Latest / Felix Tierwelt / #48 Hunde schützen, statt shoppen!
Transcript
- Felix Tierwelt: du engagierst dich ja seit sehr vielen Jahren im Endeffekt für Hunde, beobachtest natürlich auch den internationalen Welpenhandel, kämpfst auch dementsprechend dagegen vor, sag ich mal so. Warum machst du das alles, obwohl es halt im Endeffekt sehr emotional ist und dich auch bestimmt auch hart trifft oder allgemein hart trifft? Wie sieht es da bei dir aus, Jana? Warum machst du das? Jana: Eine gute Frage, warum ich das alles tue, ich glaube, weil es ja auch wahnsinnig emotional belastend ist, oftmals viele Fälle, die einem wahnsinnig ans Herz gehen, bei denen Ich muss mit mir kämpfen, weil mit Schicksalen zu tun hat. Man weiß nicht, ob Tiere in den Situationen überleben, die man rausholen kann oder retten kann. Aber ich habe einen wahnsinnigen Gerechtigkeitssinn, von dem ich getrieben bin. Ich will was verändern. Ich sehe, dass ich in der Lage bin, mit den Aufdeckungen, mit der Arbeit, die ich jeden Tag mache, schon ein Teil davon zu sein. der vielleicht dazu beiträgt, dass wir irgendwann gar nicht mehr diesen kriminellen Handel mehr haben, dass wir einfach weniger Tierleid in der Welt haben und das ist ein wichtiges Ziel für mich. Felix Tierwelt: Hm, okay, also gar nicht so ohne. Im Endeffekt bist du voll mit Herzen dabei, wenn man es so mal ausdrückt. Jana: Ich glaube, sehr viel Herzen. Anders wird es nicht funktionieren, wenn ich auf meinen Kopf hören würde, der meistens ausgeschaltet ist in dieser Situation. Dann wird es nicht hinhauen. Das ist eine absolute Herzenssache. Es ist ja auch eine Arbeit, nicht von morgens neun bis 17 Uhr geht, sondern oftmals dann, wenn es um Recherchen geht, man noch mitten in der Nacht mit irgendwelchen kriminellen Händlern schreiben muss, damit man nicht aufliegt oder einfach auch ... Dieser Job kennt jetzt vielleicht nicht diese festen Zeiten, die man sonst so hat. Felix Tierwelt: Das glaube ich. Im Endeffekt kann man das nicht pauschalisieren. Da gehen wir gleich nachher noch mal drauf ein oder später in dem Falle. Für mich war mal wichtig, für alle, gerade hier zuschauen. Heute geht es ja mal ⁓ das Thema Tierschutz. Also auf Gut Deutsch, der Titel verrät es ja schon, nämlich Hundeschützen statt shoppen. Also was sozusagen hinter dem Welpenhandel und dem Tierschutz steckt. Und mit dir als Expertin, weil du bist ja da schon jahrelang involviert auf Gut Deutsch, kennst dich sehr gut aus, hast sehr viel Erfahrung gemacht. Jana: Ja. Felix Tierwelt: Und darum geht's mir auch nicht, dass wir hier irgendwie ein Bild repräsentieren, was gerade mal zwei, drei Wochen alt ist, sondern es geht wirklich ⁓ sehr viel Erfahrung, sehr viel ⁓ Leid, was du im Endeffekt durchlebt hast. Und das wollen wir einfach mitgeben, dass die Leute oder hier jeder, der gerade zuschaut und zuhört, ein bisschen Teil davon wird, ein bisschen was für sich mitnimmt, vielleicht auch dementsprechend ganz andere Ansichten hat in Bezug auf Tierwohl. Und das ist mir ganz, ganz wichtig. Pass auf. Im Endeffekt, erste Frage an dich. Wie hatten das alles bei dir überhaupt begonnen? Jana: Mmh. Felix Tierwelt: sozusagen, dass du für dich entschieden hast, das Thema Tierschutz ist nicht nur so ein Hobby für dich, sondern einfach mehr. Das ist sozusagen deine Berufung in Anführungszeichen. Wie kam es dazu oder wie hat es das sozusagen angefangen? Jana: Mmh. Tiere begleiten mich mein ganzes Leben schon. Ich bin jetzt nicht irgendwo auf einem Bauernhof aufgewachsen, aber wir hatten einfach immer Tiere ⁓ uns. Ich hatte immer Tiere, ⁓ die ich mich gekümmert habe, irgendwelche zugelaufenen Katzen, habe bei der Katzenhilfe mich engagiert, habe Eichhörnchen großgezogen und so. Das war alles noch so ein bisschen in meiner Jugendzeit. Hatte aber schon von Kindesbein an irgendwie das Gefühl, ich will Tieren helfen. Bin auch sehr früh Vegetarierin geworden und so. Und irgendwann wurde klar, eigentlich den Job, den ich machen will. Ich wollte eigentlich Matierärztin werden, das Abi war Medium. Ich hatte nicht den 1,0 Durchschnitt und habe dann beschlossen, okay, die Tierarztin-Karriere, überspringe ich und bin dann über Umwege bei einer Tierarztpraxis gelandet und habe dann, also habe mich schon entschieden dafür, ich will irgendwie was machen, was sinnvoll ist. Tieren helfen war einfach schon immer mein Ding. Ich dann bei dieser Tierarztpraxis angefangen, da noch eine Ausbildung gemacht und habe da über mehrere Jahre gearbeitet. Und bin dann auch über einen glücklichen Zufall bei PETA gelandet. PETA kannte ich schon von Kindesbein an, weil ich da immer wieder Petitionen in der Schule verteilt habe, Unterschriften, Aktionen und so was gemacht habe. Und habe da diese Stelle gefunden für tierische Mitbewohner. Das ist bei uns der ganze Haus- und Heimtierbereich. den es abdeckt. Und da war für mich schnell klar, irgendwie, hab so viel Missstände gesehen, so viel was schief läuft in der Tierarztpraxis. Vielleicht hab ich hier die Möglichkeit, das Ganze so ein bisschen noch mehr an der Wurzel zu packen und hab mich dann auf die Stelle beworben und seitdem mach ich das hauptberuflich, acht Jahre mittlerweile schon, dass ich dabei bin. Wir haben noch ein Tierschutzprojekt, was mir sehr am Herzen liegt in Rumänien, wo wir einfach nachhaltigen Tierschutz betreiben. Das heißt, da kann ich auch so bisschen mein Tierarztpraxiswissen noch mitnehmen und Hab dann noch ein Fernstudium als Tierpsychologin gemacht mit dem Schwerpunkthund. Das heißt, ich hab alles, was das Thema Rund so ein bisschen oder Ehe einfach auch Kleintiere betrifft, ziemlich gut abgedeckt. Und es begleitet mich so mit mein Leben lang. Die Frage war, seit wann ich das mache, eigentlich schon immer irgendwie mich für Tiere einzusetzen, aber beruflich eben jetzt dann ganz fix und fest seit fast 15 Jahren. Und bei Peter seit acht. Felix Tierwelt: Arzt ist schon echt krass. Vor allem, wenn man mal so sagt, hast klein angefangen, wolltest du es immer mal machen, dann Tierärztin werden, dann hat das abwechen nicht gereicht, blablabla. Man kennt es ja, meistens ist es ja so, dass es dann doch nicht recht schuldig ist oder weiß Gott wie. Aber du hast einen Weg gefunden, du bist ja auch in dem Falle Tierpsychologin, so darf man das ja nennen. Und hast ja auch sehr viel hinter dir. Und das finde ich halt cool, weil im Endeffekt, das muss man einfach sagen, man wird nicht reich an durch die Ausbildung an sich oder durch Studium und sonst was, sondern anhand der Erfahrung, anhand der praktischen Erfahrungen. Das ist halt der Punkt, wo ich hinaus will. Du hast gerade PETA genannt. Für alle, gerade zuschauen und zuhören. Was bedeutet das überhaupt? Jana: Genau. PETA ist die größte Tierschutzorganisation, die sich für die Rechte für alle Tiere einsetzt hier in Deutschland. Unser Fokus ist eben nicht nur zu sagen, wir setzen uns für Hunde und Katzen ein, die ⁓ schon eine relativ große Lobby haben, sondern wir setzen uns auch für die Tiere ein in der Bekleidungsindustrie, in Zoos, in Zirkussen, die Tiere, die in Tierversuchslaboren leiden. Das heißt für uns ist wichtig, jedes Tier hat dieses eine Leben. für dieses eine Leben sollte gekämpft werden. Ich bin aber bei uns, bei PETA, den Bereich tierische Mitbewohner zuständig, setze mich somit für den ganzen Haustierbereich ein. Oftmals arbeite ich mit Meldungen, die mich erreichen. Wisseblower-Meldungen bekommen wir etwa 5.000 im Jahr, dass sich Menschen bei uns melden und sagen, ich habe Tierquälerei beobachtet. Da ist sehr viel natürlich auch aus dem Bereich Haustierhaltung. weil natürlich da viele Menschen viel mitbekommen und eben auch oftmals dann das ganze Dokumentieren, Filmen oder Videos, Fotos davon machen. Und das sind dann die Fälle, denen ich mich viel beschäftige, einfach auch oftmals sehr schwierige, traurige Fälle, wo klar ist, Mensch, da muss ganz, schnell gehandelt