Latest / Amtsallerlei / #15 | Beteiligung statt Wunschliste
Transcript
- 0:03SPEAKER_00: Herzlich willkommen zu Amts allerlei, ein Podcast für Führungskräfte der Verwaltung mit Laila Achemy.
- 0:11SPEAKER_01: Demokratie stärken, Gemeinschaft stärken, vom Ich zum Wir.
- 0:16SPEAKER_01: Genau einen solchen Prozess habe ich gerade mit meinem Kollegen Reto Busch in einer Kommune begleitet, nämlich ein Lightbildprozess.
- 0:23SPEAKER_01: Und in dieser Podcast-Folge werden wir euch ein paar Tipps geben, wie ein solcher Prozess, einschließlich Bürgerbeteiligung, erfolgreich funktionieren kann.
- 0:32SPEAKER_01: Schön, dass ihr dabei seid.
- 0:33SPEAKER_01: Eure Laila.
- 0:38SPEAKER_01: Ja, wie bereits angekündigt, geht es heute um einen Litbildprozess.
- 0:42SPEAKER_01: Und ich freue mich ganz besonders darüber, dass der Reto Bosch wieder mein Lieblingskollege aus Soquin-Seminaren wieder mein Gesprächspartner ist.
- 0:51SPEAKER_01: Hallo lieber Reto.
- 0:53SPEAKER_02: Hallo Laila, freut mich.
- 0:54SPEAKER_02: Spannendes Thema hast du ausgesucht.
- 0:57SPEAKER_01: Ja, Reto, weil wir vor allen Dingen ziemlich frisch aus einem Leitbildprozess gerade rauskommen.
- 1:02SPEAKER_01: Bevor wir gleich zu unserem ganz konkreten Beispiel kommen, ich war in Berlin, da hat die Körperstiftung ein Forum für Demokratie veranstaltet und es war sehr, sehr spannend und vor allen Dingen ging es primär um die Tendenzen gerade in der Bevölkerung oder auch im Miteinander.
- 1:18SPEAKER_01: Und da, wenn ich das vielleicht auf eine der vielen Grundaussagen reduzieren dürfte, wäre definitiv auch die Empfehlung, Demokratie muss erlebbar sein.
- 1:30SPEAKER_01: Demokratie muss erfahrbar sein.
- 1:32SPEAKER_01: Und ja, es gibt so ganz viele Bücher, die haben wir natürlich auch alle gelesen und auch in irgendwelchen Fortbildungen uns darin weitergebildet.
- 1:39SPEAKER_01: Und deshalb das große Anliegen heute ganz im Konkreten, unseren Fahrplan, den wir gemeinsam durchgestaltet haben, natürlich mit der Verwaltung daran teilhaben zu lassen.
- 1:51SPEAKER_01: Also es geht um konkretes, es geht um konkrete Tipps.
- 1:55SPEAKER_01: Es muss erlebbar und erfahrbar sein.
- 1:58SPEAKER_01: Ja, wir zwei haben ein Angebot gemacht.
- 2:02SPEAKER_01: Es war vor etwa einem Jahr einer Kommune im Südschwarzwald für einen Leitbildprozess, wo es darum ging, alle Bürgerinnen und Bürger, alle Mitarbeitenden der Verwaltung und natürlich auch den Gemeinderat mit einzubeziehen.
- 2:17SPEAKER_01: Und ich würde gerne mit dir einfach mal so auch durchgehen.
- 2:23SPEAKER_01: Wie hast du die Zeit erlebt?
- 2:25SPEAKER_01: Das ist natürlich auch nochmal recht spannend.
- 2:27SPEAKER_01: Da hatten wir noch nicht mal richtig Zeit, uns darüber auszutauschen.
- 2:31SPEAKER_01: Wir hatten das Ganze ja gestartet, natürlich erstmal verwaltungsintern mit den Führungskräften der Verwaltung, uns ungefähr auch der Richtung nach abzustimmen.
- 2:38SPEAKER_01: Und da war eine große Offenheit und Großbereitschaft, auch zu sagen, wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl geben, es ist euer Ort.
- 2:47SPEAKER_01: Und damit es gut wird, braucht es alle.
- 2:49SPEAKER_01: Und es ist euer Ort und ihr seid maßgeblich daran beteiligt, euch einzubringen.
- 2:54SPEAKER_01: Und die große Botschaft war ja auch zu sagen, wir eröffnen jetzt hier nicht einen großen Wunschzettel wie an Weihnachten, ja, dass man sagt, und das will ich vom Bürgermeister und das will ich von der Verwaltung, sondern da war ja auch die ganz große Frage, wozu seid ihr auch bereit?
- 3:10SPEAKER_01: Was seid ihr bereit für eure Kommune, für euren Ort zu tun?
- 3:14SPEAKER_01: Und das Ganze haben ja dann auch eröffnet mit einer großen Gemeinderatssitzung.
- 3:19SPEAKER_01: Und vielleicht magst du auch nochmal so aus deiner Sicht schildern, wie es dir dabei ging und was du da beobachtet hast, lieber Reto.
- 3:29SPEAKER_02: Ja, also mir wurde schon in forfell in dieser Gemeinderatsklausure eindringlich forget, wie wichtig this thing tatsächlich is.
- 3:41SPEAKER_02: I would like two, three, you know, I think the basis of students or below factors, two, three from the Democratic Monitor of years 2025 from the uniform Hohenheim.
- 3:56SPEAKER_02: Anyway, on what kind we argued.
- 4:01SPEAKER_02: So representative, which 66%, also two three little befragon, even that a democracy system that other way in the representative element, also the right, entered, but again, like the dialogue with the birth, with an intensive system.
- 4:32SPEAKER_02: The framework how wicked bills were from your community.
- 4:41SPEAKER_02: It is worth or so in my community my mind.
- 4:48SPEAKER_02: That it's not so they can what they wanna, and it's not what we think.
- 4:54SPEAKER_02: And this is an audience, and that said the Democratic Monitor is clear.
- 5:03SPEAKER_02: In which they in both are, umsofreiner they with a democratic system.
- 5:11SPEAKER_02: As my feelings, a centralized and a wonderful.
