Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Filmreifes Bieter-Duell - Baugrundstück zwangsversteigert
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- Music. Jeder und jede in dieser Stadt hat ein Stammwütchen oder ein Stammkiosk oder eine Stammtrinkhalle oder wie auch immer man das nennt. Da gehen die Meinungen ja ein wenig auseinander. Und ich meine das tatsächlich ganz ernst, wenn ich sage, dass Wütchen, so nenne ich es, ein sehr wichtiger Ort sind. Und in unterschiedlichsten Belangen, also die Menschen in meinem Stammwütchen zumindest, wissen so viel über mich und meinen Tagesablauf und meine Gewohnheiten wie sonst nicht sehr viele andere. Man weiß, was man bekommt, man weiß, wann man es bekommt, man weiß, wie man es bekommt und das ist ja eine zuverlässige Konstante für viele von uns. Und darum finde ich es fast selbstverständlich, dass dieser Institution im Stadtleben ein ganzer Tag gewidmet wird und zwar der Bütchentag. Der ist ja schon eine eigentlich feste Größe im hiesigen Adventkalender seit ein paar Jahren. Es gibt ja sogar Merch. Über die gesamte Stadt verteilt nehmen so rund 40 Büdchen teil. In diesem Jahr ist es am Samstag, dem 24. August, soweit. Also von heute, von jetzt angesehen, der kommende Samstag. Von 14 bis 22 Uhr rappelt es dann ordentlich im Karton. Und ja, es gibt gemischte Tüten, kalte Getränke und gute Ratschläge, aber sicher, sicher, sicher auch viel, viel mehr. In diesem Jahr wird der Fürstenplatz zum ersten Mal quasi zum XXL Open Air Bütchen. Da gibt es Livemusik und Kinderprogramm. Das gleiche auch am Hermannplatz in Flingern. Da ist Zaubertheater angesagt und ein Handwerkermarkt. Das klingt irgendwie wirklich spannend. In Bilk am Friedensplatz gibt es auch so eine Art Nachbarschaftsfest. Also die Bütchen sind quasi in die Stadt hineingetragen. Aber auch die Classic-Bütchen-Trinkhallen-Situation gibt es. Am Fortuna-Bütchen am Rhein, ist ja sowieso ein sehr, sehr, sehr beliebter Treffpunkt. Ballertekno aus den Boxen mit Rheinblick im Pausenbrot auf der Färberstraße haben die Düsseldorfer Labels Candomblé und Themes for Great Cities ihre Bühnen aufgebaut und bespielen da die Crowd. Mein ganz persönlicher Favorit ist natürlich das Hip-Hop-Bütchen in Bilk. Also see you there am Samstag. Ein Bütchen wird Wird wahrscheinlich eher nicht gebaut auf dem Grundstück am Mörsenbräucherei, das Anfang der Woche zwangsversteigert wurde. Ursprünglich sollte dort ja der Ando Tower entstehen. Das war ein großes Bauprojekt, das geplant war. Dann ging irgendwie alles schief, beziehungsweise lief nicht ganz so rund. Und jetzt kam die knapp 7000 Quadratmeter Baufläche unter den Hammer. Mein lieber Kollege Maximilian Nowroth war bei der fast filmreifen Versteigerung dabei. Hütchen sind ja auch sehr oft in der Nähe von Bahnhaltestellen. Vielleicht damit man sich direkt ein Eis, ein Getränk oder vielleicht sogar Zigaretten kaufen kann, wenn die Fahrt mal wieder ein bisschen anders war als geplant. Und das passiert ja, naja, regelmäßig Verspätungen, Ausfälle. Alexander Esch erzählt, warum 2023 für die Rheinbahn so gar kein gutes Jahr war. Und naja, zahlen muss man beim Bütchen meistens, wenn man sich was kauft, auch in überschaubarer Menge. Aber trotzdem, kostenlos sind dafür einige Freizeitangebote, eigentlich viele Freizeitangebote in der Stadt. Sport, Kultur, Musik und Kino. Verena Kehnsbock kennt das ganze Programm. Und damit herzlich willkommen beim Rheinpegel. Ihr hört Folge 329 und der Rheinsteig. Music. Herzlichst willkommen beim Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede, aber auch wirklich jede Woche darüber sprechen, was die Stadt bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was Menschen, die zu Besuch sind, hier erleben können und was es Neues gibt, was geht. Geht. Mein Name ist Tosja Quamann und you all know it, für eine kleine, wunderbare Weile darf ich diese wirklich sehr schöne Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr erzählen wollt, was euer Stammbütchen ist, was es da so gibt, wann ihr das letzte Mal in einer Bahn fest saßt oder wann ihr das letzte Mal ein Grundstück zwangsersteigert habt. Wenn es Orte gibt, die wir uns anschauen sollen, Themen, über die wir sprechen können, dann könnt ihr uns sehr, sehr, sehr gerne kontaktieren und es uns wissen lassen. 016 080 80 844 ist die Handynummer und reinpegel at rheinische-post.de die E-Mail-Adresse. Unter der ihr uns erreicht. 7.000 Quadratmeter Baugrundstück am Mörsenbräucherei wurden diese Woche zwangsversteigert. Soweit so ungewöhnlich, dass es Objekte in dieser Größenordnung gibt, kommt tatsächlich nicht so oft vor. Und auch der gefragte Preis war, naja, aufsehenerregend. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass zu diesem Termin am Amtsgericht in Düsseldorf nun tatsächlich sehr viel Publikumsverkehr auflief. Maximilian Norroth war auch vor Ort, Und er erzählt, wer letztendlich den Zuschlag bekommen hat, wie viel Geld geflossen ist und warum es teilweise sogar fast lustig zuging. Lieber Max, wann hast du das letzte Mal vor 10 Uhr morgens 16 Millionen Euro ausgegeben? Im Traum vielleicht mal, um mir eine Insel zu kaufen, aber sonst eher selten. Also wir sprechen heute mal wieder über relatable Sachen, die in dieser Stadt passieren. Dinge aus dem Alltag. Genau, Dinge aus unserem Alltag. Guten Tag. Vor ein paar Wochen saßen wir schon hier. Nicht so hoch, wie das Objekt ist, was entstehen sollte auf dem Grundstück, was zwangsversteigert wurde. Das ist wieder ein Satz für die Annalen. Es geht um die Zwangsversteigerung des Baugrundstücks, auf dem der Ando Tower geplant war. Wir sitzen hier im dritten Stock, darauf wollte ich hinaus. Also wäre der Ando Tower gekommen, da sind wir jetzt im 22. Stock. Der sollte 105 Meter hoch werden, genau. Immerhin. Dass diese Zwangsversteigerung irgendwie für Aufsehen gesorgt hat im Vorfeld, haben wir ja schon etabliert. Erstens, wenn ich mich recht entsinne, weil es eine Besonderheit ist, dass überhaupt sowas versteigert wird, zwangsversteigert wird. Und dann auch noch der gefragte Preis, der angesetzt war oder der geschätzte Wert. Genau. Ja, der Kontext war ja, dass es 7000 Quadratmeter Bauland sind an der Mercedesstraße, also, wenn man sich in Düsseldorf auskennt, zwischen Arak-Turm und McDonalds, das ist so ein, im Moment noch Parkplatz, braches Land im Prinzip, wo eben längst dieser besagte Turm entstehen sollte nach Entwurf eines Star-Architekten, dazu kam es nicht, weil der Projektentwickler sich irgendwann die Bankschulden nicht mehr leisten konnte und die Bank gesagt hat …, Wir warten nicht länger, sondern machen eine Zwangsversteigerung, um zumindest einen Teil des Geldes zu retten. Und der geschätzte Wert für dieses Grundstück lag bei 13 Millionen Euro. Das hat ein Gutachter im Auftrag des Gerichts ermittelt. Und jetzt stand also der Tag, wie nennt man das bei so Versteigerungen? Ist das der Tag X? Ist das Doom Day? Ja, der Tag der Entscheidung. Also das ist dann, muss ich dir so vorstellen, 9.30 Uhr beginnt der Termin in einem Saal am Amtsgericht, also in Oberbilk, in diesem recht neuen, schönen Gebäude. Und ich sage mal, zu den meisten Zwangsversteigerungen kommen vielleicht sieben bis zehn Leute, die sich auch wirklich da meistens privat für zum Beispiel eine Wohnung oder ein Haus interessieren. Da kamen mehrere Dutzend Leute und fast alles sehr schick gekleidete Männer, die bekannt sind in Düsseldorf, die aus der Düsseldorfer Immobilienszene stammen, zum Beispiel Maklergeschäftsführer Marcel Abel von JLL oder Marc Angefeld von den Angefeld-Maklern, Entwickler Stefan Mühling, zwei Leute aus dem Rat, also Andreas Hartning und Harald Schwenk. Und man hat gemerkt, irgendwie ist hier mehr los als sonst und die Leute kommen auch nicht aus privatem Interesse natürlich, um sich diese 7000 Quadratmeter zu kaufen, sondern um zu schauen, wer hat denn bitte genug Geld, um dieses Bauland zu kaufen, um da halt wirklich was mitzumachen. Ja, das hast du in dem Stück dazu sehr schön und anschaulich beschrieben. Also wir haben es jetzt schon, wir haben schon die Katze aus dem Sack gelassen. Du warst natürlich vor Ort und hast irgendwie... Naja, weiß ich, das musst du jetzt hier natürlich nicht kundtun, vielleicht hättest du ja auch heimlich vor, das zu erwerben und da dein eigenes No-Rot-Tower hinzubauen. Nee, ich glaube, die kennen mich da schon. Ich bin immer der Typ, der dann so am Rand sitzt und auf seinem Laptop mittippt wie so ein Irrer und die denken wahrscheinlich, entweder bin ich Spion oder eben Journalist oder jemand, der hier, warum auch immer, diese Infos absaugen will. Weil man sich einfach sehr doll für Immobilien und Baugrundstücke interessiert. Genau. Und wie ich gerade schon gesagt habe, also ich fand ja schon das, how you set the scene sozusagen, also ich konnte mir richtig vorstellen, genau, da sind dann diese ganzen meist Männer, also das muss man ja auch einfach mal sagen, da sind wahrscheinlich, ist es jetzt nicht sehr paritätisch aufgestellt. Ich habe gezählt, es waren zwei Frauen da und 30 Männer. Das ist ja weniger als eine Hand abzählt. Genau, und da sind dann vielleicht von diesen anwesenden Männern 70 oder 80 Prozent auch nur zum, ist ja fast wie so ein, naja, Branchentreff ist jetzt zu viel gesagt, aber schon so ein bisschen, da geht man dann halt mal so hin. Doch, Branchentreff wird wirklich gut. An einem Montagmorgen oder so, oder? Ja, ich meine, der Vorbericht