werden, wo Tiere wirklich in Not sind. Felix Tierwelt: Das finde ich krass, weil meistens wissen die Leute ja gar nicht, dass im Inland, ich sage mal jetzt in Deutschland, so ein großer Bedarf ist. Also dass da so viel passiert, wenn du vor allem sagst 5.000 Fälle, das ist schon, das Jahr hat ja nur 365 Tage, manchmal weniger, manchmal mehr, das kommt immer drauf an. Und das ist halt so der Aspekt dabei, das ist schon heftig. Wenn wir das mal so betrachten, du 5.000 Fälle, die da so eingehen. Jana: Hmm. Mhm. Mmh. Felix Tierwelt: Gab es da einen gewissen Moment oder einen gewissen Fall, der dich besonders geprägt hat, der wirklich so heftig war, den du hier schildern möchtest oder bist du da so emotional geschlossen? Jana: Ja. Ne, das ist vielleicht manchmal auch schwierig. Wahrscheinlich müsste ich noch mehr emotional geschlossener sein. Aber ich lasse natürlich viele Fälle an mich ran oder Fälle, die wahnsinnig krass sind, wo ich merke, okay, hier müssen wir ganz, schnell was tun. Und zum Glück habe ich noch zwei Kollegen, die auch diese Whistleblower-Fälle so bisschen, die bearbeiten, die hauptberufliche und die... tierischen Mitbewohnerfälle landen dann quasi bei mir. Das heißt, ich muss mich nicht ⁓ 5000 Fälle kümmern, das würde ich gar nicht schaffen. Aber ein Fall, der mir wahnsinnig in Erinnerung geblieben ist, ist gar nicht lange her, ist vor ein paar Wochen erst passiert. Da kam eine Meldung rein, es war erst mal ein Video von einem Huskywelpen, der ganz, ganz schlimm misshandelt worden ist. Und da war für mich schnell klar, okay, wir müssen uns rausfinden. ist der Hund noch in dieser Haltung. Es war eine Frau, die ihn misshandelt hat und das eben auch immer auf Videos festgehalten hat. Das Ganze dann gepostet hat auf ihren Social Media Kanälen, stellte sich dann raus. Aber für mich war erstmal nur wichtig, wo ist dieser Hund? Ist es in Deutschland? Ist es im Ausland? Ausland macht es dann natürlich noch mal viel, schwieriger, einen Fall auch zu verfolgen. War aber dann tatsächlich ein Fall in Deutschland und dann Ich habe abends, dadurch dass der Fall so krass war, direkt auch mit der Polizei Kontakt aufgenommen. konnten vororten, dass die Person sich vermutlich in Berlin aufhält und so weiter. Und habe dann mit BKA irgendwann und Veterinärbehörde. nur noch Kontakt gehabt die ganze Woche und es hat vier Tage gedauert bis wir es geschafft haben. hatten Suchtrupps, wo wir gedacht haben, okay in diesem Wohnblock irgendwo muss diese Frau sein. Wir wussten wie es von außen aussieht. Wir hatten ein bisschen Infos von der Wohnung. Das heißt, war wirklich wie so immer kleine Puzzleteile, die dazukamen und dann nach vier Tagen ist es mir gemeinsam mit einer bekannten die mich viel bei solchen Fällen unterstützt, gelungen, dann rauszufinden, wo ist dieser Hund. wir haben eine Adresse bekommen. Das BKA ist sofort dort losgefahren und hat tatsächlich dann diesen Hund gefunden. Und da war für mich so klar, der war für mich dieser Fall so emotional, weil ich so das Gefühl hatte, ich weiß, der Hund ist noch da, es kommen immer neue Videos auf, sie postet immer wieder was. immer wieder diese Gefahr, dass der Hund vielleicht im nächsten Video dann tot ist. Und das war so ein massiver Wettlauf einfach gegen die Zeit. Felix Tierwelt: Das klingt wie so einem Krimi, weißt du? Das ist schon heftig, Und das nimmt natürlich auch einen mit. Aber weiß man denn, warum das Menschen überhaupt dann machen? Also hat man dann rausbekommen, warum diese Frau das unbedingt dann auch macht? da muss man schon, denke ich zumindest, psychologisch so ein echt weit abgedriftet sein von Gut und Böse. Jana: Hmm. extrem. Also natürlich ist es ja oftmals so, dass von den Menschen auch andere Gefahren ausgehen. Wir wissen ja auch, dass wenn wir uns jetzt irgendwie Serientäter anschauen, Serienmörder anschauen, dass sie oftmals eine Vergangenheit hatten, bei denen Tiere zuerst gequält worden sind und die dann irgendwann auf Menschen übergehen. Von dem her müssen wir auf jeden Fall davon ausgehen, dass da natürlich auch psychische Erkrankungen vielleicht im Hintergrund stehen. In dem Fall mit dieser Frau war es so, dass sie unter einem massiven Drogen- und Alkohol-Einfluss stand. Sie hatte sicherlich keine einfache Vergangenheit, was einem niemals den Grund geben sollte, mit Tieren umzugehen. Aber wir haben rausgefunden, sie Jahr zuvor vermisst gemeldet gewesen, wurde gesucht in Polen und so weiter. Da waren viele Punkte, wo ich schon gedacht hab, mit ihr kann vielleicht was nicht stimmen, was meine große Hoffnung in so Fall ist, wo ich nicht mit drin steck. dass mit den Menschen dann was passiert, dass sie natürlich irgendwie mitgenommen werden von der Polizei oder dass dann eben da auch was passiert. Aber das große Problem häufig ist ja, dass rechtlich wenig, teilweise auch gar nicht gegen Tierquälter vorgegangen wird oder eben auch nicht ausreichend, ⁓ sie zu stoppen aus meiner Sicht. Und das ist meine große Sorge natürlich auch in dem Fall gewesen. Felix Tierwelt: Das fand ich nämlich so krass. hab letztens, ich weiß nicht wo ich das gesehen hab, auf Social Media, Dank, man bekommt ja vieles mit. Hab ich nur das irgendwie gesehen, dass da auch irgendjemanden, glaub ich Katze oder Hunde oder so was im Keller gehalten hat und dann Massenzucht betrieben hat und richtig heftig und so was. Und dann war es am Ende, glaub ich, nur eine Geldstrafe und eine Bewährung oder so was, wo ich mir manchmal denke, das ist im Endeffekt ein Lebewesen, wo man einfach wirklich sagt, wenn du da ein Tier oder allgemein ein Lebewesen was, ich sag mal, antust ... Jana: Mmh. Hmm. Felix Tierwelt: sollte es ja schon eigentlich höher bestraft werden. Weil das ist schon krass, weil im Endeffekt fehlt es ja nicht weit, in Anführungszeichen, wenn derjenige dann noch noch drastischer Weise kommt, dann geht er irgendwann an den Menschen ran. Und das ist, finde ich, schon krass und auch schon heftig. Weil du es ja gerade so bisschen Einblick gegeben hast in deine Story. Wie gehst du denn dann überhaupt damit ⁓ Weil im Endeffekt hast du ja sehr viel mit Leid zu tun. Auch, ich denke mal, du bist auch emotional mit drin. Jana: Hmm. Ja. Ja. Felix Tierwelt: haut einen wahrscheinlich auch schnell mal aus der Schiene so bisschen raus. Wie machst du das? Weil ich sag mal so, jeder ist da anders benetzt oder bestärkt von seinen Emotionen und das haut dann schon einmal raus. Oder wie machst du das? Jana: Hmm. Mhm. Tatsächlich nehmen mich viele Fälle sehr emotional mit. gibt es mir vielleicht auch teilweise einen Push, mich noch mehr rein zu hängen oder einfach noch tiefer zu recherchieren oder eben dann nicht ⁓ 17 Uhr mein Laptop auszumachen und mich zurückzulehnen. ja, also natürlich gehen die Fälle einem ans Herz. Die lassen einen teilweise nicht mehr los. Natürlich auch Bilder, die ich über diese Zeit gesehen habe, jetzt seitdem ich bei PETA bin oder auch ich mache für VOX auch Tierschutzdetektiven Geschichten noch als zweiten Job, dass ich natürlich in Situationen drin war, die mir so ans Herz gegangen sind oder auch in Rumänien in der Tötungsstation zu stehen, Tiere zu sehen, von denen du weißt, die kommen hier nicht lebendig raus. Das sind natürlich Fälle, ich da kannst du nicht abschalten. Ich glaube keinen. Kein normaler Mensch kann da abschalten. Aber es ist trotzdem meine Pflicht, zu sein, zu helfen, zu versuchen, zu vielen wie möglich zu helfen. Und eben versuchen auch, wie jetzt mit dir hier drüber zu sprechen. Weil es einfach so wichtig ist, dass viele Menschen davon erfahren, dass Menschen vielleicht dann doch keine Tiere kaufen. Nicht zum Züchtern, nicht ins Online-Portal irgendwie gehen, sondern einfach dann mal beim Tierheim vorbeischauen oder im Tierschutz gucken, weil da so viele wirklich tolle Hunde auch sitzen. Felix Tierwelt: Da hast du recht, da hast du eine gute Überleitung gebracht. Man