Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #30 Schluss mit „Broke“-Mentalität! Breche den Geld - Teufelskreis mit Kathir
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von «Du entscheidest», deinem Podcast für Business, Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Ich fühle mich richtig geirrt, den heutigen Gast zu vorstellen, weil er ein Brückenbauer zwischen der traditionellen Finanzwelt und digitalen Vermögenswert ist. Gleichzeitig hat er mit seinem Geschäftspartner eine Firma gegründet, die heisst «Catiago». Dort bieten sie genau solche Ausbildungen an, wie man sich zurechtfinden kann.
- 0:28Aber all das ist nur so ein Kratzen an der Oberfläche, weil er hat richtig viel tief gegangen. Und das merkt man bei jedem Gespräch von ihm. Und darum herzlich willkommen, Katja.
- 0:41Schön, dass du da bist. Dankeschön, was für ein Intro. Ich hoffe, es passt. Absolut, schön, dass ich hier sein darf. Und vielen Dank, dass ich mit euch sprechen darf. Danke für die Mühe. Sehr, sehr lässig. Die erste und wichtigste Frage, die wir euch immer stellen, Katja, wie hast du es? Wie geht es dir? Mir geht es sehr gut. Ich freue mich riesig auf die nächsten paar Tage.
- 1:03Stunden oder Minuten. Wenn es ein paar Stunden wird, dann ja. Wieso nicht? Ja, immer cool. Gleich sind sie sich ausgetauscht. Es sind so viele lässige Leute auf dem Stuhl gesessen, darum fühle ich mich umso geehrter. Danke, mega lässig. Wir hatten ja schon mal einen Versuch, der hat nicht geklappt. Hätte nicht sein sollen. Ich glaube jetzt ist es zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Von dem her, richtig cool, dass du da bist.
- 1:32Dankeschön. Ich kenne dich. Wenn er einen Gast hat, dann gehe ich nicht reintauchen. Und umgekehrt auch, weil ich dich kennenlernen und wissen möchte, was machst du genau? Oder wer bist du?
- 1:47Mein Name ist Katir, aber die meisten nennen mich Katir. Einfacher. Es sind so viele Sachen im Leben schon kompliziert. Darum sage ich immer, mach einfach. Heute bin ich Finanzplaner. Also von der Ausbildung her, wie du es dort schon gesehen hast, bin ich Finanzplaner. Ich berate Kunden im Thema Finanzen. Meistens ältere Leute, die kurz vor der Pensionierung stehen. Ah ja?
- 2:11Was machst du mit dem Vermögen, was machst du mit der Immobilie, was machst du mit dem ganzen Geld, wie vererbst du es, was machst du mit den Firmen etc. Das ist so mein Werdegang. Ich bin angefangen bei jüngeren Leuten, also 20-25-Jährigen beraten, in dem Sinne wie Finanzaufwand. Dann haben wir quasi aufgeschafft. Ich bin heute bei den weiseren Leuten. Erfahrenen Leuten. Ja, erfahrenen Leuten. Dankeschön Kevin. Das ist so mein Werdegang in dem Sinne.
- 2:41Wie Kevin schon gesagt hat, meine Passion oder das, was ich sehr gerne mache, ist Wissen weiterzugeben. Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber ich glaube, das Lernen oder Bildung ist etwas vom Wichtigsten, was es gibt. Und ich selber lerne auch sehr gerne und habe gerne diese Aha-Momente. Und das erfüllt mich sehr, wenn ich an anderen Menschen den Aha-Moment schaffe, in dem Sinne.
- 3:02Das mache ich auch in der Finanzdienstleistung. Das heisst, ich werde einen Finanzberater, Versicherungsberater ausbilden, zertifizieren, weiterentwickeln oder eben auch versuchen, mit neuen Ausbildungen, mit neuen Themen wie digitaler Vermögenswert auf die Zeit zu kommen, die kommt.
- 3:17Was sind digitale Vermögenswerte für unsere Zuschauer, die noch nie damit in Kontakt gekommen sind? Das berühmteste ist sicher, das jetzt auch wieder in aller Bunde ist, oder überall liessig, ist das Thema Bitcoin. Das sind Werte, die du nicht im echten Leben, wie Immobilien, anlangen kannst, sondern die existieren digital. Was gibt es denn noch ausser Bitcoin für digitale Werte?
- 3:41Bitcoin ist sicher das berühmteste, aber ein digitaler Vermögenswert ist ja auch das, was du vom E-Banking hast. Das ist ja eigentlich auch digital abgebildet. Es passiert aber noch auf der physischen Welt. Bitcoin oder Ethereum sind die zweitgrössten und es gibt mittlerweile über 20'000 verschiedene. Wir können zu dritt hier schnell einen «Du entscheidest»-Coin machen, wie wir wollen. Aber es sind Vermögenswerte, die in der digitalen Welt, also genauer gesagt auf der Blockchain, existieren.
- 4:11Das ist sicher noch nicht in der breiten Welt, aber es ist ein Thema, das aufkommt, auf das die Leute geschult werden müssen. Es ist eine Frage, die ich mir notieren kann. Bitcoin, Kryptowährungen, gibt es schon länger?
- 4:35Das ist eine traurige und verletzende Geschichte. Aber eine, die mir sagt, alles ist möglich im Leben. Ich kaufte das erste Mal Bitcoin im Jahr 2013. Schön. Das war bei 4.98$. Ja, Idiot. Idiot. Ich kaufte bei 300$ Bitcoin. Ich glaube, ich hätte heute 70-80 Millionen.
- 4:59Würde ich nehmen, nehme ich gerne. Auf jeden Fall, es gibt es schon lange. Aber ich merke trotzdem, dass es auch heute ganz viele Leute gibt, die noch nie Touchpoints hatten mit dem. Die nicht wissen, was eine Wallet ist, was überhaupt Bitcoin, was Krypto sind. Siehst du wirklich eine Zukunft in dem und meinst du, das wird immer vertiefter in der Gesellschaft verankert? Ich glaube,
- 5:27Der Nachteil von uns ist, dass wir in der Schweiz sind. Das ist einerseits ein Vorteil, weil es hier sehr schön ist, wir haben eine sichere Infrastruktur, der Wirtschafts-Kotz ist extrem gut, man sieht es auch jetzt in der Rasse, die wir haben. Und meiner Meinung nach ist in der Schweiz das Thema Blockchain, Bitcoin usw. nicht so dringend notwendig. Darum glaube ich auch, dass sich die Leute nicht unbedingt mit dem beschäftigen. Wenn man ein bisschen raus schaut in Drittweltländer, wo das Vertrauen in den Staat vielleicht nicht so hoch ist, wo das Vertrauen in die Währung nicht so hoch ist,
- 5:56Da sehe ich das etwas anders. Dort ist auch ein Nutzen da. Da ist auch ein Bedarf da, nach solchen Sachen. Und darum glaube ich, in der Schweiz vor allem, man hört es, es geht wieder voll ab oder eben nicht ab. Aber ansonsten beschäftigen sich die Leute nicht mit dem. Man muss aber auch sagen, allgemein das Thema Finanzen, Bitcoin ist auch ein Thema, aber allgemein das Thema Finanzen ist nicht das Lieblingsthema für mich.
- 6:20Ich bin davon überzeugt, dass Geld Emotionen sind. Hast du das Gefühl, dass die Leute sich damit nicht befassen?
- 6:40Cooler Satz Geld ist Emotion. Ich glaube, deine finanzielle Situation reflektiert dich selber. Das heisst, wenn du dich ehrlich mit deiner finanziellen Situation beschäftigen würdest, zeigt es dir ja selber. Aber es ist ja eigentlich nichts schlimmes, es zeigt einfach was es ist. So ist es ja auch in der Beziehung, so ist es auch, wie du mit deinem Körper umgehst, so ist es genau gleich, wie du mit der Finanzen umgehst.
- 7:06Man lernt es nirgends und man hat den richtigen Bezug zu dem Thema nicht gelernt. Das heisst, Geld ist oft mit Schuld und Scham verbunden. Wenn du dir einen Menschen anschaust, der mit Schuld durch die Welt läuft, ist er eher gebückt, nicht selbstbewusst durch die Welt läuft. Und so schaut er auch zum Thema Geld. Und das aber neutral anzuschauen und sich damit zu beschäftigen, mit diesen Themen, mit diesen Emotionen, mit...
- 7:30Sich damit zu beschäftigen und zu sagen, dass man dort steht, wo man ist, egal was es war, das ist mein Nullpunkt, um die Form zu aufbauen. Das braucht halt Kraft oder Mut. Das ist sicher ein Grund.
- 7:46Ich würde sehr gerne in dieser Zeit... Wir sind jetzt von aktuellen Themen am reden, wie Bitcoin, wie Emotionen von Geld, was ich mega, mega spannend finde. Aber ich würde gerne in der Zeituhr ein bisschen zurückdrehen. Ich würde gerne ein bisschen zurückdrehen.
- 8:03Woher kommst du? Was hast du für eine Ausbildung gemacht? Was hat dich dazu geführt, dass du heute dort bist, wo du heute bist? Ich bin in Chur geboren und aufgewachsen. Hört man nicht. Ich dachte, irgendetwas ist, aber ich habe es nicht gesehen. So lustig.
