Latest / Der Google Ads 1x1 Podcast - Insights & Tipps vom SEA Experten Daniel Rakus / #28 Google Ads 1x1 Podcast: 6+4 Profi‑Tipps: Google Ads, die im B2B wirklich qualifizierte Leads liefern
Transcript
- 0:00Google Ads, die zuverlässig Kunden und Umsatz bringen.
- 0:04Das ist das, was alle Unternehmen möchten. In diesem Podcast erfährst du,
- 0:09wie du Google Ads rentabel für dich und dein Unternehmen einsetzt.
- 0:13Der Google Ads 1x1 Podcast.
- 0:17Insights und Tipps vom SEA-Experten. Mit deinem Gastgeber Daniel Rakus.
- 0:25Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Google Ads 1x1 Podcasts.
- 0:30Dem Podcast für klare Strategien, smarte Einstellungen und messbare Ergebnisse in Google Ads.
- 0:35Ich bin wie immer euer Gastgeber Daniel Rakus.
- 0:38Heute mit der Folge 6 plus 4 Tipps für Google Ads im B2B-Bereich.
- 0:44In den nächsten Minuten bekommst du 6 sofort umsetzbare Hebel direkt aus dem Google Ads-Konto.
- 0:49Kompakt, praxisnah und speziell für B2B-Unternehmen.
- 0:53Und warum diese Folge 6 plus 4 heißt, das wirst du am Ende erfahren.
- 0:57Wenn du Leads mit Qualität willst, statt unqualifizierter Anfragen,
- 1:01dann bist du in dieser Folge genau richtig. Legen wir direkt los.
- 1:06Tipp Nummer 1, die Targeting-Optionen in Google Ads auf B2B ausrichten.
- 1:12Hier kurz zum Kontext, dass viele Einstellungen in Google Ads standardmäßig
- 1:16sehr breit eingestellt sind, aber in B2B können und wollen wir das eigentlich
- 1:21auch gezielt eingrenzen.
- 1:22Denn wir wollen im B2B nicht jeden erreichen und wir wollen meistens auch nicht
- 1:26in die Breite gehen, sondern eher sehr zielgerichtet unsere Anzeigen schalten.
- 1:31Hier ist das Erste, was wir einstellen können, die Geräteoption.
- 1:35Wir können Geräte wie zum Beispiel Mobilgeräte, Desktopgeräte oder auch Tablets
- 1:41komplett ausschließen, einschließen oder auch mit Geburtsanpassungen versehen.
- 1:46Warum ist das Ganze wichtig? Es ist so, dass B2B-Unternehmen oder auch B2B-Entscheider
- 1:51oft an ihrem Arbeitsplatz am Desktop-PC arbeiten.
- 1:55Auf Mobile ist es so, dass es viele private Suchen gibt und daher auch viele
- 1:58unqualifizierte Klicks oder auch schlechte Anfragen.
- 2:02Wie sieht nun das genaue Vorgehen in Google Ads aus? Ihr geht in den Kampagnen-Einstellungen
- 2:07auf den Punkt Statistiken und Berichte und dann auf den Unterpunkt,
- 2:11wo und wann Anzeigen ausgespielt wurden.
- 2:14Im folgenden Fenster könnt ihr dann oben Geräte auswählen und seht dann,
- 2:18auf welchen Geräten eure Anzeigen erschienen sind und die weiteren KPIs zu diesen
- 2:23einzelnen Gerätetypen.
- 2:25Hier könnt ihr die Performance-Daten vergleichen, also vor allem Desktop versus Mobile versus Tablet.
- 2:31Was wäre nun eine passende Strategie für B2B? Ihr könnt entweder Mobile komplett
- 2:36ausschließen, wenn dort nur schlechte Leads ankommen.
- 2:39Oder ihr könnt auch Gebotsanpassungen setzen, zum Beispiel plus 30% für Desktop
- 2:43und minus 50% für Mobile.
- 2:46Diese Gebotsanpassungen funktionieren allerdings nicht bei jeder Gebotsstrategie.
