Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #41 Luxus, Handwerkskunst und Leidenschaft: Warum Samuel Stifte zum neuen Statussymbol macht!
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Du entscheidest». Dein Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Unser heutiger Gast ist definitiv ein Multipreneur. Er ist der Geschäftsführer oder Gründer von verschiedenen Brands, die wir nachher ein bisschen besser erfahren werden. Aber nicht nur das.
- 0:19Er ist eine Pionierarbeit am machen. Und zwar, wenn es um Scheibwerkzeuge oder Scheibinstrument geht. Und ich sage extra Scheibinstrument, weil das sind keine einfachen, «big» Scheiben, die man irgendwo kaufen kann, sondern das sind exklusive Meisterwerk. Aber ich möchte noch nichts dazu verraten, wir werden alles von ihm selbst erfahren. Und zwar mit einem grossen Applaus, schön, dass du da bist, Samuel. Danke schön.
- 0:49«Welcome, welcome, schön bist du da.» «Danke für die Zeit.» «Danke dir, dass du dir Zeit genommen hast.» «Absolut.» «Zu der ersten und wichtigsten Frage. Wie geht's dir?» «Gute Frage, gell? Und die klische Antwort ist gut.» «Gut, ja.» «Wie fühlst du dich denn?»
- 1:08Gut, wirklich. Vor allem seit zwei, drei Wochen haben wir positive Änderungen gehabt im Unternehmen. Da fühle ich mich noch viel besser. Wie geht es euch? Danke, das frage ich dich wenigstens. Das kann man sich vorstellen, man ist unter Druck. Sehr gut.
- 1:25September ist ein mega cooler Monat. In unserem Business ist ein Event einer der geilsten Monate. Sehr, sehr gut. Ich war zwei Wochen krank, aber wir gehen zusammen. Das heisst, es geht dir wieder gut. Besser denn je. Ich habe von dir erzählt, dass du verschiedene Brands und Geschäfte gegründet hast.
- 1:48Von einem ehemaligen Podcast-Gast, der da war. Ein sehr guter Kollege von dir. Ich glaube, wir haben noch zusammen ein Business am Laufen. Verschiedene, ja. Verschiedene sogar. Und vielleicht erzähl mal, woher kennt man dich? Was machst du? Und was hat das mit diesen Scheib-Instrumenten auf sich?
- 2:09Seit 15 Jahren bin ich in der Luxusschreibgerätindustrie. Eine Industrie, die in der Krise war in den letzten Jahren. Warum? Weil seit 2008 unser lieber Freund Steve Jobs mit einer unglaublichen Idee kam. Vom iPhone nach den iPads, Apple-Pens. Das heisst, der Fokus ist komplett geschifftet von analogen Produkten zu alles digital.
- 2:36Jetzt sind wir aber trotzdem hier, zu 24, weil alles, was in Richtung geht, es gibt dann immer auch eine Gegenrichtung. Und die Gegenrichtung ist natürlich die, dass man keine Schreibgeräte mehr braucht, um etwas zu schreiben, um eine Notiz zu schreiben, aber dass man wahrscheinlich jetzt wieder will.
- 2:55Das Einzige, man muss es entdecken, man muss es wissen, man muss erkennen, dass es es gibt. Und die Arbeit, die ich mir an das Herz genommen habe, seit verschiedenen Jahren, und vielleicht kommen wir dann ein bisschen tiefer in die Thematik, was die Entscheidung dann war, aber was ich mir an das Herz genommen habe, ist, dass...
- 3:12Ich möchte, dass die Schreibgeräte wieder als ein extrem wichtiges Instrument realisiert werden. Und stärker ins Mainstream kommen, weil es so viel zu bieten hat. Und es ist wahrscheinlich die letzte Industrie im Premium-Bereich, Luxus-Bereich, Craftsmanship-Bereich, die noch unentdeckt ist und wo man noch alles aufbauen muss.
- 3:37Bei den Uhren weiss man, das sind Meisterwerke, das sind Zahnrädchen, die ineinander reinfließen müssen. Da geht es um verschiedene Edelsteine, die alles tun. Eben, eine riesige Thematik. Wie ist es denn beim Füllfeder? Bei einem Füllfederhalter ist es halt...
- 3:56Wahrscheinlich auch. Können wir vielleicht noch die Preise nennen? Ja, es geht von... Also wir haben zum Beispiel bei uns im Laden starten wir jetzt, vor allem jetzt haben wir nochmal einen Strategiewechsel. Wir starten wirklich ab 400 Franken dann aufwärts. Aber viele der Produkte, die wir jetzt auch im Laden ausgestellt haben und die die Leute auch physisch anschauen können und auf jeden Fall auch kaufen, sind zwischen 12, 15, 40, 55'000 Franken.
- 4:22Krass, also 45'000 Franken. Vielleicht noch kurz zu deinem Laden. Style of Zug. Ist in Zug. Wo genau? In Dahlstadt. Dahlstadt? Beim Postplatz praktisch. Wir sind historisch 18 Jahre dort. Also nicht so lange. Aber es ist dein Laden, wo du arbeitest? Nein, das ist jetzt mein Geschäft. Es ist ein Geschäft, das meine Eltern in 2008 gegründet haben.
- 4:51Vielleicht kann ich gleich zu dem verbinden, was Kevin gefragt hat.
- 4:59Mein Background als Human Being, bei meinen Eltern, die Unternehmer waren, die von Null begannen, ist wahrscheinlich die Tourenindustrie. Das ist eigentlich dort, wo ich hergekommen bin, als ich ein Kind war. Warum? Weil mein Vater hat Schatullen produziert, also Boxen für die Tourenindustrie. Omega, Gravel 4C, Jacob & Co. You name it. Mit Jacob bin ich
- 5:27Als ich elf war, war ich am Tisch. Ich bin ein so geiler Mensch. American Dream, oder? Er ist so ein geiler Mensch. Er ist auch ein ganz sympathischer One-to-One. Ja, so wirklich. Er ist natürlich eine riesen Persönlichkeit. In jedem Sinn. Und ähm... Was heisst das?
- 5:47Ich glaube, heute stehe ich hier, wo ich bin, mit dem Wissen, vor allem dank dieser Sache. Und zwar, mein Vater hat schon Tournure produziert. Was heisst das? Dass die Marken, auch die kleineren Marken, auch die Marken, die neu gegründet wurden, wo neue Investoren drin waren, mein Vater war oft die erste Person, ausserhalb der Firma, die sie kontaktiert haben, weil sie einen Tournure kreierten, intern. Next step.
- 6:13Wir brauchen Schatullen. Das ist teuer, man kann eine Schatulle designen. Und ich bin natürlich, wenn man eine unternehmerische Familie hat, Familienunternehmen und kleine Familienunternehmen, meine Eltern grundsätzlich, es war so eine Two-Human-Being-Show.
- 6:32Ich habe das natürlich immer miterlebt. Was heisst das? Zum einen habe ich gesehen, wie die Marken aufkommen und BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ
- 7:01Ich habe vor mir Leute, die angefangen haben, Uhrenunternehmen aufzubauen und waren frisch. Und ich habe sie angeschaut und jetzt siehst du sie. Downfall. Ja, Downfall. Und that's it. Weil vieles war ja spekulativ. Und jetzt, next step von dieser Geschichte. Die Uhrenindustrie. Heute ist es so, als wäre die Uhre schon immer dieses Status Symbol gewesen.
- 7:27Stimmt nicht. Krass. Absolut. Als ich 2007 meine Lehre bei Ambassadoren in Luzern gemacht habe, war das eine einmalige Möglichkeit für mich.
- 7:41Ich habe meinen Kollegen erzählt, dass ich Uhren für 5'000 Stutz verkaufe. Und die Reaktion, die kam, war ja... So wie mit dem Stift. Ja, genau. Uhren für 5'000 Stutz. Heute fragst du, Referenzen, jeder weiss, Kaufpreise, Wiederverkaufpreise... Aber ich habe auch gedacht, weil ganz ehrlich, ich bin ja auch nicht hintergeblieben oder so. Und plötzlich siehst du, dass mit diesen Uhren kommt, ich so, man habe nicht auf einem anderen Planeten gegessen.
- 8:05oder ist das ein neuer Trend? Aber in dem Fall war es nicht immer so. Die letzten 500 Jahre haben wir das Uhr wie Ferrari und keine Ahnung was gleichgestellt. Das Uhr haben wir gebraucht, um die Zeit abzulesen. In den 70er Jahren gab es die Quarz-Krise mit den Japanern, die mit den digitalen und Quarz-Uhren kamen. Was ist passiert? Du brauchst gar keine mechanischen Uhren mehr. Also Regenrecht, das heisst Girard Perregaux, all diese grossen Uhrenmarken. Du musst sie exkludieren.
- 8:35Am Anfang ist sogar passiert, dass wir jetzt Quarz-Uren machen. Denn die nächste Generation ist nicht mehr mechanisch, sondern Quarz. Das heisst, all die Firmen, die Jahrhunderte Know-how von mechanischen Uhren hatten, haben gesagt, wir machen jetzt Quarz.
- 8:52Der nächste Schritt war, dass Nicolas Ayeg, ein Libaner, die Schweizer Uhrenindustrie retten musste. Wie? Indem er die ETA aufkauft hat. Was ist das? ETA ist eine Uhrenmechanismus-Manufaktur. Und von dort an begann er, mechanische Uhren wieder als Premium- und Craftsmanship-Item zu positionieren. Zusätzlich hat er noch Swatch lanciert.
- 9:18und sagte, günstige Uhren könne man auch in der Schweiz herstellen. Quartz-Uhren, ja, aber es ist nicht nur made in Japan, sondern made in Swiss. Und mit diesem Trend, mit dieser Mission, mit dieser Vision, hat Nicolas Jäck die Uhrenindustrie langsam aufgebaut und dann sind natürlich verschiedene andere wichtige Persönlichkeiten gekommen, wie Johann Rupert, der Richemont, der dann sein Business
- 9:43Tabak gelassen hat und in den Uhren reingekommen ist. Und dann später, später ist LVM Mesh gekommen, wo Zenit, Hublot und Tagoyer aufgekauft haben. Wieso erzähle ich über Uhren? Ich bin in einem Werk von Langein. Im Museum von Langein selber. Richtig. Wir haben dort einen Auftrag gehabt. Auf jeden Fall haben sie gezeigt, woher das Ganze kommt. Früher brauchten sie einfach Touren.
