Latest / La Guri Vision® - The Podcast / Deservingness & Manifestation - Wie uns Mangeldenken und Neidkultur klein halten
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- 0:01SPEAKER_00: Willkommen bei La Guri Vision, der Podcast.
- 0:04SPEAKER_00: Mein Name ist Meliha Guri und hier wird es um moderne Spiritualität,
- 0:08SPEAKER_00: Embodied Energetics, Contemporary Healing und unsere Human Experience gehen.
- 0:13SPEAKER_00: Ich nehme dich mit unter die Oberfläche von dem,
- 0:16SPEAKER_00: was du fühlst,
- 0:17SPEAKER_00: lebst oder auch nicht los wirst und wie du deine persönliche Energie
- 0:21SPEAKER_00: auf deine Vision ausrichtest.
- 0:23SPEAKER_00: Zwischen all der Ablenkung und Verwirrung
- 0:25SPEAKER_00: in unserer heutigen Welt möchte ich dir Kontext,
- 0:28SPEAKER_00: Vertrauen in das große Ganze und Handlungsfähigkeit zurückgeben.
- 0:32SPEAKER_00: Das darf tief gehen, verspielt sein und auch leicht sein.
- 0:36SPEAKER_00: Schön, dass du hier bist.
- 0:39SPEAKER_00: Wir sind nun mitten im letzten Viertel dieses Jahres angekommen
- 0:44SPEAKER_00: und man merkt es schon,
- 0:46SPEAKER_00: In Gesprächen und der allgemeinen Stimmung der Blick geht jetzt langsam nach vorne.
- 0:51SPEAKER_00: Was soll und wird uns 2027 bringen?
- 0:55SPEAKER_00: Was soll anders werden?
- 0:57SPEAKER_00: Und vor allem, was möchte man sich selbst endlich ins Leben holen?
- 1:04SPEAKER_00: In ein paar Wochen sitzen viele von uns in irgendeinem
- 1:06SPEAKER_00: der mittlerweile tausenden Raunechte-Programme,
- 1:09SPEAKER_00: zünden Kerzen an und schreiben ihre 13 Wünsche auf kleine Zettelchen.
- 1:15SPEAKER_00: Auch für mich ist diese Zeit zwischen den Jahren schon ganz lange eine
- 1:18SPEAKER_00: der kraftvollsten überhaupt.
- 1:21SPEAKER_00: Schließlich haben wir dem Thema ein ganzes Buch gewidmet
- 1:24SPEAKER_00: und unser eigenes Raunecht-Programm seit 2020.
- 1:29SPEAKER_00: Dieses Jahr bekommt dieses Programm einen neuen Namen, The Vision Mission.
- 1:35SPEAKER_00: Und auch eine komplett neue Struktur sowie neue Inhalte.
- 1:40SPEAKER_00: Ihr könnt euch jetzt schon auf die Warteliste einschreiben und für das Webinar anmelden.
- 1:45SPEAKER_00: Ich verlinke euch das in den Shownotes.
- 1:48SPEAKER_00: Grundsätzlich ist es aber ehrlicherweise völlig egal,
- 1:52SPEAKER_00: zu welchem Zeitpunkt im Jahr du deine Wünsche definierst.
- 1:56SPEAKER_00: Ich weiß,
- 1:56SPEAKER_00: es hat einen eigenen Zauber während diesen sogenannten Raunechten,
- 2:01SPEAKER_00: aber wenn wir an Energie und Frequenz glauben,
- 2:04SPEAKER_00: dann sind die immer allgegenwärtig und nicht nur zu bestimmten Zeitfenstern.
- 2:12SPEAKER_00: Aber ja,
- 2:13SPEAKER_00: es stimmt schon,
- 2:14SPEAKER_00: dass bestimmte Zeiten für unsere eigene Stimmung förderlicher sind
- 2:20SPEAKER_00: oder auch astrologisch unterstützt.
- 2:23SPEAKER_00: Ich gehe ein anderes Mal näher auf die Raunechte ein.
- 2:25SPEAKER_00: Heute will ich über etwas sprechen, an dem sehr viele dieser Programme und Wünsche scheitern.
- 2:32SPEAKER_00: Es geht dabei weniger um den Wunsch und das Wünschen selbst.
- 2:36SPEAKER_00: Es geht vielmehr um die Frage, ob du dir überhaupt erlaubst, zu wünschen oder zu empfangen.
- 2:43SPEAKER_00: Ob du wirklich fühlst, dass du es verdienst.
- 2:47SPEAKER_00: Im Englischen gibt es dafür ein Wort.
- 2:51SPEAKER_00: Deservingness.
- 2:52SPEAKER_00: Im Deutschen habe ich lange danach gesucht und recherchiert
- 2:55SPEAKER_00: und dazu kommen wir gleich,
- 2:57SPEAKER_00: weil allein das schon eine ganze Menge über unsere
- 3:05SPEAKER_00: Konditionierungen erzählt.
- 3:07SPEAKER_00: Aber fangen wir an einem Punkt an,
- 3:09SPEAKER_00: den die meisten von uns sehr gut kennen,
- 3:14SPEAKER_00: wenn es um das Wünschen geht und wo es oft schon zum Stocken kommt.
- 3:20SPEAKER_00: Du erzählst jemandem von etwas Neuem oder was du dir eben wünschst und dann tritt
- 3:24SPEAKER_00: für einen kurzen Moment dieses ganz bestimmte Schweigen ein.
- 3:30SPEAKER_00: Vielleicht ist es ein Projekt,
- 3:32SPEAKER_00: eine Idee oder sogar ein Umzug,
- 3:35SPEAKER_00: dein Plan, der dich gerade total begeistert und aufleben lässt.
- 3:42SPEAKER_00: Und dann siehst du schon die leicht zusammengezogenen Augenbrauen, das fast unmerkliche Zögern.
- 3:51SPEAKER_00: Und dann kommt schon die erste Aussage.
- 3:53SPEAKER_00: Bist du dir denn sicher?
- 3:55SPEAKER_00: Woher kommt das denn auf einmal?
