Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 036 Das Haindl Tarot- Folge 1: Was macht es so besonders? | mit Ireen van Bel
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- Petra: Hallo zusammen. Wir starten heute eine neue Serie und zwar zum Thema Heindel-Tarot. Ich begrüße hierzu ganz ganz herzlich Irene van Bell, Tarot-Expertin, die viel mit Heindel zusammengearbeitet hat, und die uns heute ⁓ Einiges erzählen wird, wie sie überhaupt zum Thema Taro und ganz speziell zu Heinrich gekommen ist. Und Schritt für Schritt steigen wir dann ein und erzählen mal, was es eigentlich mit der Energie der Heindelkarten auf sich hat. Liebe Irene, vielen Dank, dass du hier bist. Ich begrüße dich ganz herzlich und ich glaube, du hast so einiges zu erzählen über deinen Weg, wie du zu Taro gekommen bist, oder? Ireen: Ja, das habe ich schon. Wie Sie hören, ich oft in Niederlanden. Das hört man meistens im ersten Satz, das finde ich immer sehr schade, aber ist so. Willkommen die Leute, die schauen. Und ich würde gerne erzählen, wie ganz unerwartet ich zum Tarot kam. Das war schon mal ein Zufall. Aber gehecht von einem Wunsch. denke, Zufall und wirklich tiefe Wünsche, die gehören zusammen. Das zweite Zufall war, dass ich den Tarot von Heindl in einem Geschäft sah, in den Niederlanden noch, und völlig geschockt war, von was ich sah, auf der einen Seite wunderschön, auf der anderen Seite, ja was ist denn das, wie kann das auch ein Taro sein? zum Beispiel wenn man den Vater von Kelche sieht, oder der Sohn von Kelche, Diese Bilder haben mich sehr erschreckt. Ich habe die Karten hingelegt, weggegangen und die ganze Nacht schwirrten die durch meinen Kopf. Am nächsten Morgen ⁓ 10 Uhr stand ich wieder ins Geschäft und habe sie gekauft. Das war schon ganz besonders. Ich hatte immer gearbeitet mit Smith, und Marseille im Vergleich und jetzt kam Heinl dazu. Aber das wurde eine ganz große Freude, wenn ich anfing zu verstehen, was er gewollt hat. Er hat ein Tarot geschaffen, der die Leute zum größeren Bewusstsein bringen möchte. Und als ich die dann in meinen Gruppen in Holland, die Heindelthorben bekannt zu der Zeit, und das ist lange her schon, waren die immer sehr beeindruckt, weil ich die ganz groß auf Leinwand zeigte und damit Übungen machte. Und dann waren die hin und weg, weil wenn die so groß sind, die sind überwältigend Und sie meinten sehr oft, dass die Karten etwas Tröstendes hatten. ⁓ Das fand ich auch schön, denn so empfinde ich sie auch. Und das hat alles mit den Absichten von Heidel zu tun. Weiter noch über den Tarot wollte er die Frauen und alles, verletzlich ist, schützen und die Frau auf die richtige Position setzen. Durch das ganze Tarot, hier hat die Frau, bekommt ihre Position, die ihr gerecht ist. Das tut er konsequent. Weiter ist es ihm sehr sehr wichtig, dass wir uns wieder erneut auf die Natur mit Ehrfurcht begegnen, statt sie zu vernichten. ein großes Anliegen. ⁓ Petra: Da hake ich gleich mal ein, denn bei meinem Nachnamen und ich habe schon gesehen, was hinter dir sein könnte, das ist doch ein Baum, oder? Ja. Ireen: Ja, schau dir das mal an. Das ist ein Baum, liebt die Bäume so als Kind, er hatte keine schöne Kindheit. ⁓ Im Wald gehen die Bäume sehr wichtig. In seiner Zeit, als er in Gefangenschaft war, ein kleines Bäumchen, ein Birkenbäumchen, was wuchs, hat ihn getröstet und ihn eigentlich ermutigt, ⁓ Leben zu bleiben. Und diese Liebe für Bäume, sind fortwährend in seinem Tarot, aber auch