Latest / DieMeinungsmache / 400.000.000€ vom Tankrabatt für Öl-Konzerne
Transcript
- 0:04Speaker 1: Wir haben heute den ersten siebten zwanzig sechsundzwanzig.
- 0:08Speaker 1: Die Hälfte des Jahres zwanzi sechs und zwanziges schon vorbei.
- 0:12Speaker 0: tatsächlich
- 0:13Speaker 1: Jetzt geht es darum die letzte hälfte über die bühne zu bringen Und ich habe natürlich wieder einige artikel
- 0:18Speaker 0: für euch
- 0:18Speaker 1: zusammengestellt, und ich kann euch darauf aufmerksam machen dass Es
- 0:21Speaker 0: Wieder exklusive
- 0:22Speaker 1: meinungsmacherartikel gibt.
- 0:23Speaker 0: oho
- 0:24Speaker 1: exklusive Meinungsmache Artikel das heißt paul und mara Haben wir wieder abgeliefert.
- 0:30Speaker 1: die werde Ich Heute Natürlich auch Vorlesen Und alles in allem könnt ihr aber auch die Zusammenfassung so
- 0:34Speaker 0: lesen.
- 0:34Speaker 0: Das
- 0:35Speaker 1: heißt neben den exklusiven Artikeln, die wir nur auf Meinungsmache publishen gibt es natürlich wieder zusammenfassungen von anderen Medienhäusern damit ihr immer versteht
- 0:42Speaker 0: okay was ist los?
- 0:43Speaker 0: Wo passiert das?
- 0:44Speaker 0: Was ist so irgendwie...was
- 0:45Speaker 1: ist aktuell so in der Welt los?
- 0:48Speaker 1: Das wird natürlich
- 0:48Speaker 0: auch mit den
- 0:49Speaker 1: Artikel von heute der Fall sein.
- 0:52Speaker 1: Dass man natürlich auch wieder mit den artikeln von Heute der Fall seien.
- 0:55Speaker 1: deswegen
- 0:56Speaker 0: lasst uns da jetzt gleich mal anfangen nachdem ich hier kurz mal geguckt habe was das ist.
- 1:01Speaker 1: Am ende der Nachrichten möchte ich noch auf eine Sache aufmerksam machen.
- 1:05Speaker 1: Ich möchte natürlich noch auf die Demonstrationen in Erfurt aufmerksom machen, die dieses Wochenende passieren vom vierten bis zum fünften.
- 1:11Speaker 1: Darum gibt es ein kleines Video das sich dann zur Erklärung einblenden wäre damit wir so ein bisschen zeigen was die Organisation von widersetzen die das ja mit organisiert macht.
- 1:19Speaker 1: Dann noch planmäßig ein paar Links mit reinpacken die
- 1:21Speaker 0: euch zur
- 1:22Speaker 1: Organisation beziehungsweise Anfahrthilfe
- 1:25Speaker 0: ein bisschen unterstützen.
- 1:26Speaker 1: Ja vielleicht seid ihr auch an der Erffort unterwegs?
- 1:30Speaker 1: Meinungsmache ist in Erfurt.
- 1:32Speaker 1: Meinungsmacher wird in Erfort sein, meinungsmachel wird sich
- 1:35Speaker 0: im
- 1:35Speaker 1: Rahmen der Demonstration vor Ort mit einem Redaktionsteam dort bewegen, Videos aufzeichnen,
- 1:42Speaker 0: Leute interviewen,
- 1:44Speaker 1: Nachrichten dokumentieren.
- 1:46Speaker 1: Starten wir mit dem ersten Artikel, der auch von Meinungsmasche kommt.
- 1:49Speaker 1: They are looking for a race war
- 1:52Speaker 0: von Mara
- 1:53Speaker 1: und den möchte ich gerne vorlesen.
- 1:55Speaker 1: es handelt sich um den Messeangriff in Großbritannien beziehungsweise
- 1:59Speaker 0: Belfast.
- 2:00Speaker 1: Das heißt, wenn das für euch gerade nichts ist dann müsstet ihr jetzt hier kurz mal fünf Minuten weg hören.
- 2:06Speaker 1: da geht's um die Zusammenhänge dazu.
- 2:08Speaker 1: ich glaube aber
- 2:08Speaker 0: nicht dass es
- 2:09Speaker 1: ganz besonders schlimm ist.
- 2:10Speaker 1: Es geht eher um die Auslöser und die entsprechenden Protestbewegungen danach.
- 2:16Speaker 1: Gut!
- 2:17Speaker 1: Das kommt von Meinungsmache Und ich lese vor am Montag den achten Juni.
- 2:23Speaker 1: In den letzten Jahren erschütterte ein brutaler Messerangriff in Belfast,
- 2:27Speaker 0: Großbritannien.
- 2:28Speaker 1: Daraufhin verwüstete ein rechtsextremer Mob – in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch!
- 2:34Speaker 1: Ganze Straßenzüge der nordirischen Stadt und bedrohte dabei vor allem nicht weiße Menschen.
- 2:39Speaker 0: Belfaast
- 2:40Speaker 1: hat eine lange Geschichte wenn es um Straßenschlachten zwischen gewaltbereiten Extremisten und der Polizei
- 2:44Speaker 0: geht.
- 2:45Speaker 1: Am selben Abend kam es allerdings auch im schottischen Städten zur Ausschreitung und rassistischen Protesten.
- 2:51Speaker 1: Besonders betroffen war Glassgo.
- 2:52Speaker 0: Die
- 2:53Speaker 1: größte Stadt in Schottland, wo Konflikte zwischen der Polizei und randalierenden Gruppen schwarz gekleideter Vermumter ebenfalls keine Seltenheit ist.
- 3:01Speaker 1: Unmittelbar am Tag nach dem Angriff in Belfast hatte der schottische Rechtsextremist und Mitglied der ultarechten Partei
- 3:07Speaker 0: Restore Britain
- 3:08Speaker 1: Craig Houston auf Social Media dazu aufgerufen sich im Stadtzentrum von Glasgow zu
- 3:12Speaker 0: versammeln.
- 3:13Speaker 1: Viele Menschen kamen dem Aufruf nach.
- 3:15Speaker 1: schließlich marschierten mehrere hundert maskierten Demonstranten durch die Innenstadt von denen viele mit lokalen Loyalisten sowie rechtsextremen Gruppen in Verbindung stehen sollen.
- 3:25Speaker 1: Bei dem Protest gab es auch Banner, mit dem Slogan White Lives Matter.
- 3:30Speaker 1: Ein Journalist vom BBC Scotland berichtet von etwa dreihundert Teilnehmern.
- 3:35Speaker 1: Viele Straßen und Brücken in der Stadt wurden gesperrt, hunderte Bereitschaftspolizisten im schweren Schutzausrüstung
- 3:40Speaker 0: waren im
- 3:40Speaker 1: Einsatz.
- 3:41Speaker 1: Der stellvertretende Polizeipräsident von Glasgow Alan Waddle sagte, Die Konfrontation mit der Polizei wurde von den Teilnehmern der Proteste offenbar teilweise gezielt gesucht.
- 3:56Speaker 1: Nicht weiße Menschen wurden lautstark bedroht, die Situation eskaliert als der Mob sich in Richtung der größten Moschee in Glasgow
- 4:03Speaker 0: bewegte.
- 4:04Speaker 1: Aus Angst um ihre Sicherheit schlossen sich die Menschen, die zu der Zeit in der Moschee waren – von innen
- 4:09Speaker 0: ein!
- 4:10Speaker 1: Der brutale Angriff in Belfast wird als recht offensichtlicher Vorwand eingeordnet, um auch hier rassistische Agitationen zu
- 4:16Speaker 0: betreiben….
- 4:17Speaker 1: Es ist ein Versuch, die Dynamik eines rassistischen Programms wie es in Belfast stattgefunden hat nach Schottland zu importieren.
- 4:24Speaker 1: Ein führender Berater des Counter-Extremism Project Alexander Ritzmann wies im Zusammenhang mit den Ausschreitungen Glasgow auch auf die ursprünglichen in den USA gegründeten rechtsextremistische Bewegung, die Active Club hin von denen es weltweite Ableger
- 4:38Speaker 0: gibt – auch in Schottland.
- 4:39Speaker 1: Während sich die Bewegung nach außenhin als harmlose Gruppe mit Fokus auf körperliche Ertüchtigung Zitieren die Mitglieder intern häufig die Hitlerjugend, DSA, DSS sowie die italienischen Schwarze Hemdenfaschisten als Vorbilder.
- 4:56Speaker 1: Weil die meisten der rechten Demonstranten vom Mund waren, seien eindeutige Nachweiseüberteilnehmer nur schwer belegbar ab.
- 5:03Speaker 1: Jedoch sein Bellfast und Glassglow perfekte Gelegenheiten für Mitglieder der Bewegung gewesen um Fähigkeiten im Straßenkampf zu
- 5:10Speaker 0: entwickeln
- 5:11Speaker 1: ohne die Aufmerksamkeit der Polizei auf das Active Club-Netzwerk zu
- 5:15Speaker 0: ziehen
- 5:16Speaker 1: So Ritzmanns Einschätzung.
- 5:18Speaker 1: Mit Blick auf die randalierenden Teilnehmer, sagte Ritz Mann, Zitat sie brauchen Tommy Robinson nicht Sie brauchen Nigel Farage nicht!
- 5:24Speaker 1: Sie wollen den Rassenkrieg, sie wollen Menschen, die sie zu Feinden erklären gewaltsam angreifen
- 5:29Speaker 0: oder vertreiben.
- 5:31Speaker 1: Auch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh kam es an jedem Dienstagabend zu Protesten aus dem rechten und nationalistischen Lager.
- 5:37Speaker 1: Die Ausmaße waren jedoch deutlich kleiner.
- 5:40Speaker 1: Berichten der BBC zufolge versammelten sich einige Dutzend Demonstranten und marschierten mit Fackeln durch die Innenstadt.
- 5:47Speaker 1: Auf einigen Video-Aufnahmen des Marshes sind Schätzungsweise nicht mehr als fünfzig Menschen
- 5:52Speaker 0: zu sehen,
- 5:53Speaker 1: die auf verregneten leeren Straßen in ein jämmerliches Bild
- 5:56Speaker 0: abgeben.
- 5:57Speaker 1: Der schottische Regierungschef John Swiney verdammte die Aufmärsche als inakzeptabel.
- 6:02Speaker 1: Als Reaktion auf die Ausschreitung gab es größere antirassistische Gegenproteste
- 6:06Speaker 0: –
- 6:07Speaker 1: mit mehreren tausend Teilnehmern!
- 6:09Speaker 1: Allein bei einer Gegendemonstration in Glasgow.
- 6:13Speaker 1: Weitere rassistische Proteste mit rund einhundert Teilnehmern gab es auch in der schottischen Stadt Eyer, aber auch in vielen weiteren Städten im Land fanden ähnliche Demonstrationen statt darunter Elgin, Dumfries,
- 6:25Speaker 0: Paisle, Perth,
- 6:26Speaker 1: Sterling, Ivernis, Dundee und Aberdean.
- 6:29Speaker 1: Der rassistsische Mob in Glasgow war zwar extrem kam aber nicht aus dem Blauen
- 6:34Speaker 0: heraus.
- 6:35Speaker 1: Rassismus und insbesondere Hass gegen Muslime fast schon lange immer mehr Fuß in Schottland, genau wie in England.
- 6:41Speaker 1: Nordirland und fast überall sonst auf der
- 6:44Speaker 0: Welt!
- 6:45Speaker 1: Zwei Tausend Dreizehn und Zweitausend Vierzehn wurden zwei Männer und eine Frau zu Gefängensstrafen
- 6:49Speaker 0: verurteilt weil
- 6:50Speaker 1: sie die zentrale Moschee Eddingborough mit Schweinespeck beworfen und die Türklinken damit behängt hatten.
- 6:57Speaker 1: Der vorteilten Frau war Mitglied in der rechtsextremen und islamfeindlichen Scottish Defence League.
- 7:03Speaker 1: In Southampton wurden die rassistischen Proteste nach der Verurteilung des Murders von Henry Nowak
- 7:08Speaker 0: am zweiten
- 7:08Speaker 1: Juni begonnen hatten, wie auch in Belfast und Glasgow sammelten sich Gruppen von überwiegend
- 7:13Speaker 0: männlich.
- 7:14Speaker 1: Weißen frustrierten leicht induktrinierbaren jungen Menschen, die sich von Meinungsführern der Rechten hervorragend instrumentalisieren und mobilisieren lassen.
- 7:32Speaker 1: Cold Rage
- 7:33Speaker 0: aufgerufen.
- 7:34Speaker 1: In Glasgow war es Craig Houston von Restore Britain, der die Marsch Trompete
- 7:39Speaker 0: blies.
- 7:40Speaker 1: Die Gewalt des Mops ist beängstigend – die Randale ist laut!
- 7:44Speaker 1: Der wahre, tiefere und gefährlichere Rechtsrück in der britischen Gesellschaft, der schon lange vor den Ausschreitungen bellfast und Glasgow stattgefunden hat, ist
- 7:53Speaker 0: leiser…
- 7:54Speaker 1: aber nicht weniger
- 7:56Speaker 0: beängstickend.
