Latest / Fit Mom Club / Unsere Geburtsberichte- Hausgeburt, Krankenhaus, Hebammenkreisaal
Transcript
- Paty: Hallo ihr Lieben, hier ist Patti. Ich wollte hiermit eine Triggerwarnung aussprechen. Für alle, die sich vielleicht bei dem Thema Geburten nicht so wohl fühlen, vielleicht selbst vor einander stehen. Wir werden hier auf jeden Fall über unsere Geburten sprechen. Es sind zwar keine krassen Horrorstories zum Glück, aber trotzdem, damit ihr einfach auch wisst, worauf ihr euch einlasst hier. Für alle, die jetzt weiterhören, ich hoffe euch gefällt der Podcast. äh, ja, es ist ja Freitag und gestern kam leider keine Folge raus, weil wir es einfach manchmal nicht so schaffen, wie wir es planen, weil es echt nicht einfach ist, kinderlos einen Podcast auszunehmen. Es steht immer sehr, sehr viel Organisation im Hintergrund. ⁓ Lena: Ja, ja, voll. Paty: ab nächster Woche wird es auch den Podcast am Samstag geben und nicht mehr am Donnerstag. Also schaltet ein und wir freuen uns auf euch. Lena: Ja. Paty: Und heute bin ich auch noch bisschen später gewesen als geplant. Wir wollten eigentlich Viertel vor A9 anfangen und dann war es eine halbe Stunde später, weil ich habe heute Morgen schon so einen Marathon hinter mir mit den Kiddies. Die wollten nicht in die Schule, nicht in den Kindergarten. Lena: Aber du bist nicht mehr alleine, oder? Ja. Paty: Neh Max war heute früher zur Arbeit. Dann müsste ich die hinbringen. Wir versuchen schon, dass er die meistens morgens wegbringt und ich sie mittags abhole. Aber heute ging es nicht anders. Und auch die letzte Woche habe ich sie immer wieder gebracht, weil er auf Montage war. Genau, und die wollten halt absolut nicht in die Schule, nicht in den Kindergarten. Aber ich wollte sie jetzt auch nicht zu Hause lassen. Und dann habe ich Lena: Ja, ja gut, dann ist das doch wieder. Ja. Mhm. Paty: schreiende Kinder fast ins Auto buxiert. Und es war auch immer so, die haben sich abgewechselt. hat der eine, dann der andere. Und wollten sich nicht umziehen und nicht anziehen. Lena: Dass man da schon mental, wie durch man das schon mental, teilweise in der Früh, das Gefühl hat, ist alles schon aufgebraucht von Geduld und so weiter, direkt schon in den Morgenstunden. Die haben das aber zurzeit auch voll oft. So, ich will nicht in den Kindergarten gehen und so und auch ausraste auch. Und die freut sich übelst, Wochenende, ist kein Kindergarten, nee, ist kein Kindergarten, so. Dann freut sie sich übelst. Und irgendwie, als sie noch zur Grippe gegangen ist, war das überhaupt gar nicht so ein Stress. Und seitdem sie halt einfach drei ist und in größeren Gruppe. Paty: Ja. Lena: ist so oft ein Stress. Eigentlich hoffe ich, dass es besser wird, aber wenn ich jetzt höre, deine Kids sind älter und das Gleiche, dann glaube ich, bleibt es. Ja. Paty: Es ist aber auch irgendwie eher bei mir so. Bei Max ist es fast nie so. Oder bei mir beide die fertig machen geht es tatsächlich. Aber wenn ich alleine bin, dann werde ich richtig herausgefordert. Und ich weiß auch, dass es denen gut geht. Also wenn ich die abhole, wollen die nicht mehr gehen und dann war es Lena: Mhm. uns. Natürlich. Paty: Doch, ganz schön toll. glaube, das ist morgens oft einfach die Hemmschwelle. Verstehe ich auch total. Dieses Aufstehen und dass man halt zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein muss. Auch ein bisschen dieses Funktionieren, sich umziehen müssen und so. Und natürlich auch dann, also bei denen ist es jetzt nicht so laut. Der Große ist auch in der Kleinen Klasse und der Kleine ist in einem Kindergarten, wo die auch sehr ruhig morgens starten. Genau, dann so Drama, dann wollte er Fußballsachen anziehen, aber das T-Shirt war dann zu groß und das andere habe ich nicht gefunden. Lena: Mmh. Paty: Ja, also die Nachbarn, die da haben schon gedacht, das geht schwind. Lena: Ich geb uns das auch. Ich weiß nicht wie. Ich glaube, was die sich manchmal denken, wie Kinder ausrasten und so, was dazu geht. Das ist eine ganz simple Unterhaltung. Man hat die falsche Jacke ausgesucht oder genau, Apfel falsch geschnitten. Ja, bei uns ist auch das Klamottendrama. Teilweise, wir haben Sommer, und dann, wenn es so leicht bewölkt ist, braucht sie eine Wollmütze. Dann flippt sie aus, wenn sie keine Wollmütze kriegt. Ich denke mir, du brauchst keine. Es ist so warm. Ja. Paty: Da hast du einfach den Apfel falsch durchgeschnitten. Wobei, denke ich, dann sollte ich halt anziehen und das halt selbst spüren. Lena: Genau. das ist dann eben teilweise, du läufst ja einfach dann Vogelwild raus, weil im Endeffekt so, man muss sich wegen allem krass diskutieren, weil so stibt ja keiner davon, wenn sie dann halt eine dicke Mütze an hat, so wie sie die halt ausziehen, wenn es zu warm ist. Aber manchmal, ja, wegen was man dann teilweise mit so Toddlern diskutiert. Ja. Paty: Ja, und das ist auch das, ich knallhart unterschätzt habe, als ich noch keine Mama war und nur Erzieherin. Ich habe mich manchmal gefragt, warum schaffen es manche Eltern nicht, einfach pünktlich zu kommen. Ja, jetzt weiß ich, was man schon dahinter steckt. Oder auch Mütter, die natürlich dann... Lena: Mhm. Mhm. Das kommt erst nach dem ... Genau. Es ist nicht leicht. Ja. Paty: Arbeiten oder Eltern, arbeiten und die, manche sind sich das gar nicht bewusst, was eigentlich schon im Vorfeld alles gelaufen ist und das man eigentlich schon so ist für den Tag. Lena: Ja. Passend zu dem, was wir neulich gepostet haben, die Folge, was wir von Mamas dachten. Dass man denkt, bring dein Kind pünktlich. Man hat gar nicht im Schirm, dass die seit Ewigkeiten wach sind, dass man Tausend Wutausbrüche begleiten musste. Weiß man dann erst im Nachhinein. Paty: Ja, und wenn man so ein schreiendes Kind ins Auto boxiert, das ist dann halt auch so die Frage. Lena: Voll krass. Ja, Rocky, der ist jetzt neun Monate einfach. Paty: Krass. Du warst doch eben gerade schwanger und hast