Latest / SOMMELIER / Emanuel „Manu“ Rosier – Einmal um die Weinwelt
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- 0:00Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, Gerhard Ritter hier. Ich lebe als Someliumetrin München.
- 0:18Mit Mano Rosier verbindet mich nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch eine unglaublich geniale Zeit, die wir in der Kordova hatten.
- 0:27Mano war einer unserer außergewöhnlichsten Mitarbeiter, die enorm zum Erfolg der Bar beigetragen hat.
- 0:34Er hat sie mit seiner Passion, seiner Freude und seiner Wissbegierigkeit zum Fliegen gebracht und unsere Gäste fasziniert.
- 0:43Seine Entdeckungen sind irrsinnig spannend. Er ist ein Franzose.
- 0:48Umso beeindruckender ist, wie open-minded er durch die Welt geht, dass nicht nur in Bezug auf Wein seine Fähigkeit empathisch zu sein,
- 1:00ist, glaube ich, einer seiner größten Stärke und er ist ein richtig genialer, großartiger Freund und eine geile Socke.
- 1:08Mano, weiter so du strahlst für unser gesamtes Métis eine Freude, dass unsere Lebenswege sich gekreuzt haben. Tschüss!
- 1:16[Musik]
- 1:38Ein herzliches Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Sommé. Die interessantesten Weinkenner unserer Zeit.
- 1:45Mein heutiger Gast. Viele kennen ihn als Manu, Emmanuel Rosé, ist aufgewachsen in Afrika,
- 1:51stammt ursprünglich aus Frankreich, aus im Bourgoulet, war in Frankreich in Paris tätig,
- 1:57hatte aber auch gewisse Stationen in Finnland, in Belgien, die noch nicht direkt mit der Gastronomie zu tun hatten,
- 2:03einer der führenden und anerkanntesten Tomes in Neuseelanden wurde dort mehrfach ausgezeichnet,
- 2:08hatte eine Anstellung der legendären Cordobaan Berlin und begleitet hochspannende Projekte wie unter anderem die Star-Wine-List in Deutschland.
- 2:15Bevor wir ins Gespräch einsteigen und Manu zu Wort kommen lassen, bedanke ich mich ganz herzlich bei unserem Partner, der Schlumbergergruppe,
- 2:22mit den Handelshäusern Segnetz, Concio Vini, Schlumberger und den Privatkundenportal Bremer Weincollect.
- 2:27Denn dank Ihnen ist er heute hier.
- 2:30Herzlich willkommen, lieber Manu Rosé.
- 2:33Ich denke auf Deutsch gesagt, ja nur ein Schwein trinkt allein.
- 2:37Ich denke, die Franzosen waren daran gedacht, weil es gibt keine Franzose, der Wein allein trinkt.
- 2:45Sie trinken auch viel und sehr oft Wein, aber immer mit Gesellschaft, immer mit anderen Leuten, für einen Anlass oder für Essen oder mit Begleitung, aber nie allein.
- 2:59Sie trinken auch jetzt viel weniger, aber immer Wein.
- 3:03Für einen Apparativ in Italien, das ist der Perot Spritz, das war sehr groß in Frankreich.
- 3:08Oder Pastis? - Pastis, genau. - Neu im Süden.
- 3:12Wo ich herkomme. Also im Süden fängt ein Lio an.
- 3:15Und da ist es schon 450 Kilometer von der Militmer.
- 3:19Wie ist es als Sommie in Frankreich zu arbeiten, in Dänemark zu arbeiten, in Berlin zu arbeiten, in Neuseeland zu arbeiten, in, keine Ahnung, nicht als Sommie, aber in Finnland warst du ja, in Belgien warst du.
- 3:34Dort habe ich studiert.
- 3:36Aber hast du schon was von der Gastronomie mitbekommen, in irgendeiner Form oder in irgendeiner Art und Weise? Die Gäste sind unterschiedlich.
- 3:43Würdest du es kategorisieren, dass du sagst, keine Ahnung, wie wir immer sagen, die Trauerklöße oder die Kritischen und die Franzosen, da wird schon beim Wein.
- 3:53Also ich muss wirklich aufpassen, wie ich das sage.
- 3:56Du kannst es erst mal frei raus sagen. - Ich bin da. - Wir sind ja unter uns. - Ich will niemanden beleidigen. - Ach, kannst du ruhig.
- 4:02Ich finde, dass zum Beispiel in Dänemark und in Frankreich diese Berufs-Sommilä ist ein hechter Job.
- 4:09Das ist ein leidenschaftlicher Job. Und du wirst auch sehr, sehr oft sehen, dass die Sommilä ist, in der Stadt seit 17, 20, 25 Jahren dort sind.
- 4:22Und das ist der Job des Lebens. In Neuseeland, das Job-Sommilä existiert nicht.
- 4:29Du bist Kenner. Und du bist ein Kenner, du machst alles von A bis Z, heißt Bestellung.
- 4:36Bestellung, du tels Taxi, heißt es hier. - Mhm. - Sommilä auch, du berest im Wein, Kaffee zu bereiten.
- 4:45Das ist auch sehr, sehr groß dort. Und ich kenne kaum Sommilä, die in der gute Kaffe hier macht.
- 4:51Auch wieder, ich will niemanden beleidigen. Aber es gibt auch diese ganze Nespresso-Maschine oder diese Yura-Maschine.
- 5:00Du musst einfach drücken, dort ist nur Sommilä-Kaffee. Und ja. - Es gibt keine reinen Wine-Way in Neuseeland? - Nein.
- 5:10Aber du wurdest so als Tommy Isiaris ausgezeichnet. - Ja, das gibt es so. - Warst du deinem beste Kenner Isiaris? - Ja.
- 5:19Kenner ist Serviceperson des Jahres. Das habe ich auch gewonnen. Sommilä ist das Jahr, das war nur Wein-Service.
- 5:28Und weil wir nur sehr viele Wein-Professionelle sind und waren in Neuseeland, es gab trotzdem einen Wettbewerb.
- 5:37Das ist anders als hier zum Beispiel in Europa. Ich will das auch nicht. Ja, ich bin Sommilä des Jahres 13 und 14 Neuseeland.
- 5:46Und niemand wird das wegnehmen. Aber diese Beruf-Sommilä ist anders als was wir hier haben.
- 5:54Ist es dort kultivierter oder ist es dort lockerer oder wird es gar nicht so ernst genommen?
- 5:59Oder haben die da aus keine Weinkultur oder brauchen die es nicht? - Sie brauchen keine Sommilä. - Aber die servieren noch Wein, die trinken noch Wein.
- 6:07- Und die brauchen keine Personen, die das Ganze zelebriert und - Kenner machen alles. - Ah, alles. - Das heißt, man redet auch im Restaurant nicht so viel über Wein und tauscht sich darüber aus.
- 6:17- Aber jeder Kenner erkennt das dann, oder? - Ich habe viel geredet. Ich bin Europäer. Und ich hatte wirklich eine Leidenschaft.
- 6:27Es gibt auch Naubwürsche, die machen viel für die junge Leute, dafür Gastronomie. Das ist ihnen sehr, sehr wichtig.
- 6:35Das ist ein Fenster von ihrer Spezialität. Sie sind sehr nett, sie sind freundlich und wenn du im Restaurant gehst oder im Bar in Neuseeland gehst, dann kriegst du das alles hin.
- 6:47Sie sagen immer "Hallo, wie geht's dir?" und warten bis du anwortest. Also du musst anworten, ja, es geht mir gut. Und ich werde warten bis du was sagst.
- 6:57Das ist ein Anfang. Und sie betreuen auch sehr gut. Das ist, wie die Österreicher sind. Sie sind immer sehr freundlich, sie sind wirklich großartige Geistgeber.
- 7:10So ist es in Neuseeland auch. In Frankreich sind wir sehr krank. Aber das ist unsere Regierung. - Allgemein auch. - Allgemein, also bin ich auch.
- 7:20Also auch in Südfrankreich. Es muss ja dieses Pariser gehen, dass man eine gewisse Distance lebt.
- 7:26Es ist sehr unterschiedlich, wie krank wir sind, aber wir sind auch sehr krank.
- 7:31Aber trotzdem, also auch Kellner und Gäste gleichermaßen oder ist es da, für den Kellner versucht, grandiker zu sein?
- 7:40Du. Wir sagen, dass der Kunde König ist. In Frankreich bist du nicht als König. Wenn du eine Kunde bist. Wir sind die Königen.
- 7:54Wir sind da, wir haben immer recht, als Kellner oder Summeli. Und die Kunde hat sich immer falsch.
- 8:01Wievt ihr das gemeint in... - Ich finde das gruselig. Ich finde das kabel. Nein, nein, nein.
- 8:08Weil es sich schwer zu sagen oder zu erklären, wie man, das ist unsere Kultur, das ist Gastronomie.
- 8:20Wir machen das seit tausenden Jahren und es ist immer noch ein sehr beruf...
- 8:26Es ist keine Überraschung für mich, warum es ein Restaurant, eine französische Wort auch in Englisch oder auf Deutsch benutzt ist.
- 8:36"Sommelier" ist eine französische Wort. Wir wissen, dass es ein Beruf ist, dass es wirklich ernst genommen ist für uns.
- 8:50Und es gibt keine Restaurant, keine Bar, keine Stelle, wo du keine Summeli hast oder keine richtige Kellner hast.
- 8:59Und in Neuseeln zum Beispiel, also überhaupt keinen Bedarf für eine Summeli.
- 9:05Du gehst dort, um zu essen, Spaß zu haben und du hast eine Kellner, die dich betreut. Und es ist anders gesehen. Sie brauchen das nicht.
- 9:15Und in Deutschland finde ich, dass die Industrie mehr Summeliis braucht. Wirklich mit Herz und mit Herz.
- 9:28Auch nicht als Job. Also du hast ja immer gesagt, "Sommelier ist kein Job, das ist ein Mindset".
- 9:34Es ist wirklich, na, es ist, vielleicht habe ich mich sehr falsch ausgedruckt, aber in Deutschland es gibt auch großartige Summeliis.
- 9:44Es gibt viele gute Summeliis, sehr gute Summeliis. Sehr gute Gasgeber. Wir brauchen mehr.
- 9:51Und was macht einen guten Zombie in Deutschland aus? Also ich würde jetzt dann vielleicht auch Frankreich so einfach so ein wenig aus dem Vorlassen.
- 9:57Ich würde Neuseeland aus dem Vorlassen. Ich würde auch Kuppenhagen aus dem Vorlassen, weil die wahrscheinlich dort alle an das Tickne aufgestellt sind,
- 10:03mit des klientellen Anderes ist. Aber in Deutschland, wenn ich ein guter Zombie sein möchte,
- 10:06wenn du im Restaurant bist, durch welche Art von Zombie fühlst du dich gut betreut? Was erwartest du?
- 10:12Oder was wolltest du selber sein, als du in der Codoba warst?
- 10:15Codoba. Wow. Wir waren sehr freundlich, würde ich sagen, in Codoba. Das ist anders.
- 10:24Du kannst nicht Codoba mit einem anderen deutschen Gast rumliegen.
- 10:27Aber du warst noch Zombie dort, oder?
- 10:29Ja, ich war zum einigen Tag hier ab. Für mich gibt es keine andere Lärden, wie Codoba damals.
- 10:36Vielleicht, was endlich da kommt, es ist Freundschaft oder Grapes in München, Freundschaft hier in Berlin.
- 10:44Es ist sehr lässig. Wir waren sehr, wir waren laut und wir waren Gas-Freundschafts unglaublich.
- 10:53Wir kennt unsere Weinkarte in den Out, die ganze Position, wussten wir genau, was wir da hatten.
- 11:01Und wir haben auch, wir waren an die Grenze von was, was möglich war, oder ist.
- 11:08Du kannst nicht alles mit deinen Gästen machen. Aber beim Codoba haben wir uns erlaubt,
- 11:13Sachen zu machen und Sachen zu verkaufen, ich denke, so was gibt es nicht mehr.
- 11:19Besonders schräg nett für, besonders teuer, besonders alt, extravagant.
- 11:25War das ein Game bei euch, dass ihr euch ge-challenge habt, gesagt habt, keine Ahnung,
- 11:29wer macht die teuersten Flaschen heute auf, oder wer macht den ältesten Jahrgang,
- 11:32oder wer den schrägsten, oder wo haben wir die erste Beschwerde, oder das größte Lob, oder...
- 11:38Ich denke, alles zusammen. Es war, es war für uns ein riesen Spaß.
- 11:44Also ich rede 2015, 16, wenn ich dort war, das war ein riesen Spaß dort zu sein.
- 11:53Sehr laut auch, laut, unglaublich laut. Und wir haben alles verkauft,
- 12:00und es war ein sehr gesunder Wettbewerb zwischen uns.
- 12:04Weil am Ende des Tages, wir haben unsere Tränkel geteilt und wir haben auch sehr viel Spaß zusammen gehabt.
- 12:13Ich muss auch ehrlich sagen, das war auch sehr schwierig für mich, weil ich direkt aus Neuzinn gekommen bin.
- 12:18Kein Deutschsprach?
- 12:19Kein Deutsch, ich konnte Berlin überhaupt nicht. Also eine Woche nach meiner Ankunft hier in Berlin,
- 12:25habe ich, ich bin durch Berlin gelaufen und ich habe der Stefan Grabler,
- 12:31den Fan Stefan Korba gesehen, und war so eine Wannkarte immer gestampelt,
- 12:38war gut oder ist alle ausgetrunken. Und das hätte ich gemacht und dann noch noch,
- 12:45"Hi, ich bin Manu, ich komme aus Neuzinn und da hätte ich gedacht, dass ich an Neuzinn bin."
- 12:51Und brauche ich eine Summe, die dann nächste Zeit, dass ich höre, "Willi, komm, wir haben jemand für dich."
- 13:00"Oh nein, kein Willi, trinken wir mal einen Kaffee." "Ja, was willst du?"
- 13:07Ist eine Österreich Dialekt. Und ja, ich bin neu hier in der Stadt, ich möchte gerne Summele arbeiten,
- 13:15ich kann leider kein Deutsch, kein Ding, kommen wir heute abends, mal sehen, ob ich eine Probezeit habe und wie es geht.
- 13:22Und ich bin dort für 18 Monate geblieben, das war wirklich die beste Schule für mich, also Weinschule meine ich,
- 13:32für meinen Deutsch hast du nicht geholfen. Und ich habe dort ein bisschen Streis in Deutsch gelernt.
- 13:41Und ich muss auch, ich habe das auch nie gesagt, "Willi, danke für den Job, wenn du das hörst,
- 13:48danke dir, ich habe meine Frau getroffen." Also wirklich, ja, das war für mich,
- 13:55beste Anfang in den Wein-Szenen in Berlin oder in Deutschland könnte ich nicht besser sein.
- 14:02Ich wahrscheinlich nicht, ja.
- 14:04Aber ich wusste überhaupt nicht, wer Willi Schlögel war, wer Geradretter war, wer Kode war, was Kode war.
- 14:09Aber wie kommst du denn in den Laden hast du ja vorher? Ich bin da vorhin von der Weisung ausgesucht.
- 14:13Bist du lange gegangen aus gesehen oder aus einer Weinbahn? Genau, auf Google Wein Places in Berlin,
- 14:22Top 10, BAM, es gab Boschards, es gab Numbullhandel, Schmolze, Kerbe ist noch nicht.
- 14:29Es gab da andere Läden, oder es war wirklich, ich hatte keinen Glück und dann lauf ich vorbei und dann sehe ich Stefan,
- 14:40"Oh, komm, ich traue mich, ich rede gerne, ich bin auch etwas schüchtern, wenn ich unsicher bin,
- 14:48aber ich habe mich trotzdem getraut und ich bin überhaupt nicht."
- 14:54Sag mal, die Magier des Zufalls. Ja, und ich habe dann ein paar Wochen später gelernt,
- 15:00auch gehört, dass der Willi, der Summeli des Jahres von Balmrolingpin war,
- 15:04sagt, cool, was ist Rollinpin? Und es gab auch diese Meinungs-Summeli-Sommis, ich habe davon gehört,
- 15:11Willi hat mich mir gesagt, ich bin nächster Woche nicht da, es gibt diese Summeli-Sommis,
- 15:18okay, was ist das? Und ja, du, das war auch der erste Roof in Berlin damals, in 2015,
- 15:28und wir hatten die Afteparty in Kodbar, und da, ich habe gestern ein paar Gastronomenaskopeneignen zum Beispiel kennengelernt,
- 15:38und wir sind seit dem Maul sehr gut befreundet, ich habe so viele Leute getroffen und ja, viele Wein geprobt.
- 15:48Wie war das nach Neuseeland, deutsche Gäste kennenzulernen? Also soll kein Bashing sein, sondern einfach sein in der Wahrnehmung?
- 15:54Überhaupt nicht, anders, anders. Ich habe zum Beispiel das erste Mal die deutsche Sprache richtig krass erlebt,
- 16:00als ich in Kalifornien gelebt habe, die ganze Zeit Englisch gesprochen habe, dann habe ich mir ein Film angeschaut,
- 16:06wo Nazis vorkamen, die haben Deutsch gesprochen, und dann habe ich die so gehört, das fand ich dann so...
- 16:11Ich kann das hier mir noch nicht machen. So heftig, also so brutal, und fand dann die Sprache so eigentlich brutal.
- 16:17Und so in dieser Außenwahrnehmung habe ich Deutschland dann ganz anders gesehen, und wie war das für dich, als du damit einmal...
- 16:24Wein ist ja eigentlich ein freundliches Medium? Ja, sehr.
- 16:28Dann Menschen in Deutschland, in Berlin, deren noch nicht mal unbedingt überfreundlich sind, kein gelernt hast?
- 16:35Ich konnte nicht sagen, wer aus Berlin war oder nicht, und ich sage, als ich kein Deutsch konnte,
- 16:45konnte ich auch gar nichts auf Deutsch sagen. Natürlich in dieser Zeit von 18 Monaten habe ich
- 16:52ein paar Sätze und Wörter gelernt und benutzt, ob es eine falsche Zeitpunkt oder nicht war, das kann ich nicht mehr sagen,
- 17:01aber ich habe einfach Englisch gesprochen und Antworten kamen auch auf Englisch.
- 17:08Wann geht es dir ganz gut, als du hier wurde viel Englisch gesprochen? Da hat sich ein Glück.
- 17:15In einer anderen Städte, in deutschen Wärsen, wäre es ein bisschen anders gewesen.
- 17:21Ja, aber das war mein Glück. Es gab auch in der Zeit keine Gelegenheit, eine gute Kaffe auf Deutsch zu bestellen.
- 17:32Bayern hat gerade angefangen in der gleichen Straße als Korotuba damals und es gab nur Ausländer wie ich.
- 17:41Das war cool, also für mich. Und ich dachte, das ist Berlin.
- 17:45Wieso Berlin? Also du bist jetzt immer noch in Berlin, aber warum Berlin?
- 17:50Wie kommt man, wenn man in Neuseeland ist, auf den Gedanken, ok, ich flieg jetzt mal nach Berlin?
- 17:55Also wenn wir ganz von vorne anfangen, du bist geboren, wie die meisten von uns.
- 17:59Aber nicht wie die meisten von uns in der Stadt, wo du jetzt lebst, sondern du bist ganz anders geboren.
- 18:03Also ich bin in Neuseeland geboren und sehr, sehr früh hat meine Fahrzeile einen Job in Afrika bekommen.
- 18:14Und ich habe die erste 19 Jahre in Afrika geredet.
- 18:20Ja, 19 Jahre, wow.
- 18:229 bis 10 Jahre, nicht 19.
- 18:249 bis 10 Jahre und bohren in Afrika?
- 18:26In den Elfenbeinküchtern, so Côte d'Ivoire.
- 18:29Und ich war schon sehr früh weit weg von Frankreich.
- 18:34Und dann kamen wir zurück in unsere Region, Bourjoulet.
- 18:39Und dann habe ich meine Abitur da geschlossen und ich bin, wie du ein bisschen früher erwähnt hast, nach Finland und Belgien gefahren.
- 18:49Und ich habe dort studiert, Tourismus und Marketing.
- 18:53So gar nichts mit Wein zu tun, obwohl ich aus dem Bourjoulet komme.
- 18:57Für mich Wein war keine Zimmer, das war für mich, ich habe das als granted genommen.
- 19:03Ja, das ist mein Region, es gibt Wein und ich will nicht Winzer sein, ich will nicht wie diese Leute sein.
- 19:10Und ich wollte einfach nur weiterreisen.
- 19:14Und nach ein paar Jahren, ich bin in Neuseeland geflogen mit ein paar Freunden.
- 19:20Und wir wollten eigentlich zwei Warnschirur machen.
- 19:23Ich bin dort 9 Jahre geblieben.
- 19:26Ihr wart in Neuseeland und ein Bruder geblieben?
- 19:29Ich habe überall gemacht.
- 19:31Ich habe 18 Monate lang in Queenstown im Südinsel gewohnt, in San Schotago.
- 19:36Dann war ich in Far North, in Northland.
- 19:39Das sind 4 Std. North von, also ja, Nord von Oakland.
- 19:43Und dann 6 Jahre lang in Hamilton.
- 19:46Was war der Key Moment, warum du gesagt hast, jetzt bleibe ich in Neuseeland?
- 19:48Weil zu schön war, weil die Frau da war, der Wein so gut geschmackt hat?
- 19:51Nein, ich habe erst der Nacht geschlafen und am Morgen sehr früh aufgewacht.
- 19:55Und ich habe anfangen nur diese alles draußen gesehen und es war eigentlich wunderschön.
- 20:02Die Atmosphäre.
- 20:03Das war alles cool.
- 20:06Und ich stelle dich vor, Neuseeland, das ist nicht ein 4 Std. Flug.
- 20:10Du brauchst mindestens 28 Stunden dort zu fliegen.
- 20:15Und ich war nicht bereit nach 2 Wochen zurück zu fliegen.
- 20:19Und ja, ich habe dann mich zu schlossen hier zu bleiben, also in Neuseeland zu bleiben.
- 20:25Ich habe an eine Wagen gekauft und ich habe sehr schwierig zu finden, also an ein Job und eine Wohnung gefunden.
- 20:33Und ich bin dort geblieben.
- 20:36Und ich habe da als Europäer hier keine Studium, meine Erfahrungen, was ich da gemacht habe.
- 20:44Also hier gemacht habe.
- 20:45Also ich musste alles von vorne weg anfangen.
- 20:47Und hast du als Scanner gearbeitet?
- 20:49Ich habe als Scanner in ein Resort angefangen.
- 20:51Und als wir alles machen mussten, was ist denn ein Job, ich habe auch Barrister gelernt und ein bisschen Wein verkauft.
- 21:04Eigentlich habe ich sehr schnell realisiert, dass als Gastgeber musst du auch deine Wein kennenlernen.
- 21:12Und du musst auch deine Gäste helfen.
- 21:17Du bist da verantwortlich für sie.
- 21:20Zu beraten und für alles.
- 21:22Also dass deine Bestimmung richtig ist, dass deine Teller auch schnell serviert ist.
- 21:29Und dass alles dein Kaffee nicht zu warm oder nicht zu sauer ist und die Flasche Wein die richtige Flasche Wein ist.
- 21:38Und für einen Glas auf, dann ein Cocktails.
- 21:41Und es war für mich ein Einopener.
- 21:44Und hast du dich in Neuseeland dann schon Wein verliebt?
- 21:47Also hast du da diesen Wine Moment, wo du sagst, ich kann spüren, was es ist?
- 21:52Das hat ein bisschen länger gedauert.
- 21:54Also nach Winston bin ich in der Fahrendurth gefahren und ich habe dort einen neuen Job in einer Weingut.