- 6:04SPEAKER_01: Da kommen die ersten zehn wegen der kostenlosen Butterprezel und die anderen zehn zum Goschen oder um hinterher zu sagen, wir haben es euch gleich gesagt.
- 6:12SPEAKER_01: Und trotzdem haben wir ja jetzt in unserem Prozess etwas ganz, ganz anderes erfahren.
- 6:17SPEAKER_01: Das ist jetzt so unser Spoiler-Alarm, den können wir schon mal vorwegnehmen.
- 6:20SPEAKER_01: Also es war ein sehr erfolgreicher Prozess mit einer hohen Beteiligung, aber dazu kommen wir gleich auch nochmal in concreten.
- 6:28SPEAKER_02: Ich würde das nur kurz unterstützen wollen, weil es ja tatsächlich so is, dass civile Burger Beteiligungsformate versandten.
- 6:36SPEAKER_02: Das sind die typischen Leute that ohnehin beteiligt, but ohne bright.
- 6:43SPEAKER_02: And that's the Tiefenwork.
- 6:45SPEAKER_02: Also, yeah, the Bürgermaster and Burgermasterin' Runzel still when they these are, but not a still weight zurecht, while their errors so.
- 6:53SPEAKER_02: But then stelled the frage: wie can't geling trotzdem to activieren.
- 6:59SPEAKER_02: And that's why then this concept, auf das wir nachher noch zu sprechen kommen, das zwar mehr Aufwand gemacht, aber dann halt auch mehr Wirkung erzielt.
- 7:09SPEAKER_01: Genau.
- 7:09SPEAKER_01: Wir haben uns den Aufwand nicht gescheut und wir haben sehr viel Wert darauf gelegt, die Menschen mit einzubeziehen und ihnen auch das Gefühl dafür zu geben.
- 7:19SPEAKER_01: Einfach auch aus dem Bewusstsein heraus, dass es um glücklich und zufrieden zu sein mit seinem Heimatsort gehört auch ein Selbstwirkungsgrad.
- 7:28SPEAKER_01: Und das spricht ja eigentlich gerade nicht so dieser Tendenz, die da sonst eher heißt, die da oben sollen machen, sondern wo es wirklich immer wieder und explizit hieß, nein, und auch du bist dazu eingeladen und auch gefragt.
- 7:42SPEAKER_01: Denn für uns stand natürlich auch so die Diskussion am Anfang im Raum, wir können auch ein Leitbild einfach definieren.
- 7:49SPEAKER_01: Wir können das gemeinsam mit den Führungskräften der Verwaltung definieren, wir können das einem wunderbaren Grafikbüro übergeben, das dann tolle Bilder da formiert und dann hängt man das irgendwo in die Gänge und dann guckt man da am Anfang vielleicht mal drauf und schaut, aha, schöne Farben.
- 8:05SPEAKER_01: Aber das war es dann.
- 8:06SPEAKER_01: Sondern nein, wir haben gesagt, wenn, dann wollen wir das mit allen machen.
- 8:10SPEAKER_01: Und unsere Klausur begann ja dann vor allen Dingen mit dem Gemeinderat.
- 8:13SPEAKER_01: Und da habe ich ein bisschen eine andere Wahrnehmung gehabt.
- 8:17SPEAKER_01: Da habe ich nicht gleich so das Gefühl gehabt, dass da alle gleichermaßen offen waren, sondern wir haben uns ja erst mal damit begonnen, das alte Leitbild anzuschauen und wirklich auch zu überprüfen, was davon wurde alles bereits erfüllt wurde, also im Sinne von Leitbild erstellen, um Leitplanken auch für Gemeinderat und Führungskräfte der Verwaltung zu erzielen.
- 8:39SPEAKER_01: Und da wurde ja festgestellt, und ich meinte, das war so der Game Changer.
- 8:43SPEAKER_01: Das war so der Moment, wo dann das große Nicken da war, oh wow, da kommt ja wirklich was voran.
- 8:49SPEAKER_01: Das ist ja wirklich sichtbar, das ist messbar, überprüfbar.
- 8:54SPEAKER_02: Yeah, das hat manche, als man this analyse gemacht had, beziehungsweise Gemeinderat and Verwaltung have the analyse selber gemacht.
- 9:03SPEAKER_02: They have this begli, have it with the status quo, with the actual situation upgleen, and has been that alternative upgearbeit are very quite a daueraufgabe in the betreuung of kindern and so we have and so forth.
- 9:24SPEAKER_02: We all knew these ständig virulenten themes, that there should be gemacht, but nature should not weiter begleitet werden.
- 9:35SPEAKER_01: Ja.
- 9:36SPEAKER_01: Und dann ging es ja weiter, nachdem wir das evaluiert haben, haben wir auch die Gemeinderäte dazu explizit eingeladen, dann gemeinsam ins Brainstorming zu gehen, um zu überlegen, was würde denn Ihrer Meinung nach die Commune voranbringen?
- 9:51SPEAKER_01: Was ist so ein Pain point?
- 9:53SPEAKER_01: Was gilt es wirklich auch anzugehen?
- 9:56SPEAKER_01: Und daraus haben wir letztendlich auch für uns jetzt nochmal, auch für unsere weiteren Vorgehensweisen, dann unsere Leitplanken mitdefiniert.
- 10:06SPEAKER_02: Genau.
- 10:08SPEAKER_02: And the Gemeinderat have, finde ich, sehr strategisch arbeitet.
- 10:13SPEAKER_02: Also man könnte ja die Sorge that we have so much in Klein Klein verliered, a client project, but überhaupt not.
- 10:21SPEAKER_02: Also there weren't the great links disputed.
- 10:27SPEAKER_02: What machine as the betreffender commune out?
- 10:31SPEAKER_02: And even as you said, aus these ergonnen has the fort laufenden process, I mean inhalty out and weiterdefiniert.
- 10:41SPEAKER_01: Yeah.
- 10:42SPEAKER_01: I have by that clausur, die ging jack, nicht direkt wahrnehmen können, dass das da so große Fraktionen gibt, die dann so zueinander sitzen und sich auch so zusammentun, sondern wir haben ja auch als Referenten sehr darauf geachtet, dann die Fraktionen zu mischen und jeden auch mit einzubeziehen und auch mit ein Stück weit in die Pflicht zu nehmen und auch unsere Ja-Aber-Kandidaten, die gab es dann natürlich auch, dann so mit einzubeziehen.
