Latest / Business mit Pferd / #195 Warum du nicht vorankommst, obwohl du eigentlich alles hast
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- 0:19Halli Hallo und Willkommen zurück zum Business mit Pferd
- 0:22Podcast. Ich bin Gina, dein Host und seit
- 0:25mittlerweile 7 Jahren Business Coach in der Pferdewelt und
- 0:28heute möchte ich dir einen kleinen Perspektivwechsel
- 0:32mitgeben und dir einen möglichen Grund oder mehrere mögliche
- 0:37Gründe erklären, warum du vielleicht.
- 0:40Nicht weiterkommt und irgendwie auf der Stelle trittst.
- 0:43Ich habe in meinen Programmen und Kursen und Coachings in den
- 0:47letzten Jahren ganz viele verschiedene Pferdeprofis
- 0:50betreut, also unterschiedliche Themenfelder, unterschiedliche
- 0:52Berufszweige, vor allen Dingen, aber eben auch sehr
- 0:55unterschiedliche Lebenssituationen und eine
- 0:58Sache, die mir. Als Muster aufgefallen ist wie
- 1:02gesagt, ich hab das nicht quantifiziert.
- 1:03Also es gibt jetzt keine hochwissenschaftliche Studie zu,
- 1:06das sind einfach nur meine Beobachtungen aus 7 Jahren die
- 1:09die nicht vorankommen sind in der Regel die, denen es noch zu
- 1:13gut geht, wenn man das mal so platt sagen kann, was mein ich
- 1:17damit, wir haben immer wieder Diskussionen wie gesagt in
- 1:20unseren Kursen, auch jetzt im im Pferde Business Circle hatten
- 1:23wir gerade n Hot Sea Coaching wo es darum ging warum komm ich
- 1:26eigentlich nicht voran und. Ein Teil der Antwort, das ist
- 1:29natürlich sehr vielschichtig und sehr individuell, aber ein
- 1:32wiederkehrender Teil der Antwort ist, weil es dir noch zu gut
- 1:36geht, was mein ich damit, egal ob jemand noch nebenberuflich
- 1:40selbstständig ist oder hauptberuflich schon in der
- 1:43Pferdewelt unterwegs ist. Das Maß an Schmerz lässt für
- 1:47mich häufig schon erkennen, wie schnell jemand vorankommen wird,
- 1:52denn wenn es jemand noch zu gut hat im Sinne von.
- 1:57Na ja, aber das Gehalt kommt ja noch, oder?
- 2:00Ach ja, es läuft ja eigentlich gut, ich hab ja Anfragen, die
- 2:03Kunden kommen ja oder ah ist jetzt nicht so dringend, weil
- 2:07mein Partner trägt das finanziell mit oder mal ich
- 2:10wohne noch im im Haus auf dem Pferd, auf meiner Familie oder
- 2:13irgendwie sowas, das sind tatsächlich auf der einen Seite
- 2:17natürlich Privilegien, auf der anderen Seite aber krasse
- 2:21Handbremsen und. Auf der anderen Seite sehe ich
- 2:25Leute, die einfach richtig, ich sag jetzt mal Kacke an der Backe
- 2:30haben, also wirklich Stress haben, weil sie irgendwie aus
- 2:34dem Job gekündigt wurden. Die Firma wurde aufgelöst oder
- 2:36was auch immer oder es kommt ne Trennung ne und dann muss man
- 2:40auf einmal auf eigenen Beinen stehen und braucht irgendwie
- 2:43vielleicht mehr Geld um ne eigene Wohnung zu mieten und
- 2:46einzurichten, was man sich vorher mit Partner teilen konnte
- 2:49oder? Zum Beispiel auch eine Kundin.
- 2:53Die hatte bisher ihre Pferde sehr komfortabel und günstig.
