Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Hamburgs großer Bauskandal
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 23. Januar. Bauskandal in Hamburg. Elbtower-Projekt und neuer Hotelbetreiber. S-Bahnen sind weniger pünktlich. AfD-Eklat in Hamburg-Mitte. Blockprozess könnte bis Jahresende dauern. Das große Stadtderby in Hamburg. Monatelang waren unsere Reporterin Juliane Lauterbach, unterstützt von Christoph Rübarczyk, einem Bauskandal in Hamburg auf der Spur, der neben Menschen, die sich auf ein neues Zuhause gefreut hatten, auch bekannte Persönlichkeiten der Stadt betrifft, die als Investoren auftraten. Was daraus geworden ist, liest sich abenteuerlich. Sie finden es auf abendblatt.de und auf vier Seiten heute Abend im E-Paper oder morgen in der gedruckten Zeitung. Und, keine Frage, wir werden an diesem Thema dranbleiben. Der Hamburger Investor Dieter Becken ist dagegen fast am Ziel. Das notleidende Großprojekt Elbtower an den Elbbrücken wird wohl bald weitergebaut. Heute wurde bekannt, dass es einen neuen Hotelbetreiber für den 200 Meter hohen Wolkenkratzer gibt. Dort wird die Primestar Group das Fünf-Sterne-Haus Hilton Hamburg Elbtower eröffnen. Die Gruppe hat den Zuschlag für das Hotelprojekt vom Investorenkonsortium um Immobilieninvestor Dieter Becken erhalten. Damit sind die Hürden aus dem Weg geräumt, die lange an einer Fertigstellung des Wolkenkratzers hatten zweifeln lassen. Nach der Pleite des schillernden Investors René Benko und seiner Signaprime waren die vorgesehenen Mieter nach und nach abgesprungen. Auch Investoren wie die Commerz Real verabschiedeten sich von dem Prestigeprojekt und schrieben ihr Geld ab. Becken gelang es aber, ein neues Investorenkonsortium zu schmieden. Darin sind neben ihm die Kühne Holding von Klaus Michael Kühne, der Drogerieunternehmer Dirk Rossmann, die Signal Iduna Versicherung sowie das Bauunternehmen Adolf Lupp vertreten. Zudem überzeugte Becken die Stadt von einem Einstieg in das Projekt. Hamburg möchte nun zwölf Stockwerke mit 46.000 Quadratmetern fast die Hälfte der Gesamtfläche im Elbtauer für das neue Naturkundemuseum erwerben. Die S-Bahnen sind im vergangenen Jahr in Hamburg deutlich unpünktlicher gefahren als in den Jahren zuvor. Das geht aus dem aktuellen Qualitätsmonitor hervor, den der Hamburger Verkehrsverbund HVV jetzt veröffentlicht hat. Demnach fuhren im vergangenen Jahr nur noch 93,6 Prozent aller S-Bahnen pünktlich. Als pünktlich gelten dabei alle Bahnen mit weniger als drei Minuten Verspätung. Der Rückgang der Pünktlichkeit habe vor allem drei Ursachen, teilte der HVV heute mit. Erstens habe sich die Sperrung der Eisenbahnbrücke Holstenstraße und des damit verbundenen Kreuzungsbauwerks negativ ausgewirkt. Zweitens habe es vermehrte Störungen an der Infrastruktur gegeben. Und drittens hätten umfangreiche Baumaßnahmen im S-Bahn-Netz am zentralen Knoten Hauptbahnhof für Behinderungen gesorgt. Es war ein Vorfall, der in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte für Aufsehen und für entsetztes Kopfschütteln gesorgt hatte. Bei einer Sitzung im vergangenen Oktober hatten sich die an Krebs erkrankte Linken-Politikerin Teresa Jakob und der AfD-Abgeordnete Norbert Jordan ein hitziges Wortgefecht zum Thema Antirassismuswochen geliefert, das mit einer Bemerkung des AfD-Politikers schließlich eskalierte. Nach Abendblatt-Informationen soll Jordan die Diskussion mit der Äußerung, dass bei dir erledigt der Krebs bald von alleine, beendet haben, woraufhin Sitzungsleiterin Carina Österreich, SPD, die Sitzung augenblicklich unterbrochen und den Ältestenrat einberufen hatte. Jetzt zeigt sich, dieser Eklat wird ein Nachspiel haben. Theresa Jakob hat Strafantrag gegen Norbert Jordan eingereicht. Nach sorgfältiger Abwägung und rechtlicher Beratung habe ich mich dazu entschieden, gegen Herrn Jordan Strafantrag zu stellen. Die am 16. Oktober des vergangenen Jahres getätigte Äußerung stellte einen persönlichen Angriff auf mich dar und überschritt aus meiner Sicht in gravierender Weise die Grenzen des Zulässigen, so die linken Politikerin. Der Prozess gegen Unternehmerin Christina Block und andere wegen Kindesentführung wird noch länger dauern als bisher geplant. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts hat die Richterin Prozessbeteiligte gefragt, wie ihre Verfügbarkeiten bis Ende des Jahres aussehen. Ursprünglich sollte das Verfahren eigentlich bis Weihnachten 2025 abgeschlossen sein. Nun könnte es also bis zum nächsten Heiligen Abend dauern. Ein Thema, das Matthias Iken und ich heute in unserem Podcast 040 Hamburg streng vertraulich besprechen, den Sie unter www.abendblatt.de-podcast finden. Wie wird es denn nun ausgehen, das Stadtderby? Welche Mannschaft aus der Hansestadt wird die bessere sein? In das letzte Duell Ende August ging St. Pauli als Favorit und bestätigte diese Rolle damals auch mit einem verdienten 2 zu 0 Sieg. Fünf Monate später haben sich die Vorzeichen komplett gedreht. Gegen den HSV spricht zwar die bislang ausgeprägte Auswärtsschwäche, umgekehrt konnte aber St. Pauli zu Hause auch nur selten auftrumpfen. Wie das Bundesliga-Derby enden wird, kann nur einer vorhersagen, Fußball-Experte Frank, unser Bürohund, der nebenberuflich als Orakel arbeitet und diesmal auf den HSV setzt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.