- 8:00Speaker 1: unser schottischen Außenbeauftragten.
- 8:03Speaker 1: Unserer Meinungsmache-Schottischen außen Beauftragte,
- 8:05Speaker 0: die
- 8:05Speaker 1: sich wieder sehr viel Mühe gegeben hat mit dem Artikel, damit wir so ein bisschen besseres Bild davon haben was in Großbritannien los ist.
- 8:11Speaker 1: das interessiert uns ja hier auf jeden Fall auch.
- 8:13Speaker 1: Ihr habt der Unterumständen schon die anderen Artike gelesen vorher, die wir auch dank Mara lesen konnten und durften.
- 8:20Speaker 1: also vielen Dank Mara für es verfassen.
- 8:23Speaker 1: Sehr gut!
- 8:25Speaker 0: Sehr wichtig
- 8:26Speaker 1: Sehr informativ.
- 8:27Speaker 1: Das kommt von Meinungsmache direkt, also legst das gerne bei
- 8:29Speaker 0: meinungsmachediäten.
- 8:31Speaker 1: Heute ist nicht nur
- 8:33Speaker 0: der
- 8:33Speaker 1: erste siebte und damit... ...das Ende des ersten halben Jahres, zwanzig sechsundzwanzig sondern es ist auch der erste Siebte Und damit das Ende
- 8:44Speaker 0: des Bürgergelds.
- 8:45Speaker 1: Die Tagesschau hat dazu einen Artikel geschrieben um so ein bisschen zusammenzufassen was jetzt eigentlich passiert und wie der weitere
- 8:51Speaker 0: Weg aussieht.
- 8:52Speaker 1: Aber heute heißt das Zeug Grundsicherung.
- 8:54Speaker 1: Wir sorgen für
- 8:55Speaker 0: Gerechtigkeit.
- 8:57Speaker 1: Das ist das Mantra der Union
- 8:59Speaker 0: seit Monaten,
- 9:00Speaker 1: so wirbt sie für die neue Grundsicherung,
- 9:02Speaker 0: die jetzt eingeführt wurde.
- 9:04Speaker 1: Der Gegner bis dahin?
- 9:06Speaker 1: Das Bürgergeld.
- 9:07Speaker 1: Jahrelang hat sich die CDU daran abgearbeitet in sozialen Netzwerken und Wahlkämpfen
- 9:13Speaker 0: im Bundestag.
- 9:14Speaker 1: Heute ist das Bürgergeld
- 9:19Speaker 0: Geschichte.
- 9:20Speaker 1: Es wurden
- 9:23Speaker 0: Tage alt.
- 9:25Speaker 1: Der Streit über die staatlichen Leistung ist damit wohl noch nicht
- 9:28Speaker 0: beigelegt,
- 9:29Speaker 1: denn aktuell wird im Bundesarbeitsministerium an einem Gesetz gearbeitet mit dem die Berechnungsgrundlage für die Grundsicherung neu festgeschrieben
- 9:38Speaker 0: wird.
- 9:39Speaker 1: Das sogenannte Regelbedarfsermittlungsgesetz könnte es möglich machen die Regelsätze
- 9:45Speaker 0: zu kürzen.
- 9:46Speaker 1: Damit hatte die Union immer wieder kokettiert.
- 9:49Speaker 1: Den Minister Alexander Dobrindt bezeichnete die Regelsätze beim einstigen Bürgergeld noch vor zwei Wochen als zu hoch.
- 9:57Speaker 1: Auch der CSU-Chef schlug ein wenig später an diese
- 9:59Speaker 0: Kerbe.
- 10:00Speaker 0: Zitat,
- 10:01Speaker 1: es muss bis auf das absolute verfassungsrechtlich dem Minimum reduziert
- 10:05Speaker 0: werden.".
- 10:06Speaker 1: So hat das Markus Seder Söder natürlich der Bild
- 10:08Speaker 0: gesagt.
- 10:09Speaker 1: Generellen Regelsetze müssen reduziert
- 10:11Speaker 0: werde, sagte er.
- 10:12Speaker 1: Die Regelsetzte sind die verschiedenen Leistungen des Staates bei der Grundsicherung.
- 10:17Speaker 1: Sie werden alle fünf Jahre in einem komplizierten Verfahren neu berechnet.
- 10:22Speaker 1: Die sogenannten Regelbedarfsermittlung ist quasi die
- 10:25Speaker 0: Stunde Null,
- 10:26Speaker 1: danach stehen diese Sätze für mehrere Jahre als Untergrenze
- 10:29Speaker 0: fest.
- 10:30Speaker 1: Es kann zwar null Runden geben aber die Sätze zu kürzen ist innerhalb dieses Zeitraums rechtlich unmöglich.
- 10:38Speaker 1: An dieser Stelle ist das Sozialgesetzbuch
- 10:40Speaker 0: eindeutig.
- 10:41Speaker 1: Alle Kürzungsideen der
- 10:43Speaker 0: Union
- 10:43Speaker 1: sind bisher daran gescheitert.
- 10:46Speaker 1: In diesem Jahr Könnte das anders werden,
- 10:49Speaker 0: denn im Jahr ist
- 10:51Speaker 1: wieder ein Jahr
- 10:52Speaker 0: der sogenannten Stunde Null.
- 10:54Speaker 1: In diesen Tagen läuft die Regelbedarfsermittlung und die Sätze werden
- 10:58Speaker 0: also neu berechnet.
- 11:00Speaker 1: Hinter den Kulissen wird diskutiert
- 11:02Speaker 0: –
- 11:02Speaker 1: was brauchen Grundsicherungsempfänger?
- 11:05Speaker 1: Welche Positionen sind existenzsichernd und müssen
- 11:08Speaker 0: auf der Liste stehen?
- 11:09Speaker 1: Als nicht regelbedarfrelevant gelten.
- 11:11Speaker 1: bisher beispielsweise Schnittblumen- und
- 11:14Speaker 0: Zimmerpflanzen!
- 11:16Speaker 1: Alkohol oder Ausgaben für Haustiere?
- 11:19Speaker 1: Grundsicherungsempfänger müssen
- 11:21Speaker 0: ohne das auskommen.
- 11:23Speaker 1: Genau hier könnten diejenigen aus der
- 11:24Speaker 0: Union ansetzen, die Regelsätze kürzen wollen
- 11:27Speaker 1: indem sie weitere Positionen
- 11:29Speaker 0: streichen.
- 11:30Speaker 0: Das spart
- 11:31Speaker 1: dem
- 11:31Speaker 0: Staat Geld – zehn
- 11:32Speaker 1: Euro aus dem Regelsatz zu kürzten würde grob überschlagen einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag
- 11:37Speaker 0: einbringen.
- 11:38Speaker 1: Die Grünen im Bundestag nennen es schäbig, die Zitat ohnehin schon viel zu kurzen niedrigen Regelsetze weiterkürzen
- 11:45Speaker 0: zu wollen.
- 11:46Speaker 0: Zitat,
- 11:47Speaker 1: einem dreizehnjährigen Kind stehen im Regelsatz nur fünf Euro
- 11:51Speaker 0: zwei am Tag für Essen
- 11:54Speaker 1: und Getränke zur Verfügung.
- 11:55Speaker 1: Argumentiert der Grundsicherungsexperte der Fraktion
- 11:58Speaker 0: Timon Xenius
- 12:00Speaker 1: In der Grundssicherung ist weder eine ausgewogene Ernährung noch gesellschaftliche Teilhabe
- 12:05Speaker 0: möglich.
- 12:06Speaker 1: Der Regelsatz für einen Alleinstehenden liegt aktuell
- 12:08Speaker 0: bei
- 12:09Speaker 1: genau fünfhundertsechzig
- 12:11Speaker 0: Euro im Monat.
- 12:13Speaker 1: Nach Berechnung des paritätischen Wohlfansverbandes müsste der Satz auf mehr als achthundert Euro im Monat angehoben
- 12:21Speaker 0: werden,
- 12:21Speaker 1: um Wirksam
- 12:22Speaker 0: vor
- 12:23Speaker 1: Armut zu
- 12:23Speaker 0: schützen.
- 12:24Speaker 0: Es sind also ... ... zweiundfünfzig Euro zu
- 12:27Speaker 0: wenig.".
- 12:28Speaker 1: Trotz erheblicher Preissteigerungen wurden die Regelsätze seit drei Jahren nicht erhöht",
- 12:33Speaker 0: sagt Hauptgeschäftsführer Joachim Rock.
- 12:35Speaker 1: Wer das Existenzminimum kürzt vergrößert und vertieft
- 12:38Speaker 0: armut.
- 12:43Speaker 1: Diese Warnungen erreichen auch die sozialpolitischen Sprecherinnen der SPD-Fraktion,
- 12:47Speaker 0: Annika Klose.
- 12:49Speaker 1: Nicht ohne Grund würden sowohl Sozial als auch Wohlfahrtsverbände darauf hinweisen dass es für Betroffene bereits
- 12:55Speaker 0: jetzt
- 12:56Speaker 1: schwer sei gesellschaftliche Teilhabe und die aktuellen
- 12:58Speaker 0: Preise
- 12:59Speaker 1: im alltäglichen Leben zu
- 13:00Speaker 1: bestreiten.".
- 13:02Speaker 1: Hier braucht es einen genauen Blick
- 13:04Speaker 0: und keine Mutmaßung
- 13:06Speaker 1: sagt Klose.
- 13:07Speaker 0: Es ist
- 13:07Speaker 1: klar zu sagen das die Regelsätze nicht deutlich zu hoch sind Egal welche Position
- 13:12Speaker 0: als nicht
- 13:13Speaker 1: existenzsichern gestrichen
- 13:14Speaker 0: würde.
- 13:15Speaker 1: Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht werden bei dem Manöver quasi
- 13:18Speaker 0: garantiert, das ist bei der Union jetzt nicht untypisch.
- 13:22Speaker 0: auch die Bundeswirtschaftsministerin hat mit ihrem Gebäudemodernisierungsgesetz
- 13:26Speaker 1: klagen
- 13:28Speaker 0: von dem Verfassungs-Gericht
- 13:29Speaker 1: eingeläutet
- 13:30Speaker 0: und es gibt
- 13:31Speaker 1: schon Akteure
- 13:32Speaker 0: um das mal klar zu sagen.
- 13:33Speaker 0: sie sagen das Gebäude Modernisierungs Gesetz ist verfassungswidrig.
- 13:37Speaker 0: Das wird so nicht gehen.
- 13:39Speaker 1: Also wird dagegen geklagt und dann wird das am Ende wahrscheinlich
- 13:42Speaker 0: unter Umständen gekippt.
- 13:43Speaker 1: Auch in der Union scheint viele lieber andere Wege gehen
- 13:46Speaker 0: zu wollen, als sich
- 13:46Speaker 1: bei der Kürzung
- 13:47Speaker 0: der Regelsätze
- 13:48Speaker 1: zu verkrampfen.
- 13:49Speaker 1: Kai Whittaker
- 13:51Speaker 0: Grüße gehen raus an der Stelle.
- 13:52Speaker 1: Beispielsweise ist Fachpolitikerin der Unionsfraktion für das Thema Grundsicherung.
- 13:57Speaker 1: Wo habe ich denn diesen Namen schon mal gehört?
- 14:00Speaker 1: Er sagt mehr Konsequenzen mehr Verbindlichkeiten Vorrang der Arbeitsvermittlung
- 14:05Speaker 0: Das
- 14:05Speaker 1: alles
- 14:06Speaker 0: werde wirken.
- 14:07Speaker 0: Zitat
- 14:07Speaker 1: Wir sparen beim Bürgergeld nicht nennenswert, indem wir die Sätze
- 14:11Speaker 0: immer weiter
- 14:11Speaker 0: absenken.".
- 14:12Speaker 0: So der CDU-Politiker.
- 14:14Speaker 1: Man saniert den Sozialstaat nicht mit dem Rotstift am Regelsatz sondern indem man den Menschen die Tür zurück in den Arbeitsmarkt
- 14:20Speaker 0: öffnet.
- 14:21Speaker 1: Ich verstehe nicht ganz
- 14:22Speaker 0: wie das Ganze läuft.
- 14:23Speaker 1: also wir haben so bereinigt wahrscheinlich... achthunderttausende Arbeitslose oder sechshundert tausende Arbeitslose, aber ich muss mal gucken wie die aktuell bereinigte Zahl aussieht.
- 14:34Speaker 1: Weil man ja viele Leute hat, die Kinder sind, viele Leute krank sind, die dann gar nicht arbeiten können und wir haben was?
- 14:41Speaker 1: knapp drei Millionen Arbeitslosen?
- 14:43Speaker 1: Wir haben junge Leute, die keine Arbeit finden, wir haben Wirtschaftsschrumpfen.
- 14:48Speaker 1: irgendwie passt das alles nicht zusammen!
- 14:51Speaker 1: Das Arbeitsministerium selbst bleibt
- 14:53Speaker 0: zugeknüpft.
- 14:54Speaker 1: Auf Anfrage von Tagesschau nach dem Zeitplan und ob bei der Regelbedarfsermittlung ein kleinerer Regelsatz
- 14:59Speaker 0: als bisher denkbar sein könnte,
- 15:01Speaker 1: kommt der Verweis auf fachliche und politische Entscheidungen die nun getroffen werden
- 15:04Speaker 0: müssen.
- 15:05Speaker 1: Nach erfolgter Vorlage der Sonderauswertung
- 15:08Speaker 0: des Einkommens-
- 15:08Speaker 1: und Verbrauchsstichprobe werden nun die Regelbedärfe neu
- 15:11Speaker 0: ermittelt und der Gesetzesentwurf für das neue Regelbedarfsermittlungsgesetz mit Ziel des Inkrafttretens der neu
- 15:16Speaker 1: ermittelten Regelbedafe im Jahr
- 15:18Speaker 0: zehnt.
- 15:20Speaker 0: Schreibt eine Sprecherin!
- 15:22Speaker 0: Aktuell laufen dazu Regierungsinterne Gespräch.
- 15:24Speaker 1: Der Prozess wird also wohl noch dauern, wie in der Politik üblich werden die einen mit Kürzungen liebäugeln und die anderen zusätzliche Positionen
- 15:31Speaker 0: ins Spiel bringen –
- 15:32Speaker 1: so könnte die Neuberechnung durchaus auch zu
- 15:34Speaker 0: höheren Sätzen führen
- 15:35Speaker 1: was dann für eine neue Unruhe in der Koalition
- 15:37Speaker 0: sorgen würde.
- 15:38Speaker 1: Sollte der neu berechnete
- 15:39Speaker 0: Riegel Satz nicht
- 15:40Speaker 1: rechtzeitig kommen, werden für das kommende Jahr die geltenden
- 15:43Speaker 0: Sätze fortgeschrieben.
- 15:44Speaker 1: In diesem Fall würde es vermutlich eine weitere Nullrunde
- 15:47Speaker 0: geben
- 15:48Speaker 1: hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln
- 15:50Speaker 0: errechnet.
- 15:51Speaker 0: Damit bleibt es für ein weiteres Jahr bei
- 15:53Speaker 1: fünfhundert,
- 15:53Speaker 0: dreiundsechzig
- 15:54Speaker 1: Euro im Monat.
- 15:56Speaker 1: Wichtig
- 15:56Speaker 0: ist hier zu sagen auch
- 15:57Speaker 1: für Leute die sich anhand der Geißelung
- 15:59Speaker 0: von Menschen die arbeitslos
- 16:00Speaker 1: sind immer wieder die Lippen lecken
- 16:03Speaker 0: um das mal vielleicht so Fetischhaft auszudrücken.
- 16:06Speaker 1: Es macht keinen Sinn einer Zielgruppe die hundert Prozent ihres Einkommens ausgibt wenig
- 16:15Speaker 0: weniger Einkommen zu geben.
- 16:17Speaker 1: Nunmal und man hat sich für dieses System entschieden, im Kapitalismus geht es um Konsum.
- 16:23Speaker 1: Der Kapitalismus funktioniert nur wenn
- 16:25Speaker 0: man konsumiert.
- 16:27Speaker 1: Wir haben zwei große Probleme in der Gesellschaft.
- 16:29Speaker 1: Das erste Problem ist das schon die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
- 16:33Speaker 0: zu
- 16:33Speaker 1: wenig Netto vom Broto haben und damit zu wenig konsumieren.
- 16:37Speaker 1: So funktioniert das System normal.
- 16:38Speaker 1: und wenn zu wenig
- 16:39Speaker 0: Konsumiert
- 16:39Speaker 1: wird dann geht's der Wirtschaft
- 16:40Speaker 0: schlecht.
- 16:41Speaker 0: Und wenns der Wirtschaft schlecht
- 16:42Speaker 1: wird wird weniger eingestellt Dann wird weniger konsumiert.
- 16:44Speaker 1: Die Leute sparen Die Leute geben weniger aus und das was System geht halt nicht mehr.
- 16:49Speaker 1: Ja deswegen gibt's Null, was auch immer.
- 16:52Speaker 1: wie viel Prozent Wirtschaftswachstum Das ist halt dann ein Problem.
- 16:55Speaker 1: da muss
- 16:55Speaker 0: man ausbrechen.
- 16:57Speaker 1: Und genau so ist es problematisch
- 16:58Speaker 0: einer Zielgruppe
- 16:59Speaker 1: die fünfhundert Sechzig Euro im Monat hat noch weniger geben zu
- 17:03Speaker 0: wollen.
- 17:03Speaker 0: in der
- 17:03Speaker 1: Regel musste den mehr geben.
- 17:05Speaker 1: also gerne acht hundert euro aber Nicht damit sie sich auf die bequeme Haut setzen sondern weil damit zu rechnen Ist dass die diese acht hundert Euro im monat Ausgeben die konsumieren
- 17:15Speaker 0: Die sparen das nicht,
- 17:16Speaker 1: die packen das nicht in ein ETF.
- 17:18Speaker 1: Die holen sich davon keine Krypto.
- 17:20Speaker 1: Die machen damit nichts außer dass auszugeben
- 17:22Speaker 0: was
- 17:22Speaker 1: wiederum gut für die Wirtschaft
- 17:24Speaker 0: ist.
- 17:24Speaker 1: Die Logik der System übergeordneten Logik, der man sich unterwerfen muss ist wenn du möchtest dass das System funktioniert zu dem du dich entschieden hast dann musst du die Regeln
- 17:35Speaker 0: auch beachten
- 17:37Speaker 1: und wenn man die Regel nicht beachtet dann kann man sich nicht darüber beschweren dass das system nicht
- 17:40Speaker 0: funktioniert.
- 17:41Speaker 0: Das sind meine zwei Cent dazu, das ist
- 17:43Speaker 1: ein Artikel der kommt aus der Tagesschau.
- 17:48Speaker 1: Ich möchte noch einen Kommentar dazu
- 17:49Speaker 0: aus dem Süddeutschen
- 17:52Speaker 1: hinzubringen die dazu auch nochmal was geschrieben hat.
- 17:55Speaker 1: Es ist ein Widerspruch mit dem die Regierung vor allem junge Menschen
- 17:59Speaker 0: belastet.
- 18:00Speaker 1: Seit Monaten wird betont dass Menschen künftig selbst für
- 18:03Speaker 0: eigene Rente vorsorgen müssen.
- 18:05Speaker 1: Man erinnert sich etwa an ein Zitat von Bundeskanzler Friedrich Merz Die Rente sei in Zukunft nur eine Basisabsicherung.
- 18:11Speaker 1: Doch mit der neuen Reform des Bürgergeldes erhöht die Regierung jetzt das Risiko bei der privaten Altersvorsorge.
- 18:18Speaker 1: Das trifft vor allem junge Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels wenig von der staatlichen Rente erwarten dürfen.
- 18:25Speaker 1: Künftig könnte schon nach einer kurzen Phase der Erwerbslosigkeit ein Großteil des Geldes verlogen
- 18:29Speaker 0: gehen –
- 18:30Speaker 1: dass man für eigene Rente zurückgelegen hat!
- 18:33Speaker 1: Denn wer in der Grundsicherung rutscht muss vom ersten Tag an sein Erspartesaufbrauchen um den eigenen Unterhalt
- 18:38Speaker 0: zu zahlen….
- 18:39Speaker 1: Bisher blieb das eigene Vermögen bis vor sich tausend Euro ein Jahr lang unangetastet.
- 18:43Speaker 1: Auch generell
- 18:44Speaker 0: bleibt für
- 18:44Speaker 1: Menschen weniger übrig, sobald man die Grundsicherung bezieht
- 18:47Speaker 0: – bisher
- 18:48Speaker 1: waren es fünfzehntausend Euro pro Haushalt im Mon pro Personemhaushalt, die man besitzen durfte.
- 18:54Speaker 0: Ab
- 18:54Speaker 1: sofort ist die Höhe der Vermögensfreibeträge nach Alter gestaffelt.
- 18:57Speaker 1: Menschen ab dem einund dreißigsten Lebensjahr dürfen etwa bis zum einen vierzigten
- 19:02Speaker 0: Lebensjahre nur noch zehntausend euro besitzt.
- 19:05Speaker 1: Geld Das Menschen in die private Altersvorsorge stecken ist in vielen Fällen von der Reform betroffen, insbesondere die beliebten Anlageformen der ETF.
- 19:15Speaker 1: Bestimmte Versicherungsbeträge und staatlich geförderte private Altervorsorge wie die Riesterrente und das Alters-Vorsorgedepot
- 19:21Speaker 0: sind zwar ausgenommen
- 19:22Speaker 1: – doch gerade die Riisterrente ist aufgrund hoher Kosten und geringer Renditen unbeliebt und das altersvoresorgedepot existiert noch
- 19:29Speaker 0: gar nicht!
- 19:31Speaker 1: Die Reform wirkt also drastisch
- 19:33Speaker 0: weil es oft Zeit
- 19:33Speaker 1: braucht um sich ein Vermögen aufzubauen….
- 19:36Speaker 1: Wegen des Zins-Zinseffekts wächst ein Vermögen über lange Zeit
- 19:39Speaker 0: immer schneller.
- 19:41Speaker 1: Denn nicht nur das Startkapital
- 19:42Speaker 0: wird versinnt, sondern auch die bereits erhaltenen Zinsen – dieser Fortschritt
- 19:46Speaker 1: wird sofort zu Nichte
- 19:47Speaker 0: gemacht, sobald Menschen in die Grundsicherung geraten!
- 19:50Speaker 1: So geht wertvolle Zeit
- 19:51Speaker 0: verloren und der Zins
- 19:52Speaker 1: ist Zinseffekte gewirkt
- 19:53Speaker 0: haben…
- 19:54Speaker 1: Die kann man nicht
- 19:55Speaker 0: mehr zurückgewinnen.
- 19:57Speaker 1: Besonders hart trifft die Änderung junge
- 19:59Speaker 0: Menschen.
- 19:59Speaker 1: Die haben wohl die schlechtesten Aussichten auf eine vernünftige Rente vom Staat.
- 20:04Speaker 1: Sie sind also am stärksten darauf angewiesen, Privatgeld
- 20:06Speaker 0: zurückzulegen.
- 20:08Speaker 1: Ursache ist der demografische Wandel
- 20:09Speaker 0: natürlich.
- 20:10Speaker 1: Immer weniger Beitragszahler
- 20:12Speaker 0: müssen für immer mehr Beitragsempfänger
- 20:14Speaker 1: aufkommen.
- 20:15Speaker 1: Während es
- 20:15Speaker 0: im Jahr two-neunzehntig noch
- 20:16Speaker 1: durchschnittlich zwei Komma
- 20:17Speaker 0: sieben Menschen die für ein Rentner oder eine Rentnerin einzahlten
- 20:21Speaker 1: waren es zwei tausend zwanzig.
- 20:22Speaker 1: nur noch zweikommer eins.
- 20:23Speaker 1: Entschuldigung!
- 20:24Speaker 1: Laut einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft werden es zwei Tausend Fünfzig nur noch Eins Komma Drei
- 20:31Speaker 0: Beitragssahler
- 20:32Speaker 1: pro Rentner
- 20:32Speaker 0: sein.
- 20:33Speaker 1: Also in vierundzwanzig Jahren zahlt ein Beitragszahler einen Rentner.
- 20:40Speaker 0: Okay,
- 20:41Speaker 1: wenn der Staat in Zukunft nicht mehr für die Rente garantieren kann ist es unfair, wenn er die private Altersvorsorge mit einem zusätzlichen Risiko
- 20:48Speaker 0: überzieht.
- 20:49Speaker 1: Befürworter der Reform könnten einwenden dass es die Eigenverantwortung der Bürger
- 20:53Speaker 0: sein sollte
- 20:54Speaker 1: Nicht in die Grundsicherung
- 20:55Speaker 0: zu rutschen.
- 20:56Speaker 0: Zitat
- 20:57Speaker 1: Wo fängt Eigenverantwortung an, wo hört Eigenverordnung auf und geht in Solidarität
- 21:01Speaker 0: über?
- 21:02Speaker 0: Diese
- 21:02Speaker 1: Grenzen müssen auch neu gezogen
- 21:04Speaker 0: werden", sagte Kanzler Merz etwa im vergangenen
- 21:06Speaker 1: Jahr.
- 21:07Speaker 1: Erwerbslosigkeit ist aber oft nicht selbst verschuldet.
- 21:10Speaker 1: Laut Zahlen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts geben fast die Hälfte der Menschen im Bürgergeld
- 21:15Speaker 0: an,
- 21:15Speaker 1: dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können.
- 21:19Speaker 1: Treizehn Prozent der Befragten können ihren Beruf nicht mit ihrer Rolle als Eltern vereinbaren.
- 21:24Speaker 1: Zudem kann auch die Konjunktur dazu führen, dass Menschen ihren Job verlieren.