- 2:58Wo stehen jetzt 3 Pferde und das ging jetzt nicht mehr, jetzt
- 3:00musste sie nen neuen neuen Standort für die Pferde finden
- 3:04und wenn man dann auf einmal ne Vollstallmiete irgendwo zahlt
- 3:07und damit erheblich mehr kosten hat als man das vorher ich sag
- 3:11jetzt mal auf kumpelbasis wo hatte ist das natürlich n riesen
- 3:14Kapitalbedarf brauch ich euch nicht erzählen Pferde kosten
- 3:16Scheiß viel Geld so. Diese Leute, die gerade
- 3:21irgendwie massiven Stress haben, finanziellen Druck haben,
- 3:24Zeitprobleme haben, die auch wirklich mit einer Deadline
- 3:27versehen sind, die sind so viel schneller und so, so viel
- 3:32effektiver und und viel besser darin, auch Prioritäten zu
- 3:36setzen und durchzuziehen als die, bei denen es noch sehr,
- 3:39sehr bequem ist. Und wenn du dich jetzt hier
- 3:41erwischst, ne no judgment, ich fühl das sehr, weil die
- 3:44Situation bin ich auch schon gekommen, dass ich so dachte,
- 3:47ja, eigentlich läuft es ja. Das Problem ist, dass das
- 3:51richtig Geld kostet und das ist aber sowas, was man erst auf den
- 3:55zweiten Blick sieht. Denn wenn du natürlich sagst, na
- 3:58ja, aber ich hab ja mein Wir nehmen jetzt mal das das
- 4:00hauptjob Ding ne also du bist vielleicht noch neben
- 4:02hauptberuflich vorangestellt und machst dein Pferdebusiness
- 4:04nebenberuflich, dann hast du ja ein regelmäßiges Einkommen, das
- 4:08heißt deine dein wirtschaftlicher Druck ist nicht
- 4:10so hoch weil du weißt jeden Monat kommt es wieder rein und.
- 4:15Das ist tatsächlich so eine, ich sag mal bequem unbequeme
- 4:18Version, weil viele, die noch im Hauptjob sind, aber eigentlich
- 4:21vom hauptberuflichen Pferdebusiness träumen.
- 4:23Die haben nicht unbedingt. Angst davor, dass es nicht
- 4:29klappen könnte. Das, das denkt man immer und das
- 4:31wird auch häufig gesagt, aber wenn wir dann so n bisschen
- 4:34tiefer ins Gespräch gehen, stell ich häufig fest, dass es eher so
- 4:37n bequemlichkeitsding ist. Es ist halt bequem, wenn jeden
- 4:40Monat das das Gehalt kommt und es ist bequem, wenn man sich
- 4:43darauf verlassen kann und das nicht von der eigenen Leistung
- 4:46der eigenen Verantwortung abhängt.
- 4:48Es ist halt bequem, wenn man einfach mal krank machen kann
- 4:51und das Geld trotzdem weiter fließt.
- 4:52Das sind natürlich valide Vorzüge einer Anstellung und
- 4:56gleichzeitig sind das eben auch die ja, die die Kissen, auf
- 5:01denen man sich so schön weich bettet, die dann natürlich dafür
- 5:04sorgen, dass mir nicht der Teufel im Nacken hängt, und
- 5:07jetzt will ich gar nicht sagen, kündige deinen Job und mach dir
- 5:10selber mal n bisschen Stress, aber tatsächlich ist das der
- 5:15Punkt, wo ich dann wiederum sehe.
- 5:17Dass Leute auf einmal anfangen, ne richtig steile Kurve
- 5:19hinzulegen. Ich hab ja viele Kunden, die ich
- 5:22über nen längeren Zeitraum betreue, also die bei mir zum
- 5:24Beispiel mit einem Einsteigerprogramm, damit noch
- 5:26der Aufstieghilfe gestartet sind, die dann jetzt vielleicht
- 5:30wieder zum Beispiel im PWZ sind und wieder aktiv bei mir sind.
- 5:34Ich hab Leute die ich über nen längeren Zeitraum durchgehend
- 5:36betreue und es ist immer sehr spannend zu sehen, wie sich die
- 5:41Produktivität und das Vorankommen im Business ändert,
- 5:45wenn sich die Lebens. Realitäten ändern und das ist ja
- 5:48irgendwie auch logisch, aber wird sehr, sehr, sehr gerne
- 5:52übersehen. Gleiches sehe ich auch bei
- 5:55Pferdeprofis, die schon etabliert sind.