in seinen Gemälden. Und das Besondere ist, das Mystische, dass die Äste sind fast Körperteile. Für ihn sind die Bäume Lebewesen. Und die sagen ihm sehr, viel. Als ich ihn langer kannte, ist er mit ganz vielen Musikern in den Wald gegangen und hat ein Konzert gegeben, nur für die Bäume. Das war so was. Ich wusste auch alles nicht, was geschah. Es war so ein charismatischer, besonderer Mensch, der so vieles getan hat. ist eine ganz lange Liste. Was er nicht getan hat, wäre kürzer. Und er war voller Lebenslust und er konnte die Leute beflühen. Er konnte den ganzen Saal mit seiner Stimme, er hätte auch Opernsänger werden können, hat er zugesprochen. Und auch wenn Leute gegen Sachen waren, er kriegte sie immer. Er hat unglaublich viel damit erreicht. Petra: Du hast mir ja schon im Vorfeld erzählt, weil du jetzt, du bist schon so drin in eurer Beziehung und man sieht dir ja deine Begeisterung für ihn auch an, dass es ja eigentlich ganz interessant war, wie ihr euch kennengelernt habt, oder? Ireen: davor ist noch, ich in Australien ganz unbefangen zu einer Freundin ging und die mir die Garten zeigte und ich nur wie ein Blitz sah, dass ich das, was ich immer gesucht habe, immer noch gesehen habe, das sind die Tarogane, da ich alles von wissen. Das war schon mal ein reiner Zufall und dass ich dafür in Australien sein musste, fand ich auch schon ganz speziell. Und dann viel später. als ich mich schon gut reingearbeitet hatte, da hatte ich doch immer den Wunsch gehegt, dass ich die Bilder in Natura sehen konnte, so wie sie gemalt sind. Und das wollte ich so gerne. Und dann, durch ein Zufall, mein Mann bekam Arbeit in Gießen, nicht weit von Frankfurt Hofheim, und dann kaufte ich ein Buch und hinter in dem Buch stand seine Telefonnummer. Und ich hatte eine große Gruppe in Gießen ganz bald und ich dachte, ich könnte mich vielleicht mal fragen, ob ich mit der Gruppe kommen könnte und ob wir die Bilder sehen können, so wie sie sind. Da habe ich drei Tage rumgeeiert in die Wohnung, ⁓ Gott, Gott, so rühmt ein Mensch noch nicht an, was habe ich denn getan? Und dann haben wir da gesessen zwischen seinen Bildern und seinen zweieinhalb Stunden langen Erzählen drüber. Und wie er dann immer sagte, will ich auch nie vergessen, meine Rückschläge hätte ich nie den Tarot gemalt. Und ohne, dass ich ein Nachbin, der alles umgekehrt macht, hätte ich nie den Tarot gemalt. ⁓ blieb er. Petra: Das heißt, er hat sehr, sehr viel von sich, von seiner eigenen Kindheit, von seiner eigenen Lebensgeschichte in sein Tarot mit eingebracht. Ireen: Ja, nicht direkt, aber die Atmosphäre und das Mitgefühl für Verletzlichkeit, die Liebe für die Natur und die Wirkung. Er hat sehr archaische Hintergründe, einem von selbst aus in die Vergangenheit, wo die Natur noch gehegt war, geliebt wurde, da bringt er dich, wenn du es anschaust, führt er dich da schon hin. durch die Karten anschauen, so schon. Und das ist auch das ganz Neue. Es war ja so was anderes sein zu haben, so völlig Und das ist so faszinierend, er ja, was er selber, seine eigenen Erfahrungen, die ihm, er war ein sehr spiritueller Mensch immer schon und sehr wichtig dafür war, dass er immer gesucht hat und ⁓ zu finden, wie er die Spiritualität in sein Alltagsleben bringen konnte. Das war sein Anliegen. Und dafür hat er weit gereist, weil er das nicht so schnell ⁓ sich fand. Er wollte das unbedingt, das war sein Verlangen. Und dann ist er in die vier Windrichtungen, ist er gereist, ⁓ dort