Latest / Epoch Im Fokus / Weltweite Lebensmittelpreise steigen durch Wetter und Transportprobleme #185
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Agramärkte und der Druck.
- 0:04Speaker 0: Weltweite Lebensmittelpreise steigen durch Wetter- und Transportprobleme.
- 0:09Speaker 0: Ein Artikel von FDNIA Filmia Nova vom fünften Oktober, zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:16Speaker 0: Die weltweiten LebensmittelPreise sind im September gestiegen Probleme im Schiffsort hier trockenes Wetter und ein stärker werden des El Nino erhöhenden Druck auf Getreide, Zucker und andere Agrarohstoffe.
- 0:30Speaker 0: Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO teilte Anfang Oktober mit, Stieg von ¼ prozent gegenüber dem revidierten August-Wert und einem Plus von ¾ prozent gegen über den Vorjahresmonat, so der Organisation.
- 1:09Speaker 0: Der FVO-Bericht erschien zu einem Zeitpunkt an dem die globalen Agrarmerkte weiterhin mit geopolitischen und wetterbedingten Risiken konfrontiert sind.
- 1:17Speaker 0: Geopolitik setzt Lebensmittelmärkte unter Druck.
- 1:20Speaker 0: Russland und die Ukraine haben ihre Angriffe auf die Infrastruktur des jeweils anderen in den vergangenen Monaten verstärkt, darunter auch auf Getreide-Terminals in der Schwarze Meerregion.
- 1:30Speaker 0: Russland ist der weltweit größte Weizenexporteur während die Ukraine weiterhin zu den weltweit grössten Getreideproduzenten gehört – damit ist die Region ein wichtiger Lieferant für die internationalen Getreidenmärkte.
- 1:41Speaker 0: Gleichzeitig bestehen weiterhin Sorgen über den Schiffsarkeer durch die Straße von Hormuz zwischen dem Iran und Arabischen Heilbinsel.
- 1:48Speaker 0: Unter normalen Bedingungen werden über diesen Korridor etwa ein Drittel des weltweiten Düngemittelhandels, rund thirty-fünf Prozent der weltweite See-Transporte von Rohöl und etwa ein Fünftel des weltweitem Handels mit verflüssigtem Erdgas abgewickelt.
- 2:02Speaker 0: Zitat!
- 2:18Speaker 0: sagt der FRO-Chef Ökonom Maximo Torriero.
- 2:21Speaker 0: Zitat, wenn diese Belastungen anhalten werden sie sich bald auf die Verbraucherpreise für Lebensmittel auswirken – insbesondere in Ländern, die von Lebensmitteln und Energieimporten abhängig sind, so Torriereo.
- 2:33Speaker 0: Getreide & Zucker treiben den Anstieg.
- 2:35Speaker 0: Getreide war für einen großen Teil des Anstiegs im September verantwortlich.
- 2:39Speaker 0: Die FAO teilte mit, dass die internationalen Weizenpreise gegenüber August um sechs Komma drei Prozent gestiegen seien.
- 2:45Speaker 0: Grund dafür sein Einschränkungen beim Transport in der Schwarzmeeregion sowie trockenes Wetter in Teilen Nordamerikas vor der Aussaat von Winterweizen.
- 2:54Speaker 0: Die Maispreise stiegen um fünf Komma sechs Prozent.
- 2:57Speaker 0: Gründe dafür sein laut FAO sorgen über die Aussichten für die US-Produktion, ein geringeres Exportangebot aus Brasilien und anhaltenden Störungen des Handels über das Schwarze Meer.
- 3:08Speaker 0: Auch die Unsicherheit über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus habe die Maispreis gestützt, teilte die Organisation mit.
- 3:14Speaker 0: Zucker verzeichnete unter den wichtigsten Rohstoffgruppen den stärksten monatlichen Anstieg und verteuerte sich um sechs Komma eins Prozent.
- 3:22Speaker 0: Die FAO führte den Anstieg auf Erwartungen eines knapperen weltweiten Angebots in der Saison im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig zurück.
- 3:29Speaker 0: Genannt wurden niedriger Reproduktionsprognosen für Thailand, Sorgen über die indischen Ernten aufgrund unterdurchschnittlicher Niederschläge und einer stärker werdenden El-Ninjo – übermäßige Niederschläge in der brasilianischen Hauptanbauregion im Zentrum und Süden des Landes sowie eine geringere Zuckerrübenaussaat in der Europäischen Union.
- 3:47Speaker 0: Rückläufig waren dagegen unter anderem die Fleischpreise.
- 3:50Speaker 0: Der Fleischpreisindex fiel um ein Prozent, laut der FAO ging in die Preise für Schweine- und Geflügelfleisch angesichts seines reichlichen Exportangebots zurück.
- 3:59Speaker 0: Die Preise fürs prasilianisches Rindfleisch stiegen aufgrund einer stärkeren US-Importnachfrage während die Preisen für Scharfleisch weitgehend stabil blieben.
- 4:08Speaker 0: El Nino erhöht die Unsicherheit.
- 4:11Speaker 0: Laut einem separaten von der FAO unterstützten Bericht vom zweiten Oktober erhöhen höhere Frachtraten, gestiegene Düngemittelpreise und anhaltende logistische Störungen die Unsicherheit auf den globalen Agrarmärkten.
- 4:23Speaker 0: Zudem schaffe dem Bericht zufolge ein stärker werdendes El Nino-Wettermuster zusätzliche Unsicherkeit für die Pflanzenproduktion insbesondere für die Reisproduktion in Süd und Südostasien.
- 4:34Speaker 0: Die weltweiten Erträge beim Reis legen während El Nino-Ereignissen typischerweise eins bis eins Komma fünf Prozent unter ihrem langfristigen Trend.
- 4:42Speaker 0: Die Ertränge von Weizen und Mais blieben im allgemeinen nahe am Trend, während die Soja wohnen Erträge häufig eins Kommafünf bis zwei Prozent über dem Trend legen.
- 4:52Speaker 0: Trotz Zunehmendersorgen über Wetter und Logistik teilte die Weltbank in ihrem am XXV September veröffentlichten Food Security Update mit, dass die globalen Lebensmittelmärkte insgesamt stabil blieben und die Lebensmittelfersorgung im allgemeinen ausreichen sei.
- 5:06Speaker 0: Die Weltbank fügte hinzu, dass sich die El Nino Bedingungen voraussichtlich bis Ende zwanzig sechsundzwanzig verstärken und bis Anfang zwanzich siebenundzwzig anhalten würden.
- 5:15Speaker 0: Dadurch steige das Risiko extremer Wetterereignisse, die die landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen
- 5:20Speaker 0: könnten.".