Latest / Einfach beten! / 04.09 | Freitag der 22. Woche im Jahreskreis
Transcript
- 0:05Speaker 0: Heute ist Freitag der vierte September.
- 0:08Speaker 0: Verbunden mit den Menschen, die einfach bieten, beginne ich mein Gebet im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen
- 0:17Speaker 0: Geistes.".
- 1:23Speaker 0: Die heutige Lesung ist aus dem Lukas Evangelium.
- 1:41Speaker 1: Deine Jünger aber essen und trinken.
- 1:44Speaker 1: Jesus erwiderte ihn.
- 1:46Speaker 1: Könnt ihr denn die Hochzeitsgäste fasten lassen, solange der Breutigam bei ihnen ist?
- 1:52Speaker 1: Es werden aber Tage kommen – da wird Ihnen der Breu- tigam weggenommen sein!
- 1:58Speaker 1: Dann in jenen Tagen werden sie fasten.
- 2:02Speaker 1: Er erzählte ihn aber auch ein Gleichnis.
- 2:05Speaker 1: Niemand schneidet einen Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein Altersgewand.
- 2:12Speaker 1: Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten, und zu dem alten würde das Stück von dem Neue nicht fassen.
- 2:19Speaker 1: Auch fühlt niemand jungen Wein in alter Schläuche, sonst würde der junge Wein die Schläufe zerreißen!
- 2:27Speaker 1: Er läuft aus – und die Schläusche sind unbrauchbar.
- 2:31Speaker 1: Sondern Jungenwein muss man in neue Schläucher füllen….
- 2:36Speaker 1: …und niemand, der alten Wein trinkt will
- 2:39Speaker 1: jung.".
- 2:40Speaker 1: Denn er sagt, der Alter ist bekömmlich.
- 2:57Speaker 0: Ich schließe meine Augen, ich achte auf meinen Atem.
- 3:02Speaker 0: Ich mache mir bewusst ein Gleichnis Jesu zu betrachten.
- 3:07Speaker 0: Ich nehme meinen Körper wahr sowie gerade meine Umwelt berührt – den Stuhl oder den Hocker, das Sitzkissen oder die Haltestange.
- 3:25Speaker 0: In dem ich mein inneres Auge öffne, blicke ich in einen Spiegel der ein paar Schritte von mir entfernt steht.
- 3:59Speaker 0: dass da ein Unterschied zwischen mir und meinem Spiegelbild ist.
- 4:04Speaker 0: In Worte kann ich es nicht fassen, doch das Gefühl verstärkt sich – mit der Zeit nehme ich es deutlicher wahr!
- 4:15Speaker 0: Ich sehe mich selbst aber viel lebendiger, erfüllter wie ein neuer Mensch, der das Alte hinter sich gelassen hat.
- 4:28Speaker 0: Ein schwaches Leuchten geht von meiner gespiegelten Haut aus.
- 4:32Speaker 0: Ja, es umstrahlt mich.
- 4:36Speaker 0: Meine Aufmerksamkeit richtet sich wieder auf mich.
- 4:40Speaker 0: in meinem Leben heute.
- 4:43Speaker 0: Im Vergleich dazu fühle ich mich alt, schlapp und eingerostet an Welches alte Gewand?
- 5:39Speaker 0: Welchen alten Schlauch trage ich unnütz mit mir rum.
- 6:27Speaker 0: Ich höre die Lesung ein zweites Mal und achte besonders auf die Spannung zwischen Alten und neuem
- 6:41Speaker 1: in den Gleichnissen.
- 7:07Speaker 1: Dann, in jenen Tagen werden sie fasten.
- 7:10Speaker 1: Er erzählte ihn aber auch ein Gleichnis.
- 7:14Speaker 1: Niemand schneidet einen Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand.
- 7:20Speaker 1: Sonst würde ja das neue Gewand zerschnitten – und zu dem alten würde das Stück vom neuen nicht passen!
- 7:26Speaker 1: Auch füllt niemand jungen Weinen alte Schläuche, sonst würde der junge Wein die Schläufe zerreißen.
- 7:34Speaker 1: Er läuft aus und die Schlöche sind
- 7:35Speaker 1: unbrauchbar.".
- 7:37Speaker 1: Sondern Jungwein muss man in Neuschleuche füllen.
- 7:41Speaker 1: Und niemand der alten Wein trinkt will Jung, denn er sagt Der alte ist
- 7:47Speaker 1: bekömmlich.".
- 8:01Speaker 0: Meine Gedanken und Gefühle mache ich zu einem Gebet um Vertraue Gott an was mich bewegt.
- 10:43Speaker 1: So auf Erden, unser tägliches Brot gib uns heute und vergib uns unsere Schuld.
- 10:52Speaker 1: Wir auch wir vergeben unseren Schuldigern und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen.
- 11:02Speaker 1: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
- 11:10Speaker 0: Amen!
- 11:20Speaker 0: um seinen Segen für das kommende.
- 11:23Speaker 0: Es segne und begleite uns Gott, der Vater und der Sohn und der heilige Geist.
- 11:32Speaker 0: Amen.