Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM bleiben Menschen im Funktionskorsett
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- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von zusammener finden wir es heraus, der warum Podcast. Und heute mit dem Thema oder mit der Frage, warum bleiben Menschen im Funktionsquorsett? Und diese Frage, die habe ich mir jetzt gerade mit einer ganz, ganz lieben Frau ausgemacht, mit der lieben Anke Ames, ist eine eine Netzwerkkollegin von mir und ich bin so froh und so stolz, dass sie heute bei mir Sie ist nämlich ganz ganz weit weg, dass wir sie euch vielleicht dann noch selber kurz erzählen, wo sie gerade so sitzt. Und mit ihr werde ich heute diese Frage durchdiskutieren und ihr könnt schon einmal gespannt sein, da kommt auch der Schamanismus vor. Also für alle, die sich auch für das Thema interessieren, auf jeden Fall dranbleiben. Aber jetzt einmal Liebe, danke! Herzlich willkommen zu meinem Podcast. Stell dich doch einmal kurz vor. Wer bist du? Wo bist du gerade? Und was möchtest du sonst unserem Publikum da draußen noch so alles mitgeben? Anke Ames: Ja, ganz lieben Dank Sabine für die schöne Einleitung. Ich freue mich sehr. Wir haben ja auch schon mal einen Podcast zusammen gemacht bei mir, als ich der Gastgeber war. ist ganz schön, dann auch mal in den Gast, in diese Rolle reinzuschlüpfen. Wo sitze ich? Damit fange ich vielleicht erst mal an. Ich sitze in Mexiko gerade. Das heißt, ich führe eigentlich als, ja. Ich bin Seelenbegleiterin. Ich werde gleich erklären, worum es da geht. Ich führe gerade ein Leben als digitale Nomadin. Also bin vor drei Jahren aus Deutschland ausgewandert und habe da erstmal Stationen gemacht in Nordzypern, bin dann in die Türkei. Und dadurch, dass ich zweimal eine Aufenthaltsgenehmigung nicht bekommen habe, mich dann eigentlich so, ja, meine geistigen Helfer haben mich dazu gebracht. mal ein bisschen flexibel zu werden und zu sagen, okay, dann schaue ich mir die Welt einfach mal ein bisschen anders an und werde mal flexibel, reise mit eineinhalb Koffern durch die Welt und jetzt habe ich hier eigentlich mein Business nochmal komplett mit Hilfe von KI neu aufgebaut, hatte da sehr viel Ruhe. Also ich habe es immer genannt wie so eine kleine Klosterzelle, in der ich bin. Also ich habe auch keinen Kontakt nach außen, gucke mir ein bisschen was an, aber genieße ansonsten einfach. diese Freiheit, mich wirklich mit dem Thema auseinanderzusetzen, was gerade anstand. und vielleicht Sabine Osterauer: Session. Anke Ames: dann zur Frage eben, was mache ich? Ich bin in zwei Feldern unterwegs, Business und Spiritualität. Ja, und das hat eigentlich Bewandtnis. Ich bin seit 20 Jahren Business-Trainerin da für große Unternehmen im Einsatz, für Wirt, für Haufe, für die großen Automobilkonzerne, Bosch, Audi und so weiter. So und irgendwann kam bei mir eine große Zäsur, wo ich eben raus aus diesem Funktionskorsett bin. Das war ein ganz ganz großer Bruch eigentlich, weil ich gemerkt habe, ich führe da ein Leben, was ich nach außen hin sehe. Das sieht sehr schön aus. Ich habe eine tolle Wohnung gehabt, super Auto. Kinder waren dann ausgezogen und ich habe einfach gemerkt, ich arbeite 24-7 und da ist kein Leben mehr da. Also dieses Lebendige. Das hat wirklich sich nach Maschine angefühlt. Und das wollte ich nicht mehr. Aber ich habe keinen Weg gesehen, wohin soll es denn gehen. Und dann kam irgendwann wirklich eine Nacht, ein ganz großer, ich sag mal energetischer Umbruch, wie einmal mit der Keule eins übergebraten. Dann habe ich von heute auf morgen entschieden, ich kündige allen Auftraggebern, ich gehe raus. Und dann baue ich etwas ganz anderes auf und das mache ich im Ausland, weil das immer mein Traum war. Den Seelenweg würde ich nicht jedem empfehlen, das so radikal zu machen, aber es ist trotzdem das Beste, was mir passieren konnte. Sabine Osterauer: Total interessant. Diesen Aspekten habe ich so noch nicht gewusst. Möglicherweise taucht da jetzt die Frage oder Fragen auf von unseren Zuhörern. Nämlich du sagst, du warst in Großunternehmen, du warst im Businessbereich, es ging dir gut, dass du eine tolle Wohnung gehabt hast, deine Kinder, du warst auch Mama und Partnerin und die sind dann ausgezogen. Also da war ja schon Leben auch da. Du sagst, du hast sehr viel gearbeitet. Jetzt meine Frage ist, wenn du dir ja eigentlich ein schönes, solides Leben aufgebaut hast, warum hast du es dann nicht einfach verkleinert? Also eben nicht 24-7 gearbeitet, sondern ich gehe jetzt mal halbtags. Oder ich mache jetzt dafür drei Monate im Jahr Urlaub. War das nicht auch eine Möglichkeit, dort anzufassen, bevor du sagst, okay, von heute auf morgen Jetzt karte ich alles, ich gebe jetzt alles auf und begebe mich jetzt auf die Reise. Also wäre es nicht mit einer Reduktion auch möglich gewesen, so ein bisschen was zu verändern. Anke Ames: Die Frage habe ich mir selber oft gestellt, tatsächlich. Und ich finde es auch eine sehr, sehr berechtigte und sehr spannende Frage, weil ich ja inzwischen auch viele Klienten bei mir habe, die in ähnlichen Zuständen sind. Das muss jetzt nicht unbedingt sein, sie fühlen sich gefangen irgendwo in ihrem Job, wobei das auch tatsächlich vielen so geht. Und sie würden sich gerne mal irgendwie selbstständig machen und finden den Weg nicht richtig raus und probieren es dann mit Reduktion, aber es hilft irgendwie trotzdem nicht. Und genauso geht es anderen, die in irgendwelchen Beziehungen in Langjährigen sind, die zwar funktionieren und es ist alles irgendwie vermeintlich in Ordnung, aber irgendwas fehlt. Und bei mir war das tatsächlich ein, wenn ich so ganz tief in mich reingehorcht habe, wäre es mit einer Reduktion nicht. machbar nicht möglich gewesen. Ich glaube, liegt ganz viel da an unseren Lebensläufen, weil wir es auch von Kindesbeinen angewohnt sind, zu funktionieren. Gerade wir Frauen. Wir sind so viel in irgendwelchen Rollen drin. Ich habe meine Kinder über weite Strecken alleine erzogen. Ich war beim Fernsehen. Ich habe da Karriere gemacht. Dann ging es weiter in den Trainingsbereich und habe da natürlich immer funktioniert. Und dieses ein bisschen, das ist wie, ich setze mich ein bisschen. Das war es nicht. Das war nicht das, wonach meine innere Stimme geschrien hat. Die hat wirklich geschrien nach Leben. Und ich konnte dir zu dem Zeitpunkt nicht genau sagen, was ist denn das für ein Leben? ich hatte keine Vision zu dem Zeitpunkt. Das wäre ein bisschen leichter gewesen. wäre da eine Vision gewesen, dann hätte ich da irgendwo strukturiert auch ein bisschen geplant arbeiten können dran. Es war nur so deutlich. war einfach, ich glaube, diese innere Stimme war die ganze Zeit da. Ja, es war, ich, meine Seele, die da wirklich geschrien hat. Und es war der ganz klare Impuls. Du bist auf dem falschen Weg. Und wenn du da weitermachst, dann wirst du über diesen Weg krank. Und diesen Schritt, also dieses Hören auf die innere Stimme, überhören viele und dann landen sie tatsächlich in der Krankheit. Und ich habe das bei mir schon selbst wahrgenommen. Ich hatte so Symptome, wo ich merkte, wenn ich jetzt weitermache, selbst mit Reduktion, es geht nicht mehr. Es geht einfach gar nicht mehr. Und ich glaube, es war es mal ganz plakativ auf den Punkt zu bringen, es war dieses Raus aus dem Funktionieren, eine Version meines Lebens, die nicht mein Leben war, sondern die das Erfüllen von Erwartungen, Erfüllen von irgendwelchen Rollenmustern war, hin zu Freiheit, Lebendigkeit, Lebensfreude. Sabine Osterauer: Ja, also ich kenne das auch. Ich