- 2:51Wenn ihr eine automatisierte Gebotsstrategie habt, wie zum Beispiel Ziel-CPA,
- 2:55dann könnt ihr diese dort nicht setzen.
- 2:57In dem Fall könntet ihr Mobile also nur komplett ausschließen.
- 3:01Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, diese Entscheidung abhängig von der Datenlage zu machen.
- 3:06Also ist es wirklich so, dass über Mobile weniger Leads oder schlechte Leads
- 3:10tendenziell hereinkommen. Wenn das der Fall ist, kann man ruhig auch mal versuchen,
- 3:14Mobile auszuschließen und zu schauen, wie die Qualität der Leads ist,
- 3:18die über Desktop-PCs hereinkommen.
- 3:20Aus meiner Erfahrung aus hunderten B2B-Projekten und auch unserer eigenen Webseite
- 3:25ist es so, dass Leads, die über Desktop kommen, in der Regel etwas hochwertiger
- 3:29sind, als die, die über Mobilgeräte kommen. Es hat sich allerdings auch im Laufe
- 3:33der letzten Jahre etwas verschoben.
- 3:35Früher war der Trend noch extremer. Heute ist es so, dass durchaus auch über
- 3:39Mobile brauchbare Leads zustande kommen können.
- 3:43Eine weitere Targeting-Option wäre die demografischen Einstellungen.
- 3:46Warum sind diese wichtig?
- 3:48Viele Suchende sind im B2C-Kontext oder Altersgruppen, die nicht zu Entscheidern im B2B passen.
- 3:54Beispiel wären zum Beispiel Schüler, Studenten und private Haushalte.
- 3:58All diese wollt ihr ja eigentlich nicht haben, wenn ihr reine B2B-Produkte oder
- 4:02Dienstleistungen anbietet.
- 4:04Zu diesen Einstellungen kommt ihr in Google Ads ganz einfach.
- 4:07Ihr geht auf Kampagne, Zielgruppen und dann auf demografische Merkmale.
- 4:11Dort habt ihr zum Beispiel die Optionen Alter und Geschlecht.
- 4:14Eine klassische Strategie für B2B wäre, Altersgruppen auszuschließen,
- 4:18die unrealistisch für B2B-Entscheider sind. Das ist oft zum Beispiel die Altersgruppe 18 bis 24 Jahre.
- 4:25Ich würde im B2B eher den Fokus auf eine Altersgruppe legen,
- 4:28die etwas höher ist, also zum Beispiel 25 bis 54 Jahre, je nach Branche auch bis zu 64 Jahren.
- 4:34Das Geschlecht ist hierbei meistens nicht relevant. Normalerweise ist es so,
- 4:38dass in allen B2B-Bereichen die Entscheider sowohl männlich als auch weiblich sein können.
- 4:43Mein Tipp hierzu, erst mal Daten sammeln, bevor man hier zu aggressiv ausschließt.
- 4:47Sonst gibt es natürlich die Gefahr, potenzielle Entscheider herauszufiltern.
- 4:50Zu filtern und hier auf wichtige Anfragen zu verzichten.
- 4:53Das waren jetzt aus meiner Sicht die beiden wichtigsten Einstellungen bei den
- 4:57Targeting-Optionen im demografischen Bereich.
- 4:59Und was man hier noch erwähnen muss, ist natürlich, dass das Zusammenspiel der
- 5:02verschiedenen Optionen nochmal einen ganz anderen Wirkungshebel hat.
- 5:06Also in dem Fall jetzt Geräte plus Demografie.
- 5:09Die Kombination bringt nämlich den größten Effekt.
- 5:12Beispiel Desktop plus Altersgruppe 25 bis 54.
- 5:16Das ist höchstwahrscheinlich beruflicher Kontext und so erhöht ihr die Wahrscheinlichkeit,
- 5:21dass ihr einfach gute B2B-Leads bekommt.
- 5:23Ein negatives Beispiel wäre, ihr schaltet nur auf Mobile, nur von 18 bis 24.
- 5:28Hier bekommt ihr höchstwahrscheinlich nur private Anfragen und keine richtig guten B2B-Leads.
