Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Ich möchte
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- 0:01Hallo Hallo Herr Border, Herr Borderline, Hallo, herzlich
- 0:10Willkommen zu der neuen Folge Borderline.
- 0:13Mein Name ist Sven aka Borderline und so ich hab
- 0:20Kaffee, ich hab Aschenbecher, ich hab ein Mikrofon das seid
- 0:29ihr ja. Einen wunderschönen guten Tag.
- 0:31Mein Name ist Sven, wie ihr wisst aka Borderline 1 direkt
- 0:39vorweg. Ich werde eine Sommerpause
- 0:41machen, definitiv definitiv, ich brauche irgendwann mal Ruhe,
- 0:46also sprich in den Sommerferien wird es hier keinen Podcast
- 0:49geben, es wird wenig wenig Content geben von mir, einfach
- 0:55weil ich merke, dass ich jetzt. Nach ja, nach einem ganzen Jahr
- 1:00durcharbeiten, wirklich durcharbeiten, auch wirklich
- 1:04durch. Bin mit der Nummer erstmal.
- 1:06Also es wird so eine 4 bis sechswöchige Sommerpause geben
- 1:10und danach geht's dann halt weiter.
- 1:12Das Event in Darmstadt steht jetzt übernächste Woche an und
- 1:17ich hoffe es kommen noch ein paar von euch Karten im
- 1:20Vorverkauf laufen, Abendkasse ist auch am Start wunderbar so
- 1:25das dazu. Mir ist so in letzter Zeit
- 1:31aufgefallen, dass ich unglaublich ruhig geworden bin,
- 1:38unglaublich ruhig heißt, mit den Gegebenheiten, die so auf mich
- 1:42zukommen und die so passieren, ob jetzt bewusst unbewusst
- 1:47extern verursacht oder von mir verursacht, soll ja auch
- 1:50passieren, was ich mir nicht vorstellen kann.
- 1:55Und dann habe ich mich natürlich gefragt, Boah Junge, woran liegt
- 1:58das eigentlich, dass du so entspannt bist?
- 2:01Ich glaube ja, das liegt am Kiffen.
- 2:02Nein, ich kiffe nicht, nein, ich habe vor langer, langer Zeit
- 2:10jetzt angefangen, so gewisse Dinge in meinem Alltag
- 2:14umzustrukturieren, das heißt für mich, wichtige Dinge, die sich
- 2:20erstmal nach außen ganz klein anhören.
- 2:25Und ich komme auch direkt am Punkt und ich benutze es auch
- 2:28tatsächlich oft in meinem Coaching bei vielen.
- 2:31Das ist quasi die Entstigmatisierung von gewissen
- 2:36Wörtern, sprich ich muss und auch bedingt, ich will und habe
- 2:45das einfach ersetzt durch ich möchte warum?
- 2:50Ich jetzt sagt jeder, ja, ich will das setzt doch das setzt
- 2:53doch n Willen voraus, das setzt doch voraus, dass man etwas
- 2:58wirklich will. Mhm ja, es ist völlig korrekt,
- 3:02wenn wir jetzt aber mal so n bisschen in unsere Vergangenheit
- 3:06blicken, dann werdet ihr wahrscheinlich so wie viele
- 3:10andere auch. An den Punkt kommen, wo ihr
- 3:13feststellt, dass man euch immer gesagt hat, ich will, dass du
- 3:16Punkt, Punkt, Punkt das und das machst.
- 3:19Ich will, dass du das und das machst und ich muss ist ein ein
- 3:26ein Glaubenssatz beziehungsweise etwas was verankert ist.
- 3:30Sagen wir so Glaubenssatz, vielleicht ein bisschen
- 3:31überzogen, dass wir auch in Frühster Jugend und Frühster
- 3:35Kindheit beigebracht bekommen haben, du musst das und das
- 3:38machen ansonsten. Passiert das und das jetzt Reise
- 3:43ich hier das ganze Studio ab, egal abrissparty.