merkt wirklich, machst das mit Herz und Leib, man ja immer so, oder Herz und Seele oder sowas in die Richtung, weißt du, was ich meine? Oder jeder, gerade zuschaut und zuschaut, weiß, was ich Im Endeffekt stießt du ja voll dahinter und das merkt man bei dir. Ich glaube, sonst würde man das auch nicht aushalten. Sonst würde man schnell einfach sich zurückziehen, in emotionales Loch fallen und vielleicht doch wieder einen anderen Job auswählen. Weil das ist, was du siehst, ist halt eine aufgedeutschte, nackte Wahrheit und die tut man. Jana: Alles. Mit allem. Mhm. Mmh. Hm. Hm. Felix Tierwelt: am heftigsten weh, weil du es ja gerade angesprochen hast. Statt Hunde zu shoppen, lieber mal in Richtung Tierschutz oder Tierheim oder Sonstiges mal zu gucken. Wie meinst du denn das genau? Also was möchtest du denn hier den Zuschauern und Zuhörern ein bisschen mitgeben, bevor man, sagen wir mal, die Auswahl trifft, beispielsweise sich einen weiteren Hund zu shoppen? Was würdest du da raten oder warum siehst du das empfehlenswert, dass man eher Richtung Tierschutz oder Tierheim geht? Jana: Mhm. Ich glaube, Wichtigste ist natürlich zum einen, wissen, es gibt unfassbar viele Tiere im Tierschutz, ihn zu Hause suchen, die schon auf der Welt sind, die teilweise auch wirklich aus traurigen Situationen kommen, teilweise aber auch einfach eine Privatabgabe sind von Menschen, die, weiß ich nicht, keine Ahnung, eine Allergie haben oder sonst was. Es sind jetzt nicht alles Hunde mit einer wahnsinnig schlimmen Vergangenheit. Das ist mir auch immer wichtig zu sagen, weil ich glaube, diese Lanze müssen wir so bisschen brechen, dass im Tierschutz, im Tierheim nur traurige Tiere sitzen. Da gibt es ganz viele Hunde, keine besonders schlimme Vergangenheit haben, die da genauso warten wie die Tiere, die vielleicht aus einer Tötungsstation befreit worden sind und die es natürlich auch verdient haben, zu Hause zu finden. Was muss ich als Mensch mitbringen? Ich glaube, als Mensch ist es unfassbar wichtig, sich von dem Gedanken frei zu machen, ich möchte spontan irgendwas haben. Das erleben wir. heutzutage will jeder, der sich jetzt in den Kopf setzt, will heute ein paar Schuhe, die finde ich im Internet und die kaufe ich dann auch schnell im Internet und ich glaube, das ist das größte Problem unserer Zeit, was den Handel auch mit Tieren betrifft, einfach auch die Möglichkeit, noch Tiere online zu shoppen, dass ich oft mal schneller an Welpen komme als an ein Schuhe. Die paar Schuhe werden mir am nächsten Tag geliefert, den Hund kann ich, wenn es... gut für mich, vielleicht für den Hund läuft, direkt an dem Tag noch irgendwo abholen. Und das sind eben oftmals Tiere, die von ein Mehreraffarmen kommen, aus wirklich kriminellen Zuchten, wo wahnsinnig viel Geld mit verdient wird. Und das wäre mein größter Wunsch, dass so was natürlich in Deutschland einfach nicht mehr möglich ist, dass wir dringend den Handel mit Tieren online einschränken, bestmöglich verbieten. Ich glaube, so könnte man das Ganze stoppen. Deswegen mein Wunsch geht ins Tierheim zum Tierschutz. und nehmt euch einfach die Zeit, Tiere kennenzulernen. Es sollte keine spontane Aktion sein. Das ist ja eine Entscheidung, die ich für viele, viele Jahre mache. 10, 15, 20 Jahre, wenn es gut läuft, sich auch so ein Zusammenleben einzulassen. Da sollte es die Möglichkeit geben, dass ich natürlich das Tier kennenlerne, aber das Tier auch sich für mich entscheiden kann. Das sind ja beide Seiten, bei denen es irgendwie metschen muss. Und das finde ich eine schöne Sache, dass ich im Tierschutz einfach die Möglichkeit habe. ein Tier kennenzulernen, dass ich hier einfach mit einem Hund beispielsweise spazieren gehen kann öfters, mich mal zu dem Inzwinger reinsetzen kann oder bei einer Katze mich ins Katzenhaus setze und gucke mit wem passt denn meine Connection vielleicht einfach auch ganz gut und wer findet mich ganz nett und das ist für mich so ein extrem wichtiger Wunsch einfach, dass wir uns frei machen von diesem ganzen Spontan, alles muss schnell funktionieren, es funktioniert nicht schnell. sich auf eine gute Verbindung einzulassen. kann klappen, aber in vielen Fällen klappt es einfach auch nicht. Felix Tierwelt: Ich finde, du hast einige wichtige Sachen gesagt, auch wirklich tiefgreifende, weil im Endeffekt, ich habe auch einen weiteren Podcast schon mal aufgenommen, eine andere Folge, könnt ihr gerne mal reinschauen mit Marcel Combet. Das ist ein sehr, sehr bekannter Hundetrainer von früher noch, war auch viel Fernsehen aktiv gewesen, überall und tut auch sehr, sehr viel integrieren bei Tierheimen, also auch Tierschutz und sowas. Und er sagt, Endeffekt, wenn man zum, ja, das muss man einfach auch so ausdrücken, zum Züchter geht, dann kauft man die Katze im Sack. Man weiß nicht, was daraus passiert. Jana: Hm. Felix Tierwelt: Wenn man da halt ins Tierheim geht, dem Falle, wie du es ja perfekt beschreibst, entweder man setzt sich ins Katzenhaus oder wenn man sich halt einen Hund holt, darum geht es ja hier in dieser Folge, man kann erst mal den Vierbeiner erleben, wie er so ist. Und man kann sich so bisschen annähern. Und das ist ja das Wichtigste, man kauft nicht die Katze im Sack, sondern kommt da Schritt für Schritt näher und weiß halt dann, der Kangal zum Beispiel, das ist nicht so mein Ding, sondern es wird lieber der kleine Chihuahua. Auf gut Deutsch. Jana: Ja total. Felix Tierwelt: Das macht viel aus, ich zum Beispiel meinem Bereich der Ernährung, ich begleite sehr viele Hundebesitzer und ich sehe immer mehr, das muss ich leider sagen, auch wenn ich von einer Züchterfamilie komme. Wir haben früher Rhodesian Ridgebacks gezüchtet, aber sehr gezielt und sehr wenige immer, auch zum Wohle der Tiere. Der Punkt ist halt leider, durch diese Überzüchtung werden die Hunde immer sensibler. Also man glaubt das nicht. Aber was ich immer wieder erlebe, wie Welpen so sensibel sind in dieser Anfangszeit, haben Stämmer eine Gastritis oder andere Organbeschwerden. Und das ist halt so der Punkt, wo ich sage, überlegt euch dreifach, was ihr machen wollt. Und wenn ihr wirklich dementsprechend einem Tier ein Wohl schenken wollt, schaut erstmal beim Tierheim vorbei. Und wenn wirklich alle Stricke reißen und man sagt, man kommt wirklich da nicht zurecht, dann kann man gucken. Aber ich glaube, der Punkt ist immer erste Station, Tierheim oder Tierschutz. Jana: Mmh. Hm. Felix Tierwelt: Und dann, wie du auch sagst, manche haben ja gar nicht so ein großes Leid oder ein großes Trauma oder so was. Die sind einfach schon glücklich darüber, dass jemand da ist. Weil das Problem ist, so sehe ich das, ich weiß nicht, wie du das siehst, leider heutzutage, aufgrund hier von Social Media und den ganzen Bums, muss man ja einfach so ausdrücken, ist diese Vereinsamung immer größer geworden. Keiner ist mehr bereit, Partnerschaften, Beziehungen einzugehen. Und was passiert? Jeder ist irgendwo alleine. Jana: Total traurige Welt, vor allem natürlich für all die Lebewesen. Man muss da gucken, irgendwie schnell bindet sich auch ein Hund an uns Menschen. Wie krass, das finde ich jedes Mal beeindruckend, wie krass. Felix Tierwelt: holt sich natürlich einen Vierbeiner. Man hat es bei Corona gemerkt, dann haben sie alle geschoppt ohne Ende, sich einen Vierbeiner geholt und dann nach Corona haben sie wieder alle abgegeben. Und das ist halt schon eine traurige Welt und das ist so, ich weiß nicht, wie siehst du denn das? wie die Menschen sich von verändert haben. Jana: die sich anpassen können, also diese Anpassungsfähigkeit von Hunden in den unterschiedlichsten Situationen. hab meine Hündin, kommt aus einer Tötungsstation, die saß vor mir zitternd auf dem Boden. Kein Mensch wusste natürlich auch, wo kommt sie her und so. Und dann kommt die plötzlich mit mir in so ein völlig normales, also mein Leben medium normal, aber sitzt sie plötzlich mit mir in meinem