doch gerade gesagt, dass du schwanger bist. Lena: Genau, für mich ist es so krass, ich das Gefühl hab, ich war eben erst schwanger oder die Geburt war ja erst, oder wie kann das schon neun Monate sein? Oder wie kann das schon so groß sein? Der schon so groß, der ist gefiltert. Genau, der ist schon so 1,60 wie ich. Und gleichzeitig, wenn ich an die Geburt denke, dann kommt die mir 100 Jahre her vor. Wie ist das bei dir? Kommt die Geburt auch? Ja. Paty: Ja, also manchmal habe ich so das Gefühl, dass ich noch immer nicht alles gefühlt verarbeitet habe. Aber andererseits, wenn ich mich auch an die Geburt erinnere, es verschwimmt halt. Und ich glaube, das ist auch bewusst so, dass man einfach super viel vergisst. Sonst würde man wahrscheinlich viel weniger Kinder auf der Welt haben oder viel weniger Menschen haben. Lena: Mhm. Ja. Ja, kannst du dich noch an das Gefühl erinnern, wie es ist, wehen zu haben, wie sich eine Wehe anfühlt? Ja. Paty: Wenn ich meine Tage habe oder wenn ich krasse, ich sag mal, wenn so ein Pups quersteckt. Wenn es so weh tut, weiß nicht, ob du es so hast. Ich hab das selten zum Glück. Oder wenn ich irgendwie keine Antrainierte habe und wieder so mal so einen Krampf im Bauch auch hab, also so ein Bauchmuskelkrampf. Oder irgendwie, ja, wie kann man es vergleichen? Ich bin jetzt auch schon lange nicht mehr auf den Steißbein gefallen, aber... Lena: Ja! Mhm. Es ist total schwierig, das zu vergleichen. Ja, weil jede Frau... Paty: Ich bin vor der Geburt mal auf den Schleißbein gefallen und das ist so ähnlich der Schmerz. Lena: Ja, ich find ... Also, ich hab nichts im Alltag, was ich vergleichen kann mit dem, wie sich Wehen anfühlen. Und ich find's auch jetzt wieder total schwierig greifbar, wie sich so eine Wehe anfühlt. Aber es ist halt einfach, dass so so eine unfassbare Kraft durch den Körper geht. Und ja, der Bauch halt einfach krampft. Voll schwierig ... zu beschreiben. Ich hatte auch so ein Reel hochgeladen, dass die Leute beschreiben sollen, wie fühlt sich das so. Paty: Mmh. Lena: Ich die Wehen Das war so unterschiedlich. glaube, jede Frau empfindet den Schmerz unterschiedlich oder zeigt sich anders. Manche haben geschrieben, wie die Periode nur viel stärker. So empfand ich das gar nicht. So fühlt sich meine Periode nicht an. Also auch nicht in leicht, sondern ... finde, so einen Perioden ziehen ist mich was ganz anderes, wie sich die Wehen angefühlt haben. Aber schon ziehen, Krampfen aus, so Mischungen aus Krampf ziehen. Ja. Paty: Hmm... Ja, das ist Ja, und auch irgendwie meine Mutter meinte immer so, als würde man auf den Steißbein fallen. Und ich finde auch, ich dachte früher irgendwie immer, vielleicht ist es auch von Frau zu Frau unterschiedlich, dass die Presswehen schmerzhafter sind. Für mich haben aber die Presswehen gar nicht schmerzhaft angefühlt, sondern es war einfach halt eigentlich auch fast ein bisschen ekliges, so ein richtig krasses Druckgefühl. Lena: Mhm. Nein, nein. Paty: dass du halt voll pressen musst. Vielleicht war so, sag ich mal, der Scheideeingang und so was, das wird halt extrem gedehnt, das war jetzt auch nicht unangenehm. Aber ich fand, der krasseste Schmerz, und das war auch nicht so ein Schmerz wie, wenn du hinfällst und dir die Haut aufschlägst oder so, sondern das ist ja so ein innerlicher Schmerz. Ähm, ja. Lena: Ja. Ja. Also kurz, wenn hier Schwangere zuhören, das ist alles aushaltbar. Paty: Man ist da so im Fokus und so irgendwie... Lena: Ja, genau, natürlich sagen wir Schmerz, aber es soll keine Angstmacherwolke sein, sondern mehr als Erfahrungen teilen, wie man sich das vorstellen kann. Also macht euch keinen Stress, dass es das schlimmste Event eures Lebens wird oder so, sondern es ist ja, es ist intensiv, ja, so. Paty: Ja. Das Wichtigste ist halt, ja, und das Wichtigste ist einfach, dass man nicht verkrampft oder loslässt und eigentlich auch die Wehe, wie sagt man, als eine Welle sieht und sich nicht so in den Schmerz hineinbegibt, sondern einfach das mitnimmt und mit damit arbeitet und halt einfach locker lässt, ja. Lena: Ja, was bei mir ... ... unter der Geburt war es bei mir ... Ich war ja in der Badewanne und auf dem Bett. Und das war halt immer so, dass eine Wehe gekommen ist. Meine Hebamme hat auch ... Ich hatte erst so einen Wehenkamm in der Hand. Dann die Hebamme gesagt, soll den wegtun. Wenn ich den drücke, bringe ich zu viel Spannung in meinen Körper. Ich soll mich während der Wehe entspannen. Das Baby soll ja weitergeschoben werden. Dann soll ich entweder ihre Hand nehmen oder die von meinem Mann und schauen, dass ich den Rücken rund mache. Und so, man kann sich das ja vorstellen, wenn einem irgendwas weh tut, dann zieht man sich vielleicht so in eine bestimmte Richtung, Zusammen in so, aua, ne? Und ich hab mich halt dann immer so, eher so gestreckt in so ein Hohlkreuz, weil das halt so natürlich für mich war, dass man so den Schmerz so entkommen will, ne? Und ich sollte mich halt aber immer einfach rund machen und ... ja, halt einfach das zulassen, ne? Reingehen, nicht versuchen, irgendwie zu entweichen, versuchen locker zu machen und das ... anzunehmen. Und das ist gut, finde wenn man eine Hebamme hat, die einem immer wieder daran erinnert. Jeder wehe, macht es so, macht es so, macht es so. Das hat mir geholfen. Paty: Mh. No. Wie waren deine beiden Geburten im Vergleich? Erzähl mal. Lena: Also, ich hatte eine Krankenhausgeburt und eine Hausgeburt. Und beide Geburten waren schön für mich, aber meine erste Geburt war halt interventionsreicher. Und die zweite Geburt halt nicht. Also, ähm ... Ich war, ähm ... bei der ersten Geburt ... ein paar Tage drüber. Und wenn man ja dann ein paar Tage drüber ist, muss man, das ... Also, muss man alle zwei Tage zum Frauenarzt. Und wenn das dann auf den Wochenendtag fällt, geht man in die Klinik. und ich in die Klinik gegangen, vier Tage drüber oder so was. Dann hat die Ewigkeiten mein