Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Aufschub für den Elbtower
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Zukunft des Elbtowers, die sich später entscheidet als geplant. Weitere Themen? Die neue rot-grüne Regierung unterzeichnet den Koalitionsvertrag. Es gibt schwere Schäden an einer wichtigen Brücke in Hamburg. Und es gibt große Freude bei Milliardär Klaus Michael Kühne. Warum? Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3? Peter Tschentscher verliert seinen Sprecher. Auf Platz 2 Gasrechnung senken, besondere Angebote von Vattenfall und E.ON. Und auf Platz 1 Bahnarbeiter von ICE angefahren, Zugstrecke gesperrt. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Knapp zwei Monate nach der Bürgerschaftswahl haben SPD und Grüne heute im Kaisersaal des Rathauses den neuen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Am Abend zuvor hatte eine Landesmitgliederversammlung das Regierungsprogramm für 2025 bis 2030 gebildet und damit den Weg freigemacht für die dritte Regierungsperiode von SPD und Grünen. Bürgermeister Peter Tschentscher wird sich am 7. Mai in der Bürgerschaft zur Wiederwahl stellen. Er wird aber künftig auf seinen Sprecher verzichten müssen. Denn überraschend hat Marcel Schweitzer, der Senatsprecher, heute erklärt, dass er nach vielen Jahren, nach den längsten Jahren, glaube ich, die je ein Senatssprecher im Rathaus verbracht hat, seinen Job zur Verfügung stellt. Nachfolger wird Christopher Harms. Die Stadt ist eine Baustelle. Die neue Elbbrücke und die daran anschließende Vetteler Brückenstraße, die das Einfallstor von der A1 kommt Richtung Hamburger City bilden, müssen saniert werden und zwar schnell. Es geht dabei laut Verkehrsbehörde um die Instandsetzung von sechs sogenannten Übergangskonstruktionen an den Brückenenden, Betoninstandsetzungs- sowie Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten. Das klingt irgendwie nach ziemlich viel Arbeit und die Arbeit beginnt am 2. Mai. In mehreren Abschnitten wird dann planmäßig bis Ende Oktober gebaut und deshalb müssen Autofahrer aber auch Gäste des HVV mit Einschränkungen rechnen. Eigentlich sollte bis Ende April, und das ist ja bald, Klarheit herrschen, ob und wie es mit dem Elb-Tower in Hamburg weitergeht. Nun geht auch diese Diskussion in die Verlängerung. Die Verhandlungen zum Erwerb des halben Wolkenkratzers mit der Hamburger Beckendevelopment GmbH werden fortgesetzt. Insolvenzverwalter Thorsten Martini von der Kanzlei Görg unterzeichnete einen entsprechenden Nachtrag zur Exklusivitätsvereinbarung. Diese verlängere sich um den Zeitraum, der für die Fortsetzung und einen möglichen Abschluss der Verhandlungen zwischen den Parteien erforderlich ist. Boah, das klingt danach, dass man noch gar nicht weiß, wie lange das dauert. Klar ist, für den Elthauer gibt es derzeit wohl nur eine realistische Option und das ist der Einzug des Naturkundemuseums als Ankermieter in die unteren Etagen. Diese Idee wird sehr ernsthaft geprüft, bedarf aber noch einiger Wochen Detailarbeit mit Architekten und Planern, heißt es. Doppelte Freude an der Hamburger Außenalster. Der Pfalzdaf Hotelguide hat Klaus-Michael Künis Luxushotel The Fontenay gleich zweifach ausgezeichnet. Denn das Hotel wurde nicht nur zum besten Hotel Deutschlands gekürt, sondern belegte auch den Spitzenplatz und irgendwie ist es doch auch logisch als bestes City-Hotel des Landes. Das Fontenay erreichte 100 von 100 möglichen Punkten in allen Kategorien, Ambiente, Zimmer, Wellness, Service, Kulinarien und Lage, erhielt es also von der Jury die maximale Punktzahl. Nicht schlecht. Ein 17- oder ein 19-Jähriger haben auf dem Vorplatz des Phoenix-Centers mit einer schwarzen Schreckschusspistole hantiert und dabei hat sich ein Schuss gelöst. Die jungen Männer flüchteten daraufhin am Montagabend und Zeugen riefen die Polizei. Streifen stellten die beiden Herren schnell. Sie hätten die Schreckschusspistole bei sich gehabt, gaben sie zu und müssen sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz nun verantworten. Die Personalnot in Hamburger Gaststätten spitzt sich zu. Immer mehr offene Stellen können nicht besetzt werden. Und dazu sagt Jens Staglis, Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbandes der Hoge Hamburg, ich zitiere, es ist eine lehmende Situation, der Frust bei den Kollegen ist groß. Zitat Ende. Und man fragt sich, warum ist es denn für Restaurants und Cafés so schwer, ausreichend Personal zu finden? Und das kann sich Staglis auch nicht erklären. Er sagt, ich zitiere ihn nochmal, am Lohn liegt es nicht. Die Gastronomie bietet viel Flexibilität, Teilzeitmodelle, Minijobs. Trotzdem gibt es wenig Dynamik im Personalbereich. Das wird Tausenden betrieben, das Genick brechen. Die Vielfalt geht zunehmend verloren, sagt Jens Staglis. Und auch das sagt er, ich zitiere, wir sind Gastgeber aus Leidenschaft, aber die Situation zerreißt die Branche. Das klingt nicht gut. Dafür sind diese Hamburg-News jetzt zu Ende. Weitere Podcasts des Hamburger Abendblatts finden Sie unter www.abendblatt.de, und wir hören uns morgen wieder mit den Hamburg-News um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Music.