- 11:17SPEAKER_01: Was meiner Meinung nach dann auch letztendlich ganz gut geklappt hat, oder wie gesagt?
- 11:22SPEAKER_02: Ja, ist so.
- 11:23SPEAKER_02: Gut, es ist natürlich eine vergleichsweise kleine Kommune, da ist das Fraktionsdenken ohnehin nicht so ausgeprägt, wie es jetzt in größeren Kommunen ist.
- 11:33SPEAKER_02: Aber ja, wir haben ja ganz bewusst die Gruppen durchmischt, wechselweise durchmischt.
- 11:37SPEAKER_02: Und was ich beobachtet habe, ist dann schon, dass auch am Rande da ganz intensive sachbezogene Gespräche dann auch entstanden sind.
- 11:46SPEAKER_01: Ja, und dann hatten wir so unsere Leitplanken.
- 11:49SPEAKER_01: Wir hatten auch so ein paar Grundfragen, mit denen wir auf die Bürgerschaft dann loswollten.
- 11:55SPEAKER_01: Und dann ging es eigentlich schon so mit einem großen weiteren Teil los, nämlich das, was wahrscheinlich viele Leitbildprozesse unterscheidet von anderen, nämlich dass wir viel Wert auf die sogenannte Aktivierungsphase gelegt haben.
- 12:10SPEAKER_01: Das heißt.
- 12:10SPEAKER_02: Genau, auf die, wie haben wir es ja auch genannt, diese aufsuchende Bürgerbeteiligung.
- 12:15SPEAKER_02: Also nicht zu sagen, an dem Termin kommt zu uns, sondern umgekehrt, wir sind zu den Leuten gegangen.
- 12:23SPEAKER_01: Genau.
- 12:23SPEAKER_01: Das war uns ganz wichtig, weil wir ihn vermeiden wollten, dass dann, so wie wir vorhin schon gesagt hatten, die üblich Verdächtigen konnten.
- 12:30SPEAKER_01: Also haben wir gesagt, gut, natürlich, wir bieten Termine an.
- 12:33SPEAKER_01: Und die Termine, übrigens, die wir angeboten haben, da haben wir auch noch mal nachtelefoniert.
- 12:40SPEAKER_01: Also, was glaube ich heutzutage nicht mehr so funktioniert, ist dieses, es wird einmal eingeladen.
- 12:45SPEAKER_01: Ja, vor drei Wochen haben wir eingeladen und dann kommt keiner.
- 12:48SPEAKER_01: Also, so war das zum Beispiel beim Handwerkerfestbar, dass wir auch angeboten haben.
- 12:52SPEAKER_01: Da haben sich dann erstmal, ich weiß nicht, zwei Leute zurückgemeldet und am Ende war tatsächlich die Bude dann nachher voll.
- 12:58SPEAKER_01: Wir haben ein schönes Handwerkerfestbar im Bauhof veranstaltet.
- 13:02SPEAKER_01: Und es ist übrigens auch etwas, was ich ganz wunderbar fand, gerade auch bei diesem Leitbildprozess, dass es so viele Nebeneffekte gab, so ganz viele spontane, tolle Gespräche.
- 13:15SPEAKER_01: Und unter anderem haben die Handwerker dann mit dem Bürgermeister, der war nämlich auch fast immer mit dabei bei den ganzen Workshops, die dann stattgefunden haben oder Treffen und Veranstaltungen, dass da die sich gewünscht hatten, dass so etwas häufiger stattfindet.
- 13:31SPEAKER_01: Und die haben sich auf einmal im Jahr geeinigt.
- 13:33SPEAKER_01: Es wird ein Handwerkerfest gegeben für alle und das Rathaus gibt dann auch eine runde belegte Brötchen aus und ein Bier.
- 13:40SPEAKER_01: Und das fanden die alle ganz wunderbar.
- 13:42SPEAKER_01: And da, ja, wie gesagt, kamen ganz viele wichtige, have not starting.
- 13:50SPEAKER_02: I love that a witchy point with these positive effects, with these collateral effects, quasi the people with another in respect to bring through this beteiligner.
- 14:07SPEAKER_02: But when we are psychological to this process, and this of the three psychological.
- 14:18SPEAKER_02: In this moment, when I as a burger or burger diskutier and my ideas bringing, helps me this in my workshop, this has been.
- 14:32SPEAKER_02: I become what autonomy a bit.
- 14:50SPEAKER_02: And then I to this collateral-effect, we have no gemeinschaft, even though the unterdrudge formate, die haupts hast bei den ganzen Workshops.
- 15:01SPEAKER_02: Die Leute haben, es haben Leute miteinander geredet, die ohne die Bürgerbeteiligung eben nicht miteinander gesprochen haben.
- 15:07SPEAKER_01: Ja, definitiv, so war es auch.
- 15:09SPEAKER_01: Das waren wirklich auch sehr nette Momente, dass es dann hieß: Ach, du bist es.
- 15:15SPEAKER_01: Ich habe von dir bisher nur gehört oder gelesen, and it's doch ganz wunderbar.
- 15:19SPEAKER_01: Warum nicht, dann da auch ein Stück weit zusammenzurücken versus Spaltum.
- 15:24SPEAKER_01: Und immer wenn genau dieses erlebbar wird, wenn es erlebbar wird, andere Menschen kennenzulernen, ist es genau das Gegenteil von Separierung, von Krüppchenbildung, sondern das ist es, was eine Gesellschaft auch mit zusammenhält.
- 15:41SPEAKER_01: Also das heißt, Räume zu schaffen, jetzt mal unabhängig auch von unserem Leitbildprozess, Räume zu schaffen, wo Menschen sich begegnen zu können, ist die Basis der Demokratie.
- 15:51SPEAKER_01: Und das ist natürlich auch etwas in Zeiten der Verknappung, wo noch mehr Reibung entsteht, von ganz allein und das Ding wahrscheinlich 26, 27 erst noch wirklich fort aufnehmen wird.
- 16:01SPEAKER_01: Genau in dieser Zeit ist es ganz, ganz wichtig, da auch nicht an der falschen Stelle zu sparen.
- 16:08SPEAKER_01: Also es braucht Räume der Begegnung und manchmal, gerade in der heutigen Zeit, wo so eine Überflutung an Informationen und Möglichkeiten scheinbar im Raum sind, braucht es dann halt nochmal nachgreifen und nochmal ein Nachtelefonieren, damit es wirklich gut wird und das dann stattfinden kann.
- 16:27SPEAKER_01: Und da braucht es auch keine falsche Scheu.
- 16:29SPEAKER_01: Da hatte ich auch so ein bisschen eine Diskussion mit dem Hauptamtsleiter, wir wollen nicht aufdringlich sein.
- 16:34SPEAKER_01: Nein, wenn man überlegt, wie viele Termine die Leute um die Ohren haben, da kommt einmal irgendeine Einladung und die Beisten können es auch noch nicht richtig einordnen, dann ist das weg.
- 16:43SPEAKER_01: Also deshalb macht es wirklich Sinn, da so einen Rahmen zu schaffen, die Leute explizit einzuladen, das gut zu moderieren.
- 16:51SPEAKER_01: Da war die Anwesenheit des Bürgermeisters auch ganz arg wichtig.
- 16:55SPEAKER_01: Und dann finden genau diese Nebeneffekte statt, die manchmal sogar erst noch wichtiger waren als die Ergebnisse unseres Leitbildes.
- 17:04SPEAKER_02: Ja, weil daraus auch eines entstehen kann, nämlich Vertrauen.
- 17:09SPEAKER_02: Du weißt, dass das eines meiner Lieblingsthemen zurzeit is, dass ich the Vertrauensverlust in the Gesellschaft, the Vertrauensverlust rein Richtung unser System, unser Staat, unser political system for a little high.
- 17:29SPEAKER_02: And the burger beteiligation, direct austaus in what you're saying, in rummen that we have, and austaus, and instead of.
- 17:42SPEAKER_02: And gleichzeitig is the chance to stay, in that fall then in the community, a still weight aufzubauen.
- 17:51SPEAKER_02: This is for me just the wesentliche factor.
- 17:54SPEAKER_02: Das Thema Vertrauen erhalten und im Idealfall sogar wieder zu starten.
- 18:00SPEAKER_01: Yeah, die sogenannte Aktivierungsphase, die wurde mit neun Workshops insgesamt eingeleitet.
- 18:08SPEAKER_01: Und zwar habe ich dann einen kurzen Vortrag gehalten bei der Feuerwehrjahreshauptversammlung und habe unser Projekt vorgestellt.
- 18:15SPEAKER_01: Da waren dann recht viele Menschen auch zugegen.
- 18:17SPEAKER_01: Das haben wir dann gleich genutzt.
- 18:19SPEAKER_01: Ich habe einen extra Workshop gemacht für die Vereinsvorstände.
- 18:23SPEAKER_01: Das Handwerker Festbare habe ich schon genannt.
- 18:26SPEAKER_01: Ein Workshop für die Jugendkommission, für das Ehrenamt, Seniorenamt, Migrationsbeauftragte, für die Kita und Schulleitungen und natürlich nicht zuletzt für alle Mitarbeitenden auch der Verwaltung.
- 18:40SPEAKER_01: Also gab es jeweils Workshops, wo praktisch auch die gleichen Fragen jeweils gestellt wurden, wo es auch darum geht, welche Ressourcen haben wir im Ort, um sich dessen erstmal bewusst zu sein, eben nicht gleich zum Pain Point, das ist blöd und das ist blöd, sondern dieses Vergegenwärtigen, was haben wir eigentlich, welche Ressourcen sind da?
- 19:00SPEAKER_01: Jetzt auch mal unabhängig vom Geld.
- 19:02SPEAKER_01: Also wir haben so viele unterschiedliche Menschen mit so vielen unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen und das will gelebt und genutzt sein und dieser Blick auf dieses Mangelbewusstsein und die da oben sollen es machen und ach, jetzt ist schon wieder kein Geld da.
- 19:19SPEAKER_01: Nein, das ist nicht primär der Kitt einer Gesellschaft.
- 19:22SPEAKER_01: Ja, wir brauchen natürlich Geld für bestimmte Vorgänge.
- 19:26SPEAKER_01: Aber zum Thema Glück ist Geld nicht das eigentlich Vorrangige.
- 19:30SPEAKER_01: So, und deshalb bin ich da wirklich ganz konsequent dran geblieben und habe die einzelnen Gruppierungen eingeladen.
- 19:38SPEAKER_01: Weshalb haben wir das getrennt, weil ich natürlich auch die Erfahrung gemacht habe, dass das jeweils ein anderes Vokabular braucht.
- 19:45SPEAKER_01: Jeweils haben die auch aus ihren eigenen Kontexten Themen noch mitgebracht und Erfahrungen.
- 19:50SPEAKER_01: Und das wollte ich mit einbeziehen.
- 19:53SPEAKER_01: Und das war auch so, dass wir daraus jeweils nochmal Themen gesammelt haben.
- 20:00SPEAKER_01: Die habe ich ja immer schön an dich weitergereicht, lieber Rito.
- 20:04SPEAKER_01: Um dann später, denn das Ganze sollte ja dann münden, in eine große Veranstaltung, nämlich in der Stadthalle, um dann da gemeinsam Leitfragen nochmal für alle Beteiligten, die dann nochmal extra eingeladen wurden, vorzubereiten.
- 20:20SPEAKER_01: Und zur aufsuchenden Beteiligung gehörten aber auch, dass wir gesagt haben, genau wie du gerade eben meintest, dass wir nicht nur einladen und da auch nochmal nachhaken, kommt ihr wirklich, und das ist ganz wichtig, dass ihr da dabei seid und so weiter, sich die Mühe zu machen.
- 20:36SPEAKER_01: Also auch an der Stelle nochmal vielen Dank an alle Mitarbeitenden, die da nachtelefoniert haben.
- 20:41SPEAKER_01: Im Übrigen auch Gemeinderäte, die da nachtelefoniert haben und nochmal zusätzlich eingeladen und vorgestellt haben.
- 20:49SPEAKER_01: Also das war schon ein starkes Stück, eine große Leistung, dass das so stattgefunden hat.
