Latest / Aus dem Cafésatz, aktuelle Kapitalmarkt Themen verständlich erklärt mit Zsolt Janos / Der KI-Boom braucht Geld. Die Anleger brauchen Beweise
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- Zsolt: Ich würde sagen, wenn wir diese Frage heute diskutieren, dann klingt das fast so selbstverständlich. Es ist klar, dass Anleger Beweise brauchen. Aber es war lange Zeit eben nicht so, es hat ausgereicht. ist sehr oft wie bei den Immobilien, das sehe ich bei Anlegern, die sagen, ja, es stehen ja überall Kräne herum, es wird gebaut, dann ist ja alles okay. Weil in den Köpfen, das so drinnen ist und wenn parallel dazu eine Story schon noch sehr, stark ist, dann reicht es, dass was getan wird. Man sagt, na ja, Das passt ja es wird ja gebaut. Wenn es nicht gebraucht werden würde, dann würde es ja nicht gebaut werden. Und gerade dann, wenn ein Überinvestitionsboom losgeht und wir haben kurz über diese einzelnen Phasen von Blasen gesprochen, die zweite Phase ist diese Überinvestition, weil Aus der ersten Phase, dass alle bei der neuen Idee dabei sein wollen, da wird extrem stark Kapital weiter eingesammelt und dieses Kapital steht noch zur Verfügung, auch wenn möglicherweise die ganze Story schon einen Knicks erlitten hat und da habe ich ja letzte Woche auch das schon besprochen und ich schaue, ob ich die Grafik hier dabei habe, damit ich die einblenden kann. Die Welle der Investition ging auch bei der Dotcom Blase noch weiter. Etwa neun Monate nachdem der Nasdaq, also die Aktienmärkte schon korrigiert haben, neun Monate später hat dieser Investitionsboom erst aufgehört. Und warum ist der zeitlich so verzögert? Warum passiert das? Naja, ich nehme nur Themen von uns her. oder spezielle Vehikel, aufgebaut oder aufgesetzt wurden in den vergangenen Jahren, die nur dafür Geld einsammeln, damit diese Gelder zum Beispiel in Rechenzentren fließen. Und auch wenn jetzt auf der Exit-Seite der Rechenzentren sich etwas dreht, wenn die gebauten Rechenzentren, so wie gebauten Immobilien dann leer herumstehen, die sind fertig gebaut, aber niemand kauft sie. Auch bei den Rechenzentren, die werden vielleicht fertiggestellt, aber sie können nicht in Betrieb genommen werden, weil die Stromversorgung nicht passt, weil irgendwelche regulatorischen Themen auftauchen, was auch immer. Wenn man dann auf der Exit-Seite sieht, das wird noch nicht alles weggekauft, ersten Moment redet sich der Markt natürlich alles schön und sagt, naja, ist kein Problem, dann ist das fertig und wir können später verkaufen, wenn es natürlich gebraucht wird. Aber die Geld-Einsammel-Story über diese speziellen Konstruktionen geht ja normal weiter. Da wird weiterhin Geld noch eingesammelt und das Problem ist, von offiziellen Investmentfonds. Die haben gar keine andere Möglichkeit. Wenn ein Themenfonds Geld bekommt von den Anlegern, dann müssen diese Gelder angelegt werden. Die großen internationalen Investmentfonds, auch ETFs, haben gar keine andere Wahl. Die können nicht auf Cash sitzen und sagen, na ja, wir sehen das jetzt nicht mehr so gut, dazu investieren. Wir halten das Geld zurück. Nein, ein... Beispiel ein Data Center Fonds oder KI Infrastruktur Investment Fonds bekommt Geld und dieses Geld muss überwiegend investiert sein. Eine kleine Position, meist so bis 10 Prozent, könnte cash gehalten werden, weil das sind die Summen, die reingehen, rausgehen, damit Liquidität sichergestellt ist. Aber im Prinzip kann so ein Fonds nicht hergehen und sagen, na ja, ich bin der Meinung, dass dieser Investitionsboom jetzt geknickt ist. Und ich investiere die Gelder nicht und halte die zurück und lege die zum Beispiel in Staatsanleihen an oder Bax Kurz auf dem Geldmarktfonds. Das passiert nicht. Das wird aber sehr sehr oft von Anlegern erwartet, dass