Latest / ntv Wirtschaft / Strategien gegen den Fachkräftemangel: Wie kriegt unser Arbeitsmarkt die Kurve?
Transcript
- 0:04Deutschland sucht Wege aus dem Fachkräftemangel und viele Beschäftigte suchen
- 0:09Zeit, erklärt uns eine Expertin.
- 0:11Außerdem schauen wir weiter auf den schwindelerregenden Anstieg der Energiepreise
- 0:16und auf die damit verbundenen Zinssorgen.
- 0:19Und für die vom Tanken geplagten Verbraucher, da stellt Wirtschaftsministerin
- 0:23Katharina Reiche jetzt bei uns im Interview Direktauszahlungen in Aussicht. Hallo.
- 0:30In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte,
- 0:34die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat.
- 0:39Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt.
- 0:44Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards
- 0:49geprüft. Viel Spaß beim Zuhören.
- 0:55Bevor wir auf den Arbeitsmarkt schauen, zu den Energiepreisen.
- 0:58Denn Öl und Gas werden im Moment immer bloß noch teurer.
- 1:02Und das zumindest mit Verweis auf die anhaltende Unsicherheit in Nahost.
- 1:07Aber was am Wochenende an den Tankstellen hier bei uns los war,
- 1:10das war wieder rekordträchtig.
- 1:12Superbenzin der Sorte E10 kostete am Sonntag im bundesweiten Schnitt laut ADAC
- 1:182,27 Euro pro Liter. So viel wie nie.
- 1:23Und Entspannung ist nicht in Sicht. Die Ölpreise sind zum Wochenstart weiter gestiegen.
- 1:28Ein geplantes Treffen der Golfstaaten mit dem Iran zur Lage an der Straße von
- 1:33Hormuz wurde verschoben.
- 1:35Und in den USA? Da scheint es so, dass die Fed in dieser Woche die Zinsen weiter anheben muss.
- 1:41Und das, wo die Wirtschaft ja schon unter hohen Finanzierungskosten leidet.
- 1:46Ja, und darum hat auch der US-Präsident mal wieder eine Zinssenkung gefordert,
- 1:51Verbunden mit kruden Drohungen.
- 1:53Frank Mayer hat für uns im Marktgespräch zusammen mit dem Vermögensverwalter
- 1:57Thomas Buckhart auf diese Gemengelage geschaut.
- 2:00Zinsen rauf, Zinsen runter. Das wird die große Frage sein für die nächsten Monate.
- 2:04Aber Mittwoch, Herr Buckhart, Zinsanhebung, ja?
- 2:07Ich glaube tatsächlich, ich rechne damit, auch wenn der Herr Trump sich noch
- 2:11mal aus dem sprichwörtlichen Fenster gelehnt hat, dass er in Amerika die niedrigsten
- 2:15Zinsen der ganzen Welt haben möchte.
- 2:17Ich glaube, das bleibt ein frommer Gedanke. Ist ja klar, da will die so viele
- 2:20Zinsen auf diese extrem hohen Schuldenberge zahlen.
- 2:23Ja, es ist der Wahnsinn. Ich meine, was wir schon jetzt die letzten Wochen,
- 2:25Monate erlebt haben, ich meine, wir gehen auf 5 Prozent Rendite zu bei den Zehnjährigen
- 2:31in Amerika. Das haben wir seit 2007 nicht gesehen.
- 2:33Und wenn ich 2007 sage, dann wissen Sie, das einzuordnen, wie da die Kapitalmärkte waren.
- 2:39Ist schon spannend für diese Gemengelage, Geopolitik, Ölpreis, Ölpreis.
- 2:44Ist eigentlich die Börse noch relativ weit oben.
- 2:48Muss man tatsächlich sagen, Börse ist relativ stabil. Wir sind jetzt allerdings
- 2:51im September. September, Oktober sind halt die schwächeren Monate.
- 2:54Und man sieht ja auch schon, dass einige Hosse-Bereiche so ein bisschen in Stocken
- 2:59geraten sind. Nehmen Sie die KI, abgesagter Börsengang jetzt für OpenAI.
- 3:03Also wir sind schon in einer gefährlichen Gemengelage. Aber ich glaube tatsächlich,
- 3:07um auch ein bisschen was Positives zu sagen, dass viele Anleger einfach dazugelernt
- 3:11haben und dieses hektische Rein-Raus nicht mehr mitmachen.
- 3:14Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass immer noch Geld in die Märkte fließt.
- 3:18Vielleicht genau der Punkt.
- 3:20Kauf jede Delle nach unten. Die letzten 30 Jahre. Wenn das mal nicht gut gehen
- 3:26sollte, aber dann nach Mattes.
