Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Nach Stichwahl - Stephan Keller bleibt Oberbürgermeister in Düsseldorf
Transcript
- Der Sommer ist nun wirklich zu Ende, also auch offiziell, es ist schließlich Oktober. Und damit auch ja kein Herbstblues aufkommt oder so, werden hier zum einen in den nächsten Wochen wieder Snacktipps geteilt und zum anderen kehren wir zu unserem guten alten Rheinpegelflow zurück. Also drei Themen, drei Gespräche. Heute allerdings erzählt uns mein lieber Kollege Philipp Zeitner noch einmal seine drei präsentesten Geschichten der letzten Woche. Es geht um unglaubliche Mietpreise für WG-Zimmer, einen mal wieder, naja, etwas absurden Prozess, bei dem ein gefallener Jobjurist vor dem Richter steht und um die Diskussion um den offenen Ganztag an Düsseldorfer Schulen. Außerdem habe ich mit Alexander Esch über die nun entschiedene Stichwahl am vergangenen Sonntag gesprochen, die Stimmung hinter den Kulissen und darüber, was Stefan Keller, alter und neuer Oberbürgermeister aus seiner letzten Amtszeit mit in die nun folgende nimmt. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 389 und der Rhein steht bei 265. Rheinpegel, der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf leben. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut was. Geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, die euch auf der Seele und unter den Nägeln brennen, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen können oder wenn ihr einfach mal was loswerden wollt, dann könnt ihr das gerne tun. Unter rheinpegel.podcast at rheinische-post.de oder 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Philipp Zeitner erzählt mir und uns heute die für ihn drei präsentesten Geschichten der vergangenen Woche. In einer Studierenden-WG in der Stadt wird ein Zimmer frei, eine Nachmieterin oder ein Nachmieter werden gesucht, erstmal so gewöhnlich wie unspektakulär. Der Vermieter der Wohnung allerdings hat jetzt vor, das freigewordene Zimmer unabhängig vom bestehenden Mietvertrag anzubieten, zu einem komplett anderen und hohen Preis. Was dahinter steckt und wie und ob es überhaupt dazu kommen kann, das weiß Philipp. Auch um finanzielles geht es bei der momentan durchaus sehr präsenten Diskussion um den offenen Ganztag an den Düsseldorfer Schulen. Werden die Kinder bis zu einer bestimmten Uhrzeit abgeholt, ist das Angebot kostenfrei. Eine Mutter verglich dieses System mit der Herdprämie. Philipp weiß, was dahinter steckt. Ein Jurist mit Bilderbuchkarriere im Rücken stand vor einem Düsseldorfer Gericht, nachdem er sich nach Veruntreuung von 16 Millionen Euro selber angezeigt hatte. Nun muss er ins Gefängnis über den etwas undurchsichtigen Prozess haben. Philipp und ich auch gesprochen. Philipp Zeitner, back in the building. Hi. Hallo, Tasia. Wir haben uns schon eine ganze Weile hier nicht mehr gegenüber gesessen. Das stimmt, weil du mich nicht mehr einlädst. Ich weiß nicht, warum. Das ist überhaupt nicht wahr. Es waren einfach Troubled Times. Man kann ja hier immer transparent sein. Du warst ja im Urlaub, dann warst du leider auch ein bisschen erkältet und so. Und dann vergehen die Wochen. Ich bin ja nur einmal die Woche hier und dann sieht man sich irgendwie eine ganze Weile nicht. Das ist also doch meine Schuld. Naja, 50-50. Umso schöner, darauf wollte ich hinaus, dass wir mal wieder miteinander sprechen und dann direkt über drei Themen, weil du bist heute, ich möchte sagen, der Glückliche, der mir und uns die drei Themen vorstellt, die ja relativ oder besonders präsent waren in der letzten Woche, ähm, Wir fangen an mit einer Geschichte, über die du selber geschrieben hast. Es geht um Mieten und Wohnen. Das ist ja sowieso eins deiner Spezialgebiete. Und dann um dieses Thema im Zusammenhang mit Studierenden. Das ist jetzt bei uns beiden vielleicht schon eine Weile her. Aber ich habe daraufhin mal rekapituliert, wie ich, als ich das erste Mal ausgezogen bin, das war 2005, das ist 20 Jahre her, da habe ich für mein WG-Zimmer in Köln, also Köln Innenstadt und zwar in einer wirklich rückblickend, vielleicht sogar fast schon unangemessen luxuriösen Wohnung, 300 Euro waren bezahlt. Was damals schon teuer war, aber es war halt auch eine große Wohnung. Wir haben mit mehreren Leuten halt, das war eine WG so. Und dann habe ich in Osnabrück gestudiert und da habe ich wirklich fast die Hälfte nur bezahlt für ein sehr, sehr großes Zimmer in einer WG. Also das heißt, da war immer so für mich diese Rechnung, ja, 300, 400 Euro kostet so ein WG-Zimmer. Irgendwann waren es dann 500 Euro, aber 500 Euro hat dann auch meine erste alleine Wohnung gekostet. Also so ein Zimmer-Apartment. Warum ich das erzähle ist, es geht halt jetzt darum, es geht um WG-Zimmer und die Preise und das ist ja, eklatant gestiegen, also nicht nur Wohnungen und Wohnkosten für Familien, für dieses typische Zwei-Zimmer-Küche-Bad 60 Quadratmeter in Pempelfort so, dass das schon utopisch ist, ja auch traurige Gewissheit oder Wahrheit, aber auch WG-Zimmer ist deutlich teurer geworden. Kannst du dich an dein erstes WG-Zimmer erinnern? Ja, ich erinnere mich daran und ich würde da wirklich nicht von luxuriös sprechen, aber wenn der das so da ver... Naja, nahe der Düsseldorfer Innenstadt in Friedrichstadt, 70 oder über 70 Quadratmeter für 500 Euro kalt. Das war dann schon machbar. Pro Zimmer? Nee, insgesamt. Ganze Wohnungen. Zwar an der Cornelisstraße, aber nun. Ja, aber ich meine, jetzt zuckt man ja nicht mal mit der Wimper, wenn jemand 600 Euro für sein WG-Zimmer bezahlt. So ist es und jetzt. Ich zucke ein bisschen mit der Wimper, deshalb habe ich diesen Text geschrieben. Aber tatsächlich ist das wohl, es gibt da so eine Studie, die sagt, dass irgendwie 600 Euro mittlerweile für ein WG-Zimmer in Düsseldorfer fertig werden im Schnitt. Was im Schnitt, was ja bedeutet, dass es auch noch welche gibt, die deutlich darüber liegen. Genau, und das ist eine Entwicklung, die ein bisschen bedenklich ist, weil da gibt es ja viele Gründe für. Also es geht ja um Leute, Düsseldorf zu kriegen, die dann hier auch im Zweifel in die Wirtschaft gehen oder halt hier irgendwie arbeiten und bleiben. Die zieht man unter anderem durch ein Studium an, natürlich. Da geht es auch um Azubis und so, die dann aber hier nicht mehr wohnen können und so. Düsseldorf verliert dann im Endeffekt diese Leute auch ein bisschen. Also das ist ja wirklich, das muss man sich ja mal auf der Zunge zergehen lassen und darum bin ich gerade so eingestiegen mit diesem, also ich fand halt damals schon irgendwie diese 300 Euro, das war schon viel und es hat ja schon fast, also ich hatte FreundInnen, die irgendwie klar in London oder in Amsterdam, also dass du da irgendwie für ein Zimmer 300 Pfund pro Woche, das waren ja diese Horror, also diese völlig absurden Geschichten, wo man denkt, wie kann das sein für wirklich ein Zimmer, wo ein Bett reinpasst, pro Woche oder pro Monat halt unfassbar viel Geld, aber das ist ja jetzt hier gar nicht mehr so weit weg. Also ich finde das richtig krass. Ist schon sehr teuer geworden. Ich bin dadurch jetzt, also auf einen Fall jetzt, über den ich geschrieben habe, noch, daran habe ich das so ein bisschen versucht zu erzählen, was das für ein Problem hier ist in Düsseldorf. Weil an dem Fall so relativ neu ist, dass da ein Investor das Haus gekauft hat, wie so oft man in Mietgeschichten anfängt, ein Investor kauft ein Haus. Und die haben davor den einen Mietvertrag, den es bisher gibt, das heißt drei Leute wohnen da, haben einen Mietvertrag unterschrieben, sind alle Hauptmieter, zahlen unter 10 Euro den Quadratmeter und der kommt jetzt und sagt, ich will, dass wir die aufsplitten. Das heißt jeder von euch kriegt einen einzelnen Mietvertrag für das jeweilige Zimmer plus anteilig dann von der Gemeinschaftswohnfläche irgendwie noch was, Und da werde dann der Preis deutlich erhöht. Das kann der so einfach nicht machen, aber jetzt wo ein Zimmer steht in einer dieser WGs leer, Und die wollen eine Nachmieterin haben. Die haben auch schon jemanden gefunden. Und wollen die gerne reinholen. Jetzt sagt der Vermieter, nein, die kann nicht in den Mietvertrag. Wollen wir nicht, wir wollen einen extra Mietvertrag mit der haben. Und dann soll die so fast das Doppelte bezahlen. Das ist doch, also. Und da gehen wir dann auf um die 20 Euro für einen Quadratmeter plötzlich. Für ein WG-Zimmer an der Bahnstraße in Stadtmitte. Ja, und das ist auch ein WG-Zimmer. Also das meine ich, es gibt bestimmt auch