Latest / Drama, Drinks, Dreissig+ / Stutenbissigkeit: gibt es das wirklich?
Transcript
- 0:00Oh ja, und Frauen, Girls, Support Girls und wenn es drauf
- 0:02ankommt, supporten sie einen Scheißdreck.
- 0:04Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum haben wir das
- 0:07Gefühl, wir müssen gegen die stärksten, klügsten, gegen
- 0:10wunderschöne Frauen arbeiten und warum ist nicht die Lösung, dass
- 0:15wir uns zusammentun, mit genau diesen Frauen?
- 0:19Jeder hat am Anfang Scheiße gefressen, denkt immer daran,
- 0:23das ist immer noch für mich das absurdeste, aber wir
- 0:26konkurrieren um Männer. Why?
- 0:42Hey Leute, ich bin Lisa Cappagerido und das ist Drama,
- 0:46Drinks, 30 plus. Also ich hoffe ihr habt eure
- 0:50Drinks ready. Ich bringe auf jeden Fall das
- 0:52Drama mit, daher würde ich sagen wir legen los mit der Folge.
- 0:57Hello und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Drama Drinks
- 1:0330 plus. Wir reden heute über das Thema
- 1:10warum sind Frauen eigentlich Konkurrenz füreinander Coco
- 1:14meinst du du findest ein Plätzchen?
- 1:15Ja Dankeschön also wirklich mit Hund aufnehmen ist noch mal Next
- 1:21Level aber einfach süß jawohl gib ihm Coco.
- 1:26Also ich möchte darüber mit euch sprechen beziehungsweise habe
- 1:31mir ein bisschen überlegt, wie es eigentlich mir ging, wenn ich
- 1:34das Gefühl hatte, dass jemand für mich eine Konkurrenz sein
- 1:38könnte. Also im Speziellen eine Frau
- 1:41oder wenn ich auch das Gefühl hatte, dass ich irgendwie
- 1:44ausgeschlossen wurde. Und ja, ich denke mir oft, wir
- 1:52fragen uns, wer hat. Oder wenn du im Wald wärst, vor
- 1:59wem hättest du am meisten Angst? Vor einer von einem Bären oder
- 2:02von einem Mann? Und manchmal frage ich mich, ob
- 2:05eine wütende, neidische Frau nicht mindestens fast genauso
- 2:12gefährlich ist wie die anderen beiden Parteien, also darüber
- 2:17werden wir heute ein bisschen mal quatschen und das ganze Mal
- 2:21auseinandernehmen. Ja, ich glaube, ich werde schon
- 2:28in die persönliche Richtung gehen.
- 2:30Wie immer natürlich. Und ich glaube, da werden auch
- 2:33so ein 2 Dinge dabei sein, die vielleicht, wo ich vielleicht
- 2:37nicht so wirklich darüber gesprochen habe, aber die mir
- 2:39jetzt quasi eingefallen sind, während ich quasi mir so
- 2:42Gedanken gemacht habe, wie wir das ganze strukturieren können,
- 2:45und ich habe, wie immer natürlich meine Notizen dabei,
- 2:48damit ich auch nichts vergesse, aber auch.
- 2:51Am Ende, wenn ihr mal so ein bisschen nachdenkt, wie oft habt
- 2:56ihr es denn eigentlich schon erlebt, dass irgendetwas in
- 2:59einem Leben passiert ist, wofür ihr hart gearbeitet habt oder wo
- 3:02ihr einfach mal Glück hattet. Und es war irgendwer im Umfeld
- 3:07bekannt, nicht bekannt, die euch das einfach nicht gegönnt haben
- 3:11und wo ihr euch ja, wo ihr ausgeschlossen wurdet, wo ihr
- 3:16euch ausgeschlossen gefühlt habt oder auch.
- 3:21Wart ihr vielleicht selbst mal diese Frau?
- 3:23Wart ihr vielleicht selbst mal die Frau, die gedacht hat, warum
- 3:27nicht ich? Und ja, die einfach für sich
- 3:34innerlich gedacht hat, das hätte ich eigentlich sein sollen und
- 3:38ich hätte eigentlich an dieser Stelle stehen sollen und hey,
- 3:41das sind völlig normale Gefühle, aber ich stelle mir oft die
- 3:46Frage, was wäre, wenn das ganze anders aussehen würde, aber.
- 3:51Fangen wir mal ganz von vorne an, nämlich wo habe ich das
- 3:57schon mal erlebt? Und wenn ich also das erste, wo
- 4:00ich drüber nachgedacht habe, mir ist es auch sofort eingefallen
- 4:02tatsächlich, also es hat mich wohl mehr geprägt oder mehr mit
- 4:08mir gemacht, als ich mir vielleicht ursprünglich hätte
- 4:10eingestehen wollen, aber ich habe mal auch da wieder ewig
- 4:15lange her, vor vielen Jahren einen Job angenommen und.
- 4:19Und den es so vorher nicht gab. Das heißt, die Konditionen dafür
- 4:26und so weiter, die waren, die waren nicht so fest gefahren.
- 4:31Ja, ich konnte Home Office machen und und und, das konnten
- 4:34viele andere nicht, weil sie halt eben einen Job hatten, der
- 4:37das abverlangt hat, dass sie vor Ort sind und ich kann mich am
- 4:43Anfang erinnern, dass das vielen Menschen nicht geschmeckt hat.
- 4:49Und dass das besonders einer Person nicht geschmeckt hat.
- 4:51Diese Person war schon sehr lange im Unternehmen, das war
- 4:54ein familiengeführter Betrieb und die Person war sehr nah an
- 4:59der Geschäftsführerfamilie, was auch richtig und schön und gut
- 5:03ist, weil ich glaube, so kann man die Synergien am meisten
- 5:07zusammen, also die Synergien zusammenbringen und am besten
- 5:11zusammenarbeiten, wenn man. Beisammen ist sozusagen.
- 5:16Also es war kein gigantischer Konzern oder ähnliches, das
- 5:19heißt, die waren also sehr eng und ich bin dann gekommen und es
- 5:26ist immer so, wenn jemand Neues kommt, dann ist das erst mal
- 5:29viel Neugier. Auch die Geschäftsführung hat
- 5:31natürlich erst mal Interesse daran, okay was ist deine
- 5:33Meinung, was ist deine Position, wie stehst du dazu, wie stehst
- 5:36du dazu, wie stehst du dazu, das heißt, ich nehme an, dass du per
- 5:39se erst mal generell viel gefragt wirst.
- 5:41Oh Oh Entschuldigung. Ich glaube, ich habe noch nie
- 5:45Podcast genießt. Sorry, ihr wisst ja, wir sind
- 5:49real. Das gehört auch dazu, also
- 5:52Hupchy. Ja, also am Ende des Tages.
