Latest / BZ am Ohr / 10 Jahre Universitätsbibliothek Freiburg: Spektakuläre Fassade, lange Mängelliste
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- Ich denke, es ist in sich eigentlich schon recht gelungen, diese Form. Sie ist ja für Freiburg recht ambitioniert, dass wir das machen konnten. Und ja, da hat man das Gefühl, jetzt ist es luftig, es ist leicht und vorher war es dunkel und niedrig und stickig. Also von daher denke ich schon, die Stimmung drin, das ist etwas, wo man sich gerne aufhält, was funktioniert. Ich bereue nichts, ich denke, ganz vieles hat sich bewährt. Das ist die Stimme von Heinrich Degelow. Er ist der Architekt der neuen Universitätsbibliothek in Freiburg, die in diesem Sommer zehn Jahre alt wird. Das Gebäude mitten in Freiburg prägt das Stadtbild. Doch am Bau gab und gibt es immer wieder Mängel, vor allem an der Fassade. Sie blendete, war undicht und dann fielen auch noch Teile herab. Auf der Westseite steht noch heute ein Bauzaun, weil die Sanierung der Fassade nicht fertig ist. Seit zehn Jahren ist die neue Universitätsbibliothek in Betrieb und meistens voll. Seit zehn Jahren wird über sie diskutiert und seit zehn Jahren muss ein Problem nach dem anderen beseitigt werden. Wie blickt da der Architekt selbst auf sein Werk? Das wollte ich wissen und habe ihn in dieser Folge von BZ am Ohr gefragt. Im Interview sprechen wir über den Entwurf, die Herausforderungen in der Bauphase und natürlich über die Probleme der UB. Heinrich Degelow ist nach wie vor von seinem Entwurf überzeugt. Mein Name ist Christoph Giese, ich bin Redakteur der Badischen Zeitung. Viel Spaß beim Zuhören. Herzlich willkommen, Herr Degelow. Schön, dass Sie da sind. Danke für die Einladung. Wenn Sie heute vor der Universitätsbibliothek Freiburg stehen, was kommt Ihnen da zuallererst in den Kopf? Ja, also einerseits, es ist jetzt schon zehn Jahre alt, also dass das eigentlich noch immer sehr aktuell ist, dass das immer noch eigentlich ein Beitrag ist zur architektonischen Entwicklung. In Freiburg und ich bin immer noch stolz drauf. Das neue Gebäude wird jetzt dieser Tage zehn Jahre alt. Der Architektenwettbewerb, den Sie damals gewonnen haben und sich durchgesetzt haben, der ist jetzt schon 19 Jahre her. Erinnern Sie sich noch daran, als Sie sich entschieden haben, den Entwurf einzureichen? Wie kam es dazu? Ja, es war eine Präqualifikation. Wir haben uns darum beworben, waren natürlich sehr glücklich, dass wir eingeladen waren und noch viel glücklicher, dass wir dann gewinnen konnten. Ja, aber es war schon eine sehr lange Zeit eigentlich von der Planung, diese neun Jahre. Das ist aussergewöhnlich. Erklären Sie mal so einem Laien, der nicht besonders viel von Architektur versteht. Wie entwickelt man so einen Entwurf? Ja, es ging ja um den Umbau. Es ist ja nicht der Neubau, sondern der Umbau. Das denkt man nicht, wenn man das Ding sieht. Und dazu gab es einen Wettbewerb. Bei einem Wettbewerb gibt es eine Vorarbeit, da ist ein Büro oder mehrere, die schauen, ist das überhaupt möglich, was man da reinmachen will, geht das, weil man bekommt dann dazu wie ein Raumprogramm, das ist wie eine Bestellung, da heisst es diese Räume und diese Räume und diese Räume und diese Räume und da schaut jemand zuerst, ist das überhaupt möglich, das zu oder ist das überhaupt nicht möglich? Und dann ist das wie eigentlich die Bestellung. Dann natürlich heisst es dann noch, es muss ökologisch sein und kostengünstig und, und, und. Aber eigentlich die und die Räume müssen da reingehen. Dann ist das wie so, dass die Arbeitsvorgabe und natürlich der Bestand. Und das ist ja gerade bei einem Umbau, ist der Bestand eigentlich wahnsinnig dominant. Und da jetzt eigentlich mal zu schauen, geht das überhaupt, muss das Ding grösser werden, muss es kleiner werden, wie ist das überhaupt. Das ist wie so der erste Schritt, oder? Da haben wir gesehen, und das war relativ wichtig, weil es sind viele grosse Räume dort drin. Und normalerweise haben wir die Räume plus etwa 30% Erschliessung und noch Konstruktion und so weiter. Dann sieht man, wie gross das sein muss. Wir haben dann dort gesehen, weil das so Bibliotheksflächen sind, die man auch nicht eigentlich separieren muss, die einzelnen Abteilungen, dass wir mit der internen