Latest / HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk / Extra: Was bedeutet der Tod von Klaus-Michael Kühne für den HSV?
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- 0:02HSV, wir müssen reden. Der Abendblatt-Podcast rund um den Hamburger Sportverein.
- 0:09Herzlich willkommen. Mein Name ist Lars Heider und dies ist eine Sonderfolge
- 0:14von 040 Hamburg streng vertraulich.
- 0:17Ausgerechnet heute ist der Kollege Matthias Siegner, wir haben es in der vergangenen
- 0:21Woche angekündigt, in einen Kurzurlaub gefahren, in ein Kloster,
- 0:25wo man ihn auch nicht erreichen kann, wo er nicht sprechen kann im Moment.
- 0:28Und das ist bedauerlich deswegen, weil er wahrscheinlich derjenige Journalist
- 0:33in Deutschland ist, der Klaus Michael Kühne, einen der erfolgreichsten,
- 0:37einen der bekanntesten, auch einen der wohlhabendsten Unternehmer in Deutschland am besten kennt.
- 0:42Und Klaus-Michael Kühne ist am Sonntag im Alter von 89 Jahren gestorben.
- 0:49Wir haben heute Morgen schon darüber berichtet.
- 0:51Ihm ist diese Sonderfolge gewidmet und wir wollen sie unter einen besonderen
- 0:56Fokus stellen. Wir wollen natürlich ein bisschen über das Leben von Klaus-Michael
- 0:58Kühne sprechen, aber unter einem besonderen Fokus, denn es gibt in Hamburg ja
- 1:02zumindest eine Organisation, einen Verein.
- 1:06Von dem man nicht ganz genau weiß, was bedeutet das jetzt eigentlich für diesen
- 1:09Verein, das ist der Hamburger Sportverein.
- 1:11Das war die große Leidenschaft von Klaus Michael Kühne. Er war ein großer Fan,
- 1:16er hat den Verein alles in allem in den vergangenen Jahren mit über 140 Millionen
- 1:21Euro unterstützt, wenn ich das richtig zusammengerechnet habe.
- 1:24Und die Frage ist jetzt, was bedeutet der Tod des großen, des wohlhabenden Fans
- 1:30für den Hamburger Sportverein?
- 1:32Und da habe ich einen Mann, der sich mit dem Hamburger Sportverein seit vielen,
- 1:36vielen Jahrzehnten gut beschäftigt, viel beschäftigt hat und da einiges zu sagen kann.
- 1:41Alexander Lauchs, der Chef unserer Sportredaktion, der Sportredaktion des HSV, ist da.
- 1:47Das HSV, das Hamburger Abendplatz, da geht es schon los. Daran arbeite ich noch, Lars.
- 1:52Alexander, gibt es schon Reaktionen jetzt vom HSV zum Tod von Kühne?
- 1:57Ja, der HSV hat natürlich sich entsprechend geäußert und Beileid ausgedrückt.
- 2:04Und es ist ja schon ein ziemlicher Einschnitt für alle, die den HSV begleitet haben.
- 2:13So, sag ich mal, seit 2010, als er das erste Mal aufgetaucht ist.
- 2:17Und Klaus-Michael Kühne war ja immer irgendwie ein Thema, mal mehr,
- 2:21mal weniger. Darüber können wir ja gleich nochmal im Detail sprechen.
- 2:26Aber ja, es ist jetzt ein Einschnitt für den HSV, weil er ist untrennbar mit
- 2:31der jüngeren Geschichte des Klubs verbunden.
- 2:34Wir sprechen gleich ganz genau drüber, müssen nochmal insgesamt auffächern,
- 2:37was Klaus-Michael Kühne für Hamburg alles getan hat, um dann auch zu sehen,
- 2:41welche Rolle dieses Engagement beim HSV spielt.
- 2:44Und ihm ist ja immer vorgeworfen worden, dass seine Firma, dass die nicht den
- 2:51Sitz in Hamburg hatte, sondern irgendwann mal schon lange her in die Schweiz
- 2:56den Hauptsitz verlegt hat.
- 2:57Das hat allerdings nicht er gemacht, sondern das hat sein Vater gemacht.
- 3:00Kühn und Nagel ist dann in die Schweiz gegangen.
- 3:04Ich bin mir gar nicht sicher. Also ich glaube, wenn sein Vater es nicht getan
- 3:07hätte und er das Gefühl gehabt hätte, wenn ich das zurückdrehe,
- 3:11dann ist das nicht im Sinne meines Vaters. Ich weiß gar nicht,
- 3:14ob Klaus-Michael Kühne das gern getan hätte.
- 3:17Denn er hat sozusagen, das schreibt auch Matthias Icken in seinem Nachruf,
- 3:22in den vergangenen Jahren mit Hamburg seinen Frieden gemacht und ist nach Hamburg zurückgekommen.
- 3:26Wir sagen noch mal kurz, was er alles getan hat. Also das begann eigentlich...
- 3:31Mit dem Engagement bei Hapag-Leut. Die größte Reederei 2008 ging Gefahr,
- 3:36die Stadt verlassen zu können.