- 22:03Das war eine Weingut und eine Goldfrisur.
- 22:06Und ich war dort Operations Manager.
- 22:09Und für mich war okay, cool, Weingut.
- 22:13Vielleicht kann ich was anderes lernen, was anderes probieren.
- 22:16Kann ich vielleicht an der interessanten Weinkarte schreiben, nicht nur groß.
- 22:23Es ist da auch viel Geld investiert.
- 22:27Du musst eine neue Karte schreiben, neue Weine kaufen, du musst die lagen, du musst die...
- 22:32Also keine Geheimnis da, das ist unser Job.
- 22:36Aber für mich das war alles neu.
- 22:38Und ich wollte auch mit meiner Weinkarte Geld verdienen, Umsatz machen.
- 22:43Und so hat es angefangen, dann war ich für den Barbage Manager in Hamilton.
- 22:48Das war auch so, das war anders, das war ein anderes Hotel.
- 22:52Und dann kam der Zeit, wo ich gedauert habe, es war mir was.
- 22:58Und inzwischen kam diese Serviceperson des Jahres in Näuseln, dass ich gewonnen habe, zweimal neuninander.
- 23:06Und dann habe ich eine sehr, sehr wichtige Person in meinem Leben getroffen,
- 23:11der Cameron Douglas, erste und einzige Master Summary Nuiselens getroffen.
- 23:16Immer noch der einzige oder?
- 23:18Immer noch, seit 2007, denke ich.
- 23:21Und er hat mir gesagt, du hast das nicht, aber in Wein, aber du musst arbeiten.
- 23:30Also das ist kein einfacher Beruf, es gibt viel zu lernen.
- 23:34Und er hat mir alles über diese Kuramasse Summary erzählt.
- 23:38Und ich habe das so toll gefunden, dass ich eigentlich da gekommen bin.
- 23:45Ich mag das.
- 23:47Er hat mir gesagt, ich habe talent, habe ich ihm geglaubt, ob es war oder nicht.
- 23:52Ich habe keine Ahnung, aber dann habe ich das verfolgt.
- 23:56Und ich habe dann, ich war angestellt, das Weinrap, angestellt für eine kleine Firma in Oakland.
- 24:05Und wir haben hauptsächlich europäische Weine verkauft.
- 24:08Und ich habe das für drei Jahre gemacht.
- 24:11Und dann bin ich nach Europa umgezogen.
- 24:15Ich habe leider meine Großvater verloren, 2014, bin ich gedauert.
- 24:21Es ist vielleicht die Zeit, zurück nach Hause zu kommen, aber ich hatte keinen Bock auf Frankreich.
- 24:26Es war so lange in Neuzinn.
- 24:29Vielleicht kann ich wohin das gehen, das ist nicht so weit weg.
- 24:33Vielleicht ein paar Stunden entfernt mit Flug.
- 24:36Und inzwischen bin ich nach Melbourne geflogen.
- 24:40Melbourne ist nur drei Stunden entfernt.
- 24:42Das ist für uns wirklich dort, das ist daneben, das ist an der Wohnden ausflug.
- 24:49Und ich habe diese Stadt so geil gefunden, ich muss an solche Stadt in Europa finden, wenn ich zurücksehe.
- 24:58Es gab Korponagen in Berlin.
- 25:01Und wenn ich zurück nach Europa geflogen bin, dann bin ich in Frankfurt gelandet.
- 25:06Und dann habe ich gesehen, okay, welche erste Fundnummer habe ich in meiner Facebook-Freundin,
- 25:12bei mir aus Berlin, ich ruf sie an, "st du ein Zimmer?"
- 25:16"Okay, ich bin fünf Stunden da."
- 25:19Sehr cool.
- 25:20Und jetzt war meine Geschichte in meiner Franklin-Berlin.
- 25:23Und zehn Jahre später eigentlich, zehn Jahre später.
- 25:27Bist du immer noch in Berlin?
- 25:29Ich bin immer noch in Berlin.
- 25:30Zwischendurch in Korponagen gewesen.
- 25:33Also du hast ja ein relativ interessantes Dash in Geranium gehabt.
- 25:40Für vier Wochen, was bestimmt auch krass war und auch mit diesem Mindset, keine Ahnung, Neuseeland und Kordova
- 25:47und dann mit einmal in dieser extrem überdimensionierten Atmosphäre Geranium.
- 25:53Also für mich das war, ich kann das auch nicht immer noch nicht fassen, dass ich dort für knapp ein Monat war.
- 26:01Es ist drei Sterne auf höchstem Niveau.
- 26:05Ich habe nie über drei Sterne getraut, aber die Gelegenheit dort zu arbeiten, kam und ich habe das wirklich mit zwei Hände genommen.
- 26:18Aber es ist Dänemark, das ist Scandinavien, das ist deine drei Sterne da oben,
- 26:25sind anders als was du erwartest aus Frankreich, Spanien oder Italien.
- 26:29Ja, das ist höchste Niveau.
- 26:32Jede weiß, ist es kreativer besser, will man ja nicht sagen besser oder schlechter, aber ist es kreativer, ist es außergewöhnlich, ist es schräger?
- 26:38Nein, das ist außergewöhnlich.
- 26:40Wie kann man sich das im Vergleich aus der Sicht eines Franzosen vorstellen?
- 26:43Also ich denke, die Franzosen können das nicht fassen.
- 26:46Also die drei Sterne ist somit die in Frankreich arbeiten, es wäre schwierig für sie in Korponagen zu arbeiten,
- 26:54weil es ist an der anderen Niveau, das ist satt ja zwar Distanz mit dem Gas, wie in Frankreich,
- 27:00wie in den drei Sterne Restaurant in Frankreich, aber du musst trotzdem Präsent sein und du musst ein Gasgeber sein.
- 27:07So war es, dass vielleicht in Frankreich, in drei Sterne Restaurants nicht können.
- 27:11Und du kennst deine Wandkarte und du arbeitest, du hast nur drei Tische oder vier Tische, wenn du sehr busy ist
- 27:20und du arbeitest als Paar, du hast eine Kenna und eine Sommelier, immer.
- 27:26Und du weißt genau, was am Tisch passiert und es gibt kein Lärm.
- 27:33Es ist so in der Flur, es ist unglaublich zu sehen.
- 27:39Als Gast ist es eine riesige Erfahrung, als Mitarbeiter ist es eine große Erfahrung.
- 27:44Viele Strete gelaufen, das muss ich ehrlich sagen, aber das war wirklich eine sehr tite Mannschaft,
- 27:51eine sehr große Mannschaft und diese Ort, du bist in einem achten Flur von einem Fußballstadion
- 27:58und der Besitzer von Geranium ist der Besitzer von der Fußballstadion und der Fußballmannschaft und der Heishockeymannschaft.
- 28:07So nett und jährlich wollte er ja ein Restaurant, aber der beste Restaurant der Welt und das hat er geschafft.
- 28:13Und wie war es von der Arbeitsaufwand, von der Arbeitskultur?
- 28:19Nach Neuseeland, wo es ja teilweise sehr laut ist, so stellt man sich das ja vor, lebendig ist, nach der Kordoppa,
- 28:27dann so mit einmal diese Ruhe, was geregelte 8-Stunden-Tage immer sich das vorstellt.
- 28:32Wenn jemand dir sagt, das ist 8 Stunden, das ist niemals 8 Stunden.
- 28:36Es war aufwendig, es war wahrscheinlich auch sehr körperlich, sehr anstrengend, geistig auch anstrengend
- 28:42und in der Zeit war es dann trotzdem, wo man sagt,
- 28:44Ne, also das ist wirklich anders. Neuseeland ist sehr lässig und sehr nah dran zum Gäste.
- 28:53Deutschen war laut und voll und du bist hauptsächlich ein Weinkellner, ein Gastgeber auch
- 29:02und du bist da der Berater und in Kopenhagen ist es inzwischen.
- 29:09Ich habe das sehr, sehr genossen, du arbeitest und du bist voll da, vor 150 Prozent, du gibst alles für deine Arbeit.
- 29:17Am Abend, dann fährst du Fahrrad zurück nach Hause, jeder und das hast du hier nicht.
- 29:26Du bist in einem Taxi oder Scherenau oder gehst zurück im Zug, wenn es noch eine gibt
- 29:32und diese Atmosphäre dort, das war sehr eng miteinander und sehr professionell auch.
- 29:40Wenn du im Service, es gibt keinen Platz da für Witze miteinander, du musst fokus bleiben
- 29:48und das ist genau, was ich nicht hatte hier in Berlin, diese Etikette.
- 29:56Schwierig zu erklären, weil ich wollte das erleben.
- 30:02Ich wusste, okay, es gibt vielleicht was anderes in dieser Weinwelt.
- 30:07Jeder hat gesprochen über ein, zwei, drei Sterne, es gibt keine drei Sterne hier,
- 30:12also es gab noch keine drei Sterne in Berlin.
- 30:15Und Rutz, dann hat diese drei Sterne ein bisschen später bekommen.
- 30:20Und Rutz, das ist wirklich eine großenahme hier in Berlin
- 30:27und die sind Vorreiter für was wir da anbieten.
- 30:31Aber als Summelier, es gab nur eine Summelier, sie war schon besetzt, ich konnte da gar nichts machen.
- 30:36Ich hatte diese Gelenkenheit dort zu fahren durch Netzwerk
- 30:41und ich würde zurückgehen, wenn jemand mich nochmal fragt,
- 30:47weil es ist wirklich ein Nicht-Anfahrt, aber es lohnt sich.
- 30:51Gab es für dich mal ein Erlebnis, entweder im Geranium oder in der Kordo-Bar oder in Neuseeland,
- 30:56wo du sagst, das war Outstanding, also entweder besonders cool oder besonders erschreckend,
- 31:02als Mitarbeiter oder Gast.
- 31:04Was du möchtest?
- 31:05Es gibt für mich einfach so diese Facetten der Weinwelt und der Summelierwelt,
- 31:09so wie ich darzustellen, gar nichts so sehr selbstverständlich schreckliches ist,
- 31:12dass man versucht da jemanden zu basten oder sonstiges und manchmal zu zeigen, es ist nicht so schlimm,
- 31:18es können auch solche Sachen passieren.
- 31:38Wusstet ihr, dass auf Sizilien mehr Wein erzeugt wird als insgesamt Österreich?
- 31:43Oder dass Sizilien mehr Rebfläche hat als insgesamt Südafrika?
- 31:47Wusstet ihr, dass der Etna mehr Einfluss auf die Stilistik des Weines als so mancher Inologe im Keller hat?
- 31:55Wusstet ihr, dass 80% der Sizilianischen Weinberge im biologischen oder integrierten Anbau stehen,
- 32:02weil Pestizide schlichtweg den Boden zerfressen würden?
- 32:05Wusstet ihr, dass der Etna der einzige Weinberg Europas ist,
- 32:10der sich pro Jahr mehrere Zentimeter verschiebt?
- 32:13Es ist einfach ein Ort, an dem sich das Elementare verdichtet.
- 32:17Feuer, Wasser, Stein und die Zeit.
- 32:21Der Etna Europas höchster und aktivster Vulkan erhebt sich nicht nur als geologisches Monument über Sizilien,
- 32:29sondern auch als geistiges Zentrum eines Weinbaus, der in jüngster Zeit zu neuen Höhen gefunden hat.
- 32:36Die Nordflanke des Vulkanes, geprägt von Jahrtausenden eruptiver Aktivität, ist kein klassisches Theroaf im buggundischen Sinne.
- 32:45Sie ist rauer, unberechenbarer und gerade deshalb voller Pursi.
- 32:50In dieser Landschaft, wo sich Nebel über erkaltete Lavaströme legen
- 32:55und wilde Kastanien zwischen alten Trockmauern wurzeln, setzte im Jahr 2007 die Familie Taska da Marita ihren Fuß.
- 33:03Eine Familie, die schon im 19. Jahrhundert an Zizjens Aufbruch in eine neue Weinwelt beteiligt war.
- 33:09Doch was bringt ein traditionsreiches Weinbund wie Taska dazu, den geschützten aristokratischen Klans
- 33:15ihrer pastietsträchtigen Tinuta Regali zu verlassen und sich in die wilde Ungewissheit des Etnas zu begeben?
- 33:22Die Antwort liegt nicht nur in der Sehnsucht nach Neuem, sondern in einem tief empfundenen Respekt gegenüber dem Land
- 33:29und der Überzeugung, dass der Etna ein noch ungeschriebenes Kapitel der italienischen Weingeschichte in sich trägt.
- 33:35So entstand die Tinutatas Kante, ein Name der Taska und Etnaverein
- 33:41und ein Projekt, das sich dem Schroffen fast mystischem Teradis Nordhans mit demutem Präzision nähert.
- 33:48Der Wein, der heute daraus hervorgeht, der Giaia näher ist ein Statement, kein lautes, sondern ein leises, aber eines ist Nachhalt.
- 33:57Die Rebsorte, Nerello-Maskalese, ein Auductone Diva, der ein Charakter sich nicht in aromatische Opulenz erschöpft,
- 34:05sondern in Struktur, Eleganz und Transparenz offenbart. Wer sie zu unachtsam behandelt, wird abgestraft, zu grün, zu spröde, zu eindimensional.
- 34:14Doch wer zuhört, dem Terror, dem Rebstock, der Frucht. Erhält ein Wein, der das unsichtbare Schmeckbar macht.
- 34:23Die Rebanlagen für den Giaia näherer liegen auf etwa 600 bis 750 m Höhe. Terrasiert, steinig, schwer zugänglich.
- 34:32Hier zwingt der Boden den Rebstock zur Konzentration. Schwarze Vulkanasche, Basaltgestein, durchzogen von Porösen Schichten,
- 34:40die das Wasser speichert und gleichzeitig für exzellente Drainage sorgen.
- 34:45Natürlich kann man den Versuch unternehmen, diesen Wein mit seiner salzigen Mineralität, mit seiner zurückhaltenden, nicht plakativen, still, insistierenden Art,
- 34:54mit seinem bleibenden Eindruck von Klarheit und Länge, mit seinem fast meditativen Nachklang, der weder schwere noch Nachbrennen hinterlässt, zu beschreiben.
- 35:02Aber eigentlich scheint es fast unmöglich, denn man muss ihn erleben.
- 35:06Es ist verlockend und durchaus zulässig, die Nerellomaskalese mit großen Pinot Noirs oder gar mit dem Nebiolo zu vergleichen.
- 35:14Doch das würde der Rebsorder nicht gerecht werden. Sie ist keine Nachahmung, sondern ein eigenständiges Prinzip.
- 35:20Und der Giaia näherer ist kein Versuch, internationale Weinstile zu kopieren, sondern ein ernsthafter Ausdruck von Lokalität.
- 35:28Wo der Pinot Noir aus dem Begund auf Kalk und Ton trifft, steht Nerellomaskalese auf Porösen-Vulcangestein, wo der Nebiolo und Barolo mit Tär und Rose spielt.
- 35:38Ist hier die Spannung zwischen Frucht, Eisen und Luft? Beide mögen strukturell ähnlich sein.
- 35:45In ihrer Tanninführung, ihrer Säure, ihrer Transparenz, doch der Giaia näherer ist weniger barock, weniger dramatisch.
- 35:53Er ist Geerdete. In wassenssinn des Wortes. Wer den Giaia näherer in seiner Tiefe verstehen möchte, muss eine weitere Tür aufstoßen.
- 36:03Die zur Struktur der Etna-Diozzi selbst. Denn hier, wird nicht einfach Lage wie ein Begund, sondern Kontrada, ein Begriff, der mehr als eine Parzellbezeichnung, der ein kultureller Kot ist.
- 36:18Die Kontrada sind Überreste eines alten agrarischen Systems, das auf geteilten Besitz, Mikropazellen und Jahrhunderte Alten wissenbasiert.
- 36:28Jede Kontrada hat ihre eigene Geschichte, ihren eigenen Ausdruck und ihre eigene Stimme.
- 36:34Der Giaia näherer 2021 ist kein Wein, der im Rampenlicht geboren wurde.
- 36:40Er ist 2008 das erste Mal im Schatten eines Vulkanes entstanden und das aus Stein, Geduld und Demut.
- 36:48Dieser Wein ist ein Ausdruck eines Denkens und Fühlens, das nicht auf schnellen Ruhm aus ist, sondern auf Tiefe.
- 36:56Vielen Dank für dieses Weinerlebnis.
- 36:58Der Tinnut hat das Kante und dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Konziu Vini.
- 37:05Ich muss wirklich sagen, dass meine strikliche Erfahrung war ein Tag vor meinem neuen Job in Paris.
- 37:23Ich war als Chef-Sommelier in einer Luxus-Brasse und ein Tag davor hat der GM mich gebeten, dort als Gast zu essen.
- 37:36Ich war dort in Konico. Kein Mitarbeiter wusste, wer ich war.
- 37:41Ich war dort als Gast und neben mir gab es eine ältere Paar aus Paris und die jungen Sommelier wollte ihnen beraten.
- 37:58Diese zwei Franzosen sagten zu ihr, "Sorry, aber du musst besser Französisch reden."
- 38:11"Wir wollen nicht dich verstehen, wir wollen nicht mit dir reden."
- 38:16"Bringt uns jemand der Französisch gern."
- 38:18Das ist unglaublich.
- 38:19Und sie war Französin?
- 38:20Nee, Italienerin.
- 38:21Ein Tinnon.
- 38:22Aber er konnte auch sehr gut, so konzentriert sein.
- 38:26Genau.
- 38:27So was habe ich nie erlebt.
- 38:29Aber ich war da als Zuschauer und das hat mir so genervt.
- 38:34Also, nee, mach nichts, bitte, Mannu.
- 38:36Mach nichts, beruhige dich.
- 38:37Du hast noch nicht angefangen, du kannst keine Scheiß bauen jetzt.
- 38:42Also wirklich, benehm dich.
- 38:44Ein Tag danach, ich kam zurück und mir wurde gestellt, ja, das ist der Mannu, der neue Chef Sommelier hier.
- 38:52Und die junge Sommelier hat mich gesehen und gesagt, oh Mann, du warst der Gast von gestern.
- 38:58Ja, ja, und sie hat gesagt, ich möchte gerne mit ihnen reden.
- 39:01Also, was gestern passiert ist, das wird nie wieder passieren.
- 39:05Wenn so was nochmal passiert, ob ich da bin oder nicht, bitte, kommen zu mir.
- 39:10Also solche Gäste, bitte rausschmeißen.
- 39:13Weil das ist unglaublich, das ist übel.
- 39:18Du kannst das so dich nicht benehmen in den Gast und nirgendwo.
- 39:23Warum sind die Leute so?
- 39:25Und als Sommelier, auch in Berlin, glücklicherweise habe ich das noch nie erlebt.
- 39:32Obwohl ich nicht Deutsch bin und mein Deutsch nur Straßendeutsch ist.
- 39:37Ich gehe mittlerweile jetzt in eine deutsche Schule und die Böse kommunikativ zu.
- 39:42Ich werde ein bisschen die Kommunikation um Skills zu haben.
- 39:46Aber ich muss ehrlich sagen, das war schrecklich.
- 39:49Das war schrecklich.
- 39:51In Copenhagen, keinem Menschen im Leben würde Danish reden.
- 39:55Die reden alle auf Englisch.
- 39:57Gestern wie Mitarbeiter, kein Problem.
- 40:02Auf Indonesien auch, natürlich ist das Englisch mit fester Dialekt.
- 40:06Aber warum ist es hier anders?
- 40:09Schade, also...
- 40:11Das war für mich, wenn du mich fragst, was meine streschliche Momente war.
- 40:15Die Situation, auch dem Mädchen oder der jungen Frau nicht helfen zu können, dem Augenblick.
- 40:19Ich habe immer noch...
- 40:21Ja.
- 40:23Wie hat sie reagiert, in dem Augenblick?
- 40:25Hat sie versucht, die Lösung zu finden?
- 40:27Sie nicht, weil ich bin auch in der Meinung, ich habe das auch bemerkt.
- 40:33Ich denke, sie konnte nicht glauben, was sie gehört hat.
- 40:37Sie datet vielleicht, das war ein Witz, oder vielleicht hat sie das falsch verstanden.
- 40:42Aber sie hat trotzdem jemand anderen geholt.
- 40:45Aber das war wirklich...
- 40:47Ich wollte so was sagen, aber ich konnte nicht...
- 40:49Wieso sollte man in so einer Situation, also jetzt nicht nur als Gastseite,
- 40:52das ist teilweise Courage, es gibt es ja manchmal auch außerhalb, nicht nur als Sommee.
- 40:56Aber wenn wir jetzt als Sommee in dieser Situation wären,
- 40:59und du wärst das von mir aus noch nicht mal als Frau,
- 41:01sondern du als französischer Sommee englisch sprechen,
- 41:04soll man die beiden dann vielleicht probieren?
- 41:07Wie du willst.
- 41:08Das habe ich noch nicht probiert.
- 41:10Also, ich tu alle, wie ich noch nicht probiert.
- 41:12Auf dich.
- 41:13Wie sollte man so eine Situation reagieren, also als Sommee?
- 41:18Also, das ist natürlich gut, wenn du als Gast in irgendeiner Form,
- 41:21wobei ich auch nicht weiß, ob das übergriffig ist,
- 41:23wenn man dann Zivilcourage-Zeiten etwas gesagt hätte,
- 41:26ob man die Situation damit verbessert hätte,
- 41:28aber als Sommee selber, wenn du geblämt worden wärst
- 41:33für deine, was hier in Deutschland leider viel zu häufig auch,
- 41:38sollte man was sagen, sollte man versuchen, die Situation zu verändern,
- 41:41sollte man die Gäste rausschmeißen, oder sollte man einfach nur denken...
- 41:44Erwärmlich.
- 41:45Was soll man machen, kann ich wirklich nicht so sagen,
- 41:49aber als Gast in dieser Situation hätte ich auch was gesagt,
- 41:54weil so was kann ich nicht leihen.
- 41:57Wir haben keine Zeit, keine Platz für solche was.
- 42:01Du wirst diese Leute nicht ändern.
- 42:05Sie sind wie sie sind, sie sind keine Ahnung,
- 42:08was für ein schlechter Tag ihr hatten,
- 42:11oder ob sie wirklich so sind in den ganzen Tagen, in den ganzen Leben.
- 42:15Aber du musst ehrlich was sagen, die Arme konnte gar nichts dafür.
- 42:20Sie wollte einfach nur hier ein Job machen.
- 42:23Und du kannst...
- 42:25Sie hatte auch, wie du sagst, Courage.
- 42:27Sie hatte auch diese Mut aus Italien nach Frankreich zu arbeiten
- 42:35und an der neue Sprache zu lernen, wie ich gemacht habe, mehrmals auch.
- 42:40Aber du musst was sagen,
- 42:42dass solche Leute keinen Platz haben in solchen...
- 42:45Ja, sie haben da keinen Platz.
- 42:47Sollte sie etwas sagen, oder solltet sie es weiterreichen
- 42:50an ihren Geschäftsführer oder an einen Chef?
- 42:52Das war nicht die Position, was zu sagen.
- 42:55Und kommt da auch der Geschäftsführer finden und was sagen.
- 42:59Hätte der Geschäftsführer was gemacht oder nicht,
- 43:01das kann ich auch nicht sagen, aber das ist alles, was sie machen kann.
- 43:06Sie können sofort einen Platz auch gar nicht sagen,
- 43:09weil sie würde auch jemanden bedestigen,
- 43:12einen Gast, und sie könnte auch ihren Job verlieren.
- 43:16Weil sie sorry zu sagen, aber nur eine junge Summulier war.