- 3:47Es geht auf die Sommerferien zu und die wenigsten, also ich zum
- 3:54Beispiel mache das in der Erziehung meiner Kinder, ich
- 3:57sage, ich möchte, dass du und lass einfach Raum, wann sie das
- 4:02machen. Das heißt natürlich nicht, dass
- 4:05ich jetzt sage, ich möchte, dass du dein Zimmer aufräumst und 3
- 4:07Jahre später? Können Sie es aufräumen?
- 4:11Und zwischendurch sieht's aus, als ob da irgendwie der Napalm
- 4:14bei eingeflogen wäre? Das ist natürlich Bullshit, aber
- 4:17ich biete Möglichkeiten an, ich sage, ich möchte, dass du heute
- 4:20dein Zimmer aufräumst. Du kannst aber erst was anderes
- 4:22machen, so dass immer eine Wahl bleibt, warum eine Wahl, ich
- 4:30muss. Ist etwas, das uns in einer Art
- 4:35Tunnel gefangen hält. Ich muss heute das und das
- 4:38erledigen, schaffe ich das aber nicht, ist es mit einer
- 4:42Niederlage verbunden, dann habe ich es nicht geschafft, ich habe
- 4:45das, was ich mir auch Schwerstens vorgenommen habe,
- 4:48nicht geschafft und etwas nicht zu schaffen, das fördert dann
- 4:53wiederum die Glaubenssätze, ich habe versagt, ich.
- 4:57Kann das nicht. Ich bin zu blöd, ich bin nichts
- 5:00wert und so weiter und sofort ne, da kann sich jetzt jeder für
- 5:03sich selber das raussuchen oder rauspicken was auf ihn zutrifft.
- 5:08Ich will ist im Prinzip das gleiche, ich will ist so ihr
- 5:12kennt die Kinder die dann ich sag jetzt mal bestes bestes
- 5:16Szenario Einkaufs Supermarkt an der Kasse ich will jetzt aber
- 5:20das und das Nein kriegst du nicht ich will.
- 5:24Ist auch mit vielen, vielen negativ Glaubenssätzen verbunden
- 5:28und ich will setzt auch Druck voraus oder erzeugt Druck so
- 5:32rum. Wenn ich sage ich will aber
- 5:35heute keine Ahnung auf dem Mount Everest und ich schaffe gerade
- 5:39mal auf dem Brocken so ungefähr nicht mal auf die Zugspitze,
- 5:44habe ich versagt, ich habe versagt, das ist das Gefühl, was
- 5:47sich breit macht und jetzt kommen wir zu.
- 5:53Zu einem Austausch von Wörtern, das heißt ich ersetze, ich muss
- 5:58oder ich will durch, ich möchte, das heißt, ich tausche nur ein
- 6:03Wort aus, aber ich möchte heute, ich möchte heute das und das
- 6:09erreichen, das öffnet mir aber eine riesen Bandbreite von
- 6:14Möglichkeiten, weil ich möchte erzeugt keinen Druck, ich möchte
- 6:21das schaffen und. Ah, das habe ich heute nicht
- 6:23erreicht. Das Ziel aber ich habe,
- 6:25stattdessen habe ich das und das erreicht, keine Ahnung, ich
- 6:29möchte heute unbedingt einkaufen gehen, weil ich heute Spaghetti
- 6:33Bolognese machen will, das ist mein Ziel, ich möchte, das habe
- 6:38ich nicht geschafft, weil ich vielleicht die Zutaten dafür zu
- 6:42Hause hatte, weil ich dann gesagt habe, ah nee, doch, ich
- 6:46möchte heute doch lieber Brokkoli machen oder Grünkohl
- 6:48oder weiß der Kuckuck was. Dann ist dieses ich möchte heute
- 6:52Spaghetti Bolognese machen, keine Niederlage, sondern das,
- 6:55was ich stattdessen geschafft habe, ein Gewinn.