Wohnungen, habe ich alles auch schon persönlich erlebt, irgendwie die klein sind und die halt super viel kosten. Und wo man auch denkt, ja gut, die Bausubstanz ist jetzt nicht, aber ein WG-Zimmer, da ist ja noch nicht mal ein Klo und eine Küche alleine dabei. Also das ist ja, ne? Hä? Genau, also es sind dann schon echt hohe Summen. So und jetzt ist ja da die Situation, dass der Vermieter das aber nicht einfach alleine komplett entscheiden kann. Da müssten die Mieter zustimmen. Gleichzeitig können die Mieter nicht einfach jemanden jetzt in ihren Mietvertrag holen, ohne dass der Vermieter zustimmt. Das heißt, sie haben so ein bisschen so eine Paz-Situation. Und die Mieter haben natürlich ein Problem, denn die zahlen jetzt zu zweit die Miete, die sie vorher zu dritt gezahlt haben. Und da wird jetzt so ein bisschen auf Zeit gespielt, offenbar. Wie da jetzt eine Lösung gefunden wird, weiß ich nicht, denn wie gesagt, rechtlich ist es ein bisschen schwierig, weil beide Seiten nicht einfach einseitig entscheiden können. Aber wie will man das denn auch verargumentieren? Also stell dir doch mal vor, wir sind jetzt irgendwie, wir haben jetzt eine Vierer-WG und wir zahlen jetzt beide, also wir sitzen jetzt irgendwie am Küchentisch und sind so, ja, wir brauchen jetzt noch eine Mitbewohnerin, einen Mitbewohner. Was sagt man dann in so einem Vorstellungsgespräch? Ja, du musst leider 700 Euro bezahlen, warm, für das Gleiche, was wir auch haben. Wir zahlen aber nur 200 oder 300 Euro. Also wahrscheinlich dann in echt ein bisschen mehr. Aber weißt du, das ist ja auch eine auf der emotionalen Ebene, finde ich, das ist eine Sorge von denen, dass es halt zwangsläufig zu Streitereien führt, wenn da jetzt eine Person reinkommt, die es halt plötzlich als Doppelte, dann kommt es plötzlich nämlich zu diesen ganzen klassischen oder halt nicht klassischen vielleicht WG-Diskussionen wie, jetzt gehst du aber so lange duschen und das kostet jetzt aber nicht, du kostet so viel, du hast ständig die Playstation an und da hast du halt einfach einen Unterschied und das sorgt halt irgendwie für Streitereien, ist die Sorge eine davon. Die andere Sorge ist natürlich, dass die gar nicht mehr mitsprechen dürfen, wer in dieses Zimmer einzieht. Und wer mal in einer WG gelebt hat, weiß, dass es schon, wenn man eine freundschaftliche WG haben möchte, schon nett ist, da auch Leute in der Nähe zu haben, denen man ein bisschen vertrauen kann oder wo man einen guten Eindruck hat. Und dass man einem dann nicht einfach jemand vor die Nase gesetzt hat. Ist das ein... Ein Exempel, was statuiert wird jetzt für eine Entwicklung, die es immer öfter gibt, dass jetzt WG-Zimmer quasi nicht mehr als Gesamtding, sondern dass wir dann echt da fast sind wie, ja was es ja auch gibt, es gibt ja auch Zweck-WGs und es gibt ja auch einfach Expert-WGs oder studentische, wie nennt man das, also nicht Studentenwohnheime, das ist ja nochmal was anderes, Studentinnenwohnheime, sondern einfach kann ich mir vorstellen, dass es das eh schon länger gibt, dass es halt Wohnungen gibt, die haben vier Zimmer und da wohnen halt dann vier Leute, drin und zwei von denen machen eine Ausbildung, einer studiert und einer ist irgendwie. Berufstätig, aber hat halt irgendwie keine Lust auf alleine wohnen. Also ist das was, was sich gerade entwickelt? Ich könnte jetzt nicht sagen, dass das unbedingt, wüsste ich jetzt nicht, ob das eine Entwicklung ist. Ist das jetzt aufgefallen? Der Mieterverein sagt, ja, die Fälle kennen wir. Ob die wirklich zunehmend sind, ist schwer zu sagen. Hängt auch damit zusammen, dass Wohnungsgemeinschaften im Mietrecht wenig bedacht sind. Das heißt, da ist viel nicht geklärt. Man weiß natürlich nicht, wie viele Fälle es gibt. Ich weiß von mehreren Fällen mit dem konkreten Investor, wo es ähnlichen Ärger gibt, wo die Mietverträge aufgesplittet werden sollen und Leute teilweise jetzt schon für irgendwie 15 Quadratmeter Wohnung, Zimmer 800 Euro oder was im Monat zahlen. Also es ist ja nicht nur für Studierende, es ist eine klassische Gruppe, die in WGs ziehen würde, aber Azubis ist es vielleicht genauso. Es ist aber auch für Leute, die einfach nicht so wahnsinnig viel Geld verdienen, einfach noch eine Möglichkeit, bisher noch eine Möglichkeit, halbwegs günstig. Ja, und auch eine andere Ebene darf man, glaube ich, wirklich nicht, also die ist jetzt nicht immer so präsent und wenn wir jetzt über diese Themen sprechen, geht es ja oft genau ums Finanzielle und um überhaupt die Möglichkeit und ich habe auch gerade, also wenn man jetzt über die ganze Wahl, die hinter uns liegt und so, da ist ja auch Wohnen ein großes Thema, Wohnraum, bezahlbarer Wohnraum überhaupt finden und so, aber es hat ja auch noch, also WG ist ja auch eine Möglichkeit halt einfach nicht allein, es gibt ja auch immer mehr Leute, die, alleine sind, alleinstehend sind. Also es ist dann das eine. Dass man sich Kosten teilt, wenn man natürlich irgendwie verpartnert oder verbandelt ist. Aber natürlich geht es auch auf die soziale, auf die psychosoziale Metaebene und das ist ja dann auch, fällt ja dann auch weg, wenn ich das Gefühl habe, ich muss dann auch noch draufzahlen, nur weil ich nicht alleine sein will. Klar, wenn du gerade auch neu in die Stadt kommst, ist es ja nicht so ganz verkehrt auch vielleicht, also für manche, manche wollen natürlich auch gar nicht in der WG leben, aber für einige vielleicht ist es nicht schlecht, jemanden mal kennenzulernen und auch eine, vor allem auch ein Punkt wieder, um die Leute in Düsseldorf zu halten. Und dann, dass sie auch nach dem Studium gut ausgebildet halt in dieser Stadt bleiben. Da mache ich nämlich eher, wenn ich halt Leute kenne. Das mache ich nicht, wenn ich komplett einsam mich in dieser Stadt fühle. Ja, oder wenn ich einen Wohnort, also am Ende ein Zuhause habe, wo ich mich so fühle, dass es halt. Mein Zuhause ist und nicht ein Zusammenschluss und einer Zeit so viel, einer Zeit so viel und das ist halt immer so, also das ist nicht WG, wir lebt ja auch davon, wie du sagst, Also es gibt diese klassischen WG-Konflikte, aber es gibt ja auch die klassischen WG-Vorteile, also dass man halt alles teilt und dass man es zusammen macht und so und dass es halt gleich ist irgendwie, obwohl man vielleicht unterschiedliche Menschen ist. Also das ist ja eigentlich das Schöne auch an der WG. Genau, also ich bin da jetzt nur so drauf umgeritten, weil ich mir natürlich sofort dazu aufgeschrieben habe, als ich das Stück gelesen habe und klar war, wir reden darüber, so was zeigt das? Also was zeigt das für eine Entwicklung oder zeigt das überhaupt eine Entwicklung oder ist es erstmal ein Einzelfall? Es sind ein paar Fälle. Es sind auch ein, zwei Fälle, die ich nicht erwähnt habe, einfach weil die Menschen nicht mehr mit mir sprechen wollten. Aus Sorge, dass sie irgendwelche Konsequenzen haben und so. Ich kann jetzt nicht sagen, dass das eine Entwicklung ist. Das wäre jetzt zu früh gegriffen. Das ist nur so ein kleiner Warnschuss, wohin das gehen könnte. Und einen witzigen Funfact, den ich eigentlich noch erwähnen möchte, ist, dass die Investoren scheinbar in diese Wohnung erstmal reinkommen. Zwei junge Männer, wohl recht sportlich. und vor der jungen Frau dann als erstes Mal Klimmzüge an der Klimmzugstange machen. Das fand ich eine schöne Geschichte und ich weiß nicht, was die Idee dahinter war. Ja, finde ich, da musste ich auch schmunzeln, das hast du ja auch aufgeschrieben tatsächlich. Ja gut, also das heißt, es ist, wie gesagt, eh dein Thema. Du wirst das weiter beobachten, wenn sich das häuft, wirst du da sicher nochmal dran und uns dann auch dementsprechend auf dem Laufenden halten. Was auch für viel Wind gesorgt hat in der letzten Woche, was ja irgendwie ja, Familie ist jetzt nicht unbedingt eine WG, aber es geht jetzt auch um Leute, die zusammen wohnen und um das Organisieren dahinter. Ähm, Offene Ganztagsschule, Betreuung, genau, das ist ja, ich sage das jetzt mal so ganz weit gegriffen, um irgendwie einen Bogen zu spannen, was für viele nach der WG kommt, kommt irgendwie erstmal vielleicht eine Wohnung mit Partner, Partnerin zusammen und dann ziehen irgendwann Kinder ein und die müssen ja dann aber auch irgendwie wieder versorgt werden. Genau, also wir gehen quasi, wenn wir vorhin studieren, sind eine Bildungsstufe zurück oder zwei. Wir gehen an Grundschulen und es geht um die, auf eine Ganztagsbetreuung an diesen Schulen. Ab 2026 meine ich, ist es landesweit so, dass Erstklässler dann Anrecht drauf