- 43:21Ich als Chef Summulier hätte ich auch was gesagt, sofort.
- 43:26Mir egal, ob ich in den Trouble bin oder nicht,
- 43:29so was hat keinen Platz in meinem Arbeitsplatz.
- 43:32Ich denke, so was sollte in unserer Gesellschaft auch keinen Platz haben.
- 43:34Also da zu schweigen...
- 43:36Das ist meine Verantwortung.
- 43:37...dichtet man bei und dann ist man Befürworter,
- 43:40dann gibt man dem Raum und damit recht.
- 43:42Genau, und die denken, okay, es ist okay, ich war blöd.
- 43:46Und ich habe so reagiert, kann ich weitemachen,
- 43:48weil kann man keine Konsequenzen.
- 43:50Und natürlich, klar, wenn du dort kurz vor deinem ersten Tag bist,
- 43:53dort ersten warst du Kondition, natürlich nicht.
- 43:55Ich war rot, mit gut.
- 43:58Und jemand hat mich bemerkt,
- 44:00er beobachtet und dann sind sie okay,
- 44:02ich bin okay.
- 44:04Ich lasse mich in Ruhe.
- 44:06Und sie sind weggefahren,
- 44:10und das war eigentlich besser.
- 44:13Und die Arme, ich habe das für ein,
- 44:16für ein paar Wochen dann auch bemerkt,
- 44:19sie war sehr, sehr, sehr vorsichtig,
- 44:21wie sie mit anderen Kunden unterhalten hat.
- 44:25Sie war sehr, sehr unsicher.
- 44:27Sie wusste nicht mehr, was sie sagen musste.
- 44:30Und das ist schade.
- 44:34Das ist traurig zu sehen.
- 44:37Und an dem Moment konnte ich auch gar nichts sagen.
- 44:40Es gab auch keine Mitarbeiter,
- 44:42die das gesehen haben und gehört haben.
- 44:45Das konnte ich auch gar nichts sagen,
- 44:47weil ich war da als Econito angeladen.
- 44:51Ich habe am Tag danach gemacht.
- 44:54Und was da passiert ist,
- 44:56also sie sind nie wieder zurückgekommen.
- 44:59Ich hätte das auch bemerkt,
- 45:01wenn sie zurückkommen,
- 45:03weil ich diese Leute, ich habe immer noch,
- 45:05drei Jahre später habe ich immer noch
- 45:07ihr Gesicht im Kopf und,
- 45:09nein, nein.
- 45:12Aber es zeigt eben,
- 45:14dass gerade unser Beruf halt ganz viel mit Menschen zu tun hat.
- 45:17Und das kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:19Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:21Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:23Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:25Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:27Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:29Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:31Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:33Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:35Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:37Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:39Es kann natürlich alles mit Menschen zu tun.
- 45:41Das finde ich nur
- 45:43Nase und Bern unterwegs.
- 45:45Ich muss nachdenken.
- 45:49Das ist eine sehr gute Frage.
- 45:51Ja, so kleine,
- 45:53keine große Momente,
- 45:55aber kleine Momente habe ich auch gehabt.
- 45:58Mehrmals sogar,
- 46:00wenn eine Summeleo oder eine Mieterarbeit ist,
- 46:02sich wirklich, wirklich freuen
- 46:04von einer sehr guten Feedback.
- 46:06Das für mich,
- 46:08ist so
- 46:10demütigend zu sehen,
- 46:14so nicht demütigend,
- 46:16es ist so bescheiden zu sehen,
- 46:18dass jemand sich
- 46:20für eine gute Job
- 46:22und eine gute Leistung
- 46:24sich freut.
- 46:26Und jede Romeroom
- 46:28sich freuen auch.
- 46:30Für ihn oder für sie.
- 46:32Das habe ich mehrmals gesehen.
- 46:34Was viel zu selten gemacht wird,
- 46:36ist, was positiv ist,
- 46:38gesagt, ja, durchaus.
- 46:40Das können wir,
- 46:42soll es kein Deutschland-Blaming sein,
- 46:44aber es machen wir in Deutschland viel zu selten.
- 46:46Dass wir loben, dass wir schöne Worte finden,
- 46:48dass wir...
- 46:50Wir hören öfter, was wir falsch machen,
- 46:52also was wir richtig machen.
- 46:54Kritik ist zwar manchmal auch hilfreich,
- 46:56aber trotzdem einfach auch was,
- 46:58was nicht als selbstverständlich hinnehmen,
- 47:00sondern das...
- 47:02Kritik muss immer positiv sein, muss ich sagen.
- 47:04In Dänemark oder in Neuseeland
- 47:06oder in Frankreich anders,
- 47:08also arbeitet man da anders mit Lob als...
- 47:10Also Neuseeland wahrscheinlich
- 47:12überschwenklich wie in Amerika,
- 47:14dass man das...
- 47:16Nein, mehr wie in England, nicht in Amerika.
- 47:18Sie mögen die Amerikaner nicht.
- 47:20Nicht so gut.
- 47:22Aber mehr wie in England.
- 47:24Also diese "Sheets & Witch"
- 47:26machen sie das sehr, sehr gut.
- 47:28"Sheets & Witch" heißt,
- 47:30also Brot und Essen um Brot,
- 47:32das ist nice,
- 47:34die Wahrheit, ob gut oder schlecht war,
- 47:36und dann schon wieder nice.
- 47:38Das machen sie sehr, sehr gut
- 47:40und was ich da wirklich, wirklich
- 47:42mag mit ihnen,
- 47:44ist, dass sie die Wahrheit sagen.
- 47:46Und sie sagen das nicht böse
- 47:48oder nett,
- 47:50sie sagen einfach die Wahrheit,
- 47:52um positiv zu sein.
- 47:54In Frankreich wirst du nie hören,
- 47:56dass du eine gute Job gemalt hattest.
- 47:58Zwischen Franzosen
- 48:00du hörst das kaum.
- 48:02Du weißt schon,
- 48:04wenn du eine gute Job machst
- 48:06und das muss einfach reichen.
- 48:08Wenn jemand wird das sagen,
- 48:10der Dammnho
- 48:12oder ein Nick von meinem Kopf,
- 48:14weißt du es,
- 48:16ja gut, gut gemacht, mehr nicht.
- 48:18Aber für mich,
- 48:20als Franzose,
- 48:22die so lange in Ausland gewohnt haben,
- 48:24das ist jetzt,
- 48:26wie ich jetzt bin.
- 48:28Wenn ich sehe,
- 48:30geil,
- 48:32so, dass du hast nicht nur
- 48:34dein Job gemalt, aber du bist
- 48:36extra meine Gemalte.
- 48:38Du warst ein bisschen weiter,
- 48:40als was deine Verantwortung ist,
- 48:42gegangen,
- 48:44dann musst du auch wissen,
- 48:46muss ich auch sagen,
- 48:48ja, heute oder gestern,
- 48:50das war wirklich cool.
- 48:52Was du da gemacht hast,
- 48:54bitte weitermachen.
- 48:56Weil natürlich,
- 48:58ich war
- 49:00der Chef und Geschäftsmann
- 49:02und das ist gut für mich,
- 49:04für meine Umsätze,
- 49:06weil wenn jemand performt,
- 49:08aber wenn ich sehe,
- 49:10wie diese Person sich freut
- 49:12über eine gute Job,
- 49:14muss sie wissen, sofort.
- 49:16Und ja, in Deutschland ist dann,
- 49:18du hörst
- 49:20erstmal, was du schlecht gemacht hast
- 49:22und öfter, als wenn du gut macht.
- 49:24Ist man als Sommer hier mehr
- 49:26Geschäftsmann oder mehr Künstler
- 49:28und Darsteller?
- 49:30Also was gewichtet man da mehr?
- 49:32Natürlich meistens alles,
- 49:34aber gut Wein verkaufen
- 49:36und gute Umsätze machen
- 49:38und dass der Laden läuft
- 49:40oder einfach Beauty und Schoen
- 49:42und Geschichten erzählen,
- 49:44Gedichte aufsagen
- 49:46und im Gast am liebsten verbal über die Haare streichen.
- 49:48Also es ist alles auf einmal
- 49:50leider wie
- 49:52bei der Job, es hat keinen Platz für Ego.
- 49:54Du bist dafür ein Gast,
- 49:56du bist hier nicht
- 49:58für deinen Wein zu verkaufen.
- 50:00Wenn deine Weinkarte
- 50:02zu deinem Konzept,
- 50:04von dem Konzept von der Küche passt
- 50:06oder dein Wein war,
- 50:08aber du bist dafür deine Gäste.
- 50:10Die Gäste am Ende des Tages, die kommen zurück,
- 50:12weil du eine gute Leistung
- 50:14hattest
- 50:16oder du hast geliefert
- 50:18und deine Weinkarte,
- 50:20deine Weinkonzept
- 50:22in Gefahren.
- 50:24Und du bist
- 50:26absolut dafür dein Gast.
- 50:28Nicht für dich, nicht für deine Umsätze
- 50:30als Geschäftmann,
- 50:32du bist ein Gestellt.
- 50:34Wenn du selbstständig bist,
- 50:36dann natürlich bist du auch dein Geschäftmann,
- 50:38aber du bearbeitest für deinen Gast
- 50:40und für deine Mitarbeiter.
- 50:42War das unterschiedlich,
- 50:44nach dem du nach Neuseeland,
- 50:46nach Berlin und nach Paris gegangen bist,
- 50:48du andere Weine unterschiedlich empfohlen hast,
- 50:50dass du ein anderes Preisgefühl hattest?
- 50:52Du musst immer,
- 50:54ich sage immer,
- 50:56wir sind nicht nur Sommelis,
- 50:58aber wir sind Psychologen.
- 51:00Wir haben 30 Sekunden
- 51:02oder eine Minute lang
- 51:04zu verstehen, was
- 51:06unsere Gäste Problemen sind.
- 51:08Ob sie da
- 51:10für einen Anlass sind
- 51:12oder ob sie da
- 51:14eine schlechte Tacke hatten
- 51:16du musst wirklich in eine sehr gute Zeit
- 51:18herausfinden,
- 51:20was sie genau brauchen.
- 51:22Und das meine ich beim Problem.
- 51:24Also das ist wirklich kein Problem,
- 51:26aber du musst herausfinden, was sie da brauchen.
- 51:28Du kannst was empfehlen,
- 51:30aber du musst was empfehlen,
- 51:32etwas, was sie eigentlich brauchen.
- 51:34Nicht was, weil du
- 51:36eine Flasche seit 2 Jahren
- 51:38nicht verkauft hast,
- 51:40im Keller musst du jetzt sofort verkaufen.
- 51:42Vielleicht gibt es einen Grund,
- 51:44warum du diese Flasche für 2 Jahre lang
- 51:46neun in den Keller,
- 51:48dass du musst dich da verkaufen musst.
- 51:50Aber ja,
- 51:52du musst zuhören.
- 51:54Wir haben Menschen in Berlin
- 51:56andere Probleme als in Paris.
- 51:58Wir haben alle Fächende Probleme.
- 52:00Also ich finde deswegen unterschiedliche Weine.
- 52:02Du könntest dir nie vorstellen,
- 52:04die gleiche Weinkarte
- 52:06in Paris
- 52:08aufzustellen,
- 52:10wie in Berlin.
- 52:12Nein, auf keinen Fall.
- 52:14Weil ich muss auch
- 52:16ehrlich sagen,
- 52:18es ist vielleicht
- 52:20sehr arrogant von mir zu sagen,
- 52:22weil ich Franzose bin.
- 52:24Aber in Frankreich 90%
- 52:26die Weinkarte sind französisch.
- 52:28Es sind nur 100%
- 52:30französische Weine drauf.
- 52:32Ist es gut oder ist das...
- 52:34Es ist...
- 52:36Also
- 52:38für eine Ausländer ist es gut.
- 52:40Für eine Weinlieber ist es nicht schlecht.
- 52:42Ja, okay, du bist in Paris,
- 52:46du bist in Frankreich, aber du hast nur französische Weine.
- 52:48Die Somelies in Frankreich
- 52:52haben keine Ahnung, wie gut die Weine
- 52:54in Österreich und in Deutschland sind.
- 52:56Sie haben keine Ahnung,
- 52:58was wird in Sachsen-Anhalt
- 53:00oder Salonstrud gemacht werden.
- 53:02Ich habe keine Ahnung.
- 53:04Ich bin ziemlich sicher,
- 53:06sie wissen nicht, dass es existiert.
- 53:08Ich glaube, sie wissen auch nicht,
- 53:10dass wir auch jetzt auf Südwahn bauen.
- 53:12Aber wir als Deutsche wissen das.
- 53:14Und wir haben auch
- 53:16einen internationalen Anfluss.
- 53:18Hat man dann nicht ein anderes Tiefenwissen,
- 53:20wenn man sich auf ein Land,
- 53:22auf eine Gegend konzentriert
- 53:24und die ganz intensiv lebt,
- 53:26anstatt die ganze Welt zu bespielen
- 53:28und ein bisschen Deutschland,
- 53:30bisschen Italien,
- 53:32oder sind wir trotzdem komplexer
- 53:34in unserem Weinwissen
- 53:36als Somelie?
- 53:38Also, wir sind als Deutsche?
- 53:40Entschuldige, ja.
- 53:42Ja, also in Deutschland
- 53:44ist es schon komplexer.
- 53:46Ihr habt ein großes Lieber
- 53:48für eure Weine.
- 53:50Und das liebe ich auch.
- 53:52Es gibt auch viel Platz
- 53:54für andere Weine.
- 53:56Natürlich sind
- 53:58die Deutschen
- 54:00verliebt
- 54:02mit italienischem Weinen.
- 54:04Die Prosecco, Lugana und Primitivo
- 54:06und Kiernti und anders.
- 54:08Sie lieben das ohne Ende.
- 54:10Französische Weine,
- 54:12natürlich Burgund, Champagne, Bordeaux
- 54:14und viele Somelis
- 54:16mit Russien und Jura.
- 54:18Als Franzose
- 54:20natürlich, Borgel kommt
- 54:22oben über alles.
- 54:24Vor Rieselingen und vor Champagne.
- 54:26Aber wenn du dort geboren bist
- 54:28oder wenn du in der Tat findest,
- 54:30dass Borgel ist eines der außergewöhnlichsten Gebiete ist, dies?
- 54:32Ich habe meine Long-Lost-Liebe gefunden.
- 54:34Ja.
- 54:36Wiedergefunden.
- 54:38Ja, Borgel für mich
- 54:40ist kein Thema.
- 54:42Das kommt immer nach vorne.
- 54:44Oder was kommt ähnlich
- 54:46zum Borgel? Das ist mein Thema.
- 54:48Aber in einer Wandkarte, du musst auch verstehen,
- 54:50dass es andere Sachen gibt.
- 54:52Und wenn du in Frankreich bist,
- 54:54du kannst die geilste französische Wandkarte bauen.
- 54:56Das ist gut.
- 54:58Aber wenn du in der internationalen Kunde hast,
- 55:00vor dir, du musst auch verstehen,
- 55:02was sie zu Hause trinken
- 55:04und was du von der Wandkarte empfällen kannst.
- 55:08Und viele französische Somelis
- 55:10haben keine Ahnung, was für eine Weine
- 55:12aus Napa kommt
- 55:14oder was es eine Chiraz aus
- 55:16in Walli neben eine Chiraz aus
- 55:18Leimsternkost ist.
- 55:20Sie haben überhaupt keine Ahnung.
- 55:22Ich habe wirklich diese Glück,
- 55:24dass ich das weiß.
- 55:26Und wenn ich in Paris war, habe ich immer gefragt,
- 55:28was trinkts hier zu Hause?
- 55:30Ich trinke eine fette Napa Carve,
- 55:32was ...
- 55:34keine Ahnung, Haus Walli
- 55:36oder was?
- 55:38oder daim ...
- 55:40Ja, okay, cool.
- 55:42Aber wir haben das nicht.
- 55:44Wir haben das hier, das ist Bordeaux
- 55:46oder vielleicht etwas aus Säten.
- 55:48Und dieser Teil von Bordeaux
- 55:50könnte mit den Meierchemist Mountains
- 55:52gleich gesetzt werden.
- 55:54Deswegen wüsst du, die in Wein merken.
- 55:56Supergedanke, schöner.
- 55:58Und so ist das.
- 56:00Ich komme aus Nuiselleins,
- 56:02ich trinke gerne Graubungen.
- 56:04Graubungen in Nuiselleins ist wirklich anders.
- 56:06Da ist unsere Graubungen hier.
- 56:08Du kannst alles haben in Graubungen
- 56:10in Nuiselleins.
- 56:12Es kann sehr trocken sein,
- 56:14sehr fruchtig sein, süß sein,
- 56:16sehr säurig sein.
- 56:18Es kann alles an hier, das ist Norden still.
- 56:20Und wenn Sie das sagen,
- 56:22okay cool, dann ...
- 56:24ich kann alles empfehlen.
- 56:26Das ist cool.
- 56:28Und ja, es ist so funktionierend,
- 56:30so denke ich, dass es funktionieren soll.
- 56:32Wie gehst du mit deinem Projekt
- 56:34und nicht mit deinem, aber was du auch begleitest,
- 56:36Starwind ist um?
- 56:38Also hast du da ein ...
- 56:40hast du da Parameter,
- 56:42wie du an die Karten rangehst,
- 56:44wie die Karten ausgewählt werden,
- 56:46wie die ausgezeichnet werden?
- 56:48Ihr macht das wahrscheinlich im Gremium,
- 56:50dass ihr die Kartenauszug auswählt
- 56:52oder wie funktioniert das eigentlich?
- 56:54Mit einem war es Starwind ist da.
- 56:56Du warst ja so eines der Gesichter neben Justin.
- 56:58Teeball macht das so in einem NRW-Raum.
- 57:00Also es sind da einige, die ...
- 57:02Wir sind jetzt ...
- 57:04Wer ist der vierte?
- 57:06Maximil Ambilm.
- 57:08Man kann seine Karten dort online einstellen.
- 57:10Es ist, glaube ich, das erste Portal,
- 57:12wo man überhaupt um Weinkarten geht.
- 57:14Aber wie kommst du dazu?
- 57:16Was ist das?
- 57:18Das ist eigentlich eine Guide
- 57:20und das hat so angefangen,
- 57:22weil der Gründer
- 57:24aus Schweden,
- 57:26sorry, aus Schweden,
- 57:28konnte nicht mehr leiden,
- 57:30in seine Facebook-Gruppen zu fragen,
- 57:34du, Leute, ich,
- 57:36nächste Woche bin ich in Prag,
- 57:38wo sind die beste Plätze,
- 57:40Wein zu trinken.
- 57:42Dann hat dieser ab gegründet.
- 57:44Und ...
- 57:46und es ist das erste Mal,
- 57:48wie du gesagt hast,
- 57:50dass die Wandkarten nach vorne sind
- 57:52und die Summilias da hinten sind.
- 57:54Wer sind diese Summilias,
- 57:56diese Wandkarte schreiben.
- 57:58Und ...
- 58:00das hat ...
- 58:02das ist sehr, sehr schnell gewachsen
- 58:04durch Netzwerk und so was,
- 58:06weil es ist die einzige Sache,
- 58:08was ich kenne,
- 58:10dass nur über Summilias ist.
- 58:12Und auch Bereitkarten, ja.
- 58:14Und ...
- 58:16Geranium hat uns letztes Mal gesagt,
- 58:18du, wir haben diese Star-Mollies-of-Dia-Events,
- 58:22jedes Jahr,
- 58:24also das war in Dänemark.
- 58:26Und natürlich ...
- 58:28Geranium war in der Finale,
- 58:30und das war in einem Tag,
- 58:32einen gleichen Tag von den Michelin-Precs-Verleihung.
- 58:36Und er hat ...
- 58:38höflich eine E-Mail zu einem Michelin-Team geschrieben.
- 58:42Dankeschön für die Anleitung,
- 58:44dass wir in der Finale gefeiert sind wieder.
- 58:46Danke schön, ich hoffe, dass wir diese drei Stande behalten.
- 58:48Aber ...
- 58:50ich würde an einem Star-Mollies-of-Dia-Events gehen,
- 58:52weil wir wissen nicht, ob unsere Wandkarte gewonnen hat.
- 58:54Vielen Dank.
- 58:56Krass.
- 58:58Wow.
- 59:00So besser wie feedback, kennst du es nicht?
- 59:02Ja.
- 59:04Und wir, also Max, Thibault, Justin und ich,
- 59:06sind die Ambassadors
- 59:08für die vier große Städter hier in Deutschland.
- 59:10Und wir empfehlen
- 59:12Wine Place ist.
- 59:14Wo wir finden, dass die Wandkarte zum Wine Place,
- 59:16zum Wine-Konzept passt.
- 59:18Wenn du mich fragst, du aus Dresden,
- 59:22du Manu, du bist in Berlin,
- 59:24ich komme nächste Woche,
- 59:26hast du ein paar Empfehlungen für mich,
- 59:28weil ich geile Wein trinken möchte.
- 59:30Dann das ist genau, was ich da mache.
- 59:32Und die Karten sind online einsehbar,
- 59:34wenn der Besitzer sie hochschlägt?
- 59:36Sie müssen nicht online sein,
- 59:38wenn ich was empfehle.
- 59:40Aber die Möglichkeiten gibt es,
- 59:42dass ich als Betreiber meine Karte hochladen kann?
- 59:44Genau.
- 59:46Und ihr habt es entsprechend auch markiert,
- 59:48ob ihr selber schon in den Plätzen wart,
- 59:50oder ob jemand das anonym hochgeladen hat?
- 59:52Es gibt zwei Unterschiede.
- 59:54Es gibt dann diese Empfehlungen von uns,
- 59:56das ist eine rote Sterne.
- 59:58Das wirst du auch sehen, wenn du auf diese Karte gehst.
- 1:00:00Wo ist eine kleine Beschreibung von uns gibt?
- 1:00:04Wo du die somit die Teams siehst.
- 1:00:06Eine kleine Beschreibung von einem Wine Place,
- 1:00:08von einem Wine-Karte-Konzept.
- 1:00:10Und wenn möglich die Wine-Karte online.
- 1:00:12Und dann,
- 1:00:14in Dressen war ich sehr selten,
- 1:00:16aber es gibt auch
- 1:00:18manche Restaurants in Dressen,
- 1:00:20wo ich wirklich kaum Gelegenheit dort zu fahren habe.
- 1:00:22Okay, sichern mir die Wine-Karte.
- 1:00:24Ist die Wine-Karte online?
- 1:00:26Ist die Wine-Karte aktuell?
- 1:00:28Wie sieht sie aus?
- 1:00:30Es ist viele Schreibfälle.
- 1:00:32Es gibt es dann,
- 1:00:34es ist einfach zu lesen,
- 1:00:36habe ich Bock dort zu fahren, nur wegen der Wine-Karte?
- 1:00:38Ja, okay cool.
- 1:00:40Dann ist es gelistet als Weiße Sterne.
- 1:00:42Weiße Sterne ist gelistet.
- 1:00:44Rote Sterne sind empfohlen.
- 1:00:46Und so siehst du,
- 1:00:48wenn du auf diese Wine-Karte gehst
- 1:00:50und dann siehst du die verschiedene Farben
- 1:00:52und weißt du genau, wie breit das ist.
- 1:00:54Ich denke, jetzt ist es
- 1:00:56ungefähr 5000 Wine-Karte der Welt.
- 1:00:58Wow.
- 1:01:00Und etwas auch sehr cool von dieser Tool.
- 1:01:02Du kriegst diese ganze Daten,
- 1:01:04diese Wine-Karte,
- 1:01:06dann kannst du auch
- 1:01:08mit diesen Daten was zum
- 1:01:10Weingüter bringen.