bei uns hat natürlich dann schon auch viele Leute auf den Plan gerufen, da hinzugehen, das haben ja so zwei, drei Leute vor Ort gesagt. Und dann spricht sich das rum, bist du auch da? Ja, du auch? Ja, klar. Und wie gesagt, man wollte eben auch wissen, wer kauft es am Ende, denn das Besondere ist, normalerweise dauert ja ein Verfahren für ein Bauland dieser Liga so ein Jahr. Da wird dann im Hinterzimmer verhandelt, dann gibt mal einer das Gebot ab, dann noch wer und noch wer. Und dass es sich da jetzt innerhalb von 30 Minuten entscheidet unter den Augen der Öffentlichkeit, ist halt was ganz Besonderes. Und zumal wir in der Immobilienkrise haben, wo eigentlich fast gar nichts mehr verkauft oder gekauft wird und eher was pleite geht oder mal am Bau gestoppt wird, war eben spannend zu sehen, wer sind denn am Ende diejenigen, die da wirklich zuschlagen. Und das wirst du uns jetzt ganz sicher verraten, weil darum soll es ja gehen. Genau, also nur um das nochmal festzuhalten, das ist ja fast, ja ich komme mir ja manchmal vor, wenn wir über solche Dinge reden, wie in so einer Sit, nicht Sitcom, wie in einer Soap. Also Sitcom ist es bestimmt an manchen Stellen auch, aber es ist so hier die Düsseldorf Soap. Was ist die nächste Folge? Es geht ja auch in andere Themenbereiche rein. Wir haben jetzt halt hier im Moment das Baugrundstück Immobilien, die Immobilienfolge. Wer hat es gekauft? Wer war da? Was wurde getragen? Was wurde, wurden Snacks gereicht? Wie ist so eine Versteigerung? Also du musst dir das so vorstellen, ich weiß nicht, ob du jemals in einem Gerichtssaal warst. Ich hoffe nicht. Naja doch, aber das erzähle ich irgendwann. Okay, so dann sitzt halt vorne in dem Fall nicht die Richterin, sondern die Rechtspflegerin, also die vom Amtsgericht beauftragt ist, diese Auktion zu leiten. Neben ihr sitzen noch zwei, drei andere, die da irgendwie Protokoll führen. Dann vor ihr sind ja so zwei Blöcke, wo normalerweise sich die Parteien gegenüber sitzen. Die quasi Verkäuferpartei gab es nicht, sondern stattdessen nur die Partei der Bank. Das ist spannend. Es war quasi, also die Leute, die oder ja die Partei, die da grundsätzlich für verantwortlich war, die sind ganz raus. Also die Bank hat übernommen. Die Bank hat übernommen, weil die die Zwangsversteigerung veranlasst hat und am Ende ja auch hoch daran interessiert ist, möglichst viel Geld rauszuholen. Kurioserweise war der Mann da, ich nenne jetzt nicht seinen Namen, der verantwortlicher Entwickler war für diesen Ando-Tower und hat sich da auch ziemlich auffällig geriert, also hat da mit Leuten geschäkert und mal einen Joke gerissen und sogar seine Unterlagen abgegeben nach dem Motto, ich biete jetzt hier auch mal mit. Und dann hat halt die Rechtspflegerin ihn sogar gefragt, und das kriegen dann ja auch alle mit in diesem kleinen Saal, ja, wollen Sie auch bieten? Und er meinte so, ja, vielleicht später, ich schaue mal, wie es sich so entwickelt. Also er hat da echt einen schrägen Auftritt hinterlassen, aber so viel kann ich schon mal vorweg sagen, er hat kein einziges Gebot abgegeben. Es waren nur zwei Leute, die sich wirklich innerhalb dieser, am Ende waren es 45 Minuten, regelrechtes Bieter-Duell geliefert haben. Spannend. So, und dann trägt halt die Rechtspflegerin, um 39 geht's los, so ein bisschen die Spielregeln vor, ne, was ist der Verkehrswert, also diese 13 Millionen Euro, ab wie viel darf man überhaupt den Zuschlag erhalten, das wäre in dem Fall die Hälfte gewesen, also ein bisschen mehr als 6 Millionen Euro. Du hast das so schön beschrieben mit, dass man das vor Verschleuderung schützt. Also das ist dann nicht am Ende irgendwie, dass jemand sagt zwei Millionen und dann hört man so die Grillen zirpen und dann kommt so dieser, okay, verkauft und alle sind so, sondern es gibt ein Mindestgebot. Genau, aber sonst kannst du es dir wirklich wie im Film vorstellen, außer dass die Frau, die hat keinen Hammer dabei, aber sie sagt halt schon zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten, bietet jemand mehr, fragt sie dann immer auch, guckt in den Saal, wartet. Und die reguläre Beat-Zeit beträgt eine halbe Stunde, aber das ist dann so ihr Standardspruch, es endet nicht nach 30 Minuten, sondern wenn man merkt, hier entwickelt sich eine Beater-Duell, dann wird so lange geboten, bis wirklich ein höchstbeatender Fest steht. Dann sagt sie immer, wir sind ja hier nicht bei Ebay. Das ist mal so ihr Standardsatz. Und in dem Fall dauerte es eben dann von 9.30 Uhr bis 10.30 Uhr, bis der Sieger feststand. Ich sage einfach, was ich sagen möchte. Meine einzige Erfahrung mit Auktionen ist filmischer Natur. Und zwar bei Sex in the City, als Samantha sich ihren Traumring ersteigert. Und da geht das ja so ganz, also das ist tatsächlich gerade die einzige Szene, die mir so hinfällt. Ich habe bestimmt auch schon mal eine andere Versteigerung irgendwo gesehen. Ja, bei so Viehversteigerungen, wenn es immer so ganz schnell geht. Und da geht das alles ganz dezent von Städten. Also man sieht, da wird was mehr geboten und dann hebe ich hier so mein kleines Schild und so. Wie du das beschreibst, war das schon auch ein bisschen, da war schon Action im Raum, ne? Absolut, also es ging sofort los, als die Beat-Zeit begann, erhob sich ein Mann aus der vordersten Reihe, graumeliertes, volles Haar, gebräunter Törn, weißes Hemd, Jeans, Sneaker, also passte da irgendwie, war ein bisschen moderner gekleidet als die anderen. Aber ein bekannter Mann tatsächlich, Murat Beyaziz, der ist Deutschlandchef der Pekerholing, die aus der Türkei stammen und in Düsseldorf bekannt sind, weil die zum Beispiel schon den Projekt namens Nordstern oder auch Northgate am Mörsenbrocher Ei entwickelt haben. Also genau dort, wo auch diese Mercedes-Straßen-Bauland sich befindet, über das wir gerade sprechen. Die haben natürlich ein Interesse da irgendwie wahrscheinlich in der Nachbarschaft sich weiter auszubreiten, ne? Genau, genau. So, und dann hat er halt erstens sechs Millionen Euro geboten, das war schon mal spannend, dass es halt sofort losging und er sein Revier markiert hat sozusagen. Und dann kam interessanterweise hinzu, er hat nicht im Namen von PK geboten, also im Namen seines Arbeitgebers, sondern ein neues Unternehmen hervorgezogen, also er hatte extra einen Handelsregister-Eintrag dabei, das nennt sich Nextosky Tower GmbH. Dieses Unternehmen, also diese GmbH, wurde nur für diese Zwangsversteigerung gegründet. Die waren sich also vorher so sicher oder so willens, dieses Ding zu kaufen, dass sie extra eine GmbH gegründet haben. Dafür musste ja auch erstmal 25.000 Euro hinterlegen und so. Und diese GmbH gehört wiederum zu einer anderen Gesellschaft aus Monheim, die bisher Wohnprojekte gemacht hat, also überhaupt nichts in der Größe wie da. Und von denen war eben auch noch ein Mann, der heißt Michael Eidöner, neben diesem Murat Bejasius im Saal, die saßen nebeneinander und der Bejasius hat das erste Gebot mit sechs Millionen abgegeben. Okay, und dann ging es ab. Dann ging es ab, also das Gebot wurde zugelassen, das passiert aber auch nur dann, wenn du halt eine Sicherheitsleistung herbringst. Also du kannst jetzt nicht einfach hingehen und sagen, ich biete mal eben lustig drauf los, sondern die Bank will dann wissen, hat denn die Person auch genügend Geld. Und das kannst du zum Beispiel beweisen, indem du, das haben die gemacht. Ein Zehntel des Schätzwertes, also 1,3 Millionen Euro auf das Konto des Gerichtes überweist. Also direkt schon? Die hatten sich vorbereitet, genau. Dann wurde es zugelassen. Und dann zehn Minuten später, also manchmal passiert auch dann überhaupt nichts mehr, dann hätte ich auch sagen können, dass es dabei bleibt, erhob sich ein anderer Mann, der war als einziger mit Krawatte und Einstecktuch gekleidet, Also direkt schon. Als die anderen, auch ziemlich jung, mit Hornbrille, der einen Berliner Immobilieninvestor vertreten hat, also ganz andere Geschichte und eher so das Interesse hatte, dieses Grundstück zu kaufen und vielleicht mal wieder zu verkaufen und der hat dann sieben Millionen geboten. Und dann war halt ab dem Moment klar, okay, hier gibt es zwei Parteien, die das beide wirklich haben wollen. Und haben noch drumherum andere so alibimäßig mal so kurz durch irgendwelche Dokumente gescrollt oder irgendwie so getan oder war eigentlich von Anfang an klar, es geht und die beiden und alle anderen sind einfach zum Gucken. Also es war witzigerweise so ruhig bei den anderen Anwesenden, wie gesagt, 30 Leute waren ja noch da, die zugeschaut haben, dass die Rechtspflegerin irgendwann gefragt hat, sagen Sie mal, sind doch jetzt nicht alle nur aus Neugier da? Und dann sagte auch einer aus den Reihen, doch. Und das ja, es stimmte halt. Also im Endeffekt waren nur die beiden dort, um es zu machen, aber die haben es dann auch echt durchgezogen. Also ich habe mitgezählt, es ging über 40 Mal hin und her. Ja, du hast es ja auch wirklich mit Zeit, also Timestamps hier, ne? Also wann es losging und wann dann, ja. Und dann, wie gesagt, sieben Millionen bot der Typ aus Berlin. Dann hat er selber sein eigenes Gebot kurioserweise auf 7,8 erhöht. Und dann ging es auf 8 Millionen von diesem Murat Bejasius, also Nexus, das Unternehmen von ihm, das dafür gegründet wurde, dann auf 9,25 Millionen. Und irgendwann war dann die reguläre B-Zeit vorbei, 10.17 Uhr, eine halbe Stunde rum. Und interessant war auch das Verhalten der Vertreterin der Bank. Also die