Latest / Audi Weekly / VW vor massivem Stellenabbau
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- Servus liebe Audi-Interessierte zum Audi Weekly. Und das sind die Themen der Woche rund um die vier Ringe aus Ingolstadt. VW-Schock. Vier deutsche Werke vor dem Aus, bis zu 100.000 Jobs sollen weltweit wegfallen, Beschäftigte in Neckarsulm und Ingolstadt protestieren. Audi versucht zu beruhigen, Werkleitung und Betriebsrat betonen, noch sei nichts entschieden. Und VW-Software-Tochter Cariad und Bosch beenden ihre Partnerschaft im autonomen Fahren. Ihr gemeinsamer Software-Stack soll aber weiter genutzt werden. Volkswagen steht offenbar vor einem massiven Stellenabbau. Laut Berichten über vorliegende Einsparpläne könnten konzernweit bis zu 100.000 von rund 657.000 Arbeitsplätzen wegfallen. Das wäre eine Verdoppelung des bisherigen Ziels. Konzernchef Oliver Blume soll dem Vorstand bereits entsprechende Pläne vorgelegt haben. Betroffen sein könnten Werke in Hannover, Zwickau und Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. Zudem gäbe es Bestrebungen, die Kernmarke in ein neues Unternehmen auszugliedern. IG Metall und Betriebsrat kritisieren die Berichte scharf und kündigen Widerstand an. Den Gerüchten zufolge steht auch das Audi-Werk in Neckarsulm auf der Streichliste. Dort werden unter anderem die Modellreihen A5, A6 und A8 produziert. Seit dem letzten R8 läuft dort zudem der Elektrosportwagen e-tron GT vom Band. In Ingolstadt und Neckarsulm wächst der Frust der Beschäftigten. Viele berichten von Unsicherheit, fehlenden Übernahmegarantien für Azubis und aufgelösten Positionen. Ingolstads Oberbürgermeister Michael Kern bezeichnet die Berichte als besorgniserregend und betont, Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie gehe alle an, besonders die Region Ingolstadt. Im Laufe der Woche versuchte man daher bei Audi die Lage, rund um Spargerüchte zum Neckarsulmer Werk zu beruhigen. Werkleiter Thomas Bogus und Neckarsulmer Betriebsratschef Alexander Reinhardt betonten in einer gemeinsamen E-Mail, nichts sei entschieden. Der Aufsichtsrat Tage am 9. Juli. Auch Gesamtbetriebsratschef Jörg Schlagbauer schließt eine Werksschließung aus. Branchenkreise erwarten jedoch für Neckarsulm zumindest deutliche Kapazitätseinschnitte. Die aktuelle Zahl von 225.000 Fahrzeuge pro Jahr dürfte sinken. Die Automated Driving Alliance zwischen Carriard und Bosch ist beendet. Beide Unternehmen haben sich einvernehmlich getrennt und bewerten das Projekt als Erfolg. Gemeinsam haben sie einen KI-gestützten Software-Stack für autonomes Fahren auf Level 2 entwickelt. Dieser kommt beim VW ID Every1 zum Einsatz, das nächstes Jahr für rund 20.000 Euro in Serie geht. Konkrete nächste Schritte, auch für den Standort Ingolstadt, blieben offen. Der Kariat-Gesamtbetriebsrat, vertreten durch Gerhard Retzer und Claudia Richter, warnt davor, dass Volkswagen Schlüsseltechnologien im Zuge möglicher Umstrukturierungen aus der Hand geben könnte. Die Audi-Sommerkonzerte 2026 in Ingolstadt sind eröffnet. Beim Open Air im Klenzepark gab Matthias Wehr seinen Einstand als neuer Chefdirigent der Audi-Bläserphilharmonie. Er hat eigens ein Stück mitgebracht, Humanity. Eine epische, filmisch klingende Komposition, die wie ein Motto über dem Abend stand. Das Programm umfasste Melodien aus Bernsteins West Side Story, zwei Werke von Piazzolla sowie Artie Shaws Klarinettenkonzert, gespielt von ARD-Preisträger Ellard Navon. Rund 6.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten trotz Hitze nicht ohne Zugabe nach Hause gehen. Auch das Baltic Sea Philharmonic war bei den Audi-Sommerkonzerten im Klenzepark Ingolstadt zu Gast. Unter Dirigent Robert Trevigno spielte das Ensemble ohne Notenständer, im Stehen und auswendig von Tchaikovsky bis Sibelius. Besonderes Highlight war die zwölfjährige Zählistin Charlotte Melkonien, die mit technischer Souveränität und natürlicher Musikalität überzeugte. Moderatorin Anne-Kathrin Henschel verknüpfte Programm und Symbolik gekonnt miteinander. Audis Formel-1-Einstieg verläuft holpriger als erhofft. In Österreich hat das Team zum siebten Mal in Folge keine Punkte geholt. In der gesamten Saison stehen bislang nur zwei Zähler aus Australien zu Buche. Projektleiter Mattia Binotto sieht das dennoch gelassen. Das Chassis sei im Mittelfeld konkurrenzfähig, die Antriebseinheit brauche hingegen mehr Zeit. Laut FIA beträgt der Rückstand 0,8 Sekunden pro Runde. Am Ziel, spätestens 2030 um den WM-Titel zu kämpfen, hält Audi fest. Die nächsten Entwicklungstoken sollen voraussichtlich erst 2027 eingesetzt werden. Das war das Audi Weekly für diese Woche. Diese Episode wurde vom Donaukurier erstellt. Zum Schluss ein kleiner Hinweis. Dieses Update wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt.