Latest / Aus dem Cafésatz, aktuelle Kapitalmarkt Themen verständlich erklärt mit Zsolt Janos / Fremde Strategien, eigenes Risiko
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- Zsolt Janos: Wunderschönen guten Morgen an diesem herrlichen 26. Oktober. Heute aus der Ruhe heraus keine externen Geräusche zumindest. Nichts was sich hier bei uns abspielt, aber die internationalen Märkte sind natürlich aktiv und das wird eine Woche, also ich würde mal sagen so was wie eine Super Bowl Woche der Quartarzzahn. Wir haben zwar Ferien, Und ja, Ferienwoche heißt, dass ich möglicherweise nicht jeden Tag Podcasts aufnehmen werde, je nachdem, wie sich das so entwickelt. Morgen in der Früh wird es sich noch ausgehen. Dann sind wir bei einer Tochter in Lissabon und dann sehe ich, wie das zeitlich passt. Wir haben erstens eine Zeitverschiebung drin eine Stunde. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Podcasts, ich von dort aufnehme, nur Audio keine Videopodcast sein werden. Ich probiere dann wieder die Fernstudio Variante, dass ich dort einsteige und die aktuellen Themen kommentiere. Also wenn diese Woche die Aufnahmen nicht komplett perfekt sind designtechnisch mit den richtigen Titelbildern und alles was dazugehört, dann möge mir das verziehen werden, weil ich eben aus der Ferne und wenn ich dann zurück bin im Studio kann es sein, dass ich die dann richtig stelle, damit die dann wirklich funktionieren. Super Bowl, da zahlen diese Woche kommen die grossen Namen und alleine wenn ich mir so die Liste anschaue und daraus nur einen Teil raussuche Boeing, PayPal, Coca Cola, SGEINIX, Visa, GE Health, Chipotle, eBay, Ford, FedEx, Google, Microsoft, Caterpillar, Eli Lilly, Mastercard, Amazon, Coinbase. Und dann ist auch noch die Fedsitzung. Also diese Woche ist extrem, extrem viel los und zusätzlich ist an den Märkten auch noch sehr, sehr viel los. Alleine wenn wir die Zahlen aus der vergangenen Woche uns anschauen, was sich da so bewegt hat, ist das keine Bewegung, die nur so nebenbei passiert, sondern heftig. Die Magnificent Seven haben alleine an einem Tag letzte Woche nicht alle, aber etliche Positionen haben sehr, sehr stark abgegeben. Meter an einem Tag 8 Prozent, obwohl am Tag davor die Aktie sehr stark gestiegen ist. Und bezeichnend ist ja, dass Apple am besten sich gehalten hat mit plus 0,7 Prozent an dem Tag, wo alle anderen der Magnificent Seven-Reihe abgegeben haben und Metal, Apple. ist der einzige, der ja nicht so stark in die ganze KI-Infrastruktur-Investition eingestiegen ist. Apple ist immer wieder auch kritisiert worden. Aber jetzt, nachdem die Verunsicherung im Bereich der KI-Infrastruktur-Themen reingekommen ist, und das sind keine leichten, sanften Rückschläge, wir sehen teilweise bis zu 40 Prozent Rückschläge in diesem Bereich. Das kommt auf der Indexebene noch gar nicht so stark an, wenn wir uns den Standard & Poor's Index anschauen, S &P 500, wo die 500 größten Unternehmen drinnen sind. Die sind zwar börsenkapitalisiert und nicht equal weight, also gleichgewichtet. Trotzdem ist dort wenig Rückgang bis jetzt. Und wenn wir aber die ganzen High-Wetter-Momentum-Werte uns anschauen, dann sind die bis zu 40, 50 Prozent in die Knie gegangen. Ein Crash ist technisch gesehen ab 20 Prozent Rückgang und so gesehen sind wir da schon sehr, sehr stark in diesem Segment drin. Wobei eben nicht der ganze breite Markt zurückgegangen ist. Es sind sehr, sehr viele Bereiche, unterbewertet sind, die diesen starken Anstiege nicht mitgemacht haben. Alleine, wenn wir uns näher anschauen, was im Standard & Poor's Index in der in der Zusammensetzung und jetzt auf unterschiedliche Branchen umgelegt, wie sich das so in der letzten Zeit abgespielt hat, dann sehen wir, dass drei Sektoren sehr, sehr stark zugelegt haben. das ist Technologie, das ist Energie, dann