Leben. Und es ist so, als wären wir noch nie. Voneinander getrennt gewesen, als wäre die mit mir groß geworden. das ist doch krass, wenn ich mir vorstelle, ich als Mensch würde in ein komplett gegenteiliges Leben reingeschmissen werden. Wie schnell hätte ich die Möglichkeit, da mit der Situation zurechtzufinden? Vermutlich nicht so schnell. Und da sind Hunde wirklich extreme Meister drin. das beeindruckt mich. Und da denke ich immer, wenn Menschen... Ich erlebe es immer wieder, weil ich ja auch viel in Tierheimen unterwegs bin hier in Deutschland. dann kriegt man durch Zufall eine Privatabgabe oftmals mit. Ich hatte es neulich in einem Tierheim, wo ich noch gewartet habe auf eine Mitarbeiterin und da kamen zwei Frauen rein mit einem kleinen schwarzen Hund, der wohl sechs Jahre bei ihnen gelebt hat und plötzlich sollte dieser Hund weg. Und was das für dieses Tier bedeutet, also was für ein krasser Cut, was für ein Trauma da auch entstehen kann, das ... hat mich wahnsinnig mitgenommen. fand das ganz, ganz schlimm zu erleben, mitzuerleben, auch wie der Hund da stand, der ja überhaupt nicht weiß, was da mit ihm passiert, und zack, wird er abgegeben. Und wie viele Tiere gibt's, die dann auch hier in Deutschland nicht nur in Tierheimen abgegeben werden, da sind sie wenigstens dann in guten Händen, sondern vielleicht auch ausgesetzt werden, die Menschen sich irgendwie entledigen, dieser Tiere oder die dann irgendwie ... in irgendwelche Haushalten verkümmern, weil die Menschen dann doch plötzlich merken, Mensch, das packe ich nicht mehr. Gerade weil du es angesprochen hast mit Corona in der Zeit, wie voll waren die Internetportale mit Hunden, die so ein Jahr dann plötzlich alt waren, die alle nicht sozialisiert waren, die noch nie in einer Hundeschule waren, weil natürlich während Corona hat das alles nicht irgendwie so stattgefunden, die nicht viele Menschenkontakte kannten, die einfach natürlich Probleme hatten. Aber das liegt ja in unserer Hand. Und auch gerade wenn ich einen Hund großziehe. oder auch einen Hund von klein auf habe, dann ist es meine Verantwortung, dem Hund eben auch die Umwelt kennenzulernen. Felix Tierwelt: Und vor allem, du sprichst es an, viele unterschätzen das. Viele denken einfach, ich hole mir mal ein Hund und bliblabla blöd. Aber es gehört halt ein bisschen mehr dazu. Das ist so der Aspekt, was würdest du jemandem raten, wenn jemand sich Beispiel ein Hund aus einem Tierschutz oder schräg schräg Tierheim holen möchte, oder sich darauf einlassen möchte in dem Falle, was müsste der mitbringen? Jana: Ich glaube, wichtig ist es, die Grundvoraussetzungen abzuchecken. Ist meine ganze Familie damit einverstanden? Stehen wir alle hinter der Entscheidung, was passiert, wenn ich krank werde? Wenn wir in Urlaub fahren, ich das Tier mitnehmen? Machen wir viele Reisen, weit weggehen? Wer kann sich kümmern? Ist es meinem Mietvertrag geklärt? Darf ich ein Tier bei mir zu Hause halten? Hab ich natürlich, und das ist auch wichtig, die finanziellen Möglichkeiten auch. mich ⁓ ein Tier zu kümmern, auch wenn es krank wird. Du weißt es ja selber auch sehr gut, können ja Krankheiten entstehen, die wahnsinnig teuer sind, lassen einen Unfall passieren. Es muss aber auch nicht immer ein Unfall sein, es kann auch einfach irgendeine blöde Kleinigkeit sein, die mir zu Hause passiert und der Hund braucht eine intensive medizinische Versorgung. Ich kenne es nach Hause Tierarztpraxis. Und dann sind es Kosten, die teilweise sind wie ein Kleinwagen. Da muss ich mir natürlich vorher extrem viele Gedanken machen. Und natürlich ist es ein großer Zeitfaktor. ich irgendwie auch dafür bereit, jeden Tag zu nutzen, die ich davor vielleicht für mich selbst genutzt habe und mein Leben umzustellen? Ich glaube, das ist wichtig. Und das sind natürlich auch Fragen, die ich klären kann oder gerade auch das Zeit- oder auch das Kennenlernen und so weiter, wenn ich mich vielleicht auch in einem Tierheim, bei einem Tierschutzverein umhör, mit den Menschen dort vor Ort spreche. Wenn ich da offene Fragen habe, das finde ich immer so schön, dann werden die geklärt und dann stehe ich nicht allein da. Oder wenn ich ein Problem habe, habe ich einen Ansprechpartner und das habe ich ihm häufig. Auf der anderen Seite nicht, wenn ich online kaufe. Felix Tierwelt: Also ich fasse das mal zusammen auf Deutsch, derjenige sollte einen gewissen Geldbeutel mitbringen, dass man sich das auch leisten kann. Das ist ja immer der Hauptpunkt. Es fängt ja nicht nur an bei wenn mal wenn was wäre, sondern es ist ja schon die Ernährung. Das ist ja schon kostenintensiv. Man kriegt ja noch die Steuer, dann kommt vielleicht noch eine Fisssicherung obendrauf, blablabla. Und dann kommen noch ganz viele Zubehörsachen drauf, wo man einfach mal sagt, man möchte seiner Fellrakete was Gutes tun, in Anführungszeichen. Weil das Herz ist ja auch immer mit dabei. Es ist ja im Endeffekt ein Familienmitglied. Jana: Hm. Felix Tierwelt: Natürlich hat man auch den Aspekt, wie du gesagt hast, Zeit. Also wenn man natürlich nur von Termin zu Termin, ich sag mal rennt oder sehr unter Stress leidet und nicht die Zeit findet dafür, dann bringt das auch nichts, weil ich habe auch eine weitere sehr interessante Folge gemacht mit einer Tiertelepatin und sie sagt immer wieder, Hunde spiegeln uns und die können das perfekt. So und Hunde nehmen das natürlich auf. Wenn wir extrem gestresst sind, sind die Hunde auch so und das löst natürlich auch wieder Probleme aus. Jana: Hmm. Das ist ein ein ein bisschen ein bisschen ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein ein Felix Tierwelt: Und das ist so ein Geben und Nehmen. Man muss da so ein bisschen das finden. Und was du halt aussagst, das finde ich umso spannender. Viele denken gar nicht dran. Die meisten wohnen halt zur Miete und haben halt kein Eigentum. Und da geht es schnell mal so, dass der für Mieter sagt, nö, ich will nicht. Und dann hast du dir einen Hund zugelegt und dann darfst du nicht. Und dann stehst du dann da. Und das ist immer so eine Kacksituation. Und das muss ich auch immer wieder sagen, weil viele vergessen das. Man kann nicht mehr so einfach reisen wie damals, früher. Das ist einfach ein bisschen komplexer. Man kriegt trotzdem alles hin. Jana: Ja, das macht mit Hund auch viel mehr Spaß. Felix Tierwelt: Aber es ist halt... Sehr gut, gute Kompromisse. Aber es ist halt, man ist halt trotzdem eingeschränkt. Man hat eine gewisse Verantwortung und die ist halt nicht einfach wegzudenken und vor allem halt auch, wie du sagst, wenn dann mal, keine Ahnung, ich sag mal, die Zahn-OP ist dran oder sonst was, gehen ein paar tausend Euro Flöten. Und das ist eine coole Überleitung, eine kleine Eigenwerbung. Vielleicht hast es mitbekommen oder nicht. Ich habe eine eigene App rausgebracht, heißt Wufio. So sieht das Ganze aus für alle, die das noch nicht gesehen haben. Da könnt ihr alle eure Fragen stellen und kriegt individuell für ein Vierbeiner Antworten. Das gibt es weltweit nicht, das habe ich selber auf die Beine gestellt. Und was ich damit sagen will, weil wegen diesen hohen Kosten, weil ich will das überleiten, wir machen einmal im Monat ein Gewinnspiel, wo einer von allen Usern in der App per Zufall gezogen wird und wir übernehmen die Tierarztrechnung aktuell bis maximal 2000 Euro. Das für November, da war eine mit dabei mit knapp 200 Euro, die hatte so eine... Jana: Ja, das ist so. Felix Tierwelt: Nachuntersuchung von der Zahn-Hoppi und da wollen wir einfach was zurückgeben. Also falls jemand das haben möchte, einfach wofür gucken oder kommentieren unter dem Video auf YouTube oder sonst wo gucken, dann findet ihr auf jeden Fall. Pass auf, wir machen weiter, weil du hast vorhin das ganz spannende gesagt, ähm, bezüglich Vox. Also du bist ja da sozusagen als, ich sag, drückst mal aus, Tierschutzdetektiven tätig. Ist das richtig so? Sehr gut. Ähm, wie kam