Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Neues im Fall Reppegather, herausforderndes Jahr für die Feuerwehr und Gastro-Vielfalt am Flughafen
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- Der Mai hält mal wieder, was er verspricht. Also zumindest, was die Feiertage angeht. Da ist ja jetzt wirklich in fast jeder Woche irgendwann mal einer reingebastelt. Und das schreit natürlich nach Ausflügen, mit denen man sich die freien Tage versüßen kann. An den Unterbacher See zum Beispiel. Da kann man eine ordentliche Runde spazieren gehen und dann im Seerestaurant was essen. Oder natürlich zur Museumsinsel Hombräuch. Da lässt es sich wirklich auch ganz wunderbar den kompletten Tag verbringen. Inklusive Snacks im Museumscafé. Mit dem Fahrrad aus der Stadt ist das auch wirklich eine schöne, genau richtig lange Tour. Wenn man jetzt auch in der Freizeit ein bisschen Competition oder so braucht, bietet sich vielleicht einer der drei Mini-Golfplätze in Düsseldorf an. Die haben nämlich wieder Saison. Zum Beispiel der in Eller oder im Südpark. Und da kann man dann auch direkt dem Streichelzoo einen Besuch abstatten. Süße Tiere gibt es auch im Wildpark im Grafenberger Wald zu sehen. Vor allem die Wildschweinbabys, wenn ihr mich fragt. Und im Botanischen Garten kann man die volle Blütenpracht des Frühlings bestaunen und dabei sogar noch was lernen. Aber sicher nutzen ein paar von euch die Tage auch, um mal ganz rauszukommen und die Stadt für eine kleine Weile zu verlassen übers lange Wochenende. Fair enough. Wenn ihr dafür das Flugzeug nutzt, könntet ihr in diesem Zuge direkt das neue, sehr vielfältige gastronomische Angebot am Flughafen austesten. Da ist in den letzten Monaten ordentlich was passiert. Sechs neue Restaurants und Cafés gibt es unter anderem. Paul Küchler war schon vor Ort und hat getestet. Uns erzählt er davon. Davor hört ihr, welche, ich zitiere, juristische Sensation sich im Zusammenhang mit dem eigentlich abgeschlossenen Privatinsolvenzverfahren von Uwe Reppegater ereignen könnte. Die Details kennt Maximilian Neufroth. Und warum das vergangene Jahr für die Düsseldorfer Feuerwehr ein sehr herausforderndes war, das weiß Christopher Trinks. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 421 und der Rhein steht bei Einmittern. Hallo zum Rhein-Pegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Ich möchte euch nochmal unser neues Podcast-Format, die Stimme des Westens zum Hören, ans Herz legen. Da bekommt ihr jeden Tag ein kurzes und doch sehr ausführliches Update über die wichtigsten Themen des Tages, angereichert mit O-Tönen der ReporterInnen oder mit KorrespondentInnen berichten. Hören könnt ihr das überall, wo es Podcasts gibt. Und weil uns natürlich auch da eure Meinung sehr interessiert, könnt ihr auf rp-online.de slash Umfrage gerne Anregungen, Lob oder Kritik dalassen. Wenn ihr uns vom Rheinpegel etwas mitteilen wollt, dann könnt ihr das natürlich wie immer auch gerne tun unter rheinpegel at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Der nicht nur in Düsseldorf bekannte Immobilienentwickler Uwe Reppegater sitzt seit Anfang April diesen Jahres in Untersuchungshaft. Vorgeworfen werden ihm unter anderem Vermögensverschiebung und Pfeilfonds. Schon 2025 tauchte Repegata in den Schlagzeilen auf, im Zusammenhang mit einem mittlerweile abgeschlossenen Privatinsolvenzverfahren. Dies könnte laut Peter Minuth, Rechtsanwalt und damaliger Verwalter des Verfahrens, wieder neu aufgerollt werden. Zumindest in der Theorie würde daraus Wirklichkeit, gliche das einer kleinen juristischen Sensation. Warum und wie die Chancen dahingehend tatsächlich stehen, das weiß Maximilian Novroth. Lieber Max, in diesem Beruf, den wir zumindest zeitweise teilen, erlebt man ja so einiges und manchmal berichtet man über Dinge, die vorher schon klar sind, manchmal gräbt man was aus und manchmal entdeckt man eine juristische Sensation. Ja. Ja, ja. So zitierst du in dem Artikel zu dem Thema, über das wir heute sprechen, so möchte ich sagen, einen Beteiligten. Da war ich natürlich sofort dabei. Also juristische Sensation ist ja genau mein Ding. Und ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mir und uns erzählen würdest, um welches sich handelt, weil es ist ja jetzt mal allen Witz zur Seite. Es geht natürlich irgendwie jetzt auch ein bisschen ernster weiter und es ist schon ein Ja, ein Ding, was da gerade passiert oder auch nicht passiert. Auf jeden Fall. Also es geht um die Person Uwe Reppegata, den … Genau, wir befinden uns in diesem Haus. Um den Düsseldorfer Immobilienentwickler, der seit dem 26. März der Hauptbeschuldigte ist in einem europaweiten Ermittlungsverfahren und seit Mitte April in Untersuchungshaft in der JVA Düsseldorf sitzt, weil ihm vorgeworfen wird, Wirtschaftskriminalität im großen Stil begangen zu haben. Dieser Fall ist, glaube ich, vielen Hörerinnen und Hörern irgendwie bekannt. Das ist ja gerade wirklich ein sehr vorherrschendes Thema und auch sehr, und darum sprechen wir auch heute nochmal drüber, sehr so wie so ein Baum mit ganz vielen Ästen. Manche sind ein bisschen kleiner, manche sind ein bisschen dicker, aber dieser Stamm ist irgendwie Uwe Reppegater und dann gibt es so in verschiedene Sphären rein. Genau, und was sich die Staatsanwaltschaft Düsseldorf anschaut, also weswegen sie im Fokus haben der Ermittlungen, ist die Zeit vor seinem Privatinsolvenzverfahren, denn Uwe Reppegater musste im Sommer 2023 Privatinsolvenz anmelden. Also er war zahlungsunfähig und überschuldet, konnte seine Rechnungen nicht mehr bezahlen und hatte sehr viele Rechnungen zu bezahlen. Also insgesamt Forderungen, die da angemeldet wurden, von 1,6 Milliarden Euro. Und vereinfacht gesagt wird ihm vorgeworfen, vor der Eröffnung dieser Privatinsolvenz. Vermögenswerte, zum Beispiel Gelder, aber vielleicht auch Wertgegenstände. Irgendwohin verschoben zu haben, versteckt zu haben, dass die eben nicht an die Gläubiger gegeben werden können, um sein eigenes Vermögen zu erhalten. Und das ist natürlich strafbar, wenn das so wäre. Noch ganz wichtig gilt die Unschuldsvermutung. Er ist nicht verurteilt, er ist auch noch nicht einmal angeklagt. Er sitzt jetzt in der Untersuchungshaft und wartet im Prinzip darauf. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter. Und dieses private Insolvenzverfahren ist abgeschlossen. Das muss man wissen. Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis zum 15. April 2025. Und seitdem ist Uwe Reppe-Garter schuldenfrei, denn die Gläubiger, zumindest eine große Mehrheit der Gläubiger, hat einem Plan zugestimmt, der vorsieht, ein Mini-Mini-Mini-Teil dieser Forderung, 0,77 Prozent zurückzugeben. Bekommen die Gläubiger von den angemeldeten Forderungen und im Gegenzug verzichten sie auf alle anderen Forderungen und Uwe Reppegater ist seitdem schuldenfrei. Das ist ja wirklich, du schreibst das nochmal, wir haben ja damals auch darüber gesprochen. Es ging ja dann nämlich auch noch um die, ja Uwe Reppegater hat ja viele Projekte hier in der Stadt, Immobilienprojekte, Bauprojekte irgendwie initiiert. Kühlbogen 2 zum Beispiel ist sicherlich sein erfolgreichstes gewesen. Um das Ladenlokal für Rolex, also da kommen wir bestimmt auch gleich drauf, weil ich weiß, dass das in diesem Zuge auch damit zu tun hatte. Jetzt sind diese, was hast du gesagt, 0,77 Prozent, schreibst du ja, das ist, wenn man dem jetzt eine Million geliehen hat, bekommt man 7.223 Euro wieder, schreibst du? Genau, also die Quote war 0,7223 Prozent, also um es einmal ganz klar zu machen. Und genau wie du richtig sagst, wer ihm eine Million Euro geliehen hatte, bekam 7223 Euro zurück, also nicht so viel. Das ist jetzt, auch ich bin ein Baum mit vielen Ästen und kleinen Ausschweifungen. Warum stimmt man dem zu? Weil die Alternative, ja oder weniger. Und das Besondere bei einem Abschluss eines Insolvenzverfahrens per Insolvenzplan ist eben, dass die Auszahlung dann auch sehr rasch kommt. Während ein Regelinsolvenzverfahren, wenn also der Insolvenzverwalter hingegangen wäre und jedes einzelne Vermögensstück, was er ermittelt hat bei Uber Appegata, verkauft hätte, zum Beispiel Immobilien, das hätte jahrelang dauern können. Und diese Alternative. Ja, wurde eben gesagt, das ist schlechter, als wenn die Gläubiger denen zustimmen, sofort diese 7.223 Euro zu einer Million zu bekommen. Ich meine, wenn es um 1,6 Milliarden geht, dann haben wahrscheinlich auch Menschen mehr als eine Million, also dann, es läppert sich ja auch, was man dann bekommt. Ich finde nur irgendwie, das ist ja schon, das weiß selbst ich mit meinem etwas eingeschränkten, kopfrechnerischen Vermögen. Im Schnitt, man darf sich aber nicht vertun, bekommen auch so Gläubiger vielleicht nur zwischen zwei und drei Prozent bei Privatinsolvenz. Also man bekommt immer viel, viel, viel weniger. Aber so wenig bei so einer großen Summe ist schon äußerst ungewöhnlich. Jetzt ist ja quasi die juristische Sensation, die ich hier versprochen habe, die, dass dieses Insolvenzverfahren wieder aufgenommen werden soll, eröffnet werden soll, nochmal ein neues gestatten wäre. Also das musst du jetzt mal ganz genau definieren. Nein, die Sensation wäre, wenn dieses, wie gesagt, per rechtskräftig abgeschlossenem Plan abgeschlossen war, wenn das wieder eröffnet würde, denn das gab es einfach bisher noch nicht. Eigentlich ist es auch nicht vorgesehen also warum wir überhaupt das thematisiert haben ist ein Schreiben des Insolvenzverwalters, es ist ein Düsseldorfer Rechtsanwalt namens Peter Minut der dieses Verfahren von Uwe Reppegata begleitet hat und eben abgeschlossen hat mit dem Insolvenzplan und der sich jetzt an die Gläubiger nochmal gemeldet hat Mitte April mit einem Schreiben genau ein Jahr nach Abschluss und ich meine Anwälte formulieren immer vorsichtig aber ich zitiere ihn einmal was er da geschrieben hat, was eben diese Sensation wäre. Er schrieb in dem Schreiben, er halte es grundsätzlich nicht für ausgeschlossen, dass das ehemalige Insolvenzverfahren wieder eröffnet werden kann. Wenn man jetzt aber zum Beispiel sowas, das Amtsgericht Düsseldorf fragt, wo auch entschieden wird von Richtern, die sagen, das ist gar nicht vorgesehen, in der deutschen Rechtsprechung ein Verfahren wieder zu eröffnen. Und warum das jetzt eventuell doch gehen könnte, darüber haben wir halt in diesem Artikel geschrieben, eben basierend auf Gesprächen mit verschiedenen Rechtsexperten natürlich. Könntest du das ein bisschen mal, ja, uns da durchhelfen, mir da durchhelfen? Ja, es ist ja schon irgendwie, man hat ja jetzt vielleicht mit Insolvenzverfahren nicht automatisch super viel zu tun, wenn man nicht beruflich involviert ist und ich finde das sowieso ein sehr komplexes Thema und daran kann man das ja vielleicht ein bisschen erklären, auch wenn es natürlich gar nicht die Regel ist, weil das wäre ja, wie gesagt, eine Sensation. Mir ist auch aufgefallen, dass dieses Schreiben, ich habe den Artikel natürlich sehr aufmerksam gelesen, das ist vom 16. April, letztes Jahr am 15. April wurde das abgeschlossen und wenn ich nicht falsch gelesen habe, ist Uwe Reppegater seit dem 13. April in U-Haft. Richtig. Das ist ja dann recht schnell, oder? Es sind dann drei Tage danach, also hat das was miteinander zu tun oder ist das ein Zufall? Es hat auf jeden Fall damit zu tun, dass Peter Minut den Gläubigern natürlich auch damit sagen möchte mit diesem Schreiben, ja, ich habe wahrgenommen, was die ganzen Medien rauf und runter berichten, wie Rheinische Post, Hallesblatt und Co., was mit diesem Ermittlungsverfahren läuft. Und ja, ich arbeite auch mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf zusammen, um zu schauen, ob nicht doch eben Gelder wieder auftauchen oder Gelder, die verschleiert wurden, jetzt genommen werden können, um sie unter den Gläubigern zu verteilen. Er betont auch, dass, Erst die Ermittlungsergebnisse abgewartet werden müssen der Staatsanwaltschaft, um eben festzustellen, ob man das Verfahren wirklich wieder eröffnen kann. In jedem Fall nährt er aber eben die große Hoffnung der Replikator-Gläubiger, dass sie jetzt doch noch zumindest ein bisschen mehr Geld zurückbekommen, als von dem, was sie dem Düsseldorfer Unternehmer einst geliehen haben. Und jetzt ist es eben so, der Plan ist beschlossen und über den wurde Ende Januar 2025 abgestimmt. Da waren dann 53 Gläubige anwesend, 44 haben zugestimmt, seitdem ist eben Repurgator schuldenfrei und er hat auch danach noch eine Menge wirtschaftlich bewegt. Darüber hatten wir ja hier auch schon mal im Podcast gesprochen. Mehrere große Immobiliendeals, unter anderem in Düsseldorf an der Königsallee, zum Beispiel das Eckhaus zur Steinstraße, was ja zuerst von einer Familiengesellschaft von Uwe Reppegater aus der Insolvenz von Zentrum, also dem Immobilienentwickler, den Reppegater gegründet und geführt hat, übernommen wurde und dann an Rolex verkauft wurde, um es dort zu entwickeln. Ob das dann auch wirklich so kommt, ob Zentrum das wirklich macht, wird man sehen, denn im Moment ist ja alles so ein bisschen wegen der laufenden Ermittlungen und eben der Inhaftierung im Wagen, aber das war auf jeden Fall der Deal und jetzt ist er eben der Hauptbeschuldigte in diesem Verfahren und wir haben dann mal gefragt, naja, ist es denn eigentlich möglich, dieses Verfahren wieder zu eröffnen und interessanterweise, wir haben ungefähr mit einem halben Dutzend Experten gesprochen, wollten sich gar nicht so viele öffentlich äußern, weil die entweder selber Aktien in dem Thema hatten, weil eben dieser Baum, wie du so schön gesagt hast, Repegata so weitgreifend ist in der deutschen Insolvenzverwalterszene. Es gab aber auch zum Beispiel eine Koryphäe, würde ich jetzt mal sagen, Martin Ahrens, Jura-Professor der Universität Göttingen, der ganz klar gesagt hat, Nein, das geht nicht. Er sieht keine Möglichkeit für die Wiedereröffnung. Möglich wäre nur ein neues Insolvenzverfahren. Und da würde man dann, jetzt mal ganz, frage ich jetzt einfach, weil mir das in den Kopf kommt, da wäre es dann wieder so, dass dann Gläubiger quasi was vorgeschlagen bekommen und die können dann wieder zu- oder abstimmen. Also das heißt, es wären ja dieselben Gläubiger. Das bedeutet, die können dann aus dieser Quote, die sie jetzt bekommen, einfach noch mehr machen, aber nicht aus der gesamten Masse, sondern aus dem, was es dann nochmal zu verteilen wird. Was neu ermittelt würde. Und was kann das sein? Zum Beispiel eine Villa in Ibiza, die einst Uwe Reppegater selber gehört hat, die er aber mutmaßlich in der Zeit vor der Privatinsolvenz, also irgendwann in den Monaten oder