bin ja auch ausgestiegen, ich bin dann nicht so weit weg gesiegelten wie du, also bei mir waren es dann nur 300 Kilometer. Aber doch, also auch alles zusammengepackt und komplett neu begonnen in Wahrheit, also mit Beruf, Wohnort, sogar neuen Mann. Also ich habe wirklich komplett neu gestartet, also ich kenne das natürlich. Ich stelle dir jetzt trotzdem die Frage, also von mir weiß ich es natürlich, wie ich dazu gekommen bin, aber du hast jetzt gerade gesagt, Wir haben dieses eingeschränkte Leben oder wir haben ein Leben, das eigentlich gar nicht unseres ist, weil wir es einfach von zu Hause schon so mitbekommen haben. Es funktioniert, die Prägungen natürlich, aber auch dann Glaubenssätze, dann andere Menschen, die uns beeinflussen, also die Einfluss nehmen auf unseren Werdegang und so weiter. Würdest du sagen, dass es auch ein Altersthema ist, reifes, nennen wir es reife Thema ist, dass zu dieser Erkenntnis führt. Glaubst du, dass es schon altersabhängig ist und dass das jetzt ein 20-Jähriger oder eine 20-Jährige vielleicht jetzt nicht so empfinden wird können, so wie wir jetzt in unserem Alter? Ich schätze mal, ist so, ich glaube, diese Umbruchsphase ist somit ab 40 aufwärts, wo du sagst, irgendwas stimmt nicht. Das kann es doch jetzt nicht gewesen sein. Da war doch noch was. Also ich kann mich doch erinnern. So wollte ich mich fühlen und so fühle ich mich jetzt nicht. Ich glaube nämlich, dass das auch etwas mit dem Alter zu tun hat. Aber wie siehst du das? Anke Ames: Ja, ich würde sagen jein, ein ganz klares jein. Also es hat auf jeden Fall mit Lebensphasen zu tun. Klar, mit 20, ja, da steht einem die ganze Welt offen. Da ist erst mal so dieses, ja, wie drücke ich mich aus in dieser Welt? Was mache ich beruflich? Dann kommt irgendwann die Familie. Die Kinder sind klein. Irgendwann wachsen diese Kinder weiter auf und ich hatte es auch in meinem Umfeld. Mit 40 kam so ein ganz großer Umbruch auf jeden Fall. wo viele noch mal raus aus diesem Job sind und noch mal zu etwas ganz anderem hin. Nicht das, was Eltern sagten, ein Kind macht einen sicheren Job oder so, und das noch mal auf neue Beine aufgestellt haben. Aber mit 50 ist noch mal so ein Punkt. Es ist auch noch mal so ein Lebensphasenabschnitt, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Damit wird auf einmal ganz viel Zeit frei, dadurch auch Zeit zum Reflektieren. Ist das so, wie ich das gerade führe? Ist das eigentlich in Ordnung? So, und dann kommt aber noch mal eine ganz neue Reflektion, wenn die Kinder dann draußen sind und ausgezogen. Ja, und jetzt sage ich aber ja, weil für mich dieser Aspekt Seele sehr oft komplett unterbelichtet ist. Wir haben einen Körper. Wir sind Materie. Wir leben hier ein kruppstoffliches Leben. Wir können die Dinge anfassen. haben den Körper. Aber wir legen den Körper irgendwann wieder ab. Und das, bleibt, ist die Essenz. Also das ist unser Geist und unsere Seele. Das haben wir. Und das merken wir spätestens, wenn wir irgendwann mal jemand anderem beim Sterben begleitet haben, dann wissen wir, da gibt es noch was anderes. Wer das Wunder einer Geburt erlebt hat, das, das hat so viel Naturgewalt. So, und jetzt spricht die Sprache eben, die Seele eine Sprache. Manchmal merken wir, dass wir sind in einem anderen Land und wir haben das Gefühl, wir kennen dieses Land. Woher kommt das? Warum ist da so ein Déjà-vu da? Obwohl ich in meinem ganzen Leben noch nie in einem solchen Land war. Ich kam das erste Mal nach Spanien, da war ich noch ein junger Mensch und da wusste ich, hier war ich schon. Ich kenne das. Die Sprache Sabine Osterauer: Mmh. Anke Ames: ist mir vertraut. Und das sind so Erinnerungen, Abspeicherungen der Seele. Das heißt, wir haben nicht nur unser Gehirn das Dinge abspeichert und Erinnerungen aus diesem Leben, sondern wir bringen eben auch noch irgendwelche Erinnerungen aus altem Leben mit. Und die spielen, glaube ich, hier auch eine ganz, ganz wichtige Rolle. Denn wir haben immer wieder so eine innere Stimme, die uns sagt, jetzt sind wir auf dem richtigen Weg. Das ist mein Weg. Oder das ist nicht der richtige Weg. Sabine Osterauer: Mh. Anke Ames: Und das kann die Sprache der Seele sein. Sabine Osterauer: Wann würdest Anke Ames: Seelenplan, das ist so ein Stichwort eigentlich an der Stelle. Sabine Osterauer: du sagen oder kannst du dich an den Moment erinnern, du sie das erste Mal gehört hast, bewusst gehört hast? Anke Ames: Tatsächlich war das, was ich dir gerade erzählt habe, dieses Beispiel, als ich das erste Mal in Spanien war. Da war ich noch Schülerin. 17, 18. Sabine Osterauer: der Anke Ames: Und das ist aber nicht bewusst gewesen. Das erste Mal, dass ich wirklich, wirklich, ich kann nicht sagen, es gab den einen Moment. Es gab immer mehr Geschichten, wo ich Zugang Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: bekam, immer weiter Zugang zu meiner Intuition. Ich erinnere mich zum Beispiel, dass ich frühere Lebensentscheidungen, ich habe es immer fließen lassen. Ich kam zum Fernsehen, ich habe es fließen lassen. Da war kein Plan, null Plan dahinter. Und irgendwann war ich mit jemandem zusammen, habe da eine sehr langjährige Beziehung gehabt und der war eher so der Funktionstyp. Das war auch sehr gut in der Konstellation zu diesem Zeitpunkt, weil da war so eine schöne Ergänzung einfach da. Und dann dachte ich immer, ich bin hier falsch. Ich muss jetzt mal irgendwie den Aufbau meines Businesses. viel strukturierter und viel geordneter und viel geplanter machen und habe das dann so gemacht und das hat zu gar nichts geführt. Das hat eigentlich zum Unglücklichsein geführt, weil ich Dinge gemacht habe, die nicht meinem inneren Gefühl entsprochen haben, die mir nicht wirklich entsprochen haben, bis ich dann irgendwann merkte, ich muss wieder zurück zu dem, wie meine innere Stimme mit mir spricht. Dass das wirklich die Sprache der Seele ist, das habe ich eigentlich erst erlebt, als ich dann in die schamanische Ausbildung kam. Sabine Osterauer: Dann noch ganz kurz einhaken, das heißt, Stimme, Seele spricht zu uns allen, also jeder eigene Seele spricht zu uns. Warum glaubst du, hören wir aber nicht zu? Oder oftmals nicht zu? Was ist der Grund? Anke Ames: Da gibt es ganz viele Gründe dafür. zum einen, nimm ein Kind. Kinder sehen oftmals das Feinstoffliche. Was ist feinstofflich, was ist grobstofflich? Wir haben einen Körper, wir sehen Dinge, steht eine Tasse, da ist ein Tisch, das können wir greifen. Liebe ist Energie. Können wir nicht sehen. Und trotzdem ist sie da. Das ist wie mit Strom. Wir wissen, es gibt ihn, aber wir können ihn nicht sehen. Und mit Liebe oder mit Angst, sind die beiden Energien in diesem Universum. Die zentralen Energien. Fast jede Lebensentscheidung, die wir treffen, basiert auf Angst. Unbewusst. Ohne, dass wir das mitbekommen, aber es spielt einfach im Unterbewusstsein eine ganz große Rolle. So ein Kinder... Das sind so die Wesenhaften, kriegen eben auch noch ganz viel mit von der Welt der Wesenhaften. Die sehen Dinge, die wir übersehen. Und was macht dann das Elternhaus? Ach Quatsch, ist doch kein Geist im Zimmer. Nein, ich stell dir eine Lampe auf. Das ist schon. Das kann aber tatsächlich sein, dass das Kind de facto in der Lage war, diese Fähigkeit noch hat. da tatsächlich ein geisthaftes Wesen, das vielleicht hängen geblieben ist in diesem Raum, gesehen hat und wahrgenommen hat. Manche Menschen sind in der Lage, die Aura von anderen Menschen zu sehen. Wodurch ist das aber bei uns ganz viel verschüttgegangen? A, weil wir eben in dieser sehr, sehr Funktionswelt funktionierenden Welt uns bewegen, wo uns eigentlich vermeintlich wirklich eingeimpft wird im wahrsten Sinne des Wortes. Nein, das ist alles unwahr und das gibt es nicht und das ist eine Lüge. Und dann trauen wir natürlich der eigenen Intuition immer weniger. Dann bewegen wir uns im Business, dann wird uns noch gesagt, ach du und dein Gefühl. Wir können doch nicht jemanden einstellen, weil das deinem Gefühl entspricht. Wir brauchen da Standards. Wir müssen das auch beweisen können, warum wir jetzt jemanden einstellen. Und so verlernen wir das immer mehr. Und dann gibt es noch ganz viel, ich sag mal, viel Präparate, wo das dann auch noch übertüncht wird. Schlechte Ernährung, ungesund und so weiter. Und das vernebelt das im wahrsten Sinn des Wortes. Es macht also unsere Zirbeldrüse zu, die verkalkt im wahrsten Sinn des Wortes. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Und das sind so, aber es ist so lohnenswert, auf die innere Stimme da wieder in Kontakt zu haben, darauf Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: zu hören. Und ich bin auch überzeugt davon, dass wir es immer mehr brauchen werden, jetzt, wo so viel KI in unser Leben eintritt. Wir brauchen das als Gegenpol. Auch in der Welt da draußen, Social Media, wieder raus zu spüren, wer ist da wahrhaftig. Als Coach zum Beispiel. Was ist da wahrhaftig, was ich da zu sehen bekomme? Und da wirklich mir selber wieder lernen, mehr zu vertrauen. Sabine Osterauer: Da muss ich ja direkt als ergänzend, weil über Social Media habe ich auch eine Folge aufgenommen mit einer Instagram-Expertin und die hat das ganz klar auf den Punkt gebracht, hat gesagt, Social Media ist eine Fickwelt. Nicht mehr, nicht weniger. Das ist so. Und da gebe ich dir vollkommen recht. Wenn man auf Social Media ist, muss man für sich gut entscheiden, nehme ich das jetzt für voll oder nur für halb voll oder zwei Drittel voll oder ganz voll. Also das ist wirklich eine Entscheidung, die man trifft. Das zu Social Media. Du hast vorher gesagt, Kinder sind möglicherweise in der Lage, Dinge zu sehen, die wir als Erwachsene nicht mehr sehen können, vermeintlich, weil es uns abgewöhnt worden ist. Das sind dann diese sogenannten imaginären Freunde. Also das habe ich zumindest auch einmal früher gelernt, gehört. Also ich beschäftige mich auch schon sehr, sehr viele Jahre damit. Und ich habe zum Beispiel gehört oder gelernt, dass Kinder bis zum vierten Lebensjahr zur geistigen Welt einen Kontakt haben. Katzen Anke Ames: Okay. Sabine Osterauer: immer, weil Katzen sind ein bisschen hier, ein bisschen dort, deswegen habe ich wahrscheinlich auch zwei und ich beschäftige mich ja stark mit dem Tod. Ich arbeite ja mit Verstorbenen, also beziehungsweise ich schreibe Reden für Verstorbene. Damit bin ich immer wieder mit dem Tod konfrontiert und beschäftige mich natürlich auch mit diesen beiden Welten, nennen wir es einmal so, wenn es wirklich zwei Welten dann im Endeffekt sind. Und ich finde es total schade, dass den Kindern das abgewöhnt wird. weil es doch auch, Talent ist jetzt das falsche Wort, aber doch auch eine Möglichkeit ist, auch den Geist viel offener zu halten. Also nämlich für einen selber. Ich glaube, dass das total blöd ist, wenn das den Kindern wirklich abgestellt wird mit den Worten, das ist eine imaginäre Freundin, es gar nicht, das bildest du dir ein, das hast du nicht gesehen und nicht gehört und so weiter und so fort. Und ich glaube, dass das auch eine der ersten Prägungen ist, dass alles, was du beweisen kannst, bzw. jemand ist, der eine Vorbildfunktion hat und der sagt, das gibt es nicht, dann ist das so. Punkt. Da gibt es dann auch kein Hinterfragen. Also ich war ja in der Schule bei den Lehrern jetzt nicht immer ganz so beliebt, weil ich habe einfach alles hinterfragt. Alles. In der Schule, also in der Klasse selber, war ich teilweise schon sehr beliebt, weil ich einfach immer die Stunden gesprengt habe, weil ich danach gefragt habe, warum ist das denn jetzt so? Und woher kommt das? Und woher kommt das? Und warum? Deswegen gibt es jetzt diesen Warum-Podcast. Aber mich hat das interessiert, also mich abzustellen mit den Worten, das ist halt so. Mit dem konnte ich nichts anfangen. Und mein Sohn ist genauso. Der ist auch so groß geworden. Ich weiß nicht, wie bei deinen Kindern war, aber mein Sohn ist wirklich groß geworden mit Warum-Fragen und die durfte er auch stellen. Und ich war glücklich und zufrieden darüber, dass er sich Gedanken über etwas macht und nicht einfach, okay, es ist halt so. Die Mama hat gesagt, sie ist halt so, sondern dass er hinterfragt hat. Klar ist es nervig, wenn er fünfmal hinterfragt, warum muss ich denn nicht schlafen gehen oder warum darf ich denn jetzt das Eis nicht. Klar ist das nervig, aber im Grunde ist es doch wichtig, Dinge so lange zu hinterfragen, bis es bei mir so ankommt, dass ich sage, und jetzt kann ich es nehmen. Also das wäre ja Anke Ames: Ja. Sabine Osterauer: eigentlich das Ziel dahinter. Und wie du gesagt hast, wir kommen dann in die Berufswelten und dann kommen wieder Menschen, uns sagen, das ist Blödsinn. Das gibt es doch nicht. Du kannst ja nicht nach dem Gefühl gehen. Wir müssen es doch beweisen. Also die Wissenschaft, irgendetwas, das Wissen schafft. Aber die Wissenschaft ist eigentlich ja nichts anderes als der Beweis dafür, dass wir im Grunde nichts wissen. Weil wir müssen ja immer Anke Ames: Mhm. Sabine Osterauer: forschen, wieder Antworten zu bekommen. Und wie oft sind schon irgendwelche Sachen widerlegt worden. Also in Wahrheit kriegen wir ja auch mit unserer Gehirn Kapazität, wir das Gehirn nutzen können, war so gut wie gar nichts mit. Zumindest sind das so meine erlernten Sachen, die ich im Laufe der letzten Jahre so aufgeschnaubt habe. Jetzt sagst du, es gibt einfach dahinter noch so viel mehr. Die Sprache der Seele, da ist so viel mehr Potenzial drinnen. Wenn wir nur zuhören würden. Jetzt ist meine Frage, die Seele ist ja mit uns verbunden, das ist ja nichts, separiert ist. Wie komme ich jetzt, oder doch, wie komme ich mit meiner Stimme, Anke Ames: Manchmal, ja. Sabine Osterauer: mit meiner Seelenstimme in Kontakt? Erzähl uns darüber mal was. Anke Ames: Ja, also zum einen können wir natürlich in unserem ganz täglichen anfangen, wenn Kinder zum Beispiel solche Geschichten erzählen. Du hast mit dem Tod zu tun. Da ist ein Kind, das erzählt, die Oma war da, die Oma ist längst verstorben. Da einfach mal zuzuhören, das nicht abzustreiten, sondern zuzuhören, aufmerksam zu sein. Vielleicht sind da irgendwelche Botschaften da. So und dann immer wieder Das Thema ist ja dieses Funktions-Corset. Rein horchen. Ich muss nicht sofort alle Antworten haben. Das ist auch unsere Welt, dass wir sofort in irgendwelche Lösungsstrategien gehen und versuchen dann wieder einen Plan zu haben und alles zu kontrollieren. Es beginnt einfach bei diesen Schritten, sich mal irgendwo hinzusetzen, wenn ich spüre, ich bin so unzufrieden mit dem wie es mir gerade geht. Sich mal hinzusetzen und mal in Muße zu gehen, das muss nicht die Stunde Meditation am Tag sein. Das kann einfach auch mal, wie haben wir früher immer so schön gesagt, durch Löcher in die Luft starren. Wann haben wir diese Möglichkeiten noch? Der Langeweile. Nicht Langeweile, Langeweile zu haben und sich mal nicht beriedeln zu lassen von irgendwas, keine Ablenkung zu haben. sich diese Inseln im Tag zu schaffen. Wir machen so viel und sprechen darüber, Körper reinzuhalten, gesund zu halten, in die Bewegung zu gehen. Das ist alles schön und gut. Aber wann bekommt mein Geist mal die