Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Welche Überraschung es beim Düsseldorfer Opern-Deal gibt
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- Der Sommer ist da. Endlich ist er da. Zwar jetzt wahrscheinlich nicht für eine super lange Zeit, aber immerhin, immerhin. Die Sonne scheint, es ist heiß und auch wenn das natürlich wirklich sehr, sehr, sehr schön ist, ein bisschen Abkühlung tut trotzdem gut. Und weil ich ja hier niemandem irgendwas vorenthalten will, habe ich mich entschieden, hier und heute meine persönlichen Tipps und Tricks zu verraten, wie sich die Hitze gut aushalten lässt. Erstens mein Go-To bei, weil, ja, eigentlich, ich gebe es zu, alles ab 18 Grad ist Wassermelone in jeder Form. Als Salat, klar, ich mache immer ein bisschen Gurke, Münze und Zitronen ran, aber auch hier der Klassiker mit Schafskäse oder Ziegenkäse ist natürlich immer, immer, immer gut. Dann am Stück natürlich einfach aus der Schale schneiden und einfach so snacken. Und aus dem Gefrierfach, also, ne, schön in Scheiben geschnitten und ein Würfelchen und dann einfach einfrieren und dann hat man so kleine Wassermelonen-Ice-Snacks. Also ich persönlich mache locker eine Wassermelone am Tag platt. Kann ich sehr, sehr empfehlen. Auch aus dem Gefrierfach, gefrorene Gurke. Ich weiß, klingt erstmal hä, aber glaubt mir, das ist irgendwie als Snack auch super. Man kann das auch so in kleine Würfel oder Scheiben schneiden und dann einfrieren und dann hat man auch so, jetzt irgendwie nicht so langweilig wie einfach Eiswürfel. Kann man so ein bisschen sich zwischendurch so eine kleine Eisgurke mal reinschieben. Und natürlich trinken, was das Zeug hält, Wasser, kühle Tees, Laubarben natürlich auch, der gute alte Trick, ne, also, und auch in Wasser tue ich einfach gefrorene, ich hab's irgendwie mit gefrorenen Früchten und Gemüsen, also gefrorene Beeren da rein, dann tauchen die so ein bisschen auf, dann hat man fast so ein bisschen das wie so eine Limo, also, genau, das ist das. Dann, was ich sehr gerne mache, wenn's richtig heiß wird, auch wenn ich am Schreibtisch sitze oder so, oder im Auto, ich hab eine, wie so eine Sprühflasche. Für Blumen, ne, Und dann habe ich einen Fächer und dann mache ich mir immer ein bisschen Wasser ins Gesicht und so auf meinen Oberkörper, Schultern und so und dann fächer ich hinterher. Das erfrischt auch super und irgendwie finde ich besser als ein Ventilator. Aber ist auch nur meine ganz persönliche Meinung. Natürlich schadet auch nicht... Zwei bis vier Eis am Tag, natürlich. Und wenn es dann mal zum Beispiel zur Eisdiele, wenn man dann eh draußen ist, dann gibt es natürlich in der Stadt auch schattige und kühle Orte, an die man sich dann ein bisschen zurückziehen kann. Zum Beispiel der Wildpark in Grafenberg. Da ist ein wunderschöner Side-Effekt, dass man auch noch Rehe füttern kann und Wildschweine, obwohl dem wahrscheinlich auch gerade sehr, sehr, sehr heiß ist. Sowieso der Aperwald, der Grafenberger Wald. Also Wald ist super, Schatten, frische Luft, also diese kühle Waldluft irgendwie mal zum Durchatmen. Der japanische Garten im Nordpark hat tatsächlich auch das ein oder andere schattige Örtchen oder den ein oder anderen Baum, sagen wir mal so, der so Schatten wirft, dass man sich da gut drunter aufhalten kann. Und durch die vielen Steine ist es da irgendwie auch kühl. Dann der Benrater Schlosspark, sowieso das Benrater Schloss, da ist es auch kühl. Und natürlich Museen und Galerien sind auch meistens klimatisiert und ich meine, ins Museum gehen ist sowieso immer schön, aber wenn es heiß ist und dann ist das so ein bisschen klimatisiert, also das kann ich auch sehr, sehr empfehlen. Und wenn es gar nicht anders geht und es ist irgendwie alles überlaufen und voll oder einfach zu heiß, dann darf man auch die Stadtgrenzen passieren nach Neuss, ab in die Skihalle, da schwitzt wirklich niemand. Und Wasser zum Trinken habe ich natürlich schon erwähnt, aber auch zum Abkühlen, wer das große Glück hat und Zugang zu einem Pool, immer rein da. Und ich sage ganz ehrlich, wenn ihr wisst, eure NachbarInnen haben einen Pool, sagt mal nett Hallo, meldet euch bei alten Bekannten, die einen Schwimmteich haben, also keine Scheu. Was ausdrücklich nicht gut ist, ist Schwimmen im Rhein. Schwimmen im Rhein ist gefährlich, das soll man nicht machen. Jedes Jahr wird davor gewarnt, jedes Jahr passiert was. Es gibt immer auch Todesopfer zu beklagen, also Schwimmen im Rhein ist einfach wirklich keine gute Idee. Feuerwehr und Rettungsdienst rücken dann aus, wenn Notrufe kommen und diese Notrufe sind sowieso schon überlastet. Immer mehr Menschen wählen die 112. Die Feuerwehr testet deswegen alternative Angebote. Was es damit auf sich hat, darüber habe ich mit Verena Kehnsbock gesprochen. Uwe-Jens Runau berichtet, welche Überraschung es bei der Standortwahl des Opern-Neubaus gibt. Und Helene Pawlitzki und ich haben uns bei The Champions Burger in Rath durch das Angebot getestet. Mein Name ist Tosse Kormann, ihr hört Folge 322 dieses Podcasts und der Rhein steht bei 4 Meter Höhe. Music. Und damit herzlich willkommen beim Rhein-Pegel-Podcast, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was diese Stadt bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was geht. Mein Name ist Tosse Kormann und für eine kleine, wunderschöne Weile darf ich diese Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr uns Themen vorschlagen wollt, über die wir sprechen könnten, wenn ihr Veranstaltungen habt, auf die wir hinweisen sollen und dürfen, dann erreicht ihr uns unter reinpegel.reinischer-post.de oder per WhatsApp unter 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer, immer, immer von euch zu hören. an. Der Neubau der Oper hier in Düsseldorf ist schon lange ein Thema in der Stadt. Es gab Diskussionen, es gab Petitionen, es gab Abwägungen über etwaige Standorte. Es gab den Plan einer Interimslösung an der Messe. Jetzt steht die Entscheidung, die Oper zieht an den Wehrhahn. Und eine Überraschung gibt es auch, die Clara-Schumann-Musikschule zieht mit ein. Uwe-Jens Runau kennt die Einzelheiten. Drammen spielen sich in der Oper ja eigentlich im besten Falle auf der Bühne ab. Da wird geliebt, gemordet, gelitten, sich wieder vertragen und all das mit sehr viel Orchester und Gesang. Aber auch abseits der Bühne spielen sich die ein oder anderen kleinen und großen Geschichten ab, wenn es um die Oper geht. Das ist ja schon etwas länger ein Thema hier in der Stadt. Es ist auch kein unwichtiges Thema. Kultur ist ein wichtiges Thema und wo diese stattfindet auch. Vielleicht zum Einstieg in dieses Thema, Immer über das wir heute sprechen. Was ist die Genese dieser Entscheidung oder dieser Überraschung? Ich forscheide schon mal ein bisschen. Es wird halt um eine Überraschung im Zusammenhang mit dem Opernneubau gehen. Was ist die Genese dahinter? Was ist die Geschichte mit diesem Opernbau? Ja, also die Überraschung war, dass eigentlich jetzt seit Monaten, genauer gesagt seit einem Jahr, seit Juni 23, wenn man so will, alle, die sich für das Thema interessierten, gedanklich zu einer Adresse pilgerten und sich fragten, wie das da alles gehen soll. Und das war die Heinrich-Heine-Allee, da wo heute die Oper steht. Und jetzt am Wochenende ploppte es plötzlich auf. Stopp. Alles Stopp. Kehrt Marsch, rumgedreht, wir laufen am Köhlbogen vorbei, die Schadowstraße runter, zum Kaufhof am Wehrhahn, dem früheren, der heute kein Kaufhof mehr ist, sondern zu. Da ist jetzt ein Radladen drin und da kommt jetzt die Oper hin. Im musikalischen Vokabular wäre zumindest das Stopp, alles ist Tarzett. Also es war einmal Tarzett und jetzt wird neu angesetzt und eine neue Seite der Partitur aufgeschlagen. Und man hofft, dass es einfach schönere, harmonischere Klänge sein werden, auf dem Weg dahin, dass der erste Vorhang sich öffnet. Ja, also das heißt genau, bislang war eigentlich die Idee, dass, ich sag jetzt mal nicht despektierlich gemeint, das alte Opernhaus wird einmal, soll in neuem Glanz erstrahlen, also Heimlich-Heine-Allee bleibt, was ja auch standortmäßig jetzt nicht so unsinnig ist. Naja, es soll abgerissen werden, das war die Nachricht. Ja, es soll was hingebaut werden. Es wird platt gemacht und dann kommt was Neues hin. Ja, genau. Worauf ich hinaus wollte, ist, dass natürlich der Standort jetzt auch nicht so abwegig ist und ja auch war in den letzten Jahrzehnten, also gut angebunden an den öffentlichen Personennahverkehr. Man kann irgendwie durch den Hofgarten dahin flanieren, es gibt Parkhäuser noch und Löcher drumherum, also was ja den OpernbesucherInnen dann irgendwie den Besuch auch ein wenig schmackhaft vielleicht macht. Was hat jetzt den Wehrhahn ausgelöst? Der Wehrhahn war einer der beiden Finalisten, als diese Standortentscheidung im letzten Jahr gefallen ist. Noch ein bisschen davor waren es vier, da war dann auch noch der Hafen dabei und der Rheinpark wurde überlegt. Also der Rheinpark neben der Rheinterrasse, die sind dann aber ausgeschieden, natürlich auch wegen Natur und so weiter. Der Park, der auch für was anderes natürlich benutzt wird, kann man jedes Wochenende sehen, wenn die Menschen da alle sind. Und dann war eben noch übrig der Wehrhahn und eben der heutige Standort. Und ein Nachteil des Wehrhans war eben, dass das Ganze der Signergruppe gehörte von René Benko. Die tauchte auch irgendwie immer wieder auf. Genau, weil der hatte das ja gekauft, Karstadtkaufhof, die Immobilien gehören dazu, dazu gehört ja auch das Karschhaus, was jetzt gerade Baustopp hat, eben weil eben René Benko mit seiner Signer in die Insolvenz gegangen ist. Und weil wir ja hier diese riesen Diskussionen haben um die Bäume im Hofgarten und auch den Abriss des Denkmals, muss man sagen, die Oper steht unter Denkmalschutz und noch andere Denkmäler berührt sind. Die Königsallee ist ein