Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Jugendlicher stürzt vom Hochhaus – Mordkommission ermittelt
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- Music. Moin Moin und herzlich willkommen. Mein Name ist Matthias Iken und ich verrate Ihnen, wieso die Verdächtigen nach dem Hochhaussturz dem Haftrichter vorgeführt werden, weshalb man beim HVV zukünftig auch zwischen den Haltestellen aussteigen kann und warum die Zahl der Studenten in Hamburg weiter steigt. Doch zunächst der Blick auf die meistgelesenen Geschichten bei abendblatt.de. Auf Rang 3 weitern die Schiffskollision Inferno mit Frachter von Hamburger Reederei. Brisante Details kommen ans Licht. Auf Rang 2 Chibo schließt Filial in der City. Und meistgelesen insolventer Wohnmobilhändler. Für Kunden kommt es jetzt nüppel dick. Und hier die Nachrichten des Tages. Nach dem tödlichen Sturz eines 15-Jährigen aus einem Hochhaus wurden die vier Verdächtigen heute einem Haftrichter vorgeführt. Dabei handelt es sich um vier Syrer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren. Eine 22 Jahre alte Irakerin wurde wegen mangelnden Tatverdachtes wieder entlassen. Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts geführt. Der 15-jährige Jugendliche starb in der Nacht zum Montag. Er fiel vom Balkon aus dem achten Stock des Hochhauses. Warum er vom Balkon fiel, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die fünf Verdächtigen waren wenig später in einem anderen Stadtteil vorläufig festgenommen worden. Die Polizei geht davon aus, dass es vor dem Sturz zu einer Auseinandersetzung kam. Eine Gruppe soll gewaltsam in eine Wohnung des Hochhauses in Wilsdorf eingedrungen sein. In der Wohnung sollen sich neben den Jugendlichen noch drei weitere junge Leute zwischen 17 und 21 Jahren alt aufgehalten haben. Die Gruppe soll diese Anwesende attackiert haben. Dann stürzte nach der Polizeidarstellung der Jugendliche vom Balkon. Alarmierte Polizisten fanden den 15-Jährigen leblos vor dem Hochhaus. Er starb dort. Ob die Jugendlichen sich kannten, ist ebenfalls Stand der Ermittlungen. Die drei weiteren jungen Leute blieben unverletzt, die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission haben die Ermittlungen übernommen. Der frühere Hamburger Erzbischof Werner Thissen ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 86 Jahren in Hamburg, wie das Erzbistum mitteilte. Nach seiner Ernennung zum Erzbischof durch den damaligen Papst Johannes Paul II. Habe Thissen die Entwicklung des noch jungen Erzbistums Hamburg ab 2003 wesentlich vorangetrieben. Sagte sein Nachfolger Erzbischof Stefan Heße. Thyssen habe sich für den Zusammenhalt der katholischen Kirche bei uns im Norden engagiert und stark gemacht, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Ökumene sind immer wichtige Anliegen für ihn gewesen, so Günther weiter. Der Hamburgische Verkehrsverbund HVV, der Kreise Schleswig-Holsteins und Niedersachsens mit umfasst, erlaubt Busfahrgästen nach 21 Uhr Zwischenhaltestellen auszusteigen. Allerdings muss der Busfahrer dem Ausstieg sofort zustimmen, teilte der HVV mit. Passagiere dürften aussteigen, wenn es keine Sicherheitsbedenken gäbe. Die Regelung gilt sofort. Ausgeschlossen von dem Angebot ist das dicht besiedelte Hamburger Stadtgebiet innerhalb des sogenannten Rings 2. Die Regel gilt zudem nicht für Expressbusse und der Betrieb Holzen Express beteiligt sich ebenfalls nicht. Auch darf nicht gehalten werden, wenn die Infrastruktur es nicht zulässt. Beispielsweise ist das der Fall, wenn der Bus eine Autobahn benutzt. Dieses Angebot soll dazu beitragen, dass sich Reisende gerade bei Dunkelheit auf dem Heimweb noch sicherer fühlen, sagte ein HVV-Sprecher. Die Zahl der Studierenden an den rund 30 Hochschulen der Stadt hat einen neuen historischen Höchststand erreicht. Nach vorläufigen Zahlen der Studierendenstatistik zum Wintersemester 2024-2025 waren insgesamt 121.397 Studentinnen und Studenten eingeschrieben, wie die Wissenschaftsbehörde mitteilte. Das ist ein Plus von 1,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Anfänger stieg um 4,8 Prozent auf 15.114. sind. Das Schuhhandelshaus Goertz schließt nach Jahrzehnten den prominenten Standort an der Spitalerstraße mitten in der Innenstadt. Mehrere Gesellschaften der Unternehmensgruppe befinden sich seit Januar im vorläufigen Insolvenzverfahren. Schon seit Monaten läuft in der wichtigsten Filiale der Traditionsfirma ein Ausverkauf mit hohen Rabatten. Am Freitag wurde zusätzlich ein Räumungsverkauf gestartet. Und bei einer Schlägerei in und um vor einem Kulturverein in Harburg sind am Montagabend zwei Männer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war gegen 22 Uhr mehrere Unbekannte aufgetaucht und hatten auf die anwesenden Männer in dem Kulturverein eingeprügelt. Außerdem hätten die Angreifer eine brennbare Flüssigkeit verschüttet. Offenbar gelang es nicht, diese zu entzünden. Als die Polizei eintraf, fand sie einen 23-Jährigen, der verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde. Auch ein 32 Jahre alter Mann wurde leicht verletzt. Die Täter sind flüchtig, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das waren die Nachrichten des Tages. Music.