Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg als „sicherer Hafen“ für US-Forscher
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- Music. Moin Moin und herzlich Willkommen. Mein Name ist Matthias Eken und ich verrate Ihnen, wieso Hamburg von Trump profitieren kann, weshalb Rot-Grün optimistisch ist und warum der Todessturz von Wilsdorf nun die Polizei beschäftigt. Doch zunächst der Blick auf die meistgelesenen Geschichten bei abendblatt.de. Auf Rang 3 die Bunnenbrucks am Unsorg, starkes Stück großer Jubel. Platz 2 an der Elbe, Preisschock für Wohnmobilfahrer, sind dann das letzte Mal hier. Und meistgelesen Schiffskollision Inferno mit Frachter von Hamburger Reederei, brisante Details. Und hier die Nachrichten des Tages im Überblick. US-Präsident Donald Trump verändert Amerika, vor allem die Forschungslandschaft. Er kürzt Universitäten, die Mittel stellen, fallen weg, Wissenschaftler geraten in Bedrängnis. Die Lage ist inzwischen beängstigend, die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr, sagt Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank unserer Redaktion. Bis eben waren die USA der attraktivste Forschungs- und Wissenschaftsstandort der Welt. Das ändert sich jetzt, so die Senatoren weiter. Damit würden Europa, Deutschland und Hamburg für viele Forscher zu einem noch attraktiveren Ziel. Die Grünen-Politikerin will die Entwicklung für die Hansestadt nutzen. Wir schauen gerade, wo wir Perspektiven geben können. Hamburg sei ein sicherer Hafen für Wissenschaftler und ein fantastischer Ort für die Forschung. Wer hierher kommen will, ist herzlich eingeladen. Der künftige rot-grüne Senat will die Ökostandards beim Neubau von Wohnungen in Hamburg absenken und trotzdem klimaschonend bauen. Am Ziel von 10.000 neuen Wohnungen pro Jahr halte man fest. Sagte Bürgermeister Peter Tschentscher heute zum Stand der noch mehrere Runden laufenden Koalitionsverhandlungen mit den Grünen. Doch Tschentscher gab zu, dass diese Zahl derzeit nicht erreicht werden könne. 6.700 neue Einheiten zuletzt, davon 3.000 geförderte, seien jedoch ein sehr guter Wert. Beim künftigen Bauen gelte der sogenannte Hamburg-Standard und die Effizienzhausstufe 55. Der ambitioniertere Standard EH40 sei teurer, aber die bestmögliche CO2-Einsparung könne man dadurch erreichen, dass man nicht nur auf die energetische Hülle eines Hauses schaue, sondern auch darauf, dass man eine umweltverträgliche Heizung darin habe. SPD und Grüne haben ihre Koalitionsverhandlungen in Hamburg heute übrigens mit den Themen Bildung und Schule fortgesetzt. Es gibt jetzt für mein Gefühl keine großen kritischen Punkte mehr, weil wir vieles auch schon vorbesprochen haben, so Tschentscher. Ist es ein tragisches Unglück oder ein Verbrechen? Nach dem tödlichen Sturz eines 15-Jährigen aus einem Hochhaus im Stadtteil Wilsdorf hat die Polizei fünf Tatverdächtige festgenommen. Mordkommission und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines möglichen Tötungsdeliktes. Der Jugendliche ist vermutlich von einem Balkon in den Tod geschubst worden, so der Verdacht. Wie die Polizei heute mitteilte, wurden die Einsatzkräfte um 1.07 Uhr zum Soltauer Ring alarmiert. Offenbar seien mehrere Personen gewaltsam in eine Wohnung im achten Obergeschoss eingedrungen. Im weiteren Verlauf sei der 15-Jährige aus noch ungeklärter Ursache in den Tod gestürzt. Polizeibeamte hätten den Jugendlichen leblos aufgefunden. Er sei trotz Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes noch vor Ort verstorben. Drei weitere geschädigte Männer zwischen 17 und 21, die sich zur Tatzeit in der betreffenden Wohnung aufgehalten hatten, waren körperlich unversehrt geblieben, teilte eine Polizeisprecherin mit. Bei den Verdächtigen handelte es sich um vier Syrer und eine 22 Jahre alte Irakerin. Das Opfer stammt aus dem Irak. Auch zwei Tage nach der Messerattacke auf eine 30 Jahre alte Frau im Rollstuhl und einen 60 Jahre alten Mann an einer Bushaltestelle in Bildstedt ist der Täter auf der Flucht. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Der etwa 25 bis 30 Jahre alte Mann hatte am Sonnabend in einem Bus der Linie 23 zunächst andere Fahrgäste belästigt, indem er sie anhustete. Die Busfahrerin habe ihn deshalb an der Haltestelle Schiffbäckerhöhe zum Verlassen des Fahrzeugs aufgefordert. Als er sich weigerte, halfen demnach zwei andere Fahrgäste nach. Dabei sei es zu ersten Handgreiflichkeiten gekommen. Vor dem Bus habe der Mann die 30-jährige Frau und den 60-jährigen Mann, die vor ihm ausgestiegen war, mit einem Messer angegriffen und verletzt. Die Rollstuhlfahrerin sei leicht verletzt worden und habe das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen können. Der 60-Jährige wurde stationär aufgenommen. Der Unbekannte war nach der Tat geflüchtet. Laut Polizei ist er ca. 1,70 Meter groß, von normaler Statur, hat dunkle, lockige Haaren und spricht Deutsch mit Akzent. Zur Tatzeit sei er mit einer hellblauen Jeans, einer weißen Sportjacke mit schwarzen Applikationen oder einem hellen Kapuzenpullover sowie weißen Sportschuhen bekleidet gewesen. Und jetzt nochmal nach Klein-Flottbeck, der Christmas Garden begeisterte dort in den vergangenen breiten Jahren tausende Besucher. Doch die aufwendige Lichtshow im Loki-Schmidt-Garten gegenüber dem Klein-Flottbecker-Bahnhof hat nicht nur Fans. Es gibt auch zahlreiche Kritiker der Veranstaltung, die das Event als Naturzerstörung und Kommerz verurteilen. Inwieweit passt eine Veranstaltung wie der Christmas Garden in den Botanischen Garten der Universität? Um diese Frage geht es im nächsten Grünausschuss des Bezirks Altona, wenn Befürworter und Kritiker aufeinanderprallen. Es geht um nicht weniger als die Genehmigung der Veranstaltung in der kommenden Saison, die gekippt werden soll. Kein Kommerz und Naturzerstörung im Botanischen Garten. Die Genehmigung für Christmas Garden muss überprüft werden, lautet der Titel eines Antrags, den die Linke gestellt hat. Das waren die Nachrichten des Tages. Music. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie auf abendblatt.de slash podcast.