Frau, die halt dort war, um möglichst viel Geld zurückzuholen für ihre Hamburger Bank, die ja bisher geprellt war mit diesem Grundstück. Die ist da sehr, sehr tough aufgetreten. Die hat mir auch im Nachhinein erzählt, die macht das seit 20 Jahren und hat sich dann diese beiden Vita geholt und ist mit denen rausgegangen vor die Tür und hat mit denen so ein bisschen geschnackt. Und meinte dann im Nachhinein, ja, ich wollte die mal kennenlernen und auch verstehen, was haben die da vor, wo kommen die her. Das finde ich sehr, sehr interessant. Also da bin ich auch in deinem Stück quasi dran hängen geblieben an diesem Part, weil da menschelt es ja sehr und ich finde, man vergisst manchmal, dass ja hinter all diesen Sachen, also von Pleiten, gescheiterten Projekten, Zwangsversteigerungen, aber natürlich auch erfolgreich abgeschlossenen Dingen, am Ende stecken ja Menschen dahinter. Und irgendwie mag ich dieses Bild von diesem, ich will jetzt Dreieck sagen, aber von diesem Triangle, diese Frau, die sich dann so packt und sagt, wer seid ihr eigentlich und warum macht ihr das und was sind eure Intentionen? Da bin ich irgendwie dran hängen geblieben, weil das nochmal so klar wurde. Die will natürlich sicher gehen, dass beim Verteilungstermin, so heißt der Tag, wo dann wirklich das Geld fließt und wir reden ja von sehr viel Geld, das Geld dann auch kommt und nicht plötzlich rausstellt, ups, jemand ist nicht flüssig und so. Und das hat sie scheinbar zufriedengestellt und diese Leute von Nexus, also Murat Beyaziz und sein Kompagnon haben auch schon vorher mit der Bank Kontakt gehabt und wussten, okay, die wären so mit 10 Millionen zufrieden. Und ich meine, man kann sich ja überlegen, wie gehe ich in so eine Zwangsversteigerung rein? Meistens setzt man sich sein eigenes Limit, aber beide Parteien haben ihre eigenen Limits überboten im Laufe des Gefechts. Meinst du, es kommt manchmal zu so einem Punkt, dass man dann überbietet und dann merkt, wir haben ein bisschen zu viel überboten, Mist. Ja, das ist halt so der besondere Reiz. Genau, das ist wirklich der Eifer des Gefechts. Du läufst heiß und denkst dir, verdammt nochmal, jetzt mache ich halt nochmal ein bisschen mehr, weil ich will das ja haben und wahrscheinlich lohnt es sich am Ende doch. Und dieser Berliner Typ hatte auch sein Smartphone dabei und hat ständig getippt und du hast halt gemerkt, der hat irgendwie noch jemanden im Hintergrund sitzen, der da mit dem Taschenrechner wahrscheinlich überlegt, lohnt sich das noch, lohnt sich das noch? Und dessen Strategie war halt irgendwann, als es schon bei 15 Millionen war, also wirklich hoch und deutlich eben über den Verkehrswert zu sagen, so jetzt all in, ich biete 16 Millionen. Vorher ist es immer nur so um hunderttausender Schritte raufgegangen, da hat er nochmal eine Million draufgepackt und dachte, das sagt er mir im Nachhinein, das ist jetzt der K.O. Schlag. Aber stattdessen haben dann die beiden Jungs von Nexus gesagt, wir machen 16.050.000 und dann blieb es tatsächlich auch dabei. 50.000 sind ja dann wirklich so eine kleine Wimper, die dann noch so rumfliegt. Ja. Aber eben für, also das unterschiedliche Interesse ist ja, die von Nexus werden hoffentlich, und das wäre ja auch gut für Düsseldorf, dort selber was entwickeln, das ist deren Plan, während der andere eher überlegen musste, ich kaufe das, aber kann ich es dann auch noch höher verkaufen. Aber das finde ich spannend, dass es dann, also 16 Millionen ist ja einfach, also für manche Menschen nicht, für die meisten, die ich kenne, schon eine ganze Menge Geld und dann sind ja 50.000 fast halt so, also dass das dann wirklich das im wahrsten Sinne des Wortes Zünglein, Lein, Lein, Lein an der Waage ist, was es dann rumreißt, das finde ich schon irgendwie auch spannend. Also hat am Ende Nexus den Zuschlag bekommen. Genau. Aber das war wirklich echt, man wusste es nicht. Also es ging hin und her wie beim Tischtennis. Ja, 11.7, 11.8, 11.9. Wer bietet noch jemand mehr? Die Rechtspflegerin hat es auch so ein bisschen angeheizt. Die hat auch immer so verschmitzt drüber geschaut. Die hat das, glaube ich, auch selber Spaß gemacht. Und ja, dann kam nichts mehr. Und dann hat sie halt diesen klassischen Satz gesagt, hiermit verkündige ich das Ende der Zwangsversteigerung. Dann haben wirklich Leute geklatscht. Das habe ich auch noch nie erlebt. Weil die sich wahrscheinlich selber so entertained gefühlt haben. Und war die Stimmung generell auch, also wenn du das so beschreibst, ich stelle mir das schon auch, also waren alle so ganz gut drauf oder waren die beiden Bietenden angespannt und schon? Oder war es schon so ein bisschen auch so ein spielerisches? Die waren schon angespannt. Also dass die das ernst nehmen ist ja klar. Ja, klar. Nee, die waren angespannt. Ich meine, die saßen so, dass sie sich nicht sehen konnten. Also der Berliner saß in der mittleren Reihe und die beiden Jungs hier von Düsseldorf saßen vor ihm. Das heißt, die hätten sich umdrehen müssen, was ja irgendwie auch komisch gewesen wäre. Einer hat sich da mal umgedreht. Man sah halt manchmal so Körpersprache. Einer hat mal so laut die Lippen flattern lassen beim Ausatmen. Und dann hieß es einmal aus dem Publikum, immer diese Spielchen, als der Berliner irgendwie super lang gewartet hat, bis zum dritten, um dann nochmal draufzulegen. Ja, das ist doch dann aber schon, also so lange, das frage ich mich halt, ob da schon so ein bisschen der Entertainment-Charakter auch wahrgenommen wurde. Weil man muss ja nicht warten, genau, bis zum drrrr und dann sagt man was. Ja, ist auch ein Nervenspiel. Und er muss tatsächlich, weil eben auch auf die Order aus Berlin warten kann er noch mehr bieten. Das war ja nicht sein eigenes Geld. Und dann hat man auf einmal, ist WhatsApp da und so und dann kriegt man die Info nicht, das ist natürlich auch doof. Ja und dann habe ich mit denen geredet, mit Murat Beyaziz und Mikael Aydüner von dieser neuen Gesellschaft namens Nexus und die wollten nicht sagen, woher das Geld kommt. Das ist wie gesagt nicht von Peker, nicht von dieser bekannten türkischen Holding. Aber sie haben auf jeden Fall vor, da was Neues zu entwickeln. Ob Büro oder Wohnen, können sie mir auch noch nicht sagen, ist ja noch alles super frisch. Aber der ursprünglich geplante Ando Tower, diese 105 Meter, die sind tot. Also das wird nicht kommen. Trotzdem ist es halt ein Lebenszeichen für die Düsseldorfer Immobilienszene, weil da ja jetzt was entstehen wird, wo es wirklich seit Jahren nicht voranging. Und dieser Preis, der jetzt am Ende dabei rumgekommen ist, hat der die Bank zufriedengestellt? Ja, mehr als als zufrieden. Und es ist auch, also es bleibt ein einmaliges oder sehr besonderes Ereignis in der. Düsseldorfer Zwangsversteigerungshistorie oder überhaupt Baugrundstückhistorie, dass es jetzt so ein Ende genommen hat. Ja, sollte es nochmal dazu kommen, sprechen wir gerne wieder drüber. Aber wie gesagt, alleine, dass so viele Leute da waren und ich habe auch danach mit Marcel Abel und Stefan Mühling gesprochen, die mir beide gesagt haben, die hätten nicht gedacht, dass der Markt das gerade hergibt, also dass wirklich zwei verschiedene Parteien so viel bereits zu bieten. Und das wäre eben auch wiederum ein positives Signal, dass es in Düsseldorf beim Immobilienmarkt ein bisschen wieder aufwärts geht. Ja, das finde ich ein schönes Schlusswort und ein schönes Schlussbild. Aufwärts geht es, auch wenn kein Ando-Tower kommt, vielleicht kommt ja ein anderer Tower. Genau. Vielen, vielen Dank. Danke dir, Tosja. Bis zum nächsten Mal. Bis dann. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. 2023 ist ja schon ein paar Monate her. Es ist ja irgendwie, heute war der erste Herbsttag, habe ich das Gefühl. Es wird langsam wieder ein bisschen kühler. Die Tage kürzen sich ein wenig. Das Herbstlaub macht sich bereit. Also will sagen, 2023 ist schon mehr als ein paar Monate her. Und trotzdem holt es die Rheinbahn jetzt ein. Laut der neuesten Aufstellung war das vergangene Jahr eins der schlechtesten, zumindest was die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Verkehrsbetriebes angeht. Es gibt sogar so ein Ranking, welche Linien dabei besonders mau abschneiden. Spoiler, meine Lieblingslinie, ja, ich habe eine Lieblingsreinbahnlinie, Fight Me, die ist leider unter den Top 3, die ist sogar unter den Top 2, vielleicht ist sie sogar unter den Top 1. Was die Gründe sind dafür, welche Änderungen nötig sind und kommen und was der Rheintakt bislang gebracht hat, das weiß Alexander Esch. Alexander Esch, wir sitzen ein weiteres Mal in der Düsseldorfer Lokalredaktion. Bist du mit der Bahn angereist? Äh, nee. Gut, dann tschüss. Wärst du mit der Bahn angereist, wäre die Möglichkeit, dass du ein bisschen zu spät gekommen wärst, nicht super unwahrscheinlich. In einem Stück zum Thema Rheinbahn, natürlich sprechen wir über die Rheinbahn, worüber auch sonst. Ja, ich komme mir schon vor als Rheinbahn-Korrespondent. Ja, das ist doch irgendwie auch vielleicht eine schöne Rolle. Schreibst du, dass die Werte für Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit so schlecht wie seit vielen Jahren nicht waren? Im Vorjahr, ne? Im Vorjahr, genau. Wir sind in 2023, das musste ich jetzt auch erstmal verstehen. Trotzdem sind das natürlich Worte, die sitzen. Ja, irgendwie schon. Einerseits ist man nicht überrascht. Natürlich erlebt das jeder, der mal mit der Rheinbahn fährt, dass so eine Bahn mal