Erschliessung, bei der grossen Fläche hat man ja interne Zirkulation, dass wir wie die Gänge eigentlich weglassen können, dass wir mit dem ganz viel Platz sparen. Und da haben wir gesehen, wir können eigentlich sogar noch etwas wegschneiden von dem alten Volumen, sondern wir müssen nicht zusätzlichen Platz schaffen. Wir waren auch der einzige Beitrag, der eigentlich weniger Volumen hatte mit dem neuen als mit dem alten. Weil man die Brüstungen wegschneiden musste, man hat das in den siebsteren Jahren die Betondecken rausgelassen und die Brüstung gleich dran betoniert, Das ist natürlich eine Wärmebrücke, sagt man das bei den Architekten. Also die Betondecke wird kalt im Winter oder heiss im Sommer. Die will man isolieren, muss man nicht sowieso abschneiden. Da haben wir noch etwas von dem Boden weggeschnitten, dass wir dann eine andere Geometrie bekommen haben mit der neuen Form. Und wir haben eigentlich nur weggeschnitten und haben dann am Schluss gesagt, Das ist eigentlich ein Rolling, der bestehende Bau. Und wir schleifen den zu einem Diamanten. Und deshalb hat er auch so diese kristalline Form. Aber die ganze Form, es gab ja sehr viele Vorsprünge und Einsprünge, diese ganze Form war schon im alten Bau drin und wir haben nur weggenommen. Diesen Begriff, den Sie jetzt gerade genannt haben, der geschliffene Diamant, das haben Sie vor zehn Jahren auch schon mehrfach gesagt. Sie haben es jetzt schon so ein bisschen angedeutet, Sie haben da Sachen abgeschnitten und so, aber können Sie nochmal erklären, was meinen Sie damit, geschliffener Diamant? Ja, wir haben gesagt, das ist wie ein Rolling. Es war ja wirklich, es hat so etwas basic ausgesehen, so sehr fremd. In den 70er-Jahren war das auch eine andere Zeit, da hat es nicht interessiert, fuck the context. Was rundherum war, das war vor zehn Jahren oder 20 Jahren eigentlich völlig anders. Da haben wir gefunden, die Architektur eigentlich ist das Haus und der Zwischenraum zu den anderen Häusern. Es ist gerade der Innenraum und der Aussenraum, die Stadt ist die eigentlich, vor allem der Aussenraum, der dort wirksam ist. Und das war völlig eine andere Haltung in den 70er-Jahren. Und es war sehr ungestüm eigentlich, wie das reagiert hat, zum Beispiel zur Milchstrasse. Das war richtig bedrohlich dort. Oder der Platz von der alten Synagoge, da hat so eine Ecke wirklich so reingegrätscht in diesen Raum. und dann mit diesem Schleifen konnte man das eigentlich so etwas harmonisieren. Sie haben ja auch mal erzählt, dass Sie tatsächlich ein Gipsmodell der alten UB hatten und das dann wirklich tatsächlich abgeschliffen haben. Ja, das haben wir wirklich so gemacht. Wir haben mit Tellerschleifmaschine abgeschliffen und dann war es eigentlich schon ziemlich genau das, was heute ist. Wir mussten dann nur ein paar kleine Löcher noch ausgipsen und das war wie so der Beweis, dass es geht. Und ich finde auch eigentlich, so eine Vorgabe, etwas zu verfeinern und mit dem noch einen besseren Beitrag zu leisten für den Ort und für die Stadt. Auch für natürlich die Erscheinung vom Gebäude, das war eigentlich ein sehr spannender Ansatz und hat funktioniert und hat uns auch total fasziniert. Und dieses Schleifen und das Design weniger monströs, sage ich mal, zu machen, als es vorher war, das war ja so ein bisschen ihr Ansatz. Aber die Tatsache, dass dann da doch die Fassaden, 15 Fassaden sind es unterschiedlich geneigt, so wie sie jetzt sind, und dann aus Glas und Stahl, das ist ja schon was Außergewöhnliches. Dass man dann dazu kommt, wie sind Sie denn dann konkret dazu gekommen, dass es so aussieht, wie es jetzt aussieht? Ja, wir haben natürlich ganz viele Versuche gemacht. Das war nicht von Anfang an kristallin, das war auch so gewählt und so. Man macht ja dann immer Versuche, stellt die nebeneinander und vergleicht die. Was ist jetzt besser? Was leistet mehr? Was kann mehr? Und wir haben eigentlich auch, der Maßstab war ja für uns, weil das etwas unmasschweblich war, Diesen Maßstab auf den kompativen Maßstab für diesen Ort zu bringen, das war ein grosses Anliegen. Von daher wollten wir die Geschosse nicht zeigen. Man kann jetzt nicht von aussen so schnell ablesen, wie viele Geschosse es hat. Das ist ja auch so eine Wahrnehmung. Es gibt eins, zwei, drei, vier