Latest / Gin And Talk / Anselm Bilgri über Werte, Kirchenstrukturen und gleichgeschlechtliche Ehen
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- 0:00Speaker 0: Wir beten jeden Sonntag im Glaubensbekenntnis, ich glaube an die heilige katholische und apostolische Kirche.
- 0:07Speaker 0: Dieses Heiligkeits- oder Reinheitsbild das man da vom Kirch hat, das lässt dann einfach nicht zu dass da ein Markel entsteht und dass man einen Fehler gemacht haben könnte.
- 0:19Speaker 0: Wenn ich mir so denke, wer wird denn zum Beispiel Bischof bei uns?
- 0:23Speaker 0: Das ist jemand der sich in diesem System groß geworden, das Karriere gemacht hat.
- 0:28Speaker 0: Dass er sich dadurch angepasst hat.
- 0:30Speaker 0: Bisschen ist es so wie dieses Radfahrer-Syndrom nach oben buckeln und nach unten treten.
- 0:37Speaker 0: Ich glaube die steckt schon drin!
- 0:40Speaker 0: Wenn wir das Glück haben keine nicht mehr durch Konflikte sozusagen neu anfangen zu müssen... Dann müssen wir vielleicht durch einen Umdenken und ein System wechseln.
- 0:50Speaker 0: Völlig neue Dinge, also ich bin zum Beispiel ein großer Verfechter des bedingungslosen
- 0:56Speaker 0: Grundeinkommens.".
- 0:58Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 1:00Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürk und bevor wir gleich rüber an den Badresen gehen möchte ich kurz unseren heutigen Gast vorstellen.
- 1:06Speaker 1: Anselm Bilgri war ein Großteil seines Lebens Münch.
- 1:10Speaker 1: Als Zellerat und später auch als Prior war er viele Jahre lang für die wirtschaftlichen Geschicke des weltberühmten Kloster-Andex in der Nähe von München verantwortlich.
- 1:19Speaker 1: Inzwischen verdient Bilgri sein Geld mit weltlichen Aktivitäten, vornehmlich als Unternehmensberater, Redner und Autor.
- 1:27Speaker 1: Im vergangenen Jahr machte er seinem langjährigen Lebensgefährten einen Heiratsantrag und trat in der Konsequenz im Dezember dann aus der Kirche aus.
- 1:36Speaker 1: Vor zwei Wochen heirateten beide in München.
- 1:39Speaker 1: Ich freue mich auf ein Gespräch über Werte, verkrustete Kirinstrukturen, Schuld und Vergebung.
- 1:46Speaker 1: Viel Spaß beim Zuhören und schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:10Speaker 1: Lehm dich zurück und
- 2:11Speaker 0: tauche ein in die verrucht düstere Atmosphäre
- 2:15Speaker 1: unserer Studio-Bar.
- 2:17Speaker 1: Hallo Anselm Billkrieg, freue mich sehr dass Sie sich die Zeit genommen haben und uns heute hier an der Bar besuchen.
- 2:30Speaker 0: Ich gerne nämlich leidenschaftlicher Gin Drinker bin.
- 2:33Speaker 0: Ich konnte natürlich nicht nein sagen, es ist die Anfrage kam.
- 2:39Speaker 1: Das ist ja interessant!
- 2:41Speaker 1: Was trinken Sie denn gerne für Gin?
- 2:42Speaker 1: Haben sie einen Lieblings-Gin?
- 2:44Speaker 0: Ja, ich sehe da, weil ich hier an der Bar stehe, das ist ein Tokarei und dann Bambesafir und den Monkey.
- 2:56Speaker 1: Sehr schön.
- 2:57Speaker 1: Sie sind ja gerade ein viel beschäftigter Mann, kommen ganz schön viel rum durch die Medien grade was natürlich nicht zuletzt daran liegt dass sie vergangenen Freitag ihren langjährigen Lebensgefährten geheiratet haben.
- 3:10Speaker 1: erst mal herzlichen Glückwunsch dazu.
- 3:12Speaker 0: Danke!
- 3:13Speaker 1: Wie geht es Ihnen denn gerade damit das dieses Thema nach wie vor so einen Medienrummel ist?
- 3:20Speaker 1: Also dahinter liegt ja die traurige Tatsache Immer noch nicht normal ist, genau.
- 3:26Speaker 0: Ja deswegen hat es mir ja gewundert dass das so eingeschlagen ist.
- 3:30Speaker 0: Es war ja als Auslöser sicher dieser bunte Artikel in der Bunten von der letzten Woche und die ist eher zufällig zustande gekommen weil ich eine Diskussion im Presseclub hatte zusammen mit einer Vertreterin von Maria II Null.
- 3:50Speaker 0: Da ging es eigentlich um deren Forderungen an die Kirche und der Moderator vom Presseclub, aber ist zufällig ein Redakteur bei der Bundin und sagt ich würde gerne mal was über sie machen und Sie und Ihre Partnerin.
- 4:07Speaker 0: Dann habe ich gesagt Ich hab keine Partnerin sondern einen Partner und wir heiraten nächste Woche!
- 4:12Speaker 0: Und damit war ... Da muss ich unbedingt kommen und die Bunte erlässt sich das natürlich nicht, denn Gen hat eine Vorankündigung des Artikels an alle Redaktionen geschickt.
- 4:25Speaker 0: Und dann ging's los.
- 4:26Speaker 0: aber... Ich bin da insofern nicht unglücklich darüber weil ich habe es gemerkt wie notwendig ist dieses Thema tatsächlich immer wieder zu behandeln.
- 4:37Speaker 0: also mir ging so ihnen dass ich denke eigentlich ist es doch heute kein Thema mehr.
- 4:43Speaker 0: Aber dann kommt bei mir natürlich noch zusammen ehemalige Benediktiner Mönch noch dazu in Andex, der damals schon ziemlich bekannt war.
- 4:54Speaker 0: Und jetzt heiratet er auch noch und einen Mann!
- 4:57Speaker 0: Das war also dann da kaum vieles zusammen.
- 5:01Speaker 1: Sie sind ja ... wenn wir mal so ein bisschen zu Ihren Anfängen zurückgehen... jetzt nicht unbedingt in einem besonders frommenden Haushalt aufgewachsen.
- 5:12Speaker 1: Ihre Eltern hatten eine Gastwirtschaft hier in München und die waren eigentlich gar nicht begeistert davon, dass sie der Kirche zugeneigt waren.
- 5:22Speaker 1: wie kam es überhaupt zu dieser Begeisterung?
- 5:25Speaker 1: Zu diesem Interesse, das Sie gesagt haben, Sie möchten gerne ins Kloster gehen?
- 5:32Speaker 0: Ja ich habe mich als Jugendlicher natürlich mit ... Wir waren von der Erskommunion an, übrigens gar nicht weit weg hier vom Studio in Sankt Wolfgang und der Ballernstraße.
- 5:44Speaker 0: Das war die Pfarrei, wo ich aufgewachsen bin bei den Salisjahnen.
- 5:49Speaker 0: Wir hatten tolle Kapläne und Fahrer, die alle Salisjarner sind für Jugendarbeit bekannt.
- 5:55Speaker 0: Und dann habe ich mich engagiert aus Ministranten.
