Latest / Gin And Talk / Annemarie Paulsen über Tiere, Landwirtschaft und Leidenschaft
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- 0:00Speaker 1: Meine Kernzeiten sind eigentlich immer von um fünf bis um sieben und danach wieder zum sechzehn- bis achtzen Uhr.
- 0:06Speaker 1: Und dazwischen bin ich extremer Mutti, extreme Content Creatorin und eine extreme Hausfrau.
- 0:11Speaker 1: Ich habe gar keine Erwartungen mehr an keine Nacht, an keinen Tag.
- 0:14Speaker 1: Das ist mit Tieren so das es mit Kindern so wenn ich hingehen würde und mich jetzt Bett legen würde heute nachten er schlafe ich durch und das passiert...ich hab nicht lange genug gemacht!
- 0:23Speaker 1: Das war ein langer Weg, bis ich verstanden habe dass sich wenn ich erwartung ablege erst wie besser geht.
- 0:28Speaker 1: Es gibt da viele Missverständnisse.
- 0:31Speaker 1: Ich weiß auch, was eine Machalatte ist.
- 0:32Speaker 1: So trinke ich bei Mitzausa gerne.
- 0:34Speaker 1: Vielleicht bin ich deswegen ein bisschen urban?
- 0:37Speaker 1: Also es ist immer dieser Glaube, dass man im Hinterland so völlig afro-schoss ist.
- 0:44Speaker 1: Dass man gar nicht weiß, was Trend ist oder was Modernes.
- 0:47Speaker 1: Doch weiß man!
- 0:49Speaker 1: Man weiß das auch und wie oft die Lampetschaft geblickt wird.
- 0:52Speaker 1: Das weiß man.
- 0:53Speaker 1: Und man versucht das dann immer wieder zu erklären.
- 0:55Speaker 0: Herzlich willkommen Mein Name ist Daniel Vög und ich freue mich sehr, euch heute zu einer neuen Episode General Talk begrüßen zu dürfen.
- 1:03Speaker 0: Mein heutiger Gast ist Annemarie Paulsen die Bio-Bäuerin und Influencerin lebt und arbeitet auf einem Hof in der Uckermark wo sie gemeinsam mit ihrem Mann über dreihundert Kühe hält.
- 1:14Speaker 0: Mit Leidenschaft setzt sie auf Kreislaufwirtschaft modernes Tierwohl und technologische Innovationen um eine nachhaltige Landwirtschaft zu gestalten.
- 1:23Speaker 0: Gleichzeitig teilt sie ihren Alltag humorvoll und ehrlich mit einer wachsenden Community of Social Media, gibt so Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Landwirtschaft.
- 1:33Speaker 0: Diese Erlebnisse hat sich auch in ihrem Buch Alles Bitten Wild festgehalten und aufgeschrieben.
- 1:39Speaker 0: Ich wollte von ihr wissen wie sich Tradition und Moderne auf einem Bauernhof vereinen lassen welche Herausforderungen die Hofnachfolge mit sich bringt und warum es ihr so wichtig ist offen über ihren Alltag zu sprechen und damit für mehr Transparenz zu sorgen.
- 1:53Speaker 0: Wenn dir diese Episode von Genetalk gefällt, folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcasts hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung!
- 2:02Speaker 0: Diese und viele weitere Episoden findest du auch als Videopodcast auf unserem YouTube-Kanal.
- 2:08Speaker 0: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören – schön dass ihr alle wieder mit dabei seid!
- 2:16Speaker 1: und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 2:21Speaker 1: Herzlich willkommen an unseren Bartresen!
- 2:24Speaker 0: Herzlich Willkommen
- 2:25Speaker 1: zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:29Speaker 1: Mach es dir gemütlich, lehne dich zurück und tauche ein in die verrucht düstere
- 2:36Speaker 0: Atmosphäre unserer Studio-Bar.
- 2:45Speaker 0: Liebe Annemarie, ich freu mich sehr, dass wir uns heute hier in Berlin treffen können.
- 2:49Speaker 0: Gar nicht so weit weg von deinem Hof und du dir die Zeit nimmst, das wir mal ein bisschen sprechen über deine Arbeit, über deine Leidenschaft, über Tiere und alles was damit zusammenhängt.
- 3:00Speaker 0: Herzlich willkommen!
- 3:00Speaker 1: Dankeschön, ich freue mich auch sehr, um sehr einmal nach Berlin zu kommen.
- 3:04Speaker 0: Du hast einen Hof mit deinem Mann zusammen?
- 3:06Speaker 0: Du hast fast vierhundert Kühe dort und bist wahnsinnig engagiert bist auch noch als Content-Creatorin, als Influencerin aktiv um mal so ein bisschen Tür und Tor aufzumachen.
- 3:20Speaker 0: Und zu zeigen was da eigentlich auf so einem Hof überhaupt passiert mit welchen Herausforderungen du zu kämpfen hast also auch verschöne Dinge gibt und was das alles los ist.
- 3:30Speaker 0: Wie kam es denn eigentlich dazu dass du gesagt hast okay ich erzähle jetzt mal so'n bisschen Was da so alles bei uns eigentlich abgeht?
- 3:38Speaker 1: Das weiß ich eigentlich noch ziemlich genau.
- 3:40Speaker 1: Wir sind im Sommer, Froschistik-Holstein nahm meinen Mann und ich beide studiert, sind fertig geworden mit unserem Studium und sind dann in die Uckermark gezogen.
- 3:49Speaker 1: Ich war zu dem Zeitpunkt schwanger mit meinem dritten Kind und hatte zwei kleine Kinder.
- 3:54Speaker 1: Und bin auf einen Hof gezogen – das können jetzt sich vielleicht viele vorstellen – es hat ja nicht immer nur was mit Hochtiteln sondern generell auch mit Unternehmen.
- 4:01Speaker 1: Und ich habe eingeheiratet in dieses Unternehmen und war erst mal in einer großen Rollenfindu Wo gehöre ich hin?
- 4:08Speaker 1: Wer bin
- 4:08Speaker 1: ich?".
- 4:08Speaker 1: Und fühlte mich auch als Fremdkörper erst mal.
- 4:12Speaker 1: Dazu immer wieder schwanger, immer wieder stillend, also immer wieder Verantwortung bekommen musste aber auch immer wieder Verantwortung abgeben.
- 4:18Speaker 1: und dann kam die Idee mit Instagram eigentlich aus einem sehr tiefen traurigen Einsampunkt in meinem Leben weil ich natürlich den Kultur-Schock hatte von Westen und Osten und irgendwie habe eine große Familie, die wurden alle bei mir und jetzt bin ich da beim Mann hingezogen Kein soziales Netzwerk mehr gehabt und war sehr einsam.
- 4:38Speaker 1: Und hab dann einfach auch einen Eidungsgenossinnen gesucht, und hab dann gesagt, ich fang jetzt an mit Instagram... ...und ich war huckt!
- 4:45Speaker 1: Also das hat mir so viel Spaß gemacht auch.
- 4:48Speaker 1: Es ging relativ schnell, dass sich meine Schuhe gefunden habe in dieses humoristische, in dieses malen Vater als mein alter Ego zu nehmen, an dem mich auf meinen Videos ganz viel abgearbeitet hat.
- 5:01Speaker 1: Und es stellt sich heraus, dass viele Frauen auch Männer, aber hauptsächlich auf Frauen mit einem sehr dominanten Vater aufgewachsen sind und es der Grund nach verziehen können.
- 5:08Speaker 1: Also da war dann schon sehr viel Reihbogen.
- 5:11Speaker 0: Wenn wir mal in der Zeit sogar noch weiter zurückgehen... Es ist jetzt nicht so dass man sich einfach mal überlegt ich werde Beuer wenn gut jetzt die Partie heran gerissen weg waren, aber trotzdem ist das erst einmal Der Beruf, der einem im ersten Moment einfällt.
- 5:27Speaker 0: Wenn man an Schulzeiten denkt und sich überlegt was werde ich denn mal?
- 5:32Speaker 0: Dann sind da ja ganz viele, ich sage jetzt mal modernere Berufe die amt vielleicht als erstes Mal in den Sinn kommen das natürlich Tadequatsche ist.
- 5:41Speaker 0: Aber es ist nicht der beruf der wahrscheinlich in den Topten der attraktivsten Brüfe auftauben würde.
- 5:48Speaker 0: Du hast aber trotzdem gesagt, du willst das machen?
- 5:50Speaker 1: Ja ich bin auch auf dem Bauernhof Gruß geworden.
- 5:52Speaker 1: Auf einem Mähvierhof.
- 5:54Speaker 1: Ich habe sechs größere Brüder und eine größere Schwester.
- 5:58Speaker 1: Bei mir war es sehr schnell klar, dass sich den Hof nicht ernten werden.
- 6:00Speaker 1: Da musste ich nicht erngen müssen.
- 6:02Speaker 1: Ich hätte sieben Leute ausstecken müssen.
- 6:03Speaker 1: Das wäre an und nicht gegangen.
- 6:05Speaker 1: Und vor meinen Geschwistern haben sich viele tatsächlich für die Dankwirtschaft entschieden.
- 6:09Speaker 1: Aber mein zweitelster Bo da hat ihn umführen genommen Und die anderen sind dann in Ämter gegangen von der Landwirtschaft.
- 6:15Speaker 1: Oder mein einer Bruder ist ja Genetiker und hat da sein Doktor auch gemacht, also die Landwirtschaft hat uns immer begleitet und so.
