Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Nächste Autobahn wird gesperrt
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 19. September. Bornplatz-Synagoge, Gewinnerentwurf steht fest. Kritik an NDR-Format klar, sorgt weiterhin für Diskussionen. Ex-Mann der Unternehmerin Christina Block scheitert mit Klage. Autobahn A1, Betoninstandsetzung führt zu Vollsperrung. Peter Tschentscher wirbt in Kanada für Hamburg als Handelspartner. Mysteriöser Brummton kehrt zurück, Anwohner rätseln weiter. FC St. Pauli tritt beim VfB Stuttgart an. Spannung unter Hamburg-Fans. Music. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendplatz. Eine rund 40 Meter hohe Kuppel aus Glas, keine Zäune zum Schutz und mehrere Gebäude, die die Synagoge einrahmen sollen. Aus mehr als 25 internationalen und nationalen Vorschlägen, wie die Bornplatz-Synagoge im Hamburger Grindelviertel wieder aufgebaut werden kann, wurde nun ein Siegerentwurf auserkoren. Die 27-köpfige Jury entschied sich einstimmig für das Büro Schulz und Schulz-Architekten mit Haberland-Architekten und Pola-Landschaftsarchitekten. Dieser Entwurf hat die jüdische Gemeinde sehr bewegt, sagt Philipp Stricharz, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Hamburg, bei der Vorstellung des Siegers am Freitag in der Talmud-Torah-Schule. Die neue Synagoge soll ein religiöser Ort, aber auch ein Ort der Kommunikation, der Begegnung sein, sagt Stefanie Stupak, Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde. Jede Schülerin und jeder Schüler soll eine Synagoge von innen gesehen haben. Bereits Monate vor der Trennung des Norddeutschen Rundfunks, NDR, von der Journalistin Julia Ruß, sollen sich zahlreiche Mitarbeiter mit einem Schreiben von dem Format KLA und insbesondere der Auftaktsendung distanziert haben. Vom NDR hieß es dazu, man fördere eine offene Diskussionskultur. Die Mitarbeitenden haben ihre interne Stellungnahme vor Ostern 2025 verfasst und damals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie keine Veröffentlichung wünschen, sagte eine Sprecherin. Man wolle diesen Wunsch respektieren und sich dazu nicht äußern. NDR-Programmdirektor Frank Beckmann erklärte in einer Sendung des NDR, dass die Themen und nicht ein Moderator im Mittelpunkt des Formats stehen sollten. Und deswegen war es für uns eigentlich eher logisch zu sagen, dass wenn man über das Thema Meinungspluralität redet, man dann durchaus auch mit mehreren Köpfen die Sendung präsentieren kann. Diese Entscheidung habe man dann nach Ansicht der Pilotsendungen getroffen. Zu dem Brief äußerte Beckmann sich nicht. Nach Angaben mehrerer Mitarbeiter des NDR heißt es in dem an Geschäftsführung, Programmdirektion und Chefredakteure gerichteten Brief, dass die Auftaktsendung zur Migration einer »Reihe von Grundsätzen unserer journalistischen Arbeit« und dem öffentlich-rechtlichen Auftrag gemäß NDR-Staatsvertrag nicht nachkomme. Wir distanzieren uns von dieser Produktion und wünschen uns eine Aufarbeitung der Entscheidungen, die dazu geführt haben, dass dieser Film so über den Sender gegangen ist. Über das Thema sprechen Matthias Iken und ich ausführlich in unserem gemeinsamen Podcast 040 Hamburg streng vertraulich. Ich habe den lieben Kollegen selten so empört erlebt und ich erlebe bekanntlich viel mit ihm. Hören Sie unbedingt rein unter www.abendblatt.de Podcast. Der Ex-Mann, der im Zusammenhang mit der Entführung ihrer Kinder angeklagten Hamburger Unternehmerin Christina Block, ist mit einem Eilantrag gegen Äußerungen des Anwalts seiner früheren Frau gescheitert. Stefan Hänsel hatte sich dadurch in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt gesehen und vor der Pressekammer des Landgerichts Frankfurt versucht, diese Aussagen untersagen zu lassen. Sein Antrag wurde zurückgewiesen. Dabei ging es nach Angaben der Richterin unter anderem um den von Blocks Anwalt Ingo Bott in einer Pressemitteilung geschilderten Abbruch des Kontakts der Kinder zu ihrer Mutter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Bei den angegriffenen Äußerungen handelt es sich zum einen um