Bauch ausgemessen oder das Baby ausgemessen. hat die Ärztin gesagt, du bist ein Tage über ET, man kriegt das Baby nicht komplett auf den Ultraschall drauf. Die Größe vom Baby wird hochgerechnet. Es kann sein, dass man sich verschätzt. Aber sie hat gesagt Klar kann sein, dass ein bisschen verschätzt ist, aber ich hab dein Baby jetzt auf 4,4 Kilo gemessen. Was hat denn deine Ärztin gesagt? Und ich hab gesagt, meine Ärztin hat mich letztes Mal vor zwei, drei Monaten ausgemessen. Die hat das hochgerechnet und hat gesagt, ja so 3,6. Und ich ja, sie kommt halt auf 4,4 Kilo. Und das halt, wenn das Baby wirklich so groß ist und ich jetzt vier Tage halt drüber bin, so, ja, wäre wichtig, dass man dann halt vielleicht ab Tag 7 dann auch einleitet und so, weil sonst wird das Baby zu groß und war auf einmal so dieser Stress im Kopf, ⁓ Gott, mein Baby ist total riesig. Ich muss wahrscheinlich eingeleitet werden. Dass man gar nicht so wartet, bis es von alleine losgeht, sondern dass man dann eigentlich, wenn man eine natürliche Geburt machen möchte, lieber einleitet. Weil sie hat gesagt, wenn das Baby über 4,5 Kilo wiegt, dann raten sie schon extrem dazu, einen Kaiserstedt zu machen. Bei über 4 Kilo bieten sie es an als Option. Und bei über 4,5 sagen die schon eher, dass man es auf jeden Fall machen soll, auch wenn man immer selber entscheiden darf. Und für mich war das dann so, oh Gott, mein Baby wiegt heute 4,4 Kilo. Kann sein, dass es bald 4,5 Kilo wiegt und ich dann sofort einen Kaiserschnitt machen muss und ich es nicht mal probieren kann. Oder es egoistisch wäre, das zu probieren, das dann natürlich auf die Welt zu kriegen. Dann war ich schon so im Stress drinnen. Und dann bin ich halt noch zum Frauenarzt gegangen, 7 Tage drüber und hab halt mit ihr geredet und sie hat dann auch noch mal das Baby gemessen. hat das Baby auf 3,8 Kilo gemessen. Also ganz andere Zahl, ne? 600 Gramm Unterschied. Und dann hat sie aber gesagt, so ja, so kann es auch ins Krankenhaus gehen und Einleitungen machen. Und dann bin ich ins Krankenhaus gegangen und habe diesen Rizinus Cocktail als Einleitung bekommen. Und es ist halt so, ich habe mich halt vorher auch, also natürlich habe ich einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht, aber ich sage es ehrlich, im Geburtsvorbereitungskurs habe ich bei dem Thema Einleitung oder Kaiserschnitt eher halbherziger zugehört, weil ich mir halt dachte, ja, passiert bei mir halt nicht. Oder ich weiß gar nicht, wie sehr über Einleitungen geredet worden ist. Paty: Mhm. Lena: Genau, weil man immer von sich die Vorstellung hat, ganz normal natürlich Geburt und ... dass diese Themen vielleicht nicht so interessant sind. Ich wurde dann eingeleitet, was mir nicht bewusst war, dass bei Geburten, wenn man eingeleitet wird, dass es zum Wehensturm kommen kann und dass eine Intervention nach der anderen kommt. Bei mir war es dann so, Einleitung, dann sehr starke Wehen gehabt, fast ohne Pause direkt schon. Und davon so übermannt worden. Dann hatte ich Schmerzmittel bekommen. Dann hat die gesagt, jetzt kannst du nicht noch weiter dieses Schmerzmittel bekommen. Wir müssen Pause machen. Dann habe ich wieder versucht, alles weiter zu veratmen. Aber ich war halt bei 3 cm oder so und war schon fix und alle und hatte schon mehrere Stunden diese Wehen mit so kurzen Pausen. Und dann habe ich irgendwann gesagt ... Weil sie gesagt möchtest du noch weiter was Natürliches probieren oder möchtest du eine PDA? Weil sie wussten, möchte gerne Wassergeburt haben. Und sie gesagt, Wassergeburt geht nicht, wenn du eine PDA hast. Und ich gesagt, nee, ich kann zur Entspannung in die Badewanne gehen, aber ich brauch auf jeden Fall eine PDA. Und dann ist es halt dieses Ding, du hast eine PDA, dann werden die Venen weniger, dann kriegst du einen Ventropf. glaub, Fieber hat es bekommen, dann kriegst du was gegen Fieber. ist es tausend Dinge. Und Fruchtblase wurde auch aufgeplatzt, weil die nicht von alleine aufgegangen ist. Und im Endeffekt hatte ich dann eine natürliche Geburt mit PDA. Aber habe zum Beispiel, als die Presse wehen waren, nicht gespürt, wann eine Wehe kommt. Die Hebamme mir gesagt, soll pressen, ich das Gefühl hab, jetzt kommt eine Wehe. Ich hab aber kein Gefühl zu meinem Körper gehabt. Mit PDA hatte ich trotzdem einen Druck im unteren Rücken gespürt. Das war nicht so, dass ich gar nichts gespürt hatte. Aber ich hab keine Wehen wahrnehmen können. Ich hab am Ende halt natürlich geboren und bin auch nur so ganz leicht gerissen. Und war alles super, Und auch im Krankenhaus war ich total happy, auch mit den Hebammen. Ich hab mich voll gut betreut gefühlt. Aber ich hab mir trotzdem gedacht, ich würde das total schön finden für die zweite Geburt, einfach ohne Einleitung eine Geburt zu haben. Zu sehen, wie ist es, wenn die Wehen ganz normal losgehen, alles so natürlich wie möglich zu haben. So wie, dass es dann losgeht, wann der Körper entscheidet, dass es losgeht. Und dass da so wenig wie möglich eingegriffen wird. Und was auch noch dazu kam, wir sind hier in dieses Haus gezogen. Hier ist mein Mann. Der hat hier gewohnt, als er ein Kind war. Und wir werden hier wahrscheinlich auch hoffentlich für immer leben. In diesem Haus. Ich hab mir gedacht, dass das total schön ist, wenn das das Elternhaus meiner Kinder ist. Wenn dann hier so die Geburt ist. Für mich ist das stimmiges Bild. Wir haben ja ⁓ so eine riesige Badewanne. Sieht man vielleicht auf Instagram. Für mich war das so, dass ich mir vorgestellt hatte ... So in dieser Badewanne bekomme ich dann halt mein zweites Kind. genau so war es dann auch. Genau. Soll ich die zweite Geburt auch gleich machen oder hab ich vielleicht zu viel am Stück gemacht? Magst du vielleicht erst mal deine erste Geburt machen? Ja. Paty: Ja, können wir auch machen. Genau, also bei der ersten Geburt war ich im Hebammenkreißsaal. Weil ich wollte nicht in ein klassisches