- 5:57Ich bin angekommen. Es war natürlich sehr viel Fokus
- 6:00auf diese neue Stelle, auf das, was ich machen kann, wo wir
- 6:03hinwollen. Es war halt nicht so definiert
- 6:06vorab und es war sehr viel Spielraum da, und das heißt
- 6:09natürlich, dass wir da oder dass ich da mit der Geschäftsführung
- 6:13auch sehr eng zusammenarbeiten musste, damit wir eben das Ganze
- 6:18definieren können. Ich denke, ihr kennt.
- 6:21Ich muss nicht da weiter ausholen.
- 6:22Wir mussten eng zusammenarbeiten, wir kannten
- 6:24uns schon vorher, wir waren per du, alle anderen waren per sie.
- 6:28Ich fand es ein bisschen affig, hätte ich jetzt mich dahin
- 6:30stellen sollen und dann wieder sie sagen sollen, also random
- 6:34Things, auf jeden Fall hat das ein bis 2 Personen gar nicht gut
- 6:38aufgestoßen, die eben eigentlich dieses Ranking hatten und ich
- 6:41glaube, sie hatte das Gefühl, dass ich ihr den Rang ablaufe
- 6:44und das war überhaupt nicht meine Intention, ich wollte
- 6:47einfach einen geilen Job machen und.
- 6:49Und ich wollte eigentlich, weil sie hatte, unausgesprochen viel
- 6:53wissen, und ich wollte eigentlich, dass wir meine mein
- 6:58Wissen und ihr wissen zusammentun und dass wir dann
- 7:02gemeinsam wirklich, wirklich gute Sachen fürs Unternehmen
- 7:05machen. Das war aber leider nicht der
- 7:07Fall, denn es war relativ schnell, ist mir klar geworden,
- 7:10dass ich ausgeschlossen wurde, dass mir Informationen bewusst
- 7:14nicht weitergegeben wurden und. Und ähnliches, um eben dafür zu
- 7:19sorgen, dass ich keine Konkurrenz bin.
- 7:22Und also ich möchte da nicht zu tief darauf eingehen, weil ich
- 7:27niemandem zu nahe treten möchte, aber mein Job hatte gar nichts
- 7:31mit ihrem Job zu tun, also das war jetzt nicht so, dass sie
- 7:33irgendwie meine Chefin war und ich hätte ihr irgendwie den Rang
- 7:36ablaufen können, sondern wir waren in 2 völlig
- 7:38unterschiedlichen Abteilungen und ich hätte nicht mal, hätte
- 7:42und wollte nicht mal annähernd das machen, was sie macht.
- 7:45Und das heißt also, das war kein Konkurrenzdenken im Hinblick
- 7:50auf. Kann sie meinen Job haben, und
- 7:53die ist ein Real Thread, sondern warum versteht sie sich besser
- 7:58oder augenscheinlich, warum versteht sie sich
- 8:01augenscheinlich besser mit den Geschäftsführern als ich nach so
- 8:03vielen Jahren und wie können sie sie für voller nehmen und
- 8:07ernster nehmen und ähnliches, aber auch da ich glaube nur weil
- 8:10eine Person. Für voll genommen wird oder weil
- 8:14die Meinung einer Person für wichtig genommen wird, heißt das
- 8:17nicht, dass die Meinungen der anderen nicht für wichtig
- 8:18genommen werden. Naja, lange Rede, kurzer Sinn,
- 8:22am Ende des Tages hat diese Person das Unternehmen
- 8:25verlassen, weil sie sich nicht wertgeschätzt gefühlt hat, das
- 8:27lag aber nicht an mir, das lag daran, dass sie von dem
- 8:31Geschäftsführer einfach was anderes erwartet hat und da war
- 8:34schon viel mehr. Groll im Vorhinein, von dem ich
- 8:40gar nichts wusste und mein dazukommen hat einfach nur dafür
- 8:44gesorgt, dass das jetzt irgendwie an die Oberfläche kam.
- 8:47Und nichtsdestotrotz hat sie aber alles an mir ausgelassen
- 8:51und nicht an dem Vorgesetzten oder an dem Geschäftsführer.
- 8:55Und das sind Dinge, die ich glaube, die passieren, weil es
- 9:00immer irgendwie einfacher ist, jemanden, der auf derselben
- 9:04Ebene wie einer ist, quasi da in.
- 9:08Die auszuspielen und irgendwie einer Frau gegenüber ja
- 9:15irgendwie so scheiße die Scheiße zu behandeln, als irgendwie den
- 9:19Geschäftsführer zur Rechenschaft zu ziehen.
- 9:22Und das ist wirklich etwas. Also ich muss sagen, ich habe
- 9:26das damals gemerkt, ich war gar nicht so wirklich wütend, ich
- 9:28war eher traurig, ich war traurig, weil ich dachte, so
- 9:31muss eine andere, eine Frau einer anderen Frau das antun,
- 9:35sie hat mich persönlich nie darauf angesprochen, ich habe
- 9:37sie tatsächlich auch nie darauf angesprochen, und das sind
- 9:40Dinge, die ich für mich quasi auch so ein bisschen gelernt
- 9:43habe, weil solche Dinge passieren immer so lange, bis du
- 9:47nicht damit konfrontiert wirst, weil sobald du, glaube ich, als
- 9:50die andere Frau damit konfrontiert.
- 9:52Mutiert wirst, ist es dir natürlich unangenehm, weil es
- 9:56ist nichts geiles, was man da macht.
- 9:57Ja, aber das sind glaube ich Sachen, die müssen wir uns
- 10:01bewusst werden. Braucht es das wirklich, dass
- 10:05wir einer anderen Frau irgendwie das Leben schwerer machen und
- 10:10ist sie eigentlich die Person, auf die ich gerade sauer bin
- 10:13und? Oder ist es was anderes?
- 10:16Also ist es vielleicht das System, auf das ich gerade sauer
- 10:19bin? Ja, warum kann jemand einfach
- 10:21kommen und der Geschäftsführer nimmt die genauso wahr und
- 10:24genauso ernst wie mich und also ich glaube da gibt es halt
- 10:27verschiedene Gründe und ich glaube ganz oft ist es eben
- 10:30nicht die Person, die jetzt in dem Falle als im Job neu dazu
- 10:35kommt, sondern ich glaube es ist einerseits das System und ich
- 10:38glaube, es ist andererseits sehr viel auch eigene Unsicherheiten
- 10:41und machen wir uns nichts vor. Wir alle waren schon in
- 10:43irgendeiner Mini Situation, wo wir gedacht haben, so, ja, das
- 10:49hätte eigentlich ich sein sollen und das ist jetzt, das finde ich
- 10:51jetzt extrem unfair und dass dann da so eine Art Neid
- 10:54aufgekommen ist. Also ich glaube, da kann sich
- 10:56keiner von freisprechen, aber ich glaube, was wir tun können,
- 10:59ist, darüber nachzudenken, wie wir mit dieser Situation
- 11:02umgehen. Ja, also das ist mal das eine.