es dazu, dass du überhaupt ins Fernsehen kamst? Weil das ist ja auch wieder was Besonderes. Jana: Es kam dazu, dass ich 2019 meinen ersten Fall hatte, der sicherlich auch einer meiner spektakulärsten Aufdeckungen war. Damals ging es ⁓ eine Dobermann-Händlerin, die selber den Hunden, also hier in Deutschland ist ja verboten das Kopieren von Körperteilen Gott sei Dank schon seit längeren, ich glaube über 20 Jahren mittlerweile, Felix Tierwelt: Und was machst du da genau? Jana: und die hat es in ihren eigenen vier Wänden betrieben. Das heißt, sie hat Welpen gezüchtet, auch in ihrem Keller. Das ist auch ganz spannend, weil du es ja vorher auch angesprochen hast. Und ich habe mich da so ein bisschen an die rangehängt damals und habe dann jegliche Informationen gesammelt. Final war es dann so, dass wir wussten, okay, an dem Tag werden die Ohren abgeschnitten. Da kommt eine Tierärztin aus Serbien extra angereist. Wir haben die nachts noch, haben da wirklich irgendwie standen da versteckt ⁓ die Ecke, da bisschen mitbeobachtet, da wurden dann noch Hunde ausgeladen und so, weil die natürlich noch mehr Hunde verkauft hat, auch aus dem Ausland dann eben und am nächsten Morgen ging es dann rein. Gemeinsam mit der Polizei, sind mit dem Rambock da rein, haben da wirklich so schwarz maskiert, die Hunde da rausgetragen und das war mein erster Fall für Hund, Katze, Maus, für Box, für das Format, für das ich das mache. Dann war klar, Mensch, es gibt so viele Fälle, eigentlich irgendwie an die Öffentlichkeit sollten. Und das ist einfach eine schöne Möglichkeit zu zeigen, hey, wir decken was auf, wir retten Tiere aus unterschiedlichsten Situationen. Beziehungsweise ich versuche sie zu retten. Das ist ja auch oftmals nicht klar, was kommt für einen Fall oder was passiert. Und das mache ich jetzt seit 2019 und bin ... sehr glücklich, dass ich das machen kann. Ich freue mich auch, dass es viele Tierfreunde gibt, die sich Tierformate anschauen im Fernsehen. Und online mittlerweile. Felix Tierwelt: Im Endeffekt ist es halt ultra spannend und man lernt was dazu und ich glaube auch der Sinn dahinter soll auch einfach sein, einfach bisschen Bewusstsein reinzubringen, dass die Leute auch das checken, auch mal wenn sie was bemerken, was jetzt nicht ganz koscher ist, dass man das einfach auch meldet, dass man wirklich sagt, man nimmt den Hörer in die Hand oder gibt ja sämtliche Mäge und Mittel, sowas zu melden, dass man das wirklich auch weitergibt, nicht nur im Verborgenen lässt, weil im Endeffekt muss man das aufklären, weil wie du es vorhin gesagt hast, mit der Dame ganz am Anfang, die da ihren Vierbeiner da misshandelt hat, die leidet ja selbst unter Alkohol, Drogen oder sonst was, die bekommt das ja selbst gar nicht mehr mit. Und bevor das ins Extreme übergeht, kann man damit, ich sag mal, indirekt beiden Parteien helfen, dem Hund als auch dementsprechend derjenige oder diejenige, die da gerade händisch wird. Jana: Mhm. Mhm. Mhm. Absolut. Vielleicht eine kleine Warnung natürlich auch an Menschen draußen, die sagen, ich will auch so einen Fall aufdecken, wir haben es hier häufig, so war es jetzt auch in diesem Fall mit den Dobermännern, mit sehr, sehr kriminellen Menschen zu tun, die in sehr großen Netzwerken teils agieren, vor nichts zu rückschrecken. Und da meine große Warnung natürlich vielleicht dann selber sofort aktiv zu werden, eher zu gucken. Kann ich die Polizei direkt mit ins Spiel holen? ich die Veterinärin wöchern? Also wenn es jetzt ein Fall ist, akut ist, wo ich sehe, okay, oder es wird ein Welpe gehandelt am Bahnhof XY, Polizei einfach anrufen, sagen, was hier passiert. Wir haben die Möglichkeit natürlich auch Veterinärämter immer mit zu informieren, da es möglich dann mit Fotos, Videos, alles festzuhalten, was man sieht. Oder dann eben auch jetzt an Peter, wir haben das Tierquälerei-Formular, wo sich jeder Mensch hinwenden kann, auch wenn es ein Fall ist. bei dem man vielleicht dann sagt, ist was, wo ich mich nicht traue, als Person aufzutreten oder ich vielleicht jemand aus meinem engen Familienumfeld, könnt ihr dann mal was tun. Und dann können die Personen eben auch anonym planen, was häufig gut ist. Felix Tierwelt: Mh. Ja, das ist schon nachvollziehbar. Also wie du sagst, Polizei oder dementsprechend auch bei euch. Also wir können ja mal gucken, dass wir zumindest auf YouTube das auch hinterlegen für alle, die da irgendwie dieses Formular brauchen. Weil ich finde das schon wichtig, dass man das macht, weil bevor man da, das ist ja wie auf gut Deutsch wie im Krimi, bevor man da selber reintappt und sonst was in diese kriminellen Organisationen, meistens steckt ja was ganz noch anderes dahinter und selber dann am Ende irgendwie Schaden davon trägt, lieber das abgeben. Und dann ist man fein aus dem Schneider, weil nicht, am Schluss man selber noch drunter leidet. ist natürlich nicht schön. Du hast das so spannend erzählt. Ich finde das echt richtig krass. Also du hast bestimmt eine krasse Geschichte. Hast du schon mal dran gedacht, eigenes Buch zu schreiben? Oder hast du schon mal ein Buch geschrieben? Oder wie ist das? Jana: Absolut. Ich habe noch kein Buch geschrieben. habe auch noch nie drüber... Na also jetzt bringst du mich auf eine Idee fürs nächste Jahr, falls ich dann nochmal Zeit habe. Irgendwann mal zwischendrin. Ich glaube, meinst es, wenn viele Menschen lesen? Felix Tierwelt: Gute Nacht! Also wir können ja mal probieren, alle die hier gerade auf YouTube zuschauen, schreibt einfach mal einen Kommentar, ob ihr Bock hättet, so was zu lesen, weil ich finde es sehr spannend. Ich kann dir das erklären. Mein erstes Buch hier zum Beispiel. Ich habe ein Buch anders geschrieben als sonst. Mein zweites Buch, das was jetzt im Dezember rauskommt, 2.25, das ist zum Beispiel sehr ernährungslastig, also sehr, thematisch, was das Ganze angeht und mit extremen Infos. Das andere ist eine Geschichte und Menschen wollen ja Geschichten hören und ich glaube, Wenn du das im Buch rausbringst, ist es wie so eine Art Krimi oder so ein Drama oder du weißt, was ich meine. Also jetzt nicht Horror und auch kein, aber vielleicht ein Flüller. Keine Ahnung, du weißt, was ich meine. Es ist halt ultraspannend, aber es dient dir auch zur Aufklärung, dass die Leute einfach mal nachdenken, was sie dann machen. Auch dementsprechend mal nachdenken, bevor man irgendwie shoppen geht, den eigenen Vierbeiner aus dem Internet holt, dementsprechend eher Richtung geht, mal den Tier aus dem T-Shirts oder aus dem Tierheim zu helfen. oder ein neues Wohl zu schenken oder auch diese Fälle, die du hast, dienen ja als Aufklärung. Dass dann umso mehr Leute, so blöd wie es klingt, die Augen aufhalten und auch die Ohren, umso weniger passiert es ja dann im Endeffekt, dass dann Tiere darunter leiden, dass Massenzucht da sind, die eigentlich nicht zugelassen sind, auf gut Deutsch, oder wo halt dann irgendwas kopiert wird, wie du ja gerade erklärt hast. Und ich glaube schon, dass das richtig cool sein kann, weil im Endeffekt dienst du als Aufklärung, du lässt auch irgendwo deine Geschichte da. Jana: Okay. Felix Tierwelt: und hilfst ja auch damit den Tier wohl in Deutschland oder allgemein. Also ich würde es lesen. Jana: Dann bin ich gespannt auf alle Kommentare, jetzt hier kommen. Ne, tatsächlich sehr, sehr gute Idee. Gibt so viele Fälle natürlich, die ich jetzt auch in den Jahren gemacht habe, die echt krass waren, die eigentlich nochmal dokumentiert werden müssten. Felix Tierwelt: Im Endeffekt muss das raus. Ich merke das ja auch bei mir. Ich habe davor nie Social Media gemacht. Das hat mal eine Kundin angefangen. Ja, du kannst immer so Tipps geben. Du kannst so gut labern und bla bla bla. So ist es ja immer so. Du gibst immer so Tipps und dann kriegst du mir herzlichen Geschenk. Mach doch mal Social Media. Und dann habe ich mit dem Blödsinn angefangen und schwuppt dir, wo wird es immer