- 7:00Jetzt musst du natürlich der fairer, der Fairness halber muss
- 7:03man natürlich auch sagen, das geht, es gibt Dinge, die wir
- 7:07machen müssen, ja, das ist klar, wenn ich einen Termin am Amt
- 7:11habe, muss ich den machen oder muss ich den wahrnehmen, weil
- 7:15sonst. Zieht es eine Konsequenz nach
- 7:19sich? Was auch immer, keine Ahnung,
- 7:20wenn ihr ein Gericht einen Termin vor Gericht habt, müsst
- 7:23ihr dahin, ansonsten kostet Strafe oder ihr werdet
- 7:25vorgeführt oder oder oder ihr habt einen Termin was weiß ich
- 7:29beim Arbeitsamt nehmt ihr den nicht wahr, dann streichen sie
- 7:33euch irgendeine Leistung so ihr wisst wie ich meine, aber auch
- 7:37da kann man eigentlich möchte vorsetzen ich möchte gar nicht,
- 7:40dass man mir etwas streicht, weil das ist ja mein Nachteil,
- 7:44ich möchte gar nicht, dass keine Ahnung, ich ich irgendwelche
- 7:52Konsequenzen erfahren muss, die mir im Nachgang wieder so viel
- 7:57Negativität liefern. Ich möchte einfach positiv
- 8:00bleiben, also möchte ich auch heute zum Amt gehen, weil diesen
- 8:04Termin habe ich entweder ausgemacht oder ist mir gegeben
- 8:06worden, aber er ist wichtig und ich möchte die Wichtigkeit
- 8:09erkennen, dieses Mindsetting, was ich da gerade beschreibe,
- 8:14erachte ich. Als elementar wichtig.
- 8:18Ich beziehe das schon lange in meinen Alltag ein, schon ganz
- 8:21lange und hab da quasi für mich selber sowieso ne Art
- 8:26selbstexperiment gemacht, bevor ich es auch mir ins Coaching
- 8:29genommen habe, weil klappt es oder klappt es nicht und wenn
- 8:34ich morgens schon wach werde und sage ich möchte heute, dann
- 8:38passiert bei mir persönlich folgendes, dann eröffnet sich
- 8:42dieser Tag. Nicht mehr in diesem
- 8:45Tunnelblick. Ich muss heute das und das
- 8:47machen, ich muss heute das und das machen, Nein, sondern dieser
- 8:50Tunnelblick geht auf, ich entwickle quasi so einen 180
- 8:53Grad Blick, und es tun sich ganz viele Möglichkeiten auf und ich
- 8:56kann mir auch einfach sagen, ich möchte, dass der Tag heute schön
- 8:58wird, wie ist völlig egal. Wie ist völligst Hupe, wenn ich
- 9:06aber sage, ich will, dass der Tag heute schön wird und der
- 9:09wird scheiße, habe ich wieder eine Niederlage kassiert.
- 9:14Ja, Niederlagen gehören zum Leben dazu.
- 9:16Das Leben ist kein Ponyhof, blablabla 3€ ins Phrasenschwein
- 9:20weiß ich alles, die gehören zum Leben dazu, daraus lernen wir
- 9:25aber diese Niederlagen, aus denen wir gelernt haben, setzen
- 9:29ja auch oftmals diesen diesen Druck voraus, den man sich
- 9:32selber macht. Ich will nicht mehr krank sein,
- 9:35ich will, dass das aufhört, nee, ich möchte, dass das aufhört.
- 9:40Ich möchte, dass es aufhört, suggeriert meinem Hirn sofort
- 9:44ja, dann sucht nach einer Möglichkeit.
- 9:45Wie kann das denn aufhören? Man geht in einen ganz anderen
- 9:48Disput mit sich selbst, als wenn man nur sagt, ich will, ich
- 9:52will, dass es aufhört, koste das was es wolle und dann seid ihr
- 9:56schon im Denken begrenzt, dann alleine die Aussage ich will
- 10:01oder ich muss schließt schließt euer Hirn, dann gehen die Türen
- 10:05zu. Ja, das ist wie beim Pferd die
- 10:07Scheuklappe Bock. Das Pferd hat nur noch den
- 10:10Geradeausblick, da könnt ihr den Kopf drehen und wenn wie ihr
- 10:12wollt, dieser Blick bleibt da, weil ich verliere alles andere
- 10:15aus meinen Augenwinkeln, das ist ich kann mich nicht mehr
- 10:18ablenken, das heißt, ich bin nur noch auf dieses Ziel fokussiert,
- 10:21ich will heute das und das so und das möchten wir doch gar
- 10:28nicht so, wir möchten doch unsere unsere Ziele möchten wir
- 10:36erreichen, ja. Aber es gibt ja immer 1000 Wege,
- 10:41um ein Ziel zu erreichen. Wie sagt man so schön, alle Wege
- 10:44führen nach Rom, alle Wege führen ans Ziel und warum muss
- 10:49ich denn den Weg gehen, der mehr durch diese Scheuklappe
- 10:53vorgegeben wird, wenn es doch rechts, links, oben, unten, was
- 10:57weiß ich 1000 andere Wege geht gibt die ich gehen kann.