die sagen, naja, wenn der Fondsmanager merkt, es zahlt sich nicht aus, dann wird er halt nicht investieren, weil er ist der Fachmann. Bei dem Fonds hat der Fondsmanager gar keine, diese Entscheidungsmöglichkeit gar nicht. Wenn er es machen würde, würde er in den meisten Fällen gegen die Bestimmungen des Fonds vorgehen. Das ist deswegen wichtig zu verstehen, weil auf der einen Seite Geld weiterhin noch kommt, auch Baustellen noch finanziert werden, auch solche Baustellen, die längst schon nicht mehr gesund sind. Das passiert auch im Immobilienbereich. Lange Zeit haben viele gesagt, wieso reden Sie davon, dass der Immobilienmarkt steht? Da stehen doch die Kräne herum, es wird alles gebaut. Bei mir die Ecke ist eine Riesenbaustelle. Das würde ja nicht gebaut werden, wenn das nicht ein gewinnbringendes Projekt wäre. Das ist die naive Sichtweise, weil ob ein Projekt tatsächlich gewinnbringend ist und alles erfüllt, was da jemand hineingeplant hat, weiß man zum Beispiel auch bei Immobilien erst, wenn die letzten Wohnungen verkauft sind. Meist ist es so, dass etwa 80-85 Prozent der Wohnungen oder des Bestandes verkauft werden müssen, daraus die Kosten, die Zinsen... alles rundherum abzudecken und erst in den letzten 10 bis 15 Prozent stecken die Projektgewinne und möglicherweise auch die Gewinne, die irgendwelchen Anlegern hier zu Beginn in Aussicht gestellt wurden. Und lange hat sich niemand damit beschäftigt, weil eben die erste Phase des Booms da war. Zuerst einmal tolle Idee, alle wollen dabei sein, dann kommt es eben zu diesem Investitionsüberhang. Und wenn sich dann das Bild dreht, dann werden natürlich zuerst die schwächsten Glieder angegriffen. Und derzeit schaut es so aus, dass im KI-Bereich die Rechenzentren die schwächsten Glieder sind. Vor einigen Tagen ist so ein Rechenzentrumbetreiber in Südkorea an die Börse gegangen. ELISE heißt das Unternehmen. Und das nach dem Börsegang. Die Unternehmen sehr, oft auch mal Kursrücksetzer haben einige Tage später, das ist fast normal, weil die Unternehmen kommen halt direkt in der Realität an. Vor dem Börsegang kann viel erzählt werden, danach kommt die Realität. Aber, dass am ersten Tag gleich bei der ersten Börsennotiz 30 % Kursrückgang auf dem Zettel steht und am nächsten Tag das Ganze weitergeht, das passiert nicht sehr oft. Und gerade in der KI-Boom-Story, parallel dazu kam gestern Goldman Sachs mit der Meldung raus, dass sie aus Messungen merken, dass die Anleger nicht mehr mit so viel Risiko-Appetit versehen sind und so riskant an die Märkte rangehen und dass einige schon beginnen statt Risiko-Investments zu suchen, eher die amerikanischen Staatsanleihen nehmen. Das ist auch mit der Erklärung dafür, warum die Renditen der amerikanischen Staatsanleihen zurückgehen seit ungefähr zehn Tagen. Wenn mehr Nachfrage da ist, dann sinken die Zinsen. diese Rotation ist auch die Frage, wann erreichen die Zinsen so Niveau? Und es sind ja nicht nur die Zinsen, auch die Fragestellung wichtig, wie viel glauben die Anleger? Wie viel Risikoappetit haben sie? Wie leicht sagen die Anleger, ja, ja, das was ich erwarte als Exit, das wird schon gut gehen? In der vorgestrigen Podcast-Folge kam eine sehr gute Rückmeldung. Ein Podcast-Hörer mit der Bemerkung, die ganzen Neo-Cloud-Themen und Call-Riv und Nebios, wenn man die so alle zusammenzählt, dann hat dieser Hörer das Gefühl, das ist ein bisschen WeWork-mäßig. Und das habe ich tatsächlich auch einige Male erwähnt, dass auch WeWork so ein hochgehypter Büroinfrastrukturanbieter war. vor Jahren und in der Spitze sogar 47 Milliarden Dollar Börsenkapitalisierung angepeilt wurde. Wie du das aus der Zunge zergelst, das ist ja Wahnsinn. Bei WeWork waren die 47 Milliarden vorbörsliche angepeilte Börsenkapitalisierungswert