größer. Und ich bin jetzt soweit auch mit meiner eigenen App. Ich kriege immer so viele persönliche Nachrichten oder manchmal kriege ich auch Briefe zugeschickt, wo ich mir manchmal denke, okay, läuft. Wie passiert das auf einmal? Wo die Leute einfach sagen, sie sind dankbar, weil im Endeffekt wird heutzutage so viel, ich sag's mal ganz ehrlich, Bereich Ernährung so viel Schund betrieben, wegen dem hier, ⁓ Kohle zu machen. Jeder weiß, das Tierwohl ist jedem wichtig. Oder vor allem auch in Deutschland oder im Dachraum. Und Leute sind bereit, Geld dafür auszugeben. Und am meisten wird halt sehr billig produziert und teuer verkauft zum Wohl der Industrie, auf gut Deutsch, nicht zum Wohl der Tiere. Und das feier ich halt gar nicht mehr so. Jana: Mmh. Felix Tierwelt: Und deswegen mache ich auch den Blödsinn hier. Nicht ⁓ mich zu befeiern, damit ich der Schönste und Beste bin, das bin ich nicht. Sondern mir geht es wirklich darum, einfach was zu hinterlassen. Und ich glaube, wenn du so ein Buch schreibst, hinterlässt du auch was. Und im Endeffekt dafür sind wir ja da. Sonst würden wir glaube ich das auch gar nicht so intensiv machen und auch nicht uns jetzt sozusagen hier zusammensetzen. Das ist einfach so. Und deswegen schonmal danke, dass du dir überhaupt die Zeit nimmst, weil du hast es ja angesprochen, du hübschst von Stadt zu Stadt, machst alles mögliche, warst ja noch in Rumänien gewesen und und und. Und das ist ja auch das Stichwort. Jana: Mmh. Genau, ist ein Projekt, ich mittlerweile seit sieben Jahren gemeinsam mit einer Kollegin betreue. haben gesagt, Felix Tierwelt: Du hast es vorhin angesprochen, Rumänien machst du auch noch was, nämlich nachhaltigen Tierschutz und Art Projekt. Was machst du da genau? Jana: Rumänien ist das Land mit den meisten heimatlosen Hunden in ganz Europa. Wir wollen hier gerne vor Ort ein karitatives Tierschutzprojekt auf die Beine stellen. Das heißt, wir wollen schauen, wie können wir nachhaltig dazu beitragen, das Leid der Tiere im Land zu verändern? Weil natürlich gibt es wahnsinnig viele tolle Vereine, die eine Adoption von Hunden aus Rumänien sicherstellen, die mit deutschen Tierheimen beispielsweise zusammenarbeiten. soll nicht unser Fokus sein. Natürlich passiert es, dass man auch Tiere in Not findet, für die man dann zu Hause sucht. Aber es ist nicht unser Fokus. Unser Fokus ist deswegen, dass wir gesagt haben, wir machen drei Säulen gemeinsam mit unserem Partner in Rumänien. Das ist ein ganzes Team, die 365 Tage im Jahr vor Ort arbeiten und sich für die Tiere einsetzen. Wir machen die wichtige Säule von der Kastration von Hunden und Katzen einfach, um dafür zu sorgen, dass nicht noch mehr Tiere in Situationen geboren werden, in denen sich keiner für sie verantwortlich fühlt. Die zweite Säule ist Bildungsarbeit, die ganz, ganz wichtig ist, einfach Tierschutzunterricht an Schulen zu bringen, mit Gefühl und Empathie zu stärken, gerade bei Kindern, die einfach die wichtigste Generation sind, die was verändern können in Zukunft. Ich glaube, diese alten Strukturen jetzt aufzubrechen, ist unfassbar schwierig. Ich merke das auch, also vor Ort, wenn du dann ... Felix Tierwelt: Mhm. Jana: mit Politikern zu tun hast oder Menschen zu tun hast, die das schon immer so machen, da ist es schwierig. Aber wenn wir uns mal die Kinder und Jugendlichen anschauen, die einfach ein totales Gefühl auch für die Tiere haben, das zu stärken, ist total wichtig. Und die dritte Säule ist die politische Arbeit. Das heißt, hier zu versuchen, dass wir das bestehende Kastrationsgesetz, das es in Rumänien gibt. voranbringen, dass Tiere einfach kastriert werden, anstelle massenhaft Hunde einzufangen und in Tötungsstationen zu bringen. In Rumänien ist es ja noch erlaubt, Tiere zu fangen. Da gab es 2013 einen Beißvorfall, woraufhin dann beschlossen wurde, in der Nacht-und-Nebel-Aktion ein Gesetz verabschiedet worden ist, das dann eben erlaubt hat, Tiere massenhaft einzufangen. zwei Wochen Minimum in einer Tötungsstation oder städtischen Tierheim, die des Namens nicht würdig sind, unterzubringen und dann dazu töten. ja, das muss gestoppt werden. Das ist unfassbar, dass wir sowas in dem europäischen Land noch haben, dass so ein Umgang mit Hunden stattfindet. Und das ist ein wichtiger Punkt, der einfach auch ein großer Fokus unserer Arbeit ist. Felix Tierwelt: Also es ist eine sehr umfangreiche Seite. im Endeffekt, für mich mal ganz interessant, das ist der Bildungsauftrag, ich finde das echt schon spannend und sehr wichtig. Das macht ihr dann sozusagen in Rumänien oder auch in Deutschland oder wie ist das? Jana: Genau, also wir haben in Deutschland auch das Angebot an Schulen beispielsweise oder für pädagogische Kräfte, die mit unserem Material arbeiten. Wir haben auch Tierschutzunterricht, den wir anbieten und dieses Material haben wir genommen und dann für Rumänien so bisschen umgemünztes. Peter Kitz heißt es hier in Deutschland und in Rumänien haben wir es dann eben auf Rumänisch angepasst. Natürlich muss man da schauen, da ist eine Hundehaltung oftmals. an der Kette draußen, ohne Schutz und so weiter. hast du jetzt hier glücklicherweise an den wenigsten Orten nur noch, aber das gibt es natürlich auch noch in Deutschland. wir mussten es natürlich so bisschen anpassen und das haben wir getan. Und dann gibt es Tierschutzunterricht an der Schule, das heißt mit der Lehrerin zusammen. Da erwachsen ganz viele gemeinsame Ideen und Projekte, die einfach gut sind oder wo man dann auch merkt, wir können Kindern vielleicht auch Körpersprache näherbringen von Hunden. waren jetzt mit einem Team von Hundetrainern von Martin Rütter unterwegs, haben so ein kleines Seminar quasi gemacht an einer Schule, dann gesagt haben, okay, wir bringen euch eine Körpersprache verhalten näher, worauf muss ich achten oder was, wie kann ich vielleicht einem Hund einfach auch entgegenkommen oder in einer gefährlichen Situation vielleicht entgehen, indem ich einfach einen Bogen laufe, weggucke und so weiter. gab es einfach gute Tipps und ich... Felix Tierwelt: Cool. Jana: hat das Gefühl, Kinder haben das mit ganz, ganz viel Freude aufgegriffen. Felix Tierwelt: Ich finde das halt mega cool, weil im Endeffekt, du hast es perfekt gesagt, dieser Bindungsstand. Wenn du das nicht weißt, was mit Tieren so passiert, dann denkst du gar nicht dran und du gehst ganz anders damit ⁓ Wenn du weißt, was passieren kann, man hält die Ohren auf, die Augen dementsprechend und vieles und geht dementsprechend anders an. Und das finde ich wichtig, vorne anzufangen, weil du hast es sehr gut freundlich erklärt. Die Leute, die erwachsen sind ... Die hören manchmal gar nicht zu oder da geht es links rein oder rechts wieder raus und denen ist das scheißegal. Und da hatte ich auch was sehr Spannendes über einen Kontakt von mir. Der macht auch sehr, sehr viel in Bezug auf Nordkorea. Das ist noch krasser, weil da wird es ja so gehandelt, wenn Katzen sind da immer heilig. Dafür aber die Hunde leider nicht. Das sind so abgestoßen. Und das Krasse ist wirklich, was er mir so von Videos gezeigt hat, das darf man gar nicht hochladen. Wirklich, da kommen zum Beispiel politikerhohe Leute in eine Stadt, wo sie irgendwie eine Feier haben oder einen Auftritt haben. Jana: Nun nun. Nun nun. nun. Felix Tierwelt: und dort vor Ort die freilebenden Hunde werden erschossen. da gibt es Befehle dafür. Offiziell dürfen die Tiere erschießen. das ist halt, weil die Bildung da nicht da ist oder grundlegend, dass es einfach so gemacht wird. Und das ist sehr traurig, weil die Angst vor den Hunden haben. Aber denen tun ja eigentlich nichts. Nur, ja, und das ist ziemlich, ziemlich heftig. Weil wir es gerade davon hatten, mit den ganzen Projekten, wenn jetzt jemand gerade zuschaut oder zuhört und sagt, ey Jana: Ja. Mmh. Felix Tierwelt: Ich finde das richtig geil, was Diana hier so macht oder was sie so erzählt, was so da