- 3:28Es kann tatsächlich sein, dass wir auch mal eine längere Durstphase sehen.
- 3:32Wir haben gerade über den Zins gesprochen. Wenn ich 5% quasi risikolos bekomme,
- 3:36wobei man über das Thema risikolos bei amerikanischen Staatsanleihen durchaus
- 3:40bei 40 Billionen Schulden diskutieren
- 3:42kann, dann ist das eine attraktive Alternative zum Aktienmarkt.
- 3:46Das ist für die Aktienmärkte nicht gut. Im Moment haben wir ein unheimliches
- 3:49Gewinnwachstum, deutlich über den Erwartungen.
- 3:52Das trägt die Börse noch. Aber wenn der Ölpreis langfristig so hoch bleibt und
- 3:57die Energiepreise, dann tut uns das schon sehr weh.
- 3:59Herr Buckert, wir haben nie über die Qualität der amerikanischen Anleihen geredet.
- 4:05Aber das macht man jetzt. Das ist ein Game-Changer. Ja, definitiv.
- 4:09Ich meine, was jetzt gerade passiert, wir werden ja immer wieder überrascht,
- 4:12was alles noch möglich ist.
- 4:14Jetzt werden die Wähler mit 5000 Dollar bestochen, wenn die Republikaner gewinnen.
- 4:18Auch was der Finanzminister sagt, das ist alles einem Vertrauen nicht gerade sehr zuträglich.
- 4:23Und das ist auch der Grund, warum wir zum Beispiel schon im letzten Jahr alle
- 4:28US-Staatsanleihen verkauft haben und haben dann wenigstens lieber in Unternehmensanleihen
- 4:33investiert, weil sie sind ja in Amerika vor nichts gefeit. Es gab ja Überlegungen,
- 4:38Zwangsumtausch von Anleihen in 100-jährige Zero-Bonds.
- 4:42Also das alles treibt natürlich die Zinsen nach oben. Noch ein Game-Change.
- 4:47Aber Sie haben ja nicht alles in Unternehmensanleihen gesteckt.
- 4:49Wo sind Sie denn sonst mit dem Geld hin?
- 4:50Ich habe natürlich von den US-Staatsanleihen gesprochen, die wir da getauscht haben.
- 4:53Ansonsten bleiben wir in den Märkten investiert, sind auch in dividendenstarken Aktien.
- 4:58Reiten nicht diese KI-Welle so, weil wir eben doch sehr skeptisch sind,
- 5:03ob all diese Investitionen, diese
- 5:05Milliardeninvestitionen Wirklich auch entsprechend in Profit umschlagen.
- 5:09Und was wir momentan gerade sehen, das ist ja tatsächlich eine fast schon Todesangst,
- 5:14was die Möglichkeiten von KI angeht.
- 5:17Also ich glaube, da kommen wir noch in den nächsten Wochen in erhebliche Diskussionen.
- 5:21Das werden wir fortsetzen. Das nächste Mal, wenn Sie wieder da sind. Danke für die Nebukat.
- 5:25Und damit zum deutschen Arbeitsmarkt.
- 5:28Die Bundesagentur für Arbeit hat nicht umsonst zur Konferenz gebeten,
- 5:31um über Strategien gegen den Fachkräftemangel zu sprechen. Das Problem drängt.
- 5:36Letztes Jahr konnten in Deutschland fast 370.000 Fachkräftestellen nicht besetzt werden.
- 5:42Und laut einer Studie des Arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft
- 5:47könnte sich diese Zahl bis 2029 fast verdoppeln, auf mehr als 720.000.
- 5:54Besonders wichtig ist heute der Faktor Zeit. Das sagt Jutta Rump.
- 5:58Sie ist Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability.
- 6:02Verena Fels hat mit ihr gesprochen. Sie sagen ja, Arbeitszeit ist der vielleicht
- 6:06wichtigste Hebel beim Fachkräftemangel. Warum?
- 6:09Wir haben Zeit als zweite Währung entdeckt.
- 6:13Es liegt weniger daran, dass wir Menschen wahrscheinlich auch in Zukunft finden
- 6:18werden, die arbeiten wollen, sowohl im Inland als auch im Ausland.
- 6:23Da bin ich zutiefst von überzeugt. Aber die ganz spannende Frage ist,
- 6:27in welchem Zeitvolumina diese Menschen arbeiten werden und arbeiten wollen.
- 6:32Und wir sehen, dass neben Geld Zeit eine zweite Währung geworden ist.
- 6:37Menschen also flexibler und souveräner mit ihrer Zeit letztendlich umgehen wollen.