- 5:34Wie gesagt, es sind immer nur Tendenzen, es kann natürlich Ausnahmen geben,
- 5:37aber für uns geht es natürlich auch um Wahrscheinlichkeiten,
- 5:40in welchen Clustern und in welchen Zielgruppen bekomme ich mit einer höheren
- 5:43Wahrscheinlichkeit einen guten Lead.
- 5:45Kommen wir nun zum Tipp Nummer 2 und hier geht es um lange Sales Cycles, die in B2B üblich sind.
- 5:52Was kann man hier tun? Man kann mit Remarketing arbeiten, um in diesen langen
- 5:56Sales Cycles die Interessenten und die B2B Unternehmen immer wieder zu begleiten.
- 6:02B2B unterscheidet sich nämlich stark vom B2C. Kaufentscheidungen dauern oft
- 6:06Wochen oder sogar Monate und viele Kontakte im B2B Unternehmen sind involviert.
- 6:10Deshalb ist Remarketing aus meiner Sicht eigentlich Pflicht,
- 6:13um im Entscheidungsprozess weiterhin sichtbar zu bleiben und vor allem auch
- 6:17langfristig sichtbar zu bleiben.
- 6:19Es gibt hier beim Remarketing zwei Strategien, die ich aus meiner Sicht immer im B2B einsetzen würde.
- 6:26Ich gebe euch diese beiden Strategien nun mit.
- 6:29Erstens die Remarketing Lists for Search Ads, kurz RLSA. Was sind diese genau?
- 6:35RLSA-Kampagnen sind Kampagnen, wo ihr Search Ads, also Textanzeigen,
- 6:40entweder nur an bisherige Besucher
- 6:43eurer Webseite ausspielt oder diese mit stärkeren Geboten ausspielt.
- 6:48Das heißt, ihr trefft keine neuen Nutzer mit diesen Textanzeigen,
- 6:51sondern nur Nutzer, die bereits auf eurer Webseite waren.
- 6:54Das Ganze geht aber nicht nur für Website-Besucher, sondern eine Strategie im B2B wäre auch,
- 7:00eine Liste anzulegen von Nutzern, die zum Beispiel ein White Paper oder ähnliches
- 7:04Dokument von euch heruntergeladen haben, also die definitiv ein hohes Interesse
- 7:08an eurer Dienstleistung oder Produkten haben.
- 7:11Diese könnt ihr in eine Remarketing-Liste aufnehmen und wenn diese später wieder
- 7:15nach dem gleichen Thema suchen, könnt ihr ein höheres Gebot oder eine spezifische
- 7:19Anzeige an genau diese Personen ausspielen.
- 7:22Der Vorteil ist einfach, es ist sehr zielgerichtet, da der Nutzer schon warm
- 7:26ist und schon mit euch in Kontakt war.
- 7:28Hierzu auch noch ein kurzer Tipp aus der Praxis. Wenn ihr das Ganze in separate
- 7:32Kampagnen oder Anzeigengruppen für RLSA gruppiert, dann könnt ihr auch die Anzeigenbotschaften anpassen.
- 7:39Zum Beispiel, sie haben sich schon informiert, jetzt beraten lassen.
- 7:43Dadurch wird suggeriert und der Nutzer weiß, dass er sich eigentlich schon bei
- 7:47euch informiert hat und das ist natürlich eine sehr zielgerichtete und sehr
- 7:50genaue Anzeigenschaltung, die ihr da dem Nutzer bei Google präsentieren könnt.
- 7:55Die zweite Remarketing-Strategie ist das klassische Display- oder auch Video-Remarketing,
- 8:00ebenfalls für eure Website-Besucher.
- 8:02Warum ist das wichtig? Vor allem deswegen, weil viele Besucher beim ersten Besuch
- 8:06erstmal abspringen oder noch in der ganz anfänglichen Recherchephase sind.
- 8:11Wenn ihr nun diese Besucher mit Displays Display-Bannern oder auch YouTube-Ads
- 8:14immer wieder bespielt, bleibt ihr auch langfristig während des Entscheidungsprozesses im Kopf.