- 6:22Speaker 1: Meine andere Geschwister, der eine ist Wirtschaftsinformatiker, der anderes Maschinenbauer meines Schwesters Lehren alle haben da ein bisschen einen landwirtschaftlichen Ruf sag ich mal so.
- 6:30Speaker 1: Ich hatte dieses großen Glück jemanden kennenzulernen, der einen Hof hat weil von außen in wirklichem Betrieb zu gründen ohne irgendwas.
- 6:41Speaker 1: Das ist schier unmöglich.
- 6:43Speaker 1: Eigenkapital, was du da brauchst, Landwirtschaft ist so kapitalintensiv und das bricht mir in mein Herz für nicht so viele junge amizienierte Menschen.
- 6:53Speaker 1: sie die so Bock haben auf Landwirtschaft?
- 6:57Speaker 1: Und sich denn davorstehen und dann oh mein Gott ist es schwer hier reinzukommen.
- 7:02Speaker 1: Da ist so viel Erben, ist da noch wirklich angesagt.
- 7:06Speaker 0: Wie ist denn eigentlich so... Du hast gesagt, du kommst aus einer landwirtschaftlichen Familie.
- 7:11Speaker 0: Aber wie ist denn da eigentlich das Nachwuchsthema generell?
- 7:15Speaker 0: Also wenn du jetzt nicht mal in die eigene Familie schaust, kannst du ja sicherlich auch noch ganz viele andere Familien mit einem eigenen Hof... Ist es eher so ein Kampf wo man sagt okay ich muss jetzt irgendwie schauen dass ich überhaupt nachfolger finde, die eigenen Kinder davon überzeugen, dass
- 7:28Speaker 1: sie das weiter machen?
- 7:28Speaker 1: Ja, das ist er mittlerweile.
- 7:30Speaker 1: also ich glaube damals haben unglaublich wir sind.
- 7:32Speaker 1: zu glück sind wir aus dieser Zeit hinaus Dass es nicht mehr so ist.
- 7:36Speaker 1: der älteste so macht das Und der muss es machen.
- 7:38Speaker 1: Für den gibt das gar keine Wahlen, zum Glück sind wir aus vieler Zeit
- 7:41Speaker 1: raus.".
- 7:41Speaker 1: Das hat aber natürlich eine Zeit gebracht in dem ganz vieles nicht mehr wollen und das ist auch in Ordnung.
- 7:47Speaker 1: Aber das ist gerade das wo der ladwirtschaftliche gerade die bäuerlichen Familie dran zerbrechen weil es keinen Nachwuchs kickt und dann hat man so einen riesen Betrieb oder ein Betrieb sich aufgebaut der so wenn man ihn verkaufen möchte die Kapital viel zu groß ist das zu kaufen.
- 8:05Speaker 1: Also wird der Hof aufgegeben und die Lande reinverbachtet.
- 8:07Speaker 1: Es ist eine ganz traurige Kaskade wieder entstanden, aber Nachwuchs ist ein großes Problem vor allem im Hof nachvoll.
- 8:14Speaker 1: Vor allen Dingen auch im Osten.
- 8:16Speaker 0: Das könnte ich mir vorstellen.
- 8:18Speaker 0: wenn man sich dann so wie du irgendwann entscheidet, ich möchte es weitermachen vielleicht eben nicht auf dem eigenen Hof dann Glück gehabt den passenden Mann gefunden mit dem Hof?
- 8:27Speaker 1: Sehr viel Glück gehabt!
- 8:28Speaker 0: Und man dann aber sagt man macht das Wenn ich so drüber nachdenke, was ich glaube wahnsinnig schwierig ist es ja dann auch irgendwo seinen eigenen Weg zu finden oder?
- 8:39Speaker 0: Also man hat ja ganz viel mitbekommen.
- 8:40Speaker 0: Man hat gesehen, so hat's der Vater gemacht, so haben die Geschwister übernommen oder beide gemacht und man nimmt ja da ganz viel Prägung mit.
- 8:48Speaker 0: und dann auch mal hinzugehen zu reflektieren okay vielleicht ich würde es vielleicht auch eher so machen sich da irgendwie frei zu strampeln und den eigenen wegzufinden.
- 8:56Speaker 0: wie war das bei dir
- 8:57Speaker 1: Und ich glaube, da greift jeden Menschen irgendwann an.
- 9:01Speaker 1: Egal ob man jetzt Hofnachfolger ist oder Unternehmensvölker ist oder eine eigene Familie gründet.
- 9:05Speaker 1: Wenn du Kindgründe hast bis hier auch geprägt wie das war mit deinen Eltern und das Wichtigste ist, hast du eigentlich schon gesagt was man überhaupt reflektiert?
- 9:14Speaker 1: Dass man vielleicht gewisse Dinge nicht ungefragt hinnimmt oder unbeantwortet auch hinnimmt.
- 9:19Speaker 1: Mein Mann, der hat mit dem Betrieb eingestiegen Wir hatten jetzt drei Jahre Übergangszeit.
- 9:29Speaker 1: Jetzt im letzten Sommer, den Betrieb wurde auf ihn überschrieben und er hat sich in drei Jahren so von seinen Eltern abgekernt.
- 9:37Speaker 1: Also in einer Führung aber also in eine Unternehmensführung nicht jetzt unbedingt im Bauern sein sondern eher wie er sich das vorstellt.
- 9:46Speaker 1: Das war ein größer Kampf.
- 9:48Speaker 1: Dennoch noch mit der Rolle Mutter Sohn Vater Sohn ich dann irgendwie noch als Schieger-Rochter noch mit einem Mann Mein Mann aber als Vater, Hofnachfolger.
- 10:00Speaker 1: Ehemann, aber auch irgendwie Unternehmer... Das war richtig, richtig schwer und das haben wir drei Jahre lang genitten.
- 10:06Speaker 1: Was haben wir da durchgemacht?
- 10:08Speaker 1: Aber wir seien immer, es war kurze Schmerzlos!
- 10:11Speaker 1: Und jetzt stehen wir da wo wir sind und wir sind uns alle eigentlich sehr, haben einen großen Respekt voreinander und ich finde, dass ist der, das größte den größten Erfolg, den ich mitnehme weil Hoft nach Folge Generation Konflikte die tun richtig weh Die sind unglaublich schmerzhaft.
- 10:27Speaker 1: Und für mich der größte Erfolg ist, dass wir da mit rausgegangen sind und uns allen ins Gesicht gucken können, uns ab und zu alle respektieren.
- 10:33Speaker 1: Und darüber bin ich unglaublich dankbar, meinen Skigehältern auch.
- 10:36Speaker 1: Aber das war nicht einfach!
- 10:38Speaker 1: Man muss sich dann natürlich jetzt die jungen Generation behaupten...
- 10:41Speaker 0: Ich bin ja so ein richtiges Stadtkind.
- 10:43Speaker 1: Ja, das ist nicht schlimm!
- 10:44Speaker 1: Das ist gar nicht
- 10:45Speaker 0: schlimm.
- 10:46Speaker 0: Mit den München aufgewachsen ...
- 10:49Speaker 1: Man hat letztes zu mir gesagt, ob ich aufs Leid gezogen bin.
- 10:52Speaker 1: So oben wirkte ich.
- 10:53Speaker 1: Ich war ganz gerührt und dachte, Mensch das fand ich ganz nett!
- 10:58Speaker 0: Aber für diejenigen denen es vielleicht genauso geht, die uns gerade zuhören.
- 11:02Speaker 0: Kannst du uns denn mal irgendwie so einen Einblick geben?
- 11:06Speaker 0: Wie sieht denn so ein Alltag bei dir überhaupt aus?
- 11:08Speaker 0: also wie geht's los?
- 11:09Speaker 0: wann geht's Los?
- 11:10Speaker 0: wahrscheinlich zu Zeiten... wo ich noch tiefer und fest
- 11:14Speaker 1: bin.
- 11:15Speaker 1: Also Menschen, die Kinder haben, die wachen ja auch meistens auf, wenn sie es nicht wollen.
- 11:19Speaker 1: Geht mir ähnlich!
- 11:20Speaker 1: Ich habe ja auch Kinder, meine Kinder sind vorher wach.
- 11:22Speaker 1: also mein Lützter der wacht meistens um vier oder dreißig auf, also dann sind wir alle wach.
- 11:25Speaker 1: Der ist der Wecker für alle.
- 11:27Speaker 1: und dementsprechend... Wir haben eine neue Routine, wir haben einen Roboter bekommen, also wir haben von Melkstand melken, so wie jetzt ein automatisches Melksystem gewechselt.
- 11:36Speaker 1: Da hat sich die Hotine komplett umgestellt.
- 11:38Speaker 1: jetzt, weil sonst war ich immer um fünf Uhr raus.
- 11:39Speaker 1: Ich hab die Kühe mit Bummetremen, hab das Melken angefangen und hab dann meine Kotopolen gemacht.
- 11:44Speaker 1: Und jetzt ist es alles ein bisschen flexibler geworden.
- 11:46Speaker 1: Jetzt finde ich gerade auch wieder eine neue Rolle.
- 11:48Speaker 1: Aber meine Kernzeiten sind eigentlich immer von um fünf bis um sieben und danach wieder zu sechs bis acht Uhr.
- 11:54Speaker 1: Und dazwischen bin ich extremer Mutti, extreme Content-Creatorin und extreme Hausfrau, ne?
- 12:00Speaker 1: Aber geht natürlich zwischendurch auch mal wieder raus und bin in der Ernte vor allen Dingen immer dabei.
- 12:04Speaker 1: aber jetzt im Winter habe ich da eine ziemlich große Frauenrolle im Haus.