sind die Kommunikationsdienste und im Durchschnitt eben das Standard-Embodig-Index seit Anfang August so mit 0,3 Prozent, aber Sehr viele Bereiche sind extrem unterbewertet, sind auch schon sehr stark zurückgegangen, allen voran die Immobilien, weil die natürlich sehr, sehr stark auf steigende Zinsen reagieren, aber die ganzen Industriewerte, Versorger, Basiskonsumwerte, Rohstoffe. Also wir sehen, das Bild ist nicht einheitlich, man muss da schon viel, genauer hinschauen, zu sehen, was sich da im Hintergrund abspielt. Das was ich da heute so anreiße und diese Super-Woll-Woche passt sehr sehr gut zu zwei Fragestellungen die gekommen sind und ich habe mir gedacht genau deswegen baue ich heute die Podcast-Folge da rund herum auf. Es kam wieder mal die Frage, naja, Herr Janosch, ich hab bis jetzt gar nicht angelegt. Und jetzt habe ich mir überlegt, ich würde gern was tun. Aber ich sage es gleich dazu, mein Bauchgefühl sagt, dass ich sehr viele Reserven brauche. Also nicht angelegte Reserven. Und wenn mir das jemand so sagt, dann stelle ich zuerst einmal die Frage, okay, wenn das Bauchgefühl grundsätzlich sagt, ich brauche sehr viele nicht angelegte Reserven. quasi unter dem Kopfpolster. Warum stört das jetzt? Und dann kommt oft entweder von der Seite ein Zuruf, naja, weil das alles nichts bringt. Mit nichts bringt heißt, es gibt zu wenig oder gar keine Zinsen. Und dann kommt die Rechnung mit der Inflation. Ja, das Geld wird langfristig sowieso weniger wert, alleine durch die Inflation. Und wenn das so kommt, ist meist meine Antwort, wissen Sie was, ich würde mal diese Nebengeräusche ausblenden, das sind nicht Sie. Und zuerst die Frage stellen, warum haben Sie sich bis jetzt damit wohl gefühlt und was ändert sich jetzt? Abgesehen davon, dass irgendwer erzählt hat, dass es angeblich in irgendeinem Bereich 40, 50, 60, vielleicht 100 Prozent oder mehr Gewinn möglich gewesen wäre. bleiben wir zuerst einmal nur ganz entspannt bei diesem Gefühl. Wie fühlen Sie sich damit, wenn das Geld nicht angelegt ist und genug Reserven da sind? Und alleine dafür wird normalerweise viel zu wenig Zeit aufgewendet, diese Basis zu diskutieren. Und weil das nicht richtig gelöst wurde, kommt dann eine andere Frage. Erstens, Herr Janosch, was soll ich tun, wenn eben so starke Bewegungen da sind im Markt wie letzte Woche? Oder Darauf gehe ich heute auch kurz noch mal ein. Rückmeldung von einem oder eine Bitte von einem Berater, Herr Janosch, können Sie mal eine Podcast-Folge darauf aufbauen, wie wichtig es ist, selbst in schweren Zeiten, in schweren Phasen seine Strategie weiter beizubehalten und dann die Strategie festzuhalten. Und ich komme dann später darauf zurück, was mir da fällt, wenn das so notwendig ist, von außen permanent zu erzählen, warum es wichtig ist, Strategien festzuhalten. Es ist deswegen wichtig, diesen Reserven und mit diesem Sicherheitsgefühl auseinanderzusetzen. Weil, da war die Aussage, da bekomme ich zu wenig, ich hätte gern mehr. Und meine erste Antwort ist am meisten, dass eigentlich niemand mehr bekommt. So automatisch und fix und garantiert. Wenn ich als Anleger heute mehr Ertrag haben will, dann muss ich zuerst mit den Themen mich auseinandersetzen und ich muss bereit sein Risiken zu kaufen. Weil ich mir Risiken Erkaufe, sprich mein Geld auch in Anlageformen oder in Bereiche investiere und hergebe, wo höhere Risiken dahinter sind. Deswegen bekomme ich als Kompensation zuerst einmal möglicherweise höhere Erträge und dann kommt noch etwas dazu. Wenn die Kurse steigen, die Kurssteigerung ist keine Kompensation für Risiken, sondern die Kurssteigerung oder auch Kursrückfall ist ein Zeichen dafür, dass sich Kapital aufgrund von Stories irgendwo stärker sich hinein bewegt oder auch raus bewegt. Natürlich sind manche Anlagen anfälliger oder besser