- 5:56Nicht wundern muss man zwischendurch mal einen Kaffee
- 5:59schlürfen, sonst ist der nämlich gleich wieder nur lauwarm und
- 6:03schlimmer als kalter Kaffee ist ja nur lauwarmer Kaffee.
- 6:06Genau bei denen, die schon hauptberuflich selbstständig
- 6:09sind in der Pferdewelt und die bisher ihren Job so gemacht
- 6:13haben, wie sie das kennen. Das heißt Einzelstunden,
- 6:16Einzeltherapien, ne, schon vielleicht auch n festen
- 6:19Kundenstamm haben aber doch immer wieder struggeln, das sind
- 6:22ja Leute, die haben ja schon n Schmerz, oder erkennst du dich
- 6:25vielleicht auch wieder, wenn du in der Situation schon bist und
- 6:27hauptberuflich unterwegs bist? Dass es natürlich dann trotzdem
- 6:30irgendwie anstrengend ist, immer wieder neue Kunden zu gewinnen,
- 6:33immer wieder zu gucken, die Termine und die Touren zu
- 6:35organisieren, das ist schon auch nen Spannungsfeld.
- 6:38Ja, aber es ist noch kein wirklicher Leidensdruck, es
- 6:41läuft ja, es funktioniert ja irgendwie, ja, und dieses
- 6:44irgendwie ist halt genau das, was es wieder zum.
- 6:48Problem macht, wie oft wird mir gesagt, ja ich sehe das Problem.
- 6:51Ich will eigentlich so nicht mehr arbeiten und ich möchte
- 6:53gerne da raus und ich will keine Einzelstunden mehr machen und
- 6:56ich würde das gerne planbare haben und mal Urlaub machen
- 6:59können und dies das ja und gleichzeitig.
- 7:02Kommt ja gerade der Cashflow rein.
- 7:05Gleichzeitig ist ja gerade ein Geschäftsmodell am Laufen kein
- 7:08gutes und keins, was denjenigen voranbringt, aber 1.
- 7:12Was erstmal läuft und daran wird natürlich festgehalten, auf der
- 7:16einen Seite natürlich aus Sorge, dass das neue vielleicht nicht
- 7:19so hinhauen könnte, ja, aber vor allen Dingen auch hier wieder,
- 7:22weil es bequem ist und. Ich will ja gar keinen Vorwurf
- 7:26draus machen. Das ist ganz normales
- 7:27menschliches Verhalten, und es ist ganz normal, dass wir etwas,
- 7:30was jetzt erst mal irgendwie funktioniert, natürlich auch
- 7:32nicht einfach gehen lassen wollen.
- 7:34Problem an der Geschichte ist, wenn wir nicht etwas von dem
- 7:37Alten gehen lassen, schaffen wir natürlich auch keinen Platz für
- 7:40Neues und wenn wir uns nicht weiterentwickeln und mit dem
- 7:44Modus weitermachen, der. Eigentlich ja für uns nicht
- 7:47funktioniert, wo du vielleicht auch schon weißt.
- 7:48Na ja, ich, ich weiß eigentlich, dass das jetzt hier nicht, dass
- 7:51das Gelbe vom Ei ist. Ich weiß, dass das hier nicht
- 7:54der Modus ist, in dem ich immer arbeiten möchte.
- 7:56Ich weiß, dass ich irgendwann meinen Hauptjob nicht mehr
- 7:58machen möchte, ich weiß, dass meine Expertise eigentlich
- 8:02ausreicht und eigentlich läuft das in die richtige Richtung und
- 8:05das Thema ist cool und dies und das ja, wenn man das eigentlich
- 8:08weiß, wächst natürlich n Stück weit der Frust.
- 8:10Aber ne wirkliche Existenzangst ist dann auch nicht da und ne
- 8:13wirkliche ernst zu nehmende Sorge auch nicht.