Gelegenheit, mal auszuruhen? Nicht diese Dauerberieselung zu haben, in eine Mußezeit zu gehen und nicht irgendwo in Kontakt wieder mit irgendjemandem, der einem irgendwo kluge Ratschläge macht. Ich kann... nur in dieser Muse wirklich in Kontakt kommen mit meiner inneren Stimme. So wie kann ich das machen mit Fragestellungen, wirklich wie ich? Ich frage einen Freund. Ich bin unzufrieden. Ich schließe mal die Augen und frage mal meinen Körper und spüre mal rein. Wo spüre ich denn diese Unzufriedenheit? Okay, jetzt zeigt mir mein Körper was, den kann ich dazu helfen nehmen. Das ist Körperintelligenz. Die Schultern verspannen oder ich kriege hier im Bauchbereich irgendwie krampft sich alles zusammen. Wie alt ist denn diese Unzufriedenheit schon? Kenn ich dieses Gefühl schon? An was erinnert mich denn das? Und was willst du mir Gefühl, was willst du mir da eigentlich sagen? Und das ist so ein, ich gehe damit in Kontakt. Was bräuchtest du denn, damit du dich entspannen kannst? Das ist wie einen Freund zu fragen, einen inneren Freund. Sabine Osterauer: Wie kommen die Antworten? Auf welche Art und Weise kommen Antworten? Anke Ames: unterschiedlich. Wenn wir über Hellsinn sprechen und da geht es nichts anderes als ich mache Licht eigentlich in etwas, was so im Dunklen liegt, was so vielleicht im unbewussten Bereich noch liegt, das kann ich ins Bewusstsein holen, indem ich mal in diese Musik gehe und da mal zuhöre, was da an Impulsen kommt. Und da gibt es kein richtig und falsch, das ist sehr unterschiedlich. Die einen Typen sind vielmehr die Körpertypen. Da zeigt vielleicht der Körper irgendwas an Signalen. Und ich werde das erkennen. mit dieser Situation, wenn ich an die denken muss, verkrampft sich sofort alles. Womit hat denn das zu tun? Das hat mit meinem Chef zu tun. Warum hat denn das damit zu tun? An welche Situation aus der Vergangenheit hat das vielleicht auch zu tun? Und womit korrespondiert das? Andere kriegen Bilder. Also ich bin jemand, ich kriege ganze Hollywood Schinken zu sehen. Also wenn bei mir ein Klient kommt, ich verbinde mich da vorher, bevor ich so eine Session mache und dann kriege ich sofort Bilder. Und es sind meistens Bilder auch gar nicht aus diesem Leben, sondern aus irgendeinem vergangenen Leben. Sabine Osterauer: Okay, vergangene Leben. Beweise? Gibt es vergangene Leben? ist das Anke Ames: Das Sabine Osterauer: ein, ja du wirst sicherlich damit immer wieder konfrontiert, also auch ich, wenn ich spreche auch immer von Vorleben oder von auch von anderen Mustern, es ist ja auch in meinem Berufsfeld so, also da spreche ich ja dann auch von Mustern oder Prägungen, die man sich einfach entweder aus einem anderen Leben mitgenommen hat oder eben vererbt bekommen hat, weitergegeben hat, denn wir wissen, also Vermeintlich wissen wir ja, das muss man immer ein bisschen aufpassen, dass wenn wir unsere eigenen Themen im Leben nicht bearbeiten und auflösen können, dann die bleiben ja erhalten und irgendeiner aus der nächsten Generation möglicherweise darf es halt dann mitnehmen. Zumindest habe ich das für mich so herausgefunden, dass ich zum Beispiel ganz viele Muster von meiner Großmutter übernommen habe. Und es in meinem Leben diesbezüglich dann natürlich auch diese Probleme gab, was das angeht. Ich habe jetzt nicht die gleichen Probleme gehabt wie meine Großmutter, aber auch auf dieses Thema bezogen. Und für mich war ganz klar, wenn es ich jetzt nicht auflöse, endlich, wenn das nicht endlich aufgelöst wird, dann wird es an nächste Generationen einfach weitergegeben. Und das will man ja eigentlich nicht. Aber noch einmal zurück. Wie redest du oder Wie erklärst du Menschen, sagen, sei ein Blödsinn, das gibt es überhaupt nicht, wie erklärst du so einem Menschen, dass das sehr wohl möglich ist? Oder gibst du dich Anke Ames: Ich erkläre es gar nicht. Sabine Osterauer: gar nicht hin? Anke Ames: ich erkläre es gar nicht. Das darf erlebt werden. Sabine Osterauer: Wie? Anke Ames: Und das ist wieder so unser unglaubliches Bedürfnis in dieser Welt, wo wir es eigentlich abtrainiert bekommen haben, überirdisches zu glauben oder das auch zu erleben und wahnzunehmen. Wir haben Dieses Bedürfnis, wir wollen irgendwie einen Beweis dafür haben. Es wäre jetzt irgendwie toll, wenn ich schon mal irgendwie ein Foto gehabt hätte von Anke vor tausend Jahren, dann könnte ich sagen, wow, ja, hier ist der Beweis, manifest, jetzt haben wir es. Es gibt manchmal Situationen und die haben wir alle schon erlebt. Da wusstest du, das ist jetzt wahr und das ist nicht wahr. Wir haben null Beweise dafür und trotzdem wissen wir es. Und das ist so unsere Begrifflichkeit wissen. Was heißt eigentlich wissen? Weiß jemand, wie er Kuchen backt, weil er ein Kuchenrezept durchgelesen hat? Oder weiß jemand, dass er Kuchen backen kann, weil er es erlebt und schon hundertmal praktiziert hat? Und das ist der ganz große Unterschied. Und wenn du dann in dieser Arbeit bist, ich sage es den Klienten ganz oft vorneweg, manches Muster, das wir mit uns rumtragen und das wir wirklich schon bearbeitet haben, vielleicht sogar hundertmal schon bearbeitet haben, ich sage mal mit der Familie, mit der Ursprungsfamilie, mit der Ahnenreihe, alles aufgeräumt, alles schön und gut. Hatte das jetzt gerade bei einer Klientin. Da war die Situation, mit der sie gekommen ist im jetzigen Leben, in ihrem Daily Life. Das war gelöst und das war auch wunderbar. Aber jetzt kam auf einmal ein Schuldgefühl hoch, wo sie sagt, sie kann sich das nicht erklären. Warum also in der Theorie hat überhaupt keine Daseinsberechtigung gerade und trotzdem ist es extrem präsent und das lässt sich auch nicht erklären über die Ursprungsfamilie oder Ahnenreihe oder wie auch im Nichts erklärbar Ja und da setzen wir dann an und ich sage immer vorher es kann sein Da zeigt sich ein Muster, das ist wie in der Schulmedizin, es zeigt sich ein Symptom. Wir können das Symptom behandeln und vielleicht ist es dann auch gut. Aber vielleicht eben auch nicht. Vielleicht müssen wir ein paar Schritte weiter zurückgehen und vielleicht liegt die Ursache nochmal viel weiter zurück. Und das habe ich in den allermeisten Fällen. Ich hatte eine Klientin, da kann man es ganz gut aufzeigen. immer wieder toxische Beziehungen, beziehungsweise auch so ein Beziehungsverhalten, das eigentlich selbst sabotierend war. konnte also nie Beziehung halten, sondern nur war immer so ein Rauschzustand verliebt sein. Und da war so viel Klammereffekt da, dass sie es nicht halten konnte. Das hat sie natürlich extrem belastet. So und die Ursache dessen... Ich wusste vorher nicht, wo wir landen werden. Das ist immer ein Überraschungspaket. Die Ursache lag 500 Jahre zurück. Sabine Osterauer: Erzähl ein bisschen, wie kommst du dorthin, wie kommst du zu diesen 500 Jahre vorher, wie kommst du mit deiner Clan, wie bist du da hingekommen? Anke Ames: Es ist immer ein bisschen schwierig zu erklären und ich möchte auch nicht zu tief gehen in diesem ganzen Prozess, weil das ist ein Prozess, den muss man tatsächlich erlebt haben. Aber ich kann es erklären mit dem Thema Hypnose. Das heißt, man wird ja in den Prozess gebracht und bei so einer Aufstellung ist es ein Aufstellungsformat, dem ich da arbeite. Und da draußen ist ja sehr bekannt das Thema Familienaufstellungen. Das heißt, ich betrete das Feld von mir selber, ich betrete dann über einen Bodenanker, es wird also ein Zettelchen auf den Boden gelegt und da kann ich zum Beispiel eben Papa oder Mama drauf schreiben oder ich habe zwei Zettel eben für Papa und Mama und dann betrete ich das Feld