- 12:11Speaker 0: Ich hab gerade vorhin schon gesagt, so knapp unter vierhundert Kühe... Genau!
- 12:17Speaker 0: Kannst du uns mal ein bisschen Einblick geben?
- 12:19Speaker 0: Wie muss man sich diesen Ruf vorstellen?
- 12:21Speaker 0: wie groß ist das alles?
- 12:22Speaker 0: was gibt es dafür?
- 12:24Speaker 0: Gebäude, Anlagen...
- 12:26Speaker 1: Ja gut, ich nutze dich für das Gute.
- 12:28Speaker 1: Also der meisten Platz den er natürlich nimmt sind unsere Stelle.
- 12:32Speaker 1: Die sind ja auch ein ökologischer Betrieb.
- 12:34Speaker 1: Dementsprechend haben wir mehr Platz zu unserer Stelle, wir haben eine neu gebaute Stelle von im Jahr zwei Tausend Sieben und Zwei Tausends Vierzehn mit Strohfläche für die abgekalten, für die trockenstehenden und kühle.
- 12:47Speaker 1: Trockenstehen bedeutet das sie gerade keine Milch geben aber tragen sind Und dann natürlich auch für welche die markabel werden.
- 12:53Speaker 1: Dann haben wir einen Laufstall.
- 12:55Speaker 1: Das bedeutet Wir haben spalten Böden Aber mit ganz viel Liegelfläche und Im Sommer sind die Kühe immer draußen Also alle Kühe, die wir haben.
- 13:04Speaker 1: Und wie haben wir noch einen alten DDR-Steil?
- 13:06Speaker 1: Der sieht schrecklich aus!
- 13:07Speaker 1: Also wenn du den siehst, da kriegst du Angst, dann wird dir auch ein bisschen Angst im Bange daran.
- 13:11Speaker 1: Kennst du doch okay.
- 13:11Speaker 1: hier waren bei ganz anderen Zeiten um Betrieb.
- 13:13Speaker 1: Den haben wir versucht so gut wie es geht irgendwie herzurichten dass das Pern für die Säuer wie mein Mann jetzt sagen würde der ist mir ja aussieht.
- 13:21Speaker 1: aber natürlich nutzen wir den noch weiter als schönen Betonbau und dann haben wir das nächste was auf dem Bauernhof unglaublich viel Perspekt nimmt vor allen Dingen wenn man Tier halten.
- 13:30Speaker 1: da betrieb ist ist Silo-Platten.
- 13:32Speaker 1: Für das Futter, wo es konveriert wird für den Winter.
- 13:34Speaker 1: Weil jetzt fragen sich vielleicht auch welche ... Wir haben jetzt zehnzehn Jahre und vielleicht fragen sich welche, warum stehen gerade keine Kühe draußen?
- 13:41Speaker 1: Warum stehen überhaupt gar keine Tiere draußen?
- 13:43Speaker 1: Das Gras wächst nicht!
- 13:44Speaker 1: Die Sonne ist nicht da... Es ist kalt, es kann keine Zeit für Pflanzen zum Wachsen und dementsprechend auch keine Zeit, für Kühe Wasser abzugrasen.
- 13:52Speaker 1: Und der Bodel ist ja nass, sehr gesättigt durch die Feuchtigkeit und die Kühe würden die Linnerei kaputtrecken.
- 14:00Speaker 1: Deswegen hat man den Winter meistens drin.
- 14:02Speaker 1: Wir schicken die dann Mitte April, kommen unsere Tiere raus und sie hatten das große Glück.
- 14:07Speaker 1: Erster Dezember sind unsere Tiere reingekommen.
- 14:09Speaker 1: Also es sind jetzt vier Monate, fünf Monate, wo wir nicht sind.
- 14:12Speaker 1: Die sind hier drinnen und da kommen die für die restlichen Siegen raus.
- 14:16Speaker 1: Und wir melken mit Robotern.
- 14:18Speaker 1: Es ist richtig höher gehen in den Robotereien wie sie wollen und gehen zu Puttern wenn sie wollen, gehen denen raus wenn sie want.
- 14:25Speaker 1: also wir haben schon ein sehr modernes System etabliert.
- 14:29Speaker 1: jetzt weil wir das sehr gerne wollten.
- 14:31Speaker 1: Früher hatten wir einen Melkstand und da haben wir die Kühe zweimal ein Tag gemolken, dann musste man jede Kuh zum Melkstand bringen.
- 14:36Speaker 1: Und so haben wir das jetzt anders.
- 14:39Speaker 1: Aber wir hatten vorher schon siebzehn Jahre einen Melker.
- 14:41Speaker 1: Das ist eine sehr gute Umstellung gewesen!
- 14:44Speaker 0: Jetzt haben wir Städter... Ja, gerne so ein romantisches Bild von einem Bauernhof.
- 14:50Speaker 0: Alles ganz andere.
- 14:52Speaker 0: Und dann kommt man da mit seinem Schemel und stellt sich um die.
- 14:55Speaker 0: Setzt sie neben die Kuh...
- 14:56Speaker 1: Mit der Handwerke noch ne?
- 14:57Speaker 1: Ja ja genau das ist vorbei!
- 14:58Speaker 1: Das ist sowas von vorbei.
- 14:59Speaker 1: Schon seit über hundert Jahren ist es vorbei.
- 15:01Speaker 1: Es ist auch nicht schlimm.
- 15:03Speaker 1: Und
- 15:04Speaker 0: was ja auch in diesen Zeiten ja immer größere Rollerspiel, du hast gerade von Roboter angesprochen.
- 15:11Speaker 0: Generell das Thema Technologie und Digitalisierung.
- 15:14Speaker 0: wie ist es dann bei euch auf dem Ruf?
- 15:15Speaker 0: Also
- 15:16Speaker 1: ganz modern.
- 15:17Speaker 1: also wirklich wir haben unsere Ländereien haben wir auf Karten also digital GPS.
- 15:23Speaker 1: Wir fahren mit GPS auf den Feldern wird alles gleich eingetragen Der Träger fährt auch schon automatisch so.
- 15:30Speaker 1: Und es ist alles schon vordokumentiert, das ist wirklich alles sehr, sehr hightech-big, sich sehr modern.
- 15:36Speaker 1: Wir machen eine mechanische Unkrautbekämpfung, weil wir keine Pflanzenschutzmittel benutzen und haben die mit entsprechenden Kameras an unseren Happen.
- 15:44Speaker 1: Die gucken sich dann... Sie können den Unterschied erkennen zwischen einer Maispflanze, zwischen dem Unkrauth und Happenen dann zwischen den Pflanzen unglaublich mit deren.
- 15:51Speaker 1: Da ist unglaublich viel los!
- 15:53Speaker 1: Mit Apps?
- 15:56Speaker 1: You name it, so was für Robertan.
- 15:58Speaker 1: Automatisches Füttern, automatisches Mägen, automatisch ist das... Das ist total riesig gebrochen und so, ne?
- 16:04Speaker 1: Macht die Produktion natürlich auch extrem teuer.
- 16:07Speaker 1: Das muss man natürlich aussagen, so.
- 16:10Speaker 1: Und da vergleicht man sich dann mit anderen Ländern, die Technologie gar nicht haben, weil die Manpower noch viel günstiger ist.
- 16:19Speaker 1: Bei uns ist schon der Kipppunkt erreicht, dass die Technologiekünstiger wird als die Man power.
- 16:25Speaker 1: So, und da man effizienter sich darauf verlassen kann.
- 16:29Speaker 1: Weil dann wird der hier Betrieb von natürlich drei oder fünfzig die Tage mehr gerade eine Tür immer öffnen.
- 16:34Speaker 1: Und bei uns war es zum Beispiel auch die Umstellung warum wir auf Roboter umgestellt haben in großer Komfort.
- 16:40Speaker 1: Bei unseren Mitarbeitenden mussten sonst drei Stunden im Milchstand stehen das auch klarlich leer und immer um um halb vier Aufstehen und so und jetzt mit den Robotern nirgendwo ist halt ganz entspannt.
- 16:52Speaker 1: also es wirklich für alle ganze spannend geworden.
- 16:54Speaker 0: Wie muss man sich denn diese Mengen vorstellen, die da auch an Milch am Ende rauskommen?
- 16:59Speaker 1: Ich glaube es kann sich schwierig vorstellen.
- 17:00Speaker 1: Ich hatte immer ganz lange, habe ich immer gerne Menschen befragt du sag mal ist mein zu viel weil immer sagen euch wie mich stellen, mir spielt deine Kohlengarten und so ne Und es gibt sicherlich Rassen, die man sich im Daten stellen kann die nicht viel Milch geben.
- 17:15Speaker 1: Aber wir reden jetzt natürlich von einer Holstein Frisur, wir reden von einer Kuhrasse, die extra auf den Milchleistung gezüchtet wurde.
- 17:22Speaker 1: Es gibt Rassen in die Wohnungs-Ausfläche auch Fleisch, Charolais, Galloways das sind exzensive Arsten, sagen die bestimmt irgendwie was.
- 17:28Speaker 1: und der Holstein Friesen ist die Milchrasse.
- 17:31Speaker 1: Und dann gibt es noch Jersey Cues und so, wo alle bewegen sich schon in deiner Milchleistung von ... ... von twentyfünf Liter am Tag oder vielleicht... konservativ.
- 17:42Speaker 1: Und das ist natürlich eine unglaubliche Menge, die man sich da erst mal vorstellen muss, dass sie transportiert werden musste und auch verbracht werden musste.