- 3:38Und dann ist Klaus-Michael Kühne eingesprungen, hat dann um sich herum einen
- 3:43Kreis von Interessenten gebaut, die gesagt haben, wir halten Hapag-Leut in dieser Stadt.
- 3:48Unter anderem die Stadt Hamburg ist eingesprungen, damals mit 1,1 Milliarde
- 3:54Euro. Also insgesamt hat die Stadt Hamburg mehr als eine Milliarde Euro in Hapag-Leut
- 3:59investiert und alle haben gesagt, um Gottes Willen wird das gut gehen.
- 4:02Allein seitdem hat Hamburg fast drei Milliarden Euro Dividende von Hapag-Leut
- 4:08gekriegt. Also es war ein richtig gutes Geschäft für die Stadt und natürlich
- 4:12für den Investor Klaus-Michael Kühner. Klaus-Michael Kühne hat sich bei der
- 4:15Elbphilharmonie engagiert, hat da viel Geld gegeben.
- 4:18Er baut der Stadt für, glaube ich, 340 Millionen Euro eine neue Oper in der Hafencity.
- 4:26Also er ist überall dabei, hat das Fontenay gebaut, eines der besten Hotels
- 4:30in der Zwischenzeit Deutschlands an der Außenalster. Er hat für sein Lebenswerk
- 4:362024 den Gründerpreis bekommen, sich darüber gefreut.
- 4:40Eigentlich, glaube ich, die einzige Auszeichnung, die Klaus Michael Kühne in
- 4:44Hamburg überhaupt bekommen hat. Und wahrscheinlich wäre er, wenn er in Hamburg
- 4:48geblieben wäre, Hamburger Ehrenbürger geworden.
- 4:51Etwas, worüber er sich auch gefreut hätte, was aber nicht ging,
- 4:54weil die Firma halt in der Schweiz sitzt.
- 4:57Und dazu passt halt diese Begeisterung, diese Leidenschaft für den HSV.
- 5:01Er ist sein Leben lang HSV-Fan.
- 5:03Er hat, glaube ich, jedes Spiel gesehen, egal wo er war. Er hatte irgendein Abo.
- 5:08Genau, er hat das immer verfolgt, obwohl er mal erzählt hat,
- 5:12er war nie HSV-Mitglied.
- 5:14Er war von Kindheitsbeinen an HSV-Fan.
- 5:18St. Pauli fand er auch ganz originell, aber das ging ihm nicht so ans Herz.
- 5:24Und ist aber eigentlich nie aufgetaucht und das hat sich dann eigentlich mit
- 5:31Raphael van der Vaart geändert. Erinnerst du dich noch daran? Ja, natürlich.
- 5:36Das war interessant, genau. Ich glaube, waren wir da zusammen?
- 5:40Ich erinnere mich noch an mein erstes Treffen mit Klaus-Michael Kühne in Hamburg.
- 5:48In der Zentrale seiner Firma.
- 5:50Klaus-Michael Kühne war da, Raphael van der Vaart war da und Sylvie van der Vaart war da.
- 5:57Und die beiden wirkten so, als ob das sozusagen seine Kinder,
- 6:02das ist jetzt ein großes Wort oder was, was ich meine. Er hatte ein besonderes Verhältnis dazu.
- 6:05Gab es hier wie Van der Vaart ein kleines Küsschen, schwärmte von Raphael Van der Vaart.
- 6:09War das auch der Grund, warum er dann anfing, sich zu überlegen,
- 6:13ich engagiere mich beim HSV?
- 6:15Also war das diese besondere persönliche Beziehung? Jein, genau.
- 6:19Also Van der Vaart war ja zweimal beim HSV und 2008 ging es darum,
- 6:23kann man Van der Vaart irgendwie halten.
- 6:24Und dann hat der damalige Vorstandsboss Bernd Hoffmann die Idee gehabt,
- 6:30von Anstoß hoch drei, vielleicht erinnerst du dich noch, das war eigentlich
- 6:33drei größere Investoren zusammenzubringen,
- 6:37Geld zu investieren, um unter anderem Van der Vaart zu halten und weiter in
- 6:41den Sport investieren zu können,
- 6:44Die Geschichte war dann so, dass er am Ende als einziger übrig geblieben ist,
- 6:48im Gegensatz zu heute. Heute ist es ja durchaus ein bisschen verteilt mit der
- 6:51Sparda-Bank und mit der Hanse Merkur.
- 6:55Das hat er sich eigentlich damals schon gewünscht. Also er wollte eigentlich
- 6:57immer, dass er nicht alleine dasteht.
- 6:59De facto war es aber so. Und Van der Vaart war natürlich auch der Liebling von
- 7:03seiner Frau, muss man sagen. Also die hat ja auch für ihn geschwärmt und die
- 7:08wollten sehr, sehr gerne, dass er nochmal in Hamburg spielt,
- 7:11was dann 2012 ja auch geklappt hat.
- 7:14Und die Idee war damals natürlich, wir reden von einer Phase,
- 7:17wo der HSV noch an der ersten Bundesliga spielte. Er war noch nicht abgestiegen.
- 7:20Das war so, ich erinnere mich noch, als es bekannt gegeben wurde,
- 7:24im Volksparkstadion, glaube ich, bei einer Mitgliederversammlung.
- 7:27Der große Einstieg von Klaus Michael Kühne, von Karl Gernand bekannt gegeben, seiner rechten Hand.
- 7:35Das wirkte dann so ein bisschen so wie bei Paris Saint-Germain,
- 7:39aber da ist jetzt ein großer Geldgeber und jetzt geht es mit dem HSV wieder
- 7:42nach oben. Und das war ja sein Ziel.
- 7:44Also die Vorstellung, dass Kühne etwas nicht gelingt, dass da,
- 7:48wo Kühne ist, es nicht automatisch nach oben geht, die war für ihn,
- 7:51glaube ich, gar nicht vorhanden. Ja, genau.
- 7:55Den Fehler haben ja viele Menschen gemacht, nicht nur er, dass man glaubt,
- 7:58man könnte bestimmte Prozesse aus der Wirtschaft auf den Fußball übertragen.
- 8:02Aber genau so war es ja. Er hat sich vorgestellt, glaube ich,
- 8:05ich räume jetzt mal auf und repariere einige Dinge und dann läuft der Laden.
- 8:10Und so ging es ja dann auch weiter damals mit der Ausgliederung.
- 8:14Das war ja auch ein riesengroßes Thema.
- 8:17Dann 2014 kam mit HSV Plus, als gesagt, so unter dem Slogan, Aufstellen für Europa.
- 8:25Jetzt wird investiert, jetzt werden die neuen Strukturen geschaffen und dann geht es aufwärts.
- 8:30Naja, und wenn man das jetzt ein
- 8:32bisschen runterbricht, eigentlich was aufstellen für die zweite Liga, ne?
- 8:37Und das war auch so, das war das Interessante. Erzähl nochmal aus deiner Sicht,
- 8:40warum das eigentlich so war.
- 8:42Ja, es gab damals am Anfang so ein bisschen Jubel, aber so richtig gedankt haben
- 8:46es die Fans ihm eigentlich bis zu seinem Tod nicht.
- 8:50Also er war dann ja, glaube ich, das ist auch interessant, als großer HSV-Fan,
- 8:53als größter Anteilseigner, größter privater Anteilseigner, der größte Anteilseigner
- 8:58ist der HSV, der Verein, aber dann kommt er.
- 9:01Er war, glaube ich, zuletzt vor elf Jahren im Stadion.
- 9:04Ja genau, 2015, da gibt es auch ein legendäres Foto mit ihm und seiner Frau,
- 9:08damals glaube ich im Pelzmantel.
- 9:10Und er wurde damals aber auch bepöbelt und hat dann auch im Interview damals,
- 9:14da war ich, ich habe auch mal ein Interview mit ihm gemacht danach,
- 9:17da hat er gesagt, ja, wenn ich bepöbelt werde und dann habe ich mir gesagt,
- 9:20warum soll ich mir das antun?
- 9:22Und er war ja so ein bisschen auch für den HSV Fluch und Segen,
- 9:27muss man sagen. Er hat den HSV wirklich auch am Leben gehalten.
- 9:30Er hat sehr viel Geld, du hast es gesagt, sehr viel Geld auch gegeben.
- 9:34Den Stadionnamen zurückgekauft, dass es dann Volksparkstadion wieder heißen
- 9:39konnte. Und bis heute läuft das noch.
- 9:43Aber er hat natürlich auch, du hast viel mehr mit Wirtschaftsleuten zu tun gehabt,
- 9:47als ich in deinem beruflichen Leben viele Kontakte. Und das ist halt ein Kommandant gewesen.
- 9:54Einer, der dann auch sagt, ja, aber wenn ich irgendwie, ich möchte auch mitgestalten.
- 9:59Und du hast es gesagt, sehr leidenschaftlich. Er hat sich da erlaubt,
- 10:02Fan zu sein und hat entsprechend emotional auch reagiert. Also legendär sind
- 10:06auch E-Mails, die er nachts um, keine Ahnung, um eins an die HSV-Verantwortlichen
- 10:10geschrieben hat und da gewisse Forderungen aufgestellt hat.
- 10:14Ja, das muss man wissen, das hat ja Karl Gernhardt mal erzählt,
- 10:16insofern ist es kein Geheimnis, dass Klaus-Michael Kühne gern mal nachts 300,
- 10:20400 E-Mails an seine leitenden Angestellten verschickt hat.
- 10:24Und da war natürlich auch der HSV dabei. Und was hinzu kam, dass er dann,
- 10:28wenn er auf den HSV angesprochen wurde, in einer Zeit, wo er noch viel mehr
- 10:32Interviews gab als in den letzten Jahren, dass er dann auch auf Fragen einfach geantwortet hat.
- 10:36Und zwar nicht so wie Uli Hoeneß so ein bisschen. Also nicht vermittelt und
- 10:40diplomatisch, sondern dass ihm das alles nicht gefällt, dass ihm das keine Freude
- 10:44macht, bis hin, dass er zu einzelnen Spielern gesagt hat, das geht nicht.
- 10:47Oder das ewige Thema, dass er sich immer stark gemacht hat für Felix Magath.