- 8:19Die klassische Strategie hierbei im B2B ist es, dass ihr nicht direkt verkaufen
- 8:23wollt, weil das eher unwahrscheinlich ist, dass jemand bei dem ersten Besuch
- 8:26eurer Webseite direkt eine Anfrage stellt, sondern erstmal durch das Remarketing Vertrauen aufbaut.
- 8:31Das Ziel soll sein, mehrfach Kontakte zu schaffen, bevor am Ende die Anfrage kommt.
- 8:37Wenn euch ein Nutzer hier innerhalb von Wochen mehrfach sieht,
- 8:40zum Beispiel über Textanzeigen, Displayanzeigen, vielleicht auch Videoanzeigen,
- 8:45stärkt das natürlich das Vertrauen in euch und er wird eher bei euch eine Anfrage
- 8:49stellen, wenn es dann soweit ist.
- 8:51Hierzu noch ein paar praktische Tipps und Best Practices aus meiner Erfahrung.
- 8:55Legt die Remarketinglisten auf jeden Fall lang genug an.
- 8:58Ihr könnt beim Anlegen ja entscheiden, wie viele Tage in der Vergangenheit quasi
- 9:02Nutzer in dieser Liste bleiben und da im B2B die Sales Cycles oft extrem lang
- 9:07sind, macht es Sinn, im B2B auch mal 90 bis 540 Tage anzulegen.
- 9:12Das heißt, in diesem Zeitraum werden quasi die Nutzer in dieser Liste gespeichert.
- 9:17Des Weiteren würde ich euch empfehlen, die Frequenzbegrenzung zu setzen.
- 9:20Denn ihr wollt ja auch nicht nerven, sondern regelmäßig präsent sein.
- 9:24Hier könnt ihr einstellen, dass ihr pro Nutzer zum Beispiel nur fünf Mal pro
- 9:27Tag auf irgendeine Art erscheint.
- 9:30Kommen wir zum dritten Tipp und das ist, nur relevante Keyword-Match-Types verwenden,
- 9:35in Klammern kein Broad-Match.
- 9:37Im B2B ist jeder Klick teuer und eure Zielgruppe ist meistens klein.
- 9:41Das Problem ist, mit Broad-Match, also weitgehend passende Keywords,
- 9:45steuert Google deine Anzeigen auch für sehr U-passende Suchanfragen aus.
- 9:50Die Lösung wäre es, auf relevante Match-Types zu setzen, in dem Fall Exact-Match und Phrase-Match.
- 9:55Zum Beginn nochmal ein ganz kurzer Überblick, was die Match-Types bzw.
- 9:59Keyword-Optionen auf Deutsch eigentlich sind. Es gibt Exact-Match,
- 10:03das bedeutet, die Anzeige wird nur bei einer sehr ähnlichen Suchanfrage oder
- 10:08exakten Suchanfrage ausgespielt.
- 10:10Zum Beispiel euer Keyword ist Industriemontage, dann erscheint in der Regel
- 10:14auch nur bei diesem Begriff eine Anzeige.
- 10:16Dann gibt es Phrase-Match, das ist passende Wortgruppe. Hier ist es so,
- 10:20dass die Anzeige auch erscheinen kann, wenn es quasi eine Art Synonym oder ähnliche Begriffe sind.
- 10:26Also hier hat Google schon wesentlich mehr Spielraum, das Ganze auszuspielen.
- 10:30Als Beispiel, ich habe als Keyword Maschinenmontage und meine Anzeige erscheint
- 10:35aber auch bei Dienstleister für Maschinenmontage, was für mich ja auch in Ordnung
- 10:40wäre. Und kommen wir nun zum letzten, zum Broadmatch.
- 10:43Das ist weitgehend passend. Hier hat Google wirklich völlig freie Hand und da
- 10:48wird die Anzeige im Endeffekt auch ausgelöst bei entfernten Synonymen und entfernten Kontexts.
- 10:54Zum Beispiel das Keyword Industriemontage könnte eventuell auch erscheinen beim
- 10:58Suchbegriff Wohnungsrenovierung.