- 1:01:12Okay cool, ich bin
- 1:01:14Kpk.
- 1:01:16Wo bin ich in der Welt repräsentiert?
- 1:01:18Welche Jahrgänge, welche Lage,
- 1:01:20welche Preise.
- 1:01:22Das ist auch sehr unterschiedlich.
- 1:01:24Und dann kriegst du, wenn du willst,
- 1:01:26in den Premium kriegst du eine
- 1:01:28Datencheck.
- 1:01:30Das ist nur auf unsere Karte, das ist nicht weltweit.
- 1:01:32Okay.
- 1:01:34Und als Summelier kannst du,
- 1:01:36du bist neu
- 1:01:38in Hamburg, okay.
- 1:01:40Du bist jetzt der Chef-Summelier
- 1:01:42von Luise Jakob. Du warst noch nicht dort,
- 1:01:44weil jemand hat dich dort an dein Job gegeben.
- 1:01:46Aber du hast keine Ahnung, was du
- 1:01:48in Keller hast, du weißt nicht, was die
- 1:01:50Wettbewerb ist und dann kannst du checken
- 1:01:52durch Star-Wireless.
- 1:01:54Du kannst Fronten in der Wine-Karte
- 1:01:56checken, du kannst alles checken,
- 1:01:58was du willst. Ich finanziert sich das über eine
- 1:02:00Mitgliedschaft oder
- 1:02:02über Anzeigen oder
- 1:02:04Einzeige, ja. Wir sind keine
- 1:02:06Pair oder Marketing-Agentur, aber
- 1:02:08Sie schreiben auch viele
- 1:02:10Verartikeln, zum Beispiel
- 1:02:12eine Warngut hat Bock
- 1:02:14eine kleine Artikel
- 1:02:16zu schreiben. Okay, die bezahlen das.
- 1:02:18Aber es ist abseillich durch
- 1:02:20diese Star-Wireless-Diäne.
- 1:02:22Und die Premium-Partners
- 1:02:24Familiators in der Premium-Partners
- 1:02:28bezahlen pro
- 1:02:30Events, wo sie
- 1:02:32Kategorien in der Star-Wireless-Diäne
- 1:02:34sponsoren, die bezahlen
- 1:02:36viel und allgemein
- 1:02:38auch etwas drauf, dass sie
- 1:02:40immer permanent
- 1:02:42jeden Monat in den Newsletter sind.
- 1:02:44Und so viel
- 1:02:46ist das finanziert. Was ich aber in der Form
- 1:02:48gut finde, also wenn jemand zu was begleitet
- 1:02:50unterstützt, finanziert, wenn ein Weingut
- 1:02:52oder
- 1:02:54wie auch immer ein Weinhändler oder eine Hotel-Karte
- 1:02:56sich engagiert und so ein Projekt engagiert.
- 1:02:58Weil ohne das gäbe es nicht.
- 1:03:00Ich glaube nicht, dass ihr als
- 1:03:02Ambassador dadurch reich werdet
- 1:03:04oder wenn ihr noch was bekommt.
- 1:03:06Wie bekommen was? Aber wie müsstet ihr
- 1:03:08in dem Sinne für euren Aufwand,
- 1:03:10für eure Kompetenz was bekommen, aber alle
- 1:03:12unterstützen das irgendwo.
- 1:03:14Und damit gibt es sowas. Und somit wird
- 1:03:16dieses gesamte Konzept die Idee einfach
- 1:03:18um wenig vorangetrieben.
- 1:03:20Also das ist
- 1:03:22eine einzige anfasste
- 1:03:24Weg an eine riesen Netzwerk zu bekommen.
- 1:03:26Weil zum Beispiel
- 1:03:28durch
- 1:03:30ein unserer Partner, Austrian Wines
- 1:03:32wir waren alle die ganze
- 1:03:34Ambassadors
- 1:03:36von Star Wars und der Wunder Welt
- 1:03:38in Wien letztes Jahr angeladen.
- 1:03:40Wie viel waren das?
- 1:03:42Dreistellig.
- 1:03:44Nein, nein, nicht so viel. Wir sind allgemein
- 1:03:4698 Ambassadors, aber ich denke
- 1:03:48wir waren sehr wahrscheinlich
- 1:03:5065 oder 70 in einem Raum.
- 1:03:52Und den ganzen Tag hatten wir
- 1:03:54eine Star Wars Workshop gehabt.
- 1:03:56Vorher. Und es war alles
- 1:03:58von unserer Partnerin
- 1:04:00gesponsert.
- 1:04:02Und ich freue mich auf
- 1:04:04April oder Mai nächstes Jahr auch wieder.
- 1:04:06Ja, auch so viele Kollegen,
- 1:04:08so viel Kompetenz dann letztlich auch dazu
- 1:04:10erleben. Es ist schon großartig.
- 1:04:12Und es ist ja, es ist viel Aufwand.
- 1:04:14Vor allen Dingen viel Verantwortung. So eine Liste
- 1:04:16auch zu beurteilen, durchzuschauen,
- 1:04:18eben Schreibfehler zu finden,
- 1:04:20Parameter zu setzen, warum man was gut
- 1:04:22findet, nicht gut findet.
- 1:04:24Und ich muss auch die Zeit sein auch.
- 1:04:26Zum Beispiel hier in Berlin, ich denke
- 1:04:28das ist auch so, woanders die
- 1:04:30Summe liess wechseln ständig
- 1:04:32Plätzen von Plätzen. Aber ich muss
- 1:04:34wirklich so neu, also heute noch,
- 1:04:36bevor du hier gekommen bist,
- 1:04:38habe ich eine Nachricht bekommen, sorry, aber
- 1:04:40diese Person arbeitet nicht mehr hier.
- 1:04:42Seit wann? Letzte Woche.
- 1:04:44Okay, irgendwie kann ich das wissen.
- 1:04:46Aber die Sagen, das ist mehr Bescheid.
- 1:04:48Es ist cool. Und nicht sofort
- 1:04:50um geändert.
- 1:04:52Und dann ist es aktuell.
- 1:04:54Es muss aktuell sein. Alte Weinkarte fliegen
- 1:04:56raus. Egal
- 1:04:58wer das ist,
- 1:05:00es fliegt raus. Und
- 1:05:02die Weinkarte müssen Preise haben.
- 1:05:04Das ist ein Riesending. In Paris
- 1:05:06La Troudageon
- 1:05:08zum Beispiel, oder George
- 1:05:10Five, die
- 1:05:12zu sagen, ja okay, wir würden
- 1:05:14gesagt gerne gelistet werden. Hier ist
- 1:05:16ein Wandel. Ich sage, nein, sorry, es gibt
- 1:05:18keine Preise hier.
- 1:05:20Entweder kriegen wir die richtige Wankarte
- 1:05:22und sie kommen nicht rein.
- 1:05:24Und sie sind nicht rein.
- 1:05:26Letztlich ist die große Aufgabe aber
- 1:05:28glaube ich, wenn ihr Auszeichnungen vergebt,
- 1:05:30man kann ja nur verlieren.
- 1:05:32Also, wer, nein,
- 1:05:34ich meine der, also du als
- 1:05:36Auszeichnender kannst verlieren, weil
- 1:05:38ihr ja immer in der Kritik steht.
- 1:05:40Sprech, wenn ihr jemanden Auszeichnen findet, die
- 1:05:42anderen ist doof und sagen, warum der.
- 1:05:44Und wenn du jemanden nicht Auszeichnen findet, der ist doof.
- 1:05:46Also daher, ihr könnt es eigentlich fast nicht
- 1:05:48richtig machen.
- 1:05:50Oder ihr seht es da, jemand trotzdem guten sagt,
- 1:05:52Juhu und es freut sich für alle.
- 1:05:54Also, wenn sie gelistet sind oder empfunden sind,
- 1:05:56es ist nur Freude.
- 1:05:58Und ich habe bis jetzt noch keine
- 1:06:00Beschwerde gehört oder bekommen.
- 1:06:02Es ist nur
- 1:06:04und ich muss heilig sagen, das ist
- 1:06:06auch sehr, ist auch ein Grund.
- 1:06:08Also ich denke, das ist auch recht
- 1:06:10dieser Feedback.
- 1:06:12StarMourning ist auf der Hierde Deutschland.
- 1:06:14Zum Beispiel dieses Jahr,
- 1:06:16das ist
- 1:06:18viel von dieser größten Städter.
- 1:06:20Berlin und München.
- 1:06:22Die sind immer in der Finale und nicht immer,
- 1:06:24aber sehr oft in der Finale.
- 1:06:26Wir machen das seit 3, 4 Jahren.
- 1:06:28Und natürlich
- 1:06:30würde ich mich sehr, sehr freuen,
- 1:06:32wenn ich jemand anderes in der Finale sehe.
- 1:06:34Wirklich.
- 1:06:36Und ich merke auch nach 3, 4, 5 Jahren,
- 1:06:38wie gut die Wandkarte
- 1:06:40geworden sind.
- 1:06:42Aber das ist eine
- 1:06:44international Jury.
- 1:06:46Die sind unabhängig von
- 1:06:48StarMourning List. Die sind angelangt
- 1:06:50und die machen das, weil sie Bock haben.
- 1:06:52Es gibt
- 1:06:54immer jemand aus Asien,
- 1:06:56immer jemand aus Amerika
- 1:06:58und jemand,
- 1:07:00der in der Lokal ist, so in dem Fall,
- 1:07:02das bin ich.
- 1:07:04Und jemand aus Europa.
- 1:07:06Und es wechselt sich.
- 1:07:08Wir reden nicht miteinander.
- 1:07:10Wir bewerten unsere Wandkarte.
- 1:07:12Wenn ich einen 9 oder 10 oder 10
- 1:07:14diese Wandkarte gebe,
- 1:07:16es kann sein, dass jemand andere
- 1:07:18eine 6 oder 7 gibt.
- 1:07:20Und merkst du, das ist eigentlich nur
- 1:07:228,5 Punkte.
- 1:07:24Nicht 9 oder 10 oder 7 oder 6.
- 1:07:26Und
- 1:07:28ja, ich kann diese Beschwerde
- 1:07:30verstehen,
- 1:07:32aber ich habe gar nichts damit zu tun.
- 1:07:34Und ich kann das nicht ändern.
- 1:07:36Wenn wir diese Jury-Cole zusammen haben,
- 1:07:38kann ich auch sagen, es tut mir leid, aber
- 1:07:40es reicht jetzt,
- 1:07:42diese Wandkarte immer nach vorne zu sehen.
- 1:07:44Die anderen, die sehr, sehr gut sind,
- 1:07:46auch in den gleichen Punktzahlen sind
- 1:07:48oder vielleicht 0,5 Punkte
- 1:07:50hinten sind oder an dem Punkt sind.
- 1:07:52Das sind auch nicht schlecht.
- 1:07:54Und das heißt ja nicht,
- 1:07:56dass auch wenn es die ausgezeichnete
- 1:07:58Weinkarte ist, die anderen irgendwie schlechter sind,
- 1:08:00sondern vielleicht, manchmal wurden sie auch nicht gesehen
- 1:08:02oder können nicht entdeckt werden, wenn nicht alles
- 1:08:04ist.
- 1:08:06Das hat mit diesem Gönn können einfach zu tun.
- 1:08:08Dass man sich für jemand anderes freut
- 1:08:10und das gönnt.
- 1:08:12Und das halt, keine Ahnung,
- 1:08:14Nobel hat einen schmutzig billig wagen, der ohne
- 1:08:16Frage eine großartige Weinkarte hat einfach alles
- 1:08:18abgeräumt hat.
- 1:08:20Er hat gewohnt.
- 1:08:22Er hat mich so dafür gefreut, diese Anerkennung
- 1:08:24auch für diesen intensiven Weg, den die auch
- 1:08:26dort gelebt haben.
- 1:08:28Oder wer auch immer, also das Teilweise des Matthias
- 1:08:30hier in Berlin, also den Preis bekommen
- 1:08:32und das ist super.
- 1:08:34Und eben auch um nur einige zu nennen.
- 1:08:36Also das jemand, was für die Branche und eben
- 1:08:38auch für diese Weinkartenkultur, was ja immer
- 1:08:40mit viel Aufwand verbunden ist, einfach tut,
- 1:08:42finde ich großartig.
- 1:08:44Riesenprojekt, der die App noch nicht hat, auf alle
- 1:08:46Fälle runterladen.
- 1:08:48Ist kostenlos.
- 1:08:50Ist kostenlos.
- 1:08:52Es ist kein Verbungen, aber es ist kostenlos.
- 1:08:54Also wirklich großartig.
- 1:08:56Wir haben zwei Weine im Glas.
- 1:08:58Wie bitte?
- 1:09:00Wir haben zwei Weine im Glas.
- 1:09:02Also ich war sehr begeistert
- 1:09:04über den ersten.
- 1:09:06Vielen Dank dafür, der kam von dir.
- 1:09:08Und es hat mir dann wieder mal gezeigt,
- 1:09:10dass bei der Blindverkostung
- 1:09:12man kann so schnell verkehrt liegen.
- 1:09:14Und es kommt einem dann irgendwie
- 1:09:16immer so ein bisschen unangenehm vor,
- 1:09:18aber braucht es eigentlich nicht sein.
- 1:09:20Weil jede Blindverkostung hat immer ganz,
- 1:09:22ganz viel mit Learning zu tun und ganz viel
- 1:09:24mit sich auf dem Wein einlassen.
- 1:09:26Und manchmal ist einfach nur ein falsches Aroma,
- 1:09:28dass man sich so ein bisschen
- 1:09:30verheifen kann, wie auf einer Reise.
- 1:09:32Wenn man einmal falsch abbiegt,
- 1:09:34dann ist die ganze Reise verkehrt.
- 1:09:36Und dann denkt man falsch weiter.
- 1:09:38Deswegen fand ich es interessant.
- 1:09:40Du hast ein Riesling.
- 1:09:42Ich finde Rieslingen auch sehr, sehr wichtig.
- 1:09:44Hier, weil wir in Deutschland sind,
- 1:09:46und das ist die Rebsorte Deutschland.
- 1:09:48Du denkst in Deutschland,
- 1:09:50kommt sofort Riesling im Kopf.
- 1:09:52Oder du denkst an das Riesling,
- 1:09:54kommt es Deutschland. Also ja, andersherum.
- 1:09:56Und es gibt
- 1:09:58gar nichts
- 1:10:00besser und vielfältig als Riesling.
- 1:10:02Auch schon im Blondig oder
- 1:10:06in Silvana oder wie auch nicht zum Beispiel.
- 1:10:08Das kann auch sehr vielfältig sein.
- 1:10:10Aber
- 1:10:12wenn du in dem Mosel oder in Ranga
- 1:10:14oder überall wo sie Riesling haben,
- 1:10:16die machen nicht mit der Traube
- 1:10:18nur ein, zwei oder drei Weine damit.
- 1:10:20Die können vielleicht
- 1:10:2220 fettigende Weine machen.
- 1:10:24Alle mit fächenden Zugegehalt
- 1:10:26und Alkoholgehalt und Qualität.
- 1:10:28Und
- 1:10:30mit oder ohne Sprudel,
- 1:10:32es ist
- 1:10:34unglaublich.
- 1:10:36Das können wir mit Genenblon, nicht?
- 1:10:38Doch, aber du hast ein Wetter trocken,
- 1:10:40fruchtig, süß.
- 1:10:42Und das nur für
- 1:10:44Ja, sorry.
- 1:10:46Du verstehst genau, was ich meine.
- 1:10:48Ich weiß nicht,
- 1:10:50ich möchte den Riesling nicht absprechen.
- 1:10:52Ich finde auch, findest auch toll, dass du
- 1:10:54diese Weine ausgesucht hast.
- 1:10:56Ja, ich hatte leider keine Bogelle
- 1:10:58im Keller.
- 1:11:00Nein, diese Riesling
- 1:11:02für mich ist
- 1:11:04etwas einzigartig.
- 1:11:06Leute haben auch wirklich
- 1:11:12von Feedback her
- 1:11:14schwierig, gerade zu verstehen,
- 1:11:16wie kann jemand
- 1:11:18so guter Wein machen kann.
- 1:11:20Und
- 1:11:22wenn sie das
- 1:11:24verkosten, selbst habe ich das sehr oft
- 1:11:26in einem Tisch gebratht
- 1:11:28und ich habe gesagt, wow, das ist unglaublich
- 1:11:30und bla bla bla.
- 1:11:32Ohne zu sagen, woher es war, woher es kommt.
- 1:11:34Mit Absicht.
- 1:11:36Weil ich wollte wirklich, dass
- 1:11:38der Wein eine Chance davon zu haben.
- 1:11:40Und wie bei dir auch.
- 1:11:42Ich habe dir nicht gesagt, wer das
- 1:11:44gemacht hat, woher es kommt.
- 1:11:46Ich habe dir auch die Traube nicht gegeben.
- 1:11:48Und ich denke da,
- 1:11:50wenn du so was machst mit deine Gäste
- 1:11:52und deinen Freunden,
- 1:11:54dann lässt du
- 1:11:56den Wein eine Chance, was du sagen.
- 1:11:58Und das ist
- 1:12:00auch mir sehr sehr wichtig.
- 1:12:02Okay, der Wein ist von
- 1:12:04ihm oder von dieser
- 1:12:06Wangengut.
- 1:12:08Es muss einfach in diese Wirkung gehen.
- 1:12:10Und jetzt gibst du dein Wein
- 1:12:12eine Chance, ja, da bin ich.
- 1:12:14Das ist meine Geschichte.
- 1:12:16Ich werde dir teilen.
- 1:12:18Mal weg, ist wie eine Wahrheit
- 1:12:36im Wein.
- 1:12:38Die unabhängig von Trends Herkunft oder Zeit gilt.
- 1:12:40Sie entzieht sich gängigen Klischees
- 1:12:42und offenbart sich nur jenen, die wirklich
- 1:12:44nicht mehr bemerken.
- 1:12:46Wer ihr folgt, stößt bald an
- 1:12:48grenzensensorischer Sprache, analytischer
- 1:12:50Technik und vertrauter Typizität.
- 1:12:52Viele reden über sie,
- 1:12:54wenige begreifen, was sie
- 1:12:56in der Tiefe ausmacht.
- 1:12:58Und vielleicht liegt gerade
- 1:13:00in diesem unbekannten, ihr
- 1:13:02verborgenes Versprechen.
- 1:13:04Bevor es Mendoza gab, gab es Kaor.
- 1:13:06Und bevor der My Bag zur Ikrone der neuen
- 1:13:08Weinwelt wurde, war er ein Kind
- 1:13:10der dunklen Erde des Südwesten Frankreichs.
- 1:13:12Er war als Oberkant, als Oxarroir,
- 1:13:14als Nordekauer.
- 1:13:16In diesen kiesigen Kalkböden
- 1:13:18tief eingeschnitten zwischen
- 1:13:20Loflos und Eichenwäldern,
- 1:13:22hat er eines das gesprochen,
- 1:13:24was heute kaum noch einer versteht.
- 1:13:26Die Urform der Tiefe.
- 1:13:28Kaor war immer ein widerspenstiges
- 1:13:30Terror, nie mundane wie Bordeaux,
- 1:13:32nie romantisiert wie das Begunnt.
- 1:13:34Stattdessen Arbeit, Wind,
- 1:13:36Kalk und Geduld.
- 1:13:38Es ist wie ein Land der Flüsse, der
- 1:13:40tiefwurzelnden Reben
- 1:13:42und der stillen Revolution.
- 1:13:44Eine solche beginnt
- 1:13:461971, als ein Mann
- 1:13:48namens Georges Vigourou das
- 1:13:50vergesse Schatode-Ozé
- 1:13:52entdeckt. Es war verwildert,
- 1:13:54verlassen, nichts als Steine
- 1:13:56und Schatten einer großen Vergangenheit.
- 1:13:58Doch Georges
- 1:14:00sah etwas, das Echo des
- 1:14:02Terroirs. Der Sprach leise
- 1:14:04aber unmissverständlich.
- 1:14:06Mit Entschlossenheit, Vision und Feingefühl
- 1:14:08erweckte er das Chateau neu.
- 1:14:10Heute seht es zu den
- 1:14:12führenden Adressen im Kaor.
- 1:14:14Nicht durch Lautstärke, sondern
- 1:14:16durch Stilbewusstsein.
- 1:14:18Der Gérondadine 2018 ist der
- 1:14:20vielleicht subtilste Ausdruck dieser
- 1:14:22Philosophie. Ein Malbeck
- 1:14:24der seine Kraft nicht aus Muskeln
- 1:14:26bezieht, sondern aus Struktur, Tiefe
- 1:14:28und innerer Klarheit. Der Name
- 1:14:30dieser QW ist kein
- 1:14:32Marketing-Kunstgriff.
- 1:14:34Gérondadine, der Ozea, war
- 1:14:36ein realer Mensch.
- 1:14:38Und zwar ein außergewöhnlicher. Im 16. Jahrhundert
- 1:14:40war er Jurist Weinbergsbesitzer,
- 1:14:42Gelehrter und einer der ersten
- 1:14:44der in Kaor die Idee der Selektion
- 1:14:46und Parzellendifferenzierung
- 1:14:48Aufgriff. Damals revolutionär,
- 1:14:50heute selbstverständlich.
- 1:14:52Er dachte Terroir, bevor
- 1:14:54das Wort in aller Munde war.
- 1:14:56Er sprach vom Wein als Spiegel
- 1:14:58seines Ortes, als Ausdruck
- 1:15:00des Bodens und der Arbeit.
- 1:15:02Mit dieser QW wird nicht nur
- 1:15:04ein Wein, sondern ein Denken geährt.
- 1:15:06Der Gérondadine
- 1:15:082018 ist eine Art
- 1:15:10Flaschenmonument für diese Haltung.
- 1:15:12Die D-Mütik aber entschlossen ist.
- 1:15:14Hier wird nicht nachgeahmt, sondern erinnert
- 1:15:16an tiefe Anbeständigkeit an Herkunft.
- 1:15:18Das Chateau de Ozea
- 1:15:20liegt auf einem Hochplato, oberhalb des
- 1:15:22Lotals, rund 300 Meter
- 1:15:24über dem Meer.
- 1:15:26Es ist kein klassisches Flustteilgebiet
- 1:15:28wie die Terrassenlagen
- 1:15:30anderer Kaorweingüter. Stattdessen
- 1:15:32kalkhaltiger Leben, eisenoxidreiche
- 1:15:34Erde, steinige Auflagen
- 1:15:36würden die den Rebstoff einfach
- 1:15:38zwingen, alles zu geben, an
- 1:15:40seiner Grenzen zu gehen. Kein
- 1:15:42Wasserüberschuss, keine aromatische Fülle.
- 1:15:44Stattdessen Konzentration
- 1:15:46Würze, Langelebigkeit.
- 1:15:48Die Weinberge sind Parzellen unterteilt,
- 1:15:50viele davon mit alten Rebstöcken gepflegt
- 1:15:52nach Prinzipien des nachhaltigen
- 1:15:54Weinbaus, größtenteils sogar biologisch
- 1:15:56zerstifiziert. Die Trauben
- 1:15:58für den Gérondadine stammen aus
- 1:16:00jungen Zellen mit besonders niedrigen
- 1:16:02Ertrag, etwa 30 Hektoliter
- 1:16:04je Hektar. Was für die Region
- 1:16:06extrem zurückhaltend ist.
- 1:16:08Doch genau das ist die Handschrift
- 1:16:10von OZR, Klasse, Vormenge.
- 1:16:12Ausbau und französischen Bericht zu einem Drittel
- 1:16:14neu, der Rest in 2. und 3. Belegung
- 1:16:16mindestens jedoch für 18 Monate.