eine unglaublich hohe Summe, gigantisch, wenn wir heute sagen 47 Milliarden, ja Bei den großen Hyperscalern sind das Themen, die fast aus der Portokasse bezahlt werden, alleine Meta hat mit seinem größten Data Center Projekt Hyperion, das weltweit größte Data Center Projekt, eine Anleihe draußen mit 27 Milliarden nur ein Data Center, 6,5 Prozent bis 2049 und auch diese Anleihe fällt derzeit wie ein Stein, weil eben das Bild, dass die Anleihe tatsächlich nicht nur die Zinsen, sondern auch im langen Ende die die Erkundigung bezahlen wird können. Ja, das wird derzeit angezweifelt von den Anlegern. nochmal zurück zu V-Work. Damals 47 Milliarden, dann ist die Bude quasi, ich glaube noch mit 8 oder 9 Milliarden an die Börse geschleppt worden, damit irgendwie ein Börsegang durchgeführt wird und dann mit 3 Milliarden noch oder weniger dann in den Konkurs geschickt worden oder abgewickelt worden. Da sagt der Podcast-Hörer, naja, entweder irre ich mich oder ich irre mich nicht. Wenn ich mich nicht irre, dann gibt es nichts Neues anscheinend unter der Sonne, sondern die Sachen werden immer wieder nur neu verpackt. Und aus diesem Conclusio heraus muss ich sagen, ja, es ist tatsächlich so, die Modelle sind immer wieder ähnlich, die werden halt nur anders verpackt, mit einer anderen Story, andere Farbe, anderer Herangehensweise. Und... Die Grundmodelle passen immer wieder und wenn ich so über Modelle rede und wie im Kapitalmarkt gearbeitet wird, folgt mir immer wieder die letzte Aussage von Johannes Kopf bei diesem Interview ein, der gesagt hat, ja, die Mathematik schlägt irgendwann alle Stories und alle Ideologien und alle Themen, weil natürlich die Realität zum Schluss grüßt gerade dann, wenn sehr stark aus Fremdkapital oder über Kredit finanziert wird. Die eine Seite ist Fremdkapital, die Bankenseite. Und anders ist Eigenkapital aber von den Anlegern. Und die müssen alle aus den Projekten heraus finanziert werden. Und das zweite, was sich nicht ändert, ist immer wieder die Story vor einem möglichen Börsegang, dass hier natürlich in der ersten Phase unglaublich überzogene Stories erzählt werden. Da ist immer die Frage, wie weit ist jemand blauäugig oder wie weit geht jemand mit der rosa Brille herum und glaubt alles, was erzählt ist, weil Think Positiv im Vordergrund steht. Wie weit ist jemand realist und sagt, okay, neben allen positiven Aspekten, ich weiß, wenn die Stimmung passt, dann ist das gut für mein Geld, weil dann wird mir jemand die Projekte abkaufen. Und das ist auch für viele Anleger ein ungewohntes Bild. Wenn man etwas selber verkauft, dann will man auch als Gewinner dastehen. wenn ich heute etwas verkaufe und mich auch als Gewinner anpreise, dann fühlt sich der Käufer schlecht. ist diese Situation ganz wichtig, wenn man etwas verkaufen will. Genügt es, wenn der Käufer sich wohlfühlt, weil er dann mit gutem Gefühl den Preis bezahlt, den ich haben will. Und ich kann im Stillen feiern, aber vor dem Käufer sollte ich das nicht tun. bei der Käufer wird ja viele Dinge nur dann kaufen, wenn er auf dem Kaufpreis aufgebaut eine bessere, eine höhere Rentabilität für sich noch irgendwie erreichen kann. Und was bei diesen Stories sich aber immer wieder wiederholt und deswegen ist es spannend, wenn man selbst als Akteur in den Märkten über Jahrzehnte präsent ist. Weil ich sehe, dass hier alle, ich würde mal so sagen, alle fünf bis sieben Jahre die gleichen Stories aufgewärmt werden, weil eine neue Kaufgeneration da ist. Es ist theoretisch jedes Jahr eine neue Käufergeneration da oder Investoren auch an den Märkten. Aber wenn die Altersgruppen zu nahe ineinander sind, die reden noch ineinander und schlechte Erfahrungen werden schneller weitergegeben. Aber so bei fünf bis sieben Jahren