- 8:21Ich bin seit fünf Jahren in Zürich und gebe ihm viel Mühe, damit der Dialekt noch bleibt. Aber ich habe immer mehr Angst, wenn ich auf die Kur gehe und zu meinen Kollegen oder den Eltern sage, dass ich Zürichschnorre bin. Nein, ich danke dir. Meine Eltern sind 1989 in die Schweiz ausgewandert.
- 8:37Woher kommt ihr ursprünglich? Sie waren Kriegsflüchtlinge, damals war noch Krieg. Im Herbst in Sri Lanka. Ich war die erste Geburt von drei, also ich habe noch zwei Brüder. Wie ihr euch vorstellen könnt, sie hatten keine Bildung. Mein Vater war Fabrikarbeiter, meine Mutter Putzfrau.
- 8:55Also hier in der Schweiz oder in Sri Lanka? Nein, in der Schweiz. In Sri Lanka haben sie alle super Titel und so weiter und so fort, aber das ist halt dann da nicht wert. Und vielleicht war es im 89er auch hier noch eine andere Welt als heute. Und ich bin dann hier aufgewachsen, ganz normal, Schule, Kinder etc. und habe eigentlich ursprünglich eine Lehre gemacht als Detailhandelsfachmann.
- 9:16Geil, mir auch. Ich? Beide? Nein. Ah du? Ja, schon, mir auch. Ich habe gesagt mir auch, aber ich habe dich sehr gut. Okay. Und ich habe es in der Lebensmittelbranche gemacht. Also ganz etwas anderes als ich. Und ursprünglich wollte ich Informatiker werden, weil mein Vater immer sagte, mach etwas mit PC, das ist die Zukunft. Recht hatte er, zum Glück habe ich es nicht gemacht, weil ich wäre todunglichlich geworden. Aber grundsätzlich habe ich mich 60 Mal beworben für Informatiker.
- 9:44Das hat zum Glück nie geklappt. Ich habe dann eine Bewerbung geschrieben als Detailhandler und habe sie bekommen. Hast du irgendwas aus dieser Situation gelernt? Ja, du hast schon vorgesagt, was nicht sein soll, wird nicht sein. Und was sein muss, passiert ganz einfach mit einer Bewerbung. Okay, here we go. Ich habe dann schon gemerkt, dass ich mit Menschen zusammenarbeiten kann. Das war immer so ein bisschen mies. Ich möchte gerne den Menschen helfen, die ihnen helfen, dass sie einen Mehrwert haben.
- 10:14Aber vielleicht ist der Detailhandel, Karrieremöglichkeiten usw. eher eingeschränkt. Und dann nach der Lehre hat mich ein Kollege angesprochen, so typischerweise, «Hey, ich habe hier eine Möglichkeit kennengelernt, um mehr Geld zu verdienen.» Ihr könnt euch vorstellen, ich war 18 oder 19 und da habe ich mir gedacht, ja gut,
- 10:34Ich sehe mich nicht in Zukunft im Detailhandel. Dann war es das Finanzvertriebs-Siegel. Für Sicherungsberatungen. Das klassische. Swiss Life Selects Thailand. Klassisch. Einfach eine andere Firma. Detailhandel und am Abend habe ich Anzug angelegt. Klassisch angefangen. 2012 als ich gestartet habe, gab es noch weniger Regulatoren als heute. Jetzt bist du eingeschränkter in diesem Bereich?
- 11:00Du brauchst mehr Ausbildung wahrscheinlich und alles? Es ist sicher strenger. Ich behaupte, es ist immer noch im Vergleich zum Ausland nicht so streng. Aber es ist heute sicher strenger als 2012. Und wir haben nämlich so Informationsveranstaltungen gemacht. In so schönen Räumen wie hier. Das war am Sonntag am 4. Die Informationsveranstaltung «Ich weiss noch, wie ich zum Vater bin». Ich kann mir vorstellen, du lebst in Chur.
- 11:27Und ich sage, ich gehe am Sonntag um 4 Uhr in ein Hotel in Zürich und brauche jetzt einen Anzug. Oh! Mein Vater meinte, was zur Hölle machst du? Du bist ein Drogendealer. Aber irgendwie bekam ich den Anzug. Ich ging dann zurück und sagte, jetzt werde ich Millionär.
- 11:44Mein Vater hatte absolut keine Freude. Aber ich habe dann nebenbei angefangen. In der Finanzdienstleistung mit den Basic Versicherungsthemen, Krankenkasse, Lebensversicherungen. Und habe dann dort auch die Ausbildung gemacht. Versicherungsvermittler, Finanzberater, Finanzplaner. Und dann das ganze Beratungsgeschäft.
- 12:01Aber ich muss sagen, das ist natürlich eine mega gute Lehre. Weil dort lernst du wirklich vertieft über diese Sachen Bescheid. Du weisst dann, wie das funktioniert, du kennst was es ist, du weisst was eine dritte Säule ist, was ganz viele wahrscheinlich nicht einmal in unserem Alter wissen was es ist.
- 12:19Das waren Puzzlestücke, die du gesammelt hast? Ja, absolut. Und auch unabhängig vom Ruf, den die Branche hat, das was du lernst fachlich, aber auch persönlich, als Mensch, mit Menschen umzugehen, das ist oft provisionsbasiert. Das heisst, du lernst auch mit guten und schlechten Zeiten umzugehen. Du lernst, was du selber steuern kannst. Ja, also du lernst sehr sehr viel. Normalerweise geht eine Lehre drei Jahre, ich sage immer, mir ging es zehn Jahre, nämlich drei Jahre Lehre plus diese Zeit in dieser Branche.
- 12:49Ich habe zuerst als Berater und dann als Teamleiter gearbeitet. Ich habe Leute rekrutiert, eingeschult und entwickelt. So bin ich in diese Finanzwelt hineingekommen und gross geworden.
- 13:02Und was hast du nach diesen 10 Jahren gemacht? Genau, 2019 habe ich dann auf eine Bank gewechselt. Ich war Finanzplaner. Und irgendwann war es so, okay... Dazu mal meiner Meinung nach... Ich habe nicht zu kühl gehalten, ich habe schon alles gelernt. Ich weiss schon alles, so kennen vielleicht die Verstandes.
- 13:21Aber ich wollte auch ein anderes Kundensegment beraten. Das geht vielleicht nicht ganz so einfach in dieser Finanzvertriebswelt. Aber du hast ja Beizusseinkunden, also Privatpersonen. Was wolltest du auf die Businesskunden gehen? Nein, mir war es wichtiger, dass ich auch Kunden im Elternsegment oder erfahrenen Segment... Du gehst mit den Eltern raus.
- 13:40Ich habe ja auch andere Lebenssituationen. Oft habe ich jüngere Kunden, die erst starten. Oder die 25 Jahre alt sind. Auch in meiner Lebenssituation. Anhand der Ausbildungen gab es noch so viele Themen. Ich wollte das auch in der Praxis.
- 13:57Bei dieser Bank gab es die Möglichkeit eine neue Abteilung mit dem Thema Finanzplanung aufzubauen. Das hat beides für mich gepasst. Ich baue gerne etwas Neues auf. Etwas erschaffen, gleichzeitig aber auch etwas Fachliches anwenden. So konnte ich vor allem in diesem Kundensegment meine Erfahrungen sammeln.
- 14:21Was unterscheidet konkret, dass ältere Kunden mehr Cash haben oder eine andere Einstellung zu Geld? Sehr coole Frage. Ich habe das auch gemeint. Ich habe auch gemeint, dort haben Leute immer mehr Geld. Also Leute, die 50, 60 Jahre alt sind, haben immer mehr Geld. Oder ihnen geht es besser. Aber erstaunlicherweise hätte ich nach ein paar Monaten sagen müssen, dass es genau gleich ist.
- 14:45Krass. So viel Geld, äh, so viel Geld. So viele Leute, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen, die einfach dritten überlassen, was passieren soll, die sich wirklich die Verantwortung für das Thema null übernehmen.
- 15:00Klar hat es auch die anderen. Das ist natürlich auch sehr spannend, wenn mehr Vermögenswerte da sind. Wie hast du das gemacht? Ich unterhalte mich sehr gerne mit Leuten, die mehr haben. Oder die Erfahrung haben und du daraus lernen kannst. Absolut.
- 15:16Wenn du die Perle berätst, und oft sind die Leute 20-30 Jahre geheiratet. Und jetzt merkst du, wie sind die Leute drauf? Wie sind die als Mann und Frau nach 30 Jahren geheiratet? Du hast gewisse Leute, die schauen sich gar nicht mehr an. Dann hast du Leute, wo immer noch das Knistern da rum ist. Aber du lernst halt, die richtig gute nicht. Nicht nur finanziell, aber auch mehr. Zwischenmenschlich.
- 15:42Mega spannend. Was ist danach in dieser Bank passiert? Wie lange warst du dort? Ich war bis letzten Monat dort. Ah, lustig. Ich bin in der Bank gearbeitet.
