Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Christina Blocks Anwälte schlagen zurück
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um den Auftakt des Prozesses gegen Christina Block und sechs andere Angeklagte. Weitere Themen, tödlicher Unfall im Hauptbahnhof, detaillierte Vorstellung für die neue Oper und am Roten Baum beginnt das nächste große Tennisturnier. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3 spektakuläres Projekt, Wohnung am Wasser bald fertig. Auf Platz 2 47 Kinder in Vorschule abgelehnt, Eltern sind fassungslos. Und auf Platz 1 Ankläger, Entführer drohten den Block-Kindern mit dem Tod. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Am Landgericht in Hamburg hat der Prozess gegen die Unternehmerin Christina Block und sechs weitere Angeklagte wegen mutmaßlicher Kindesentführung begonnen. Einer der Angeklagten ist Blocks Lebensgefährte, der ehemalige Fernsehmoderator Gerhard Dellink. Nach der Anklageverlesung wiesen die Anwälte Blocks jede Schuld ihrer Mandantin zurück. Auch Dennings Anwalt hatte die Beihilfevorwürfe schon vor Beginn des Verfahrens bestritten. Christina Block habe zu keiner Zeit einen Auftrag erteilt, ihre Kinder von dem in Dänemark lebenden Vater zurückzuholen, sagte Anwalt Ottmar Curi in seinem Eröffnungsstatement. Sie sei nicht schuldig. Und er sagte, ich zitiere, sie ist auch nicht hinreichend verdächtig. Zugleich erhob Curie schwere Vorwürfe gegen den Vater der Kinder, der seiner Mandantin den Kontakt zu ihrer Tochter und ihrem Sohn jahrelang rechtswidrig verweigert und die Kinder damit geschädigt habe. Zudem kündigte er eine umfangreiche Erklärung von Christina Block an. Auch ihr zweiter Anwalt, Ingo Bott, zeichnete von Christina Block das Bild einer verzweifelten Mutter, die ihre Kinder entzogen und entfremdet worden seien. Als Tochter des Gründers der gleichnamigen Steakhauskette Eugen Block sei sie zudem prominent, sodass über den jahrelangen Sorgerechtsstreit umfangreich in einer Zitat Schlammlawine des Boulevard berichtet worden sei. Mehr zu dem ersten Prozestag natürlich auf abendblatt.de. Am Hauptbahnhof ist ein Mann von einer S-Bahn mitgeschleift worden und dann an seinen Verletzungen gestorben. Vor dem Unfall in der Nacht zum heutigen Freitag habe der 26-Jährige gegen die Bahn getreten und das Gleichgewicht verloren. Er sei zwischen die Bahnsteigkante und die einfahrende S-Bahn gestürzt. Das teilte die Bundespolizei mit. Der Bruder des Mannes musste den Unfall miterleben. Er stand unter Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte räumten die S-Bahn und den Bahnsteig. Die Notfallseelsorge betreute der Meldung nach 13 Umstehende. Die Bundespolizei schließt ein Fremdverschulden aus. Das habe die Auswertung von Videoaufnahmen ergeben. Die Stimmung in der norddeutschen Schifffahrt hat sich eingetrübt. Das geht aus der Umfrage der IHK Nord hervor, die ihre Mitglieder eben befragt hat. Dazu sagt Knut Hansen, der Vorsitzende der Kammer, Zitat. Auf einer Skala von 0 schlecht bis 200 sehr gut bewerteten Schifffahrtsunternehmen im Frühjahr das Geschäftsklima mit 76 Punkten. Das entspricht im Vergleich zum Herbst 2024 einem Rückgang um stolze 32,5 Punkte. Das Vorhaben ist ambitioniert. Viel Zeit ist nicht. Dafür birgt die Aufgabe. Umso mehr Verantwortung. Anfang der 2030er Jahre soll die Hamburgische Staatsoper ihren bisherigen Standort an der Dampthorstraße aufgeben, um in der HafenCity direkt an der Elbe ein architektonisch und funktional herausragendes Wahrzeichen für Oper und Ballett in höchster Qualität zu beziehen. Einen Bau, der ein, Zitat, einladender öffentlicher Ort für Millionenbesucherinnen und Einwohnerinnen Hamburgs werden soll. So heißt es im Aufgabenpapier der Projektgesellschaft, das dem Abendblatt vorliegt. Und ein Gremium aus 16 Personen soll noch in diesem Jahr darüber entscheiden, wie genau dieses neue, potenziell spektakuläre Gebäude in exponierter Lage denn nun eigentlich aussehen darf. Rund sechs Monate nach ihrem Achtelfinaleinzug bei den Australian Open will Eva Liss nun vor heimischer Kulisse in Hamburg auftrumpfen. Die 23-Jährige ist seit Wochen das Werbegesicht der am Sonntag beginnenden MSC Hamburg Ladies Open im Tennis. Es ist natürlich eine neue Situation, sagt sie über die gesteigerte Aufmerksamkeit und weiter. Trotzdem fühle ich mich sehr wohl. Es ist mein Zuhause. Der Roten Baum ist eines der Turniere, zu denen ich immer gerne zurückkehre. Ich kenne die Leute, ich kenne die Wege. Das ist so ein kleiner Heimvorteil. Hoffen wir, dass es vielleicht ein großer Heimvorteil wird. In der Setzliste steht die Hamburgerin allerdings nur auf dem fünften Platz. Nummer 1 ist Diana Jastremska aus der Ukraine. Queens-Siegerin Tatjana Maria wird als Dritte geführt. Der Start der Wimbledon-Viertelfinalistin Laura Siegemund ist noch offen. Damit schließt sich die Hamburg News für diese Woche. Ein Podcast-Tipp habe ich für Sie natürlich auch noch. Es gibt eine neue Folge unseres Podcasts 040 Hamburg streng vertraulich, in dem der Kollege Matthias Eken und ich natürlich über die Hintergründe, über die Strategie der Anwälte im Prozess gegen Christina Block sprechen. Hören Sie mal rein unter www.abendblatt.de slash Podcast und überall, wo es gute Podcasts gibt. Wir hören uns am Montag wieder mit den Hamburg News. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.