- 5:59Speaker 0: Ich bin eigentlich immer mehr so in diese kirchliche Schiene hineingekommen.
- 6:04Speaker 0: Ich weiß noch sehr gut, zu meinem achtzehnten Geburtstag hat mein Vater ... Der war ja wert, hat er mir einen BMW-Sechzenhundert damals geschenkt.
- 6:14Speaker 0: In der Hoffnung dass ich da mit den Mädels zusammen ... das ist doch welche Aufreise.
- 6:20Speaker 0: und was habe ich gemacht?
- 6:20Speaker 0: Ich bin Wallfahrten gefahren mit dem Auto!
- 6:25Speaker 0: Das war nicht ganz so in seinem Sinn.
- 6:30Speaker 0: Diese Hinneigung zur Kirche hat natürlich etwas mit persönlichen Glauben zu tun, aber ich glaube schon auch was dann vor allem also Priester werden und dann noch mal intensiver Mönchwerden.
- 6:44Speaker 0: Das hat sich ja was auch mit dieser homosexuellen Veranlagung zu tun.
- 6:48Speaker 0: im Nachhinein weiß man das weil man unbewusst glaub ich auf der Suche nach einer Existenz oder einem Beruf ist ausüben kann, ohne unbedingt Frau und Kinder vorweisen zu müssen.
- 7:04Speaker 0: Und das liegt natürlich nahe an.
- 7:06Speaker 0: Heute ist es ja nicht mehr so aber noch in den siebziger Jahren war das ein hoch angesehener Beruf also Pfarrerbrüster zu sein.
- 7:13Speaker 0: Das hat ja inzwischen auch diesen Glanz verloren, nicht zuletzt durch diese Missbrauchsgeschichten die er in den letzten Jahren hochgekommen sind.
- 7:23Speaker 1: Sie wurden dann in den Prieß der Gewalt von Josef Ratzinger damals Erzbischof, glaube ich hier in München.
- 7:32Speaker 1: Und er ist ja durchaus bekannt als eher konservativer Vertreter seiner Zunft.
- 7:39Speaker 1: Haben sie mit ihm eigentlich danach irgendwann mal darüber gesprochen?
- 7:44Speaker 1: Also sie waren jetzt auch in ihrer aktiven Laufbahn quasi im Kloster nicht unbedingt der Vertretern der konservativsten Linie, sage ich jetzt mal.
- 7:55Speaker 1: Gab es dazu mal ein Gespräch zum Beispiel auch mit ihm?
- 7:59Speaker 0: Also inhaltliche Gespräche nie.
- 8:04Speaker 0: Ich habe in Rom studiert bei den Benediktinen und wer einmal eine längere Zeit in Rom war, der fährt da immer wieder hin.
- 8:13Speaker 0: Man sagt, man hat den Rom-Virus ist ein anderes Virus als das jetzige.
- 8:20Speaker 0: Ich eigentlich immer, wenn ich dort war habe ich ihn besucht.
- 8:25Speaker 0: Er hat jeden Donnerstag in der Früh im Kampo Santo – das ist diese deutsche Kirche neben Sankt Peter den Gottesdienst gehalten und da hat er mich immer freundlich begrüßt bei berühmten Pater Anseln, dem Brüder von Annex und seiner Singensangssprache die er so hat Bruder hier in St.
- 8:49Speaker 0: Boniface, im Münchner Kloster, der ein Gärtner war vom Kloster und er hat ihm jedes Jahr den Adventskranz geschickt und zur Weihnachten einen Grissbaum, der dann von einem damals bekannten Münchener Banker, der immer mit dem Kardinal so den Kontakt gehackt hat, immer hingefahren worden ist.
- 9:09Speaker 0: Und da war immer eine Kiste an Dächter Weißbier mit dabei.
- 9:14Speaker 0: also bei alle Theologischen Differenz war doch so über dieses bayerisch-benendexinische eine große Sympathie da, die ich auch nach wie vor habe.
- 9:27Speaker 0: Obwohl ich ihn natürlich theologisch in vielem ablehnen würde, obwohl er ja damals mit diesem Buch, mit dem er bekannt geworden ist, so Einführung ins Christentum Das war noch der Zeit, bevor er Bischof war und als junger Professor.
- 9:48Speaker 0: Da war er ja auch fortschrittlich.
- 9:50Speaker 0: Er war Berater vom Kardinal Fringst auf dem zweiten fatikanischen Konzil.
- 9:56Speaker 0: Und da war er eigentlich für fortschritte Positionen zusammen mit Karl Rahner und Hans Küngn damals bekannt.
- 10:05Speaker 0: Dass er dann erst später, man sagt immer nach, nach'n sehnundsechzig hat er diese Wende gemacht Da wird alles zerstört, was wir hatten.
- 10:14Speaker 0: Das war halt seine Empfindung.
- 10:16Speaker 0: Wer ihn kennt, er wirkt als eine brechliche Person und so war es.
- 10:22Speaker 0: offensichtlich habe die Studenten seine Vorlesungen gestürmt haben, dass er da eher darunter gelitten hat.
- 10:28Speaker 0: Wir hatten andere Professorinnen in München, die waren da kräftig rausgegeben und sich von den Studenten nichts gefallen lassen.
- 10:35Speaker 0: aber das konnte man bei Josef Ratzinger nicht vorstellen.
- 10:40Speaker 1: Jetzt sind sie ja durchaus auch die unternehmerischen Denken nicht, nicht abgeneigt.
- 10:45Speaker 1: Da kommen wir nachher.
- 10:46Speaker 1: gleich noch dazu was Sie auch in Andex alles gemacht haben über die Jahre.
- 10:50Speaker 1: aber wenn man jetzt die Kirche mal als großes Unternehmen als globales Unternehmen betrachtet würde man ja eigentlich sagen wenn man mal so betriebswirtschaftlich denkt und sich anschaut welche Zielgruppe will ich denn eigentlich erreichen?
- 11:06Speaker 1: Es gibt es überhaupt noch einen Markt für die Produkte?
- 11:10Speaker 1: oder in dem Fall dann die Denkweise und die Botschaften, die ich vermitteln möchte.
- 11:14Speaker 1: würde ja eigentlich jeder Betriebswirtschaftler aufschreien und sagen, Moment mal.
- 11:18Speaker 1: Wenn wir so weitermachen wie wir die letzten Jahrzehnte agiert haben, dann werden wir irgendwann keine Kunden bzw.
- 11:25Speaker 1: Kirchenmitglieder mehr
- 11:26Speaker 0: haben?
- 11:27Speaker 1: Und wieso tut sich die Kirche so schwer das zu verstehen und sich daran anzupassen, sich zu verändern?
- 11:36Speaker 0: Ja, es ist ganz einfach, warum sie sich so schwer tut... Das ist eben diese zweitausendjährige Erfolgsgeschichte, die es sich hat.
- 11:45Speaker 0: Stimmt ja auch und dass ich mir in der Sicht vorstellen das Christenturm war eine kleine jüdische Sekte, die da irgendwo am Rand des römischen Reiches aufgetreten ist und innerhalb von dreihundert Jahren ist es gelungen also dieses ganze Reich sozusagen zu Christianisieren indem er den Kaiser bekehrt hat Das ist nicht mehr immer die konstantinische Wende, der damals das Christentum anerkannt hat.