- 15:56Das Kundenklientel war natürlich etwas anderes, die Beratungstätigkeit war anders. Was mir aber gefällt hat, ist die Dynamik, der Drive von dieser ganzen Finanz-Vertriebswelt. Ich bin jemand, der gerne mit Leuten zusammen etwas erschafft, der gerne ein Ziel hat, etwas erreicht usw. Und dann habe ich schnell gemerkt, okay, das ist cool, neue Erfahrung, aber das ist nicht das, wo ich pensioniert werde. Und zusammen mit dem Geschäftspartner hat sich dann die Situation ergeben, oder vielleicht zum Ausholen,
- 16:26Ich war immer gut in fachlichen Themen und komplizierte Sachen zu erklären. Das habe ich immer schon versucht, damit die Leute das Aha-Moment entwickeln konnten. In dieser alten Firma haben sich Leute in verschiedenen Richtungen weiterentwickelt, viele haben sich aber auch selbstständig gemacht. Okay. Und per Zufall ging ich dann mit jemandem ein Wein trinken und er hat eine gewisse Prüfung nicht bestanden.
- 16:50Das war am Anfang dieser Bankzeit. Ich fragte, ob ich Hilfe brauche. Er sagte, ja. Dann lernte ich mit ihm zusammen. Dann bestand er. Er war mein erster Hund. Er hatte eine Firma mit vier Leuten. Er sagte, nachdem er bestand, dass die vier Leute auch durch die Prüfung müssen. Ich fragte, okay. Interessant. Das mache ich gerne. Mit dem Geschäftspartner haben wir uns angeschaut.
- 17:19Dein Schatzporn ist Thiago? Thiago Garcia, ja genau. Shoutout. Ja, K-Thiago. Genau, dann haben wir noch den Firmennamen angeschaut, K-Thiago, K-Thiago. Super. Es ist K-Thiago entstanden. As easy as that. Genau.
- 17:34So hat sich das als neben kleines Business entstanden. Dann durften wir in der Firma unterrichten, dann hat sich das etwas umgesprochen und es gab etwas mehr Bedarf. Dann haben wir beide gemerkt, okay cool, Bildung, vor allem in der Finanzdienstleistung.
- 17:52wo fachlich viel fehlt oder fachlich sehr schwierig ist, auch zu bekommen. Oft gehst du in Schulungen, das ist auch nicht wertunggemeint, aber oft ist das so, sind wir mal in einer Schule gewesen, wo einfach alles fachlich war, aber null praxisorientiert. Genau, das ist das, was ich behaupte, es braucht immer mehr, wenn man fachliche Sachen praxisorientiert können. Das ist das, was ich für Berater sage, aber ich finde finanzielle Bildung auch spannend, rein von der Einstellung her.
- 18:19Persönlicher Seite her. Beziehung zu dem Thema. Wie das Thema anschauen usw. Weil ich glaube, sehr viele Leute auch nicht heranschauen. Und wer bucht dich in diesem Fall? Genau. Schulungen oder...
- 18:36Oft sind es Firmen, die Finanzberater selber haben und die sagen, dass sie nicht an eine klassische Schule schicken wollen, sondern sie finden es cool, wenn jemand zu ihnen ins Büro kommt und sie vor Ort ausbilden. Genau, darum sind meine Kunden eigentlich Finanzberaterfirmen. Ja, es ist lässig. Ich bin auf die Homepage von Katjago geschaut.
- 19:00Und ihr habt auch schon diverse Dozenten drin. Genau. Ein paar habe ich kennengelernt, auch bei Netzwerkevents haben wir getroffen, was sehr, sehr cool ist. Aber jetzt, die Dozenten, die haben alle ein spezifisches Thema, das sie schulen. Ja. Okay, gut. Genau, also das heisst, jetzt sind wir dran, das auch ein bisschen zu vergrössern. Das heisst ja vielleicht auch...
- 19:22Es gibt ja auch viele Ausbildungen, die zentral von einem Institut abgenommen werden. Für die gibt es einen klaren Plan. Aber wir wollen auch Ausbildungen machen, die wirklich praxisorientiert sind. Vielleicht auch im Thema Krypto, dass wir das nicht fachlich, sondern mehr für die Praxis anbieten können.
- 19:41Das ist das Ziel, das wächst jetzt. Das Ziel ist, dass man Leute haben muss, denn alles kann man nicht selbst machen. Und in allem bist du auch nicht der Beste. Und darum auch Leute im Netzwerk, die eine ähnliche Einstellung haben, die auch vertriebliche Erfahrungen haben, die auch beim Kunden sind, die selber Beratungen machen, sich vorstellen können.
- 20:01Das heißt, du hast deine Leute, die dir den Brief geben. Falls du jemanden für Emotionen und Geld brauchst, hast du deine Dozentin, deine Expertin. Ich mache dir ein Foto, ich habe es gerade. Das ist so spannend. Aber darüber können wir nachher bilateral reden. Aber mega cool, das heißt, das eine hat sich einfach mit dem anderen ergeben. Das Blümchen ist am wachsen, am wachsen, am wachsen. Absolut. So krass.
- 20:28Ist Katjago dein Hauptjob? Genau zwei Sachen. Vor allem Dozieren und die Schulden aufbauen. Und das zweite ist das, was sie in der Bank gemacht haben. Das heisst, sie haben eine Finanzplanungsabteilung aufgebaut. Das Thema Finanzplanung, erfahrene Kunden beraten, ist oft in den Finanzvertrieben, wo man diesen Kunden gar nicht angeht.
- 20:56Man berät sie gar nicht, man fokussiert sich auf die jüngeren Klientel. Aber wie weiss man, dass das die erfahren ist? Anhand welcher Kriterien? Alter beispielsweise. Oder höherer Vermögenswert. Oder Immobilienbesitzer. Es gibt sehr viele Unternehmen, die sich nur auf 20-30-Jährige fokussieren, weil es einfach ist, einfach schnell einen Versicherungswechsel etc. Aber komplexere Planungen will man nicht anbieten. Erstens fehlt das Know-how.
- 21:23Und die muss man anders beraten. Da geht es oft nicht um Provision, sondern um Honorarberatung. Das Know-How konnte ich in den letzten Jahren aufbauen in der Bank. Und jetzt baue ich es so auf, dass ich den Unternehmern helfen kann, auch dieses Segment abzuholen. Und das habe ich in den letzten vier Jahren schon für die Bank gemacht. Das erste Mal habe ich dich auf einer Bühne gehört reden, bei einem gemeinsamen Kollegen, bei Manu. Und zwar bei einem ...
- 21:52Bei einem Seminar, das er gemacht hat. Da gingst du auf die Bühne und ich habe dich zum ersten Mal gesehen. Ich habe schon von dir gehört. Ich habe schon Podcasts von dir gesehen. Und jetzt habe ich dich zum ersten Mal auf die Bühne gesehen. Da hast du von einer Kontostruktur, wie man sich das relativ einfach aufbauen kann, gesprochen.
- 22:10Für mich war das super simpel. Und da dachte ich mir, jeder müsste das gesehen und gehört haben. Weil es macht dir Sachen so viel einfacher. Hast du solche Schulungen, die du dort ... Wie lange warst du auf der Bühne? Nicht lange. Halbe Stunde. Sind das genau solche Schulungen, die ihr zum Beispiel anbietet, natürlich verteufelt? Genau. Für Privatpersonen so spezifisch, wenn wir genau solche Themen aufbauen.
- 22:35Das ist ja voll privat. Ja klar. Der Fokus aktuell ist mehr auf B2B. Die Idee ist schon auch für Privatpersonenschulungen aufzubauen, aber da weiss ich noch nicht wie und was ich machen soll. Bei euren Kryptoworkshops ist es mehr als für Privatpersonen? Genau, Privatpersonen gezielt auf Finanzbranche.
- 23:01Vor allem dort, weil ich glaube, dass die Banken und Versicherungen sich auch in diesem Thema beschäftigen müssen. Weil immer mehr Kunden fragen, was ist Bitcoin? Und die meisten Antworten bei der Bank oder Versicherung sind «Lass die Finger davon!» Du hast ja am SBB, weisst du, worüber wir reden? Du hast im Plattzentrum. Letztes Mal war ich vor eineinhalb Jahren am Weihnachtsmärz.
- 23:26Im Üetliberg oben. Und du konntest mit Bitcoins... Weisst du, was ich meine? Wenn ich mir denke... Du kannst hier, oberste Verkaufsämne, in der Nähe von Fursch, im Glatt, kannst du Bitcoins kaufen. Es ist wie etwas, das da ist und jeder ignoriert es irgendwie. Es ist wahnsinnig krass.
- 23:46Aber es gibt auch viele Gerüchte, wie in Deutschland, dass sie es verbieten wollen. Dann dies, dann das. Was ist richtig, was ist falsch? Wo holst du dir diese Informationen? Es ist schon halt... eben, dadurch, dass es um Geld geht, ist es so ein emotionales Thema. Wie vertraue ich... Du hast ja schon die Blockade mit dem Geld an sich. Stell dir vor, für eine neue Form, eine neue Ära von Geld. Das ist...
- 24:14Emotional der Totschlag. Absolut. Ich komme eben darauf hin, dass es nicht im Interesse von allen ist. Es gibt Parteien, die es vielleicht nicht gut finden, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen.
- 24:29Oder auch das Thema Geld. Für die Konsumgesellschaft ist es besser, wenn du dich nicht damit beschäftigst. Ja, logisch. Weil dann hast du dich ja im Griff. Dann musst du nicht irgendetwas haben, um dich zu zeigen. Dann musst du nicht irgendetwas haben, damit du glücklich bist. Dann musst du nicht etwas ausgeben, damit du jemandem zeigen kannst, den du nicht gerne hast, damit es dir gut geht.