haben auf diese Ganztagsbetreuung. Das ist auch eine Entwicklung, die irgendwie in den letzten, also das gab es, wie gesagt, ich habe vor 20 Jahren Abi gemacht, dann war das auch noch nicht so gang und gäbe, dass man auch nachmittags in der Schule bleibt und so. Bei mir gab es das überhaupt nicht. Ich war nicht nachmittags in der Schule, außer zum Sportunterricht. Ja, bei uns fing das so langsam an. Also es kommt wahrscheinlich dann auch immer auf die, wo die Schule ist und was es für eine Schule ist und so. Also ich habe das schon auch mitbekommen, aber das war nicht so selbstverständlich wie jetzt. Also bei mir war es auch gar kein Thema. Ich weiß natürlich, dass das passiert und dass das relevant ist. Genau, aber dass es dann doch für solch ein Wirbel sorgt, hatte ich jetzt nicht gewusst. Liegt auch daran, dass ich keine Kinder habe, die zur Schule müssen. Aber hat es wohl, denn die Stadt Düsseldorf hat quasi Zettelchen rumgeschickt, wo die Eltern von solchen Schulen angeben konnten, ob sie ihre Kinder künftig um 14, 15 oder 16 Uhr abholen wollen. Und da haben sich einige Eltern gesorgt, dass das sehr starre Zeiten wären. Das heißt, ich kann nicht dann schon mal ein bisschen später kommen oder bis 1630 nochmal abholen. Diese Randzeiten haben vor allem Sorgen gemacht, weil das wohl wurde das dann, wurde das dann gesagt, nicht ausreichend kommuniziert wurde, dass das erhalten bleibt. Da gab es dann sogar eine Petition, wir wollen die Flexibilität erhalten und so. Die Stadt betont, dass das der Fall bleibt. Das ändert sich nicht. Es ginge nur für die Planung darum, erstmal eine Zeit festzulegen, wo man dann das Kind in der Regel abholen will. Ausnahmen könne es dann da durchaus geben weiterhin. Diese Flexibilität soll irgendwie wirklich komplett erhalten bleiben. Das war der eine Punkt. Dazu gehört, dass künftig hier in Düsseldorf ab die 14 Uhr Abholzeiten kostenlos sein sollen. Das heißt, dafür würde man nicht mehr zahlen. Und wenn man bis 15 Uhr abholt, würde man auch nur, ich glaube, die Hälfte oder einen Anteil zumindest zahlen. Also das heißt bis 14 Uhr ist die Betreuung sowieso kostenfrei und dann wird es anteilig bezahlen. Genau, dann würde man anteilig bezahlen, was ein ganz valider Punkt, das war jetzt nicht der zentrale Kritikpunkt, aber es war einer, den eine Mutter äußerte, das würde sich ein bisschen an eine Herdprämie erinnern, denn das schafft einen ganz klaren Anreiz dafür, Kinder eben schon um 14 Uhr abzuholen und nicht mehr später. Und wie wir wissen, ist das, trotz aller vermeintlichen Fortschritte, ist das in der Regel noch, machen das die Mütter und würden dann im Zweifel vielleicht auf einen Job verzichten oder mehr Geld verzichten, was auch immer, was wieder zu Situationen zurückführen würde, die wir eher nicht mehr haben wollen oder die viele Menschen zumindest eher nicht mehr haben wollen. Und genau, das war noch ein Kritikpunkt, aber ja, der bleibt im Prinzip so erstmal bestehen, weil dieses 14 Uhr ist umsonst, das bleibt so. Genau. Insgesamt ist aber die Flexibilität vor allem die Sorge gewesen, dass ich das Kind dann nicht mehr um 16, 30 mal abholen kann. Aber in diesen Randzeiten, das soll weiterhin möglich bleiben, wie es bisher auch ist alles. Solange natürlich das bei den jeweiligen schon auch mit dem Personal und so hinhaut. Aber das ist bisher auch so. Also das ist jetzt auch keine Garantie gibt es da bisher auch im Prinzip nicht für, nicht überall zumindest. Ja, das habe ich mich gefragt mit dem Personal, weil das könnte ja sozusagen wie ein sich selbst... Wie nennt man das? Ein sich selbst in den Schweif beißender Schlange oder so? Also wie in so einem Kreislauf, weil das Personal, also wenn ich jetzt, ich habe ja auch keine Kinder, also für mich ist das auch kein Thema, was sehr präsent ist, darum weiß ich nicht, wie es dann tatsächlich auch im Einzelfall aussieht, weil es sind ja auch immer, also es gibt ja immer die Systeme und die Regeln und dann gibt es ja die Menschen dahinter und ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt irgendjemand sagt, aha, hier um 16 Uhr, der kleine Henry ist noch nicht abgeholt, der hat Pech gehabt, so, ne, ich muss aber los. Auf der anderen Seite stelle ich mir vor, da ist ja dann vielleicht auch eine Person, die wiederum ihr Kind in irgendeiner Betreuung hat und ja auch los muss und dann verschieben sich die Randzeiten ja wieder nach hinten. Genau und damit meine ich diesen Kreislauf. Es muss ja irgendeine Regelung geben, ich kann trotzdem verstehen, also wirklich gut verstehen, dass man sagt, ja wenn das dann so starr ist und vor allem dieses bis dann ist es kostenlos. Also ich verstehe die Kritik oder die Bedenken, aber ich verstehe auch, dass es natürlich irgendein System geben muss. Es geht auch darum, dass die Eltern eine Sorge haben, wenn sie jetzt quasi angeben, ich will mein Kind um 14 Uhr abholen, ich kriege aber jetzt in einem halben Jahr einen Job angeboten, wo ich bis 16 Uhr arbeiten muss, dass ich dann nicht mehr wechseln kann. Das war die Sorge, aber das betont die Stadt zumindest, das bleibt auch erhalten. Man kann durchaus, wenn sich die Lebensumstände wechseln, auch noch in Absprache mit den Schulen dann in einen anderen Zeitslot wechseln. Ich glaube, die Aufregung ist da noch nicht so ganz vorbei, weil wie gesagt, mit dem grundsätzlich sind da glaube ich manche nicht so ganz richtig zufrieden mit. Und es wird sich dann auch zeigen, wie das da dann wirklich sich aufgeht am Ende, schätze ich. Aber so ist erstmal die Aufregung der letzten Woche. Ja, kann ich verstehen. Und das bestimmt, wie jetzt beide, die wir hier sitzen, ja ein Thema, was uns jetzt in unserer Lebensrealität wirklich nicht sehr berührt. Ich bekomme das natürlich mit bei Familienmitgliedern, Freundinnen und so, mit Kindern. Aber ja, das ist auf jeden Fall ein, wie du sagst, ein Aufreger. Und auch da bleiben wir dran, wie sich das entwickelt. Und dranbleiben, wie sich was entwickelt. Ich versuche ja immer Überleitungen zu schaffen, manchmal klappt es manchmal nicht. Wir wechseln jetzt komplett die Welt und gehen ins dritte Thema und da sind wir am Gericht. Und ja, mal wieder einen Fall, der ein bisschen ins Kuriose geht. Irgendwie? Ja, da geht ins Kuriose und auch deshalb lädt er so ein bisschen zu Spekulationen und weiteren Fragen ein, weil viele offen bleiben bisher. Also das ist so, dass ein sehr renommierter Düsseldorf Anwalt mit im Prinzip, Rechtsanwalt mit Bilderbuchkarriere, der unter anderem Schatzmeister bei der Düsseldorfer Rechtsanwaltskammer war und auch Vorstandsmitglied. Was ist eine Bilderbuchkarriere im Juristenzusammenhang, meinst du? Ich schätze, dass man dann weiß ich nicht. Also alles so, nein, ist das einfach so, du machst dein Abi, dann studierst du also alles so in der Regelzeit und dann hast du immer direkt in den nächsten richtigen Sorgen. Du steigst schnell auf, du gehst irgendwie die Stufen hoch, gehst in den Bereich, wo du dich für entschieden hast, weit nach oben. Der Mann war nämlich nicht nur Schatzmeister und Vorstandsmitglied der Rechtsanwaltskammer, sondern schließlich auch Personalchef einer ThyssenKrupp-Sparte. Also nicht von ThyssenKrupp, aber einer ThyssenKrupp-Sparte. Und genau da, wurde er 2023, wenn ich das richtig erinnere, genau, rausgeschmissen. Und der Grund für den Rauschmiss, der kulminierte sich am Ende jetzt zusammen zu einer Freiheitsstrafe von über fünf Jahren, die ihm zumindest in erster Instanz aufgebrummt wurden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, deshalb ist das jetzt erstmal Zwischenstand. Denn er soll seinen Arbeitgeber, und das müsste dann grob sein, mit Scheinrechnung betrogen haben. Und da fangen die Fragen an. Wie mache ich das? Denn es geht um eine Summe von 16 Millionen Euro. Ich glaube 16,8 Millionen Euro. Es ist unglaublich viel. Selbst für erfolgreiche Rechtsanwälte sind 16 Millionen Euro ziemlich viel Geld. Und die soll er, so hat es das Gericht jetzt erstmal als angewiesen gesehen, veruntreut haben. Ich glaube deswegen Betrugs und Untreue stand er vor Gericht. Also ich frage mich sowieso bei solchen Fällen, also da finde ich, kann man immer so ein bisschen salopper, das ist jetzt alles spekuliert, es gibt sowieso viele Fragen und jetzt, wenn ich jetzt anfange zu reden, das möchte ich betonen, da geht es wirklich um, einfach nur um Konversation so und ich finde bei diesen Themen, wenn es halt um wirtschaftliche Schäden oder so geht, finde ich, kann man immer noch ein bisschen anders salopp