- 10:13Stoppuhrer, möglich genau für Rennsport. Und da war die Lounge-Inklub relativ bekannt. Ja, sehr, absolut. Und so entstand dann, dass die Marken sich immer weiterentwickelt haben. Aber ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass das jetzt eine Sache für die Mouline ist. Aber ich habe noch eine Frage, sonst bleiben wir schon beim Thema Uhren. Swatch, nein, du hast ja gesagt, er hat Swatch wieder groß... Aber die Marke hat es doch schon immer gegeben, so Flick Flacks, Kindheit...
- 10:39Ab den 80er Jahren? Ja. In Wappen hat man sie gesammelt. Flick... Wir gehen zu Hause. Weisst du, wie viel Flickflachs zu Hause? Ja, aber das ist 80er Jahre. Weisst du, es ist nicht 1930 oder Ford. Weisst du, da sagst du, es gibt es ja schon seit 150 Jahren. Nein, es ist eine Geschichte. Glühbirne. Genau. Es sind Leute, die das gegründet haben.
- 10:56Bis vor kurzem waren sie noch bei uns. Oft vergisst man, was eben war und was jetzt ist. Man hat das Gefühl, Uhren waren schon immer dieses Statement. Nein, es wurde. Events, Awareness, erklären, zeigen, Leute auf die Uhr bringen, Ambassadoren.
- 11:18Rappers im Mainstream reinkommen. Am Anfang ein bisschen dekadent und jetzt hast du Jay-Z, der eine super komplizierte Patek hat. Es sind auch alle Rappers und Fussballer kennengelernt worden. Es hat einen Entwicklung gegeben und die Turnindustrie ist heute dort, wo sie ist.
- 11:41Weil das ad hoc gemacht wurde. Das war nicht einfach. Das wurde gemacht, weil es einen Value hatte. Diese Value hat man nicht mehr erklärt, weil die Japaner mit Quarzsäuren und digital hergekommen sind. Und dann musste man einen Gegentrend kreieren und diesen Gegentrend musste man auch feeden. Es ist nichts von selbst passiert.
- 12:05Später kommen wir dann eben... Ihr macht jetzt genau das gleiche mit dem Kugelschreiber? Ich will mich jetzt nicht mit Hayek vergleichen. Nein, rein theoretisch schon. Aber es ist sicherlich so, dass wir weltweit eine sehr einmalige und one of a kind Arbeit machen, was mit Schreibwerten ablangt.
- 12:28Wir erklären die Schreibgeräte, wir versuchen den Kontext um das Produkt zu erklären. Oft denkt man, es geht um die Tour. Es geht nicht um die Tour. Die Tour haben wir heute. Wir haben iPhones, wir haben Apple Watches, ein paar tragen Apple Watches und eine mechanische Uhr. Wenn du die Zeit von der Arbeit lesen willst, dann haben wir andere Tools. Du hast eine Uhr, was...
- 12:47Eigene Emotionen, die Idee eines Mechanismus, das für immer funktionieren könnte, theoretisch, wenn man es reparieren kann. Das kann man mit der Technologie nicht sagen. Oder die philosophische Idee der Zeit, die vergeht und man sie nie mehr zurückbekommt. All diese romantischen und emotionalen Aspekte,
- 13:11die viel wichtiger sind als das Produkt selbst. Und wir kaufen dann das Produkt aus... Wir kaufen Emotionen. Genau. Das Klischee ist, wir kaufen Emotionen. Wir kaufen Emotionen. Und diese Emotionen haben wir einfach nicht mitteilt in unserer Industrie. Das heisst, die Marken, und ich sage das, und sie schauen sicher... Vielleicht können die Schweizerdeutschen das gut. Aber die Marken haben das bis auf Montblanc natürlich. Das ist wirklich die einzige Marke, die... Reden wir jetzt von Füllis?
- 13:36Kugelschreiber auch. Wir sind nicht mehr bei der Uhr. Nein, sorry. Also Momblon macht auch Uhren. Aber bekannt sind sie für Schieber. Bekannt grundsätzlich, genau. Aber gar an Dachs ist das Farbstiftpalett nicht ganz günstig. Ich weiss nicht, wie viele Stellungen betriebe ich.
- 13:58Sie machen auch Luxusschreibgeräte, Karin Dasch zum Beispiel. Ja, eben. Da gibt es noch Faber Castell, das ist auch eine Sache, die man immer so sieht. Richtig, Graf von Faber Castell. Und erklär mal, du hast vorhin gesagt, was sind die Aspekte von... Es geht ja nicht um den Kugelschreiber, um was geht es denn?
- 14:14Es geht eigentlich um die Geschichte, um das Schreibgerät. Wer hat es designt? Was sind die Konzepte? Wo wurde es produziert? Wie? Was für ein Know-how? Was ist die Komplexität? Wie schreibt es? Wie füllt es sich auf? Wie schwer ist es? Wie limitiert?
- 14:32alle Aspekte, die dann die Value oder die Perception im Kopf eines Konsumenten oder der Leute, von mir selbst, ich bin ja auch Konsument von Schreibgeld, ich bin auch ein Sammler, aber ich bin natürlich auch im Business involviert, aber auch für mich steigt die Wichtigkeit eines Produkts, umso mehr Informationen ich um das Produkt habe. Und wenn du diese Informationen, wenn du etwas nicht zeigst, dann werden wir nie Leute haben, die sich sagen, «Weisst du, wenn ich mal wealthy bin,
- 15:00Dann möchte ich eine mega coole... Ja, Sichtbarkeit ist alles. An und um. Richtig. Du bist einfach Sichtbarkeit. Die Story... Ich habe dich vorhin... äh... bei der Sendro ein paar Mal angesprochen, aber ich habe dich nicht gekannt. Mhm. Ähm...
- 15:16Letzte Woche ging alles mega schnell. Ja. Für die, die sehen, das ist alles innerhalb einer Woche passiert. Ja, innerhalb einer Woche. Wir suchen uns hier. Wir suchen uns hier. Sandro zurückgekommen von einer Trip mit dir. Und du kannst mir nachher den Betrieb erzählen. Weil auch der Reel ging ja völlig viral. Ja, da sind wir jetzt bei 270'000, glaube ich. Unglaublich. Ist auch richtig geil. Auf jeden Fall, er ist zurückgekommen, gelandet, ein Event hatte er da und dann erzählt er eine Story. Und ich war dort hinten.
- 15:43Und ich habe ein bisschen für ihn aufgenommen. Sorry, ich muss ihn noch fragen, was er erzählt hat, weil ich habe das von zwei, drei Leuten gehört. Okay, super, let's go. Ich fange an zu erzählen über den Trip. Und dann sagt er, hey, guys, vor vier, fünf Jahren konnte ich mir nicht vorstellen, mehr als fünf oder zehn Franken für einen Kugelschreiber auszugeben. Ich bin im Laden, ich habe das gekauft, was ich benötigt habe, um zu schreiben und gut ist.
- 16:09Natürlich, seine Story kennen wir, was da passiert ist. Du sollst die Folge von Sandro schauen. Dann sagt er, heute bin ich von New York zurückgekommen und kaufe mir einen Stift für 70'000. Nein, ich kaufe zwei.
- 16:28Aber wieso? Es geht darum, wenn ich etwas aufschreibe und Sandro, ich weiss, auch von seiner Anfangszeit hat er immer seine Tagesablage, seine Liste aufgeschrieben. Und immer schön, und er hat auch die ganzen Stifte gezeigt und jetzt sagt er, hey,
- 16:45Wenn ich schon mal etwas schreibe... Du kannst alles am Computer machen, auf dem iPhone kannst du Notizen machen. Aber wenn du schon mal die Mühe machst, dass du mit etwas schreibst, das die Emotionen wieder spiegeln kann. Und vor allem, ich verstand es, ich arbeite im persönlichen Weiterentwicklungsbereich und ich schreibe alles.
- 17:03Und das Schreiben erschafft meine ganze Realität. Und ich schreibe eigentlich 90% von Hand und nicht am Handy aus und ich bin gerade unterwegs. Das heisst, ich verstehe am Sender seinen Ansatz, dass ich mit 70'000 Franken, also 2 Franken tut es auch in dem Sinn für den Anfang, aber ich verstehe, was dahinter steckt, um anders zu manifestieren, anders in das ganze Geschehen hineinzugehen. Und für mich ist das so, der springende Punkt ist so,
- 17:29Ich muss das auch mal lernen. Einer, der diese Pionierarbeit macht, der das jetzt so an den Mann, an die Frau in die Öffentlichkeit bringt, so einen möchte ich im Podcast haben. Das ist ja kontrovers. Wir reden für einen Stift und da können andere rausgehen. Ich glaube, mit dem Fuß. Ja, aber okay. Ist alles auch im Comment-Feed. Aber die Leute, die das triggern, haben ja irgendwie Ungleichheit in sich drin.
- 17:57dass sie das auf die anderen projizieren. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt. Das Leben ist ein Spiel, sage ich immer. Also spielen wir mit 70'000 Franken im Stift. Ist es so. Und es gibt Probleme. Und man muss ja auch möglichst kämpfen, um zu schauen, dass man eine Verbesserung im Leben und auf der Welt bringen kann. Und ich glaube, das ist auch eine Person wie Sandro. Er gibt vielleicht Geld dorthin aus, aber auf der anderen Seite werden auch Sachen gemacht, quiet oder ohne kommunizieren. Mega. Aber weisst du, das musst du den Leuten nicht erzählen. Nein, nein, nein.
- 18:27Jeder ohne Face sagt, was er will. Aber es ist ein sehr wichtiger Aspekt. Ich komme aber wieder zurück zum Punkt. Ja, das ist crazy, aber Bugatti ist geil, oder? Ja, genau. Wieso? Weil die Awareness in der Autoindustrie über Jahrhunderte so stark aufgebaut wurde, dass die Perception so ist, dass man es sich nicht leisten kann, aber wenn man es könnte, würde.