- 8:16Und in dieser Bequemlichkeit des Gewohnten sitzt es sich ja
- 8:22irgendwie auch ganz gut. Ja, das ist wirklich ein Problem
- 8:28und das ist auch ein Kostenfaktor, das ist der Grund,
- 8:32warum Leute dann nach 12358 Jahren auch einfach gefrustet
- 8:36sind. Weil sie natürlich auch n
- 8:38bisschen sauer auf sich selber sind, dass sie das nicht schon
- 8:41früher angegangen sind, dass sie nicht schon früher gestartet
- 8:44haben, sich mit ihrem Angebotsmodell
- 8:45auseinanderzusetzen zum Beispiel, oder ich hab
- 8:47regelmäßig Kunden, die dann. Mit dem Rückenwind der Community
- 8:53sich trauen, ihre Preise zu erhöhen, und zwar erheblich zu
- 8:55erhöhen, die dann vielleicht noch mal ein 2 Meetings
- 8:58brauchen, vielleicht noch n extra tritt in den Hintern, aber
- 9:00dann machen sie es und sagen OK, es hat keiner meiner Kunden
- 9:03gezuckt. Ich hab mir monatelang sorgen
- 9:05gemacht was passiert wenn ich meine Preise erhöhe, jetzt hab
- 9:07ich das gemacht, die Zahlen das alle es ist alles easy und es
- 9:10war überhaupt nicht schlimm ja OK hättest du mal früher gemacht
- 9:12hättest du schon 2345 Monate die x Prozent mehr verdienen können
- 9:16die du jetzt aufgeschlagen hast. Wenn du dich mal getraut
- 9:18hättest. Und genau das ist eben auch mal
- 9:20den anderen Bereichen im Business.
- 9:22Hättest du mal schon früher angefangen, auf deine
- 9:25hauptberufliche Selbstständigkeit vorzubereiten
- 9:27und das auch wirklich ernst zu nehmen, hättest du schon viel
- 9:29mehr verdienen können, hättest du mal viel früher angefangen,
- 9:32dein Businessmodell zu hinterfragen und vielleicht neue
- 9:35Geschäftsmodelle auszuprobieren, neue Angebote auszutesten, dann
- 9:38hättest du jetzt nicht mehr den Stress und den Frust in dem
- 9:41Maße, sondern wärst schon an dem nächsten Punkt und diese Kosten
- 9:45des Nichtstun, diese Kosten des Stillstehens und sich.
- 9:49Ja, eben, ja, vielleicht gedanklich mit zu befassen, aber
- 9:53nicht wirklich in die Umsetzung zu kommen.
- 9:55Das ist, je nachdem, wo du gerade stehst, richtig, richtig
- 9:58viel. Ich hab das vor kurzem auch mit
- 9:59einer Kundin mal berechnet, da hatten wir auch mehrere Sachen,
- 10:02wir hatten das angebotsmodell Stück für Stück umgestellt, wir
- 10:05hatten n paar alte Kunden aussortiert, wo sie auch einfach
- 10:08viel zu weit hingefahren ist. Wir hatten ein paar Maßnahmen
- 10:12gemacht, die neue Kunden schon zu dem höheren Preis direkt
- 10:16gebracht haben und in Summe haben wir da einfach.
- 10:19Innerhalb von relativ kurzer Zeit.
- 10:21Ich glaube, es waren vielleicht 2 Monate, 3 Monate, haben wir
- 10:25einfach, ich glaube es waren 4043%, jetzt ausgerechnet mehr
- 10:28Umsatz reingeholt, während sie gesagt hat, ja, und irgendwie
- 10:32ist viel geiler, weil ich fahr ja viel weniger, na ja klar,
- 10:35wenn sie weniger fährt und mehr Zeit für Umsatz, für wirklich
- 10:37umsatzbringende Tätigkeiten hat, dann schlägt das natürlich
- 10:40nieder. Das ist jetzt nicht die eine
- 10:43Maßnahme gewesen, die ein so großes Umsatzwachstum direkt
- 10:47gebracht hat. Aber es waren halt mehrere
- 10:48kleine Sachen, die wir wie gesagt relativ schnell umsetzen
- 10:52konnten. Da braucht man keine 3 Jahre für
- 10:54das sind dann halt vielleicht mal 23 Monate, wo man aber eben
- 10:57entsprechend Gas gibt und bei der Kundin war eben Auslöser,
- 11:02dass sie eine. Sehr prekäre, sag ich mal.
- 11:07Also eine deutliche Veränderung in ihrem Lebens Modell hatte und
- 11:12die musste einfach in die Hände spucken und zusehen, dass sie
- 11:14jetzt was ändert und mit dieser Motivation beziehungsweise mit
- 11:18diesem Druck viel mehr aus der alten Bequemlichkeit
- 11:21rauszugehen, haben wir einfach über 40% Umsatzsteigerung
- 11:25rausgeholt und das finde ich richtig krass, vor allen Dingen
- 11:28wenn man halt sieht, dass das jetzt keine Raketenwissenschaft
- 11:31war, ich mein gut, das ist ne Frage der Perspektive, für mich
- 11:33war das keine raketenwissenschaft, sie hat
- 11:35auch. Gesagt, Mensch, das war jetzt
- 11:36irgendwie einfacher als ich gedacht habe.
- 11:37Ach guck ja, und dann fiel auch wieder der Satz Ach, hätt ich
- 11:42das mal schon früher gemacht, hätt ich das mal schon früher
- 11:45gemacht und wär damit mal schon früher gechartet, ja hätte,
- 11:48hätte Fahrradkette braucht man sich nicht drüber ärgern,
- 11:50wichtig ist ja was wir daraus mitnehmen, was wir daraus
- 11:52lernen. Ich hab für meinen Teil das
- 11:54immer wieder im Hinterkopf, eben weil ich es gefühlt tagtäglich
- 11:57sehe, dass es. Die Bequemlichkeit ist, oder
- 12:02wenn es uns halt zu gut geht, dass uns das bremst und in dem
- 12:05Moment, wo wir uns das bewusst machen, das ist auch hier wieder
- 12:07ähnlich wie mit dem Poster Syndrom und allem so.
- 12:09Dieses Bewusstsein ist immer der erste Schritt, also erstmal zu
- 12:12erkennen, vielleicht habe ich da doch einen inneren Schweinehund,
- 12:17vielleicht ist es mir hier doch ein bisschen zu bequem,
- 12:19vielleicht mache ich es mir hier selber gerade.
- 12:22Zu leicht. Und deswegen ist es so schwer
- 12:26voranzukommen. Ne andere Kundin hatte überlegt,
- 12:29ob sie sich einen Überbrückungskredit holt, also
- 12:33ob sie das geht, dagegen um n neues Business was aufgebaut
- 12:36werden sollte, ob sie sich da nen nen Gründerkredit oder sowas
- 12:40holt um jetzt erst mal so die ersten Ausgaben entspannt
- 12:43tätigen zu können hab ich gesagt nee macht das nicht also ja so
- 12:45schön wie das ist und das kann man natürlich mal rechnen
- 12:48Kredite mit. Wirklich attraktiven Zinsen
- 12:51können natürlich eine Lösung sein, wenn man dadurch dann
- 12:55schneller und besser Geld verdient.
- 12:56Ja kann. Also ich bin da nicht per se
- 12:58gegen, in dem Fall war es aber ne reine
- 13:00Bequemlichkeitsgeschichte, da hab ich auch gesagt, du kannst
- 13:03mit dem was du hier an Potenzial hast für dieses Business kannst
- 13:05du eigentlich so schnell schon Kunden akquirieren und so
- 13:09schnell Umsatz machen und dann lieber aus dem Laufenden das
- 13:12anschaffen was du brauchst, statt dir jetzt irgendwie nen
- 13:15nen Rattenschanz an Kosten an die Backe zu nageln, die du gar
- 13:18nicht mal unbedingt bräuchtest. Sondern die du jetzt einfach nur
- 13:21machen würdest, weil du kannst durch den Kredit, weil
- 13:23Liquidität da ist. Das ist doch Käse, lass das sein
- 13:26und sorg lieber dafür, dass du jetzt mit n bisschen Druck im
- 13:29Nacken auch tatsächlich die Kunden akquirierst, weil auch so
- 13:35wie sie es mir erzählt hatte, hab ich den Braten schon
- 13:37gerochen. Da wäre jetzt monatelang nichts
- 13:40passiert mit mit diesem Cashflow aus dem Gründerkredit wäre sie
- 13:43erstmal so safe gewesen, dass sie definitiv eher auf der
- 13:47Stelle getreten hätte und um das zu verhindern, habe ich ihr ganz
- 13:50klar von dem Kredit abgeraten und siehe da, sie setzt oben hat
- 13:54jetzt überraschenderweise schon sehr schnell die Kunden
- 13:56akquiriert und vor allen Dingen wesentlich weniger Geld
- 13:59ausgegeben dabei, weil hat sie ja nicht ne, das ist alles immer
- 14:03je nach Situation natürlich unterschiedlich zu bewerten.