- 20:53SPEAKER_01: So, und dann bin ich zu den Gewerbetreibenden.
- 20:56SPEAKER_01: Denen haben wir das Angebot gemacht, dass wir die besuchen.
- 20:58SPEAKER_01: Und da haben wir auch schon großen Wert darauf gelegt, dass Gemeinderäte mitkommen.
- 21:03SPEAKER_01: Also nicht nur die Laila Achemie geht da los und besucht die Leute, sondern es war so, dass wir ganz, ganz im Konkreten, und das, was ich auch gleich, wie soll ich sagen, bewahrheitet, dass es gut war, das so zu machen.
- 21:17SPEAKER_01: Wir haben die Gemeinderäte richtig dazu verpflichtet.
- 21:20SPEAKER_01: Also wir haben die richtig eingeteilt.
- 21:22SPEAKER_01: Was meiner Erfahrung nach nie funktioniert, deshalb eier ich da gerade so ein bisschen rum, da versuche ich drei Gedanken gleichzeitig aufzugreifen.
- 21:29SPEAKER_01: Was nie funktioniert, ist dieses, hey Leute, seid ihr dabei.
- 21:32SPEAKER_01: Und dann kommt immer, ja, ja.
- 21:34SPEAKER_01: Und wenn es dann drauf ankommt, nee, doch nicht.
- 21:36SPEAKER_01: Deshalb muss man die einteilen und das haben wir gemacht.
- 21:39SPEAKER_01: Und das heißt, die waren dann wirklich da.
- 21:41SPEAKER_01: Die wurden für die einzelnen Besuche eingeteilt und die haben mich begleitet.
- 21:45SPEAKER_01: Und das war schon mal ganz gut, weil die Gemeinderäte natürlich bekannt waren im Ort.
- 21:50SPEAKER_01: Dann gab es aber auch dadurch einmal schon so einen Door-Opener, aber auf der anderen Seite natürlich eine kleine Gefahr: Ah, da habe ich einen Gemeinderat, jetzt kann ich mich.
- 22:00SPEAKER_01: endlich mal loslegen, was ich alles bescheiden finde.
- 22:03SPEAKER_01: Und das gilt es eben auch gut abzufangen, dass da die Gemeinderäte an der Stelle nicht objektiviert werden, also benutzt werden für ihre eigene Sache.
- 22:13SPEAKER_01: Nein, es ging immer wieder um den Leitbildprozess als solches und es galt, da auch ein bisschen hartnäckig dran zu bleiben.
- 22:20SPEAKER_01: Aber ich muss sagen, von 14 Einzelgesprächen hatte ich wirklich 13 sehr konstruktive.
- 22:27SPEAKER_01: Beim 14.
- 22:29SPEAKER_01: war das wohl so, dass er das sehr für sich und seinen inneren Groll, wem oder was auch immer gegenüber nutzen wollte.
- 22:36SPEAKER_01: Und dann ist es einfach so.
- 22:37SPEAKER_01: Aber 100% wissen wir auch, gibt es sowieso nicht.
- 22:40SPEAKER_02: Naja, ich halte es aber für eine sehr gute Quote.
- 22:43SPEAKER_02: Also 13 von 14 konstruktiv, das ist schon bemerkenswert.
- 22:49SPEAKER_02: Also das würde man fast an erwarten eigentlich in der heutigen Zeit.
- 22:53SPEAKER_01: Ja, die haben sich alle miteinander sehr geerbt gefühlt.
- 22:58SPEAKER_01: Die haben gesagt, boah, ihr kommt extra zu uns, das ist ja toll.
- 23:02SPEAKER_01: Was ja auch wieder das Thema Wertschätzung, aber auch Beziehungsarbeit.
- 23:06SPEAKER_01: Ich war ja in dem Moment stellvertretend für den Bürgermeister in diesem Sinne ja dann auch unterwegs.
- 23:12SPEAKER_01: Dass für uns macht man, ja genau, bei ihr wichtig seid.
- 23:15SPEAKER_01: Also die Unternehmerinnen und Unternehmer, egal wie groß der Laden in so einem Ort ist, um das mal so salopp zu formulieren, die prägen maßgeblich auch ein Stadtbild oder ein Bild der Kommune.
- 23:29SPEAKER_01: Und ich finde, das gehört sich auch ein Stück weit.
- 23:33SPEAKER_01: Die sind nicht nur Arbeitgeber and Arbeitgeberinnen, sondern da passiert ja auch etwas mit dem Bild.
- 23:41SPEAKER_02: Ich glaube auch, dass this engagement der Gemeinderate, das du jetzt gerade angesprochen hast, also diese active Einbeziehung, die jetzt vielleicht nicht by all intensiv gut funktioniert, natürlich ein wesentlicher Kern des Konzepts, was the um where the gremium anders unterwegs, where this either zurückzieht or sich sehr zurückhält, müsste man bräuchte man glaube ich ein komplett anderes Konzept auch.
- 24:14SPEAKER_02: Also das war schon sehr wesentlich, dass die da so gut mitgearbeitet haben.
- 24:21SPEAKER_01: Ich meine, ja, da gebe ich dir recht.
- 24:25SPEAKER_01: Ich meine aber auch, dass diese Souveränität, die der Bürgermeister vor allen Dingen auch mit dem Hauptamtsleiter, gegenüber dem Gemeinderat als Sitzungsleiter da so gezeigt hat, im Sinne von, Leute, das ist was Gutes, das machen wir.
- 24:40SPEAKER_01: Ich glaube, dass das auch schon eine Initialzündung ist.
- 24:43SPEAKER_01: Denn ich erlebe immer wieder Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die mich ansprechen und sagen, boah, ich würde so gern auch so einen Prozess mit unserer Kommune machen, aber mein Gemeinderat zieht nicht mit.
- 24:54SPEAKER_01: Und ja, das mag sein, aber auf der anderen Seite ist auch wirklich die Frage, mit welchem Standing und mit welcher inneren Klarheit vertritt man das.
- 25:03SPEAKER_01: Leute, das ist etwas, was nicht nur ein Nice-to-have, sondern ein Must-Have in der heutigen Zeit ist.