- 18:52Vorher kauften die Leute, die für 5'000 Franken gekauft haben, jetzt ab 30'000. Weil die Perception von 5'000 ist nicht richtig. Werden wir nicht dekadent. Es geht letztendlich auch wirklich um Arbeit. Der Preis ist immer in Linie mit Service, mit einer Kommunikation, mit der Produktion eines Produkts.
- 19:16Das ist immer in line. Und letztendlich ist immer demand and supply. Wenn es Leute gibt, die das kaufen würden, bist du nicht das Produkt selber am kaufen. Der Sgarbi ist ein italienischer Kunstkritiker. Er hat oft über ...
- 19:37Renaissance Painters geredet. Ich weiss den Namen nicht mehr von dem Painter auf Deutsch. Maler. Maler, genau. Er hat dem Maler gezeigt und erklärt, was für eine unglaubliche Technik der Maler hat. Aber leider ist der Maler
- 19:58viel weniger publiziert wurden als jetzt irgendein anderer florentinischer Maler. Und Kunst ist ja der Anfang des Luxus, wie wir es heute kennen. Craftsmanship. Vorher hattest du einen Damedischen, der kam und dem Davinci sagte, ich möchte, dass du das für mich kreierst.
- 20:17Und dort haben sich auch ganze Schulen gebildet. Da Vinci oder Giotto. Die hatten ganze Schulen und Schüler, die für ihn gearbeitet und gelernt haben. Und es ist nicht immer das bestgemachte Produkt, sondern es ist auch, wie du das Produkt präsentierst. Und das Produkt präsentieren hat einen Kosten.
- 20:37Travel Cost, Reisen, Zeigen, Werben. Das hat einen Kosten und das fliesst im Produkt. Aber du bist dann auch froh, weil du ein Produkt hast, das wiedererkennbar ist. Wiedererkennbarkeit heisst, dass das Produkt auf dem Markt im After Sales auch einen gewissen Wert hat. Das heisst ja, du gibst vielleicht 1'000 Franken aus, aber das sind morgen immer noch 900 Franken.
- 21:00Da gibt es Produkte, die du 1'000 Franken ausgibst und die Mundphase 200 Franken wert. Wieso? Weil du es aus Emotionen gekauft hast, aber die Value auf dem Markt ist noch nicht gegeben. Vielleicht noch nicht gegeben oder vielleicht wird es auch nie gegeben. Wenn man das jetzt vergleicht zu Uhren und Meisterwerk einer Erfüllung. Was sind bei einer Uhr die Komplikationen, die sie haben? Mit der Mondphase?
- 21:27Was? Um was geht es? Wir machen mal eine Schulung über die Uhr. Über die Uhr? Bei der Produktion geht es um den Mund. Nein, es gibt Uhren, die haben eine Komplikation. Das ist jetzt ein Apple Watch. Aber Temperatur, Datum, all diese Sachen sind Komplikationen. Und bei mechanischen Uhren heissen die auch Komplikationen. Ah, es ist kompliziert, um irgendetwas zu machen.
- 21:56Es ist kommuniziert zum machen. Aber was hat das mit dem Mund zu tun? Es gibt Uhren, die können das anzeigen. Ja, die zeigen den Vollmund. Wo ist der Mund? Es ist ja spannend, dass man immer wissen will, ob voll oder leer ist. Wer weiss wieso? Das ist eigentlich ein guter Punkt. Das sage ich immer. Du kannst überall stehen, ob voll oder leer.
- 22:17Komplikationen bei Uhren? Was ist das bei einer Fülle? Ist das wie ein Pfeil davor? Jetzt hat man wirklich von kompliziert oder von «geil, es zeigt mir an, was für eine Temperatur es ist»? Nein, Schreibgeld ist ja wirklich «meant to write», es ist gedacht, um geschrieben zu werden.
- 22:36Was war der ursprüngliche Gedanke eines Schreibgeräts? Vorher hattest du vielleicht Schreibgeräte, die oben noch eine Uhr drinnen hatten, die man mechanisch aufladen konnte. Da hattest du einen Schreibgerät mit einer Uhr. Das ist das Maximum.
- 22:52Die Komplikationen in der Produktion eines Schreibgeräts sind heute vor allem industriell. Das heisst, um so ein Schreibgerät zu entwickeln, die Form des Schreibgeräts, die Form der Stücke, die zusammenkommen, zum Beispiel ein Uhren-Face, ein Dial, das ist ja flach, oder?
- 23:17Ein Schreibgeld hat ja eine sehr komische Form. Das musst du auch zuerst schaffen, um ein Schreibgeld in dieser Form zu schaffen. 3D-Drucker. Genau, auch dann wäre es teuer. Ein 3D-Drucker braucht ja auch Zeit, um so etwas zu kreieren. Und nach der Materialisierung, die Federn, wiederum, die Federn sind Goldfedern.
- 23:38Goldfedern ist ein... Nur die Federn haben 20 Steps bis sie gemacht sind. Das fährt von einer Goldplatte. Und aus dieser Goldplatte wird sie herausgestanzt, dann wird sie geprägt,
- 23:57Die Prägung ist von Hand graviert und erst dann kannst du sie prägen. Du kannst nur 1000 Schreibgrad prägen, dann musst du sie wieder von Hand gravieren und musst das negativ kreieren, was du dann prägst auf dem Ding. An der Spitze hat es eine Iridium-Spitze. Iridium ist ja das teuerste Material auf der Welt. Und da wird ganz eine kleine Iridium-Spitze dorthin geschweisst. Wieso?
- 24:20damit Gold nicht ver... Ritium ist das teuerste, aber auch das resistenteste Metall auf der Welt. Das Gold rückt dort ab? Ganz genau. Das heisst, eigentlich schreibst du mit der Ritiumspitze, aber das Gold gibt dir Flexibilität, es gibt dir Wärme. Genau, es ist weich. Und nachher kommt es auch darauf an, wie die Feder gebaut ist. Die Feder ist sehr breit, das heisst, wenn du schreibst, hat sie eine gewisse Flexibilität.
- 24:42Hier geben wir die Craziness rein. Aber das ist das Schöne, warum nicht ein Schreibgerät? Und dann fängst du an zu schreiben. Viele, die jetzt Schreibgeräte sammeln, kommen von den grossen Urensammlern. Da reden wir von 35-55 Jahren. Also jung.
- 25:01Sammler-Altersgruppe ab 60 aufwärts gewesen. Und dann weisst du, sieben Jahre nicht zum Gemeinsein. Nach einem gewissen Alter willst du einfach gar nicht mehr viel kaufen. Du sagst, ich habe andere Prioritäten im Leben. Ich will reisen, ich will eigentlich eher leger sein. Okay, to come back to it.
- 25:20Viele sind Ur-Sammler. Und die Ur-Sammler haben z.B. ein sehr spezielles Feeling mit diesen Produkten. Und viele sagen mir, weisst du was Samuel, ist eigentlich ein spezielles Dauerwerk. Es ist natürlich sensationell, mechanisch und hat alle Geschichten und die ganze Industrie und die Events und die Industrie, es ist einfach speziell. Aber diese trage ich. Wenn ich sie mal trage und am Handgelenk habe, mache ich nichts mehr. Ich weiss nicht, ob ich sie am Handgelenk habe.
- 25:49Aber mit dem Schreibgerät, ich mache etwas mit dem Schreibgerät. Und das, was ich mit dem Schreibgerät mache, ein Kunde hat mir gesagt, ich habe mir hunderttausende Franken beim Psychologen gespart, dank dem Schreibgerät. Gratis Psychologe, fange an zu schreiben. Ich sage es immer. Schreiben heilt. Es ist ganz einfach. Vorher haben wir über den philosophischen Gedanken der Zeit, oder time that passes, the most valuable thing is time.
- 26:18aber der philosophische Gedanke hinter einem Schreibgerät ist, dass du damit deine eigene Zukunft schreibst, das was du gesagt hast du materialisierst zum ersten Mal auf der Welt das was in deinem Kopf war und deine Gegenwart festhalten kannst fantastisch
- 26:39Wir haben es verstanden. Können wir einen Kugelschreiber übernehmen? Genau! Aber eins für dich! Aber krass, ich habe es verstanden. Aber es ist genau das. Und das entdeckst du und verstehst erst, wenn du wieder einfach mal sagst, jetzt schreibe ich eine Woche lang, on purpose, von Hand. Das ist so schön. Und nach einer Woche sagst du, okay, MacBook, alles geil.
- 27:01Weisst du, was ich durch meine Kunden begonnen habe zu checken? Wir sind so geprägt von der Schule, dass die Leute gar nicht mehr schreiben wollen, weil sie Angst haben, etwas Falsches zu machen, unbewusst. Für sie ist es früher ja schreiben, abliefern, performen.
- 27:18Nein, schreib einfach auf und lass fliessen, es gibt kein richtig und kein falsch. Aber die Hemmschwelle ist gross, weil Unbewusste an die Schulzeit denken. Das ist ein sehr guter Punkt, das ist auch ein Grund, warum plötzlich die Leute, wir alle haben plötzlich aufgehört mit feulen Schreiben und dann kommst du plötzlich zurück, weil die Nostalgie wieder zurückkommt. Zudem ist aber ein ganz wichtiger Punkt, den wir verlieren.
- 27:42Schreiben hat auch ganz wichtige Verhältnisse mit dem «brainpower», mit der Synapse. Wenn du ein Kind bist, fassst du ja am meisten auf. Das heisst ja, ich war ein Chaot in der Schule. Du kannst dir vorstellen, meine Schrift, meine Handschrift, meine Blätter, dramatisiert. Ich bin einer dieser dramatisierten Leute auf der Welt, von der Schule.