- 14:07Unterm Strich, wie gesagt immer wieder, je bequemer das gerade
- 14:11ist und je einfacher es irgendwie gerade noch läuft, ja
- 14:16desto langsamer das vorankommen. Menschen haben immer so 2
- 14:20Gründe, warum sie etwas verändern, warum sie sich
- 14:23bewegen und diese 2 Gründe sind hinzu oder weg von, das heißt
- 14:28entweder hab ich ein ganz ganz starkes Zukunftsbild, was ich
- 14:32unbedingt umsetzen möchte, das seh ich zum Beispiel bei Kunden,
- 14:36die nen nen Pferdehof kaufen wollen oder pachten wollen, also
- 14:39die jetzt gerade zu einem Hof hin wollen, sozusagen die ganz
- 14:44klar sagen, Mensch ich hab hier das Ziel, ich will es unbedingt
- 14:46erreichen und das Ziel, das motiviert mich dermaßen, dass
- 14:49ich richtig Gas gebe, das ist auf jeden Fall ein ganz starker
- 14:53Motivator dieses hinzu, weil man natürlich dann von einer Zukunft
- 14:57träumt, eine Vision hat. Wichtig dabei, das darf auch
- 15:01nicht zu weit in der Ferne sein. Also ich seh natürlich Leute,
- 15:04die sagen ja, irgendwann hätt ich gerne, vielleicht irgendwie
- 15:06mal, das mein ich gar nicht, sondern ich meine wirklich einen
- 15:09starken hinzu Magneten in näherer Zukunft, das ist auf
- 15:13jeden Fall ne Sache die die ja die Rückenwind gibt sag ich mal
- 15:18so und auf der anderen Seite haben wir natürlich das Weg von,
- 15:21also Leute die zum Beispiel im alten Hauptjob extrem
- 15:25unzufrieden, sondern ich hab jetzt gerade mehrere Gespräche
- 15:27geführt mit Frauen, die in ihrem Beruf ganz, ganz, ganz
- 15:31unglücklich sind und mit ganz unglücklich mein ich wirklich
- 15:34nah am Burnout, wirklich Hardcore frustriert und da schon
- 15:40einfach auch ja mit mit Bauchschmerzen morgens
- 15:43aufstehen, also wirklich auch Symptome haben, also denen es
- 15:45wirklich schlecht geht, da hab ich natürlich dann n ganz
- 15:47starkes Weg von ich will weg von dem Hauptberuf, ich will weg von
- 15:50diesem blöden Bürojob, oder? Dieser Situation, in der ich
- 15:54mich so unwohl fühle, kann ich sehr gut nachvollziehen.
- 15:56Das war ja damals auch mein oder einer meiner Motivatoren, ich
- 15:59wollte unbedingt weg aus meinem Angestelltenverhältnis und hab
- 16:03da so viel Frust gehabt und war halt so.
- 16:06Ja ne, kam aus dieser Burnout Phase und und das war einfach so
- 16:10viel was ich nicht mehr wollte, dass mir das wahnsinnig viel
- 16:16arschtritt er gegeben hat ne und und für mich war das ganze
- 16:21extrem. Eben wichtig, dass ich da
- 16:23rauskomme. Also es war nicht mehr zu
- 16:24ertragen, ich hätte sogar kleine Anekdote am Rande.