- 10:52Als Trainer, der aber dann nie gekommen ist.
- 10:56Ja, das hat er später dann reduziert. Am Anfang war er wirklich sehr direkt.
- 10:59Das war natürlich ein Fest für uns Medien. Dann hat er dann,
- 11:02ich weiß, als Heribert Bruchhagen im Amt war, dann hat er dann bei uns im Interview
- 11:07gesagt, ja, das ist ja aber nur eine Übergangslösung.
- 11:10Und Beiersdorfer war sowieso überfordert mit dem Job. Also er hat da Diplomatie,
- 11:16glaube ich, da zu dem Zeitpunkt nicht so seine größte Stärke.
- 11:19Interessant ist aber ja trotzdem, dass er dabei geblieben ist.
- 11:22Hast du dafür eine Erklärung, weil es wurde ihm nicht gedankt,
- 11:26der HSV schrieb das heute auch, es war ein nicht profitorientiertes Investment,
- 11:33was ja für Kühne ungewöhnlich ist.
- 11:35Küne ist es ja gewohnt, siehe Hapagloid, der steigt irgendwo ein und plötzlich
- 11:39sprudelt das Geld. Das gleiche sein Investment bei Lufthansa,
- 11:43wo er ja auch über die Jahre relativ viele Anteile gekauft hat.
- 11:46Das Ganze funktioniert auch. Also der hat in seinem Leben natürlich auch Rückschläge
- 11:50hingenommen, aber nicht so schwerwiegende.
- 11:53Und ich weiß noch mal ein Gespräch beim HSV, was wir geführt haben,
- 11:56wo dann die Frage kam, wie viel Geld haben sie eigentlich investiert?
- 12:00Das liegt noch ein bisschen zurück.
- 12:01Und dann sagte er so, ja, so 20, 30 Millionen werden es schon sein.
- 12:05Und dann sagte einer seiner Mitarbeiter, naja, Herr Kühne, es sind wohl eher
- 12:1080 Millionen. Da war ich so wie, wie? 80 Millionen, so viel?
- 12:15Für einen Menschen, der ein Vermögen von über 40 Milliarden Euro hatte.
- 12:18Aber da sieht man halt, dass ihm das nicht unwichtig war, also dass ihm auch
- 12:22dieser Erfolg nicht unwichtig war. Warum ist er trotzdem drangeblieben?
- 12:27Ja, er ist einfach, er hat sich, glaube ich, das einfach geleistet.
- 12:35Diese Leidenschaft war ja da, das ist ja so, man ist dann enttäuscht und.
- 12:40Wenn man Fan ist, das bist du einfach und das gibst du nicht auf.
- 12:43Und es haben sich auch viele Dinge verändert. Und dann hast du immer die Hoffnung
- 12:47gehabt, es wird jetzt besser.
- 12:48Also er hat dann auch wirklich geholfen, ja wirklich viele finanziell wichtige Dinge.
- 12:53Also ich muss es einmal ganz kurz aufschlüsseln. Einmal hat er die Anteile natürlich
- 12:56in der Spitze mehr als 20 Prozent gehabt. Er hat aber auch dafür gesorgt,
- 13:01dass die Stadionkredite abgelöst wurden, dass ein Schuldstandarlehen aufgelöst
- 13:05wurde in Höhe von 40 Millionen.
- 13:09Und der HSV durch Luft hatte zum Atmen. Ich meine, du musst dir vorstellen,
- 13:132015, 2016, Eric Kuh war der heutige Vorstand, hat das mal erzählt.
- 13:182015, da gab es so ein Gespräch mit dem Bankenkonsortium und dann wurde der
- 13:23HSV rausgeschickt, weil die Banken gesagt haben, jetzt wollen wir mal unter
- 13:26uns reden, wollen mal entscheiden, was mit dem HSV passiert.
- 13:29Also der HSV war da nicht mehr wirklich selbstbestimmt.
- 13:34Und auch Kühne hat dann eben dazu
- 13:37beigetragen, dass der HSV da wieder ein bisschen besser planen konnte.
- 13:42Und vor allem hat er eben, das ist schon erwähnt, ich muss es nochmal betonen,
- 13:45man muss sich das vorstellen, seit 2016, glaube ich, 15 oder 16,
- 13:51bezahlt er den Stadionamt für 4 Millionen im Jahr.
- 13:54Und das läuft bis 2028, das ist geschenktes Geld.
- 13:59Und ich meine, es wäre sonst schwierig gewesen, den Stadionnamen nochmal zu
- 14:03vermarkten, weil es hieß ja schon AOL, Imtech, RASAN, Nordback und so weiter.
- 14:07Das war ja nicht mehr vermittelbar.
- 14:09Und es tat sich immer was, es wechseln die Personen und dann wird er,
- 14:16daran kann ich natürlich nur spekulieren, aber er hatte natürlich nicht unbedingt einen Willen.
- 14:20Er hatte gar nicht, glaube ich, den Ansatz, hat er von Anfang an gesagt,
- 14:23das Geld wieder zurückzubekommen. Er hat gesagt, das ist Risikokapital.
