Latest / Voll Psycho / #25 Das ist doch mit KI gemacht!
Transcript
- 0:07SPEAKER_00: Herzlich willkommen zu der neuen Folge von VoldPsycho, ein Podcast voll von psychologischen Alltagsphänomen.
- 0:14SPEAKER_00: Heute reden wir darüber, wie wir mit der immer grösseren Menge KI-Inhalten umgehen.
- 0:19SPEAKER_00: Wie reagieren wir darauf und wie verhalten wir uns selber?
- 0:23SPEAKER_00: Hey, es ist unsere Jubiläumsfolk, die 25.
- 0:26SPEAKER_00: Passend dazu ist auch unsere erste öffentliche Aufnahme.
- 0:30SPEAKER_00: Wir sind am VOpen am Hochschule Festival und nehmen unsere Folge direkt am neuen wunderschönen Standort der Hochschule Luzern beim Bahnhof Luzern auf.
- 0:39SPEAKER_00: Wir gegenüber sitzt Miriam, Psychologin und Dozentin im Studio Business Psychology at the Hochschule Luzern.
- 0:45SPEAKER_00: Ich weiss, dass sie sich furchtbar nervt, dass inzwischen so viel Arbeit KI ausgelagert wird und gewisse KI-Inhalte sogar umgelesen, einfach so verwendet werden.
- 0:56SPEAKER_05: Wir gegenüber sitzt Marcel, Wirtschaftspsychologe, Dozent im Studio Business Psychology of the Hochschule Luzern.
- 1:03SPEAKER_05: Ich glaube oder ich weiss, dass wenn es einen Knopf gibt, um KI abstellen, ich glaube, du würdest ihn betätigen und dass alles einfach aus dein Schmaus ist.
- 1:15SPEAKER_05: This Vollpsychopodcast ist ein Angebot des Studiegang Business Psychology von der Hochschule Luzern.
- 1:21SPEAKER_00: Könnt ihr das?
- 1:22SPEAKER_00: Ihr seht eine Werbung oder scrollte Mobbing durch Instagram und ein Foto von einem Berg im Morgenbel, perfekt das Leicht, kein Mensch weiter unterbreitet.
- 1:32SPEAKER_00: Und der erste Gedanke ist nicht mehr, sondern ist das überhaupt echt?
- 1:38SPEAKER_00: Oder bekommt ihr zum Geburtstag ein WhatsApp, das viel schöner formuliert ist als jemals zuvor, dass man kurz stutzt, hat er das wirklich selber geschrieben?
- 1:48SPEAKER_00: Oder im Büro landet eine Mail von einem Kollegen auffallend glatt, perfekt gegliedert, kein einziger Tippfehler.
- 1:54SPEAKER_00: Und im Kopf stetz das Urteil schon fest, das ist doch mit KI gemacht.
- 1:58SPEAKER_00: Und warum denkt man das, ist die gleiche Nachricht irgendwie weniger wert?
- 2:04SPEAKER_00: Aber trotz dem unguten Gefühl nutzen auch wir selber für immer mehr Sachen Kai-Tools.
- 2:11SPEAKER_00: In der Schweiz nutzen inzwischen 80% K-Tools.
- 2:15SPEAKER_00: Und das krasse daran, das ist doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren.
- 2:19SPEAKER_00: Und viele, die mit Co-Tools Inhalt erstellen und teilen, erzählen es gar nicht, dass sie sie genutzt haben.
- 2:26SPEAKER_00: Wir werten also ab, was mit KI gemacht ist, machen es aber selber immer öfter.
- 2:32SPEAKER_00: Wir passen das zusammen, dass alles in den heutigen Folgen von Volkshoch.
- 2:37SPEAKER_00: Miriam und ich sind beide ins Thema eingetaucht und haben recherchiert und teilen heute unsere Gedanken dazu mit Inputs aus der neuesten Forschung und unserem eigenen Leben.
- 2:46SPEAKER_00: Heute vor allem die drei Teile, weil wir hier live am VOpen der Hochschule Lozern aufnehmen.
- 2:52SPEAKER_00: Ausnahmsweise übergebe ich nicht in dir direkt vor Miriam, sondern jemandem aus dem Publikum.
- 2:58SPEAKER_00: Unsere Weise sitzt Miriam.
- 3:01SPEAKER_00: Die erste Frage geht an dich in diesem Zusammenhang.
- 3:04SPEAKER_00: Wenn du kein Inhalt oder wenn du Inhalt anschaust, bist du ein bisschen versiert mit kein Tools?
- 3:10SPEAKER_00: Grundsätzlich.
- 3:11SPEAKER_04: So ein bisschen schon, ja.
- 3:12SPEAKER_00: Für was brauchst du, wenn du selber verwendest?
- 3:15SPEAKER_04: Ich habe es für mein Studium.
- 3:19SPEAKER_04: So ein bisschen als Hilfsmittel.
- 3:21SPEAKER_04: Ich brauche den Tag durch, wenn ich zum Beispiel Social Media Posts machen und gerade ein Event vor mir kam, wo ich ganz viele Social Media machen muss.
- 3:33SPEAKER_04: Dann habe ich mir schon zwischendurch keine genommen zur Hilfe.
- 3:37SPEAKER_00: Sehr gut.
- 3:38SPEAKER_00: Wenn du Inhalte anschaust, was sind vielleicht typische Erkennungsmerkmale, die darauf hineuten, dass die durch keine erstellt worden sein können.
- 3:48SPEAKER_04: Ja, wenn sie einfach so perfekt sind, so nichts mehr, wo sagen, das ist jetzt mit Herzblut noch gezeichnet oder geinselt wurde.
- 4:01SPEAKER_04: Oder dort hat es vielleicht sogar noch einen Tippfehler drin.
- 4:04SPEAKER_00: Wie erlaubst du das, Miriam?
- 4:05SPEAKER_05: Erkennen von KI.
- 4:10SPEAKER_05: Ich habe mal einen Test gemacht.
- 4:12SPEAKER_05: Ich unterrichte ja ein Modul Medienpsychologie und habe dort meinen Studies mal einen Test gegeben und habe selbst auch ausgefüllt, was um Bilder spezifisch gegangen ist.
- 4:21SPEAKER_05: Ist jetzt aber auch schon ein Jahr her und mittlerweile extrem viel, wie viel besser die Bilder sind von KI wurden.
- 4:29SPEAKER_05: Damals hat es schon noch gewisse Hinweise gegeben, wenn sieben Finger an einer Hand und der Hintergrund verschwommen und völlig surreal.
- 4:37SPEAKER_05: Aber ich glaube, je länger es geht, desto echter sind die Bilder und desto schwieriger ist es, um Bilder unterschiedeln.
- 4:46SPEAKER_05: Ich habe in Ihrem Test vor einem Jahr auch schon relativ schlecht, ziemlich erschütternd schlecht abgeschnitten.
- 4:51SPEAKER_05: Ich glaube, mittlerweile wäre es noch schlechter.
- 4:54SPEAKER_00: Zudem können wir nachher, wie gut wir im K-Inhalt entdecken.
- 4:58SPEAKER_00: Herzlichen Dank, Mirjam, für deine Antwort auf die zwei Fragen.
- 5:02SPEAKER_00: Martina, Entschuldigung.
- 5:04SPEAKER_00: Herzlichen Dank Martina für die Antwort, für deine zwei Fragen und für das Mitmachen.
- 5:09SPEAKER_00: Mirjam, als Steilpass für dich, wie willst du deine Folge starten?
- 5:12SPEAKER_05: Ich habe jetzt gesagt: Wir haben einen Test gemacht, war erschütternd schlecht.
- 5:17SPEAKER_05: Ich bin in der Recherche mal reingegangen, wie geht es denn anderen Leute dabei, wie gut sie keine Inhalt erkennen können.
- 5:26SPEAKER_05: Wir haben ein ganz aktuelles systematisches Review gefunden, 2026 publiziert, also wirklich super neu, wo die 30 Studien zusammengefasst haben.
- 5:35SPEAKER_05: Das heisst: Is it cake or is it AI?
- 5:38SPEAKER_05: Ist es ein echter Kuchen oder ist es ein AI-Kuchen, der hier abgebildet ist.
- 5:43SPEAKER_05: Und sie haben nicht nur Bilder, sondern auch Text- und Videomaterial.
- 5:49SPEAKER_05: Wie gut die Leute sind, um das unterscheiden, ob kein Inhalt oder Menschen generiert, echte vom Menschen hergestellte Inhalte.
- 5:57SPEAKER_05: Und je nach Studie, es sind 30 Studien, die zusammengefasst haben.
- 6:01SPEAKER_05: Je nach Studie sind logischerweise das Resultat ein unterschiedlich, aber im Grossen Ganzen kann man sagen, wir sind nichts mehr besser als der Zufall.
- 6:09SPEAKER_05: Wir könnten eigentlich blind an den Computer sitzen und einfach irgendetwas antippen.
- 6:14SPEAKER_05: Wir sind nicht besser wie der Zufall.