- 1:16:18Doch all das wäre
- 1:16:20nur Technik, wäre da nicht die innere Ruhe
- 1:16:22mit der dieser Wein
- 1:16:24spricht. Es war der 15.
- 1:16:26Oktober 2018
- 1:16:28gegen 6 Uhr morgens.
- 1:16:30Temperaturen waren ungewöhnlich niedrig.
- 1:16:325 Grad
- 1:16:34leichter Nebel. Die Ernte hatte
- 1:16:36gerade begonnen, den Reihen zwischen den
- 1:16:38Steinmauern sammelten sich die Lesehelfer
- 1:16:40mit ihren blauen Körben. Aus der Ferne
- 1:16:42war das Knirschen von Gummistiefeln auf
- 1:16:44Kies zu hören. Kein Wind, kein Vogel.
- 1:16:46Nur das rhythmische
- 1:16:48Klack der Rebscher.
- 1:16:50Im Keller stand Bertrand
- 1:16:52wie geruberheitsam sortiertisch.
- 1:16:54Bertrand ist der Sohn von Georges
- 1:16:56und heute die Domähenweite.
- 1:16:58Mit derselben Mischung aus Demut, Präzision
- 1:17:00und tiefen Vertrauen in das Terroir.
- 1:17:02Und auch bei Bertrand gilt kein
- 1:17:04Ausweichen, eine etwaige Internationalität.
- 1:17:06Obwohl das manchmal
- 1:17:08weit aus einfacher wäre.
- 1:17:10Kein Schielen nach Trendnoten, sondern
- 1:17:12eine klare Entscheidung für Struktur,
- 1:17:14für Tiefe und für Herkunft.
- 1:17:16Die ersten Kisten kamen.
- 1:17:18Voll mit Kühlen fast steinharten
- 1:17:20Beeren. Man spürt,
- 1:17:22das wird eine Sonne Reihacke. Kein exzessive
- 1:17:24Alkohol. Keine Überreife,
- 1:17:26sondern Klarheit, Tanine und Fokus.
- 1:17:28Die Maische geht langsam.
- 1:17:30Drei Wochen lang.
- 1:17:32Täglich degustiert, aber nicht korrigiert.
- 1:17:34Die Idee war, den Jahrgang
- 1:17:36sprechen zu lassen
- 1:17:38und er sprach von Tiefe.
- 1:17:40Aber auch von Frische.
- 1:17:42Spannung, aber auch von Geduld.
- 1:17:44Heute erinnert man sich an
- 1:17:46diesen Tag nicht wegen der großen Ereignisse,
- 1:17:48sondern wegen der Stille, der Konzentration,
- 1:17:50der Ruhe, mit der dieser
- 1:17:52Wein geboren wurde.
- 1:17:54Der Giron Radine 2018
- 1:17:56ist kein Revolutionär.
- 1:17:58Er ist ein Renaissance Wein.
- 1:18:00Kein Krawallmacher,
- 1:18:02sondern ein Gedächtnis.
- 1:18:04In ihm ruht die Essenz, was Kaor einmal war.
- 1:18:06Und wieder sein kann.
- 1:18:08Und gerade weil er leise spricht,
- 1:18:10wird ihm lange zugehört.
- 1:18:12Vielen lieben Dank. Dafür dem
- 1:18:14Chateau, Dozea
- 1:18:16und dem deutschen Importeur,
- 1:18:18dem Handelshaus Schlumberger.
- 1:18:20Ich finde es
- 1:18:22schön, wenn man es auflöst.
- 1:18:24Dass du mir gesagt hast,
- 1:18:26der kommt von Jochen 30
- 1:18:28Akka, es ist 2019, er ist
- 1:18:30wunderwerk.
- 1:18:32Man hat ein anderes
- 1:18:34Verständnis für den Wein,
- 1:18:36wenn man darum weiß.
- 1:18:38Ich würde dir
- 1:18:40eine andere Wein geben.
- 1:18:42Vorher,
- 1:18:44eine unbekannte Winzer.
- 1:18:46Ich würde dir
- 1:18:48eine andere Wein geben.
- 1:18:50Das ist interessant,
- 1:18:52das ist gut.
- 1:18:54Und jetzt an das Rom.
- 1:18:56Das ist eine große Wein.
- 1:18:58Ich weiß nicht, wie viele
- 1:19:00Leute in Deutschland schon das
- 1:19:02probiert haben.
- 1:19:04Es ist auch
- 1:19:06nicht überall.
- 1:19:08Aber das zeigt auch,
- 1:19:10was eine Winzer mit seiner Lage,
- 1:19:12mit seinen Traum machen kann.
- 1:19:14Eine Winzer ist immer noch eine Wünsche.
- 1:19:16und das auch gemacht. Also verschiedene Lage zusammen,
- 1:19:21ein Teil von einer kühle Lage hier und ein Teil von einer wärmen Lage hier
- 1:19:27zusammen und ich habe das beobachtet für die Jahre und das ist ein 219 Ergebnis.
- 1:19:32Ich finde es nahe, ich denke jetzt ist zwei Stunden in der Karaffe, er hat viel zu sagen, oder?
- 1:19:39Finde ich auch die Entwicklung, finde ich spannend, finde ich großartig.
- 1:19:44Und ich mag nach Riesling aber es ist anders als an Riesling, es ist tiefer, es ist wie gesagt,
- 1:19:49also ja okay, einen schönen Blanc kann auch so tief sein, viele andere Facetten zeigen,
- 1:19:59aber nicht wie an Riesling. Riesling ist für mich, es gibt keine andere Trauben,
- 1:20:06Rebsorte, die so gut und so vielfältig ist. Ich mag den Druck am Gaumen, die Fülle und
- 1:20:14dann trotzdem dieses animierte, das leicht salzige, das würzige.
- 1:20:16Und das ist die Mineralität, das ich lieber in Wien war. Ich will unsere Freundin aus Baden
- 1:20:24nicht beleidigen, aber das ist so warm geworden für Riesling, für gute Riesling in der Qualität.
- 1:20:31Sie sind viel besser mit Schauten oder mogenere Rebsorten, wie keine andere in Deutschland.
- 1:20:39Und das ist hier Vorteile und du brauchst eine gewisse Kühle auch und Baden ist viel,
- 1:20:47viel zu warm geworden da leider und ich weiß nicht, wie lange diese Riesling dort bleiben würden.
- 1:20:53Sie können nicht höher gehen, sie sind schon hoch genug. Ja, das ist schade.
- 1:20:59Aber das ist ja auch kein Muss, also es sagt ja auch keiner, dass Riesling aus Baden kommen muss
- 1:21:03und vielleicht ist es eine Chance. Die VdP sagt das.
- 1:21:05Mit der Situation dann vielleicht die Kernkompetenz woanders zu suchen,
- 1:21:12vielleicht auch in anderen Rebsorten, vielleicht gibt es eine Umwandlung in denen...
- 1:21:14Es gibt Milzt sogar auch das große Arzt, oder Goudel. Ja, okay, wir können eine Barschlinge über Goudel oder Schassler machen,
- 1:21:21aber ich finde das auch superinteressante Rebsorte.
- 1:21:24Im anderen Glas habe ich einen mitgebracht und das fand ich super interessant.
- 1:21:32Ich habe den vor zwei oder drei Jahren das letzte mal probiert, ich habe mir jetzt so lange nicht probiert
- 1:21:39und für mich ein Wein, der ganz viel auch mit Vorurteilen aufräumt und ganz viel mit Bewusstsein über diese Art von Wein dicht...
- 1:21:47Ich habe es auch auch oft angesprochen in der letzten Zeit, es ist ein Rose.
- 1:21:51Ich liebe Rose, also wirklich ich liebe Rose.
- 1:21:54Welche Art von Rose? Also magst du Rose zum Trinken oder zu kombinieren?
- 1:21:58Wir haben jetzt auch relativ temperiert, hat bestimmt 15, 16 Grad, ist recht warm, was ich dem Wein aber...
- 1:22:04Ich finde, wenn du Rose machen kannst, dann kannst du alles machen, weil das ist eigentlich ein Rotwand wie ein Verswand gemacht.
- 1:22:14Das zeigt, wie gut der Winzer ist und wenn der Wein so gut ist, dann können nur die andere Weine gut sein.
- 1:22:22Das ist nur meine persönliche Meinung, aber diese Rose ist anders, wie erwartet und das ist aus Südfrankreich.
- 1:22:34Die Farbe stimmt, wie ich das mir vorstelle, die im Gaumen stimmt, wie ich mich vorstelle.
- 1:22:40Obwohl es ein bisschen wärme ist, brauchen keine Allspürfels hier.
- 1:22:44Aber das ist diese Magie von Rose und ich bin dann eine riesen Freund von Rose.
- 1:22:50Ich finde, Rose sind oftmals unterschätzt hier eben auch zum einen die Lagerfähigkeit, dass die gravierend unterschätzt ist,
- 1:22:57das Potenzial, eben auch das Preisgefüge, der liegt um die 120 Euro ungefähr.
- 1:23:06Also von dem her finde ich Rose auch eher selten, ist der Etual von dem Domain-Ord.
- 1:23:12Was ja mehr oder weniger so mit die Könige irgendwo sind, die Rosénau definiert haben und das mit einer ganz eigenen Tief und Komplexität.
- 1:23:21Ich finde diese Salzige, was der Wein inne hat, ist eine Küwe aus den drei Weingütern, die die bespielen.
- 1:23:27Grenache, Mouvetre, hauptsächlich.
- 1:23:31Und ich finde, er hat trotzdem was leichtes, er hat eine Präsenz.
- 1:23:34Was wird er vom Alkohol haben? Ich glaube 13, 13,5.
- 1:23:3714.
- 1:23:4014, 14, ist leichter Wein.
- 1:23:43Aber er schmeckt leicht.
- 1:23:45Also auch mit der Temperatur schmeckt er leichter.
- 1:23:48Es ist sehr finanziert, es ist mega, mega gut.
- 1:23:50Also es ist sehr gut gemacht.
- 1:23:52So ohne 20 Euro hätte ich nie gedacht, es schmeckt wirklich großartig.
- 1:23:57Also kann man ein Preis schmecken?
- 1:24:01Jetzt habe ich abgesehen, wir lassen mal die ganzen Prästischachen weg und die ganzen Imagegeschichten, keine Ahnung,
- 1:24:09und dann kommt der Grund rauf runter, etc. Manche Bordeaux oder Bordelezer, Gewächse, manche Loire Geschichten.
- 1:24:16Kann man Preis irgendwie kustaturisch wahrnehmen, auflösen und sagen, der Wein schmeckt wie ein 10 Euro, wie ein 50, wie ein 100, wie ein 150 Euro Wein.
- 1:24:27Du hast jetzt auch nicht gerade unerschrocken geschaut, als ich nicht wirklich auf die Kacke holen wollte.
- 1:24:33Ich habe auch 120 Euro gesagt, man spricht das Rosé nicht zu, aber ich glaube, wenn man dem jetzt auch über 2-3 Tage probieren würde,
- 1:24:42man würde eine gewisse Tief- und Einzigartigkeit erleben oder ein anderes Glas nehmen würde, ein größeres Glas,
- 1:24:47wenn man ihn kaffieren würde, wenn man ihm eine ganz andere...
- 1:24:50Das ist ein anderer Ergebnis, ja.
- 1:24:53Also Preis zu schmecken, unsere Jein.
- 1:24:57Also ich habe nicht nur diese Kord- und Mastersummi-Leh gemacht bis zum Masterprüfung,
- 1:25:04ich habe auch diese Veset, ich habe eine Diploma und die zeigen dir, wie du eine Wein bewertet mit Qualität.
- 1:25:14Und in einer niedrigen Stufe, die fragen dich in einer Prüfung, kostet die Wein 5 bis 10 Euro, 10 bis 30 Euro, über 30 Euro.
- 1:25:27Und nur mit Qualität zu tun, das ist hohe Qualität. 120 Euro habe ich auch nie gedacht.
- 1:25:34Aber es ist mir keine Wunder, wenn du in der gleichen Ecke, in der um die Ecke von dieser Wein gut,
- 1:25:41also du schattest das Klang und die verkaufen auch Wein über 150 Euro, keine was fragt.
- 1:25:47Mirabal ist auch nicht so weit weg und das ist auch nicht günstig.
- 1:25:52Ja, kannst du Preis oder Wert schmecken? Ja, auch bis so teuer Wein diese Preise schmecken kann.
- 1:26:02Ich würde Nein sagen. Ist der Wein gut, weil er teuer ist oder ist er teuer, weil er gut ist?
- 1:26:09Wir können das nicht anwarten. Das ist unmöglich.
- 1:26:12Wenn du weißt, genau was es kostet, es muss gut sein.
- 1:26:16Du kannst nicht sagen, sorry, sorry, sorry, sorry, sorry, sorry, nicht schattet, dann die Petrus.
- 1:26:25Ist nicht gut, obwohl 7000 Euro auf der Karte kostet.
- 1:26:30Kannst du nicht sagen, eine Blindverkostung, wenn du eine teuer Wein hast, die sind so schlimm bewertet, immer.
- 1:26:41Ich frage überall rum, eine Blindverkostung und ein Stammtisch, ich bringe eine La Chapelle 95.
- 1:26:49Ja sorry, aber das ist average.
- 1:26:52Aber eine kleine Weine daneben, das ist großartig, im Moment passt, du hast keine Ahnung, was es ist.
- 1:26:59Es ist aber dann nicht mal die Vordergründigkeit, die der kleine Wein hatten, die der große Wein nicht hat.
- 1:27:04Also jetzt zum Beispiel, um bei dem Wein zu bleiben, bei dem "Ital" hat der ja etwas, was sich erst über die Dauer ausspielt.
- 1:27:10Das hast du bei einer Blindverkostung und das hast du bei einer vordergründigen Beurteilung eben nicht, sondern du brauchst dann Zeit und Ruhe für den Wein.
- 1:27:18Genau, genau, also schauen wir mal diese erste Wein von 30 Rk, das ist eine Blindverkostung.
- 1:27:24Oder wenn du das in einem Magazin für eine Verkostung geschickt, der kriegt nicht so viele Punkte, weil der Wein muss atmen,
- 1:27:34der Wein braucht Zeit, du kannst nicht innerhalb 30 Sekunden oder 5 Minuten das Verkosten ohne eine gute Marge geben.
- 1:27:42Magst du den Weinbewertung oder findest du ...
- 1:27:44Nein, ich, es ist mir egal.
- 1:27:47Es gibt Leute, die es ihnen sehr, sehr wert, zum Beispiel den Warnhändler, das ist sehr, sehr wert, aber für mich nein,
- 1:27:57der Wein braucht Zeit, also er braucht auch jemanden, der das versteht.
- 1:28:03Wenn ich weiß, dass du diese Wein auf meiner Garte bestellen würdest, dann sage ich dir, okay, dann muss das jetzt dekantieren und ich habe das in eine Stunde, weil es wäre besser für sie.
- 1:28:14Nein, nein, nein, aber wenn du entscheidest, zum Beispiel jetzt, ich will das jetzt trinken, es ist mein Pflicht zu sagen, da braucht man Zeit.
- 1:28:22Aber helfen beim Weinbewertung niemals oder vielleicht Kunden, die ein bisschen ...
- 1:28:27Das ist jemand anderes Meinung.
- 1:28:30Ja.
- 1:28:31Das ist nicht deine Meinung oder meine Meinung.
- 1:28:33Das ist nicht meine gestrige Meinung.
- 1:28:35Ja, es gibt Vivino auch.
- 1:28:37Vivino finde ich auch sehr, sehr gut, weil das ist dann der ...
- 1:28:43digital Weinkeller eigentlich so gedacht am Anfang an und natürlich hast du eine Preis oder eine Bewertung da.
- 1:28:51In diese Preise, viele Leute verstehen nicht, das ist ein Durchschnitt von den ganzen Preisen von der ganzen Welt.
- 1:28:59Natürlich mit den ganzen Wein, die du in Norwegen und Schweden findest, das ist viel teurer als was du in Südrank reich hast.
- 1:29:07Ganz normal.
- 1:29:09Aber wenn du siehst, oh ja, okay, bei Vivino steht hier viel Ceno auf deine Wandgarte, es ist 120 Euro. Ich spille das nicht.
- 1:29:15Es ist schwer zu erklären, aber wenn du verstehst, was Vivino bedeutet, dann ist es anfahrt zu erklären.
- 1:29:21Und es sind dann letztlich auch die Chancen, die Aufgabe, das dann dem Kunden zu vermitteln, zu erklären, auch wenn es manch einem vielleicht nervt.
- 1:29:27Aber es ist manchmal auch ein Ansatz zur Kommunikation, wo man einfach auch darlegen kann, warum ein Wein 120 Euro kostet, welchen Aufwand man damit hat,
- 1:29:39welche Servicekultur man leben muss und was eben gerade den Wein so teuer macht.
- 1:29:49Du musst nicht immer deine Meinung zu bestätigen, aber das ist auch vielleicht nötig, dass in unserer Kommunikation mit unseren Gästen, wenn sie da Fragen haben, wie müssen das anborden, wie müssen das auch erklären.
- 1:30:03Sehr einfach gesagt. Und ja, der Wein kostet so viel bei mir, weil es, deine Gründe. Und das ist jetzt. Sie nehmen das Baure nicht, das ist auch nicht mehr dein Problem.
- 1:30:15Was ist für ein...
- 1:30:17Also letztlich ist ja oftmals der Service, der das Ganze dann relativ teuer macht, die Person und so weiter. Was ist ein guter Wein-Service für dich?
- 1:30:23Also wenn du im Restaurant bist und worüber freust du dich, wenn etwas gemacht, praktiziert, gelebt wird, was ist dein eigener Anspruch, wenn du irgendwo arbeitest?
- 1:30:33Als Gast.
- 1:30:34Sowohl als auch als Gast oder als Zombie selber.
- 1:30:37Also ich finde, als ein Wein-Profi, allgemein sind wir keine gute Gast, weil wir wissen genau, wie es bei uns funktioniert und wir brauchen keine Hilfe auf der Wandkarte.
- 1:30:51Also am Mainzens.
- 1:30:53Wenn es ein Freund da ist, dann natürlich sagen wir, du kümmerst dich darum alles.
- 1:31:00Das ist deine Entscheidung. Ich bin da, ich bin dein Gast. Ich vertraue dir.
- 1:31:05Und du musst auch denken, mit wem bin ich da, warum bin ich da, in welcher Laune bin ich, was will ich essen.
- 1:31:13Und dann als Gast, das ist sehr wichtig und du weißt das. Und weil du eine Gastgebe bist und du weißt genau, wie du eine Gast bist, dann ist es vielleicht ja einfacher zu verstehen, wie deine Gäste sind.
- 1:31:27Das ist ja auch gut. Und es ist mir wichtig, dass der Wein bestens präsentiert ist, bis es serviert ist.
- 1:31:38Ist guter Service? Also rein vom Handling, vom Handwerk?
- 1:31:41Du musst nicht mit deine Gerätung kommen und mit deine Kerze entzünden. Das ist für die Prüfung gut.
- 1:31:47Wenn du das willst, für deine Restaurant, wenn du schon ein Konzept bist, warum nicht?
- 1:31:52Du kannst auch das mit deinem iPhone machen, mit deiner Lichter von deinem iPhone, wenn du das dekantiert oder karapiert.
- 1:31:58Das ist auch gut und du machst das, du bist sehr modern. Und Leute schauen.
- 1:32:03Du bist ein Schauspieler, das ist deine Bühne. Aber du musst das trotzdem mit Steeln und mit der Ticket servieren.
- 1:32:10Du kommst nicht mit deine Flasche weinen zwischen deine Beine und mal einen Cock-Krank.
- 1:32:15Das kannst du auch machen, wenn es zu einem Konzept passt, aber nicht allgemein.
- 1:32:21Du musst wissen, wo du arbeitest und wer deine Gäste sind. Und das ist eine beste Grundsituation-Service.
- 1:32:27Und gibt es irgendeine Grundvoraussetzung, wo du sagst, so was sollte immer sein oder ist das in der Tat ein...
- 1:32:33Ich würde mich sehr trauen, ich würde gerne mich trauen in der Reichtand der Restaurant, meine Flasche auf die Beine,
- 1:32:41und dann auf die Beine und den Cock-Krank. Das würde ich sehr gerne machen.
- 1:32:46Aber nee, du kannst keinen Lärm machen. Wenn du das weißt, dann bist du sehr, sehr vorsichtig.
- 1:32:51Wenn es eine Warnbar-Vikode war damals, es ist egal, wie du das machst.
- 1:32:55So lange die Flasche auf ist, gut ist, gut präsentiert ist am Tisch und dass die Gäste genießen, das ist alles gewonnen.
- 1:33:04Das notzigst überall auf die Liste.
- 1:33:07Gliese, wichtig? - Ach sehr. - Hast du Favoriten?
- 1:33:12Universal. - Ah, okay. - Also, Mac-Hurden.
- 1:33:16Bist du gar nicht so derjenige, der dich Vielfalt mag und 20 verschiedene Gläser sorgt?
- 1:33:22Nee, Universal reicht. - Ach ja. - Universal reicht. - Also wegen deiner Prüfung beim WST, MS?
- 1:33:29Nee, das ist nach mir jetzt. Bei Universal finde ich, dass du kriegst genug von allem in deinem Wein, in deinem Geschmack.
- 1:33:41Aber in deinem Universal kennst du diese Leichtigkeit von deinem Riesling zum Beispiel, und diese Kraft von einer Kabinett-Venue auch haben.
- 1:33:51Das ist vielleicht nicht richtig in eine Kraftrichtung, aber du kriegst genug, du weißt genau, dass es eine Kabinett-Venue ist.
- 1:34:01Oder andere Weine, du kriegst genug und das ist wegen deiner Schwester, das ist ein Universal.
- 1:34:06Egal ob es Schatzwiesel oder Salto oder Riedel ist, wir trinken jetzt auf Riedel, die sind meine Prüfung Gläser.
- 1:34:15Und ich denke, die helfen auch die Weine, die sind gut, vielleicht sind die nicht die Richtige für diesen Moment, aber für jetzt, ich denke, das passt, oder?
- 1:34:26Und die anderen Gläser machen die was mit dem Wein? Also wer schätzt du das, wenn du sagst, du hast jetzt keine Ahnung, wenn bei Riedel bleiben, du hast ein Pinoglas zum Beispiel.
- 1:34:36Und wie würden das zum Beispiel für den Roseen nehmen? Also der Wein würde sich ja anders präsentieren, findest du es nicht schade, dass man dieses, was man mehr schmecken würde?
- 1:34:47Ich finde es schade, wenn ein Wein in der falsche Glas ist. Ich finde es wirklich schade, weil es hilft der Wein nicht, er kann gar nichts dafür.
- 1:34:58Aber wenn du diese Fälle machst, dass du die falsche Gläser für diese Feindservierst, das ist wirklich, das ist ein Fehler.
- 1:35:08Und warum Universal, wenn du keinen Fehler machst, oder warum magst du denn Universal?
- 1:35:14Du kannst gar nichts falsch damit machen.
- 1:35:16Vielleicht wäre ein Pinoglas besser, aber mit Universal ist es auch okay. Die Größe hat die Opertür oben, und es ist alles okay.
- 1:35:30Das ist nicht der Beste, aber es ist besser als diese WCT Gläser, was wir haben, diese Joggläser. Ja, genau.
- 1:35:39Das ist viel besser, und du kannst alles ziemlich gut probieren. Das ist die Gläser für diese Klassiker der Welt.
- 1:35:47In was für ein Glas wird es zum Bougelet servieren? Ich finde Bougelet relativ schwierig, also dann richtiges Glas zu finden.