- 28:08Es lernt eine gewisse Disziplin. Und die Disziplin, die du lernst, beim Schreiben und den Pace runterzubringen und eine gewisse Sauberkeit zu haben, die haben die Kinder momentan nicht mehr. Jetzt kannst du ein bisschen was twatschen, Kugelschreiber, iPads fest, ich rede immer wieder mit Leuten. Jetzt gibt es keine Phyllis mehr in der Schule, weiss man das. Nein, zu 90% benutzt fast niemand mehr. Ab und zu hast du ein Kind, das wirklich speziell ist und sagt,
- 28:37Oder sagen, der Sohn des Senders ist sicher einer, der mit Füllen schreiben wird. Wie er seinen Vater gesehen hat, schreibt er. Eine Vorbildfunktion. Und jetzt passiert das natürlich wieder. Auch hier, all die Leute, die mir gesagt haben, mein Grossvater hätte eine mega schöne Omega und eine mega schöne Zenith gehabt.
- 28:57Und jetzt passiert das wieder, bzw. sobald du wieder in die Schreibgradine kommst, dann sagen sie sich «Ah, mein Grossvater hatte einen mega schönen Parker, mein Grossvater einen mega schönen Waterman.» Die Geschichte wiederholt sich selbst. Genau, genau. Und die Leute hatten es einfach nicht mehr unter dem Radar. Und noch besser ist jetzt, dass all die Kinder, die die Väter sehen, sammeln, schreiben, das bildet eine Connection. Wir werden sehen, nächste 15...
- 29:22Beraten wir uns vor, ich investiere auch in diesen Markt. So ein Fülli. Ich weiss, früher in der Schule
- 29:3113, 14 Uhr, meine Hauptbeschäftigung sind die Kartuschen mit der Tinte. Und mit einem scheiss Knochen. Ja natürlich, und da ist auch ein Kügelchen. Und die hast du gesammelt, oder? Nein, nein. Hast du sie gerührt? Ja, die ganze Tinte irgendwo. Lustig. Haben die auch so eine Kartusche drin? Ein paar Fülle gehen tatsächlich mit Tintenpatronen oder Converter. Converter ist dann wie eine Patrone, die du aber direkt vom Tintefass auffüllen kannst. Aha, das haben wir auch gekannt.
- 29:58Genau, und das ist aber ein Schreibgerät, das einen Kolbenmechanismus hat. Das heisst, ich mache nicht detachen, weil es eine Tinte drin ist. Ich detache, ziehe raus, drehe im Tintenfässer natürlich und drehe es so direkt vom Schaft. Das ist auch eine Komplikation. Und es hat noch so viele Innovationen und mechanische Features, wo das Produkt einfach noch ein bisschen
- 30:22Wir wollen es einfach noch romantischer machen, obwohl wir noch gar nicht erfunden wurden. Wir sind Year Zero. Jetzt gehen wir zurück zu deiner Geschichte. Du hast durch deine Eltern das Entrepreneur-Zeug gesehen. Sie sind aufgewachsen. Was war dein Traum als Kind? Was wolltest du auch als Großer machen? Ich glaube nicht das. Was wollte ich machen?
- 30:47Ich habe keine spezifischen... Sänger. Hast du in deiner Freundschaft Büchlein Sänger, Schauspieler? Ja, Sänger habe ich wirklich... Kannst du gut singen? Ich habe gelernt. Ich habe als Bariton gelernt. Das ist eine sehr schöne Stimme. Was ist Bariton?
- 31:10Bariton ist ein Stimmlager, das du hast. Ich habe minus 3. Das ist auch eine tiefe Stimme. Das war meine Note in der Schule. Du hast aber auch eine tiefe Stimme, du bist sicher auch ein Bariton.
- 31:30Ich habe das gelernt, während ich bei Embassy gearbeitet habe, mit einer ungarischen Soprane. Weltweit habe ich das privat gemacht. Sie wollte mich ins Konservatorium schicken. Da habe ich gesagt, nein, ich glaube, ich will nicht. Was ist ein Konservatorium? Also ein Konservatorium in Zürich, um das professionell zu machen. Dort war es nach Beerdigung Konservatorium. Das ist die Universität für Musik, oder?
- 31:58Er sagte, er könne nichts mehr beibringen. Er sei jung, 16, Bariton, 16 finde man fast nicht. Das ist eine Side-Note, die gar nicht wirklich gezeigt wird. Wie kamst du dazu? Hast du eine Lehre gemacht? Ich habe eine Lehre gemacht im Verkauf, also als Detailhandel bei Embassy. Natürlich hatte ich tolle Leute um mich. Beat Weimann, Patrick König. Was ist Embassy? Embassy ist ein Retail-Geschäft in Luzern. Also Kleider?
- 32:26Uhren? Okay. Uhren. High-End Watches. Cartier, Vacheron, Constantin, Jäger, Gégé, Gégé, Lecoultre. Also du bist in diesem Uhren-Ding. Genau, das war das. Ich habe dann angefangen zu verkaufen. Und ich bin natürlich von der Schule herausgekommen. Ich meinte, ich bin blöd, oder? Realschüler und so weiter. Dann bin ich in die Lehre gegangen. Dann habe ich verstanden, scheisse.
- 32:47Ich bin ja gut, ich kann verkaufen, ich kann reden, ich kann kommunizieren mit den Leuten. Er hat übrigens auch eine sehr starke Connection zum Singen und vielleicht auch zum Auftreten. Heute ist YouTube meine Bühne. Aber eigentlich wäre meine Bühne das Singen gewesen. Das wäre mein grosser Traum gewesen.
- 33:08Ich war bei der EMBAS, machte drei Jahre Lehre und kam zum Punkt, dass ich in den letzten Monaten Uhren für 80, 300, 400... Was hast du verdient? Hey, willst du wissen? Mein erster Lohn nach der Lehre?
- 33:25Ich hatte meinen Backpack nicht dabei, aber gerade diese Woche gab mir mein Vater den Lohnausweis. Er gab mir ein Kuhwerk und ich dachte mir «Oh, shit!» 12'000 Franken.
- 33:42Nach der Lehre? Einen Monat nach der Lehre. Da warst du Provision? Ja. 12'000 Franken? Ja, das war Provision. Aber in der Lehre selber? Nein, ich war nur kurz geblieben. Ich wollte so arbeiten. Vielleicht kommt der Anwalt von Embassy. Wir haben das NDE gehabt. Das war nicht bei dir.
- 34:06Stimmt, ich vergesse, wie lange es dauert. Alles rauslassen jetzt. Und dann, wo sind deine Wege nach der Lehre angeschlagen? Ja, und dann sagte ich intelligentem Menschen, ich gehe in ein Familienunternehmen. Mit 19 Jahren. War das jetzt ironisch? Ironisch im Sinne... Nein, Moment.
- 34:24Jetzt ist alles richtig. Connecting the dots kannst du erst im Nachhinein. Erst im Nachhinein. Jetzt weiss ich, warum ich hier bin. Aber, oder? Erster Lohn, 12'000 Franken. Ich habe gemerkt, ich bin wirklich eine Maschine. Aber das macht etwas da oben nicht. Ja, aber wenn du so jung bist, ist es so... Ich meine nicht positiv.
- 34:43Nein, aber ich bin jetzt auch nicht diebe, ich bin jetzt nicht der Exi, ich kaufe mir ein Auto, überhaupt nicht. Ich habe mir auch keine Uhr gekauft, ich war eigentlich konservativ. Ich war stolz, dass ich... AHV sparen. Ja genau, ihr ein bisschen so. Ich habe viel im Fashion-Bereich eingekauft. Meinen ersten Lohn habe ich mir Church-Schuhe in La Rinascente di Milano gekauft.
- 35:06für 700 Euro. Und ich weiss noch, in der Pause hatte ich immer die Churchs-Marke. Das ist die englische Marke von... Das ist die Marke, die ich gerade trage. Und da habe ich meinen ersten Paar gekauft mit dem Lohn. Aber dann habe ich meinen Eltern gesagt, sie haben das Geschäft aufgemacht, das Teil auf Zug, im 2008. 2010 habe ich ja bei Embassy aufgehört. Da haben sie gesagt, man bräuchte jemanden im Laden usw. Und ich so, ja, ist gut, ich komme.
- 35:32Dann bist du als Verkäufer im Familienunternehmen. Was haben sie verkauft? Uhren? Nein, Schreibgeräte. Genau. Die Kartusche haben sie nicht mehr gemacht? Ja. Die Kartusche... Schatullen haben sie immer noch gemacht, aber das war B2B. In der Zwischenzeit haben sie im Jahr 2008 das Geschäft aufgemacht mit Schreibgeräten, weil mein Vater hat auch noch gesagt, was sie mit Schreibgeräten in der Schweiz distribuieren. Aber das war Small Business. Aber wie kam er darauf? Das ist mein Vater.
- 36:00Sehr kreativ, oder? Durch die Schatulle-Welt hat mal einer gesagt, er brauche eine Schatulle für das Schreibgerät. «Ich suche einen Distributor in der Schweiz.» Und mein Vater «Ja, machen wir.» Gerade zu dieser Zeit, in der die Digitalisierung auf dem Aufmarsch... Das Schlechteste ist natürlich das Schreibgerät-Geschäft aufzumachen 2008. In dem Fall war es nicht so gut.
- 36:262 Jahre später das iPad, 2 Jahre später Apple Pencil. Und dort hat es dann voll angefangen. Das Krasseste war, ich kam von Embassy, habe eine Uhr für eine halbe Million verkauft, komme ich bei den Pens.
- 36:43Niemand wollte Päns. Ab und zu vielleicht mal etwas für 500, 2000 verhelfen. Und ja, von meinen Eltern habe ich wirklich mitgenommen, mit Leidenschaft zu arbeiten. Und nicht wegen dem Geld. Und das hat mich nicht geräumt. Im Gegenteil, ich habe immer gesagt, «I appreciate», weil Schreibgerät ist sehr ähnlich zu Dura, das habe ich schon dazumals gesagt. Ich habe Szenen vor mir, wenn ich das wirklich gedacht habe.
- 37:10Eigentlich ist es sogar noch ein kulturelleres Produkt als nur, wo jetzt in 2010 langsam angefangen hat. Ich habe angefangen, als die Awareness noch sehr tief war. Da hast du noch den CEO der Motorola gekauft, den CEO der Pharmaindustrie gekauft. Und in 2010 hat es angefangen, wirklich nach draussen zu gehen.