- 17:51Speaker 0: Ich bleibe mal bei meinen naivenden Fragen.
- 17:53Speaker 0: gerne
- 17:54Speaker 1: freut mich am besten.
- 17:57Speaker 0: Das sind ja wahnsinnig viele Tiere Und irgendwie muss man ja auch herausfinden, wie geht's denn denen?
- 18:02Speaker 0: Also gibt es da welche denen das vielleicht nicht so gut geht.
- 18:04Speaker 0: Da muss man was tun...
- 18:06Speaker 1: Das ist unsere Aufgabe!
- 18:08Speaker 1: Das ist das Einzige, worum wir uns kümmern, dass es uns in Tieren gut geht.
- 18:11Speaker 1: Es ist kein auf unseren Betrieb.
- 18:14Speaker 1: meine Schwiegermutter und ich Wir sind den ganzen Tag noch im Gummel laufen.
- 18:17Speaker 1: Wir gucken uns alle unserer Tiere den ganzen tag nur an, wir gucken uns Daten an und wir gucken unsere Äuter an, füße an, die Augen an wir fassen die Ohren an, ob sie kreiziert.
- 18:25Speaker 1: Also wir machen nichts anderes mehr und es ist auf ganz vielen Betrieben so als Tierkontrolle-Tiergesundheit.
- 18:32Speaker 1: Und da geht's nicht darum irgendwie ein Krankerstier zu machen, sondern gibt's haut sich um Prophylaxe zu sehen.
- 18:37Speaker 1: okay jetzt hier kann das passieren, hier müssen wir eingreifen bevor es richtig schlimm wird.
- 18:44Speaker 1: kann man es manchmal leider nicht umsetzen.
- 18:46Speaker 1: Natürlich gibt's auch Krankheiten im Tierbereich in T-Shirt und heute auf morgen zu, aber dann gibt's andere Krankheiten.
- 18:52Speaker 1: die kann man vielleicht schon erahnen mit Profilaxe schon vormachen dass sie überhaupt gar nichts so was wird wie zum Beispiel nach der Kälbung.
- 18:58Speaker 1: da kann man sich von das Tier kümmern.
- 19:00Speaker 1: Da kommt sie auf Stroh und kriegt ihre Elektrolytlösung oder wird auch wie immer behützelt beditzt, dass sie keinen Abfall kriegt vom Kreislauf her und macht wenigstens anderes.
- 19:11Speaker 1: Und der Roboter.
- 19:12Speaker 1: Das ist jetzt zum Beispiel der hat, die haben einen Transponderumhals.
- 19:16Speaker 1: Der gibt ihr Daten über die Milch-Temperatur, über die Kauaktivität und über die Bewegungsaktivität.
- 19:23Speaker 1: also wir haben eine Hünder an Daten wo wir natürlich immer im Streshold haben müssen.
- 19:28Speaker 1: Also wenn man schnell ein Wett haben muss gibts da drüber dann wird sie rot Und das wird eigentlich die ganzen Tag nur mitgeguckt.
- 19:35Speaker 1: Nicht, dass wir den ganzen Tag behandeln.
- 19:37Speaker 1: Das hört sich jetzt mal über Tränen an!
- 19:40Speaker 1: Aber das ist natürlich die Verantwortung, die werden aus unserer Tiere gesund sein.
- 19:43Speaker 0: Das heißt auch da kommen wieder so ein bisschen technische Hilfsmitglieder rein?
- 19:46Speaker 0: Nur
- 19:47Speaker 1: ja total!
- 19:48Speaker 1: Thermometer sind der erste Schoen, was ein wirkliches Hilfmittel ist,
- 19:51Speaker 1: ne?!
- 19:51Speaker 0: Jetzt seid ihr hier ja auch einen Bio-Ugenau wie ... äußert sich das denn?
- 19:55Speaker 0: Also du hast gerade schon gesagt, mehr Platz für die Tiere.
- 19:59Speaker 0: Genau!
- 20:00Speaker 0: Was sind denn noch Aspekt?
- 20:01Speaker 1: Ich glaube der größte Aspekt für uns ist der Ackerbau, der Pflanzenbau.
- 20:06Speaker 1: Wie ich habe es schon erwähnt wir haben jetzt keine Fernzuschutzmittel, wir haben nur mechanische Unkrautbekämpfung.
- 20:10Speaker 1: Wir haben eine weitere Fruchtfolge und andere Früchte.
- 20:13Speaker 1: Wir haben einfach eine größere Palette an Dingen, die wir anbauen um einen gesunden Boden zu haben Keine Pflanzenschutzmittel auszubringen, keine externe Düngermittel.
- 20:27Speaker 1: Wie dünn mit unserer Scheiße von den Kühen?
- 20:29Speaker 1: Deswegen krebt das auch so gut!
- 20:31Speaker 1: Wir haben einen Kreislauf.
- 20:33Speaker 1: Unser Elokamark, in der wir sind, haben wir reine Ackerbaubetriebe, die keine Tierhaltung dazu haben.
- 20:42Speaker 1: Die rufen uns jeden Sommer an, können wir Scheiße für mich haben.
- 20:45Speaker 1: Dafür kriegen wir hier von denen Mist.
- 20:47Speaker 1: Dafür bekommen wir dich von den Luzernerkrünenfutter für unseren Kühe, weil sie das so händering
- 20:51Speaker 1: pauchen.".
- 20:52Speaker 1: Und dadurch, dass wir so ein kleiner Betrieb sind im Osten haben es einen schönen Kreislauf.
- 20:59Speaker 1: Unsere Digölle, die wir haben passt auf unsere Flächen und die Kühe fressen das wieder, dann kommt die Gülle wieder drauf.
- 21:06Speaker 1: Wir haben mit den höchsten Erträgen in unserer Region den Öko betreten Mit wenig Einsatz nur alleine, weil wir den düngeren.
- 21:13Speaker 1: Das ist natürlich für uns, deswegen passt Biosoot zu unseren Flächen, die ich habe.
- 21:21Speaker 1: Und dann natürlich im Tierbereich ist mehr Platz, Fressplatzverhältnis.
- 21:26Speaker 1: Stroh, Ausgang... Also alle unsere Tiere dürfen nix über den Kopf haben?
- 21:32Speaker 1: Das sag ich mal so, ne?
- 21:33Speaker 1: Natürlich haben die was über den Kopf aber die müssen auf dem Bereich haben wo sie nichts über den kopf haben.
- 21:37Speaker 1: also alle können nach oben gucken, alle können frei laufen und Weiligang das war der Wichtigste.
- 21:42Speaker 1: Das hat mir ja schon immer.
- 21:44Speaker 1: Meine Schwermodi war immer die Kürbis raus.
- 21:47Speaker 1: Wir haben sechzig Hebder um unseren Betrieb.
- 21:49Speaker 1: Was für ein Luxus.
- 21:49Speaker 1: erstmal!
- 21:50Speaker 1: Was für ein Luxus, wir haben sechzig Hektar direkt am Betrieb dran.
- 21:53Speaker 1: Gründ!
- 21:54Speaker 1: Das haben ganz viele Betriebe nicht.
- 21:56Speaker 1: Das will ich nur kurzer zu sagen.
- 21:57Speaker 1: Wir haben einen riesen Luxus dass wir das haben und die Sechzig hektar im Sommer sind... Ich weiß wieviel Tiere draußen?
- 22:03Speaker 0: Da erklärt sich natürlich auch so'n bisschen was du eingangs gesagt hast mit diesem wahnsinnigen Kapital auf Vantritiere.
- 22:08Speaker 0: Du hast das Land.
- 22:09Speaker 0: Du hast die ganze Technik und Personal plus natürlich die Gebäude in die Tour aus.
- 22:16Speaker 0: Ja
- 22:17Speaker 1: was ist unfassbar.
- 22:19Speaker 1: Also jetzt dadurch, dass mein Mann natürlich total der Betriebsleiter ist, sind wir immer noch so... Oh mein Gott!
- 22:26Speaker 1: Da bin ich auch immer wieder ganz brav und brauchen wir eine neue Maschine.
- 22:31Speaker 1: Eine neue Maschine.
- 22:32Speaker 1: Und die Dicke... Lass uns gar nicht wie teuer die ist dafür da.
- 22:34Speaker 1: Also unglaublich, wie kapitalintensiv Landwirtschaft das ist.
- 22:39Speaker 0: Und gleichzeitig in einem Land wie Deutschland wo man ja immer weniger am liebsten Lebensmittel ausgeben will?
- 22:46Speaker 1: Das ist verrückt.
- 22:47Speaker 1: dann,
- 22:47Speaker 1: ne?!
- 22:48Speaker 1: Sehr, sehr hohen Standard.
- 22:50Speaker 1: Und ich sage immer so Scherz.
- 22:52Speaker 1: Das ist manchmal mit einem zwiggenden Auge.
- 22:55Speaker 1: Wir haben es so gut gemacht und sind immer noch auf dem Weg der Besserung.
- 22:59Speaker 1: Ich sag euch das wir am Ende sind.
- 23:01Speaker 1: Es geht immer noch weiter.
- 23:01Speaker 1: Aber jetzt ist schon so gut?
- 23:05Speaker 1: Jetzt wird's teuer!
- 23:06Speaker 1: Jetzt machen sie andere besser.
- 23:08Speaker 1: Also günstiger vor allen Dingen weil das zeigt sich, dass die traurige Realität in der Dorfrucksamende drauf ankommt.
- 23:17Speaker 1: Consumer Gap hast du bestimmt auch schon mal gehört.