- 6:16SPEAKER_00: Besser als offen, könnte man ehrlich sagen.
- 6:17SPEAKER_05: Wir sind nicht besser als offen im Erkennen von keinem Inhalten.
- 6:21SPEAKER_05: Das finde ich ziemlich ein erschütterndes Resultat, dass das jetzt schon so ist.
- 6:27SPEAKER_00: Und zwar über die ganz bandbreite.
- 6:29SPEAKER_00: Wir haben ein Gedicht gemacht, Treffer unter Zufall, also unter 50%.
- 6:35SPEAKER_00: Man hat Selbstbeschreibungen gemacht, Leute über ihren Job, über ihre Airbnb-Unterkunft, über ihr Datingprofile und auch dort 50-50.
- 6:46SPEAKER_00: Wir können es männlich, wir können es nicht, aber nicht über die Zufallsrate.
- 6:52SPEAKER_00: Noch krasser wird es beispielsweise bei Gesichtern.
- 6:55SPEAKER_00: Nicht nur, dass man sie nicht Gesichter konnte, sondern keine Gesichter wurden im Durchschnitt als vertrauenswürdiger bezeichnet.
- 7:05SPEAKER_00: Das ist schon auch noch ein krasser Effekt.
- 7:09SPEAKER_00: Wenn es um das Thema Stimmen geht, gibt es zwei Seiten.
- 7:13SPEAKER_00: Wenn man einen Klon macht von einer bisherigen Stimme, dann glaubt man zu 80%, dass das die Original-Stimme ist, die noch.
- 7:21SPEAKER_00: Das hat sogar zu einem Betrugsfall geführt.
- 7:24SPEAKER_00: In Millionen Hohen in der Schweiz dieses Jahr.
- 7:28SPEAKER_00: Ein bisschen schwieriger ist es, wenn man neue Stimmen entwickelt mit KI entwickelt, die man noch zu 60%, also mehr als die Hälfte.
- 7:36SPEAKER_00: Aber bestehende Stimmen klonen, ist es brutal schwierig, noch zu erkennen.
- 7:42SPEAKER_05: Was ich mir auch notiert habe bei der Recherche, ist, dass das Misstrauen durch kein auf ein völlig neues Level aufkommt.
- 7:51SPEAKER_05: In beide Richtungen.
- 7:52SPEAKER_05: Dass einerseits, wir nicht mehr in der Lage sind, zu sagen, dass kein Inhalt als Menschen generiert abgestempelt werden, fälschlicherweise, und auch umgekehrt, dass es echte menschengenerierte Inhalt, sagen wir ein Video des Politiker, das er wirklich in der Realität irgendetwas gesagt hat.
- 8:10SPEAKER_05: Und dann im Nachhinein sagt, nein, nein, nein, das ist ein deepfake von mir, der hier publiziert worden ist.
- 8:16SPEAKER_05: Man kann sie auch in beiden Seiten ausnutzen, das Misstrauen.
- 8:21SPEAKER_00: Die Frage ist: Wieso wir so fest drauf hinein?
- 8:24SPEAKER_00: Ich habe das bei den Texten angeschaut, was die Hauptgründe sind, man haben so falsche Fauststräger, wie wir meinen, zu erkennen können.
- 8:33SPEAKER_00: Das ist die Frage, die ich Martina vorder gestellt habe.
- 8:37SPEAKER_00: Das Perfekte ist ein typischer Fehler, in dem wir zum Teil 3 haben, weil keine Tools sind inzwischen so gut, dass sie das extra probieren zu gehen.
- 8:48SPEAKER_00: Manchmal ist eindruckt eine Ich-Form, beispielsweise.
- 8:51SPEAKER_00: Das wirkt nach Menschen.
- 8:54SPEAKER_00: Oder wenn man umgangssprachliche Formulierungen braucht wie Hubs oder Gips, so abgürzt.
- 9:01SPEAKER_00: Oder wenn man Familienthemen nimmt, beispielsweise als Mutter von zwei Kind weiss ich, das sind typische Sachen, die man eindruckt hat, das kann nur ein Mensch sein.
- 9:12SPEAKER_00: Aber genau mit dem spielen die Kai.
- 9:15SPEAKER_00: Durch das haben wir ein Häufiges Gefühl, ein K ist fast menschlicher als ein Mensch.
- 9:20SPEAKER_00: Bei dem arbeiten sie es so gut, dass man es nicht mehr gut erkennt.
- 9:24SPEAKER_00: Wir haben eine Veranstaltungsreihe im ECM, die heisst AI Aristoteles.
- 9:29SPEAKER_00: Dort haben wir Franz Holler eingeladen, einen relativ bekannten Autor, bekannt für seine Kurzgeschichte.
- 9:37SPEAKER_00: Er hat eine Kurzgeschichte geschrieben zu einem Thema und wir haben keine Kurzgeschichte geschrieben zum gleichen Thema.
- 9:44SPEAKER_05: Mit seinem Stil.
- 9:46SPEAKER_05: Mit seinem Stil.
- 9:47SPEAKER_00: Einfach alle Potien von früher Kurzgeschichte gehört und das Publikum gefragt, ist die Geschichte von Franz Holler und welche ist von KI.
- 9:56SPEAKER_00: Was glaubst du, das ist das Ergebnis?
- 9:58SPEAKER_05: Keine Chance.
- 9:59SPEAKER_00: Über zwei Drittel.
- 10:00SPEAKER_00: 70% haben keine Geschichte als Originalgeschichte bezeichnet.
- 10:05SPEAKER_00: Wir sind wirklich immer schlechter.
- 10:08SPEAKER_00: Und wenn man bedenkt, dass die ChatGPT seit vier Jahren verfügbar ist, ist es krass, auf welchen Niveau diese in Hält schon sind.
- 10:16SPEAKER_05: Ich bin dann aufgrund dieser Erkenntnis, dass das Misstrauen auf ein höheres Level aufgestiegen ist aufgrund von KI, bin ich in einem Rabbit Hole gelandet zum Thema KI-Labels.
- 10:29SPEAKER_05: Also eigentlich, wer es, Fragezeichen, das können wir dann nachher noch diskutieren.
- 10:33SPEAKER_05: Ist es vielleicht eine Lösung, wenn man KI mehr auch als KI labelt und manche Inhalt auch als human-made, menschgemacht labelt?
- 10:43SPEAKER_05: Es ist ja so in der Schweiz, also in der EU, die Schweiz eben nicht, es gibt ein EU AI-Act, das ist seit August, ist es für professionelle Nutzung, ist es vorgeschrieben, dass man KI-Inhalt auch als KI deklariert.
- 10:58SPEAKER_05: In der Schweiz ist es eben nicht direkt gesetzlich verankert, sondern nur wenn man in der Schweiz etwas herstellt oder etwas alle Leute in der EU richtet.
- 11:06SPEAKER_05: Aber wenn das in der Schweiz selber bleibt, dann muss man das nicht die Kennzeichnungspflicht gibt es noch nicht.
- 11:14SPEAKER_05: Dann ist es auch so, dass keine Outputs je länger, je mehr.
- 11:18SPEAKER_05: Das ist vielleicht auch bad news für unsere Studies, die vielleicht auch ganz text teile aus dem Cloud oder aus dem ChatGPT rausnehmen und rauskopieren, dass es dann auch mit Wasserzeichen hinterlegt ist und auch gewissermaßen tragbar ist, wenn etwas ist, dass es markiert ist.
- 11:37SPEAKER_05: Andersherum gibt es auch z.B.
- 11:39SPEAKER_05: die Kameraherstellern, die in der Datei hinterlegt sind.
- 11:42SPEAKER_05: Das ist wirklich ein echtes Bild, ein echtes Vötchen, das Menschen gemacht worden ist.
- 11:47SPEAKER_05: Ich finde das noch eine spannend Entwicklung, dass man das Gefühl hat, es geht wirklich in die Richtung geht, dass es bei jeder Datei, bei jeder Musik, bei jedem Lied, bei jedem Bild, dass es immer alle Steps, alle Schritte, beleidigen sein, was kein im Spiel war und wo wirklich ein echter Mensch im Spiel war.
- 12:08SPEAKER_05: Ich habe in diesem Zusammenhang ein spannendes Interview gehört von Will I Am, das ist ein Musiker von The Black-Eyed Peas.
- 12:16SPEAKER_05: Er hat vorgeschlagen, dass es die Punkt POL-Datee: Proof of Life.
- 12:22SPEAKER_05: Er ist jetzt auf Musik, hat er sich fokussiert, dass man wirklich in der Musikdate, nicht nur einfach nur eine Musik date, sondern dass in dieser Datei dann auch hinterleid war, da war ein Schlagzeuger am Schlagzeug und hat Bewegungsdaten aufgenommen.
- 12:37SPEAKER_05: Standort hinterlegt.
- 12:40SPEAKER_05: Der menschliche Schweiss, der für etwas geleistet worden ist, dass bewiesen werden muss.
- 12:46SPEAKER_05: Das können wir nachher im zweiten oder im dritten Teil noch diskutieren.