vielleicht sogar Jahren vor dem Sommer 2023 an seine Frau übertragen hat. Und vielleicht, das wird man dann eben in Monaten oder Jahren sehen, können wir auch gerne hier besprechen, kann es sein, dass die dann eben zurückgeholt in die Insolvenzmasse, wie man so spricht, und an die Gläubiger verteilt wird. Aber was ist denn dann der Unterschied zwischen einem Wiedereröffnen und einem Neuansetzen, weil die, also wenn ich das richtig verstehe, geht es ja darum, dass vielleicht jetzt nochmal Vermögenswerte sozusagen frei werden. Ich bin natürlich juristisch, das möchte ich dazu sagen, also im Vokabular, ich sage jetzt einfach Sachen. Und die würden dann ja nochmal neu angeguckt und verteilt unter den Gläubigern. Ob das jetzt das, also wenn dieses Verfahren wieder eröffnet würde, würde das ja wahrscheinlich auch einfach da reingerechnet in die Summe, die es schon zu verteilen gibt. Oder es wird halt neuer, also was ist der Unterschied? Ich denke, dass die Geschwindigkeit ein Unterschied ist, weil das Verfahren wieder zu eröffnen würde ja heißen, es gibt schon den Insolvenzverwalter, die beteiligen die Forderungen und würde versuchen, das unter den angemeldeten Gläubigern zu verteilen, während ein neues Verfahren viel länger dauern würde, das zu eröffnen, zu bestimmen, wer wird Insolvenzverwalter und so weiter und so fort. Und klar wäre es dann auch im Interesse von Peter Minuth, dem früheren Insolvenzverwalter, dieses abgeschlossenen Verfahrens zu sagen, er wird weiterhin Herr des Verfahrens bleiben. Verstehe, also das wäre dann wirklich ein, ja, wie wenn man eine Dose wieder aufmacht. Die Büchse der Pandora quasi, ja. Ja, also, oder sonst müsste man einfach eine neue, jetzt verstehe ich, okay. Das ist jetzt, ja, wie du von verschiedenen, wie du schon gesagt hast, Experten, die du hast bestätigen lassen, irgendwie recht unwahrscheinlich. Das ist die eine Seite, genau. Es gibt zum Beispiel auch Nikolai Weber, den Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht bei der Kanzlei Ortpartners hier in Düsseldorf, der zwar gesagt hat, nein, er möchte sich zwar nicht inhaltlich zum Fall Replegata äußern, aber ja, abstrakt betrachtet gibt es nun mal in der Insolvenzordnung gar keine Regelung dafür, wie man verfahren sollte, wenn sich nach Aufhebung des Insolvenzverfahrens herausstellt, dass ein Plan durch unrichtige und damit betrügerische Angaben zustande gekommen ist. Und auch zwei andere, das sind Insolvenzverwalter, die man auch kennt, aber deren Namen ich hier nicht nennen darf, sagten, es kann eben nicht wieder aufleben dieses Verfahrens, weil der Plan beschlossen wurde. Aber es gibt eben auch die andere Seite. Ja, und naja, welche Seite da jetzt Pun Not Intended Recht behält, da wirst du uns, also ne, ob es eröffnet wird oder nicht, das wirst du ganz sicher den Blick haben. Vielleicht können wir da noch den juristischen Schlenker machen, weil ich weiß, dass das technisch ist, aber ich fand das halt interessant, als ich mit zwei Leuten gesprochen habe, die gesagt haben, doch, wir sehen Möglichkeiten für eine Wiedereröffnung, wie soll das denn bitte gehen? Und der eine sagte, ja. Das geht, wenn Repegata komplette Vermögenswerte unterschlagen hätte. Also fiktives Beispiel, Millionenkonto in Singapur oder so, ja. Und dann gibt es eben einen Paragraf 283 im Strafgesetzbuch, der halt direkt den Namen Bankrott. Das ist ja eigentlich so ein Wort, was man irgendwie im Volksmund kennt als Pendant zu Insolvenz oder Pleite. Nein, es ist eine Straftat, die mit bis zu fünf Jahren bestraft wird, wo es eben darum geht, wenn man Bestandteile des Vermögens, die eigentlich zu einer Insolvenzmasse gehören, also den Gläubigern gehören in einem Insolvenzverfahren, wenn man diese Bestandteile des Vermögens beiseite schafft oder verheimlicht. Und da sagte halt dieser Insolvenzexperte, naja, wenn dieser Tatbestand erfüllt wäre und in der Tat ist das eine Tat, die Reppe Gata vorgeworfen wird. Wenn das erfüllt wäre, dann müsste man das ganze Verfahren neu aufrollen. Verstehe. Das ist die eine juristische Einflugschneise und die andere ist Zivilprozessordnung, also wieder ein anderer Wälzer. Paragraf 580 Restitutionsklagen, also auf Deutsch die Wiederaufnahme eines Verfahrens, ist da geregelt, wenn ein Urteil durch eine in Beziehung auf den Rechtsstreit verübte Straftat erwirkt ist. Also das hängt miteinander zusammen und stützt sozusagen die ja, ich nenne es mal vorsichtige Aussage des Insolvenzverwalters Peter Minuth, der sagt, er schließt es nicht aus, aber eben müsste vorher. Belegt sein, dass Reppegata sich wirklich strafbar gemacht hat vor dem Insolvenzverfahren, um Vermögen verschleiert zu haben. Ich verstehe. Ich verstehe tatsächlich. Danke. Ich habe selber keinen Jura studiert und ich hatte echt Kopfschmerzen, als ich den Text geschrieben habe. Wir haben zum Glück hier eine eigene Rechtsabteilung bei der Rheinischen Post und ich konnte unsere Juristin permanent damit dann eben auch zur Beratung herziehen und habe selber eine Menge gelernt. Ich hoffe halt, dass man das jetzt auch in einem Podcast verbal rüberbekommt, weil es eben doch schon ein recht komplexes Thema ist. Vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast und das finde ich, also ich, wie gesagt, ein bisschen mehr habe ich jetzt einen Durchblick. Gut. Und das ist ja das Wichtigste. Das freut mich. Und wir haben auch Montagmorgen vor allem. Jetzt, genau, könnten wir natürlich noch ein bisschen da reingehen, wie dieser ganze Fall, was sind da die Aussichten gerade oder was sind die nächsten Sachen? Ich meine, wie gesagt, drumherum passiert ja wirklich auch noch viel, um nochmal auf diesen Baum zurückzukommen? Also sind gerade noch andere Äste so ein bisschen, die sich bewegen, wo Blüten draufschlagen? Also dieses Schreiben, von dem du eingangs berichtet hattest, das uns eben vorliegt, von Mitte April, des Insolvenzverwalters Andy Gläubiger steht eben nicht nur drin, Wiedereröffnung des Verfahrens möglicherweise nicht auszuschließen, sondern auch, dass er weitere Gelder versucht einzuklagen im Sinne der Gläubiger. Zum Beispiel Ansprüche, die auf eine Firma in Holland zurückgehen, die bis zu 20 Millionen Euro bringen könnten, da gibt es aber einen Haken. Die Person, um die es da geht, da weiß man gar nicht, wo die sich befindet. Ist die in der Türkei? Ist die in Bangladesch? Und solange das nicht so ist, kann man da eben auch keine Klage wirklich zustellen und nicht vorangehen. Und dann gibt es noch eine 30 Meter Yacht, die Segel hat, aber ein bisschen aussieht wie ein Piratenschiff, die Uwe Reppe gart er mal. Gehört hat, die der Insolvenzverwalter dann eben verkauft hat für 175.000 Euro, also in vergleichsweise geringer Preis für eine 30 Meter Holzjacht, ein Oldtimer zwar, aber restauriert, guter Zustand. Darüber schreibe ich aber nochmal einen gesonderten Artikel in dieser Woche, weil wir haben da auch schöne Fotos bekommen von der Werft und von Leuten, die dieses Schiff mal fotografiert haben. Aber die Verwertung dieser Yacht war eben auch Teil des Schreibens. Deswegen gehe ich da gerade kurz drauf ein. Und diese 175.000 Euro werden dann jetzt auch, das sind ja natürlich am Ende nur Peanuts für die Gläubige, aber die werden auch unter den Gläubigern verteilt. Ich verstehe. Wenn das dann soweit ist, dann sprechen wir hier darüber. Ja, vielen Dank fürs Durchführen ein weiteres Mal und Berichten. Und bis zum nächsten Mal, lieber Max. Bis bald, Tosja. Ciao. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Also Straßenbahnunfälle, Giftstoffalarm und zahlreiche Badeunfälle. Das vergangene Jahr war für die Düsseldorfer Feuerwehr ein herausforderndes, abseits von Routinen. Aber auch ein erfolgreiches, wie es in der aktuellen Jahresbilanz heißt. Christopher Trinks erklärt, wie es zu beiden Feststellungen kommt, welche neuen Entwicklungen und Pläne es gibt und wo es sogar international wird. Lieber Christopher. Hallo, liebe Torsten. Welcome back. Gracias. Es ist ein bisschen was her. Dass wir das letzte Mal gesprochen haben. Ja, so ein, zwei Monate bestimmt. Ja, na guck, es ist ein bisschen her, dass wir das letzte Mal gesprochen haben und heute, also das ist ja jetzt ein bisschen rückwärts gewandt, wir gehen heute noch ein bisschen weiter zurück ins letzte Jahr und schauen uns an, was sich bei der Feuerwehr getan hat. Und du hast die wahrscheinlich jährlich erscheinende Bilanz dir angeschaut und dir da ein paar Dinge abgeleitet, hast mit Beteiligten gesprochen. Und schon der Titel dieses Stückes ist, es war ein herausforderndes Jahr für die Feuerwehr. Mir kommt natürlich direkt ein großer Themenpark in den Kopf. Wir haben darüber letztes Jahr wirklich sehr viel gesprochen, die Badeunfälle mit Todesopfern im Rhein. Also das war ja mehr denn je, in kürzerer Zeit denn je. Da war die Feuerwehr natürlich beteiligt. Also dass allein das schon herausfordernd war oder vielleicht herausfordernder als in Jahren zuvor, kann ich mir vorstellen. Aber wie es zu diesem Zitat kommt, wirst du mir und uns jetzt ganz sicher erklären. Exakt. Was ich immer wieder erstaunlich finde, allgemein, wenn ich über die Arbeit der Feuerwehr berichte, ist, der Name, sagt er ja auch immer noch, es sind ja vor allen Dingen Menschen da, die zur Brandbekämpfung ausrücken, aber wenn man sich die Einsätze ausschaut, dann ist die klassische Brandlöschung eigentlich nur noch ein Viertel der Einsätze. Das andere sind Hilfeleistungen technischer Art, es sind Unglücke. Wir haben es ja letztes Jahr vielleicht alle noch ganz gut in Erinnerung mit dem Feuerwerksunglück, was sehr tragisch geendet ist und viele Verletzte mit sich gebracht hat. Die Badeunfälle im Rhein, wo wir darüber gesprochen hatten, dann zwischendurch gab es auch mal Gefahrstoffalarm am Messeparkplatz, wo man nicht sicher war, ob da ein radioaktiver Stoff vielleicht gefunden worden war. Jetzt aktuell wird die Feuerwehr auch einen Hochsicherheitsinfektionstransport vorbereiten. Vielleicht hast du das mitbekommen. Gerade ist ja so eine Hunter-Virus-Geschichte auf dem Kreuzfahrtschiff. Und das Uniklinikum hat da eine Spezialstation. Und den Transport vom Flughafen macht dann auch die Feuerwehr, die dann in ganz speziellen Ausrüstungen und Trucks unterwegs ist. Also ich finde das immer wieder erstaunlich. Und jetzt gerade am Wochenende waren auch Düsseldorfer Feuerwehrleute im Ausland im Einsatz und haben Teil eines europäischen Hilfegesuchs mit Feuerwehrkräften aus ganz NRW eigentlich in den Niederlanden Waldbrände gelöscht. Das hatten sie letztes Jahr auch schon im Sommer. Und dazu haben sie auch extra eine Fachanheit gegründet, die sich darauf spezialisiert. Also vor allem ehrenamtliche Feuerwehrleute, die dann allerdings dafür bereitstehen, wenn so ein europäisches Hilfegesuchverfahren gestellt wird, dass sie auch ins Ausland ausrücken, um dort Waldbrände zu löschen. Dass man einfach die Kapazitäten bündelt und hilft, wo es geht. Einfach sich darauf vorbereitet. Weil auch wir werden, das hat die Feuerwehr auch gesagt, auch in Zukunft mehr mit Vegetations- und Waldbränden zu tun haben. Der Klimawandel bedingt das leider. Und auch jetzt ist auch schon die Zahl der Wald- und Vegetationsbrände ums Doppelte geschieden. Dazu muss man allerdings auch sagen, dazu gehört auch, wenn mal ein Rasenstück im Gleis kokelt, weil da jemand eine Kippe aufs Gleis geschnitten hat. Ja, verstehe. Aber ich meine, das kann ja auch immer, Also es geht ja schneller, als allen lieb ist und als man manchmal auch vermutet, dass sich das dann ausbreitet. Genau, jetzt, wie gesagt, die Herausforderungen höre ich jetzt schon raus. Auch zitierst du den, wer ist das? Feuerwehrchef, David von der Lied. Auch zitierst du den Feuerwehrchef, dass es alles andere als Routine ist. Jetzt habe ich mir gerade schon ein bisschen abgeleitet, Routine-Konferenz. Gibt es dann da wohl auch, aber was heißt Routine bei der Feuerwehr? Ja, Routine müssen wir vielleicht als Laien so sehen. Dieses klassische Haus brennt, Wohnung brennt, man rückt aus. Aber auch das sind ja keine Routine-Einsätze in dem Sinne. Also die Bandbreite der Feuerwehr, auf die sie sich vorbereiten, auf die Art der Einsätze, auf die sie sich vorbereiten, ist nun mal groß. Und ich denke mal, von Routine kann man dann immer sprechen. Also der Feuerwehrchef hat auch gesagt, genau für diese Einsätze sind wir ausgebildet und vorbereitet. Und für diese Einsätze trainieren wir. Dass die jetzt nicht alltäglich sind, das kann man durchaus sagen. Also dass auch Straßenbahnen wie in Holthausen Ende letzten Jahres zusammenkrachen, das ist nochmal auch nicht. Ist ja auch öfter passiert, dass da mal so Straßenbahnen aneinander gerasselt sind oder Unfälle. Genau, dass zwei Straßenbahnen aneinander rasseln, jetzt eher nicht. Genau, aber das ist für die Feuerwehr sind das, sag ich mal, alltägliche Einsätze vielleicht, weil sie sich eben genau darauf vorbereiten für uns Laien ist es das natürlich nicht, aber klar, sowas passiert nicht jeden Tag. Und im gleichen Satz quasi zu Tiestien auch, dass es trotzdem ein erfolgreiches Jahr war was ich jetzt so verstehe, dass sozusagen die meisten Einsätze. Gut beendet werden konnten, im Sinne von nicht unbedingt mit dem Ausgang, sondern erfolgreich dass es quasi, dass die Brände bekämpft werden konnten, Menschen in irgendeiner Art und Weise gerettet im allerschönsten Fall und so. Wenn man jetzt das Feuerwerksunglück zum Beispiel nimmt, das sind nun mal solche Extremlagen, auf die die Behörden sich vorab absprechen, auf die, sich dadurch auch vorbereiten, aber letzten Endes, ob diese Notfallketten dann funktionieren, das zeigt sich ja nur im Zeitpunkt des Unglücks. Ja, da muss man sagen, da haben die Einsatzkräfte natürlich auch schnell gehandelt und konnten natürlich die Verletzten schnell versorgen. Es gab aber auch viele Menschen, die tatsächlich auch Erste Hilfe geleistet haben. Das hat der Feuerwehrchef auch nochmal erzählt. Aber solche Ausnahmesituationen zeigen dann eben. Die Strukturen funktionieren. Also das ist dann das Erfolgreich, woran gemessen wird. Ich verstehe. Jetzt hast du ja gerade schon gesagt, dass David von der Lied auch sagt, wir trainieren dafür, wir sind dafür ausgerüstet. Das hat natürlich auch einen finanziellen Aspekt. Also auch Feuerwehr, das ganze Ding kostet ja auch was. Jetzt wissen wir, die Stadt hat eine Finanzkrise, wie es Alexander Esch vor ein paar Wochen so schön betitelt hat. Ist da irgendwie, also ich stelle mir vor, es wird immer herausfordernder, die Einsätze werden international. Das muss ja auch mit irgendwas am Ende bezahlt werden. Es muss ja die