alles dahinter steckt. Und ich habe noch, keine Ahnung, ein, zwei, drei Euro rumliegen. Kann man da sich irgendwo involvieren, was finanziell angeht oder anderweitig oder was kann man da genau machen bei dir? Jana: Also supporten, natürlich gerne unser Projekt auch in Rumänien gibt es über PeterHubsRomania auch einen Spendenlink. Vielleicht können wir den hier auch mit reinpacken, wo wir einfach natürlich, wir haben monatliche Kosten, Tiere zu versorgen, die Arbeit zu machen, die wir vor Ort machen. Und das kommt den Tieren dann zugute und bringt einfach eine Veränderung. Also da freuen wir uns über jeden Euro, der reinkommt natürlich. Und das ist einfach auch wichtig, die Unterstützung zu haben. Ist immer blöd, finde ich, nach finanziellen Mitteln zu fragen. Aber ohne die wird es einfach nicht funktionieren. Und natürlich, wenn ich jetzt auch sage, Mensch, ich will mich aber selber vielleicht auch direkt für Tiere einsetzen, dann ist immer mein Rat. Du kannst nicht überall mit hinfahren oder kannst nicht so viel machen, aber kannst vielleicht einfach bei dir im lokalen Tierschutz was machen. Wir hatten jetzt eine ganz schöne Aktion, ganz spontan, hier bei uns in Nähe in Stuttgart. Da wir einfach losgedüst, haben Hundefutter dabei gehabt, Hundemänte, Decken und die an Obdachlose Menschen mit ihren Hunden verteilt. Die haben sich so unfassbar gefreut. Ich hatte echt Trennen in Augenweiß. Es war so eine einfache Aktion, eine einfache Hilfe, die aber so viel bewirkt hat. Und wo ganz klar war, okay, das wird nicht einmalig sein, sondern wenn ich dann in Stuttgart bin, machen wir das gern auch wieder. Und das gibt es ja in jeder Stadt. Und einfach ein bisschen mutig sein, einfach zack, sich einen kleinen Sack mit Futter schnappen und verteilen, die Leute freuen sich. Und die Hunde waren so dankbar, ganz Agnet. Felix Tierwelt: Ich hab das sogar gesehen bei dir in der Story, du es veröffentlicht gehabt und das ist schon krass. Im Endeffekt sind es die ganz kleinen Sachen. Man tut das gar nicht richtig checken, aber erst dann, wenn man es wirklich getan hat, was man dadurch auslöst. Und das ist so der Aspekt dabei, ich glaube einfach offen durch die Welt gehen, Chancen nutzen oder Chancen verteilen, das ist besser ausgesprochen. Und natürlich, du kannst mir das gerne mal schicken, dann verlinke ich das auf YouTube hier auf jeden Fall. Jana: Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: den Spendenlink für Peter, oder dementsprechend für auch dein Projekt in Rumänien, dass man da wirklich was macht. Also jeder, der sich hier angesprochen fühlt, ich kenne ja viele da draußen, die dann einfach sagen, komm, scheiß drauf, ich hab noch ein, zwei, drei Euros rumliegen, die ... Man kann auch immer nur einen Schnitzel pro Tag essen. Manche essen zwei oder drei, ist ja logisch, aber manche haben halt noch was übrig, wo sie sagen, wir bewegen was, und vor allem, man merkt ja auch, dass du mit Leib und Seele mit dabei bist, und das ist ja der Punkt. Jana: Veganes. Mhm. Felix Tierwelt: Wie siehst du das eigentlich, wie geht es im Bezug auf Tierschutz eigentlich weiter in Zukunft? Siehst du da Veränderungen oder wird es gleich bleiben? Was ist so deine Meinung für die Zukunft? Jana: Was das Thema Tierschutz betrifft, also hierzulande, habe ich schon das Gefühl, dass sich wahnsinnig viel verändert, dass mehr Menschen auch Tiere adoptieren, mehr Menschen auch gerade, wenn ich das jetzt sage, mit 5000 Meldungen, uns erreichen, das sind ja alles Meldungen von Menschen, die irgendwie aufmerksam durch die Welt gehen. Das heißt, ich habe schon das Gefühl, dass die Menschen Einfach ein bisschen sensibler werden, was Tierschutz betrifft. Viele es einfach nicht mehr hinnehmen wollen, Tieren helfen wollen. Das finde ich eine ganz schöne Entwicklung, die wir sehen, dass einfach nicht mehr die Augen verschlossen werden bei Dingen, die nicht so sein dürfen. Dass sich Menschen Gedanken machen über ihren Ernährungsstil, über den Umgang mit anderen Lebewesen. Das hat ja jeder so bisschen in der Hand. Was das Thema Auslandstierschutz betrifft, sehe ich das dass es schwierig ist, Grenzen zu durchbrechen. Aber auch da habe ich das Gefühl, dass es immer mehr Menschen gibt, die es verstehen und dass wir wahnsinnig viele Kräfte haben. im Moment, mache sehr viel, gerade zum Thema Rumänien, Tötungsstationen, Zahlen, die uns da aufkommen, wie viele Hunde werden getötet und so, es immer mehr Menschen davon erfahren. Und immer mehr Menschen sagen, das darf so nicht weitergehen. Und dass da natürlich auch ein Druck auf die EU beispielsweise dann aufkommt, der auch irgendwann nicht mehr ignoriert werden kann. Es ist unfassbar europäisches Land und da sehen wir solche Bilder, einfach nicht mehr... Also sowas darf nicht passieren in keinem Land. Und da glaube ich, passiert schon was. Felix Tierwelt: verstehen. Also es geht halt langsam in Schritte vor allem. Also wie du es auch sagst, das Bewusstsein wird immer jetzt größer, dass die Leute das mal checken, wo es hingeht. Deswegen haben wir uns ja auch zusammengesetzt, dass das Bewusstsein gestärkt wird und nicht runtergeht. Und das ist schon genau richtig so rum. Dass es einfach die Leute nach vorne treibt. Und wenn du jetzt zum Beispiel, du hast sehr viel erzählt auch über den T-Shirt und sonst was, wenn jetzt jemand sich einfach bereit fühlt und sagt, ich hab vielleicht ... Jana: Hmm. Aufbauend. Felix Tierwelt: eine Fellrakete vor kurzem oder vor längerem verloren und möchte jetzt einen Vierbeiner mir holen und dann einen Tierschutzhund. Was sind aus deiner Sicht die besten Schritte sozusagen so was anzugehen? Also es gibt ja verschiedene Möglichkeiten oder hast du vielleicht da einen goldenen Tipp aus deiner Erfahrung raus? Wo sollte man sich melden? Wie ist so ein normaler Ablauf? Hau mal raus. Jana: Mhm. Für mich ist wichtig, auch zum Beispiel, wenn ich sage, will vielleicht einen geretteten Hund auch aus dem Ausland oder jetzt beispielsweise Rumänien, wenn ich mich jetzt da so bisschen drauf fest nageln kann, dann finde ich es immer wichtig, dass die Menschen nicht direkte Adoptionen irgendwie machen, dass man nicht direkt ein Tier auch aus irgendeinem keine Ahnung, Sprinter adoptiert, sondern das Tier einfach vorher kennenlernen. Es gibt hier in Deutschland wahnsinnig viele Tierheime, die mit Auslandstierschutzvereinen zusammenarbeiten. Es gibt wahnsinnig viele tolle Tierschutzvereine, die Möglichkeiten haben, hier mit Pflegestellen zu arbeiten. Das heißt, dass Menschen dorthin gehen können, das Tier kennenlernen, weil ich es einfach aus meiner Erfahrung häufig erlebe. Ich weiß... Jeder versucht, so viele Leben zu retten wie nur möglich. Jeder versucht, sein Bestes zu tun, auch im Tierschutz. Aber oftmals ist es fürs Tier nicht unbedingt die beste Lösung, wenn ich den aus einer katastrophalen Situation in irgendeinem Wohnzimmer stecke, zwischen einer Familie, wo ganz viel Trubel ist, wo der Hund die völlige Krise bekommt. Von dem her ist es mir so wichtig, einfach auch drauf zu pochen, dass wir Menschen ... gute Adoptionen voranbringen, dass wir einfach uns die Zeit nehmen, Zeit nehmen habe ich ja vorher auch schon gesagt, aber einfach die Möglichkeit wahrnehmen, das Tier kennenzulernen. nicht nur uns vielleicht auf eine traurige Beschreibung im Internet verlassen, zu sagen, wo kann ich denn das Tier kennenlernen? Dann ist es auch egal, fahrt durch ganz Deutschland und lernt das Tier am anderen Ende von Deutschland kennen, aber lernt es bitte vorher kennen. Das ist für mich unfassbar wichtig. Felix Tierwelt: Bedeutet auf gut Deutsch, ganz stumpf ausgedrückt, du bist nicht so dafür zu sagen, einfach mal sozusagen den Vierbeiner aus dem Tierschutz rauszuholen, aus dem Ausland schnell mal bei sich reinzustecken, sondern es gibt ja auch Organisationen in Deutschland, wo die Tiere erst mal ankommen. Dort, wie vorhin auch