darüber reden, als wenn es wirklich, wenn Menschen zu Schaden kommen, also körperlich versehrt und so. Also, aber ich frage mich eh, wie komme ich dazu? Also ist das dann so eine Art, ich bin eh, weil du hast das ja, du hast das so schön beschrieben und wir sind so eingestiegen mit dieser Bilderbuchkarriere und sowieso schon sehr erfolgreich und wahrscheinlich ja dementsprechend auch finanziell jetzt nicht super schlecht aufgestellt. Also so ein 600-Euro-WG-Zimmer wird da wahrscheinlich dann nicht ein großes Loch reißen so, ne? Also, und wie komme ich dann überhaupt? Also was sind dann meine Motive sowieso? Also will ich dann einfach immer mehr und dann mache ich das? Also wird das auch irgendwann einfach so wie so ein Gamble, ne? Also das finde ich eh so spannend. Und er hat sich ja selber angezeigt. Er hat sich am Ende selber angezeigt. Also über seine Beweggründe kann ich nichts sagen, auch weil seine Anwälte sprechen nicht. Das war jetzt gesagt nur Spekulationen, sondern ich frage mich das einfach. Da kann man wirklich nur spekulieren. Ich weiß nicht, vielleicht ist die Yacht des Nachbarn dann doch immer noch größer und schöner als die eigene. Vielleicht hört das dann nicht auf. Er hat sich selbst angezeigt. Das kann man machen, wenn man, also das ist ganz bekannt geworden, ist das durch so Steuervermeidung, würde ich es mal nennen, vor allem durch ein... Immer noch hochrangigen Vertreter, das FC Bayern München, der hatte das vor allem in Garnball gemacht und dafür hat er dann eine geringere Freiheitsstrafe bekommen, muss sein Geld zurückzahlen und so Sachen. Also das sind so Sachen, die macht man vor allem so im Steuer. Also ich kenne das vor allem durch so steuerrechtliche Fragen. Auch jetzt, wo kürzlich mal die Influencer im Fokus standen, weil die so viel Geld nicht ordnungsgemäß versteuert haben sollten. Also da ging es um hunderte Millionen. Da war auch der Rat von Rechtsanwälten, dass da eine Selbstanzeige, falls man das versehentlich nicht angemessen versteuert hat. Ich finde, da ist so eine Feinlein, das hat auf der einen Seite genau was, was man vielleicht wirklich nicht weiß und dann kann man was besser machen, wenn man sich selbst anzeigt. Ich finde, es hat aber auch, kann so einen Anstrich haben von. Ja, ja, ich wollte eh jetzt. Also genau, die Hoffnung dabei, würde ich jetzt mal unterstellen, ist grundsätzlich, dass man eine Strafminderung hinbekommt. Das heißt, dass man nicht so ganz, ganz... Ja, weil man einsichtig ist sozusagen. Man ist einsichtig, man sagt im Prinzip, man zahlt das zurück. Dazu gab es auch in diesem Prozess, gab es eine Verständigung zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Auch das ist so eine Form, das dient vor allem dazu, dass so Prozesse abgekürzt werden. Das heißt, in der Regel ist das so, dass dann der Angeklagte geständig ist und das einräumt, was er getan hat. Dafür geht die Staatsanwaltschaft ein bisschen mit der Strafforderung runter. Und dann muss der Prozess nicht über 30 Prozesttage geführt werden, was natürlich Aufwand und Kosten und so für Gerichte auch sind, sondern nur über vier. In dem Fall waren es glaube ich vier Prozesttage. Schließlich hat das alles zumindest insofern nichts genutzt, als dass er nicht am Gefängnis vorbeikommt bei fünf Jahren und ein paar Monaten Strafe ist es ausgeschlossen, dass er dann, dass das auf Bewährung ist. Verstehe. Ist das ein hohes Strafmaß für 16 Millionen Euro? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich kenne mich da ja gar nicht aus. Ich glaube, das weiß ich nicht. Und er muss sie aber absetzen. Also im Prinzip, das ist jetzt noch so eine Frage, die offen bleibt. Eigentlich soll das Geld zurückgeholt werden quasi. Im Prinzip sollte er das Geld zurückzahlen. Nun ist der Mann aber seit einer Weile privat insolvent. Insofern also so stelle ich es mir vor dürfte das schwierig werden, da das Geld wieder reinzuholen was dann passiert, weiß ich ehrlich gesagt nicht das ist ja irgendwie spannend dass dieser ganze Prozess und auch jetzt das Urteil und alles was da so ist ist so ein bisschen undurchsichtig genauso wie man 16 Millionen Euro sich, ergaunern ist so ein Oldschool Wort passt irgendwie alles zusammen es ist alles ein bisschen verworren Das ist alles so ein bisschen, hier weiß man nicht, da weiß man nicht. Das ist so ein bisschen klar, da jetzt wir bei dem Prozess nicht dabei waren, weil normalerweise werden so aufsehenerregende Geschichten von Gerichten angekündigt. Das war jetzt in dem Fall nicht so, das fanden die wohl nicht so spannend. Und ja, genau, können wir jetzt die Details nicht sagen, weil da muss man nochmal weiterschauen. Und wie gesagt, er selbst äußert sich nicht und er wird auch einen Teufel tun und uns erzählen, wie er das gemacht hat. Aber es geht um 16,8 Millionen. Fünf Jahre und drei Monate muss er dafür Stand jetzt ins Gefängnis. Und das ist ein tiefer Fall von einem Anwalt, der eigentlich ziemlich angesehen war. Ich habe da sofort immer so dieses Icarus-Bild. Also so fliegt sie noch an der Sonne und dann, ja. Hätte sich die Sonnenstrahlen woanders her holen sollen. Ja, hätte sich die Sonnenstrahlen woanders her holen sollen. Von seinem Arbeitgeber. Mit diesem schönen Bild am Ende dann, also einfach von Sonnenstrahlen. Weil ich meine, heute ist hier so ein bisschen, heute macht das Wetter ein bisschen ein auf goldener Herbst. Mal gucken, wie lange das so bleibt. Bist du eigentlich ein Herbstmensch? Ich bin ein Herbstmensch. Ich bin immer schon ein Herbstmensch. Ich freue mich da jetzt auch drauf. Das wissen die Hörerinnen und Hörer auch zu Genüge, weil ich da ständig drüber rede, deswegen möchte ich das hier nicht nochmal aufmachen, dieses Thema, aber ich freue mich, dass wir an diesem ersten goldenen Herbsttag miteinander gesprochen haben, lieber Philipp, und ich freue mich jetzt schon aufs nächste Mal. Vielen Dank. Ich freue mich auch. Bis dann. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Die Wahl um das Amt des Düsseldorfer Stadtoberhauptes ist entschieden. Die Mehrheit stimmte am vergangenen Sonntag erneut für den schon amtierenden Oberbürgermeister Stefan Keller. Was es in den Wochen zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl für Entwicklungen gab, wie die Stimmung im Rathaus war, welche Erkenntnisse und Lehren Stefan Keller aus seiner bisherigen Amtszeit mit in die Neue nimmt, Alexander Esch weiß Bescheid. Lieber Alexander, wir sitzen hier ein weiteres Mal am Konferenztisch, im Versammlungsraum der Stadtredaktion Rheinische Post, Lokalredaktion Rheinische Post Düsseldorf. Hier hast du wahrscheinlich in den letzten Wochen, vor allem Wochenends, mehr Zeit verbracht, als du in der Redaktion, als du dachtest, vielleicht als du wolltest. Ach, weiß ich jetzt nicht. Sind ja auch spannende Zeiten. Das stimmt. Wir haben da ja jetzt schon ein paar Mal drüber geredet, deswegen möchte ich das einfach nur noch einmal ganz kurz ins quasi bildliche Gedächtnis zurückholen. Am Sonntag war ich hier Stichwahl in der Stadt und das bedeutet für euch als LokaljournalistInnen und Mitarbeitende dieser Redaktion, dass ihr tatsächlich vor Ort hier seid und das alles abdeckt. Genau, im Rathaus habe ich sogar dieses Mal die meiste Zeit gearbeitet und da das Laptop aufgebaut. Okay, das fände ich ganz spannend, bevor wir jetzt mal ins Detail gehen, wie es ausgegangen ist, wissen wir jetzt alle und so, da reden wir gleich drüber, was das alles bedeutet. Wie war dieser Tag dann nochmal, also ist Stichwahl, fühlt sich das anders an als Wahlwahl? Was ist das anders? Der Gegensatz zur Stichwahl? Naja, es ist natürlich viel konzentrierter. Es sind nun auch zwei Parteien an diesem Abend auch im Rathaus. Das ist bei der Kommunalwahl anders. Da sind mehrere Parteien, die ihre Wahlpartys auch da machen. Oder eben auch um die Ecke, der 8, jemals Ufer 8, weil dann waren dann die Grünen. Also da ist einfach deutlich mehr los. Und natürlich auch ist es eine viel komplexere Wahl, weil der Stadtrat gewählt wird, dann die Bezirksvertretung gewählt werden. Da war ja auch noch Integrationsratswahl. Und natürlich die OB-Wahl, aber nur die erste Runde. weil eben keiner über 50 Prozent kam, gab es dann die Stichwahl. Und da gibt es jetzt aber nur noch zwei Kandidaten. Und das letztendlich um eine Entscheidung. Naja, und dann waren dann die Grünen und die CDU jeweils in der ersten Etage, in den unterschiedlichsten, oder die CDU in einem großen Sitzungsraum und die Grünen vor dem Ratssaal eigentlich dann aufgebaut. Also, was