- 21:27Speaker 1: Wir werden sehen bei VW wo jetzt angekündigt wurde, einhunderttausend Stellen weltweit zu
- 21:33Speaker 0: streichen
- 21:34Speaker 1: aber drei Werke meines Wissens drei oder vier Werke in Deutschland
- 21:37Speaker 0: betroffen
- 21:38Speaker 1: sind.
- 21:39Speaker 1: Das wird eine riesige Konjunktorproblematik
- 21:42Speaker 0: für Menschen sein, die dann halt ins Bürgergeld rutschen.
- 21:45Speaker 1: Wenn die Regierung erwartet das Menschen mehr für eigene Rente
- 21:48Speaker 0: vorsorgen sollten
- 21:49Speaker 1: sie es auch begünstigen etwa indem sie ETF-Sparpläne von der neuen Bürgergeldreform befreien.
- 21:53Speaker 0: Dann müsste Geld,
- 21:55Speaker 1: das für die Rente angelegt wurde nicht sofort aufgebraucht
- 21:57Speaker 0: werden sobald man in die Grundsicherung gerät
- 22:00Speaker 1: und junge Menschen hätten
- 22:01Speaker 0: eine bessere
- 22:01Speaker 1: Chance auf eine gute Zukunft!
- 22:03Speaker 1: Ich stimme dem ganzen zu – ich habe ja meinen Telk gerade zur Grundsicherung schon gebracht – grundsätzliche
- 22:08Speaker 0: Saison.
- 22:09Speaker 1: Menschen, die ins Bürgergeld rutschen, werden mitunter eh keine großen Vermögenswerte haben.
- 22:16Speaker 1: Wenn Sie denn dann Vermögenwerte
- 22:20Speaker 0: bis zum Schluss
- 22:21Speaker 1: aufbrauchen müssen.
- 22:22Speaker 1: Warum?
- 22:23Speaker 1: Weil, fünfhundertsechzig Euro nicht reichen um zu leben!
- 22:28Speaker 1: Du rutscht ja nicht ins
- 22:29Speaker 0: Bürgergeld
- 22:30Speaker 1: und sagst ich kann nur vom Bürgergeld leben.
- 22:32Speaker 1: wir wissen dass das Bürgergeld so wenig ist.
- 22:34Speaker 1: deshalb werden Menschen die jetzt schon Vermögen hätten oder die da vermögen hätte das auch aufbrauchten obwohl sie Bürgergeld
- 22:41Speaker 0: bekommen
- 22:42Speaker 1: weil das Bürger Geld zu niedrig
- 22:44Speaker 0: ist.
- 22:45Speaker 1: du schohnst damit also nichts.
- 22:47Speaker 1: ein Menschenwürdiges Leben ist mit fünfundundseinzig Euro Regelbasis Satz nicht
- 22:53Speaker 0: möglich.
- 22:54Speaker 1: Es ist
- 22:54Speaker 0: nicht möglich,
- 22:56Speaker 1: das kommt aus der Süddeutschen Zeitung.
- 22:59Speaker 1: Gucken wir mal so ein bisschen Richtung fossile Energieträger und greifen das Ganze aber mit einem exklusiven Meinungsmacherartikel
- 23:07Speaker 0: auf.
- 23:07Speaker 1: Putins zweite Marine fährt unter falscher Flagge.
- 23:12Speaker 1: Paul hat
- 23:12Speaker 0: einen großartigen Artikel dazu geschrieben.
- 23:14Speaker 0: ihr könnt den bei meinungsmache.de
- 23:15Speaker 1: nachlesen.
- 23:16Speaker 1: ich lese ihn euch jetzt.
- 23:17Speaker 1: aber vor Sanktionen sollten Russlands Ölhandel nie einfach nur abschalten.
- 23:23Speaker 1: Der Ölpreisdeckel der G-Sieben und der EU wurden so konstruiert, dass russisches Öl weiter auf dem Weltmarkt gelangen
- 23:29Speaker 0: konnte – allerdings nur zu einem Preis,
- 23:31Speaker 1: der Moskau's Kriegskrasse begrenzen sollte.
- 23:34Speaker 1: EU Unternehmen dürften maritime Transporte und verbundene Dienstleistungen für russische Rohöl und Ölproduktionen nur einbringen wenn diese unterhalb des jeweiligen
- 23:43Speaker 0: Preisteckels verkauft wurden.
- 23:44Speaker 1: Für Rohöl gilt das System seit dem fünften Dezember, für Ölprodukte seit dem Fünften
- 23:50Speaker 0: Februar.
- 23:53Speaker 1: Ein wichtiger Hebel sind dabei weniger die Öltanker selbst sondern alles was ein Schiff legal und finanzierbar macht.
- 24:01Speaker 1: Versicherung,
- 24:02Speaker 0: Klassifikation, Flaggenregister
- 24:05Speaker 1: und Hafendokumente.
- 24:06Speaker 1: Das US Finanzministerium beschrieb den Ölpreisdeckel Zugriff auf Maritime Dienstleistungen wie Versicherung und Handelsfinanzierung.
- 24:16Speaker 1: Demnach kontrollierten G-Siebenunternehmen rund neunzig Prozent des relevanten Versicherungs- und Rückversicherungsmarktes.
- 24:23Speaker 1: Genau aus dieser Situation entstanden die russischen Schattenflotte, ein schwimmendes Gegenmodell zum westlich regulierten Welthandel.
- 24:33Speaker 1: Sie ist keine Marine im juristischen
- 24:35Speaker 0: Sinne
- 24:35Speaker 1: erfüllt aber eine strategische Funktion.
- 24:38Speaker 1: Sie erhält Russlands Ölströme aufrecht, schwächt die Wirkung
- 24:42Speaker 0: westlicher Sanktionen
- 24:44Speaker 1: und stellt Europa vor das Problem, die eigenen Regeln auf See durchzusetzen.
- 24:50Speaker 1: Internationale Seerecht ist aber genau wie Völkerrecht notorisch schwierig
- 24:54Speaker 0: zu ahnden –
- 24:55Speaker 1: Die Schattenflotte ist damit sowohl ein logistisches Problem als auch ein geopolitischer Stresstest.
- 25:01Speaker 1: Der Russian Shadow Fleet Tracker, der von Kieff School of Economics
- 25:05Speaker 0: kurz KSE meldete
- 25:07Speaker 1: für April-April- Twenty-Sixundzwanzig russische Seeexporte von Rohöl und Ölproduktionen in Höhe von fünf Komma
- 25:14Speaker 0: neun Millionen
- 25:15Speaker 1: Barrel pro Tag.
- 25:17Speaker 1: Schattentanker transportieren dabei seventyfünf Prozent der Rohöl
- 25:21Speaker 0: Exporte
- 25:21Speaker 1: und Neunundzwantig Prozent der Öl Produktionsexporte.
- 25:25Speaker 1: Für Rohöl wurden Hundertseinunddreißig Tanker genutzt Von den drei Viertel zur Schattenflotte
- 25:32Speaker 0: gehörten.
- 25:32Speaker 1: China und Indien waren mit thirty-fünfunddreißig Prozent des Volumens die wichtigsten Zielmärkte.
- 25:39Speaker 1: Damit ist die Schattenplotte längst kein Randphänomen
- 25:42Speaker 0: mehr,
- 25:42Speaker 1: sondern ein alternatives Transportsystem
- 25:45Speaker 0: für einen der wichtigsten
- 25:46Speaker 1: Rohstoffe
- 25:46Speaker 0: der Welt.
- 25:48Speaker 1: Ihr Betriebsmodell ist simpel
- 25:49Speaker 0: und effizient.
- 25:50Speaker 1: Alte Tanker werden oft mittels verschachtelten Firmenstrukturen gekauft – Die Eigentümer verschwinden hinter
- 25:57Speaker 0: Briefkastenfirmen!
- 25:58Speaker 1: Schiffe, Wechselnamen, Flaggen und Betreiber.
- 26:01Speaker 1: Die Price Cap Coalition der G-Siebenstaaten waren vor falschen Flaggen
- 26:05Speaker 0: sogenanntem
- 26:06Speaker 1: Flag Hopping und durchsichtigen Eigentümerketten neu gegründeten Firmen ohne Vorgeschichte im Ölhandel sowie Dokumenten die Herkunft, Preis, Ziel oder Legitimität einer Ladung verschleiern könnten.
- 26:19Speaker 1: Es ist die Verwaltung die hier
- 26:20Speaker 0: zur Waffe wird.
- 26:22Speaker 0: Registereinträge Versicherungszertifikate Frachtpapiere
- 26:26Speaker 1: Wer das Papier kontrolliert, kontrolliert den Schein der Legalität.
- 26:31Speaker 1: Auch bei den Flaggen zeigt sich die neue Geografie der Umgehungsstrategie –
- 26:35Speaker 0: laut KSE waren
- 26:36Speaker 1: die wichtigsten Flangen der erfassten Schattentanker im April …………….……..……...……....………………......……..... Auch bei den registrierten Betriebsfirmen
- 26:58Speaker 0: zeigte
- 26:59Speaker 1: sich die internationale Struktur der Schattenflotte.
- 27:02Speaker 1: Nach Angaben der KSE empfiehlen, seventy-two Prozent des Entvolumens auf Schiffe, deren Manager in China, Russland oder der Vereinigten Arabischen Emirate
- 27:12Speaker 0: registriert waren.
- 27:15Speaker 1: Dies zeigt einen entscheidenden
- 27:16Speaker 0: Punkt –
- 27:17Speaker 1: Die Schattenplotte ist nicht einfach nur russisch sondern agiert in einem Netzwerk!
- 27:22Speaker 1: Russische Exporter, chinesisch-und indische Käufer, Managementstrukturen in Drittstaaten, Flaggenregister mit unterschiedlicher Aufsicht.
- 27:30Speaker 1: Russische oder unbekannte Versicherer – Umschlagplätze außerhalb der direkten westlichen
- 27:34Speaker 0: Kontrolle.
- 27:35Speaker 1: Die Methoden sind bekannt.
- 27:38Speaker 1: IS-Signale mit den Schiffe ihre Positionskoordinaten senden können manipuliert und abgeschaltet
- 27:42Speaker 0: werden.
- 27:43Speaker 1: Routen werden damit verschleiert.
- 27:45Speaker 1: Schiff zu Schiffumladung auf offene Meer können zwar legitime Zwecke haben
- 27:49Speaker 0: werden aber
- 27:49Speaker 1: auch oft genutzt, um Herkunftsziel oder Eigentümer einer Ladung zu verschleiern.
- 27:54Speaker 1: Die Price Cap Coalition nennt IS-Manipulation
- 27:57Speaker 0: ungeklärte
- 27:58Speaker 1: Lücken in Positionsdaten und riskante Umlandungen als Hinweise auf mögliche Umgehung des
- 28:04Speaker 0: Ölpreisdeckels.
- 28:06Speaker 1: Die internationale Sehschifffahrtorganisation
- 28:08Speaker 0: IMO warnte
- 28:09Speaker 1: bereits im Jahr für
- 28:11Speaker 0: den
- 28:11Speaker 1: Gefährlichen Transfers
- 28:13Speaker 0: auf offener See,
- 28:14Speaker 1: Identitätsverschleierung und abgeschalteten
- 28:18Speaker 0: IS-Signalen.
- 28:19Speaker 1: Die Versicherungsfrage ist hierbei besonders brisant.
- 28:23Speaker 1: Normalerweise benötigt ein Tanker eine hoch belastbare
- 28:26Speaker 0: Versicherung,
- 28:28Speaker 1: da beispielsweise einen Ölunfall Milliarden
- 28:31Speaker 0: kosten kann!
- 28:33Speaker 1: Die Schattenflotte bewegt sich aber oft mit unbekannter betrügerischer oder sogar fehlender Versicherung.
- 28:39Speaker 1: – die Price Cap Coalition warnt dass solche Schiffe bei Öl-Unfällen oder einer Havarie möglicherweise nicht zahlen können….
- 28:49Speaker 1: Gleichzeitig entziehen sie sich der Aufsicht von anerkannten Klassifikationsgesellschaften, die normalerweise die Seetüchtigkeit von Schiffen überwachen.
- 28:58Speaker 1: Damit wird aus einem Sanktionsproblem auch ein Haftungsproblem.
- 29:03Speaker 1: Wenn ein schlecht gewarteter Tanker in der Ostsee im Ärmelkanal oder vor Griechenland selbst havariert zahlen im schlimmsten Fall nicht die verantwortlichen Verursacher sondern dann die anliegenden Küsten starten.
- 29:19Speaker 1: Die Europäische Union hat das mittlerweile erkannt.
- 29:22Speaker 1: Das zwanzigste EU-Sanktionspaket
- 29:24Speaker 0: vom April, es sind schon beim Zwanzigsten Sanktionspaket einfach
- 29:27Speaker 1: krass!
- 29:27Speaker 1: Das zwantigste EU-Sanktionspakett von April, ist belegt weitere Sechsundvierzig Schiffe mit Hafen und Dienstleistungsverboten.
- 29:39Speaker 1: Damit stiegt die Zahl der Schiffe die europäische Hefen nicht mehr anlaufen
- 29:43Speaker 0: dürfen
- 29:44Speaker 1: auf sechshundertzweiunddreißig.