- 3:57SPEAKER_00: Wovor läufst du weg?
- 3:59SPEAKER_00: Willst du nicht zuerst mal das andere fertig machen?
- 4:02SPEAKER_00: Naja, das klingt schon sehr ambitioniert.
- 4:08SPEAKER_00: Ich kann mich gut erinnern,
- 4:09SPEAKER_00: als ich entschieden habe,
- 4:10SPEAKER_00: nach Bali zu ziehen,
- 4:11SPEAKER_00: auch schon vorher,
- 4:12SPEAKER_00: als ich begonnen habe,
- 4:13SPEAKER_00: La Guri Vision zu entwickeln und mich in eine andere Richtung zu bewegen,
- 4:18SPEAKER_00: als die Norm von mir erwartet hat,
- 4:21SPEAKER_00: dass ich vieles nicht geteilt habe, einfach um es mir nicht madig machen zu lassen.
- 4:29SPEAKER_00: Und die Entscheidung damals,
- 4:30SPEAKER_00: nach Bali zu ziehen, da habe ich überhaupt erst der größeren Menge gewonnen.
- 4:37SPEAKER_00: Und meinem Umfeld davon erzählt,
- 4:39SPEAKER_00: als die ersten Kisten gepackt waren und der Mietvertrag gekündigt war,
- 4:46SPEAKER_00: um mich nicht
- 4:52SPEAKER_00: irritieren oder beeinflussen zu lassen.
- 4:55SPEAKER_00: Es gibt noch eine andere Variante.
- 5:00SPEAKER_00: Die sich als Fürsorge verkleidet, was man nach, wenn man etwas Neues erzählt, oft hört.
- 5:08SPEAKER_00: Zum Beispiel, sei doch mal zufrieden und abungbar für das, was du hast.
- 5:13SPEAKER_00: So schlecht ist es hier ja gar nicht.
- 5:15SPEAKER_00: Und es gibt eine Form von Dankbarkeit, die dich wirklich trägt.
- 5:21SPEAKER_00: Und eine, die dich aber begrenzt.
- 5:23SPEAKER_00: Du schaust auf das, was da ist und kannst das anerkennen.
- 5:29SPEAKER_00: Das ist die Variante, die dich trägt.
- 5:31SPEAKER_00: Dein Zuhause, deine Menschen, dein Körper, was du dir aufgebaut hast und auch dich selber.
- 5:39SPEAKER_00: Diese Art von Dankbarkeit ist eigentlich einfach Selbstanerkennung.
- 5:44SPEAKER_00: Sie gibt dir Stabilität und auf diesem Fundament kannst du auch was aufbauen.
- 5:49SPEAKER_00: Und dann gibt es die andere Form.
- 5:51SPEAKER_00: Die zeigt sich genau in dem Moment,
- 5:53SPEAKER_00: in dem jemand Unzufriedenheit oder einen Wunsch nach mehr ausspricht.
- 5:58SPEAKER_00: Wenn jemand sagt, das reicht mir nicht, ich will mehr, ich will etwas anderes.
- 6:05SPEAKER_00: Diese Art der Dankbarkeitsforderung und Zurechtweisung,
- 6:12SPEAKER_00: die dann auf uns zukommt, ist keine Möglichkeit.
- 6:16SPEAKER_00: Wer dir sagt,
- 6:17SPEAKER_00: du musst dich zwischen ihnen entscheiden,
- 6:21SPEAKER_00: entweder dankbar sein oder ambitioniert sein,
- 6:43SPEAKER_00: Der trifft da jetzt keine große philosophische Aussage,
- 6:47SPEAKER_00: der zieht eine ganz klare Grenze und begrenzt.
- 6:53SPEAKER_00: Aber diese Grenze schützt dich jetzt nicht vor irgendeiner realen Gefahr.
- 6:58SPEAKER_00: Wer zum Beispiel in Österreich,
- 7:00SPEAKER_00: Deutschland oder der Schweiz aufgewachsen ist,
- 7:03SPEAKER_00: also vor allem deutschsprachiger Raum,
- 7:05SPEAKER_00: oder auch länger dort gelebt hat, der kennt diese Energy.
- 7:10SPEAKER_00: Sie sitzt mit am Familientisch in der Büroküche in jeder Kommentarspalte von Lokalzeitungen.
- 7:18SPEAKER_00: Sie ist so allgegenwärtig, dass sie uns kaum noch auffällt.
- 7:23SPEAKER_00: Wir halten sie vielleicht für Realismus, für Bodenständigkeit, für Vernunft oder sogar Demut.
- 7:30SPEAKER_00: Das beeinflusst ganz stark, was du dich generell traust, dir zu wünschen.
- 7:37SPEAKER_00: Und eine zweite Sache beeinflusst das auch stark,
- 7:41SPEAKER_00: nämlich das Klagen und Jammern,
- 7:43SPEAKER_00: das nahezu ja ein Volkssport ist, ebenso wie die ganze Neidkultur.
- 7:51SPEAKER_00: Ihr könnt das natürlich auf jede beliebige andere Region,
- 7:55SPEAKER_00: Kultur, whatever, ausweiten, aus der ihr das kennt.
- 8:03SPEAKER_00: Es wird ständig geklagt über das Wetter,
- 8:05SPEAKER_00: die Regierung,
- 8:06SPEAKER_00: die Nachbarn,
- 8:06SPEAKER_00: die Wirtschaft,
- 8:07SPEAKER_00: die Jugend,
- 8:08SPEAKER_00: die Ausländer klagen und jammern,
- 8:10SPEAKER_00: ist der Number One Gesprächseinstieg und Bindemittel zugleich.
- 8:16SPEAKER_00: Man wird so schnell davon angesteckt, dass man es fast nicht bemerkt.
- 8:21SPEAKER_00: Ich merke es in dem Moment, wo ich in Österreich lande.
- 8:25SPEAKER_00: Manchmal braucht es nicht einmal einen einzigen Tag und schon ist man in diesem Sog
- 8:31SPEAKER_00: der permanenten Kritik an alles und jeden.
