Latest / Epoch Im Fokus / Messerangriff im Cockpit: Ermittler prüfen terroristisches Motiv beim Flydubai-Flug nach Tel Aviv #182
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- 0:00Speaker 0: Herzlich Willkommen zu Epoch im Fokus mit dem Thema Generalstaatsanwaltschaft ermittelt.
- 0:04Speaker 0: Messeangriff im Cockpit, Ermittler prüfen terroristisches Motiv beim Fly-Doo by Flug nach Tellerweef.
- 0:12Speaker 0: Ein Artikel von Reinhard Werner vom zweiten Oktober.
- 0:14Speaker 0: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber Nach dem Angriff auf einen Piloten eines Fly-Do By Fluges wird nun ermittlet und klar ist weiterhin ob der Vorfall einen terroristischen Hintergrund hatte.
- 0:28Speaker 0: Einen Tag nach dem Vorfall während des Fly-Dubai-Fluges FZ- one zero seven drei von Dubai nach Tel Aviv hat die Generalstaatsanwaltschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine spezialisierte Untersuchung angeordnet.
- 0:40Speaker 0: Diese soll die Hintergründe des Zwischenfalls klären, der während des Flugs aufgetreten ist und ob möglicherweise ein terroristischer Akt dahinterstehe.
- 0:49Speaker 0: Bisher ist gesichert, dass die Boeing sieben-dreiß-sieben während ihres Fluges am Mittwoch, dreißigster September mit einem schweren Sicherheitsvorfall konfrontiert war.
- 0:57Speaker 0: Dieser hatte eine Umleitung ins Saudi-Arabische Tabuk zur Folge.
- 1:02Speaker 0: Flightradar-Vierundzwanzig dokumentiert dramatische Minuten des Fly Dubai Fluges.
- 1:07Speaker 0: Als gesichert gilt mittlerweile auch die durch mehrere voneinander unabhängige Berichte bestätigte Erkenntnis, dass es im Cockpit zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Piloten gekommen war.
- 1:18Speaker 0: Nach Angaben offizieller israelischer Stellen soll der Co-Pilot den Kapitän mit einem Messer angegriffen haben.
- 1:24Speaker 0: Beim Kapitänen handelte sich um den indischen Staatsangehörigen Smith Marchar.
- 1:28Speaker 0: dieser konnte sich in Tabuk einer medizinischen Behandlung unterziehen.
- 1:32Speaker 0: Mittlerweile ist sein Zustand offenbar wieder stabil.
- 1:35Speaker 0: Beim mutmaßlichen Angreifer handelt es sich über einstimmenden Berichten zufolge um einen Staatsangehörigen des Oman.
- 1:41Speaker 0: Dieser wurde nach der Landung in Saudi-Arabien festgenommen und verhört, vereinzelte Meldungen – auch deutsche Medien – wonach es sich um eine Auseinandersetzung zwischen einem russischen und einem ukrainischen Piloten gehandelt haben soll, erwiesen sich als
- 1:53Speaker 0: unzutreffend.".
- 1:54Speaker 0: Daten von Flightradar-Vierundzwanzig dokumentieren einen ungewöhnlichen Flugverlauf.
- 1:59Speaker 0: Auf der Höhe von etwa zehntausend dreihundert Metern kam es zum mehreren abrupten Höhlenveränderungen und einem Höhenverlust von circa viertausend zweieinhalb Metern in weniger als dreißig Sekunden.
- 2:08Speaker 0: Der Transponder lieferte die Codes siebentausendsiebenhundert, siebentausendfünfhundert.
- 2:14Speaker 0: Dabei steht siebentausend Siebenhundert für einen allgemeinen Notfall und siebentausend Fünfhundert für eine sogenannte Unlawful Interference, also eine gesetzwidrige Einwirkung.
- 2:24Speaker 0: Ein Code dieser Art wird unter anderem im Fall von Entführungen verwendet.
- 2:29Speaker 0: Netanyahu betrachtet terroristische Motivation als wahrscheinlich.
- 2:34Speaker 0: Israels Staatspräsident Jicak Herzog erklärte später, dass Passagiere in das Cockpit eingedrungen seien und den angreifenden Co-Piloten überwältigt hätten.
- 2:42Speaker 0: Ein anwesender Arzt soll den schwer verletzten Piloten erst helferisch versorgt haben.
- 2:47Speaker 0: Unter dem Passagieren sollen sich mehrere israelische Staatsangehörige mit Flugerfahrung befunden haben – sie halten den Berichten zufolge die Maschine unter Kontrolle zu bringen um den Tabuk zu landen.
- 2:57Speaker 0: Die Nachrichtagentur Reuters schrieb von einer Reservebesatzung der es gelungen sei die Maschine zu stabilisieren.
- 3:03Speaker 0: Die Landung in Saudi Arabien war sicher.
- 3:05Speaker 0: Angaben der Emiratischen Luftfahrtbehörde GCAA zufolge musste die Maschine umgeleitet werden und den Tabouk eine Notlandung durchführen.
- 3:14Speaker 0: Mehrere Besatzungsmitglieder mussten verletzt in Krankenhäuser gebracht werden, die Zahl der Passagiere betrug nach bisherigen Erkenntnissen mindestens hauptsächlich.
- 3:22Speaker 0: Ob der Vorfall einen terroristischen Hintergrund hatte, ist bisher nicht gesichert.
- 3:26Speaker 0: Israels Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte, dass Israel von einem solchen Ausgehe und davon das der Kopelot versucht habe die Maschine zum Absturz zu bringen.
- 3:36Speaker 0: Die Behörden der Vereinigten Arabischen Emirate haben diese Einstufung bisher nicht übernommen.
- 3:41Speaker 0: Fly Dubai stellt Flüge vorerst ein – Israel geht nicht von Beteiligung außenstehender aus!
- 3:47Speaker 0: In den Vereinigten Arabischen Emiraten soll die Untersuchung des Vorfalls durch die Generalstaatsanwaltschaft, dem Hergang der Ereignisse im Cockpit und das Motiv des mutmaßlichen Angreifers klären.
- 3:56Speaker 0: Zudem erhofft man sich Erkenntnisse darüber ob der Angriff im Voraus geplant war, Dritte in Form von Anleitungen oder Steuerung involviert waren oder ob ein Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten besteht.
- 4:08Speaker 0: Aus Saudi-Arabien und im Oman gibt es bislang keine Einschätzungen.
- 4:12Speaker 0: Fly Dubai hat nach den Ereignissen seine Flüge von und nach Israel bis auf weiteres eingestellt, und Rückholflüge für die Passagierin Tabuk organisiert.