- 11:00Das werde ich natürlich nicht haben.
- 11:02Zusammengefasst also nochmal, warum kein Broadmatch? Man hat extrem hohe Streuverluste,
- 11:08weil Google den Begriff meist sehr weit interpretiert und das wollt ihr im B2B eigentlich nicht.
- 11:13Das Risiko dabei ist, Anzeigen erscheinen bei B2C-Suchanfragen oder thematisch
- 11:18völlig unpassenden Suchen.
- 11:19Und die Folge daraus sind teure Klicks, aber kaum qualifizierte Leads.
- 11:23Meine Empfehlung für eine Strategie im B2B wäre hier, Exact Match,
- 11:28also exakt passend für eure Top-Keywords mit klarer Kaufabsicht.
- 11:32Phrase Match, also passende Wortgruppe für Variationen und Longtail-Suchanfragen
- 11:36und das Ganze am besten noch in Kombination mit negativen Keywords,
- 11:40das heißt Keywords, die ihr proaktiv ausschließt, um das Ganze weiter einzugrenzen.
- 11:44Der Vorteil von dieser Strategie ist, ihr habt die volle Kontrolle,
- 11:48ihr habt sehr geringe Streuverluste und ihr habt insgesamt auf jeden Fall eine
- 11:51höhere Conversion-Qualität.
- 11:53Kommen wir nun zum vierten Tipp und das ist B2B-Copywriting.
- 11:57Business-Sprache und Signale in euren Ads hervorheben.
- 12:01Im B2B zählt Vertrauen mehr als Emotion. Entscheider im B2B wollen Sicherheit.
- 12:07Kann dieser Anbieter wirklich liefern? Hat dieser Anbieter eigentlich was drauf?
- 12:11Fehler dabei sind, Anzeige und Landingpages zu allgemein zu halten oder sie
- 12:16ähnlich zu schreiben wie im B2C.
- 12:18Die Lösung dafür ist, Business-Sprache nutzen und starke B2B-Signale hervorheben.
- 12:24Und ich zeige euch jetzt, wie ihr das tun könnt.
- 12:27Wie verwendet ihr also Business-Sprache statt Consumer-Sprache?
- 12:31Auf jeden Fall keine lockeren Lifestyle-Versprechen in die Ads packen.
- 12:35Im B2B ist das einfach unpassend. Ich würde insgesamt im B2B wenig mit Versprechen
- 12:40arbeiten, sondern den Fokus eher darauf setzen, Sachen mit reinzubringen wie
- 12:44Professionalität, Fakten und Nutzen und Seriösität.
- 12:49Das kann bei Professionalität zum Beispiel sein, Industrieexperte seit 2008.
- 12:54Bei Fakten und Nutzen kann das sein, Montageprojekte ab 500.000 Euro.
- 12:58Und bei Seriosität ist es so, dass ich nicht mit billigen B2C Call-to-Actions
- 13:04arbeiten würde, wie zum Beispiel Klick mich oder hier klicken.
- 13:08Die Sprache orientiert sich an euren Entscheidern und Einkäufern,
- 13:11von daher meist sachlich, klar und vertrauensbildend.
- 13:15Des Weiteren würde ich in B2B bestimmte Business-Signale mit in die Anzeigen einbauen.
- 13:20Ich gebe euch ein paar Beispiele, was solche Business-Signale sind.
- 13:23Zum Beispiel Zertifikate und Qualitätssiegel, also TÜV, ISO, DIN-Normen etc.
- 13:30Des Weiteren Branchenerfahrung, zum Beispiel 15 Jahre Erfahrung in der Maschinenmontage.
- 13:36Größe und Stabilität suggerieren, zum Beispiel 20 Experten im Team oder über 500 Projekte.
- 13:43Des Weiteren dann noch der Branchenfokus, zum Beispiel B2B-Spezialist für Maschinen-
- 13:47und Anlagenbau oder auch Kooperationen und Partnerschaften, wie zum Beispiel
- 13:52Google Premier Partner oder auch bekannte Referenzkunden.