Krankenhaus. Ich weiß auch, dass viele gesagt haben, das ist verantwortungslos. Aber meiner Meinung nach ist die Hemmschwelle ein Kind, in die Kinderklinik zu verlegen viel höher, wenn es direkt Tür an Tür ist. Lena: Mhm. Paty: Und natürlich wurden vorher erst mal alles abgeklärt, ob alles gut ist und so. Und wenn da vorgelegen hätte, dann oder auch während der Geburt was gewesen wäre, ich in 10 Minuten in einem Krankenhaus gewesen. Genau. Bei uns ging die Geburt, also der kam neun Tage, also neun Tage früher, hatte ich so den ganzen Tag so Wehen. Die waren etwas regelmäßig, aber nicht so stark und ich war auch total unsicher, ist es das oder nicht. Dann hat die Jemma gesagt, ja, kann losgehen, aber kann auch erst in ein Wochen oder in einer Woche oder in zwei Wochen losgehen. Da gesagt, trink mal irgendwo Ananas-Shots. Da habe ich dieses Gesäft, sag ich mal, den ganzen Tag getrunken. Am Abend trotz ein bisschen. Genau. Dann abends war es regelmäßig aber auch immer nicht so stark. Und dann hat die Jemma gesagt, ja, fahr mal ins Krankenhaus und guck mal einfach, was sie sagen. Lena: Ist es wehenanregend? Finden wir Ananas. Paty: Dann war ich dort, dann wollten die mich eigentlich nach Hause schicken, haben gesagt, ich lach noch zu viel und habe gesagt, ich soll mal zwei Runden laufen und während dem Laufen auf einmal ging es los. Also es war dann schon so, wir waren dann irgendwie ein bisschen weiter weg und habe so gedacht, Scheiße, schaffe ich die Treppen hoch. Es ging dann auf einmal gar nichts mehr. Und ja, und dann... Lena: noch. Paty: In drei Stunden war er dann da. Das ist für eine erste Geburt. Wo ich das Gefühl hatte, jetzt geht es wirklich los, war es relativ schnell. Das war auch schon so, dass es mich fast übermant hat, weil es so schnell ging. Ich wollte eigentlich auch eine Wassergeburt, aber dann hat sich irgendwann gemeint, hey, man kann nicht in die Wanne. Da die gemeint, ja jetzt ist es zu spät. Lena: Ach mann, ja. Ja, Mist. Paty: Aber ich muss sagen, es war schon da ganz süß so alles und die Hebamme hat auch kaum interveniert. Es war auch am Anfang fast komplett auf uns alleine gestellt und war so bisschen lost vielleicht. Und ich muss sagen, ich habe mich trotzdem da nicht so wohl gefühlt, weil es war einfach trotzdem ein fremder Ort, den ich mir vielleicht mal kurz vorher angeschaut habe. Es ist trotzdem komisch. Lena: Mhm. Paty: Genau, aber ich kannte da schon meine Hebamme, also meine Vorsorge und Nachsorge. Hebamme ist auch Hausgeburtshebamme. Und als ich das dann so alles mitbekommen habe, habe ich dann schon vielleicht gedacht, vielleicht hätte ich doch eine Hausgeburt haben sollen, aber das war zu spät gewesen. man muss sich ja da eigentlich gefühlt mit dem, wenn du ein Kind planst, musst du eigentlich dich schon anmelden. Deswegen wäre das gar nicht mehr gegangen. Lena: auch am Anfang schon das Wissen. Hättest du das gemacht, im Nachhinein als erste Geburt, Hausgeburt? ich hatte das so im Kopf und hatte das schon mitgekriegt, dass es Hausgeburten gibt, aber habe mir das irgendwie nicht zugetraut, das zu Hause zu machen. Paty: Ja, ich glaube, wenn ich die ganzen Infos, ich dann erst kurz vor der Geburt irgendwie hatte, also ich habe mir dann auch viele Podcasts angehört, viele Erfahrungsberichte angeschaut und auch bei einer Hebamme, die habe ich ja erst, sage ich mal, ein paar Wochen vor der Geburt kennengelernt, hätte ich sie schon vorher gekannt, hätte ich mich das, glaube ich, schon früher getraut. ja, genau. Lena: Mhm. Ja. Mhm. Ja. Ich habe das Gefühl, so Hausgeburten immer populärer werden. Ich finde es voll cool, wenn man zu Hause gebärt. Es wirkt so natürlich, wenn in deinen eigenen vier Wänden gebären kannst. Ich hatte ja auch den Friedliche Geburtkurs. Paty: Ja. Lena: gekauft und dann hat sie eben auch gesagt, überleg mal, wo gehen die Tiere hin, wenn sie gebären, die suchen sich eine Höhle, geschützten Raum und so, wo man sich dann wohlfühlt und dass man selber überlegen soll, welcher Raum ist für dich dein geschützter Raum oder wo fühlst du dich am wohlsten. ist halt beim meisten, wenn meistens halt einfach daheim das Schlafzimmer, dass das so seine Kuschelhöhle ist. Da komme ich runter, da fühle ich mich am wohlsten und das ist so logisch, dass man dann irgendwie so zu Hause einfach sein Kind kriegt. Paty: Ja, also damals, das ist ja jetzt auch schon sieben Jahre her, da war es noch so, da wurde man noch sehr stark verurteilt. Also allein, dass ich ja schon in Hebammenkreis gegangen bin, habe ich da schon echt, ja. Lena: Mhm. Mhm. Ja, ich wollte das noch gar nicht so erzählen mit Hausgeburt. Paty: Da werden viele für verrückt oder wurden viele für verrückt abgestempelt. Ich glaube, dass es jetzt viel bewusster ist. Weil die Situation in Krankenhäusern teilweise wirklich Katastrophe ist. Auch, wie Hebammen arbeiten müssen. Was in Krankenhauszellen abgeht teilweise. Eigentlich ist es ein Privileg, wenn man Hausgeburt machen kann, auch eine Hebamme hat, weil es machen leider auch nicht viele. Lena: Hm. Paty: Wir müssen super viel an Versicherungen zahlen, das ist absolut krank. Man schließt vorher natürlich ganz viel erstmal aus und schaut natürlich, wenn die kleinsten Anzeichen da sind, dass irgendwas ist, dann fällt man ganz schnell ins Krankenhaus. Wir haben uns ja auch vorher trotzdem im Krankenhaus angemeldet, in 10 Minuten wären wir auch da gewesen. Lena: Ja. Ja, bei uns ist so wenig Auswahl. Es gibt ein Krankenhaus, was so in Frage kommt, was einigermaßen in der Nähe ist. Da habe ich nur negatives gehört. hier, jetzt. Wir wohnen ja woanders, als ich bei der ersten Geburt gewohnt habe. Da habe ich halt einfach negative Stories gehört. wenn ich ins Krankenhaus gefahren wäre, ist es halt eine 20 bis 25 Minuten Fahrt. was jetzt halt nicht ruckzuck ist. Also ich finde es schon für eine Hausgeburt ist es halt am geilsten, wenn die Klinik schon 5 oder 10 