Mittel dafür geben. Merken die was? Weil freiwillige Feuerwehr impliziert ja schon mal immerhin, dass vielleicht nicht so viele Gehälter aufgebracht werden müssen. Also dass Leute sich ehrenamtlich beteiligen, um zu helfen. Genau, aber nichtsdestotrotz, die brauchen ja dann die Ausrüstung, die brauchen die Feuerwehrwachen, die brauchen die Fahrzeuge, die eben modern und für die Einsätze vorbereitet sind. Und da muss man sagen, also trotz der leeren Kassen, da setzt die Stadt nicht den Rutscht an. Also auch die Feuerwachen werden sukzessive erneuert. In Wersten ist jetzt eine kurz vor der Fertigstellung. In Kaiserswerth, die ist auch recht neu. Genau, Kaiserswerth wurde für die ehrenamtliche, für die freiwillige Feuerwehr eine neue Wache gebaut. In Oberkassel ist jetzt ein Grundstück gekauft worden, wo dann die neue gebaut werden muss, weil sich natürlich einerseits die Anforderungen ändern, auch was die Unterbringung für Fahrzeuge, Gerätschaften etc. Angeht. Aber auch so Sachen wie zum Beispiel die Feuerwehr war früher ein vor allen Dingen männerdominierter Verein, jetzt wird sie immer weiblicher, es werden immer mehr, der Frauenanteil im Personal steigt, immer mehr Frauen interessieren sich auch für eine Ausbildung und Tätigkeit bei der Feuerwehr und dementsprechend brauchst du natürlich dann auch sowas wie geschlechtergetrennte Kabinen in den Wachen zum Umziehen etc. Haben manche, die aus den 50er-Jahren stammen, noch nicht. Deswegen werden die Standorte erneuert, aber genauso brauchst du natürlich auch gute Fahrzeuge. Ein Waldbrand bringt immer die Herausforderung mit sich, wie kriege ich genug Wasser an diesen Ort, weil da ist man nicht irgendwie ein Hydrant oder sowas in der Nähe. Dafür wurden jetzt zum Beispiel neue Fahrzeuge, die genau dafür vorbereitet oder genau solche Einsätze ausgelegt sind, angeschafft, die dann auch direkt in den Einsatz gegangen sind. Also was das angeht, da lässt sich die Stadt nicht lumpen, kann man sagen. Sowohl bei Feuerwehr als auch beim Rettungsdienst, weil auch der wurde mit neuen Rettungswagen bestückt und verstärkt. Das hängt ja, wie du eben schon gesagt hast, auch zusammen. Und da haben wir auch, ich glaube, im letzten Jahr darüber gesprochen, dass es ja auch den Zustand gab oder gibt, dass der Rettungsdienst natürlich auch sehr oft gerufen wird, beziehungsweise auch manchmal die Feuerwehr vielleicht zu einsetzen, die jetzt nicht unbedingt das große Besteck benötigen, sondern manchmal wissen wir, also ich weiß, dass wir darüber gesprochen haben, dass man ja manchmal wie aus Reflex dann einfach eine Nummer, also die Nummer wählt und gar nicht drüber nachdenkt, sind die zuständig, sind die zuständig. Das stelle ich mir vor, ist auch eine Herausforderung, das sozusagen zu kanalisieren, zu meistern und auch zu kommunizieren. Also man will ja auch als Feuerwehr wahrscheinlich nicht sagen so, no, ruft uns bitte nicht an, weil wir alle wissen, lieber anrufen als nicht anrufen und lieber Alarm schlagen im wahrsten Sinne des Wortes als nicht. Aber trotzdem stelle ich mir auch das auf einer anderen Ebene herausfordernd vor, das irgendwie zu regeln oder vielleicht auch sich andere Lösungen auszudenken, wie sowas anders geleitet werden kann einfach. Genau, und die Zahl der Alarmierungen kann ja dann auch noch für eine Überlastung sorgen. Also wenn man sich die nackten Zahlen mal anschaut, also mehr als... Und 170.000 Mal wurde die Leitstelle alarmiert quasi. Dazu muss man sagen, also Rettungsdienst macht natürlich den weit überwiegenden Teil aus in einer Großstadt wie Düsseldorf. Aber wie du sagst, nicht immer braucht es dann dafür vielleicht einen Notarzt oder einen, ja, dass man direkt die ganze Kapelle quasi aktiviert. Auch da gab es jetzt eine Neuerung. Genau, darauf ist ja schon in NRW seit Lacken die Diskussion, wie reagiert man auf diese steigende Zahl von Alarmierungen. Weil nochmal, wer ärztliche Hilfe benötigt etc., der soll den Notruf wählen, keine Frage. Aber der oder die soll dann auch die Hilfe bekommen, so schnell es geht. Genau. Und da ging es halt darum, wie kann man denn die Einsätze so oder die Bedarfe bei solchen Einsätzen so, Und kategorisieren, dass nicht immer alle ausrücken müssen. Zum Beispiel nicht immer der Notarzt mit ausrücken muss. Und da gab es jetzt zum Beispiel auch eine Neuerung, dass in NRW ist jetzt möglich, dass eine neue Kategorie an Rettungswagen quasi angeschafft wird. Also zwischen Krankentransport und dem Rettungswagen per se gibt es jetzt auch den Akuttransportwagen, der dann für dringliche, aber nicht lebensbedrohliche Fälle alarmiert werden kann. Also Beispiel, wenn du einen Armbruch hast, der muss im Krankenhaus behandelt werden, aber da muss jetzt nicht ein Notarzt mit ausrücken etc. Der hat zum Beispiel dazu geführt, dass der Notarzt auch schon deutlich seltener alarmiert werden muss. Also alarmiert werden ist vielleicht für den nächsten Punkt auch ein gutes Stichwort. Also wenn man jetzt nicht medizinisch ausgebildet oder in irgendeiner anderen Art und Weise mit dieser Thematik beschäftigt ist, dann ruft man ja auch vielleicht beim Notruf an, wenn man irgendwas spürt, was anders ist oder wie gesagt, was jetzt nicht super akut ist. Also wenn ich mir einen Arm gebrochen habe, dann werde ich das wohl schon auch irgendwie merken. Aber es gibt ja auch andere Arten und Weisen. Warte ganz kurz für den Schnitt. Ich habe doch richtig verstanden, dass man jetzt Notarzt quasi, dass das so telefonisch konsultiert werden kann, oder? Das ist nächstes Jahr. Ach, das ist nächstes Jahr. Dann ist das die Aussicht, dann löschen wir das alles. Also im Kopf. Genau, das heißt, da wurde jetzt schon was in Gang gesetzt, dass es halt ein bisschen dieses, dass dazwischen quasi auffängt, also es ist gar nichts, es ist ein Notfall und dazwischen halt nicht dringliche Sachen können darüber abgewickelt werden. Und Notfallsanitäter haben auch mehr, ich sag mal, Befugnisse. Da wurde ein bisschen geändert, was die Notfallsanitäter vor Ort schon machen dürfen. Zum Beispiel bestimmte Medikamente selber zu geben, ohne dass der Notarzt das machen muss. Ich verstehe, ich verstehe. Das ist sozusagen der Status Quo, also es war ein herausforderndes, aber erfolgreiches Jahr. Wie gesagt, die Badeunfälle und das können wir ja jetzt eigentlich schon mal ankündigen, wir werden auf jeden Fall in diesem Jahr bestimmt, also jetzt nicht hoffentlich über Unglücke, sondern einfach nochmal darüber sprechen, dass der Rhein eine Gefahr birgt und dass man das am besten alles nicht macht. Ich meine, es geht jetzt langsam los, es wird wärmer, die einen oder anderen halten vielleicht schon wieder ihre Füßchen rein oder haben den Wunsch, sich abzukühlen. Also, wie gesagt, es kann nicht oft genug betont werden, don't do it, aber das ist das eine. Auf der anderen Seite wird irgendwie weiter dafür gesorgt, dass sich weiterentwickelt werden kann und investiert, um Dinge zu erneuern. Was sind denn so die Aussichten für das Problem? Ja, für das nächste Jahr, worüber wir dann vielleicht im nächsten Jahresbericht lesen. Ja, zum einen, du hast es gerade mit den Bade-Toten angesprochen. Wir haben jetzt seit Ende letzten Sommer, also zum Ende des letzten Sommers wurde ja das Badeverbot eingeführt. Da kann man jetzt schauen, wie wirkt sich das