- 11:08Ja, sie hat am Ende, wie gesagt das Unternehmen verlassen und
- 11:11sie hat gar nichts also davon gehabt, am Ende des Tages, weil
- 11:16sie hat gefühlt ums Überleben gekämpft, aber sie hat irgendwie
- 11:19mit der falschen Person gekämpft oder versucht, gegen die falsche
- 11:22Person anzukämpfen. Ich glaube, sie hätte sich ganz
- 11:24viel mit dem Geschäftsführer auseinandersetzen müssen, um
- 11:27ihre Differenzen, dass die beiden ihre Differenzen dort
- 11:29klären, anstatt sich mit meinen Sachen auseinanderzusetzen, das
- 11:33hat sie überhaupt nicht weitergebracht.
- 11:35Und das eigentlich so schade, weil so hat das Unternehmen am
- 11:37Ende des Tages eine wertvolle Person verloren und ich glaube
- 11:45einfach, dass das, dass wir das oft vermeiden können.
- 11:48Es wäre spannend gewesen, glaube ich, zu sehen, wie das Ganze
- 11:52gewesen wäre, wenn ich männlich gewesen wäre, das nur mal so in
- 11:56den Raum geschmissen, also was wäre passiert, wenn ich die
- 12:00Stelle bekommen hätte und ich wäre männlich gewesen, hätte sie
- 12:02dann ähnlich? Reagiert oder war ich jetzt eine
- 12:07Gefahr in ihren Augen, weil ich halt eben auch weiblich war?
- 12:11Dass das, wie gesagt, ich habe nie mit ihr darüber gesprochen,
- 12:14das kann ich nicht einschätzen, aber es ist so, so schade, dass
- 12:19es überhaupt so weit kommen muss, also ich hatte damit
- 12:21keinen Spaß, sie hatte damit keinen Spaß, sie muss sich irre
- 12:25viel aufgeregt haben, und das ist irgendwie unnötig, weil ich
- 12:29bin nicht gekommen, um ihr was Schlechtes zu wollen, ganz im
- 12:32Gegenteil. Ich hatte eigentlich richtig
- 12:34Bock, mit ihr eng zusammenzuarbeiten und by the
- 12:38Way, Sie war die Person, die mich ins Unternehmen geholt hat,
- 12:41random Enough oder also naja, das sind so so Sachen, die
- 12:47einfach ja des Öfteren hier und da passieren und die einen dann
- 12:51tatsächlich zum Nachdenken bringen und.
- 12:54Und darüber hinaus, was mich auch oft zum Nachdenken gebracht
- 12:58hat, ist, dass ich von sehr vielen Freundinnen, die ich, mit
- 13:00denen ich heute sehr eng bin, die meine engsten Vertrauten
- 13:03teilweise sind, dass die am Anfang zu mir gesagt haben, ich
- 13:06dachte, die konnte mich gar nicht leiden, also.
- 13:12Und ich habe. Also es ist jetzt nicht so, dass
- 13:13sie mich nicht leiden konnten, weil ich Ihnen irgendetwas Böses
- 13:16getan habe, und ich will nicht sagen, ich bin hier der Engel
- 13:18vom Dienst, aber ich habe niemandem irgendwie was
- 13:22Schlimmes getan und darauf basierend haben sie gesagt, Na,
- 13:25die können wir nicht leiden, sondern ich bin halt eine laute
- 13:29Person, ich bin eine offene Person, ich ziehe wahrscheinlich
- 13:32auch die Aufmerksamkeit auf mich, wenn ich einen Raum
- 13:35betrete, weil ich halt einfach offen und direkt auf Leute
- 13:38zugehe und so weiter und. Und das mag für gerade für die,
- 13:43von denen ich jetzt spreche, für viele Frauen erstmal wow, wow,
- 13:49wow, wow, wer bist du, warum kommst du rein und nimmst den
- 13:54Raum so ein, wer denkst du, wer du bist?
- 13:57So ein bisschen und ich glaube, das hat es mir tatsächlich im
- 14:02beruflichen Kontext, aber auch im Freundeskontext oft ein
- 14:06bisschen schwieriger gemacht, da wirklich Freunde zu finden.
- 14:12Weil ich halt diese Eigenschaften quasi habe.
- 14:15Und ich habe nie darüber nachgedacht, diese Eigenschaften
- 14:17abzulegen. Ich bin wie ich bin, ich werde
- 14:19mich dafür niemanden ändern, aber es ist schon bedeutend,
- 14:22dass Frauen das auf einmal als. Ja, Gefahr für sich sehen und
- 14:27auch da würde ich mir gerne wieder die Frage stellen.
- 14:30So wenn das ein Mann machen würde, wäre das dann würden
- 14:33diese Frauen das dann auch als Gefahr sehen?
- 14:34Also ich habe oft das Gefühl, dass das sehr viel projiziert
- 14:37wird von Frau zu Frau und ich finde das Übertriebenst schade,
- 14:42also warum fühlen wir uns von der Energie einer anderen Frau
- 14:49so sehr bedroht, wenn weil die Frau also, das wäre jetzt was
- 14:52anderes gewesen, wenn jetzt jemand im Raum gewesen wäre, ich
- 14:55würde reinkommen, also rein bildlich gesehen, ja, ich würde
- 14:58reinkommen, ich würde die andere Frau rausdrängen, sie
- 15:01rausschieben, die Tür zumachen und dann da sein, ja, dass du
- 15:04dich dann bedroht fühlst, ist eh klar, aber ich komme ja nicht
- 15:08irgendwo rein und mein Gedanke ist, ich nehme einer anderen
- 15:13Frau etwas weg, so und deswegen, es stellt sich mir sehr oft die
- 15:17Frage so warum. Fühlt man sich da irgendwie
- 15:21bedroht? Und das ist ja, wenn wenn
- 15:24Menschen zu mir sagen, ich konnte dich am Anfang nicht
- 15:27leiden und dann habe ich dich besser kennengelernt und dann
- 15:29konnte ich dich leiden, dann war das ja am Anfang einfach nur der
- 15:33eine erste Einschätzung und irgendwas muss ja schlecht
- 15:36aufgestoßen sein, also man, meistens ist ja etwas gefällt
- 15:41mir etwas gefällt mir nicht, ich fühle mich wohl, ich fühle mich
- 15:43nicht wohl, hat ja sehr viel mit einem selbst zu tun, da können
- 15:47ja andere Personen die. Das oft gar nicht beeinflussen.
- 15:50Na klar, wenn jemand irgendwie reinkommt, niemandem hallo sagt
- 15:53und so, ja, da fühlst du dich schlecht und das findest du
- 15:55nicht geil und deswegen findest du die Person dann auch für den
- 15:59ersten Moment nicht geil. Aber selbst wenn jemand viel
- 16:03Energie bringt und erstmal so überfordernd ist, vielleicht für
- 16:07einige auch, dann tendieren wir gerade bei Frauen dazu zu sagen,
- 16:11so wow Stop. Und das ist super spannend, weil
- 16:14wie gesagt, viele dieser Frauen sind heute meine engsten
- 16:18Vertrauten. Und ja, Sie haben mich
- 16:22kennengelernt und bin ja vielleicht gar nicht doch so
- 16:24blöd und haben vielleicht auch gemerkt, so, ich bin nicht da,
- 16:27um irgendwem irgendetwas wegzunehmen, und da stellt sich
- 16:31mir die Frage natürlich, woher kommt das Ganze.