Minuten weg ist, weil es natürlich vielleicht für den Kopf noch mal entspannter ist. Und ich habe mir halt einfach gedacht, so wird schon gut gehen. Weil wenn du dann wirklich einen Notfall oder sowas hast und dann halt echt lange brauchst, in die Klinik zu kommen, da bin ich halt froh, dass ich auf sowas halt gar nicht zurückgreifen musste. Weil man muss ja trotzdem wissen, man braucht ja den Plan B. Man weiß ja nie, was unter der Geburt halt ist. Ja, das ist halt einfach ländlich echt kacke, dass es halt so wenig Auswahl gibt. Weil eben auch das, was ich halt gehört habe über die Klinik, hätte mir jetzt auch kein gutes Gefühl gegeben zu sagen, ja, dann gehe ich halt direkt in die Klinik. Wenn ich da mehrere Freundinnen habe, die fast eine traumatische, traumatisches Geburtserlebnis gehabt hatten. Paty: Wann war bei dir der Zeitpunkt oder wann dachtest du, dass du eine Hausgeburt möchtest? Oder wie bist du drauf gekommen? Lena: Vielen Als wir hierhergezogen sind, da war ich ja so zehn Monate Postparte in Fornova, da war ich noch nicht im Raum gestanden, wann wir ein zweites Kind kriegen. Ich wusste schon, dass ich ein zweites Kind haben möchte. hatte dann, glaub ich, schon, als ich wusste, wir ziehen hierher, hab ich einfach mal gegoogelt, ob's so was geben würde. Wo ich in Nähe von Stuttgart gewohnt hatte, es gab halt irgendwie auch keine ... Wie heißt das? Wie heißt das denn? Paty: Hier beim Kreisal. Lena: nicht Hebammenkreißsaal, sondern Geburtshaus. Es gibt doch auch Geburtshäuser von Hebammen. Genau, etwas gab es in Stuttgart nicht, so etwas hätte ich auch gemacht. Hätte ich hier zum Beispiel, würde ich so etwas auch cool finden, ein Geburtshaus zu gehen, wo nur Hebammen sind. Aber es ist halt irgendwie doof, wenn es diese Auswahlmöglichkeiten einfach gar nicht gibt. Genau, dann habe ich hier eben gegoogelt und hier gibt es direkt im Ort eine, die Hausgeburten macht. Ja, voll praktisch. Und dann habe ich aber auch gehört, dass viele mit der Hebamme nicht klarkommen. Da habe gedacht, Mal gucken, ich schwanger bin, ich mich damit auseinandersetzen, eine zu finden, ob's eine gibt. Und dann hab ich Google rauf und runter gegoogelt und so. Ich dann eine gefunden, die über eine Stunde hier entfernt ist und gesagt hat, ja, sie fährt. Genau. Und auch hier weiß man ja auch nicht, man weiß nie, wie schnell geht die Geburt los, wie schnell ist die hier, wir da und so. Ich auch schon so Stories gehört, keine Ahnung. Drei Uhr fangen die Wehen an, drei Uhr 58 ist Kind da oder so. Paty: Hmm. Ja. Ja. Das können dann so kommen. Lena: Das weiß man vorher alles. Paty: Und dann ohne Hebamme entbunden. Lena: Ja, und ich glaube, man muss wahrscheinlich noch der Typ sein, wahrscheinlich für Hausgeburte. Wenn man jetzt jemand ist, der sehr auf Sicherheit ist, weiß ich nicht, wie entspannend dann für einen dieses Erlebnis vielleicht halt dann ist und ob man nicht einfach irgendwie entspannter ist, wenn man weiß, man ist im Krankenhaus und ist für jeden Fall gewappnet. Genau, und wie gesagt, meine erste Geburt war ja eine Krankenhausgeburt und ich habe mich superwohl im Krankenhaus gefühlt und gut aufgehoben gefühlt und deswegen ist Krankenhaus ja nie ... muss ja nicht bedeuten, dass das Krankenhaus immer scheiße ist. wenn man auch ein gutes Gefühl hat. Genau, wir haben ja bei Stuttgart gewohnt und da habe ich in Ruhig entbunden und hatte einfach immer ein gutes Gefühl dort. Paty: Wie ging es bei dir mit dem zweiten Kind los? Lena: Genau, also beim zweiten Kind, also beim ersten Kind war ich ja, dann am Ende kam sie ja acht Tage drüber und ich war dann auch so vom Feeling her, dass es ⁓ nach ET losgeht. Weil meine Heber hat auch gesagt, wenn es ersten Kind danach losgeht, dann geht sie davon aus, dass beim zweiten Kind wahrscheinlich auch erst danach losgeht. Weiß man ja nie vorher, aber so war das dann in meinem Kopf, hab ⁓ noch voll viel Zeit. Meine Hebamme hat auch gesagt, dass sie bis eine Woche vor ET im Urlaub ist. Sie war dann auch zwei Wochen im Urlaub. Dann war ich auch so, dann darf das Kind ⁓ nicht zu früh kommen. Weil ich will ja meine Hausgeburten machen. Also hab ich mir das so eingeredet, dass es erst irgendwann danach losgeht. Damit alles passt und ich meine Hausgeburten machen kann. Genau, und im Endeffekt so drei Tage vor ET ging es halt in der Früh los. Mit so leichten Wehen. Und man muss dazu sagen, das habe ich nicht vergessen zu erzählen, bei der Geburt von meiner Großen, ich da Wochen davor, ab zwei Wochen vor ET, ständig abends Wehen gehabt, die halt immer verschwunden sind, sobald ich mich dann wirklich schlafen gelegt habe. so immer so 22 Uhr, 23 Uhr ging es halt los und dann waren so zwei Stunden lang Wehen da und dann sind die wieder verpufft. Also bin ich auch davon ausgegangen, weil ich hatte so was noch die ganze Zeit gar nicht jetzt in dieser letzten Schwangerschaft, dass irgendwie so falscher Alarm war. Paty: Hmm... Lena: Dann ging es in der Früh mit den Wehen. Dann war ich so, ja gut, muss nichts heißen. Ich hatte das bisher noch gar nicht. Das kann falscher Alarm sein, das müssen keine richtigen Wehen sein. Dann habe ich heute Pausenbrot geschmiert und Kind in Kindergarten gebracht. Dann habe ich noch einen anderen Vater gesehen, so, ja, du bist auch am Endspurt, geh doch sicher weit los bei dir, oder? Spürst du schon irgendwas? Und ich so, nee, nee, alles ruhig. Eigentlich hat er heimlich schon die ersten Wehen veratmet. Und dann bin ich halt heim. Paty: Mhm. Lena: Dann hab ich mit einer Freundin geschrieben, ich spür schon tatsächlich was. Die war auch schwanger. Ich spür schon tatsächlich was, aber kein Anlass, falscher Alarm. Dann war sie so, geh halt in die Badewanne. Ich so, ja stimmt, kann ich in die Badewanne gehen, ist der der Test? Dann hab ich meine Ehre mal angerufen und gesagt, hör zu, ich spür schon was, aber ich weiß nicht, ob's echt ist oder nicht. Danach