- 12:17Speaker 0: Ich würde sagen mit der Aufklärung des Jahrhunderts, da ging es los, dass sie abbröckeln.
- 12:26Speaker 0: Es waren allein Sinnstiften und Positionen, die die Kirche hatte.
- 12:33Speaker 0: Also ich nehme da jetzt auch noch die evangelische Kirche, seit der Reformation durchaus mit rein.
- 12:37Speaker 0: Aber mit dem selbstständigen Denken das erkannt propagiert hat, da ging es los.
- 12:42Speaker 0: und aber ... Die Kirche in ihrer Spitze Paupst und Bischöfe haben das immer noch nicht kapiert dass diese Selbstverständlichkeit vorbei ist.
- 12:58Speaker 0: Ich sehe das noch vor mir, als ich dann nach meinem Kloster austritt Audienz hatte.
- 13:04Speaker 0: So heißt es auch heute beim Kardinal Wetter dem Vorgänger von Kardinal Marx.
- 13:09Speaker 0: Der residiert ja in dem ehemaligen Schlösspalais Hollenstein da in der Kardinal-Fahrauer Straße.
- 13:19Speaker 0: Das ist zwar das Palais, dass der Kurfürst Kaltier dafür seine Metresse gebaut hat.
- 13:24Speaker 0: Das ist dann nach der Sekularisation als Sitz des Erzbischofs umgewittmet worden und das Arzt ist der Kardinal in einem riesigen Rococo-Saal.
- 13:39Speaker 0: Man geht schon mal eine große Treppe da rauf, man wird so klein.
- 13:44Speaker 0: und dann kommen sie in diesen Saal Wenn sie von einer Schwester reingeführt, dann sitzt der Karten an einem ganz kleinen Tischchen.
- 13:52Speaker 0: So ein Rokogut-Tischchen und so ein Ding.
- 13:54Speaker 0: Einen gegenüber.
- 13:55Speaker 0: Also man ist verloren!
- 13:58Speaker 0: Da sehen Sie einmal wie ... Das ist noch diese Haltung, das ist diese Denke.
- 14:03Speaker 0: Wir sind super rein und fürs Beschöfe.
- 14:08Speaker 0: Das ist einfach in den Köpfen da.
- 14:12Speaker 0: Und die Leute müssen zu uns kommen und nicht wir zu den Leuten.
- 14:16Speaker 0: Das ist so die Haltung.
- 14:19Speaker 0: Und deshalb, glaube ich, tun sie sich so schwer, diese zu akzeptieren, dass die Leute mit den Füßen abstimmen und sagen, wenn es ihr euch nichts ändert, dann gehen wir weg nach dem schönen alten Management-Grundsatz change it love it liveit.
- 14:37Speaker 0: Also verändern kann man's nicht offensichtlich Love It annehmen kann das auch nicht.
- 14:43Speaker 0: So wie das ist was tue ich?
- 14:45Speaker 0: Dann hau' ich ab
- 14:48Speaker 1: Brauchen wir eigentlich noch Kirche heute?
- 14:51Speaker 0: Ja, wenn die Leute fragen werden viele sagen nein.
- 14:56Speaker 0: Aber ich glaube schon dass es so was wie... Also mich fasziniert.
- 15:01Speaker 0: dann dieser Ansatz von dem Habermas diesem Philosophen der ja immer noch lebt in den hoch in den neunzigern Der ja damals als Vater der achtensechziger Bewegung galt mit seiner Diskursethik, der sagt ja damals hat er gesagt also die ethischen Prinzipien einer modernen demokratischen Gesellschaft muss immer wieder selber definieren und durch Diskussion, deshalb Diskurs Ethik.
- 15:28Speaker 0: Man muss diese Werte immer wieder neu definieren.
- 15:32Speaker 0: Und dann hat er in den Ende der neunzigern Jahre so eine berühmte Diskussion, eben mit damals Josef Ratzinger.
- 15:41Speaker 0: Der Glaubenskongrigerzionier in München in der katholischen Akademie geführt.
- 15:46Speaker 0: und seit er hat Habermas eigentlich der letzte Aufklärungsphilosophis also seine Position etwas verändert.
- 15:53Speaker 0: Er sagt vielleicht brauchen wir doch Werte die aus der gemeinsamen Kulturgeschichte und Religion kommen?
- 16:06Speaker 0: Die werden nur für die modernen Menschen und für deren Ohren und ihren Verstand rettend übersetzen müssen.
- 16:15Speaker 0: Also man will nicht immer neu anfangen, sondern wir können überkommen es aber müssen es rettender übersetzen.
- 16:20Speaker 0: Und ich glaube das wäre die Aufgabe.
- 16:22Speaker 0: Das ist ja wie ich noch Seelzweigerbau gepredigt habe, hab' er nicht anders gemacht als das Evangelium und die dreitausende Jahre alte Bibel immer wieder für die heutigen Menschen rettent zu übersetzen.
- 16:36Speaker 0: Ich glaube schon, dass da wahnsinnig viel Weisheit drin steht.
- 16:41Speaker 0: Ich denke ja an die Benedictsregeln nach der ich mich in dreißig Jahre lang gelebt habe und wo ich sage das ist auch ein tolles Organisations- und Führungshandbuch, damit man heute noch Managern vermitteln kann mit dem Grundprinzip, wenn die da drinnen sind.
- 16:57Speaker 0: aber man muss es übersetzen nicht so wie Hilfe wegen Haarsam oder Demut.
- 17:03Speaker 0: Wir locken sie heute immer mehr hinterm Ofen vor.
- 17:05Speaker 0: Aber wenn ich das erkläre, was damit eigentlich gemeint ist, dann kann das hilfreich sein und es wäre Aufgabe der Kirche zum Beispiel.
- 17:13Speaker 0: Das könnte sie leisten in unserer Gesellschaft als ihrem wahnsinnig großen Schatz an Erfahrung auch psychologischer Fingerspitzengefühl, wie man mit Menschen umgeht, das reinzubringen.
- 17:29Speaker 0: Natürlich sind die moderne Menschen rechts Denkart, auch im Streit mit Kirche entstanden.
- 17:37Speaker 0: Aber eben weil man gesagt hat ihr seid eigentlich diejenigen, die das bewahren müssten und die das in eurem Schatz habt's und ihr tut es aber in eureem Verhalten seid ihr ganz dagegen.
- 17:50Speaker 0: Voltaire zum Beispiel der hatte sich der kirch immer wieder vorgeworfen.
- 17:54Speaker 0: Ja deswegen glaube ich schon dass sie eine wichtige Funktion haben könnte.
- 17:59Speaker 1: Also liegt die Daseinsberechtigung eher in der Schaffung einer Wertegemeinschaft und weniger einer Glaubensgemeinschaft?
- 18:06Speaker 0: Ja, das kommt darauf an.
- 18:09Speaker 0: Ich glaube zum Beispiel auch ein... Siehmer beim Bert Brecht, der war Atheist aber er kannte die Bibel auswendig.
- 18:17Speaker 0: also ich glaube dass da auch davon Man muss glauben, es ist ja nur noch mal so eine... wie soll ich sagen?