- 37:31Im Jahr 2010 haben die Leute angefangen zu dussen zu sein und zu sagen «Ure, Ure, Breiting, Panerei, blablabla» Okay, es ist langsam ein bisschen Mainstreamer geworden. Anyway, ich bin ein bisschen fed up gewesen und habe gesagt «Alle wollen Ure, ich verkaufe jetzt Schreibgerät.» Nur, es war nicht einfach.
- 37:48Jetzt muss ich noch diese Geschichte erzählen, weil das eigentlich game-changing war. Ich bin so sorry, Guys. Was war game-changing? Game-changing war, als wir Edelberg gegründet haben. Edelberg war unsere eigene Schreibgerät-Marke. Von dir und deinen Eltern? Von meinem Vater und meiner Mutter, die noch da war. Dann...
- 38:11Wir lancierten diese Marke in Switzerland. Carbon Fiber, sehr modern. Was habe ich gemacht? Ich baute die Distribution weltweit auf mit 22, 20, 22. Ich kontaktierte Distributoren mit meinem Vater zusammen. Da übernahm ich das komplett, weil es mein Talent war.
- 38:27Ich habe Trunkshows gemacht in der ganzen Welt, in andere Schreibgerätgeschäfte. Ich bin an Pen-Shows gegangen. Da reden wir von Los Angeles, New York, Washington, Ukraine, Katar, Chronopassion. Auch viele Ur-Geschäfte haben angefangen, unsere Schreibgeräte zu verkaufen, weil es einen Link von den Materialien hatte. Also Chronopassion in Paris, Pointe Plume in Paris.
- 38:51Was will ich damit sagen? Dort habe ich den Link zu Urnindustrie und Growth gemacht.
- 39:00Ich habe alle Players in der Pen-Industrie kennengelernt, weil wir zum einen Retail gemacht haben, damit es mit den Menschen kommt. Das heisst, wir haben alle Marken verkauft. Graf, Montblanc, Carondage, Namiki, Sailor. Zum einen hatten wir unsere eigene Marke, die wir an andere Geschäfte weltweit verkauft haben. Das heisst, ich kannte Marken, Final Customers, Distributoren, Retailers.
- 39:28Ich kannte die Hännschaus. Und ich war noch stark in der Uhrenindustrie. Ich hatte viele Freunde, wir haben «Buzzle World» immer gemacht. Ich bin stark in der Uhrenindustrie, auch immer noch jetzt. Ich kenne sehr viele sehr wichtige Leute in der Uhrenindustrie. Dann habe ich angefangen «1 plus 1 plus 1 plus 1» zu machen. Und im 2017 habe ich zum ersten Mal gesagt,
- 39:55Ich bin zu talentiert, um kein Geld zu machen. Ich höre auf und gehe zum Real Estate. Oder ich gehe in die Uhren. Irgendwann ist es nach sechs, sieben, acht Jahren, wo du nicht richtig kannst. Wir haben den Edelberg lanciert, aber es ist mehr Investment, als das, was da zurückgekommen ist. Vor allem in diesen Jahren.
- 40:17Ich war leidenschaftlich. Let's do it! Aber heute ergibt alles einen Sinn. Dann sagte ich, ich höre auf und gehe dort, wo das Geld ist. Ich fange an Geld zu machen. Meine Frau hat auch jetzt lange... Nein, damals noch nicht, aber ich sagte, ich muss auf meine Familie schauen. Wir heiraten jetzt.
- 40:36Oder? Ich sehe alle diese Leute mit dem Rolls, dem Benz, dem Porsche, die gehen in den Urgeschäft und gehen raus mit zwei, drei Taschen und haben 10, 30, 50, 200, 500'000 Franken ausgegeben.
- 40:52«Wieso nicht mit der Schreibgerät? Das ergibt keinen Sinn.» «Sie geben nur Geld aus, weil sie es nicht wissen.» Und dann weiss ich, ich habe das Telefon genommen und habe mit meinem Vater angerufen und gesagt, «Ich glaube, es gibt eine Möglichkeit, wenn wir die Schreibgerät
- 41:08Wir müssen anders kommunizieren und die Arbeit pionieristisch machen. Wir müssen irgendwo anfangen, weil alles andere wird wie ein Dominoeffekt passieren. Wir müssen einfach ... We have to be the change that we want to see in the industry. Wie Gandhi gesagt hat, aber ein bisschen wichtiger. Also, das war eine wichtige Story. Aber es ist tatsächlich so. You have to be the change, the start.
- 41:34Und ich sagte mir, ich will auf Deutsch sagen «Volvo eser lemitsche», ich will «Anfang Feuer» sein und dann beginnt es zu brüllen. Ah, vom Zündhölz. Genau. Und es zündet alles ab. Und wie hast du das gemacht?
- 41:48Ganz einfach. Social Media. YouTube. Instagram. Wer hat mit dem angefangen? 2018. Ja, das sind schon sechs Jahre. Bist du auf YouTube? Ist das dein Hauptkanal? Das ist mein Hauptkanal. Wie heisst der Kanal? Samuel Naldi. Dort haben sie mir gesagt...
- 42:07Ich mache es teilweise auf Zug, weil dann verkaufst du auch gerade. Personal Branding. Ja, und nicht nur Personal Branding. Ich habe auch gesagt, Personal Branding ist absolut der Grund. Aber ich habe gesagt, ich möchte als neutral. Ja, geil. Ich möchte zuerst Awareness schaffen. Ich möchte nicht sagen, Tatjana, kauf. Es geht nicht um das. Ja, ja, ja.
- 42:30Wenn du über ein Geschäft sprichst, bist du wieder Verkäufer dieses Geschäfts. 12'000 Abonnenten. Wenn du es als... Wenn du es als neutrale Person machst, kannst du über alles reden. Und bist offen. Und das war meine Position in der Industrie und auch heute. Das heisst, die Leute wissen heute... Du betreibst nicht nur... wie heisst es? Style of Zug. Sondern du bist der Samuel Naldi bekannt als Experte für...
- 42:57Ohren und Stifte? Ja, eigentlich habe ich dann auch unsere Brand «The Pen Game Changer» gegründet. Und ich habe mich so ein wenig selbst ernannt «The Pen Game Changer». Warum? Weil wir wechseln Art und Weise, wie die Leute Schreibgeräte wahrnehmen. Und ja, ich sage immer auf YouTube «Hey, goodfellas»,
- 43:18Hast du dich auf Englisch vertraut? Immer nur Englisch. Ah, weil international. Ja, international. Ich habe immer gesagt, meine Idee war, ich war immer international angehocht. Für mich das Ziel, Madison Avenue, Fifth Avenue, Boutique. Bam. Und? Wie reicht es? Noch nicht, aber... Ah, okay. Ich war in New York die letzte Woche. Das hat einen Grund.
- 43:38Ja, wahrscheinlich. Cool. Es ist unglaublich. Das kann man wirklich mitgeben. Und ich glaube es jetzt noch nicht. Letzte Woche war es wirklich nochmal ein Moment der Realisierung. Als ich realisiert habe, okay, it's happening. Es war schön, dass ich es mit Sandro teilen konnte, als sehr enger Freund von mir. Es ist unglaublich.
- 44:07dass man eigentlich nur machen muss. Mein grosser Mangel war immer, ich fange an und höre auf. Ich fange an und höre auf. Und dann habe ich gesagt, ich mache das.
- 44:18obwohl du gesagt hast, ich bin jetzt seit sieben Jahren am investieren, investieren, investieren. Das heisst, du hast nachher weitere Jahre investiert, oder? Genau, das war eben auch der springende Punkt. Ich höre auf und mache Geld und ich habe schnell Geld gemacht. Oder ich glaube wieder. Und ich habe gesagt, nein, ich gehe unterdürren, weil es interessiert mich nicht, jemand zu sein, irgendwo, wo viele sind. Es interessiert mich, die Person zu sein, die etwas bewegt hat. Und
- 44:47Ich funktioniere nur so. Klar, Geld... Ist das dein innerer... Ich funktioniere nur so. Ich muss irgendjemandem beweisen. Ich weiss nicht wem. Mir selber. Mein Kind, als ich da war. Die Kinder oder all die Leute, die gesagt haben, «You're crazy!» Wir sind noch nicht angekommen. Und wer weiss, ob wir ankommen.
- 45:09Ja genau, und das ist wirklich so. Man will es wirklich geniessen. Und jetzt langsam beginne ich es zu geniessen. In diesem Monat hat unser CEO angefangen, hat mir die ganze administrative und operational... Ist es für dich eine Last? Nicht eine Last, mehr. Es ist wirklich etwas, in dem ich in der Nacht noch geschlafen habe.
- 45:29Es ist nicht meine Stärke, aber ich habe es erkannt. Ich habe gekämpft, weil in der Zwischenzeit haben wir auch Leute, die stark in unser Unternehmen glauben, sogenannte Investoren. Ich habe das natürlich auch hineingetragen und gesagt, wir brauchen eine solche Figur, weil wenn wir skalieren wollen, wenn wir expandieren wollen, brauchen wir eine Figur, die Prozesse, Struktur und Logik in den Business Case bringt. Du bist der Visionär, der das rauszieht. Du bist nicht der Operative.
- 45:58Nicht. Nein. Genau. Und ich habe das gelassen. Und ich bin froh. Jetzt sage ich jedem, geh zum Mahler. Geil! Geil! Geil! Geil! Geil! Geil! Geil! Das ist das schönste Gefühl, weil ich mich endlich wirklich auf das fokussieren kann, worauf ich wirklich stark bin. Und das ist etwas, was ich jedem empfehlen würde. Ein Herz legen. Ein Herz legen, danke. Sagen, hey,
- 46:25Verstehe, was deine Stärke ist und reite auf das. Und all das, was nicht stark ist, schaffe daran, damit du jemanden hast, der das für dich macht. Unbedingt. Es kommt natürlich auch immer darauf an, welche Grösse du erreichen willst. Hätte ich einfach gut mein Leben mit unserem Geschäft verdienen wollen?