sag ich Bescheid, dann ich in die Badewanne gegangen und hab gemerkt, geht's los. Ja, dann war ... Mein Mann war zu dem Zeitpunkt, als ich in der Badewanne war, Call, damit ich aus der Badewanne rausgegangen hab, schon gemerkt, die Wehen sind immer noch da, und hab mich voll angeschissen. Geht's doch bei mir, geht die Geburt los, du bist im Call. Obwohl ich ja noch gar nicht wusste, ob's wirklich losgeht. Aber ich war schon so in dem Modus, jetzt muss alles weg, es muss hier ruhige Atmosphäre, keine Calls, kein Homeoffice. So, jetzt muss vorbereitet werden, es muss jetzt alles für die Geburt hergerichtet werden und so. Paty: Hahahaha Lena: Und genau, dann hab ich halt meine Hypnose da auf die Ohren gemacht. Und wir haben ja so mein Tragetuch aufgehangen, dass ich mich da einfach so bisschen reinhänge. am Anfang war ich halt auch im Wohnzimmer, hab eben die Hebamme noch mal angerufen, die hat gesagt, sie fährt los und braucht halt eine Stunde. Und das war auch alles entspannt, weil die Wehen waren noch relativ entspannt und zu dem Zeitpunkt, bis sie dann da war, also ⁓ sieben, ging die Wehen los und ⁓ zwölf Uhr ist dann die Hebamme da gewesen. Da hab ich dann schon gespürt, dass es schon intensiver ist. Dann haben wir die Badewanne eingelassen. Ich bin in die Badewanne gegangen. Und da war halt, dass das voll angenehm war im Wasser. Aber die Hebamme irgendwann gesagt hat, so von der Position ist es nicht perfekt, dass das Baby weiter kommt. Weil ich immer wieder im Wasser rumgeschwommen bin und nicht die perfekte Position eingenommen hab fürs Baby. Dann hat sie gesagt, wir müssen uns ins Bett legen. Da kann sie mich gut hinlegen, das ist besser. Ich hab gemerkt, sobald ich außer Wasser war ... dass ich intensiver gespürt habe, auch die Wehen und so. War voll traurig, Wasser, was mir die Schmerzen genommen hat, hinter mir zu lassen. Aber es hat wirklich gut was vorangebracht. Und dann bin ich so gegen 14 Uhr aufs Klo gegangen. Fruchtblase ist geplatzt und 14.12 Uhr oder so. Ah, sorry, ich weiß nicht auswendig. Ist dann ... ist er da gewesen in der Badewanne. Ich bin dann nach dem Klo, hat sie gesagt, jetzt geht's los, jetzt müssen wir sofort in die Badewanne, wenn du eine Wassergeburt haben willst. Paty: Ja. Lena: Jeder Positionswechsel ist ja, wenn du so so unter Wehen bist, ist schon anstrengend. Und man sieht das so vorher auf Instagram. Ja, der Geburt muss man in Bewegung sein und so. ist wichtig. hier im Krankenhaus wird man nur aufs Bett gelegt und dann geht da nicht mehr so viel voran und so weiter. Aber ich finde, man darf nicht vergessen, teilweise ist es echt intensiv, das halt so. Für mich hat sich das nicht angenehm angefühlt unter intensiven Wehen. in der Kniebeuge da zu sitzen oder die ganze Zeit dann noch weiter rumzulaufen. Natürlich regelmäßig schon bewegen, Positionswechsel und so, so wie man sich das dann so vorstellt und das manchmal auf Instagram von manchen dargestellt wird, dass man da so total in Bewegungsfluss bleiben kann, das fühlt sich halt nicht unbedingt angenehm an. Teilweise fühlt sich das angenehmer an, einfach diese Venen liegend zu veratmen. wenn jemand, also mir hat es immer geholfen, so wenn man auf meinen unteren Rücken zum Beispiel draufdrückt und da Druck drauf gibt und so. Ja. Genau. Dann hatte ich meine wundervolle Wassergeburt. total happy, weil ich hab mit der friedlichen Geburt gearbeitet. Ich konnte durch die Hypnose nicht meine Venen ausschalten. Und ich war auch nicht 100 % in der Hypnose drinnen, weil ich immer so ein Ohr weg hatte, die Anweisungen von meiner Heber mitzuhören, was auch gut war. Aber ich hatte mit der friedlichen Geburt so eine Meditation gemacht abends. Die hieß Traumgeburt visualisieren. Dann hab ich mir das immer vorgestellt. Dann hat sie gesagt, stell dir den Best Case vor. wie sich deine Geburt wie die sein soll. Im besten Fall, wenn du dir alles aussuchen könntest. Für mich war es fast genauso, nur dass meinem Kopf die Geburt nachts war. Aber früh genug losgeht, dass man die Große zur Oma bringen kann. Aber dass es nachts stattfindet, wenn alles dunkel ist, schöne Kerzen an. Dann fand das tagsüber statt, was aber noch besser war, weil Große im Kindergarten gebracht, keinen Stress haben. Sie ist erst mal im Kindergarten Oma bescheid gegeben, dass sie abholt. Man wusste einfach Paty: Mhm. Lena: Es ist entspannt und vor allem das Allerbeste. Immer wenn ich abends ins Bett gegangen bin, war ich so todmüde und dachte wenn heute die Geburt losgeht in der Nacht, ich brauch echt noch mal eine Nacht, mich auszuruhen. Eigentlich ist es voll geil, wenn es in der Früh losgeht, man dann so ausgeschlafen ist und die Power hat. Wenn du der Früh weißt, geht in Geburt los, kannst du... Also genug Power dann für alles. genau. Also wirklich war eigentlich echt eine Traumgeburt. Und da war ich total happy, wie nah... Paty: Ja. Ja. Lena: meine Geburt an meiner Visualisierung dran war. Also da war ich selber total baff und das wünsche ich jeder Frau, dass die Geburt genauso ist, wie man sich das so visualisiert. ist das Allerschönste, ja, weil Geburt so unplanbar ist und wenn es dann genauso ist, wie man sich vorstellt, ist es natürlich schön. Ja, und bei dir, deine Hausgeburt? Paty: Nein. Ja. Hmm. Man hat auch super viele Ängste. Ich kann sagen, auch alle, die Angst haben vor der Geburt, sollen sich einfach hier unsere Geburtsberichte anhören. Was ich lustig finde, dass einiges ähnlich ist und war. Mein erstes Kind ist auch nachts geboren, ⁓ 3 Uhr nachts. Da hat man gefühlt gar nicht geschlafen. Man ist schon mit so einer gerassen Übermütigkeit ins Wochenbett gestartet. Und beim zweiten Kind war es ... Lena: Vielen Ja. Mhm. Paty: Also es war so, dadurch dass das erste Kind in Gefühl drei Stunden kam, hatte ich halt voll Angst, dass entweder mein Mann oder meine Heber nicht rechtzeitig sind. Und es war ja auch hoch Corona. Das heißt, wenn