- 18:26Speaker 0: So wie ein Sprung ins kalte Wasser.
- 18:29Speaker 0: Gibt's Gott oder gibt sie nicht?
- 18:31Speaker 0: diese Frage werden wir mit unserem Verstand nicht beantworten können.
- 18:35Speaker 0: Da muss man einfach sagen, naja, ich glaub das oder ich glaube es nicht.
- 18:39Speaker 0: und wenn man es glaubt dann tritt man auch wieder eins in einer Welt, in eine Parallelwelt, die uns gewohlen.
- 18:46Speaker 0: Das war eine kirchliche Verkündigung und Praxis Aber ich glaube, dass trotzdem auch für Nicht-Kirchen auf jene Menschen dieses Wertesystem durchaus hilfreich sein kann.
- 19:04Speaker 1: Sie sind im Dezember-Zweitausendzwanziger, also letztes Jahr aus der Kirche ausgetreten, rund vierzig Jahre nach ihrer Priesterweihe, sind sie enttäuscht von der Kirchewiesie?
- 19:18Speaker 1: Also als Organisation, wie sie agiert hat.
- 19:21Speaker 1: Wie sie ist.
- 19:22Speaker 1: oder was war eigentlich der ausschlaggebende Punkt dafür?
- 19:25Speaker 1: Dass Sie gesagt haben, Sie möchten nicht mehr Teil dieser Kirche sein.
- 19:29Speaker 0: Ich erinnere mich, wenn ich noch ein Brüwer in Andex war.
- 19:32Speaker 0: Wenn ich irgendwelche Zeitungsmeldungen... Wir haben ja früh, weil Frühstück das ist auf jeden Fall eine Familie, wir haben alle Zeitung gelesen.
- 19:42Speaker 0: Und wenn ich da irgendetwas geließen hab, was Rom unsinniges verkündet hat dann habe ich oft zu meinen Mitbrüdern gesagt.
- 19:51Speaker 0: Ich war Mönch und Priester und Priyor eines Klosters aber dann bin die so weiter getrittlich aus der Kirche raus und haben immer alle aufgeschaut ganz entsetzlich.
- 20:01Speaker 0: Das war natürlich halb Spaß, halb Ernst!
- 20:05Speaker 0: Aber also ich habe mich schon immer ein bisschen... schwer getan mit diesen rückwärtsgewandten reaktionären Äußerungen, die da immer so rumkommen.
- 20:14Speaker 0: Und wieder jetzt auch diese Tage mit dieser Segnung homosexueller ist nicht möglich und deshalb habe ich mich eigentlich nach meinem Kloster-Ausdrück schon damit beschäftigt mit den Altkatholiken.
- 20:28Speaker 0: Die waren ja schon seit meinem Studium bekannt.
- 20:31Speaker 0: Ich bin ein paar Mal beim Gottesdienst gewesen, aber diesen Schritt nicht gemacht weil ich nach wie vor nicht mehr Mönch war, aber ich war noch etwas vor katholischer Priester.
- 20:43Speaker 0: Und es war mir klar, wenn ich da übertrete, verliere ich diesen Stand als römisch-katholische Priester und das fiel mir damals schwer.
- 20:55Speaker 0: Dann kam aber jetzt der Entschluss.
- 20:57Speaker 0: letztes Jahr am siebzehnten August habe ich also meinen jetzigen Ehemann einen Antrag gestellt Und das war parallel dazu.
- 21:08Speaker 0: Ich habe gesagt, wir heiraten und ich trete zu den AK zu lücken über.
- 21:14Speaker 0: Weil erstens kann ich dort mit Zustimmung der Gemeinde – das ist auch nicht so einfach wie im Moment – sondern muss die Gemeinde zustimmen weiterhin brüster bleiben.
- 21:24Speaker 0: Und zweitens gibt es dort eine offizielle kirchliche Segnung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften.
- 21:35Speaker 0: Und das ist mir wichtig!
- 21:37Speaker 0: Und das war noch der ausschlaggebende Punkt und dann hat sich das halt hingezogen bis zum Dezember letzten Jahres, dass ich tatsächlich diesen ... wollte Weihnachten, wollte schon Altkatholik sein.
- 21:49Speaker 0: Und da habe ich gemacht.
- 21:50Speaker 0: Also für mich war es nicht so sehr wichtig, dass der Austritt bei den römisch- katholischen, sondern mehr der Übertritt zu den Altkategorien.
- 21:59Speaker 0: Das ist natürlich mit dem Austritt verbunden!
- 22:03Speaker 0: Aber Sie wissen ja vielleicht, wer aus der katholischen Kirche, also römisch-katholische Kirche austritt, wenn es auch vom Standesamt ist, ist automatisch exkommuniziert.
- 22:15Speaker 0: Also das muss man sehr machen, dass die Jungen sehr gehen lassen.
- 22:18Speaker 0: Deswegen zögert man natürlich, wenn man das weiß und das ist nicht so einfach.
- 22:24Speaker 0: Das Austreten war für mich das schwierigere Schritt, als das Eintreten bei den Nordkorten zu liegen.
- 22:30Speaker 1: Die Kirche erwartet von ihren Mitgliedern... quasi um Verzeihung zu bitten für Sünden, die sie begannen haben.
- 22:41Speaker 1: Gleichzeitig funktioniert es andersrum aber kaum.
- 22:45Speaker 1: Also Kiere als Gemeinschaft oder einzelne Personen innerhalb der Kirchenorganisation tun sich wahnsinnig schwer damit zu... sich dafür zu entschuldigen, was sie getan haben.
- 22:58Speaker 1: Also gerade wenn man an diese ganzen Kirtenskandale der letzten Jahre, die da so hochgekommen sind – Sie haben es vorhin schon angesprochen – denkt wie passt das zusammen?
- 23:08Speaker 1: Ist das immer noch dieses, was Sie vorhin auch schon ein bisschen durchdringen lassen haben dieser Unfehlbarkeitsanspruch der Kirche, der im Weg steht?
- 23:19Speaker 0: Das hängt sicher damit zusammen.
- 23:22Speaker 0: Das werden Sie ja noch nie gehört haben.
- 23:25Speaker 0: Irgend eine Fehlentscheidung sind da viele getroffen worden im Lauch der Kirchengeschichte, dass den Ehring in einer Weise wiederrufen oder zurückgenommen wird.
- 23:37Speaker 0: Sondern es wird einfach tot geschwiegen.
- 23:40Speaker 0: Man redet nicht mehr darüber.
- 23:41Speaker 0: das verschwindet einfach in die Geschichte.
- 23:46Speaker 0: In der Geschichtskiste würde ich vielleicht sogar sagen.
- 23:49Speaker 0: Die Kirche tut sie wahnsinnig schwer!
- 23:51Speaker 0: Es kommt eben aus dem Wir beten jeden Sonntag im Glaubensbekenntnis, ich glaube an die heilige katholische und apostolische Kirche.
- 24:05Speaker 0: Dieses Heiligkeits- oder Reinheitsbild, das man davon kirchlich hat, lässt dann einfach nicht zu, dass da ein Magle entsteht und einen Fehler gemacht haben könnte.
