das schon, mit den richtigen Menschen. Ich will nicht von zu viel Verwandtschaft genervt werden und zu viel das Gefühl haben, muss irgendwas auftischen, Kaffeekuchen, was weiß ich. Aber dass es eigentlich schon gut tut, wenn Freundinnen vorbeischauen und mit mir einen Kaffee trinken und sich mit mir unterhalten, wie die Geburt war oder sonst was. Ich hab sonst zu sehr das Gefühl, dass ich nicht mehr am Leben teilhabe. Und alle anderen normal in der Außenwelt sind. Das war für mich beim zweiten Wochenbett krass, dass ich das anfühlen kann. fand's krass, Schwangerschaft ist normal, auf einmal ist die Geburt. Nur, dass das Kind aus dir draußen ist. Auf einmal hat sich mein Leben ganz anders angefühlt. wieder. Ist krass, was wieder eine Geburt so macht. Paty: Ja. Ja. Wobei ich fand's beim zweiten Kind gar nicht so extrem. Ich war da auch relativ schnell ... Ich war da viel fitter, viel schneller fit. Ich war auch ... Ich hatte nach der ersten Geburt gefühlt, glaub ich auch, nah an einer Wochenbettdepression. Da hab ich schon sehr mit der Hormonumstellung und allem gestruggelt. Und mit dem Hainib-Baby. Dass es ganz anders war, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und keine Ahnung. Lena: Mhm. Mhm. Mhm. Paty: Und auch irgendwie natürlich war noch das Familiending, so die Enttäuschung so mit dabei. Und beim zweiten Kind irgendwie war ich viel gefestigter, auch vielleicht durch die Hausgeburt, dass alles so behüteter war. Und ja, und mit dem Stillen und so, dass das auch viel einfacher war. Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, von Herzen empfehlen kann, ich weiß, es ist total schwer, aber... Lena: Ja, ja. Paty: Sucht euch so früh, es geht eigentlich sobald ihr euren positiven Schwangerschaftstest habt in der Hand. Eine Hebamme, die ins Wochenbett kommt. Weil ganz ehrlich, wie gesagt, ich hab alles vorher gewusst oder ganz viel gewusst. Aber es noch mal alles selbst durchzumachen, ist was ganz anderes. Ihr unterstützt euch. Mit dem Baby, wenn irgendwas ist, macht sich natürlich immer ganz schnell viele Sorgen. Bzw. dass sie da drauf schaut, weil ich krieg immer wieder mit, dass es... Lena: Ja. Mhm. Paty: gibt, die keine Nachsorgehebamme haben und komplett auf sich alleine gestellt sind, dann vielleicht auch mal eine Hebamme ist auch mal ganz gut, dem Mann oder dem Partner was zu sagen oder zu erklären, bis hin auch wenn Stillprobleme da sind, wobei da auch auf jeden Fall schaut man nach Stillberaterinnen in eurer Umgebung, da könnt ihr auch schon mal Kontakt vorher aufnehmen. Die arbeiten auch ehrenamtlich, ich ja bei meinem ersten Kind hatte ich solche Stillprobleme unter anderem, weil ich Lena: Ja. Ja. Paty: Lopfwarzen hatte. Die Bänder waren verkürzend. Dadurch war der Nippel reingezogen. Dann hatte der Kleine auch noch ein verkürztes Zungenbändchen. Das war... Natürlich haben wir es irgendwann durchtrennen lassen, aber das dauert ja auch alles. Oder wie man das überhaupt sieht oder kapiert. Bzw. hat es die Hebamme dann auch gesehen. Und dann... Das war echt... Lena: So reingeht es hoch, oder? Und dann Mhm. Mhm. Paty: Echt nicht einfach, erst mal der Start, dann so im vierten, fünften Monat war der so, der ist gar nicht tagsüber, wenn irgendwie was los