wir ins Krankenhaus gemusst hätten, dann hätte mein Mann ja wahrscheinlich erst reingedurft, wenn die Presswehen losgehen. Und jetzt im Nachhinein hätte er es wahrscheinlich gar nicht mehr mitbekommen. Also ich hatte zwei Presswehen und dann war er da. Auf jeden Fall war es auch so. Lena: Ja. Paty: Ich auch dieses... Ich hatte schon relativ früh, sag ich mal so, diese vorzeitigen Wehen, auch einen verkürzten Mutterhals und eigentlich schon fast die Befürchtungen oder Ängste, dass das Kind zu früh kommt und vielleicht auch gar keine Hausgeburt wird. Hat sich auf den letzten Drücker gedreht tatsächlich. genau, dann eine Woche vorher saß ich schon in der Wanne, weil ich dachte, es geht los. Weil die weniger wurden, aber auch nicht stärker. Die Hebamme war auch schon da. Wir hatten auch so eine Mini-Wohnung, 75 Quadratmeter oder 70 Quadratmeter, und hatten diesen Riesen-Geburtspool da aufgeblasen. Aber ich wollte halt, dass das schon bereit ist, weil ich glaube, wenn wir den noch aufblasen müssen und Wasser einlassen und keine Ahnung, dann wär's auch zu spät gewesen. Lena: Mhm. Ja, das dauert ja auch lange, weil genau bei so einem riesen Ding erst mal Luft drin ist und bis dann das Wasser drin ist. Das kenne ich ja. Wie lange es dauert, bis das Wasser drin ist. Paty: Ja, genau, diese Vorbereitungen, irgendwie diesen Pool, dann diese Folie, dann gucken wir in den Wasseranschluss. Wie kriegst du das Wasser wieder raus? Das war echt nicht ohne, aber klar, da die Hebamme auch bisschen Erfahrung mit. Genau, und dann saß ich ja schon mal eine Woche vorher und dann ging die wieder weg und dann war es doch nicht so. Ich war voll enttäuscht. Lena: Ja. Ja. Paty: Und dann war es eine Woche später, so ein Tag vor ET, bin ich wach geworden, weil meine Fruchtblase geplatzt ist. ⁓ 5... Also 5 Uhr morgens so. Irgendwie habe ich gemerkt, es alles nass. Ich habe erst mal überhaupt nicht gecheckt. Ich dachte, da habe ich mich eingepickelt oder was? Weil ich das ja bei der ersten Geburt war, so dass kurz bevor er da war, also eigentlich mit den Presswehen ist quasi die Fruchtblase geplatzt. Ich kannte das gar nicht, dass erst Fruchtblasensprung und dann... Lena: Einfach im Schlaf. Ja, krass. Ja, ja. Ja genau, das ist ja eigentlich auch, weil man kennt es ja von den Filmen und so von den amerikanischen Filmen, aber eigentlich ist es ja gar nicht mal so oft, dass erst die Fruchtblase platzt und es dann losgeht. Paty: Ja, und dann habe ich aber irgendwie dann so bisschen realisiert. Dann habe ich dann Max geweckt und habe gesagt, hey, ich glaube, meine Fruchtblase ist geplatzt, aber ich hatte noch keine Wehen. Dann hat er den großen fertig gemacht und da war er gerade in der Grippe. Das heißt, auch perfekt gepasst. Ich habe die Hebamme angerufen, die kam dann auch schon und dann kamen auch schon die ersten Wehen so, ich glaube, gegen acht. Lena: Ja. Paty: Sieben, acht Uhr so. Und genau, dann war ich auch im Wasser. Dann hab ich aber gemerkt, mir wird irgendwie schlecht im Wasser. Ich weiß nicht, ich hab mich dann nicht so gut gefühlt. Bin dann raus, hab mich auf Sofa gelegt, so in der Seitlage, und hab die Wehen weggeatmet. Hab den Kurs der friedlichen Geburt nicht gemacht. War tatsächlich einfach auch mit den ganzen finanziellen Sachen und so was, war mir doch bisschen zu viel. Also, hatten wir einfach nicht. Lena: Ja. Paty: Und habe aber den Podcast von ihr angehört. Das hat mir eigentlich auch gereicht. Und meine Hebamme kannte sich auch da so bisschen aus. Genau, und dann irgendwann meinte meine Hebamme, wenn du dein Kind im Wasser kriegen willst, musst du jetzt ins Wasser. Dann bin ich ins Wasser. Lena: Ja. Ja genau, wir wollen ja jetzt auch sehr. Paty: Dann hat es nicht mehr lang gedauert, dann kam die Bresswehen und dann war er auch da. Ich glaube, ich hatte wirklich so richtige Wehen, das war eine Stunde. ⁓ 8 gegen 8 ging es richtig los. Und dann kurz nach 9 war er da. Das voll krass. Und dann kam später der Große und dann war das Baby schon da. Und war schon alles ein bisschen wegräumt. Und keine Ahnung, wir waren im Bett. Also es war eigentlich auch wirklich perfekt. Lena: Ja, war gut. Ja, ja, richtig gut. Ja. Wie war das erste Kennenlernen? Wie war das? Paty: Voll schön, voll süß. Der war so andächtig. Der war ja selbst so ein und halb... Nö, doch, der war ein Jahr und neun Monate. Selbst eigentlich ja vorher mein Baby. Und dann war er auf einmal so groß. Ja. Lena: Ja. Ja, auf einmal sind so riesig. hab meiner Hebamme auch gesagt, verabschiede dich davon, dass deine kleine klein aussieht. Die würde jetzt die große sein. Und dann kommt sie dann richtig so, Gott, sie ist so riesig geworden dann auf einmal. Paty: Ja. Das war so süß, der halt uns dann so gehalten und war so glücklich. Das war so schön. Wir haben auch noch so Bild davon. Lena: Ja. Ja, wir haben auch so ein Video gemacht, die ist dann so die Treppe hochgekommen. Und wirklich, wenn ich mir das so anschaue, es gibt so paar Videos, wo wenn ich mir die angucke, dann muss ich sofort anfangen zu heulen. Das ist das Video, da fang ich sofort an zu flennen. als sie so ihre erste Aufführung auf der Bühne hatte und dann so ein kleines Krippenkind war, in Bienenkostüm, da fang ich auch sofort an zu weinen. Wenn ich mir das anschaue, ist so zuckersüß. und meine Hebamme hatte mich auch gefragt bei den Terminen, die wir vorher hatten, so ja, hast du Bock, dass wir die Geburt mitfilmen? Paty: Mmh. Lena: Und ich so, ja, voll schlau, voll gerne. Und dann hat nämlich mein Mann mit meinem Handy ein Stativ aufgebaut und einfach halt so mitlaufen lassen. Und die Hebamme hat mit ihrem Handy dann halt auch teilweise Sachen gefilmt und so und auch Fotos gemacht. Und die hat auch noch eine Praktikantin dabei gehabt, hat teilweise dann auch Fotos gemacht. Ich habe halt voll viele Bilder von der Geburt. Ich habe glaube ich zwei oder drei Videos vor verschiedenen Winkeln, wie