- 12:49SPEAKER_05: Wo führt das an?
- 12:50SPEAKER_05: Hilft das überhaupt, wenn alles gelabelt sein muss bei allem, was wir kreieren?
- 12:57SPEAKER_00: Da können wir sicher noch darauf sprechen, vielleicht in dem Zusammenhang, wie viel überhaupt kein generiert.
- 13:03SPEAKER_00: Wenn man das untersucht, sehen wir beispielsweise Pressemitteilungen von Unternehmen etwa Viertel mitunter KI unterstützt oder generiert.
- 13:14SPEAKER_00: Uno kommt gehen jede 70, 14%.
- 13:18SPEAKER_00: Stellenanzeigen von kleinen Firmen knapp 10%.
- 13:22SPEAKER_00: Wenig überraschend Spammails über die Hälfte generiert, der noch so viel mehr Flut in Zukunft führen.
- 13:31SPEAKER_00: Du hast die Musik angesprochen, bei dieser einen Plattformen sind 50%, mehr als 50% der neuen Uploads bereits generiert.
- 13:42SPEAKER_00: Aber sie machen nur 1-3% der Streams raus.
- 13:47SPEAKER_05: Aber viele, die generiert werden.
- 13:49SPEAKER_00: Beruhigend, dass es noch nicht so auf einen riesen Anklang stehen.
- 13:53SPEAKER_00: Aber eine Generierung von keinem Inhalt, die nimmt frappant zu.
- 13:58SPEAKER_05: Und ich würde sogar sagen, ich weiß jetzt nicht, wie sie auf die Zahlen sind.
- 14:02SPEAKER_05: Aber soziale Erwünschtheit, falls die Leute befragt worden sind, wie viele deine E-Mails oder wie viele ich was du generierst du miterst, werden die Leute wahrscheinlich auch eher weniger angeben, als es dann in die Taten geworden ist.
- 14:15SPEAKER_00: Zumal Musik relativ einfach nachzuvollziehen, Bilder relativ einfach nachvollziehen bei Text.
- 14:22SPEAKER_00: Und Text, gleich gesagt, 80% nützen inzwischen mindestens ab und zu KI-Tools.
- 14:28SPEAKER_00: Das waren noch 40%, 20,24.
- 14:32SPEAKER_00: Die Verdopplung ist krass.
- 14:33SPEAKER_00: Gerade bei der Altersgruppe für unseren Studis waren es über 90% bereits schon.
- 14:39SPEAKER_00: Und die häufigste Anwendung: Text erstellen.
- 14:44SPEAKER_00: Text erstellen, auch verdoppelt gegenüber vor zwei Jahren.
- 14:48SPEAKER_00: Dann haben wir aber auch noch andere Sachen.
- 14:50SPEAKER_00: Bilder länger sie mehr.
- 14:52SPEAKER_00: Videos länger sie mehr, Musik länger sie mehr.
- 14:55SPEAKER_00: Und wenn die Leute zu über 60% für Beruf und Ausbildung brauchen, um Text herstellen, werden logischerweise immer mehr Text eingeneriert sein.
- 15:06SPEAKER_00: Von uns selber, aber auch von Unternehmen.
- 15:09SPEAKER_00: Und die letzte Zahl in diesem Zusammenhang noch, die Medien arbeiten in der Schweiz, die gehen zu 87% an, dass sie keine für ihre Arbeit nutzen.
- 15:19SPEAKER_00: Was auch für Medienartikel.
- 15:21SPEAKER_00: Das ist schon auch inzwischen.
- 15:23SPEAKER_05: Überall verankert.
- 15:24SPEAKER_00: Es ist eigentlich schon die Norm, und nicht mehr die Ausnahmen.
- 15:28SPEAKER_00: Was ich zum Abschluss vom ersten Teil spannend finde, ist, dass obwohl so viele Inhalte schon oben sind, sind wir immer noch recht naiv, würde ich sagen.
- 15:40SPEAKER_00: Ich würde so eine selige Ahnungslosigkeit sagen.
- 15:44SPEAKER_00: Das heisst, wir haben keinen Pauschalverdacht.
- 15:47SPEAKER_00: Wir sind momentan immer noch passiv der Meinung, dass die Inhalte menschlich sind.
- 15:52SPEAKER_00: Dass man darauf zweifelt, dass es menschlich ist, das braucht irgendeinen Auslöser.
- 15:56SPEAKER_00: Bei mir jetzt, ich habe Martina Mal von gefragt, bei mir war es lang der Gedankenstrich.
- 16:00SPEAKER_00: Die lange Gedankenstrich.
- 16:03SPEAKER_05: Wie heisst der lange Gedankenstrich?
- 16:05SPEAKER_00: Ich weiss eigentlich nicht, da haben wir mich immer darauf geführt, dass das doch mit ChatGPT geschrieben sein muss.
- 16:12SPEAKER_05: Seit dort mache ich dann nichts.
- 16:14SPEAKER_00: Ja, genau.
- 16:15SPEAKER_00: Eigentlich tragisch, weil ich arbeite gerne mit dem Gedankenstrich.
- 16:19SPEAKER_00: Aber wenn dieser Auslöser kommt und wir einen KI verdacht haben, dann passiert ja wahnsinnig viel mit uns.
- 16:26SPEAKER_05: Wow, Marcin, du bist so gut mit Cliffhanger.
- 16:28SPEAKER_05: Es ist unglaublich.
- 16:29SPEAKER_00: Das machen wir uns im zweiten Teil.
- 16:30SPEAKER_05: Genau.
- 16:35SPEAKER_00: Herzlich willkommen zurück zum zweiten Teil des Podcast Voll Psycho zum Thema: Das ist doch mit KI gemacht.
- 16:41SPEAKER_00: Im ersten Teil haben wir darüber geredet, dass KI schon in verdammt vielen Inhalten innen steckt und wir sie selber massenhaft nutzen.
- 16:50SPEAKER_00: Aber er können wir sich kaum und ohne hinweisen, sind wir eigentlich noch ganz naiv und gehen von einem Menschen als Absender aus.
- 16:58SPEAKER_00: Und wie beim ersten Teil als Intro haben wir den Hörer, ein Pro Live im Publikum sitzt auf der Gegenseite, wo wir die erste Frage dürfen stellen.
- 17:07SPEAKER_00: Das ist jetzt der Dave.
- 17:08SPEAKER_00: Herzlich willkommen Dave im zweiten Teil unseres Podcast.
- 17:11SPEAKER_00: Wir haben zwei Fragen, also eineinhalb Fragen auf diesem Thema.
- 17:16SPEAKER_00: Die erste ist, die zentrale: wo würde es dich am meisten stören, wenn kein I dahinter steckt?
- 17:23SPEAKER_00: Bei einem Wetterbericht, bei einer Bewerbung, die du bekommst für bei einer Lebenserklärung?
- 17:32SPEAKER_03: Ja, also ich finde, die Lebenserklärung ist relativ egal.
- 17:37SPEAKER_02: Warum?
- 17:43SPEAKER_03: Weil er das relativ schnell zeigt, wie viel dieser Person wirklich dahinter steckt.
- 17:48SPEAKER_03: Oder wie viel dass sie effektiv die Person in die Wetter einstecken?
- 17:51SPEAKER_00: Okay, also du würdest davon ausgehen, dass es weniger Aufwand schon übertrieben worden ist?
- 17:56SPEAKER_03: Ja, also wahrscheinlich wäre mir immer so wichtig, wie viel effektiv Aufwand betrieben ist, weil ich liebe dich oder etwas sonst sagen ist nicht mega viel Aufwand, aber müssen sich halt noch überlegen, ein anderes Programm oder ein Programm zu brauchen oder ein AI zu brauchen, das überbringen.
- 18:15SPEAKER_03: Vielleicht ist das in Zukunft schon gut, aber das fände ich nicht so toll.
- 18:20SPEAKER_00: Ich bin eine Liebeserklärung.
- 18:22SPEAKER_00: Kommt man davon aus, dass der Aufwand weniger gross ist oder investiert worden ist und darum dort keinen Platz.
- 18:30SPEAKER_00: Würdest du bestätigen?
- 18:31SPEAKER_00: Und wieso ist das so?
- 18:34SPEAKER_05: Das ist ja so, habe ich in meiner Röscher herausgefunden, dass der Aufwand, wohinter etwas steckt, dass das eine zentrale Komponente ist.
- 18:44SPEAKER_05: Wenn ich jetzt das Gefühl habe, der Dave hat kein genutzt, wo er möglichst effizient irgendetwas überbringen.
- 18:53SPEAKER_05: Und das für eine Liebeserklärung braucht, dann habe ich unser Gefühl, dass ich ihm eigentlich gar nicht wert, dass er jetzt wirklich Zeit investiert, sich Gedanken macht, was er überbringen will und einfach seine Maschinen auslagern, die das möglichst effizient beantwortet.
- 19:08SPEAKER_00: Und wenn der Dave jetzt drei Stunden investiert hat, mit einem KI-Tools, vielleicht sogar mehr Zeit, dass er sonst investiert hat?