- 16:34Also ich wünschte, ich hätte jetzt eine richtig geile Story
- 16:39für euch und irgendwie auch. In die Richtung so Wow im Job
- 16:46oder auch privat oder sowas. Da gab es eine Situation und ich
- 16:50habe richtig, richtig geile weibliche Solidarität erfahren
- 16:55in dieser Situation und es gab jemanden, der etwas getan hat,
- 17:00was irgendwie mein Leben komplett umgekrempelt hat, aber
- 17:03ich muss tatsächlich sagen, dass.
- 17:07Das habe ich nicht erlebt und das ist einfach die Realität.
- 17:10Ich möchte das gar nicht werten, aber ich habe es noch nie
- 17:14erlebt, gerade jetzt sage ich mal, auch im beruflichen
- 17:19Kontext, dass es irgendwie eine Frau gesagt hat, so Hey, die hat
- 17:26Drive, die hat Bock, die will machen, die will tun und.
- 17:32Die nehme ich jetzt mit und der öffne ich Türen.
- 17:35Also natürlich um Gottes Willen gibt es hier und da Frauen, die
- 17:38mich supported haben, die mir geholfen haben, aber es gab nie
- 17:42so dieser diesen einen Moment, wo jemand wirklich etwas
- 17:49lebensveränderndes quasi für mich getan hat, so ungefähr, und
- 17:53das ist schon. Ja, vielleicht nicht unbedingt
- 17:59traurig, vielleicht aber auch irgendwie traurig, aber
- 18:01irgendwie auch bezeichnend. Es ist bezeichnend dafür, dass
- 18:05wir, glaube ich, als Frauen Angst haben, andere Frauen in
- 18:10die Höhe zu heben, weil wir Schiss haben, dass wir dann
- 18:18automatisch nach hinten fallen, und also kennt ihr so dieses
- 18:24Bild, wenn du. Wenn eine Frau also, wenn eine
- 18:26Frau, ich meine, vielleicht ist das bei Männern auch so, aber
- 18:28ich kann ja eben nur aus der Frauenperspektive sprechen, aber
- 18:30wenn du die Treppen hochsteigst und du bist oben angekommen und
- 18:34dann nimmst du die Treppe mit, damit keiner hochsteigen kann
- 18:37mit dir, und ich weiß, es werden jetzt viele sagen, so hä was
- 18:42Girls, Support, Girls und so ja ja, aber nimm dir mal kurz 30
- 18:50Sekunden Zeit, Horch mal kurz in dich rein, ist es wirklich immer
- 18:55so? Von wem kannst du das 100%
- 18:58behaupten? Und ist es vielleicht nur bis zu
- 19:00einem gewissen Punkt so? Ich stelle es einfach nur mal in
- 19:04den Raum, also ich habe schon beide Sachen erlebt, aber wie
- 19:07gesagt muss ich meine Erfahrung einfach nur sagen, mir hat nie
- 19:13jemand initial irgendwie große Türen geöffnet als Frau jetzt
- 19:21sozusagen im beruflichen Kontext zumindest.
- 19:27Und hat mich mit sich irgendwie hochgezogen.
- 19:29Das habe ich leider noch nie erlebt und ich finde das aber
- 19:33extrem extrem wichtig. Also die Frage ist natürlich,
- 19:37wieso passiert das nicht und woher kommt das und es ist
- 19:42einfach nur weil wir alle so zickig sind und jeder egoistisch
- 19:46ist. Obviously ich glaube nicht und
- 19:49deswegen glaube ich, dass das. Das ein geprägtes Phänomen ist
- 19:55und dass das ein Systemisches, also das System hat, das in
- 20:00diese Bahnen gezogen, und das hat sich so in uns integriert.
- 20:05Das heißt nicht, dass wir nichts dafür können.
- 20:07Ich glaube schon, dass wir solche Dinge verändern können
- 20:10und das und ja dabei immer mit unserem eigenen Handeln anfangen
- 20:14sollten, aber natürlich ist es einfacher irgendwie.
- 20:20Sich in das System zu integrieren und da irgendwie
- 20:22quasi mitzuschwingen und auf jeden Fall hat, das hat das auch
- 20:27einen historischen Kontext. Ich habe mir nämlich
- 20:28aufgeschrieben, dass wir am Ende des Tages, ja jahrhundertelang
- 20:31in einer Ressource in eine Ressourcenknappheit gezwungen
- 20:34wurden, das heißt, es gab ganz, ganz lange nur einen Platz am
- 20:38Tisch für eine Frau, es gab ganz lange nur eine Frau im
- 20:42Führungskreis, es gab ganz lange nur die eine Ausnahme und keine
- 20:45andere als Frau und. Und das bedeutet natürlich
- 20:49absolute Ellbogenmentalität, weil wenn es nur einen Platz
- 20:52geben wird und nur einen Platz gibt, dann will also für eine
- 20:56Frau, dann möchte ich natürlich diejenige sein, weil man ist ja
- 20:59ambitioniert, und das hat natürlich dafür gesorgt, dass
- 21:03man irgendwie das so in sich verankert hat, wenn wenn du nur
- 21:07die einzige in dem Raum bist, ja, dann kannst du nicht noch 5
- 21:12mitziehen. Das geht einfach nicht so
- 21:15ungefähr. Und wenn es nur einen Platz
- 21:17gibt, dann kämpft jeder um diesen Platz und das ist nicht
- 21:20böse, das war eher so ein Überlebensmechanismus, ja, aber
- 21:26ich glaube, dass sich Gott sei Dank die Dinge verändert haben
- 21:29und dass wir mittlerweile Gott sei Dank sagen können.
- 21:32Es gibt nicht nur einen Platz und am Ende des Tages ist es
- 21:35scheißegal, wie viele Frauen an diesem Tisch sitzen und das
- 21:41sind. Das sind Dinge, die sich
- 21:43verändert haben. Aber ich glaube, manchmal
- 21:46verändert sich das System nicht immer direkt mit und wir haben
- 21:49immer noch das Gefühl, dass wir nur als ja nur überleben können,
- 21:56wenn wir irgendwie als besonders und als Einzelperson dargestellt
- 22:01werden. Und das ist, glaube ich, total
- 22:05fatal, weil ich glaube, mit dieser Mentalität kommst du bis
- 22:07zu einem gewissen Punkt. Aber du kommst dann nicht
- 22:10weiter, weil Rate mal, wer dann da oben irgendwo in der
- 22:13Hierarchie auf dich wartet. Eine Horde Männer und als
- 22:17alleinige Frau kommst du da nicht rein, das ist meistens so
- 22:22und deswegen werden wir ja viel cleverer, wenn wir uns als
- 22:26Frauen zusammentun würden, um gemeinsam nach oben zu kommen,
- 22:29aber okay. Sei es mal dahingestellt, woher
- 22:33kommt das denn überhaupt, dass wir immer die tollste, klügste,
- 22:36dünnste, schlauste Frau im Raum sein wollen?