war, an die Brust gegangen, also er war sehr reizoffen. Und ich musste immer mich irgendwo abkapseln und versuchen, ihn zu stillen. Und wenn er es tagsüber fast nicht gemacht hat, weil er unterwegs war, hat er sich das halt nachts geholt, stündlich, und es war so belastend. Und der hat dann auch abgenommen, und keine Ahnung, da ich mit fünf Stillberaterinnen dran, bis wir das so bisschen rausgefunden haben. Lena: Mhm. Mhm. Ja. glaube ich, die Amen. Paty: Ja, aber ich wollte nicht aufgehen. Aber selbst wenn jemand sich dazu entscheidet, man dann die Prämie gibt, ist es auch völlig okay. Da darf jede Mama sich da auch entscheiden und muss dem Druck der Gesellschaft nicht... Lena: Ja, voll gut. Nicht zustellen. Ja, voll. Paty: Recht werden. Genau. Was sind noch so Sachen, Dinge, die du im Wochenbad empfehlen kannst? Lena: Ja. Also kurz zum Hebammen-Ding. Ich war halt einfach der Typ. Ich hab immer superwenig Fragen gehabt. Auch wenn natürlich alles für mich neu war, hab ich irgendwie wenig Fragen gehabt. Ich fand's gut, eine Hebamme zu haben. Ich find's auch wichtig, dass man sich eine Nachsorge- Hebamme auf jeden Fall sucht. Aber das ist mir vor allem beim zweiten Kind bewusst geworden, weil da so viele Hebammenbesuche waren. Ich hatte in den ersten zwei Wochen jeden Tag die Hebamme da. Warum ich da nicht auch mal gesagt habe, ich hab keine Fragen, mir geht's gut, ich brauch diese Termine gar nicht so oft. Weil mich hat das so gestresst, jeden Morgen kamen die ⁓ 8 Uhr oder wann. Ich noch nie eine Hebamme erlebt, die genau pünktlich zu einem Termin gekommen ist. Was komplett fein ist, weil man hat viele verschiedene Besuche und schafft das nicht immer pünktlich. Aber für mich war das immer so, ich muss aus dem Bett raus, bald kommt die Hebamme. Es hat mich gestresst, dass ständig ein Termin in meinem Kopf ist und jemand vorbeikommt. Auch wenn jeder hier immer sagt, man muss nicht aufräumen, ich komm zu dir ins Bett. Für mich ist das stressig, wenn weiß, jemand kommt vorbei, dann bleib ich nicht ewig im Bett liegen. Und ... Das find ich halt irgendwie so ... glaub, mein Wochenbett wär entspannter gewesen, wenn ich relativ bald gesagt hätte, ich meld mich, wenn was ist, oder lass uns vielleicht nur in die Woche einen Termin machen und nicht jeden Tag. weil es war halt zu viel vor allem. hatte meine Hausgeburtshebamme, die war über eine Stunde ja entfernt von mir. und die hat gesagt, ich mache mit dir die Hausgeburten, ich auch am Tag nach der Geburt vorbei, aber ich. ⁓ kann nicht jeden Tag in der Nachsorge kommen, sondern suche sie dann besten welche aus dem Ort. Dann hab ich welche aus dem Ort gesucht. Das waren zwei, die sich abwechseln. Die haben sich jedes Mal abgewechselt. Also hatte ich drei verschiedene Hebammen. Das war mir viel zu viel. Am einen Tag kommt die an, dann kommt die, dann kommt doch wieder meine Hausgeburtshebamme, weil die doch wieder vorbeikommen wollten. Das war einfach too much und nicht notwendig. Die waren dann da, haben das Baby gewogen, haben gefragt, ob alles passt. ich so, ja. Ich nicht, wenn man keine Fragen hat, das wäre besser gewesen, dass schneller den Turnus zu weiten. Und trotzdem, damit mache ich den Beruf Hebamme nicht schlecht. Man soll eine