- 14:27Aber er wollte eigentlich seit 2017, 2018 gesagt, vor dem Abstieg,
- 14:34ich meine drei, vier Jahren den HSV nochmal das Trophäe hochhalten sehen.
- 14:39Das war ein Antrieb für ihn.
- 14:41Und deswegen ist er dabei geblieben, aber auch, weil der HSV eine Art gefunden
- 14:46hat, mit ihm umzugehen. Wer war der entscheidende?
- 14:49War das Erik Uwe, der tatsächlich dann so, weil es wurde dann ruhig,
- 14:53man hatte den Eindruck, das funktioniert jetzt.
- 14:56Das funktioniert hinter den Kulissen, es gab keinen Streit mehr,
- 14:58weil davor war ja der Streit, die kühne Befürworter im Aufsichtsrat und so weiter,
- 15:04und die kühne Gegner, das wurde alles ja auch auf einer Bühne ausgetragen und
- 15:07plötzlich so in den letzten drei, vier Jahren,
- 15:10erstens wurde das ruhiger und zweitens, wäre der HSV heute wirtschaftlich da,
- 15:14wo er ist, wenn es Kühne nicht gegeben hätte? Wahrscheinlich nicht.
- 15:18Nee, zur Wahrheit gehört allerdings auch dazu, dass natürlich,
- 15:21deswegen habe ich vorhin Fluch und Segen gesagt.
- 15:24Klaus-Michael Kühne hat natürlich auch ein bisschen die Preise verdorben auf
- 15:28dem Transfermarkt und man wusste immer, ja, der HSV am Verhandlungstisch sitzt
- 15:32hinten noch Kühne und wenn er was will, dann wird er schon ein bisschen dazuschießen.
- 15:37Und das hat dann dazu geführt, 2014, die Ausgliederung, frisches Geld und so
- 15:43weiter. 2017 hatten sie mehr als 100 Millionen Verbindlichkeiten.
- 15:47Da ging es dem HSV richtig, richtig schlecht und da ist eben viel Geld,
- 15:52nehmen wir das Beispiel Hertha BSC, da ist noch viel mehr Geld verbrannt worden.
- 15:56Also man hat das Geld damals leider nicht so richtig eingesetzt und natürlich
- 16:02ist es dann glaube ich so, mit Frank Wettstein fängt das dann damaliger Finanzvorstand
- 16:07auch an und aber auch mit Erik Huber.
- 16:10Da hat, glaube ich, Klaus Michael Kühne gemerkt.
- 16:15Dass sich das dreht, dass sie versuchen, das Eigenkapital zu stärken,
- 16:19dass solider gewirtschaftet wird. Und mit der Folge ja am Ende auch,
- 16:24dass sie eigentlich keine Schulden mehr haben bilanziell.
- 16:27Und das hat er natürlich auch verfolgt und entsprechend gutiert.
- 16:32Und offensichtlich hat dann Erik Huber eine Art gefunden, mit ihm zurechtzukommen,
- 16:37bis zuletzt. Jetzt ist natürlich die große Frage, die Kühne Holding ist nach
- 16:42wie vor der zweitgrößte Gesellschafter der HSV AG und KGAA.
- 16:47Also der größte ist mit 70 Prozent der Verein, das ist klar.
- 16:50Und danach kommt die Kühne Holding. Das wird auch erstmal so bleiben.
- 16:55Wobei, und da müssen wir drüber sprechen, die hat ja schon angefangen,
- 16:58du hast es gesagt, er hat im vergangenen Jahr 7%, 7,5% an die Sparda-Bank verkauft.
- 17:04Ist jetzt noch, glaube ich, bei 14%. Verbesser mich immer, wenn ich Quatsch
- 17:07erzähle. Ich glaube, so 13% hätte er, glaube ich, noch, ja.
- 17:11Also die Idee ist ja schon, wird das weitergehen?
- 17:14Wird man jetzt versuchen, wo Kühne nicht mehr lebt, komplett daraus zu gehen?
- 17:19Das ist so ein bisschen spekulativ. Ich glaube, dass klar ist,
- 17:21das wurde ja auch schon immer gesagt, dass die Anteile eben in die Stiftung übergehen und,
- 17:29in dem Stiftungsrat sitzt auch nach wie vor Karl Gernert, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende.
- 17:39Der da auch immer noch mitmescht. Und ich glaube, dass sich da zunächst mal
- 17:43nichts ändern wird. Es muss ja auch immer einen Käufer geben.
- 17:46Ob dann die Sparda-Bank oder Hansi Merkow sagen, komm, wir nehmen dir noch ein,
- 17:51bisschen was weg von den Anteilen.
- 17:54Darüber kann man wirklich nur spekulieren. Ich glaube, was aber,
- 17:58worauf sich der HSV einstellen muss, ist, dass sie ab 2018, 28 eben nicht mehr
- 18:05den Stadionnamen vermarktet haben.
- 18:07Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stiftung dann sagt, wir,
- 18:10außer es ist testamentarisch verfügt.
- 18:12Deswegen ist es der Bereich Spekulation, dass er sagt, ich möchte,
- 18:16dass der HSV weiterhin auch in einem Stadion spielt, das Volksparkstadion heißt.