sind das? 30 Meter sind dazwischen oder so. Spürt man diese 30 Zentimeter? Ja, 40 Meter oder so. Also spürt man die? Ist das wirklich so, versuchen die sich zu meiden und dann treffen die sich so aus Versehen draußen, wenn man doch mal eine Zigarette raucht? Nein, nein, nein. Man ist unter sich schon. Also ich war bei der CDU an dem Abend, weil, ja, und da war ja schon auch die Erwartung, dass Keller das dann macht, was ja dann auch so kam. Und da wurden auch schon früh die Biere geköpft und schon der erste Balken gefeiert, obwohl der noch nichts zu bedeuten hatte. Aber relativ schnell war dann klar, eigentlich nach auch schon einem Drittel, dass das uneinholbar ist, sein Vorsprung, also dass er gewinnen wird. Er kam dann, aber er war nicht da die ganze Zeit. Ist aber auch logisch, dass er dann doch erstmal ja abfahrten will, wie das Ergebnis ist, bevor er sich dann zeigt. Ja und da sind dann natürlich auch so die ganze Führungsebene der Partei, in Düsseldorf ist dann vertreten, Thomas Jadz-Hombeck ja auch der Parteichef, der parlamentarische Staatssekretär ja auch ist für digitales Blumenrat, also die Landtagsabgeordneten, auch Angela Erwin, aber natürlich auch von der Fraktion ganz viele, von Rolf Tups, dem Vorsitzenden angefangen über Andreas Hartnick. Ja und dann wartete man letztendlich am Ende dann darauf, wann kommt er denn jetzt endlich und das war dann um 10 vor 7 kam er dann und dann gab es Riesenjubel und Applaus und so und dann die erste Rede und ja, also das, da war dann Feierstimmung und die haben dann wirklich auch lang gefeiert im The Eight dann noch weiter und ich höre von manchen, das ist eben doch weit nach Mitternacht war. Und Da fällt ja dann wahrscheinlich auch irgendwie doch was ab in die eine Richtung. Hast du Das ist wirklich so, also man hat das auch Keller wirklich angemerkt, dass er richtig auch nervös war vorher und jetzt dann sich das so löste, dem sind ja wirklich die Tränen gekommen auch in seiner Rede, dann als er zu Danksagungen kam, da stockte ihm die Stimme und so, also da merkt man schon, dass der schon auch ein emotionaler Typ ist, ja sowieso und ja, also das stimmt. Und der sagt ja, ja, das ist so ein bisschen Stichwahlen sind wie Pokalspiele, die haben ihre eigenen Gesetze. Also das kann dann eben auch doch nochmal irgendwie anders ausgehen am Ende. Wenn sich da plötzlich eben die unterschiedlichen Lager, wo sich sonst die Stimmen so verteilen auf die Parteien, dann nur so auf zwei konzentrieren, dann ist das doch irgendwie eine neue Situation. Ja, darüber haben wir auch das letzte Mal gesprochen im Vorfeld zur Stichwahl, da erinnere ich mich dran. Das waren ja jetzt 14 Tage irgendwie und in 14 Tagen kann ja alles passieren oder halt auch nichts. Also es ist ja auch ein bisschen was passiert, vielleicht können wir das gleich noch einmal ganz kurz der Vollständigkeit halber beleuchten, was jetzt in diesen letzten 14 Tagen dann vielleicht noch an Aktionen passiert ist, weil ein wenig gab es ja auch, also genau, mich würde interessieren, ob du vom anderen gehst. Raum quasi auch was mitbekommen hast, dann im Gegensatz die Stimmung, die da vielleicht dann, ich kann mir vorstellen, man geht ja trotzdem mit einer Hoffnung immer rein, sonst würde man es ja wahrscheinlich machen und dann vielleicht ist das immer weiter abgeflaut oder. Ist da trotzdem so ein großer Fortschritt oder so viel passiert, dass man sagt, okay, das ist a win auf einer anderen Art und Weise. Ja, so haben die Grünen das wahrgenommen und so haben sie sich da eigentlich auch gegeben, da war jetzt nicht die große Tristesse, die da ausgebrochen ist. Also die haben schon auch gefeiert, nicht so lang und ausgiebig, aber die betonen ja auch, dass das irgendwie ein historisches Ergebnis für die Partei ist, was ja auch stimmt. Sie waren noch nie in der Stichwahl. Und jetzt 60 zu 40, da sind natürlich schon noch 20 Prozentpunkte zwischen. Aber da fanden die schon okay, auch so eine Bestätigung, wie stark eigentlich die Grünen mittlerweile in der Stadt verankert sind. Vor allem im Vergleich dazu, sodass sie ja so im Landestrend deutlich schwächer dastehen und auch im Bundestrend deutlich schwächer dastehen. Also da haben sie hier schon eine starke Basis, muss man fast sagen. Oder muss man wirklich sagen, auch eine stärkere als die SPD, die da ja wirklich nicht mithalten konnte bei dieser Wahl. War das eigentlich überraschend jetzt im Nachhinein nochmal? Also jetzt so in der Nachlese? Nee, also ich fand vorher, das haben die letzten Wahlen einfach gezeigt, dass die Grünen eigentlich die Nase vorne haben. Auch wenn das jetzt bei der Bundestagswahl mal ganz knapp anders war, aber wirklich nur so ein Hauch. Davor waren die Grünen eigentlich immer deutlich vorne oder waren vorne. Und das fand ich jetzt nicht überraschend. Ich fand eher überraschend, dass es dann doch so deutlich war, dass die Grünen so ein starkes Ergebnis mit... Also ich hätte nicht gedacht, dass sie über 20 Prozent kommen, haben aber 22, glaube ich, irgendwas gehabt. Und die SPD dafür nochmal verloren im Verhältnis zur Bundestagswahl, sodass da doch 7 Prozent, glaube ich, zwischen waren. Die SPD war rund 15. Ja, das hätte ich nicht gedacht, dass sie so weit auseinander liegen, die beiden. Ja, Jetzt gab es ja wirklich mannigfaltige Berichterstattung in alle Berichtungen und Hintergründe, Vordergründe, aktuelles, Vergangenes. Ein bisschen habe ich in einem Stück rausgelesen, dass, also genau, ich stelle mir jetzt vor, da sind diese beiden Räume, einmal CDU, einmal Grüne, die einen feiern ihren Sieg, die anderen feiern vielleicht, dass sie nach vorne gekommen sind, aber leider oder für sie dann leider nicht einen Gewinn. Und dann gibt es ja den Moment, wo man sich dann doch trifft, geplant und sich gratuliert oder so noch ein paar Worte wechselt, aber also kann ich mir vorstellen, gehört doch irgendwie dazu, oder? Das man gratuliert einfach, genau, dass man sich gegenseitig besucht, das war auch bei der ersten Runde schon so, aber genau, Clara Gerlach ist dann irgendwann rüber gegangen und hat dem alten und neuen Oberbürgermeister Stefan Keller dann die Hand gereicht. Und da las ich eine gewisse Reserviertheit raus. Ja. Ist das so? Du bist hier, also du kannst Das ist so, ja. Das ist wirklich so. Den Tiesbillen. Bei den beiden, das zeichnet sich ja auch schon länger ab oder das hat sich schon länger gezeigt, muss man sagen. Auch schon bei Sitzungen, zum Beispiel zu Opa, da gab es so Sondersitzungen, wo die beiden dann ans Rednerpult geschritten sind jeweils und sich doch sehr angegangen sind mit Populismusvorwürfen und so weiter. Also die haben sich auch bei unserer Podiumsdiskussion hier vor der Wahl, die haben sich schon immer sehr behakt, so besonders. Also da merkt man, da ist irgendwie so ein bisschen was Persönliches, irgendwie ist da zwischen den beiden, finde ich. Und das hat sich auch bei diesem Händedruck dann doch gezeigt, das war schon sehr kurz einfach, kurzer Händedruck und ein paar Worte gewechselt, aber das war es dann auch. Als Fabian Sachl unterlegen war vor zwei Wochen, da haben die sich umarmt einfach, Keller und Sachl und auch herzlich und das war... Und zu vielen gibt es ja da im Rat, auch wenn man unterschiedliche Parteien hat, gibt es ja ein sehr gutes Verhältnis. Ja, es gibt ja auch dann die persönliche Ebene noch, die vielleicht ein bisschen was anderes ist. Ja, so ist es. Und bei den beiden ist das eher nicht so. Und ich fand es auch, ja, hämisch ist vielleicht zu viel gesagt, aber das hat sich Keller dann, sagen wir mal so, nicht nehmen lassen, dann diesen Wahlkampfspruch von Clara Gerlach, ja Clara, dann aufs Korn zu nehmen, Und dann so bei seiner Rede zu sagen, so und die Stadt hat eben auch eine Antwort darauf gegeben, ob sie sich eine grüne Oberbürgermeisterin, eine grüne Stadtspitze vorstellen kann und die Antwort ist, nein, Clara. Und das hat natürlich dann für viel Gejohle und großen Jubel gesorgt und so. Aber ein bisschen merkte man da auch, finde ich, das musste irgendwie nochmal raus. Also irgendwie, und da hat er auch gesagt, er fand diesen Wahlkampf unfair die letzten zwei Wochen. Offenbar, wahrscheinlich hat er es auch persönlich genommen ein bisschen vielleicht. Aber auch bei vielen in der CDU ist das sehr unangenehm. Aber was genau? Also es gibt zum Beispiel ja diesen großen Aufkleber, der auf diesen Plakaten drauf war. Politik für Spekulanten abwählen. Und das nehme ich ihm auch voll ab. Da hat Keller wirklich das Verständnis, dass