- 13:56All diese Signale sind im B2B extrem wichtig und zeigen eurem Interessenten,
- 14:01dass ihr entweder die nötige Erfahrung habt, die nötigen Zertifikate habt oder
- 14:05auch die nötige Größe habt, um seine Projekte zu stemmen.
- 14:09Des Weiteren könnt ihr natürlich diese Business-Signale und auch die Business-Sprache
- 14:13auch auf eurer Landingpage oder Webseite verwenden.
- 14:16Denn auch hier ist es so, dass diese Signale und dieses Copywriting einfach
- 14:21zu einer höheren Conversion-Rate führen wird und auch die Anfragequalität dadurch steigen wird.
- 14:26Abschließend kann man also sagen, dass B2B Copywriting bedeutet,
- 14:30seriös, faktenorientiert und vertrauensbildend zu schreiben.
- 14:34Mit klaren Business-Signalen wie zum Beispiel Zertifikaten, Erfahrung und Branchenspezialisierung
- 14:39baust du bei deiner Zielgruppe Vertrauen auf und erhöhst die Chance,
- 14:43dass Entscheider Kontakt zu dir aufnehmen.
- 14:45Kommen wir nun zu Punkt Nummer 5 und das ist Conversion-Tracking und Offline-Conversion-Tracking.
- 14:51Im P2B dauert die Customer Journey oft lange und verläuft über viele Kontaktpunkte.
- 14:56Das habe ich in dieser Folge auch schon öfter erwähnt.
- 14:58Das Problem hierbei ist, standardmäßig misst Google Ads nur die Klicks und einfache Conversions.
- 15:05Das reicht uns aber oft nicht, um zu bewerten, wie gut die Kampagnen wirklich sind.
- 15:09Die Lösung dafür ist, ein sauberes Conversion Tracking und Offline Conversions zu tracken,
- 15:14damit nur das gezählt wird, was wirklich wertvolle Leads bringt und damit ihr
- 15:20auch langfristig verstehen könnt, was für eine Leistung die Kampagnen für euch eigentlich bringen.
- 15:25Kommen wir zunächst zur Basis und das ist das klassische Conversion Tracking.
- 15:29Conversion Tracking bedeutet, ihr messt in euren Kampagnen alles,
- 15:33was für euch einen gewissen Wert hat.
- 15:35Als Beispiele, Formularabschlüsse, das sind harte Conversions,
- 15:39also wirklich Kontaktaufnahme des Nutzers.
- 15:41Das können sein Anfrageformulare, Kontaktformulare.
- 15:45Die könnt ihr als Conversion in Google Ads einbinden und wisst somit,
- 15:48über welche Kampagnen eben die Anfragen auch kommen.
- 15:51Des Weiteren könnt ihr tracken Downloads, wie zum Beispiel von Whitepapern,
- 15:55von Broschüren, von Katalogen.
- 15:57Ihr könnt ebenso tracken Telefonanrufe, zum Beispiel über das Tracking in Google
- 16:01Ads selbst oder auch durch einen externen Tracking-Dienstleister für Telefonanrufe.
- 16:05Der Vorteil hierbei ist, jeder Klick wird messbar und zuordnenbar und ihr könnt
- 16:10so schauen, über welche Kampagnen langfristig die meisten Anfragen,
- 16:14die meisten Downloads und die meisten Anrufe kommen.
- 16:17Wenn ihr die Basis, also das normale Conversion Tracking aufgesetzt habt,
- 16:21habt ihr natürlich schon mal das Fundament gelegt, würde ich sagen.
- 16:24Und es ist so, dass die meisten Werbetreibenden, die wir zum Beispiel auch als
- 16:28Kunden übernehmen, diese Basis oft schon haben.
- 16:31Ich sage mal 90% der Kunden haben diese Basis, aber auch wirklich nur diese Basis.
- 16:36Und auf die sollte man nun noch das Offline Conversion Tracking oben draufsetzen.
- 16:41Warum ist das Offline-Conversion-Tracking eigentlich so wichtig?