Denkmal. Sogar der Denkmalschutz der Karlstadt reicht noch hinein in diese Allee und Eingriffe in die Heineallee. Hat man also diese Denkmalthemen plus einen Abriss, man will ja eigentlich am liebsten graue Energie erhalten. Und dann kommt von ganz groß das Thema Baumschutz da rein, also innerhalb nur von etwas mehr als zwei Wochen. Hat die Düsseldorfer Baumschutzgruppe im Rahmen einer Online-Petition über 15.000 Unterschriften bekommen. Bäume ist ein sensibles Thema auch. Sehr sensibel und das ist ja auch richtig. Man muss dazu sagen, es war wirklich nicht klar, wie stark würden die Eingriffe ausfallen. Man müsste jetzt erstmal gucken, wenn der Architektenwettbewerb kommt, was fällt denen denn ein? Also der sollte ja jetzt eigentlich verabschiedet werden diese Woche. Steht das Thema im Stadtrat auf der Tagesordnung oder stand, denn jetzt ist es verschwunden darunter. und stattdessen wird am Donnerstagnachmittag beschlossen, die neue Oper am Wehrhahn zu kaufen. Und das hat damit zu tun, dass auf einmal diese Option da war, das ist ja gar nicht mehr die SIGNA. Das ging dann jetzt ziemlich schnell, also das ist eine Überraschung, wie gesagt, das Stück, was du dazu aktuell geschrieben hast, beträgt diesen Titel, also es gibt eine Überraschung und Überraschung ist ja im besten Falle was, wovon nicht so viele Menschen wissen, wer wusste denn davon. Das war wirklich nur eine Handvoll Leute und eigentlich kommt das meiste raus in Düsseldorf und wir recherchieren ja auch immer fleißig und kennen die Leute und aber da hat eine kleine Truppe wirklich beinhart zusammengehalten, das war der Oberbürgermeister, der dann gesprochen hat eben mit Rolf Tubbs, dem Fraktionschef der CDU, Markus Raub und Sabrina Proschmann, die beiden Fraktionsvorsitzenden von der SPD und eben der Manfred Neuenhaus von der FDP, Dass diese drei Fraktionen haben ja gesagt, wir wollen die Oper neu bauen und begleiten diesen Prozess. Die SPD hat noch so ein paar Forderungen gestellt Richtung Wohnungsbau und Kultur in den Stadtteilen. Und die waren halt eingeweiht, da hat Keller mit denen halt besprochen, was ist jetzt hier die Verwaltungs-, also die Gesellschaft, die die Rechte hat, denen das gehört, dieses Kaufhofareal da am Wehrhahn, die ist auch in der Insolvenz. Wenn ich jetzt auf den Insolvenzverwalter zugehe und versuche ein Exklusivrecht zu bekommen für den Kauf dieses Grundstücks, das ist 9000 Quadratmeter, etwas mehr, also riesig, sind zwei Grundstücke, ein ganz großes. Wie groß im Vergleich ist jetzt die alte Oper? Die Oper, die jetzt neu gebaut würde, hat eine Fläche für Hoch- und Tiefbau von 5.300 Quadratmetern. Und da ist das ungefähr 9.100. Das heißt, die ganzen Probleme mit den Bäumen, die wir da an dem Standort Heinrich-Heine-Allee bekommen hätten und auch die riesigen Diskussionen darum, die fallen jetzt weg. Ja, ja. Und was man auch noch sagen muss, ah, es ist genauso gut angeschlossen, also da ist die Wehrhandlinie und so und Parkhäuser auch und der Hofgarten ist ja tatsächlich auch nur 100 Meter weg. Wenn man in die Jakobistraße reingeht, ist da auch der Hofgarten. Also man zieht eigentlich von der einen Seite des Hofgartens nach der anderen Seite des Hofgartens. Der ist da nicht ganz weg. Und es gab übrigens, das muss ich auch noch sagen, bei dem Standortwettbewerb und Entwicklung Schadowstraße Wehrhahn auch schon von dem Andreas Kieper, ein sehr bekannter Landschaftsplaner, schon so einen Vorschlag, den Hofgarten da hinzuziehen. Also wir müssen jetzt mal gucken, was kriegen wir für einen Wettbewerb für diesen Standort Wehrhahn und was passiert da jetzt mit Grün, wenn man die Straße, die noch gar nicht umgestaltet ist und diesen Übergang zum Hofgarten, wenn man das vielleicht auch ein bisschen verbindet. Das wäre ja sogar ganz toll. Das muss man jetzt aber sehen, ob das da reingeschrieben wird als Option. Also der Oberbürgermeister ist auf die Politik zugegangen und die haben dann gesagt, ja, wenn wir das kriegen können, dann bauen wir da die Oper. Und man wusste ja gar nicht, ob das klappt. Und deswegen ist es auch in dem kleinen Kreis geblieben. Das hätte komplett scheitern können. Und dann hat der Stefan Keller, der Oberbürgermeister, hat dann eben mit diesem Insolvenzverwalter und natürlich juristischer Beratung, das ist alles hochkomplex, verhandelt, dieses Exklusivrecht und dann nach Gutachten zum Preis und so weiter hat man sich einigen können und jetzt muss der Stadtrat sagen, ja. Und dann wird sofort einen Tag später das Grundstück gekauft. Das geht schnell. Das ist alles vorbereitet natürlich. Und es sind ausverhandelte Verträge. Dann braucht man das politische Votum. Das wird nicht öffentlich im Stadtrat beschlossen. Und die Mehrheit dafür steht. Und dann kann sofort zum Notar gegangen werden. Verstehe. Und was natürlich dann immer auch die Frage ist, bei allem in Groß, in Klein, was kostet das denn dann? Also wie viel wird da jetzt hin und her geschoben? Also das Grundstück oder die Grundstücke, das, was ich so gehört habe, das ist ja nicht öffentlich. Aber was ich gehört habe ist, das soll wohl bei rund, also etwas weniger so als 140 Millionen liegen. Und für eine langfristige Investition, also es gab aus der Immobilienwirtschaft, ich habe jetzt mit zwei Leuten gesprochen, die so unterschiedliche Einschätzungen hatten, ist das nicht was zu teuer, aber die Einschätzung ist auch, wenn das in die öffentliche Hand geht und jemand will das über Jahrzehnte nutzen und nachhaltig entwickeln. Die Stadt hat ja jetzt planungsrechtlich auch alle Möglichkeiten zu sagen, so viel hoch wollen wir und da ist ja auch viel Potenzial drin, dann ist der Preis völlig okay. Ich verstehe, also das ist auch im Rahmen dessen, was auch für den Neubau. Das ist kein Mondpreis. Und man muss auch dazu sagen, wenn sie es jetzt vor zwei Jahren gekauft hätten, dann wäre es teurer. Also es ist jetzt günstiger als vor zwei Jahren. Ja, weil du gerade von Verbindung gesprochen hast, da bin ich dir ja kurz ins Wort gefallen, weil ich da sofort einen Gedanken hatte beim Lesen und auch jetzt beim Weiter drüber sprechen. Also Verbindung tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes, also dass die Stadt dann noch ein bisschen mehr mit dem Hofgarten verbunden wird, weil ja auch da die Straße, Wehrhahn und so, das ist ja alles gerade ein bisschen im Bau, also da ist ja auch viel los. Es verbindet ja auch irgendwie einen Bereich der Stadt, wo jetzt, also Oper ist ja immer noch Hochkultur am Ende und das Schöne an Kultur und dann auch Hochkultur, finde ich ganz persönlich, ist ja oder ein spannender Moment oder eine schöne Sache ist ja, wenn sich diese öffnet und verbindet mit anderen Sachen, die drumherum passieren und sich auch ein bisschen anpassen vielleicht, also auch wenn natürlich…. So Apparate auch immer ein bisschen schwerfällig sind, aber sich anpassen an das Drumherum. Das heißt, ich will darauf hinaus, dass ja am Wehrhahn jetzt da in diesem ganzen großen Areal erstmal, da ist das Schauspielhaus natürlich, aber in die anderen Richtungen, ja, es zieht ja ein wenig Hochkultur vielleicht auch in eine Gegend, wird verbunden mit einer Gegend, wo das sonst nicht so stattfindet. War das auch die Idee dahinter? Das war nicht die Idee dahinter, aber das ist so. Man sieht direkt und das wurde mit betont auch, da findet ein Impuls statt für nicht nur dieses Grundstück oder so, sondern das ist ja an so einer Scharnierstelle, muss man sagen, das ist der Übergang der direkten Innenstadt, der City sozusagen nach Flingern. Und zur anderen Seite ja auch, also die Oststraße, die führt ja dann in Richtung, also rechts dann Friedrichstadt, da ist auch Stadtmitte noch und so, aber da sind die Wohnviertel, da ist noch so ein bisschen urbanes Klima und das ist so eine wechselseitige Befruchtung, glaube ich sogar. Deswegen hätte ich ja auch den Standort übrigens Südende Kö so toll gefunden, wo dieses hässliche Telekom-Gebäude ist, weil das am Rand der Friedrichstadt ist. Also das wäre, auf einmal hast du den Luxus-Boulevard Kö und dann auf der anderen Seite die Friedrichstadt, wo das Leben pulsiert und die Menschen wohnen und die haben auf einmal die Oper vor der Haustür. Und so ist das jetzt da eigentlich auch ein bisschen so, dass die Flingeraner, die können zu Fuß dahin gehen. Also wer auf der Ackerstraße wohnt, der kann mit der Straßenbahn fahren, aber eigentlich kannst du auch zu Fuß mal eben zur Oper gehen. Und das Tolle ist ja jetzt, dass die komplette Musikschule der Stadt, die Clara-Schumann-Musikschule, soll da einziehen. Und auch die Musikbibliothek, das hätte man auch an der Hainallee vorgehabt, auch mit so Schulungs- und Übungsräumen. Das wird natürlich jetzt, die Oper freut sich darüber total. Und sie sagt ja auch, weil das Orchester, was heute nur immer so sporadisch da proben kann, die kriegen ja einen großen Probensaal und es gibt auch einen Chorprobensaal. Und man will jetzt bei der Auslobung auch darauf achten, ich habe gerade eben jetzt bevor unsere Aufnahme ein Treffen gehabt mit der Opernspitze und die sagen, wir müssen jetzt die Auslobung so machen, dass wir gucken, was können die für Räume mitbenutzen. Also wo müssen wir für uns sein, aber wo können wir auch Synergien heben, die nutzen mal unseren Proben-Saal oder die können natürlich auch Aufführungen in der Oper machen, das große Jahreskonzert, die haben eine Studiobühne, die die permanent mitnutzen können eigentlich, wenn da keine Opernaufführung ist oder sonst was anderes und das ist natürlich ganz toll, weil du dann von jung bis alt die Leute daran hast, auch die, die gerade anfangen mit der Musik, können die Profis sehen und das sorgt für eine Belebung und das ist ja immer das Entscheidende, dass viele Menschen da hinkommen. Und davon wird die Schadowstraße profitieren, ganz klar. Und aber auch die Häuser drumherum. Also