- 19:15SPEAKER_05: Das ist ja eigentlich noch spannend, weil vielleicht kann ja jemand mit Hilfe einer Kai sogar die Intention besser überbringen.
- 19:24SPEAKER_05: Weil jemand, der vielleicht mega schwierig findet, für einen Entschuldigungsbrief, das in ein Wort zu fassen, wie man sich jetzt entschuldigt oder für eine Erhebserklärung das sein Wort zu fassen und einem dann auf die Sprünge hilft und die Person dann einfach in den Output nimmt, aber selber noch anpasst, ajustiert, Aufwand betreibt, um das dann optimal am Schluss rauszuschicken.
- 19:47SPEAKER_05: Das ist dann eben so ein Grau-Bereich und ich finde, dort ist es dann vielleicht wieder okay.
- 19:52SPEAKER_00: Aber nein, 2026 zumindest ist es noch kein Grau-Bereich.
- 19:55SPEAKER_05: Wieso nicht?
- 19:56SPEAKER_00: Nein, du hast das vorher richtig gesagt.
- 19:58SPEAKER_00: Wir nennen das anstrengendes Heuristik, wenn wir das psychologische Fachworten brauchen.
- 20:03SPEAKER_00: Grundsätzlich heisst es Aufwand gleich Wert.
- 20:06SPEAKER_00: Und in dem Moment, sobald kein genützt wurde, ist das wie eine Abkürzung, wo man sagt, weniger Aufwand, weniger Wert.
- 20:14SPEAKER_00: Kannst du dir nicht erklären, ich habe drei Stunden mit Kai zusammen geschafft, um dir deine Liebeserklärung zu schreiben.
- 20:21SPEAKER_00: Kannst du schon, aber danach hast du das Gefühl, es geht doch um uns zwei.
- 20:24SPEAKER_00: Es geht nicht um das technische Tour.
- 20:26SPEAKER_05: Es gibt die Person im Spiel, um das dann irgendwie.
- 20:28SPEAKER_00: Was ich als recht störend anschauen würde in dieser Situation.
- 20:32SPEAKER_00: Aber das, die ich einleitung gesagt habe, eigentlich ist ja der Punkt, wir sind sehr naiv, wenn es darum geht, dass etwas vom Gegenüber menschlich ist.
- 20:41SPEAKER_00: Wir brauchen irgendeinen Auslöser, dass es in KI sein könnte.
- 20:45SPEAKER_00: Und sobald der Auslöser hier ist, danach wird genau die Qualität abgestraft.
- 20:50SPEAKER_00: Wir hatten weniger Aufwand geleistet.
- 20:53SPEAKER_00: Das Vertrauen sinkt.
- 20:56SPEAKER_00: Und insgesamt ist man einfach viel skeptischer beim genau gleichen Inhalt, sobald man weiss, KI im Spiel sein könnte.
- 21:03SPEAKER_05: Ich wollte noch schnell aufnehmen, die Frage, die du an Dave gestellt hast, mit Wertenberichten, Liebeserklärung.
- 21:09SPEAKER_05: Was war das dritte, die du gesagt hast?
- 21:11SPEAKER_05: Bewerbung.
- 21:12SPEAKER_05: Ich habe da dazu eine Studie gefunden, die wirklich darum gegangen ist.
- 21:15SPEAKER_05: Sie haben Leute befragt, für was sie okay finden, wenn man KI nutzt.
- 21:20SPEAKER_05: Ganz aktuell logischerweise auch, wie all das ganze Thema super aktuell ist.
- 21:25SPEAKER_05: Dann haben sie 4000 Leute in der UK, also in England, nehme ich jetzt mal an, befragt, was ist für sie okay?
- 21:32SPEAKER_05: Und dort hat sich gesagt, wenn sie KI nutzen für soziorelationale Aufgaben, also alles, was mit Beziehungsangelheit zu tun hat, wie ein Entschuldigungsbrief, ein Liebesbrief, kommt besonders negativ an.
- 21:46SPEAKER_05: Personen sagen dann die andere Person, die KI für so etwas nutzt, als weniger fürsorglich wahrgenommen wird, weniger authentisch, weniger vertrauenswürdig und auch fuller.
- 21:58SPEAKER_05: Wenn du objektiv an, gleich gut war, wie ein Text, der vom Menschen geschrieben worden wäre.
- 22:04SPEAKER_05: Und dann aber gleichzeitig, wenn keine eingenutzt wird für irgendwelche instrumentelle Aufgaben, wie einen Wetterbericht pimpen, Code schreiben im IT-Bereich, eine Terminplanung machen, oder wie du auch einmal in einer anderen Folge gesagt hast, deine Menüplanung machen.
- 22:21SPEAKER_05: Dort ist es viel okayer, wenn eine Person keine nutzt, als bei diesen soziorelationalen Sachen.
- 22:28SPEAKER_00: Sozio-relational?
- 22:29SPEAKER_05: Sozorelational.
- 22:31SPEAKER_00: Das wird jetzt hochgestochen.
- 22:33SPEAKER_05: Sozialangelegenheiten.
- 22:36SPEAKER_05: Und eben als Erklärung sagen dort, dass, wie ich vorgesehen habe, ist ein Effizienztool.
- 22:42SPEAKER_05: Es signalisiert reduzierten Aufwand.
- 22:45SPEAKER_05: Bei Beziehungsangelegenheiten, wenn wir einfach nicht optimiert wird, dass es nur um Effizienz geht.
- 22:51SPEAKER_05: Wir wollen spüren, dass hey, Aufwand, das ist ein Sozialsignal, es deutet auf die Zuneigung hin.
- 22:58SPEAKER_05: Es sagt, hey, ich bin dieser Person, wie etwas wert.
- 23:00SPEAKER_05: Da ist ein klarer Unterschied.
- 23:02SPEAKER_05: Und darum mit dem Wetterbericht finden wir das weniger schlimm, wenn dort kein im Spiel ist, als wenn es um eine Beziehungssache geht.
- 23:09SPEAKER_00: Vereinfach gesagt, Menschen gemacht, zählt dort, die um Identität und Beziehung gehen.
- 23:15SPEAKER_00: Wo du zum Gegenüber hast, darum stört auch der dreistündige Aufwand mit dem Käu-Tool bei der Liebeserklärung.
- 23:21SPEAKER_00: Dann hätte ich gar nichts zu tun, sondern es geht um unsere Beziehung.
- 23:24SPEAKER_00: Du hast vor einfach gesagt, hey, handgemacht, enthaltet Liebe.
- 23:30SPEAKER_00: Du geschenkt hast über jemandem.
- 23:32SPEAKER_00: Es geht nicht nur um den Wert des Geschenken, sondern man hat sich etwas überlegt, bei dem, was man geschenkt hat.
- 23:37SPEAKER_00: Und das ist generell bei allem, was hausgemacht ist, selbst mehr in Switzerland, das macht irgendetwas mit uns.
- 23:44SPEAKER_00: Ein selber gestricter Schal bedeutet uns mehr als einen gekauften Schal.
- 23:49SPEAKER_00: Ganz einfach, es ist mehr Aufwand, der hier investiert worden ist.
- 23:53SPEAKER_00: Und das ist ja schon, ich glaube, die entscheidende Komponente, sobald wir nicht etwas funktional sind, sondern in der Beziehung sind, wenn die Leute sehen, es gegenüber gibt sich mehr, etwas in die Beziehung zu investieren.
- 24:05SPEAKER_05: Und tut wirklich Schweiß und Zeit zu investieren, um das jetzt irgendwie produzieren, was auch immer ist.
- 24:13SPEAKER_00: Das Lustige ist auch auf Unternehmensebene ist das relativ ähnlich.
- 24:17SPEAKER_00: Ich habe hier zwei Beispiele entdeckt, das End ist von Coca-Cola.
- 24:21SPEAKER_00: Du kannst sicher noch die Weihnachts-Spots Holidays Are Coming, damit Lastwegen, die dort gegendurchfahren.
- 24:27SPEAKER_00: Im 2024 war das das erste Mal komplett KI gemacht.
- 24:32SPEAKER_00: Und der Marketingchef von Coca-Cola hat gesagt, ich habe im Fall unsere Konsumentinnen und Konsumenten gefragt, wenn das Spot zeigt, sie waren begeistert davon.
- 24:43SPEAKER_05: Okay.
- 24:44SPEAKER_05: Ist das als kein Gelesen?
- 24:46SPEAKER_05: Genau.
- 24:47SPEAKER_00: Es war nicht als KI-Geleg.
- 24:49SPEAKER_00: Ja, gut.
- 24:49SPEAKER_00: Und danach haben sie das öffentlich gemacht, wo es live gegangen ist.
- 24:53SPEAKER_05: Er hat gesagt, dass es kein war.
- 24:55SPEAKER_00: Genau.
- 24:55SPEAKER_00: Und dort hat der Shitstorm angefangen.