zu spät kommt. Aber so schlecht wie noch nie ist ja oder wie lange nicht mehr ist natürlich irgendwie ein Fund. Genau, das ist dann doch nochmal überraschend, dass im vergangenen Jahr, also der Qualitätsbericht, in dem die Rheinbahn das alles genau aufschlüsselt, der ist jetzt da und der zeigt eben für 2023, dass die Werte da doch nochmal deutlich schlechter waren. Also mehr Verspätungen und auch unzuverlässiger war die Bahn. Also das heißt, dass sie öfter einfach ausgefallen ist. Das habe ich mich nämlich gefragt, was der große Unterschied zwischen verspätet sein und unzuverlässig sein in dem Fall. Ja, das ist eine Form der Begrifflichkeit, die man da finden muss, aber das sind halt so zwei zentrale Werte, um die es halt, finde ich, aus Sicht der Kunden ja vor allem geht, kommt die Bahn pünktlich und wenn sie nicht pünktlich ist, da geht es übrigens darum, dass dann mindestens drei Minuten nach Fahrplanzeit die Bahn erst losfährt und das ist eine Verspätung. Ja, aber ich finde auch, das habe ich nämlich gelesen und ich dachte erst, ja mein Gott, was sind drei Minuten, aber drei Minuten sind erstens ein ganzer Song und auch manchmal ja entscheidend für den ganzen Tagesverlauf, also das kennen wir ja alle ja und auch so, also drei Minuten können einem manchmal den ganzen Tag verfolgen, also drei Minuten finde ich schon ganz schön lang eigentlich. Machen einen Unterschied zwischen Stress oder nicht Stress, meinst du? Ja, finde ich, manchmal schon und also das ist quasi…. Erst ab drei Minuten gilt, das finde ich so rum eigentlich, hat mich das dann im zweiten Hingucken überrascht. Also ich finde, verspätet ist schon 20 Sekunden irgendwie, oder? Ja, da werde ich jetzt vielleicht nicht ganz so kleinlich, aber nach Fahrplan, so eine Minute nach Fahrplan oder zwei, hätte ich jetzt auch gedacht, ist ja irgendwie auch schon verspätet. Also ich glaube, man nimmt das als normaler Rheinbahnkunde, nimmt man das als eine verspätete Bahn wahr, wenn die zwei Minuten später kommt. Aber gut, aber gerechnet wird eben erst ab drei Minuten. Und das Zweite ist, da haben wir ja, das hattest du ja gerade gefragt, Zuverlässigkeit. Also wenn so eine Bahn ausfällt einfach und bei der Rheinbahn ist es eben so, dass die technischen Systeme in der Lage sind, das alles aufzuzeichnen, wie die Bahnen unterwegs sind ein ganzes Jahr lang und dann mit dem geguckt, was haben wir denn hier geplant an Strecke, die zurückgelegt werden muss und wie viel ist tatsächlich zurückgelegt worden. Und diese Differenz zeigt dann eben letztendlich, was nicht bedient worden ist, obwohl es geplant war. Wie viele Kilometer sind da so auf der Strecke geblieben? Keine Ahnung. Auf der Strecke geblieben? Keine Ahnung. Also ja, sehr gut. Es klingt natürlich auch erstmal sehr hoch, dieser Wert dann. Also man ist dann jetzt irgendwie bei 97 Prozent bei den Bahnen, aber wenn man sich das vor Augen führt, es geht dann eben um drei Prozent der Bahnen sind dann irgendwie gar nicht gekommen oder so. Das ist ja schon doch wiederum viel, wenn man sich das so überlegt. Das ist ein Totalausfall. Und die Rheinbahn ist vor allem da auch von ihren Zielen entfernt, die eben bei 98,5 Prozent in dem Fall liegen. Also insofern hat das schon auch eine gewisse Relevanz, diese Ausfälle, die ja zum Teil noch gravierender auch dann auf deinen Tag ja wirken als so eine Drei-Minuten-Verspätung. Weil wenn so eine Bahn ganz ausfällt und du musst plötzlich auf die nächste warten, zehn Minuten oder was auch immer für einen Takt gerade herrscht, dann bringt einem das ja schon so richtig durcheinander. Ja, das tatsächlich. Was war 2023 anders? Also warum war das da so? Was ist passiert? Also war da ein Weg hin? War das absehbar? War irgendwie einfach, ist alles zusammengekommen? War in der Stadt sowieso viel los an Baustellen? Mir sind wirklich sehr viele Fragen in den Kopf geschossen während des Lesens, aber auch jetzt so im Nachhinein, weil wir reden ja immer von Bahnen. Dann habe ich ja Schienen vor Augen und Schienen sind ja nicht sehr beweglich, aber es geht ja auch um Busse zum Beispiel. Und dass so ein Bus vielleicht auf der Strecke einfach mal aufs Feld kommt. Und ich sehe den dann halt einfach von der Strecke runterfahren. Aber so eine Bahn, also wie passiert das und was passiert dann und warum alles 23? Aber du hast natürlich recht, bei Bussen sind Verspätungen noch ein größerer Faktor, weil sie natürlich die meiste Zeit nicht auf einer eigenen Busspur unterwegs sind, sondern mitten im Verkehr. Und bei der Bahn ist das eben unterschiedlich. Es gibt eben Gleiskörper, die abgetrennt sind vom Straßenverkehr, vom sonstigen. Viel häufiger als das bei Bussen der Fall ist, aber es gibt eben auch ja die Straßenbahnen, die ganz normal über die, letztendlich so über die Straße fahren, dass sie eben auch im Stau stehen können. Und das ist je nachdem, wie eine Linie vom normalen Straßenverkehr abhängig ist, je nachdem fällt eben da auch die Verspätung aus. Ein wichtiger Faktor ist immer, und da verweist die Rheinbahn ja auch zu Recht auch immer wieder drauf, sind einfach so verkehrliche Bedingungen, die dann, weiß ich nicht, ein Falschparker oder so dazu führen, dass so eine Bahn dann verspätet ist und auch Dinge einfach, für die die Rheinbahn dann jetzt kann. Das ist ungefähr, ich glaube 30 Prozent waren das jetzt im letzten Jahr. Aber es gibt zwei andere Punkte. Das eine sind die Fahrzeuge, die Probleme haben. Das zweite ist mangelndes Personal. Relativ hoher Krankenstand und natürlich die Personalprobleme, die es überall gibt, schlagen da auch durch. Also sind das quasi schon absehbare Ausfälle und Verspätungen? Also ich habe mir das jetzt immer so vorgestellt, dass halt auf der Strecke plötzlich da oben so was durchknallt, dann kann die Bahn nicht mehr weiterfahren, dann wird die da halt irgendwie von den Schienen runtergemacht und dann fällt die halt aus. Aber es gibt auch die Situation, dass quasi schon morgens, ich stelle mir das ja immer so simpel vor, da kommen halt alle morgens zur Arbeit oder zu ihrer Schicht und dann ist klar, anstatt sieben Leute sind heute nur fünf da, weil zwei sind leider krank. Dann ist schon klar, es wird Verspätungen geben. Also ist das schon so, kann man das antizipieren manchmal? Weiß ich nicht genau, wahrscheinlich schon. Man müsste da mal tatsächlich mit so einem Leitstellen-Experten sprechen, der das einmal so vorrechnet. Ich könnte mir eben auch vorstellen, dass es, ja zum Teil geht es dann, ist es einfach knapper getaktet das Ganze, also mit wenig Personal versuchen das irgendwie aufrecht zu erhalten. Da müssen aber Pausenzeiten eingehalten werden oder was auch immer oder kurzfristige Ausfälle dann doch noch kompensiert werden oder so und dass das einfach Faktoren sind, die dann dazu führen können, dass es zu Verspätungen kommt. Ja, Angebot nicht reduziert. Das ist in Köln oder so zum Beispiel der Fall. Also dass bestimmte Dinge einfach nicht mehr bedient werden konnten. Das hat man schon versucht, dann auch trotz der Personalprobleme immer wieder aufrecht zu erhalten. Auf der anderen Seite gab es dann vielleicht auch mehr Verspätung. Und natürlich werden die Bahnen nicht jünger. Das ist natürlich etwas, was dann doch vielleicht von Jahr zu Jahr auch schlimmer wird. Andererseits kommen jetzt auch die neuen HF6-Bahnen und so stärker, werden ausgeliefert, aber Insgesamt haben wir schon das Problem, dass die Hersteller halt nicht liefern, so wie es eigentlich bestellt ist. Was bedeutet HF6-Bahn? Kannst du das nochmal? Ach so, Hochflurbahn. Hochflurbahn. Das sind die, wo dann die Bahnsteige nach oben gebaut werden. Das habe ich mich halt gefragt. Das ist eine Frage, die hier steht, wie viel auch die in großen Anführungszeichen Umwelt halt damit zu tun hat. Also Umwelt im wahrsten Sinne des Wortes, die Welt drumherum. Also wenn eine Baustelle ist, das ist ja dann auch was Geplantes. Aber dass da eine Bahn zu einer Verspätung kommt, ja auch so schon zustande. Das muss ja nicht immer jemand sein, der, wie übrigens auch mal in meinem persönlichen Umfeld passiert, der aus Versehen so auf den Schienen parkt, dass drei Bahnen nicht mehr weiterfahren können. Das war, glaube ich, eineinhalb Stunden Verspätung. It was a whole thing. Aber... Also wenn nur eine Bahn kurz langsam fährt, dann summiert sich das ja am Ende schon. Und werden solche Dinge mit eingeplant? Und war zum Beispiel klar, dass 2023 durch städtebauliche Aktionen wahrscheinlich sowas viel passiert? Weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht, aber ich glaube, dass letztendlich dieses Baustellenproblem Jahr für Jahr ja existiert und da immer wieder unterschiedliche Linien von betroffen sein werden. Das wird immer ein Faktor sein für Verspätung. Ich verstehe. Jetzt gibt es ja Linien, also der Rheintakt ist ja jetzt da, der ist vielleicht eine Konsequenz auch aus diesen ganzen Entwicklungen, da können wir gleich nochmal ein bisschen drauf eingehen. Aber um das schon mal ein wenig vorwegzunehmen, weil beim Rheintakt geht es ja auch um einzelne Bahnlinien, die natürlich frequentierter sind und die durch, also wenn man über die Graf Adolfstraße fährt als Bahn, ist es halt vielleicht was anderes als durch Kaiserswerth, so vom ganzen Surrounding. Gibt es da so Spitzenreiterlinien, die einfach wo klar ist, die kommt immer zu spät, die fällt super oft aus, 706 kann sie vergessen? Ja, es gibt richtig ein Ranking, ja, absolut. Es gibt ein Ranking. Das hat die Rheinbahn wirklich auch ausgewiesen, bei den Stadtbahnen, auch für die Straßenbahnen, wer da so vorne ist bei den Verspäteten. Hast du auch, das ist jetzt ein bisschen eine andere Frage in Anrichtung, hast du auch eine Lieblingslinie, so aus persönlichen Verbindungen? Also ich habe, U79 war meine Bahn zur Schule, zu der habe ich irgendwie eine Verbindung. Ja, ach so, weil man da eine persönliche... Oder 707, mit der bin ich halt oft gefahren. 