- 29:47Speaker 1: Zusätzlich führte die EU
- 29:48Speaker 0: neue
- 29:48Speaker 1: Sorgfaltspflichten beim Verkauf von Tankern ein und verbot Transaktionen mit russischen Industriehäfen Mormansk, WAPS sowie dem Ölterminal Karimun
- 29:59Speaker 0: in Indonesien.
- 30:01Speaker 1: Auch die USA
- 30:02Speaker 0: reagierten im Januar,
- 30:03Speaker 1: dass das US-Finanzministerium überwiegend Öltanker der Schattenflotte oder Tanker von Russischen Flottenbetreibern
- 30:12Speaker 0: sanktionierte.
- 30:13Speaker 1: Doch das eigentliche Dilemma wird damit nicht gelöst!
- 30:16Speaker 1: Jeder sanktionierte
- 30:17Speaker 0: Tanker
- 30:18Speaker 1: kann ersetzt, umbenannt oder umgeflackt
- 30:20Speaker 0: werden.
- 30:21Speaker 1: Die Gegenseite lernen das schnell!
- 30:23Speaker 1: Die Schattenflotte zeigt auch eine andere Wahrheit
- 30:25Speaker 0: – der globale
- 30:27Speaker 1: Westen verfügt lange überstrukturelle Macht im Welthandel weil Versicherungsgesellschaften, Banken, Schiffsregister und Hefen in westlich geprägten Regelsystemen
- 30:37Speaker 0: arbeiten.
- 30:38Speaker 1: Russland testet nun ob diese Macht auch dann noch greift wenn ein autoritärer Staat ein paralleles System nach eigenen
- 30:45Speaker 0: Regeln aufbaut.
- 30:46Speaker 1: Die Schattenflotte kann mittlerweile als systemische Bedrohung für die Integrität des globalen Handels
- 30:52Speaker 0: eingestuft werden,
- 30:54Speaker 1: sie als alternatives Welthandelssystem
- 30:57Speaker 0: zu bezeichnen
- 30:58Speaker 1: ist keine Übertreibung
- 30:59Speaker 0: mehr!
- 31:00Speaker 1: Ein Welthandel-System besteht nämlich nicht nur aus Waren sondern auch aus Transportkapazitäten
- 31:05Speaker 0: – Ausversicherung,
- 31:06Speaker 1: Eigentumsnachweisen,
- 31:08Speaker 0: aus Hefen,
- 31:08Speaker 1: Zahlungswegen rechtlicher Haftung und politische Absicherung.
- 31:13Speaker 1: Die russische Schattenflotte bildet all diese Funktionen
- 31:15Speaker 0: nach,
- 31:16Speaker 1: schlechter, riskanter, intransparenter
- 31:20Speaker 0: –
- 31:21Speaker 1: aber gut genug um damit Milliardenströme
- 31:23Speaker 0: zu bewegen!
- 31:25Speaker 1: Und solange genug Käufer, Flaggenstaaten, Versicherer- und Hafen mitspielen oder wegsehen kann Moskau die westlichen Regeln des Seehandels
- 31:33Speaker 0: weiter erfolgreich umgehen.
- 31:38Speaker 1: liegt deshalb nicht in Kanonen, sondern in Frachtpapieren.
- 31:42Speaker 1: Sie fährten nicht unter einer Flagge, sondern unter vielen – nicht offen gegen die Weltordnung, sondern durch ihre Lücken!
- 31:49Speaker 1: Die Gegenmaßnahmen des Westens bleiben bislang reaktiv und
- 31:53Speaker 1: ungenügend.".
- 31:54Speaker 1: Ich finde wir sollten das machen was damals die Briten beziehungsweise die spanische Krone gemacht hat wenn sie den Seehandel unter ihre Obhut stellen
- 32:04Speaker 0: wollten.
- 32:05Speaker 1: Wir heuern Piraten an und sagen denen
- 32:08Speaker 0: Ihr
- 32:08Speaker 1: dürft Raubzüge machen, aber nur bei der Schattenflotte.
- 32:11Speaker 1: Das ist mein Vorschlag!
- 32:13Speaker 1: Wir müssen Jacks Barrow-mäßig Piraten auf die Weltmeere schicken und die Schatten Flotte zur Freibäuterfreigabe freilassen.
- 32:23Speaker 1: Gerne auch mit Holzbein Papagei Affen wie man möchte.
- 32:29Speaker 1: All diese ganzen Sachen
- 32:31Speaker 0: Kann man machen.
- 32:32Speaker 0: Kaperbriefe
- 32:33Speaker 1: müssen wieder eingeführt werden Die Schatten flotte muss... Die Schattenflosse muss gekapert
- 32:38Speaker 0: werden.
- 32:40Speaker 0: So sehe ich, das ist
- 32:41Speaker 1: jetzt mein dilettantischer Aufruf das Problem zu lösen.
- 32:45Speaker 1: Hey Paul vielen Dank auf jeden Fall!
- 32:47Speaker 1: Paul hat diesen wundervollen Artikel geschrieben uns ein bisschen darüber aufzuklären was mit der Schatten Flotte ist wie sich das weiterentwickelt wo die Probleme liegen wie es umgangen wird und dass das gar nicht so einfach einzudämmen
- 32:58Speaker 0: ist.
- 32:58Speaker 1: Das kommt von Meinungsmache
- 33:00Speaker 0: selbst.
- 33:00Speaker 0: Danke Paul.
- 33:07Speaker 1: Aber ich kann auch nicht sagen, hoffentlich wart ihr gestern tanken.
- 33:09Speaker 1: Weil schon gestern trotz des Nichtauslaufen der Spritpreisbremse die Preise gestiegen sind.
- 33:17Speaker 1: ladies and gentlemen!
- 33:18Speaker 1: Die Preise
- 33:19Speaker 0: sind schon
- 33:20Speaker 1: gestrigen.
- 33:21Speaker 1: Wer hätte das ahnen können dass sich
- 33:23Speaker 0: die
- 33:24Speaker 1: Großindustrie der Öl-Oligopole richtig dolle die Taschen voll macht wenn die
- 33:31Speaker 0: Sprittpreis Bremse der Tankrabatt ausläuft?
- 33:36Speaker 1: Am ersten Tag schreibt die Tagesschau, nach dem Auslaufen des Tankrabats sind die Preise für Benzin und Diesel an den Zapfsäulen kräftig
- 33:45Speaker 0: nach oben geklettert.
- 33:46Speaker 1: Laut ADAC-Auswertung verteuert sich ein Liter Super E-X
- 33:50Speaker 0: zur Mittagszeit
- 33:51Speaker 1: zwischen elf Uhr, fünf Uhr und zwölf Uhr,
- 33:54Speaker 0: fünftzehn
- 33:55Speaker 1: im bundesweiten Mittel
- 33:57Speaker 0: um achtzehn
- 33:58Speaker 1: Komma
- 33:58Speaker 0: zwei Cent.
- 33:59Speaker 0: Hä?
- 34:00Speaker 0: Warte mal!
- 34:01Speaker 1: Der Tankrabatt war sechzehn Komma sieben
- 34:03Speaker 0: Cent.
- 34:04Speaker 0: Die
- 34:04Speaker 1: haben nicht alles davon weitergegeben, sondern tendenziell nur so dreiundsiebzig Prozent
- 34:09Speaker 0: davon.
- 34:10Speaker 1: Und jetzt verteuert sich der Sprit trotz niedriger Ölpreise um achtzehn Komma zwei Cent.
- 34:15Speaker 1: habe ich das richtig verstanden?
- 34:17Speaker 1: Das klingt für mich ein bisschen wie Betrug.
- 34:21Speaker 0: Klingt das für
- 34:22Speaker 1: jemand anderes noch richtig wie betrug?
- 34:24Speaker 1: Wo ist das scharfe Schwert des Kartellamts wenn man
- 34:26Speaker 0: sowas hört oder sowas liest?
- 34:29Speaker 1: Das Klingt für meh'n bisschen wie betruck bei Diesel.
- 34:33Speaker 1: Ladies and gentlemen, jetzt könnte man sagen
- 34:34Speaker 0: ja gut.
- 34:34Speaker 0: Achtzehn Komma zwei Cent Diesel.
- 34:36Speaker 1: Wenn wir
- 34:37Speaker 0: den Preis
- 34:37Speaker 1: von Dieseln hören wird das das Problem des Tankrabats sicherlich
- 34:40Speaker 0: lösen.
- 34:42Speaker 1: Bei diesel betrug der Anschlag im selben Zeitraum.
- 34:44Speaker 1: zwanzig Komma
- 34:45Speaker 0: vier Cent Ja
- 34:46Speaker 1: ich habe das richtig vorgelesen diesel.
- 34:49Speaker 1: bei diesel Betrug Der Aufschlag Im Selbenzeitraum Zwanzig Kommar Vier Cent auf Zwei Euro Elf
- 34:56Speaker 0: pro Liter
- 34:57Speaker 1: bei super.
- 34:58Speaker 1: bei Benzin sind zwei Euro
- 35:00Speaker 0: fünf zehn.
- 35:01Speaker 1: Jetzt ist aber nicht nur der aktuelle Tankrabatt, der wegfällt natürlich eine logische Schlussfolgerung für den
- 35:07Speaker 0: Preisanstieg.
- 35:08Speaker 1: Denn schon gestern ist
- 35:09Speaker 0: der Preis gestiegen!
- 35:10Speaker 0: Bereits
- 35:11Speaker 1: am Dienstag dem letzten Tag des Tankrabats durch einen niedrigen Steuer hat die Mineralölkonzerne die Preise massiv angehoben.
- 35:19Speaker 1: Ladies and Gentlemen listen to this.
- 35:23Speaker 0: Hört zu...
- 35:24Speaker 1: Die Aufschläge am gestrigen Tag vielen mit zwanzig, drei Cent bei Super E-Zen und vierundzwanzig Cent bei Diesel.
- 35:35Speaker 1: Noch höher aus als heute!
- 35:38Speaker 1: Und es gibt dafür keinen ersichtlichen Grund.
- 35:41Speaker 1: Es gibt keinen Grund dafür
- 35:44Speaker 0: außer dass die sich die
- 35:45Speaker 1: Taschen voll machen.
- 35:48Speaker 1: Die haben Milliarden verdient dank des defus gestalteten Tankrabberts
- 35:57Speaker 0: Fassbar.
- 35:58Speaker 1: Während wir am ersten Siebten darüber reden, dass das Unionspolitiker Bürgergeldempfänger noch wenige Regelbedarfssätze
- 36:08Speaker 0: auszahlen wollen hat die
- 36:09Speaker 1: Bundesregierung
- 36:10Speaker 0: in
- 36:11Speaker 1: kürzester Zeit ein Tankrabatt von über eine Milliarden
- 36:14Speaker 0: Euro
- 36:17Speaker 1: verbrannt.
- 36:19Speaker 1: Das war ein unfassbares Steuergeschenk für die
- 36:22Speaker 0: Ölenustrie.
- 36:23Speaker 0: Unfassbar!
- 36:25Speaker 1: Die Aufschläge fielen mit Zwanzig Komma Drei Cent bei Super Ezehn und Vierundzwanzig Cent bei Diesel sogar noch höher
- 36:33Speaker 0: aus
- 36:33Speaker 1: als heute.
- 36:35Speaker 1: Am Dienstag war es noch eine höhere Preissteigerung, als heute!
- 36:40Speaker 1: Benzin kostete im Anschluss durchschnittlich
- 36:43Speaker 0: zwei Euro und drei pro Liter
- 36:45Speaker 1: Diesel Eins Neunundneunzig.
- 36:47Speaker 1: in den folgenden vierundzwansig Stunden sanken die Printpreise dann zeitweise leicht Bei Benzin um sechs Komma fünf Cent und für Diesel acht Komma vier
- 36:57Speaker 0: Cent.
- 36:58Speaker 0: Der Steuerrabatt,
- 36:59Speaker 1: der Steuerrabat von Höhe von sechzehn Kommasieben
- 37:02Speaker 0: Cent pro
- 37:03Speaker 1: Liter auf Kraftstoffe war
- 37:04Speaker 0: Mitternacht ausgelaufen.
- 37:06Speaker 1: Zu dieser
- 37:07Speaker 0: Zeit
- 37:08Speaker 1: konnten die Tankstellen ihre Preise wegen der zwölf Uhr Regeln nicht erhöhen.
- 37:12Speaker 1: Offensichtlich lösten viele dieses Dilemma indem sie die Preise nach einem kräftigen Mittagssprung am Dienstag Nicht wie üblich zügig und stark senken Sondern nur in geringen Umfang.
- 37:26Speaker 0: Mein Gott,
- 37:28Speaker 1: die Spritpreisbremm, die zwölf Uhr-Regel hat das wirklich
- 37:31Speaker 0: viel besser gemacht mit den Sprittpreisen.
- 37:34Speaker 1: Das hat nicht dazu geführt dass diese riesigen Mineralölen unternehmen Nicht einfach prophylaktisch die Preise umlassen.
- 37:43Speaker 1: Nein nein nein!