- 8:34SPEAKER_00: Es gibt einen Grund,
- 8:36SPEAKER_00: warum ich mich mittlerweile gar nicht mehr ohne Kopfhörer aus dem Haus bewege,
- 8:39SPEAKER_00: wenn ich da bin, weil ich nicht ungefiltert den gesamten
- 8:46SPEAKER_00: Grant ist es ja nicht einmal,
- 8:48SPEAKER_00: es ist die permanente Unzufriedenheit ohne eine Handlung dahinter,
- 8:53SPEAKER_00: die ich selber nicht mehr hören kann.
- 8:56SPEAKER_00: Und sie ist extrem ansteckend und vergiftet auch alles um sich herum.
- 9:01SPEAKER_00: Aber schauen wir mal genau hin,
- 9:03SPEAKER_00: was das Klagen eigentlich bringt,
- 9:05SPEAKER_00: weil es erzeugt so viel emotionale Bewegung,
- 9:10SPEAKER_00: dass der Druck, den alle spüren, dadurch erträglich bleibt.
- 9:14SPEAKER_00: Man klagt gemeinsam,
- 9:16SPEAKER_00: fühlt sich kurz weniger allein mit dem Frust und geht dann zurück
- 9:21SPEAKER_00: In genau dieselbe Position, aus der man gekommen ist.
- 9:25SPEAKER_00: Aber der Druck ist raus.
- 9:27SPEAKER_00: Verändert hat sich leider nichts, aber es ist ein Ventil.
- 9:31SPEAKER_00: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
- 9:33SPEAKER_00: Das ist die Rechnung, die nicht aufgeht.
- 9:37SPEAKER_00: Wer in Mathe aufgepasst hat,
- 9:39SPEAKER_00: weiß, fügt man zu einem Minus ein weiteres Minus hinzu, wird es noch mehr Minus.
- 9:43SPEAKER_00: Minus 1, Minus 2 ist gleich Minus 3.
- 9:47SPEAKER_00: Und hier wird es spannend.
- 9:48SPEAKER_00: Unzufrieden sein ist total erlaubt, sogar erwünscht, weil es verbindet.
- 9:54SPEAKER_00: Schwierig wird es,
- 9:55SPEAKER_00: wenn jemand aus der Unzufriedenheit einen Schritt raus macht,
- 9:59SPEAKER_00: zum Beispiel kündigt,
- 10:00SPEAKER_00: etwas eigenes gründet,
- 10:02SPEAKER_00: weggeht,
- 10:03SPEAKER_00: sich trennt,
- 10:04SPEAKER_00: etwas baut, das vorher noch nicht da war und vielleicht sogar Spaß macht.
- 10:10SPEAKER_00: Dann hört man so Kommentare wie,
- 10:13SPEAKER_00: mal schauen, wie lang das gut geht, Das machen doch eh gerade alle.
- 10:18SPEAKER_00: Typisch, bei der muss immer alles anders sein.
- 10:21SPEAKER_00: Die hat bestimmt Connections, sonst wäre das nie was geworden.
- 10:27SPEAKER_00: Diese Sätze haben eine Gemeinsamkeit.
- 10:30SPEAKER_00: Sie enthalten keine einzige Information über dich selber.
- 10:34SPEAKER_00: Keine Analyse, keinen Austausch.
- 10:37SPEAKER_00: Sie haben nur eine einzige Funktion.
- 10:39SPEAKER_00: Sie sollen dich in Reihe und Glied zurückholen und dich schön am Boden der Tatsachen halten.
- 10:46SPEAKER_00: Sie bringen dich zumindest dazu,
- 10:49SPEAKER_00: dich zu erklären,
- 10:51SPEAKER_00: dich zu rechtfertigen,
- 10:52SPEAKER_00: deinen eigenen Erfolg klein zu machen, bevor es jemand anders tut.
- 10:58SPEAKER_00: Man sieht es jetzt ebenso mit all den Protesten von jungen
- 11:02SPEAKER_00: oder generell unzufriedenen Menschen.
- 11:04SPEAKER_00: Wenn man sich die Berichterstattung und die Kommentare anhört,
- 11:07SPEAKER_00: dann wird nur über die Handlungsfähigkeit derer geurteilt,
- 11:11SPEAKER_00: die auf die Straßen gehen.
- 11:12SPEAKER_00: Der Hauptfokus liegt viel mehr darauf,
- 11:15SPEAKER_00: als auf den eigentlichen Themen, für die diese Menschen einstehen.
- 11:21SPEAKER_00: Und es ist schon ein sehr großes Privileg,
- 11:24SPEAKER_00: aus einer Position zu urteilen,
- 11:26SPEAKER_00: wo man selbst seine Handlungsfähigkeit abgegeben hat.
- 11:31SPEAKER_00: So kann man das auch gut rechtfertigen und leicht reden.
- 11:36SPEAKER_00: Tatsächlich, und da bin ich sicher sehr radikal, ist es einfach Feigheit und Bequemlichkeit.
- 11:43SPEAKER_00: Ich kann mich gut erinnern,
- 11:44SPEAKER_00: als ich im Dezember 2018 in Paris,
- 11:46SPEAKER_00: als die letzten großen Proteste stattgefunden haben,
- 11:51SPEAKER_00: Die Bilder waren exakt die gleichen.
- 11:54SPEAKER_00: Zugenagelte Luxusgeschäfte sind wirklich nichts Neues,
- 11:57SPEAKER_00: aber es kommt natürlich darauf an,
- 11:59SPEAKER_00: wie sehr man es in den Fokus rückt, um vom eigentlichen Thema abzulenken.
- 12:03SPEAKER_00: Wer jetzt ein bisschen wegen Vandalismus aufschreit,
- 12:07SPEAKER_00: der sollte vielleicht auch das Rückgrat entwickeln wollen.
- 12:11SPEAKER_00: Bei all den organisierten Waldrodungen und Waldbränden,
- 12:15SPEAKER_00: die es alleine in diesem Jahr zugunst von großer Industrie gab, auch aufschreien.
- 12:21SPEAKER_00: Und genau dieses Kleinmachen und Verurteilen ist auch der Punkt,
- 12:25SPEAKER_00: an dem es beim Manifestieren so richtig interessant wird.