wer da ein Haus hat, der hat glaube ich ein Fläschlein Sekt aufgemacht, als er jetzt die Nachricht gehört hat, weil natürlich wird das, jedes Grundstück wird wertvoller, was direkt daneben steht. Ja, ich verstehe. Also es entsteht quasi ein Musikzentrum im Zentrum. Und es ist sogar eine Rückkehr der Musik, weil da ist ja die Schadowstraße, aber die eine Flanke sozusagen des Kaufhofs liegt ja an der Tonhallenstraße und die heißt so, weil da im 19. Jahrhundert, am Anfang war es nur eine Gaststätte, habe ich jetzt nochmal nachgelesen und dann wurde aber, weil das da so beliebt war und da immer Konzerte stattfanden, wurde da die erste Tonhalle von Düsseldorf gebaut. Und da kommt jetzt die Oper hin, das ist eigentlich so für Leute, die mit Düsseldorf sich sehr verbunden fühlen, auch historisch ist das ein schöner Anknüpfungspunkt. Während wir darüber sprechen, genau, die Stimmung ist Licht, wir sagen oft das Wort schön und verbunden und so. Es wird bestimmt auch Menschen geben, die dem kritisch entgegenstehen, einfach weil das immer so ist. Was teuer ist. Genau, was könnten KritikerInnen an diesem Standort bemerken? Die Grünen sagen das immer, es ist alles viel zu teuer, Geld haben wir nicht. Die Linke ist dagegen. Aber wir haben eben eine breite Mehrheit, die sagt, man ist dafür. Und natürlich ist so eine Investition immer umstritten. Der Rhein-Ufer-Tunnel wurde abgelehnt, der Köbogen wurde abgelehnt, die Arena wurde abgelehnt. Also alle großen Investitionen haben harte Kritiker, das ist auch richtig so in der Demokratie, es wird immer Leute finden, die genau diese Investitionen nicht haben wollen, sondern sagen beispielsweise das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat jetzt was gegen das neue Impulsprogramm fürs Wohnen, was auch jetzt beschlossen werden soll, wo ja Mieten heruntersubventioniert werden, aber weil die nicht so billig werden, gibt es da auch wieder Protest gegen. Und das ist ja normal, jeder hat da seine Interessen und so wird diskutiert, aber diese Mehrheit dafür steht und ich glaube am Ende ist Düsseldorf immer damit gut gefahren und jetzt gibt es auch wieder eine breite Mehrheit, dass eben so große Projekte lange diskutiert werden und dann wird aber eine Entscheidung getroffen, dann zieht man das auch durch. Und die Bauten sind eigentlich alle immer so grob jetzt im Kostenrahmen geblieben. Es gibt nicht diese Wahnsinnsüberteuerungen wie bei der Elbphilharmonie. Die ist ja elfmal so teuer geworden, wie man ursprünglich geplant hat. Und jetzt in Köln wird ja gerade Oper und Schauspiel saniert. Und auch das ist jetzt, glaube ich, bei 700 Millionen oder so. Und mit den ganzen Kosten für Provisorien sind die auch bei über einer Milliarde. Und haben nichts Neues, sondern die haben nur das, was da ist, jetzt saniert. Ja. Und das ist ja das, was Düsseldorf nicht macht. Also hier wird die Oper, die muss ja erweitert werden. Da fehlen Flächen, so wie Seitenbühne und Studiobühne. Das kommt alles in das Neue rein. Das heißt, wir geben auch das Geld aus. Ja, es ist viel Geld, kann man gegen sein. Aber es wird auch ein ganz großer Mehrwert erzeugt. Ja. Und ich glaube politisch jetzt, gut, man hört mir an, dass ich dafür bin. Ja, es ist aber eine sinnvolle Sache. Und hinterher werden wieder ganz viele Sachen aus, aber schön dahin zu gehen. Ich denke auch. Und ich denke auch, diese Idee von was Neuem entstehen lassen, wie gesagt, also nicht nur wegen der Verbindung, auf die ich gerade hinaus wollte, so ein bisschen an diesem Ort, sondern einfach eine ehrwürdige Institution sozusagen nehmen und die neu gestalten und zwar ganz neu. Das wäre natürlich mit einem Neubau am alten Standort auch, aber trotzdem ist es nochmal ein bisschen was anderes. Ich stelle mir auch gerade vor, auch drumherum wahrscheinlich, Gastronomien werden sich ein bisschen verändern. Es wird auch neue Formate geben von Aufführungen. Die Oper muss sich auch öffnen. Also meine Kritik an der Oper wäre, wenn man sich umguckt, was andere schon längst machen, hätten wir ja auch schon lange mehr tun können, um die Leute an die Oper ranzuführen, an die Musik. Also wo sind öffentliche Generalproben, wo ist mal das ein oder andere Konzert, das man nicht erwartet. Im Rheinpark letztes Jahr waren 17.000, jetzt findet das dieses Jahr hier gar nicht statt. Und sowas sollte viel mehr öfter sein, also dass du niederschwelliger wirst, dass du ein bisschen originell bist, da ist Nachholbedarf. Nachholbedarf, aber was ich auch jetzt so hörte, weil das sage ich ja auch dann oder schreibe es auch und diskutiere das auch mit so Opernleuten und die sagen, ja, natürlich sind wir jetzt alle noch mehr motiviert, das auch anzupacken, weil die sind sehr, sehr erleichtert, wir müssen nicht in ein Interim, weil in Duisburg wird ja auch noch saniert, sehr wahrscheinlich und die müssen auch in Interim, dann wären die in zwei Interimphasen gewesen, was für alle sehr anstrengend ist und die sind heilfroh, dass sie jetzt die Oper erstmal noch noch vier, fünf Jahre dann länger bespielen. Man hofft auch, dass das baulich geht. Also dieses Damoklesschwert kann sein, dass der Baum mal stillgelegt werden muss. Das ist nach wie vor da. Es soll ein bisschen mehr besser erhalten werden, das Gebäude. Aber die sind heilfroh. Wir können hier bleiben. Und dann haben wir nur ein Interim in Duisburg sehr wahrscheinlich. Und dann ziehen wir um an den Wehrhahn. Und das beflügelt die jetzt gerade. Und die hatten eine sehr gute Betriebsversammlung. Also nachdem das jetzt am Montag bekannt geworden war, hatten die eine große Zoom-Konferenz, wo alle sich eingeschaltet haben, über 500 Leute und. Die Stimmung war wohl sehr gut, wurde mir erzählt. Das darf man, finde ich, auch immer nicht unterschätzen, dass ja solche Entscheidungen und so ein bisschen Progress, also vorwärtsgehen ja auch was macht mit den Menschen, die einfach ganz direkt involviert sind. Ich finde, wenn man immer so darüber spricht, gerade wir beide, das ist ja aus, also wir reden ja über was so. Du sprichst natürlich mit den Menschen auch direkt, aber also das darf man ja auch nicht unterschätzen, dass sowas ja dann auch beflügeln kann und nochmal andere Energien auch freisetzt, die ja gerade in der Musik, in der Kultur auch gar nicht unwichtig sind. Das ist deutlich zu spüren, Das ist deutlich zu spüren und man muss ja sagen, die Heineallee wäre ein Zankapfel geblieben und deswegen bin ich eigentlich auch ganz froh, weil eigentlich ist es ein gutes Projekt ja zu sagen, wir wollen hier ein neues Haus der Musik, der Kultur und wir hätten nur über die Probleme eigentlich die ganze Zeit gesprochen. Das bahnte sich ja jetzt schon so an und das wäre weitergegangen. Ja, wir hätten Bürgerbegehren sehr wahrscheinlich bekommen. Es kann auch sein, dass wir das immer noch eins kriegen, weil die Leute sagen, also Kritiker, zu teuer, wir wollen das nicht. Ja, es kann sein, dass das kommt, da muss man sehen, wie es ausgeht. Aber vieles von dem negativen Potenzial, was die Bäume angeht, Eingriff in Denkmäler, das ist jetzt weg. Ja, genau, jetzt ist es ja so, dass dann, also es gibt ja einen Zeitplan, kannst du da schon was zu sagen? Also was ist so die Idee? Also die Auslobung kommt jetzt ein bisschen später, die muss erarbeitet werden, eben mit all diesen neuen Umständen, über die wir gerade gesprochen haben. Das soll spätestens im Dezember dem Stadtrat vorliegen, dann können die das dieses Jahr noch beschließen. Dann würde der Wettbewerb halt direkt starten. Das heißt, wir haben jetzt eine Verschiebung, aber die Stadtspitze hat gesagt, an dem Gesamtzeitplan soll sich nichts ändern. dann. Okay. So, das heißt, deswegen wird jetzt nicht die Oper nochmal später fertig. Wir sind ja jetzt schon von Ende 2030 in zwei Schritten auf, es kann auch 2034 werden gekommen. Aber ich sag mal, jedes Jahr später okay, ist nicht so schön, aber lieber gut planen, damit nicht in der Bauphase die ganzen Verteuerungen kommen. Ja, verstehe. Jetzt reden wir die ganze Zeit von diesem Neubau und da wird jetzt neu was gestaltet, aber ich denke, die ganze Zeit auch ein bisschen parallel an dieses Dieses schöne Gebäude, die Oper, die es jetzt ja noch gibt, auch noch ein wenig geben wird, wo ich selber, da haben wir vorher im Vorgespräch auch ein bisschen drüber gesprochen, natürlich, naja, ich möchte nicht sagen, hingeschleppt wurde, aber ich durfte meine Großmutter oft auf ihre Abo-Plätze begleiten, weil mein Großvater nicht so doll Lust hatte. Also dieses Gebäude ist ja, wie alle, haben wir ja auch schon, als wir über das Karschaus gesprochen haben und so, also man verbindet ja auch was mit diesen Gebäuden. Was passiert mit der alten Oper? Also das ist komplett offen. Spontane Äußerungen, was man oft hört ist, warum tun wir da nicht das Deutsche Fotoinstitut rein? Da haben wir übrigens eine ähnliche Situation. Dafür hat ja der Stadtrat mal noch die alte Stadtregierung ein Grundstück am Hofgarten beschlossen, nämlich auf einem Betriebshof des Gartenamtes am Ehrenhof direkt, also gegenüber vom NRW-Forum. Auch so ein Schnitt. Das ist so ein abgeschlossener Bereich, wo die Fahrzeuge reinfahren und so ein Betriebshof halt. Und da sollte das Fotoinstitut hin oder soll das Fotoinstitut hin. Und wir hätten natürlich wieder diese Diskussion, das ist sehr nah dran, soll man das da machen. Und auf der anderen Seite brauchen die nicht so viel Platz. Es gibt jetzt schon so Überlegungen, ja kann man das vielleicht teilen oder nicht. Also das ist alles offen und wir können jetzt viel rum spekulieren. Kann man das vielleicht teilverwerten, auch um Geld einzunehmen oder soll es ein reiner Kulturbau bleiben? Wie könnten wir innen drin umbauen? Also die Denkmalschützer aus Köln, die Landesaufsicht quasi über den Denkmalschutz, die haben ja schon gesagt, reißt das bitte nicht ab, über Umbauten kann man immer diskutieren im Denkmal, aber das ist ein extra Verfahren, das muss losgehen, das wäre ja jetzt viel Kaffeesatzleserei. Ich verstehe, aber es wird auf jeden Fall zu hoffen sein, dass diesem Gebäude, was ja für viele schöne Momente gesorgt hat. Also ich glaube, es bleibt erhalten und es wird auch immer noch für die Öffentlichkeit erreichbar und begehbar sein, glaube ich. Ich glaube nicht, dass das an eine Unternehmensberatung geht, die das Ding für sich komplett umbaut nach innen und so. Das glaube ich nicht. Seit 1875 ist das hier ein Theaterstandort in Düsseldorf und ich glaube, es bleibt auch ein Kulturstandort und ich glaube, es wäre auch richtig. Das ist ein sehr schönes Schlusswort. Ich danke dir ein weiteres Mal für das sehr schöne und erhellende Gespräch. Sehr gerne. Wir machen jetzt ein paar Tonleiterübungen, damit wir das nächste Mal, wenn wir über die Oper sprechen, hier mit einer kleinen Arie beginnen können. Oh Gott, das wird schlimm. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Die Zahl der Alarmierungen beim Rettungsdienst steigt stetig. Nicht immer handelt es sich dabei um akute Gefahrensituationen. Oft ist es Unwissenheit, Unsicherheit oder gar Einsamkeit, die die Menschen dazu treibt, den Notruf zu wählen. Das hat dann natürlich zur Folge, dass Einsatzfahrzeuge vielleicht nicht verfügbar sind, wenn sie tatsächlich dringend gebraucht werden. Die Feuerwehr hier in Düsseldorf testet deswegen alternative Angebote, zum Beispiel einen Akutkrankentransport und einen Altstadtsanitätsdienst, Was es damit genau auf sich hat, das erzählt uns Verena Kinsbock. Hast du schon mal die Feuerwehr gerufen? Habe ich tatsächlich. Einmal. Und zwar, es war zum Glück nicht ganz so schlimm, also zumindest nicht lebensbedrohlich schlimm. Ich habe nämlich im Südpark, gibt es ja einen Bach, an dem auch Schafe weiden, um den Deich da in Stand zu halten. Und eines der Schafe hatte sich total im Busch verfangen und kam nicht mehr raus. Und ja, da musste man mit schwererem Werkzeug ran, um diese Dornen wegzuschneiden. Und da habe ich tatsächlich die Feuerwehr gerufen, die dann den Schäfer geschickt haben. Ich verstehe. Tiere in Notlagen steht ja auf der Angebotsliste der Feuerwehr sozusagen. Andere Sachen nicht. Jetzt ist es so, wenn man in einer Notlage ist, es ist ja wunderbar, dass es diese Nummern gibt. Wir alle haben die irgendwie eingespeichert im Kopf, 110, 112, ich kann mir sehr gut vorstellen, wenn man jetzt tatsächlich irgendwie in einer Situation ist, also allem vorangesetzt, es gibt natürlich wirklich schlimme Situationen, also wir reden heute zum Glück über etwas leichtere Momente sozusagen, dass ich dann irgendwie vielleicht nicht mehr so genau weiß, welche Nummer rufe ich jetzt an und dann rutscht mir mal so eine 112 raus, ist vielleicht nachvollziehbar. Worauf ich hinaus möchte, ist, die Anrufe bei der Feuerwehr steigen, die ein wenig vom Thema abweichen. Das ist richtig. Für das die Feuerwehr eigentlich da ist. Hilf mir aus diesem Wortsalat, den ich gerade gebastelt habe und sag einfach, warum steigen die Anrufe bei der Feuerwehr? Vielleicht um das vorweg zu sagen, die Feuerwehr betont immer, dass es natürlich, also wenn man sich nicht sicher ist, kann man immer die 112 wählen. Das ist kein Problem. Aber eigentlich ist halt die 112 und zu der Feuerwehr gehört ja auch der Rettungsdienst, also die für medizinische Notfälle rausfahren und sollen diese Notarztwagen. Die Rettungswagen, sollen halt eigentlich für lebensbedrohliche Notfälle vorbehalten sein. Da sitzen dann Notfallsanitäter drauf, die sind dafür ausgebildet, also wirklich um Menschen in lebensbedrohlichen Lagen zu helfen und die müssen aber immer häufiger rausfahren, um auch Menschen zu helfen, die zwar medizinische Hilfe brauchen, aber nicht in Lebensgefahr schweben. Und das belastet natürlich die Mitarbeiter und auch die ja beschränkte Zahl an Einsatzwagen, die dann am Ende, wenn sie vielleicht für einen Armbruch, der jetzt nicht akut lebensbedrohlich ist, rausfahren, dann für einen Herzinfarkt nicht zur Verfügung stehen. Ich verstehe, dass es, wie ich eben schon versucht habe, elegant anzumoderieren, dass es halt manchmal vielleicht auch nicht ganz so klar ist. Also ich kenne das selber, dann ist man in einer Situation und vielleicht verliert jemand das Bewusstsein und man, ich weiß jetzt nicht, ist es wegen der Hitze, ist es wegen was anderem, ist es wirklich was, also wen rufe ich da an? Es gibt ja auch noch zwei andere Nummern, auf die kommen wir vielleicht gleich noch ein bisschen, die kann man sich nämlich auch gut merken. Ich werde mich jetzt auch versuchen, daran zu erinnern. Wie sehr unterscheiden sich die Zahlen im Gegensatz zu vorher? Also wie sehr ist das angestiegen, dass tatsächlich diese Notrufnummern? Also im vergangenen Jahr gab es 149.000 Alarmierungen in Düsseldorf. Das sind 10.000 mehr als 2021. Das ist schon eine Menge, ne? Ja, und die steigen auch wirklich, wenn man sich so den Jahresverlauf anguckt, eigentlich von Jahr zu Jahr. Ja, zwei Drittel davon ungefähr waren wirklich Notfälle oder halt vermutete Notfälle und alles andere waren Krankentransporte, also reine Krankentransporte, die aber oft auch schon im Vorhinein irgendwie geplant sind. Und deshalb, da ist halt das Problem, dass eben nicht alle dieser Notfälle, die dort auflaufen, tatsächlich lebensbedrohlich sind. Und die Feuerwehr erklärt sich das so, dass ja zum einen die Stadt einfach wächst, es gibt mehr Menschen in Düsseldorf und somit auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass es da zu Notfällen kommt. Aber auch, dass sich die Sozialstruktur in vielen anderen Großstädten auch verändert und dass Menschen, vor allem ältere Menschen, die ja, das gehört auch dazu, Demografie, es gibt mehr ältere Menschen, die wahrscheinlich ja medizinische Hilfe benötigen. Und dass die dann vielleicht auch nicht mehr die Tochter in der Stadt haben, die sie anrufen können oder eine Freundin oder so. Oder der Hausarzt ist in Rente gegangen. Also alles, bei dem man sich so melden würde, wenn man vielleicht sich denkt, mir geht es irgendwie heute nicht so gut. Ich glaube, da ist was, aber ich weiß nicht, wie ich anrufen soll. Und dann wählen sie halt die 112. Ja, ist ja auch nachvollziehbar. Also wie gesagt, diese Nummer wird uns ja auch irgendwie von Anfang an eingebläut. Und ja, das ist ja eh, also dieses Thema Einsamkeit, gerade im Alter und Hilflosigkeit und dann genau auch nicht so richtig einschätzen können, wie geht es mir jetzt. Das Wetter verändert sich tatsächlich ja, also auch in echt von Jahr zu Jahr. Also es wird wärmer, es wird alles ein bisschen extremer und so. Also da stelle ich mir schon vor, dass da einfach, dass das eine Entwicklung ist, die einfach so jetzt ist. Also das ist keine temporäre Kurve, sondern ich kann mir vorstellen, dass das so wird. Ja. Dass das ein wenig problematisch sein kann, einfach nur oder auch wegen der Verfügbarkeit, die dann wegfällt, wenn ich natürlich als Rettungsdienst rausfahre zu einem, das haben wir jetzt schon etabliert, zu einem Fall, der jetzt nicht unbedingt lebensbedrohlich ist. Was ist da denn ein Lösungsansatz? Also was könnte eine Alternative sein, einmal um vielleicht das Aufzufangen von den älteren Menschen, das fände ich auch irgendwie interessant mal zu beleuchten, also was da eine Alternative sein könnte und aber auch ganz konkret jetzt in diesen Rettungsnummern zusammen. Also zum einen für die Menschen, die jetzt wirklich sagen, ich habe gerade ein medizinisches Problem, das aber offensichtlich nicht lebensbedrohlich ist, weil wenn man nicht sicher ist, darf man natürlich immer die 112 anrufen. Aber für andere Probleme gibt es noch die 116 117. Und das ist jetzt der Moment, wo wir uns alle diese Nummer merken. Genau, 116117, das ist der ärztliche Bereitschaftsdienst. Der soll genau diese Lücke abdecken für medizinische Probleme, die nicht bis zum nächsten Tag warten können. Zum Beispiel an Tagen, an denen die Arztpraxen aber zu haben. Also wenn man am Sonntag hohes Fieber bekommt. Also wo man klassischerweise in die Notaufnahme gehen würde. Wenn man wirklich glaubt, dass es so ernst ist, dass man in die Notaufnahme muss, dann ist es durchaus gerechtfertigt, die 112 zu rufen. Aber wenn man zum Beispiel hohes Fieber bekommt, wenn man starke Schmerzen hat, dann ist das eine gute Alternative, ohne dass sofort ein Notfallsanitäter rausfährt. Und die können einem dann zum Beispiel Praxen vermitteln, die offen haben. Ich verstehe. Medikamente auch? Medikamente und was Düsseldorf halt gerade noch testet, auch um Medikamente. Diese Lücke zu schließen, sind Akutkrankentransporte. Und zwar wird da ein Wagen sozusagen getestet, der genau das machen soll, nämlich zu Notfällen fahren, die aber nicht lebensbedrohlich sind. Also wenn Menschen Hilfe brauchen und zum Beispiel einen Krankentransport brauchen, weil die es selber nicht schaffen, in die Notfallpraxis zu fahren, dann könnte das dieser Akut-Krankentransport übernehmen. Und der ist dann aber nicht besetzt mit einem Notfallsanitäter, der also wirklich für die Versorgung von lebensbedrohlichen Krankheiten ausgebildet ist, sondern mit Rettungssanitätern. Die kennen sich mit der Erstversorgung aus von Patienten und sind halt ausgebildet für den Krankentransport und könnten genau das machen. Die könnten sich die Situation dann vor Ort angucken, können die Menschen transportieren, entweder ins Krankenhaus, in eine Notfallpraxis, aber eben ohne einen Rettungswagen zu belegen. Ich verstehe. Also genau, nur damit ich das richtig einordnen kann, also das ist dann die Situation, wo ich einen Krankentransport benötige, zum Beispiel in die Notaufnahme, den ich aber nicht planen kann. Weil es gibt natürlich auch mobile, also wenn ich weiß, ich muss nächste Woche Donnerstag ins Krankenhaus wegen