wirklich in der Jahresbilanz dann in diesem Jahr aus. Also erst im kommenden Jahr, dann Rückblick natürlich auf dieses Jahr. Ansonsten gibt es noch einen Ausblick, dass auch im kommenden Jahr der Telenotarzt starten soll. Da wird dann in der Leitstelle quasi wirklich ein digitaler Notarzt integriert sein, der live per Video etc. Zugeschaltet wird zu den Einsätzen und dann auch die Patiententaten im Blick hat und dann gegebenenfalls auch die Notfallsanitäter anleiten kann und auch damit auch so ein bisschen die Einsätze steuern kann. Ja und vielleicht auch in manchen Fällen entlasten kann oder eine Entwarnung geben kann, in anderen Fällen vielleicht sagen, okay und dann sind wir ja schnell wieder dabei, dass dann diese Priorisierung oder dieses, dass dann vielleicht die Kanäle nicht mehr so ganz so verstopft sind, wenn Notfälle sind und die Notrufrate aber recht hoch ist. Genau das. Vielen Dank für diesen umfassenden Einblick und das Vorstellen der Jahresbilanz. Ich bin ganz sicher, dass wir nicht erst zur nächsten Jahresbilanz wieder miteinander sprechen, sondern hoffentlich vorher. Vielen Dank. Bis zum nächsten Mal. Bis bald. Zum Reisen gehören Snacks, ob mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug. Am Düsseldorfer Airport nimmt man das durchaus ernst. Ein komplett neues Gastro-Konzept wurde Anfang Mai vorgestellt. Ob Torte und Cookies, Pizza oder Pasta, amerikanisches Fastfood oder türkische und rheinische Spezialitäten. Sechs Restaurants sorgen für Abwechslung in der Reiseproviant-Auswahl. Paul Küchler hat getestet und berichtet. Paul. Buongiorno. Buongiorno. Das ist italienisch. Das ist italienisch. Es sind im Mai sehr viele lange Wochenenden. Da könnte man zum Beispiel mal einen kleinen Kurztrip nach Italien machen. Bologna, Verona, Florenz. Und wenn man jetzt nicht, so wie ich, der auf Roadshits steht, das wollte ich sagen, könnte man das mit dem Flugzeug bewerkstelligen. Ja, in der Tat. Das führt uns zwangsweise an einen Ort, wo das alles passiert und zwar den Flughafen, in unserem Fall Flughafen Düsseldorf. Der Flughafen Düsseldorf ist bekannt für viele Dinge und will jetzt noch bekannter werden. Also, dass da irgendwie eine Wachstumsoffensive, wie es heißt, gerade vonstatten geht. Also, es sollen mehr Passagierinnen und Passagiere abgefertigt werden. Es soll mehr internationale und Langstreckenflüge geben und so. Da haben wir hier auch schon drüber berichtet. Also das ist das eine, was da mit dem Flughafen als Flughafen passiert. Der Flughafen ist ja aber auch ein Ort, an dem man sich durchaus aufhalten kann, wenn man denn möchte, beziehungsweise zum Beispiel sonntags bei Rewe einkaufen. Ach, mein Lebensretter. Das ist uns allen schon mal passiert. Also man kann an den Flughafen auch gehen, um einfach mal eine gute Zeit zu haben. So, und jetzt wird eine, und ich sage das Wort so, wie es gemeint ist, Gastro-Offensive gestartet. Ja, richtig, wirklich eine Gastro-Offensive, man kann es nicht anders sagen. Und der Flughafen, wenn ich das richtig interpretiere, möchte sich auch etablieren als Ort, wo man einfach mal hinfährt mit dem Sky-Train meinetwegen oder der neu eröffneten, beziehungsweise dann in Betrieb genommenen Bahn. Oder auf sonstigen Wegen mit dem Auto es halt ein bisschen teuer zu parken, wenn man länger als fünf Minuten da ist, aber gut. Und mit dem Fahrrad kommt man da jetzt auch nicht unbedingt so 1A hin. Die S-Bahn funktioniert ja gut da, die S11 ins Terminal rein quasi. Bisschen so wie bei Ikea-Frühstücken kann man dann, oder auch Mittagessen, kann man dann am Flughafen vielleicht mal für eine kleine Tea-Time sich treffen. Kann man machen, wenn man da Lust drauf hat. Auf jeden Fall. Da habe ich schon einen Ort im Kopf, wo das sein könnte. Du, Paul, als rasender und fliegender Reporter warst natürlich da und hast mal geguckt, was da jetzt los ist. Es wurde alles auf einmal jetzt eröffnet. Also es war richtig so, ein bisschen der Vorhang wird gelüftet und dann ist da ein, ich stelle mir jetzt vor ein Schlaraffenland ungleichen Ausmaßes. Ja, erzähl, komm. Und es ist schon wieder Mittag und ich habe schon wieder Hunger. Ich wollte es gerade sagen, das wird jetzt nicht helfen, liebe Leute, was ich gleich hier zum Besten gebe. Dass wir immer diese Gespräche führen, wenn es irgendwie gerade ein Landstein ist. Wenn wir noch kein Mittagessen hatten. Gut, wir können ja dann gleich zum Flughafen fahren. Nee, also es ist so genau richtig, wie du sagst. Einmal ein Gastro-Rundumschlag quasi, ganz viele Neueröffnungen, die sich dann auch verteilen. Also nicht nur auf den Bereich hinter den Security-Checks, wo man dann ja als Besucher nicht so einfach reinkommt. Aber eben auch auf die sogenannte Shopping-Mall. Also da gibt es ja diese Passage, wo Geschäfte drin sind. Wo es jetzt einfach ein paar Jahre, also wie gesagt, ich habe ja hier auch schon öfter erzählt, meine Flugangst, bla bla. Klar, es ist vorbei, ab diesem Jahr wird hier geflogen, aber ich war trotzdem immer mal am Flughafen, um vielleicht Leute abzuholen, um Leute wegzubringen, wie gesagt, mal hier und da bei Rewe. Also das heißt, und da finde ich, war schon spürbar, dass da war viel hinter irgendwelchen Zäunen oder Holzvertäfelungen. Ja, richtig, was da passiert, umgebaut wurde. Es wurde viel angekündigt. Drei Jahre. Drei Jahre ging quasi die ganze Strategieplanung, wo sie sich überlegt haben, Was wollen wir machen? Wie wollen wir es machen? Wie soll es ankommen? Und ich glaube jedenfalls, jetzt mal abgesehen von den Flughafen-Zielen ganz grundsätzlich, aber so die gastronomischen Ziele, war auf jeden Fall erklärte Sache, dass die Aufenthaltsqualität steigen soll einerseits. Also quasi wirklich auch für Leute, die sagen an einem Sonntag oder so, Mensch, heute ist es verregnet, heute fahren wir mal vielleicht zum Flughafen, als Familie, wie auch immer, gehen mal bummeln und ist ja auch immer sehr spannend, was da alles passiert. Das ist ja wirklich eine Welt für sich. Genau, das heißt einmal die Aufenthaltsqualität und gleichzeitig auch die, ich sag mal, Erlebnisqualität. Also so war das Credo quasi, was der Flughafen da rausgegeben hat, dass man wirklich an den Flughafen Düsseldorf kommen soll und sich wohlfühlen und aber auch Dinge machen, tun, sehen, fühlen, schmecken kann. Besonders schmecken natürlich. Genau, das war so ein bisschen der Hintergrund. Und jetzt sind es, wie gesagt, mehrere neue Öffnungen. Ja. Die meisten davon auch quasi, wie gesagt, vor der Sicherheitskontrolle, sodass dann auch wirklich alle da mal probieren können. Und ich würde mal sagen, apropos Buongiorno, wir steigen ein mit Italien. Das Papa e Pepe hat da neu eröffnet an der Abflug-Ebene. Und wie der Name vielleicht auch schon suggeriert, italienische Spezialitäten, vor allem aus Sizilien aber auch. Das bedeutet, man kann sich da eine Pizza frisch backen und belegen lassen. Es gibt Arancini, diese gefüllten Taschen, ja keine Teigtaschen, aber mit Reis auf jeden Fall gefüllt. Pizza, Pasta, Salate, also quasi alles, was so ein bisschen das italienische Herz begehrt. Da kann man sich, wenn man dann nach Italien fliegt, entweder so schön rein essen oder wahrscheinlich, sage ich jetzt, wenn man wieder zurückkommt, einmal noch mitnehmen. Einmal noch quasi den Urlaub auf der Zunge. Was man gerade