- 12:29SPEAKER_00: Und wenn wir beginnen, uns wirklich etwas zu wünschen, das authentisch für uns ist.
- 12:38SPEAKER_00: Neben eh schon all den eigenen Zweifeln und Glaubenssätzen,
- 12:41SPEAKER_00: die man hat, muss man sich dann auch noch mit denen alle anderen rumschlagen.
- 12:45SPEAKER_00: Aber ja.
- 12:47SPEAKER_00: Lasst uns vorher noch einen kleinen Umweg über die Sprache machen,
- 12:51SPEAKER_00: was ich angedeutet habe, denn da wird es klarer.
- 12:55SPEAKER_00: Ich habe deservingness erwähnt und wie schon gesagt,
- 12:59SPEAKER_00: ich habe für diese Folge das nach einem deutschen Wort
- 13:03SPEAKER_00: für deservingness recherchiert.
- 13:07SPEAKER_00: But guess what?
- 13:08SPEAKER_00: Ich habe zwar mehrere Erklärungen gefunden, aber kein einziges Wort passt so richtig an.
- 13:17SPEAKER_00: Das naheliegendste ist verdienen.
- 13:25SPEAKER_00: Das ist aber dasselbe Wort wie in Geld verdienen.
- 13:28SPEAKER_00: Im Englischen gibt es to deserve und to earn.
- 13:33SPEAKER_00: Zwei verschiedene Wörter für zwei verschiedene Dinge.
- 13:36SPEAKER_00: Im Deutschen gibt es dafür nur ein gemeinsames.
- 13:40SPEAKER_00: Etwas zu verdienen heißt bei uns also schon sprachlich, dass man dafür gearbeitet haben muss.
- 13:47SPEAKER_00: Wert kommt nur über Leistung.
- 13:52SPEAKER_00: Anders ist es gar nicht vorgesehen.
- 13:55SPEAKER_00: Und dann gibt es noch das Würdigsein.
- 13:58SPEAKER_00: Das klingt nach Wert oder vielleicht sogar nach Kirche oder anderen Institutionen.
- 14:04SPEAKER_00: Da könnt ihr gerne auch mal an eure Kindheit zurückdenken,
- 14:08SPEAKER_00: wie oft ihr das vielleicht in der Messe oder zu Hause gehört habt und
- 14:13SPEAKER_00: in welcher Konstellation wer das erwähnt hat.
- 14:17SPEAKER_00: Oft ging es dabei wahrscheinlich um vermeintliche Demut, aber meistens doch um Selbstabwertung.
- 14:24SPEAKER_00: Und stellt euch einmal vor, was das mit einem kleinen Nervensystem wohl macht.
- 14:29SPEAKER_00: Dann gibt es noch den Anspruch oder dass einem etwas zusteht.
- 14:35SPEAKER_00: Das klingt nach einer großen Forderung,
- 14:39SPEAKER_00: nach fast einer unerlaubten Forderung oder nach Erbe, nach Amt, nach Formularen.
- 14:47SPEAKER_00: Auf jeden Fall einem aufwendigen Prozess.
- 14:50SPEAKER_00: Oder nach jemandem,
- 14:51SPEAKER_00: der sich ein bisschen zu wichtig nimmt oder sich irgendwas erschleichen will.
- 14:55SPEAKER_00: Also es ist auf jeden Fall nie so, dass einem einfach etwas zusteht.
- 15:01SPEAKER_00: Also die deutsche Sprache kennt Wert also als Lohn, als Gnade oder als Rechtsanspruch.
- 15:11SPEAKER_00: Ein schlichtes, ich darf das haben, ist nicht wirklich vorgesehen.
- 15:16SPEAKER_00: Ich finde,
- 15:17SPEAKER_00: das sagt wirklich viel über die Kultur und die Mentalität aus,
- 15:21SPEAKER_00: in denen viele von uns groß geworden sind.
- 15:23SPEAKER_00: Und das beschränkt sich definitiv nicht nur auf den deutschsprachigen Raum.
- 15:28SPEAKER_00: Reflektiert da bitte gerne auch eben, wie schon gesagt, in eurer eigenen Muttersprache.
- 15:34SPEAKER_00: In meinem Energy Management Kurs spreche ich in einer eigenen Masterclass darüber
- 15:38SPEAKER_00: und habe Sprache als Energie generell in meine Arbeit eingewebt.
- 15:44SPEAKER_00: Wenn ich in dieser Folge also von Deservingness spreche,
- 15:47SPEAKER_00: dann meine ich genau das, wofür das Wort fehlt.
- 15:51SPEAKER_00: Das Gefühl,
- 15:52SPEAKER_00: dass etwas Gutes zu dir kommen darf und du es würdig bist,
- 15:56SPEAKER_00: einfach weil du bist,
- 15:58SPEAKER_00: weil du existierst,
- 15:59SPEAKER_00: ohne dass du es dir vorher verdienen, abbezahlen oder etwas geleistet haben musst.
- 16:07SPEAKER_00: Diese ganzen Stimmen,
- 16:08SPEAKER_00: die ich genannt habe,
- 16:12SPEAKER_00: irgendwann passiert es leider oft, dass wir diese Stimmen internalisieren.
- 16:16SPEAKER_00: Das kommt dann sehr automatisch.
- 16:18SPEAKER_00: Wir alle haben eine innere Kritikerin.
- 16:31SPEAKER_00: Nach der letzten Folge, die ich aufgenommen habe, war diese Stimme sofort da.
- 17:00SPEAKER_00: Das war zu viel.
- 17:01SPEAKER_00: Du warst zu ehrlich, zu polarisierend.
- 17:04SPEAKER_00: Wer weiß, wen du damit jetzt auf den Schlips getreten bist.
- 17:07SPEAKER_00: Die werden dir alle unfollowen.
- 17:09SPEAKER_00: So verkraulst du dir bestimmt Kundschaft.
- 17:11SPEAKER_00: Jetzt kann ich darüber lachen.