- 6:42Und ich sage mal, das Thema Fachkräftemangel ist nicht nur eine Fragestellung,
- 6:46der Menschen, die ihre Arbeit anbieten, sondern es ist auch eine Fragestellung,
- 6:51in welchem Zeitvolumen diese Menschen diese Arbeit anbieten.
- 6:54Und was heißt das dann konkret? Sind das die flexiblen Arbeitszeiten,
- 6:58die eine Arbeit umso attraktiver machen?
- 7:01Also um dem Fachkräftemangel zu begegnen, brauchen sie, wie wir gerade gehört
- 7:05haben, sehr viele Menschen.
- 7:07Darüber hinaus müssen wir aber auch deutlich machen, dass diese Menschen auch
- 7:12in Vollzeit arbeiten oder zumindest in vollzeitähnlicher Zeit arbeiten.
- 7:16Aber wir wissen auch, wie schwierig
- 7:18das teilweise ist. Und da ist es nicht nur, dass der Wille fehlt.
- 7:23Ich glaube, es gibt sehr viele Menschen, die in Vollzeit arbeiten möchten.
- 7:27Aber die Rahmenbedingungen des täglichen Lebens haben an der einen oder anderen
- 7:31Stelle einen Stolperstein.
- 7:32Sei es die Kinderbetreuung beispielsweise oder aber auch die Schulzeiten.
- 7:37Also das heißt, wir haben doch eine Reihe von Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen,
- 7:41die in einer Teilzeit sind, weil sie in einer Teilzeit sein müssen,
- 7:46um das tägliche Leben zu bewältigen.
- 7:49Und dementsprechend ist diese Fragestellung, wie gehen wir mit dem Fachkräftemangel
- 7:54um, nicht nur eine Fragestellung, wie wir Menschen in Arbeit bekommen,
- 7:58wo auch immer sie herkommen, sondern es ist auch eine Fragestellung,
- 8:02wie schaffen wir es, dass diese Menschen mit einem vergleichsweise hohen Arbeitszeitvolumen
- 8:06ihre Arbeitskraft anbieten.
- 8:08Und das ist dann eine Fragestellung von Rahmenbedingungen. Und da müsste dann
- 8:12bei den Arbeitgebern also ein Umdenken stattfinden? Also müssten Sie in Bezug
- 8:15auf die Arbeitszeiten mehr Möglichkeiten für Ihre Mitarbeiter schaffen?
- 8:20Natürlich reden wir über flexible Arbeitszeitmodelle, selbstverständlich.
- 8:24Und wir reden auch darüber, wie wir die Lebensarbeitszeit verlängern können,
- 8:29auch im betrieblichen Kontext. Also wie sehen Arbeitsbedingungen aus,
- 8:32wie sieht der Arbeitsplatz aus, wie sehen auch Werdegänge aus.
- 8:36Aber es ist darüber hinaus auch eine Fragestellung von Volkswirtschaft und Gesellschaft.
- 8:42Also mit anderen Worten, wie sieht die Kinderbetreuung aus?
- 8:46Und es ist nicht nur das Thema der Kinderbetreuungsinfrastruktur.
- 8:50Sondern wir haben aufgrund der demografischen Entwicklung jetzt und in den nächsten
- 8:54Jahren sehr viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die älter sind.
- 8:58Und wenn sie sich in der zweiten Hälfte ihres Erwerbslebens befinden,
- 9:01dann haben sie vielleicht nicht mehr die Herausforderung der Kinderbetreuung,
- 9:05sondern sie haben die Herausforderung, in ihrem privaten Kontext herauszufinden.
- 9:09Der Betreuung und der Pflege von Älteren, ihrer eigenen Eltern zum Beispiel.
- 9:14Also wie sieht die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege aus, die wir gerne auch als Care bezeichnen?
- 9:19Und welche Rahmenbedingungen haben wir dort? Und wenn Sie dann anschauen,
- 9:22wie die Situation in der Pflege aussieht, dann wissen wir, dass da noch eine
- 9:26sehr, sehr viel größere Herausforderung auf uns zukommt.
- 9:29Insofern müssten hier viel mehr Faktoren mit einfließen. Das sagt Jutta Rumpf.
- 9:32Sie ist Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability.
- 9:37Und ich bedanke mich ganz herzlich
- 9:38für das Gespräch und Ihre Hintergründe zum Thema. Ich danke Ihnen.
- 9:43Es fehlt nicht nur an Fachkräften, sondern auch an bezahlbarem Wohnraum.
- 9:47Und beim Wohn-Eigentum, da sind wir jetzt das EU-Schlusslicht.