von den Kulturen zu lernen. In Indien hat er sehr genossen, wie die religion noch lebendig war und wie die gefeiert wurde. Aber bei den Indianern ist es am tiefsten gegangen, weil diese Kultur hat ihn so gebracht, was er so gerne hätte, die Selbstlosigkeit, die ohne Geldgewinn. sagte, die Umgang miteinander ist so fein. Zum Beispiel, sie tragen Mockersens. weil sie die Erde nicht wehtun Wenn sie dir die Hand geben, legen sie ganz sanft die Hand auf deine Hand, ⁓ dich nicht verlegen, Schüchtern zu machen, einzuschüchtern, weil du weniger Kraft hast vielleicht. Sie schauen auch gerade über deine Augen, als Schutz für dich. Er hat gelebt mit den Inhanden. 13 Mal ist er mitgegangen, hat Sonnentanz erlebt und ohne das, das war der dritte Grund, ohne sein Leben mit den Indianern hätte er auch den Tarot nicht gemalt, das war ein Wendepunkt in seinem Leben. Und er hat die Indianer ins Haus gehegt und deshalb bekam er die Einladung, auch einen Sonnentanz mitzuerleben. Petra: Das heißt, ganz tiefe, tiefe Verbundenheit war sein Antrieb. Verbundenheit mit der Natur und den Naturvölkern, die das auch wirklich noch aus sich heraus gemacht haben. Nicht ⁓ einen Zweck zu verfolgen, sondern ⁓ des Selbstzwecks, oder? Ireen: wollte durch seine Karten seine Erfahrungen reinbringen, weil die zu tun haben mit Bewusstwerdung. Und das wollte er bringen an den Leuten. Und das geschieht auch, wenn man die Karten betrachtet und wenn man dann auch darüber lernt. ganz Besondere ist, dass auf seine Karten sehr oft die Lösung zu sehen Also es gibt ein Thema zur Karte und es gibt eine Lösung. ⁓ bei ihm sieht man eigentlich bei unterschiedlichen Karten ⁓ Petra: Dann wäre jetzt nochmal die Frage, du hast ja schon erzählt über die Bilder und über Heindl und seinen Bezug, wie er eingetaucht ist und dass diese Liebe und das Bewusstsein für die Natur seine Triebfeder waren. Wie kamt ihr beide denn dann in einen näheren Kontakt? Ireen: Das war auch ganz spannend durch meinen Wunsch, Bilder zu sehen von den Karten in naturell. Und da bin ich mit einer großen Tarot-Gruppe in seinem Atelier eingeladen und dort hat er dann erzählt über die Karten, auch wie er gemalt hat. Und ich habe auch gesehen, wie er malte. Das war auch sehr besonders. Er meditierte auf einer Karte, er hatte die Crowley-Karten als Ausgangspunkt. Und er meditierte darauf und dann fing er ganz zu malen mit Klecksen Beesen. Manche große für die Karten waren etwas kleiner. Und dann, wenn diese Flecken da waren, setzte er sich wieder hin und schaute manchmal stundenlang. Und ⁓ dann kam eine die er dann weiter bearbeitete. Und dann war er noch so schön, seine Frau. Da wusste er oft nicht genau, was er da gemalt hat. Dann kam seine Frau und die schaute sich das auch an und die erzählte ihm, was er da gemalt hatte. Ich stelle dir das vor. Die waren wie Magier und Hoher Priesterin. Er schafft, sie interpretiert. Das war unglaublich. Die Eins und die Zwei, die finden sich normalerweise erst zusammen bei Karte 21, bei Harmonie, aber sie hatten das im Leben. Und dann ... habe ich auch erlebt, dass Erika sagte, Herrmann, warum hast du durch den Odin so schreckhaft gemalt? Und dann sagt er nur, ja aber Erika, ich kann das doch nicht anders, das muss so sein. Die Bilder sind durch mich gekommen, ich habe sie nicht so ausgedacht, die sind so entstanden. Das muss so sein. Das war's. Er hatte auch fantastischen Humor, wie er die Leute dann immer wachrüttelte zum Beispiel. Dann sagte er, als