- 46:43In Zug, herzig, schön, lokal. Genau, dann hätte ich allen gesagt, «Guys, bye, it's been nice, ich bleibe im Laden, drei Tage in der Woche offen, kommen international customers, passiert eh alles über WhatsApp, über Instagram, über E-Mail, über eShop, oder? Päckchen vorbereiten, weisst du, um ein gutes Ding zu machen.» «Saufen sie die Türen? Nein, sie haben also eShop. Wie viele haben die Bestellungen? Online? Aber bei so low...»
- 47:08Nein, nein, ich bin... Im Ernst? Diese Woche hat er eine sehr wichtige Persönlichkeit, ein sehr wichtiges Schreibgerät. Ich kann dir natürlich nichts sagen, aber eine unglaublich wichtige Persönlichkeit. Aber du hast ihn irgendwie speziell verschrieben? Ja, heil. Du hast ihn versichert? Ja, jawohl. Ja, aber wie kannst du so viele versicherte Sachen? Ja, ja, ja.
- 47:28Ich habe Sachen für 100k verschickt und versichert. Das ist interessant, weil ich habe einfach gesagt, «DHL, packen, versichern, schicken und dann die Taxen da.» Und dann kommen sie rüber in Austin, in New York, in Indien, in Dubai, in Saudi, was auch immer das ist. So gross. Habt ihr mal ein Event in der Schweiz?
- 47:54Ja, wir machen immer wieder, wenn ihr sicher im November ein Event habt, dann kommt ihr. Unbedingt. Wer im November? Ich weiss es noch nicht, jetzt kommt der CEO. Ich wäre noch bis Ende Oktober gekommen. Freck de Manuel. Genau, Freck de Manuel.
- 48:09Ja, ich würde gerne im Falle kommen, wenn man in den Wald reinhäuse. Ja, unbedingt. Ich sage euch Bescheid, es wird so Mitte November. Wir werden höchstwahrscheinlich mit einer Marke zusammen machen, die einen sehr speziellen Lounge hat. Zwei sehr spezielle Lounges. Und es wird spannend. Das sind genau solche Übungen, wo man das wirklich verstehen kann. Und natürlich auch ein super Networking Space, weil die Leute, die bei uns sind, die das kaufen, sind natürlich wirklich die Elite von Zug zumindest. Zug, Zürich, Luzern.
- 48:39Das ist auch mein Ding, Journaler zu sein. Ich verkaufe keine Schrift für 17'000 Franken, aber den Zweck, den Purpose... Affiliate!
- 48:55Ich habe mir ein paar Kunden an einem Network-Go-Up-Dings. Genau. Nein, aber spannend. Sehr gerne. Mega spannend. Und das heisst, Kugelschreiber hätte ich eigentlich... Nein, Entschuldigung, Füllfederhalter ist so a never-ending love story since day one eigentlich, mehr oder weniger. Für mich? Ja, genau.
- 49:12Nein, ich kann mich sehr gut begeistern, aber ich bin nicht einer, der voll nerd unterwegs ist. Das ist auch der Grund, warum wir dazwischen Mark Korno gegründet haben, bei meiner Schwester. Wo wir Massage-Zeug machen. Ah, warte jetzt schnell. Das ist deine Schwester? Das ist meine Schwester, ja.
- 49:29Und ihr Mann ist David. David, weil ich seine Cousins kennen. Das ist deine Schwester. Vielleicht müssen wir uns kennenlernen. Ich dachte, du kommst mir so bekannt vor. Ich habe 100% auf deine Seite gezogen. Das ist deine Schwester. Das haben wir vor 8 Jahren gemacht. Auch dort.
- 49:51Ich bringe das schnell rein, aber wenn ihr irgendwann mit meiner Schwester reden wollt. Es ging nicht darum, dass wir Massazüge machen, Private Labels, unsere Marke haben wir gar nicht. Nein, wir Psychos haben gesagt, wir wollen ein Produkt kreieren. Was heisst das? Schnittmuster, mit den Schnittmuster-Machern in Italien. Jetzt haben wir eine Fabrik.
- 50:11Baut. In Sizilien. Wir haben Leute, wir haben unsere eigene Amarcar Atelier, wo wir all unsere Anzüge produzieren, selber. Wir sind nicht in Asien, wir sind nicht auf Rumänien, wir sind nicht auf Portugal, wir sind auch nicht auf Italien irgendwo in Como. Wir haben gesagt, wir wollen mit Kredibilität arbeiten.
- 50:30Wir wollen etwas schaffen, wo jemand anderes nicht einfach kommt und sagt, wir machen das. Und das ist der Wert, den wir bringen wollen. Und auch in der Schreibgerät ist das der Wert, den ich bringen möchte. Ich möchte auch mit den Marken, mit den Kunden, mit den Leuten, die um uns sind, ich möchte einen Wert bringen. Ich möchte etwas machen, das wirklich bleibt. Man spricht oft von Legacy. Ja, vielleicht ist es wirklich ein Legacy, das ich haben möchte. Und ich möchte am Ende meiner Tage sagen, hey,
- 50:55Wahrscheinlich wird er Geld verdient haben, wenn es gut kommt. Aber es ging nicht um das. It was for the glory and it was for the sake. In Sherlock Holmes steht, als er beerdigt wird, «He played the game for the game's own sake.» Und als ich das gelesen habe, habe ich gesagt, «I feel that. I want to play the game for the game's own sake.»
- 51:19Jetzt stehen wir hier und vielleicht noch ganz schnell 70'000 Franken. Die Leute schauen und sagen «schreiben». Die trägen wir nachher. Wir sagen «70'000 Franken damit schreiben». Der Sender wird mit diesen Pants nicht schreiben. Er lügt. Nein. Aber mein Mensch, werdet ihr nicht schreiben mit diesen? Ich würde «Dankbarkeit» schreiben. Jeden Morgen, jeden Abend «Dankbarkeit» mit 70'000 Franken. Das ist, stell dir vor, ein Painting von einem Kunstwerk. Diese Stücke sind ein Kunstwerk. Ich höre nichts davon.
- 51:49Der eine ist 15 Stück limitiert, der andere 25 Stück. Einer wurde von Michifumi Kawaguchi, Künstler der Kokokai Gruppe von Amiki, gemalt. Und der andere, Yoshitsune, der 15 Stück limitiert ist, wurde von Seiki Shida gemalt. Mit den Maquillekunsten.
- 52:13die verschiedene Techniken reinbringt. Das sind zum Beispiel Radentechnik, also Mother of Pearl Inlays, das Bemalen mit Urushi-Lacken, Eggshells, Chinkin. Ich habe kein Wort verstanden, aber es klingt mega fancy. Es klingt sicher fancy, ist auch schon gut. Aber es sind vier, fünf, sechs Techniken, die in einem Schreibgarten reinfliessen, 15 Stück auf der ganzen Welt und zum Einstück machen.
- 52:42Reden wir von sechs Monaten Arbeit. Handarbeit. Das heisst, 70'000 Franken ist ein falscher Preis. Das Schreibgerät müsste mindestens so teuer stoppen. Aber wenn es Industrie ist, in zehn Jahren wird das Schreibgerät Retailpreis 130.000. No discussion.
- 53:00Die, die ausverkauft sind? Wer weiss? Das sind Collector Items. Das ist nicht spekulativ, weil um so viel Geld zu investieren, spekulierst du auf andere Dinge. Spekulierst du auf Bitcoin, schnell, short term. Du musst ein Liebhaber sein. Aber das sind wirklich Sachen für jemanden, der Kunst versteht,
- 53:19die Idee und Emotionen und Handarbeit hinter diesem Produkt wirklich gespürt. Und die Energie, die dahinter ist. Das ist ja etwas, das mich anzieht und fasziniert. Was auch speziell ist, wenn man es mit normalen Scheiben vergleicht, sie sind alle viel dicker. Ja, richtig. Eine Sache, die mir so aufgefallen ist,
- 53:40Es sah schon komisch aus, als du es nicht dicker hast. Es ist viel dicker und viel bequemer. Ja, es ist ganz speziell. Wir müssen es mal probieren. Das muss man live erleben. Es gibt so viele Grössen und Gewichte. Das ist ja ein Clown-Pen. Schreib mal. Nach zwei Wochen kannst du nie mehr mit einem kleineren schreiben.
- 54:02Früher bin ich immer so fancy für die Kalligrafie. Ich habe das geliebt. Was ich bei den Füllen gemacht habe, mit der Nagelklopper habe ich vor... No way! Die Stahlfeder abkleben! Ich habe das geliebt. Ich höre immer noch das Geräusch, weisst du, wenn du mit dem Füllen so kratzt auf dem Papier? Wenn ich an Fülle denke, höre ich das Geräusch, das so kratzt. Nein, ich habe das abgekloppert, damit es vorne dicker ist. Und dann hast du diese mega schöne Shift machen können. Und ich habe das geliebt.
- 54:31Ja, sogenannte Stabfeder wäre das. Das sind die breiten Federn. Und der ist 1.1, 1.4, oder? Weisst du, was ist das Lustige? Ich habe mich 2020 richtig angefangen zu unfacken. Und ich schreibe so viel, dass ich...
- 54:51Vor zwei Jahren musste ich Kugeln kaufen. Kugelschreiber ist wie ein Feuerzeug. Das ist etwas, das ich nie gekauft habe. Das hast du irgendwo her. Sehr guter Punkt. Du hast immer irgendwo einen Kugelschreiber, genau wie ein Feuerzeug. Da bin ich an dem Punkt gekommen, ich brauche Kugelschreiber. Da wurde mir bewusst, wie viel ich schreibe. Abgesehen von Heftchen, aber auch vom Ding. Es macht alles langsam mehr Sinn.
- 55:20Der Punkt ist, wir müssen ja nicht mehr so viel schreiben. Mein Ziel ist genau, hört auf, bei den Hotel-Kugelschreibern mit nach Hause zu gehen. Und dann hast du einen Birkin Bag, einen Kelly Bag und drinnen hast du ein Hotelschreibgerät und hast einen Cartier und Love Bracelets und you name it. Und dann hast du einen Quartenschreiber. Genau. Das Schreibgerät komplementiert das Outfit einer Frau, eines Mannes, oder? Und es ist eine mega spannende Welt, in die du eintauchen kannst. Plus,
- 55:48ist ein demokratisches Luxus. Weil du kannst mit 2, 3, 4, 500 Franken etwas schon sehr Schönes kaufen, mit einer 14 Karat Goldfeder, mit einem Kolbenmechanismus. Das heisst, auch ein Uhrensammler, der sich vielleicht Uhren für 80'000 Franken kauft, mit 80'000 Franken baust du eine ganze Collection auf. Es ist auch spannend, es ist auch lustig. Und ja, also zu...