Nachsorgehebamme haben. Das hätte sein können, dass ich viel mehr Fragen habe. Ich würde mir trotzdem, wenn ich schwanger werden sollte, wieder eine Nachsorgehebamme suchen. Genau, und dann gucken, wie es ist. Und da glaube ich, schneller sagen, wenn es too much ist. Ja. Paty: Ja. Ja, bei mir war es jetzt nicht so, bei mir war es genau richtig, würde ich sagen. Wir haben auch gefragt, sollen wir morgen wieder kommen oder lieber in zwei, drei Tagen, so zum Beispiel. Lena: Ja. Ja, Vielleicht ist es der Unterschied, ich jetzt ... Seit einem Jahr bin ich privat versichert und vielleicht haben die dann halt jeden Tag das Winktermin geballert. als ich gesetzlich versichert war, meine Ehe nicht so oft da. Die war wirklich zweimal die Woche oder so am Anfang da und nicht jeden Tag. Ja. Paty: Mhm. Ja, aber kann man auch verstehen, die werden ja so schlecht bezahlt. Lena: Ja. Paty: Ja, Frauenberufe, alles was mit Frauen zu tun hat. Lena: Ja, voll. Genau, magst du noch abschließend was sagen zum Wochenbett? Würdest du noch irgendwas ergänzen? Wenn ich jetzt sag, ich geh zu DM und will drei Sachen kaufen fürs Wochenbett. Ach, das wären deine Wochenbett-Essentials. Paty: Ähm, genau. Also ich muss tatsächlich sagen, dadurch ist es auch so irgendwie mit Blutverlust und ich ja sowieso mit Eisenmangel immer bisschen Probleme hatte und habe, habe ich tatsächlich geguckt, ich roten Saft trinke bzw. auch rote Beeren esse. Und dann habe ich auch so Rotkäppchen-Saft oder mit den Vitaminen habe ich da viel, was heißt viel, also gerne getrunken. Lena: Mhm. Mhm. Mhm. Paty: Ich glaube die Energy Balls und Proteinregeln. Lena: Ja, ja, ja, voll gut. Von Rotkäppchen gibt es diesen, so einen Mama-Stillsaft oder einen Mama-Saft. Der hat viel, viel, viel mehr Eisen. Genau, weil es gibt diesen normalen Eisensaft und dann habe ich irgendwann gesehen, ah ja, also der kostet jetzt auch nicht wenig, ich kostet 15 Euro eine Flasche oder so. Paty: Ja, genau, das war der. Aber der hält auch ein bisschen. Lena: Genau, hält auch ein bisschen und halt viel hochdosierter. Und ich habe in der Schwangerschaft wirklich oft den Saft mir gekauft und so. Und das hat mir echt geholfen dabei, ganz so krass müde zu sein auch. Also fand ich echt gut. Finde ich gute Empfehlung. genau. Und ich würde auf jeden Fall, also ich würde mir auf jeden Fall Binden holen fürs Wochenbett. Stilleinlagen. Ja, generell. Paty: Nee, glaube, war der, den ich geholt habe. Lena: Ich finde, man sollte genug Still-BHs haben. Ich hatte ⁓ tagsüber einen Still-BH und nachts einen anderen Still-BH. ich einfach Milch ... Ohne Ende, gerade als der Milchfluss im Gange war, kam überall gefüllte Milch raus. Damit man nicht so oft waschen muss, ich nicht nur vier Still-BHs, sondern ohne Ende. Ich hab nicht die teuersten, teilweise von Rossmann oder Müller gibt's Still-BHs zum Kaufen. Schauen nicht so sexy aus, aber ist nicht das Wichtigste, auch im Wochenbett. Aber dass man da einfach genug so Stillsachen hat. Ich glaub, nicht jeder sagt, Still-BH ist notwendig, aber ich find für mich schon. Ich hab auch von normalen BHs, ich kann auch jetzt keine normalen tragen, weil ich sofort schnürt mir das alles ab und krieg sofort das Gefühl, dass ich sofort Milchstau bekomme. Also