meines Vaters und spüre dann, es ist ein sogenanntes morphologisches Feld, das heißt, ich empfange da die Energien meines Vaters. Und das ist sehr spannend, ja, auch für die Klienten. zu erfahren, okay, ich kann da tatsächlich, also ich bin dann in einer anderen Energie und das ist unglaublich, weil es ist nochmal eine andere Ebene als das, was offensichtlich ist. Ich spüre da wirklich die Emotionen auch. Ich spüre, wie es dem körperlich geht. Ich merke, was der eigentlich denkt, auch bezogen auf das Thema. So, das ist Familienaufstellung. Die Schamanische geht ein bisschen weiter und da gehen wir wie eigentlich bei einer Hypnose auch. Wenn wir in Trans bekommen, dann sprechen wir das Unterbewusstsein an und so können wir eben auch durch Zeiten reisen. Sabine Osterauer: Also so Timeline-Prozess Anke Ames: Das ist wie so ein wie so ein Timeline-Prozess. Sorry, dass ich dich unterbreche. Es ist noch mal wichtig zu wissen, wir gehen nicht in die Zeiten zurück, weil wir jetzt irgendwie neugierig sind und weil wir da eine Rückführung machen wollen und das ist jetzt so spannend und nur weil wir sehen wollen, sondern wichtig ist, wir gehen deswegen zurück, weil wir an den Ursprung wollen des Themas, was jetzt gelöst werden möchte. Das heißt, die Lösung findet eben nicht in diesem Leben statt oder da, es im Leben passiert ist, sondern die Lösung muss halt da stattfinden, wo die Ursache entstanden ist. Und wenn da energetisch was in Ordnung gebracht ist, wieder in Harmonie gebracht ist, was da in Disharmonie war, dann haben wir Heilung auch in diesem Leben an der Stelle. Dafür gehen wir eben mal in diese Zeit zurück. Sabine Osterauer: sehr spannend. Ich kenne es ja. Ich biete selber Hypnose, Sitzungen an. Das kenne ich. Schamanisch ist es natürlich jetzt wieder was anderes. Aber wie du sagst, ist ein Prozess, den sollte man einfach erleben, dann kann man das auch ganz anders sich selbst auch erklären. Ich weiß, es ist ein bisschen schwierig, zu erklären, weil das sehr viel mit Gefühl zu tun hat. mit innerer Arbeit zu tun hat, es ist sehr schwer das im Außen zu erklären. Aber für die Zuhörer jetzt, wenn man sich auf das einlässt, wenn man dem Vertrauen schenkt und sagt, okay, ich möchte gerne wissen, woher kommt dieses Muster, das mich immer noch dazu bringt, dass ich immer wieder in toxische Beziehungen hineingehe. Und man macht so einen germanischen Prozess und geht auf dieser Zeitlinie, auf der eigenen Zeitlinie zurück, bis zu dem Zeitpunkt, wo das Unterbewusstsein sagt, Hier war der Auslöser und hier können wir das Ganze lösen. Wie du gesagt hast, man geht zurück zu diesem Punkt, wo das Muster entstanden ist und genau dort wird es auch gelöst. Jetzt ist meine Frage, wie löst man das? Anke Ames: Mh. Sabine Osterauer: Wie wird das gelöst? Anke Ames: wenn wir schamanisch arbeiten. Schamanisch ist oftmals so ein Wort, so bisschen... Ich weiß nicht, was da so dahinter steckt. Und da bin ich inzwischen auch so bisschen vorsichtig damit. Dabei ist das auch etwas ganz Natürliches. Im Schamanismus gehen wir einfach davon aus, alles hat Bewusstsein. Jeder Stein hat Bewusstsein, ein Haus hat ein Bewusstsein. Ich kann zum Beispiel eine Aufstellung zu einem Haus machen. und da Sabine Osterauer: Natürlich. Anke Ames: auch Dinge lösen und in Ordnung bringen. Ich kann für Tiere eine Aufstellung machen und dem einfach mal eine Sprache geben. Und was jetzt im Schamanismus ganz wichtig ist, wir arbeiten hier mit den vier Himmelsrichtungen. Das sind Portale und da helfen uns auch geistige Helfer tatsächlich. Das heißt, der Norden steht für die Erdung. Es geht immer Erdung. Es geht nicht ein, ich zünde hier mal ein Räucherstäbchen an und dann entrücke ich der Welt, sondern es geht ganz viel auch Erdung. Viele Menschen sind nicht geerdet. Also da fehlt wirklich richtig die Bodenhaftung und das braucht es auch, diese Erdung, dieses Verwurzel bei vielen Menschen. Wir haben diesen Lebensbaum, den kennt eigentlich jeder. Das ist so eine heilige Geometrie. Lebensbaum und da sind unten die Wurzeln. Bei ganz Sabine Osterauer: Genau. Anke Ames: vielen Menschen sind die Wurzeln nicht in Ordnung. Und mit Wurzeln meinen wir im Schamanismus, sind unsere Ahnen, unsere Vorfahren. Aber eben teilweise auch tausende von Jahren zurück, dass da irgendwas schon verrutscht ist. Sondern sind die Wurzeln nicht in Ordnung? Der stabilste Baum kann nicht stehen, wenn die Wurzeln nicht in Ordnung sind. So, das heißt, haben den Norden für die Erdung, wir haben den Süden für die Transformation des Feuers. den Westen fürs Wasser, für die Emotionen, für den Fluss, für das Weibliche und den Osten für die Heilung. Und da werden eben auch Kräfte dazu geholt und das führe und leite ich diesen Prozess, sodass die uns eigentlich unterstützen. Und wir sind nur Kanal. Und durch die kommen diese ganzen Botschaften auch. Und deswegen hat das nochmal, das sind Welten, Galaxien, Unterschied zu dem, was in einer normalen Aufstellung passiert. Und dann sprechen wir von Oberer, Mittlerer und Unterer Welt. Oberer Welt sind diese geistigen Helfer aus der oberen Welt. Wir haben die mittlere Welt, das ist unser Leben hier und auch da. sind manchmal wirklich, ich hatte eine Aufstellung, da bekam ich im Vorfeld diesen Impuls, sind wir wieder bei der inneren Stimme, ich verbinde mich dann immer mit dem Klienten und da hieß es Peter. Peter? Peter. Er hieß Peter. Du musst dir da erstmal selber vertrauen, auch als Leiter dieses ganzen Prozesses. Peter. Und dann spreche ich die Kundin drauf an, sag kennst du einen Peter? Ja. Ja, wer ist denn das? Mein Jugendfreund. Und der hatte eine Botschaft. Also der kam da wirklich aus der mittleren Welt, der hatte keine Ahnung, auf der bewussten Ebene, 0,0 Ahnung. Aber es hatte unfassbar viel Daseinsberechtigung. Thema gesunde Beziehung auch gearbeitet, Wertschätzung gearbeitet, da war so eine unerklärliche Trauer im Prozess drin, die aufgelöst werden musste und dann stellt sich raus und das ist wieder das super spannende in diesen Prozessen, wenn wir über Muster sprechen. Geh davon aus, wir haben immer wieder dasselbe Umfeld uns herum in jeder Inkarnation und es wiederholt sich und wiederholt sich und wiederholt sich. Ihr habt vielleicht da schon mal Thema Kama-Schleife gehört. Und wir haben immer wieder dieselben Themen in jeder Inkarnation. Und deswegen ist es manchmal eben auch so wichtig, da mal so tief zu gehen, dass wir jetzt mal wirklich die Ursache beheben. Sabine Osterauer: total spannend. Wenn dein Client oder deine Klientin an diesem Punkt angelangt ist, wo es entstanden ist, dieses Muster und ihr geht in die Heilung, was kriegst du dann für ein Feedback von deinen deinen Klienten? Woher wissen die das, dass es sich gelöst hat? Diese Frage stellen wir ja auch in der Beratung oder im Coaching immer wieder, so Future Page und so weiter, für alle, da in diesem Bereich Anke Ames: Ja. Sabine Osterauer: vielleicht ein bisschen angelernt sind. Aber so jetzt, wie beschreiben sie dir das? Woher wissen die? Jetzt habe ich es erledigt. Anke Ames: Also das ist eine Teamwork. Also das muss man wirklich sagen. Das ist eine absolute Teamwork. Ich bin immer ein Freund von Einzelsessions. Also ich mache das nicht mit zwölf Stellvertretern oder so. Das ist nicht meins und ich mache es sehr oft sogar online. sitzen die Klienten in ihrem geschützten Raum. Das öffnet sie für den Prozess wunderbar. Und sie spüren es dann eben selber. Weil ich laufe Gefahr, wenn ich mich jetzt aufstellen würde oder ich würde jetzt einen Kollegen dazu holen, wir kommen schon