- 24:57SPEAKER_00: Wir kriegen genau das gleiche Ergebnis, das sie grossartig gefunden haben, war plötzlich eine Katastrophe.
- 25:05SPEAKER_00: Es gibt noch ein extremes Beispiel, wo ich finde, spürt man es sehr gut, wenn etwas geht und wenn nicht.
- 25:12SPEAKER_00: Bei der Vanderbilt University hat es ein Attentat von einem Namen-Kläufer.
- 25:17SPEAKER_00: Und im Nachgang hat dort das Büro der University Beylights-Mail rausgeschickt, inhaltlich, absolut adäquat, super geschrieben.
- 25:28SPEAKER_00: Das Problem ist: unterhalb im Vermerkungsstand.
- 25:33SPEAKER_00: Chat GPT, die Paraphrasen, die man steht.
- 25:36SPEAKER_00: Und das hat natürlich komplett einen Shitstorm gegeben, zwar ich verantwortlich, müssen vorübergehend zurücktreten müssen.
- 25:43SPEAKER_00: Aber wieso?
- 25:44SPEAKER_05: Weil es um Beziehungsarbeit geht.
- 25:49SPEAKER_00: Aber die haben natürlich nichts falsch gemacht, die Fingerwellen verbrennen.
- 25:52SPEAKER_00: Und das zeigt, in welcher Zeit wir heute sind, wenn wir uns die Finger verbrennen, nützen wir das K-I-Ton.
- 25:59SPEAKER_00: Schwierige Zeit.
- 26:00SPEAKER_05: Es ist ein tiefer Kreis.
- 26:03SPEAKER_05: Du hast einfach zu der Werbung, die du gesagt hast, du hast ein Coca-Cola-Beispiel gebracht.
- 26:07SPEAKER_05: Ich habe da auch eine Studie, nicht mit einer spezifischen Werbung, aber dass sie herausgefunden haben, wenn die Werbung als KI abgestempelt ist und klar ist, als KI kennzeichnet.
- 26:19SPEAKER_05: Denn einerseits nimmt die Werbung, als es mega billig produziert wurde, weniger Aufwand betrieben worden.
- 26:27SPEAKER_05: Es sinkt aber auch die wahrgenommene Produktqualität von dem, was auch immer in einer Werbung angeworben wird, abreisen wird.
- 26:36SPEAKER_05: Und es zeigt sich auch weniger Engagement mit dieser Werbung.
- 26:39SPEAKER_05: Es wird weniger interagiert mit dieser Werbung und die Marken dahinter auch weniger auseinandergesetzt.
- 26:46SPEAKER_05: Eigentlich ein Flop auf ganzer Länge, wenn man mit KI Werbung generiert und das dann auch so lebt, dann kommt es bei den Leuten weniger gut an.
- 26:54SPEAKER_00: Und das Ganze hat den Name.
- 26:56SPEAKER_00: Sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatpersonen.
- 26:58SPEAKER_05: Wie heisst denn das Ding?
- 27:00SPEAKER_00: Das ist der KI-Malus.
- 27:01SPEAKER_05: Oder AI-Penalty.
- 27:03SPEAKER_00: Ja, genau, auf Englisch.
- 27:04SPEAKER_00: Auf Deutsch ist das K-IMALUS.
- 27:06SPEAKER_00: Das heisst auf gut Deutsch, das deklarieren, Transparenz sein rund um die Nutzung von CAITAUS, kommt mit einem gewaltigen Nachteil.
- 27:17SPEAKER_00: Wir wirkt weniger kompetent, wir wirkt fouler, die Qualität wird weniger gut eingeschätzt.
- 27:22SPEAKER_00: Das heisst auf gut Deutsch, viele Leute, viele Unternehmen probieren, wenn es irgendwie geht, ihre keine Nutzung zu verstecken.
- 27:33SPEAKER_00: In einer Umfrage, die von Microsoft durchgeführt wurde im 2024, ist herausgekommen, dass 57% Nutzung von KE-Tools verbergen.
- 27:43SPEAKER_00: Nicht Unternehmen, sondern Privatpersonen.
- 27:45SPEAKER_00: Und über die Hälfte sogar überhaupt zuzugeben, dass sie es genützt haben, selbst wenn sie gefragt werden.
- 27:52SPEAKER_05: Also ich muss sagen, ich schaffe mich ja etwas, wenn ich in einem Büro sitze, alle schauen mir auf dem Screen und die Chat GPT ist und ich bin gerade mit dem ChatGPT zu interagieren.
- 28:02SPEAKER_05: Ich schaue mich auch etwas dafür.
- 28:04SPEAKER_05: Das ist dir nicht auch so?
- 28:05SPEAKER_00: Selbstverständlich.
- 28:07SPEAKER_05: Es gefühlt sich ein bisschen verräter an.
- 28:09SPEAKER_05: So oh, ich brauche das Tool, um irgendetwas zu kreieren.
- 28:13SPEAKER_00: Es gibt funktionale Tätigkeiten, und ich finde, da kann man klar sagen, hey, hier habe ich im Fall mal mit Claude gespiegelt oder mit ChatGPT gespiegelt.
- 28:21SPEAKER_00: Aber es gibt schon auch Sachen, wo ich die Tools als Unterstützung brauche, wo ich es jetzt nicht jedem munter nachschreiben.
- 28:29SPEAKER_05: Aha, nein.
- 28:30SPEAKER_00: Das geht man ja, gleich.
- 28:32SPEAKER_00: Also, Folge ist verbergen.
- 28:35SPEAKER_00: Und jetzt sind wir aus einem sogenannten Transparenzdilemma.
- 28:40SPEAKER_00: Und auf das können wir dann vielleicht auch im dritten Teil noch näher sprechen.
- 28:43SPEAKER_00: Aber ein spannender Punkt, an dem ich darüber gestolpert bin, ist, dass wir die moralischen Verzerrungen stärker bei anderen nicht bei uns.
- 28:53SPEAKER_00: Die Qualitätsminderung, die wird auch anderen unterstellt.
- 28:57SPEAKER_00: Und bei anderen heisst es, es können keine, dass eine Abkürzung, zu wenig Aufwand müssen leisten müssen.
- 29:03SPEAKER_00: Bei den Leuten selber wird es als Werkzeug angeschaut.
- 29:07SPEAKER_05: Hilfreiches Werkzeug.
- 29:08SPEAKER_00: Hilfliches Werkzeug als Sparringpartner, Zeugs besser zu machen, die unnötigen Arbeiten abzugeben.
- 29:16SPEAKER_00: Wir haben eine rechte Dissonanz zwischen dem, wie wir andere wahrnehmen und uns selber wahrnehmen.
- 29:21SPEAKER_05: Wenn wir hier noch im dritten Teil näher darauf eingehen.
- 29:24SPEAKER_00: Finde ich gut.
- 29:25SPEAKER_00: Vielleicht noch als kleiner Aufhänger für den dritten Teil.
- 29:29SPEAKER_00: Wir haben das auch mit einer Studie untersucht, über 13 Experimente insgesamt, über 5000 Leute haben wir untersucht, was passiert, wenn wir dort offen legen und im Durchschnitt hat das bis zu 20% des Vertrauen kosten.
- 29:42SPEAKER_00: Wir haben es angeschaut mit Profs von Universitäten.
- 29:46SPEAKER_00: Wenn die offen gekleidet haben, dass sie keine Tools nutzen, ist ihr ein Vertrauen um 16% gesunken.
- 29:53SPEAKER_00: Bei Investoren am Aktienärzten 18% und bei Leuten, die im Grafikbereich tätig sind, 20%.
- 30:01SPEAKER_00: Das wäre mein Aufhänger für den dritten Teil.
- 30:04SPEAKER_00: Ist das Verstecken von kein Nutzung von der richtigen Weg?
- 30:10SPEAKER_00: Im ersten und zwei Teil haben wir darüber geredet, dass wir KI kaum erkennen.
- 30:15SPEAKER_00: Wir sind nicht besser als Affen im Durchschnitt, um KI-Inhalt zu erkennen.
- 30:20SPEAKER_00: Sobald wir sie aber vermuten oder erfahren, wir sie abwerten.
- 30:25SPEAKER_00: Aus dem einfachen Grund, weil wir den Aufwand vermissen, die Liebe, die im Produkt und darum verstecken viele ihre eigene Nutzung.
- 30:34SPEAKER_00: Und am dritten Teil haben wir jemanden aus weinsetzt.
- 30:37SPEAKER_00: Herzlich willkommen Fabio.
- 30:38SPEAKER_01: Hallo.
- 30:39SPEAKER_00: Und die Frage an dich, zum Start von dem dritten Teil ist: Hey, ganz ehrlich, Hand aufs Herz, hast du schon mal etwas mit keinem erstellt, das du mit etwas entteilt hast?
- 30:51SPEAKER_00: Hast du es aber nicht gesagt?
- 30:53SPEAKER_01: Ja, klar.
- 30:55SPEAKER_05: An den Tagesordnungspunkt.