ich auch gebäre. Und Paty: Sehr gut. Lena: Genau, ich finde es total schön, weil ich habe einen Geburtsbericht hochgeladen, auch mit Fotos. Das hatte ich von der ersten Geburt gar nicht. Da hatten wir ein Foto vom Kreißsaal gemacht. Ansonsten hatten wir Fotos gemacht, als das Baby da war. Aber es ist total schön, wenn man auch zu seinem Mann sagt, unter der Geburt, ich bin mit meinen Wehen beschäftigt und so, ich brauche dich als Support. Aber ich werde es nicht auf dem Schirm haben, Fotos zu machen. Mach einfach hier und da Fotos für die Erinnerung. Wenn man am Ende merkt, ich schaue da nicht so Paty: Ja. Lena: Schön aus, meine ich, ist ja egal. Hauptsache, man hat irgendwie... Ich finde es schon schön, Erinnerungen daran zu haben. An die Geburt. Paty: Ja, also ehrlich gesagt bereue ich das sehr. Also bei der ersten Geburt hatte ich auch nichts. Und bei der zweiten wollte ich was und habe mich aber auf andere Leute verlassen. einmal natürlich auf meinen Mann, aber der hat es komplett verbeilt, vergessen. Und es war auch eine Praktikantin da und es sind ein paar Bilder, aber die sind überhaupt nicht, also die sind nicht schön. es sind auch jetzt... Lena: Ja. Ja, ja. Ja. Paty: Also keine Ahnung, ich kann die kaum verwenden. hab ein Bild, was ich mal auf Instagram zeige, wo ich da so am Pool hänge. Oder wo ich da mit dem CTG-Gerät da sitze. Aber es ist... Also es gibt ja Geburtsfotografen. Und die machen es richtig schön. Und ich glaub, jetzt, wenn ich es nochmal machen würde, ich, glaub ich, jemanden holen. Weil die kennen ja auch die Situation und sind da wahrscheinlich auch sehr feinfühlig und so. Lena: Ja. Hm. Ja. Ich glaube, dass Geburtsfotografen auch ganz viel im Hintergrund einfach Fotos machen, aber bestimmt sich auch gut darin auskennen, einem auch nicht so auf die Nerven zu gehen, sondern dass einfach so hier und zack, zack und schöne Momente einfangen. Paty: Das... Ja und... dass es auch bisschen ästhetisch aussieht und nicht so komplett überbelichtet und man sieht jede Falte und keine Ahnung, ich weiß nicht. Also es gibt ja so schöne Geburtsbilder oder ich hätte mir auch gewünscht, so ein paar Videosequenzen zu haben. Ja, naja. So ist es halt. Lena: Ja. Ja. Oder Wochenbetshooting oder so, ne? Ja. Ja. Ja, das ist manchmal schade, wenn man so Sachen dann nicht rückgängig machen kann. das stimmt. Paty: Ja. Und natürlich hätte ich lieber mehr Fotos nach der Schwangerschaft oder nach der Geburt gehabt. Aber ich hab mich ja so unwohl gefühlt und irgendwie hab ich 100.000 Bilder und Videos von meinen Kindern gemacht. Jeden Tag so. Und auch mit meinem Mann gibt's immer wieder Bilder. Aber mit mir und Kind gibt's fast gar nicht. Auch von mir so. Und... Lena: Mhm. Das ist aber wirklich was, man ... Mein Mann weiß auch, dass er Bilder von mir machen soll, aber trotzdem muss man regelmäßig die Männer dran erinnern, mach regelmäßig Fotos von mir, wenn ich mich schön ausschaue oder so. Dass man einfach Erinnerungen hat mit seinen Kindern anstatt irgendwelche Selfies oder so, sondern schöne Bilder mit seinen Kids. Paty: Und jetzt ist es so, dass die Jungs gar nicht mehr fotografiert werden wollen. Ich sag, wir machen ein schönes Bild zusammen. Ja, ich will nicht. Dann müssen wir Kind auch nicht dazu zwingen. Aber finde es schade, dass man dann überhaupt kaum so Erinnerungsbilder hat. Die werden ja auch so schnell groß. Nee. Nee. Nee, jetzt schon. Dann sag ich, wenn ihr 18 seid, dann kann ich euch gar nicht zeigen, wie ihr als Kind aussaat. Lena: Signal ausrasten. Ich dachte, fängt an, wenn die Teenager sind, dass sie kein Bock auf Fotos haben. Ich weiß noch, als ich Teenager war, ⁓ gay Fotos. Ja. können die dann mit K.I. nachmachen. Aber wir machen einfach Fotos. Wir kreieren die. Paty: So, ich muss jetzt gleich wieder die Kids abholen. Lena: ⁓ man. Ey, ich bin überrascht und stolz auf uns, dass wir eigentlich vier Geburtsberichte in 40 Minuten geschafft haben. Weil man kann ja Ewigkeiten reden. Genau. Paty: Ja gut, muss sagen, glaube, vieles habe ich auch vergessen. Es ist einfach so. Lena: Ja, aber ich meine, es geht ja auch am Grunde einfach so ⁓ den groben Überblick. Wie geht's los? Wann ging's los? Wie lange hat's gedauert? Wo war's? Ich glaube, dass das schon spannend ist. Ja. Das war's mit unseren Geburten. Wahrscheinlich kommen keine Geburtsberichte bei uns mehr. Ja. Paty: Nein. Lena: Genau, wir haben uns überlegt, das sagen wir direkt jetzt schon, und zwar, dass wir so Q &A-Geburt machen, weil wir halt jetzt, weil wir über unsere Geburten geredet haben und wir würden gerne so Q &A-Hausgeburt machen, weil hier vielleicht manche mit dabei sind, die schwanger sind und Hausgeburt vielleicht planen, vielleicht einfach noch so, hey, was für Sachen muss ich kaufen, welche Sachen muss ich da haben oder so, Und vielleicht gibt es aber auch welche, die ... noch gar nicht schwanger sind oder am Anfang der Schwangerschaft stehen und die vielleicht überlegen, ob so was für die interessant ist oder so. Oder einfach generell vielleicht Fragen an uns haben, Thema Hausgeburt, wie unsere Gedanken und Sorgen oder sowas waren oder auch Partner und so. Deswegen haut gerne, also man kann ja bei Spotify kommentieren, da könnt ihr kommentieren oder einfach direkt in der DM schreiben, beziehungsweise vielleicht schaffen wir es, wenn diese Folge online kommt. dass wir an diesem Tag, wenn die online kommt, Instagram einen Sticker oder so reinmachen. Ich hoffe, dass alle, die uns zuhören, uns auf Instagram folgen, dass ihr es nicht verpasst, wenn wir so einen Sticker reinmachen. Ansonsten kann man auch eine DM schreiben, aber es ist uns gesammelt besser, wenn es einem Sticker ist. Dann finden wir das schneller wieder, wenn wir die Folge aufnehmen. Genau. Ja. That's it. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir wünschen euch einen wundervollen Tag. Ich auch. Ciao, Paty: Mhm. Hat mich gefreut.