- 22:40Woher kommt das und am Ende des Tages, wenn wir uns mal ein
- 22:44bisschen umgucken, naja, Gesellschaft, Medien,
- 22:48Strukturen, die gehen eigentlich alle dahin, dass du so hart
- 22:55dafür arbeitest, als Frau irgendwo reinzupassen, dass es
- 23:00uns. Und das Gefühl hast, du musst
- 23:02immer doppelt so viel arbeiten als ein Mann und dass du dann
- 23:06das Gefühl hast, wenn du schon alles gegeben hast, dann kann
- 23:11dir, dann kannst du jetzt nicht es zulassen, dass jemand anders
- 23:14dir das wegnimmt. Und ich glaube, das ist noch
- 23:17sehr in uns, dass auch innerhalb der Erziehung und so weiter,
- 23:22dass wir sehr davon geprägt sind mit weiblichen Attributen.
- 23:30Männliche Sphären quasi. Ja, wie soll ich das jetzt
- 23:36sagen, einnehmen zu wollen und dazu gehört natürlich, wenn du
- 23:42auch von den Männern diesen Zuspruch bekommst, dass du dich
- 23:45dann stark fühlst, dass du dich dann von diesem in diesem
- 23:48männlichen Kosmos quasi bestätigt fühlst und.
- 23:52Und ja, wenn da noch 10 weitere Frauen sind, die das Gleiche
- 23:56bekommen, dann ist das nichts Besonderes mehr.
- 23:58Und ich glaube da wurden echt hart quasi dahin erzogen, dass
- 24:04das so sein muss und deswegen konkurrieren.
- 24:06Also das ist immer noch für mich das absurdeste, aber wir
- 24:10konkurrieren um Männer, why warum ich sag's nicht frei, ich
- 24:19stell die Frage noch mal auf Deutsch, warum?
- 24:21Also wir Männer verarschen Frauen haben irgendwie 2 Frauen
- 24:28gleichzeitig, und wer streitet sich am Ende die 2 Frauen, die
- 24:33die 2 Frauen streiten sich um den Mann, der beide im Endeffekt
- 24:36betrogen hat, also hören wir, hören wir uns da selbst zu,
- 24:43checken wir gerade selbst, was abgeht, was passiert dadurch?
- 24:49Also am Ende des Tages die, die davon profitieren.
- 24:51In der Hinsicht sind erstmal die Männer, weil wir machen deren
- 24:54Arbeit, die müssen gar keine Angst haben, dass wir irgendwo
- 24:58auch beruflich da dran kommen, dass wir vielleicht für die
- 25:02irgendwann mal eine Gefahr werden, ja warum, weil wir uns
- 25:06die ganze Zeit selber runterziehen, wir gehen zusammen
- 25:08die Treppe hoch und wir ziehen uns gegenseitig runter, weil wir
- 25:11es nicht ausstehen können, dass Frauen, dass wir parallel die
- 25:16Treppe hochgehen, es ist. Das macht keinen Sinn und ich
- 25:21weiß, es gibt schon sehr, sehr viele Sachen, die dafür also,
- 25:24die wir dagegen tun, um damit das nicht mehr passiert.
- 25:28Und ich glaube, viele würden jetzt auch argumentieren, so hä,
- 25:32das war früher mal so, heute sind wir doch, naja seid bitte
- 25:39ehrlich zu euch selbst. Wie oft seht ihr das noch
- 25:43besonders auch im beruflichen Umfeld, dass es halt eben nicht
- 25:45so ist. Und am Ende des Tages?
- 25:49Wir tun keiner anderen Frau damit eingefallen, wir tun
- 25:52Männern damit eingefallen, weil das macht es uns immer noch so,
- 25:56so schwer und warte ich, ich sag den Satz zu Ende, ich habe
- 26:00irgendwie schlechte Angewohnheit, Sätze zu
- 26:02überspringen, weil mein Kopf schon 33 Sätze weiter ist.
- 26:05Also das macht uns einfach nur so super schwer dahin zu kommen
- 26:11und. Und wir nehmen dadurch den
- 26:13Männern irgendwie auch die Verantwortung beziehungsweise
- 26:16nicht die Verantwortung. Aber wir machen es für Männer
- 26:18einfach einfacher, ja, sie müssen gar nicht uns als
- 26:22Konkurrenz sehen, weil wir uns eine Etage tiefer schon
- 26:26irgendwie zerfetzen und gar nicht die weiter hochkommen
- 26:29sozusagen. Und ich meine das gar nicht als
- 26:33hierarchisch in der Gesellschaft, sondern sagen wir
- 26:35jetzt mal wirklich, wenn wir im Job sprechen und da irgendwie
- 26:38Hierarchien haben, das hast du ja meistens schon allein durch
- 26:40Positionen gegeben. Ja, und das meine ich eher
- 26:44gesellschaftlich, wir wissen und wir hoffen, dass Männer gleich
- 26:47angesehen sind wie Frauen, und trotzdem wissen wir ja auch,
- 26:51dass wir als Frau immer noch teilweise, gerade wenn es um
- 26:55diese 1% Jobs geht. Immer noch doppelt so viel
- 27:00arbeiten und kämpfen müssen wie ein Mann.
- 27:02Aber wenn wir uns schon vorher gegenseitig zerfetzen, dann
- 27:04kommen wir erst gar nicht dahin und deswegen, das ist echt so,
- 27:10so funktioniert das einfach nicht und genauso wie wenn ein
- 27:13Mann 2 Frauen betrügt und dann zerfetzen die sich aber.
- 27:20Die Frage ist natürlich auch hier wieder, warum ist das so
- 27:22und das einzige, womit ich, womit ich mir das erklären kann
- 27:24ist naja, in erster Linie möchte man vielleicht den Mann nicht
- 27:27verlieren. In zweiter Linie ist es
- 27:29natürlich einfacher eine Frau runter zu machen, vielleicht in
- 27:37der Hinsicht als irgendwie den Mann.
- 27:39Weil der Mann natürlich noch mal irgendwie andere Methoden hat.
- 27:42Und eine Frau kann man oft so leicht angreifen, wenn man auf
- 27:46ihr Äußeres geht, wenn man irgendwie sagt, du bist eine
- 27:48Schlampe oder keine Ahnung, was, wir wissen ja alle wie das ist.
