Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Streckensperrung Hamburg-Berlin und Ärger in Eppendorf
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 30. Juli. Soft-Closing, Bahn sperrt Strecke Hamburg-Berlin schrittweise. Eppendorfer Verkehr, Staucher aus durch Umbau am Marktplatz. Zwischenfall in der U-Bahn, rassistische Beleidigung eskaliert. Oldtimer-Liebe, Hamburger gründen Classic Car Society. Arzt unter Verdacht, Polizei sucht weitere Hinweise. Comeback in der Höhle der Löwen, Frank Thelen im Podcast. Music. Für ihre Streckensperrung Hamburg-Berlin, die an diesem Freitag, 1. August, startet und in neun Monaten endet, hat die Deutsche Bahn augenscheinlich eine Art Soft-Closing geplant. Der Konzern bestätigte dem Abendblatt, was sich aus zahlreichen Hinweisen zusammenpuzzeln lässt. Die definitive Sperrung der Hauptgleise zwischen Hamburg und Berlin kommt frühestens gegen Freitagabend. Wichtigstes Indiz dafür ist ein symbolträchtiger Spatenstich, der am Freitag um 10 Uhr in Ludwigslust stattfinden wird. Bahnchef Richard Lutz kommt dazu, Minister, Staatssekretäre und aus Hamburg der Staatsrat Martin Bill, Grüne. Einige von ihnen und vor allem die Gäste des offiziellen Baustarts der größten Sanierung in der Bahngeschichte werden mit dem Zug anreisen und wieder abfahren. Wer in den DB-Navigator oder auf bahn.de schaut, stellt fest, bis nachmittags am ersten Sperrungstag fahren die ICE zwischen Hamburg und Berlin über die gewöhnliche Route. Erst abends nehmen sie den Umleitungsweg plus 45 Minuten über Lüneburg, Uelzen und Stendal. Wenn sich Autofahrer aus Richtung Winterhude im morgendlichen Berufsverkehr dem Eppendorfer Marktplatz nähern, benötigen sie gute Nerven. Weil dieser derzeit umgestaltet wird und die Ludolfstraße gesperrt ist, wird der gesamte Verkehr durch die Heinecke-Straße geleitet. Dort müssen alle Autofahrer rechts abbiegen. Lediglich Busse können kurz vor der Ampel auf eine entsprechende Linksabbiegerspur ausweichen. Und so bildet sich zwischen der Hochzeitskirche St. Johannes und dem Eppendorfer Marktplatz ein Rückstau, der oft schon kurz nach der U-Bahn-Station Hutwalkerstraße beginnt. Ein Abendblattleser äußert Kritik und dürfte damit vielen Autofahrern aus der Seele sprechen. Der Verkehr, der sich sonst in der Ludolfstraße auf vier Spuren verteilt hat, wird jetzt einspurig durch die Heinecke-Straße geleitet und darüber hinaus von einer fiesen Ampel geregelt, die nur gelegentlich mal kurz grün ist. Ein unbekannter Mann hat in einer U-Bahn mehrere Fahrgäste attackiert, nachdem er offenbar rassistisch beleidigt worden war. Eine Polizeisprecherin bestätigte auf Nachfrage einen entsprechenden Vorfall, der sich am vergangenen Freitag nahe der Haltestelle Rathaus in einem Zug der Linie U3 in Richtung Hauptbahnhof zugetragen haben soll. Ein 39 Jahre alter Mann, einen anderen Fahrgast zunächst rassistisch beleidigt, nach Abendblattinformationen hatte er mit dem Finger ein Hitlerbärtchen angedeutet. Der Beleidigte ging daraufhin auf den 39-Jährigen und dessen 16 Jahre alten Begleiter los, die beide alkoholisiert waren. Bei dem Angriff wurde, wohl aus Versehen, auch eine unbeteiligte 24-Jährige in Mitleidenschaft gezogen und leicht verletzt. Am Rathausmarkt stieg der Angreifer aus. Der 16-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 39-Jährige lehnte eine Behandlung durch den Rettungsdienst ab. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der rassistischen Beleidigung ermittelt. Um Gleichgesinnte für ihr exklusives wie nostalgisches Hobby zu finden, haben die Hamburger Moritz Schubert, 38, und Marc Lobig, 46, die Classic Car Society CCS gegründet. Die Idee, puristisches Autofahren und mietbare Oldtimer ohne zu viel Schnickschnack sollen Fans anlocken. Zwei Standbeine haben sich Schubert und Lobig dafür ausgedacht. Zum einen wollen sie sich nach und nach einen Fahrzeugbestand für die Tage, Wochenend- oder wochenweise Vermietung an Klassiker-Fans anschaffen. Das andere Standbein ist der Club-Gedanke, der noch ganz am Anfang steht. Die CCS-Köpfe suchen ab sofort bis zu 200 Gleichgesinnte, die ihre Liebe zu Oldtimern teilen, diese nicht nur nutzen, sondern auch pflegen wollen. Aus Jahresbeiträgen der Mitglieder, einmalig 120 Euro Aufnahmegebühr, 100 Euro monatlich, Mindestlaufzeit 12 Monate, soll in einer Art Crowdfunding-Modell ein 2. Fuhrpark von insgesamt 20 bis 30 Fahrzeugen angeschafft werden, der exklusiv den CCS-Mitgliedern zur Verfügung steht. Im Fall des Arztes aus dem Kreis Pinneberg, der mehrere lebensältere Patienten getötet haben soll, weitet die Polizei die Ermittlungen noch einmal aus. Ein Hinweistelefon ist geschaltet, das täglich 7 Stunden lang erreichbar ist. Wir hoffen darauf, dass sich Personen melden, die bisher nicht im Fokus unserer Ermittlungen standen. Wir stoßen täglich auf neue Hinweise, sagt Björn Lub, Sprecher der Bezirkskriminalinspektion BKI Itzehoe. Aus den Beamten des dort angesiedelten Kommissariats 1, auch als Mordkommission bekannt, sowie weiteren Kripo-Beamten wurde eine Sonderkommission gebildet. Der Leiter der BKI hat persönlich die Führung der Sonderkommission übernommen. Sie besteht täglich aus 10 bis 20 Ermittlern, je nach Ermittlungsaufwand, so der Polizeisprecher weiter. Untersucht werden alle Todesfälle aus den Jahren 2020 bis 2025, an denen der unter Verdacht stehende Mann als Arzt beteiligt war. Es sind auf jeden Fall mehrere Hunderte. Das Hinweistelefon hat die Nummer 04821 602 11 11. Zum Podcast-Tipp des Tages. Er gehörte von 2014 bis 2020 zur Stammbesetzung der erfolgreichen TV-Show Die Höhle der Löwen, DHDL, in der Start-up-Unternehmer um die Gunst von Investoren kämpfen. Nach sieben Staffeln zog sich Frank Thelen damals zurück, um sich um seine Technologiebeteiligungen zu kümmern. Jetzt ist er wieder da. In unserer Reihe Entscheider treffen Heider verrät der Unternehmer, was hinter seinem Comeback steckt. Er sagt unter anderem, ich habe mich auf der Technologieseite ausgetobt, Habe mich in dieser verrückten Welt ausgelebt und dabei gemerkt, dass ich die Höhle der Löwen und das Fernsehen vermisse. Fernsehen ist schon Magie. Man trifft die anderen Löwen, alle sind gut gelaunt und sehen nach der Maske toll aus. Diese Unbeschwertheit hat mir gefehlt. Zu hören ist der Podcast unter www.abendblatt.de-podcast und überall, wo es gute Podcasts gibt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.