- 23:20Speaker 1: Wir alle gehen mit einer hohen Ethik rein, aber lassen die anderen am Kassenband stehen.
- 23:24Speaker 1: so und ich will ja keinen Vorwurf machen weil das betrifft uns alle.
- 23:28Speaker 1: Aber was soll man machen weiß er?
- 23:32Speaker 0: Ich finde es immer so interessant weil wir haben eben diesen Wahnsinnikonanspruch.
- 23:35Speaker 0: Wir wollen dass das Tier am liebsten jeden Tag gestreichelt wird und in freies Danatur herumläuft.
- 23:43Speaker 0: Aber wir machen uns überhaupt gar kein Begriff davon was das bedeutet.
- 23:46Speaker 0: Die Kosten gerade angesprochen Ist das nicht vielleicht auch ein bisschen ein hausgemachtes Problem der Landwirtschaft?
- 23:53Speaker 0: Weil eben auch so wenig darüber gesprochen wurde, natürlich.
- 23:56Speaker 0: Also du machst ja genau so... Ja
- 23:58Speaker 1: und ich finde es gut dass du das sagst weil das ist ja genau aus so einem Grund warum ich angefangen habe.
- 24:05Speaker 1: Ich selber hab mich nicht abgeholt von Nicht Abgeholt gefüllt Von der Öffentlichkeitsarbeit von Verbänden von Vereinen.
- 24:12Speaker 1: Ich dachte das kannst du doch nie sein Und ich bin auch kein ... mein Kanal, wie ich die betreibe.
- 24:19Speaker 1: Ich bin kein politischer Kanal, ich bin kein aufklärender Kanal.
- 24:22Speaker 1: Das was ich aufkläre ist minimal.
- 24:24Speaker 1: Ich wollte eine ganz andere Facette zeigen so dass menschliche und zwar dieses wir sind nicht irgendwie da schreckliche Menschen wie man häufig dargestellt wird weil mir einfach zu lange nichts gesagt haben.
- 24:35Speaker 1: Und ich werde immer wieder darauf angesprochen weil es schon so viel Angst besteht wenn man sich natürlich in die öffentliche Das Kurs begibt natürlich auch Hasserpferd.
- 24:46Speaker 1: Und der Hass kommt von Menschen, die haben eine andere Agenda und das respektiere ich total.
- 24:53Speaker 1: Ich will denen da auch jetzt nicht sagen ihr habt seid alle doof weil das bringt überhaupt nichts!
- 24:58Speaker 1: Die haben uns weit gebracht.
- 24:59Speaker 1: Tierschütze und Tierschutzaktivisten ist das will ich gar nicht sagen.
- 25:02Speaker 1: Denen kann man eine Menge verdanken dass man so weit gekommen ist dass das Tier wohl so hoch ist.
- 25:08Speaker 1: aber jetzt ist die Forderung soweit dass man überhaupt keine Tiere mehr halten soll.
- 25:13Speaker 1: Und okay, wenn das der gesellschaftliche Anspruch ist, dass Deutschland keine Tiere mehr gehalten werden soll, dann werden mein Mann und ich ja auch.
- 25:21Speaker 1: Ja was wollen wir denn machen?
- 25:23Speaker 1: Denn produzieren wir halt nicht mehr die Tierhäute, machen es halt andere Länder vor uns.
- 25:28Speaker 1: Aber wir machen's denn nicht mehr!
- 25:30Speaker 1: Weiß ich um unsere Beste denn... Ich weiß nicht, was ich jetzt für ein metaphorisches Bild sagen soll.
- 25:36Speaker 1: Das muss sich dann vielleicht jeder mit sich selber ausmachen wie er das findet.
- 25:38Speaker 1: Liegt
- 25:39Speaker 0: aber natürlich auch ein bisschen daran dass wenn wir etwas aus der Landwirtschaft mitbekommen haben über die letzten Jahrzehnte Dann waren Skandale über falsche Haltung, über Misshandlung, Kantieren, über schreckliche Zustände.
- 25:50Speaker 0: Und gut,
- 25:50Speaker 1: dass es aufgedeckt wurde.
- 25:52Speaker 1: Da sage ich jetzt nicht oh Gott!
- 25:54Speaker 1: Ich finde das ist gut und es ist gut Dass es da engere Maschige Kontrollen gibt und dass es da genau so transparent wird.
- 26:02Speaker 1: Also das gibt viele, die die Leute mittlerweile konnten mit und guckt euch das an.
- 26:06Speaker 1: Das gab hier schwarze Schafe der Vergangenheit.
- 26:08Speaker 1: wir wollen es nicht so machen.
- 26:09Speaker 1: Wir wollen die Fehler in der Vergange nicht machen, wir wollen alle mitnehmen.
- 26:12Speaker 1: Deswegen ist sie ein riesen Blase geworden.
- 26:16Speaker 1: Aber Tierhaltung ist ein ganz emotionales Thema.
- 26:19Speaker 0: Ich habe vor einem halben Jahr ein Gespräch geführt Präsidenten von Bioland.
- 26:26Speaker 0: Und wir haben auch viel über Subvention gesprochen und über die Verteilung von Subventionen, und Übernachhaltigkeit und wie wir eigentlich da hinkommen dass wir diese schwarzen Schafe nicht auf dem Ende mit Subventionern
- 26:39Speaker 1: gestutzt sind.
- 26:40Speaker 0: Das ist natürlich ein riesiges Thema weil wir haben verantwortungsvolle Betriebe wie euren zum Beispiel die tolle Sachen machen
- 26:47Speaker 1: und da absolut reingezogen werden.
- 26:50Speaker 0: Und er sagt am Ende, eigentlich müssten wir es schaffen, dass die guten, die biologischen Betriebe so unterstützen.
- 26:58Speaker 0: Dass das Bioprodukt im Regal am Ende nicht das teuerste ist...
- 27:03Speaker 1: Und darüber habe ich schon so viele diese Spräche auch geführt!
- 27:05Speaker 1: Wie kriegt man das hin?
- 27:06Speaker 1: Indem man das so subventioniert, dass Bio gleich kostet wie konventionell und da bin ich froh dafür natürlich.
- 27:13Speaker 1: Natürlich bin ich für eine Stärkung der ökologischen Langwirtschaft hundertprozentig und es wäre mir ein großes Anliegen, dass das so werden würde.
- 27:21Speaker 1: Und auch vor allen Dingen, was man ja nun mal auch erlebt ist, dass es eine klassische Spaltung ist.
- 27:27Speaker 1: Das darf man nicht vergessen.
- 27:28Speaker 1: Lebensmitteln werden auch schon dazu benutzt sich abzuspalten zu sagen ich stehe über dir, ne?
- 27:34Speaker 1: Ich kaufe du das!
- 27:35Speaker 1: Und dass das auch nicht sein.
- 27:37Speaker 1: Dass damit auch niemanden gesellschaftlich abwertend.
- 27:40Speaker 1: Und ich wurde sonst immer gefragt... Ja, einmal jetzt sagen wir warum Bio besser ist als konventionell.
- 27:46Speaker 1: und ich habe mit dem Problem diesen Wort besser.
- 27:49Speaker 1: Weil es kann jeder individuell so eine subjektive Wahrnehmung teilweise.
- 27:53Speaker 1: Und wenn ich jetzt so eine alleinheitsehende Morin mit drei Kindern nahe Die ist richtig schwer.
- 27:58Speaker 1: oder zu einer Frau die alters unter Altersarmut leidet Denn auch noch sag du bist ein schlechter Mensch weil trinkt kein Biograus das schaffe ich nicht.
- 28:07Speaker 1: Wir können anders die Tore schranke Oder wir können halt so bekommen dass die Preise gleich sind.
- 28:13Speaker 1: Das finde ich natürlich optimal, aber das bedeutet natürlich viele Subventionen.
- 28:18Speaker 0: Wie bekommen wir denn Bioprodukte so ein bisschen aus dieser isentärischen Öko-Ecke raus?
- 28:26Speaker 1: Inwiefern vielleicht gar nicht so viel darüber redet.
- 28:29Speaker 1: Weißt du was ich meine?
- 28:30Speaker 1: Also in dem man vielleicht gar nichts so immer... weil ich will den Markt nicht nennen, aber da zu schreiben sei Teil einer besseren Welt, die.
- 28:40Speaker 1: ich habe immer ein Problem mit diesem Besserungsschlister Weil es wird immer welche Leute geben, wenn man da dich da absolut bewusst und mit voller Absicht darin geschickt ist.
- 28:49Speaker 1: Also ich will die Absicht noch mehr auch so hoch in das drinne.
- 28:51Speaker 1: So also das vielleicht einfach so als was selbstverständlich ist hinnehmen?
- 28:57Speaker 1: Aber das kann man nur nehmen, indem man das nicht immer immer... Das ist das Optimum des moralischen Optimums und das finde ich extrem schwierig.
- 29:04Speaker 1: Es sollte sowas sein dass es gar keine Frage mehr ist.
- 29:06Speaker 1: weißt du sowas ganz Ganz klar, so in der Kita wird Biogelings.
- 29:11Speaker 1: Und dann werde ich wieder sagen, wer soll das bezahlen?
- 29:13Speaker 1: Ich kann das verstehen!
- 29:14Speaker 1: Ich möchte die Lösung auch gerne haben.
- 29:16Speaker 1: Aber da muss ein bisschen eine andere Selbstverständlichkeit sein und ich würde es dir gerne dazu so eine gute Antwort geben.
- 29:23Speaker 1: Kann nicht auch nicht.