so tief, dann sind wir manchmal zu schnell im Prozess. Das heißt für mich ist ganz wichtig, dass der Klient es selber spürt. So und dann ist für die Heilung wichtig, dass es etwas in den Ausgleich kommt und zwar immer zum Wohle aller Beteiligten. Und wenn ich irgendwie, keine Ahnung, ich muss mich abgrenzen von der Mutter in einem alten Leben sogar, ja, und da ist aber die Erlaubnis von der Mutter nicht da, weil die nicht loslassen kann oder so, dann müssen wir noch mal eine Schleife drehen und müssen daran arbeiten, dass die Mutter irgendetwas als Ausgleich dann braucht, damit sie loslassen kann und diese Grenze auch gesetzt werden kann. Zum Wohle aller Beteiligten. Und da achte ich natürlich auf die Impulse des Klienten, der dann in dem, ja ich leite und führe natürlich durch den Prozess, durch Fragen. Ich bin aber auch Kanal für die geistigen Helfer. Das heißt, ich bekomme in diesem Prozess auch immer wieder Impulse. Die können durch Bilder kommen, können durch ein, stopp, wir sind noch nicht so weit, wir müssen hier noch mal eine Schleife drehen. Und das ist eben erst dann in Ordnung, wenn wirklich jeder, der da irgendwie mit beteiligt ist an diesem Prozess und auch an dem Heilungsprozess, wenn der sagt, nein, da bin ich aber nicht mit einverstanden. Das ist wirklich Teilrasse, ist wie eine Verhandlung. Und dann geht es wirklich darum, womit wärst du als Ausgleich, das Thema jetzt abzugeben, damit deine Tochter in die Kraft oder in die Freiheit kommen kann und ihr eigenes Leben leben kann. Was wäre jetzt für dich ein guter Ausgleich? Sabine Osterauer: Mhm. Anke Ames: Und dann wird auch dieser, also in diesem Prozess die Mutter, wir machen das dann über so eine virtuelle Vorstellung, dass dann diese Mutter in dem alten Leben dass die da wirklich erscheint und dann ist es ganz klar, damit bin ich einverstanden, das brauche ich und damit gebe ich mich zufrieden. Sabine Osterauer: Mmh. Anke Ames: Und erst dann ist es gelöst und dann, klar findet immer eine Überprüfung auch wieder, man wird zurückgeführt dann ins Hier und Jetzt und dann ist die Frage auch immer, wie fühlt sich es jetzt an? Und wenn dann irgendwas noch blockt, dann muss, dann müssen wir nochmal irgendwo hin. Ja, und es wird aber Sabine Osterauer: Ich verstehe. Anke Ames: so lange gemacht, bis wirklich alles in Ordnung ist und dann fließen auch Tränen und dann das merkst du dann, dass sich da wirklich was löst. Das spürst du. Das ist unglaublich. Sabine Osterauer: Das finde ich, das wollte ich immer schon einmal wissen, weil das erlebe ich in meiner Arbeit auch immer wieder, wenn Klienten zu mir kommen, also für alle, es noch nicht wissen, zu mir kommen ja Menschen, die auch schon ganz oft auch anderen Beratern, Coaches und so gewesen sind, die trotzdem nicht weiterkommen. Ich gehe halt dann auf die Suche, so wie eben auch die Anke das macht. Und wenn ich das gefunden habe, also ich suche das wirklich und wenn ich das gefunden habe und ich die Menschen darauf ansprache, sag, kannst du dir vorstellen, dass es das und das ist, dann kommen Tränen. Und dann weiß ich, wir haben es gefunden. Und meine Frage ist Anke, wieso kommen Tränen? Ich habe mir schon ganz oft Gedanken, da ist ja, jetzt bist du ganz kurz erleuchtet gewesen, total spannend. Ja voll, es ist voll erleuchtet. Warum glaubst Anke Ames: Schön! Sabine Osterauer: du, kommen Tränen? Anke Ames: Ja, ganz einfach erklärt eigentlich. Ich habe es schon gesagt, diese Portale, Westen, Wasser, Wasserelement, Wasser reinigt. sein Heilungsprozess. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Wenn mal so ein richtiges Schluchzen stattfindet und dann Wasser ist das, was es ausschwimmt. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Wie diese Schlacken, emotional oder auf der Seelenebene auch nur in jeder Zelle so drin waren, das löst es alles. Ach herrlich. Sabine Osterauer: Ja, also ich bin davon ausgegangen, dass es eine Art Erleichterung ist, ein Loslassen ist, fließendes, irgendetwas, wo man sagt, okay, das fließt jetzt wirklich raus. Hast du die Erfahrungen auch schon gemacht, wenn du, hast du manchmal so Phasen in deinem Leben oder so Situationen, auch tagesabhängig, wo du das Gefühl hast, Ich würde zu gerne weinen, damit es mir besser geht. Kennst du das? Anke Ames: Absolut. Also ich muss da tatsächlich manchmal bisschen trauernd rum, dass das nicht mehr so möglich ist. Dass dieses Unbeschwerte manchmal so raus ist, einfach, ich sag mal, der Weg ist jetzt schon auch steinig und teilweise wirklich mit Hürden gepflastert war. Aber ich sag immer, wer im Diamant ist, der wird halt geschliffen. vom Leben. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Ich habe das auch erlebt. meine, wenn du solche Formate leitest als Coach, da musst du so weit sein. Da kannst du nicht deine tiefen Themen noch in dir begraben haben. Die müssen einfach aufgeräumt sein. Du musst innerlich sauber sein, so im Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Großen und Ganzen. Du kannst nicht, ich gebe immer ein Beispiel, da kommt jemand zu mir und hat vielleicht sexuellen Missbrauch erlebt und hat das gar nicht, das ist im Unterbewusstsein gespeichert und das kommt raus. Und da bricht jemand zusammen, da musst du wirklich, wenn du selber da einen Missbrauch erlebt hast und brichst selber zusammen, das geht nicht. Also musst du da wirklich aufgeräumt sein und ich hatte schon auch einige Situationen, wo ich heute so dankbar bin, so dankbar. dass ich da ein Trauma, ein ganz festsitzendes Trauma, nicht aus diesem Leben, bei mir waren diese ganzen Traumata, die waren eher aus vergangenen Zeiten, wirklich lange Jahre zurück. Und wenn das sich gelöst hat und dann ist so ein Weinen herrlich, wunderbar. Sabine Osterauer: Also du sagst schon auch, wie jetzt herausgehört, dass wenn ich mit Menschen arbeite, also wenn sich jemand entscheidet, auch in die Beratung, Coach, wie auch immer Richtung zu gehen, weil das hört man ja oft. Also ich war es zumindest immer wieder, auch in verschiedenen Netzwerktreffen, dass jemand ganz viele Jahre in irgendeinem Berufsfeld tätig war und dann zu der Erkenntnis gekommen ist, ich möchte jetzt was anderes machen, ich werde jetzt Coach. Ich mache jetzt eine Ausbildung oder auch keine, je nachdem. Und ich arbeite jetzt mit Menschen, die dieses Thema haben, das ich auch habe oder hatte. Und wenn ich das Thema aber selbst nicht aufgearbeitet habe, dann ist das keine gute Voraussetzung, wirklich ein guter Coach zu sein. Würdest du das auch unterschreiben? Anke Ames: Also ich muss jetzt wirklich sehr sehr aufpassen, was ich da antworte, es möglichst diplomatisch zu formulieren. Nein, ich bewerte überhaupt nichts und es gibt Coaching-Ausbildungen, die gehen eine Woche. Die Frage ist auch als Klient, ist das dann ein Coach, zu dem ich gehen würde? Der kann vielleicht mal einen guten Lebenschip geben, wenn ich da eine Frage habe, kann der mit mir tiefe Prozesse gestalten mit Sicherheit nicht? Es gibt schon eine Daseinsberechtigung, warum ein Medizinstudium so lange dauert, wie es dauert. Und es gibt auch eine Daseinsberechtigung, warum ... Ich finde es bisschen kritisch, dieses Wort Coach ist einfach nicht geschützt und das dürfen wir uns immer wieder bewusst machen und klar machen. Ich möchte damit niemanden in irgendeiner Form kritisieren und bewerten, sondern für manch einen ist es vielleicht mal ganz gut, Ernährungstipp einfach nur zu kriegen. Wir sind Ernährungscoach, alles gut. Aber wenn ich in tiefe Seelenprozesse rein will, dann sollte ich mir schon sehr, sehr genau