- 30:58SPEAKER_01: Ja, aber so wie du die Frage gestellt hast, fühle ich mich fast ein bisschen weinen Verbrech.
- 31:05SPEAKER_00: Du hast die Fragunggeschichte gestellt, weil das überhaupt nicht diesen Effekt sein und nicht auslösen.
- 31:10SPEAKER_00: Aber kannst du vielleicht sagen, was so Sachen sind, die du schon gemacht hast?
- 31:16SPEAKER_01: Ja, ich arbeite als Dozent an der Hochschule und du an zum Beispiel Übungstexte machen oder übige ausformulieren auf meine Folien machen.
- 31:30SPEAKER_01: Und dort mache ich nicht meinen Studierenden sagen.
- 31:34SPEAKER_01: Übrigens die Übungsformule machen.
- 31:36SPEAKER_05: Sponsored by.
- 31:37SPEAKER_05: Habe ich im Fall mit Klos gemacht.
- 31:40SPEAKER_01: Nein, weil ich kann letztendlich ja auch noch einen ganz klaren Prompt geben und habe das Ganze das Ganze drumherum.
- 31:50SPEAKER_01: Bis ich überhaupt den Punkt gekommen bin, wo ich gesagt habe, und jetzt mach das.
- 31:56SPEAKER_01: Aber ich habe ja vorher mit zugelassen und es ist natürlich schon auch so, dass das wahrscheinlich abgewertet würde.
- 32:05SPEAKER_00: Hast du das Gefühl, sie vermuten sie?
- 32:09SPEAKER_05: Studies?
- 32:09SPEAKER_00: Oder überlegen sie es gar nicht?
- 32:11SPEAKER_00: Wenn du vorhin gesagt, stand heute, sind Menschen immer noch recht naiv und können einfach von Menschen gemacht aus, außer es gibt einen klaren Hinweis.
- 32:19SPEAKER_00: Hast du das Gefühl, das bei den Studierenden auch so?
- 32:22SPEAKER_01: Das ist eine gute Frage.
- 32:24SPEAKER_01: Hat ich mir so noch nie geschrieben?
- 32:26SPEAKER_00: Dann hören wir die im Raum.
- 32:27SPEAKER_05: Meine Studies denken, wir sind so alte Boomer, die nicht weiter einen Chat GPT öffnen.
- 32:34SPEAKER_05: Nein, das glaube ich jetzt nicht.
- 32:36SPEAKER_05: Genau.
- 32:37SPEAKER_00: Erstens, wir haben im zweiten Teil okay, ganz viele wie du und wie wir auch.
- 32:41SPEAKER_00: Wir deklarieren es nicht immer.
- 32:43SPEAKER_00: Wir machen es zum Teil verbergen oder zumindest nicht transparent machen.
- 32:47SPEAKER_00: Und da gibt es ja auch den Grund, den wir schon einmal angeschnitten haben.
- 32:51SPEAKER_00: Das Offenlecken kostet Vertrauen.
- 32:53SPEAKER_00: Wir nennen das eben so ein sogenanntes Transparenzdilemma.
- 32:57SPEAKER_00: Das heisst, wenn ich transparent bin, dann leite ich darunter.
- 33:01SPEAKER_00: Und das wollen wir nicht.
- 33:03SPEAKER_00: Jetzt ist die Frage im dritten Teil: Wie gehen wir mit dem Dilemma um?
- 33:06SPEAKER_00: Dass wir transparent sein wollen, aber wenn wir es möchten, dann haben wir negative Konsequenzen daraus.
- 33:12SPEAKER_05: Darf ich noch schnell ausholen bei diesem AI-Penalty, oder wie du es nennst, kein I-Malus?
- 33:18SPEAKER_00: Ja, genau.
- 33:19SPEAKER_05: Weißt du, genau?
- 33:20SPEAKER_00: Ja, scheißlos.
- 33:21SPEAKER_05: Wir haben eben gesagt, dass es generell für alle Leute den Malus gibt.
- 33:25SPEAKER_05: Oder wenn man sagt, wir haben kein für etwas genutzt, dass man dann weniger kompetent, weniger vertrauenswürdig usw.
- 33:32SPEAKER_05: eingeschätzt wird.
- 33:33SPEAKER_05: Ich bin in meiner Recherche auch noch darauf gestoßen, dass es auch noch einen Geschlechtsunterschied gibt bei dem AI-Penalty.
- 33:41SPEAKER_05: Einerseits mal ganz generell, wenn man sich Datenlage anschaut, Frauen nutzen weltweit.
- 33:48SPEAKER_05: Es war eine Studie in über 100 Ländern, wo sie Webtraffic-Daten von über 300'000 Leuten angeschaut haben.
- 33:57SPEAKER_05: Dort hat sich gezeigt, Frauen nutzen KI seltener, im Schnitt so ungefähr 20% weniger, oft als Männer.
- 34:05SPEAKER_05: Erklärungsmöglichkeiten oder Gründe, die sie dort genannt haben, sind einerseits, dass Frauen mehr ethische Bedenken haben bei der Nutzung haben, dass sie den KI vielleicht auch weniger vertrauen haben, also vielleicht mehr Angst haben wie Männer, dass es irgendwelche falschen Informationen ausspuckt.
- 34:21SPEAKER_05: Der dritte Punkt habe ich besonders spannend gefunden, dass die Frauen auch mehr Angst haben vor dieser Verurteilung des AI-Penalty haben, dass sie dann eben schlechter dastehen.
- 34:33SPEAKER_05: Und zum jetzt noch nachdoppeln, wurde tatsächlich auch in einer Studie gezeigt, dass Frauen den AI-Penalty stärker zu spüren, überkommen.
- 34:43SPEAKER_05: Und zwar haben sie das mit einem ziemlich simplen Studiedesign gemacht.
- 34:48SPEAKER_05: Sie haben jede Person, die diese Studie mitgemacht hat, waren auch wieder tausend Leute, gesagt, hier haben wir einen Lebenslauf unterstützen.
- 35:00SPEAKER_05: Da wurde genutzt für eine Stelle im Marketing.
- 35:05SPEAKER_05: Beim einen Lebenslauf, bei der einen Hälfte der Leuten, war der Name Emily Clark, bei der anderen Hälfte der Leuten war der Name James Clark.
- 35:14SPEAKER_05: Der Lebenslauf war genau das gleiche.
- 35:17SPEAKER_05: Sie waren alle Leute gesagt, als ich genutzt habe, als Unterstützung wurde nur der Name auf dem CB angepasst.
- 35:24SPEAKER_05: Und als Resultat doppelt so oft bei Emily, also bei der weiblichen Kandidatin auf diese Marketingstelle, Kompetenz in Frage gestellt wurde.
- 35:34SPEAKER_05: Und 22% öfters wurde die Vertrauenswürdigkeit der Emily in Frage gestellt im Vergleich zu James.
- 35:42SPEAKER_05: Obwohl bei beiden gesagt haben, die haben keine genutzt haben, bei den Frauen scheinen das härter zu treffen.
- 35:48SPEAKER_05: Das führt dann auch wiederum zu dem Teufelskreis, dass Frauen noch mehr Schiss haben, des AI-Penalty ausgesetzt werden und noch weniger nutzen.
- 35:57SPEAKER_05: Das wurden einen spannenden Nebeneffekt gefunden zum Thema AI-Penalty.
- 36:03SPEAKER_00: Wir sind heute noch in der Lage, eine EI-Betrachtung zu machen und nicht zu schauen, wie sich das entwickelt.
- 36:08SPEAKER_00: Aber wenn wir schaut, was in den nächsten paar Jahren hier passieren könnte in diesem Bereich, dem KI-Malus oder AI-Penalty, wie du nennst, dann gehe ich schon davon aus, dass wir hier eine rechte Normverschiebung gewertet haben.
- 36:20SPEAKER_00: Wir stand heute schon die Ausgangslage, dass Leute, die viel KI nutzen, weniger so einen Malus anwenden im Gegenüber als die Leute, die nicht viel nutzen.
- 36:34SPEAKER_00: Wenn es für funktionale Inhalte ist, nicht die emotionale Geschichte, wie eine Liebeserklärung, haben wir schon darüber geregnet, sondern für funktionale Sachen ist es okay, wenn kein genutzt wird vom Gegenüber genützt, wenn man selber viel nutzt.
- 36:48SPEAKER_00: Das kann ja nur bedeuten, dass man sich inzwischen daran gewöhnt hat, hey, das ist ein sinnvolles Tool, das ist überall spielt, passt doch einfach.
- 36:57SPEAKER_00: Und ich glaube, das wird sich extrem in unseren Normen bemerkbar machen über die nächsten paar Jahre.
- 37:04SPEAKER_00: Dass in vielen Anwendungsbereichen in den kein Mal aus die AI-Penalty massiv überarben.
- 37:11SPEAKER_05: Genau.
- 37:11SPEAKER_05: Die sozialen Normen möchten sich neu shapen, entwickeln, wo ist es okay, um zu nutzen.