- 24:50Es ist ja gar nicht im Interesse des Wirtschaftssystems, wie wir es haben. Oder im Kapitalismus, ich will das nicht schlechtreden, es hat auch sehr viel Gutes, wir wären nie so weit gekommen. Aber die Gesellschaft ist gar nicht daran interessiert. Das beschäftigt dich mit dem. Aber wo fängt es an? Es fängt an in der Schule. Es fängt an im System. Wie du, ich meine, haben wir einen Berührungspunkt in der Schule mit Geld gehabt? Jemals?
- 25:13Oder eben mit Gefühl. Ja, weisst du, was ich meine? Oder sonst Sachen, die wir uns jetzt am Beibringen sind, damit wir unsere Energie und unseren Gemütszustand auf ein gewisses Level haben. Alles, was essentiell ist, hat uns kein Mannsbeibracht, blöd gesagt, oder? Weil es ja nicht im Interesse ist. Weil sie uns ja ausbilden wollen, damit wir funktionieren und nicht uns realisieren und eben unser Business gründen und keine Ahnung was und Spass haben am Leben.
- 25:41Nein, es ist jetzt ein bisschen düster. Aber es geht in diese Richtung, sorry. Du hast vorhin das Kontamodell angesprochen. Was ist das? Der hat irgendwas vorgenommen. Nein, sie hat angesprochen... Die Lüle beim Schwanz. Nein, wie wir auf dem P-Tisch... P, P, P. Nein, das ist, was ich gesagt habe. Wir hatten gar keine Berührungspunkte mit Geld in der Schule.
- 26:03Da kam mir in den Sinn, wie wir mit ein paar Kollegen angefangen haben, Geld zu verdienen, und dann, dass wir während der Pause eine Prüfung in den Sinn geklaut haben und die dann verkauft haben. Und dann hat ein Kollege von mir – ich liebe ihn heute noch –
- 26:19Er war seit drei Monaten in der Schweiz. Und hat in der Deutschprüfung einen Sechser gemacht. Wir haben ihnen gesagt, macht ein paar Fehler. Und alle, die dabei waren, die wissen, macht ein paar Fehler. Wenn wir euch solche Sachen geben. Sie haben auch die Zahl wieder. Macht ein paar Fehler. Es ist auffällig, die haben einen Sechser im Deutsch. Als einzigen. Drei Monate von Portugal. Hat nicht mal... Nichts. Ja, herrlich. Ist das verhört?
- 26:44Ich glaube schon, ja. Das war verjährt. Das waren meine Berührungen mit Geld damals. In der Schule. Aber wo sind wir stehen geblieben? Mich interessiert niemand, was wir gelernt haben, was wir nicht gelernt haben. Sorry, ich wollte dich nicht unterbrechen. Alles gut. Genau, die Kontamodelle. Ich habe angefangen in der Finanzbranche zu arbeiten. Und habe auch fachliche Ausbildungen gemacht, etc. etc. Jahrelang.
- 27:10Wie oft ist das Thema vorkommen, wie man mit dem Geld umgeht? Auch in der traditionellen Finanzbildung lernt ein Banker oder Versicherungsberater das nicht. Das ist nicht das Thema. Ich habe in der Finanzdienstleistung gearbeitet, jahrelang Leute mit Geld beraten, also über das Thema Geld beraten usw. Aber ich hatte selber keine Plank. Ich habe auch in jungen Jahren mehr Geld verdient als ein Schnitt, aber ich hatte keine Plank. Ich hatte nie Geld.
- 27:36Ich habe super gutes Geld verdient, gegen aussen voll geil, aber das Konto war nicht so geil. Erst nachdem ich aus dem herausgekommen bin, habe ich mich gefragt, was kann das sein? Es kann ja nicht sein, dass du keine Ahnung hast von diesem Thema. Aber alle gehst du beraten? Ja, alle gehst du beraten und alle vertrauen dir.
- 27:59Du bist ja Finanzberaterin. Dann ist deine Motivation wirklich Vorbildmodell zu werden. Vorbild zu werden, in dem sie nicht nur reden, sondern dich auch so fühlen. Das ist sicher auch eine Fassade. Du bist dort, hast deinen Ruf, hast deine 20 Fr. im Monat, aber innerlich fühlst du dich broke. Es ist wie der Unterschied zwischen Aussenwelt und Innenwelt.
- 28:25Absolut. Und wenn du broke aufgewachsen bist, also kein Vorwurf von meinen Eltern, Liebseber alles, aber eine broke Mentalität meine ich. Du kannst ja auch Geld haben, aber broke sein. Wenn du eine broke Mentalität hast und jetzt nur wegen dem Morgen Geld verdienst, aber eine broke Mentalität hast, dann hast du nachher kein Geld. Aber wo lernst du die jetzt neu? Deine Eltern können es dir nicht mitgeben,
- 28:53Sie sind noch in schlimmeren Verhältnissen aufgewachsen. Also musst du ja das kehren. Also musst du ja das wechseln. Also musst du Zeit investieren, um das System für dich anzupassen. Aber so, dass es gelöst ist für die Zukunft, die ganze Generation. Dass es bei dir quasi aufhört. Das je.
- 29:12Das ist spannend. Ich habe eine andere Frage, und zwar... Ich stehe ein wenig weg von diesem Thema. Wenn ich an Katja denke, sehe ich immer ein lachendes Gesicht. Ich sehe mega viel Freude, Lebensfreude, Power, gute Stimme, gute Vibes. Ich kenne etwas, das du extrem ausstrahlen darfst. War das schon immer so? Oder gab es Momente in deinem Lauern, wo du gesagt hast, «Fuck, das ist jetzt schwierig, und wie bist du damit umgegangen? Und wie gehst du vielleicht heute damit um?»
- 29:41Ich glaube von Grund auf bin ich schon der fröhliche, positiv eingestellte, das ist schon mein Lieblingsspruch, das kommt schon irgendwie gut, aber ich würde sagen, es war schon eine lange Phase, vor allem wenn du,
- 29:58Meine Eltern kamen in die Schweiz und dann kommst du her, du bist Ausländer, bist in der Schweiz und wenn das dir... Und dann in Chur. In Chur, genau. Also ich glaube bei mir waren in der Primar drei Ausländer und 21. Oder dann hast du noch so einen Namen und so weiter. Also das heisst, das Gefühl von niemandem heranzugehören.
- 30:15Du gehörst da nicht her. Aber dort nicht. Auch nicht. Deine Eltern sprechen diese Sprache, du eine andere. Du denkst anders usw. Und du hast lange Mühe mit dem Thema. Wo gehörst du her? Wo bist du verwurzelt? Immer die Frage, von wo kommst du? Und dann ist immer die Antwort, wie meinst du jetzt?
- 30:37Ursprünglich, wo ich wohne. In der Schweiz. Genau. Darum ist das Identitätsthema mehr bei mir. Das war sicher lange bei mir. Oder das ich lösen durfte. Oder sich damit beschäftigen durfte. Aber auch sonst bin ich ein Mensch, der sehr offen ist. Sehr aufgeschlossen. Sehr gerne mit Menschen interagiert. Gern versucht, wie kann man da noch etwas machen. Oder wie kann man helfen, etwas aufbauen.
- 31:05etwas kreieren, mehr Wert schaffen für andere. Das bin ich sicher vom Tipp her. Und das ladet dich auch auf, weil man spürt es. Ja, sehr. Ich glaube, das grösste Geschenk ist, Menschen um sich herum zu haben, die auf einem ähnlichen Level sind. Frequenz oder Vibes. Ich glaube, dann...
- 31:26So schön. Und wie bist du dann umgegangen? Das fand ich krass, dass dich immer die Leute gefragt haben, woher du kommst. Woher kommst du? Woher kommst du? Vielleicht sind wir deswegen so tief gegangen, weil uns das im Unterbewusstsein immer gefragt wurde, woher kommst du? Woher kommst du? Und dann beginnst du dich mit dir zu befassen, wer bin ich eigentlich? Ja. Weisst du, was ich meine?
- 31:53Es sind ja Wörter, die die ganze Zeit auf dich abprallen. Dein Unterbewusstsein beginnt hier zu arbeiten.
- 32:02Wenn jemand fragt, von woher du kommst, dann antwortest du, ich bin Schweizer. Und jetzt mit dem Schweizer kommt ja gewisse Sachen dahin. Als Schweizer verhaltest du dich so. Als Schweizer sagst du Sachen so, du machst Sachen so. Du hast diese Einstellung und so weiter. Du musst dich einordnen. Das ist jetzt positiv, negativ, einfach unbewertet. Wenn du dann sagst, ich bin das, dann kommt ein Verhaltens...
- 32:30Verhaltensmuster mit dem. Oder ein Vorurteil. Genau, ein Rahmen, den es dann gibt. Ein Typ, ein Stereotyp. Die hatten sehr lange Mühe damit, mich einzuordnen. Ich muss jetzt der oder die sein.
- 32:47Ich rede so, aber ich sehe nicht so aus. Und wenn du von der Erziehung her nicht unbedingt Wurzeln hast, oder gut hast mit deinen Eltern, weil die Eltern vielleicht nicht die tiefen Gespräche führen können, oder Sachen dir erklären können, warum wir das nicht haben, oder warum diese Sachen passiert sind, dann hast du oft keinen Halt.