irgendwas oder regelmäßig, dann habe ich ja nochmal eine andere Möglichkeit, einen Krankentransport zu planen. Genau. Und das ist das, wo ich dann vielleicht sonst mit dem Taxi hinfahren würde. Genau, also es gibt auch schon Krankentransporte, die die Feuerwehr auch anbietet, aber die sind halt, wie du sagst, häufig geplant. Und die sind dann mit auch ziemlich ausgelastet. Und deshalb soll es eben diesen Wagen geben, der genau das macht, wenn es nämlich akut ist und spontan, dann genau diese Lücke zu schließen. Ja. Das wird jetzt gerade getestet, das ist auch noch nicht, also die rechtlichen Rahmenbedingungen sind da noch nicht ganz sicher, aber die Feuerwehr bereitet sich quasi schon darauf vor, dass. Einzuführen. Ja, und bereitet sich die Feuerwehr auch darauf vor, dass das sehr gut angenommen wird, weil du schreibst in deinem Stück. Zitierst du Christian Zaum, der sagt, dass er eine Art To-Go-Mentalität irgendwie beobachtet. Das ist mir schon rausgestochen, also weil, genau, wie gesagt, ich möchte gar nicht schmälern, dass es einfach auch Fälle gibt, wo man sich nicht sicher ist, das habe ich jetzt schon oft genug betont, und auch, wie gesagt, diesen Moment von ich bin alleine und ich weiß nicht so genau und ich rufe lieber an, aber natürlich ist da die Grenze vielleicht auch, also er sagt hier in diesem Zitat, dass er beobachtet, dass wie man sich vielleicht eine Pizza bestellt, dann auch der Rettungswagen kommen soll. Also dass es einfach sehr niedrigschwellig ist und wenn jetzt die Feuerwehr quasi proaktiv noch mehr das anbietet, also stellen die sich da auf einen großen Run auch ein? Wie ist dieses Zitat einzuordnen? Also diese To-Go-Mentalität, wie du sagtest, er meinte, es gibt schon die Erwartungshaltung bei vielen Menschen, wenn sie die 112 wählen, dass ratzfatz jemand da ist und ihnen hilft. Also die Entscheidung, ob jetzt ein Akut-Krankentransport kommt oder ein Rettungswagen, den treffen ja nicht die Menschen, die da transportiert werden. Deshalb kann man da, glaube ich, weiß ich nicht, ob man da von einer großen Nachfrage sprechen kann. Am Ende treffen diese Entscheidungen die Disponenten in der Leitstelle, die die Menschen am Telefon haben. Also wenn ich die 112 wähle, dann lande ich bei der Feuerwehr in der Leitstelle. Und die erfragen und sind darauf geschult und sind darauf auch ausgebildet, zu erfragen, wie ernst ist es. Und wenn auch nur der Verdacht besteht, dass es lebensgefährlich sein könnte, kommt natürlich nach wie vor ein Rettungswagen. Wenn es heißt, jemand hat sich den Finger gebrochen, kann aber selber nicht ins Krankenhaus fahren, dann würde wahrscheinlich…, einen Krankentransport kommen. Ich verstehe. Es gibt jetzt noch ein anderes, also das ist das eine Ding, was gerade getestet wird, das involviert Fahrzeuge. Es gibt noch was, das involviert keine Fahrzeuge, sondern unsere, our own two feet. Ja. Der Altstadt Sanitätsdienst. Das hat die Feuerwehr letztes Jahr eingeführt. Da haben sie tatsächlich so eine Sanitätsstation am Rathaus eingerichtet und das bedeutet, wenn es dann einen Notfall in der Altstadt gibt, ziehen gehen die Rettungs- und Notfallsanitäter zu Fuß los. Und damit sind sie halt da im Gewühl. Also es geht um die Wochenenden, um dieses abendliche. Genau, es geht um das abendliche. Leute verletzen sich an Scherben, brauchen oder auch alkoholbedingt brauchen Hilfe. Und da sind die dann zu Fuß deutlich schneller, als wenn man da mit einem Rettungswagen durch die Bolkerstraße fahren muss. Ja, ich habe das tatsächlich einmal miterlebt, was ja auch wiederum für mehr Gefahrenpotenzial sorgt. Also wenn alle so ein bisschen, naja, ich möchte mal sagen, under the influence sind, dann zu einem Rettungswagen rechtzeitig ausweichen ist ja auch eine Aufgabe. Absolut. Und deshalb haben sie das getestet, wie das mit so einem Zu-Fuß-Sanitätsdienst quasi funktioniert und das hat sich wohl total bewährt. Und auch dadurch konnte dann an solchen lauen Sommerabenden, wie das natürlich meistens dann eingesetzt, wo viel Publikum in der Altstadt erwartet wird, konnte der Einsatz von den Rettungswagen da extrem runtergeschraubt werden und die stehen dann eben im restlichen Stadtgebiet dann schneller zur Verfügung. Das ist natürlich auch ein Vorteil. Ich finde diese Idee von diesem ausrückenden Sanitätsdienst tatsächlich, ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist, aber ich finde das irgendwie auch mutig, sich dann da quasi, also das ist ja nochmal vielleicht auch eine andere Autorität, als jetzt Polizeibeamtinnen und Beamte ausstrahlen würden. Also in der Altstadt ist ja viel, ich möchte darauf hinaus, da ist ja schon viel los und sich da dann so durchzuschlagen, also wie gesagt, so ein Gefährt macht ja auch eine Schneise, macht ja auch, okay, also signalisiert ja, hier ist jetzt was Ernstes los. Also das würde mich sehr interessieren, wenn das sich ein wenig etabliert hat und so. Wie das angenommen wird, auch einfach von außen oder ob sich dann Leute einen Spaß draus machen. Also ich möchte jetzt auch nicht sagen, dass alle, die in der Eichstätt sind, irgendwie unbedacht und irgendwie handeln, aber so, ist ja schon auch eine Ansage quasi da zu Fuß reinzugehen ins Getümmel und dann auch noch zu sagen, okay, jetzt brauchen wir hier mal kurz Platz und Raum und ein bisschen Ernst. Also das Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte ist, das gibt es natürlich, wobei man sagen muss, dass dass da die Erfahrungen der Feuerwehr in Düsseldorf wohl wirklich in Anführungsstrichen harmlos sind. Also wenn Sie das mit anderen Städten so vergleichen. Die Verantwortlichen berichten, also es kommt natürlich vor, dass Einsatzkräfte irgendwie im Einsatz angegriffen und verletzt werden oder beleidigt werden oder so. Aber in den allermeisten Fällen passiert das wohl nicht irgendwie von Außenstehenden, die jetzt zum Beispiel versuchen wollen, irgendwie die Menschen, die Einsatzkräfte daran zu hindern, jemandem zu helfen, sondern tatsächlich von den Menschen, denen geholfen werden soll, selbst, weil sie zum Beispiel unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehen oder psychische Krankheiten haben. Und dann kommt es tatsächlich vor, die auch nicht mitgenommen werden wollen. Die wollen nicht mit dem Rettungswagen irgendwo hingefahren werden. Und dann kommt es eben zu solchen Widerstandshandlungen, wie man das ja so schön nennt. Und das ist wohl der Großteil. Dafür werden die natürlich auch geschult. Aber es ist glücklicherweise wohl seltener, dass wirklich Dritte versuchen, die Arbeit der Einsatzkräfte zu stören. Das ist so der Zeitraum, wann das quasi fest entschlossen wird, dass das jetzt eine Sache ist, die gemacht wird? Also wie lange ist so ein Testzeitraum? Also dieser Altstadt-Sanitätsdienst, der wurde letzten Sommer über mehrere Wochenenden, immer wenn es sich anbot, sozusagen getestet. Verstehe. Und es hieß, dass das jetzt dieses Jahr auch wieder, immer wenn es, die können das wohl relativ schnell einrichten und immer an Wochenenden, an denen…, Sie das vermuten, werden sie das auch weiterhin tun. Also das ist quasi schon eingeführt sozusagen. Jetzt dieses Jahr gab es wohl aufgrund des Wetters noch nicht allzu viele Gelegenheiten. Wahrscheinlich jetzt dieses Wochenende mal. Mit dem Akut-Krankentransporten wird es noch ein bisschen dauern. Da wird es eventuell noch dieses Jahr ein neues Landesgesetz, Landesgesetz, das Rettungsgesetz geben. Das soll reformiert werden. Und dann erst stehen halt die rechtlichen Rahmenbedingungen fest. Es gibt halt, wie gesagt, einen Wagen, der für diesen Test ausgestattet ist. Und wie viele es dann werden und wann, das ist gerade noch unklar. Verstehe. Und wahrscheinlich dann auch, ob sich dann die Menschen, die da drin agieren, ob das dann nochmal Zusatzausbildungen sind und so. Also da eröffnet sich ja wahrscheinlich auch einfach nochmal ein ganz neues Feld. Genau. Und darum geht es halt gerade auch, das rauszufinden, was funktioniert gut, wie müssen die Leute ausgestattet sein, mit welchen Situationen haben die es da zu tun und das läuft jetzt gerade. Dass da irgendwie viel los ist bei der Feuerwehr ist ja auch klar. Du schreibst in deinem Stück auch, dass sich tatsächlich, auch die Zahlen, dass die Zahlen steigen, auch was Brände und so angeht, also nicht nur die Notrufe der Feuerwehr wegen medizinischen Notfällen, sondern tatsächlich auch Feuer, steckt ja auch im Namen. Was ist da so die Entwicklung? Ja, da hatten wir im letzten Jahr ungefähr 4.300 Brände. Im Jahr zuvor waren es noch weniger als 4.000. Also das ist schon ein ordentlicher Anstieg. Woran liegt das? Also ein Großteil davon sind Wohnungsbrände. Und tatsächlich sagt die Feuerwehr, dass das meiste klassische technische Probleme, Kurzschluss, alte Elektrogeräte sind, also …, Vielleicht mal durchgucken, was man zu Hause noch so liegen hat und regelmäßig benutzt. Also es sind tatsächlich oft Kurzschlüsse von alten Elektrogeräten oder leider halt menschliche Fehler. Feuer, Kerzen, Kochtopf auf dem Herd stehen lassen und solche Sachen. Also es ist quasi vielleicht sogar damit zu erklären, wie du eben auch schon in dem anderen Zusammenhang gesagt hast, dass es gibt einfach mehr Menschen, mehr Gelegenheiten, eine Kerze brennen zu lassen. Also einfach so platt gesagt. Also es hat jetzt keinen Grund. Ich meine, dass es mehr Starkregen gibt und so. Das ist ja auch bei Starkregen und so Überschwemmungen und so kommen die ja auch, oder? Genau. Das ist ja vielleicht dann noch ein bisschen auf lange Sicht zu erklären mit vielleicht einer Sache, die sich eh verändert, witterungstechnisch und so. Aber ja, also es gibt wohl schon durchaus so Corona-Effekte zu sehen, dass die Leute jetzt weniger zu Hause sind, vielleicht passiert es dann, also dass sich dann halt zum Beispiel ein Brand entwickelt durch ein Elektrogerät, den man vielleicht sonst noch bemerkt hätte und, wenn man dann aber nicht zu Hause ist kann es andere Ausmaße annehmen als wenn man direkt die Feuerwehr rufen kann also da, sehen die durchaus irgendwie einen Zusammenhang dass die Menschen tatsächlich einfach wieder mehr unterwegs sind und Und dann in deren Abwesenheit etwas passiert. Und natürlich, um den Bogen zum Anfang zu schließen, Tiernotrettung. Ja, es gibt genau. Die Feuerwehr kümmert sich ja auch um so technische Hilfsleistungen, nennt sich das. Und hilft Menschen in Notlagen, was wirklich sehr häufig vorkommt. 