- 37:44Speaker 1: Die haben den...das hat so wirklich fantastischen Entlastungen
- 37:48Speaker 0: geführt.
- 37:49Speaker 1: Die preiserhöhung wurden letztlich durch die Ausbleibung von Preissenkungen
- 37:52Speaker 0: umgesetzt.
- 37:54Speaker 1: Die Rücknahme des Tankrabats sei damit ungerechtfertigt vor
- 37:58Speaker 0: weggenommen worden.
- 37:59Speaker 1: Kritisiert?
- 38:00Speaker 1: Jetzt fragt man sich, welche grünen links versifften Leute kritisieren, in das der Tankrabat ungerecht fertig vorweggenomen
- 38:06Speaker 0: wurde – der ADAC.
- 38:08Speaker 1: Dieses Vorgehen sei fragwürdig.
- 38:11Speaker 1: Dennoch befindet sich vielerorts günstig versteuerter Kraftstoff in den Tanks der Tankstellen.
- 38:16Speaker 1: Daher hätten die Preise nicht schon am letzten Juni Tag so deutlich steigen dürfen….
- 38:20Speaker 0: Man hätte
- 38:21Speaker 1: die
- 38:21Speaker 0: Eins Komma drei oder eins
- 38:23Speaker 1: Komma vier Milliarden, die man in den Tankerbad steckt in die Subventionierung des Deutschlands Tickets stecken
- 38:29Speaker 0: müssen und hätte damit das neuen Euro-Ticket
- 38:31Speaker 1: wiederbelebt.
- 38:32Speaker 1: Das ist das was man hätte machen müssen mindestens.
- 38:36Speaker 1: Man hätte vielleicht sogar noch mehr Geld im Zusammenhang
- 38:38Speaker 0: mit der Krise im Nahen
- 38:39Speaker 1: Osten ausgeben nutzen müssen
- 38:41Speaker 0: um ein Krisengeld
- 38:43Speaker 1: auszuschütten für Leute die nicht nur mit extrem hohen Kosten an individuellem Transport zu tun haben, sondern auch Leute, die indirekt
- 38:50Speaker 0: von Transportlogistikpreisen betroffen sind.
- 38:53Speaker 0: Denn
- 38:53Speaker 1: wenn du in den Kaufladen gehst und du holst dir ein Lebensmittel, dann sind da bei Preissteigerung eben hohe Transportbeise auch mit
- 39:01Speaker 0: einberechnet.
- 39:03Speaker 1: Im Zusammenhang mit dem Nahen
- 39:04Speaker 0: Osten
- 39:04Speaker 1: und den Entwicklungen dazu hat hier GAM, also Gottlos auf Mutter hat sogar Ankündigungen vom DAL bekommen
- 39:10Speaker 0: das es sein kann dass
- 39:11Speaker 1: die Versandpreise steigen.
- 39:12Speaker 1: Das hat sich natürlich in unterschiedlichen Bereichen unterschiedlich ausgewirkt.
- 39:20Speaker 1: Jeder hätte das anders nutzen können, individueller nutzen können.
- 39:25Speaker 1: Der Tankerbad war ein ideologisch getriebenes
- 39:29Speaker 0: Vorhaben
- 39:30Speaker 1: und keine
- 39:31Speaker 0: gute Idee.
- 39:33Speaker 1: Auch der Vorsitzende der Monopolkommission Thomas Duso kritisiert dass die Preise zu früh gestiegen
- 39:38Speaker 0: seien.
- 39:39Speaker 1: Der Tankerbatt ist seit heute Nacht Geschichte, doch an Zapfsäulen war das Ende längst eingepreist.
- 39:44Speaker 1: In den vergangenen Tagen hätten die Mineralunternehmen das absehbare Auslaufen offenbar genutzt um ihre Margen gezielt auszuweiten.
- 39:52Speaker 1: In der letzten Tage lag die Weitergabe nur noch bei sieben Cent bis elf pro Liter je nach
- 39:57Speaker 0: Kraftstoff
- 39:58Speaker 1: obwohl der Rabatt rechnerisch bei rund siebzehn Cent
- 40:01Speaker 0: war
- 40:02Speaker 1: und lag mehr als die Hälfte des Rabatz sei den Verbrauchern also nicht mehr
- 40:07Speaker 0: gegeben
- 40:07Speaker 0: wurden.".
- 40:08Speaker 1: Mehr als die Hälfte des Rabatz bei den Verbrauchern dann nicht mehr
- 40:13Speaker 0: angekommen.
- 40:14Speaker 1: Das ist wettbewerbspolitisch
- 40:16Speaker 1: alarmierend.".
- 40:18Speaker 0: So du so,
- 40:19Speaker 1: dafür die Steuer nicht der Kauf an den Zapfsäulen sondern die Bedieferung der Tankstellen entscheidend
- 40:23Speaker 0: ist
- 40:24Speaker 1: wäre eigentlich ein schrittweiser Preisanstieg nach dem tatsächlichen Auslaufen zu erwarten
- 40:29Speaker 0: gewesen.
- 40:30Speaker 1: Stattdessen stiegen die Preise bereits Tage vorher stark
- 40:33Speaker 0: an.
- 40:34Speaker 1: Jeder hat es kommen sehen!
- 40:36Speaker 1: Ich habe mit dem Einstellen dieses Tankrabatz, habe ich das prognostiziert und nicht weil ich irgendwie ökonomisch oder volkswirtschaftlich oder einfach nur irgendeine besondere Ausbildung genossen habe.
- 40:47Speaker 1: Das hat jeder prognosizieren können der die Corona Spritpreisbremse
- 40:52Speaker 0: kennt.
- 40:52Speaker 1: Oder die Ampel die Ampelspritpreis Bremse.
- 40:55Speaker 1: sagen wir es mal so Die Ampel Sprit Preisbrennse hatte genau dasselbe Problem Und das hat man genau gesehen Und es war diesmal genau dasselbe.
- 41:06Speaker 1: Am Anfang
- 41:07Speaker 0: dieses Tankrabberts,
- 41:09Speaker 1: oh Gott ich hasse
- 41:10Speaker 0: das wirklich so sehr
- 41:12Speaker 1: haben Mineralöl Konzerne verargumentiert hey wir können den Preis nicht gleich weitergeben und
- 41:20Speaker 0: senken weil
- 41:21Speaker 1: wir haben das Mineral Öl die Kraftstoffe teuer eingekauft.
- 41:25Speaker 1: Das muss langsam
- 41:26Speaker 0: passieren.
- 41:27Speaker 1: und jetzt beim Auslaufen ist genau Das passiert, was von allen Menschen bei klarem Verstand prognostiziert
- 41:36Speaker 0: wurde.
- 41:36Speaker 0: Nämlich
- 41:38Speaker 1: das Auslaufen dieses Tankrabats hat sofort dazu geführt dass die Preise steigen aus unerklärlichen Gründen
- 41:49Speaker 0: surprise Pikachu Face?
- 41:51Speaker 1: haben sich die Mineralöl Konzerne nicht daran gehalten beim Auslauchen die preise die günstig eingekauften Ölpreise noch an die Kunden weiter
- 42:00Speaker 0: zu gehen.
- 42:01Speaker 1: Das ist ja unerklärlich.
- 42:02Speaker 1: Wie kommt das
- 42:03Speaker 0: denn zustande?
- 42:05Speaker 1: Also wir müssen sagen... Ich weiß, dass kriegt man in bestimmten Bereichen sicherlich nicht mit Aber wenn es nicht vor drei oder vier Jahren schon mal passiert
- 42:13Speaker 0: wäre
- 42:14Speaker 1: Dass man damit rechnen kann, dass Leute drei oder four Jahre sich zumindest erinnern können Ey dann wär das wirklich
- 42:19Speaker 0: also...
- 42:20Speaker 1: Also das ist so unfassbar!
- 42:21Speaker 1: Dass das einfach erneut gemacht
- 42:23Speaker 0: hat.
- 42:23Speaker 1: Schon vor rund zwei Wochen hatte die Monopolkommission
- 42:26Speaker 0: kritisiert heißt es weiter in dem Artikel dass
- 42:28Speaker 1: der Tankrabatt nicht vollständig weitergegeben
- 42:31Speaker 0: werde.
- 42:31Speaker 0: Tankstellen
- 42:31Speaker 1: und Mineralölverbände widersprechen dieser Einschätzung, das Münchner Ivo-Institut und das Bundeskartellamt kamen jedoch zu einer ähnlichen
- 42:38Speaker 0: Bewertung.".
- 42:39Speaker 1: Laut ADAC
- 42:43Speaker 0: Daten
- 42:44Speaker 1: ist der Sprittpreis bereits in der letzten Woche des Tankrabats täglich gestiegen.
- 42:49Speaker 0: Dabei
- 42:50Speaker 1: war der Rohölpreis in dieser Zeit tendenziell rückläufig!
- 42:55Speaker 1: Nun dürften die Preise nicht noch weiter angehoben werden, fordert der Verkehrsklub.
- 42:59Speaker 1: Der Tankrabatt sei bereits vorzeitig von den Konzernen beendet
- 43:02Speaker 0: worden –
- 43:03Speaker 1: eine erneute Verteuerung wäre damit nicht
- 43:05Speaker 0: mehr gerechtfertigt.
- 43:06Speaker 0: Ey!
- 43:07Speaker 1: Ich muss das nochmal erzählen weil es gleich wichtig
- 43:09Speaker 0: ist….
- 43:09Speaker 1: Der Preisanstieg über zwei Tage scheint darüber hinaus insgesamt deutlich stärker
- 43:13Speaker 0: auszufallen als die siebzehnzentren
- 43:15Speaker 1: Tankrabatte.
- 43:16Speaker 1: Ein vollständiges Bild der Preissteigerungen gibt es
- 43:18Speaker 0: am ersten am Donnerstag wenn Tagesdurchenspreis
- 43:21Speaker 1: für den heutigen
- 43:21Speaker 0: Mittwoch ermittelt wurden.
- 43:23Speaker 1: Der Tagesdurchschnittspreis für Dienstag lag bereits deutlich
- 43:26Speaker 0: über dem Vorteil
- 43:27Speaker 1: des Vortages,
- 43:28Speaker 0: um sechs Komma zwei
- 43:29Speaker 1: Cent
- 43:29Speaker 0: für Benzin und sieben Komma fünf Cent für Diesel.
- 43:32Speaker 1: Daten der ARD bestätigen diese Entwicklung
- 43:34Speaker 0: zumindest beim Diesel – Für einen Liter zahlten
- 43:36Speaker 1: Kunden nun Kunden demnach heute Mittag um vierzehn Uhr im Schnitt ein Euro dreieinundneunzig
- 43:41Speaker 0: ein Plus von achtzehn Cent
- 43:42Speaker 1: im Vergleich
- 43:43Speaker 0: zum Wochenbeginn.
- 43:44Speaker 1: Ein Liter E zehn
- 43:45Speaker 0: kostete Achtund Neunzig und damit vierzehnt Cent mehr als am
- 43:48Speaker 1: Montag.
- 43:48Speaker 1: Also ergibt die SWR Datenanlöse aller Kraftstoffpreise der rund
- 43:51Speaker 0: fünfzehntausend
- 43:52Speaker 1: deutschen
- 43:53Speaker 0: Tankstellen.
- 43:55Speaker 1: Autofahrerinnen und Autofahrer, die gehofft hatten dass das Ende des Tankrabats
- 43:58Speaker 0: erst heute Mittag an den Zapfsäulen durchschlägt
- 44:02Speaker 1: wurden also enttäuscht.
- 44:03Speaker 1: Ich glaube nicht, dass...also
- 44:05Speaker 0: jetzt mal ganz ehrlich
- 44:06Speaker 1: zeigt mir einen Autofacher der gedacht hat Das passiert
- 44:11Speaker 0: nicht
- 44:11Speaker 1: Und ich möchte einfach mit dem sprechen und
- 44:13Speaker 0: fragen wie es ihm geht
- 44:15Speaker 1: und was er sonst
- 44:15Speaker 0: noch so denkt.
- 44:17Speaker 1: Ja aber die Union hat gesagt Die Union hat gesagt, das passiert nicht.
- 44:23Speaker 0: Katharina Reiche und ihr
- 44:25Speaker 1: Ministerium waren sich sicher, dass der Tankrabatt weitergegeben
- 44:28Speaker 0: wird?
- 44:29Speaker 1: Nur vereinzelt hatte es am Morgen noch Tankstellen mit Preisen
- 44:32Speaker 0: unter einst Achtzig gegeben – vor allem bei Diesel!
- 44:34Speaker 1: Mit Preiserhöhungen verschwanden diese
- 44:36Speaker 0: Angebote jetzt weitgehend.
- 44:38Speaker 1: Der Tankrabat galt vom
- 44:39Speaker 0: ersten Mai bis zum dreißigsten Juni.
- 44:44Speaker 1: Im Juni hatte der Tankrabatt noch seine Wirkung entfaltet,
- 44:50Speaker 0: zusammen mit wieder sinkenden
- 44:51Speaker 1: Ölpreisen sorgte das für den billigsten
- 44:53Speaker 0: Tankmonat seit Ausbruch des Iran Krieges.