- 18:22Das müssen dann andere beantworten. Ich würde aber sagen, eher nein, was glaubst du?
- 18:27Nein, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering. Also man muss ja sagen,
- 18:29er wird ja nicht testamentarisch festgelegt haben, auf Ewigkeit heißt dieses
- 18:35Stadion jetzt Volksparkstadion und die Stiftung bezahlt das Ganze. Man muss das erklären.
- 18:40Klaus-Michael Kühne und seine Frau haben keine Kinder. Das ist immer klar.
- 18:44Wenn er stirbt, geht die Firma an die Stiftung. Und die Stiftung hat aber natürlich
- 18:49einen anderen Stiftungszweck als den Sport, nämlich insbesondere Kultur.
- 18:54Jetzt kommt noch der Klimaschutz dazu. Wie gesagt, kulturell ist die Stiftung
- 18:59auch in vielen Bereichen aktiv.
- 19:00Das heißt, ich würde es genauso sehen wie du, dass die Sache mit dem Volksparkstab,
- 19:05das Volksparkstab heißt, also dass man 4 Millionen Euro, hast du gesagt,
- 19:10im Jahr für Namensrechte kriegt, die aber nicht vergeben werden.
- 19:14Das wird 2028 enden. Da kann man froh sein, dass es jetzt nochmal,
- 19:18ich glaube im vergangenen Jahr um drei Jahre verlängert worden ist.
- 19:21Und dann ist halt die Frage, verzichtet man auf diese vier Millionen oder macht
- 19:25man es dann wie alle anderen Vereine und sucht sich jemanden,
- 19:28der dieses Namensrecht übernimmt? Da ist natürlich jetzt gerade etwas passiert.
- 19:33Worüber vielleicht keiner nachgedacht hat, gegenüber vom Volksparkstadion,
- 19:36ist ja die Barclays Arena. Barclays gibt es nicht mehr in Deutschland, die Firma.
- 19:41Deshalb hat ja die Sparda-Bank die Namensrechte an der Barclays Arena gekauft.
- 19:46Das heißt, die heißt ab nächstes Jahr Sparda-Bank Arena.
- 19:49Und so wie ich den Chef, den CEO der Sparda-Bank, Stefan Liesegang, einschätze,
- 19:55wenn der sozusagen geahnt hätte, dass sich da das andere tut,
- 19:58hätte der liebend gern als einer der Haupteigentümer, Hauptanteilseigner,
- 20:03auch das Volksparkschau an den Namen gegeben.
- 20:05Ob sich die Sparda-Bank dann wird beides leisten können, ist die zweite Frage.
- 20:09Aber ich glaube schon, dass da kommt irgendwie so eine Lücke auf den HSV zu.
- 20:13Ja, ist zu befürchten. Und wenn es eine Lösung gibt, dann wirklich,
- 20:15glaube ich, nur einer, die...
- 20:17Also es wird nie passieren, dass der HSV in einem Playmobil-Stadion spielt, etc.
- 20:22Warum bist du dir da so sicher? Ich glaube, dass das mit den Fans und denk dran,
- 20:29dass wir im Moment auch einen Präsidenten im e.V. haben, der sehr stark mit
- 20:33der Fanszene verwurzelt ist und...
- 20:36Und die achten, sie werden schon mit den Fangruppierungen sprechen und nichts
- 20:43gegen den komplett, sie dürfen sich auch nichts diktieren lassen,
- 20:46aber sie müssen schon genau aufpassen, was ist für die Fans vermittelbar,
- 20:51was passt zu unserer Identität.
- 20:53Weil wenn du mal überlegst, wie der HSV damals dastand, noch so eben 2014,
- 21:002015, worüber wir gesprochen haben und,
- 21:04wie ruhig es da mittlerweile geworden ist, wie stabil die wirtschaftlich sind,
- 21:07aber wie sie auch klare Positionen vertreten,
- 21:10die Werte, für die sie stehen wollen und wie sie eben wirtschaften.
- 21:14Und dazu gehört auch, sich eben nicht irgendeinen Namen aufdrücken zu lassen,
- 21:17sondern auch wirklich eben in einer Arena zu spielen, die zu ihnen passt.
- 21:22Deswegen kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, also es geht jetzt nicht um
- 21:25Ultras oder so, sondern wirklich passt zu unserem ganzen Portfolio etc..
- 21:32Dass sie da irgendwelchen Unsinn machen. Kann ich mir nicht vorstellen.
- 21:38Glaube ich auch nicht. Die Frage ist sozusagen, das eine ist das Playmobil-Stadion,
- 21:40das andere ist, wenn man das Haspa-Stadion, oder wenn es irgendwas gibt,
- 21:43was mit Hamburg zu tun hat, vielleicht.
- 21:46Aber es ist natürlich schöner, dass man sich das leisten konnte,
- 21:48dank Klaus Michael Kühne, das Stadion, Volksparkstadion zu nennen.
- 21:51Das ist das eine. Und das andere ist, Helmut, die Frage, die Stiftung,
- 21:54wie gesagt, die normalerweise mit Sport nicht zu tun hat, wird die nicht tatsächlich
- 22:00versuchen, diese restlichen Prozente zu verkaufen?