- 29:25Speaker 1: Vor allen Dingen jetzt nicht wenn ausländische Produkte kommen.
- 29:28Speaker 1: Wie gesagt am Ende entscheidete Preis und wir holen erst die auslernischen Produkte rein und dann wollen wir unsere Einheimischen so... Das hört sich total kalt.
- 29:38Speaker 1: Schön wär's, wenn Bio das günstigste Produkt wäre.
- 29:41Speaker 1: Dann würden wir es schaffen, da bin ich ganz sicher!
- 29:43Speaker 0: Jetzt bist du ja auch Mutter neben deiner Arbeit und ich stelle mir das so ein bisschen vor... Eigentlich hast Du ja so gesehen über dreihundert Kinder?
- 29:52Speaker 1: Ja.
- 29:52Speaker 0: Ich wär wahrscheinlich mit zwei schon überhaupt... Kinder
- 29:55Speaker 1: finde ich ein bisschen doll zu sein.
- 29:56Speaker 1: Ich hab halt Lebewesen um dich nicht kümmern muss.
- 29:58Speaker 1: Das andere sind Kinder bis andere sind Tiere und die muss ich mich kindern.
- 30:01Speaker 1: Kinder sind meine Kinder.
- 30:02Speaker 1: Ich find eben wie ich eine großen Abgrenzung mache.
- 30:04Speaker 0: Ja, absolut.
- 30:07Speaker 0: Ich fand die Parallel nur in dem Sinne interessant, weil ja immer irgendwas ist.
- 30:13Speaker 1: Ich hab jede Erwartung an jegliche Tag und jegliche Nacht gelegt.
- 30:16Speaker 1: Ich habe keine Erwartungen mehr an ein ruhiges Heiligabend, an ein erlebnisbringendes Silvester, an einen schönen Geburtstag, wo ich überhaupt gar keine Erwartungen mehr, an keine Nacht, an keinen Tag.
- 30:28Speaker 1: Das ist mit Tieren so, das ist mit Kindern so ... Wenn ich hingehen würde und mich jetzt Bett legen würde, heute Nacht, dann schlafe ich durch!
- 30:35Speaker 1: Und das passiert ... Ich hab mich lange genug gemacht.
- 30:37Speaker 1: Das war ein langer Weg, bis ich verstanden habe, wenn ich Erwartungen ablege, desto besser geht's.
- 30:42Speaker 1: Wenn ich mich abends hinweg und guck meinen Mann an, wie ich hinzubettne, tue ne Stunde später ist die Nacht schön auf.
- 30:48Speaker 1: Deswegen ist es immer schöner keine Erwartung zu haben.
- 30:50Speaker 0: Aber was passierte da?
- 30:53Speaker 0: Ich kann mir vorstellen, dann wird ein Tier krank...
- 30:56Speaker 1: Nee in der Nacht nicht!
- 30:57Speaker 1: Also, Kälbungen, wir hatten jetzt ... Wie das in der Natur ist, gibt's halt immer alles reibauslos?
- 31:05Speaker 1: Und da haben wir geburten, wie beim Match auch.
- 31:08Speaker 1: Kannst du mal anders herum liegen?
- 31:09Speaker 1: Liegt das Kalb anders herum?
- 31:11Speaker 1: und das sind unglaublich schreckliche Erlebnisse.
- 31:14Speaker 1: Wir stehen doch jede Nacht einmal auf und gucken einmal nach um das Kalbserversorgung bei der Geburt denn nur was zu helfen und welcher.
- 31:22Speaker 1: Das ist die Verantwortung, die man hat.
- 31:24Speaker 1: Aber bei uns, wir sind eigentlich von zehn bis zum halben fünf ist keiner auf dem Betrieb also wir natürlich die ganze Zeit aber kein Angestellter.
- 31:30Speaker 1: Wir sind eigentlich sehr gut gedeckt mit dem, dass einer immer bei den Tieren ist.
- 31:36Speaker 1: Und mit Kindern kannst du ja vorstellen was da immer ist ne?
- 31:39Speaker 1: Oder wir haben ein Roboter Da hast du technischer Fehler.
- 31:42Speaker 1: das klingt halt mal so, ne?
- 31:44Speaker 1: Kühe aus Büchstas kommt zum Glück nicht so häufig vor aber es passiert auch mal Gibt immer was, gibt immer was.
- 31:51Speaker 0: Wie kommt man denn da überhaupt zur Ruhe?
- 31:52Speaker 0: also das kostet doch wahnsinnig viel
- 31:54Speaker 1: Energie.
- 31:55Speaker 1: oder Weißt Du was auf Warnend nicht für Energie kostet?
- 31:58Speaker 1: Pendeln!
- 31:58Speaker 1: Na jeden Tag zur Arbeit hin, jeden Tag zurück Und dann in einen fremden Beruf zu sitzen und nach Hause zu fahren oder irgendwo anders.
- 32:08Speaker 1: Mein Mann und ich, wir essen mit unseren Kindern Frühstück mit der Köfferkuchen unabend.
- 32:14Speaker 1: Das ist die Energie, die haben wir in uns, mit uns... Ich glaube das ist auch nur Luxus.
- 32:21Speaker 1: Ganz viele, die in einer Landwirtschaft arbeiten, genau so empfinden dieses Familiäre.
- 32:24Speaker 1: Man isst mit seiner Familie.
- 32:26Speaker 1: Ich steh auf!
- 32:27Speaker 1: Ich bin in einer Minute bei meinem Arbeitsplatz.
- 32:31Speaker 1: In meiner Lebenszeit bringe ich wenig im Auto.
- 32:33Speaker 1: Hier ist man bei den Infanten, aber der meint ja sehr ungernen, ne?
- 32:36Speaker 1: Also das ist unter dem Mittagstand.
- 32:38Speaker 1: lügt dich nicht an, von um zwölf bis und zweit darf keiner bei uns kommen.
- 32:42Speaker 0: Kann man eigentlich sowas wie Urlaub auch mal machen?
- 32:45Speaker 0: Ja!
- 32:48Speaker 1: Mit vier, fünf kleinen Kindern Urlaub.
- 32:50Speaker 1: Ich weiß ihn nicht.
- 32:53Speaker 1: In fünfzehn Jahren sag' ich dann mach' ich gerne Urlaub so... Aber jetzt nicht.
- 32:59Speaker 1: Und es soll gar nicht stehen Mein Urlaub ist, wenn meine Schwiegermutti die Kinder mal nachmittags nimmt und mein Mann noch nicht sind alleine.
- 33:04Speaker 1: Das ist der Urlaub!
- 33:05Speaker 1: Aber wie gesagt ich auch keine Erwartungen mehr.
- 33:07Speaker 1: Ich will gar keinen Urlaub.
- 33:10Speaker 1: Wir waren natürlich immer weg für eine Nacht, aber jetzt nicht für ne Woche können wir es gar nicht vorstellen.
- 33:16Speaker 1: Für ne Woche mit vier Kindern, die keine Nachbarn gewöhnt sind.
- 33:20Speaker 1: Für seit damals im Hotel weißt du wie laut das ist?
- 33:23Speaker 1: Weißt du, wie laut deine Kinder sind, wenn du keine Nachbar hast oder auf einmal hast du einen Nachbar?
- 33:27Speaker 1: Also das ist nur Strepen.
- 33:29Speaker 1: Es geht gar nicht!
- 33:31Speaker 1: Wir haben keine Nachbarnkilometer von uns entfernt, meine Kinder sind um vier wach, können schreien und ich muss mir auch noch Gedanken darüber machen, dass sich mein Nachband weg.
- 33:40Speaker 1: Das kannst du mir nicht erzählen, dass es im Urlaub entspart da ist?
- 33:43Speaker 1: Nee.
- 33:44Speaker 1: Dann kann das Essen noch so geil sein in der Strandsso schön... Ne.
- 33:49Speaker 0: Wie funktioniert das eigentlich mit den Generationen?
- 33:51Speaker 0: Also die Kinder, wir haben euch, wir ham die Schwiegerelte, die leben alle.
- 33:58Speaker 1: Nein, meine schräge Eltern haben nicht einen Einzelpunkt und haben nicht zusammengewohnt.
- 34:02Speaker 1: Meine Schwiegereis sind in gleichem Dorf weitergezogen.
- 34:04Speaker 1: Und es ist alles für sich gerne.
- 34:06Speaker 1: Dafür sind mein Mann und ich auch vielleicht nicht mehr kompromissbereit.
- 34:08Speaker 1: Wir machen jeden Tag Kompromisse mit unseren Kindern.
- 34:11Speaker 1: Das wäre für uns nicht der Trick, mich nochmal kompromisse noch mal zwei anderen Menschen zu machen.
- 34:18Speaker 1: Die Nicht-Unsere-Kinder sind weißt du?
- 34:19Speaker 1: Für Kinder macht man das irgendwie okay.
- 34:22Speaker 1: Und das ist aber auch gut so!
- 34:24Speaker 1: Und die beiden genießen das auch sehr.
- 34:25Speaker 1: Die haben sich ein wunderschönes neues Haus gebaut, haben einen Dorf-Entlage.
- 34:30Speaker 1: Die wohne ich mal im gleichen Dorf, weißt du?
- 34:32Speaker 1: Da ist ein Wiesel.
- 34:33Speaker 1: Das ist schön dazwischen und ... Ich glaub, sie genießen es auch.
- 34:37Speaker 0: Eigentlich auch interessant, weil ich meine, die haben ja natürlich diesen Aufwand, diesen Stress den ihr heute im Alltag habt.