- 44:56Speaker 1: Nach Daten des ADAC
- 44:57Speaker 0: kostete ein Liter Super E-Cen im Juni durchschnittlich
- 45:00Speaker 1: € oneuero eighty-seven.
- 45:01Speaker 1: Das waren elf
- 45:02Speaker 0: Komma Drei Cent weniger als im Mai und dreinzwanzig Komma Neun Cent weniger also am April –
- 45:07Speaker 1: beim bisher teuersten Monat.
- 45:08Speaker 1: Ein Liter Diesel kostet
- 45:09Speaker 0: dem Monatsdurchschnitt
- 45:10Speaker 1: ein Euro eighty-one.
- 45:12Speaker 1: Das war ein Zebzehn
- 45:13Speaker 0: Kommandreis sind weniger als im Mai und
- 45:15Speaker 1: Vierundvierzig Komma Fünf Cent weniger als Im April.
- 45:19Speaker 1: Wichtig ist bei der Debatte
- 45:21Speaker 0: rund um den Tankrabatt
- 45:22Speaker 1: die Frage, kann man dagegen nichts machen?
- 45:26Speaker 1: Das ist das was sich viele stellen.
- 45:28Speaker 1: Warum gibt es
- 45:29Speaker 0: bei solchen
- 45:30Speaker 1: offenkundigen Missständen Nichts dass Man Machen Kann?
- 45:34Speaker 1: Warum Kann Man Da Nichts Machen?
- 45:37Speaker 1: Und Die Antwort Ist Weil das weil das Bundeskartellamt Nichts machen darf.
- 45:44Speaker 1: Und darauf muss ich euch jetzt verweisen auf eine Pressemitteilung des Bundeskartellamts.
- 45:49Speaker 1: Ich suche das kurz
- 45:49Speaker 0: mal raus,
- 45:50Speaker 1: dass Bundeskartellamt darf nichts machen!
- 45:55Speaker 1: So und zwar gibt es eine Pressemitteilungen.
- 45:58Speaker 1: Lass mich kurz gucken...
- 46:00Speaker 0: ich muss jetzt nochmal die Pressemetteilung
- 46:03Speaker 1: vom Chef des BundesKartellams in der steht, dass das Bundeskatellamt keinen Zugriff hat definierenden preisabsprachen der öl oligopole weil ein gericht gesagt hat die preisabsprachen
- 46:19Speaker 0: oder die
- 46:20Speaker 1: potenziellen definitionen oder die potentiellen also die potenzialen preis absprachen, die verdächtigen preisam sprachen unterliegen dem pressefreiheitsgesetz und die informationsfreiheit.
- 46:32Speaker 1: Und da darf das bundeskatellamt
- 46:34Speaker 0: nicht ran.
- 46:34Speaker 0: ich
- 46:34Speaker 1: suche euch ganz kurz mal die pressemitteilung raus Untersuchung des Kraftstoffgroßhandels.
- 46:44Speaker 1: Und ich muss euch das jetzt zeigen, weil es wichtig ist
- 46:47Speaker 0: das zu sehen
- 46:48Speaker 1: damit ihr versteht warum nichts
- 46:52Speaker 0: passiert.
- 46:54Speaker 1: Das Bundeskartellamt
- 46:55Speaker 0: hat
- 46:55Speaker 1: im Zusammenhang mit dem mit einer Pressemitteilung am dreißigsten vierten, zwanzig sechsundzwanzig dieses
- 47:02Speaker 0: Jahres
- 47:03Speaker 1: einen.
- 47:03Speaker 1: Ein eingeleitetes Verfahren des Bundeskartellamts, das zur Überprüfung der Wettbeherbsverhältnisse im Kraftstoffgroßhandel gestartet wurde, wurde durch das Oberlandesgericht Düsseldorf vorläufig gestoppt.
- 47:16Speaker 1: Und hier hat der Chef vom Bundeskartellamt
- 47:18Speaker 0: gesagt – wir
- 47:19Speaker 1: sind überrascht warum das so ist?
- 47:21Speaker 1: Weil der Kraftstoff-Großhandeln eine ganz entscheidende Stufe für die Erwärtschöpfungskette
- 47:25Speaker 0: von Bohrloff bis
- 47:25Speaker 1: zur Zapfsäule
- 47:26Speaker 0: ist!
- 47:27Speaker 1: Und ihr Kraftstoffgroßhandel hat nämlich einen kleinen Trick angewandt….
- 47:33Speaker 0: Der Kraftstoffgroßhandel
- 47:34Speaker 1: sagt
- 47:34Speaker 0: nämlich, hier das
- 47:37Speaker 1: Bundeskartellern machte in diesem Verfahren erstmals von dem zwanzig-dreiundzwanzig in kraftgetretenen
- 47:42Speaker 0: neuen Wettbewerbsinstrument
- 47:44Speaker 1: Gebrauch wo sie sozusagen die Preise kontrollieren.
- 47:46Speaker 1: Nach dieser Vorschrift kann der Bundeskarteiland und bestimmten Voraussetzungen als Ergebnis eines mehrstufigen Verfahrens Maßnahmen verhängen um eine erhebliche fortwährende
- 47:56Speaker 0: Wett bewerbsstörung
- 47:57Speaker 1: in der Branche abzustellen.
- 47:59Speaker 0: Die Besonderheiten
- 48:00Speaker 1: des Instruments ist, dass dafür keine konkreten Rechtsvorstöße einzelne Unternehmen vorliegen müssen.
- 48:05Speaker 0: Also
- 48:05Speaker 1: es besteht nur der fortwährende erhebliche Verdacht... ...der Wettbewerbsstörung!
- 48:10Speaker 0: So wie jetzt?
- 48:12Speaker 0: So wie
- 48:12Speaker 0: Jetzt?!
- 48:13Speaker 1: Das wurde dann im Mai-Mai-Sieh-Undergeltung der ursprünglichen Fassung.
- 48:17Speaker 1: das Auskunftsverlangen wurde erlassen.
- 48:19Speaker 1: Diese Vorschrift wurde unter dem Eindruck
- 48:21Speaker 0: der Marktverwerfung
- 48:22Speaker 1: in Folge des Iran-Kriegs von Deutschen Bundestag mit dem Kraftstoffmaßnahmenpaket zum ersten April im Jahr auch noch mal verschärft.
- 48:29Speaker 1: Jetzt hat aber das Oberlandesgericht Folgendes
- 48:31Speaker 0: gesagt.
- 48:32Speaker 0: So,
- 48:33Speaker 1: warum kann das Bundeskartellamt diese Kraftstoffgroßhandel nicht kontrollieren?
- 48:39Speaker 1: Das Oberlandestgericht Düsseldorf zieht bereits ins
- 48:42Speaker 0: Zweifel
- 48:43Speaker 1: ob das Bundes-Kartellamt nach Verfahren § überhaupt verpflichtende Auskunftsersuchen an Unternehmen
- 48:52Speaker 0: richten darf.
- 48:53Speaker 1: Diese Ersuchungen sind dieser Art von Verfahren das zentrale Instrument der Ermittlung, die Begründung der Entscheidungen liegt nahe – dass aus Sicht des Gerichts beim Bundes-den-Bundes-Kartellamt hierfür eine hinreichende gesetzliche Grundlage
- 49:07Speaker 0: fehlt.
- 49:08Speaker 1: Zudem geht das Gericht bei vorläufiger Würdigung davon aus,
- 49:14Speaker 0: des
- 49:17Speaker 1: Vertriebs von Kraftstoff
- 49:18Speaker 0: und Heizöl,
- 49:20Speaker 1: die mit fragten Preisinformationsdienste nicht zu deren Abstellung mit herangezuckt
- 49:26Speaker 0: werden dürften.
- 49:28Speaker 1: Da sie nur Nachrichten über diese Märkte anbieten ohne selbst mit Kraftstoff
- 49:32Speaker 0: zu
- 49:32Speaker 0: handeln.".
- 49:33Speaker 1: Ich erkläre das
- 49:34Speaker 0: gleich nochmal damit man versteht.
- 49:35Speaker 1: Ernstlichen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Auskunftsverlangen hatte das Gericht auch im Hinblick auf die grundrechtlich geschützte Pressefreiheit Voraussichtlich nicht verhältnismäßig, ihnen die Benennung derjenigen Markteilnehmer
- 49:51Speaker 0: aufzugeben.
- 49:51Speaker 1: Die Preisinformationen an
- 49:53Speaker 0: sie weiterleiten.
- 49:54Speaker 1: Hier wird der presserechtliche Quellenschutz höher zu Gewichten sein als das öffentliche Interesse
- 49:59Speaker 0: an der
- 49:59Speaker 0: Durchsetzung.".
- 50:00Speaker 0: Das bedeutet….
- 50:03Speaker 1: Die Bundesregierung hat mit dem Tankrabatt eine Verschärfung und
- 50:06Speaker 0: eine Verbesserung
- 50:07Speaker 1: des Kartellamts und der Maßnahmen zur Auskunftspflicht von Unternehmen bei dem das Kartellamt denkt da ist irgendwas nicht in Ordnung beschlossen.
- 50:14Speaker 1: Diese Maßnahmen wurden schon nach der alten Gesetzgebung, auf die sich hier bezieht.
- 50:18Speaker 1: Dreiundzwanzig F Absatz drei GWB angefragt um den Großkraftstoffhandel mal
- 50:27Speaker 0: zu untersuchen
- 50:29Speaker 1: Der Großkraftstoffhandel aber nicht direkt seine Preise ab Sondern?
- 50:36Speaker 1: Der Groß Kraftstoff Handel hat eine Nachrichtenplattform geschaffen Und diese Nachrichtenplattform ist die Grundlage für
- 50:51Speaker 0: die Preise, Und
- 51:11Speaker 1: damit ist das Bundeskartellamt vollkommen handlungsunfähig bei dieser Problematik.
- 51:20Speaker 1: Und ich würde sogar noch so weit gehen, dass es Ende April formuliert worden und... Ich habe dazu nichts Neues gelesen!
- 51:27Speaker 1: Ich gucke regelmäßig die Pressemitteilung des Bundeskartellamts.
- 51:30Speaker 1: Es gibt dazu keine
- 51:31Speaker 0: Neuigkeit, es gibt nichts Neus.
- 51:33Speaker 1: Mit diesem
- 51:34Speaker 0: Urteil was
- 51:36Speaker 1: zum jetzigen Zeitpunkt ja noch gilt, ... Denn jedes Unternehmen, das groß genug ist kann damit einen Nachrichtendienst gründen.
- 51:48Speaker 1: Der Preise für den Sektor in dem es unterwegs
- 51:52Speaker 0: ist vorgibt.
- 51:54Speaker 1: und das Bundeskartellamt kann beim Verdacht der Nachrichten der Preisabsprachung nichts tun weil dann immer das presserechtliche Quellenschutz höher liegt als das öffentliche Interesse
- 52:08Speaker 0: an der Durchsetzung.
- 52:11Speaker 1: Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt, ich hoffe das ändert sich.
- 52:14Speaker 1: Zum jetzten Zeitpunkt hat das Bundeskartellamt durch das Oberlandesgericht Düsseldorf sich in ein Bundeseunuchenamt
- 52:21Speaker 0: verwandelt
- 52:23Speaker 1: komplett kastriert keine
- 52:25Speaker 0: Chance
- 52:26Speaker 1: nicht
- 52:26Speaker 0: zu machen
- 52:28Speaker 1: Nicht es nicht
- 52:28Speaker 0: zu Machen.
- 52:29Speaker 1: und mit dieser Grundlage Mit dieser Grundlager kann man davon ausgehen dass diese Großkraftstoff Vertreiber machen können
- 52:39Speaker 0: was sie wollen.
- 52:40Speaker 1: Die können, machen was sie wollen.
- 52:43Speaker 1: Es ist vollkommen scheißegal!
- 52:45Speaker 1: Macht was ihr wollt?
- 52:47Speaker 1: Naja... Na dann... Super Das ist das was man daraus lesen kann.
- 52:52Speaker 1: Ich verlinke euch gerne noch mal die Pressemitteilung damit ihr sie selbst lesen könnt.
- 52:57Speaker 1: Ich wünschte ich würde das erfinden.
- 52:59Speaker 1: Lest Sie bitte intensiv durch.
- 53:00Speaker 1: Ich hab mehrmals schon
- 53:01Speaker 0: über diese Presseminteilung gesprochen.
- 53:03Speaker 1: Es gibt noch keine Erneuerungen.
- 53:06Speaker 1: Ergebnissen diesbezüglich Gibt es nicht?
- 53:09Speaker 1: Es gilt immer noch das
- 53:10Speaker 0: hier.
- 53:10Speaker 1: Na dann?
- 53:11Speaker 1: Solange ein übergeordnetes Gericht nicht etwas anderes sagt,
- 53:17Speaker 0: ist es vorbei.
- 53:19Speaker 1: Das sind absolute... das ist eine Vollkatastrophe!
- 53:21Speaker 1: Gucken wir weiter den letzten Artikeln die ich für euch habe und den ich unbedingt noch vorlesen muss.
- 53:25Speaker 1: Ist eine Aktualisierung der Ereignisse in Stade.