- 24:19Speaker 0: Und deswegen wird es eine zugegeben... gibt vielleicht persönliche Verfehlungen so als Papst, als Pfarrer, als Bischof in der Beichte.
- 24:30Speaker 0: Das heißt dann geheimt aber dass man jetzt irgendwie das öffentlich macht und dadurch sozusagen die Kirche befleckt.
- 24:42Speaker 0: Das traut man sich nicht und daher kommt ja auch dieses Problem mit der Aufarbeitung dieser Missbrauchsfälle weil die natürlich die Institution Die Kirche solches sichtbar macht, dass sie eben sowas ermöglicht.
- 24:59Speaker 0: Man spricht davon einem systemischen Problem.
- 25:04Speaker 0: Im System in der Institution legt es schon.
- 25:07Speaker 0: Sexualität ist schmutzig das darf offen nicht ausgeliebt werden.
- 25:12Speaker 0: Da sucht sich diese Ur-Triebkraft des Menschen irgendein Ventil und da sind man oft natürlich bei den Pfarrern die Gläubigen Schäflein, die am wenigsten Widerstand leisten.
- 25:26Speaker 0: Das sind Jugendliche und Kinder.
- 25:28Speaker 1: Jetzt haben Sie in einem Interview mal gesagt dass sich diesem Keuschheitsanspruch auch nicht immer ganz gerecht werden konnten.
- 25:38Speaker 1: ist das wie?
- 25:40Speaker 1: was würde eigentlich passieren?
- 25:41Speaker 1: also erstens mal glauben sie dass es dem Großteil der der Priester oder an den Zölibat gebundenen Personen so geht, dass das eigentlich gar nicht möglich ist sich wirklich anders zu halten.
- 25:55Speaker 1: Und was würde eigentlich passieren wenn auf einmal alle sagen würden Leute, das geht einfach nicht mehr?
- 26:02Speaker 1: Also wir sind ja in einer Zeit wo man durchaus auch mal aufsteht und seine Meinung sagt sehen Sie da eine Chance, dass es passieren könnte?
- 26:11Speaker 0: Ja, also ich verstehe das auch nicht.
- 26:14Speaker 0: Zum Beispiel unsere Bischöfe die Deutschen, dass sie immer sofort ducken wenn so Rom ein Gehustet wird.
- 26:21Speaker 0: Die könnten sich zusammen täten.
- 26:23Speaker 0: Das ist vielleicht das Problem, dass Sie dann eben sich nicht untereinander nicht einig sind.
- 26:30Speaker 0: Dann könnten Sie es immerhin in der reichste Kirche auf der Welt zusammen mit den Amerikanern... Ich könnte sagen, wir drehen euch den Hahn zu da oben.
- 26:42Speaker 0: Wenn ihr jetzt nicht gefälligst mal das tut was unsere Gläubigen verlangen.
- 26:49Speaker 0: und ja also ist Maria zwei null.
- 26:56Speaker 0: diese Bewegung wo die Frauen diesen Kirchenstreik eingetreten sind.
- 27:01Speaker 0: Das war so ein Anfang denn wer hätte denn das gedacht dass einmal Frauen immer so die Säule der katholischen Kirche seien sind, rückgrad dienende Ruckgrat.
- 27:14Speaker 0: Dass die immer sagen wir streiken weg im nächsten Sonntag nicht in die Kirche!
- 27:19Speaker 0: Wenn das die Pfarrer auch machen würden wenn Bischöfe den Mut hätten dazu können sie in Rom sagen was ihr wollt?
- 27:28Speaker 0: Wir halten uns nicht dran.
- 27:30Speaker 0: also diesen mut zum Ungehorsam.
- 27:32Speaker 0: aber wenn ich mir so denke wer wird denn zb Bischof bei uns?
- 27:38Speaker 0: dass es jemand, der in diesem System groß geworden ist, Karriere gemacht hat.
- 27:43Speaker 0: Der sich dadurch angepasst hat.
- 27:47Speaker 0: Bisschen ist das so wie dieses Radfahrer-Syndrom.
- 27:51Speaker 0: Nach oben buckeln und nach unten treten.
- 27:54Speaker 0: Ich glaube die steckt schon drin.
- 27:58Speaker 0: Und ja in den Fahrern natürlich auch.
- 28:00Speaker 0: Sie müssen sich mal vorstellen wenn sie Priesterweihe haben dann fragt ihr mich auf versprückst du mir?
- 28:06Speaker 0: Und meinem Nachfolger Ehrfurcht und Gehorsam Das sagt man dann ja.
- 28:13Speaker 0: Und das ist dann schon Ehrfurcht und Gehorsam, das sind schon ... D. h., ich darf nicht einmal kratzen an dem Bischof und muss im Grunde alles tun was der sagt.
- 28:24Speaker 0: also wenn wir es so wirklich nehmen die wenigsten halten sich in allen Details dran.
- 28:29Speaker 0: aber so im großen Ganzen kann der Bischoff ich weiß von einem Freund der Pfarrer ist in München von seiner Familie immer wieder gesagt bekommen, mach's doch wieder anselm.
- 28:43Speaker 0: Geh auch zu den Altkatholiken und da hab ich nicht das gemacht dann verliere ich meine Pension!
- 28:48Speaker 0: Also was?
- 28:49Speaker 0: Ich kann dort auch nur Priester im Nebenamt sein.
- 28:53Speaker 0: Das heißt, ich verdiene mein Geld mit meiner Beratungstätigkeit Und bin im Nebenamt-Priester... also das heißt ich helfe gelegentlich einmal aus.
- 29:05Speaker 1: Sie waren viele, viele Jahre in Kloster-Andex.
- 29:09Speaker 1: für diejenigen, die jetzt uns zuhören und nicht aus dem Münchner Umland kommen.
- 29:13Speaker 1: Können sie vielleicht einen kurzen Überblick über dieses Kloster geben?
- 29:17Speaker 1: Und auch über diesen Wirtschaftsbetrieb der da dran hängt?
- 29:20Speaker 0: Vielleicht einmal ein kleiner historischer Exkurs.
- 29:25Speaker 0: Andex war ursprünglich das Sitz der Andexer Grafen.
- 29:31Speaker 0: Genauso bedeuten für Bayern waren wir die Wittelsbacher.
- 29:37Speaker 0: Das Geschlecht ist im Jahr zwölfhundert acht ausgestorben, tolle Geschichte aber das führt jetzt zu weit.
- 29:45Speaker 0: und ausgerechnet die Gegner haben dann diese ehemalige Burg der Andexer übernommen und zweihunderte Jahre später, vierzehnhundert fünfundfünfzig ein Kloster gegründet.
- 30:00Speaker 0: In dieser Andexerburg war ein Reliquien-Schatz, man sagt immer versteckt.
- 30:06Speaker 0: Also zwar Reliquen die die Kreuzfahrer aus dem heiligen Land mitgebracht haben und deshalb war das von Anfang an ein Wallfahrtsort weil des Kloster hatte die Aufgabe diese Wallfahrt zu betreuen.
- 30:21Speaker 0: Zur Wallfahrт gehört immer dazu dass die schon im Mittelalter zwar ihre Essen mitgebracht haben und im Rucksack, aber die Getränke vor Ort zu sich genommen haben.