- 11:02Und vielleicht sind die anderen Wege sogar lukrativer im Sinne
- 11:07von EY. Vielleicht lerne ich da ja noch
- 11:08viel mehr als den Weg, den man mir da vorgibt.
- 11:11Ich bin viel, viel freier in meinen Entscheidungen, jetzt
- 11:13kommt das aller, aller, aller, aller wichtigste, ich fühle mich
- 11:19drucklos den ganzen Tag, ich kann euch nur von mir erzählen,
- 11:24bei mir ist das so, ich fühle mich drucklos, ich habe für mich
- 11:28Entscheidungen in meinem Leben getroffen in den letzten.
- 11:31Ich sag mal so 23 Jahren ja, die elementar wichtig war, die
- 11:37Schmerzen verursacht haben, massivste Schmerzen verursacht
- 11:40haben in der Retrospektive teilweise immer noch, aber ich
- 11:45sehe einfach was ich sag mal ganz blöd gesagt, was aus mir
- 11:48geworden ist, wieviel Ruhe ich in meinem Kopf habe, wieviel
- 11:52Ruhe ich in meinem Herzen habe, wie ich auch in der Lage bin
- 11:56wieder Emotionen zuzulassen und auch weiterzugeben.
- 12:01Und egal welche, selbst wenn ich wütend werde, bin ich trotzdem
- 12:05und das hört sich jetzt ein bisschen konträr an, aber bin
- 12:07ich trotzdem entspannt dabei? Ich darf über Dinge wütend sein,
- 12:11ja und mich fragen, was soll die Scheiße, aber ich gehe da
- 12:16reflektierter dran, ruhiger dran, ich gehe da besonnener
- 12:19dran als ich das vor ein 234 Jahren getan hätte, ich setze
- 12:24mich mit der Problematik anders auseinander.
- 12:28Wat heißt dat ganze Gesülze? Dann hier im Umkehrschluss?
- 12:32Ich hab überhaupt keine Zustände mehr. 0.
- 12:36Nada, Niente, nicht ein mein letzter Zustand ist.
- 12:43Puh ich glaub November letzten Jahres harter Träger mieser
- 12:50Träger passiert ja ungefähr und der war auch nur einen Tag.
- 12:57Danach war wieder gut. War auch ne harte Zeit, aber ich
- 13:03hab mir damals schon gesagt, ich ich möchte das so nicht, ich
- 13:06möchte das so nicht, also musste ich auf diese Situation, die
- 13:10mich in diesem Zustand geführt hat, musste ich ja quasi
- 13:13reagieren mit ich möchte das so nicht von mir aus, auch ich kann
- 13:18das so nicht und ich möchte das so nicht, dann hab ich es
- 13:21geändert so und das hat mich dann davor bewahrt in die
- 13:25nächsten Zustände zu kommen. Ganz grob runtergebrochen
- 13:29alleine nur das Mindsetting mal. Guckt mal Leute, euer Hirn kann
- 13:36nur das, was ihr ihm beibringt oder was andere ihm irgendwann
- 13:45mal beigebracht haben, sprich Jugend, Kindheit und so weiter
- 13:48und sofort Glaubenssätze ja. Das war zu der Zeit, wo ihr noch
- 13:53nicht in der Lage wart, euer Hirn so zu programmieren, wie es
- 13:56sein soll. Dafür sind Eltern da, die haben
- 13:58einen Erziehungsauftrag und sollten gefälligst dafür sorgen,
- 14:02dass euer Eure, ja eure Auffassung, euer Mindset
- 14:08dahingehend gerichtet ist, dass ihr durchs Leben kommt und dass
- 14:10ihr gutes Leben kommt. Machen jetzt nicht alle, weiß
- 14:13ich, also muss man irgendwann selber hergehen und alles neu
- 14:18strukturieren ist doof. Ist unnötig, ist aber so.