- 27:51Ich weiß gar nicht, ob ich das so sagen darf, vielleicht wird
- 27:53das Gepiept, ob ich das Wort so sagen darf, aber ich sage ja
- 27:57schon so viel, aber am Ende des Tages ist es halt eben, glaube
- 28:02ich, dass Frauen das. Dass Frauen andere Frauen eben
- 28:05würdiger sehen und es leichter, gegen sie zu kämpfen ist als
- 28:08vielleicht gegen einen Mann. Und gerade wenn es um
- 28:11romantische Gefühle geht und so weiter und es ist irgendwie so
- 28:14der sicherere Kampf, da eine Frau irgendwie runter zu machen
- 28:18und aber da auch da noch mal. Es ist der absurdere Kampf,
- 28:21warum warum, der Mann hat Mist gebaut mit 2 Frauen und jetzt
- 28:26bekämpfen sich 2 Frauen. Also bitte lass uns noch mal
- 28:29darüber nachdenken, weil das ist absolut die falsche Adresse
- 28:33immer. Her und naja wie gesagt, solange
- 28:38wir uns gegenseitig fertig machen, müssen Männer sich
- 28:41absolut keine Sorgen machen. Aber lass uns doch mal überlegen
- 28:50was wir machen könnten, damit das nicht mehr so ist oder auch
- 28:56dass wir noch mal gucken. Woher kommt also, woher kommt
- 29:03das? Wir haben ja schon gesagt, das
- 29:04ist so ein bisschen auch historisch und und so weiter,
- 29:07aber warum fühlen wir das, warum haben wir das Gefühl, es ist
- 29:13sicherer, irgendwie gegen eine Frau zu haten und warum haben
- 29:16wir das Gefühl, wir können uns da vielleicht mehr behaupten
- 29:20oder ähnliches und warum haben wir überhaupt das Gefühl, dass
- 29:26dass eine Frau eine größere Gefahr darstellt und.
- 29:29Das wir sehen das oft, sagen wir mal, im privaten und im Alltag.
- 29:33Ich habe mir das hier so aufgeschrieben, die Frau, die
- 29:39wir sehen, wird oft dargestellt als die.
- 29:41Die also oft aussehen, Beziehung, Lifestyle,
- 29:45Aufmerksamkeit, das sind halt alles oft Dinge, die dazu
- 29:49führen, dass irgendwie Konkurrenz im Kopf entsteht und
- 29:53Neid entsteht und so weiter und das kann, das ist oft nicht
- 29:57realistisch, vergleichbar mit einem Mann sozusagen.
- 30:00Also keine Ahnung, wenn jetzt ein Mann Porsche fährt, macht
- 30:05das was mit dir, berührt dich das irgendwie.
- 30:09Wahrscheinlich nicht. Aber wenn du eine Frau siehst,
- 30:15die aus einem Porsche aussteigt und da irgendwie so denkst, so,
- 30:20und dann auch noch hohe Schuhe an hat und selbstbewusst da
- 30:23rauskommt, dann triggert das Frauen irgendwie, das Triggert
- 30:27uns, da machen wir uns nichts vor, das ist einfach so, das
- 30:29Triggert uns und deine Gedanken gehen sofort dahin.
- 30:32Aha bestimmt das Auto von Ihrem Mann, von Ihrem Bruder, von
- 30:35Ihrem Vater, wisst ihr sofort. Hat man das Gefühl, man muss
- 30:40dieses Zurschau stellen von Erfolg?
- 30:43Das ist am Ende, man muss dieses Zurschau Stellen, von Erfolg
- 30:47direkt begründen mit etwas, was nicht die eigene Arbeitsmoral
- 30:53ist. Und das ist wirklich, wirklich
- 30:57absurd, dass das so ist. Und dann, sie ist zu
- 31:00selbstbewusst, was reflektiert das, das reflektiert ja meistens
- 31:03einfach nur, ich wäre auch gerne so selbstbewusst, ehrlicherweise
- 31:07und. Und das ist am Ende des Tages
- 31:13alles, was wir so sehen und sagen.
- 31:16Anderen gegenüber ist meistens eine Reflexion von uns selbst.
- 31:20Das ist meistens ein Vorhalten von uns selbst, weil wir sehr,
- 31:24sehr oft uns Dinge angucken und sehr, sehr oft, vielleicht gerne
- 31:29selber in der Situation wären und nicht sind, und deswegen
- 31:33müssen wir etwas finden, was daran nicht stimmen kann.
- 31:38Weil es kann ja nicht sein, dass jemand anderes sich in der
- 31:40Situation befindet und wir nicht.
- 31:44Und das ist einfach etwas, wo wir ganz, ganz ehrlich zu uns
- 31:54sein müssen. Und ich bin mir sicher, da kann
- 31:56sich keiner rausziehen, ich kann mich da auch nicht rausziehen,
- 31:58um Gottes Willen, mit Sicherheit, gerade wenn man,
- 32:01wenn man irgendwie für etwas so hart arbeitet und sich so denkt,
- 32:05so, ja das. Sagen wir, jetzt nehmen wir
- 32:08Podcast Beispiel ja, ich mache hier einen Podcast.
- 32:10Ich ziehe das alles alleine durch, ich habe keine großen
- 32:12Agenturen hinter mir, blablabla, wenn ich jemanden sehe, der im
- 32:15Podcast erfolgreich ist und dann ein bisschen mehr Informationen
- 32:18dazu habe. Ja gut, guck mal, die hat ein
- 32:20Team von 5 Leuten, die hat eine Agentur dahinter, die bewerben
- 32:24das alles blablabla warum, warum kann ich nicht einfach da stehen
- 32:28und applaudieren und sagen, das ist einfach geil und die macht
- 32:33das richtig und. Und der Person das gönnen.
- 32:36Ja, weil das manchmal einfach schwer ist, weil man so viel
- 32:39arbeitet und wenn man so viel reinsteckt und sich einfach
- 32:42denkt, so Mann, ich will auch schon da sein, aber was wir oft
- 32:46nicht sehen, die Person war auch schon mal an dem Punkt, jeder
- 32:50hat schon mal angefangen, ja, jeder hat schon mal angefangen
- 32:54und keiner war einfach so, Boom fertig, ready, jeder hat am
- 32:59Anfang Scheiße gefressen, egal in was für einer Hinsicht.
- 33:02Wir aber sehen von den Menschen immer nur die Momente, wo es gut
- 33:06läuft, weil dann werden sie auf einmal für uns greifbar.
- 33:10Jeder hat am Anfang Scheiße gefressen, denkt immer daran und
- 33:15wir müssen alle am Anfang Scheiße fressen, damit es am
- 33:19Ende irgendwie geil werden kann. Lauf durch Scheiße, wischt dir
- 33:24die Scheiße ab und dann lauf weiter, das ist doch geil und so
- 33:28muss das doch sein und. Und ja, also ich glaube, dass
- 33:33das wirklich ganz viel damit zusammenhängt, dass ein System
- 33:39am Ende wirklich ganz, ganz lange Frauen gegenseitig
- 33:44ausgespielt hat, weil das Halt den anderen umliegenden geholfen
- 33:49hat. Ja, also auch du musst nicht mal
- 33:51nur Männer sein, auch Frauen in Führungspositionen habe ich auch
- 33:56schon erlebt, spielen Frauen gegeneinander aus, das.