es muss, find ich, was Lockeres und Weiches sein. Genau, man kann sich auf Amazon irgendwelche Sets bestellen oder halt einfach sonst auch H ⁓ oder halt ein Müller. Paty: Ja, es muss bequem sein. Ja. Hmm. Ja. Vielleicht findet man auch gebraucht was oder von Freunden oder so. Vor allem das Schwierige, was ich so schwer fand, ist die richtige Größe zu finden erst mal. Weil meine Brust hat sich so verändert und dann verändert sich das ja auch noch mal nach ein paar Monaten, wenn es wieder weniger ist. Lena: Ja. Mhm. Ja. Und die wächst ja auch ... In der Schwangerschaft hast du das Gefühl, am Ende der Schwangerschaft hab ich so große Brüste, und dann sagt dir jemand, die können noch ein bis zwei größer werden, der Milcheinschuss kommt, man denkt sich so, what? Und es ist aber wirklich so, wenn dann der Milcheinschuss kommt, werden die so riesig. Das wird dann auch wieder weniger, bei mir ist es schon wieder weniger geworden. Aber das kann man sich gar nicht vorstellen. Deswegen muss man auch bisschen warten, bis man sich still BHs kauft, weil man es nicht einschätzen kann. Vielleicht ein paar am Ende der Schwangerschaft kaufen und danach online shoppen oder einfach ... Paty: Ja. Ja, ich hatte auch so ganz viele Stilltops an. Die haben ja so ein bisschen Halt und wenn man auch zu Hause ist, bin ich ja viel oben ohne rumgelaufen, weil man wollte eigentlich gar nichts dran haben in der ersten Zeit. Lena: in der Drogerie oder so ein paar kaufen. Ja, voll gut. Paty: stille Kissen. Fand ich auch ganz gut. Ansonsten, ja, gute Tragetuch oder eine Trage mal schauen. Wobei, sowas kann auch, kann man aber auch sich quasi eine Trage beraten, kann auch am Wochenende, glaube ich, kommen. Dass man dann nochmal da individuell schaut. Lena: Mhm. Ja, genau was du gesagt hattest. Genau, weil du gerade gesagt hast, still BHs kann man auch Freundinnen fragen, ob die welche da haben. Ich hatte nämlich eine Freundin, die ist jetzt schwanger geworden und ich hatte mir fürs Wochenbett nämlich ganz viel so Baumwollunterhosen gekauft und normalerweise trage ich halt Tangas. Und ich mag so dieses Gefühl von normalen Unterhosen nicht, aber ich kann ja nicht eine Wochenbettbinde in den Tanger reinmachen, das geht ja nicht, das so wenig Fläche für die Binde, weißt. Und dann habe ich mir halt bei H ⁓ dann so Unterhosen gekauft und so jetzt trage ich die ja nicht mehr. Erstens sind die Paty: So, Oma oder Osen. Lena: ⁓ Erst mal sind die zu groß. Und ich mag auch einfach dieses Unterhosengefühl. Ich mag das nicht, wenn ich eine Leggings anhaben. sieht, sich eine Unterhose, wenn die sich so abzeichnet, das mag ich nicht, das soll man nicht sehen. Dann war meine Freundin schwanger. Ich hab ihr so Schwangerschaftssachen gegeben und hab gesagt, ich weiß nicht, ob du es seltsam findest, aber ich hab auch noch Unterhosen. Wenn du magst, kannst du die gerne haben. Sie hat ich nehm alles mit. Sie hat gesagt, dass sie voll happy ist ⁓ die Unterhosen. Paty: Mhh. Kanal. Lena: Ja, weil vielleicht findet man es komischer von der Freundin, dass vielleicht eine gebrauchte Ohnehose in Ordnung ist. Ja, genau. Eben. Genau. Oder ihr hört euch das an und ihr denkt euch, gut, dann bestelle ich einfach noch mal einen Satz bei H ⁓ oder