- 14:24Ist einfach so, ist nicht zu ändern.
- 14:29Wenn ich jetzt allerdings dabei bleibe und sage keine Ahnung,
- 14:34ich muss aber trotzdem, ich muss, ich muss, ich muss, werdet
- 14:37ihr im Leben kein oder nur bedingt weiter kommen oder kein
- 14:41Millimeter ist vielleicht übertrieben, aber ihr werdet nur
- 14:44bedingt weiter kommen, weil ihr einfach quasi immer wieder und.
- 14:49Wo so eine imaginäre Wand lauft, ihr lauft und lauft, ihr nehmt,
- 14:54anlaufe immer wieder. Bams kann sein, dass man die
- 14:57Wand immer mal so ein Stückchen bewegt, ich möchte, lässt aber
- 15:03zu, dass ich die Wand umgehe und da einfach dahinter gehe und
- 15:07dann weiter latsche so von wegen bis die nächste Wand kommt und
- 15:11das Problem möchte ich auch lösen.
- 15:13Oder ich möchte, dass das, dass das Schöne, was gerade da ist,
- 15:15dass es bleibt, also muss ich dafür auch irgendetwas tun, wozu
- 15:20ich in der Lage bin und was ich auch möchte, was mir gut tut.
- 15:25Der Super Nebeneffekt ist ganz einfach, ihr bringt eurem Gehirn
- 15:29bei, anders zu denken, Dinge anders wahrzunehmen, erlebt es
- 15:33anders aufzunehmen und ihr werdet dann die Dinge einfach
- 15:37auch positiver erleben. Ja, selbst in der größten
- 15:40Scheiße steckt immer was Gutes. So, wenn ich mir das da
- 15:43Rausziehe aus der größten Scheiße habe ich wieder was
- 15:45gelernt, versinke ich aber jedes Mal bis zum Hals in so einem
- 15:49Kackhaufen, dann werde ich immer in diesem Kackhaufen bleiben,
- 15:55ich weiß alles ein bisschen profan, alles ein bisschen so,
- 16:00so Mindset Coach mäßig, aber unterm Strich ist es einfach
- 16:04auch von Erfolg geprägt. Ja, genau wie ich jeden Abend
- 16:09ins Bett gehe und mir überlege, was war heute gut an diesem Tag
- 16:14oder freitags in meiner Instagram Gruppe, die ich da
- 16:17habe, stelle ich jeden Freitag die Frage, was war gut diese
- 16:19Woche, weil der Mensch und das Hirn kann nur Positives
- 16:25abspeichern, geht nicht anders, negatives kann das Hirn nicht
- 16:28abspeichern, negativ ist das was euch immer beschäftigt, ja und?
- 16:32Das kreist immer um euren Kopf rum, die negative Erinnerung,
- 16:35und so seht ihr, sind da, die sind aber nicht eingespeichert
- 16:38und gehen dann ins Vergessen, das Macht das Hirn nur mit
- 16:40positiven Dingen, also mit womit müssen wir uns immer
- 16:44beschäftigen, den ganzen Tag, eigentlich gedanklich mit
- 16:47negativen Dingen, in der in der Verarbeitung.
- 16:51Natürlich kann ich mich auf positive Dinge, positive Dinge
- 16:53freuen, die sind aber nur vermeintlich positiv, weil die
- 16:56ja rein technisch auch ins Negative umschlagen können.
- 16:59Ich freue mich auf irgendwann und es wird Scheiße.
- 17:01Gacke wieder ein negatives Erlebnis und es ist ein
- 17:05positives Erlebnis, wird es abgespeichert und ist erstmal
- 17:08vergessen, weil wer setzt sich schon tagsüber dahin und macht
- 17:12sich über positive Dinge Gedanken.