- 34:00Damit die keine Gefahr für diese Frau sind.
- 34:03Ja, das gibt es alles und ja, am Ende des Tages, wir wollen ja
- 34:09nicht nur hier rumheulen und sagen, so, Hey, das gibt es
- 34:11alles und ist alles so unfair und keine Ahnung, was bin ich ja
- 34:14gar kein Fan von, aber wir müssen ja auch sagen, das ist
- 34:18die Realität, es gibt immer natürlich um Gottes Willen, das
- 34:21heißt nicht, dass 100% der Frauen so sind.
- 34:23Ich glaube auch, dass man sehr viel auf dem Weg lernen kann,
- 34:27auch sich sehr viel reflektieren kann und so weiter und dass es
- 34:34da sehr, sehr viele reflektierte Menschen gibt.
- 34:37Und Gott sei Dank, wie gesagt, haben sich ja gewisse Dinge
- 34:40verändert, und jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum haben
- 34:45wir das Gefühl, wir müssen gegen die stärksten, klügsten, gegen
- 34:49wunderschöne Frauen arbeiten und was?
- 34:52Warum ist nicht die Lösung, dass wir uns zusammentun, mit genau
- 34:55diesen Frauen, so simpel es kann so simpel sein, also sagen wir
- 35:02frauennetzwerke, sagen wir Mentoring, sagen wir co
- 35:07Gründerinnen und oder female let businesses alles das, wo Frauen
- 35:14zusammenkommen können, Ihre stärken vereinen können und
- 35:18dadurch gemeinsam weiterkommen. Es gibt nicht mehr nur diese
- 35:25eine Frau im Raum, die weiterkommt.
- 35:28Wie wäre es oder wie krass wäre es und wie geil wäre es, wenn
- 35:33wir als Frauen gemeinsam weiterkommen, wie Crazy wäre das
- 35:38und wie cool wäre das, wenn du schon etwas erreicht hast und
- 35:43anderen Frauen helfen kannst und die mitziehen kannst.
- 35:46Du verlierst nichts dadurch. Du verlierst nichts.
- 35:51Ich bin der festen Überzeugung davon, dass jeder Mensch eine
- 35:55eigene Marke ist und dass jede Company davon getrieben ist, wie
- 36:01viele gute Menschen diese Company quasi.
- 36:07Wie heißt das Ah Wort verloren, vergessen, nicht bewirtet.
- 36:15Ich hab die ganze Zeit bewirtet im Kopf, warum auch immer, also
- 36:17wie viele Menschen. Gute Menschen und geile
- 36:21Charaktere diese Company quasi als Mitarbeiter hat, darauf
- 36:27kommt es doch am Ende an und das ist doch viel, viel geiler, wenn
- 36:31sich diese geilen Menschen, diese schlauen Köpfe gemeinsam
- 36:35als Team zusammentun und gemeinsam besser werden.
- 36:40Es muss niemand zurückbleiben, ja du.
- 36:45Du musst niemanden kleiner machen, damit du größer wirst.
- 36:48Das war noch nie der Weg. Das ist eine der hässlichsten
- 36:52Charaktereigenschaften, die man haben kann, weil das bedeutet im
- 36:56Umkehrschluss nur, du bist gar nicht so toll, wie du denkst.
- 37:00Denn wenn du andere runter machen musst, um dich selber in
- 37:05ein Spotlight zu bringen, dann. Und dann hast du gar keine guten
- 37:08Eigenschaften, dann hast du gar keine, gar nicht so gutes und so
- 37:12viel Wissen über eine Sache oder Ähnliches, das war noch nie
- 37:17cool, das war in der Schule nicht cool, ja, sich als Gruppe
- 37:21zusammen zu tun und andere runter zu machen, das ist im Job
- 37:25nicht cool, das ist generell im Freundeskreis nicht cool, egal
- 37:28wie alt man ist. Das war noch nie in Ordnung, das
- 37:30war noch nie cool und das hat nie lange gehalten, es hat nie
- 37:35lange gehalten, weil Gasward. Am Ende setzt sich Charakter
- 37:39durch. Guter Charakter, vor allen
- 37:41Dingen am Ende setzt sich wirkliches Wissen durch, auch
- 37:45wenn wir oft Leute und Trust and Bill Leave habe ich schon viel
- 37:49gesehen, Menschen in Führungspositionen sind, wo du
- 37:52denkst, so was hast du in der Führungsposition verloren, was
- 37:57also was machst du da? Du hast keine Ahnung, wie man
- 38:00Menschen führt. Manchmal sitzt du da und hast
- 38:05keine Ahnung von deinem eigentlichen Job.
- 38:06Also wie seid ihr dahin gekommen, aber das ist alles
- 38:08endlich, das ist alles endlich und auch da muss man gucken, ist
- 38:14das dann das richtige Umfeld, in dem ich mich aufhalte und.
- 38:19Wie gesagt, es war noch nie cool, andere fertig zu machen,
- 38:23um selber zu glänzen. Dann hast du einfach den Drive
- 38:26nicht und das Wissen nicht, wie du dich mit deiner Profession,
- 38:31mit deinem Wissen, mit deinem USP, mit deinem Charakter nach
- 38:34vorne bringen kannst. Ja, und das muss ehrlich gesagt
- 38:39sein und am Ende des Tages, wie gesagt.
- 38:41Weibliche Konkurrenz ist kein Naturgesetz.
- 38:43Es ist nirgendwo verankert, dass das so sein muss, sondern wir
- 38:47können das mit unseren Entscheidungen und mit unseren
- 38:50Handlungen verändern, und wir sehen das sehr viel, wie gesagt,
- 38:55durch Frauennetzwerke und so weiter aber ich muss auch
- 38:58gestehen, manchmal ist es auch einfach nur eine Tarnung,
- 39:01manchmal ist es einfach nur eine Tarnung und manchmal tun Leute
- 39:05auch so, ja und Frauen, Girls, Support Girls und wenn es drauf
- 39:08ankommt, supporten sie einen Scheißdreck.
- 39:11Also auch das. Auch da muss man sich
- 39:13Bewusstsein, selbst wenn es ein Frauennetzwerk ist oder was auch
- 39:17immer, wenn es darauf ankommt, dann siehst du erst, ob das
- 39:22wirklich so ist oder nicht und dann muss man auch einfach sagen
- 39:25okay, dann ist das auch da nicht das richtige Umfeld für mich,
- 39:28aber es gibt auch Trust me so geile, so geiles Umfeld, so
- 39:33geile Frauen gerade erst kürzlich habe ich.
- 39:38Jemanden kennengelernt und die kennt mich noch nicht lange und
- 39:42das sind echt so wo man denkt, so, ja die müsste das überhaupt
- 39:46nicht für mich machen, aber die supported mich wenn ich nicht im
- 39:50Raum bin redet sie gut über mich und sorgt dafür, dass mein Name
- 39:55in den richtigen Momenten gedroppt wird und das.
