Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Mann ersticht Frau in Barmbek
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um ein Tötungsdelikt in Barmbeck. Weitere Themen, Jobmesse steht wegen fehlender Genehmigung für Sonntagsarbeit vor dem Aus, neue Anwohnerparkzone in Eppendorf und eine bessere Beschildung unter dem Jungfernstieg. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Tanzen unter der A7, Planungen für Sommerclub verzögern sich. Auf Platz 2 Lehrer angezeigt, Schüler nach Sylt-Reise mit Sonnenbrand in Klinik. Und auf Platz 1 Mann ersticht Partnerin und stirbt, Baby bleibt allein zurück. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Es ging zunächst um einen schweren Fall von häuslicher Gewalt, als die Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlagen, kurz USE, der Polizei Hamburg nach Barmbeck-Nord gerufen wurde. Doch mittlerweile ermittelt die Mordkommission wegen eines grausamen Tötungsdelikts. Vor Ort bot sich den Beamten nämlich ein schreckliches Bild. Eine 21 Jahre alte Frau lag blutüberströmend in der Wohnung. Im Nebenzimmer versuchte sich gerade ihr Partner, 31, das Leben zu nehmen mit einer Schere. Das erfuhr das Abendblatt aus Ermittlerkreisen. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge verstarb die 21-Jährige durch die Einwirkung scharfer Gewalt, erklärte Polizeisprecher Syren Zimbal in einer offiziellen Mitteilung. Der Mann wurde von den Beamten entwaffnet und schwer verletzt an eine Rettungswagenbesatzung übergeben. Er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. Das Paar hinterlässt ein gemeinsames, erst acht Monate altes Baby, das allerdings zum Zeitpunkt des Gewaltausbruchs nicht in der Wohnung, sondern bei den Großeltern war. Nach Informationen des Abendblatts soll der 31 Jahre alte Täter auf seine Partnerin aus Eifersucht eingestochen haben. Zuvor hatte er wohl herausgefunden, dass die Frau einen Liebhaber hat. Dann gerät der Mann, ein Deutscher, in einem psychischen Ausnahmezustand. Manchmal stehen im Salomon-Heineweg gleich ein halbes Dutzend Wohnmobile nebeneinander. Und das nicht nur für kurze Zeit. Neben zahlreichen Autos mit auswärtigen Nummernschildern fallen hier schon seit Jahren immer wieder Schrottfahrzeuge ohne gültige Kennzeichen auf. Damit soll nun Schluss sein. Im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude wurde ein Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und FDP beschlossen, den Salomon-Heineweg auf gesamter Länge in die Bewohnerparkzone N108 Tappenbeckstraße, so heißt das, aufzunehmen. In der Straße soll also Anwohnerparken eingeführt werden. Bei der Einführung dieser Zone im November 2022 war der Weg östlich des Eppendorfer Mühlenteichs entgegen dem Wunsch und der Empfehlung des Regionalausschusses nicht in die Regelung einbezogen worden. Diese Entscheidung habe zu erheblichen Problemen geführt, heißt es aus den drei Fraktionen. Die Straße werde zunehmend als kostenfreie Ausreichfläche für Fahrzeuge genutzt, die aus der eigentlichen Parkzone verdrängt wurden. Darunter seien auch Wohnmobile und Fahrzeuge, die sich nicht an geltende Verkehrsregeln hielten, um beispielsweise Grünflächen oder Radwege zu parken. Wie gesagt, damit ist jetzt bald Schluss. Zahlreiche Standbetreiber waren schockiert, als sie an einem Sonntag im Januar diesen Jahres auf der Jobmesse Hamburg im Cruise Center von der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht, angesiedelt bei der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, kontrolliert wurden. Der Vorwurf, es handelte sich um verbotene Sonntagsarbeit. Die überprüften, darunter Polizei, Feuerwehr, Zoll, Hochbahn oder Stadtreinigung sowie namhafte Privatunternehmen, erhielten wenig später amtliche Schreiben, in denen Bußgelder von bis zu 30.000 Euro angedroht wurden, falls es zu weiteren Verstößen komme. Veranstalter war die Firma Barlag Werbe- und Messeagentur aus Osnabrück, die 21 Jobmessen in großen Städten in Deutschland über das Jahr hinweg veranstaltet. In Hamburg gab es die Jobmesse 13 Jahre lang, auch mit Sonntagsöffnung. Das Unternehmen kündigte jetzt aber an, auf den Standort Hamburg verzichten zu wollen, wenn der Senat trotz eines Brandbriefes nicht einlenke. Hintergrund ist, dass die Behörden dem Veranstalter eben nach wie vor keine Ausnahmegenehmigung für die Sonntagsarbeit erteilen wollen. Wenn man es nicht selber vorlesen würde, würde man es nicht glauben. Das Chapeau ist eine Institution in der langen Reihe und eines der wenigen Geschäfte, dass der nunmehr eher als Ausgi, denn als Shoppingmeile bekannten Straße in St. Georg zuletzt noch geblieben sind. Doch nachdem dort bereits die Modelläden Classico, 01519 Store und Brunos geschlossen haben, steht nun auch das Ende des Chapeau kurz bevor. Der Hutladen in der Nähe der Außenalster, in dem sich seit 13 Jahren viele bunte Vögel, aber auch konservative Hutträger für Feiern, Ferien oder das Hamburger Derby ausgestattet haben, wird wegen wirtschaftlicher Probleme geschlossen. Inhaberin Silke Vicky Martens muss ihren Lebenstraum damit begraben. Dabei, sagt sie, wollte sie eigentlich bleiben, bis sie 70 ist. Doch die Umsätze seien um die Hälfte eingebrochen, nachdem seit der Pandemie immer mehr Leute im Internet eingekauft hatten. Und deshalb ist jetzt Schluss. Natürlich kommt vorher noch ein Räumungsverkauf mit mindestens um 50 Prozent reduzierte Ware. Aber es sei aber absehbar, dass das, was dann angeboten wird, bald weg ist. Kaninchenbau, sagt die Hamburger Hochbahn selbst dazu. Kein Wunder, das Labyrinth unter dem Jungfernstieg mit seinen 23 Ausgängen und dem Übergang zur Haltestelle Rathaus darf als Touristenschreck gelten. Und auch viele Hamburger wissen beim Verlassen der Station nicht immer, wo genau sie denn an der Oberfläche wieder auftauchen. Ich gehöre dazu. Deshalb hat sich die Hochbahn nun der Aufgabe gestellt, den Fahrgästen die Orientierung am und um den Jungfernstieg zu erleichtern. Wer regelmäßig in der Haltestelle unterwegs ist, hat die dazu angebrachten Landmarks vielleicht schon entdeckt. Große, schwarze, weiße Piktogramme weisen den Weg zu Zielgebieten. Eine Fontäne symbolisiert den Jungfernstieg an der Binnenalster. Zwei Masken, das Thalia-Theater am Ballendarm. Die Rathaus-Silhouette, den Rathausmarkt. Na bitte, hoffentlich verlaufen wir uns da jetzt nicht mehr. Das war es für heute mit den Hamburg News. Morgen gibt es eine neue Folge um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.