- 1:35:54In welcher Sinne?
- 1:35:56In welcher Sinne? Sagt du, dass es schwierig ist?
- 1:36:00Weil ich glaube, dass Bougelet jetzt sehr global gesehen, auch diese 30% Bougelet-Noveau, weggerechnet, sondern wir nehmen ruhig die Zehengrüß und nehmen etwas mit einer gewissen Reife, würde ich nicht unbedingt ein Pinoglas nehmen.
- 1:36:17Du kannst das haben.
- 1:36:18Man kann es durchaus, aber ich glaube, dass der Wein manchmal in seiner, was ich beim Bougelet mag, ist natürlich auch schwierig, diese Zehengrüß in eine Schublade zu packen,
- 1:36:28weil die natürlich teilweise so grundunderschiedlich sind. Ich mag die Rostikalität.
- 1:36:34Also ich suche da nicht die Feinheit wie beim Pinot, sondern ich mag dieses derberustikale, granitige, würzige, steinige, leicht scharfe, und das würde ich dann teilweise eher im Glas, was ich auch für ein Twin-Tempernier zum Beispiel nehmen würde.
- 1:36:49Ja, das passt da gut.
- 1:36:50Nehmen und versuchen das herauszuarbeiten, um ihn eben auch bewusst vom Pinot abzuheben. Also natürlich entwickelt sich ein Gameh dann mit den Jahren über Wienpinot und ist wahrscheinlich in einer Reife, wenn du den 30, 40 Jahre gereiften, absolut nicht unterscheidbar.
- 1:37:09Absolut ja.
- 1:37:10Aber so ein Middle-Ager mit vielleicht acht, neun, zehn Jahren, finde ich interessant, ihn ganz bewusst von der anderen Seite zu präsentieren.
- 1:37:21Das so diese Bougelet, diese Gameh, ja, ist jetzt nur 30 Prozent Bougelet Nouveau. Das war vorher 50 Prozent.
- 1:37:30Das heißt es…
- 1:37:31Magst du Bougelet Nouveau?
- 1:37:32Also jetzt, ja. Ich habe keine Angst, was zu sagen. Also weil es die neue Generationen, die jetzt in einem Paar sind und die verstehen auch, Leute, meine erste Weine auf dem Markt ist eine Bougelet Nouveau.
- 1:37:51Wenn das nicht schmeckt, wie kann meine Zielgruppe, meine Kunden, meine Weine wahrnehmen?
- 1:37:59Wie können sie das machen, wenn ich Schott mache? Dann sie machen gute Bougelet Nouveau oder sie machen keine.
- 1:38:06Deswegen gibt es jetzt nur 30 Prozent. Wenn vor zehn Jahren, gehabt es bis zum 50 Prozent.
- 1:38:12Und das ist eine große Sache. Und du hast auch gesagt, ja, okay, es gibt diese zehn Grüße um oben in den Bougelet, in der Norddeutsch von Bougelet.
- 1:38:23Es ist sehr unterschiedlich. Es gibt mehr als nur Granit. Ich denke, letztes Mal, wenn ich das gelesen habe, dass es 300 verschiedene Bodentypen.
- 1:38:34Das ist 294 mehr als in Bougund. Und ja, in Bougund, wir wissen genau, was es ist. Es ist Lehm und Kalkstein, Leibnizton.
- 1:38:50Aber in Bougelet kannst du alles haben. Du hast Granit, Sand, Kalkstein, Vulkanstein, Kark, alles.
- 1:39:01Deswegen ist es sehr, sehr schwierig, zum Beispiel in einer Blindverkursung an den Bougelet zu erkennen.
- 1:39:08Also für mich ist es unmöglich. Ich kann das nicht.
- 1:39:11Ich denke, jede Kabinett-Sovietin oder Frank-Soy oder Tempranio, wenn die Jungs sind oder doceto,
- 1:39:18ich denke, die sind Bougelet. Und wenn es ein Bougelet ist, dann sage ich etwas anderes.
- 1:39:22Aber Bougelet ist bei dir immer, gut, es ist das Meiste angebaut. Das sind, glaube ich, 90 Prozent.
- 1:39:28Aber es ist bei dir immer rot. Oder siehst du auch Weiß? Siehst du auch Schaden oder Aligothé?
- 1:39:33Keine Aligothé, nur Schaden.
- 1:39:35Sauvignon blanc, trella. Also zugelassen ist es zumindest Sauvignon blanc, Aligothé und Schaden.
- 1:39:40Ja, aber ich kenne keine Schaden. Ja, ich habe bis jetzt keine Sauvignon probiert.
- 1:39:47Ich weiß, dass ein paar Freunde von mir in Bougelet die wachsen Syrer.
- 1:39:54Hab ich noch nie probiert. Schön.
- 1:39:57Das ist mega cool. Das ist halt auch die Zukunft.
- 1:39:59Ja, Syrer in Bougelet. Warum ist es anders als Syrer aus Assepfals?
- 1:40:03Vor allen Dingen ist es sehr relativ rohner.
- 1:40:07Warum nicht?
- 1:40:09Wir sind nur auf 20 Kilometer in Falsch.
- 1:40:11Es gehört ja zum Reihen vom Verwaltungsabteil zu rohnen.
- 1:40:15Also eigentlich ist es mehr rohner als als begundes.
- 1:40:19Ja genau.
- 1:40:20Sowohl von den Böden als auch vom Klima als auch vom Verwaltung.
- 1:40:23Es ist eigentlich vertalte, es gehört zum Begrund.
- 1:40:25Wenn du mich fragst, wir haben gar nichts mit begund zu tun.
- 1:40:27Wir haben nur was mit begund zu tun, wenn wir Bougelet gute Weine machen.
- 1:40:33Wenn sie nur okay Weine machen, das ist gar nichts damit zu tun.
- 1:40:37Wie heißen die Leute aus Bougelet?
- 1:40:39Bougelet.
- 1:40:41Wie alt bist du als Bundeskanzlerin?
- 1:40:44Ich bin wirklich angedeutscht, aber ich bin immer nur Franzose.
- 1:40:49Das werde ich nie vergessen.
- 1:40:53Daher gibt es wahrscheinlich eine intuitive Verbindung zum Bougelet.
- 1:40:56Wenn du die Weine probierst, man hat so ein warmes Gefühl.
- 1:40:59Ich bin sofort zu Hause.
- 1:41:01Ich wohne hier in Berlin seit zehn Jahren schon.
- 1:41:05Es ist hier zu Hause.
- 1:41:07Genauso wie du in Neuseeland oder in Afrika gewohnt hast.
- 1:41:10Ich bin sofort an Glas Bougelet.
- 1:41:13Ich bin hier, ich bin sofort im Tunnel.
- 1:41:20Ich bin sofort transportiert in Bougelet.
- 1:41:23Hat es immer ein Rose?
- 1:41:25Ja.
- 1:41:26Es wird nur für Jagdbärpamp produziert.
- 1:41:29Ich habe gehört, dass der Rosebougelet ausschließlich nur 60.000 Flaschen sieht.
- 1:41:34Ausstattig für den japanischen Markt, produziert, wer wurde oder wird.
- 1:41:38Nein, also weniger.
- 1:41:40Japan ist Nummer eins im Markt nach Rhein-Kreisch für Bougelet.
- 1:41:45Das ist sehr wichtig.
- 1:41:46Witzig, oder? Das vermutet man gar nicht.
- 1:41:48Der George de Beaufort ist dafür fernwollend.
- 1:41:51Ist das ja?
- 1:41:52Ja, ja.
- 1:41:53Du musst dich vorstellen, wenn du so viel Bougelet nur produziert.
- 1:41:58Und jedes Jahr, wenn man dreht, wenn es im November auf den Markt kommt,
- 1:42:03wann soll das in Japan kommen?
- 1:42:06Du musst schon eine riesige Menge produzieren.
- 1:42:09Du musst auch sehr früh ernten, dass du deine Weine schon hast.
- 1:42:12Ja, das ist ein Primer wie ein Bordeaux.
- 1:42:15Vielleicht kommt es ein bisschen später in Bordeaux.
- 1:42:17Ich bin ziemlich sicher.
- 1:42:18Aber du, er hat nicht Gutes für Bougelet gemacht.
- 1:42:22Er war eine Geschäftmann.
- 1:42:24Er ist leider gestorben.
- 1:42:25Aber dank George de Beaufort, er hat Bougelet auch auf unsere Karte in der Welt gebracht.
- 1:42:34Was ich mir keine Mensch weiß, ist, dass in einer 2. oder 3. Stadt in Paris,
- 1:42:41vor 50 Jahren, waren die Bougelet die teuerste Wein auf der Karte.
- 1:42:46Vor 50 Jahren, bis in der Anfang '70er.
- 1:42:50Und dann kam dieser Typ George de Beaufort und hat alles produziert
- 1:42:55und Industrieweine gemacht.
- 1:42:57Und ja, jeder weiß, was eine Bougelet ist,
- 1:43:00weil wir denken direkt an eine Bougelet Nouveau.
- 1:43:03Das ist saufallig.
- 1:43:04Das ist nicht nur Primer.
- 1:43:06Das ist nicht nur eine Bougelet Nouveau.
- 1:43:08Und ich bin so dankbar, dass es eine Renaissance gibt,
- 1:43:11dass es neue Generationen gibt,
- 1:43:13dass die verstehen, was wichtig ist für die Region.
- 1:43:19Und ja, das ist mehr nachhaltig.
- 1:43:22Das ist mehr Winzerweine.
- 1:43:25Das ist mehr Kultur für sie auch.
- 1:43:29Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:32Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:35Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:38Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:41Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:44Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:47Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:50Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:53Das ist das, was die Bougelet-Nouveau macht.
- 1:43:56Und dann bist du bei 10 bis 15 Hektariter,
- 1:43:59was erschreckend gering ist.
- 1:44:01Das ist wie in der Burgund.
- 1:44:03Das ist genau wie in der Burgund.
- 1:44:05Und wenn du in der Summe de Lycée-Schule gehst,
- 1:44:08dann lernst du auch Burgund-Gleich-Bougelet zusammen.
- 1:44:12Nicht Burgund, das ist eine Region allein,
- 1:44:15wie Jura oder Savoie.
- 1:44:18Die Burgule ist in Frankreich eine Region allein.
- 1:44:21Das gehört nicht zum Burgund.
- 1:44:23Die haben eine Präsidentin, die haben eine Geschäftsführer,
- 1:44:26wie in Burgund, wie in Jura, wie in Deloitte.
- 1:44:29Aber für die andere Weinschule,
- 1:44:32das ist einfacher, Burgule gleich Burgund zu haben.
- 1:44:35Und diese Erträger, wenn es höher ist,
- 1:44:38das ist okay, das sind Wander France aus Burgule.
- 1:44:41Und das ist immer nur der gleiche Wein, wie du das hast.
- 1:44:45August Klapp macht seine Renaissance Wein,
- 1:44:49das ist Jungere, also das ist ein Kornas.
- 1:44:52Und man hat Van des Amis.
- 1:44:54Wenn der Ertrag ein bisschen höher ist,
- 1:44:57dann ist eine Wander France, obwohl es von der Renaissance ist.
- 1:45:00Das ist von Kornas, das ist 100% Jura.
- 1:45:03Endet gar nichts für uns.
- 1:45:05Was muss man über Burgelais wissen?
- 1:45:07Die Größe im Ganzen, 20.000 Hektar,
- 1:45:09Tra-La-La-Böden, haben wir gesagt,
- 1:45:11verschiedene Böden, Erträger.
- 1:45:13Aber wenn ich mich mit Burgelais beschäftigen möchte,
- 1:45:16was muss ich wissen?
- 1:45:18Rebsort ist eigentlich sehr einfach.
- 1:45:20Kann ich da tiefer rein?
- 1:45:22Was sollte ich probieren?
- 1:45:24Welche exemplarischen Appellation sollte ich probieren?
- 1:45:26Wie kann ich mich von Burgelais begeistern lassen?
- 1:45:30Es gibt einen bestimmten Ausbaus.
- 1:45:32Dir ist die Mazzuration carbonique.
- 1:45:34Was ist Mazzuration carbonique?
- 1:45:36Also wie du eine Gemüse in dein Topf hast
- 1:45:41und du machst den Deckel auf,
- 1:45:43dann kriegst du die ganze Geschmärke raus.
- 1:45:46Das ist genau, was Carbonic Mazzurium für mich ist.
- 1:45:49Ich kann das erklären auch und es ist sehr einfach zu verstehen.
- 1:45:52Und dann hast du nur Geschmack.
- 1:45:55Die Toys Carna ist definitiv kein Ort,
- 1:46:16der sich erklären muss.
- 1:46:18Es ist die voller Missverständnisse.
- 1:46:20Zwischen Weinbergen und Postcardmotiven,
- 1:46:22zwischen Zipressenlinien und Renaissancefassaden
- 1:46:25hat sich ein Weinverständnis eingeschlichen,
- 1:46:28das oft an der Oberfläche bleibt.
- 1:46:31Weine, die den Touristen gefallen sollen.
- 1:46:34Etiketten, die mehr vor Geschichte erzählen als vom Inhalt.
- 1:46:38Und in diesem Kontext ist die Tnutavallokaya ein seltenes Phänomen.
- 1:46:44Sie verweigert sich dem Marketing und folgt stattdessen einem inneren Takt,
- 1:46:48dem Rhythmus des Bodens, des Klimas und der Rebe.
- 1:46:52Gegründet von Lamborghini, weiterentwickelt von der Familie Bindella,
- 1:46:56ist Valokaya heute ein Haus,
- 1:46:58das mit stiller Beharrlichkeit daran arbeitet,
- 1:47:01wie nun Nobile di Montipugiano nicht neu zu erfinden,
- 1:47:04sondern zu seinem eigentlichen Kern zurückzuführen.
- 1:47:08Iquadri, der Name bedeutet die Gemälde,
- 1:47:11ist ihr Schlüsselwein, ihr Statement, ihr Fresco.
- 1:47:14Und manchmal braucht man die einzelnen kleinen Puzzleteichen,
- 1:47:19das große Bild zu verstehen, zu interpretieren, zu wertschätzen.
- 1:47:24Die Geschichte beginnt auf etwa 350 Meter über die Meeresspiegel.
- 1:47:30Sanfte Hügel, durchzogen von Ton- und kalkhaltigen Böden,
- 1:47:34gut durchlüftet, gut trainiert.
- 1:47:36Die Lagen, aus denen der Iquadri stammt,
- 1:47:39gehören zu den ältesten Parzellen der Tinuta Valokaya,
- 1:47:43bepflanzt mit Bruneo-Logentile, der lokalen Spielart des Sangiovese.
- 1:47:48Bruneo-Logentile, der Name klingt weich, fast poetisch.
- 1:47:53Und doch ist es eine Rebsorte mit Rückgrat.
- 1:47:56Sie unterscheidet sich vom Chianti Sangiovese,
- 1:47:59durch geringere Gerbstoffe, größere Fruchtpräsenz
- 1:48:02und einer fast tänzerischen Leichtigkeit.
- 1:48:05In guten Händen, und das ist sie hier zweifellos,
- 1:48:08entwickelt sie eine Tiefe, die der Rebsorte andernorts manchmal fehlt.
- 1:48:12Die Reben für den Iquadri sind über 40 Jahre alt.
- 1:48:16Ihre Wurzeln reichen tief in die tektronischen Schichten des Bodens.
- 1:48:20Jede Dürre, jeder Herbstregen.
- 1:48:23Jeder Spätsommerhauch wird hier gespeichert und später ins Glas übersetzt.
- 1:48:29Ausgebaut in einer Kombination aus französischer und slavonischer Eiche,
- 1:48:33hält sie in Tunnos, hält sie in großen Eichenfässern
- 1:48:36ein bewusster Balanceach zwischen mikrooxidativer Reifung und struktureller Bewahrung.
- 1:48:41Der Wein lagert 18 bis 24 Monate, bevor er auf die Flasche gefüllt wird
- 1:48:46und ruht dann weiter, bis er bereit ist zu sprechen.
- 1:48:50Wenn ein Wein wieder Iquadri entsteht,
- 1:48:53dann ist das keine Laune eines Jahrgangs,
- 1:48:55es ist das Ereignis eines Denkens, das jenseits der Jahrgänge wirkt.
- 1:48:59Und dessen Ursprünge in Zürich liegen.
- 1:49:02Rudi Bindella, Gastronomenunternehmer, Kulturförderer,
- 1:49:06fand Netos Kana nicht nur eine zweite Heimat,
- 1:49:08sondern ein Resonanzfeld für seine Vorstellung von Kontinuität.
- 1:49:12Bindella denkt nicht als Produkt,
- 1:49:15sondern als Teil eines größeren Systems.
- 1:49:18Dazu gehören die Menschen, die ihn erzeugen.
- 1:49:21Nicht nur Inologen und Kellermeister,
- 1:49:23sondern auch die Menschen, die die Reben beschneiden,
- 1:49:26die Gierungen überwachen, die Böden verstehen.
- 1:49:29Valokaya war für ihn nie ein Projekt zum Spekulieren,
- 1:49:32sondern ein Raum für Kulturpflege.
- 1:49:35Und so entstanden in den letzten Jahren nicht nur neue Keller und Weinberge,
- 1:49:39sondern auch eine eigene philosophische Haltung,
- 1:49:41eleganz durch Reduktion, tiefe durch Geduld.
- 1:49:45Herkunft vor Mode, diese Haltung prägt den Iquadri fundamental.
- 1:49:49Der Wein wird nicht gemacht, um zu gefallen, sondern um zu sprechen.
- 1:49:53Der Weinmarschstab ist nicht der Markt, sondern die Authentizität eines Ortes.
- 1:49:57Bindella selbst bezeichnet Montpugiano einmal als Ort, der das Herz beruhigt.
- 1:50:02Der Iquadri ist gewissermaßen seine Antwort darauf, in Flaschenform.
- 1:50:07Und der Name verpflichtet und belastet zugleich.
- 1:50:10Vino nobile di Montpugiano.
- 1:50:12Das klingt nach aristokratischer Nublesse, nach Historie,
- 1:50:15nach einem der ältesten DOCG war in Italien.
- 1:50:18Tatsächlich reicht die dokumentierte Geschichte bis ins 14. Jahrhundert,
- 1:50:23als dieser Wein auf florentinischen Tafeln serviert wurde.
- 1:50:271980er-Jahren wurde er zu einem der Aushängeschilder Toskanischer Qualität.
- 1:50:33Jeder Wein kriegt auch ein Stück Geschichte in sich,
- 1:50:37das sich nicht erschmecken lässt.
- 1:50:39Aber trotzdem präsent ist, beim Iquadri 2019 ist es die Geschichte eines Jahrgangs,
- 1:50:44der beinahe nicht gefüllt wurde.
- 1:50:47Im Frühjahr 2020, die Welt war pandemisch im Stillstand,
- 1:50:52stand die Füllung des Iquadri 2019 an.
- 1:50:55Doch dann liefer Engpässe beim Glas.
- 1:50:58Die Flaschen, die für den Export vorgesehen waren,
- 1:51:00blieben in Norditalien stecken, wochernlang.
- 1:51:03Gleichzeitig stieg die Luftfeuchtigkeit im Keller.
- 1:51:06Eine Folge eines ungeplanten Stillstands.
- 1:51:10Die Winzer standen vor der Entscheidung, füllen unter Risiko oder warten.
- 1:51:15Sie warteten trotz der drohenden wirtschaftlichen Folgen, trotz Unsicherheiten und gewannen.
- 1:51:21Die zusätzliche Lagerzeit auf dem Feinhäfelager brachte dem Wein eine Tiefe,
- 1:51:27die man heute deutlich spürt.
- 1:51:29Mehr Struktur, feiner Ballons, größere Gelassenheit.
- 1:51:33Heute gelte 2019er intern als einer der gelungensten Jahrgänge der letzten Dekade.
- 1:51:39Und doch wäre er beinahe ein verlorener Jahrgang gewesen.
- 1:51:43Ich stelle Erinnerung daran, dass Geduld gerade in der Krise oft der beste Kellermeister ist.
- 1:51:50Vielen Dank für die Geduld, der Tnutavallokaya und dem deutschen Importeur, dem Handelshaus Schlumberger.
- 1:52:08Aber bourgeois ist mehr nur was das.
- 1:52:10In bourgeois kannst du alles machen.
- 1:52:12Alles ist möglich.
- 1:52:14Das ist wie an Sekt in Österreich und Deutschland.
- 1:52:18Alles ist möglich, bis zu gewissen Stufen.
- 1:52:21Du kannst Karbon-Maziation machen, du kannst Semi-Karbon machen,
- 1:52:26du kannst in eine Haus-Fass gehen, in eine Konkret-Fass gehen.
- 1:52:31Alles ist möglich und maßbar.
- 1:52:33Und abhängig von, was du machen willst.
- 1:52:37Du bist der Winzer, du entscheidest, was du mit deinen Frucht machst.
- 1:52:41Was du wirklich beobachten musst, ist die weiße Weine.
- 1:52:49Es ist zwar nur 3, 4, vielleicht 5% der ganze Produktion,
- 1:52:55aber du kannst nicht sagen, wenn du das probierst, dass es eine Bourgeois ist.
- 1:53:01Das schmeckt genau und besser als manche Burgund.
- 1:53:07Es kostet auch viel weniger.
- 1:53:10Du willst wirklich eine Überraschung haben und du willst was für die Zukunft kaufen.
- 1:53:16Das wird für die 15, 20 Jahre in der Keller bleiben.
- 1:53:21Das ist kein Problem.
- 1:53:23Bourgeois, Schaden, Candace.
- 1:53:25Und das wird ja gar nicht kosten.
- 1:53:27Und in den nächsten paar Jahren werden wir auch Prémicry haben.
- 1:53:31In Florie zum Beispiel, in Morgan.
- 1:53:34Du kannst auch deine Palette Prémicry als Bourgeois kaufen.
- 1:53:38Das kostet ja eine Kiste von Prémicry in Schöfrisch-Ambardin oder Morissandini.
- 1:53:43Und es ist genau so gut.
- 1:53:45Es wird auch die beste Weine als Bourgeois.
- 1:53:48Offen wir auch.
- 1:53:49Codupie zum Beispiel.
- 1:53:51Jeder kennt Codupie.
- 1:53:53Codupie verdient seine Prémicry-Status zu haben.
- 1:53:57Aber ja, und das kann Alten auch.
- 1:54:01Du kannst es in deinen Kälern vergessen und du kommst zurück in 10, 15 Jahren.
- 1:54:07Da war nicht irgendwie noch sehr gut.
- 1:54:09Sehr frisch.
- 1:54:10Diese Säure hast du nirgendwo in keiner anderen Weine als.
- 1:54:16Die Säure, diese Leichfrucht, es kann auch sehr kräftig sein.
- 1:54:21Es ist nicht sehr kräftig sogar, zum Beispiel, wenn du in der Juliener gehst, die sind wirklich, wirklich groß.
- 1:54:28So, für mich, ich, es ist keine Frage, Bourgeois nach vorne.
- 1:54:36Es ist sehr schwierig zu beschreiben, weil es ist so vielfältig,
- 1:54:40vielleicht so vielfältig wie in den Rieslingen.
- 1:54:43Aber wir reden jetzt über eine Region.
- 1:54:46So viele Sachen sind auch gedacht und gesprochen über Bourgeois, die falsch sind.
- 1:54:53Es ist mir auch okay.
- 1:54:55Es ist immer noch unter...
- 1:54:56Zum Beispiel?
- 1:54:57Zum Beispiel Bourgeois ist nur prima.
- 1:55:00Bourgeois ist nur Rotwein.