wir da in der Gruppe in Dostkanen herrlich in der Sonne saßen, früh am Morgen kam er rein und sagte, Leute, meine Güte, sieh mal, da ist sie wieder, die schreckliche Sonne. dann war jemand, schrecklich? Er war immer dabei, ⁓ die Leute... wach zu rütteln und eigentlich näher zu sich selbst zu bringen. Die schreckliche Sonne. Aber darunter sagte er eigentlich auch, was haben wir es gut? Es gibt auch schreckliche Sachen. Er hat ja in seinem eigenen Leben sehr schreckliche Sachen erlebt. und er sagte mal, diese schreckliche Bilder, die können so durch mich, durch mein Alltagsleben so gehen. Und da kann ich nichts machen. Und ich denke, dass er grausame Sachen gesehen hat, ⁓ dass er deshalb das auch so malen konnte. Weil das Leben hat man einmal auch grausame Teile. Grausame Dinge. Petra: Zum Thema Bewusstsein gehört ja in jedem Fall auch die Polarität. Und ich glaube, das eine zu erleben, wenn man es annimmt, auch, das andere dann zu finden. Und das Bild, du zeichnest, ist ja von einem Mann, der auf der einen Seite gut geerdet ist, aber auf der anderen Seite auch der Kanal ist, durch den die Bilder hindurchfließen und in seiner Frau dann sozusagen, wie du so schön sagst. noch mal die hohe Priesterin hat, die ihm das erklärt, was er gemalt hat. Es ist eine wunderbare Beziehung und ich glaube, das alleine ist ja schon ein ganz hohes Glück, wenn man aus dem Leid, das einem widerfahren ist, so in eine kreative Phase kommen kann, Ireen: Ja. Ja. Ja. Die man noch mal auf diesen und die Karte vom Herrscher dann sieht man, im Vergleich mit dem Herrscher bei Smith-Wade, dann weiß man auch nicht, was man sieht. Da steht ein kleiner nackter Mann gegen einen Baum. Und er macht mit seinem Fuß einen Schritt vorwärts. Das heißt, er verlässt durch seine Aufgabe, Herrscher zu sein, verlässt er den Baum eventuell und verliert auch das Gefühl, Verbindung mit der Natur, weil er als Aufgabe die Logik zu bringen unter den Leuten. Dabei kann er die Kreativität verlieren. Aber wie das gemalt ist, wie sein Körper aufgeht in den Baum, da sieht man wieder seine Liebe auch für die Natur drin. Da braucht man nicht nur dauernd zu sagen, man sieht es, er hat es gemalt. Petra: Ja, und alleine diese beiden Karten, die wir jetzt durchgegangen sind, zeigen ja auch so schön das auch jedes Detail eine Rolle spielt. ⁓ Ireen: Ja. Ja, und es ist natürlich schockiert, wenn man den Herrscher sieht von Smith-Wate und dann sein, nackter Mann, mit den Zeichen in den Händen, dass er regieren darf. ist schon mal, dass die Kraft, ⁓ zu Herrschen, ist in seiner Männlichkeit, das, was ein Mann an Logik und uns Frauen auch schützt und hilft ⁓ unsere Kreativität. sie schöpft und er erzieht. Und die brauchen einander. ⁓ Die Kraft vom Herrscher ist völlig anders gemeint. Und Heindl hatte alle patriarchalische Anteile, alle Macht aus Ämter und Arroganz die Überherrschung von Frauen und das Leidvolle. Das hat er alles rausgenommen, konsequent. Und das ist auch so stark für Frauen. ⁓ zu emanzipieren. Es ist ein emanzipierendes Tauch. Petra: Ich würde sagen, wir sind für heute schon am Ende von unserer Folge angekommen. Ich bedanke mich ganz herzlich und in der nächsten Folge wollen wir auch nochmal auf einige Karten, ihre Besonderheiten und auch den Vergleich zu Rider Waid eingehen, ⁓ zu sehen, mit wie unterschiedlicher Dynamik hier gearbeitet wird. Liebe Irene, ich bedanke mich ganz herzlich und ich freue mich auf unsere nächste Folge. Tschüss. Ireen: Danke.