- 37:19SPEAKER_05: Und wo, wenn wir Aufwand spüren wollen, wo, wenn wir wirklich noch spüren haben, dann ist jetzt ein echter Mensch dahinter und hat sich da Mühe gemacht, gebe ich dir absolut recht.
- 37:28SPEAKER_00: Und selbst entwickeln gibt es ja schon.
- 37:30SPEAKER_00: Beispielsweise, ich habe eine Bachelorarbeit betreut, rund um das Thema keine Nutzung in der Literatur.
- 37:38SPEAKER_00: Dort, beispielsweise den Buchhandel, überlegt sich transparent ausweisen, ob ein Buch keine Unterstützung hat, ob es keine gemacht ist oder komplett Mensch gemacht.
- 37:51SPEAKER_05: Hält sie denn die Informationen?
- 37:52SPEAKER_00: Das Problem ist aber genau, dass es eine Selbstdeklaration ist, dass das, was ihnen so schwer fällt.
- 37:56SPEAKER_05: Ein etablierter Autor wird ja nicht sagen, ich kann mit das Buch geschrieben.
- 38:01SPEAKER_00: Nein.
- 38:03SPEAKER_00: Es gibt eine Literaturnobelpreisträgerin, die hat dieses Jahr Zeit gesagt, sie haben Aktiv KI-Tools genutzt für die Ideenfindung, für die Strukturierung der Sachen, die sie zusammentreibt.
- 38:16SPEAKER_00: Dort ist es auch ganz klar angekommen.
- 38:18SPEAKER_00: Und gemessen URL Fies geht man davon, dass praktisch alle Autorinnen und Autoren bis zu einem gewissen Masse AI nutzen.
- 38:27SPEAKER_00: Aber die Frage ist immer, welche Rolle übernimmt keine im ganzen Schreibprozess?
- 38:34SPEAKER_00: Aber eine der Konsequenzen beispielsweise ist, es gibt so ein Label, das heisst Human-Authored, das heisst auf gut Deutsch Mensch gemacht.
- 38:42SPEAKER_00: Und dort, wenn du sagst, ich tue den Stempel bei meinem Buch, dann tue ich sagen, ja, ich darf auch keine Tools nutzen, aber nur für Rechtschreibung, für Brainstorming und für Recherche.
- 38:54SPEAKER_00: Alles andere dürfen wir nicht.
- 38:57SPEAKER_00: Das ist die Frage, selber in Zukunft zu labelen, wenn man etwas selber gemacht hat.
- 39:03SPEAKER_00: Was hältst du von?
- 39:05SPEAKER_05: Ich habe es auch im ersten Teil schon angedeutet.
- 39:07SPEAKER_05: Ich finde das schon etwas beängstigend, wenn man wirklich fast jeden Handgriff labeln möchte und sagen, da habe ich getan im Spiel und da habe ich mich.
- 39:19SPEAKER_05: Das macht alles extrem kompliziert.
- 39:22SPEAKER_05: Und ich glaube, auch durch das Label wird ja noch mehr Misstrauen geschürt.
- 39:27SPEAKER_05: Es ist nie so ein, auch wiederum so ein tiefes Kreis, der überall steht, okay, das ist jetzt Human Made, das ist jetzt AI-Made.
- 39:33SPEAKER_05: Dann ist ja wie unser Fokus immer auf dieser Thematik, ob etwas mensch gemacht ist oder kein gemacht, wo das das anführt.
- 39:42SPEAKER_00: Aber sonst hast du genau das Transparenz-Dilemma.
- 39:45SPEAKER_00: Es wird nicht ausgeführt, wo eingesetzt wird.
- 39:49SPEAKER_00: In gewissen künstlerischen Bereich wird das schon gemacht.
- 39:52SPEAKER_00: Wenn jemand das Bild malt, tut länger mehr, den ganzen Prozess dokumentieren, die einzelnen Schritte dokumentieren kann.
- 40:00SPEAKER_00: Damit man sagen kann, hey, da bin ich überall dahinter.
- 40:03SPEAKER_00: Vielleicht war in der Fotibearbeitung auch.
- 40:05SPEAKER_00: Vielleicht ein Buchschiff auch, dass er 17 Varianten von jedem Kapitel weisen kann, wie sie einen Entwicklung kommt.
- 40:11SPEAKER_05: Oder eben bei diesem Musiker um das Schlagzeugbewegung hinterlegen.
- 40:16SPEAKER_00: Absolut genau.
- 40:17SPEAKER_00: Und darum glaube ich, dass Verstecken nicht die Lösung sein kann.
- 40:21SPEAKER_00: Und darum, auch wenn es abartig ist, dass es in die Richtung geht.
- 40:25SPEAKER_00: Ich brauche jetzt das Wort Abartigung, aber ich finde es schon seltsam.
- 40:28SPEAKER_00: Aber ich glaube, wir werden in Zukunft den Prozess müssen müssen, wie wir keine eingesetzt haben und wie stark ich selber da drinnen bin.
- 40:40SPEAKER_00: Beispielsweise, die Idee, die Struktur, die Aussage, jetzt sind wir ein Schriftsteller, die ist von mir, kann jemand geholfen bei der Formulierung geholfen, ich kann es aber am Schluss nur eins prüfen.
- 40:51SPEAKER_00: Und ich glaube, es wird auf das herauslaufen.
- 40:53SPEAKER_00: Sonst kannst du gar nicht mehr unterscheiden.
- 40:55SPEAKER_05: Ich glaube einfach, wenn es bei selbst spricht bleibt und die Leute selber angeben können, was sie wie gemacht haben, dann haben wir ein löcheres System.
- 41:04SPEAKER_05: Dann wird das missbraucht.
- 41:06SPEAKER_00: Voll und ganz einverstanden, aber ich glaube, dass die Leute entsprechend instruiert werden.
- 41:12SPEAKER_00: Das sind auch Unternehmen in der Pflicht.
- 41:14SPEAKER_00: Stand heute, wurstelt ganz viele Unternehmen jeder selber.
- 41:17SPEAKER_00: Jeder hat seine eigenen Policy, wie er etwas braucht oder nicht.
- 41:20SPEAKER_00: Es gibt zwar irgendwelche AI-Richtlinien, aber wirklich kontrolliert wird es nicht, wirklich trainiert wird es nicht.
- 41:26SPEAKER_05: Das muss auch die wichtigen Tools geben, die dich unterstützen, zum Beispiel wenn dein Bachelorarbeit, musst du den Prozess abgeben, musst ja ein geeignetes Tool haben, um das beweisen.
- 41:37SPEAKER_00: Aber genau die Vorgabe braucht es doch auch in Unternehmen, wo spezifisch gesagt wird, statt pauschal ja oder nein.
- 41:43SPEAKER_00: Dass es einfach heisst, hier darfst du jetzt so einsetzen, hier darfst du es mehr einsetzen, da darfst du voll und ganz einsetzen für das und das.
- 41:51SPEAKER_00: Aber es muss meine Guideline geben.
- 41:54SPEAKER_00: Und die fällt heute aus meiner Sicht an ganz vielen Orten sehr, sehr stark.
- 41:58SPEAKER_00: Was hier aber auch noch wichtig ist, zu sagen, stand heute 2026, wenn man den Weg bereit ist zu gehen, also den Prozess deklariert, statt komplett kein K-Serie zu verbergen, ist man 2026 immer noch besser dran.
- 42:14SPEAKER_00: Es gab Studien gegeben, die zeigt haben, egal welche Formulierung gewählt worden ist, um seine eigenen Leistungen im Vordergrund zu rücken, hat es immer noch zu einem Vertrauensverlust geführt.
- 42:26SPEAKER_05: Ich komme zu meiner persönlichen Fazit.
- 42:30SPEAKER_05: Ich hoffe, für die Zukunft hoffe ich wünsche mir, dass wir...
- 42:35SPEAKER_05: Wenn ich mir die Welt vorstelle, in, sagen wir mal, 20 Jahre oder 2-3 Jahre schnell die Entwicklungen geht.
- 42:43SPEAKER_05: Ich hoffe trotzdem, auch wenn jetzt in ganz vielen Belangen immer kein im Spiel wird sein und immer mehr im Spiel sein.
- 42:50SPEAKER_05: Ich wollte nicht in einer Welt leben, wo in Zukunft einfach alles möglichst effizient produziert wird.
- 42:57SPEAKER_05: Ich wollte schon auch noch im Oriel Füße ein Buch kaufen, das wirklich ein Autor viele Stunden investiert hat, um diese Sätze zu formulieren und sich überleid hat, von mir aus auch mit Stift und Papier das Buch geschrieben hat und dann neu den Computer reingetöglicht hat.
- 43:14SPEAKER_05: Ich wollte auch noch Musik hören, die wirklich die Handschrift einer Band oder einer Person steckt.
- 43:20SPEAKER_05: Auch wenn das heutzutage, die Handschrift mit heutzutage generieren kann.
- 43:25SPEAKER_05: Bilder, die irgendwelche Leute den Prozess darstellen und sie selber machen.