er keine Politik hier für Spekulanten macht, im Gegenteil, sondern auch alles versucht das einzuhegen und wenn dann manche sagen, das geht nicht schnell genug oder was auch immer, ja, aber er macht hier keine Politik für Spekulanten, da fühlt er sich wirklich dann auch, ja letztendlich populistisch angegriffen. Das findet er auch, auch diesen Aktivismus, glaube ich, dass Clara Gerlach ihre Plakate ja groß per Beamer auf den Schlossturm und sonst wohin geworfen hat und so. Das ist jetzt, glaube ich, nicht was ganz unangenehm aufschlägt, aber was so ein bisschen für Irritationen sorgt dann vielleicht. Ja, also da fand er, also das ist, glaube ich, so das prägendeste Beispiel. Ja, verstehe. Also das heißt, da... Ich war ja noch nie in so einer Situation, du jetzt meines Wissens nach auch nicht, wir kennen uns ja jetzt noch nicht so super lange, aber vielleicht standest du auch noch nie so richtig zur Wahl für irgendwas. Ich kann mir schon auch vorstellen, dass das ab einem gewissen Punkt, wird es ja auch persönlich, ob man will oder nicht. Also auch genauso wie man, ob man jetzt ein guter Verlierer, gute Verliererin oder gute Gewinnerin, guter Gewinner ist so. Irgendwann, man ist es ja trotzdem selber. Also ich kann mir vorstellen, gerade wenn es dann in so eine heiße Phase nochmal geht, in diesen 14 Tagen zwischen Wahl und Stichwahl, genau, wenn dann. Dass man, auch wenn es vielleicht gar nicht persönlich gemeint ist oder immer nur so im Zwischenton, dass man irgendwann vielleicht gar nicht mehr anders kann, als das auf sich zu nehmen, oder? Also es ist ja auch eine emotionale Sache, am Ende schon, also wie du auch gerade gesagt hast, natürlich ist man aufgeregt und hat dann vielleicht, wenn sowas abfällt, Tränen in den Augen oder so, ne? Der Druck ist natürlich bei Keller deutlich größer. Clara Gerler war klare Außenseiterin, hatte schon viel erreicht da und hat auch nicht wirklich erwartet, es zu schaffen und hatte nichts zu verlieren. Umgekehrt, U.B. Keller, der große Favorit, das kennt man ja aus dem Sport, welcher Druck dann da manchmal dazu führen kann, dass es am Ende dann nicht klappt oder so. Oder was ist, wenn es nicht klappt? Das ist natürlich eine ganz andere Fallhöhe gewesen. Und natürlich als Amtsinhaber muss er sich natürlich auch einer ganz anderen Kritik stellen als die Herausforderin, weil er natürlich da schon fünf Jahre verantwortet hat und natürlich auch qua Amt quasi viel angreifbarer ist. Er kann natürlich auch viel mehr vorzeigen, er kann auch das Amt, muss man auch ehrlich sagen, auch ein bisschen nutzen für den Wahlkampf natürlich, hat schon auch sehr gezielt zum Teil aus meiner Sicht, kurz vor den Wahlen immer wieder auch gute Nachrichten produziert, quasi was die Stadt gerade wieder geregelt hatte, auch vor der Stichwahl, ja, also da gab es ja den großen Streit mit den Mietern an der Bankstraße und da hat er eine Einigung dann hergestellt und so weiter. Also das muss man schon auch dazu sagen. So was wollte ich eigentlich sagen? Vielleicht wolltest du darauf hinaus, dass es dann doch auf eine persönliche Ebene geht. Ja, genau, der Druck halt eben so groß ist aus dieser Position heraus und dass das eben dann umgekehrt auch dazu führt, dass da eine große Last dann von seinen Schultern fiel, aber eben auch genau, dass es emotional wird dann. Ja, verstehe. Wir sprechen jetzt gleich darüber, du hast ja ein Interview geführt, das heißt, du kannst uns jetzt ein bisschen erzählen, was jetzt ansteht, es geht um Erfolge, es geht um vielleicht Erfahrungsgewinne aus der letzten Amtszeit, die natürlich dann jetzt nahtlos mit drüber genommen werden können. Also eigentlich geht es ja jetzt dann einfach weiter, in großen Anführungszeichen. Ich würde trotzdem ganz kurz nochmal ein bisschen jetzt beleuchten, was jetzt bei Clara Gerlach vielleicht ansteht. Also wie geht das dann weiter? Fabian Zachel ist ja jetzt genau schon ein wenig länger, nicht mehr so präsent auf der Bildfläche. Also wie... Und zwar jetzt gar nicht auf der persönlichen Ebene, sondern was passiert dann da jetzt, wenn man so eine Stichwahl nicht gewonnen hat? Also Fabian Zachel, da kam jetzt gerade die Nachricht von der SPD auch, die hat sich jetzt konstituiert, wie das immer passiert nach den Wahlen. Also wer wird da Fraktionschef sozusagen, das macht die Sabrina Broschmann dann jetzt alleine weiter. Und Fabian Zachel soll Bürgermeister werden. Da gibt es ja nach dem OB dann immer so die Vertreter quasi, die so repräsentative Termine mit übernehmen. Josef Hinkel ist hier unser erster Überbürgermeister zum Beispiel und Clara Gerlach ist ja auch Bürgermeisterin und Frau Zipundke von der SPD war ja auch Bürgermeisterin mit dem SPD-Parteibuch. Die ist jetzt aber nicht mehr im Stadtrat und jetzt soll eben Fabian Zachel dieses Ehrenamt übernehmen, was aber doch auch mit Dienstwagen und Büro und ein, zwei Mitarbeitern ausgestattet ist. Und Clara Gerloch will weiter im Stadtrat bleiben, will weiter Politik machen, macht sie auch schon seit 20 Jahren, kann mir gut vorstellen, dass sie auch Bürgermeisterin bleiben möchte und das wahrscheinlich auch so dann kommen könnte. Und sie verhandelt auch mit beispielsweise jetzt, weil das ist ja jetzt immer noch die große Frage, welche neue Mehrheitskooperation oder sogar Koalition bildet sich eigentlich im Stadtrat. Die CDU hat da ja mehrere Optionen, sie könnte mit den Grünen weitermachen, das könnte aber auch mit der SPD oder der FDP oder SPD und Volt zu einem Bündnis kommen, das dann eine Mehrheit hätte und der man dann fest zusammenarbeitet für die nächsten fünf Jahre. Ja, und gibt es da schon konkretere Aussichten? Nee, das ist sehr offen und sehr spannend. Wie lange ist da jetzt die Zeitspanne, bis das entschieden wird? Es wird jetzt aktuell sondiert. Es gab jetzt das erste Gespräch am Dienstag zwischen CDU und Grünen. Ich höre, das war ein gutes Gespräch. Also es hätte wohl eine gute Atmosphäre gegeben. Die Vorzeichen sind ja doch etwas schwierig, sagen wir mal, für die Fortsetzung von Schwarz-Grün. Obwohl beide eigentlich als Wahlsieger dastehen, ihre Ergebnisse gut bestätigt haben im Gegensatz zu SPD und FDP. hat es aber doch an vielen Stellen geknirscht. Und von verbrannter Erde kann man noch nicht sprechen, aber ein bisschen Porzellan ist schon zerschlagen. Und da fragt man sich schon, geht das nochmal? Und das wird auch sehr unterschiedlich gesehen in den Parteien. Also da gibt es welche, die sagen, ja, das hat irgendwie auch gut funktioniert. Irgendwie finden sie das auch eine gute Idee. Aber es gibt auch viele, die das eigentlich nicht mehr wollen. Und deswegen ist das sehr offen. Also vielleicht gibt es sogar eher eine Tendenz. Derzeit, würde ich vermuten, Richtung SPD und dann ist aber auch wieder die spannende Frage, ja mit wollt dann oder geht es doch mit der FDP dann nochmal zusammen? Also da muss jetzt noch sondiert werden und ich nehme an, man will das vielleicht vor den Herbstferien geklärt haben, mit wem man dann in Koalitionsverhandlungen einsteigt. Also doch, das ist schon relativ zeitnah, das ist jetzt nichts, was irgendwie bis zum Ende des Jahres so vor sich hin mariniert und so. Ich finde übrigens, das mit dem Porzellanschlagen habe ich auch schon mal gelesen, in einem der Stücke zur Wahlberichterstattung und ich finde, dass eigentlich, habe ich ganz kurz gedacht, ein interessantes Bild, weil Porzellan, vor allem anders als Glas zum Beispiel oder so, kann man ja auch wieder kitten und es gibt ja dieses Sprichwort, dass da, wo es mal gebrochen war und geklebt wurde, dass es da erst recht nicht nochmal auseinanderbricht. Also vielleicht, das fand ich irgendwie, ich fand das ein spannendes, war ja wahrscheinlich eine Assoziation, die man so hat oder man sagt, dass es so ist, aber ich finde gerade Porzellan finde ich da eine interessante Wahl des Materials. Also ich finde Glas zersplittert, du kannst ja kein Glas wieder zusammenkleben. Man sagt es halt so, man sagt ja nicht Glas zerschlagen, sondern ich finde das einfach spannend, weil so ein Teller, wenn er in drei bricht, den kann ich kitten und ja, da wo es gekittet ist, bricht es wahrscheinlich nicht nochmal. Ja, ich finde ja auch, also das hätte ich ja auch in einem Kommentar geschrieben, wenn man jetzt einfach nur mal guckt, was hat Düsseldorf denn jetzt eigentlich so geäußert in dieser Wahl und klar, das politische System ist so, man muss Mehrheiten finden und die zusammenbinden und so funktioniert das. Aber wenn man einfach mal so