geeignet, Stories zu bekommen und Stories reiten zu können und andere Anlagen sind schlechter geeignet, mit Stories irgendwie die Kurse zu bewegen. Das ist ganz wichtig, denn dann kommt die Frage, da kann es Risiken geben? Ja, Risiken gibt es, sobald ich höhere Ertragserwartungen habe. Das heißt natürlich nicht, dass diese Risiken schlagen werden. Mein Lieblingsbeispiel ist die Holzhütte. Das Risiko, dass die Hütte abbrennen kann, ist viel größer. Es wird nicht garantiert abbrennen, wenn ich damit dementsprechend umgehen kann. Aber das Risiko ist einfach größer. Und ich starte immer wieder genau mit diesen Begriffen und mit diesen Themen. Die klassischen Verkäufer sagen ja, du bist da viel zu negativ und pessimistisch, weil so kann man ja gar nichts verkaufen. Das ist eben die Frage, ob man einfach nur jemanden etwas verkaufen will. Und damit bestimmte Bereiche ja kleiner hält. Ich schul ja Verkäufer und weiß, wie die Verkaufspsychologie funktioniert. Wenn ich mich mit Kunden, die ich dann betreue, Wenn unterhalte, dann setze ich die ganze Thematik etwas anders auf, weil ich sage, okay, schauen wir uns zuerst mal an, wie viel Reserve ist notwendig und wie viel bleibt von diesen Reserven, jetzt da sind. Vielleicht bleibt auch gar nichts, wenn man feststellt, das passt genau richtig zum Gefühl. Und dann kommt dieser Einwurf von der Seite vom Lebenspartner, Freund oder Bekannten, das brauche ich nicht. Also genau, da ist eben in der Antwort alles schon drinnen. Die Person braucht das nicht, aber sie brauchen es. Also stehen wir einfach dazu. Also diese Puffer sind wichtig, mögliche Rückschläge, kurzfristige Rückschläge, mittelfristige Rückschläge, lange Rückschläge abfedern zu können. Und das geht meist am besten mit nicht angelegtem Kapital. Wenn solche Wochen da sind, wie im letzte Woche auch, oder schon eine längere Zeit, die manche in den Segmentecken die Kurse zurückgehen und irgendjemand hat vor ein, zwei Jahren irgendwelche Stories gekauft, dann kommt sehr schnell die Frage her, was soll ich tun? Und dann ist es so, dass ich sage, naja, da fehlt immer genau diese Basis, weil was soll ich tun könnte auch heißen, bau die gesamte Strategie komplett Also wenn wir das jetzt haben, die Reserven sind da, dann kommt der nächste Schritt, dann unterhalten wir uns zuerst einmal darüber, welche Portfolio Struktur bauen wir auf, wie schaut die Strategie dahinter aus, damit das individuell wird. Und jetzt komme ich eben zu dieser Bitte, Herr Arnousch, können Sie darüber reden, wie wichtig es ist, auch selbst in schweren seine Strategien festzuhalten. Und auch da ist die erste Rückfrage, für wem ist das wichtig? Für den Anleger selber wichtig, ist es für einen Verkäufer, der Druck bekommt gerade vor den Kunden und möchte deswegen von außen erzählt bekommen, wie wichtig es ist, an Strategien festzuhalten. Ich stelle immer die Frage, wem gehört die Strategie? Ist das tatsächlich mit dem Kunden gearbeitet? Und solange die Kurse nach oben gehen, fühlen sich alle so, als würde die Strategie passen. So eine echte Testphase kommt an. wenn wir 30, 40, 50 Prozent Rückgänge in Teilbereichen haben. Und ich habe es ja vorhin gezeigt, wir haben die Rückgänge nicht in allen Bereichen. Wir haben auch die Anstiege nicht in allen Bereichen. Und dazu schauen, wie passt die gesamte Summe zu mir. Und sehr, oft werden den Kunden von Außen Strategien verkauft. Und wenn ich dann komme und sage, naja, Sie sollten an Ihrer Strategie, wenn das passt, festhalten, sagt der Kunde, wissen Sie, Herr Anus, das ist ja gar nicht meine. Da hat irgendjemand irgendwas erzählt und das ist so eine Super Story. Und da merkt man, okay, der Kunde würde eine fremde Geschichte festhalten. Vor dem Anlegen ist es meiner Sicht eben genau das Wichtigste, damit auseinanderzusetzen. Wie geht es mir bei minus 10 