- 22:03Du sagst aber, gäbe es dafür gerade überhaupt einen Markt?
- 22:07Also ich glaube schon, dass,
- 22:11die Hans und Merkel und auch Sparda Bank vielleicht nochmal aufstocken würden.
- 22:16Die Frage, wie viel oder dass noch ein weiterer Partner ins Spiel kommt,
- 22:20der vielleicht auch regional geprägt ist.
- 22:24Aber aktuell kannst du, das ist ja dann auch immer so ein bisschen eine Frage,
- 22:30wie schätzt man das Potenzial des HSV ein?
- 22:33Und immerhin haben sie jetzt ein Jahr Bundesliga geschafft und sind dabei, sich zu stabilisieren.
- 22:38Wenn sie dann, man sagt heute so schön, in das nächste Cluster kommen können,
- 22:41also irgendwie dann, dass es nicht nur um den Abstiegs-, um den Klassenerhalt
- 22:45geht, sondern dass sie vielleicht mal so Richtung Mittelfeld schielen,
- 22:49dann ist das auch für einen Anteilseigner interessant.
- 22:52Und ich kann mir schon vorstellen, weil sie ja auch solide aufgestellt sind,
- 22:57dass es da Interesse gibt.
- 23:00Allerdings glaube ich nicht, dass es so jetzt die erste Tagesordnungspunkt sein
- 23:06wird bei der kühnen Stiftung. So, jetzt wollen wir mal gucken,
- 23:09dass wir möglichst schnell die Anteile verkaufen.
- 23:11Ich glaube, so eilig haben sie es nicht. Wahrscheinlich nicht.
- 23:14Es muss sich dann ja auch rechnen, weil die Stiftung ja ist ja jetzt,
- 23:17also was man sagen muss, das Ganze geht weiter, aber eben ohne die Emotionen.
- 23:22Von Klaus-Michael Kühne.
- 23:24Jetzt wird das sehr nüchtern alles betrachtet werden. Wenn wir auf diese Ära
- 23:30gucken, auf diese Ära Klaus-Michael Kühne, dann frage ich mich auch,
- 23:33wenn ich jetzt so sehe, was der HSV schreibt.
- 23:38Es ist freundlich, es ist höflich, es ist auch ein bisschen nüchtern.
- 23:42Also ich frage mich so ein bisschen, wird man eines Tages vielleicht gerade
- 23:46jetzt, wo es Klaus-Michael Kühne nicht mehr gibt, zu dem Punkt kommen und sagen,
- 23:50der HSV hat dem doch viel mehr zu verdanken, als man jetzt merkt.
- 23:55Also empfindest du es wie ich, dass die Dankbarkeit des HSV und Hamburgs gegenüber
- 24:00Klaus-Michael Kühne aus verschiedenen Gründen nicht so war, wie sie hätte sein
- 24:04müssen, wie sie sein müsste?
- 24:06Mit Sicherheit ist er auch in manchen Punkten falsch verstanden worden.
- 24:09Zum Beispiel, dass man mit Sicherheit denkt, ob jetzt beim HSV oder bei anderen,
- 24:14Themen, dass er das alles alleine managen will und er aber manchmal auch in
- 24:19eine Rolle reingetrieben worden ist.
- 24:21Und dann hat er eben auch nicht das Korrektiv gehabt, weil Menschen,
- 24:24die eine bestimmte Höhe erreicht haben, denen zu widersprechen,
- 24:27ist dann schwieriger. Das heißt, er ist auch ein bisschen auf sich alleine gestellt.
- 24:32Deswegen ist manches vielleicht nicht so gut verlaufen, wie es hätte verlaufen
- 24:37können oder wird nicht richtig wertgeschätzt.
- 24:41Aber Fakt ist, du hast es ja eingangs alles erwähnt, er hat schon unfassbar
- 24:45viel auch in Hamburg bewegt.
- 24:49Und auch eben beim HSV und ich glaube auf jeden Fall, dass das in starker Erinnerung bleiben wird.
- 24:57Er wird aber nicht irgendwie, es gibt ja diesen Walk of Fame beim HSV,
- 24:59da passt er dann nicht hin, weil einfach kein, ich glaube er würde sich freuen,
- 25:03wenn der HSV irgendwas machen würde, um seine Erinnerung aufrecht zu erhalten.
- 25:10Die Frage ist immer, ob der HSV, das wird, glaube ich, so ein gemischtes Blick auf dieses Kapitel.
- 25:14Also es ist nicht so gelaufen und zwar wahrscheinlich genau deshalb,
- 25:17weil da eben keiner war, der mit nüchternem Blick reingegangen ist, sondern weil da ein,
- 25:22Fan, einer der, hat er immer gesagt, er liebt diesen HSV und er leidet mit dem
- 25:25HSV, weil da ein Fan reingegangen ist und eben kein reiner irgendwie Manager.
- 25:31Aber Lars, er ist eben auch, er ist ja nie so richtig nahbar gewesen.
- 25:35Also er war ja eben nicht, du hast es gesagt, im Stadion seit vielen Jahren,
- 25:41seit elf Jahren und er war jetzt kein Investor, klingt jetzt so ein bisschen
- 25:47auch immer negativ besetzt in Deutschland.