ist schon diese gesunde Distanz da. dass die Generationen miteinander zu wenig plaudern, bis jetzt, aber Social Media, die Technik, das ändert sich ja jetzt, Gott sei Dank, und dann merkt man immer schneller und schneller, dass die alten Stories eigentlich nur aufgewärmt werden. Wir haben gestern gesehen, dass die gleiche Meldung zwei unterschiedliche Reaktionen auslösen kann. Es kam die Meldung raus, dass zum Beispiel Amazon gemeldet hat, dass sie sehr viele Chips von Nvidia eingekauft haben und diese Chips schon auf Lager sind und diese nicht mehr gekauft werden müssen. Das heißt, auch wenn die Chip-Preise nach oben gehen, ist Amazon gut dran, weil aus diesem Lagerbestand heraus die Projekte weiter aufgebaut werden können. Das ist die eine Seite. Wenn dieser Boom weitergeht und wenn die Exit-Stories halten, dann ist das eine gute Strategie, dass man auf Lager rechtzeitig Chips einkauft. Die andere Seite ist, und das war die andere Interpretation dieser Meldung, dass wenn große Hyperscaler und große Unternehmen so viele Chips in den vergangenen Jahren aufgekauft haben, dann ist hier vorläufig Kapital gebunden, weil diese Chips mussten gekauft werden und das Geld, das jetzt hier in Chips hineingesteckt wurde, fällt woanders. Wenn Kapital fällt, dann heißt es, dass auf der anderen Seite die vorhandenen Mittel mehr gekämpft wird, wie wird im Kapitalmarkt gekämpft? Naja, mit höheren Zinsen. Das heißt, wenn die Hyperscaler Geld aus dem System rausziehen und dieses Geld nicht im operativen Umlauf ist, sondern zum Beispiel nur in Chips in irgendwelchen Lagern lagert und diese Chips werden leider nach einigen Jahren auch wieder abgeschrieben. Warum? Weil eine neue Chip-Generation rauskommt. Das heißt, diese Chips kann ich nicht ewig über Jahrzehnte verwenden, weil die einerseits selber wahrscheinlich an Leistungsfähigkeit nicht verlieren, aber es kommen neue, bessere Chips raus und damit wird gebundenes Kapital weniger wert. Es ist ja nicht nur geparkt und das ist fürs System insgesamt schlecht. Wenn große Unternehmen das Gefühl haben, dass sie Geld nicht operativ kurzfristig immer im Umlauf halten sollten und können, weil das die beste Rentabilität bringt, sondern wenn sie das Gefühl bekommen, sie sind Dann am besten aufgestellt, wenn Sie Geld aus dem System rausnehmen und das zum Beispiel in Chips hinein investieren, weil Sie glauben, dass die Chips immer teurer werden. Damit fehlt aber das Geld woanders. Und auch damit gehen die Zinsen nach oben. Es ist interessant, die gleiche Meldung und zwei unterschiedliche Blickwinkel. Die einen wollen das positiv sehen und sagen, jo hey, muss dann die Chips nicht mehr kaufen. Wenn ich das weiterdenke, ist natürlich die Frage, wer kauft denn dann die nächsten Chips von Nvidia? Vielleicht können sich einige noch erinnern, der Jason Hoang hat vor einiger Zeit von diesem riesigen, gigantischen Deal erzählt, wo er große Namen alle herzitiert hat, von Goldman Sachs, JP Morgan, Blackrock, angeblich waren Blackstone alle mit dabei, die so ein 500-Milliarden-Paket geschnürt haben, in KI-Infrastruktur zu investieren. Das ist für all jene wichtig, die volle Lager haben. Für die ist es wichtig, dass sie denen, die das kaufen, helfen, damit zu Geld kommen, damit sie ihnen aus dem Lager recht teuer die Ware rauskaufen. Das ist auch die Intention von Ponsi-san, äh Massa-san, sorry, der von der Softbank-Seite versucht, seit Wochen 100 Milliarden aufzustellen, da wieder vorbärselig in Anthropic und in OpenAI zu investieren. Damit man die Story aufrecht halten kann, im Moment gelingt es ihm nicht, dieses Geld aufzustellen. Und da sieht man auch, dass die Aktie von Softbank sehr stark nachgibt. Da sind mehrere Parameter, die wieder miteinander ineinandergreifen. Im Moment