- 17:13SPEAKER_00: Du hättest wesentlich besser erklären können.
- 17:16SPEAKER_00: Ich bin mir auch sehr sicher, dass diese Stimme nach dieser Aufnahme kommen wird.
- 17:20SPEAKER_00: Ich hatte gerade etwas fertig, auf das ich eigentlich stolz sein könnte.
- 17:25SPEAKER_00: Aber zehn Minuten später saß ich da und habe mich selbst klein geredet.
- 17:28SPEAKER_00: Ich, die, die genau über diese Themen Masterclasses hält.
- 17:33SPEAKER_00: Wie hochstaplerisch und fake von mir.
- 17:36SPEAKER_00: Was mir dabei aber auffällt, ist, dass meine innere Diktatorin zum Beispiel Deutsch spricht.
- 17:41SPEAKER_00: Ich bin mit zwei Muttersprachen aufgewachsen
- 17:44SPEAKER_00: und auch mein ganzer Content richtet sich an die deutschsprachige Community
- 17:47SPEAKER_00: und spricht oft auch,
- 17:50SPEAKER_00: diese Stimme spricht oft auch in Sprichwörtern oder Aussagen,
- 17:53SPEAKER_00: die man halt oft gehört hat.
- 17:55SPEAKER_00: Eigenlob stinkt.
- 17:57SPEAKER_00: Bild dir bloß nichts ein.
- 17:58SPEAKER_00: Ohne Fleiß kein Preis.
- 18:00SPEAKER_00: Hochmut, Komfort im Fall.
- 18:02SPEAKER_00: Was sollen denn die Leute denken?
- 18:05SPEAKER_00: Sowas kannst du nicht laut sagen.
- 18:07SPEAKER_00: Was glaubst du denn, wer du bist?
- 18:10SPEAKER_00: Hätte besser sein können.
- 18:12SPEAKER_00: Hast du überhaupt die Expertise für das alles?
- 18:16SPEAKER_00: Sätze, die wir so oft gehört haben, dass sie sich wie Naturgesetze anfühlen.
- 18:23SPEAKER_00: Die tragen wir alle in uns.
- 18:27SPEAKER_00: Und dann darf man sich anschauen, was so eine innere Sprache mit den eigenen Wünschen macht.
- 18:35SPEAKER_00: Soviel kann ich dir gleich verraten, sie ist nicht sehr hilfreich.
- 18:39SPEAKER_00: Du formulierst einen Wunsch und diese Stimmen kommentieren ihn gleich.
- 18:44SPEAKER_00: Du machst trotzdem einen Schritt in die Richtung und sie finden zig Fehler.
- 18:50SPEAKER_00: Dann tritt vielleicht sogar tatsächlich etwas Gutes in dein Leben.
- 18:54SPEAKER_00: Und diese Stimmen erklären dir,
- 18:56SPEAKER_00: dass das alles nur Glück war oder dass es sowieso bald wieder weg ist.
- 19:01SPEAKER_00: Jedes Mal fühlst du dich wahrscheinlich ein kleines Stückchen weniger wert.
- 19:06SPEAKER_00: Und mit jedem Mal erodiert der Wunsch ein bisschen mehr,
- 19:12SPEAKER_00: bis er irgendwann gar nicht mehr da ist oder nicht.
- 19:15SPEAKER_00: Du einfach nicht daran glaubst, dass es für dich überhaupt möglich ist.
- 19:21SPEAKER_00: Das ist Mangeldenken in seiner alltäglichsten Form.
- 19:26SPEAKER_00: In den seltensten Fällen sagst du dir ja direkt, ich verdiene das nicht.
- 19:32SPEAKER_00: Es ist meistens als ein Pseudo-Vernunftdenken verpackt,
- 19:38SPEAKER_00: wie zum Beispiel, das ist jetzt gerade nicht realistisch.
- 19:43SPEAKER_00: Für Geld muss man hart arbeiten oder härter arbeiten müssen, organisierter sein.
- 19:50SPEAKER_00: Andere haben es viel schwerer, also beschwer dich nicht.
- 19:54SPEAKER_00: Dir geht es immer noch gut genug.
- 19:57SPEAKER_00: Und da steckt noch etwas drinnen,
- 19:58SPEAKER_00: wenn wir an Energie und Frequenz glauben,
- 20:02SPEAKER_00: und das tun wir ja,
- 20:03SPEAKER_00: sobald wir überhaupt von Manifestation sprechen,
- 20:07SPEAKER_00: dann gehört auch das dazu, es gibt genug für alle.
- 20:12SPEAKER_00: Klar, die eine bestimmte Wohnung oder die eine bestimmte Stelle gibt es nur einmal.
- 20:19SPEAKER_00: Bei dem, was wir uns eigentlich wünschen, funktioniert es aber anders.
- 20:22SPEAKER_00: Liebe, Erfolg, Geld, Kundschaft.
- 20:25SPEAKER_00: Ein Leben, das sich nach dir und authentischer anfühlt.
- 20:28SPEAKER_00: Also wenn deine Freundin ihr eigenes Business aufbaut,
- 20:31SPEAKER_00: dann nimmt sie dir damit keinen Erfolg weg.
- 20:36SPEAKER_00: Manifestation funktioniert nicht,
- 20:39SPEAKER_00: wenn du etwas für dich willst und gleichzeitig Angst hast,
- 20:44SPEAKER_00: dass nicht genug davon da ist.
- 20:47SPEAKER_00: Dann wünschst du aus dem Mangel heraus,
- 20:52SPEAKER_00: du hältst fest, du vergleichst, du schaust, wer dir zuvor kommt.
- 20:58SPEAKER_00: Genau diese Knappheit sendest du dann auch aus.
- 21:02SPEAKER_00: Und hier sind wir auch bei der Neidkultur unserer Gesellschaft angelangt.
- 21:06SPEAKER_00: Neid ist Mangeldenken mit Blick auf andere.
- 21:11SPEAKER_00: Wenn ich glaube,
- 21:12SPEAKER_00: dass das,
- 21:13SPEAKER_00: was jemand anderer bekommt,
- 21:16SPEAKER_00: für mich nicht mehr da ist, dann muss ich diese andere Person klein machen.