anschauen, zu wem ich da gehe. zu wem ich Vertrauen habe. Und das sind wir wieder bei der inneren Stimme. Ich biete selber eine Ausbildung an und das aber für Coaches, eben, also entweder für Menschen, eben schon Erfahrungen gemacht haben mit germanischen Aufstellungen und da schon so den ein oder anderen Prozess durchlaufen haben oder für Coaches, die eben schon Coaching-Ausbildungen gemacht haben, aber an einer bestimmten Stelle eben hängen bleiben. und vielleicht selber auch noch so in einem Funktionskorsett sind und sich wundern, warum scheitern sie immer wieder. Scheitern kann mit Scheiterhaufen zu tun haben. Kollektives Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Seelgedächtnis, An den Pranger gestellt werden. Ich wurde wahrscheinlich irgendwann mal an den Pranger gestellt. Ich habe ganz viele bei mir, die eben in früheren Zeiten zum Beispiel heiler waren. gerade wir Frauen, aber wir wurden vielleicht umgebracht, weil wir zu gefährlich Sabine Osterauer: Mhm. Anke Ames: wurden den Machthabern. Und das ist dann natürlich auch wieder abgespeichert und deswegen kommt jemand irgendwo dritt auf der Stelle und kommt mit seinem Coaching-Business auch nicht weiter und da lohnt es sich dann nochmal wirklich tiefer zu gehen. man darf sich einfach überlegen, das ist wie, was für eine Qualität möchte ich da eigentlich haben. Und was suche ich für mich? Und es darf jeder das machen und anbieten, was er möchte. Aber ich darf mir einfach als Klient immer wieder klar machen, welchen Prozess möchte ich eigentlich gelöst haben und wem vertraue ich da wirklich? Und da ist eben viel Schein in dieser Welt. Sabine Osterauer: Ich meine, ist ganz klar, dass du heute, wenn du neu in diesem Berufsfeld bist, als Berater oder als Coach, selbst wenn du es auch studiert hast oder wenn du viele Ausbildungen gemacht hast, du bist da trotzdem am Anfang. Also du brauchst schon Erfahrungen natürlich mit Klienten und Klientinnen, damit du auch selber herausfindest, wie bin ich denn, wie kann ich denn arbeiten. Denn eine Ausbildung ist ja nur ein Vorschlag. Also das ist viel Wissen. und der Vorschlag, wie man möglicherweise seine Beratungs-Coaching-Einheiten gestalten kann. Wenn ich jetzt zurück schaue, mir ist das die Ausbildung des Studiums schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange her, kommt mir vor. Und ich mache von dieser Art, wie wir es gelernt haben damals in der Ausbildung eigentlich so gut wie gar nichts mehr. Also ich habe mir das Wissen natürlich mitgenommen. Aber ich habe natürlich meine eigene Prozessarbeit für mich selber erst schaffen und so arbeite ich heute mit meinen Klienten. Und das ist ja auch gut so. Und natürlich, wenn du ganz frisch jetzt kommst von einer Ausbildung, brauchst du natürlich auch einmal Erfahrung mit Klienten und so weiter. Da würde es sich anraten, vielleicht mit, wenn ich jetzt sage, einfacheren Dingen, das jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber vielleicht nicht ganz so tief gleich von Anfang an in ganz tiefe Themen eintauchen, sondern auch als Coach oder Berater zu schauen, stämme ich das? Traue ich mir das wirklich zu? Also natürlich können wir uns alles zu... Das ist immer so dieses Zweischneidige, weil natürlich kannst du dir alles zutrauen und brauchst du das richtige Mindset. Aber wenn du mit Menschen arbeitest, das würde ich gerne mitgeben, wenn du mit Menschen arbeitest, langsam mit viel und immer auch selber hineinhorchen. Da stemme ich das. Ist das etwas, was ich aushalte? Weil ich kann mich noch erinnern, ich damals gestartet habe. Ich habe gleich einmal mit einem Suizid gestartet, also mit einer Klientin, die mir direkt Anke Ames: Ich habe. Sabine Osterauer: gegenüber gesessen ist und gesagt hat, eigentlich würde sie sich gerne umbringen. Das war mein Start in die Coaching- die Beraterwelt, also eine psychosoziale Beraterwelt. Und da habe mir gedacht, Das ist mir noch zu steil. Das geht nicht. Ich habe sie dann auch weitergeschickt. wir haben dann Jemma hat sie abgeholt. Also alles gut, also alles rechtens. Anke Ames: Mh. Sabine Osterauer: Aber das war für mich so, wo ich mir dachte, okay Sabine, das ist ja toll, dass du von dir überzeugt bist. Das ist ja auch in Ordnung. Und jetzt schickst du die Energie aus für Menschen, die zu dir kommen, die vielleicht ein bisschen kleinere Themen haben, das jetzt nicht abzuminden, aber Themen haben, mit denen du... besser umgehen kannst, als jemand, der dir gegenüber sitzt und sagt, möchte sich eigentlich das Leben nehmen. Heute, nach so vielen Jahren, ist das kein Problem. Also, damit kann ich umgehen. Ich zeige jetzt nicht auf und sage, ja bitte, solche Klienten nur zu mir. Also, nein, natürlich nicht. Aber wenn, dann verliere ich heute nicht mehr die Nerven, sondern bin ganz ruhig, ganz entspannt und weiß, wie gehe ich mit dieser Situation Und ich glaube, Das ist auch das Wichtigste, wenn ich mich dazu entscheide, mit Menschen auf diese Art und Weise auch wirklich zu arbeiten. Anke Ames: Ich finde es total spannend. Meine Erfahrung war tatsächlich auch so. Meine allererste Coaching-Ausbildung, Personal- und Business-Coach, 2011, 2012, so was in dem Rahmen. Wir hatten die erste Gruppenarbeit zum Thema Glaubenssätze lösen und wir sitzen zu dritt zusammen und die Eine Frau, die da mit mir im Raum war, sagt, es kommt irgendwie gerade ein Schuldthema hoch. Ich bin schuldig, weil ich bin vergewaltigt worden. Ich ach du Scheiße. Und der andere hatte einen pädophilen Vater. Der war raus. dann ja Sabine Osterauer: Genau. Anke Ames: was machst du dann dann ja dann habe ich da mal diesen Glaubenssatz gelöst weil das war einfach ich konnte da nicht raus aus der Nummer ich musste jetzt irgendwie ja Bodenhaftung und dann ran ja aber Gott sei dank hatte ich so im Hinterkopf stopp wir sind hier in einer Ausbildung und wenn jetzt alles verrutscht der Ausbilder kann dann den Rest machen. Sabine Osterauer: ist noch da. Anke Ames: Also es war so Netz mit doppelten Boden aber Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: das werde ich nie vergessen diesen Moment, ach du Scheiße, ja, damit musst Sabine Osterauer: Scheiße. Ja, genau. Anke Ames: du dich auseinandersetzen können. Ja, solche Situationen kommen im Berufs, auch wenn du wirklich Coach sein willst, deswegen finde ich das wirklich prima, dass du das auch sagst. Eine Achtsamkeit, eine Demut dieser menschlichen Arbeit gegenüber. aufzuzeigen und die eigenen Grenzen wirklich zu kennen. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Absolut, verhalte ich für ganz elementar wichtig. Aber ich möchte noch mal eins dazu fügen. Für mich ist es auch so wichtig, da draußen auch für die Klienten. In dieser Coaching- Scheinwelt Fake World wird so viel verkauft. Die fünfstelligen Monatsumsätze und die Millionenbeträge und bla bla bla bla bla bla bla und hier. Wenn du nur das richtige Mindset hast und die richtige Manifestation hast, Bullshit! Sorry! Bullshit! Wenn da Mangelthemen da sind, weil ein Seelenvertrag vor tausend Jahren geschlossen wurde, dann kann ich so viel manifestieren, wie ich Dann funktioniert das nicht. Also auch da mal achtsam zu sein. Was ist da einfach Verlockung? Das ist wie im Ernährungsbereich. Macht mich der Diet Shake jetzt wirklich dünner? Hand aufs Herz! Sabine Osterauer: Ich denke nicht. Ich denke nicht. Aber ich denke nur nicht. Ich weiß es nicht, ich denke nur nicht. Ich glaube, dass durch diese vielen Angebote, die es einfach gibt, ob das jetzt ein ist, wie du sagst, Coaching-Sachen mit eben sechsstelligen Betrag verdienen und Mindset-Arbeit und bla, bla, bla, es halt sonst noch alles gibt, ich glaube, dass das schon für die Menschheit anscheinend wichtig ist, sich wieder auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist. Ich glaube, dieses Überangebot, ich vergleiche das immer gern, wenn ich einkaufen gehe. Ich gehe immer wieder zum Billa Plus, also Merkur Früher, heute Billa Plus, furchtbare Name, werde ich mich nie daran gewöhnen, aber wurscht. Und ich weiß noch, wenn du vor diesen Molkereiprodukten stehst, vor diesem großen Kühllager, Ich esse ja keine Kuhsachen, also ich bin ja auf Schaf. Und für Schaf gibt es zwei Joghurt, also drei. Zweimal Natur, obwohl ein Pilla Plus, und einmal mit Frucht. Und das esse ich jetzt sowieso nicht, weil das ist ja vollgezuckert. Und wenn ich mir mal anschaue, welche anderen Joghurtprodukte es gibt, dann denke ich mir, wer braucht das? Also wofür brauchen wir das? Anke Ames: Und dann geh mal in Mexiko in den Suban. Sabine Osterauer: noch schlimmer oder weniger schlimm oder anders schlimm. Anke Ames: Ich habe hier drei, anders schlimm, drei Supermärkte ums Eck, in dem ganz, ganz großen, da muss ich aber mit dem Taxi hinfahren, da gibt es dann tatsächlich auch diese ganzen, also auch mal Hafermehl und Quinoa und was weiß ich, diese ganzen Geschichten. Aber wenn du jetzt hier in diesen drei Supermärkten unterwegs bist, keine Bananen, keine Äpfel. Wenn du Glück hast, kriegst du ein paar Kartoffeln. Fleisch im Überangebot für 1,50 Euro. Und ansonsten alles voll mit Chips und Süßigkeiten. Es Sabine Osterauer: Das Überangebot für den Menschen, herauszufinden, das brauche ich alles nicht. Ich glaube, es ist eine Prüfung, sich wieder auf das zu besinnen und zurückzugehen. Ich würde ja viel lieber beim Kreisler einkaufen. Ich sage das so, es ist. Ich gehe auch meistens am Markt einkaufen. Da kriege ich auch das Gemüse ohne Plastik, was auch super ist. Und dann kann ich sagen, ich hätte gerne zwei Äpfeln und drei Birnen und muss nicht überall die Großpackungen kaufen. Und da kann ich zweimal in der Woche hingehen, was total super ist. Und die kenne ich und da weiß ich, okay, der hat das vom eigenen Acker rausgezogen. Und da weiß ich, das war kein riesiger Transport oder sonst irgendetwas. Aber das hat auch in meiner Welt natürlich eine Zeit lang gedauert, weil natürlich ist das super, du gehst in den Supermarkt, kriegst du alles im Überfluss und und und und. Du machst dir ja nicht von Anfang an die Gedanken darüber. Ich bin zumindest nicht zu erzogen worden. bin ein Zuckerkind. Ich bin ein Zuckerkind durch und durch. Ich habe natürlich jetzt die Muster auch drinnen, vom Süß, ganz klar. Aber wenn du dich wieder deiner besinnst und wenn du wieder zurückkommst, auf das es wirklich wichtig ist für dich, für deinen Körper, für die Umwelt und alles rundherum, dann grenzt du dich ja automatisch ein. Und ich kann nur hoffen, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich eingrenzen. Aber das ist halt ein Anke Ames: Bis bald. Sabine Osterauer: Wunsch. Anke Ames: Und da glaube ich wirklich, wir zwei Zeitlinien voneinander wegbewegen. Dass wir in unterschiedlichen Bewusstseinsebenen, Frequenzen schwingen tatsächlich von Menschen, die wirklich immer mehr zunehmend mehr zum Menschsein wieder zurückfinden. Und für mich ist das auch der medizinische Bereich. Gebe ich meine ganze Verantwortung ab an einen Arzt, der mir dann irgendwelche Antibiotika verschreibt? Oder höre ich mal auf meinen eigenen Organismus, mein eigenes inneres System und finde noch andere Möglichkeiten und Wege? Weil mein Körper mir eigentlich alle Impulse und Hinweise zeigt und eigentlich nur gehört werden möchte. Und ich sage damit auch nicht, dass jetzt irgendwie Schulmedizin überflüssig ist, überhaupt nicht. Aber es geht einfach darum, wieder dieses Menschsein zu lernen und die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Weil es eben sein kann, dass der Freund, der mir irgendeinen Ratschlag gibt oder der Arzt, der mir irgendeinen Ratschlag gibt oder ein Therapieverfahren, dass das für mich nicht das Richtige ist. Und dass es mich eben nicht dahin führt, wo ich gerne hinkommen möchte. Und dass Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: wir auch wieder lernen, einfach sowas wie draußen sitzen und vögeln und blättern zu lauschen, das das was mit unserem ganzen Stresssystem auch macht, weil es auf einer Frequenz schwingt, 432 Hertz, die einfach das ganze Cortisol rausspült. Sabine Osterauer: Ja. Anke Ames: Und das macht kein Computer und das macht kein Handy und kein Dattelbrocken. Sabine Osterauer: Ja, da muss ich dir eindeutig Recht geben. Liebe Anke, eine letzte Frage vielleicht noch, wir sind jetzt schon wieder über eine Stunde hier. Furchtbar interessant. Aber jetzt muss ich dir trotzdem noch eine Frage stellen. Welche Menschen dürfen sich angesprochen fühlen, die sich zum Beispiel eben bei dir melden und sagen, ich habe den Podcast gehört? Ich glaube, habe das und Thema. Ich glaube, du bist für mich die Richtige. Welche Menschen sind das? Was haben die für Themen? Anke Ames: Das sind Menschen, die vielleicht dann tatsächlich auch schon Coachings hatten und die an Mustern auch schon gearbeitet haben, die auf Muster meistens schon verstanden haben in der Theorie, aber sie kriegen eben dieses Gefühl dahinter nicht aufgelöst. Und das kann eben sowas sein wie eine unerklärliche Trauer, wie ein Schuldgefühl, das nicht erklärbar ist, Ängste, die damit im Spiel sind. Mangelthemen, ganz viel Mangel an Liebe, Mangel an Geld. Das sind so Themen und es ist auch nicht richtig erklärbar. Und da setze ich an, dass ich da tiefer gehe als eben andere, das dann wirklich nachhaltig aufzulösen und in Harmonie zu bringen. Das sind so die Themen. in eine Lebendigkeit auch wieder reinführen. Aus diesem Funktionskorsett raus in eine wirkliche Lebensfreude wieder, in eine Lebendigkeit, dass ich das auch wieder fühlen kann und spüre. Sabine Osterauer: Und vor allem Individualität, also dass wir wieder einzigartig werden und sind, so wie wir ja eigentlich auch geboren worden sind. Denn das ist ja auch in der heutigen Zeit diese Vergleiche und wir brauchen uns ja nur anschauen von den Schönheitschirurgen und so weiter. Das sieht man ja dann die gleichen. die gleichen Menschen oft dann wie Klone eigentlich, die die gleichen Operationen hatten. Da muss ich dann immer drüber schmunzeln, dass man ausschauen möchte wie jemand anderer. Also ja, genau, wir dürfen wieder zurück in die Einzigartigkeit, in die Individualität und das ist möglich. Und gesagt, wenn jemand den Podcast gehört hat und sagt, Patti Anke, die klingt echt cool, ist egal, wo sie gerade sitzt, also auch in Mexiko, weltweit hat uns Das Internet, ist wieder der Segen zum Fluch. Können wir auch online arbeiten. Und so denke ich, nach einer Stunde und acht Minuten haben wir es zusammen wieder herausgefunden, warum Menschen im Funktionsquasett oft hängen bleiben. Und ich bedanke mich bei der lieben Anke für ihre Zeit und ihren wirklich tiefen Einblick in diese Materie. Und alles zu Anke ist natürlich dann wieder ... verlinkt in den Show Notes steht dann alles drinnen wo sie Adresse, Links und Kontaktdaten alles drinnen hat was sie halt so braucht mit ihr in Kontakt zu treten. Also liebe Anke, vielen herzlichen Dank für deine Zeit. Anke Ames: Ich danke dir ganz herzlich Sabine und ich habe mir tatsächlich die eine oder andere Warum-Fage heute auch nochmal selbst beantwortet. Es war wirklich sehr, sehr bereichernd. Danke. Sabine Osterauer: Das ist schön. Vielen herzlichen Dank.