- 30:35Speaker 0: Und das Gesündnis der Getränkemittelalter war nicht Wasser weil die Brunnen waren oft verunreinigt sondern Bier.
- 30:44Speaker 0: Dadurch kam es dazu dass dieses Andex schon im ausgehenden Mittelalter eine Brauerei hatte.
- 30:53Speaker 0: deswegen steht heute noch auf den Bierflaschen von Annex des Gründungsjahres, Klosters.
- 31:00Speaker 0: Annex wurde aufgelöst, und die Brauerei ist aber dann in Privathände übergegangen.
- 31:14Speaker 0: Der König Ludwig
- 31:15Speaker 0: II.,
- 31:16Speaker 0: der damals schon zwei Jahre abgedankt war – das ist der Großvater vom berühmten Ludwig XII.
- 31:23Speaker 0: Der hat in München unbedingt ein Benediktinerkloster gewollt.
- 31:29Speaker 0: Und im neunzehnten Jahrhundert konnte man sich nicht vorstellen, einen Kloster ohne Landwirtschaft und deshalb hatte das was von Andeks noch da war Das waren die Gebäude und war die Brauerei gekauft.
- 31:43Speaker 0: und weil das ja nur vierzig Kilometer vom Münden weg ist am Ammersee und dem Münchner Kloster als Wirtschaftsgut dazugegeben.
- 31:52Speaker 0: So ist es ein Andex, heute wieder Benediktiner Priorat.
- 31:55Speaker 0: Da sitzt der Privo und untersteht das Abteil St.
- 32:00Speaker 0: Bonifatz in München.
- 32:02Speaker 0: Die Münchner Abteil ist heute vor allem bekannt weil da eine sehr bedeutende Obdachlosenfürsorge installiert ist.
- 32:11Speaker 0: Also es werden jeden Tag hundert Obdachtlose verköstigt.
- 32:13Speaker 0: gibt, ärztliche Ambulanz und alles Mögliche.
- 32:20Speaker 0: Die Brauerei ist immer bekannter und größer geworden.
- 32:23Speaker 0: Das kam v.a.
- 32:25Speaker 0: in two seventy durch die Olympiade, die Einrichtung des S-Bahnsystems.
- 32:31Speaker 0: Und das ist ein Naherholungsort.
- 32:33Speaker 0: Wenn Sie heute fahren mit der S-bahn nach Herrschingen an den Ammersee und dann marschieren wir eine Stunde hinauf nach Andeks wunderschöne Wanderung gibt es eine Brotzeit.
- 32:46Speaker 0: in den letzten dreißigvierzig Jahren Neben dem Bier sind die Schweinshauchsen, die Gegrillten so Spezialität geworden.
- 32:54Speaker 0: Da geht man hin – das Preustüberl hat noch diese alte Wahlfahrer-Tradition, dass die Menschen, die Prozeiten mitbringen dürfen und sich nur das Bier kaufen.
- 33:06Speaker 0: Und ja ist natürlich heute ein Wirtschaftsbetrieb.
- 33:11Speaker 0: zu meiner Zeit hatten wir an den Zweihundert weltlichen Mitarbeiter zehn Mönche.
- 33:18Speaker 0: Heute sind es nur noch vier, die draußen sind mit der Brauerei.
- 33:26Speaker 0: Das waren zu meiner Zeit so hundertzwanzigtausend Hektuliter Jahresausstoßes.
- 33:31Speaker 0: Das ist jetzt für Bayern eine mittelständische Brauereihe.
- 33:35Speaker 0: Es kann nicht mit den Münchner Großbrauereien konkurrieren aber das ist auch nicht so... Kleine wie in Oberfranken, wo da diese zwölftausend Hektar Liter sind.
- 33:46Speaker 0: Also eigentlich nicht überlebensfähig die Größe aber dadurch das ein Klosterbier ist hat es einen besonderen Besonderes Image und es hat Zulauf dann des Preustüberl also im Jahr gehen da ungefähr Millionen Leute sind der Besucher da.
- 34:08Speaker 0: Das heißt dass es die Hauptapp ... Abnahmestellen, aber sie kriegen heute in jedem Supermarkt, wenn Sie Antexter Bier finden.
- 34:16Speaker 0: Dann gibt es noch die Landwirtschaft dabei immerhin.
- 34:19Speaker 0: Hundertfünfzig Hektar Nutzfläche, hundertfünftig Hektare Wald.
- 34:26Speaker 0: Das sind so die Produktionsgroße-Wallfahrt also über zweihundert Vereinen zumindest vor fünfzehn Jahren warst und so wie ich dort war kommen da jedes Jahr zum Teil zu Fuß Zwei, drei Tage da hingehen aus dem Umland Kultur.
- 34:47Speaker 0: Zu meiner Zeit habe ich natürlich genützt dass der Karl Orff dieser bayerische Komponist des zwanzigsten Jahrhunderts in der Glosterkirche begraben ist.
- 35:02Speaker 0: Da müssen wir Festspiele machen und haben dann tatsächlich unseren Neustartel umgebaut Und diese Karl-Olfes spiele gegründet, leider inzwischen eingegangen.
- 35:14Speaker 0: Es waren aber doch so.
- 35:15Speaker 0: fünfzehn Jahre lang war das recht gut.
- 35:18Speaker 0: Ja und das ist so antext.
- 35:20Speaker 0: Ich erkläre es immer so wenn die bayerische Staatsregierung einen Besucher hat was weiß ich aus Russland oder es war öfters ein spanischer Innenminister war da Die russische Parlamentspräsidenten waren da und der hat aber nur einen Tag Zeit.
- 35:39Speaker 0: Und die wollen den Bayern zeigen.
- 35:42Speaker 0: Da fahren sie mit ihm nach Handex, das ist alles!
- 35:46Speaker 0: Das ist am Ammersee auf dem Berg ein paar Rockeskloster wo tatsächlich noch ein paar Mönche rumspringen, die man dann vielleicht auch sieht – Mit einer Brauerei, einem Bröstübel dazu Landwirtschaft, eine tolle Ausblick vom Kloster oben.
- 36:07Speaker 0: Der Klosterplateau ist sehr wunderbar in dieses hügelige Voralpenland hinein und da kann man natürlich bayerische Gastlichkeit von Feinsten erleben.
- 36:20Speaker 0: Und das macht Andex auch so aus.
- 36:24Speaker 0: Natürlich die Geschichte, schon ein geschichtsrechtlicher Ort aber auch... Ich muss sagen, Auskiese und Genuss.
- 36:33Speaker 0: Der Slogan den heute Antex noch hatte, habe ich entwickelt.
- 36:37Speaker 0: Genuss für Leib und Seele!
- 36:41Speaker 1: Ja Sie waren ganz viele Jahre auch Zellerat dieses Klosters?
- 36:46Speaker 1: Was ist eigentlich die Aufgabe eines Zellerats?
- 36:49Speaker 1: Zellerar
- 36:49Speaker 0: ist der Wirtschaftgleiter.
- 36:52Speaker 0: Finanzminister.
- 36:53Speaker 0: Finanz- und Wirtschaftsminister wie immer gesagt.