- 25:10SPEAKER_01: Wenn wir uns anschauen, wie viel Wut, wie viel Unzufriedenheit, wie viel auch gern nach oben delegiert wird, wie viele Beschwerdeanrufe es gibt und so weiter und so fort.
- 25:21SPEAKER_01: Es ist, und da zitiere ich auch nochmal die Chörerstiftung, übrigens auch die Bertelsmann-Stiftung ist da ganz intensiv dabei.
- 25:28SPEAKER_01: Es ist gerade notwendig, einen gemeinsamen Raum zu schaffen für Gemeinschaft, für auch Diskussion, auch Kommunikation, für eine gemeinsame Ausrichtung.
- 25:42SPEAKER_02: Ja, ich bin da relativ weit bei dir, aber nicht ganz.
- 25:47SPEAKER_02: Ich würde sagen, die Überzeugung des Bürgermeisters is absolut essentiell.
- 25:53SPEAKER_02: This is an absolute notwendige bedingt, but it is halt hinreichend.
- 25:58SPEAKER_02: Weil ich durchaus my Gremien überzeugt anders for a project, with the actual communal finances as Bürgermeister or Bürgermeister schwer.
- 26:17SPEAKER_02: That can do it.
- 26:21SPEAKER_02: Was aber in times in which all knapper is and many Zumutungen präsentieren muss, weil gespart werden muss teilweise auch in Freiwilligkeits oder freiwilligen Aufgaben.
- 26:40SPEAKER_02: Bin ich inhaltlich bei dir, aber es ist vermutlich noch nie so sinnvoll wie jetzt.
- 26:44SPEAKER_01: Ja, und das war ja auch das, was dieser Bürgermeister auch voller Souveränität immer wieder geantwortet hatte.
- 26:53SPEAKER_01: Wenn man sagt, ach, dafür habt ihr Geld.
- 26:55SPEAKER_01: Dafür habt ihr Zeit und Geld.
- 26:56SPEAKER_01: Und er hat gesagt, genau, gerade, jetzt.
- 26:59SPEAKER_01: Genau jetzt.
- 27:02SPEAKER_01: Wofür im Grunde genommen sonst.
- 27:04SPEAKER_01: Als die Stärkung der Gemeinschaft und diese Form der Demokratiebildung, die eben erlebbar ist.
- 27:11SPEAKER_01: Nochmal, und es ging es wirklich explizit ums Erleben.
- 27:16SPEAKER_01: So, also wir haben diese Einzelgespräche geführt, ich habe diese Workshops gehalten und dann haben wir uns ja auch nochmal zusammengeschlossen.
- 27:24SPEAKER_01: Es gab auch noch einen Pressetermin, wo wir dann eine ganz tolle Journalistin hatten, die ich persönlich noch mit Bürgermeister und Hauptamtsleiter briefen durfte und die zwei wunderbare Artikel verfasst hat, auch nochmal mit deiner Hilfe, Reto.
- 27:40SPEAKER_01: Du hast ja auch nochmal so einen Pressebericht dazu abgegeben, um da ganz sicher zu sein, weil die eine Sache ist ja die, was hört man oder was will man hören, die berühmten Filter.
- 27:50SPEAKER_01: Und das andere ist natürlich, da bist du ja auch der Spezialist, dass du das ganz fein säuberlich nochmal schön mitgegeben hast und das dann auch wunderbar so abgedruckt wurde.
- 28:01SPEAKER_01: Weil natürlich hätte es da auch das Potenzial gegeben, dass man da draufhaut und sagt, ach, für so einen Quatsch habt ihr gerade Geld und Zeit.
- 28:10SPEAKER_01: Und deshalb war es uns ganz besonders wichtig, diese Dame da gut mit ins Boot zu holen und nicht nur von der Sache, sondern vor allen Dingen auch von der Notwendigkeit her.
- 28:21SPEAKER_02: Ich meine, umfassende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist natürlich für so einen Prozess essentiell.
- 28:27SPEAKER_02: Weil man natürlich ganz viele Leute direkt ansprechen kann, was du ja auch gemacht hast.
- 28:33SPEAKER_02: Aber natürlich ist es auch wichtig, über die externe Kommunikation möglichst viele Leute zu erreichen und sie über den Prozess aufzuklären und soweit möglich halt auch zu aktivieren, selber Teil des Prozesses zu werden.
- 28:46SPEAKER_01: Genau.
- 28:47SPEAKER_01: Und dazu gehört natürlich auch, dass es im Amtsblatt veröffentlicht wurde.
- 28:51SPEAKER_01: In den sozialen Medien wurde immer mal wieder was gepostet.
- 28:54SPEAKER_01: Es entstanden schöne kleine Videos, die dann auch schön weitergeteilt werden konnten.
- 29:00SPEAKER_01: Und dann gab es auch noch die Möglichkeit, dass der Bürgermeister, und das ist auch so ein Tipp von der Bertelsmann-Stiftung, den ich geklaut hatte bei einer anderen Konferenz, dass einfach Bürgerinnen und Bürger eingeladen wurden vom Bürgermeister und zwar explizit per Anschreiben, dass man da 100 Adressen einfach willkürlich ausgesucht hat, um eine neue Vermischung auch stattfinden zu lassen, damit eben, wie wir vorhin schon ein paar Mal erwähnt hatten, nicht die üblichen Verdächtigen nur kommen, sondern es tatsächlich dann auch so ist, dass dann eben, wenn ganz neue Menschen angesprochen werden, ziehen die ja auch nochmal ihre Kreise und kommunizieren das in ihrem jeweiligen sozialen Umfeld.
- 29:48SPEAKER_02: Ja, und dass das funktioniert hat, das haben wir dann ja an dieser Abendveranstaltung gesehen.
- 29:55SPEAKER_01: Übrigens, apropos kollaterale Vorteile, es entstand auch mit den Migrationsbeauftragten zwei ganz tolle Begebenheiten.
- 30:04SPEAKER_01: Es war nämlich ein italienisch sprechender Teilnehmer mit dabei und auch ein Türkischsprechender.
- 30:10SPEAKER_01: Und wir haben mit beiden vereinbart gehabt, dass die doch bitte zu unserer großen Veranstaltung auch mitkommen möchten, dass sie auch in ihrem sozialen Feld Werbung machen für die Veranstaltung, dass alle herzlich willkommen sind und dass die sich als Dolmetscher zur Verfügung gestellt haben.