kann man auch noch optisch erkennen. Ab dann muss man zählen, wie viele es sind. Es sind dann einfach eins bis vier und dann sind es viele. Wir wollten eigentlich auch, indem wir die Geschosse nicht zeigen, diesen Maßstab eigentlich runterbringen, weil es ist dann einfach ein Haus und hat nicht eigentlich so und so viele Geschosse. Wenn man die sehen würde, würde man denken, es ist viel grösser als die anderen. Deshalb haben wir die Fassade gemacht, die eigentlich über das ganze Haus drüber geht. Das ist überall die ganz gleiche Fassade. Jede Fassade ist anders geneigt und die Ecken sind auch noch verschieden. Von daher, es ist ein ganz einfacher Ansatz. Aber in der Konsequenz ist jedes Fassadensegment auf jedem Geschoss anders. Und das ist ja so ein Geometriespiel. Man hat die Geschossplatte als Spiegelachse genommen, dann ist es immer nach oben und nach unten, es wechselt sich das ab, breit, schmal, breit, schmal. Auf den normalen Fassaden sind die schmalen geschlossen, auch die öffnen Flächen sind die schmalen. Und auf der anderen Seite, auf der Milchstrasse, ist das umgekehrt, weil es vielmehr stärker geneigt ist, als wenn wir eine Überhitzung haben. Und damit ist es optisch sehr einfach. In der Umsetzung war es überhaupt nicht einfach, diese Geometrie zu machen. Wir haben sogar ein eigenes Zeichenprogramm machen lassen, um diese Fassade wirklich zeichnen zu können. War das so ein bisschen Ihr Antrieb, da etwas Einzigartiges zu erschaffen? Es ist... Ja, einzigartig im Sinn, dass es eigentlich eine sehr ausgeklügelte Lösung ist für diesen Ort. Das interessiert mich, aber es soll nicht einzigartig sein im Sinn von ausgefallen oder auffällig oder so. Es soll eigentlich ein Haus sein in einer Stadt, das sich einordnet. Die Stadt ist wichtiger als das Haus, aber es kann dann schon eigentlich sehr ausgeklügelt sein. Aber vielleicht sieht man das gar nicht. Also für mich ist es immer ein Kompliment, wenn jemand an einem Haus von uns vorbeigeht und irgendwann, vielleicht nach längerer Zeit, findet er, oh, eigentlich ist das noch gut. Und wenn das nicht so schreit, das ist so wie wenn jemand einen Witz erzählt, das ist ja super, oder? Aber wenn jemand jeden Tag einen gleichen Witz erzählt, dann ist das unerträglich. Von daher, diese Häuser, die so ausgefallen sind, Die sind zwar vielleicht lustig, im ersten Mal zum Anschauen, aber wenn man das jeden Tag anschauen muss, das ist dann nicht zum Aushalten. Ich denke, es braucht eine gewisse Bescheidenheit, weil diese Häuser stehen ja relativ lange rum und da ändert sich das Leben, da ändert sich der Geschmack, da ändern sich die Ansichten. Und dann muss es eigentlich in 20 oder in 50 Jahren auch noch funktionieren mit diesem Haus und der Stadt. Ein bisschen außergewöhnlich ist es ja trotzdem mit den schrägen Fassaden. Das sieht jetzt ja nicht alltäglich aus. Ja, es ist natürlich auch die Bedeutung von diesem Haus. Es ist ja die Universitätsbibliothek. Es ist das öffentlichste Gebäude von der ganzen Universität. Es ist offen in der Nutzung eigentlich für alle Leute von der Stadt. Und es ist auch unheimlich wandelbar. Die Universitätsbibliothek war die erste Bibliothek, die die Bücher digitalisiert hat. Von daher war die immer am Puls von der Zeit. Das war uns auch ein Anliegen, dass wir das auf einer zweiten Ebene zeigen können mit diesem Gebäude. Weil das Gebäude reagierte mit dem Licht und das Licht ist etwas unheimlich Flüchtiges. Und jedes Mal, wenn man an diesem Gebäude vorbeifährt, heute nur noch geht. Oder mit dem Fahrrad natürlich und der Strassenbahn, dass das je nach Licht immer wieder anders aussieht und anders reagiert. Und von daher eigentlich, dass das auf jede kleine Stimmung von der Umgebung reagieren kann. Das ist das Äusserliche, aber wir wollten mit dem auch das Innerliche, also das Innere, wie die Universitätsbibliothek immer wieder eigentlich am Puls der Zeit ist, zeigen. Also das sieht niemand, aber im Unterbewusstsein merkt man das. Lassen Sie uns nochmal ein bisschen auf den Bau schauen. Was waren für Sie bei Planung und Bau der OB die grössten Herausforderungen? Sie haben es ja schon angesprochen, es war kein kompletter Neubau, sondern quasi ein Umbau. Zum Beispiel die zwei Treppenhäuser sind ja stehen