- 17:15Ich kenne keinen, das muss man aber und zwar mache ich das
- 17:20abends. Ey was war cool heute an dem Tag
- 17:23nichts Negatives ich ich ich stelle mein Hirn quasi und ich
- 17:28fordere mein Hirn heraus. An positive Dinge denken zu
- 17:32müssen, weil ich ihm keine Wahl lasse.
- 17:35Ich nehme ihn in den Schwitzkasten, diesen, diesen
- 17:37komischen Schädel hier oben, nehme ihn in den Schwitzkasten
- 17:40und sage ihm so, du denkst jetzt nur an Positives, was war heute
- 17:42positiv an dem Freitag zum Beispiel, was war in der
- 17:45vergangenen Woche positiv, die negativen Dinge, die Blende ich
- 17:50komplett aus, mit dem beschäftige ich mich ja schon
- 17:52genug, es ist selbe morgens früh wenn ich wach werde.
- 17:56Bevor ich mein Handy in der Hand nehme oder irgendwas mache,
- 17:59bevor ich hier mein Apropos Kaffee so bevor ich meinen
- 18:06ersten Kaffee trinke, habe ich darüber nachgedacht, was möchte
- 18:10ich heute Schönes. Klar gibt es Dinge, die ich
- 18:13muss, ich muss meine Termine einhalten, meine Coachings
- 18:16machen, aber selbst wenn ich das nicht kann, habe ich immer noch
- 18:20die Wahl zu sagen, ich möchte heute alles absagen, weil mir
- 18:24geht's nicht gut. Oder ich schaff das heute nicht,
- 18:27aber ich möchte das für mich und ich muss es nicht durchziehen
- 18:30und danach geht es mir noch schlechter, sondern ich kann das
- 18:33verlagern. So, jetzt kann jeder sagen, ja
- 18:35du kannst dir ja deine Termine aussuchen, ne, du kannst ja auch
- 18:37aussuchen zum Arzt zu gehen und nicht zur Arbeit zu gehen zum
- 18:39Beispiel, man hat immer eine Wahl, bei jedem Menschen sind
- 18:44die Voraussetzungen anders, aber man hat immer eine Wahl und wenn
- 18:50man diese, diese diese Wahl aus dem aus dem Grundsatz heraus,
- 18:54ich möchte nimmt. Dann hat man wahnsinnig viel
- 18:57gewonnen. Ich hoffe so der ein oder andere
- 19:00wird es einfach mal für sich ausprobieren.
- 19:02Ja, weil das ist ja ist ja kein Geheimnis, was ich hier bekannt
- 19:05gebe, so von wegen, das Macht der im Coaching ist bestimmt ne
- 19:08Methode, Nein ist es nicht, es ist bewiesen, dass wir unserem
- 19:13Kopf Dinge sagen und er wird sie umsetzen, negativ wie positiv,
- 19:18wenn ich mir jetzt tagelang erzähle, das Wetter ist scheiße.
- 19:23Dann wache ich dann irgendwie. Keine Ahnung irgendwann auf und
- 19:25es sind 31 Grad und das Wetter wirkt Scheiße.
- 19:27Für mich ist so, weil ich einfach die Assoziation dazu
- 19:31habe, weil ich sage, das ist kacke, so sag ich mir aber boah,
- 19:36das Wetter ist schön, auch wenn es regnet, das Wetter ist schön,
- 19:38das Wetter ist schön, das wird dann wird es irgendwann auch
- 19:41schön klar kalter nasser Regen ist jetzt nicht immer die
- 19:46unbedingt so toll, aber ich glaube ihr wisst worauf ich
- 19:49hinaus will na und? Ich habe ja dann die Wahl zu
- 19:52sagen, ist mir heute zu nass, ich möchte das nicht, ich möchte
- 19:55gar nicht nass werden, dann bleibe ich mit meinem Arsch zu
- 19:57Hause und wenn ich mir sage, Ach so eine kleine Abkühlung jetzt,
- 20:01jetzt wo es regnet, aber die möchte ich gerne haben, ja dann
- 20:03bewege ich meinen Arsch vor die Türe, das heißt nichts anderes
- 20:07als ich reagiere auf mein Ich möchte ich will aber heute in
- 20:13den Regen, ich mach die Tür auf, geh raus, just in diesem
- 20:17Augenblick hört dann auf zu regnen.