Prozent, minus 20, minus 40, minus 60 Prozent? Das gehört alles mit dazu, das einfach zu überlegen. Wenn ich auf eine Bergtour gehe im Sommer, dann schaue ich mir auch die Wettervorhersage an und fühle mich nicht als Schwarzmaler, sondern will nicht überrascht werden. Wenn ich eine Tour mache und jetzt kommt hoffentlich eine gute Winterzeit und möchte eine Skitour machen, dann schaue ich mir auch die Lawinenvorhäsagen und die Lawinensituationen an. Das mache ich auch nicht, weil ich Schwarzmaler bin, sondern weil ich nicht überrascht werden will. Wenn wir heute von zu Hause wegfahren, irgendwohin, länger weggehen, dann schaue ich mir auch an, was die Wettervorhersage meint, ob es einen Regen gibt. Dann nehme ich eine Regenschirm mit oder eine Regenjacke, damit ich nicht überrascht werde. Und das ist das Gleiche im Anlagebereich. Sehr viele tun das nur ab und sagen, du bist ein Schwarzmaler, du redest permanent über die Risiken. Ja, kann man auch so sehen. Ich bin ganz entspannt und sehe es anders. Und wenn ich draufkomme, dass die Strategie nicht passt, was mache ich dann? Eben auf die Frage hier in Herrnholtz sagen Sie den Leuten, Sie sollen die Strategie auf jeden Fall beibehalten. Naja, wenn es aber die fremde Strategie ist, wenn ich auf einem falschen Pferd sitze und verkehrt sitze, ja, du solltest trotzdem weiter reiten. Nein, möglicherweise stehen bleiben und absteigen. Also Strategien können auch umgebaut werden. Es kann sein, dass ich nur leicht anpassen muss. Es kann sein, dass ich komplett umbauen muss. Es kann sein, dass ich einfach nur justiere. Und da gehört es auch dazu, Anfang die Frage zu stellen, wenn jemand bis jetzt nicht angelegt hat, dann sind ja zwei Probleme gegeben. Einerseits das Problem, dass tatsächlich mit dem Kapitalmarkt, mit den Möglichkeiten die Person sich nicht beschäftigt hat. Aber noch ein anderes Problem. Es war niemand im Leben dieser Person, kein Berater, keine Fachkompetenz, mit der Themen, Fragestellungen, Ideen diskutiert hätten werden können. Das heißt, müssen sich zwei Dinge möglicherweise ändern. Erstens, dass hier jemand auftaucht und Teil des Lebens wird und da muss man sich die Frage stellen, wie sehr passt denn überhaupt ein Berater als Begleiter ins Leben des Kunden hinein. sagen sehr viele, Herr Janosch, das klingt immer so esoterisch, wenn Sie diese Themen da ins Spiel bringen. Naja, es ist eben die Frage, wie fühlt sich der Kunde, wenn zum Beispiel, meinetwegen am Samstag oder gestern oder auch heute, am 26. eine Nachricht kommt vom Berater, lieber XY, wir sollten uns in den kommenden Tagen kurz schließen, wir haben Justierbedarf oder wir passen Dinge an oder machen was. Was ist der erste Gedanke? Was denkt sich der Kunde? Wow, super, fühl mich wohl, weil dieser Mensch sich meldet und gefällt mir gut. Bin gut aufgehoben. wenn man nur den Namen sieht, was will denn der oder die schon wieder von mir? Das ist eine ganz wichtige Frage, wie man gemeinsam hier arbeitet. wie baut man eine Strategie wenn es nicht passt? Meine Empfehlung ist, sich hinzusetzen, ein weißes Blatt Papier zu nehmen und alles so neu mal aufzubauen mit dem heutigen Wissen. Das Gute ist ja, wenn eine Erfahrung da ist, dann bin ich auf jeden Fall schon mal weiter als vorher. Also eine neue Strategie komplett so aufzubauen, als ob es nichts gäbe. Also nichts erklären, nichts rechtfertigen, gar nichts, sondern alles komplett neu aufzubauen und dann, wenn das fertig ist, sich anzuschauen, wie schaut die heute idealgedachte Zusammenstellung und das, was ich schon habe, wie schauen die zwei nebeneinander aus? Wie stark weicht das voneinander ab? Wie stark ist mein Delta? Und je nachdem, wie stark das ist, sollte ich dann beginnen, dementsprechend umzubauen. Wann sollte ich das anfangen? Naja, jetzt. In dem Moment, wo ich erkannt habe, dass