- 36:55Speaker 0: Ich war zuständig für Geld verdienen und Geld ausgeben.
- 36:59Speaker 0: Möglichst Gut verdienen, möglichst sparsam ausgehen.
- 37:05Speaker 1: Wie verträgt sich das mit den Grundsätzen der Kirche und auch der Benediktina?
- 37:09Speaker 1: Also dieses Geldverdienen, dieses wirtschaftlich Denken?
- 37:13Speaker 0: Ja, entschuldigen Sie mal eh!
- 37:14Speaker 0: Das Kloster muss leben also... ...das ist auch so etwas was nur einmal.
- 37:19Speaker 0: Die Kirche ist eine der reichsten Institutionen was Grundvermögen betrifft aber als Eigenschaft des Arbeitgeber.
- 37:29Speaker 0: die beiden Kirchen in Deutschland sind die größten Arbeitgeber, das muss man sich mal vorstellen.
- 37:34Speaker 0: Das heißt sie haben einfach mit Geld und mit wirtschaftlichem Wirtschaftskraft zu tun.
- 37:41Speaker 0: Es wird aber immer so getan als ob es auch hoch ist.
- 37:44Speaker 0: Wir haben nichts damit zu tun, mit dem wirtschaftlichen Erfolg ist kein Name Gottes wird dann nicht mehr gesagt.
- 37:51Speaker 0: Aber natürlich muss man Geld verdienen und das wollen wir aber auch zugeben.
- 37:57Speaker 0: Das ist natürlich bei jetzt Mönchen, das ist schon noch mal schwierig.
- 38:01Speaker 0: Weil jeder her persönliche ... Das Wort Armut mag ich nicht so, weil wer ist schon gern freiwillig arm?
- 38:09Speaker 0: Also ich sage immer Besitzlosigkeit, persönliche Besitzlosigkeit, dass gelobt man und um eben ... Nehmen wir mal das Gloster wie es heute ist, da sind zwölf Mönche.
- 38:24Speaker 0: also ich glaube, Der persönliche Lebensunterhalt, der geringste Teil ist von dem was ausgegeben wird.
- 38:32Speaker 0: Das ist Erhalt der Gebäude, das ist eine Riesenlast und natürlich die Aufgaben, den man hat.
- 38:37Speaker 0: also denke ich hier in München.
- 38:40Speaker 0: Die Brauerei hat gewirtschaftet damit im Münchner Kloster erstens.
- 38:47Speaker 0: Das sind die größte theologische Bibliothek, die nicht zur Universität gehört in Münche heute noch.
- 38:57Speaker 0: Leider verschließte sich, also zu meiner Zeit waren zukünftige Professoren saßen da drin und haben da gearbeitet.
- 39:07Speaker 0: Weil sie immer gesagt haben wir können völlig unkompliziert an die Bücher rankommen.
- 39:11Speaker 0: Und natürlich diese Obdachlosenarbeit wird auch durch die andexte Brauerei unterstützt.
- 39:17Speaker 0: Und in Andechs selber ist natürlich schon eine Kulturtätigkeit... Trotzdem ist sie da, weil man als Kloster ein kulturelles Zentrum ist.
- 39:33Speaker 0: Ob man will oder nicht?
- 39:35Speaker 1: Sie haben vorhin schon angesprochen.
- 39:36Speaker 1: Sie verdienen heute ihr Geld auch mit Beratung.
- 39:39Speaker 1: Was genau machen Sie in dem Bereich?
- 39:41Speaker 0: Das hat dann schon im Kloster angefangen und die Inhalte ... Ich habe es ja schon ein bisschen angedeutet mit dieser Rettendübersetzung der Benningsregel.
- 39:52Speaker 0: Ich habe dann immer wieder was bekommen.
- 39:56Speaker 0: Wissen Sie, mich hat das fasziniert!
- 39:58Speaker 0: Da gibt es eine Ordensregel des ein-tausendfünfhundert Jahre alt und wird heute noch gelebt.
- 40:06Speaker 0: Also natürlich nicht mehr wörtlich aber der Spirit, der da drin ist, der wird heute auch noch gelebbt.
- 40:14Speaker 0: Vielleicht sind die Werte, die in dieser Regel überliefert werden, der Grund dafür dass dieses System Gloster, diese Organisationsform Gloster so lange bestand hat.
- 40:31Speaker 0: Das kann auch nicht nur die Tatsache sein dass im Gloster kein Erbfall eintritt.
- 40:35Speaker 0: also es geht ja immer weiter das geht nichts weg.
- 40:38Speaker 0: sozusagen wenn gut gewirtschaftet wird bleibt sehr erhalten.
- 40:42Speaker 0: Also vielleicht kann man und es ist doch eigentlich auch der des Bestreben eines jeden Unternehmens Gründers und Unternehmens Führers Managers in unserer Zeit etwas auf die Beine zu stellen, das bestand hat.
- 41:02Speaker 0: Wir reden heute von Nachhaltigkeit und vielleicht kann man so Werte aus dieser Ordensregel so rettend übersetzen um dieses Wort von Habermas zu verwenden.
- 41:12Speaker 0: Das ist faszinierblich dass man tatsächlich auch den Managern der Führungskräften heute helfen kann mithilfe dieser Werte also fürs Unternehmen für die Zukunft des Unternehmens da zu wirken.
- 41:31Speaker 0: Und das hat mich dann dazu geführt, dass war in Andex schon ein Zentrum für Unternehmen Skulptur weil ich glaube, das werteorientierte Führung sprich eine gute Unterneemenskultur vor allem für diesen Bestand, für diese Nachhaltigkeit verantwortlich sind.
- 41:49Speaker 0: Und es ging schon im Kloster los mit Vorträgen von mir, mit Kursen, Manager kamen da.
- 41:56Speaker 0: Und ich habe mich damals schon, weil das konnte ich alleine nicht mehr machen, ein paar Mitarbeiter geholt für dieses Zentrum für Unternehmenskultur.
- 42:06Speaker 0: und als ich dann in den Jahr zwei Tausend vier ausgetreten bin, haben wir dieses Zentrum für Unternehmenskultur einfach von Andres nach München verlegt und ich bin da als Gesellschafter Eingetreten, beigetreten zusammen mit drei anderen Partnern, die eben vorher einen Antrag schon mit mir gemacht haben.
- 42:26Speaker 0: Diese Gruppe hat dann vier Jahre zusammengearbeitet und dann haben wir uns wieder getrennt weil ich eigentlich nur Vorträge halte und die anderen haben Kursen gegeben, Workshops, Trainings... Das ist ja nicht so meine Stärke!
- 42:42Speaker 0: Und das mache ich heute noch.
- 42:45Speaker 0: Vorträge zu diesem großen System Werte in Wirtschaft und Gesellschaft.
- 42:54Speaker 0: Ein Klassiker ist natürlich Benedikt, aber alles was mit Wertorientierung zu tun hat damit beschäftige ich mich.
- 43:04Speaker 1: Nachhaltigkeit ist ja gerade fast schon so ein Modewort geworden, weil wir es immer gleich auch in Verbindung bringen mit Klimawandel und Umweltbewussten Denken.
- 43:14Speaker 1: Aber Nachhaltigkeiten im Unternehmertum ist viel mehr.