- 21:22SPEAKER_00: Die hat bestimmt Connections.
- 21:23SPEAKER_00: Das ist genau so eine Aussage.
- 21:25SPEAKER_00: Damit vergiftet man die Stimmung am ganzen Tisch und die eigene Energie gleich mit.
- 21:33SPEAKER_00: Dass auf dieser Welt vieles ungerecht verteilt ist, das ist natürlich real.
- 21:38SPEAKER_00: Das ist aber ein Problem der Verteilung und es wird nicht kleiner,
- 21:42SPEAKER_00: wenn wir uns gegenseitig den Erfolg missgönnen.
- 21:45SPEAKER_00: Wenn du ehrlich hinschaust, kann Neid sogar nützlich sein.
- 21:49SPEAKER_00: Er zeigt dir nämlich ganz genau,
- 21:51SPEAKER_00: was du dir selbst wünschst,
- 21:54SPEAKER_00: aber noch nicht erlaubst und was du glaubst, dass möglich wäre.
- 22:00SPEAKER_00: Und jemand,
- 22:01SPEAKER_00: der es schon hat,
- 22:03SPEAKER_00: Beweis dir eigentlich nur zusätzlich, dass es möglich ist, auch für dich selber.
- 22:09SPEAKER_00: Ich habe da eine ganze Masterclass im Kurs Mastering the Seven Sins drinnen zu Neid.
- 22:15SPEAKER_00: Wer sich für das Thema mehr interessiert, geht bitte dort noch tiefer rein.
- 22:19SPEAKER_00: Was hier echt wichtig ist zu sagen, du hast diese ganzen inneren Stimmen nicht erfunden.
- 22:27SPEAKER_00: Die sind uns in den meisten Fällen beigebracht worden.
- 22:31SPEAKER_00: Wir haben sie irgendwo aufgeschnappt.
- 22:35SPEAKER_00: Und trotzdem ist es aber in unserer Hand und Macht,
- 22:41SPEAKER_00: mit diesen Stimmen zu arbeiten und sie neu einzustellen.
- 22:45SPEAKER_00: Gegen diese Stimmen ankämpfen funktioniert meistens nur mäßig,
- 22:50SPEAKER_00: aber mit ihnen in Kommunikation treten, das geht.
- 22:54SPEAKER_00: Ich stelle dann oft die Frage an diese Kritikerin oder Diktatorin,
- 22:59SPEAKER_00: wovor sie mich eigentlich schützen will.
- 23:01SPEAKER_00: Und die Antwort ist für sie immer dieselbe.
- 23:03SPEAKER_00: Vor Blamage, vor Ausschluss, davor nicht mehr dazu zu gehören.
- 23:08SPEAKER_00: Sie hält mich also klein, damit ich sicher bin.
- 23:12SPEAKER_00: Diesen Schutzmechanismus habe ich schon bei anderen Themen erwähnt.
- 23:16SPEAKER_00: Und hier ist es ähnlich.
- 23:18SPEAKER_00: Irgendwann mal war diese Art des Schutzes sinnvoll.
- 23:22SPEAKER_00: Heute...
- 23:23SPEAKER_00: Steht sie den meisten aber im Weg und verbaut das Leben und die Zukunft,
- 23:27SPEAKER_00: die sie eigentlich leben wollen und könnten.
- 23:31SPEAKER_00: Aber es gibt auch dazu eine Gegenbewegung
- 23:35SPEAKER_00: und da stecken wir kollektiv schon seit kurz vor Covid drinnen.
- 23:41SPEAKER_00: Denn diese große Ausbruchwelle aus dem System,
- 23:46SPEAKER_00: aus dem Trott,
- 23:47SPEAKER_00: aus dem Alten, aus dieser Negativität, die rollt schon eine Welle durch.
- 23:53SPEAKER_00: Mit der Pandemie hatten plötzlich ganz viele Menschen deutlich mehr Zeit,
- 23:58SPEAKER_00: sich Fragen zu stellen,
- 23:59SPEAKER_00: sich wieder überhaupt zu spüren und auch,
- 24:02SPEAKER_00: dass sie vielleicht doch etwas anderes wollen in ihrem Leben.
- 24:07SPEAKER_00: Und damit hat auch dieser ganze Self-Development
- 24:11SPEAKER_00: und Mental-Spiritual-Wellness-Trend volle Fahrt aufgenommen.
- 24:15SPEAKER_00: Manifestation ist damit ja inzwischen in so gut wie jede Branche aufgenommen.
- 24:20SPEAKER_00: Angekommen, sei das jetzt vom Coaching über Fitness bis zum Finanz-Podcast.
- 24:26SPEAKER_00: Es gibt überall Vision Boards, diverse Rituale, die erwähnten Rauernächte.
- 24:33SPEAKER_00: Alles so ein bisschen unter dem Slogan wie,
- 24:36SPEAKER_00: dein Wunsch ist schon unterwegs, du musst nur fest genug daran glauben.
- 24:41SPEAKER_00: Vieles davon ist mehr leichter Unterhaltung, als dass es wirklich was bringt.
- 24:46SPEAKER_00: Und manche davon sind Manches davon macht Menschen auch wirklich falsche Hoffnungen,
- 24:52SPEAKER_00: weil sie am Ende glauben,
- 24:54SPEAKER_00: sie hätten vielleicht etwas falsch gemacht oder für sie klappt das einfach nicht,
- 24:58SPEAKER_00: weil es viel zu vereinfacht ist.
- 25:01SPEAKER_00: Dabei das Wort
- 25:04SPEAKER_00: Manifestation ist
- 25:07SPEAKER_00: aus dem Lateinischen manifestus und es beschreibt,
- 25:12SPEAKER_00: dass man etwas mit der Hand greifen kann.
- 25:16SPEAKER_00: Etwas, das offen zu Tage liegt.
- 25:18SPEAKER_00: Wir kennen das auch aus der Medizin.
- 25:20SPEAKER_00: Eine Krankheit manifestiert sich.