- 25:50Kein Mensch, der eben, ich möchte das bewegen, aber der dann auch in die Diskussion
- 25:54gegangen ist mit Fans, der dann sich irgendwie mal gestellt hat,
- 25:58das hat alles ja nicht stattgefunden und deswegen war es auch schwierig für die,
- 26:04HSV-Anhänger, da mit ihm warm zu werden.
- 26:06Es ist glaube ich auch, wenn man Matthias Iken, wie gesagt, der ihn gut kennt,
- 26:08der leider heute nicht da ist, der auch immer sagt, ja, das war alles in allem
- 26:12dann auch ein eher zurückhaltender Mann.
- 26:16Also es war keiner, der sozusagen sich aus dem vielen Geld, was er gemacht hat,
- 26:20was gemacht hat, sondern dem ging es um viel Arbeit, um Leidenschaft,
- 26:24um was bewirken zu können.
- 26:26Und dem war, glaube ich, das war kein so, so ein bisschen vergleiche ich den
- 26:29gerne mit Olaf Scholz, der auch ja irgendwie so immer so unnahbar wirkte,
- 26:33aber trotzdem ja ein Politiker war, der wusste, was er konnte.
- 26:38Der Volksparkstadion, letzter Satz nochmal dazu, hat nur bedingt damit zu tun,
- 26:42wie weit sind jetzt die Pläne eigentlich eines Neubaus? Hört ihr da was Neues?
- 26:47Weil es heißt ja, das Stadion so lange hält es nicht mehr und man braucht ein
- 26:49neues Stadion, ein größeres Stadion. Das aktuelle Stadion wird ja erweitert.
- 26:55Aber hat das eine mit dem anderen jetzt irgendwas zu tun? Wahrscheinlich nicht.
- 26:58Nee, ich glaube nicht. Also das hatte ja Andy Grote auch gesagt,
- 27:02dass das jetzt auch das private Geldgeber da erstmal ins Spiel kommen müssen.
- 27:07Hätte ja auch Kühne sein können übrigens, ne? Also genau. Ja,
- 27:10genau, das stimmt. Der scheidet jetzt aus.
- 27:13Aber auch nicht er alleine und ich glaube, dass das in dem Stadion kann man
- 27:18ja durchaus noch eine Weile spielen.
- 27:20Und also das ist ein Thema, ich kann mir jetzt nicht vorstellen,
- 27:27dass in zwei Jahren dann da jetzt schon die Studie fertig ist und sagt,
- 27:31man baut da jetzt was Neues.
- 27:33Das war jetzt im Zuge der, ist ja auch eine sehr charmante Idee gewesen,
- 27:37zu sagen, wie lösen wir dieses Stadionproblem, aber ohne diese Lok Olympia ist
- 27:43das schon ganz schön weit zurückgeworfen worden.
- 27:45Wie wird der HSV Kühne gedenken? Wir nehmen diesen Podcast am Montag,
- 27:50dem 24. August um 14.30 Uhr auf. Also in ungefähr dreieinhalb Stunden spielt
- 27:55der HSV das erste Pflichtspiel der Saison in Werl, Vokal, erste Runde.
- 28:00Wahrscheinlich jetzt zu schnell da mit Trauerflor aufzulaufen oder hast du schon
- 28:05gehört, ist da was geplant?
- 28:06Habe ich jetzt so schnell nicht gehört. Der Kollege Stefan Walter ist jetzt
- 28:10gerade auch im Zug auf dem Weg nach Verl.
- 28:13Und mein Gefühl sagt mir, vielleicht machen sie das. Ich würde es machen an der Stelle des Vereins.
- 28:22Aber ich habe jetzt aktuell, dafür war jetzt die Zeit zu knapp,
- 28:26noch keine Informationen. Und spätestens dann beim ersten Heimspiel,
- 28:29das ist ja noch ein bisschen hin, glaube ich, in zwei Wochen knapp.
- 28:32Da gibt es dann vielleicht eine Gedenkminute, eine Erinnerung.
- 28:35Das muss es aber auch geben, oder? Siehst du auch so, das wäre jetzt unredlich, das nicht zu tun?
- 28:40Ja, würde ich auf jeden Fall machen. Wie gesagt, der ist ein Mann,
- 28:44der auf jeden Fall den HSV sehr geprägt hat in der jüngeren Vergangenheit.
- 28:49Und wir haben es gesagt, er wollte ja alles andere als den HSV kaputt machen,
- 28:54sondern er wollte ihn wieder stark machen, hat versucht zu helfen.
- 28:57Einiges, wie gesagt, ist gelungen, manches ist nicht so aufgegangen,
- 29:01aber dennoch, so sollte man ihn in Verbindung halten, glaube ich,
- 29:05wirklich als großen, großen HSV-Fan.
- 29:08Lieber Alexander, vielen Dank, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
- 29:11Die aktuelle Folge, die normale Folge, nicht die aktuelle, die normale Folge
- 29:15von 040 Hamburg streng vertraulich am Freitag mit einem Schwerpunkt auf den
- 29:19Blog-Prozess. Bis dahin. Tschüss. Tschüss.