- 34:44Speaker 0: Hatten die ja ganz lange.
- 34:46Speaker 0: Ja genau!
- 34:46Speaker 0: Dann quasi von heute auf... Sie werden wahrscheinlich hier und da noch mithelfen, oder?
- 34:51Speaker 0: Ja.
- 34:52Speaker 1: Ohne meine Schwiegereite wird's gar nicht gehen!
- 34:54Speaker 1: Meine Schwieere sind auch nur Jo, mein Mann ist siebenundzwanzig.
- 34:56Speaker 1: Also die sind auf Servicium.
- 34:58Speaker 0: Aber für die natürlich eine riesige Umstellung von diesem Alltag hin zu einem normalen Haus sage ich jetzt mal, wo keine Tiere leben, zumindest jetzt mal keine Nutztiere... Und das Ganze auch nochmal in einem anderen Dorf, wo man vielleicht auch niemand kennt.
- 35:14Speaker 0: war auch ne Riesenumstellung.
- 35:15Speaker 1: War für die beiden eine Riesen- umstellung, Verantwortung abgeben, Entscheidung abgeben und Vertrauen?
- 35:22Speaker 1: Das war eher das größte, jemanden zu vertrauen auf jeden Fall des eigenen Kindes mit Aufgaben, die man sonst immer selber gemacht hat.
- 35:29Speaker 1: Das war natürlich total heftig!
- 35:31Speaker 1: Aber irgendwann kam dann auch die Seite von... Wir können jetzt eigentlich auch mal ein bisschen... Und die fahr ich jetzt auch gerne nur da.
- 35:38Speaker 1: Weißt du so?
- 35:39Speaker 1: Also es ist so ... Von diesem Dauerstress, den wir ja wirklich hatten, Dauerbelastung Abgeben und dann erst mal das Schwierige abgeben.
- 35:48Speaker 1: Und dann auf einmal diese... sich patschisch wie, als wenn du so eine Ruine guckst, ich will es bildig machen weißt du?
- 35:55Speaker 1: Als wenn du auch so ne einfache Buttercreme-Torte guckest und drehst dich um, auf einmal steht da so ne fünf Stöcke getortet, weißt Du, warum hast Du doch nicht schon vorhin geguckt?
- 36:02Speaker 1: Weißt Du was ich mein?
- 36:03Speaker 1: Also dass man den Blick einsamt bei alles was ja aus anderer Optionen und sagt, ey na so muss ich immer mit der Bienenschicht dazu fliegen geben.
- 36:12Speaker 1: aber ich hätte auch sowas da haben können.
- 36:14Speaker 1: Und ich glaube, das haben die total gesehen.
- 36:18Speaker 1: Schätzen das so wert mit den Enkelkindern und sind sehr dankbar über deren Freiheiten.
- 36:23Speaker 1: Freiheiten, die sie jetzt haben!
- 36:25Speaker 1: Die sich auch ungewöhnlich kritisieren.
- 36:26Speaker 1: Absolut verdienter.
- 36:27Speaker 0: Jetzt bist du ja wahnsinnig aktiv auf Instagram und erzählt es sehr viel.
- 36:32Speaker 0: Hast wahnsinnige viele Follower... Was sind denn da so die größten Missverständnisse, auf die du stößt?
- 36:39Speaker 0: Also wo Leute einfach Dinge vollkommen falsch einschätzen.
- 36:42Speaker 0: Irgendwie irgendwelche naiven Stadtspotasien davon haben wie ihr da arbeitet und lebt.
- 36:48Speaker 0: Was sind dann also die Dinge, wo du dir manchmal selber noch textal geöffnet
- 36:51Speaker 1: hast?
- 36:52Speaker 1: Ja ich glaube was vieles noch ist das wir so Landwirtschaft betreiben wie vorhundert Jahren.
- 36:58Speaker 1: Also dass viele denken wir stehen wirklich morgens auf und melken unser Und das hat wirklich meine Konversation.
- 37:04Speaker 1: Auch gar nicht schnell!
- 37:06Speaker 1: Aber da hab ich mir ehrlich gesprochen, du sagst mal was meinst du?
- 37:07Speaker 1: Wie lange braucht man ein Philopon bei der Handmelden?
- 37:10Speaker 1: Wir sind zusammen für Lösungen gekommen und es ist total Quatschers.
- 37:12Speaker 1: Also es gibt da viele Missverständnisse.
- 37:16Speaker 1: Ich weiß auch, was eine Machalatte ist.
- 37:18Speaker 1: So trinke ich beim Zauber auch mal gerne.
- 37:20Speaker 1: Vielleicht bin ich deswegen so ein bisschen urban.
- 37:23Speaker 1: Es ist immer dieser Glaube dass man in einem Dorf im Hinterland völlig afro-schoss ist.
- 37:30Speaker 1: Also dass man völlig gar nicht weiß was... Trendes oder was modernes.
- 37:33Speaker 1: Doch weiß man, und man weiss das auch, ne?
- 37:35Speaker 1: Man weiß oft wie auf die Lampe schiff geblickt wird.
- 37:38Speaker 1: Das weiß man und man versucht es dann immer wieder zu erklären.
- 37:41Speaker 1: aber ich kann ja nicht jedes Mal bei Instagram meine Story öffnen.
- 37:43Speaker 1: So Leute also mir merken die Kühe beim Roboter.
- 37:45Speaker 1: Also ihr wisst ich kann's ja nicht immer wieder Ich.
- 37:47Speaker 1: deswegen nehme mich die leute so hauten alle möglich mit Und versuch da ein bisschen zu zeigen wie es denn ist.
- 37:52Speaker 1: Aber dass man ein bisschen... Dass die Städte ein bisschen runter gucken Auf die Landeiher können wir vielleicht nicht leugnen und das erlebe ich dann doch auch immer wieder.
- 38:00Speaker 1: Und aber genauso muss ich uns, die auf dem Land leben auch mal ein bisschen nicht anders zu stoppen.
- 38:06Speaker 1: So arrogant und überheblich und hochnäht sich da.
- 38:08Speaker 1: also das ist natürlich auch nicht so.
- 38:11Speaker 0: Jetzt ist das was du daher machst?
- 38:13Speaker 0: Also vom Aufwand her jeden Fall mal mindestens einen Nebenjob.
- 38:17Speaker 0: Ja.
- 38:17Speaker 1: Den
- 38:18Speaker 0: Content zu produzieren.
- 38:20Speaker 1: Mittlerweile sogar bin ich selbstständig.
- 38:22Speaker 1: Es ist so ein großer Teil von meinem Leben geworden dass ich da eine Selbständigkeit habe.
- 38:28Speaker 0: Wie integrierst du das in den Alltag mit rein und wie überlegst du dir auf?
- 38:32Speaker 0: Was mache ich jetzt für Stories, überlege ich mir die Themen, die da auch dann zur Sparer kommen.
- 38:40Speaker 1: Das ist vielleicht so wie in jedem Job, in jeder Profession, die man macht.
- 38:44Speaker 1: Man wird immer besser und man wird auch irgendwie immer effizienter.
- 38:48Speaker 1: Und mein Zeltmanagement ist mit jedem Kind besser geworden und ich habe teilweise Tage durch fünf Minuten für Instagram fertig zu aus.
- 38:56Speaker 1: Und die Videos kommen auch sehr intuitiv.
- 38:59Speaker 1: Die gedankliche Arbeit, weil meine Videos sind ja sehr ... haben viele Stütte, viele Perspektiven.
- 39:04Speaker 1: Das ist das Aufwendigste!
- 39:05Speaker 1: Also ich kann einen dreißig Sekunden Video haben und hab da zweiunddreißig Kamera-Einstellungen drinne.
- 39:11Speaker 1: Und das ist das Anstrengste, da die gedanklichen Arbeit immer so zu haben und dann noch in dreizig Sekunden eine Geschichte zu erzählen mit einem Höhepunkt und danach einer Puanze.
- 39:20Speaker 1: Aber diese Herausforderung macht es gerade so spannend.
- 39:22Speaker 1: Und...das ist wirklich viel über.
- 39:25Speaker 1: viel Übung.
- 39:26Speaker 1: Und ich schaff das mittlerweile in einer Stunde ein Video zu filmen, zu schneiden mit Untertitel hochzuladen und noch die ersten fünf Kompetare zu beantworten.
- 39:35Speaker 1: Da habe ich eine Stunde fertig.
- 39:37Speaker 1: also es ist sehr effizient geworden.
- 39:38Speaker 1: am Anfang hat's sehr viel länger gedauert.
- 39:40Speaker 0: Was schön Feedback kommst du eigentlich von anderen Bauern- und Bäuerinnen von anderen Leuten aus der Landwirtschaft zu dem was du gemacht hast?
- 39:48Speaker 1: Das ist eigentlich durchweg positiv.
- 39:52Speaker 1: Ich glaube, es wurde auch viel verstanden.
- 39:54Speaker 1: Es gibt immer noch dieses ... Das erinnert mich über die Rhetorik.
- 39:57Speaker 1: Wir müssen mehr aufklären und speziell erklären, wo ich dann immer sage, noch mehr.
- 40:06Speaker 1: Du kannst bei YouTube Melken eingeben oder Drillen eingeben, da gibt es Material, das gibt's alles.
- 40:14Speaker 1: Du musst erst mal überhaupt Aufmerksamkeit auf die Mannschaft ziehen.
- 40:18Speaker 1: Aber dann kommt immer wieder so, wir müssen es doch noch präziser erklären!
- 40:22Speaker 1: Du weißt, du willst erklären, wann daran kein Mensch die Tasse hat.