- 33:13Das führt zu Sachen, dass du dich immer gegen Aussen suchen, aber innerlich verloren wirst. Mhm. Ist das bei dir der Fall, Stevenson? Was hast du denn gegen Aussen gesucht? Aufmerksamkeit, jemanden zu wollen für die Gesellschaft, Status, das Klassische. Viel Geld, du bist die Frau der Seite, schönes Auto. Statussymbol. Statussymbol. Damit jemand bist.
- 33:43Und wann kamst du dann auf diese Umkehr? In dem Moment, in dem ich alles hatte, aber noch verloren war. Krass. Wann war das ungefähr, als du gesagt hast, dass du ankommen bist, äusserlich, aber innerlich gar nicht? 2015, 2016. Da habe ich sehr gutes Geld verdient. Ich hatte eine schöne Uhr, eine schöne Frau und ein schönes Auto. Ein bisschen Klischee.
- 34:10Du hast gemeint, das bist du. Das ist es, ja. Im Aussen. Genau, so der Klassik. Und nachher kam es zu zwei, drei Jahren, wo ich wirklich
- 34:24Übergewicht, sich loslassen, finanziell scheisse, persönlich usw. Und dann fängst du an Fragen zu stellen, mit deinen Eltern beschäftigen, die Sachen lösen, proaktiv auf die Sachen zugehen, statt zu warten und zu hoffen.
- 34:48Ist das so der Wanderpunkt, so 15, 16? Absolut, ja. Crazy. Wo du wirklich so ein bisschen im Inneren schaust und zuhörst, was eigentlich läuft. Ja, voll. 15, 16 war so der Höhepunkt. Ja, der Tiefpunkt nachher, der Höhepunkt. Achterbahn, here we go.
- 35:08Vom Typ her war ich immer so, offen usw. Aber ein anderes Motiv. Und jetzt ist dein Warum wirklich der Mehrwertschaffer? Absolut, ja. Mehrwertschaffer, sich erfahren, sich verwirklichen, mit anderen zusammen.
- 35:30Ich hatte das Geschenk, dass so viele Menschen in meinem Leben waren, die mir richtigen Tipps gaben, die vielleicht Sachen gesagt haben. Für sie war es vielleicht ein Nebensatz, aber für mich war es ein Satz in dem Moment. Das braucht es. Auch wenn ich an meine Kindergartenlehrerin denke, die für mich Sachen gemacht hat, die sie nie hätte müssen. Besonders zu dieser Zeit.
- 35:52Inwiefern? Weil sie mich gut behandelt hat. Weil sie verstanden hat, dass meine Eltern mir vielleicht gewisse Sachen nicht sagen konnten, die sie mir aber gesagt hat. Wenn ich an meine Lehrerinnennummer denke,
- 36:10Lehrmeisterin, die mir Arbeitsmoral beigebracht hat, die mir eine Chance gegeben hat, die mich gleich behandelt hat. Oder auch im Versicherungsvertrieb, wo ich einen guten Mentor hatte, der mich gefördert hat. Vielleicht eine andere Geschichte. Meine Eltern sind hierher gekommen, hatten keine Ahnung von allem.
- 36:29Mein Vater hat in einem Restaurant angefangen zu arbeiten. Der Chef von diesem Restaurant hat meinem Vater geholfen, dass meine Mutter auch nachkommen kann. So herzig. Er ging mit uns, mit allen drei Kindern, auf die Skipiste, ohne dass er das beibringt. Nein. Das kannst du dir vorstellen, mit einem kleinen Kind, das nichts kann. Hin und ab, fahr rauf, fahr rauf, fahr rauf. Er war ein herziger. Und ein fremder Kind, er hatte selbst auch Kinder.
- 36:52Für solche Menschen? Genau, so wie Engel, die einfach auf dem Weg da waren. Ich glaube, ich darf noch so viel lernen auf dem Weg, aber gleichzeitig, es gibt immer Leute, die es weniger haben als du, die es schlechter geht als du, oder die genau das, was du schon erlebt hast,
- 37:09weil du es erlebt und gemeistert hast, einen Satz von dir brauchen können, der in diesem Moment für dich ist. Absolut. Das Wechselspiel zwischen du entwickelst dich weiter gleichzeitig, gib weiter. Das ist so etwas, wo... Das ist ja der grösste Wert, den du geben kannst. Wenn du jemandem etwas gibst, ist es ein Gewinn für dich. Es ist so... Es ist eben ein Mehrwert für alle. Win-win. Aber so krass... Sorry, du bist gerade am erzählen. Nein, ich wollte etwas, was ich gestern gelesen habe.
- 37:39Ich habe gestern etwas gelesen. Es ist so herzig, weil es mir eingefahren ist. Es wird dir nie bewusst sein, dass in dieser Sekunde jemand an dich denkt und einen Smile hat. Und smile, weil er an dich denkt, weil du ihm etwas Gutes gemacht hast. Oder wie du von deiner Kindergarten lernst oder von deinem Vater. Für uns ist das gar nicht so. Niemand wird daran denken, dass jemand an dich denkt, weil du Impact hast.
- 38:07auf den Menschen gehst. Aber es ist real. Ich würde nie denken, dass wir über deine Kindergartenlehrerin reden. Das ist mega schön. Musst du mir den Podcast checken. Weisst du noch, wer sie ist? Oder glaubst du überhaupt noch? Ich weiss noch, wie sie heisst. Frau Kionia. Ist sie auch Ausländerin? Wobei Graubünden... Sie liegt in Bündnerland. Ist noch möglich.
- 38:32Spannend, was wolltest du früher? Ich fand es so speziell, dass man sich an solche Erinnerungen zurückerinnert, an solche Erlebnisse zurückerinnert, wie jetzt so ein Chef von deinem Vater, der mit euch auf die Skibiste gekommen ist, anstatt auf «Hey, ich habe hier ein Auto gefahren, ich bin dort durchgegangen, mit diesem Luxus gelebt.» Es sind nicht die Sachen, die Wert haben.
- 38:57Oder was er für ein Auto hatte, der Chef deines Vaters. Das hätte ich mir sicher nicht gedacht. Aber solche Sachen, die sie gemacht haben, die für euch waren, emotional, ohne... Von Herzen. Von Herzen einfach gemacht. So krass. Einfach geben. Gut, hätte er euch ein Auto geschenkt, hättest du dich wahrscheinlich auch mögen getroffen. Ja, aber... Maybe. Aber nein, stimmt. Herz und Sachen. Ich meine, es ist die highest frequency, logischerweise. Also, halt nur so etwas.
- 39:27Du hast mich jetzt einfach unter... Ich schwöre. Ich weiss nicht, wo du bist, Aming. Du bist so... Es ist ein mega schönes Gespräch. Ich schwöre, ich bin gerade am geniessen. Aber ja, mach nur. Vielleicht ist auch die Lampe hinter ihm, die mich am penetrieren ist. Seit wann haben wir so eine Lampe? Wir hatten sie immer dort, aber ich habe sie verschoben. Krass. Ich weiss nicht, ob es ein Engel oder Katja ist. Beides.
- 39:53Wenn du die Augen so machst und du denkst, wie sieht meine Zukunft aus, wo möchte ich hin, was sind meine Pläne, wo stehst du, wo bist du, was siehst du?
- 40:10Das ist eine gute Frage. Der erste Impuls war es, das, was ich heute mache, zu vergrössern und sich zu trauen, das auch zu vergrössern. Ich habe das, was ich jetzt mache, immer nebenbei gemacht. Ich war angestellt und habe selbstständig nebenbei aufgebaut, aber immer mit dieser Sicherheit. Heute ist meine Challenge oder etwas Neues, das ich erfahren habe, das jetzt auch wirklich selber.
- 40:35als selbstständige Person, um das aufzubauen. All in gehen. All in gehen, genau. Aber ich bin sehr überzeugt, dass das gut kommt. Aber es ist immer noch so ein bisschen... Ja, die Komfortzone weiter. Genau, absolut. Es ist wirklich ein neues Chapter für mich. Und ich sehe mich, dass ich das in dieser Form vergrössere, das Leben, in dem ich heute bin, noch stärker leben kann. Anderen Menschen noch mehr Wert bieten, gleichzeitig selber.
- 41:04herausfinden, was kann ich noch alles erfahren und erleben. Und ja, mega gespannt auf die Zukunft. Ich kann dir jetzt nicht sagen, so viele Mitarbeiter und so viel Umsatz. Nein, nein, nein. Es geht um null um das. Es geht um null um das.
- 41:22Ja. Ich finde, das sind sehr inspirierende Sachen, wenn man sagt, ich habe jetzt etwas gemacht, ich habe mir etwas aufgebaut, es kann ja gehen. Wir haben das gemacht, lange Nebenbrüche, weil wir die Sicherheit haben wollten. Und jetzt sagen, okay, ich gehe jetzt all in, ich mache jetzt das,
- 41:40Mit all den Challenges, die kommen, mit all den neuen Erfahrungen, die passieren werden. Aber ich mache es jetzt. Und ganz ehrlich, ich glaube, es wird richtig, richtig gut rauskommen, weil du das so mit Passion machst. Und wenn du davon redest, merkt man richtig, dass du richtig on fire bist.