die Strategie nicht passt, ist am besten gleich damit zu beginnen und die Strukturen langsam anzupassen. Ich hoffe, dass auf diese zwei Fragestellungen, die mir hier eben geschickt wurden, dass man also eine Basisanwort gibt. Erstens, wie sollte ich damit überhaupt anfangen? Habe ich es jetzt nichts gemacht? Und dazu erst einmal zu sagen, warum will ich überhaupt und wie viel will ich anlegen und wie geht es mir dann, wenn es hier Schwankungen gibt und woher kommen die Schwankungen, das zu verstehen? Und auf der anderen Seite Wenn ich draufkomme, die Strategie passt nicht und ich muss mir das irgendwie schönreden und Valium schlucken und ich merke, Wahrheit bin ich nervös, dann zu beginnen, dementsprechend anzupassen. Ohne, dass ich weiß, was zukünftig kommt. Es kann sein, dass die Marktentwicklung so ist, dass die nicht passende Strategie trotzdem ins Positive dreht. Aber eins ist klar, die Strategie hat trotzdem nicht gepasst. Ja, aber Herr Arnousch, die Gewinne waren gut. Na ja gut, wenn man sich nur von dem emotional kaufen lässt, dann braucht man auch nicht jammern, wenn die Kurse zurückgehen. Dann gehört das dazu, Part of the Game. Und im AI-Bereich ist das Gleiche, da gehe ich immer wieder darauf ein, dass es wichtig ist, sich damit zu beschäftigen, einfach spielerisch auseinanderzusetzen, weil wir dann viel, leichter und viel besser mitbekommen, was so alles in dem Bereich passiert, was Märchen sind, was Stories sind, was die neuesten Entwicklungen sind. Und alleine, wenn wir die vergangene Woche uns anschauen, diese ganzen BHP-Sicherheitsprobleme, die es in vielen Systemen gegeben hat und einige Homepages sind immer noch nicht online, weil die Updates nicht passen. Und die eine Geschichte ist, dass diese Sicherheitslücken KI-Agenten entdeckt haben. Das ist schon mal auf der einen Seite sehr positiver. Wir merken, dass sehr viele Systeme und technische Oberflächen, die wir derzeit nutzen, Schwachstellen haben. Die haben wir halt einfach noch nicht entdeckt. Da können die Karriereagenten sehr gut helfen. Aber auf der anderen Seite sehen wir was anderes. Wenn ein Unternehmen bis jetzt die Homepage noch immer nicht hochfahren konnte, dann ist das Problem schon früher passiert. Normalerweise kommen ja immer wieder die Updates und die neuesten Versionen werden drauf gespielt. Das heißt, die Sicherheitslücke darf nicht so groß sein. Was ich jetzt von einzelnen Unternehmen gehört habe, ist aber, dass sie in der Vergangenheit diese Updates so sehr vernachlässigt haben. dass sie permanent selber intern alles programmiert haben und geglaubt haben, sie sind besser als alle anderen Anbieter im Markt draußen. Und jetzt haben sie gemerkt, dass die aktuellen Updates, die ihnen helfen würden, die Sicherheitslücken zu schließen, die passen nicht, weil die Sicherheitslücke in Wahrheit so groß ist. Und da stelle ich auch die Frage, okay, wessen Kopf rollt jetzt? Oder ist die Person hoffentlich schon gar nicht mehr da, die das Unternehmen in diese Sackgasse geritten hat? Weil die Gefahr und das Risiko war bis jetzt auch schon da. Jetzt ist es halt schlagend geworden. Und jetzt, ja, in manchen Fällen, Gott sei Dank gab es das lange Wochenende, da durften die IT-Leute hoffentlich vom Freitag bis übers Wochenende und auch heute in Österreich weiterarbeiten. Falls nicht und eben jemand sagt, naja, ist Wochenende, dann würde ich hier diese Aussage gleich als Kündigung annehmen. Weil, wie gesagt, die Hütte brennt schon lange. Nur ist das Problem woanders gewesen. Also lohnt es sich auch, sich damit zu beschäftigen. Ich wünsche heute auch allen einen sehr, sehr entspannten Tag. Ich freue mich, wenn wir uns morgen wieder hören und wie dann die Woche weitergeht, das werden wir noch sehen. Liebe Grüße und wir sehen uns wieder, wenn es wieder heißt, aus dem Kaffeesatz.