2500 Mal im vergangenen Jahr. Was wäre so eine Notlage, aus der ich dann gerettet würde? Was auf jeden Fall dazu gehört, sind zum Beispiel Rettung aus dem Wasser. Also zur Feuerwehr gehört ja auch die Wasserrettung. Und da gibt es natürlich immer wieder Fälle, dass Menschen in Badeseen oder im Rhein in Not geraten. Jeden Sommer aufs Neue, nicht wahr? Ja, aktuell zum Wochenende, bei dem guten Wetter, wir haben heute 30 Grad, warnt die Feuerwehr auch nochmal davor, im Rhein baden zu gehen oder in Seen, die keine Badeseen sind, weil das lebensgefährlich sein kann und leider auch dieses Jahr schon wieder eine Person im Rhein gestorben ist. Ja, mit diesem Appell schließen wir dieses Gespräch. Ich danke dir sehr und bis zum nächsten Mal. Music. Burger Trucks, fast soweit das Auge reicht. Das ist momentan die Aussicht auf dem Kirmesplatz in Rath. The Champions Burger wird da gesucht, also der beste des Landes sozusagen. Elf Trucks schicken eine Kreation ins Rennen. Auf der Karte, auf der Zutatenliste stehen Sachen wie Salted Caramel Sauce, Tete Moine, Rotkohl-Chutney und natürlich Buns und Patties. Das Ganze gibt es auch in vegetarisch oder gibt es größtenteils auch in vegetarisch und halal. Und das können und wollten Helene Pawlitzki und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir haben uns durchprobiert. Es gibt Menschen, wenn es über 22 Grad ist, die gehen Eis essen. Weißt du? Du, da habe ich auch nichts gegen. Und dann gibt es Menschen wie dich und mich, wir gehen Burger essen, einen erfrischenden Burger. Wir sind in Rath. Wo sind wir eigentlich hier? Auf dem Kirmesplatz. In Rath auf dem Kirmesplatz. Und hier ist gerade, naja, Geschmackskirmes. The Champion Burger Ich gehe ja eher auf die Kirmes, um zu essen Tatsächlich? Ja, voll, hundertprozentig, das ist mein Ding Also ich gehe ja nicht auf Vorgeschäfte Deswegen, im Endeffekt gehe ich auf die Kirmes, um zu essen Deswegen ist das hier die ganz normale Kirmes für mich Das ist die logische Konsequenz Ein Kirmesgelände, auf dem es einfach nur Essen gibt Also aufgebaut hier ist, The Champions Burger Das ist nicht nur der Name des Festivals, was wir hier gerade besuchen sondern auch der Wettbewerb, der dahinter steckt. Ein Burger Festival, auf dem es wie viele Burger zu essen gibt? 18, 11 Burger. 11 Burger, 11 verschiedene Burger zu essen gibt und man wird gehalten zu bewerten. Und ich weiß aber gar nicht, was passiert, wenn man, wenn jetzt welcher Burger jetzt gewinnt, was dann passiert. Ich auch nicht. Ich weiß auch nicht, was passiert, wenn wir jetzt zum Beispiel nicht bewerten. Weiß ich auch nicht. Dann passiert, glaube ich, gar nichts. Aber es ist ja nicht nachgehalten, dass wir hier auf dem Gelände sind. Nee, das stimmt. Das kostet keinen Eintritt oder so. Voll nicht. Also du musst nicht bewerten. Aber wenn du bewertest, kriegst du unter Umständen Rabatt auf ein Freigetränk, wurde mir gesagt. Entweder Rabatt oder ein Freigetränk. Ich weiß es nicht. Habe ich nicht ganz verstanden. War mir auch nicht wichtig genug in dem Moment. Aber ja, also man wird auch da so aufgefördert zu bewerten, weil offensichtlich die Menschen, die hier in ihren Foodtrucks stehen und die verschiedene Burger anbieten, ein Interesse daran haben, das irgendwie zu gewinnen. Weil die werden ja dann The Champion Burger, beziehungsweise Burger Champions. Können sich dann so nennen. Ich hätte es andersrum genannt, sage ich ganz ernst. Okay, wie auch immer. Auf jeden Fall haben wir jetzt, weil wir ja nicht anders konnten und weil irgendwer diesen schmutzigen Job machen muss, bei 29,5 Grad Außentemperatur, wir sitzen im Schatten, muss man sagen. Wir haben auch was zu trinken. Aber wir haben vier, zu zweit vier Burger gekauft. Das Ding ist, wenn wir ja jetzt jeder ein halbes essen, dann haben wir jeder zwei Burger. Naja gut, wir rechnen das jetzt nicht nach. Also wir haben vier Burger gekauft, weil es gibt wirklich, die Auswahl ist tatsächlich relativ weit gefächert. Also es ist immer Brot involviert, es ist immer irgendeine Art von Fleisch oder Fleischersatzprodukt involviert. Also die Hälfte gibt es ungefähr vegetarisch auch. Die Hälfte gibt es vegetarisch, die anderen gibt es in Halal. Wir haben eine vegetarische Variante gekauft, weißt du noch welche? Ja, sage ich aber nicht. Slappy Joe. Der, ne? Slappy Joe. Slappy Joe gibt es in vegetarisch. Ja. Dann haben wir einen Patty Melt Burger mit Japanese Brioche Toast. Das ist dieser hier? Prime Steak Beach. Obwohl der Käse hält ihn gut zusammen. Dann haben wir einen Detroit's Finest. Da kann ich schon kaum aussprechen vor lauter Begeisterung. Das ist mit Salted Caramel Sauce. Der hat aber, ist das der hier? Der hat ziemlich gelitten unterm Schneiden. Wir haben ihn ja vierteln lassen. Wir haben ihn vierteln lassen. Und dann haben wir noch einen Roundy Burger. Der Roundy Burger hat nicht nur ein Kartoffelbrötchen, Potato Bun. Das ist das, was man nicht essen soll. Sondern Blaukraut. Aber vielleicht schmeckt es geil. Tete Moine und ein Spätzle-Patty. Okay, warum machen wir das hier? Wir machen das hier deswegen, weil wir denken, es ist wichtig, dass jemand testet, wie die Qualität ist. Jeder einzelne dieser Burger kostet 13,49 Euro. Ich meine, so simpel ist das System. Du kommst hier umsonst aufs Gelände. Du kannst an jedem Booth nur mit Karte bezahlen. Das heißt, es ist wirklich easy peasy Abwicklung. Dann bekommst du so einen Bon, wo draufsteht, wann dein Burger ungefähr fertig wird mit der Nummer und wie du bewerten kannst mit dem QR-Code. Und dann setzt du dich hier irgendwo hin und schwitzt dir einen ab und isst deinen Burger. Oder du teilst dir einen Burger. Sie sind wirklich, muss man sagen, sie sind sehr bereit, sie zu vierteln. Ich weiß nicht, ob sie sich auch in kleinere Stücke hacken würden. Wahrscheinlich nicht. Irgendwann ist es auch mal vorbei. Das Einzige, was er gesagt hat, ist, Der Sloppy Joe, das geht in der vegetarischen Variante. Wenn es nicht vegetarisch ist, kann man es nicht vierteln. Ah, weil er so sloppy ist. Würde es wahrscheinlich zu sloppy werden. Ich verstehe. Ja, ich bin auch beeindruckt, dass die alle sich ganz gut haben vierteln lassen. Die sind schon ganz schön hoch gestapelt. Scharfes Messer, ne? Geht. Ja. Läuft. Ich glaube, wir müssen jetzt auch mal einfach was probieren. Wir fangen jetzt einfach mal an. Ich meine, was schon wichtig ist bei aller Fanziness sozusagen, finde ich, irgendwie muss muss das Brötchen stimmen, irgendwie muss das Fleisch eine vernünftige Qualität haben. Wissen wir hier jetzt nicht, kann man nur vermuten. Und dann finde ich immer wichtig, dass nicht alles andere komplett überdeckt, dass du eigentlich ein Burger isst. Wenn du irgendwie das Gefühl hast, hier esse ich Macaroni-Spätzle mit Käse und einer Hamburger-Soße, dann muss ich das auch nicht machen. I'm with you on that one. Okay, womit möchtest du anfangen? Ich möchte wirklich gerne anfangen mit diesem Rösti-Ding. Wirklich? Okay, hardcore. Dann setze ich mir zum Schluss auf. Also, Potato Bun, Blaukraut, Chutney. Tete de Morn, das ist ein Käse übrigens, Freunde. Ich weiß nicht, ob ihr ihn kennt. Das ist, glaube ich, dieser Käse, den man so rundherum immer hobelt und dann wird da so ein schönes Löckchen ausgespielt. Der Roundy, so nennt man Roundy, aber es ist einfach ein Euphemismus für Kartoffelklos. Beef Patty, Bröstzwiebeln und Spicy Mayo von Burgis Knödel-Liebe. Okay, dann würde ich sagen, greifen Sie zu, Frau Kommen. Ich nehme das hier. Tun Sie es. Ein weiteres Mal beiße ich in irgendwas rein. Was wir nicht haben, ist ein Teller, das wird also alles auf dem Schoß liegen. Ja, okay. Tun wir es. Let's go. Röstübel. Mhm. Rind. Irgendwie auch Bratensauce. Ja, es schmeckt einfach nach Bratensauce. Ja, ein bisschen, ne? Ach man. Das liegt wahrscheinlich an den Röstüten. Warum denn nach Mann? Findest du das gut oder nicht gut? Also nicht so in Erscheinung, das ist das Kartoffelthema. Das finde ich auch. Du hattest gleich mit Tete Moine. Wo ist der denn? Ich sehe den nicht mal. Also jetzt im Geschmack? Ach doch, da ist er. Aber ist sehr wenig. Und das Blaukraut ist mir, das ist ein bisschen lasch. Ich lege das mal kurz hier so hin. Ich meine, ich möchte jetzt ganz offenlegen, der Burger, wahrscheinlich, wenn du den normalerweise holst am Stand, isst du den nach drei Minuten. Wir sind ja jetzt ein bisschen, also das ist mir ein bisschen sapschig. Ach so. Ja, das ist ein bisschen fies, das stimmt. Wenn man vier Burger holt, dann muss man Zeit einrechnen. Also es ist immer noch warm, aber falls irgendwas war, Knusprig. Ja, und auch das Blaukraut, genau, ist halt so ein bisschen weich. Ich kann mir vorstellen, dass das ein wenig knackiger war. Das glaube ich nicht. Nein? Okay. Das ist ein Blaukrautschutney. Das ist nicht härter gewesen. Ja. Ja, völlig okay. Ich finde, es schmeckt einfach nach Ja, nach Rotkohl. Es ist deftig. Es ist deftig. Ich mag Rotkohl. Ich mag auch Rotkohl. Ich habe es mir ein bisschen raffinierter vorgestellt. Aber das ist irgendwie ein Satz, den ich hier oft sage, wenn wir was probieren. Deswegen habe ich auch eröffnet mit Ochmann. Das Interessante ist, dass ich finde, dass das Rotkohl-Chutney schmeckt wie einfach wie Rotkohlkoche. Ich finde, es schmeckt wie... Säuerlich, blaukraut, wie