709 kann ich nichts mit anfangen, zum Beispiel. Ja, ich habe die 6 und die 9 oft genutzt, aber das sind... Nee, also irgendwie habe ich da keine persönliche Bindung aufgebaut. Ich nutze halt die, die ich dann nehmen muss. Ich finde es immer ganz schön, in der Wehrhandlinie unterwegs zu sein, weil doch, da finde ich diese U-Bahn-Haltestelle doch sehr schick, muss man sagen. Das finde ich irgendwie ganz gut. Und da ist man auch schnell unterwegs, irgendwie kommt schnell durch die Stadt und so. Das gefällt mir. Also das ist das persönliche Ranking. Was sagt das Rheinbahn-Ranking? Ja, die sagt zum Beispiel, dass deine U79 wie zu erwarten war, können wir ja auch noch hinzufügen. Ziemlich schlecht dasteht. Also es ist jetzt nicht der Spitzenreiter der verspäteten Bahn, das ist die U70, die ja auch vorher mit der Hauptverkehrszeit unterwegs ist. Aber diese U79, die ja wirklich so lang durch die Stadt fährt auch, die ist die, die am häufigsten nach der U70 zu spät kommt. Und da ist wirklich jede vierte Bahn ungefähr zu spät dran. Und ja gut, wir haben die Probleme ja immer wieder auch hoch und runter dekliniert. Hat auch Baustellen Probleme gegeben, Aber was ja vor allem immer wieder auch politisch ein Thema war, ist, dass ein Teil dieser Strecke ja Duisburg bedient und die immer nur einen Wagen schicken, der dann ganz schnell zu voll ist und dann drängen sich noch alle rein, aber es kommen nicht alle rein und dann, wenn man sich das so vor Augen führt, weiß man schon, die Bahn kommt niemals mehr pünktlich irgendwo an. Und das summiert sich dann. Und deswegen ist es sicherlich ein wichtiger Grund auch dafür, warum die U79 da so weit oben steht. Ja, bei den Straßenbahnen, wie ist das da? Ich stelle mir mal vor, U-Bahn ist noch ein bisschen besser dran, weil es ja irgendwann halt mal U geht und da ist ja dann jetzt nicht so viel anderes los. Auf jeden Fall ist die 709, weil die ja eben auch eine sehr lange Strecke ist, am häufigsten spät, aber die ist gar nicht, die ist in 18,8 Minuten. Und hat da Neuss was mit zu tun? Mit den Verspätungen? Ja, also wenn Duisburg… Bestimmt sind die Neusse alles schuld. Gerne. Glaube schon. Nee, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wie ist das mit Bussen? Also kommen, also haben wir ja eben schon kurz drüber gesprochen, aber sind die noch… stärker, machen noch schlechtere Pünktlichkeitswerke. Bahnen werden mehr frequentiert als Busse, oder? Stelle ich mir vor. Bahnen können einfach viel mehr Menschen transportieren als Busse, ja. Was jetzt außer vielleicht der Reintakt sind denn Konsequenzen? Also wird jetzt so ein Ranking gemacht und dann guckt man sich das an und dann, ich stelle mir vor, das ist kein Disrespect, aber ich stelle mir vor, wie dann Leute vor so einem Chart und dann ist da so ein 79 und dann wird sich umgedreht und dann ist das halt so oder werden dann Konsequenzen gezogen und gibt es Ideen, wie man das beheben kann, wird dann mit Duisburger, Verantwortlichen gesprochen, dass die vielleicht doch mal zwei Wagen hinstellen. Genau, das ist ja schon passiert und man hat ja Bahnen ausgeliehen nach Duisburg inzwischen. Das wirkt ja auch in diesem Jahr jetzt. Müsste man sich ja auch nochmal angucken, wie gut das eigentlich wirkt. Also Duisburg nutzt jetzt eben diese Düsseldorfer Bahn, um selber das Angebot auch gut aufrechtzuerhalten. Das könnte positiv wirken. Man will sich auch sensible Stellen einfach im Netz konkret angucken. Grafenberger Allee zum Beispiel, Pariser Straße, um dann entsprechend zu handeln, also vielleicht Spuren zu sperren nochmal für den ÖPNV oder so, um da zu beschleunigen. Insgesamt läuft da natürlich ein personal Programm, weil man natürlich auch. Unabhängig von den Fahrern, aber insgesamt ein Personalproblem auch bei der Rheinbahn, auf sich zukommen sieht oder sich verschärfen sieht und versucht da zu rekrutieren, was geht. Hat deutlich mehr Auszubildende aufgenommen. Also das sind so Maßnahmen, die stattfinden. Und der Rheintakt ist schon auch etwas, was die Rheinbahn jetzt nennt, als doch mögliches Verbesserungspotenzial. Und ist das auch schon sichtbar, dass es verbessert ist? Oder kann man das einfach noch nicht sagen, weil es noch nicht eine Runde durch ist? Es ist richtig zu, die öffentlich geworden sind zumindest oder die kommuniziert worden wären. Da war immer auch die Aussage, wir wollen das erstmal länger uns angucken und prüfen. Aber gut, ein halbes Jahr ist jetzt eigentlich auch schon mal rum. Das wäre eigentlich mal eine spannende Frage jetzt. Also was hat der Rheintag denn im Hinblick auf Pünktlichkeit eigentlich gebracht? Ja, vor allem wenn jetzt auch die Sommer, also jetzt ist ja, die Stadt füllt sich wieder, jetzt kommt wieder dazu, ich stelle mir vor, dass sowas ja auch beeinflusst, also einfach Wetterlage, dunkel, Regen, dann fährt man eben ein bisschen langsamer alle oder ein bisschen vorsichtiger, dann kommt es vielleicht schon mal vor, dass Stau ist, dass die Bahnen nicht durch können und so, also es wäre ja vielleicht ganz gut, sich jetzt mal so ein Status Quo und das dann zu vergleichen, oder? Ja, absolut, also es war schon auffällig, dass der schlechteste Monat war jetzt auch wirklich, ich glaube, die letzten zwei Jahre war immer der November. Ja, hatte ich gerade richtig im Kopf auch. So dieses Nieselige, um halb fünf ist es schon dunkel, man sieht nicht so richtig und dann bimmelt die Bahn super laut, weil sie nicht durchkommt. Ja, wahrscheinlich auch mehr Autos unterwegs dann doch. Ja, ja. Jetzt haben wir ja auch in anderen Zusammenhängen schon in den letzten Wochen tatsächlich oft über die Rheinbahn gesprochen. Ist das jetzt gerade so? Sind die einfach gerade, haben die eine schwere Zeit? Also ich meine, dass die einen Probleme mit den anderen nichts zu tun haben und was da im Vorstand und im Betriebsrat los ist, nicht unbedingt gelungen. Die direkte Konsequenzen in die Pünktlichkeit hat, aber irgendwie ist das ja so ein Vibe. Also ist die Rheinbahn gerade so ein bisschen, oh. Ja, also das kann man schon sagen, die haben keinen Lauf. Andersrum kann man sagen. Und hat es vielleicht doch irgendwas damit zu tun, hast du da eine Idee, also wirkt das eine auf das andere, ist es vielleicht eh ein Unternehmen, wo man dann sagt, ich weiß nicht, ob ich mich da jetzt halt bewerbe als Auszubildender, Auszubildender, ne? Das ist natürlich am Ende nicht messbar. Also man kann sich überlegen, dass das natürlich an der einen oder anderen Stelle schon auch eine Rolle spielt oder einen Einfluss hat. Das ist klar. Aber wie das jetzt konkret sich dann auswirkt oder welcher Anteil dieser erhöhten Verspätung jetzt darauf zurückzuführen ist, dass vielleicht nicht so super effiziente Strukturen da herrschen, ist schwer zu sagen. Aber am Ende gibt es da schon große Herausforderungen, die man natürlich auf der anderen Seite jetzt aber auch, das ist zumindest mein Eindruck, ja doch sehr konsequent auch angehen will und bestimmte Dinge auch umgesetzt hat. Am Ende werden wir beim Qualitätsbericht 2024 dann in einem Jahr wieder hier sitzen und mal überlegen, hat da schon irgendwas gefruchtet oder nicht, zum Beispiel beim Rheintakt. Aber es sind natürlich auch langfristige Projekte, Prozesse jetzt auch, die da natürlich auch nicht von heute auf morgen wirken werden. Der realistische Ausblick ist schon, dass wir da weiterhin auch mit einigen Verspätungen auch leben werden. Übrigens bei der Bahn ist es glaube ich viel, viel schlimmer als bei der Rheinbahn. Also es geht Geht immer noch schlimmer. Geht immer noch schlimmer. Vielleicht ist das das Schlusswort, nach dem ich dich gerade fragen wollte. Ist natürlich auch kein positiver Ausblick, dass es irgendwo noch schlechter ist. Irgendwie langfristig alles immer ist und sich natürlich auch verbessert. Und Baby-Steps und kleine Schritte oder wie auch immer jetzt ein gutes Wortspiel mit Bahn. Ich bin langsam leer, mit auf der Strecke bleiben und aufs Gleis heben und so. Aber was könnte sich, wenn ich jetzt als Kundin der Rheinbahn einfach in den nächsten Wochen... Pünktlich irgendwo ankommen? Also gibt es was, was kurzfristig verbessert werden kann? Weiß ich jetzt nicht. Es kommt auch ein bisschen darauf an, wenn die jetzt so bestimmte Maßnahmen umsetzen, also da so Sperrungen stattfinden oder so, dann kann das natürlich sehr spontan für eine Linie auch sofort wirken. Das kann natürlich schon sein. Auf der Grafenberger Allee oder bin da nicht ganz sicher, wie weit man da ist, jetzt auf der Berliner Straße, ob das schon passiert ist. Ja, das sind natürlich dann schon Möglichkeiten, dass sich auch direkt was verbessert. Okay, ich route weiter für U79 und bleibe dieser Linie treu. Die anderen können machen, was sie wollen. Vielen Dank für dieses Gespräch und gute Fahrt. Danke. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Sport, Museum, Konzerte, Kino, all das sind Vokabeln, bei denen, wenn man sie hört, irgendwie sofort der imaginäre und auch, naja, tatsächliche Geldbeutel so anfangen zu klingeln. Das muss aber gar nicht sein. Die Stadt hat tatsächlich sehr, sehr viele kostenlose Freizeitangebote, die von allen genutzt werden können und auch sollen. Viele sind Open Air, manche sind überraschend. Welche das genau sind, wie man da drankommt, wie man davon erfährt und was neu ist, das erzählt mir und uns Verena Kehnsbock. Liebe Verena, wir arbeiten ja alle immer so viel. Und dann ist es ja das Allerschönste, wenn man in der Freizeit, die man sich dann macht oder die man geschenkt bekommt, je nachdem, Dinge vor sich hat, die Spaß machen und die im Idealfall, weil das ist ja immer so dieses Ding, man arbeitet oder macht irgendwas und dann gönnt man sich was und dann muss man arbeiten, um sich was gönnen zu können. Der Teufelskrall. Zum Glück gibt es in dieser Stadt, Viele Dinge, wirklich viele Dinge, also an der Zahl, die man machen kann, um Freizeit zu genießen, die nichts kosten. Ich habe heute wieder, also Anmoderationen, die dauern 15 Minuten, das klaut uns auch Freizeit, deswegen übergebe ich an dich. Was kann man denn hier so erleben in der Stadt? Du hast total recht. Es gibt also wirklich unglaublich viel. Man kann echt viel machen in Düsseldorf, was kostenlos ist. Und ich finde das so schön, verzeih, wenn ich dir ins Wort fände, weil der Titel des Stückes, was du dazu geschrieben hast, ist kostenlos und kein bisschen langweilig. Und das finde ich irgendwie, das setzt ja schon so einen Ton, weil manchmal haben ja Angebote, die vielleicht jetzt nichts kosten, ein wenig den Ruf, dass da jetzt auch nicht so viel reinfließt. Was dann vielleicht Action bringt, aber das ist hier ganz anders. Du hast dich auf die Suche gemacht, um genau das zu finden, was eben nicht so ist. Ja, und es sind eben nicht nur Spaziergänge am Rhein, die natürlich wunderschön sind, aber man kann halt auch wirklich super viele Sachen machen und wir haben, also ich habe den Artikel noch mit, mehreren Kolleginnen zusammengeschrieben, wir haben uns wirklich auf die Suche gemacht nach Sachen, die man kostenlos machen kann und Und man muss sagen, wir haben schon eine Auswahl getroffen. Also wir hätten theoretisch noch mehr finden können. Aber wir haben uns dann für die entschieden, die wirklich leicht zugänglich sind und, glaube ich, einen großen Kreis an Menschen ansprechen. Ich frage mal so, wonach ist sie denn heute? Eher so nach, hast du Lust auf was Sportliches oder was Kulturelles oder auf Musik? Also ich, wir haben ja eben im Vorgespräch schon so ein bisschen darüber gesprochen, dass das Wetter heute so ein bisschen, das kühlt jetzt langsam ab. Es wird herbstlich, bei Sport bin ich immer dabei, vor allem dann draußen, wenn es halt nicht mehr so heiß ist, wie ich hier schon öfter, naja, nicht gestanden habe, sondern einfach laut und frei raussage, ich hasse ja Joggen, deswegen alles, was nicht mit Laufen zu tun hat, fände ich zum Beispiel sehr spannend und bei kulturellen Sachen, count me in. Sehr gut. Dann fangen wir mal mit dem Sportlichen an. Also was halt wirklich an, glaube ich, Platz 1 in Düsseldorf steht, weil es wirklich jede Woche hunderte Leute mitmachen. Es ist unglaublich. Es ist Sport im Park. Das hat richtig reingehauen. Es ist richtig gedroppt. Ja, also ich war auch schon ab und an mal bei Kursen und es ist jedes Mal wirklich voll, was nicht schlimm ist, weil es ist ja draußen im Park und man findet auf jeden Fall immer noch bequem ein Plätzchen. Man braucht einfach meistens nur, je nachdem, was man für eine Sportart macht, eine Matte mitzunehmen, eine Flasche Wasser, Sportkleidung und los geht's. Und es sind wirklich auch anfängerfreundliche Kurse, viele mit dabei. Und es gibt aber auch wirklich anstrengende Trainings, also für Leute, die ein bisschen sich richtig auspowern wollen. Es gibt zum Beispiel mal so ein intensives Fitnesstraining im Rheinpark. Ja, die sehe ich oft, wenn ich da nicht lang jogge, sondern lang spaziere. Ja, und deshalb, also es ist wirklich eine Riesenbandbreite in der kompletten Stadt. Und nur um mal eine Zahl zu nennen, es sind 33 Kurse pro Woche. Einige morgens, die meisten eher abends. Am Wochenende gibt es auch welche. Alles kostenlos, ohne Anmeldung, einfach hingehen. Also wirklich unkomplizierter geht es nicht. Und es entwickelt sich auch immer weiter. Es kommen immer neue Sachen dazu. Es gibt jedes Jahr ein neues Sommerprogramm. Das ist wirklich ausführlich. Das geht jetzt übrigens noch bis zum 6. Oktober. Also ein bisschen über den Sommer sogar hinaus. Und es gibt eigentlich auch immer eine Winteredition. Das ist das Programm etwas schmaler, aber man kann sogar auch im Winter draußen Sport machen. Kostenlos. Ein städtisches Programm. Ja, man kann sich anmelden, es gibt auch meistens kein Limit, oder? Kein Teilnahme, also das hast du ja eben schon gesagt, vom Platz eh nicht, aber es ist jetzt auch nicht so, dass…. Lieber was alleine machen möchtest oder geht vielleicht auch in der Gruppe? Es gibt zum Beispiel die guten alten Trimmlichtpfade in Düsseldorf. Zwei Stück nämlich. Die sind gar nicht so weit voneinander entfernt im Aperwald und im Grafenberger Wald. Das ist jetzt, glaube ich, ein bisschen müßig zu erklären, wo die sind. Aber man findet die relativ easy über Google Maps. Kann man da eingeben und sich da hinlotsen lassen und dann sind es wirklich mehrere Stationen, so über zwei Kilometern Länge im Wald verteilt, wo man unterschiedliche Übungen machen kann. Also wenn du das kannst, Klimmzüge oder Boxspringen oder Bauchmuskelübungen oder es ist wirklich ganz unterschiedlich. Da kann man sich ein bisschen ausprobieren, ein bisschen rumturnen. Da sind ja auch meistens Beschreibungen dabei, oder so Inspirationsplättchen, wo man sieht, was man machen könnte. Bei dem einen gibt es sogar QR-Codes, die da drauf sind. Das ist relativ neu gemacht, sodass du das abscannen kannst und dir angucken kannst, wie die Übungen richtig funktionieren. Und wenn man Lust hat und anders als du vielleicht gerne läuft, kann man das halt auch gut mit einer kleinen Joggingrunde verbinden. Ich möchte mal kurz hier meinen Ruf retten. Also es ist ja nicht so, als würde ich, also ich möchte so gerne joggen gehen. Ich probiere es auch jedes Jahr, ungefähr jetzt um diese Zeit so, weil ich mir das so richtig schön vorstelle, so morgens und dann, ich behaupte einfach. Und ich habe eine gute Kondition, also es liegt nicht daran, dieses Runners High hat noch nie jemand erlebt. Ich glaube, alle erzählen das nur, um nicht zuzugeben, dass sie es noch nicht gefühlt haben. Also ich bin noch nie dahin gekommen. Ich auch nicht. Und ich laufe wirklich, ich bin auch schon mal einen Heimerrand schon gelaufen, ich hatte das auch noch nicht. Siehst du, ich glaube, das ist so, damit hält man sich so über Wasser oder in der Luft oder was auch immer die gute Analogie dazu ist. Alle sollen Sie wollen joggen gehen. Ich persönlich finde einfach, ich weiß auch nicht, also ich würde es gerne können, ich würde gerne, vielleicht probiere ich es aus in so einem Runners Club, weil da stelle ich mir vor, da wird man mitgezogen. Ja, da sind wir schon beim nächsten Punkt, wenn ihr möchtet. Es gibt nämlich auch ganz viele Laufgruppen in Düsseldorf. Also das ist wirklich ein total wachsendes Angebot und das ist wirklich eine ganz nette Gelegenheit, um zum einen ja irgendwie Anschluss zu finden, wenn man sagt, man möchte vielleicht auch mal im Winter oder im Herbst, wenn es wieder dunkel wird, man will nicht unbedingt alleine durch die Dunkelheit laufen. Da kann man sich da einer Gruppe anschließen oder vielleicht auch so ein bisschen sich einfach pushen, wenn man sagt, jetzt machen wir mal die fünf Kilometer oder vielleicht sogar die zehn. Da gibt es total viele Angebote, also nur um jetzt mal einzelne zu nennen. Es gibt jede Woche den Parkrun im Volksgarten und, Und die starten immer sonntags um neun Uhr. Das ist so ein Fünf-Kilometer-Gemeinschaftslauf. Alle können mitlaufen, gehen, laufen, joggen, alles möglich. Und der Treffpunkt ist an der Ballonwiese. Da ist allerdings eine Anmeldung notwendig. Da muss man mal gucken unter www.parkrun.com. Dann kann man sogar seine Zeit tracken lassen, wie schnell man war. Dann bekommt man so einen Chip. Es gibt aber, also von solchen ähnlichen Gruppen gibt es ganz viele, also so lose Gemeinschaften, bei denen man auch einfach dazukommen kann, zum Beispiel Parklauf Düsseldorf, die sind immer samstags um 10 unterwegs im Hofgarten, da laufen die auch fünf Kilometer. Es gibt die Kraftrunners, die treffen sich immer dienstags abends um 19 Uhr im Fortuna-Bütchen. Auch da ist irgendwie jedes Laufniveau willkommen. Es gibt keine Geschwindigkeitsgruppen. Also die wenigsten haben wirklich so den Anspruch, dass du da, da muss man glaube ich keine Angst haben, nicht mithalten zu können. Alles ist erlaubt und es ist wirklich sehr nett. Man sieht ja wirklich sehr viele von denen so, also manchmal finde ich, wenn man ja irgendwie spaziert, also ich gehe halt mega viel spazieren und dann, also letztens war ich am Rheinpark, da war ich wirklich umzingelnd von so Laufgruppen, also das war schon auch doll. Ja. Also habe ich schon gemerkt, ah, das ist offenbar gerade ein Ding. Ich habe ja gelesen, das ersetzt die Dating-Apps. Laufgruppen ersetzen die Dating-Apps. Das ist jetzt das neue Ding, dass man sich da so kennenlernt. Vielleicht soll ich doch anfangen zu joggen in einer Laufgruppe. Naja. Also ich bin schon häufiger mit Laufgruppen mitgelaufen. Ich