- 43:30SPEAKER_05: Ich hoffe, dass es Human-made, diesempel, dass das auch in Zukunft noch Bedeutung hat.
- 43:39SPEAKER_05: Vielleicht wird es wie ein Luxusgut, wie heute, wenn man schon mal gesagt hat, wenn man einen Schal von Hand macht, dann ist es mehr wert, als wenn man einen Schal kauft im Laden.
- 43:49SPEAKER_05: Dann wird es vielleicht einfach herauslaufen, dass alles, was wir wirklich noch von Hand machen, vielleicht auch mehr wert ist.
- 43:56SPEAKER_05: Ich hoffe, dass es in die Zukunft, dass es dann nicht alles nur auf effizienz macht.
- 44:00SPEAKER_05: Sondern dass wir wirklich aushandelt haben, soziale Normen, wo wollen wir noch wirklich Aufwand hineinstecken, wo wir aus ein Herzflut reinstecken und dort aber auch richtig und dass es auch mehr wert hat.
- 44:11SPEAKER_00: Ich meine, das ist eigentlich ein wunderschönes Schlusswort, das Schlusswort zu 90% unterschreiben könnte.
- 44:17SPEAKER_00: Wo kannst du nicht unterschreiben?
- 44:18SPEAKER_00: Es ist selber schon aber drinnen, beispielsweise die Fotografie, die war im 19.
- 44:23SPEAKER_00: Jahrhundert auch verpönt.
- 44:24SPEAKER_00: Weil die Leute nicht mehr einen Pinsel getangenommen haben und sich extra das Bild erstellt haben, die haben eine Abkürzung genommen, zum Festhalten.
- 44:33SPEAKER_00: Und trotzdem haben wir das irgendeinem akzeptiert und sogar das Fotografieren wusste nachher als Kunstdisziplin etabliert.
- 44:41SPEAKER_05: Du meinst KI wird mal als Q-Disziplin etabliert.
- 44:46SPEAKER_00: Ja, wenn ich mit meinen Dozierenden Kolleginnen und Kollegen rede, dann habe ich schon das Gefühl, Umgang in dem Modul, wie geht es mit den K-Tools optimal um und wir können einen möglichst qualitativ hochwertigen Unterricht gestalten.
- 44:58SPEAKER_00: Dort wird man schon zu einem KI-Experten.
- 45:02SPEAKER_00: Und das ist nicht per se überhaupt keine Kürzung, sondern es bieten andere Möglichkeiten.
- 45:07SPEAKER_00: Darum habe ich schon das Gefühl, es kann gewissermaßen Kunstform geben.
- 45:11SPEAKER_00: Und das andere, was ich ergänze kann, sobald wir im emotionalen Bereich unterwegs sind, bei der Liebeserklärung, dann wollte ich, dass es meine Wort sind.
- 45:19SPEAKER_00: Ich weiß nicht, dass es KI ist.
- 45:21SPEAKER_00: Aber erstens selbst dort gibt es Leute, die es einfach nicht geben, ihre Gefühle wurden zu fassen.
- 45:28SPEAKER_05: Dann könnt ihr es vielleicht mit KI besser tun.
- 45:30SPEAKER_00: Wo es dann wegnehmen kann.
- 45:31SPEAKER_00: Und ich finde, dort kann man einfach sagen, dass die Dosis statt Verbot.
- 45:37SPEAKER_00: Der Kern und das Gefühl selber von dir kommen.
- 45:41SPEAKER_00: Die müssen von dir kommen, aber keine für die Form, für die Übersetzung, für die Leute, die das nicht so geil ist im emotionalen Bereich, würde ich auch dort nicht komplett ausschließen.
- 45:52SPEAKER_00: Und im funktionalen Bereich, wenn der Wetterbricht hört, dürfte es doch.
- 45:56SPEAKER_00: Das darf doch kein eingesetzt werden, wenn man sagt, es funktioniert gut.
- 46:00SPEAKER_00: Oder Tumorerkönnung bei Krebspatientinnen und Patienten, wenn das besser kann, wieso nicht?
- 46:06SPEAKER_00: Ich glaube, dort, die wir in Beziehung gehen, ist einfach wichtig, dass man immer einen hohen Eigenanteil drinnen hat.
- 46:16SPEAKER_00: Eigenanteil heisst, es gehört auch mir selber.
- 46:19SPEAKER_00: Du gehst jemand anderem ab.
- 46:21SPEAKER_00: Und das Eigentumsgefühl gibt auch mir Stolz und mehr Befriedigung.
- 46:25SPEAKER_00: Und ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt.
- 46:27SPEAKER_00: Und das sollte man für sich selber vorherklären.
- 46:31SPEAKER_00: Das heisst, bevor ich mich überhaupt an den Task einsetzen würde, sollte ich überlegen, wie viele Eigenanteile ich da drin nehmen will.
- 46:40SPEAKER_00: Und was davon darf ich abgeben und in welcher Form?
- 46:44SPEAKER_05: Ja, wo stecke ich den Aufwand rein?
- 46:46SPEAKER_00: Genau.
- 46:48SPEAKER_05: Und wieder zum Anfang an, ich habe ja gesagt, du würdest keinen Knopf drücken und abstellen.
- 46:53SPEAKER_05: Aber ich glaube, jetzt, nachdem ich dir zugelasst habe für gewisse Sachen, ist es ja auch hilfreich.
- 47:01SPEAKER_00: Ja, also ich gehe mit der Zeit mit und ich probiere, die KI-Tools sinnvoll einzusetzen, abkürzen, wo sie einfach Flee-Sarbeiten sind und probiere, sie zu nutzen, um die Qualität zu steigern.
- 47:16SPEAKER_00: Aber die Frage bei den Button drücken.
- 47:19SPEAKER_00: Wenn ich heute abstellen könnte, dass KI auf dieser Welt gibt, ich würde nicht drücken.
- 47:29SPEAKER_00: Das waren sie, unsere Gedanken zum Thema, das ist doch mit KI gemacht.
- 47:34SPEAKER_00: Also, Mirjam, was ist dein AH der heutigen Folge?
- 47:40SPEAKER_05: Mein AH der heutigen Folge ist.
- 47:44SPEAKER_05: Du hast heute den ersten Gestin, hast du gesagt, Miriam, Anschad Martina.
- 47:50SPEAKER_05: Und wir haben dann diskutiert und diskutiert, wie wir den Fehler wieder aufnehmen können.
- 47:54SPEAKER_05: Und der Fabio hat uns beraten, hey, Authentizität, das ist eigentlich das Schlagwort.
- 48:00SPEAKER_05: Wir wollen ja eigentlich einfach den Menschen hinter dem Produkt spüren.
- 48:05SPEAKER_05: Und das können wir ja auch hier sagen, darum, Marcel, du schnittst es nicht raus.
- 48:09SPEAKER_05: Das gehört zu dieser Erfolg.
- 48:11SPEAKER_00: Verstand ich, los.
- 48:12SPEAKER_05: Was ist das anhand dieser Erfolg?
- 48:14SPEAKER_00: Dass wir zwar über Psychologie geredet haben, was das mit uns macht, wenn wir kein Inhalt bekommen.
- 48:21SPEAKER_00: Aber eigentlich war es auch in eine philosophische Folge sein.
- 48:24SPEAKER_00: Was macht das Werk zu meinem?
- 48:27SPEAKER_00: Was ist echt?
- 48:29SPEAKER_00: Was schulden wir einander an Aufwand, je nach Kontext, in dem wir uns Inhalt hin und her schieben, sagen, wie auch immer.
- 48:39SPEAKER_00: Und die entscheidende Frage, ob sich das ändern, wenn sich das Werkzeuge ändert?
- 48:45SPEAKER_00: Und eine Frage würde ich vielleicht noch in der Grunde mitgeben, allen Zuhörerinnen und Zuhörer.
- 48:51SPEAKER_00: Dann könnt ihr euch beim nächsten Mal, wenn ihr etwas mit, überlegen könnt, würdet ihr das verschicken?
- 48:57SPEAKER_00: Wenn unten daran würdest du hier geholfen.
- 49:00SPEAKER_05: Das war mit dieser Erfolge von VolksPsycho.
- 49:03SPEAKER_05: Schön habt ihr hinein gelassen.
- 49:05SPEAKER_05: Und auch ein grosses Dankeschön als wOpen, dass wir unsere 25.
- 49:10SPEAKER_05: Folge, unsere Jubiläumsfolge, hier aufnehmen möchte.
- 49:13SPEAKER_05: Alle relevanten Quellen zu der Folge findet ihr in den Shownotes wie immer.
- 49:17SPEAKER_05: Und das sämtliche Psychologieangebote der Hochschule Luzern findet ihr auf hsalub.ch.
- 49:24SPEAKER_00: Und wie immer, auch einmal: geht mit offenen Augen durch die Welt.
- 49:28SPEAKER_00: Es ist alles voll von Psychologie oder eben voll Psycho.
- 49:32SPEAKER_00: Bis bald und tschüss zusammen.
- 49:33SPEAKER_00: Tschüss zusammen!