hören wir von dieser tollen Story von Jason Hoang gar nichts mehr. War das vielleicht auch nur so ein Marketinggag wie Elon Musks Raketenauto, was er da präsentiert hat. Das Auto wird nicht an der Decke kleben, die Autos werden nicht fliegen, zumindest auf absehbare Zeit nicht, weil das war ein einmaliger Show-Effekt. Nach diesen Präsentationen waren die ins Auto eingebauten Megatanks komplett leer, weil dort in der kurzen Zeit Energie verbrannt wurde ohne Ende. es gibt mittlerweile bei den Rechenzentren insgesamt acht große Rechenzentren, die entweder während der Bauphase gestoppt wurden oder die Bauarbeiten noch gar nicht beginnen konnten, weil im Vorlauf mit Genehmigungen Verzögerungen aufgetreten sind. Und wenn in zwei Wochen die Wahlen so ausgehen, wie derzeit die Prognosen zeigen, dass die Demokraten sehr stark gewinnen. Dann gehen sehr viele davon aus, dass bei den Rechenzentren und insgesamt im KI-Boom dann die regulatorischen Themen kommen. Donald Trump hat ja alles abgelehnt. Solange die Republikaner da sind, wird es keine regulatorischen Schritte geben, weil der Trump hat ja gesagt, ja die beste Kontrolle bin ich, ja sensationell. Lebenszeitvergäudung hat jetzt eine neue Definition für mich bekommen, irgendwelche Meldungen von Donald Trump vorzulesen oder zu titrieren. Das zählt jetzt dazu. Deswegen lasse ich den Typen komplett raus aus all den Themen. Und zurück zu den Rechenzentren. Auch Gardner, und das war die Studie letzte Woche, die die Märkte auch nochmal bewegt hat, Gardner hat die Studie vorgelegt, dass in etwa eben 80 Prozent der aktuellen Rechenzentren deswegen gestoppt werden müssen und die, gebaut werden, nicht rentabel sein können, weil einfach auf der Einnahmenseite zu viel fehlt. Alle Berechnungen, die derzeit vorliegen, zeigen, dass zu wenig verdient werden kann, die Exit-Zahlen, jetzt als Grundlage für die aktuellen Infrastrukturen vorgelegt wurden, wenn vorgelegt wurden, Investoren, die Geld dafür hergegeben haben, damit auf zwei, drei, fünf Jahre solche Projekte verwirklicht werden und dann das Geld zurückkommt, dass sich das nicht verwirklichen lässt. Und deswegen sehen wir, dass einige Projekte immer wieder gestoppt werden. Jetzt kann man das so sehen, dass man sagt, naja, Gartner ist selber betroffen von der KI und deswegen sehen die das negativ und versuchen das schlecht zu reden. Ich würde mal sagen, da ist auch wieder die Mathematik ganz erklare Geschichte, wenn acht Billionen so was, acht Billionen verdient werden sollte. damit die Rechnungen ausgehen und die besten Berechnungen derzeit zeigen, dass man nicht über 3,5 kommen wird, dann fehlen halt fünf. Und jetzt gibt es Anleger, sagen, na gut, macht ja nichts, wenn bei den anderen fünf Billionen fehlen, aber meine investierten Summen können aus den drei Billionen ausgezahlt werden, dann bin ich schon happy. So leicht ist es nicht, weil meist die Anlegergelder erst nach Abzug, Kredite, Kosten, all die Themen ausgezahlt werden. eben mit dem Eigenkapital gemeinsam. Spannende Story. Also ich würde sagen, wir haben schon vor einiger Zeit begonnen darüber zu reden. Für uns ist das hier nichts Neues. Aber wir werden weiterplaudern, zu sehen, wie diese Entwicklung geht und dass die Investitionen nach vorne massiv nach oben gehen. Okay, schön und gut. Die Frage ist, wer wird es kaufen und aus welchem Geld bezahlen und die Anleger wollen immer mehr diese greifbaren Beweise sehen. Und so sind auch jetzt die aktuellen Quartalsmeldungen und die Zahlen, die rauskommen, sehr interessant. Auch diese Zahlen werden wir den kommenden Tagen ein bisschen näher beleuchten. Ich wünsche allen auch heute wieder einen schönen Tag und ich freue mich, wenn wir uns morgen wieder hören beim nächsten Podcast aus dem Cafésatz.