geblieben von der alten OB. Was waren da so die Hauptschwierigkeiten? Ja, wir waren ja die Einzigen, die neu waren in dem ganzen Planungsteam. Die anderen hatten ja vorher schon, bevor der Wettbewerb gemacht war, haben die schon eine Sanierung 1 zu 1 geplant. Alle Fachplaner waren schon dabei. Dann gab es einen Wettbewerb und dann musste sie nochmals neu anfangen. Von daher, die hatten eigentlich schon das alles gekannt. Die hatten schon ihre Lösungen und die hatten schon ihre Konzepte. Und jetzt kam da ein ganz neuer Ansatz. Und dann mussten sie sich auf etwas Neues einstellen. Das haben einige gemacht, andere fanden das völlig blöd. Und da hatten wir sehr grosse Widerstände bei den Planern. Und das hat auch dazu geführt, in unserem Konzept haben wir ja nur die Brüstung und zum Teil etwas von der Decke abgeschnitten. Und die Statiker, die haben dann das eigentlich nicht in dem einfachen Sinn, also wo man vielleicht länger denkt und dann weniger baut, umgesetzt. Sie haben gefunden, man muss das brachial machen und haben das so aufwendig gemacht. Also schlussendlich war es günstiger, die ganzen Decken auch abzureissen, als nur die zu schneiden. Man hätte die am Rand eventuell etwas verstärken müssen, weil sie aber gefunden haben, wenn wir es nicht gerechnet haben, dann müssen wir die Verstärkungen neu machen. Wir können nicht das alte nehmen und so. Das war für mich eine grosse Enttäuschung. dass man eigentlich so viel abgebrochen hat. Und das ist immer noch eigentlich, finde ich, etwas schade, weil mit mehr Denken hätte man viel weniger bauen müssen. Aber man kann die Leute, die schon dabei sind, nicht zwingen eigentlich. Das waren die Stockwerke und die Decken, die Sie ansprechen. Die hätte man verstärken müssen, damit sie erdbebensicher sind. Und hätte man ja dann gucken müssen, wo man die Bücherregale hinstellt und so. Das waren ja so ein bisschen die Überlegungen damals, oder? Ja. Ja, die Büchergestelle waren vom Grundlitz her, von unserem Entwurf, nur in den mittleren Bereichen, nie in der Fassade. Das ist ja eigentlich auch logisch. An der Fassade will man arbeiten und nicht die Bücher hinstellen und im Dunkeln arbeiten. Von daher, das wäre keine Einschränkung gewesen. Wir hatten natürlich dann, dass man alle Decken neu gemacht hat, diese Beschränkung nicht mehr gehabt. Aber das war eine Beschränkung, die gar nicht eingeengt hat. Und nach unserer Meinung wäre die Deckenverstärkung nicht nötig gewesen, weil alten Beton kann man anders rechnen, der ist eigentlich schon viel zäher als neuer Beton, weil der mit der Karbonatisierung, das ist ja technisch, ist der sehr viel härter und noch viel härter, als man früher gedacht hat, also mit Messungen weiss man das heute. Und ja, ich hätte gedacht oder gehofft, dass man da eigentlich mit dem noch mehr machen kann. Und das ist dann nicht gelungen so, aber vieles anderes ist gelungen, ja. Das finde ich ja interessant, dass Sie gerne mehr von der alten Bausubstanz behalten hätten, wenn man so überlegt, also ganz naiv an die Sache drangeht und denkt dann, als Architekt hat man einen Entwurf, dann will man doch am liebsten alles neu machen oder? Ist das gar nicht so? Nein, das ist gar nicht so, weil man kann nie alles neu machen. Auch wenn ich das runtergerissen hätte und alles weggestampft habe, die Umgebung bleibt, die Strassen bleiben, die Nachbarhäuser bleiben. Von daher ist ganz vieles gegeben. Die Stadt, die gibt es. Und man ist eigentlich ein Teil von der Stadt und man hat nie eigentlich die grüne Wiese. Die grüne Wiese ist halt auch etwas und ist nichts, nicht nichts. Und von daher muss man auf etwas reagieren. Und mein Ziel ist es immer, wenn wir etwas machen, wenn wir etwas neu bauen oder umbauen, dann muss es nachher besser sein als vorher. Es muss die schöneren Strassen sein und der bessere Platz eigentlich als es vorher war. Das ist unser Anspruch. Was macht die UB, wie sie jetzt dasteht, für Sie aus? Ich denke, es ist in sich eigentlich schon recht gelungen, diese Form. Sie ist ja für Freiburg recht ambitioniert, dass wir das machen konnten. Es ist eigentlich nur, denke ich, war es im Rahmen vom Wettbewerb möglich, so etwas zu machen. Wenn man es direkt als Entwurf gemacht hätte, wäre das eigentlich durch die Traktanten