- 42:00Das ist sehr schön. Ich glaube, Menschen merken das. Menschen merken Passion. Und sie folgen ja Leuten nicht, weil sie etwas gut machen, sondern sie folgen, weil du es machst. Es ist die Energie. Ich bin gestern auf deinem Instagram. Du hast ja nicht so viele Videos von Katja drin, aber ich hätte Stunden lang können, weil jedes Video ist so ein...
- 42:19«Wow, geil, ja voll!» Aber ohne Witz, es ist nicht einfach so, sondern weil es wirklich ernst ist, ist es so mega so. Jedes Video hat einen Mehrwert. Jedes Video gibt dir etwas Neues, es regt einen an, um nachzudenken und sich zu hinterfragen.
- 42:36Und ich finde auch voll, es ist erstens mega herzlich, was du machst, es ist vom Herzen aus intrinsisch und es ist die Zukunft, ganz ehrlich. Ich meine, mit den Möglichkeiten, die wir heutzutage haben, man bildet sich auf YouTube weiter, in welcher Form auch immer. Weisst du, ohne Diplom oder so spielt es ja keine Rolle, aber es geht darum. Ja, und vor allem eben das Thema Geld, wo wir eigentlich von einem Handy aus Geld machen können.
- 42:59Weisst du was ich meine? Es ist so krass. Ich bin auch letztens... Ich weiss nicht, ob ich das sagen darf, aber... Ich war einfach in einem Umfeld, wo ich gemerkt habe, was für Grenzen sie in Bezug auf Geld haben. Weil sie wirklich glauben, es gibt nur eine Möglichkeit,
- 43:17Geld bekommen oder Geld machen. Weisst du, auch schon nur das, dass man eben Pause aufsteht, Energie und Fokus draufsteckt, aber möglich ist eigentlich, verschiedene Einkommensquellen zu haben. Und das ist mein grösstes Ziel, by the way. Aber, ich meine, wer hat dir jemals gesagt, wo es immer gesagt wurde, mach eine Lehre, dann hast du einen Job. Das ist das Leben. Nein, wieso kannst du nicht einfach
- 43:43Ja, ich weiss auch nicht. Dort ein wenig Geld machen. Vor allem heute mit einem Handy. Es ist so einfach. Leute kaufen für 1000 Stutz ein Handy, wissen ja nicht, wie sie 1000 Stutz verdienen. Ja, absolut. Cool. Ich glaube, wir haben sehr viele Zuschauer und Zuhörer, die vielleicht kurz vor dem Moment sind, um sich selbstständig zu machen. Oder vielleicht eine Idee haben, aber vielleicht noch nicht die Umsetzung haben. Was würdest du ihnen mitgeben auf den Weg?
- 44:12Ich glaube, es ist wichtig, dass du weißt, warum du es machst. Es ist wichtig, dass... Klar, wir wollen alle Geld verdienen, wir wollen alle gut aussehen, wir wollen alle einen gewissen Status haben. Ich glaube, das gehört alles dazu. Aber ich glaube, warum machst du es und mit welcher Intention machst du es?
- 44:32Zurzeit weiss ich das sehr gut, die Wie-Frage habe ich noch nicht bei allen gelöst. Aber wenn du mit anderen Menschen redest, oder auch mit Selbstständigen wie dir, ist gar nicht entscheidend, sondern für was stehst du, warum machst du das, wo siehst du das Potenzial, dann geht es weg. Ich glaube, dann ergeben sich Sachen.
- 44:55Wie sich die Sachen... Das alles hat sich ergeben. Nebenbei habe ich das nie forciert. Bewusst. Ich habe nicht immer da geliebt und gestresst. Ich habe aber gewusst, ich mache das gerne. Das ist etwas, was Sinn hat, was wichtig ist. Wenn man diese Frage beantworten kann, ich weiss, warum ich es mache, was meine Intention ist, dann ergibt sich das wie auf dem Weg.
- 45:17Und das Zweite ist, mit wem machst du das? Mit welchen Menschen machst du das? Das Entscheidendste ist, dass du Leute um dich herum hast, die nicht gleich sind wie du, aber die gleiche Intention haben, auf eine andere Art und Weise, aber eine ähnliche Intention, die dir gleich richtig schauen, auf eine ähnliche Art und Weise, und die die Werte teilen, die du selber hast. Ich glaube, dort musst du wirklich protective sein.
- 45:45Ja, es ist ja wie wenn du Fussball spielen willst, dann hängst du es nicht mit Basketball oder gehst nicht aufs Basketballfeld. Blöd gesagt. Macht eigentlich Sinn, ist ja wirklich klar. Ja, genau das Umfeld ist alles. Ich habe letztens ein Video gesehen von einer Katze, die mit Pitbulls... Mit Kätzchen? Oder ist das ein Foto? Eine Katze mit Pitbulls und sie steht in der Haltung. Das ist der klassische Pitbull. Das war einfach ein Kätzchen. Und das zeigt, was das Umfeld ist.
- 46:10Das ist so krass, das ist so abfärbend. Aber mega spannend und vor allem was du noch gesagt hast, das Wie ergibt sich. Ich sage dir, love of attraction, Gesetz der Anziehung. Du musst nur wissen, was du willst, wieso. Das Wie und das Wenn ist nicht deine Aufgabe. Das ergibt sich dann irgendwann mal auf dem Weg.
- 46:32Je klarer du deine Vision und warum weisst, desto eher tauchen die Menschen, die Schlüsselpersonen, die Momente, der Raum. Das sind alles Kleinigkeiten, die sich ergänzen, die du dir gar nicht erklären kannst. Und das krasse ist, jeder Podcast-Gast sagt, die meisten Sachen sind zugekommen.
- 46:55Wie ihr vorhin gesagt habt, nicht forcieren. Ich wollte das nicht forcieren, sondern bis in diese Energie. Die Möglichkeiten kommen zu dir, weil die besten Sachen passieren unerwartet. Ergänzt sich einfach so out of nowhere. Klar, wo ist gerade die Intention zu setzen, aber auch, dass ich dich öffne, damit ich dich finden kann. Das ist schon mega spannend.
- 47:18Absolut. Ich wollte noch irgendwas fragen. Ja, sonst kannst du nachher schauen. Wir haben ein Konzept, ich weiss nicht, ob du es schon gehört hast. Aber jeder Gast darf am nächsten Gast eine Frage stellen.
- 47:34Du weisst natürlich nicht, wer der nächste Gast ist. Darum darfst du einfach dieser Person eine Frage stellen. Und du hast auch eine bekommen. Die stellen wir dir nachher, dann beeinflussen wir dich. Alles klar. Egal was. Du darfst fragen und diese Frage kommt nachher im nächsten Podcast.
- 47:53Was war dein finanziell grösster Fehler? Uuuuh! Sehr... Ja, macht mega Sinn diese Frage, die von dir gestellt wurde. Was war finanziell dein grösster Fehler? Gut, was war deiner? Äh, meiner war...
- 48:08ein Konto haben. Aspektiv zwei Konto haben. Also das... Das Lohn- und Sparkonto. Ja, Lohn- und Sparkonto. Das ist meine größte Fähre. Wieso? Das Problem ist, das Geld kommt irgendwo rein. Also übrigens habe ich das, weil meine Eltern das auch so haben. Das ist absolut nicht wertend. Aber das ist so. Ich habe das übernommen. So ist es dir beigebracht worden? Genau, so ist es mir beigebracht worden. Und so haben es auch alle in meinem Umfeld so gemacht. Also ich hatte nicht das Umfeld, wo ich darüber reden konnte, hey und wie machst du das? Ja, aber redest du schon gerne über Geld?
- 48:35Das Problem ist, jetzt kommt an einem Ort Geld rein und du tust es auf ein Sparkonto, noch idealerweise auf der gleichen Bank, wo du beides immer siehst, dann täuscht du dich. Du hast immer das Gefühl, du hast Geld und du sparst es nicht.
- 48:50Der Punkt ist, in Zukunft kommen Rechnungen. Wir wissen, dass die Steuerrechnung kommt, wir wissen, dass wir alle in die Ferien gehen wollen, wir wissen, dass Rechnungen kommen. Und wenn ich für die auf die Seite tue, auf mein Sparkonto, dann habe ich nicht gespart, sondern ich habe nur die Rechnung vorfinanziert. Aber wir verarschen uns, indem wir sagen, ich habe ja Geld auf der Seite. Nein, nein, nein, das Geld ist schon weg, faktisch. Und wenn du mit mehreren Kunden arbeitest, dann machst du das Geld auch weg.
- 49:19Also jeden Monat habe ich auf meinem Konto, den ich ausgebe, nicht mehr als 1000 Franken. Ich rechne meine Arme. Weil ich würde es gar nicht sehen, weil wenn ich es 10 Tage hintereinander sehe, macht mein Unterbewusstsein «Ai!» Kann. Oder? Das heisst, der beste Tipp, den ich je bekommen habe, ist «rechne deine Arme». Das heisst, du musst das Geld, das eh nicht dein ist, schon einmal wegnehmen. Weil hör auf dich zu verarschen.