guckt, was haben die Düsseldorfer da gewählt, dann finde ich, haben die eigentlich Schwarz-Grün gewählt. Also sehr starke CDU. Und man sieht das ja auch in der Innenstadt immer. Gibt es eben diese grünen Stadtteile, die eben auch grüne Mehrheiten haben. Und eben ein starkes Ergebnis für die Grünen. Und die SPD, die FDP haben beide sehr verloren. Und insofern ist das ja doch, finde ich, irgendwie zu bedenken, wenn man dann überlegt, ja, und jetzt soll SPD und FDP mit so schlechten Ergebnissen, sollen jetzt hier Teil der Mehrheitskooperation werden, das habe ich so ein bisschen auch ein Störgefühl und finde eigentlich, wenn das so stark verankert ist, dieses, obwohl sich es ja auch widerspricht in vielen, gerade in Verkehrsfragen, das Grüne in der Innenstadt und viel Schwarz, CDU und ein konservatives. Drumherum, dann sind doch diese Parteien eigentlich dafür da, diese Konflikte und diese Widersprüche auch auszuhandeln und da Wege zu finden und Und ich finde, da würden die beide eigentlich am stärksten die Stadt da auch vertreten und repräsentieren. Ja, Wegefinden finde ich eine sehr schöne Überleitung zu einem Thema, was ich möchte sagen, Alexander, das ist unser Lieblingsthema, Radleitroute, Verkehrswende und so weiter und so fort. Wegefinden für RadfahrerInnen, wo sie sich erfahren können, das ist natürlich eine Sache, für die Herr Keller steht, beziehungsweise, also ne, Und da können wir jetzt vielleicht ein bisschen einsteigen in, genau, natürlich Wahlbeteiligung wäre auch noch so eine Sache, wo man drüber sprechen kann, aber vielleicht ist das jetzt auch einfach, dass es passiert. Die Hoffnung ist, dass es vielleicht irgendwie sich so entwickelt, dass es bei der nächsten, egal wie gearteten Wahl vielleicht ein bisschen mehr wird. Wir sitzen ja hier eigentlich für das Projekt Kommunalpolitik sexy zu machen. Und das muss man wirklich mal verstehen, weil es so spannende Themen gibt, die hier verhandelt werden, die so direkt Einfluss auf das unmittelbare Leben der Menschen hier haben. Und ich verstehe es erstmal grundsätzlich nicht, aber auch gerade für die Kommunalwahl nicht, warum da die Wahlbeteiligung weiterhin so niedrig ist. Das ist ja auch jetzt nichts Neues. Das bleibt einfach so. Also da liegt auch an uns vielleicht, das noch besser zu verkaufen. Das habe ich schon mal gesagt hier auch, nicht die kleinen Themen. Das sind die großen Fragen eigentlich, wie kann so eine Stadt, eine Großstadt irgendwie eine Verkehrswende hinkriegen und da irgendwie auch keinen zurücklassen und gleichzeitig eben auch den Klimawandel schaffen und so. Und das muss alles ganz konkret hier irgendwie vor Ort geschafft werden. Deswegen bemühen wir uns ja auch, um eine Themenvielfalt hier zu besprechen, um das ein bisschen nahbarer zu machen und dann vielleicht auch ein, also es geht mir ja ganz persönlich so, ich lerne ja in diesen Gesprächen auch immer wieder was und checke vielleicht Zusammenhänge, wo ich selber beeinflussen kann oder betroffen bin und so. Das ist das eine, trotzdem mal ganz kurz, war die Wahlbeteiligung jetzt bei der Stichwahl so niedrig wie befürchtet oder doch ein bisschen höher als gedacht? Nee, nee, 43 Prozent, das war also vor die letzten beiden Stichwahlen 2020, 2014 waren jeweils 42, 45, aber genau, das ist ja in der Mitte irgendwo getroffen. Es wurde jetzt also gestichwählt und Herr Keller ist weiter im Amt, Radleitroute ist das eine, was passiert jetzt, was sind seine… Radleitroute? Du kannst schon unterscheiden. Heißt es nicht so, doch. Doch, Radleiterroute, ja. Stimmt, habe ich ihn auch gefragt im Interview. Ja, habe ich doch gedacht, das habe ich doch auch gelesen. Ja, ja, stimmt. Da gab es eine interessante Antwort, fand ich, weil das war jetzt wirklich neu, dass er gesagt hat, also es gab ja doch eine sehr schlechte Bilanz im Bezug darauf, wie viele Radwege hat man denn jetzt hier neu gebaut und so weiter. Dass er den Vorschlag gemacht hat, gar nicht jetzt mal so auf die Kilometer zu gucken, sondern diese Mängelliste abzuarbeiten, die der ADFC erarbeitet hat. Wo wir ja auch wirklich ausführlich drüber gesprochen haben. Genau, richtig. Und die haben ja wirklich auch eine starke Arbeit gemacht. Das hat er auch sehr gelobt. Mit Bürgern zusammen und mit der Politik zusammen haben die diese Routen abgefahren. Haben das wirklich sehr detailliert erarbeitet, mit viel Aufwand erarbeitet. Und er sagt, wenn man doch diese fünf Mängel pro Stadtbezirk, zehn Stadtbezirke gibt es in Düsseldorf, also 50 Mängel. Wenn man das mal beheben würde, hätte man doch wirklich einen Fortschritt erzielt. Ohne dass jetzt, weiß ich nicht, 30 Kilometer pro Jahr geschaffen wurden oder so. Also fand ich einen spannenden Ansatz. Und also das ist zum Beispiel, da läuft ja bei den Grünen offene Türen ein jetzt mit der Geschichte. Auch bei der SPD so auch, glaube ich. Also das ist wirklich etwas, worauf sich schnell auch alle einigen könnten. Andererseits, man hat es schon viel auch vereinbart und dann hat es dann doch wieder eine Umsetzung. Aber vielleicht ist das ja wirklich ein guter Ansatz, um gar nicht so detailliert zu werden jetzt, weil das führt ein bisschen zu weiter. Aber ich denke gerade, wenn man natürlich Mängel behebt, macht man ja automatisch was schöner. Und dann passiert ja auch wieder Kilometer Radleitroute. Weißt du, was ich meine? Ja, genau, das passiert so mit. Die erste Frage aber, die du ihm gestellt hast, zumindest in diesem Interview aufgeschrieben und die ich jetzt dir stellvertretend stelle. Was sind seine Lehren? Was hat OB, jetzt wieder OB Keller gelernt aus seiner letzten Amtszeit, die er jetzt mitnimmt? Was sind vielleicht Erfolge, die er feiert? Also das ist ja schon, man kann ja auch mal so einsteigen und einfach sagen, das ist gut gelaufen oder das könnte besser laufen. Ja, aber ja, da hat er doch sehr selbstbewusst gesagt, also er sieht jetzt eigentlich nicht die Veranlassung jetzt groß was zu ändern, sondern den Weg konsequent weitergehen und ja, also große Erfolge aus seiner Sicht sind eben, dass er den Ordnungsdienst hier deutlich stärker aufgestellt hat, was... Wo er sagt, viele gar nicht für Möglichkeiten hätten diese 150 zusätzlichen Kräfte. Das hat er ja auch wirklich umgesetzt, auch die Oper so weit gebracht zu haben. Jetzt steht ja der Architektenwettbewerb an, wo die Entscheidung getroffen wird, was will man da eigentlich genau stehen haben am Wehrhahn. Hat er auch als Erfolg mitgenannt. Und das stimmt natürlich auch, er hat ja wirklich in Krisenzeiten angefangen. Und das war schon auch von externen Krisen eine geprägte Amtszeit. Mitten in Corona gestartet. Der Ukraine-Krieg brach los. Natürlich auch der Konflikt in Gaza und Israel. Also auch der Angriff am 7. Oktober auf die Israelis, da hat er ja auch sehr stark immer wieder Präsenz gezeigt, Haltung gezeigt und auch starke Reden aus meiner Sicht gehalten. Also da war er ja auch sehr gefordert. Und ich finde, da in diesen Haltungsfragen hat er tatsächlich auch einiges vorzuweisen. Und bis hin, dass er zum aktuellen Kanzler ja ein paar Mal oder gegen ihn deutlich Stellung bezogen hat, wenn es um mögliche Kooperation und Zusammenarbeit mit der AfD ging. Ja, so habt ihr ja das Interview quasi geschlossen, da würde ich auch gleich nochmal kurz drauf. Jetzt ist ja dieses Thema Wohnen hast du jetzt nicht automatisch aufgezählt als Erfolg oder Aussicht und das haben wir ja auch, als wir über die Stichwahl gesprochen haben oder überhaupt, seit wir über die KandidatInnen sprechen, das war ja eher das Thema, was sich Clara Gerlach so ein bisschen auf die Fahne bzw. Die Grünen so auf die Fahne geschrieben haben, wo ja jetzt das auch mit behandelt wird. Das ist ja jetzt natürlich auch ein Thema weiter. Klassisches, sozialdemokratisches Thema, was die auch immer sehr stark gespielt haben. Genau und das ist jetzt trotzdem bei ihm auch präsent. Genau, das war ja diese Entwicklung, dass eigentlich ursprünglich das am Anfang seiner Amtsperiode tatsächlich für ihn nicht so ein großes Thema war. Das fehlte so ein bisschen und dann kam es ja zu diesem Konflikt zwischen CDU und Grüne in dieser Opernfrage. Die SPD ist quasi eingesprungen, hat mit der CDU zusammen dafür gesorgt, dass es weitergeht. und hat die SPD aber dafür diese Wohnungsbauoffensive eigentlich herbeigedealt sozusagen. Und seitdem vertritt aber auch OB Keller die sehr selbstbewusst als seine Wohnungsbauoffensive. Und man darf die SPD, finde ich, nicht vergessen. Aber dann kommen plötzlich die Grünen und schreiben