Tatsachenbehauptungen, dessen Wahrheitsgehalt die Ex-Frau hinreichend glaubhaft gemacht hat, so die Richterin. Die übrigen gerügten Aussagen seien zulässige Meinungsäußerungen, mit welchen die Geschehnisse bewertet würden. An diesem Wochenende steht die nächste Vollsperrung auf der Autobahn 1 an. Weil die Deutsche Bahn Betoninstandsetzungsarbeiten am Tunnel Moorfliet durchführt, wird die A1 zwischen der Anschlussstelle AS HH Bildstedt und dem Autobahndreieck AD Norderelbe von heute, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, in beide Richtungen gesperrt. Die Sperrung der Anschlussstellen erfolgt bereits um 21 Uhr. Parallel führt die Autobahn GmbH Unterhaltungs- und Wartungsarbeiten im Tunnel und Ausbesserungsarbeiten an der Asphaltdecke durch. Außerdem werden auf der Norderelbbrücke Übergangskonstruktionen ausgetauscht, weswegen sie ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist. Für Autofahrer sind Umleitungen ausgeschildert. Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher ist gerade in Kanada unterwegs und erlebt dort direkt, wie die enge wirtschaftliche Verflechtung mit den USA-Kanada angesichts der neuen Wirtschaftspolitik von Präsident Trump unter Druck bringt. Wie wir in Europa haben die Kanadier weiterhin großes Interesse an einem guten Verhältnis zu den USA. Gleichzeitig versuchen sie aber, ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu diversifizieren, also neue Handelspartner zu finden, um weniger abhängig zu sein, sagt Schentscher. Dafür ist Hamburg als Partner gut geeignet, nicht nur wegen der ähnlichen Wirtschaftsstruktur, sondern auch, weil beide Regionen stark auf Wissenschaft und Innovation setzen und uns die gemeinsamen Werte von Demokratie und Freiheit verbinden. Sehr positiv sei das Treffen mit Quebecks Bürgermeister Bruno Marchand verlaufen. Ich habe den Eindruck, dass uns die Türen hier offen stehen, uns verbindet eine ähnliche Mentalität, so Tschentscher. Wir haben denselben Blick auf die internationale Lage. Die Regionen Quebec und Hamburg passen als Partner sehr gut zusammen. In der Region Quebec leben rund 8,5 Millionen Einwohner. Mal ist er da, dann wieder nicht. Der mysteriöse Brummton, der seit etwa zweieinhalb Jahren Menschen in Ottensen und Altona-Altstadt temporär an den Rand der Verzweiflung bringt, ist zurück. Erneut sorgt das störende Geräusch für Spekulationen und Debatten im Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de. Während die einen vollkommen genervt nach der Ursache des Brummens suchen, ist die Diskussion für andere Blödsinn. Und manche raten schlicht zu Oropax. So oder so. Nach mehr als einem Jahr Pause sei der Ton zurück, schreibt ein Ottenser. Und zwar extrem laut. Mehrere Nachbarn bestätigen, dass das Geräusch wieder deutlich zu hören sei, intensiv und deutlich wahrnehmbar. Nachts liege man wach, viele hören es trotz Ohrstöpseln. Der Brummton dringt immer wieder durch, klagt eine Frau. Doch offen bleibt die Frage, woher kommt der subtile Lärm? Die Spurensuche bleibt schwierig. Von Hafenlärm über Waschmaschinen bis zu elektrischer Spannung durch feuchte Luft oder die Arbeiten an der Sternbrücke reichen auch aktuell wieder die Annahmen. 2023 hatten Nachbarn zudem vermutet, dass die Quelle womöglich bei der Aluminiumfabrik in Harburg liegt. Das Bezirksamt hatte damals eher mehrere dezentrale Brummtöne als Ursache in den Raum gestellt. Eine eindeutige Antwort gab es nicht. Heute Abend tritt der FC St. Pauli beim VfB Stuttgart an und die HSV-Fans in der Abendblatt-Redaktion unkönnt schon, was denn passieren würde, wenn sich der kleinere der beiden Hamburg-Klubs im vorderen Bereich der Tabelle halten, gar eines Tages für Champions League qualifizieren würde. Dann müsste der FC St. Pauli nämlich im Volksparkstadion spielen. Ob die Hamburger heute im vierten Spiel ungeschlagen bleiben, lesen Sie im Live-Ticker auf abendblatt.de ab 20.30 Uhr. Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend und ein wunderbares Wochenende, an dem der Sommer mächtig zurückkommen soll. Ihr Lars Haider Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.