- 20:19Stehe ich da und stehe mir voll im Hals, weil ich will das doch,
- 20:23ich muss das doch machen, weil ich das will, aber trägt mich
- 20:28nicht, habe ich verloren, das fühlt sich an wie eine
- 20:30gottverdammte Niederlage. Ja, ich weiß, die Beispiele sind
- 20:34vielleicht ein bisschen weit hergeholt, ja, geh mal in die
- 20:38Partnerschaft, ich will heute Sexpartner, sagt nein, man fühlt
- 20:43sich abgewiesen, ich möchte heute Sex, Herr Partner will
- 20:48nicht. Dann ist der Fokus schon mal ein
- 20:50ganz anderer. Und dann sagst du dir so, ach
- 20:52weißt du, dann besorge ich es mir selbst und ich hatte Sex.
- 20:57Ich hoffe ihr wisst ich hoffe ihr wisst worauf ich damit
- 21:00hinaus will, dass einfach dieses Spektrum mit ich möchte ein ganz
- 21:04anderes wird, das ist eine banale Sache und das ändert auch
- 21:07nicht euer komplettes Leben, also nicht, dass ihr jetzt
- 21:10denkt, so wenn ich jetzt nur noch alles möchte, läuft mein
- 21:12Leben wie geschnitten Brot, das ist ja natürlich Bullshit, aber.
- 21:15Aber es ist wieder ein weiterer Teil, um euren euren Alltag
- 21:20quasi ein bisschen besser zu gestalten.
- 21:23Ein bisschen freundlicher, ein bisschen positiver zu gestalten.
- 21:26Da kommen noch ganz, ganz viele andere Dinge natürlich in
- 21:29Betracht, die dazu beitragen, ob mein Alltag positiv oder negativ
- 21:33ist. Da brauchen wir nicht drüber
- 21:34reden, das ist jetzt hier nicht die Offenbarung, aber es ist auf
- 21:40jeden Fall ein weiterer Step für jeden Einzelnen zu sagen.
- 21:45Bei euch entwickeln mich eine Stufe weiter.
- 21:48Seien wir ehrlich fertig werden werden wir nie bis zum letzten
- 21:52Atemzug lernen wir immer noch dazu, aber ich bin ein
- 21:56Verfechter davon zu sagen, ich möchte mein Leben so leben, dass
- 22:01ich am Ende des Tages sagen kann und zurückblicken kann und sagen
- 22:07kann so, ja, es war, es war geil.
- 22:09Es war geil, das glaube ich letztens schon mal in
- 22:11irgendeinem Podcast gesagt, glaube ich jedenfalls, in
- 22:13irgendeiner Folge die ersten, keine Ahnung, 40 Jahre, da ist
- 22:19viel Scheiße gelaufen, ah, jetzt habe ich so Gott will, habe ich
- 22:23noch mal die Hälfte vor mir oder ein bisschen weniger und wenn
- 22:28die cool wären, bin ich zufrieden.
- 22:29Ja, weil die ersten Jahre haben viel haben auch für dafür
- 22:34gesorgt, dass ich jetzt überhaupt so bin.
- 22:36Wer weiß, wie ich mich entwickelt hätte, wenn diese
- 22:39Jahre so nicht stattgefunden hätten, hätte, wenn und aber
- 22:41mache ich mir keine Gedanken drüber zu machen, ich brauche
- 22:43mir keine Gedanken über die Vergangenheit zu machen, ich
- 22:46kann sie nicht ändern, ich ich zum Beispiel bin jemand, der
- 22:50zieht negativ sowie positiv Dinge aus der Vergangenheit nur
- 22:53dann zu Rate, wenn ich sie brauche, wenn ich merke, ich
- 22:56lege gerade ein Verhaltensmuster an den Tag, das ist doch nicht
- 22:58OK, woher kommt das, dann brauche ich meine Vergangenheit
- 23:02und dann muss ich mich auch mit negativen Dingen beschäftigen.