- 16:45Nicht jeder Formular-Lead ist auch qualifiziert und jeder Formular-Lead hat
- 16:49auch einen anderen Wert.
- 16:50Erst nach der Prüfung durch den Vertrieb zeigt sich häufig, ob es ein wertvoller
- 16:54Business-Lead ist oder ob der Lead quasi für die Tonne ist.
- 16:58Für Google Ads selbst spielt diese Bewertung natürlich beim normalen Conversion-Tracking keine Rolle.
- 17:03Google Ads wird euch sagen, hier, ich habe eine Conversion generiert und wie
- 17:07gut diese Conversion oder diese Anfrage für euch war, das weiß Google Ads nicht.
- 17:11Das gleiche funktioniert übrigens auch mit einem spezifischen Wert,
- 17:14also nicht nur gut oder schlecht, sondern ihr könnt auch sagen,
- 17:17dieser Lead hatte für uns einen Wert von zum Beispiel 50.000 Euro,
- 17:21der nächste Lead hatte nur einen Wert von 5.000 Euro.
- 17:24Und so gebt ihr natürlich dem Algorithmus von Google wertvolle Hinweise,
- 17:28welches euer Zielpublikum ist, an wen es die Anzeigen ausspielen soll und wer
- 17:33für euch wirklich ein qualifizierter und hochwertiger Lead ist.
- 17:37Das gleiche funktioniert übrigens auch mit einem spezifischen Wert,
- 17:40also nicht nur gut oder schlecht, sondern ihr könnt auch sagen,
- 17:43dieser Lead hatte für uns einen Wert von zum Beispiel 50.000 Euro.
- 17:47Der nächste Lead hatte nur einen Wert von 5.000 Euro. Und so gebt ihr natürlich
- 17:51dem Algorithmus von Google wertvolle Hinweise,
- 17:54welches euer Zielpublikum ist, an wen es die Anzeigen ausspielen soll und wer
- 17:59für euch wirklich ein qualifizierter und hochwertiger Lead ist.
- 18:02Kommen wir ganz kurz zur technischen Umsetzung dieser Offline-Conversion-Trackings.
- 18:08Ich kann natürlich in diesem Podcast jetzt hier nur aus der Meta-Ebene darauf schauen.
- 18:11Im Detail ist die Umsetzung manchmal auch ein bisschen komplexer,
- 18:14je nach CRM-System, was ihr verwendet.
- 18:16Es ist so, dass ihr Lead-Daten zum Beispiel aus eurem CRM oder auch aus Excel
- 18:20zurück in Google Ads importiert.
- 18:23Das heißt, Google Ads bekommt von außen Daten.
- 18:27Der Conversion-Upload geschieht zum Beispiel per CSV oder auch eine API zu eurem CRM-System.
- 18:32Eine wichtige Kennzahl hierbei ist ein qualifizierter Lead oder ein Close Deal
- 18:37oder eben auch der Wert der einzelnen Conversion.
- 18:41Als kurzes Fazit zum Thema Conversions kann ich nur sagen, ohne Conversion Tracking
- 18:46optimierst du bei Google Ads eigentlich im Blindflug.
- 18:50Mit einem sauberen Online- und Offline-Conversion Tracking stellst du sicher,
- 18:53dass Google Ads auf echte Business-Leads optimiert, nicht auf Klicks von zum
- 18:57Beispiel Privatpersonen. Das ist aus meiner Sicht einer der größten Hebel für
- 19:01Effizienz im B2B-Marketing.
- 19:03So, kommen wir nun zum sechsten und letzten Tipp für B2B-Kampagnen in Google Ads.
- 19:09Und der ist, separate Kampagnen bzw.
- 19:12Anzeigengruppen für eure Zielbranchen. Im B2B ist die Zielgruppe oft sehr spezialisiert.
- 19:18Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche Bedürfnisse.
- 19:21Das Problem dabei, eine einzige Kampagne für alle Branchen führt natürlich zu
- 19:26unscharfen Anzeigen und weniger relevanten Klicks.
- 19:29Die Lösung hierfür ist, separate Kampagnen oder Anzeigengruppen für jede eurer Zielbranchen.