- 40:25Speaker 1: Und ich glaube, dass dieser Weg auch ein bisschen gesehen wurde.
- 40:28Speaker 1: Ich sage im Stall wird auch oft mehreren Säulen gebaut.
- 40:31Speaker 1: Der eine kann politisch sein und der andere kann aufklärer sein.
- 40:35Speaker 1: Was ich mache... Also ich halt auch Vorträge zur öffentlichen Arbeit.
- 40:39Speaker 1: Das was ich mache, nenne ich immer soziale.
- 40:40Speaker 1: Also ich nehme Menschen aus dem Blickwinkel einer Frau mit aufm Bauernhof ohne das sich jetzt bei jedem zweiten Satz erklären muss, was für ne Frucht ihr gerade wächst.
- 40:49Speaker 1: oder weiß du so?
- 40:52Speaker 1: Und da glaube ich sind viele immer noch so, dass sie das nicht ernst nehmen.
- 40:56Speaker 1: Da muss ich ernst nehmen was ich mache und ich erkläre nicht auf.
- 41:04Speaker 1: Vielleicht muss man es so sehen... Ich bringe Leute zu euch hin, dass die sich aufklären!
- 41:08Speaker 1: Wir können auch ein bisschen Hand in Hand arbeiten weißt du?
- 41:10Speaker 1: Ich mach hier den, steht vorne an der Bar, reint das Schild hoch.
- 41:13Speaker 1: Hallo, hier geht's, hier ist Rediwand los und ihr könnt drinnen die verschiedenen Trink-Servieren, auf denen die Leute gerade Bock haben Und ich glaube, da ist immer noch so ein bisschen... dass das ein bisschen belächelt wird, was ich mache.
- 41:24Speaker 1: Aufs Obnord!
- 41:26Speaker 0: Aber das ist ja eigentlich gerade das Wichtige, weil ich meine, am Ende des Tages haben wir auch alle gelernt, dass auf diese Oberlehrernummer...
- 41:34Speaker 1: Pässt doch einfach nur noch an.
- 41:37Speaker 1: und immer auch zu sagen, dass durch irgendwas falsch ist.
- 41:39Speaker 1: Das nervt doch wieder, oder?
- 41:41Speaker 1: Also immer dieses schwarz-weiß und ich erwische mich dabei auch, wie was hier passiert ist auch mal.
- 41:46Speaker 1: Und mich nervt das.
- 41:47Speaker 1: Ich hab das Gefühl, so schön, ja, push' das so!
- 41:49Speaker 1: Und ich guck mir manchmal Menschen an und bin so... ...und denke so an den Reaktionen, dann gehen wir runter nach Kensinger, ich verwitz du eigentlich ne?
- 41:57Speaker 1: Aber social media hat mich schon so geprägt was du anders was du isst wie du sprichst.
- 42:00Speaker 1: Sag mir wo du politisch hingehörst.
- 42:03Speaker 1: Schrecklich, schrecklich
- 42:05Speaker 0: Wenn du mal so ein bisschen in die Zukunft schaust.
- 42:09Speaker 0: Wo siehst du denn all das, was du da so tust?
- 42:11Speaker 0: Diese Gesamtgemengelage.
- 42:13Speaker 0: Gut wir haben schon gesagt in den zwölfzehn Jahren kannst du mal richtig Urlaub machen.
- 42:16Speaker 0: Ja
- 42:16Speaker 1: genau dann wollen die auch drauf!
- 42:17Speaker 1: Ich sage man ist ein Baum mit meinem Mann.
- 42:18Speaker 1: Da traf ich mich bitte hin.
- 42:19Speaker 1: Ich bin in der Mittelf-Crisis.
- 42:21Speaker 1: mach mein Wippen meinen Wanderweg dahin.
- 42:26Speaker 0: Aber hast du sowas wie konkrete Pläne wo du sagst also ich meine Wir haben schon gelernt jeden Tag passiert sowieso irgendwas damit du nicht gekrechnet
- 42:35Speaker 1: hast.
- 42:35Speaker 1: Genau und genau das ist es.
- 42:37Speaker 1: Ich erfreue mich gerade daran, wenn ich so daran denke.
- 42:42Speaker 1: Ich hab so ein Ton von so einer neuen Kaffeemaschine.
- 42:44Speaker 1: Weißt du was ich mein?
- 42:45Speaker 1: Wenn ich das habe, dann mach' ich mir das nächste Ziel.
- 42:48Speaker 1: Aber ich war nichts großes!
- 42:52Speaker 1: Ich will glückliche Kinder und das finde ich schon aiaiai.
- 42:57Speaker 1: Das ist schon ein Ziel...wenn ich das hab', dann ist alles andere fast egal.
- 43:01Speaker 1: Ich will mit meinem Mann den will ich haben für immer.
- 43:05Speaker 1: Und da sind die Ziele.
- 43:08Speaker 1: Wie gesagt, das kann von heute auf morgen keiner möchte mehr Tiere haben.
- 43:13Speaker 1: So dass unser Leben uns anders aussehen würde.
- 43:15Speaker 0: Würdest du mit all der Erfahrung die du selber gemacht hast und dein Mann auch dir eigentlich wünschen?
- 43:21Speaker 0: Dass eins der Kinder dann irgendwann auch sagt ich übernimm den Hof
- 43:26Speaker 1: so auf alle Fälle.
- 43:29Speaker 1: also wir spielen hier die Glücksländer wie richtig.
- 43:30Speaker 1: na wir mit fünf Kindern und wir produzieren unser Glück also noch nicht.
- 43:35Speaker 1: Wir haben ja das fünfte Kind in the making aber Wir produzieren das ist unser Glück auch.
- 43:39Speaker 1: Wenn ich jetzt eins hätte, dass wir total leid sind was der für ein Druck hätte.
- 43:43Speaker 1: und jetzt haben wir in Zukunft hoffentlich fünf gesunde Kinder.
- 43:46Speaker 1: und ja dann mal gucken wenn es nicht ist dann haben wir echt da kann man uns keinen Verwurf machen.
- 43:51Speaker 1: Man kann die Hans probiert wie Hans wirklich probiert aber wenn sich das so der auch nicht schlimm da geht die Welt zu Ende wirklich.
- 43:57Speaker 1: Das ist jetzt also mein meiner Zukunft wäre es total schön den Betrieb natürlich auch gerade für meine Schweren.
- 44:04Speaker 1: dann das sie sehen das geht noch weiter Weil das sicherste ist es.
- 44:09Speaker 1: Daran werde ich nichts
- 44:10Speaker 1: zerbrechen.".
- 44:11Speaker 0: Ich glaube, das Wichtigste dabei ist irgendwie auch die Leidenschaft zu vermitteln oder?
- 44:15Speaker 0: Also gar nicht nur zu sagen, ihr müsst und da ist die Verantwortung und wir haben das alles aufgebaut bla bla bla, sondern irgendwie auch den Spaß an der Sache zu vermitteln und warum ihr das macht.
- 44:25Speaker 0: Das ist ja jetzt nicht nur angetrieben aus... ich meine, ihr könntet jetzt auch in einen Massenbetrieb machen mit stimmsten Bedingungen oder wie auch immer um alles auf effizientem Geld zu trimmen Sondern ihr macht es ja auch in der Leidenschaft, weil dir was Gutes machen wollt.
- 44:41Speaker 1: Absolut!
- 44:42Speaker 1: Aber genau das können wir auch nur vorlesen.
- 44:45Speaker 1: Vorlesen können wir auf, ne?
- 44:46Speaker 1: Aber vorallem ist es auch wichtig und das für mich war, warum meine Eltern erinnere ich mich auch... Die haben nie darüber gemerkt wie das ist.
- 44:55Speaker 1: Nie erzählt, wir müssen nur arbeiten um Martin's Eltern genauso wenig.
- 44:58Speaker 1: also von denen sprechen wir so probieren wir es und sonst mal gucken was sonst noch ist
- 45:05Speaker 0: Ja, perfekt.
- 45:06Speaker 0: Aber dann würde ich sagen, dann wünsche ich dir auf dem Weg ganz viel Erfolg.
- 45:10Speaker 0: Alles Gute für
- 45:11Speaker 1: fünf.
- 45:12Speaker 1: Danke!
- 45:12Speaker 1: Vielleicht ist das ja der Ruf nachvoll und irgendwann weiß es ja nicht.
- 45:16Speaker 0: Und wir sind alle gespannt, wo du uns noch alles hinführen wirst und was du uns auch alles zeigen wirst auf deinem Kanal.
- 45:24Speaker 1: Wahnsinnes Gespräch.
- 45:25Speaker 1: Schön ablöschen.
- 45:25Speaker 1: Wenn ihr sehen könntet wie wir hier auf Berlin gucken... Auf eine schöne große Kreuzung.
- 45:32Speaker 1: Danken dir.
- 45:32Speaker 1: Ja danke auch.
- 45:34Speaker 0: Das war es leider schon.
- 45:36Speaker 0: Die letzte Runde ist ausgetrunken,
- 45:38Speaker 1: das Gespräch zu Ende.
- 45:40Speaker 0: Vielen Dank fürs
- 45:42Speaker 1: Zuhören!
- 45:43Speaker 0: Bitten
- 45:43Speaker 1: im Rücksicht auf
- 45:44Speaker 0: die Nachbarn und sei leise wenn du die
- 45:47Speaker 1: Bar verlässt
- 45:48Speaker 0: aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren
- 45:50Speaker 1: Button zu
- 46:04Speaker 0: klicken.