muss aber sagen, dass ich gerade am Laufen schätze, es alleine zu tun. So MeTime ist Laufen. Aber da ist natürlich jeder anders und es hat natürlich wie gesagt auch Vorteile und kann einfach eine schöne Gelegenheit sein, um Kontakte zu knüpfen und was auch immer dabei rauskommt. Genau. Ich werde berichten. Wenn ich jetzt quasi die Muskeln gestellt, die Kondition gebaut habe, dann gehe ich ja tanzen. Und das mache ich mit Musik. Ja, unbedingt. Zu Musik. Sozusagen. Da gibt es einige Angebote. Es ist echt, wenn man sich ein bisschen umguckt, findet man einige kostenlose Musikangebote und Konzerte in Düsseldorf. Also wo es wirklich jede Woche, im Sommer zumindest, ein großes Programm gibt, ist der Stadtstrand. Davon gibt es ja drei Stück. und der an der tonhalle ist so der kultur und musik strand da gibt es immer ein buntes programm aus konzerten tanzworkshops auch sportprogramm und das ist alles kostenlos man kann sich auch einfach dazu setzen getränke kann man sich natürlich kaufen das kostet dann vielleicht mal ein bisschen was aber die stimmung ist wirklich schön man kann das verbinden mit zum Beispiel mit einem Besuch in der City. Und wenn man dann noch ein bisschen Abwechslung braucht vom Trubel, dann ist man da richtig und kann auch noch Konzerte hören. Ja, das ist richtig schön. Im Hofgarten ist auch immer was los, oder? Das macht die Jazz-Schmiede, glaube ich. Die Hofgarten-Konzerte. Ja, die gibt es, war mir auch nicht bewusst, die gibt es seit 60 Jahren. Die haben dieses Jahr 60-Jähriges gefeiert. Also echt eine Institution. Das läuft jetzt noch bis zum 1. September. Open Air am Musikpavillon und das Prinzip ist auch da einfach dazusetzen und lauschen. Und es ist wirklich jedes Wochenende gibt es eigentlich Konzerte und. Ganz unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, die da auf der Bühne stehen. Ja, also weil genau, tatsächlich gerade klassische Musik hat ja eher den Ruf so Philharmonie, Tonhalle sind ja, ne, da kostet so ein Ticket schon mal was. Und das hat dann vielleicht eine Hemmschwelle und, Kann ich auch klassische Musik anders erleben? Vielleicht ohne dafür sehr viel blechen zu müssen? Kannst du. Und zwar in den Kirchen. Ich glaube, das haben tatsächlich viele nicht so richtig auf dem Schirm. Hatte ich tatsächlich auch nicht auf dem Schirm. Es gibt in den katholischen und evangelischen Gemeinden in Düsseldorf, echt auch viele musikalische Angebote, die jetzt auch nicht nur in Anführungsstrichen kirchliche Musik sind, sondern auch viel weltliches Angebot sozusagen. Es gibt zum Beispiel in der Neanderkirche, die ja mitten in der Altstadt ist, eine Reihe, die heißt Sommerliche Orgelkonzerte. Die läuft noch bis zum 11. September. Das ist immer mittwochs abends und da spielen auch unterschiedliche Musikerinnen und Musiker, klassische Musik hauptsächlich. Richtig. Was ich auch ein total nettes Angebot finde, ist die Lunchtime-Orgel. Das ist immer auch mittwochs um 12.30 Uhr. Das sind halbstündige Konzerte in der Johanniskirche in der Stadtmitte. Die finden immer mittwochs um 12.30 Uhr statt und es ist halt wirklich, da kann man theoretisch seine Mittagspause verbringen und sich wirklich mal ganz andere Eindrücke holen, als man es vielleicht bei einem Spaziergang durch die Innenstadt bekommen würde. bekommen würde. Das finde ich wirklich eine richtig, richtig, richtig schöne Idee. Ja, und es gibt wirklich ein riesiges Programm an Kirchenkonzerten, die. Wie gesagt, sowohl kirchlich als auch weltliche Musik sind und eine ganze Übersicht findet man auf den Seiten von den katholischen und von den evangelischen Gemeinden in Düsseldorf. Wie werden solche Sachen subventioniert? Also bei Sport im Park kann ich mir vorstellen, es ist was städtisches, also sind das dann alles, wird das alles privat getragen oder halt von Organisationen? Also das ist ja eigentlich auch, wenn man sich das jetzt mal in dieser Masse quasi anguckt, das ist ja auch, da steckt ja was dahinter und jemand dahinter. Total. Ja, also es ist bei der Auswahl, weil die, die wir jetzt getroffen haben, sind wirklich unterschiedlich. Weil die Künstlerinnen und Künstler, beziehungsweise die Leute, die das veranstalten werden, ja trotzdem bezahlt werden, denke ich. Also bei Sport im Park ist es ein städtisches Angebot tatsächlich. Das hat die Stadt Düsseldorf auf die Beine gestellt und macht das jetzt schon seit mehreren Jahren. Hinter vielen Sachen stecken auch Vereine, hinter den Kirchenkonzerten natürlich die Gemeinden, die das finanzieren und organisieren. Ich glaube aber auch, da werden wir jetzt auch gleich nochmal drauf kommen, zum Beispiel bei den Museen, es ist auch einfach für die Anbieter eine total gute Gelegenheit, um für eine größere Reichweite zu sorgen und die Menschen dahin zu ziehen. Also wie zum Beispiel in der Kirche, die ja bekanntermaßen auch eher unter Mitgliederschwund leiden, ist das ja vielleicht ein schönes Angebot, um da auch nochmal eine Verbindung zu schaffen. Ja, auf jeden Fall, auf jeden Fall. Wenn wir jetzt schon ein bisschen im kulturellen Sektor und Verbindung und so sind, Museen haben auch Angebote, oder? Also die kosten ja auch oft Eintritt, aber da gibt es auch. Und zwar richtig, richtig viele. Also da muss ich sagen, war ich selber total drüber überrascht. Es gibt eigentlich in jedem Museum in Düsseldorf die Möglichkeit, das kostenfrei zu sehen. Und es auch wirklich, habe ich mir persönlich für diesen Herbst vorgenommen, das auch mal auszukosten. Es gibt ganz oft, dass die letzte Stunde, die Öffnungsstunde frei ist. Das war mir nicht bewusst. Das ist bei den, bei vielen städtischen Museen so. Also man kann zum Beispiel das Heinrich-Heine-Institut, das Theatermuseum, das Stadtmuseum, das Schifffahrtsmuseum, Das kann man während der letzten Öffnungsstunde kostenlos sehen. Da hat man natürlich nicht so super viel Zeit, aber wenn man vielleicht wirklich sagt, nach dem Feierabend nochmal auf dem Weg nach Hause sozusagen, nochmal sich eine Stunde etwas Kunst oder Kultur anzutun. Andere Augen. Genau. Dann ist das auf jeden Fall möglich und das finde ich wirklich ein tolles Angebot. Sehr niedrigschwellig. Vielen Dank. Und ansonsten haben auch wirklich so diese großen Kunstsammlungen haben auch alle Möglichkeiten. Also wir haben ja zum Beispiel das K20 und das K21, die machen einmal im Monat den KPMG-Abend. Das geht dann auch wirklich lange, also auch für Leute, die Vollzeit arbeiten, super geeignet. Dann haben die mal von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Es gibt Themenführung und Veranstaltungen und ein DJ legt noch auf. Also da ist wirklich dann was los. Es gibt ja zum Beispiel noch das Kunst im Tunnel. Da können Erwachsene an jedem zweiten Sonntag im Monat kostenfrei rein. Ja, relativ oft, finde ich. Ja, genau. Dann gibt es den Kunstpalast im Ehrenhof, der ja auch ziemlich neu wieder eröffnet hat. Da ist an jedem ersten Donnerstag im Monat auch eine lange Nacht sozusagen von 18 bis 21 Uhr. Da kann man sich das umsonst anschauen. Und da gibt es zum Beispiel auch das Event Palastrauschen. Da zeigen Studierende der Robert-Schumann-Hochschule ihre Arbeiten. Arbeiten, vom Institut für Musik und Medien und auch da legt ein DJ auf und es ist wirklich, kommt man umsonst rein, kann sich das alles anschauen. Da war ich schon ein paar Mal, das ist wirklich immer ganz schön, es ist eine sehr junge Veranstaltung tatsächlich, also das ist irgendwie auch ganz schön so zu sehen, dass da das da so funktioniert, dass das niedrigschwellige finanzielle Ding vielleicht auch dann wirklich lockt, ne, als studierende Person hat man jetzt auch nicht ständig irgendwie mega viel über. Also das, Das finde ich echt eine sehr schöne Veranstaltung. Es geht ja vor allem darum, genau die Leute anzulocken, die vielleicht sonst sagen, die 15 Euro Eintritt oder so, heute nicht. Und dazu gehören definitiv Studierende und natürlich auch Familien. Wenn man mit der ganzen Familie ins Museum geht, kann das ganz schön teuer werden. Dazu muss man aber sagen, dass wirklich für Kinder da der Eintritt in die allermeisten Ausstellungen ohnehin kostenlos ist und es dazu noch eintrittsfreie Sonntage gibt, extra für Familien. Ich meine, Kinder sind natürlich ab einem gewissen Alter eher geeignet. Also, dass die umsonst reinkommen, finde ich eigentlich auch sinnig, weil... Jetzt die Tony-Craig-Ausstellung, klar mit dem Anfassen und so, da hatte ich jemanden dabei, der war erst drei, das hat irgendwie funktioniert, aber es ist trotzdem gut zu wissen, weil das ist ja auch oft eine Sache, wenn man dann seine Freizeit verbringen möchte, wenn man denn Familie hat oder Freundinnen und Freunde ist ja nochmal was anderes. Ich weiß das noch von früher, wir sind ja auch eine relativ große Familie, also ich habe Geschwister und Eltern, da war schon zum Beispiel ein Kinobesuch auf jeden Fall, das ist ja jetzt noch doller geworden, also wir wollten letztens, ich wollte mit einer befreundeten Familie, ich habe ja, ich habe ja keine. Ins Kino und das sind auch vier Kinder, also da bist du ja eine halbe Monatsmiete los, wenn du dann noch irgendwie Snacks dir besorgst. Deswegen finde ich diese Idee, dass man auch Familientage macht Macht in Kultureinrichtungen, Kulturinstituten auf jeden Fall sinnig. Was mich sehr überrascht hat beim Lesen dieses Stückes, ist, dass es auch Open-Air-Kino gibt, wo kein Eintritt bezahlt wird. Weil das hatte ich immer abgespeichert, gerade am Rhein natürlich auch als