- 23:06Kann aber auch vielleicht positive Dinge abrufen, die ich
- 23:09ja gespeichert habe. Ne, aber all das möchte ich.
- 23:13Ich kann das auch alles ignorieren und einfach sagen,
- 23:15weißt du wird es mir alles scheißegal.
- 23:17Aber ich glaube mit der Einstellung wird sich kein
- 23:21Mensch vom Fleck bewegen können, dann bleibt er immer da wo er
- 23:24ist, dann kommt er vielleicht in in zig Jahren eine Stufe weiter,
- 23:30aber unterm Strich ist sogar die Gefahr, dass man sich
- 23:32zurückentwickelt größer als das. Dass man sich nach vorne
- 23:36entwickelt, dass man mehr Dazulernt, mehr mehr Weisheiten
- 23:39fürs Leben findet, um um unterm Strich einfach auch ein
- 23:44Erfüllteres Leben zu haben. Wer damit zufrieden ist, so Gott
- 23:47will, bitte, soll er so leben. Ich kenne ein langjähriges
- 23:50Beispiel, da wird es so gemacht, und wenn das, wenn da
- 23:55Zufriedenheit herrscht, ist doch alles schön, dann das muss sich
- 23:59ja jeder für sich selbst eruieren, wissen whatever.
- 24:03Mein Anspruch ist es nicht. Meiner ist es nicht.
- 24:07Ich möchte nicht nur meine Heimatstadt sehen, sondern ich
- 24:11möchte alles sehen und ich versuche so viel zu schaffen,
- 24:14wie es geht, also jetzt im übertragenen Sinne, ich möchte
- 24:18nicht nur in mir bleiben und sagen, Boah, es ist alles so wie
- 24:20es ist. Das waren die anderen damals
- 24:22Schuld, die haben mich so gemacht, nee, ich will, dass
- 24:24sich das ändert, ich will einfach, dass es sich ändert,
- 24:28Punkt, wer ist dafür verantwortlich, dass es sich
- 24:32ändert? Wir selbst gehen wir auf falsche
- 24:35Wege. Natürlich gehen wir immer den
- 24:38korrekten, moralisch korrekten Weg auch anderen gegenüber,
- 24:41nein, tun wir nicht, wir machen alle Fehler, wir machen alle
- 24:45Dinge, die uns, die uns maximal belasten oder auch andere
- 24:51Menschen maximal belasten, das gehört leider dazu und die
- 24:54anderen Menschen geben euch das auch zurück, aber irgendwann
- 24:57finde ich, ist man an einem Punkt.
- 24:59Da will man diesen, diesen, diesen, diesen, diesen Salat da
- 25:02nicht mehr haben, sondern will eine klare Struktur haben.
- 25:05Du hör, ich möchte eigentlich nur noch Sachen machen, die ich
- 25:06möchte und da ist jeder für sich selbst verantwortlich und dann
- 25:11wird auch dieses ich tue anderen weh, viel viel weniger viel viel
- 25:15weniger man kommuniziert offener, man lebt offener, man
- 25:19man fühlt offener und ehrlicher, es hat ganz ganz viele Vorteile,
- 25:23nur wenn man 2 Wörter austauscht, ich möchte.
- 25:29Ich muss die beiden werden ausgetauscht, da passiert schon
- 25:33ne ganze Menge, eine ganze Menge und ich würde mir wünschen, dass
- 25:39sich der ein oder andere darüber mal Gedanken macht.
- 25:42Wie kann ich das auf mich selbst beziehen, wie kann ich es in
- 25:47meinen Alltag einbauen und wie kann ich, ich muss oder ich
- 25:51will, wie kann ich das ablegen, wenn ihr zugehört habt, wisst
- 25:56ihr wie es geht. Wenn ihr euch weiterentwickeln
- 25:59wollt, wisst ihr, wie es geht. In diesem Sinne, mein Name ist
- 26:03Sven aka Borderline und ich bin raus.