- 49:43Das ist nicht dein Lohn. Das ist gar nicht dein Sparkonto. Das ist nicht dein Sparkonto. Wir sparen aus Gewissen, weil wir es ja sparen sollten. Und dann ist es nicht mal sparen. Weil es ist eigentlich nur die Rechnung, die in den 6 Monaten kommt, die ich jetzt beziehe. Voll. Und ja, das ist so... Mich würde es wahrscheinlich richtig wundern, wie viele Leute...
- 50:05Ihr Sparkonto plündert regelmässig wieder. Ja. Um sich etwas zu leisten. Für Rechnungen. Für Rechnungen oder für... Ah ja, ich habe ja jetzt etwas gespart. Jetzt kann ich mir diese Schuhe kaufen. Jetzt kann ich mir... Für das hast du ja gespart. Aber eben jetzt können wir... Für das ist ja okay. Genau. Du hast nicht für dich gespart.
- 50:27Aber jetzt ein anderer Punkt. Dann sparst du das Geld jeden Monat, 500 Stutz, auf das Sparkonto, das wirklich ein Sparkonto ist,
- 50:37Aber was machst du mit diesem Geld? Es schafft ja nicht. Es ist einfach dort. Es wird sogar weniger. Es ist eigentlich voll die Verarschung. Du musst dein Konto mal rausziehen, weil das macht so viel Sinn. Also ich glaube, das mit Schuhkauf und so, ich sage ja nicht mach es nicht, mach es aber bewusst. Das heisst, du kannst dir ein Konto errichten, das genau für das ist. Ein Spasskonto, das sage ich oft. Du hast x, y Prozent von deinen Einnahmen.
- 51:01Auf ein Spasskonto, das du bewusst für Spass ausgibst. Warum? Was machen wir heute? Wir geben zu und am nächsten Tag scheisst es uns an. Oder wir gehen mit den Kollegen essen und dann vielleicht noch in den Ausgang. Und am nächsten Tag will ich nicht mehr aufs App schauen, weil ich sehe, wie viel weg ist. Also ich habe nicht einmal genossen, wie meine Kollegen draußen waren. Ja voll. Und was ist das? Du gehst arbeiten, scheisst es an und dann gibst du das Geld aus, scheisst es an. Alles scheisst an, meine Schüren.
- 51:22Das heisst, mach es bewusst. Aber das für dich, für deine Zukunft, das Geld, das für dich da ist und für dich arbeiten soll, welches ist das Geld?
- 51:36Das ist nicht das Geld, das du für die Steuer auf die Ferien oder für die Schmutzige hast. Das muss ja nochmal etwas ganz anderes sein. Und logischerweise sollte das arbeiten, da sehe ich das absolut gleich. Aber ich glaube, das ist der größte Fehler. Die Leute zahlen alle anderen zuerst und schlossen sich selbst das Lohn. Das heisst, der Lohn kommt und schon ist AHV, PK usw. haben schon ihren Anteil genommen. Dann zahlst du den Vermieter, die Kasse, du zahlst alle Essen und Trinken, du zahlst den Ausgang, die Kleider usw. Du machst dir nie Gedanken über dich selbst.
- 52:07Bevor wir jetzt so vertieft reingehen, also ich glaube, lange nicht mehr zum Vertieft reingehen, weil sonst müsste es noch mal 45 Minuten gehen, aber sind die fünf Konten, oder? Zum Starten. Kannst du sie ganz kurz sagen und dann jeder und jede, die das gerne genauer hören möchte, meldet euch direkt bei ihm. Okay, gut, also fünf Kontenmodelle.
- 52:31zum Beispiel, du hast die Einnahme, du hast die Ausgabe und jetzt hast du das, was du für dich auf die Seite tun willst. Und dann nimmst du das Geld und teilst es in fünf Konten auf. Das erste Konto ist zum Beispiel das Spasskonto. Spasskonto, wo du Geld auf die Seite tust, wo du niemanden rechtfertigen musst. Das ist ganz, ganz wichtig. Du kannst mit dem auch den ganzen Kiosk holen. Oh mein Gott. Scheissegal. Du musst es ausgeben,
- 52:56Und es muss null Sinn machen, nicht einmal vor dir selbst musst du es rechtfertigen. Aber es ist auch wieder das Gefühl und die Emotion. Jetzt muss es besser werden. Genau. Das heisst, und du musst es aber auch mindestens alle drei Minuten lernen. Also du musst es auch lernen. Oh geil. Ja, ja, du musst es ausgeben. Egal wie sinnlos, sinnvoll, egal. Es ist für dich, für dein inneres Kind. Einfach raus. Geil. Das zweite Konto ist das Bildungskonto. Und das Wichtige ist einfach prozentual. Du hast ein Bildungskonto, das du für Weiterbildung, für Coaching, für einfach...
- 53:26Dort, wo du merkst, in dieser Situation brauche ich eine Fachliche Ausbildung oder ein Coaching bei dir. Einfach wo du dich weiterbildest. Das nächste Konto ist dein Investmentkonto. Das ist für dein zukünftiges Ich.
- 53:39Das ist das Geld, das du nicht anlässt? Also das richtige Sparkonto? Nein, das ist das Investitionskonto, das Goldene Gans-Prinzip. Das ist das Gans, das irgendwann goldige Eier leidet. Das heißt, das soll dir den Lebensstil finanzieren. Mit was, das kann auf deine Situation draufhängen. Aber du schlachtest nie deine Goldene Gans, weil die leiden dann keine Eier mehr.
- 54:03Also das Investmentkonto. Und dann hast du das Generational-Konto oder Geldmagnetkonto. Das ist Geld, das du auf die Seite tust, das du nie im Leben anlässt. Auch wenn es nur 50 Franken sind, du darfst nie das Gefühl haben, dass du kein Geld hast. Du hast immer Geld. Und die Leute fragen oft, vielleicht kommt jetzt der Gedanke, ich habe ja kein Geld, um mit dem zu starten. Auch wenn auf jedes Konto 10 Franken ist. Genau.
- 54:28Es kommt nicht darauf an, aber du hast immer Geld. Das größte Problem ist, wenn du denkst, ich habe kein Geld. Dann kannst du auch was tun. Und du gehst auch in dem Gedanken, dass du das Geld nie anlässt und es deiner nächsten Generation übergibst. In Amerika sagt man nicht, wie viel Geld du hast, sondern how much is on your name. Wie viel ist auf deiner Generation. Krass. Und die Einstellung ist, ich stelle das Geld auf die Seite, das schafft es für mich.
- 54:52was du auch immer bitte machst. Aber du langst es nie an und du kannst nie in einer Situation kein Geld zahlen. Warum? Wenn du Geld hast, kannst du auch Geld anziehen. In dem Moment, wo du kein Geld hast, kannst du... Gott, nein. Und das letzte Konto ist das Spenderkonto.
- 55:04Geld ist Energie, hast du gesagt? Emotionen? Alles ist Energie. Geld kommt zu dir und wenn du den Fluss stoppst, dann kann nicht mehr kommen. Du gibst weiter an Menschen, die weniger haben als du. Und desto mehr du verdienst, desto mehr gibst du weiter. 10% zeigen wir ja von Gewinn. Gib es weiter, damit der Fluss, also die Energie soll fliessen, das heisst, dass das immer im Kreislauf bleibt. Und das Spannende daran ist,
- 55:34Egal wie es dir geht, du stehst morgens auf und investierst Zeit zum Arbeiten. Und gleichzeitig, während du arbeitest, profitieren andere weniger als du. Es gibt auch eine andere Bedeutung des Arbeiten. Genau, das sind so die fünf Punkte. Aber mit welchem Konto zahlst du jetzt deine Rechnungen? Die werden jetzt ab diesen fünf Konten.
- 55:54Werden die Lebensmittel gekostet? Was obendrauf? Zuerst werden die Sachen ja bezahlt und dann teilst du sie auf. Ah ok, alles klar. Das ist jetzt ein Modell, das ich für meine Kunden mache. Du findest in allen Büchern verschiedenste Möglichkeiten. Es gibt auch 7 Kunden, es gibt auch 10, es gibt auch 4. Das spielt keine Rolle. Aber fang an. Fange an, organisier es. Schau nicht weg.
- 56:21Ja, das ist logisch geworden. Eine Sache, die mir am meisten geblieben ist, ist, am Anfang hast du gesagt, okay, auf diesem Sparkonto gibst du dir einen Schuh aus und an diesem Tag findest du es geil, dass du diesen Schuh kaufen konntest, also hast du eine gute Energie, am nächsten Tag findest du es scheisse, hast du eine schlechte Energie. Wenn man sagt, Geld ist Energie, alles ist Energie, jetzt hast du eine schlechte Energie über einen neuen Schuh, den du gekauft hast.