- 43:17Speaker 1: Es geht darum, Werte eines Unternehmen oder überhaupt einen Unternehmen über lange Zeit hinwegzuentwickeln, aufrecht zu erhalten und nachhaltig zu denken und nicht nur an kurzfristige Erfolge zu denken.
- 43:34Speaker 1: Jetzt haben wir aber irgendwie gefühlt unsere ganze Wirtschaft in den letzten Jahren dahinerzogen, dass gerade Manager in großen Konzernen immer sehr auf kurzfristige Erfolge abzielen.
- 43:45Speaker 1: Weil es geht ja immer darum, dass sie in ihrer aktuellen Vertragslaufzeit möglichst gute Ergebnisse erzielen müssen oder möchten um möglichst gut dazustehen und auch einen Bonus am Ende dann zu bekommen für das was die da tun.
- 44:04Speaker 1: Wie schwierig ist es diesen Menschen auch ein Stück weit beizubringen, dass es sinnvoller wäre Mittel bis eher langfristig zu denken statt immer nur kurzfristig auf die Zahlen zu schauen?
- 44:18Speaker 0: Also ich glaube wir sind uns alle.
- 44:20Speaker 0: Aber das Umsetzen, das ist das Problem.
- 44:23Speaker 0: Das System muss geändert werden.
- 44:26Speaker 0: Wenn ich halt Vorstand eines DAX-Unternehmens bin dann werden meine Schereholder, die wollen ihre Gewinne sehen.
- 44:41Speaker 0: Das ist Denken!
- 44:43Speaker 0: Wer eigentlich ein guter Aktionär ist, der ist auch darauf aus dass das Unternehmen langfristig Erfolg hat und nicht nur den kurzfristigen Erfolg, aber wir müssten von diesem Kurzfristdenken weg.
- 44:56Speaker 0: Von diesen Vierteljahresbilanzen.
- 44:58Speaker 0: es gibt schon unternehmen, die sagen wir hören auf damit.
- 45:02Speaker 0: Wir machen nur noch das was also juristisch gesetzlich nötig ist und dass ich jedes Jahr meine Bilanz vorlegen muss.
- 45:11Speaker 0: Und es genügt.
- 45:12Speaker 0: aber natürlich sind ... Die Vorstände treiben schon gegenseitig ihre Boni da und hunke Heltern nach oben und solang dieses Denken nicht auffährt so lange wird sich das schwierig.
- 45:30Speaker 0: Ich bin überzeugt, dass sich das heiß läuft.
- 45:32Speaker 0: Wir sehen es ja immer wieder.
- 45:33Speaker 0: Wir haben jetzt zwar eine Krise aus dem Gesundheitssektor, aber die nächste Wirtschaftskrise kommt bestimmt, weil wir haben nicht gelernt, dass denn was im Jahr auch eigentlich passiert ist, dieses Luftschlösser bauen.
- 45:50Speaker 0: Das gelt nur noch auf einem... auf den Papier hin und her geschoben wird, aber dass da keine materiellen Werte mehr dagegen stehen.
- 46:01Speaker 0: Und das ist natürlich nicht das Problem, dann bricht es wieder zusammen, dann muss man neu anfangen.
- 46:08Speaker 0: So blöd das klingt was ich jetzt sage, wenn die Turm immer schwer, aber in den vergangenen Jahrhunderten musste man immer wieder neue anfangen, weil sie mir immer Kriege gab Und wir haben seit der Zeit, also eine tolle Friedenszeit.
- 46:27Speaker 0: Die aber natürlich immer Fortschritt, materielles Wachstum propagiert und irgendwann wird dieses Wachstem aber immer dünner werden.
- 46:41Speaker 0: Vielleicht müssen wir total um... Wenn wir das Glück haben keine nicht mehr durch Konflikte sozusagen neu anfangen zu müssen Da müssen wir vielleicht durch ein Umdenken und einen Systemwechsel völlig neu denken.
- 46:55Speaker 0: Also ich bin zum Beispiel ein großer Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens oder der Gemeinwohlökonomie, solcher Sachen.
- 47:04Speaker 0: also wenn man uns schon den Luxus leisten können dann sollten wir das auch machen?
- 47:08Speaker 1: Also auch wirklich kulturell umdenken nicht nur in der Wirtschaft sondern eben auch in der Gesellschaft umdenen ist es vielleicht auch der Weg mit dem wir die Klimakrise kommen werden, also dass wir da auch wirklich uns in diesen Werten über die wir vorhin schon gesprochen haben zu verzichten.
- 47:29Speaker 1: Auch mal eine gewisse Demut an den Tag liegen, wenn wir das ein bisschen mehr üben und dann auch die Taten darauf folgen lassen, dass wir dann vielleicht diese Probleme in den Griff bekommen, die geradezu Klimawandel-Erterwärmung usw.
- 47:45Speaker 0: Wissen Sie?
- 47:46Speaker 0: Es geht ja gar nicht um Verzicht!
- 47:48Speaker 0: Es geht nur um das Wachstum.
- 47:52Speaker 0: Ich würde verstehen, dass es was ich habe weniger wird.
- 47:56Speaker 0: Das muss ja nicht einmal sein aber es muss das Wachsen nicht so rapid sein.
- 48:02Speaker 0: Also ich propagiere kein quantitatives Wachsstum sondern ein qualitatives Wachsen nach innen.
- 48:10Speaker 0: Das müsste die Unternehmen haben.
- 48:13Speaker 0: und dann schauen sie sich doch... unsere tolle, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die Automobilindustrie.
- 48:20Speaker 0: Und da gibt es doch nur ein materielles Wachstum und dann kommen solche Dinge raus wie diese Diesel-Betrügereien.
- 48:32Speaker 0: Was mich am meisten wundert, dass unser Start also derart Nicht nur toleriert, sondern auch immer honoriert und die Leute hoffiert.
- 48:46Speaker 0: Also das traut sich dann nicht dran Kratzen!
- 48:50Speaker 0: Aber wo sind denn die Werte?
- 48:51Speaker 0: Wo sind die Werten?
- 48:52Speaker 0: Die VW großgemacht haben oder diese Marken?
- 48:56Speaker 0: Die gehen doch per Dürr und zwar nur weil sich irgendjemand beim nächsten höheren Chef beliebt machen will dass er bessere Zahlen hat.
- 49:04Speaker 1: Ja, ich glaube da brauchen wir ein grundsätzliches Umdenken.
- 49:08Speaker 1: Das ist eigentlich ein wunderbarer Appell zum Schluss.
- 49:12Speaker 1: Ich danke Ihnen sehr für die Zeit und vielen, vielen Einblicke, die wir gewonnen haben!
- 49:18Speaker 1: Dankeschön.
- 49:19Speaker 0: Ich bedanke mich für die Einladung.
- 49:21Speaker 0: Das war es leider schon – Die letzte Runde ist ausgetrunken.
- 49:26Speaker 0: das Gespräch zu Ende.
- 49:28Speaker 0: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 49:30Speaker 0: Bitte nimm Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise,
- 49:33Speaker 1: wenn du die
- 49:34Speaker 0: Bar vermisst.
- 49:35Speaker 1: Aber vergiss auf keinen Fall den
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