gefallen. man hätte sich dagegen gewehrt und so. Das ist etwas, was das ausmacht. Und dann die innere Organisation, die eigentlich schon auch dann mit der Privatheksführung sehr gut in der Kooperation war. Und wir dieses Open Space oder Multi Space Konzept konnten zum grössten Teil umsetzen, mit dem wir sehr viel Flexibilität, Offenheit, Grosszügigkeit gewonnen haben. Vorher waren es genau die gleichen Geschosshöhen, die gleichen Räume, aber in der alten Bibliothek konnte man zum Teil die Decke berühren. Da hat man das Gefühl, jetzt ist es luftig, es ist leicht, und vorher war es dunkel und niedrig. und stickig. Von daher denke ich schon, die Stimmung drin, das ist etwas, wo man sich gerne aufhält, was funktioniert. Und es zeigt eigentlich auch, dass es gut angekommen ist, weil die Besucherzahlen innerhalb kurzer Zeit waren die doppelt so hoch, wie man gedacht hat, die Spitzen, sodass es sogar zu wenig Raum gab da in den drin. Mhm. Jetzt zehn Jahre nach der Eröffnung, mit welchem Gefühl schauen Sie da zurück auf die UB, auf diese zehn Jahre? Ja, es war noch ein sehr schöner Moment, dass es diese Europäische Bibliothekstagung mal gab in der UB, wo das auch eigentlich diskutiert wurde, vorgestellt wurde, wo ich auch bei verschiedenen Diskussionen dabei war. Und dass dort eigentlich das Feedback gekommen ist, das ist wie der neue Maßstab von einer Bibliothek. Das wäre das, was man heute erreichen sollte. Das war recht schön. Und wenn ich jetzt sage, auf vieles bin ich sehr zufrieden. Es gibt ein paar kleine Punkte, wo ich finde, schade. Und ja, also zum Beispiel eben wegen der Lüftung oder dass die Lüftung eigentlich, das wäre auch eine Fleissarbeit, richtig einstellen damit überall Luft kommt und nicht nur irgendwo Luft kommt, und das führt auch zu Problemen und da hat man dann auch wieder holzhammerartig hat man gefunden, jetzt bauen wir das jetzt bauen wir das und da finde ich eben, das ist auch im Unterhalt, eigentlich muss man das Gebäude verstehen, muss das begreifen, da hätte vielleicht einer jetzt eine Woche lang gearbeitet oder zweit oder so dritt und dann hätte das alles funktioniert und sonst baut man etwas und baut man etwas und wenn man es nicht versteht, dann kann man nie das bauen, was dann wirklich nachher funktioniert, sondern es ist dann immer ein Pflaster auf einen Flick und dann wird es je länger, je schlimmer. Pflaster und die Flicken, da müssen wir jetzt vielleicht noch ein bisschen drüber sprechen. Denn, also, fangen wir vielleicht mal außen an. Es gab ja ziemlich direkt zur Eröffnung auch Kritik für den Bau. Also der sei überdimensioniert, dunkler als gedacht und irgendwie passe nicht in die Umgebung. Sie haben ja schon gesagt, so ein bisschen ambitioniert für Freiburg. Manche haben das, glaube ich, ein bisschen anders wahrgenommen. Wie haben Sie denn die Reaktionen auf das Erscheinungsbild damals? Wie sind diese Reaktionen bei Ihnen angekommen damals? Ja, sie sind ja jetzt von der Badischen Zeitung und die Zeitungen zeigen vor allem dann die Kritik. Und das ist ja das, so funktioniert eine Zeitung. Und auch die anderen Medien, die funktionieren so, das ist ja auch gar nicht schlecht, aber es gab ja auch sehr viel Lob dafür. Und von daher habe ich gefunden, die Kritik, die war eigentlich nicht so gravierend. Wir haben ja das Gebäude als silbriges Gebäude gedacht und dann spiegelpolierter Chromstahl, weil das Aluminium nicht funktioniert hat. Das hat geblendet, weil es diesen Katzenaugeneffekt hat mit Eloxal. Dann haben wir in ganz Deutschland mit der Bauerschaft verschiedene Gebäude angeschaut, die Chromstahl, also verspiegelt sind. Und die haben zum Teil geblendet, das war wahnsinnig. Wir haben Gebäude angeschaut, die waren auf dem öffentlichen Markt, da konnte man bei gewissen Lichtstimmen nicht in diese Richtung schauen, obwohl das nur in der dritten Reihe hinten ist. Dort haben wir mit den Leuten gesprochen, die haben gefragt, nein, das ist überhaupt kein Problem und so. Das hat man da ganz anders empfunden. Man darf in Freiburg nicht auffallen. Nicht auffallen heisst roter Sandstein. Was wurde dann noch verlangt, dass wir auch Muster machen mit roten Platten und allen möglichen Farben. Das war relativ schwierig dann. Schlussendlich haben wir dann dieses