- 30:24SPEAKER_01: Und das war natürlich auch eine ganz wunderbare Sache.
- 30:27SPEAKER_01: Und die waren tatsächlich dann auch da und haben auch Leute aus ihrer Familie, aus ihrem Umkreis mitgebracht.
- 30:33SPEAKER_01: Und ja, das entstand dann eben auch so aus einem Workshop, diese spontane Idee, dass wir niemanden ausschließen möchten.
- 30:41SPEAKER_01: Genau.
- 30:43SPEAKER_01: Und dann haben wir natürlich alle auf diesen Tag hingefiebert, obwohl immer mal wieder auch so Stimmen gesagt haben, ach komm, da wird sowieso keiner kommen, da brauchst du dich jetzt auch nicht so arg drauf zu freuen, sei froh, wenn so die üblichen und und und.
- 30:58SPEAKER_01: Wir haben das immer schön ignoriert und haben gesagt, nein, wir bleiben dabei und wir wünschen uns, dass sich möglichst viele Menschen dazu angesprochen fühlen und sich die Mühe machen, in die Stadthalle zu kommen.
- 31:09SPEAKER_01: So, also wir haben aufgestuhlt und nach und nach füllte sich die Halle und wir haben gemerkt, hui, die Stühle, die reichen ja gar nicht.
- 31:16SPEAKER_01: Dann hatten wir, weil es eben eine Sporthalle war, ein paar Bänke noch dazu geschoben und auch die Studie.
- 31:21SPEAKER_02: Und ganz ehrlich, zwischenzeitlich wurde mir schon fast ein bisschen mulmig, als ich die vielen Menschen gesehen habe, ob wir das überhaupt noch handeln können und überhaupt noch eine sinnvolle Diskussion zustande bringen.
- 31:33SPEAKER_01: Ja, genau, so war es.
- 31:35SPEAKER_01: Und naja, also die Blicke der Führungskräfte und der Verwaltung, die hälten sich immer mehr auf und auch die Gemeinderäte hatten ein großes Staunen.
- 31:43SPEAKER_01: Und nun gut, und dann hat die Veranstaltung so stattgefunden.
- 31:46SPEAKER_01: But before we just weiter davon reden, wollen wir noch kurz zur Struktur etwas sagen.
- 31:52SPEAKER_02: Ja, also wir hadten six Themenbereich defined in the stile eines World Cafés.
- 31:59SPEAKER_02: Das heißt, the people couldn't then insist the time to three themes, which was very good functioned.
- 32:10SPEAKER_02: And now we are by the engaged, where we at this time who in the fourth gebrieved when the Tish Moderation had to give an extra veranstal online that I had to really brief.
- 32:47SPEAKER_02: Aber das hat aus meiner Beobachtung heraus also wirklich gut funktioniert.
- 32:54SPEAKER_02: Und die Ergebnisse waren ja dann schon auch beachtlich.
- 33:02SPEAKER_01: Also die Gemeinderäte waren die Tischmoderatoren.
- 33:04SPEAKER_01: Wir haben darauf geachtet, dass einer jeweils die Moderation übernimmt, einer übernimmt das Aufschreiben und ein dritter, das habe ich so als Backup quasi mitorganisiert gehabt, weil ich schon dachte, dass wahrscheinlich der ein oder andere dann spontan noch ausfallen wird.
- 33:21SPEAKER_01: Sollte Tinekeeper sein, aber das war so unsere stille heimliche Reserve.
- 33:26SPEAKER_01: Aber wie gesagt, das hat alles gut funktioniert.
- 33:28SPEAKER_01: Wir haben nach dem Prinzip des World Cafés insgesamt drei Runden gemacht mit den Menschen.
- 33:32SPEAKER_01: Wir haben große Tische veranstaltet.
- 33:35SPEAKER_01: Die meisten konnten sitzen, die anderen mussten dann drumherum stehen, weil es einfach dann doch so viele Menschen waren, die die Halle dann mitgefüllt hatten.
- 33:43SPEAKER_01: Und nach drei Runden haben wir dann erstmal kurz Pause gemacht.
- 33:48SPEAKER_01: Die Leute durften sich was zu essen und zu trinken holen, sich natürlich austauschen, auch wieder dieser Austausch, auch wieder dieser Moment zusammenzurücken.
- 33:58SPEAKER_01: Und dann haben wir eben diese Pause genutzt, um zu evaluieren, um zu priorisieren.
- 34:06SPEAKER_01: Wir haben nämlich jeden auch innerhalb dieser Pause, das ging dann so nebenher, haben wir drei Klebepunkte gegeben, drei Smiley-Punkte und die durften dann herumgehen zu den jeweiligen gesammelten Werken aus den Workshops und durften priorisieren.
- 34:24SPEAKER_02: Und daraus ließen sich dann vollkommen problemlos die Themen identifizieren oder die Impulse, die den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten waren.
- 34:34SPEAKER_02: Waren auch manche Sachen dabei, die nicht so ganz ernst gemeint waren.
- 34:38SPEAKER_02: So wollte zum Beispiel eine McDonald wurde eine McDonalds-Filiale abgewünscht.
- 34:44SPEAKER_02: Also man sieht sich natürlich im Einzelbereich des Bürgermeisters oder der Commune.
- 34:49SPEAKER_01: Wobei jetzt alle drauf warten.
- 34:51SPEAKER_02: Ja, ja, genau, genau.
- 34:53SPEAKER_02: Also erwartungslogisch hoch.
- 34:55SPEAKER_02: Also wertvoll Hinweise.
- 34:59SPEAKER_02: Yeah, not not for the Leitbild, sort of for the arbeiting designerats and the verwalting, died erhalten, die by künftigen Entscheidungen, by kleineren Projekten, aber then, when it's strategy, um die großen Linien, either mit einfließen können.
- 35:18SPEAKER_02: And this was a wichtige Botschaft that in the Light Build the Themen, the growth, but the clear that entwicked wurden over the week then not tauchen.
- 35:37SPEAKER_02: But an eight of these, while this in the documentation, we said the foreships in the Gemeinderatsarbeat.
