Latest / Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast / Wie du deine ersten 100'000 Franken beim Vermögensaufbau erreichst
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- 0:00Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch.
- 0:34Wenn ich heute neu anfangen würde mit dem Vermögensaufbau und dem Investieren in Aktien und ETFs, was wären so meine Ziele, die ich mir vornehmen würde? Ja, es gibt verschiedene Szenarien und ich möchte mit euch insbesondere 2 Szenarien durchspielen. Und das erste Szenario ist tatsächlich ein sehr ähnliches, was ich selber zumindest für gewisse Zeit Zeit in meinem Leben verspürt habe und mir auch als Ziel gesetzt habe.
- 1:05Es gibt natürlich viele, die sagen sich, hey, ich arbeite zwar, aber Arbeit ist nicht das, was mich im Leben erfüllt, sondern ich habe andere Aspekte im Leben, die ich gerne mache, die mich erfüllen. Arbeit ist letztendlich ein Mittel zum Zweck, und hier springe ich gerade rein. Jemand, der in dieser Situation beginnt mit dem Investieren, der kann irgendwo in der Karriere stecken, der kann erst gerade beginnen, der kann schon sein 10, 15 Jahren oder 20 Jahren bereits schon arbeiten. Das Spektrum ist groß, aber der Grundsatz ist immer derselbe: Man möchte halt einfach mehr Freizeit.
- 1:45Mein Ziel wäre dann beim Investieren zum einen erst einmal, möglichst meine Sparquote zu optimieren. Das heißt, dass ich möglichst viel von meinem Gehalt beiseite legen kann, ohne dass meine Lebensqualität darunter leidet. Das ist mal der erste Schritt oder das erste große Ziel. Und dann nehmen wir jetzt mal an, man verdient zum Beispiel 5.000 Franken brutto, als Beispiel, und man spart gerade aktuell gar nichts. Man gibt einfach alles jeden Monat aus. Das bedeutet,
- 2:17ich möchte meine Sparquote so als nächstes Ziel über die kommenden Monate durch Einsparungen auf 500 bis 1.000 Franken pro Monat heben. Das sollte locker machbar sein im Normalfall. Man kann auf diverse Dinge, ich sage jetzt mal, kurzfristig verzichten, um das eben zu erreichen. Und dann kommt der nächste Schritt, dann würde ich anfangen mit dem Investieren.
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- 3:22Hier muss man natürlich schon wissen, dass man extrem viel beiseite legen muss, insbesondere wenn man das in kürzerem Zeitraum erreichen möchte. Das bedeutet, ich würde mir hier zum Beispiel als allererstes mal die ersten 100.000 als Ziel nehmen. Das ist schon ein sehr, sehr großes Ziel für sehr viele. Und warum die ersten 100.000? Es gibt auch so ein Sprichwort: The first 100K is a bitch, und dann die zweiten gehen dann schneller. Das ist von Charlie Munger, und Er hat damit auch recht, weil warum sind die ersten 100.000 die schwierigsten?
- 4:02Weil es dauert sehr lange, bis du die aufbaust, weil du die hauptsächlich aus dem Ersparten aufbaust und nicht durch die Rendite weiter ausbauen kannst. Klar spielt Rendite eine Rolle, um die ersten 100.000 zu erreichen, aber das ist natürlich schon eher etwas, was ja, seinen Moment oder seine Zeit dauert, ja. Und es ist wirklich so, dass wenn du die ersten 100.000 erreicht hast, dass sich das Portfolio so ein bisschen anfängt zu verselbstständigen.
- 4:43Man muss sich mal vorstellen, nehmen wir mal an, du machst so eine Durchschnittsrendite wie der Vanguard FTSE All-World von 8% im Jahr im Schnitt. In Schweizer Franken wohlgemerkt. Wenn du jetzt 10.000 Franken investiert hast und deine Sparquote 500 Franken pro Monat ist, dann hast du tatsächlich 800 Franken jährlich, die dazukommen. Ja, bei 10.000 Franken zumindest. Wenn du allerdings 100.000 investiert hast, deine Sparquote immer noch so bei 500, 600, 700, 800 Franken ist, im Monat, also knapp so
- 5:218.000 Franken im Jahr, dann ist es so, dass wenn du 8% Rendite hast, während du eben diese 100.000 investiert hast, du zusätzlich zu deiner Sparquote weitere 8.000 Franken mit nach Hause nehmen kannst, sozusagen in Form von Rendite im Durchschnitt pro Jahr bei 8%. Das bedeutet, deine Rendite ist so hoch wie deine Sparquote. Und das meine ich mit, es verselbstständigt sich nachher. Ja, das heißt, es ist wie, du hast eine doppelte Sparquote, obwohl du nur eben immer noch gleich viel sparst wie vorher.