- 25:22SPEAKER_00: Gemeint ist damit, dass etwas sichtbar wird.
- 25:29SPEAKER_00: Angelegt war es schon vorher.
- 25:32SPEAKER_00: Also etwas manifest werden zu lassen heißt, dass etwas greifbar wird.
- 25:37SPEAKER_00: Und das passiert nicht, weil du es dreimal am Tag in ein hübsches Notizbuch schreibst.
- 25:42SPEAKER_00: Es passiert, wenn du zu der Person wirst, die es auch tatsächlich halten kann.
- 25:49SPEAKER_00: In meinem Energy Management Framework arbeite ich da mit vier Säulen.
- 25:54SPEAKER_00: Erstens Klarheit,
- 25:55SPEAKER_00: also wirklich zu wissen,
- 25:57SPEAKER_00: was du überhaupt willst und da radikal ehrlich mit dir selber sein.
- 26:03SPEAKER_00: Zweitens arbeiten wir mit Überzeugung.
- 26:06SPEAKER_00: Das ist das, was ich gesagt habe von glaube ich überhaupt, dass ich das haben kann.
- 26:13SPEAKER_00: Diese Überzeugungen.
- 26:16SPEAKER_00: Drittens arbeiten wir mit Frequenz,
- 26:17SPEAKER_00: also ob du emotional und energetisch überhaupt auf Empfang eingestellt bist.
- 26:22SPEAKER_00: Und viertens die Handlung.
- 26:25SPEAKER_00: Denn irgendwann muss man aufhören,
- 26:29SPEAKER_00: nur die Affirmationen niederzuschreiben und darüber nachzudenken,
- 26:32SPEAKER_00: sondern auch anfangen zu tun.
- 26:35SPEAKER_00: Machen ist stärker als denken, gibt so einen Spruch.
- 26:40SPEAKER_00: Bei fast allen,
- 26:42SPEAKER_00: mit denen ich arbeite, hakt es meistens an der zweiten Säule, an der Überzeugung.
- 26:47SPEAKER_00: Und genau dort sitzt auch das heutige Thema Deservingness.
- 26:52SPEAKER_00: Rational glauben ja die meisten, dass sie es verdienen.
- 26:56SPEAKER_00: Wenn wir es uns oft genug sagen, dann ist es einfach schon sehr in unserer Sprache übernommen.
- 27:03SPEAKER_00: Und kognitiv verstehen wir, wir verdienen das.
- 27:11SPEAKER_00: Aber wenn dann die beste Freundin plötzlich genau den gleichen Wunsch hat,
- 27:14SPEAKER_00: würden die meisten wahrscheinlich sagen,
- 27:18SPEAKER_00: natürlich, du verdienst das, mehr als jeder andere.
- 27:22SPEAKER_00: Der Kopf, der weiß es, aber glaubt es auch der Körper.
- 27:27SPEAKER_00: Und das kannst du ganz konkret im Alltag beobachten.
- 27:31SPEAKER_00: Jemand macht dir zum Beispiel ein Kompliment für dein Kleid und du sagst sofort,
- 27:35SPEAKER_00: ach, das war im Angebot oder das ist schon alt.
- 27:38SPEAKER_00: Jemand will dich zum Essen einladen und du greifst schnell selber zur Karte.
- 27:44SPEAKER_00: Eine Kundin zahlt deinen Preis,
- 27:46SPEAKER_00: ohne mit dir groß zu verhandeln und danach fragst du dich,
- 27:50SPEAKER_00: statt dich zu freuen, fragst du dich, ob du vielleicht zu günstig warst.
- 27:56SPEAKER_00: Das sind keine Kleinigkeiten.
- 27:59SPEAKER_00: Wenn sich Empfangen in deinem Nervensystem unsicher anfühlt, dann schiebt dein Körper es weg.
- 28:07SPEAKER_00: Ganz subtil.
- 28:08SPEAKER_00: Automatisch, ohne dass du es überhaupt bemerkst.
- 28:11SPEAKER_00: Auch das, was du dir eigentlich am meisten gewünscht hast.
- 28:17SPEAKER_00: Und ich werde dir heute auch keine schlauen Affirmationen dafür mitgeben.
- 28:21SPEAKER_00: Teste das für dich selber.
- 28:24SPEAKER_00: Fühlst du, dass du es verdienst?
- 28:27SPEAKER_00: Das dauert zwei Minuten.
- 28:29SPEAKER_00: Du kannst es auch jetzt mit mir machen.
- 28:31SPEAKER_00: Nimm irgendeinen Wunsch her, den du hast, aber einen ganz konkreten.
- 28:36SPEAKER_00: Egal, was es ist.
- 28:38SPEAKER_00: Je konkreter, desto besser.
- 28:42SPEAKER_00: Und dann sag laut oder auch leise, ich darf das haben.
- 28:48SPEAKER_00: Ich darf das haben.
- 28:56SPEAKER_00: Jetzt beobachte, was passiert, nicht in deinem Kopf, sondern in deinem Körper.
- 29:09SPEAKER_00: Wird der Hals eng?
- 29:11SPEAKER_00: Zieht sich der Bauch zusammen?
- 29:14SPEAKER_00: Musst du vielleicht sogar lachen?
- 29:15SPEAKER_00: Wirst du unruhig?
- 29:19SPEAKER_00: Oder kommt sofort ein Ja-Aber?
- 29:25SPEAKER_00: Und wenn ein Ja-Aber kommt, dann hör mal genau hin, wessen Stimme das ist.
- 29:31SPEAKER_00: Klingt diese Stimme wirklich nach dir selber?
- 29:35SPEAKER_00: Oder ist es vielleicht deine Mutter oder dein Vater,
- 29:38SPEAKER_00: vielleicht die Oma oder irgendeine Lehrerin?
- 29:42SPEAKER_00: Ist es irgendein Sprichwort?
- 29:46SPEAKER_00: Schreib den Satz auf, der bei dir kommt.
- 29:49SPEAKER_00: Genauso wie er gekommen ist.
- 29:52SPEAKER_00: Du musst ihn nicht schöner machen.