- 35:52SPEAKER_01: Absolutely.
- 35:54SPEAKER_01: I had soinderäten then what I personally was, they really anerkennende Blicke hatten, dass sie anerkennende Worte gefunden haben und gesagt haben, boah, das hätte ich nie gedacht, dass es so gut funktioniert und dass da auch so eine gute Stimmung im Raum war.
- 36:14SPEAKER_01: Letztendlich würde ich auch sagen, ist in der Kommune auch eine hohe Zufriedenheit schon da, aber auch, weil es wirklich eine sehr, sehr aktive und bürgernahe Verwaltung ist.
- 36:29SPEAKER_01: Und ja, wir hatten eben dazu eingeladen, die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, um auch gemeinsam mit den Gemeinderäten so etwas wie Leitplanken für die nächsten zehn oder noch mehr Jahre zu definieren, woran sich nämlich dann auch der Gemeinderat halten kann.
- 36:47SPEAKER_01: Das ist ja für die auch nicht unwichtig.
- 36:50SPEAKER_01: Wir erleben ja immer wieder auch in Gemeinderatsklausuren, welcher Druck nicht nur die Verwaltung hat, sondern auch die Gemeinderäte.
- 36:57SPEAKER_01: Die wurden gewählt, die stehen für etwas ein, die werden angesprochen aus ihren jeweiligen Gruppierungen unter Druck gesetzt, instrumentalisiert.
- 37:04SPEAKER_01: Und da ist es schon auch so eine etwas sicherere Nummer im Sinne von, hey, wir haben uns da mal alle gemeinsam auf etwas geeinigt.
- 37:13SPEAKER_02: Ja, genau.
- 37:15SPEAKER_02: Und in diesem Kanon Hinweise, Ideen, Impulse, da fließen auch die Ergebnisse der Online-Umfrage mit rein, weil wir natürlich auch, wir haben jetzt viel über analoge Begegnungen, die wahnsinnig wichtig sind, aber natürlich wollten wir auch ein digitales Angebot machen.
- 37:33SPEAKER_02: Deshalb haben wir eine Umfrage, a digital über QR-Codes and then at the website of the website.
- 37:42SPEAKER_02: Day he's the guard and were very positively überrasted.
- 37:49SPEAKER_02: This is a forgives.
- 37:52SPEAKER_02: We have 300, 300 Antworten over this online format gekriegt.
- 38:01SPEAKER_02: There is a little Quatsch drin or was Beleidigungen oder keine Ahnung.
- 38:05SPEAKER_02: Könnte ja theoretisch sein.
- 38:06SPEAKER_02: Gar nichts.
- 38:07SPEAKER_02: Also das, was ich jetzt in der ersten Sichtung gesehen habe, sind alles ernstzunehmende Hinweise, was sich die Leute Gedanken gemacht haben.
- 38:16SPEAKER_02: Also das hat mich jetzt heute noch einmal sehr, sehr gefreut, als ich das gesehen habe.
- 38:20SPEAKER_01: Super.
- 38:21SPEAKER_01: Ja, Reto, unsere gemeinsame Zeit für heute ist jetzt auch schon wieder vorbei.
- 38:25SPEAKER_01: Ich danke dir vielmals.
- 38:26SPEAKER_01: Es war mir eine große Freude, mit dir auch durch den Prozess wieder einmal zu gehen.
- 38:30SPEAKER_01: Ich würde auch sagen, bis auf den nächsten Prozess dann wieder.
- 38:34SPEAKER_01: Und an euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, geht auf die Leute zu.
- 38:40SPEAKER_01: Lasst euch nicht rausbringen.
- 38:42SPEAKER_01: Und ja, da ist ein großer Unmut da, ja, und es scheint so, als würde es eh keinen interessieren.
- 38:47SPEAKER_01: Macht Angebote, bleibt da wirklich dran.
- 38:50SPEAKER_01: Die Menschen brauchen Erfahrbarkeit, nicht nur Theorie oder warme Worte.
- 38:55SPEAKER_01: Es geht auch darum, euch ein Stück weit mit aus der Verantwortung zu nehmen.
- 39:00SPEAKER_01: Je mehr ihr euch präsentiert im Sinne von wir liefern, wir machen das, wir sind die Gestalter, dann habt ihr natürlich auch alle Vorwürfe auf eurer Seite.
- 39:10SPEAKER_01: Alle Bedürftigkeitsfenster werden dabei geöffnet, im Sinne von ja, die sollen für uns machen.
- 39:15SPEAKER_01: Geht er raus.
- 39:17SPEAKER_01: Damit es gut wird, braucht es alle.
- 39:18SPEAKER_01: Überlegt euch Formate und wenn ihr noch Fragen habt für eine konkrete Gestaltung, dann könnt ihr uns selbstverständlich auch gerne dazu nochmal fragen und kontaktieren.
- 39:29SPEAKER_01: Danke nochmal, lieber Rito.
- 39:31SPEAKER_01: Schön, dass du dabei warst und mitgemacht hast wieder mal beim Podcast.
- 39:36SPEAKER_02: Laila, vielen Dank.
- 39:38SPEAKER_02: Ich würde ganz schließen mit einem Satz, den Gemeinderätin bei unserer Klausur mit Blick auf den gesamten Leitbildprozess formuliert hat.
- 39:48SPEAKER_02: Vom Ich zum Bier.
- 39:50SPEAKER_02: Genau darum geht's.
- 39:52SPEAKER_01: Vielen Dank.
- 39:53SPEAKER_01: Tschüss.
- 39:54SPEAKER_00: Bis, Leila.
- 39:57SPEAKER_00: Vielen Dank fürs Zuhören.
- 39:59SPEAKER_00: Weitere Informationen finden Sie unter amtsalerlei.de.
- 40:03SPEAKER_00: Wenn Ihnen der Podcast gefällt, abonnieren Sie Amtsallerlei und empfehlen Sie uns gerne weiter.
- 40:08SPEAKER_00: Und denken Sie daran.
- 40:10SPEAKER_00: Bleiben Sie wirksam für die Menschen, für die Verwaltung, für die Zukunft.
- 40:14SPEAKER_00: Denn gute Führung in der Verwaltung bewegt mehr, als man oft auf den ersten Blick sieht.