- 56:45Aber mit dem Spasskonto sagst du «Wei!» «Uuuh, Las Vegas!» «Super! Und ist es null?» «Top! Ich kann Sachen ausgeben. Das fühlt sich gut an.» «Macht mega viel Sinn. Finde ich richtig, richtig geil.» «Ein spannender Nachsatz.» «Die Momente hast du immer, wo so ein Teil in dir, der einfach ein bisschen will, also innerer Kind oder wie auch immer du es nennen willst. Du willst nur nicht, dass es dir dann im Weg steht, wenn du jetzt gerade etwas am machen bist. Und wenn dir dann bewusst erzeugt ist,
- 57:11oder bewusst Energie gibst, dann steht es nicht im Weg. Mega. Das ist spannend, weil wir haben auch sehr oft... Ich frage mich wirklich, ob jemals jemand in der Situation war, kein Geld zu haben. Oder ist es meistens so, wenn wir an die Zukunft denken, am 5. Monat, fuck, wie zahle ich Ende Monat meine Rechnung? Aber im Hier und Jetzt,
- 57:36Es würde mich wirklich wundern, ob jemand jemals im Hier und Jetzt kein Geld gehabt hat, für das, was er gerade wirklich gebraucht hat. Ich rede jetzt nicht von einem neuen Schuh, sondern im Hier und Jetzt. Ich glaube, unsere Paranoia kommt, weil wir immer in der Zukunft sind. Zukunftsgedanken, Ende Monat. Absolut. Ja, weiss nicht.
- 58:02Aber das ist schon meine Erfahrung. Ich hatte schon solche Momente, wo ein Kollege mir sagte, Bro, ich habe kein Geld.
- 58:12Ich brauche jetzt 50 Franken. Ich muss etwas, ich kann nichts. Scheissexy, ich kann etwas ausgeben, nicht zählen, fuck. Gibt es Lebenssituationen? Nicht zu verurteilen, weil es passieren kann. Die Frage ist, was machst du daraus? Aber Katrin, vielen Dank für das. Mega spannend war es, dieses Modell nochmals zu hören.
- 58:38Das mit dem Magnetkonto habe ich auch übernommen wegen Love of Attraction oder sonstige Sachen. Ich habe es immer noch nicht gemacht. Ich frage mich, muss ich bei meiner Bank anrufen oder kann ich selbst in das Konto gehen, damit ich das neuste Konto führe? Es gibt ja Revolut, es gibt You, dann hast du das Privat und bei Revolut machst du 2-3 Kontos und dann hast du es.
- 59:04Es heißt «Keep it simple and stupid». Ich persönlich habe Spar-Abeuter. Und so wie dieser Abüter steht für das, der für das. Weil wenn ich alles auf einem sehe, ist es nicht gut. Ich habe auch Spar-Abeuter. Gestern war ich auf PayPal. Ich habe über 200 Schuss. Die habe ich ganz vergessen. Aber jetzt müssen sie einteilen. Anyway.
- 59:24Seine Frage. Ah ja, deine Frage? Das ist auch eine Frage vom letzten Gast. Was ist dein finanzielles Gnäschfass? Was bringt dich dazu, dass du deine Entscheidungen triffst? Was bringt mich dazu, dass ich meine Entscheidungen treffe? Das ist eine gute Frage. Ich habe zwei Antworten.
- 59:50Früher habe ich oft Entscheidungen getroffen, weil... ...weil sich irgendwas im Leben zeigt, das nicht gut ist. Oder um von etwas wegzugehen. Genau, also irgendwie eine Drucksituation oder eine Situation, die nicht gut ist, die ich weggehen wollte. Aus einem Mangel raus. Aus einem Mangel raus, absolut. Und glaube auch, oft basierend auf der Vergangenheit oder Erfahrungen, die ich gemacht habe. Da habe ich dann die Entscheidung so getroffen,
- 1:00:21aufgrund von dem, was ich bis jetzt weiss, kenne und erfahren habe. Heute versuche ich mehr aus der... Wie Kinder, wenn du dir Kinder anschaust, die haben ja keine Erfahrungen. Die treffen alle Entscheidungen aus der Vorstellung, aus der Imagination. Die stellen sich immer Sachen vor oder sind Superhelden oder was auch immer und treffen Entscheidungen. Und ich glaube, das sollten wir auch viel mehr machen.
- 1:00:42Aber desto älter wir werden, desto mehr Narben und Schrammen haben wir. Und ich versuche heute Entscheidungen aus dem zu treffen. Wer will ich sein? Und wo will ich hin? Krass. Krass, also nicht aus der Vergangenheit, was ist mir passiert aufgrund von dem, sondern wenn ich jetzt wieder Fussballer werden möchte, wie würde sich ein Fussballer dafür entscheiden? Ich glaube, in der ganzen Situation, in der ich bin, spüre ich oft,
- 1:01:10wie alte Situationen, ich hatte auch oft Situationen, in denen ich kein Geld hatte, und diese Situationen prägen und in Gedanken kommen, die dann zu einer anderen Entscheidung führen würden. Obwohl ich heute ein neuer Mensch bin. Ich bin ein neuer Mensch, habe ein neues Umfeld, neues Wissen. Aber die Verkörperung ist noch nicht... Neue finanzielle Situation. Und ich glaube, das ist auch das Schwierige. Du willst ja so hin, aber oft im Körper bist du noch den alten Sachen... Das System ist völlig noch dort. Genau. Und darum würde ich jetzt sagen,
- 1:01:42Entweder du willst aus Angst weg oder flüchten oder du willst so hin. Und ich versuche bewusst Entscheidungen auszunehmen, damit ich die Direktion treffe, dort hin. Aber in diesem Fall eher vom Gefühl her und nicht aus dem Kopf heraus? Ja, ja. Eher sehr Bauchgefühl. Das hast du jetzt schon ein paar Mal gesagt, impulsiv, Impuls. Ich spüre schon, du bist eher ein... Ja, sehr, ja. Hast du vieles gesagt?
- 1:02:10Gelb. Ja, ja. Gelb, grün, rot. Das ist das Sternzeichen der Männer-Business-Leute. Was hast du für ein... Das ist bei dir Human Design. Bei mir Human Design, Numerologie... Ich bin Generator. Du bist Generator? Ja, darum wurde ich hierher gekommen. Ah, krass. Ok, Numerologie, Human Design, dann kommt natürlich Astrologie. Der Mond, wie fühlst du dich? Wie ist deine Gefühlslage?
- 1:02:39Das kann dich sehr beeinflussen, das ist nicht der Tageshoroskop, aber es sind gewisse Eigenschaften, die du auch nutzen kannst, um dich besser kennen zu lernen, um zu checken, wegen dem bin ich halt sensibler in diesen Themen und in diesen Themen bin ich ein Bauernbauer. Also weisst du, ja spannend. Aber was hast du jetzt gesagt, was hast du gefragt? Was bist du für ein... Für ein Insider. Insider, einfach Insider.
- 1:03:03Farbe lehren. Aber ich bin sehr extrovertiert und menschenorientiert. Bei den Ausbildungen bin ich Geschäftspartner. Er ist das komplette Gegenteil von mir. In der Farbe. Er ist blau-rot. Wie du wahrscheinlich. Ja, du bist rot. Ich bin rot. Ich bin sehr stolz darauf. Mach dir das. Was bin ich? Das reden wir anders.
- 1:03:26Ein Regenbogen. Er ist aber sehr strukturiert. Ich habe das Gefühl, er hat eine Excel-Tabelle im Kopf. Aber er ist eine gute Kombi. Er ist ganz durchschnittlich super. Absolut. Ich verliere Energie bei solchen Sachen. Ich drehe durch. Das ist schon wichtig zu wissen. Das ist sehr wichtig zu wissen. Kennst du dein Human Design?
- 1:03:47Ja, also Oberfass. Ah ja, mal Generator hast du gesagt. Ich weiss auch Generator, Sextrail-Linie, aber mehr weiss ich nicht. Spannend, spannend, spannend. Crazy. Ja gut. Hey, Katja, danke viel, vielmals, bist du da gewesen. Danke, dass du dir Zeit genommen hast, um bei diesem Podcast dabei zu sein. Ich glaube, es ist ein riesen Mehrwert.
- 1:04:05Für mich persönlich ist es ein riesen Mehrwert, dich hier zu haben. Aber ich glaube, es ist auch für die Community ein riesen Mehrwert, für alle, die du entscheidest, anzuschauen, zu hören und zu sehen. Von daher wirklich von Herzen Dank, dass du da warst.
- 1:04:20Danke für deine Zeit, du bist ein Teil davon. Wir feiern bald unser einjähriges Mal. Das ist krass. Krass. Jetzt sind wir drin. Ich finde, wenn man hier sitzt, ergänzt es sich super. Da bin ich kein Roter. Coole Art und Weise, coole Atmosphäre. Man fühlt sich sehr wohl. Danke.
- 1:04:43Mega cool, wie ihr das macht. Gleiches und gleiches Zeit sich an. Wir werden sicher alles verlinken in den Notes. Heisst, wo man dich finden kann, wo dein Geschäft ist, wie man dich auf Social Media finden kann. Folgen wir auf Social Media, das ist so spannend. Wirklich so Karriere, Business, über das können wir gerade noch reden. Das würde mich wundern.
- 1:05:06Ja, und darum danke vielmals, dass auch ihr zugelassen habt bei dieser Folge, wo du entscheidest mit dem Katir, deinem Podcast für Business Erfolg und persönliche Weiterentwicklung. Bis zum nächsten Mal. Folgt, liked, supportet, weiterleitet. Ja, ihr wisst Bescheid. Danke vielmals. Kommentiert. Wie viel Geld hast du auf dem Konto? Mach mal eine Sprache und dann frage ich.
- 1:05:29Also, ciao zusammen. Tschüss, ciao. Hey, schön. Richtig, richtig nice. Mega, mega, mega.