Dunkle gewählt, also in Konsens mit allen. Und mit dem haben wir vor allem erreicht, dass die Reflexion kleiner ist als vom normalen Fensterglas und haben damit mit dem eigentlich auch diese Reflexion zurückgenommen, weil man schon vor dem Bau gesehen hat, dass es gewisse Reflexionen gibt, die schwierig sind und das hat ja dann auch, zu einem riesen Ding geführt, dass man da Reflexionen hat auf der einen Fassade. Das haben wir auch schon vorher gesehen, dass es Probleme gibt und haben dann die Lösung gefunden mit diesem Banner. Das Banner haben wir befürwortet, weil es im Frühling und im Herbst kommt es zu diesen Blendungen, die Fahrräder eigentlich dort blenden könnten. Man hat dann gesagt, mit diesem Banner kann man einerseits die Blendung wegnehmen, aber es muss einen Zusatznutzen haben. Und wir können doch genau, das ist Semesteranfang immer, dass man dort, es gibt diese grossen Banner in der Universität, dass man da sagen kann, ja, willkommen, neue Studenten, oder wir haben schon so viele Klicks oder so viele Besucher, dass das wie ein Medium ist. Es gibt ja auch eine renommierte Firma, die immer wieder Kunstwettbewerbe macht, dass man das dazwischen drin auch als Wettbewerbsobjekt nimmt und dann darf jemand, der dann gewinnt, der kann dann dieses Banner spielen eine Saison. Da gab es verschiedene Ideen, da habe ich gefunden, Das ist super, das ist nochmals die Universitätsbibliothek, die zeigt sich, wie aktuell sie ist. Leider wurde mir das eigentlich nicht umgesetzt. An dieser Stelle ein kurzer Hinweis. Das Banner, von dem Heinrich Degelow hier spricht, ist ein Sonnenschutzsegel. Zu bestimmten Zeiten im Frühjahr und Herbst muss es vor die Südostfassade der UB gespannt werden, weil sonst Autofahrer und Radfahrer in der Rempattstraße geblendet werden könnten. In der geneigten Fassade spiegelt sich nämlich das Sonnenlicht. Um die Frage, wer die Kosten für den Bau und den Unterhalt dieses Banners trägt, gab es einen Rechtsstreit zwischen dem Landbad Wittenberg und den Architekten. Dieser Streit ist mittlerweile beigelegt. Die Architekten um Herrn Diggelow müssen zwei Drittel der Kosten tragen, auch zukünftig. Zum Zeitpunkt der Podcastaufnahme war das noch nicht bekannt. Sie haben vor zehn Jahren dann selbst gesagt, gute Architektur polarisiert. Das hat Sie ja dann auf eine Art auch, oder? Ja, das ist ja auch noch schön. Es gibt, glaube ich, wenige Leute, denen die Universitätsbibliothek egal ist. Entweder man findet sie gut oder man findet sie schlecht. Und ich finde, in meiner Wahrnehmung, vielleicht ist sie etwas getrübt, ist die Wahrnehmung eigentlich sehr positiv. Auch von vielen Kollegen weiss ich, dass man gefunden hat, jetzt mit der Universitätsbibliothek, das ist wirklich so der Aufbruch. Jetzt kann man in Freiburg auch Architektur machen. Abgesehen von der polarisierenden Architektur hat die UB ja dann durchaus ein paar Mängel gehabt. Sie haben schon die Fassade angesprochen, dann gab es diese Seitentür, die anfangs nicht richtig funktionierte und dann nachträglich nochmal gerade eingebaut wurde. Dann ist der Boden im Eingangsbereich mal eingebrochen, durch die Decke ist Wasser getropft und dann sind Fassadenteile abgefallen. Hinter der Westseite in der Milchstraße steht ja heute noch ein Bauzaun. Was sich da viele fragen, wie konnte es denn dazu kommen? Ja, man muss sehen, ein Haus ist immer eine Einzelanfertigung. Es ist nicht wie ein Auto. Da macht man eine Nullserie, das sind dann zehn oder hundert. Und da schaut man alles, verbessert alles und so. Bei einem Gebäude, wenn man nur schon zweimal das Gleiche macht, ist es schon nicht mehr dasselbe. Aber so macht man alles einmal. Und das mit der Fassade, da wusste man ja lange nicht, was das eigentlich genau das Problem ist. Dort ist ein Teil für den Zulieferer von der Fassade, das Kunststoff, das war nicht formstabil mit der thermischen Ausdehnung und mit der Bewegung, wurde das zusammengedrückt und hat nicht geringen Rückstellkraft gehabt. Von daher war das dann zusammengedrückt. Von daher waren die Scheiben dann nach ein paar Saisons zu dünn. Und dann haben sie nicht mehr abgedichtet. Das Wasser ist dann nicht bis zur Dichtung gelaufen, sondern unter die Dichtung und das Gebäude rein. Das ist ein rein