- 1:55:03Bourgeois muss das sehr schnell trinken, weil es nicht...
- 1:55:09Du kannst das nicht lagen und es gibt andere Mythen.
- 1:55:12Und das gefällt mir auch, weil es ist immer noch unterschätzt.
- 1:55:15Es ist immer noch unter dem Räder.
- 1:55:17Das ist auch gut für meinen Keller, muss ich auch sagen.
- 1:55:20Für die Freude, ja.
- 1:55:21Und ja, wenn du andere Summiles oder andere Weimprofis fragst,
- 1:55:26was ist dann unterstätzt, war eine Region für dich?
- 1:55:30Und sie sagen alle, ja, okay, manche Regionen, zum Beispiel in Spanien oder in Italien oder Jura,
- 1:55:38wie damals, und Savoie, aber Bourgeois kommt nie.
- 1:55:41Kommt nie da.
- 1:55:42Es ist wirklich unter dem Räder.
- 1:55:44Und das...
- 1:55:45Das ist gut.
- 1:55:46Obwohl es nicht keine renommierte Region ist.
- 1:55:50Also daher ist es, hat nur kaum jemand wirklich auf dem Schirm.
- 1:55:53Daher gibt es eine andere Region, die du als Unterbewerter unterstätzt, einstufen würdest?
- 1:55:59Neben Bourgeois?
- 1:56:00Ganzes Luvenien.
- 1:56:02Mhm.
- 1:56:03Ganzes Luvenien.
- 1:56:04Du hast so viele verschiedene Terroirs und verschiedene Wangüter, groß und klein.
- 1:56:12Und es ist zwar hier in Europa nicht so weit weg von uns, aber kein Mensch weiß, was sie da machen.
- 1:56:20Nur die großen Namen.
- 1:56:21Und wir haben ein paar Leute hier in Deutschland zu verdanken, zum Beispiel Enrik Thomas mit seine drei Wangüter, was er hat.
- 1:56:28Aus Luvenien.
- 1:56:30Es sind große Beispiele, was du Luvenien machen kannst.
- 1:56:35Sorry, und es ist wirklich unterschätzt.
- 1:56:39Und jetzt, ich denke, das kommt hier auf den Räder von so viele, viele, viele Summels.
- 1:56:45Was würdest du da exemplarisch empfehlen?
- 1:56:48Oder welche Weine findest du da spannend?
- 1:56:50Oder welchen Stil findest du spannend?
- 1:56:51Oder welche Rebsorten?
- 1:56:52Es gibt Leute...
- 1:56:53Wird man dort probieren?
- 1:56:54Natürlich hast du dieses Souvenium Blanc da oben.
- 1:56:59Stiöa, Steuermarkt, das gibt es auch in der großen Zeit in Slowenien.
- 1:57:05Da hast du Vino-Groß und Temmend, also mit Domensiringa.
- 1:57:09Mit Souvenium Blanc, du hast keine Ahnung, dass es eine Souvenium Blanc ist.
- 1:57:15Das könnte alles sein.
- 1:57:17Du weißt du, weil diese Terroir ist einzigartig zum Slowenien.
- 1:57:23Du hast Orangewein oder Naturwein.
- 1:57:26Du kannst auch Penina haben.
- 1:57:28Penina, das ist diese Sparklingwein, Sprudel.
- 1:57:31Großartig, was sie da machen.
- 1:57:34Und dann hast du natürlich Bräder in Zagurizia, bei einer Grenze zu Italien.
- 1:57:41Simsic kennen wir alle, machen Simsic oder Essy Simsic mit Rubio Rebola.
- 1:57:46Aber diese Merlot, weil sie da produzieren, es ist unglaublich stark.
- 1:57:51Ich war dort vor zwei Monaten und wir haben eine 80 probiert, blind.
- 1:58:00Merlot sofort erkannt, wir waren alle 20 Jahre zu jung.
- 1:58:05Zu jung?
- 1:58:07Zu alle.
- 1:58:09Wir haben alle gesagt, vielleicht 2010, 2008, 2015, manche haben wir gesagt.
- 1:58:1588, unglaublich.
- 1:58:17Unglaublich.
- 1:58:19Und das bleibt im Keller.
- 1:58:21Ja, und das ist für mich eine Region, vielleicht etwas anderes.
- 1:58:26Großartig, schöne Gedanke.
- 1:58:28Diese Regionen in der Loire, die niemand kennt, die im Süden von Loire sind.
- 1:58:33Du, Rui, zum Beispiel, und die Auvergne auch, die sind sehr präsent in der Naturweingeschichte.
- 1:58:43Aber ich sehe die nicht.
- 1:58:47In Deutschland habe ich keine gesehen bis jetzt.
- 1:58:51Das liegt an den Zommis oder an den Importeuren oder an den Weingütern?
- 1:58:55Also warum ist so eine Region nicht präsent?
- 1:58:58Weil die Zommis es nicht suchen oder will sie einfach, ich meine, innerhalb der EU wäre es so einfach, das auch selber zu bestellen.
- 1:59:06Ja klar, das zu bestellen, das ist einfach, aber sie haben keine Vertretung hier vielleicht, oder kennen die Zommis aus Deutschland.
- 1:59:17Oder aus der Frankreich, diese Regionen nicht so gut, vielleicht wollen sie oder können sie nicht das bestellen.
- 1:59:25Ja, und fällt auch diese Beziehung, weil ich habe bis jetzt auch keine Winzer hier gesehen.
- 1:59:31Aber bourgeois ist eine andere Geschichte, diese Interbourgeois, zum Beispiel, die haben sich vor ein paar Jahren entschieden, dass Deutschland keine wichtige Markt für sie ist.
- 1:59:45Und Bordeaux hat das auch gemacht vor zwei Jahren und du wirst auch keine bourgeois-winzer hier sehen.
- 1:59:52Kaum, wenn sie nicht beim, zum Beispiel, Schlumberger oder beim Vinaigrell oder andere Weinhändler sind, dann sie werden nie hier kommen.
- 2:00:03Und ich bin wirklich überzeugt, wenn du eine Winzer aus Overnia siehst, sag mir Bescheid bitte, weil, nee, du wirst das nie sehen.
- 2:00:14Und keine Regionen auch aus Spanien.
- 2:00:17Spanien ist mehr als nur D'Abranio Uncava.
- 2:00:22Ohne Frage, ja.
- 2:00:24Es gibt so viele Orton-Rebsorten, so viele spannende Sachen, so viele tolle Entwicklungen, die überhaupt nicht wahrgenommen werden.
- 2:00:29Und diese ganz eigene Weinkultur, die dort gelebt wird, also sei es kein Tapper war, sei es die Weimbar als solches,
- 2:00:34hast du mal eine Weimbar, die du total, die großartig war?
- 2:00:40Außer Kodoba, wo ich gearbeitet habe?
- 2:00:43Also wo du als Gast warst, die dich beeindruckt hat, wo du sagst, das war Benchmark, sei es Neuseeland, sei es in Copenhagen, sei es in Paris, sei es in...
- 2:00:52Also in Paris ist es gibt immer die gleiche, diese Willis Weimbar, der älteste Weinbar überhaupt in Paris.
- 2:01:03Ja, genau.
- 2:01:05Es sei so, wenn nie gehört.
- 2:01:08Das ist wirklich ein Institution dort.
- 2:01:12Und du hast auch Le Brungeorges, das ist auch mega.
- 2:01:16Weinkarte, unglaublich, beste Produkte, nicht günstig, wenn du dort essen gehst.
- 2:01:22Das ist zum Beispiel ein Steak für 98 Euro, das ist ganz normal dort, aber du hast die beste Qualität, 228 Liter für diesen Fässer.
- 2:01:36Für PS.
- 2:01:38Ja, und das ist auch eine sehr coole Weinbar, sehr coole Location, das ist in Paris, das ist in meiner Top 3.
- 2:01:45Ja, wow.
- 2:01:47Dann war ich kurz in Madrid und da diese Weinkultur, das ist wirklich anders.
- 2:01:55Also ja, es war warm draußen, die waren alle draußen und die haben alle Wein im Hand.
- 2:02:05Alle, alle.
- 2:02:07Mit kleinen Tapas natürlich, für uns das ist wow, Wein und Tapas, das ist ein Konzept, aber für sie das ist...
- 2:02:14Selbstverständlich.
- 2:02:15Das ist Where of Life.
- 2:02:16Einfach her.
- 2:02:17Genau.
- 2:02:18Und was ich auch sehr komisch finde, dass sie es in Sommer, wenn du in Madrid gehst, dann bezahlst du 10 oder 15% mehr, wenn du draußen sitzt, weil es zu warm für die Mitarbeiter ist.
- 2:02:28Ach, wirklich?
- 2:02:29Keine Scherze.
- 2:02:31Super.
- 2:02:32So ja, du bist drin und es ist super cool und die sind superfreundlich und du hast eine Weingarte, du sagst, wow, vielleicht kennst du 10 oder 15% die Produzenten, die dort sind, die drauf sind.
- 2:02:44Und es ist wirklich, ja, das ist, everyday is a new school day, weißt du?
- 2:02:51Trinkst du Wein dann des Weines wegenst?
- 2:02:54Also suchst du den Wein so aus oder als Speisebegleiter?
- 2:02:58Ist für dich wichtig, als Franzose immer was zu essen dabei zu haben oder bist du Deutsch und trinkst es nur, weil du den Wein trinkst?
- 2:03:05Wir trinken ja jetzt im Prinzip auch den Wein, wenn wir den Wein trinken.
- 2:03:07Also wir trinken jetzt, weil wir in der Stimmung sind.
- 2:03:10Also wenn wir nicht über Wein trinken oder wenn du es nicht bist, dann, ich denke, ich werde nur Wasser trinken, vielleicht ein Bier.
- 2:03:18Ich trinke sehr wenig jetzt, weil ich aus der Gastronomie bist, vielleicht, oder eine andere way of life habe.
- 2:03:28Weißt du, ich bin nicht mehr jung und ich muss auch auf meine Körper denken.
- 2:03:34Und Alkohol ist schön, aber es bleibt sehr, sehr lange im Körper.
- 2:03:39Und wann trinkst du überhaupt Wein?
- 2:03:41Ja, ich trinke zu trinken, nein, wenn ich immer mit anderen Leuten unterwegs bin, ja klar, auf jeden Fall.
- 2:03:49Und natürlich, weil die anderen Leute keine Summeli sind, die sagen ja, Manu, du suchst es so aus.
- 2:03:57Ja, und es ist okay, das ist kein Problem, aber ich brauche eine bisschen Zeit zu merken, wer da ist, wer ist mit mir,
- 2:04:08was trinken sie normalerweise, können sie das ertragen, ist es auch zu kompliziert oder ist es zu einfach für sie, ist es zu teuer oder ich muss es sehr schnell überlegen, wie ich alles Summeli bin, weißt du?
- 2:04:23Wo du die 30 Sekunden hast, wo du den Gast einschätzen musst, genau, und dann sage ich, okay, sofort da.
- 2:04:29Verlernt man sowas? Also kommt man irgendwann aus der Übung oder ist man einmal so eine Summeli, so wie Fahrradfahren?
- 2:04:35Für mich ist das Summeli mehr als ein Beruf, weißt du, das ist eine Mindset, das ist eine Leidenschaft, wenn du diese Beruf nicht lebst, dann kannst du nicht Summeli sein.
- 2:04:46Und du kannst diese Liebe nicht verlernen, du kannst das nicht vergessen, du kannst das nicht ändern, es bleibt.
- 2:04:54Wir müssen so viel lernen, so viel probieren, um die ganze Welt zu verstehen.
- 2:05:02Selbst wenn du die ganze Weine von der ganzen Welt probierst, dann lass du immer noch was zu lernen.
- 2:05:07Und du, selbst heute, wir trinken zwei Weine, wir haben selbst wahrscheinlich davon gehört, aber vielleicht auch nicht probiert und es ist auch eine Überraschung für wir beide.
- 2:05:19Und du kannst das nicht vergessen, es bleibt in den Drinnen, das nur Summeli ist können verstehen.
- 2:05:25Was ist Wein für dich, wenn du es in einem Wort?
- 2:05:28Ein Wort? Schwierig zu sagen, also ein Wort? Liebe. Für mich ist Liebe.
- 2:05:42Liebe zum Menschen, mit wem du trinkst, oder Liebe für die Rebsote oder die Region oder die Menschen, die das gemacht haben, wie sie das gemacht haben, warum sie das gemacht haben, warum sie das in diese Wege genommen haben.
- 2:05:59Liebe für was es bringt, weil du trinkst nie allein.
- 2:06:04Wie gesagt, du trinkst nie allein, du bist immer entweder mit einer Person oder mit einem Gruppe.
- 2:06:10Du hast eine Flasche oder zehn Flaschen am Tag, das ist egal.
- 2:06:14Du bist nie alleine in Verkostung.
- 2:06:16Du bist immer in kontakt mit anderen Leuten, Geschichte zu hören oder mit teilen.
- 2:06:27Du bist eine Weinreise mit anderen Leuten, du probierst andere Weine.
- 2:06:31Du hast auch deine Laune, deine Momente in einem Tag, wo du dich gut fühlst und "Da hab ich keine Bock, Wein zu trinken", aber trotzdem du hast andere Leute neben dir und die sagen, komm, wir trinken einen neuen Glas,
- 2:06:46und es ist deine Laune, deine Stimmung anders. Liebe für alles.
- 2:06:52Gab es für dich mal einen Wunsch selber, Wein zu machen, also Winzer zu werden?
- 2:06:56Ehe ein. Ich habe einen riesen Respekt für Winzer, was sie da schaffen.
- 2:07:04Ich hätte das nicht mal im Kopf, das zu machen, aber meine Leidenschaft ist es mehr, diese fertige Produkt zu verkaufen, mit der Geschichte zusammen zu erzählen.
- 2:07:18Ich liebe Geschichte zu erzählen zum Gast. Und nein, weil es ist viel Chemie.
- 2:07:27Es bleibt auch eine Produkt, was du machst und du musst wirklich wissen genau, was du davor dir hast.
- 2:07:34Und Chemie war keine Fahr für mich, die mich so tief interessiert hat.
- 2:07:42Und jetzt kann ich sagen, vielleicht, warum nicht? Aber nee, ich bin froh, dass ich nicht Winzer bin und dass ich diese Produkt verkaufen kann.
- 2:07:54Ja, gerade für dich als Weltmensch mehr oder weniger, als Winzer bist du ja doch irgendwo festgesetzt,
- 2:08:03weil du ja nicht mit deinem Wein gut irgendwo hinziehen kannst und dann...
- 2:08:08Aber noch mal zurück ins Restaurant. Gibt es ein Restaurant, was dich reizen würde?
- 2:08:14Wenn du jetzt die Chance hättest, für vier Wochen irgendwo zu arbeiten, das war bestimmt damals eine riesen Erfahrung geranium.
- 2:08:20Vielleicht auch eins, was es nicht mehr gibt, also wo du sagst historisch oder aktuell oder wo du dich total gerne mal ausleben oder sehen würdest, wie man dort Wein gelebt hat, mit den Gästen umgegangen ist.
- 2:08:34Also ich hätte diese Glück, fast überall zu arbeiten, also ein, zwei, drei Sterne Restaurants, Weinbaas.
- 2:08:45Und es gibt einen Lokal, das es nicht mehr gibt. Ich hätte mich sehr, sehr gut vorgestellt dort zu arbeiten.
- 2:08:54Ich war für einen Tag, egal, oder 14 Jahre, das ist Elbuli, weil... oder Nummer, die zwei sind für mich sehr, sehr hoch.
- 2:09:05Nicht weil es die berühmt sind, aber diese Philosophie, diese Konzept, diese Mindset, was sie da haben, sie sind sehr neugierig und es gibt keine Grenze.
- 2:09:17Und auch ein Weinbereich und ein Weinpairing oder ein Weinangebot oder was sie da machen können und diese Vorstellung von Wein, da kann ich mich gut vorstellen, das wäre ein Traum gewesen, wenn es noch das gibt.
- 2:09:33Weil Nummer, ich lese dann dann das Jahres, du kannst nicht mehr da gehen, das ist Ausgebot. Elbulis gibt es nicht seit was, zehn, 14 Jahren jetzt?
- 2:09:42Ich denke auch fast zehn, ich weiß gar nicht, wann die zugemacht haben.
- 2:09:44Wie alt sind wir jetzt?
- 2:09:46Schrecklich.
- 2:09:47Aber ja, Elbuli bleibt und jetzt Tickets gibt es nicht mehr, weil das war dann der zweite Laden von einem faren Brüder und es gibt das auch nicht mehr und ich muss mehr Gas geben.
- 2:10:04Manchmal ist es die Chance, dass man die nicht ergriffen hat.
- 2:10:06Kennst du die Vorstellung, dass in einem besten Restaurant der Welt sehr ausgewählt war, aber die haben immer die Grenze von was möglich war weitergeschoben und genau auch.
- 2:10:22Und dank diesem Restaurant können wir machen, was wir jetzt machen. Die Welt ist viel offener, die Welt ist mehr fügig, mehr international geworden, wenn es um Gastronomie geht.
- 2:10:39Und ich finde es ist ein riesen Geschenk von ihnen, was sie da gemacht haben, was wir in Zukunft machen können, wenn wir das wirklich gut machen können.
- 2:10:52Aber ich glaube, diese Restaurants haben sich auch sehr darüber definiert, dass nicht nur die traditionellen Wege beschritten wurden, sondern dass man eben doch viele neue Sachen gemacht hat.
- 2:11:02Und das ist nicht nur diese Net for Wine Richtung, sondern dass man auch alternative Getränke serviert hat, dass man mit dem Thema Getränke gespielt hat.
- 2:11:10Nicht nur mit Essen, mit Getränken, das war alles möglich. Es gab keine unten, es gab kein Nein. Ja, machen wir.
- 2:11:17Hast du mit was anderem gearbeitet als Wein oder warst du immer nur Wein mit dem, du gearbeitet hast?
- 2:11:22Also gab es für dich ein Sackethema?
- 2:11:24Sackie liebe ich.
- 2:11:25Oder Bier oder Fruchtsäfte oder Alkoholfreier Wein oder Tees oder hattest du irgendwann mal eine andere Leidenschaft als Wein oder warst du immer nur Wein?
- 2:11:34Nein, ich bin ein Sommelier so.
- 2:11:36Thema Getränke ist meine Dinge. Ich weiß, ich habe auch sehr, sehr schnell verstanden, dass hier in Deutschland Sommelier ist für viele verschiedene Jobs gemeint.
- 2:11:51Also Fleisch-Sommelier, Kaffeesommelier, Wasser-Sommelier.
- 2:11:54Ich kann das immer noch nicht verstehen, wie jemand an der Kaffe oder Schokolade oder Wasser-Sommelier ist, weil für mich Sommelier ist Sommelier.
- 2:12:04Sommelier ist diese Person, die im Restaurant arbeitet, die sich kümmern um alles, das nicht auf der Küche kommt, raus kommt.
- 2:12:15Das ist ein Sommelier für mich. Wie kann jemand an der Wasser-Sommelier sein?
- 2:12:20Jemand muss mir nochmal erzählen oder erklären, wie es funktioniert. Ich kann das immer noch nicht verstehen.
- 2:12:27Als Sommelier machen wir natürlich viel mit Wein. Ich denke, es ist 95% unserer Arbeit.
- 2:12:35Aber wir müssen auch trotzdem unsere Kaffee bestellen, unsere Tee bestellen, unsere Wasser bestellen.
- 2:12:41Wir müssen auch eine Bar, also eine Cocktailbarliste kreieren und schreiben. Wir müssen auch unsere Basics in Cocktails kennen und unsere Speziose.
- 2:12:53Ob wir das mögen oder nicht, das ist was anderes. Aber wir müssen das auch wissen und auch teilen mit unseren Gästen.
- 2:13:02Bier auch, das ist unsere Beruf.
- 2:13:05Hat einst der Getränke eine gleiche Komplexität?
- 2:13:08Nein, das ist alles anders. Ich bin ein Weinmensch, also ich genieße Wein ohne Ende, aber ich trinke mehr Bier als Wein.
- 2:13:18Wegen dem Geschmack oder wegen der Unterschiedlichkeit? Und da eher die Industriebiere oder handcrafted?
- 2:13:28Du brauchst keine Menschen rum, um ein Bier zu trinken. Du kannst deine kleinen Dosenbier trinken, allein sehr schnell.
- 2:13:35Aber dein Wein muss so viel drin, du hast auch so viel Geschichte, so viel Sachen zu zeilen, mit anderen Leuten in der Flasche oder in deine Kiste.
- 2:13:49Und Bier, es kommt aus der Maschine, du kannst deine 24-Park von, keine Ahnung, welche Biermarke kaufen, die sind alle gleich.
- 2:14:01Und dann in deine Sexpack, die sind alle anders.
- 2:14:06Was wärst du aus der Sommelier? Wenn du einen anderen Berufswunsch am Anfang deiner Karriere oder wenn du jetzt nochmal komplett wechseln könntest,
- 2:14:14kannst du dich als Sportreporter vorstellen?
- 2:14:19Ich bin durch eine Umschule gegangen, ich bin jetzt Project Manager.
- 2:14:24Und wenn ich das auch nicht machen würde, ich denke, ich kann mich sehr gut vorstellen, Profile zu sein,
- 2:14:32weißt du, in der Polizei zu gehen und Leute zu, ganze kleine Sachen zu merken, kannst du uns helfen, diese Probleme zu lösen.
- 2:14:44Ja klar, das ist genau, was wir als Gastronomen oder Profilierbacher machen,
- 2:14:49das ist so, jeden Tag ständig und abseits Leute zu helfen, besser zu sein, das ist was wie man, als Psychologen könnte ich nie malen,
- 2:15:00ich hätte dafür keine Zeit, die ganze Stunde andere Geschichte von jemandem zu hören.
- 2:15:07Und machst du im Restaurant ja auch, also daher ist es ja, man kann weggehen, aber...
- 2:15:11Genau, aber als Psychologen für eine Stuhlkasse darfst du nicht, aber die Profile, das könnte auch super sein, oder?
- 2:15:18Was machst du als Project Manager? Also seid ihr noch mit Wein verbunden?
- 2:15:23Ein bisschen ja, wie du gesagt hast, einmal Sommelier, immer Sommelier, das bleibt im Blut.
- 2:15:30Ich wein Paris bis September 23 und das war alles cool, ein guter Job und meine Frau ist hier in Berlin geblieben
- 2:15:41und wir haben eine Firma zusammen, eine Beartungsfirma, eigentlich mag ich diese Wort nicht,
- 2:15:47Beratung, ja ich, du und das, jeder ist eine Berater, Coach oder Lifestyle Coach, aber Beratung ist es, was es ist,
- 2:15:56so Unterstützer oder Helfer klingelt auch nicht so gut, aber das ist was wir sind und wir sind in der Operativ Change Management beschäftigt
- 2:16:06und wir machen das für KMU's, wir haben viel mit Konzernen bis letztes Jahr gearbeitet, durch diese Weltwirtschaft Krise
- 2:16:19müssen wir auch unsere Produkten ändern, weil die Konzernen haben uns alle gesagt, ja sorry, aber wir müssen jetzt sparen,
- 2:16:27obwohl sie viele Millionen verdienen, alle externen waren alles raus und jetzt machen wir für KMU's Operative Change Management
- 2:16:41und ich habe auch gedacht, du, wenn wir das auf den KMU's machen, warum können wir das nicht für Wanngütte machen?
- 2:16:47Es gibt auch, finde ich, in Deutschland und weltweit es wird viele Probleme geben in Zukunft, nicht nur mit den Klimawandel,
- 2:16:58das wissen wir alle, aber die Nachfolge zum Beispiel oder die Familienbetrieben, können Sie alles allein machen?