- 19:36Was sind nun eigentlich die Vorteile, wenn ich mein Google Ads Konto branchenspezifisch aufbaue?
- 19:41Es ist erstens die Relevanz, denn jede Branche hat ihre eigene Sprache,
- 19:45ihre eigenen Begriffe und Anforderungen.
- 19:47Es ist ebenfalls die Anzeigenqualität.
- 19:50Passendere Anzeigen erhöhen die Klickrate und Conversion Rate und eure Zielbranche
- 19:54fühlt sich einfach besser angesprochen.
- 19:56Es ist des Weiteren die Budgetsteuerung. Branchen mit einem höheren Potenzial
- 20:00können mehr Budget erhalten und Branchen mit einem niedrigeren Potenzial dementsprechend
- 20:04weniger. Und ihr habt natürlich eine gewisse Datentransparenz.
- 20:08Ergebnisse sind pro Branche messbar. Ihr habt klare Insights,
- 20:12welche Zielgruppe sich lohnt und welche nicht.
- 20:14Es gibt im Grunde zwei verschiedene Möglichkeiten, eine Kampagnenstruktur für
- 20:18solche B2B-Branchen in Google Ads aufzubauen.
- 20:21Die Option Nummer eins ist, dass ihr separate Kampagnen pro Branche macht.
- 20:25Der Vorteil ist dabei, ihr habt volle Kontrolle über Budget- und Gebotsstrategien,
- 20:30je nach Branche. Zum Beispiel Kampagne Maschinenbau, Kampagne Automobil, Kampagne Chemie.
- 20:36Die Option zwei wäre, separate Anzeigengruppe pro Branche zu machen.
- 20:40Der Vorteil, weniger Kontenkomplexität, da ihr weniger Kampagnen habt.
- 20:45Ein Beispiel wäre Kampagne Industriemontage mit Anzeigengruppen zum Maschinenbau,
- 20:50Automobil, Pharma und so weiter.
- 20:52In diese einzelnen Kampagnen oder auch Anzeigengruppen packt ihr dann natürlich
- 20:56jeweils die entsprechenden Branchen-Keywords und entsprechenden Anzeigentexte,
- 21:02die diese Branche spezifisch ansprechen, denn das soll ja der Sinn der ganzen Sache dahinter sein.
- 21:06Wenn es so ist, dass ihr pro Branche einfach zu wenig Suchvolumen habt,
- 21:11dann würde ich euch dazu raten, ähnliche Branchen vielleicht zusammenzunehmen.
- 21:15Meine allgemeinen Best Practices und Tipps hierzu wären folgende.
- 21:18Starte mit den zwei bis drei Branchen und nicht gleich alles splitten.
- 21:23Sammle erstmal Daten und vergleiche, welche Branche liefert zum Beispiel die
- 21:26besten Leads oder auch die meisten Leads.
- 21:28Das Budget dynamisch verschieben, mehr in die Branchen mit höherer Conversion Rate.
- 21:33Und langfristig gedacht, Branchenkampagnen als Grundlage für Account-Based Marketing nutzen.
- 21:40So, das waren nun meine sechs Tipps für bessere B2B-Kampagnen in Google Ads.
- 21:45Aber wieso heißt das Video eigentlich 6 plus 4?
- 21:48Es gibt nämlich vier weitere Tipps. Für alle 6 plus 4, also zehn Tipps,
- 21:54habe ich ein ausführliches Video aufgenommen, das auch die heute besprochenen
- 21:58Tipps nochmal ausführlicher beleuchtet.
- 22:00Wenn du den Link zum Video haben möchtest, schick mir einfach eine E-Mail an
- 22:04daniel.sea-experten.de und ich sende es dir gerne zu.
- 22:10Danke fürs Zuhören bei Google Ads 1x1 mit deinem Gastgeber Daniel Rakus.
- 22:15Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und teile ihn mit jemandem,
- 22:19der seine B2B-Performance in Google Ads pushen will.
- 22:22Bis zur nächsten Folge und viel Erfolg beim Umsetzen. Der Google Ads 1x1 Podcast.