- 53:29Speaker 1: Wir haben ja am Montag schon darüber gesprochen dass es dort Schüsse gab und dass es da Tote gab.
- 53:33Speaker 1: Ich möchte jetzt nochmal eine Triggerwarnung machen aufgrund der Tatsache
- 53:36Speaker 0: dass
- 53:37Speaker 1: diese Sache immer noch sehr aktuelle ist und auch sehr dramatisch.
- 53:40Speaker 0: Es gibt diesbezüglich jetzt aber Aktualisierung, es gibt etwas das von der Süddeutschen
- 53:44Speaker 1: Zeitung veröffentlicht wird um ein bisschen Licht ins Dunkel zu schaffen warum
- 53:48Speaker 0: das wohl passiert ist.
- 53:49Speaker 1: Den tödlichen Schüssen in einem Mutter-Kind
- 53:51Speaker 0: heim im
- 53:52Speaker 1: niedersächsischen Stade ging offenbar eine Inopputnahme
- 53:55Speaker 0: eines Säuglings durch
- 53:56Speaker 1: das Jugendamt sowie juristische Auseinandersetzung der Eltern mit der Behörde und
- 54:01Speaker 0: einer Clinic voraus.
- 54:03Speaker 1: Ein fortyfünfjähriger Mann
- 54:04Speaker 0: aus der Nähe
- 54:05Speaker 1: von Hannover hatte am Montag in der Einrichtung in Stade um sich geschossen und sechs
- 54:09Speaker 0: Menschen getötet.
- 54:10Speaker 1: Am Dienstagabend erließ das Amtsgericht Haftbefehe gegen den Tatverdächtigen.
- 54:14Speaker 1: Der Fall hatte bundesweite Reaktionen
- 54:16Speaker 0: ausgelöst,
- 54:17Speaker 1: Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich erschüttert bis ins Mark.
- 54:21Speaker 1: Nach Informationen von Süddeutscher Zeitung NDR und WDR wäre der zu dem Zeitpunkt etwa fünf Wochen
- 54:26Speaker 0: alte Säuglinge
- 54:27Speaker 1: von den Eltern als Notfall in eine Klinik in Hannover gebracht
- 54:32Speaker 0: worden.
- 54:33Speaker 1: Dort soll ein behandelnder Arzt
- 54:34Speaker 0: den Verdacht geäußert
- 54:35Speaker 1: haben dass Kind leider an den Folgen eines Schütteltraumers.
- 54:39Speaker 0: einer potenziell
- 54:40Speaker 1: lebensgefährlichen Hirnverletzung,
- 54:42Speaker 0: die durch gewaltsames Schütteln des Babys
- 54:44Speaker 1: entstehen
- 54:44Speaker 0: kann.
- 54:45Speaker 0: Dem
- 54:45Speaker 1: sollen die Eltern aber widersprochen
- 54:47Speaker 0: haben.".
- 54:47Speaker 0: Die
- 54:48Speaker 1: Staatsanwaltschaft Hannover bestätigt auf Anfrage das sie gegen beide Eltern wegen des Verdachts auf Misshandlungen von Schutzbefohlenen ermittelt.
- 54:55Speaker 1: Im Zuge der mehrwöchigen Behandlung
- 54:57Speaker 0: des Kindes
- 54:58Speaker 1: soll es unterschiedliche Auffassungen zwischen Eltern und Ärzten
- 55:01Speaker 0: gegeben haben.
- 55:02Speaker 1: So soll der Vater des Kindes,
- 55:04Speaker 0: der spätere mutmaßliche Todesschütze die Polizei
- 55:06Speaker 1: zur Verhinderung einer Notoperation
- 55:08Speaker 0: eingeschaltet haben.
- 55:10Speaker 1: Ärzte der Klinik wiederum –
- 55:12Speaker 0: das bestätigt die Staatsanwaltschaft
- 55:13Speaker 1: Hannover auf Anfrage von Süddeutscher
- 55:15Speaker 0: Zeitungen NDR
- 55:16Speaker 1: und WDR – haben ihrerseits bei der Polizei Anzeige gegen den Vater des
- 55:20Speaker 0: kindes erstattet
- 55:23Speaker 1: weil sie sich unter anderem durch sein aggressives Verhalten bedroht gefühlt hätten.
- 55:27Speaker 1: Das war dann den Recherchen zufolge am zwohnzwanzigsten April.
- 55:32Speaker 0: Der Mann soll,
- 55:34Speaker 1: sinngemäß zu den Ärzten gesagt
- 55:36Speaker 0: haben – Zitat
- 55:37Speaker 1: wenn meiner Tochter was
- 55:39Speaker 0: passiert.
- 55:42Speaker 1: Wedern die Eltern des Kindes noch?
- 55:43Speaker 1: deren Rechtsbeistände waren für eine Stellungnahme zu erreichen oder sie antworten bis zum Erscheinen dieses Artikels eben nicht?
- 55:49Speaker 1: Das beteiligen Jugendamt verweist
- 55:51Speaker 0: auf die laufende
- 55:52Speaker 1: Ermittlung von Polizei und Staatsanwaltschaft.
- 55:53Speaker 1: Die Klinik beruft sich auf die ärztliche Schweigepflicht, den Datenschutz.
- 55:59Speaker 1: Nach der Entlassung aus der Klinik in Hannover am fünftzehnten
- 56:02Speaker 0: Mai soll den Informationen
- 56:03Speaker 1: zufolge das Jugendamt, die in Oppupname des wenige Wochen alten Mädchens
- 56:08Speaker 0: eingeleitet haben.
- 56:09Speaker 1: Das zunächst von beiden Elternteilen gegen deren Widerspruch getrennt
- 56:13Speaker 0: worden sei.
- 56:14Speaker 1: Ein Familiengericht habe schließlich angeordnet
- 56:16Speaker 0: dass der Säugling wieder mit
- 56:17Speaker 1: der Mutter zusammengeführt
- 56:18Speaker 0: werden müsse – so sei Mutter und Kind am sechsohnzwanzigsten Mai,
- 56:23Speaker 1: in der darauf spezialisierten Einrichtungen Stade
- 56:25Speaker 0: untergebracht wurden.
- 56:27Speaker 1: soll nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR den Beschluss des Familiengerichts in Teilen widersprochen
- 56:33Speaker 0: haben.
- 56:34Speaker 1: Am vergangenen Montag schließlich soll ein sogenanntes Hilfeplangespräch
- 56:40Speaker 0: in den Räumen des
- 56:41Speaker 1: Mutter
- 56:41Speaker 0: Kindheims angesetzt worden sein –
- 56:44Speaker 1: in solchen runden Erörternbehörden, Fachpersonaleltern zum Beispiel weiteren Unterstützungsbedarf oder Umgangsregeln.
- 56:51Speaker 0: Im Rahmen dieses Gesprächstes
- 56:53Speaker 1: soll es zu den tödlichen
- 56:54Speaker 0: Schüssen gekommen.
- 56:55Speaker 0: Der
- 56:55Speaker 1: tatverdächtige Vater versuchte demnach, in einem Auto zu fliehen und soll während der Fahrt so lange auf Polizisten
- 57:01Speaker 0: geschossen haben bis seine Munition
- 57:02Speaker 1: leer war.
- 57:03Speaker 1: Die Tatwaffe soll der
- 57:04Speaker 0: Mann am Bahnhof Zoo in Berlin gekauft haben.
- 57:07Speaker 1: Die fünfundsechzig Jahre alte Fahrerin
- 57:08Speaker 0: des Fluchtwagens
- 57:10Speaker 1: bei ihr handelte sich um die Patentante
- 57:12Speaker 0: des Mädchens
- 57:13Speaker 1: und der Mann wurden durch die Polizei gestoppt.
- 57:15Speaker 1: Bei den Opfern handelt es sich laut Polizei
- 57:17Speaker 0: um zwei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter des Jugendamtes
- 57:21Speaker 1: Der Region Hannover sowie zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe-Einrichtung.
- 57:27Speaker 1: Staatsanwaltschaft bewertet die Taten aufgrund des Vorliegens von
- 57:30Speaker 0: Mordmerkmalen,
- 57:31Speaker 1: insbesondere Heimtücke und niederen Beweggründen als sechsfachen
- 57:35Speaker 0: Mord – hieß es in einer Mitteilung.
- 57:38Speaker 1: Der Beschuldigte
- 57:38Speaker 0: werde den Angaben
- 57:39Speaker 1: zufolge anschließend
- 57:40Speaker 0: in eine JVA gebracht.
- 57:42Speaker 1: In Bezug auf die
- 57:43Speaker 0: beiden Frauen,
- 57:43Speaker 1: die zuvor vernommen
- 57:44Speaker 0: worden waren, die Mutter der gemeinsamen Tochter
- 57:47Speaker 1: habe die Staatsanwaltschaft keinen Antrag auf Untersuchungshaft
- 57:51Speaker 0: gestellt.
- 57:52Speaker 0: Sie sind
- 57:52Speaker 1: aus dem polizeilichen
- 57:53Speaker 0: Gewahrsam entlassen worden, wie es weiter
- 57:56Speaker 0: hieß.".
- 57:56Speaker 1: Das ist der Stand jetzt!
- 57:58Speaker 1: Es sieht also nach einem... Ich glaube das Wort Sorgerechtstreit wird den ganzen nicht gerecht.
- 58:02Speaker 1: Das sieht zu einer Sorgerechtsfrage im Zusammenhang einer staatlichen Inoffentnahme aus?
- 58:08Speaker 1: Das ist aber final noch nicht alles hundertprozentig geklärt.
- 58:13Speaker 1: Erkenntnisse die wir aus der süddeutschen Zeitung haben, die dann exklusiv
- 58:17Speaker 0: Beitrag
- 58:18Speaker 1: zu haben absolut wirklich ein absolutes Verbrechen das einen sprachlos macht.
- 58:22Speaker 1: Im sollte sich diesbezüglich noch mehr ergeben
- 58:26Speaker 0: also sollten wir
- 58:27Speaker 1: mehr Einzelheiten dazu haben.
- 58:29Speaker 1: warum wie so?
- 58:29Speaker 1: weshalb?
- 58:30Speaker 1: um dass irgendwie alles ein bisschen besser einzuordnen ist es
- 58:34Speaker 0: natürlich
- 58:34Speaker 1: so dass wir hier darüber sprechen
- 58:36Speaker 0: werden.
- 58:36Speaker 0: zum jetzigen
- 58:37Speaker 1: zeitpunkt kann man Wohl und das ist ja auch wichtig die Spekulation dazu einstellen, denn das scheint allem anscheinend nach
- 58:44Speaker 0: zum jetzigen
- 58:44Speaker 1: Zeitpunkt.
- 58:45Speaker 0: Das Ergebnis
- 58:46Speaker 1: der Recherchen und der Ermittlung
- 58:48Speaker 0: zu sein.
- 58:51Speaker 0: Es wird sich in
- 58:52Speaker 1: Nuancen wohl verändern.
- 58:56Speaker 1: es gibt diesbezüglich aber das gibt dies bezüglich Aber und das muss man sagen immer nur kleine Bewegungen.
- 59:03Speaker 1: wir werden sehen dass
- 59:04Speaker 0: es so mit erwartbarer
- 59:05Speaker 1: Weise kleine Bewegung ist.
- 59:06Speaker 1: es wichtig nicht in diesem Bereich irgendwelche
- 59:10Speaker 0: Spekulation aufzusitzen,
- 59:11Speaker 1: sowohl in die eine als auch in
- 59:13Speaker 0: die andere Richtung.
- 59:13Speaker 0: Man musste einfach ein bisschen abwarten.
- 59:17Speaker 0: Weitere Ermittlungen werden weitere Ergebnisse zu Tage liefern.
- 59:20Speaker 1: Trotzdem wollte ich euch das natürlich erstmal mitgeben.
- 59:23Speaker 1: Das ist der letzte Artikel den ich heute für euch habe.
- 59:28Speaker 1: Ich hoffe ihr habt ein paar Informationen mitgenommen.
- 59:31Speaker 1: Inhalte mitgenommen, die euch zu eurer Meinungsbildung beigetragen haben.
- 59:34Speaker 1: Schaut gerne bei meinungsmache vorbei.
- 59:37Speaker 1: Meinungsmachde um die exklusiven Artikel zu lesen und die Zusammenfassung Die Sachen, die wir heute durchgesprochen haben
- 59:43Speaker 0: werden
- 59:43Speaker 1: auch beim Meinungs-Macher aufschlagen
- 59:45Speaker 0: damit
- 59:45Speaker 1: ihr da noch mal reinstohren könnt.
- 59:48Speaker 1: Und ja das ist alles was ich für euch habe.
- 59:51Speaker 1: vielen vielen dank.
- 59:51Speaker 1: auf jeden Fall fürs Zuhören.
- 59:54Speaker 1: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit vielen Dank fürs dabei
- 59:57Speaker 0: sein.
- 59:58Speaker 1: Das waren Die Nachrichten.
- 1:00:00Speaker 1: schaut auf YouTube vorbei.
- 1:00:02Speaker 0: Yes!