- 6:00Noch krasser wird es dann, wenn du wirklich über die Jahre oder Jahrzehnte 200.000 angespart und investiert hast. Dann sind nämlich 8% immer noch 16.000. Oder sogar 16.000 Schweizer Franken pro Jahr an Rendite. Und das bedeutet wiederum, dass das, wenn deine Sparquote immer noch gleich wäre, bereits schon das Doppelte deiner Sparquote ist. Das heißt, 2 Drittel von deinem Vermögenszuwachs kommt dann nur noch aus der Rendite und nicht mehr aus deiner Sparquote. Und je höher eben dieser investierte Betrag wird, umso spannender wird das Ganze. Ja,
- 6:39weil dann halt sehr unmöglich wird, mit der Sparquote die Rendite sozusagen zu schlagen in absoluter Summe. Bei mir mittlerweile in meinem Portfolio ist das praktisch schon jedes Jahr so. Das heißt, sobald du wirklich eine kritische Masse investiert hast— nehmen wir jetzt mal an, du hast exakt 1 Million Schweizer Franken investiert und machst 8% Rendite— dann sind das 80.000 Schweizer Franken in einem Jahr brutto. Diese 80.000 Schweizer Franken wird sehr schwierig sein zu investieren. Ja, also du musst eine Sparquote netto von 80.000 haben. Das wären dann, ja, was sind das so,
- 7:176.500 ungefähr, 6.700 pro Monat. Also sehr, sehr schwierig, diesen Betrag zu erreichen und zu investieren und zu sparen pro Monat. Ist natürlich möglich, das ist machbar. Aber es ist nicht gerade leicht. Ja, das heißt, das sind definitiv Punkte oder Ziele, die ich mir setzen würde. Die ersten 100.000, eine ordentliche Sparquote aufbauen, 10, 20% mindestens, und dann einfach fleißig investieren, monatlich über ETF-Sparpläne, Einzelaktien, da wo man sich auch wohlfühlt und sich auch reinfuchsen möchte. Und dann
- 7:56stehen einem tatsächlich über die kommenden Jahre sehr viele Türen offen, wenn man da regelmäßig und dann vor allem auch monatlich investiert, mit dem Ziel, die ersten 100.000 zu erreichen. Wenn man die ersten 100.000 erreicht hat, dann verselbstständigt sich nach und nach das Portfolio, auch wenn die Sparquote gleich bleibt. Ja, und das ist eben das Krasse dabei. Darum ist das auch wahrscheinlich für die meisten da draußen, die mit dem Investieren beginnen, starten irgendwann mal das Hauptziel, die ersten 100.000, und danach hat man wirklich deutlich, deutlich mehr Freiheiten und es funktioniert verselbstständigt sich eben im positiven Sinne. Es gibt aber noch das zweite Szenario, das etwas kürzer.
- 8:36Wenn du eigentlich deinen Job sehr, sehr gerne hast und sehr, sehr gerne machst, was du machst, und vielleicht auch noch ein bisschen karrieredriven bist und richtig Gas gibst, dann hast du natürlich sehr, sehr viel Upside-Potenzial. Weil zum einen arbeitest du sehr gerne, und wahrscheinlich willst du nicht unbedingt Teilzeit arbeiten, sondern Du möchtest einfach weiterhin Vollzeit arbeiten, solange du halt eben kannst, deine 40, 42 oder auch 45 Stunden, je nachdem. Und ich glaube, Menschen, die in dieser Situation sind, gleichzeitig dann eben genau dieselben Ziele haben,
- 9:11die ersten 100.000 erreichen, das Sparen, die haben viel, viel mehr finanzielle Möglichkeiten, weil sie zum einen sehr, sehr gerne arbeiten, vielleicht nicht unbedingt in Teilzeit switchen möchten, sobald es finanziell möglich ist, Und dadurch natürlich finanziell natürlich diesen Vorsprung haben werden, weil sie gerne arbeiten. Ja, das ist dann so im Prinzip, die Person hat zwar dieselben Ziele oder dieselben Goals, die ersten 100.000, dann 200.000, das Portfolio verselbstständigt sich und so weiter. Also da ist alles dasselbe,
- 9:48aber der Unterschied ist das Verhältnis zur Arbeit oder wie man eben mit Arbeit umgeht. Und da ist es eben tatsächlich so, dass man in dieser Situation, wenn man in dieser Situation ist, sich sehr glücklich schätzen darf. Da ist man wahrscheinlich einer von 2, der in so einer Situation sich befindet. Weil man dann eben wirklich, und da bin ich auch ganz ehrlich, tatsächlich wirklich extrem, extrem Glück gehabt hat. Ja, weil du dann halt wirklich, wirklich, wirklich auch noch mal längerfristig Vermögen aufbauen kannst,
- 10:27du sowieso nicht in Teilzeit gehen möchtest. Also das heißt, du hast dann sowieso immer eine bestimmte Sparquote, weil durch das Switchen zur Teilzeit fängst du ja dann auch an, vom Vermögen wieder zu zehren, und der Zinseszins kann sich nicht komplett entfalten. Was ja auch okay ist für die Ziele, ja, weil man sich sagt, hey, ich möchte jetzt nur noch 60 oder 80% arbeiten und ich kann es mir leisten, weil mein Portfolio das Portfolio eben diese Differenz zahlt.
- 10:56Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.