- 29:56SPEAKER_00: Und er ist kein Beweis dafür, dass du es nicht verdienst.
- 29:59SPEAKER_00: Er zeigt dir nur genau die Stelle, an der deine Manifestation gerade hängt.
- 30:05SPEAKER_00: Und mit etwas, das man sehen kann, kann man auch arbeiten.
- 30:10SPEAKER_00: In meinem diesjährigen Raunechte-Programm,
- 30:12SPEAKER_00: der Vision Mission, werden wir uns vor allem darauf konzentrieren.
- 30:15SPEAKER_00: In den letzten Jahren habe ich das Programm schon immer mehr
- 30:18SPEAKER_00: in diese Richtung aufgebaut, aber es war mir nicht genug.
- 30:22SPEAKER_00: Ich sehe einfach immer wieder,
- 30:23SPEAKER_00: wie so hohle Phrasen und Versprechen gemacht werden,
- 30:30SPEAKER_00: Die unmöglich in ein paar Wochen erfüllt werden können
- 30:34SPEAKER_00: und am Ende sind dann viele enttäuscht,
- 30:35SPEAKER_00: weil das bisschen Räuchern oder Wunschzettelschreiben nichts gebracht hat.
- 30:39SPEAKER_00: So sehr ich diese Rituale auch selber genieße,
- 30:42SPEAKER_00: es steckt ein bisschen mehr dahinter, seine Wunschrealität zu manifestieren.
- 30:49SPEAKER_00: Wenn du die Folge über transgenerationale Traumata gehört hast,
- 30:54SPEAKER_00: weißt du, worauf ich hinaus will.
- 30:56SPEAKER_00: Sie kommen oft aus der eigenen Familie, aus der Herkunft, manchmal auch aus Generationen davor.
- 31:03SPEAKER_00: Und manche Muster tauchen in deinem Leben immer wieder auf,
- 31:06SPEAKER_00: egal wie oft du sie schon durchgeschaut,
- 31:10SPEAKER_00: durchgearbeitet hast und vor allem durchschaut hast.
- 31:14SPEAKER_00: Ist es vielleicht dieselbe Art von Beziehung?
- 31:16SPEAKER_00: Die gleichen Grenzen beim Geld?
- 31:19SPEAKER_00: Derselbe Moment, in dem du kurz vor dem Ziel aufgibst.
- 31:25SPEAKER_00: Dafür habe ich meine Life and Karma Readings,
- 31:29SPEAKER_00: weil es meistens Muster gibt, die wir mitgebracht oder entwickelt haben.
- 31:39SPEAKER_00: Warum wir immer wieder an dieselbe Stelle kommen und
- 31:44SPEAKER_00: In diesen Life & Karma Readings zeige ich dir,
- 31:46SPEAKER_00: was die eigentliche Lebensaufgabe dahinter ist.
- 31:49SPEAKER_00: Ich arbeite das für euch aus und wir machen dann circa
- 31:52SPEAKER_00: einen eineinhalbstündigen Call,
- 31:53SPEAKER_00: wo ich dir Lebensabschnitt für Lebensabschnitt erkläre,
- 31:56SPEAKER_00: welche Muster auftauchen,
- 31:58SPEAKER_00: welche Challenges, aber auch welche Möglichkeiten vorhanden sind.
- 32:02SPEAKER_00: Und du bekommst dann auch die Aufnahme und ein ausführliches Booklet
- 32:06SPEAKER_00: mit Reflexionsfragen, Dieses Jahr habe ich jetzt nur mehr wenige Plätze übrig.
- 32:13SPEAKER_00: Ihr findet das auch alles in den Shownotes,
- 32:16SPEAKER_00: aber es wird euch auf jeden Fall mehr Kontext geben,
- 32:18SPEAKER_00: vor allem denjenigen, die besonders feststecken, woher euer Ja-Aber kommt.
- 32:26SPEAKER_00: Und damit könnt ihr dann auch wirklich...
- 32:32SPEAKER_00: eure Wünsche für 2027 ganz anders formulieren und aus einer anderen Überzeugung heraus.
- 32:43SPEAKER_00: Wenn ihr diese Folge gehört habt,
- 32:47SPEAKER_00: dann hört auch wirklich bewusst hin, wo eure eigene Diktatorin spricht.
- 32:56SPEAKER_00: Wir sind jetzt gerade nicht nur in der Scorpio Season,
- 33:00SPEAKER_00: sondern auch mitten in Venus and Mercury Retrograde.
- 33:04SPEAKER_00: Literally alles wird nochmal hinterfragt.
- 33:08SPEAKER_00: Unsere Werte, unsere Überzeugungen, Beziehungen, Träume, wo wir gerade stehen.
- 33:14SPEAKER_00: Schreib mit, was diese Stimme sagt.
- 33:18SPEAKER_00: Und ich glaube, ihr werdet überrascht sein, wie wenig davon wirklich von euch selber stammt.
- 33:28SPEAKER_00: Und bevor ihr auch in die Raunechte reingeht und euch etwas wünscht,
- 33:32SPEAKER_00: stellt euch eine einzelne Frage.
- 33:37SPEAKER_00: Könntest du es wirklich annehmen und auch halten,
- 33:41SPEAKER_00: wenn das, was du dir wünschst, morgen vor deiner Tür stehen würde?
- 33:48SPEAKER_00: Und damit entlasse ich euch, wo auch immer ihr gerade steht, in dieser Saison.
- 33:56SPEAKER_00: Ich danke euch für eure Energie und Offenheit,
- 33:59SPEAKER_00: fürs Zuhören und freue mich,
- 34:01SPEAKER_00: wenn ihr diesen Podcast abonniert und mit mir auch bei der nächsten Folge in
- 34:06SPEAKER_00: die Tiefe geht.
- 34:07SPEAKER_00: Lasst mich auch gerne in den Kommentaren per E-Mail, Instagram oder wie auch immer.
- 34:14SPEAKER_00: Wissen, wie euch dieser Podcast gefällt oder ob es vielleicht sogar Themen gibt,
- 34:20SPEAKER_00: über die ihr gerne mehr hören möchtet.