- 2:17:07Was hast du letztes Mal mit, ich denke, das war mit Thibault, was hast du gesagt, was macht deine Winzer, wie viele Sachen auf einmal macht er?
- 2:17:19600?
- 2:17:20Er hat 600 Entscheidungen zu treffen bis ein Wein fertig ist, also er muss mehr oder weniger die Kenntnis um 600 verschiedene Prozesse haben,
- 2:17:28was das auf diesen Wein Einfluss nimmt und wie sich der Wein daraus entwickelt.
- 2:17:34Das ist nur für den Wein, das ist nur für die Wanngut, nicht für seinen Betrieb.
- 2:17:37Das ist keine markatinische Entscheidung, das ist keine Social Media Entscheidung, das ist keine Veranstaltung.
- 2:17:42Er kann das machen, aber das ist sehr anstrengend für eine Person oder zwei, die in der gleiche Familie sind.
- 2:17:46Das ist genau, was wir da machen.
- 2:17:49Und ihr geht in die Weingüte dann und sagt?
- 2:17:52Vorsichtig, aber die wird sagen, dass wir das können.
- 2:17:57Meine Frau ist seit 15, 20 Jahren Beraterin, sie hat viele Projekte geführt und sie hat diese Gabe zu verstehen, was gut läuft und was nicht gut läuft
- 2:18:13und neue Prozesse zu entwickeln, wie man das immer mit der Firma.
- 2:18:19Meine Gabe als Gasgeber und Sommelier und diese 30 Sekunden Psychologe,
- 2:18:31wir können das alles ändern mit einer anderen Blick und zusammen, wir arbeiten immer zusammen mit unserer Kunden, wir lassen sie nicht im Stich.
- 2:18:40Wir bringen etwas Neues in der Firma, das eigentlich funktioniert.
- 2:18:46Was macht ihr denn? Sorgt ihr dafür, dass gewisse Arbeitsbereiche ausgesorzt werden und die nicht mehr von der Familie gemacht werden oder dass Arbeitsabläufe neu strukturiert werden?
- 2:18:56Ich glaube, es ist ja sowohl bei vielen Gastronomen als auch bei vielen Weingütern das Problem, dass man es macht, wenn man es irgendwie machen muss.
- 2:19:03Aber wenn man sich hinsetzen würde und wahrscheinlich unterschiedlich strukturieren würde, vielleicht Aufgaben abgeben würde,
- 2:19:09dass es dann wesentlich zeitersparender, effizienter Gewinnbringender oder Nutzbringender in dem Sinne ist und sich anders...
- 2:19:18Es ist genau das. Wir sagen nicht, wir sind nicht dafür zu sagen, was ihr bis jetzt gemacht habt, das funktioniert überhaupt nicht.
- 2:19:27Was denkt ihr? Nein, nein, nein. Wir sagen, was ist, was kann sein, was möglich ist, was muss aufhören.
- 2:19:36Und dann machen wir zusammen neue Pläne, wir optimieren diese Prozessen in der Wandgüter.
- 2:19:41Zum Beispiel, wir haben über Pro Wein vorher früher gesprochen, die ganze Wandgüter, die dort sind.
- 2:19:49Okay, diese VDP, alle, das sah ziemlich gut aus, vielleicht ein bisschen leerer als vor Jahren.
- 2:19:58Aber die anderen Wandgüter, die kaum Menschen gesehen haben, die bezahlen 20, 25.000 Euro für drei Tage Hotel und alles zusammen.
- 2:20:09Was bringt das hier? Warum habe ich 25.000 hier bezahlt und ich habe gar keine Beweise, keine Ergebnisse dafür.
- 2:20:20Das ist ein Riesenproblem. Das war cool, in dem es noch drei Tage oder vier Tage zu sein.
- 2:20:25Aber es hat meine Firma, meine Betrieb weitergebracht, dass manche, viele Leute wissen das nicht.
- 2:20:32Und ihr setzt das in, legt es in eine Waagschale und sagt, okay, das würde ich jetzt nicht machen,
- 2:20:38Pro Wein würde ich euch nicht empfehlen, ich würde euch lieber Kunden-Events empfehlen, wo ihr 10 Leute einladet und das kostet euch 2.000 Euro.
- 2:20:44Aber ihr habt dann wahrscheinlich fünf Aufträge und nicht drei Tage lange Weile und Handy gedaddelt.
- 2:20:51Genau, richtig. Vielleicht denken Sie auch, ich bin ziemlich sarsches, dass es viele Wandgüter gibt, die das machen.
- 2:21:01Aber es gibt auch kleinere Messer, wo du näher dran zum Gas bist und das vielleicht kostet intensiv weniger ist und du hast mehr Return da.
- 2:21:13Eine kleine Messer zum Beispiel in Stuttgart, es gibt diese neue Weinmesser oder die kleine Weinmesser hier in Berlin.
- 2:21:20Oder die Messwein von Thibau, der bei uns jetzt gerade Gast war, der mit 60 Weingütern eine kleine Weinmesser in Bucht macht.
- 2:21:27Ich finde das cool. Das persönlich einfach lebt.
- 2:21:30Absolut.
- 2:21:31Hier ist das große Messen ausgedient, also findest du, die Zukunft ist bei kleinen Messen oder?
- 2:21:37Es ist abhängig, wie du das machst.
- 2:21:39Die Weinbarre ist in einer riesen Messer und es wird größer und größer.
- 2:21:42Ist es gut oder ist das?
- 2:21:44Ich finde, ich finde, ich centralisiere es ja und gebe die Möglichkeit, viele Sachen zu probieren.
- 2:21:49Auf der einen Seite wird es natürlich dadurch immer anonymer und letztlich wird die gleiche Spirale passieren wie Düsseldorf,
- 2:21:54dass durch zunehmende Ausstellerzahlen die Hotelpreise teurer werden, dass es keine Restaurants gibt, die verfügbar sind und so weiter.
- 2:22:01Also die Probleme, die wir in Düsseldorf haben, werden wahrscheinlich dann, wenn es sich so weiter entwickelt, in Paris genauso sein.
- 2:22:08Du kannst nicht Düsseldorf zu Paris oder Tokyo oder Hongkong vergleichen.
- 2:22:14Die Grundvoraussetzungen an Hotelzimmern sind eine andere Infrastruktur und die über den Pferd und die Leute nicht streiken.
- 2:22:20Ja, es ist ein Dorf und ja, diese Streik sind eine Franzose, weil sie sich schon bescheiden.
- 2:22:26Aber das war A-Party letztes Jahr, Luftansage-Streiken und Deutsche-Bahn-Streiken.
- 2:22:32Und davor war diese Taxi oder diese DVG.
- 2:22:38Es war unglaublich und was denkt der internationalen Kunden?
- 2:22:44Ja, sorry, in Paris ist Paris, 15 Millionen Einwohner, egal ob es extra 100.000 Leute da gibt.
- 2:22:53Aber du denkst, dass Deutschland eine große Messe durchaus eine Chance hat, sei es auch wie das oder wie in Italie oder in Expo oder was auch immer?
- 2:23:00Wie in Italie vielleicht nicht, weil es ist, Verona ist auch ziemlich klein, aber etwas in Paris, New York, Tokyo, Los Angeles, Miami wird funktionieren.
- 2:23:09Und was ich auch sehr gut finde, diese kleinen Messe zum Beispiel in Montpellier oder in Alloire oder wie bei Thibault, ich finde es mega großartig.
- 2:23:18Und du hast höchste Wahrscheinlichkeit, besser Return zu machen als Wangeut, als in einer großen Messe wie Proven, wenn das gar nichts die bringt.
- 2:23:27Und das ist eure Aufgabe?
- 2:23:29Das ist ein Beispiel.
- 2:23:31Was ja eigentlich sehr sinnvoll ist und wo viele wahrscheinlich auch gar nicht den Fokus drauf hätten, dass man ganz klar sagt, ihr habt dort keine Chance.
- 2:23:37Ihr würdet in der großen Messe oder in der großen Messe beweisen, dass es für euch funktioniert.
- 2:23:43Wenn es keinen Beweis für mich zu mir kommt oder zu einem Mannschaft kommt, dann wie können Sie das auch sagen, ja, wir machen das so weiter?
- 2:23:51Oder wie machen keine PR oder Social Media?
- 2:23:55Aber wie arten auch, wie Sie kommunizieren?
- 2:23:59Sie ist die Sprache richtig, wie Sie da kommunizieren?
- 2:24:03Verstehen diese Zielgruppe genau, was diese Wangeut macht.
- 2:24:09Wenn eine Winzer immer unterwegs ist, dann vielleicht denken die Zielgruppe, ja, aber der Winzer ist nie zu Hause.
- 2:24:20Man arbeitet ja oder andersrum.
- 2:24:23Es ist egal, wie du das kommuniziert und was zeige du als Movie oder Real oder Bilder.
- 2:24:30Ich bin kein Social Media Profi.
- 2:24:33Ich poste auch sehr selten.
- 2:24:35Ich finde es sehr schwierig, die richtige Sache in der richtige Zeit mit die richtige Bilder zu zu machen, dass ich bin nicht kreativ genug.
- 2:24:42Aber ich bin trotzdem jemand, du nicht greifen kannst, wo ich es, ja, okay, das kann das kann ich folgen.
- 2:24:49Das mag ich, das gefällt mir und das kannst du weiter kommunizieren.
- 2:24:53Also so gut zu machen, können ich nicht machen.
- 2:24:55Und wenn ich niemals eine Million Follower habe, will ich auch nicht.
- 2:24:59Ich weiß nicht, wie es funktioniert zum Beispiel.
- 2:25:01So, ich bin eine andere Generation, aber ich finde das spannend.
- 2:25:05Und Marketing habe ich ein bisschen was gelernt und man als Gasgeber, das muss kommuniziert sein.
- 2:25:13Es ist nicht um welche Weine, um welche Preise verkaufen müssen oder wie viele Flaschen müssen wir produzieren.
- 2:25:23Es ist, nee, aber es sind die Weine auch in der richtige Zielgruppe gezielt.
- 2:25:28Wer braucht euch? Also sind das nur Weingüter oder sind es auch Gastronomen oder sind es auch Händler?
- 2:25:33Also würde es auch für eine Händler Sinn machen, sich miteinander zu setzen oder für einen Gastronom, um einfach zu sehen,
- 2:25:39wie habe ich überhaupt das richtige für mein Zielgruppe und...
- 2:25:43Gastronomen brauchen das auch, aber sie sind sehr, sehr, sehr berate resistent.
- 2:25:49Sie wissen, viele wissen, dass sie Hilfe brauchen, sie sind sehr, sehr, sehr kreativ, finde ich.
- 2:25:58Aber die werden das nie, nie, nie benutzen.
- 2:26:03Wir sind zertifiziert auch für Förderung seit Anfang des Jahres, das heißt, du kannst bis zum 50% Förderung bekommen.
- 2:26:12Das kostet nur 50% und wir sind auch nicht teuer. Natürlich ist das ein Geschäft, aber du kriegst 50% zurück, Garantie.
- 2:26:20Gastronomen machen das nicht, sie haben auch keine Kohle, sie haben so viele Kosten, das ist unglaublich.
- 2:26:27Natürlich würde ich gerne helfen, aber wollen wir mit Ketten arbeiten, wo es in einem Konzern ist oder wollen wir mit kleinen Unternehmen arbeiten,
- 2:26:36die wirklich Hilfe brauchen, aber können auch bestimmt nicht bezahlen.
- 2:26:41Und es ist auch sehr schwer, weil das ist Blut und Schweiß in diesem Unternehmer und du hast jemand, der kommt,
- 2:26:49ist ein Berater und sagt, vielleicht können wir was anderes machen, obwohl sie das brauchen, das ist sehr schwer für sie, diese Entscheidung zu treffen.
- 2:26:57Ein Winzer ist eine KMU. Ja, okay, wenn du ein Winzer nimmst, ist ein Bauer auch, aber die haben einen Betrieb.
- 2:27:05Und diese Betrieb, vielleicht braucht auch Hilfe, das ist eine KMU und das machen wir.
- 2:27:11Die Gastronomen, würde ich so gerne das machen, es wird sehr, sehr schwierig zu machen.
- 2:27:19Denke ich auch. Hast du noch Wünsche oder Gedanken oder Ziele für die Zukunft, wo dich dein Weg hinführen würde,
- 2:27:27als letzte Frage, wo du sagst, das könnte ich mir, was habe ich allgemein, beruflich privat.
- 2:27:33Auch sind man Deutsche verbessern? Das ist ein großer Aufgabe, ich beneide dich nicht um deine Deutschkenntnisse,
- 2:27:40oder um deine allgemein Deutsch lernen zu müssen.
- 2:27:44Für mich ein, der, glaube ich, härtest in Sprachen, das ist vielleicht am Anfang easy to learn, hard to master, dann irgendwie.
- 2:27:51Ja klar, du musst alles lernen, wie es ist.
- 2:27:54Und dann später, wenn du denkst, du hast alles geschafft, du weißt, wie es funktioniert in der deutschen Sprache,
- 2:28:03dann kommen diese kleine Wörter inzwischen, die New Yorksten und so was, ich kann das immer noch nicht.
- 2:28:09Wie denkst du, Deutsch oder Englisch oder Französisch?
- 2:28:12Englisch. Englisch.
- 2:28:14Und du sprichst aber relativ fließen und schnell, also wenn du immer Backwards übersetzt, dann ist es schon.
- 2:28:20Ja, aber ich hoffe, dass es nicht so schwer zu verstehen, was ich sagen möchte.
- 2:28:24Nein, hier kamen sehr gut drüber.
- 2:28:26Aber sonst noch außer...
- 2:28:27Aber das ist nicht mein Ziel oder mein Buch.
- 2:28:29Ich, wie gesagt, so früher gesagt, ich bin seit September 23 zurück hier in Berlin, nahm eine kleine Pause in Paris,
- 2:28:40und ich arbeite zusammen mit meine Frau und ich möchte gerne, dass sie nicht mehr arbeiten muss.
- 2:28:48Und dass wir ein bisschen mehr Zeit aus Berlin und Deutschland verbringen, ein bisschen mehr Reisen.
- 2:28:56Und dafür müssen wir wirklich enger zusammenarbeiten und besser arbeiten, und das kann sie das auch als Traum erfüllen.
- 2:29:08Dass sie sich das verdienen zu. Natürlich werde ich auch, hoffe ich, ein paar Jahre später aufwühren zu arbeiten.
- 2:29:19Weil wenn ich jetzt aufhöre als Gastronome, ich habe auch realisiert, wenn ich jetzt in der Rente gehe, dann kriege ich nicht so viel.
- 2:29:28Wie alle.
- 2:29:30Und ja, das ist ein Wunsch, ein Ziel.
- 2:29:33Und es gibt was anderes auch. Ich habe auch sehr viel studiert, wie gesagt, eine kurte Mastosomalie in Wesset.
- 2:29:42Und ich wollte das machen. Ich mache die kurte Mastosomalie nicht mehr mit.
- 2:29:48Ich habe zwei Teile von drei geschafft in der Mastosomalie gebrüht.
- 2:29:52Warum machst du nicht mehr mit? Gibt es einen externen Grund oder ist es eine persönliche Entscheidung?
- 2:29:56Ich habe bemerkt, wie hard das für mich war, aber nicht nur für mich, aber für sie auch.
- 2:30:03Und wie merken das nicht? Was sie das für Sacrifice machen musste für mich, und ich habe das auch nicht mitbekommen.
- 2:30:13Und deswegen will ich das nicht mehr machen. Das ist ein Grund, warum ich das nicht mehr mache.
- 2:30:18Das ist nicht, weil ich das nicht geschafft habe. Ich war so nah dran.
- 2:30:21Ich könnte das nochmal versuchen. Ein paar Mal kann ich mich gut vorstellen, dass ich das schaffen würde,
- 2:30:30weil eigentlich, es ist viel zu lernen, aber jetzt verstehe ich genau, wie es funktioniert.
- 2:30:35Es ist nicht diese Mechanismus, aber du musst immer dran bleiben, immer, immer, immer, immer lernen.
- 2:30:41Ich arbeite nicht mehr in der Gastronomie. 100% und eine Mastosomalie muss eigentlich in einem Restaurant bleiben oder viel mehr Restaurant machen.
- 2:30:57Endlich drum war das richtig gut, obwohl er nicht mehr im Restaurant arbeitet, aber er macht viel mit Gastronomen und Sommliers.
- 2:31:04Andere Mastosommalie sind immer nur tätig und ich bin nicht mehr da.
- 2:31:11Also Mastomein wäre auch eine andere Möglichkeit. 25.000 Euro für drei Jahre, kann nichts anderes zu tun.
- 2:31:20Das ist schwer, aber ich möchte gerne, wenn ich das weiter mache, dann weinen die sich wirklich unkompliziert.
- 2:31:30Wir haben das so kompliziert gemacht. Wir als Sommelier mit Trends und Neues, Etiketten und was musst du unbedingt trinken und bla bla bla.
- 2:31:42Und unsere Gespräche miteinander, wenn wir über welche Vergärmung unsere Gastheit reden können.
- 2:31:49Und es muss viel, viel unkompliziert sein. Wie Toni Asgietis macht.
- 2:31:54Das ist krass, was er macht. Ich liebe es. Und das möchte ich gerne auch zeigen, dass es auch greifbar für alle ist.
- 2:32:05Weine ist eine wundetüter, das ist ein Luxus, der nicht die Welt kostet.
- 2:32:13Und es ist wirklich nicht schwer zu verstehen, wie man das so schwer für die andere.
- 2:32:19Ich habe auch gelernt, wenn meine Studium für die Blänkenverkostung, für meine Mastosongeprüfung zum Beispiel,
- 2:32:28du hast sechs Weine vor dir, du hast 25 Minuten lang die sechs Weine zu beschreiben und gut beschreiben.
- 2:32:36Du gibst keine Angriffsliste zu deinen Prüfern. Du musst wirklich das negen.
- 2:32:42Aber der Wein redet mit dir. Du musst einfach nur zuhören. Und wenn wir nur Scheiße sagen oder was anderes sagen oder schwierige und schwere Wörter benutzen,
- 2:32:54dann ist der Wein sehr kompliziert geworden. Und das möchte ich gerne, das Wunsch, das zu machen.
- 2:33:09Selden versucht man einem Zombie eine Kernkompetenz zuzusprechen. Der eine ist eher lustig, also Entertainer.
- 2:33:16Der andere ist eher der Wein Nerd, also derjenige, der Tiefenwissen bis ins Unendliche hat.
- 2:33:22Der dritte ist so ein bisschen der Chamoeur, also der Gastgeber, der sein Gegenüber versteht.
- 2:33:27Versucht einen so ganz perfekten Augenblick zu erzeugen.
- 2:33:30Bei Manu hatte ich das Gefühl, er ist alles. Und dass ihm ganz viel Herz, ganz viel Tief sind.
- 2:33:35Wahnsinn, was für ein Lebensweg. Aufgewachsen in Afrika und dann überall in Europa mal gelebt.
- 2:33:42Frankreich, Finnland, Belgien, Deutschland, wow. Wirklich großartig.
- 2:33:47Und dann trotzdem noch so bodenständig, so greifbar so natürlich.
- 2:33:51Vielen Dank, lieber Manu, dass wir dich ein wenig kennenlernen durften und du unser Gast warst.
- 2:33:54Du ein Wich aus deinem Leben, aus der Geschichte von deinem Visionen erzielt hast.
- 2:33:58Und noch ein großes Dankeschön an unseren Partner an die Schlumbergergruppe mit den Handelshäusern Konseo Vini,
- 2:34:04Segnet Schlumberger und dem Privatkundenportal Bremer Weincollect.
- 2:34:08Denn dank Ihnen ist dieses Projekt möglich und dank Ihnen haben wir auch nächste Woche wieder einen Gast.
- 2:34:13Ist heute, nach dem Podcast, eigentlich vor dem Podcast.
- 2:34:16Nach diesem Freitag, vor dem Freitag.
- 2:34:19Und ich freue mich sehr auf Ihnen.
- 2:34:21Aus Freiburg, aus dem Restaurant Jakobi.
- 2:34:23Sebastian Ernades Westphal.
- 2:34:26Hallo, hier ist der Matthias Brandweiner aus der Hafenküche in Berlin.
- 2:34:44Ich darf heute ein bisschen aus dem Nähekästchen plaudern über Manu, wo sie geht.
- 2:34:51Denn habe ich kennengelernt, wie so viele andere auch in der Kordova, da zumal noch in der Großen Amporgestraße.
- 2:34:57Und da ist einmal schon aufgefallen, als der coole Typ, der gerade aus New Zealand gekommen ist,
- 2:35:03mit seinen französisch-englischen Dialekt, dann näher kennengelernt bei den diversen Weinverkostungen in der Stadt.
- 2:35:10Und intensiver dann, wie es zum Advanced egal an ist, bei Kordova Mass, da sind wir alle, da ist er zu mir gegangen.
- 2:35:18Und dazu habe ich auch noch für gewisse Luxushotels gearbeitet, Waldorf Astor, Ritz Kalten, Sofitel.
- 2:35:24Da ist klassisches Wenn-Service natürlich auf der Tagesordnung gestanden.
- 2:35:28Und dann ist er quasi eiskaltigant mit eingestiegen, wenn es ums Dekantieren gegangen ist, um klassische Serviceabläufe.
- 2:35:37Weil wie wir wissen, ist die Londoner Gesellschaft, wo der Kordova Mass, das haben wir je her, kommt noch ein bisschen alt eingesessen, was Servicestrukturen angeht.
- 2:35:46Und die haben wir dann ein bisschen zurzeit exerziert, haben die einen oder anderen tollen Fläschchen blind verkostet,
- 2:35:52um natürlich auch das Insalk zu entwickeln und schauen, dass wir da nicht eingerauselt sind.
- 2:35:58Und so ist wirklich auch nicht nur ein kollegiales Miteinander entstanden, sondern eher sogar eine Freundschaft.
- 2:36:05Und er hat ja auch gleich mit Anhieb den Advanced geschafft in London dazu, das sind wir dann auch ein bisschen feiern gewesen.
- 2:36:14Manow ist für mich wirklich auch ein Vorzeigesommerjeeb, nicht nur, weil er sein Handwerk im Restaurant beherrscht.
- 2:36:23Er hat das feingefühlt den Gästen auch ein gutes Gefühl zu vermitteln, wenn es um die richtige Flasche geht.
- 2:36:33Und er hat halt wahnsinnig viel Knowledge und kann das aber auch in guten Strukturen wiedergeben.
- 2:36:41Er ist ja jetzt auch mittlerweile selbstständig als Consultant bis bei den Starvon-Lists unterwegs, dort und da mit seinen Projekten.
- 2:36:51Er ist sicher nicht so weit gekommen, wenn nicht seine Qualitäten auch wirklich für sich sprechen.
- 2:36:58Und für mich persönlich macht es natürlich auch immer wahnsinnig viel Freude,
- 2:37:02wenn er zu mir kommt in die Hafenküche, in kleine Schnitzel ist und wir ein, zwei schöne Flaschen aufmachen.
- 2:37:08Und über die guten alten Zeiten pladern, um mal schauen, was das so die Zukunft noch bringt,
- 2:37:13da ich bin auf jeden Fall froh, den Manow so zu kennen und habe ihn natürlich in mein Herz halt eingeschlossen, wie so viele andere auch.
- 2:37:20In dem Sinne wünsche ich euch noch viel Spaß beim Weiterhören und hoffentlich bis bald, mein Yung Paddy.
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- 2:38:29Ich hab von mir gemacht.