sich das ganz oben auf die Fahne. Aber warum auch nicht? Also das finde ich auch argumentativ völlig nachvollziehbar, wenn Clara Gerlach die Leute fragt hier, was ist euer wichtiges Thema? Da kommen Wohnen bei raus. Warum soll sie sich da nicht vor allem darum kümmern? Also ja. Er hat das ja in einem Frage, wir haben ja Fragebögen verteilt vor der Wahl an alle OB-Kandidaten, wo sie ganz kurz mal so ihre wichtigsten Punkte nennen und da hat er das erste Mal, fand ich, gesagt, ja das steht ganz oben auf der Prioritätenliste jetzt doch auch für ihn und er findet da jetzt auch nicht unbedingt die ganz neuen Schritte, sind ja auch einige auch schon eingeleitet worden, aber auch das konsequent weiterzugehen, vor allem diese großen Adlerbrachen, haben wir jetzt ein paar Mal darüber gesprochen, da tut sich ja wirklich jetzt gerade was hinter den Kulissen, also man kann wirklich Hoffnung haben, dass da, er sagt, im nächsten Jahr vielleicht gebaut wird, an der Nähe des Hauptbahnhofs zum Beispiel an der Eckrater Straße. Auch das Glasmacherviertel, da gibt es ja das Kaufangebot der Stadt an die LEG. Das war ja, was er so ein bisschen aus dem Ärmel gezaubert hat. Bei der Podioskussion, genau, von uns, von der Rheinischen Post. Und ja, da sagt er auch, da wird sich was bewegen in den nächsten Monaten, da ist er überzeugt. Auch beim Benrater Gärten, das ist auch so eine Adlerbrache, Ottokumpo-Gelände steht kurz davor offenbar, dass da ein Verkauf stattfindet. Also das wäre ein Riesenhebel, tausende Wohnungen könnten da entstehen und ja, das ist so ein Aspekt, wo er sagt, dass es da Fortschritte gibt. Hinzu kommen ja weitere Projekte im Zuge der Wohnungsbau-Offensive. Der hat nochmal hervorgeholt, dass die Stadt ja vom Land diese Fördermittel in Rekordhöhe abgegriffen hat, um hier auch öffentlich geförderten Wohnraum weiterzuführen. Und das Baulandmodell gibt es ja nun einfach auch seit einigen Jahren, seit vielen Jahren, dass wenn gebaut wird in einem gewissen Maße, dann muss die Hälfte eben öffentlich gefördert entstehen. Ja, also bleiben die großen Themen, über die wir hier wahrscheinlich auch viel sprechen werden, einfach ein bisschen die, die wir... Das schon im Repertoire haben und hatten. Ja, genau, das ist so. Was ja eigentlich gut ist, dass nichts wegfällt. Also ich finde, dass dieses Wohnthema jetzt trotzdem präsent bleibt, weil das ist ja, was du auch eben gesagt hast, das sind ja Sachen, die uns tatsächlich, also wir alle wohnen ja irgendwie und müssen auch vielleicht immer mal wieder uns verändern, wohnlich oder was Neues suchen oder so weiter und so fort. Und da hat das ja wirklich konkret Einfluss auf Leben. Also alles hat, auch ob ich mit dem Fahrrad irgendwie gut hin und her komme oder ob ich mich sicher fühle in der Stadt, aber dieses bezahlbaren Wohnraum überhaupt, also überhaupt Wohnraum zu finden und den dann noch bezahlen zu können und dann vielleicht auch noch so… Da gibt es noch das Eingemachte für viele in der Stadt, absolut. Existenziell tatsächlich. Also dass dieses Thema jetzt auch präsent ist, das finde ich sehr. Und er war auch sehr selbstkritisch, fand ich, beim Thema Verkehr. Wir sind ja damit eingestiegen, aber nach den Erfolgen, was ihn am meisten wurmt, das ist doch auch das Amt letztendlich kritisiert, im Amt für Verkehrsmanagement, dass es da nicht so richtig leistungsstark vorangeht. Ja, das ist ja dann, man muss ja auch Luft nach oben haben. Jetzt gibt es genau einfach noch diesen Blog, den ihr dann auch besprochen habt, der hier auf meinem, ich habe ja immer einen Notizzettel dabei, wo Sachen aufstehen, über die wir sprechen. Die doch, ja, erstarkte AfD, da hat er ja einen ganz klaren Punkt, den möchte ich hier nur noch einmal auch zitiert wissen. Ja, also dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD gibt, das hat er auch schon früher gesagt, aber er hat vor allem auch gesagt, dass sie ein Bündnis schnüren werden oder schließen werden, das sie unabhängig von der AfD macht. Es soll also quasi keine Zufallsmehrheiten geben, wo die AfD plötzlich zum Mehrheitsbeschaffer wird. Das wäre jetzt deutlich wahrscheinlicher und leichter möglich, weil sie einfach deutlich erstarkt ist. Es wäre mittlerweile eben auch so, wenn, weiß ich nicht, zum Beispiel die Linke stellt einen Antrag, ja, SPD und Grüne finden den ganz gut und stimmen da wirklich mit. Und CDU und FDP hatten bislang, es gab so eine, ja in Anführungszeichen, aber es gab eine leichte linke Mehrheit. Also wenn die schwarz-grüne Kooperation auseinanderfiel, dann war das immer möglich, dass die da was durchsetzen. Und jetzt wäre es aber umgekehrt, dass schon alleine CDU und FDP, wenn die das ablehnen, von der AfD, wenn die AfD dann mitstimmt mit CDU und FDP, hätten die eine Mehrheit. Und ja, das möchte er wirklich so gut es geht oder eigentlich komplett ausschließen, dass das passiert. Ja, genau, das wollte ich nur auch, weil das in dem Interview ja auch im Anleser quasi präsent ist, ist das ja einfach auch ein Thema, was man nicht ausklammern soll. Und das heißt eben auch, dass die CDU eine Koalition will, so wie man das eben so auch von Bundestagsebene oder so kennt, das gibt es eigentlich, gab es jetzt zuletzt nicht in Düsseldorf, sondern es wurden immer Kooperationen geschlossen. Das heißt, man hat sich so ein paar Punkte auch offen gehalten, da können wir auch mal anders abstimmen, dann kann man das absprechen und so. Das ist nicht so eng gebunden, dann so eine Zusammenarbeit, so ein Bündnis und das soll jetzt aber anders sein. Da will man sich sehr klar committen quasi zueinander. Also Kooperation ist eher so... Ein bisschen auf Locker so und Koalition ist schon so exklusiv da. Ja, verstehe. Interessant, siehst du, ich lerne immer wieder was. Jetzt habt ihr damit euer Interview abgeschlossen. Wir schließen jetzt auch langsam unser Gespräch. Ich habe jetzt noch natürlich zum Abschied eine persönliche Frage. Jetzt war diese Wahl ja sehr präsent in den letzten Wochen und Monaten. Meinst du, du fällst jetzt ins Tourloch quasi? Noch nicht, noch wird es wirklich spannend. Auch also nicht nur im Hinblick darauf wer schnürt denn jetzt das Bündnis, also wer kommt da jetzt zusammen das ist noch eine hochspannende Frage dann gibt es diese konstituierende Sitzung die wird auch nicht ganz ohne sein, weil auch die AfD natürlich so erstarkt wie sie ist da, mehr Ansprüche anmelden wird als bislang. Also und der Haushalt ist ja auch noch verschoben die Stadt steht ja auch schon noch vor gewaltigen Finanzfragen, das kommt dann danach und also insofern ist es eigentlich eine spannende Zeit Und ich glaube, wenn dann mal dieser ganze Wahlkampf und auch jetzt die Wahl selber und das Konstituieren und sich Bündnisse finden, wenn das vorbei ist, dann stehen eben auch dann automatisch wieder ganz viel auf der politischen Agenda. Ich denke nur Theodor-Heuss-Brücke, da steht auch die Entscheidung an, was soll jetzt da eigentlich für eine Brücke hingebaut werden. Da habe ich ja letztens dran gedacht, da haben wir doch vor ungefähr einem Jahr oder so mal sehr ausführlich drüber gesprochen. Theodoras Brücke ist ja, falls sich hier keiner erinnert, meine Lieblingsbrücke in der Stadt. Und da bin ich drüber gefahren und dann dachte ich auch, was passiert hier eigentlich jetzt? Genau, Opernentscheidung steht jetzt noch in diesem Jahr an, welcher Architektenentwurf dann jetzt eigentlich der spannendste sein soll und wie es umgesetzt werden soll. Also da stehen sofort auch einfach inhaltlich wieder spannende Sachen an und dann ist auch mal gut mit Wahl. Ja, aber nach der Wahl ist ja auch vor der Wahl. Fünf Jahre gehen ja so vorbei, Kommunalwahlmännlich. Jetzt hätten wir hier ein Phasenschwein haben. Ja, ja, ich kann jetzt noch weitermachen. Das heißt, es geht jetzt einfach weiter. Wie wir auch jetzt, ich finde auch diese 14 Tage zwischen Wahl und Stichwahl, die Zeit vergeht sehr schnell. Ehe man es sich versieht, sind 2, 3 Jahre und dann 4 und 5 Jahre um. Oha. Also du fällst jetzt erstmal nicht ins Tourloch. Du fährst weiter und wirst mich und hier auf dem Laufenden halten, was sich in der Stadt ergibt. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Vielen Dank für das Ausfläche. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Music. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich mit Punkten, mit Sternen, mit Daumen, mit allem, was geht. Und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tasia Kornan. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Music.