erlebt hat, ja. Genau, und das ist quasi Papai Pepe und es ist auch wirklich süß gemacht. Also im Inneren ist es so, es ist wirklich viel Holz, sehr hell. In den Regalen stehen so Mutti-Dosen-Tomaten und Vasen, die mit Zitronen, mit Orangen verziert sind, Pasta. Also es ist wirklich sehr, sehr nett gemacht, da ist eben das Stichwort Aufenthaltsqualität eben. Genau, ein paar Meter weiter, ebenfalls eben in dieser Shopping-Mall-Passage, befindet sich jetzt neu, beziehungsweise wieder, da kommen wir vielleicht nochmal drauf gleich zurück, Il N N London. Ja, I know. You know, you know. Ein modernes Café quasi, die vor allem, sag ich mal, auf das Instagrammable setzen. Also alles sieht wirklich schön aus, ist schön hergerichtet. Und im Angebot sind da eben ganz viele süße Leckereien. Wem der Name bekannt vorkommt, beziehungsweise das Instagram-Ding, das war ja sehr lange auf der Schadostraße. Was heißt sehr lange? Es war ein paar Jahre auf der Schadostraße. Und dann wurde zugemacht, weil sie da nicht mehr erfolgreich waren. Genau. Was der Spannlauf ist. Ich wollte nur sagen, man kennt das vielleicht, die hatten so einen Blumenbogen um die Tür. Es ist ein sehr aufwendiges Ding. Auch da sehr Instagramable eben. Sehr Instagramable. Ich habe das tatsächlich für mein erstes Gastspiel hier im Rheinpegel mit Helene Pawlitzki damals, getestet. Wir haben uns durch die Karte probiert. Wir hatten danach beide auf jeden Fall einen ordentlichen Zuckerkater. Richtig. Ich war ehrlich gesagt dann auch nicht nochmal da. Genau, und ich hab dann nur irgendwann letztens bin ich vorbeigefahren und dachte, ach guck, wo sind denn hier die ganzen Rosen abgeblieben? Offenbar zum Flughafen transportiert. Zum Flughafen, ja richtig. Also da gäb's da auch wirklich die ganze Bandbreite von kleinen Törtchen, ganz viel mit Pistazie, was immer noch so total im Trend liegt. Kuchen, aber auch hausgemachte Focaccia, also ein bisschen was Herzhaftes. Und dann natürlich verschiedene Drinks, Matcha, Kaffee etc. Auch die Milchshakes waren sehr lecker. Und Stichwort Milchshake, wo denkt man da als allererstes dran? Natürlich irgendwie Fast Food oder Amerika, USA. Das bringt uns zur nächsten Neueröffnung. Die ist in der Ankunftsebene des Flughafens. Also quasi, wo die Gates sind, wo die Leute rauskommen. Ja, wenn man wartet. Weil eine Flugverspätzung hat schon wieder. Gibt es übrigens auch einen sehr schönen Rheinpegel vom Autor Paul Küchler zu. Ein Tag an der Ankunftsebene des Flughafens. Sehr empfehlenswert. Nein, aber da hat eben jetzt Popeyes eröffnet und das ist eine US-amerikanische Fastfood-Kette und eine wirkliche Deutschland-Premiere im Grunde genommen. Also es ist so, die gibt es zwar schon in Deutschland, aber nicht so richtig, weil sich die bisherigen Filialen auf den US-Militärbasen befinden. Wo ja quasi für die amerikanischen Soldaten, damit sie feels like home, dann gibt es dann da Popeyes und Panda Express, Chick-fil-A, so diese Sachen, die es hier tendenziell eher nicht gibt. Wir haben ja Meckes, Burger King, KFC, genau. Und jetzt eben auch Popeyes, was interessanterweise sogar noch vor KFC und hinter Chick-fil-A in den USA selber der zweitgrößte Anbieter, im Bereich Fast Food von Hühnchenprodukten ist, was man jetzt gar nicht so denkt vielleicht, weil hier ist ja mal KFC so das Bild vor Augen. Genau, und die machen eben Produkte im Cajun-Style. Also das ist quasi aus der Ecke Louisiana, New Orleans da unten. Genau, also ein bisschen würziger, oftmals dann mit, ne, Paprika ist glaube ich meistens drin in diesen Gewürzmischungen, Cayenne, Pfeffer, Salz, also so ein bisschen mit Pfiff, sage ich jetzt mal, im Vergleich zu so einer klassisch gesalzenen Pommes. Genau, Neueröffnung, Deutschlandpremiere und die haben dann auch keinen richtigen Burger, sondern sogenannte Chicken Biscuits. Also auch keine Burger Buns, sondern eben die Biscuits. Das ist so ein bisschen fluffig, leicht süßlich und dazwischen ist dann quasi ein richtig dickes Stück frittiertes Hühnchen, auch wirklich qualitativ gut gemacht. Schön knusprig, schön gewürzt. Und das ist dann quasi ganz reduziert, dieses Biscuit. Also Hühnchen ist drauf, ein paar Gürkchen, etwas Soße, fertig. Also kein Salat, kein Käse, kein Schnickschnack quasi. Und ansonsten die Pommes eben sehr, sehr gut gewürzt und sehr lecker. Die haben auch sogenannte Chicken Tenders, also quasi so Strips, sage ich jetzt mal, die auch sehr zart sind. Und was ich ganz nett fand, die sind quasi schon mit so einer Soße ummantelt. Also man kann auch noch dippen, auch verschiedene Soßen natürlich vor Ort. Aber das fand ich sehr... Man möchte ja die Finger sauber haben, wenn man dann eine liebe Person in die Arme schließt. Sowieso. Oder man geht mit der lieben Person dann vielleicht gemeinsam einen kleinen Snack essen. Das geht jetzt auf jeden Fall und ist, wie gesagt, der erste Laden, der wirklich zugänglich ist für die Menschen hier in Deutschland. Was spannend ist, also wie du gesagt hast, es gibt ja hier schon Filialen, allerdings nicht so öffentlich und auch vor allem nicht in Düsseldorf. Ja, richtig. EL&N hat seine Filiale quasi an den Flughafen verlagert, sozusagen. Sozusagen, ja. Und jetzt gibt es aber auch ein Restaurantkonzept, was dann sozusagen da… am Flughafen einfach erweitert. Bonamé. Bonamé, genau. Und zwar gleich in doppelter Hinsicht quasi. Das ist ja hier auf der Kasernenstraße. Richtig, richtig. Das gibt es quasi schon. Genau, ist auch recht bekannt und glaube ich auch ganz beliebt. Also die machen weniger, sage ich jetzt mal, Döner, das türkische Fastfood. Dafür eher so Kleinigkeiten, verschiedene Metze, also diese Vorspeisen. Hummus, Baba Ganoush, anatolische Bratkartoffeln, die waren sehr lecker. Lahmacun gibt es glaube ich auch. Also so ein bisschen, was man gerne so vielleicht nur als kleinen Snack vorm Flug noch zu sich nimmt. Was ich da spannend und sehr gut gemacht auch fand, am Flughafen haben die zwei Standorte eben einen noch in der Abflughalle und zwar im Terminal C, wo auch zum Beispiel Emirates und so fliegen. Das heißt, da passt es glaube ich sehr gut von der Location her und wo auch viele Turkish Airlines Flüge stattfinden. Und die zweite Filiale von denen ist quasi im Gate-Bereich schon, also hinter der Sicherheitsschleuse und da gibt es das gleiche Programm. Es ist sehr, sehr nett gestaltet, also mit wirklich vielen Details, so ein bisschen, ich sag jetzt mal orientalisch angehaucht und da gibt es eben, wie gesagt, dann zwei Filialen von und dann kommt noch eine neue Eröffnung. Und das ist jetzt aber dann irgendwie in die andere Richtung. Genau, das geht wieder völlig weg von ich sag mal internationaler Küche und hin wirklich ins Lokale quasi. Reinbissen nennt sich der Neuzugang und wie der Name dann auch schon sagt, es gibt eben rheinische Spezialitäten, unter anderem einen sehr, sehr leckeren Sauerbraten, aber auch Düsseldorfer Altbier, also quasi nochmal so das letzte Mal Heimat, bevor es vielleicht ins Flugzeug geht, kann man da nochmal sich von Düsseldorf verabschieden. Ja, wäre richtig lustig, wenn man dann irgendwie so nach, weiß ich nicht, in den Süden fliegt, nach München oder so, dann hat man da das Gleiche, nur im Bayerisch, aber hier nochmal schön Sauerbraten und dann da eine Weißwurst oder so. Würde ich begrüßen. Das letzte Mal Heimat vor der großen Reise. Ansonsten, neben diesen ganzen kulinarischen Neueröffnungen, hat Lagardé, das ist quasi der Retail-Anbieter, der an ganz, ganz vielen Flughäfen und Bahnhöfen Europas, derartige Geschäfte betreibt, hat eben auch noch sein Angebot im Bereich der Shopping Mall, so im Bereich Buch, Presse, Minimarkt, nenne ich es jetzt einfach mal, ausgebaut und auch da nochmal neue Läden eröffnet, wo auch so ein bisschen der Fokus auf regionalen Produkten liegen soll. Also da kann man dann quasi, das kennt man ja, diese Buch- und Presseläden, wo man auch nochmal ein Kaugummi und irgendwie ein bisschen Wasser bekommt und Getränke. Da kann man jetzt zukünftig auch einen Senf kaufen, einen Löwensenf. Die Rheinische Post gibt es dann natürlich zu kaufen. Aber auch Altbier wieder, also so ein bisschen die Mitbringsel quasi, wenn man das vielleicht noch besorgen möchte. Genau, und was interessant ist, dass quasi, das ist erstmal nur der Anfang und zwar im Laufe des Jahres 2027, also kommendes Jahr, sollen dann noch weitere neue Eröffnungen folgen, die aber ein bisschen mehr Richtung Erlebniswelt gehen. Also da ist einmal ein Buch- und Spielzeugladen für Kinder dabei, die Affenbande und eben eine wirkliche Erlebniswelt, wo man dann spielen, gucken und mehr über den Flughafen erfahren kann. Also da legen die wirklich noch eine Schippe drauf. Ja, jetzt frage ich mich eine Sache, wo du Mitbringsel sagst. Also alle bringen ja irgendwie gerne was mit aus dem Urlaub, Souvenirs für sich selber oder halt für die Leute, die das auch erwarten vielleicht. Als ich das letzte Mal auf Reisen war, habe ich mich dann auch dem entsonnen und habe dann auch am Flughafen geguckt, weil ich vielleicht vorher nicht ganz so organisiert war. Beziehungsweise ich wollte noch was zukaufen. Kommt mir gar nicht bekannt vor. Ich wollte noch was zukaufen. Da ist mir aufgefallen, das ist ja schon für diese quasi Kurzfristigkeit muss ich ja durchaus ein bisschen mehr bezahlen. Also ich stelle mir vor, dass wenn ich jetzt Löwensenf, Altbier und eine RP am Bütchen kaufe, beziehungsweise im Supermarkt, um das mitzubringen, wenn ich irgendwo hinfliege, ist das eine. Wenn ich das da jetzt, wenn es mir spontan einfällt, ich würde das gerne machen. Kostet das ein bisschen mehr? Genauso ist es vielleicht beim Essen, das wäre eine Frage. Definitiv ist das so. Gerade Bonamé, wenn wir das jetzt mal vergleichen. Das kriege ich halt hier. Wenn du zum Jedegör gehst und dir da einen Lachmatschum für 5 Euro holst. Ja, oder einfach auch hier in die Bonamé-Filiale. Ach, so meinst du es quasi. Da kann ich es ja direkt vergleichen. Natürlich, das muss man einfach anerkennen. All diese Läden, über die wir jetzt gerade gesprochen haben, die sind am Flughafen, was ganz, ganz andere Kosten natürlich auch bedeutet, die die Firmen tragen müssen. Und es ist einfach, es sind Flughafenpreise natürlich, also ein Sandwich kostet dann nun mal eben 9,90 Euro. Das kann man ärgerlich finden und blöd finden, aber es ist leider nun mal einfach die Realität. Und dementsprechend gestaltet sich das auch bei den Läden. Also das muss man einfach mit Vorsicht so ein bisschen genießen. Das muss man im Hinterkopf behalten. Wir sind immer noch am Flughafen Düsseldorf. Da sind die Preise einfach, wie man das auch am Bahnhof kennt, ein Stück höher. Genau, aber muss am Ende des Tages natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Das stimmt. Wir haben ja schon damit eröffnet. Es kommen jetzt wirklich sehr viele lange Wochenenden, dann sind auch irgendwann Sommerferien. Also das heißt, wen das jetzt... Wer gelockt hat oder wer vielleicht sowieso gerade eine Reise geplant hat oder so, ja, probiert doch mal aus, wie das gastronomische Angebot sich da verhält. Ihr könnt uns immer gerne Feedback geben, ob ihr da vielleicht noch was anderes entdeckt oder welches dann eure Lieblingsgerichte sind oder was ihr wirklich, wirklich gerne esst, bevor ihr fliegt oder nachdem ihr angekommen seid. Es gibt ja auch im Flugzeug meistens was zu essen, also je nachdem, wie lange man, hier rede ich so, als wäre ich so eine routinierte Fluggästin. Naja, da gibt es ja auch immer was zu essen. Aber ja, manchmal schon. Genau, deswegen, das würde mich und uns sehr interessieren. Genau. Ja, gerne. Darum haben sie natürlich jetzt auch das gut getimt, vielleicht ob extra oder nicht. Jetzt geht halt eine gewisse Art Saison wieder los. Ich wollte es gerade sagen. Die Saison geht los und man muss ja auch im Hinterkopf behalten, der Flughafen Düsseldorf hat ja ein wahnsinnig großes Einzugsgebiet im Grunde genommen. Also Ruhrgebiet, NRW grundsätzlich, ja bis rüber in die Niederlande. Von daher glaube ich, kann das schon gut ankommen. Und ja, also liebe Leute, wenn ihr testet und unterwegs seid, meldet euch gerne bei uns. An Düsseldorf geht aus, at rheinische-post.de und erzählt mir euer Feedback, wie ihr es findet, wie ihr es erlebt. Würde ich mich freuen. Yes. Lieber Paul, ich habe mich gefreut über ein weiteres sehr unterhaltsames und vor allem appetitanregendes Gespräch mit dir. Wie immer gebe ich Hunger. Genau, das wird jetzt aber sofort in Angriff genommen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis zum nächsten Mal. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Mitten in den Eisheiligen wurde es mal so richtig kalt mit typischem Aprilwetter. Das Ganze wird sich jetzt zum Wochenende hin so langsam wieder stabilisieren, sodass wir zumindest mal wieder etwas längere regenfreie Zeiten bekommen und die Temperaturen werden sich auch so langsam wieder erholen. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Und ich mache es jetzt ganz kurz, wirklich in aller Kürze, und wir gucken dann nächste Woche wieder ausführlicher, naja, wo es denn so hingeht mit dem Wetter. Vielleicht kriegen wir ja schon so den ersten Touch von frühsommerlichem Wetter. Der Freitag, der wird uns noch relativ viele Wolken bringen, das wird gerade zur Nachmittagszeit auch wieder mit Schauern versehen sein und die Temperaturen liegen im groben Schnitt bei 4 bis 12 Grad. Der Samstag, der wird schon mal noch spurfreundlicher werden, wir werden es immer noch mit vielen Wolken zu tun haben, aber die Schauer, die werden dann nicht mehr unterwegs sein und das Wetter stabilisiert sich allmählich mit 5 bis maximal 13 Grad. Der Sonntag wird sich dem anschließen. Es wird nochmal ein bisschen wärmer mit 6 bis 15 Grad, aber auch hier weiterhin keine Schauer dabei. Der Start in die neue Woche, der wird uns dann wieder neuen Regen bringen, aber das Ganze wird wärmer werden. Das heißt, die Strömung dreht so ein bisschen auf südwestliche Richtungen und damit werden wir am Montag schon 10 bis 17 Grad haben. Das Ganze dann halt eben mit einzelnen Schauern, vor allem am Nachmittag. Und der grobe Trend in der neuen Woche sieht wohl aktuell so aus, dass es dann von Tag zu Tag ein bisschen wärmer wird und vor allem auch wieder ein bisschen stabiler. Die Regenzeiten nehmen ab, die trockenen Zeiten nehmen zu. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder ausführlicher zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruksi-Blog. Jensstrux.blog Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kohlmann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.