- 56:12Aber auch ästhetisch, ich kann mir vorstellen, wenn du eine Uhr kaufen gehst, dann siehst du nur die Kugelschreiber, weil wenn du ja schreibst und die Uhr anhast, gut, ich habe sie immer, wenn ich mal eine habe, rechts, dann hast du nur gleich den schönen Kugelschreiber, dann sieht alles so schön aus. Ja, dann stell dir vor, du hast einen Vertrag unterschrieben, einen wichtigen Vertrag, du hast ein Haus oder irgendetwas. Ja, ja, und dann gehst du mit dem Garten unterschrieben. Ja, oder...
- 56:32Ja gut, aber ich habe noch einen Einwand. Ja, let's go. Die und ich haben ja meistens auch eine Challenge. Ich habe einen Einwand. Ich habe zu allem eine Antwort, das kann ich dir richten. Also super, darum traue ich mich jetzt zu fragen. Wie schnell verliert man einen Kugelschreiber?
- 56:48Oh, jetzt machst du mich wahnsinnig. Ich habe mir für die Leute einen Kugelschreiber, weil man... Kein Wert drauf legt. Du hast gesagt, jetzt, oder? Kein Wert drauf legt. Das ist es. Sorry, ich habe eine Frage zu Alba. Nein, ja, es ist genau das. Du erkennst... Nicht du, also... Guten Kurs, Kanda. Bravo. Danke.
- 57:10Man weiss nicht, was man in der Hand hat. Man schätzt es nicht, weil man keinen Kontext dafür hat. Eine Awareness. Eine Awareness. Wenn du aware bist, dann... Sandra, ich kaufe dir einen schönen Etui. Schon wenn du es in den Etui reinmachst, hast du 60% weniger Chancen, dass du es verlierst. Und wenn du noch die Tasche, die du in den Etui reinmachst, dann hast du 90% weniger Chancen, dass du es verlierst. Also es ist alles nur eine Matter of Awareness.
- 57:36Wenn du eine Brille für 1000 Franken kaufst, verlierst du sie manchmal, aber oft auch nicht, weil du viel Geld ausgegeben hast. Das heisst, du weisst, die Brille tue ich immer wieder rein, ich tue sie im Fach, in die ich sie mitgebe. Alles kann man verlieren, alles kann man beschädigen, alles kann man anschlaufen. Ein Auto kaufst, läufst aus der Garage, 30% weniger Wert.
- 58:00Du verkratzt, du hast eine neue GLC gekauft, zwei Wochen verkratzt. Was mache ich? Werde ich deprätiert? Nein, es ist part of the game. Und ein Schreibgerät ist dafür nicht... Also weisst du, für die... Jemand, der ein Schreibgerät für 5'000 Franken kauft, hat ein Awareness, weisst du, er hat ein Etui, er hat Orte, er zelebriert das auf eine gewisse Art und Weise. Das heisst ja, du hast eigentlich die Antwort... Ich würde es nicht mal mit rausnehmen, ich habe es zu Hause, ich mache alles zu Hause.
- 58:27Ja, das ist auch das andere. Du hast zum Beispiel zuhause auf einem schönen Deskset. Unsere Industrie bringt natürlich auch nicht nur... Das ist auch so, dass es Verkäufer gibt. Ja, aber es ist wirklich so. Weil du hast... Es ist part of the game. Ja, richtig. Ich mache manchmal Videos, «The lifestyle of a pen collector». Da sage ich, okay, du musst nicht 300 Pens kaufen. Nein, 300. Du musst auch nicht 10 Pens kaufen.
- 58:47Kaufe dir 3, 4, 5 Pans. Top, coole Sachen, die schön sind, die gut funktionieren. Und dann fange an, weisst du, einen schönen Deskset-Accessory. Das kostet so viel wie einen zusätzlichen Pan. Don't hoard. Kaufe nicht einfach, ach, kaufen, kaufen. Mach das, weisst du, in einer Art und Weise, dass du es lebst. Minimalismus. Genau. Und dann hast du deinen schönen Deskset, deine schöne Pan-Pan. Minimalismus, ich glaube nicht, aber... Wieso nicht?
- 59:17Du brauchst ja auch minimalismus, das ist ja zweckmässig. Du brauchst einen Schreiber, basta. Du brauchst ein Ding, basta. Und nicht fünf. Wahrscheinlich haben alle die gleiche Farbe. Vom Schreiben vielleicht ein schwarzes, ein grünes. Aber es sieht zu minimalistisch aus. Wenn ich an meinen Schreibtisch denke, mit diesen 16 verschiedenen Farben von Schreiben,
- 59:37Kugelski, die ich nicht jeden Tag habe. Das ist auch minimalistisch. Ja, das ist gar nicht... Auf andere Art und Weise. Ja, ja. Oder es gibt die, die einfach 100 Schreibkleid haben, umeinander ums Haus, und das macht auch keinen Sinn. Das heisst, wir kommunizieren das auch immer. Hey, kauft intelligent, don't overbuy, kauft step by step, versteht, was dir gefällt, was dir nicht gefällt. Macht keine Mistakes, oder? Das Glück ist auch, ihr könnt mit uns reden. Wir sind ein Teil des Zuges.
- 1:00:01Ich würde wieder reinkaufen. Ich bekomme auch so eine UFF-U-Rämpfe. So eine Fülle. Crazy. Ja. Aber dann eben... Sorry, wie heisst das? Ich kann mir das einfach nicht mehr... Art of Zug. Style of Zug. Sorry, Stars. Style of Zug, weil... Style, nicht wegen Style, sondern Stilograph. Wow. Das ist vielfältig halt auf Französisch. Und es ist Stilograph of Zug. Weil wir nicht Zug gewesen sind.
- 1:00:23Dann war es «Style of Zug» und jetzt wurde es «Debrand». Wir dachten, wir nennen es «Rebranding», wir kaufen eine Firma auf und nennen den Namen darauf. Ständig haben wir mit den Kunden gesprochen, Top-Notch-Kunden. Da haben wir gesagt, «Style of Zug ist «Style of Zug». It represents something.» Da habe ich gesagt, «Okay, ich schulde es meiner Mutter in einer gewissen Art und Weise, dass wir das jetzt gross machen.»
- 1:00:47Sie ist schon länger? Sie ist vor 3,5 Jahren gestorben. Das war dann, als ich die Firma von meinem Vater aufkaufte. Ich sagte, ich kaufe es auf. Mit der Familie zu arbeiten ist nicht immer schön. Hoch emotional. Was sind die Ziele von jemandem, der gegen 55 ist? Was ist das Ziel von jemandem, der 30 ist?
- 1:01:09das zusammen. Es ist normal, ich schäme mich nicht zu erzählen. Es ist Teil des Lebens, das haben die anderen auch erlebt. Und ich habe es einfach so gelöst, indem ich das grosse Risiko eingegangen bin. Ich kaufe es und dich kündige ich jetzt. Es war ein spezieller Moment für ihn, wo er sich auch
- 1:01:25Sie mussten sich neu positionieren im Leben. Für mich war es einfach so, dass ich weiterkommen musste. Ich habe auch die richtigen Leute, die an Bord kommen. Ich glaube, wir haben die richtige Vision. Ich wurde auch immer unterstützt. Ich kam nicht auf Konfrontation. Das geht nicht.
- 1:01:43Heute ist meine Schwester im Unternehmen. Auch? Genau. Und ich natürlich. Und dann haben wir noch zwei weitere Investoren, die uns stark unterstützen. Das heisst, unter... Auch emotional und moralisch. Nein, nein, kein Problem. Sorry, sorry. Moralisch auch, oder? Kein Problem. Und dann hast du noch die Firma, die du mit deiner Schwester vor acht Jahren gegründet hast. Richtig, richtig. Und dann gibt es nochmals etwas.
- 1:02:05Ja, der PEN Game Changer ist eine Firma, in der wir die Kommunikation für die Marken machen. Also wir kreieren Storytelling für die Marken. Und ja, wir können fast ein Consultancy-Business machen. Aber nur für uns, nur für das. Dort bieten wir an, gewisse Videos herzustellen, gewisse Kommunikation zu kreieren. Aber was heisst nur für uns? Für wer uns?
- 1:02:25Für unsere Industrie. Ich kann gar nicht in der Uhr sagen, «Ah, willst du...» Nur für Fans. Wir sind Pioniere, wissen genau wie. Und Zeitgeist und Medien. Ja, du, der Hammer, hey, das klingt mega... Wow, krass. Ich glaube, wir könnten schon noch stundenlang weiterreden. Ganz anders... Stundenlang weiterreden. Aber...
- 1:02:48Um etwas vorwärts zu machen, wir haben ein Konzept bei uns. Und zwar, jeder Gast darf am nächsten Gast eine Frage stellen. Mhm. Du hast natürlich auch eine Frage bekommen von unserem letzten Gast. Und wir wollen dich nicht beeinflussen mit dieser Frage. Darum darfst du jetzt für unseren nächsten Gast eine Frage stellen. Gut. Ah, ich darf jetzt eine Frage stellen? Ja, du musst erst, damit dich nicht beeinflussen lässt. Sorry, ich bin schon am Fragen, denkt sie.
- 1:03:16Die Frage, die ich stellen würde, im Zusammenhang mit all dem, was wir diskutiert haben, ist etwas, das nicht von mir kommt. Ich mache es auf Englisch. Könnt ihr es vielleicht noch übersetzen? Ja, können Sie es übersetzen. Es ist «How high would you fly if you knew you couldn't fail?» Wow, «how high would you fly?» Ich glaube, da gibt es eine Antwort. Und was ist, wenn ich dir diese Frage zurückstelle?