so was, dass so was halt einfach praktisch ist. Und fürs Wochenbett selber, so kurz nach der Geburt, diese Netzhöschen auch da, die sind richtig geil am Anfang, wenn die einfach, wenn nichts an den Bauch drückt. Jogginghosen auch, die nicht den Bauch eindrücken. Ich konnte das alles nicht. Paty: Ja, einfach auf 60 Grad waschen, dann ist gut. Man hat ja auch da die Binden drin und so. Ja. Lena: haben. Sonst, wir beide tragen ja auch gerne so Leggings, die so ein shapendes Gefühl und sowas haben, aber so im Wochenbett wollte ich nichts haben, was auf meinen Bauch drückt. Also wirklich alles mit einem ganz lockeren Bund. So Low-Race-Jogginghosen habe ich auch gehabt oder so Umstandslegging sonst auch getragen im Wochenbett. Hauptsache, da ist nichts, was meinen Bauch so komisch drückt. Ja, genau. Paty: Vor allem wenn man einen Kaiserschnitt hatte oder so. Die hab ich tatsächlich, Netzhöschen hab ich mir glaub ich immer aus dem Krankenhaus mitgehen lassen. Oder ich, ja, ich glaube, oder vielleicht hatte bei der Hausgeburt, hatte vielleicht meine Hebamme auch mehr was mitgebracht. weiß nicht, weil man brauchte auch nicht so viel, man kann die auch immer wieder verwenden. Lena: Ja, das geht ja bei der Ausgeburt nicht. Ja, und man braucht die jetzt auch nicht, ich hab die auch nicht eine Woche lang getragen, sondern einfach noch ein paar Tage nach der Geburt hab ich die getragen. Vielleicht noch zwei, drei Tage oder so, und dann bin ich auf die Baumwollschlüpfer umgestiegen. Genau. Ja. Ich hab auf meiner Seite irgendwo noch so auch so ein DM-Haul. Ich hab nämlich bei DM viele Sachen auch online bestellt, gell? Kann man ja auch machen. Wenn man sagt, da bestellt man sich einfach in Schwung und muss dann halt nicht in den Laden gehen, es kommt alles nach Hause. Weil man ja auch fürs Baby, Babyerstausstattung sich ja Paty: Hm. Lena: holen muss, kleine Windeln, Feuchtücher oder Wattepads oder solche Sachen und so. Da man sich ja alles in einem Schwung einen so großen Einkauf machen, wo man sich halt fürs Wochenbett dann vorbereitet. ja, ihr könnt euch auf jeden Fall mitnehmen von der Folge, dass ihr euch, wenn ihr schwanger seid, Gedanken macht ums Wochenbett, Einkaufsliste schreibt, Regeln für euch überlegt, was euch halt wichtig ist im Wochenbett und die auch kommuniziert. Paty: Ja. Lena: und es vielleicht auch besser macht als wir, dass ihr einfach die Grenzen klar setzt und direkt auch schon von Beginn an, also solange ihr noch schwanger seid am besten. Weil dann fällt es, finde ich, auch noch leichter, wenn man direkt sagt, hey, hör zu, dann bevor das, frag mich gar nicht erst, keine Ahnung, kurz nach der Geburt kann ich vorbeikommen, sondern du kannst in den ersten zwei Wochen nicht vorbeikommen, direkt sagen, weil vielleicht fällt es halt sonst einfach irgendwie schwerer, nach der Geburt das so durchzusetzen. Genau. Super. Paty: Ja. Lena: Folgt uns gerne auf Instagram. Wir freuen uns auch super, wenn ihr dem Podcast eine Bewertung hinterlasst. Das geht ganz ruckzuck. Also einfach nur auf die Sterne draufdrücken, vergeben und dann ist es schon bewertet. Hilf dem Podcast, dass der besser gerankt wird. Genau. Und dann hören wir uns nächsten Donnerstag wieder. Paty: Bis zum nächsten Mal!