eine etwas kostspieligere Angelegenheit. Aber es gibt auch Open-Air-Kino, wo ich unter freiem Himmel gratis was angucken kann. Das hat mich überrascht, muss ich ganz ehrlich sagen. Also es gibt das, man muss es ein bisschen ausklammern, Man hat, glaube ich, zu viel gesagt, aber es ist jetzt nicht das klassische Kino. Ich setze mich hin und gucke einen Film, aber es gibt das Hafenkunstkino im Medienhafen. Und da werden eigentlich täglich nach Sonnenuntergang kostenlos Kurzfilme und Videocounts und so künstlerische Arbeiten präsentiert. Das ist, wie gesagt, nicht das klassische Kino, aber es lockt wirklich immer viele Leute an. und kann man natürlich auch gut einfach mit einem Ausflug in diese schöne Ecke von Düsseldorf verbinden. Ja, das finde ich super. Und wo es tatsächlich klassischeres Kino gibt, das sind Flingern. Und da gibt es die Filmwerkstatt in der Birkenstraße immer im Sommer und da laufen jetzt noch im August an mehreren Abenden kostenlose Filmverführungen im Hinterhof. Das ist auch ein sehr schöner Ort, finde ich, dieser Hinterhof bei der Filmwerkstatt. Das ist eigentlich immer donnerstags und samstags der Fall und es laufen also tendenziell auch eher so Filmkunstkino-Beiträge und man muss einigermaßen früh da sein, um ein Plätzchen zu bekommen. Aber das finde ich bei dem Angebot, genau, trotzdem wirklich, ist eine wirklich schöne Sache. Ja, was hast du noch auf der Liste? Ich gucke. Den Wildpark. Der Wildpark. Der fällt ein bisschen aus dem Raum, passt jetzt weder zu Kunstkultur noch Sport. Von drauf an, wenn man so von ein paar ausgebrochenen Wildschweinen weglaufen muss, dann kommt der Running Club auf jeden Fall auch zu tragen. Ja, dann ist es gut, wenn du vorher einmal bei den Laufgruppen warst. Ja, das ist natürlich auch ein total, also es wird von einem Verein betrieben. Es ist ein wirklich schöner kleiner Park mitten da im Grafenberger Wald und hat täglich geöffnet. Ich empfehle, wenn es irgendwie möglich ist, lieber mal unter der Woche so vorbeizugehen, als am Wochenende. Da wird es dann schon relativ voll, aber es ist halt wirklich kein super Verbinden mit einem Spaziergang sonst noch durch den Grafenberger Wald. Und da kann man Wildschweine und Hirsche und Dammwild sehen und auch füttern und das gut. Es ist alles kostenlos. Ja, also der Wildpark ist wirklich auch ein ganz besonderer Platz in meinem Herzen. Das mag ich da gerne. Irgendwie kommt man da gut zur Ruhe, finde ich. Weil das so überschaubar ist und trotzdem ist da Leben. Also durch dieses Ganze, durch die ganzen Tiere aber irgendwie. Man kommt sich auch wirklich weit weg von der Stadt vor, finde ich. Und immer im Frühjahr gibt es natürlich auch Frischlinge bei den Wildschweinen. Also das ist wirklich ganz zauberhaft. Das ist wirklich, Du hast nicht gelogen, als du sagtest, es ist eine sehr, sehr lange Liste. Es steht noch drauf in die Büchereien, sowohl die Stadtteilbüchereien als auch wahrscheinlich die Hauptbücherei am Bahnhof, die relativ neu ist. Da kann man natürlich auch sich einfach hinsetzen und lesen. Ja, und also auch nicht nur das, also mal ganz davon abgesehen von dem Cup 1 von der Zentralbibliothek, ich bin ein Riesenfan davon, ich finde es ist ein ganz toller öffentlicher Aufenthaltsort geworden und wird ja auch super angenommen, aber auch wenn man, auch für Kultur tatsächlich, also da gibt es ständig Lesungen und Veranstaltungen, so sehr bildungsorientiert, wer…, einfach mal kostenlos dazuhören möchte, da gibt es auf jeden Fall ein Riesenangebot. Und ähnlich ist es halt auch in Stadtteilbüchereien. Also wer vielleicht ein bisschen weiter außerhalb in Düsseldorf wohnt, der kann auch da fündig werden. Auch da gibt es ganz viele Lesungen und natürlich ganz viele auch so Kinderangebote. Kinderbuch, Flohmarkt, Bastelaktionen, Vorlesestunden, alles. Ja, ein bisschen aus der Reihe fallen natürlich die Flohmärkte. Also klar, sich über Flohmärkte zu schlendern und Sachen anzugucken und zu stöbern und ja auch am begleitenden Kulturprogramm teilzunehmen ist das eine, aber ich persönlich bin noch nie von einem Flohmarkt weggegangen, ohne irgendwie vielleicht mindestens fünf Euro ausgegeben zu haben für irgendwas, was ich ganz dringend gebraucht habe. Ja, ich muss sagen, ich neige dazu, bei so einem Überangebot eher dann gar nichts zu kaufen. Also vielleicht einen Kaffee, aber ansonsten. Ja, verstehe. Ich finde, so ein Drittelmarkt hat immer, also eine Sache hole ich und wenn es nur was ist, wo ich denke, ach, das kann doch irgendwie die und die oder der und der, hat doch letztens davon gesprochen, der braucht unbedingt einen kleinen roten Fernseher, wo man sich durch Bilder klickt. Ja. Gefunden. Also deswegen ist das da mit dem kostenlos ein etwas weiterer. Das kommt dann auf das eigene Temperament an. Ja, das stimmt. Oder die Kauflust, sagen wir mal so. Aber zum Flanieren ist das natürlich schön und wie gesagt, es gibt ja auch dann oft auch noch Musik dazu und die Stimmung ein bisschen aufsaugen kann man natürlich kostenlos. Ja, also man kann wirklich sehr viel erleben. Ich schmeiße noch ins Rennen, das ist natürlich nur so eine halbe Sache, aber in vielen Supermärkten kann man auch Sachen probieren, also man kann sich irgendwo satt essen, wenn man einfach so ein bisschen samplet oder so. Also auf so manchen Supermarkt-Parkplätzen stehen doch diese großartigen Wagen mit Oliven und kleinen Dips und so. Wenn man da lang genug vorsteht, dann kriegt man auch was angeboten. Also rundum kann man sich, nein, das ist natürlich nur zu dreiviertel ernst gemeint. Aber ja, also ich bin begeistert. Ich bin ja ein großer Freizeit-Fan tatsächlich. Also ich verbringe sehr gerne Zeit mit schönen Dingen und... Und manches auf deiner, auf eurer Liste ist mir neu und ich werde mich da mal, also gerade was, ja, ich sage es jetzt hier, wie ich auch letztens angekündigt habe, ich kletter irgendwo drauf, wo es hoch ist, kann ja keiner nachprüfen, ob ich das wirklich mache. Ich gehe vielleicht mal zu so einem Runners Club und werde dem Joggen noch eine Chance geben. Wo könnte man dich finden? Würdest du jetzt heute Freizeit haben und alles wäre heute machbar? Ich war tatsächlich heute Morgen schon bei Sport im Park. Richtig so. Und wenn ich jetzt heute Abend noch Zeit hätte, würde ich vielleicht noch die letzte Öffnungsstunde in einem Museum. Ja, das finde ich eine schöne Idee. Man fängt an mit Sport im Park und hört auf mit Museum in der Stadt. Ich danke dir. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie. Dieses Wochenende steht das Wetter ganz im Zeichen von schönem Spätsommerwetter. Vielleicht mit einem kleinen Schönheitsfehler. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Es gibt nicht so wahnsinnig viel zu berichten, deswegen starten wir sofort in die Wetterprognose für dieses Wochenende. Und wir starten mit dem Freitag, der noch sehr freundlich beginnen wird im Tagesverlauf. Gerade so ab der Mittagszeit sind dann schon kompaktere Wolkenfelder unterwegs, die die Sonne dann großteils auch abschirmen werden. Und dabei weht ein recht starker Wind mit Böen bis 55 Kilometer pro Stunde. Die Temperaturen liegen dann im Groben bei 17 bis maximal 25 Grad. In der Nacht zum Samstag kann es hier und dort mal so ein paar Tropfen geben. Das wird aber nicht der große Vorwurf werden, dementsprechend abzuhalten. Auch aufgrund der Wolkenverhangenheit, sie gehen die Temperaturen kaum zurück oder nur sehr wenig zurück und die Tiefstemperaturen liegen dann bei 19 Grad. Der Samstag wird schon jetzt der wärmste Tag der Woche werden. Wir werden relativ viel Sonne bekommen. Zum Nachmittag sind dann mal ein paar hohe Schleierwolken unterwegs. Es können auch schon mal einzelne kompaktere Quellwolken dabei sein. Es bleibt aber im Großen und Ganzen relativ freundlich und auch sehr warm. Die Temperaturen steigen auf maximal 30 Grad an. Zum Abend hin kommt ein bisschen Schwüle auf. Diese Schwüle entlädt sich dann auch im Laufe des späten Abends. Es zieht eine Kaltfront auf mit entsprechenden Schauern und vereinzelten Gewittern. Und die Temperaturen liegen dann noch bei 19 Grad, gehen dann im Laufe der Nacht weiter zurück. Der Sonntag bringt uns noch ein paar kompaktere Wolken in der ersten Tageshälfte. Am Nachmittag gibt es dann häufig sehr strahlenden Sonnenschein bei nur wenigen Wolken. und das Ganze dann bei 15 bis maximal 23 Grad. Der Wind wird dann allerdings kein Thema mehr sein, genauso wenig wie die Schwüle, die ist dann auch wieder abgezogen. Und dann blicken wir noch kurz auf die neue Woche. Der Montag startet auf sonnig und sehr freundlich mit 14 bis maximal 23 Grad. Der Dienstag setzt noch eine Schippe drauf, es bleibt sonnig und das Ganze dann wieder bei maximal 28 Grad. Der Trend für den Monatswechsel sieht übrigens ähnlich aus. Also wir bekommen jetzt wahrscheinlich die längst anhaltendste Schönwetterphase seit April. Das sind doch mal ganz ordentliche Aussichten. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxy-Blog. Jensstrux.blog Und das war er, der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns eine große Freude machen wollt, dann folgt uns bei allen Podcast- Anbietern, bewertet uns, lasst Kommentare da, schreibt uns, gebt uns Lob, gebt uns Kritik, gebt uns Ideen. Wie gesagt, wir freuen uns immer, immer, immer von euch zu hören. Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche. Mein Name ist Tosser Korman. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music.