technisches Problem. Ich kann das nicht sehen. Der Fassadenplaner hätte es auffallen können, aber er hat es nicht gesehen. Die Fassadenbaufirma hat die Werte von dem Profil kontrolliert, die haben gestummen, aber das Produkt hat die Werte nicht erreicht, die sie versprochen haben. Und ja, mit dem Wassereinbruch, ja klar, es war oben irgendwie ein Monoblock. Die machen Kondensat und wenn das Kondensat dann eben nicht in den Ablauf läuft, sondern dann eben, dann tropft es irgendwann durch die Decke, weil im Technikraum ist ja niemand. Dann die Seidentür. Da hat sogar die Universitätsbibliothek, also der Bau, hat sich das eigentlich selbst verschuldet, weil sie haben an dieser Tür eigentlich rumgebastelt. Und dann hat dieser Antrieb Funken gesprüht und die Fassadenbaufirma hat natürlich dann die Garantie abgelehnt, Wenn andere eigentlich an der Automatik rumschrauben, dann haben sie gefunden, okay, machen wir es gerade. Ich finde das auch so Dinge, die ärgern mich, wenn man eigentlich dilettantisch mit dem Zeugs umgeht. Es kann sein, dass etwas nicht funktioniert. Das kommt immer vor. Aber dann muss man doch zusammensitzen, kann schauen, wie ist die beste Lösung, und das zusammen lösen. Das heisst, ich verstehe Sie richtig, solche Sachen können halt passieren bei so einem grossen Bau. Ja, und so eine schräge Tür ist ja auch nichts Besonderes. Wir alle, ich habe vor dem Auto erwähnt, alle Autos, die haben zwar die Beschläge, die Scharniere sind übereinander, aber die Türen sind nicht gerade und die schliessen auch und die sind sogar noch wasserdicht. Die müssen ja nicht mal wasserdicht sein. Von daher ist es technisch überhaupt nicht ein Problem. Man muss bereit sein, eben vielleicht eine unkonventionelle Lösung eigentlich auch zu prüfen. Wegen dieser Mängel, die es dann gab, hat die UB auch überregional dann teilweise so das Bild der PAN-UBE bekommen. Ärgert Sie das, dass das so wahrgenommen wurde? Ja, das ärgert mich, klar. Es ist ja auch immer, man hat das nicht gerne, wenn ein Bau eigentlich abgesperrt ist oder so etwas. Und es ärgert mich auch, weil man mit dem, es gibt immer Fehler. Und es gibt Fehler, die man macht im Leben. Es gibt bei einem Bau eigentlich Dinge, die schief gehen. Wir haben jetzt im Detail darüber gesprochen, wegen der Fassade, was da das Problem ist. Da hatten alle alles richtig gemacht, aber ein kleines Teil hat nicht funktioniert. Und dann gibt es ein Riesenproblem daraus. Das kann es immer geben. Aber der Umgang mit Problemen, die entstehen können, die ist... Zumindest eigentlich nach meiner Erfahrung, in der Schweiz völlig anders. Wenn man ein Problem hat, dann setzt man sich zusammen. Es ist auch, wir regeln uns auch da drüber. Aber da ging es dann darum, eigentlich den Schuldigen zu suchen und jeder hat auf den anderen gezeigt und da haben wir sofort gesagt, ja, da gehen wir vor Gericht und so. Und man macht dann Riesenzeug. Der Aufwand ist enorm. Der ist ein mehrfaches, flicken muss man es ja sowieso, aber da kommt das Streiten noch dazu und vielfach ist das Streiten noch teurer als überhaupt das Flicken von dem Ganzen. Und ich finde, das ist nicht lösungsorientiert. Man muss auch schauen, was ist die beste Lösung. Und wenn man sich einig ist, dass das jetzt die beste Lösung ist, dann schaut man, wie man das finanziert. Weil es kostet sowieso etwas. Das Flicken ist immer teuer Und niemand sucht das oder macht bewusst einen Fehler. Aber der Umgang mit den Fehlerkulturen hat da gefehlt. Wahrscheinlich auch, weil die Bauherren oder die Verantwortlichen stehen in der Kritik, die stehen im öffentlichen Licht, die wollen keinen Fehler machen. Von daher sagen sie nicht, wir machen doch erst das so und so und wir übernehmen das und ihr übernehmt das. Das wäre ja vielleicht mehr als dieser Betrag, den sie haben als Budgetkompetenz. Aber das ist ja genau dasselbe in der Schweiz, aber man sagt, jetzt haben wir ein Problem, wir lösen dieses Problem zusammen und wir lösen es jetzt so gut wie es geht. So von außen hatte man, glaube ich, ein bisschen den Eindruck, da ist jetzt dieses neue schicke Gebäude, das 53 Millionen Euro gekostet hat und irgendwie da kommt eine Sache nach der anderen auf den Tisch, die nicht ganz rund läuft. Ich kann mir vorstellen, dass das so