genannt, im Bezug auf Tierheim, den Vierbeiner erstmal kennenlernen, erstmal so annähern, ob er auch das zulässt. Meistens merkt man ja gleich, ob man sich gegenseitig anschnüffeln kann. Jana: Genau. Wie gut du riechst, wirst du dann erfahren. Er stinkt. Felix Tierwelt: Weil er war lustig ausgedrängt. Genau. Mal gucken, ob das passt oder ob du scheiße bist oder ob du stinkst. Genau. Den will ich nicht. Gucken wir mal. Und ich glaube, das muss man mitgeben, weil ich habe das auch häufig erlebt. Dass Klienten von mir oder die kamen auf mich zu und haben gemeint, ey, wir kriegen jetzt einen Tierschutzhund. Helf uns mal bitte. Und dann stehe ich da. Ja, was kannst du mir darüber sagen? Ja, ich weiß das Alter und das Gewicht und wie heißt? Super. Das ist natürlich ... Sehr gut, weil damit kann ich gefühlt ... nada anfangen. ja, schon logisch. Aber dann kommen ja viel mehr Sachen rein und dann ... ich, okay, das ist erstmal, wie wir es vorhin schon hatten, die Katze im Sack. So und es ist super, dass du da, ich sag mal, das wohl ... irgendwo abgibst oder annimmst von so einem ... Vierbeiner, aber es ist halt nicht ohnehin. Das kann auch mal nach hinten losgehen und da ... ist das eigentlich ein ganz guter Tipp, wo du sagst, ... auch dementsprechend wieder dran zu denken an die Zeit, auch dass man schaut Jana: Nicht anfangen. Aber er ist traurig. Mmh. Mhm. Mhm. Felix Tierwelt: Wie ist mein allgemeiner Lebensstandard oder meine Lebenssituation, ich in einer turbulenten Situation lebe mit Familie, vielleicht Trennung oder oder oder, dann passt das einfach nicht rein. Man muss da irgendwo die Zeit finden. Vielleicht muss einem auch bisschen langweilig sein, wo man sagt, ich fange jetzt mit der Zeit was Sinnvolles an, bevor ich da wieder Netflix oder sonst was durchpoker. Ich glaube, darauf willst du hinaus. Und das ist so das Wichtigste, was wir hier mitgeben können. Du hast jetzt echt viel. Jana: Mmh. Tutor. Felix Tierwelt: oder sehr viel Bandbreite von dir erzählt über T-Shirts-Detektiven, dein Projekt in Rumänien, PETA und und und. Also du hast ja echt einiges ⁓ die Ohren. Also das ist schon krass. Wie geht es jetzt eigentlich bei dir weiter persönlich? Hast du da irgendwie andere Projekte? Kommt noch was anderes dazu? Weiß ich nicht. Also wie wird es bei dir oder bleibt alles beim Alten? Jana: Es bleibt alles beim Alten, dass wahnsinnig viel passiert. Ich habe gerade sehr viele Projekte, auch ein sehr großes Projekt, von dem ich noch nicht so viel erzählen darf, das in den nächsten Monaten finalisiert wird. Das heißt, für mich bleiben die nächsten Wochen auch sehr, trubelig und sicherlich auch sehr emotional. Felix Tierwelt: ... Ja, Jana: Ich habe gedacht, jetzt ist Vorweihnachtszeit, es wird noch mal bisschen entspannt, aber nein, dem ist nicht so. Es bleibt wild. Und dann hoffe ich einfach, dass natürlich auch noch tolle weitere Projekte folgen. Ich glaube, es entwickelt sich auch bei mir sehr, viel momentan. Ich stehe sehr, sehr offen im Leben, was irgendwie neue Projekte angeht. Ich habe immer viele, viele Ideen. Oft reicht meine Zeit, nicht die Ideen umzusetzen. Ich glaube, da lohnt es einfach auch, mich zu verfolgen oder unsere Arbeit zu verfolgen und sich darauf einzulassen. Tierschutz kann auch ganz schön sein. glaube, viele Menschen haben Angst, dass Tierschutz immer nur traurig ist. Ja, ist oft traurig und bei mir ist es auch oft traurig. Aber Tierschutz hat so viele schöne, berührende Momente und ich glaube, einfach nehmt euch die Zeit, lasst euch drauf ein und seid ein Teil davon. Felix Tierwelt: Es ist auf jeden Fall schön genannt. Ein Was kann ich schon mal irgendwie so indirekt vorwegnehmen. Vielleicht erfüllst du das oder auch nicht, dein eigenes Buch? Also ich hätte echt Bock. Musst du dich auf dein Big Picture schreiben, dein eigenes Buch? Vielleicht wird es ja kommen. Das wird vielleicht oder auch nicht. Lass dich so einfach mal treiben. Das kommt dann mit der Zeit. Ich glaube schon, dass es spannend wird. Wie siehst du denn das? Oder ich habe eine wirklich interessante Frage. Jana: Mein eigenes Buch, ja. Vielleicht musst du mich da nochmal beraten hier. Das brauche ich nachher. Felix Tierwelt: Nämlich, ich kenn das aus meinem Kreis immer wieder, manche Leute sagen dann immer wieder, ja, ich möchte vielleicht auch was in der Richtung machen, wie du in dem Fall, Jana, so ähnlich. Wie können die denn so was anfangen? Können die Leute, die gerade zuschauen und zuhören, sagen, ey, ich will da einfach mal was machen oder mitwirken oder so, können die sich bei dir melden, wenn ich dir zum Beispiel auf YouTube hier deinen Instagram-Account verlinke, oder vielleicht hast du auch YouTube, ich weiß es nicht, oder was ist dir denn am liebsten? Jana: Also gerne mir auch schreiben, ist auch oftmals so, dass ich echt Support brauche in einem Fall, beispielsweise keine Ahnung, illegaler Welpenhandel, ich gehe was aufdecken oder jetzt auch mit dem Fall mit dem Husky-Welpen, den wir da gelöst haben, da hatten wir auch an einem Tag Suchtrupps unterwegs, die alle gesagt haben ganz spontan, waren, da hatte ich ein Such gemacht, hey wer ist von euch irgendwie an dem und dem Tag in Berlin und da haben sich ganz viele tolle Menschen gemeldet und haben einfach, waren aktiv. haben mich da unterstützt, nicht nur mich unterstützt, sondern uns unterstützt bei der Suche von diesem kleinen Welpen, die ja dann final wirklich gut ausgegangen ist und gern mir schreiben. Ich freue mich über Nachrichten und wenn es Tierschutzfälle sind, auch, ich bin immer irgendwie dabei zu helfen, will gerne versuchen Tierleid zu stoppen, gucke dann natürlich, ist es ein Fall, den ich selber vielleicht auch aufdecken kann oder auch für Vox aufdecken kann oder sind es auch Fälle. wo wir von Peter was machen können, wo wir mit den Behörden in Kontakt treten können. Also ich finde, wir finden immer eine gute Lösung, ⁓ Tieren zu helfen. Felix Tierwelt: Sehr gut. Wir können jetzt noch mal gucken, was wir alles in YouTube in die Infobox hinzufügen können. Also jeder, gerade hier auf YouTube zuschaut, ihr seht ja das Video hier gerade, daher einfach mal in die Infobox reingucken. Da ist dann alles drinne. Entweder dementsprechend Jana boykottieren und anschreiben. Oder halt dementsprechend auf die anderen Kanäle vorbeigucken. Das mal dazu. Also wie gesagt nochmal vielen herzlichen Dank. Wir hatten schon vorhin, dass du ein bisschen unter Zeitdruck stehst. Deswegen ohne Scheiß. Wie gesagt, du kriegst hier kein Geld dafür. Jana: Alles gut. Felix Tierwelt: Auch andersrum nicht. Und das finde ich immer wichtig zu sagen. Ich möchte hier wirklich Mehrwert liefern. Auch mit Leuten. Egal ob bekannt oder unbekannt. Das ist mir scheißegal. Es geht mir wirklich darum, einfach Aufklärung zu schaffen. Und das haben wir, glaube ich, sehr gut gemeistert hier. Deswegen danke nochmal an dich. Eine Sache habe ich immer wieder gerne. Und pass auf, bei mir ist es so, mein Gast hat immer das letzte Wort in dem Falle. Wenn du Jana: Ich hab zu danken. Danke für dein Interesse. Voll cool. Hat sehr Spaß gemacht. Felix Tierwelt: Ich sag mal, Botschaft aussprechen möchtest an alle Hundehalter da draußen oder die gerade zuschauen zu hören. Welche wäre das? Jana: Meine Botschaft ist, nehmt euch Zeit und genießt die Zeit mit eurem tierischen Freund, mit eurem Hund gerade auch. Legt mal das Handy zur Seite, nutzt Spaziergänge, nutzt einfach diesen Moment. Es sind oft Momente, kommen, kein Moment kommt wieder. Und ich glaube, genießt einfach diese begrenzte kurze Zeit, die wir miteinander auf dem Planeten verbringen können und nutzt die Zeit richtig. Felix Tierwelt: Du, das ist ein echt geiles Abschlusswort. Deswegen an jeden, zugeschaut hat, hinterhast gerne mal einen Kommentar, auch zwecks dem Buch. Und bis dahin, habt's noch weiterhin viel Spaß mit den anderen Folgen und bis bald. Tschüss. Jana: Vielen Dank.