- 9:52Ja, hohe Baukosten, gestiegene Zinsen, fehlende Förderung und zu wenig Angebot.
- 9:58Die Mehrheit der Menschen kann es sich nicht leisten, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen.
- 10:03Die sogenannte Eigentumsquote liegt laut einer Studie des Pestel-Instituts inzwischen
- 10:09bei 43,5 Prozent, so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr.
- 10:14Im EU-Vergleich landet Deutschland damit auf dem letzten Platz.
- 10:19Das Pestel-Institut kritisiert, selbst da, wo die Kaufpreise gerade stagnieren
- 10:24oder sinken, kommen sogar Doppelverdiener mit Durchschnittseinkommen kaum in die eigenen vier Wände.
- 10:30Bevor wir hier zum Ende kommen, sprechen wir aber noch kurz mit der Bundeswirtschaftsministerin.
- 10:36Also Nadine Janz hat das für uns in Berlin getan. Da hat Katharina Reiche zum
- 10:41Wirtschaftssymposium eingeladen.
- 10:44Hören wir rein, was sie bei uns im NTV-Interview gesagt hat.
- 10:47Was viele Deutsche aktuell bewegt ist, wenn sie morgens zur Tankstelle fahren,
- 10:50der Spritpreis. Sie hatten bei uns in einem Frühstatt am 22.07.
- 10:54Gesagt, sie möchten erstmal keinen Tankrabatt weiter fortführen,
- 10:57außer die Preise sollten nochmal deutlich steigen.
- 10:59Jetzt, anderthalb Monate später, sind ja die Preise deutlich mehr gestiegen.
- 11:02Haben Sie da jetzt was vor?
- 11:04Wir haben einen Tankrabatt gehabt. Wir haben die Preise subventioniert.
- 11:08Gemeinsam haben wir entschieden in der Koalition, dass dafür momentan die finanziellen
- 11:13Spielenräume nicht da sind.
- 11:15Generell, glaube ich, ist es aber richtig, an die Energiesteuern zu schauen
- 11:19und zu gucken, wo wir gegebenenfalls absenken können.
- 11:23Das Absenken der Stromsteuer hilft demjenigen nicht, der an der Tankstelle steht.
- 11:30Aber sich die Energiesteuern anzuschauen und nicht noch mehr zusätzliche Lasten
- 11:34aufzubürden, denken Sie an das Bundesemissionshandelsgesetz.
- 11:38Das wäre jetzt das Gebot der Stunde.
- 11:42Und ja, die Situation ist schwer, aber es ist eine Krise, die alle Länder umfasst,
- 11:49weil überall die Preise nicht nur für Kraftstoff, sondern auch für Gas nach oben gegangen sind.
- 11:55Da sagen ja auch verschiedene Ökonomen und Ökonominnen, dass eben der Tankrabatt
- 12:00nicht so wirklich zielführend ist und man eher dann schauen sollte bei den Menschen,
- 12:03die gerade besonders darunter leiden, dass es da eben zu Direktzahlungen kommen sollten.
- 12:07Wäre das vielleicht eine Möglichkeit? Wir haben ja als Bundeswirtschaftsministerium
- 12:11tatsächlich frühzeitig einen Direktauszahlungsmechanismus vorgeschlagen.
- 12:16Der wird dann über die Einkommenssteuer zum Jahresende verrechnet,
- 12:20kann aber sehr schnell ausgezahlt werden. Ein entsprechendes Tool liegt vor.
- 12:25Dies wäre eine Möglichkeit, schnell zu entlasten, aber dies gezielt zu tun,
- 12:29nämlich bei jenen Einkommensgruppen, die wenig und gar keine Steuer haben,
- 12:34um eine solche Maßnahme zielgerichtet zu haben. Wir haben auch über das Thema
- 12:37Pendlerpauschale gesprochen.
- 12:39Auch da mag man argumentieren, sie käme spät, aber eine Entlastung.
- 12:44Die auf jeden Fall dafür sorgt, dass Gesamtrechnung über das Jahr nicht so hoch
- 12:47ist, wie sie jetzt scheint.
- 12:48Sie sprechen sich gerade für diese Direktzahlungen aus?
- 12:52Wir haben ein Maßnahmen-Set schon zu Beginn der Krise vorgeschlagen.
- 12:57Das halten wir aktuell auch in der Diskussion und müssen in der Koalition beraten,
- 13:01zu welchen Maßnahmen wir bereit sind. Frau Reiche, vielen lieben Dank für das Gespräch.
- 13:05Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment.
- 13:09Wir hören und lesen uns wieder bei NTV, in der App, im TV oder hier im Podcast.