ein bisschen zu dem Bild beigetragen hat, dass das auch vielleicht zu diesem Druck geführt hat, den Sie jetzt beschreiben, dass man irgendwie den Schuldigen gesucht hat. Das war von Anfang an. Man hat nur die Schuldige gesucht. Man hat nie Lösungen gesucht. Und man hat nur auf die Leute gesagt, du musst das jetzt lösen, du bist verantwortlich, du musst die Lösung bringen. Und so geht es nicht. Und deshalb war diese, das war vielfach länger, als es gebraucht hätte, um wirklich die Lösung zu suchen und das Problem zu lösen. Und das finde ich auch, das ist schade, weil man eigentlich so liederlich mit dem öffentlichen Raum umgeht, man geht liederlich mit Gebäuden um und man geht liederlich mit öffentlichen Geldern um. Waren Sie schon mal so lange mit einem fertigen Bau noch beschäftigt wie mit der OB? Habe ich mir nie überlegt. Also doch, es gibt natürlich Gebäude und das ist dann der bessere Fall. Das Musikmuseum in Basel, das ist jetzt wahrscheinlich 30 Jahre. Und da haben wir immer noch damit zu tun, weil es wieder irgendwie einen neuen Wunsch gibt oder so. Oder wir haben den Eingang umgestaltet oder so. Das ist dann eigentlich schön, wenn man wie so diese Bauten, die sind ja eigentlich fast wie Kinder, wenn man die noch so begleiten kann und so. Man hat ja am meisten Kenntnisse darüber, wie was gedacht ist und so. Man kann dann eigentlich auch mit den Leuten, die die meisten ja schon geändert haben als Ansprechpartner, kann man sagen, hey, schau, das ist so gedacht und so gedacht. Deshalb können wir jetzt die neuen Bedürfnisse so am besten lösen. Das ist dann eigentlich wieder sehr befriedigend. Stört es Sie, dass dieses Pannenthema oder Mängelthema so sehr im Vordergrund steht und die Tatsache, dass dieses Gebäude wirklich total stadtbildprägend und ästhetisch besonders ist, dass das so im Hintergrund steht im Vergleich? Ja, vielleicht ist es, ja. Also klar ärgert mich das. Ich weiss nicht, ich bin natürlich nicht in Freiburg, Freiburg, ich kenne aber viele Leute aus Freiburg, die immer reagieren auf die UB. Das Pannenthema ist bei denen nicht so weit oben, vielleicht ist es bei anderen ganz anders. Aber klar, wenn man negative Werbung macht, in der man immer alle Probleme breitschlägt und nicht Lösungen sucht, dann werden immer die Mängel aufgereiht und wiederholt. Das ist Negativwerbung. Nehmen Sie das international anders wahr, also die Reaktion auf das Gebäude? Ja, ich denke, es ist schon sehr lokal, dass man da findet, da ist das kaputt und das und so. Und da hat man noch etwas machen müssen und so. Wenn Sie die UB heute nochmal planen würden, würden Sie sie nochmal genau so planen oder gibt es etwas, was Sie anders machen würden? Ja, wahrscheinlich würde ich stärker darauf pochen, dass wir noch mal eine Selektion von den anderen Planern machen. Kann man das machen als Architekt? Man kann es versuchen. Der Bauherr sagt ja, was er will, aber es wäre auch im Sinne von Bauherrn gewesen. Und sonst würden Sie das gleiche Gebäude noch mal hinstellen? Ja, es ist nie zweimal dasselbe. Wahrscheinlich wäre heute, wenn wir die Aufgabe neu machen würden, würden wir sie anders angehen, aber das ist schwierig zu sagen. Ich bereue nichts, ich denke, ganz vieles hat sich bewährt. Also eben dieses offene Raumkonzept, dass wir immer gesagt haben, Flexibilität, Flexibilität, Flexibilität, das bewährt sich, das müssen wir machen, überall. Und es gab schon eigentlich, vor dem Einzug, gab es schon mehrere Umbauten. Also Umbauten, die waren ja dann eigentlich nur im Kopf. Also von der Verwaltung, die wurde mehrmals umorganisiert und das hat dann eigentlich wunderbar funktioniert, ohne dass man etwas umbauen musste oder umplanen musste. Und das bewährt sich eigentlich auch im Bibliotheksbetrieb. Meine letzte Frage, die ich mir hier aufgeschrieben hatte, die haben Sie schon ganz am Anfang beantwortet. Ich wollte Sie nämlich zum Schluss fragen, sind Sie stolz auf das Gebäude? Und Sie haben es schon selbst gesagt, Sie sind es, ne? Ja, doch. Also, immer noch. Gut. Dann sage ich vielen Dank, Herr Degelo, dass Sie sich die Zeit genommen haben und vielen Dank für das Gespräch. Ja, danke gleichfalls. Das war BZ am Ohr, der Podcast der Badischen Zeitung. Jede Woche ein Thema, das Südbaden bewegt. Musik.