es so ist. Ja, finde ich auch. Völlig okay, aber nicht, wo ich jetzt sagen würde, ich muss hier extra hinkommen, um das zu probieren. Ja und der Rösti, ich mein, ich glaub was der in erster Linie macht, ist so ein Mundgefühl, ne? Ja, aber auch irgendwie nicht. Warte, ich probier den mal alleine. Ich glaube auch, dass der zu den Röstaromen beiträgt. Ja, aber nur gut, okay. Also es ist das, was es wonachs klingt. Moving on to the next one. Ja. Jetzt darfst du sagen. Das finde ich jetzt ganz schön schwer. Was passt denn, was muss man denn danach essen? Also wenn wir uns jetzt von crazy zu weniger crazy hinvorhandeln müssen, ist eigentlich Detroit finest Essen meiner Ansicht nach. Ja, ne, mit dem Salted Caramel. Da ist erstens ein Beef Patty auf Salted Caramel Sauce angeblich drin. Zweitens Cheddar Käse, Caramelized Onions, eingelegte Gurken und dann Royal White Burger Sauce und Cheddar Cheese Pops. Die habe ich irgendwie noch gar nicht so... Sind das noch der hier, oder? Die habe ich noch gar nicht so gesehen. Ich glaube, dass die wahrscheinlich geschmolzen sind. Nee, die schmelzen doch nicht. Guck mal, hier siehst du diesen weißen Klumpen da. Also ziemlich weiß. Ja, okay. Na gut, viel Käse auch. Ich gehe rein. Tu das. Also, diese Cheese Pops poppen tatsächlich noch ein bisschen, wahrscheinlich wenn wir vor zehn Minuten mal reingebissen hätten, wäre es noch besser gewesen. Ziemlich süß, fettig alles, so süß-käseig irgendwie. Ja und pickelig, also man schmeckt die Gurken. Das macht es für mich ja so ein bisschen McDonald-ig. Ja, es ist ein bisschen McDonald-ig, ein bisschen burgerig halt. Aber auch sehr süß einfach. Durch Mayo und Salted Caramel Sauce. Also Mayo soll, glaube ich, die White-Burger-Sauce sein. Salted Caramel schmecke ich jetzt nicht so. Aber doch. Wenn man es weiß. Schmeckt mir besser als der andere, ehrlich gesagt. Ich frage mich halt, wieso braucht man karamellisierte Zwiebeln, wenn man eine Salted Caramel-Sauce hat? Weil süß ist doch süß, oder? Dann hätte ich ja lieber mit mehr Pickles dagegen gehalten. Ich finde, der ist ein bisschen süß. Der ist süß, na klar. Also aber sehr süß. Ja, logisch. Wenn du da eine Karamell-Sauce drauf tust, ich meine... Ja, aber dann hätte ich mich gefreut, wenn es mehr Pickels drauf gewesen wären, dann hätte das das ein bisschen aufgelöst. Eingelegte Gurken, also ein bisschen mehr eingelegte Gurken, das wäre nicht schlecht. Patty Melt, japanischer Brioche-Toast, auch autonomes Milk Bread, Prime Steak Beef, Triple Cheese, dreimal Käse, ich meine. Da freue ich mich irgendwie drauf, ich weiß auch nicht. Caramelized Onions, Homemade Pickles und Dirty Sauce. Okay. Dirty Sauce. Dirty, dirty Sauce. Also Patty Melt finde ich ja grundsätzlich immer gut. Ich habe ja schon mal, glaube ich, im Podcast erzählt, dass es gab eine Weile in der Altstadt einen Laden namens Big Toast. Die machten im Prinzip sowas ähnliches. Und ich habe das mal in meiner Verzweiflung bestellt, weil ich spät nachts einen Burger wollte und keinen Burgerladen mehr liefern wollte. Ich weiß, dass wir da gesprochen haben, noch privat. In dem Laden? Nein, als du das gemacht hast. Ja, das kann sein. Auf jeden Fall. Vielleicht habe ich es auch nicht podcast erzählt, sondern dir. Aber ich fand das geil. Das war richtig, richtig lecker. Und ich war so positiv überrascht davon, weil ich gedacht hatte, ich bestelle es dir aus Not, so einen bescheuerten Toast. Aber der Toast war super. Ich auch. Ja, das mag ich. Ich finde, das ist zu viel Käse. Ich lege mich fest. Es ist halt dieser Cheddar-Schmelzkäse. Ich finde das zu viel. Ich finde ein besserer Käse, ein würzigerer Käse, ein richtiger Cheddar zum Beispiel. Ein richtiger, würziger Cheddar. Gebe zu, der schmilzt nicht so. Man nimmt ja diese komischen Toastscheiben, weil sie so gut schmelzen, weil sie irgendeine Sorte, ich weiß gar nicht, irgendein Salz oder irgendeine Chemikalie enthalten, die dazu führen, dass der Käse richtig gut schmilzt und auch geschmolzen bleibt. Aber ich würde sagen, wenn man das vielleicht irgendwie anders gelöst hätte, mit einem anderen Käsegeschmack, dann wäre das ein hochwertigeres Produkt. Ich verstehe, was du meinst. Aber bei mir schmeckt es irgendwie. Irgendwie schmeckt es mir auch. Ich finde auch gut, dass da die Pickles gut zur Geltung kommen. Und natürlich muss man sagen, so ein Toastbrot, was ja offensichtlich außen auch noch eingefettet und dann gegrillt wurde, das aber so eine süßliche Note hat, hat natürlich seine Vorteile. Ja, und es nimmt nicht so viel weg, wie so ein Bun, auch an Masse. Ich bin richtig gespannt auf den Sloppy Joe. Ich habe zu Sloppy Joe irgendwie eine komische Verbindung, also emotional. Ich habe noch nie einen gegessen. Du sollst auch jetzt keinen essen. Aber es gab diesen Film, wo Lindsay Lohan das doppelte Lottie gespielt hat. Und die war immer so im Feriencamp. Da ist das ja alles passiert. Die ganze Geschichte. Und die haben Sloppy Joes gegessen. Irgendwie weiß ich nicht, ist das für mich so ein Inbegriff von irgendeiner Jugendfantasie, die ich hatte. So mit diesen Ferienlagern und blablabla. Ja, jetzt machen wir es in vegetarisch. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Wir haben uns auch einen vegetarischen Burger bestellt. Soja Joe. Sloppy Joe in Soja. Da sind... Sloppy Soya. heißt der dann, oder? Nicht Sloppy Joe. Da sind Tortilla Chips drauf. Ja, der sieht am spektakulärsten aus. Da sind nicht nur Tortilla Chips drauf, sondern auch sogar drin. Was macht, aber jetzt mal im Ernst, also das ist ja ein lustiger Gag, aber jetzt muss ich den Tortilla Chip doch eigentlich runternehmen. Dann piekst er mir in den Mund, oder? Ja, stimmt. Hm, der macht lustig. Bisschen scharf. Urban Ranch präsentiert. Sloppy Joe's Homemade Brioche Bun, Homemade Ranch Sauce, Smashed Beef Patty, Premium Cheddar, Sloppy Joe's Mix und Sweet Chili Nachos. Uiuiui, allerdings. Und hier sind auch noch zerbröselte Nachos drin. Okay. Aber das ist nicht Sloppy, das ist einfach ein Patty. Nein, das ist gar nicht Sloppy. Aber das liegt am Soja. Ja, ja, genau. Soja hat leider diesen typischen Fleischersatzprodukt-Nachgeschmack, den man hier hat. Kann man nichts machen. Ich glaube, wenn man das immer essen würde, würde man das mögen. Dieses leicht Nussige. Für mich ist das nicht. Merke ich. Das ist jetzt ein bisschen unfair gegenüber Urban Ranch, aber ich würde sagen, wenn man jetzt mal sozusagen das abzieht, ich weiß nicht, man wartet noch auf irgendwas, ne? Ich warte auf einen Geschmack. Man wartet auf die Ranch-Soße. Ja, und ich merke da auch wirklich, wirklich. Wo ist die Ranch-Soße? Das sind halt alles keine, ich meine, das weiß man jetzt, wenn man einen Burger isst, wahrscheinlich sitzen da jetzt Leute und hören das und denken so, duh. Aber die Crunchiness ist ja völlig weg, wenn du den zwei Minuten zu spät isst. Von was? Von den Tortilla-Chips, die da reingebröselt sind. Ja, aber die ganzen Tortilla-Chips funktionieren noch. Ja. Ja, aber du hast recht. Vor allen Dingen, ich schmecke jetzt in erster Linie halt Brötchen und Tortilla-Chip. Und das ist natürlich ein bisschen, also ich vermute, er hat die nicht selber gemacht. Und deswegen, wo ist die Ranchsoße? Sie ist da. I guess. Naja, ich sag mal so, wenn du was auf dem Teller hast, wo du nicht genau weißt, was es ist, das ist normalerweise ein schlechtes Zeichen. Naja, gut, okay. Ich will jetzt mal Folgendes sagen, auf die Gefahren super abgeklärt zu klingen. Es ist das, was ich erwartet habe. Ich habe nicht erwartet, dass sich mir hier kulinarische neue Welten eröffnen. Das liegt auch daran, dass es schwierig ist, in einem Foodtruck was herzustellen. Und wir haben es jetzt natürlich nicht unter Optimalbedingungen getestet. Andererseits so lange haben wir jetzt auch nicht gewartet. Das muss so ein Burger schon ein bisschen abkönnen, finde ich. Und ehrlicherweise, das kann ja auch passieren, dass man hier irgendwie noch beim Getränkestand ansteht und dann dauert es halt ein bisschen. Warum kommt man her? Ich meine, man kommt her, weil man irgendwie Bock hat, was Neues zu probieren. Und vielleicht, weil man mit Freunden irgendwie an einem langen Tisch draußen sitzen will, bei Musik und so. Und einfach alle teilen sich so verschiedene Burger und Fachsimpeln darüber, was jetzt daran gut und schlecht war. So wie du und ich. So wie du und ich, genau. Und ich würde mal sagen, Düsseldorf hat eine ganze Reihe ausgezeichneter und auch sehr origineller Burger-Restaurants. Man muss nicht zu einer Kette gehen. Aber man muss nicht, sondern man kann auch zu super Franchises gehen, die ganz klein sind zum Beispiel. Und kann da echt toll was essen. Und wenn man einfach nur einen soliden, geilen Burger isst, muss man jetzt nicht hier raus nach Rat kommen. Aber wenn man hier so diese Festival-Atmosphäre witzig findet und hier so rumschleppern will. Und sehr lange darüber beraten will, wie viel Burger man eigentlich schafft. Wenn man dem in zufolge auch probieren kann, dann ist das der richtige Ort. Ja das stimmt. Also die Stimmung ist nett. Es waren alle nett an den Burgerländen. Gut organisiert. Genau. Wir waren jetzt auch relativ früh. Um vier. Um vier macht das ganze Ding auf. Wir waren um kurz nach vier, haben wir das Gelände betreten. Also wir sind jetzt schnell dran gekommen und so. Ja voll. Ich meine hier waren keine Schlangen. Ich würde auch sagen, das Publikum ist sehr gemischt. Auf jeden Fall. Ich habe jetzt noch nicht so richtig ältere Menschen gesehen, aber insgesamt so viele, so ein paar Leute, die mit Kindern da sind, ein paar Leute, die ohne Kinder da sind. Relativ viele Männer, muss man natürlich sagen, aber auch jetzt nicht so super krasser Überhang. Ich finde, es ist relativ. Familien, Freundesgruppen und so. Genau, hier gibt es ja auch einen Riesenburger als Hüpfburg. Richtig. Und ansonsten, es