- 39:59Leute, das ist Gold wert, denn genau darauf kommt es an, wenn
- 40:03Menschen nur gut über dich reden und deine Vorteile zum Vorschein
- 40:06bringen. Wenn du selber im Raum bist,
- 40:09damit du das auch mitkriegst, dann ist das schon nice, aber
- 40:12wenn Menschen über dich sprechen in einem Raum, in dem du nicht
- 40:16anwesend bist, das ist Girls Support Girls, das ist Female
- 40:22Empowerment und Like, das ist ja das.
- 40:28Das ist Zusammensein als Frauen, und das ist das geile.
- 40:33Und das passiert noch zu wenig. Das müssen wir mehr fördern und
- 40:37da müssen wir dafür sorgen, dass wir nicht in diese Strudel
- 40:43kommen, weil am Ende des Tages die gefährlichste Gegnerin einer
- 40:46Frau ist, sie selbst. Es ist einfach so, du bist die
- 40:51gefährlichste Gegnerin von dir selbst, du.
- 40:55Du musst an dir arbeiten, damit du dieses Mindset veränderst.
- 40:59Und dann sind diese Netzwerke an Frauen auch so, so so viel Gold
- 41:05wert. Also das kann ich immer nur
- 41:06wieder sagen, Solidarität ist keine Schwäche, ey, das ist, das
- 41:10ist wie gesagt die mächtigste Waffe, weil das wird immer
- 41:13wieder auf dich zurückkommen, das wird immer wieder auf dich
- 41:17zurückkommen und wenn nicht, dann ziehst du weiter und suchst
- 41:21dir eine andere Gruppe von Frauen und das.
- 41:25Ich bin davon überzeugt, dass das nicht vergebens ist und dass
- 41:29das nicht ausgestorben ist. Und ja, am Ende des Tages kann
- 41:34ich nur sagen, vielleicht überlegst du noch mal.
- 41:38Wann hast du das letzte Mal eine Frau verurteilt und warum und
- 41:43was hat das Selbstbewusstsein einer anderen Frau, was hat der
- 41:45Erfolg einer anderen Frau, was hat die Geschichte einer anderen
- 41:50Frau, was hat die? Die Partnerschaft einer anderen
- 41:53Frau. Was hat die Ehe einer anderen
- 41:55Frau, was hat die Mutterschaft einer anderen Frau, was hat das
- 41:58in dir ausgelöst und warum hast du empfunden oder warum hast du
- 42:05dabei nichts Positives empfunden?
- 42:07Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen, und das ist der
- 42:10Ansatz, den wir gehen müssen, wenn wir an uns selber arbeiten
- 42:14wollen, dafür bin ich total überzeugt und vielleicht
- 42:17Challenge du dich einfach mal diese Woche selber und.
- 42:20Und sag es einer Frau einfach ganz random, was du an ihr
- 42:27schätzt und warum du sie bewunderst.
- 42:30Und das ist überhaupt nichts Schlimmes, jemanden zu bewundern
- 42:34und zu sagen, Wow, ich habe deinen Struggle dahin gesehen
- 42:38und das ist bewundernswert und ich arbeite dafür, dass ich das
- 42:42auch hinbekomme. Das ist wahrer Support von
- 42:46Frauen für Frauen, so ja und ja. Vielleicht schickst du diese
- 42:51Folge auch einfach mal einer Frau, wo du sagst, Hey, du
- 42:58solltest es unbedingt hören, oder?
- 43:03Ja, ich weiß, dass du so bist und deswegen will ich, dass du
- 43:06das hörst. Also in jeglicher Hinsicht ja,
- 43:10weil auch wenn ihr mich supported, bedeutet das Girls
- 43:13Support Girls und ja. Deswegen ist mir das so wichtig
- 43:17ehrlicherweise, dass ich eine Community von Frauen hier
- 43:22Vereine, die nicht diesen Neid verspürt und die, die sich nicht
- 43:28zu schade sind, jemanden zu supporten, der gerade wirklich
- 43:31alles gibt für seinen Traum, für seine Arbeit, für seine Familie.
- 43:40Ihr macht euch nicht kleiner, indem ihr andere groß macht und.
- 43:44Und ich bin davon überzeugt, dass andere das auch bewusst
- 43:49wahrnehmen und euch genauso supporten werden.
- 43:52Und wenn ihr merkt, dass dieser Mensch nicht so ist, dann ist
- 43:54daran auch nichts falsch zu sagen.
- 43:56Okay und trotzdem kann ich das bewundern und es hat mir
- 44:00vielleicht jetzt nichts gebracht und es muss auch nicht immer mit
- 44:03einem Hintergedanken sein, also es muss nicht immer dir sofort
- 44:06auch was bringen, ja, darum geht es ja nicht, aber wenn du
- 44:09merkst, dass diese Person nicht diesen.
- 44:13Support in sich trägt dann wie gesagt Zieh weiter.
- 44:16Es ist in Ordnung, du wirst eine andere Person finden, auf die
- 44:19das zutrifft und das ist doch dann auch in Ordnung und schön
- 44:23und von daher Ladies supportet euch gegenseitig, macht euch
- 44:28nicht runter und wenn euch das hier gefällt mit meinem neuen
- 44:32Setting habt ihr gesehen, ich mache jetzt mehr von meinem
- 44:35Wohnzimmer aus und ich finde, dass.
- 44:39Ja, ganz nice darf man auch mal so sagen.
- 44:41Ich bin total stolz darauf, was ich hier leiste, was ich hier
- 44:44geschafft habe und wenn ihr auch stolz auf mich seid und wenn ihr
- 44:49das ganze supporten wollt und wie gesagt, das ist ja nichts
- 44:52wildes und nichts Verrücktes dann.
- 44:54Teilen, Liken, kommentieren, Glocken anmachen, abonnieren,
- 44:58das tut euch nicht weh, das kostet euch 3 Sekunden und mir
- 45:01würde das extrem extrem helfen, wenn wir diese Reichweite hier
- 45:05weiter aufbauen können. Gemeinsam, ihr wisst Bescheid,
- 45:08mehr geile Gäste, mehr Crazy Sachen und noch mehr geilere
- 45:13Themen also von daher. Support ist kein Mord, sagt man
- 45:18so schön. Sharing ist Caring, sagt man so
- 45:20schön, und es sollten nicht einfach nur irgendwelche
- 45:24Sprichworte sein, sondern lasst uns das mehr leben und wenn ihr
- 45:27niemanden in eurem Umfeld hat, der das tut für andere Frauen,
- 45:32dann seid einfach die ersten und zieht die Leiter nicht mit euch
- 45:36hoch, lasst andere noch mit euch hochkommen, aber manchmal
- 45:39braucht es einfach Menschen mit Vorbildfunktion, Frauen mit
- 45:42Vorbildfunktionen und was spricht dagegen, dass ihr die
- 45:45ersten seid? In diesem Sinne lasst die Sonne
- 45:49in eure Herzen. Happy Day bis zum nächsten Mal.