- 1:03:41Darf ich die Frage überhaupt schnell aufschreiben? Sorry, ich bin immer noch... How high would you fly? If you knew, you couldn't fail. Okay, if you knew, you couldn't fail. Kann man die Frage übersetzen für meine Mutter, die gerade zuschaut? Wie hoch würdest du fliegen, wie hoch würdest du gehen, wenn du weisst, du kannst nicht abstürzen? Es wird funktionieren. Wie hoch würdest du fliegen?
- 1:04:03Das kommt von mir. Würdest du fliegen? Für mich ist es wirklich... Es gibt wirklich... Ich habe viele Sachen, die ich nicht gut mache. Aber wenn es etwas gibt, gibt es keine Limite zu meiner Imagination und dem, was ich machen würde. Für mich, meine grösste Inspiration ist Walt Disney, Frank Sinatra. Also Leute, die...
- 1:04:32gelobt sind in einer Art und Weise, die unerklärlich ist. Ich werde das nicht erreichen, weil es ist... Du entscheidest. Du entscheidest, nein. Auch rein aus Arroganz, ich werde das nicht erreichen, weil Walt Disney und Frank Sinatra sind zwei Statussymbolen, die die Welt auf eine gewisse Art und Weise verändert haben, mit ihrer Kunst. Aber für mich gibt es keine... Wenn du sagst «Welt verändern und Kunst», dann kommt mir eine Person in den Sinn.
- 1:05:00Wer? Leonardo da Vinci. Ja, ist ja so. Also dann kommen wir die Personen in den Sinn. Welcher ist dein Lieblings-Disney-Film? Oh, oh Mama. Top one oder top three? Ja, ja, ja, ja, top three. Ähm... «Allora». Das ist schon eine wichtige Frage. Es sagt viel über den Menschen aus, was er für einen Lieblings-Disney-Film hat. «Allora».
- 1:05:27I'm almost there. Peter Pan. Peter Pan ist eine grosse Inspiration. Den habe ich ganz vergessen. Ja. Dann Pinocchio. Ich wollte sagen, der nächste. Pinocchio. Sehr viele wichtige Referenzen auch im Buch, die extrem wichtig sind. Und okay, last one. Last one. Hercules.
- 1:05:57Das ist nicht so ein Klischee, aber Herkules... Den habe ich jetzt nicht auf dem Schirm bekommen. Der kam etwas später. Ich bin wirklich ein grosser Disney-Fan. Das heisst, der Top 3 ist jetzt undankbar. Weil ich noch viele Filme aufnehmen würde. Also Peter Pan und Pinocchio fix. Peter Pan finde ich gerade voll. Herkules kann ich gar nicht. Ich habe das Bild vor mir, aber ich weiss die Handlung nicht mehr.
- 1:06:21Ich verbinde sehr stark mit der Musik, auf Italienisch in diesem Fall. Und das, was in den Liedern auch mitgeteilt wird, hat so... Oh nein, Herkules weg, Pogauntas. Pogauntas, oh ja. Wow, jetzt apropos Lied oder? Nein, sieh, sieh, siehst du, ich habe es nicht verstanden. Nein, nein, Pogauntas.
- 1:06:41«Dschungelbuch» Das gibt es so viele. «Beauty and the Beast», «Mulan» Ist Nemo Disney? Nein. Nein, das ist Pixar. Ja, genau. Ist aber von Disney gehört.
- 1:07:00Das ist auch Disney, absolut. Ja, es ist unglaublich. Bambi. Bambi, ganz genau. Das ist so traurig. Oh mein Gott, ich habe gerade letztens wieder den Film angefangen zu schauen. Lass sie dir nicht... Ja, Ariel. Ariel, ja, ja. Ja, ja. Jetzt, wir raten nicht... Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja.
- 1:07:30Das Wichtigste, was man machen kann, ist, die Schwierigkeiten zu analysieren, die diese Leute erlebt haben. Vor allem, wenn du auf einer Journey bist, die finanziell wie unsere überhaupt keinen Sinn macht. Das, was wir ausgeben, hat keinen Sinn. Korrelation. Nein, genau. Und auch das CEO hat natürlich auch noch das Ziel, dass wir in eine gewisse Sphäre kommen können und eine gewisse Sauberkeit im Unternehmen bringen können. Aber, damit möchte ich einfach sagen,
- 1:07:59bevor die Sachen normal werden, auch was wir vorhin diskutiert haben, bevor die Sachen normal werden, braucht es immer eine Person, die abnormale Sachen macht. Die Sachen macht, die niemand anders gemacht hätte. Und ich überlege oft an, ich glaube es ist FedEx oder Dijel, FedEx hat
- 1:08:18an einem Punkt alle Lastwagen verkaufen müssen. Okay. Und jetzt habe ich mir gesagt, diese Typen machen Lieferungen. Wenn du als Firma die Lastwagen verkaufen musst, dann ist es fertig.
- 1:08:34Es war aber nicht fertig. Wieso? Weil sie zurückgekommen sind, sie haben einen Weg gefunden, wie sie wieder in die Profitability reinkommen können und das Ganze auch wieder deblockieren können. Es ist nicht verkauft, sondern ein «hypothekato». Wie stillgelegt? Ja, stillgelegt worden. In der Bank abgegeben, bis du deine Schulden nicht abschaffst. Aber die Lastwagen! Es ist, als ob du sagst, alle Schreibgeräte sind stillgelegt, du kannst nichts mehr verkaufen. Ja gut, dann mache ich zu, oder?
- 1:09:02Es gibt immer Lösungen und die Lösungen finden. Und jedes Mal, wenn ich in Schwierigkeiten bin, dann überlege ich, die FedEx hat das Lastwagen verkauft. Das heisst, sie hatten die «reason of existence» nicht mehr. Aber das kennen wir noch, oder? Sie sind noch da. There is always a way out. Ja, ich meine auch die Zahl «Ando». Wie lange haben die roten Zahlen geschrieben? Wie lange? Ich glaube sieben Jahre oder so, wenn ich mich nicht täusche. Absolut. Amazon?
- 1:09:27Amazonas. Ewigkeiten. Walt Disney hat Oswald the Rabbit erfunden. Das hatte er mit einem Unternehmer erfunden, der im Entertainment-Business war. Oswald the Rabbit wurde bekannt, er war eine wichtige Figur. Walt Disney wurde von der Firma herausgeholt und er bekam nichts.
- 1:09:47Er hat ja schon so viele Trickfilmfiguren versucht zu erfinden und nichts war erfolgreich. Dann kommt Oswald the Rabbit, wir haben es geschafft. Oswald the Rabbit was only to get Mickey Mouse in place.
- 1:10:03Wenn das nicht zustande kommt, dann ist es immer nur, weil etwas anderes zustande kommt. Wir entwickeln uns automatisch mit den Schwierigkeiten und mit den Failures, die wir erleben. Wir müssen nur die Kraft haben, es ist ein Ausdauerspiel. Es ist nicht eine Schnelligkeitsspielung, es ist ein Ausdauerspiel.
- 1:10:21Nur das. Und als ich das verstanden habe, habe ich gesagt, es ist fast zu einfach. Ich will es mir nur komplizierter machen. Gut, aber ja. Leute, Frage von Selina. Was treibt dich an?
- 1:10:36Das Unmögliche. Das Unmögliche. Das Unmögliche. Nur das. It's not possible. Perfekt. Machen wir. Ununmöglich. Ein Wort. Ich werde wirklich nur getrieben von der Idee, dass Leute denken, dass das nicht machbar ist.
- 1:10:54und dann sagen, okay, machen wir es machbar. Es ist nur ein Point of View. Es gibt Sachen, die keinen Sinn ergeben, aber ich glaube, da würde ich gar nicht reintippen. Ich glaube, ich funktioniere wirklich so. Ich erkenne Sachen, die dann wirklich auch ein Potenzial haben in der Zwischenzeit. Das habe ich in mich hinein, dank meinem Background, das einmalig ist. Es ist mein Background, jeder hat sein. Aber dann, wenn es etwas Unmögliches gibt zu machen, sage ich, okay, dann machen wir es.
- 1:11:18Genau, Daniel Springer. Das hat Conor McGregor gesagt. If you can think about it, and you're crazy enough to speak about it, everything is possible. Das ist wirklich so. Jeder, der sich momentan in der Situation befindet, das Gefühl hat, ich war crazy, jetzt bin ich in der Mitte, just keep on going. Find solutions and keep on going. Und dann kommt der Moment, wo alles eskaliert.
- 1:11:46Ja, let's do this, Mann. Amen. So well! Danke vielmals, guys. Was für ein Podcast! Spannend gewesen. Mega, mega, mega. Ich bin hoch begeistert. Ich glaube, das ist etwas in mir erweckt wieder. Und es hat einen Grund gehabt, weil der Podcast so reingedrückt wurde, dass man fast gegen den Strich ging. Irgendwann dachte ich, es passiert immer alles für mich, damit ich die richtigen Informationen zum richtigen ...
- 1:12:15Ich glaube auch stark, dass... Alles muss passieren. Machen wir es jetzt, Bam. Wenn Sachen passieren, wenn sie passieren, dann voll. Danke vielmals. Danke vielmals, dass du dir Zeit genommen hast, um hierher zu kommen. Und um uns eine neue Sphäre zu öffnen. Weil ich meine, es ist etwas, das du nicht alltaglich hörst. Aber ich kenne schon etwas, das du alltaglich machst. Ja, lustig.
- 1:12:37Genau. Und auch für alle, die zugehört haben, danke vielmals, ihr wart wieder dabei bei einer weiteren Folge mit Samuel. Bei eurem Podcast, wo du entscheidest, euer Podcast für Business Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Und wir verlinken natürlich seinen YouTube-Kanal und alles. Geht euch mal, taucht selber mal in diese Welt. Ja, und vergesst uns nicht zu folgen, zu subscriben. Ah, schauen wir jetzt dort rein? Wieso nicht dort?
- 1:13:02Ja, weil das ist jetzt die Kamera, die vorzunehmen ist. Wir haben eben drei Kameras, wisst ihr das. Genau, danke für den Support und bis bald. Bis bald, danke vielmals. Danke dir. It's a wrap. Hammer. Hey, mega. Danke. Mega, mega.