gibt halt nur Burger. Es gibt irgendwie noch einen Stand mit Pommes, die muss man sich extra holen. Und es gibt zum Nachtisch Wonder Waffle. Ich weiß nicht, ob ich mutig genug bin, mir da noch was zu holen. Das heißt mutig, ne? Also, hungrig genug. Ob ich mir das noch zutraue. Naja, du musst bedenken, wir haben jetzt noch nicht mal, und das muss ich ehrlich sagen, liegt an dir, Torst. Wir haben noch nicht mal die Hälfte von dem geschafft. Ja, ich werde auch. Der Smag Burger ist auf jeden Fall in meinem Herzen. Jetzt hat sich da reingesmackt. Patty Melt. Da werde ich gleich noch ein Viertel von anbeißen. Ich kann dir auch mein Viertel noch geben, wenn du das möchtest. Das ist okay, wenn dir das so gut geschmeckt hat. Also ich muss ganz ehrlich sagen, das hat mir wirklich gut geschmeckt. Ich mag aber auch einfach Toast. Der Detroit's Finest, das ist halt ein Burger, genau, der schmeckt wie ein Burger mit Mayo. Und das mag ich, das mag ich gern. Das mit den Roundies, das ist ein bisschen rotkohlig und ich verstehe das Rösti nicht. Hier gibt es ja auch noch viele andere Burger, die man probieren kann. Ich habe gerade ganz kurz, während wir gewartet haben, mit einer Gruppe gesprochen, die hatten genau die quasi, also es sind ja elf Burger, jetzt haben wir vier, Ich weiß, dass acht nicht, dass die das Doppelte sind, aber die hatten quasi diese alle vier nicht, sondern vier ganz andere. Und die haben gerade darüber geschnickschnack schnuckt, ob sie nochmal eine Runde machen, weil sie gerne. Also die waren begeistert so. Ich bin mir ganz sicher, dass man hier auf die Kosten kommt, wenn man Lust hat auf Burger, wie du schon gesagt hast. Jetzt überlege ich natürlich, wie viele Leute man in der Gruppe haben muss, damit man realistischerweise alles mal probieren kann. Zum Abbeißen. Sollte man mit Leuten kommen, bei denen man auch abbeißen will. Zu fünf. Fünf Leute, bei denen man kein Problem damit hätte, ihren Speichel zu teilen. Genau. Oder drei, die einfach sehr gute Esser sind. Ja, oder vier. Wenn sie sie vierteln, dann kann man natürlich jeden Burger auch vierteln. Ja, Tosja. Helene, es ist always ein Vergnügen mit dir. Mit dir beiße ich sehr gerne in einen Burger. Ich verabschiede mich nicht nur von dir jetzt, sondern auch von allen anderen, die zuhören. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns was sagen möchtet, schreibt uns eine Mail an rheinpegel.rheinische-post.de oder eine WhatsApp an 016 80 80 844. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Exactly. Mein Name ist Tosja Kormann. Mein Name ist Helene Pawlitzki. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxy. Sommerliches und heißes Wetter zum Siebenschläfertag bedeutet das dann automatisch, dass dieses schöne Wetter auch sieben Wochen bleiben mag. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Ihr habt vielleicht schon mal von der Siebenschläferregel gehört. Das ist eine alte Bauernregel, die zu einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit besagt, so wie das Wetter am Siebenschläfertag, so soll es entsprechend auch sieben Wochen bleiben. Jetzt haben wir zum heutigen Siebenschläfertag sehr schönes Wetter draußen. Es ist sehr warm bis heiß und auch schwül. Und jetzt ist ja so die Vermutung, sie liegt ja relativ nah, dass es jetzt auch so sieben Wochen bleiben mag. Ganz so ist es nicht, denn wir müssen zumindest mal bedenken, dass nicht das Wetter vom Siebenschläfertag oder vom 27. Juni entscheidend ist, sondern die Großwetterlage, die sich rund um diesen Zeitpunkt, 27. Juni bis zum 7. Juli einstellt. Und so wie die Grundwetterlage und die Großwetterlage sich dann entsprechend einstellt, so wird sie sehr wahrscheinlich auch über sieben Wochen bleiben, über den Hochsommer des Sommers 2024 in diesem Fall. Warum ist das so? In den nördlichen Polarkreisen hat die Sonne jetzt einen so hohen Stand erreicht, dass praktisch die Nordhemisphäre auskühlt und je mehr sie auskühlt, desto weniger sind die Temperaturunterschiede zwischen Nordpol und dem Äquator und je niedriger sie sind, desto weniger Unterschiede muss die Natur ausgleichen, desto weniger Bewegung kommt in die Natur. Das heißt, das Wetter macht so eine kleine Sommerpause und deswegen können wir mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit sagen, so wie sich die Großwetterlage jetzt um diese Zeit einstellt, so wird sie uns vermutlich auch über den gesamten Hochsommer begleiten. Das bedeutet aber allerdings auch, dass wir nicht so die besten Aussichten haben für ein Hochsommer 2024. Kommen wir zum Wetter und ich werde dann im Anschluss an die Prognose fürs kommende Wochenende dann nochmal genauer auf das schauen, was die Modelle im Moment berechnen, zumindest für den Hochsommer 2024. Der Freitag wird uns relativ viel Sonne bringen, es wird so ein Mix aus viel Sonne und einzelnen Quellwolken und Wolkenfeldern sein. Die Kaltfront, die zumindest mal in der Nacht zum Freitag über Düsseldorf gezogen ist, bringt dann auch wieder angenehmere Luft. Die Temperaturen liegen zwar in Anführungsstrichen nur noch bei 15 bis 24 Grad, aber die Luft ist deutlich angenehmer und der Wind frischt ein bisschen auf. Der Samstag bringt uns dann neuen Schwall an heiß bzw. An sehr schwüle Luft. So wird es sein, dass wir am Morgen noch relativ viel Sonne haben werden. Zum Nachmittag zieht es sich dann mehr und mehr zu. Die Sonne bekommt es dann mit mehr Quellwolken und vor allem auch mit Wolkenfeldern zu tun, die sich dann vor die Sonne schieben werden. Der Nachmittag wird dann mit maximal 26 bis 28 Grad wieder sehr hochsommerlich werden. Aber diese Luft wird sehr schwül sein. Und daher, dass wir kaum Wind haben werden, wird diese Luft stehen und man hat so das Gefühl, man steht so in seinem eigenen Saft. Dann müssen wir auf die Nacht zum Sonntag blicken und auf den Sonntag selbst, denn es wird erneut von Westen her so eine Kaltfront reinziehen, die diese schwülheiße Luft dann wieder nach Osten hin ausräumen wird. Und hier ist es dann an der Kaltfront wieder lokal, sind dann Unwetter möglich und jetzt lese ich schon von ganz ganz vielen Bereichen, ja und es kommt wieder Unwettergefahr und schwere Gewitter und so weiter und so fort, ganz entspannt bleiben. Es sieht im Moment danach aus, dass eventuell so rund um Mitternacht oder kurz nach Mitternacht zu Sonntag mal so ein kurzes Gewitter durchschießt, ansonsten bleibt es wohl eher bei Schauern. Der größte Faktor, der so in Anführungsstrichen Unwettergefahr bringen könnte, ist der Regen, der dann zum Sonntagmorgen aufziehen wird. Hier sind dann örtlich oder regional gesehen teilweise bis zu 30 Liter binnen 6 Stunden möglich, was relativ viel ist und auch hier besteht dann die Möglichkeit von einzelnen Unterführungen, die volllaufen oder halt eben auch einzelnen Keller, die volllaufen können. Sollten Keller volllaufen, niemals in die Keller gehen, denn die Gefahr dann im Keller eingeschlossen zu sein und zu ertrinken ist einfach viel, viel, viel zu groß. Wenn dann das Regengebiet am Sonntag durchgezogen sein wird, folgen dann am Nachmittag noch weitere Schauer und die Temperaturen gehen deutlich zurück, liegen noch bei 16 bis maximal 22 Grad. Dann blicken wir noch auf die neue Woche, die wird nicht viel Veränderung bringen. Wir werden so einen Mix aus Sonne und Wolken bekommen, der Wind frischt zwischenzeitlich mal auf, die Temperaturen bleiben bei maximal 20 Grad relativ gedämpft und vor allem wird es dann in Richtung der zweiten Wochenhälfte immer und immer wieder Regen geben. Hier sind teilweise schleifende Fronten dabei, die auch mal fast mehr Regen bringen, ansonsten gibt es einen guten Mix aus Regenfronten und dann halt eben wieder nachfolgenden Schauen und vereinzelten Gewittern. Und jetzt habe ich euch noch versprochen, mal kurz in die Langfristmoktoren zu gucken. Einmal kurz zur Erklärung, es gibt das amerikanische CFS, was im Prinzip viermal am Tag für neun Monate im Voraus berechnet und wir nehmen nicht einzelne Läufe, wo dann halt eben dann gesagt wird, ja also dieses Modell hat gesagt, am 18. August wird das Wetter so und so, deswegen wird das auch so und so. Das ist völliger Quatsch, aber man kann zumindest gewisse Grundrisse der Großwetterlagen abschätzen, die immer und immer wieder für diese einzelnen Zeitpunkte berechnet werden, um vielleicht so einen ungefähren Trend herauszusehen. Und wenn man sich die Prognosen im Moment so anguckt, dann werden wir aller Voraussicht nach und gerade so im Hinblick auf den Siebenschläfer-Tag genau das bekommen, was wir eigentlich von diesem Sommer schon kennen. Also wirklich kurze, trockene Phasen, die dann immer wieder von Schauern und Gewittern dann unterbrochen werden. Nicht viel Neigung zu Hitze, das heißt wir werden auch da wahrscheinlich in gemäßigten Fahrwasser weiterhin bleiben. Es gibt so eine gewisse Tendenz, dass es so zur Richtung Mitte, Ende Juli eventuell mal ein bisschen wärmer werden könnte, aber vermutlich reden wir dann eher davon, dass der Regen einfach nur wärmer werden wird. Aber so richtig Hochsommer mit Sonne, blauem Himmel und angenehmen bis heißen Temperaturen bei trockener Luft, das ist für diesen Hochsommer 2024 leider einfach nicht in Sicht. Ich wünsche euch damit ein schönes Wochenende und genießt die kurzen Tage, die schön und heiß sind, ehe dann wieder das wechselhafte Wetter weitergeht. Und jetzt habe ich zum Schluss, wirklich als Schlusswort noch kurz, wenn ihr auf die Idee kommen solltet, am Samstagabend zum Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Dänemark ein Public Viewing zu besuchen oder zu veranstalten, dann bedenkt, es könnte sein, dass es gerade ab 22 Uhr von oben ein Nass wird. Das gebe ich euch noch mit auf den Weg. In diesem Sinne euch ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann, ciao, ciao. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.