- 16:28Ich, ich habe kein Weihnachtsgeld mehr bekommen,
- 16:31also der vermeintlich so Familien und und
- 16:34arbeitnehmerfreundliche Arbeitgeber, den ich hatte,
- 16:37hatte eine interne Regelung, von der ich auch nichts wusste, das
- 16:40hab ich dann erst im im Nachgang rausgefunden, wenn man.
- 16:44Zum Jahresende kündigt und dann quasi schon.
- 16:47Also ich hab jetzt einmal ne Kündigungsfrist gehabt, das
- 16:49heißt ich hab im September gekündigt, zum Jahresende zum
- 16:5131.12. Im November gab es aber
- 16:53normalerweise das doppelte Gehalt, also in dem Vertrag
- 16:55stand drinne, du bekommst 13 Gehälter und dieses doppelte
- 16:58Gehalt wurde halt immer im November kurz vor Weihnachten
- 17:01ausgezahlt, aber wenn zum Zeitpunkt wo dieses 13.
- 17:07Gehalt ausgezahlt werden würde bereits eine Kündigung vorliegt,
- 17:11zahlen sie das nicht aus, die Schweine.
- 17:14Das heißt, ich hab das ganze Jahr voll gearbeitet damals und
- 17:17habe dieses 13. Gehalt trotzdem nicht bekommen,
- 17:19weil sie halt entsprechend der Kündigungsfristen schon mein
- 17:22mein meine Kündigung vorliegen hatten.
- 17:25Das war echt ärgerlich und hat noch mal so so n bisschen auf
- 17:30meine minus Liste sozusagen reingepackt, weil damit hab ich
- 17:33ja eigentlich gerechnet, schadenschokolade übrigens
- 17:36gleichzeitig, also hätt ich quasi ein Quartal später
- 17:38gekündigt, wollt ich damit sagen?
- 17:40Hätte ich erst im Dezember gekündigt und dann aber zum
- 17:4331.3. Des Folgejahres, hätte ich zum
- 17:46Beispiel mein doppeltes Gehalt noch bekommen und sogar noch
- 17:49krasser. In meinem Fall musste ich mich
- 17:51ja freikaufen, ich hatte einen einen Vertrag gemacht, die
- 17:55hatten ja mein Masterstudium mitbezahlt und es stand dann im
- 17:58Vertrag drinne, wenn ich in den und den Zeiträumen dann kündige
- 18:01und diese Laufzeit an Beschäftigung nicht mache, muss
- 18:04ich halt teilweise mein Masterstudium zurückzahlen und
- 18:06ich musste dann roundabout siebeneinhalbtausend Euro
- 18:09zurückzahlen man. Zu wissen, ich kam zu der Zeit
- 18:12aus dem aus der Elternzeit, also es war ja kurz nachdem oder
- 18:16meine Tochter war glaub ich 2 angebaut, dass ich halt war
- 18:18vorher in Elternzeit. Ich war dann in Teilzeit, ich
- 18:21hatte keine Reserven, ich musste mir in einer Familie Geld
- 18:25leihen, dass ich diese diese siebeneinhalbtausend Euro
- 18:28zurückzahlen kann und hätte ich ein Vierteljahr später
- 18:32gekündigt, hätte ich sowohl mein Weihnachtsgeld noch bekommen,
- 18:35also dieses doppelte Gehalt und ich hätte auch irgendwie noch
- 18:38mal diese siebeneinhalbtausend Euro reduziert.
- 18:40Passiert ich glaube, dann wär irgendwann auch der Punkt
- 18:42gewesen, wo ich gar nicht mehr hätte irgendwie das zurückzahlen
- 18:45müssen. Das war für mich nicht möglich,
- 18:47ich hab lieber siebeneinhalbtausend Euro
- 18:49bezahlt und auf dieses Weihnachtsgeld verzichtet, was
- 18:51ich dann mitbekommen habe, dass ich das nicht kriege, ich habe
- 18:53lieber darauf verzichtet als noch mal 3 Monate in diesem Job
- 18:58zu sitzen, so dolle war mein Schmerz da und so dolle wollte
- 19:03ich davon weg, dass für mich das Geld absolut unbedeutend war,
- 19:05Hauptsache ich komm da raus. Und nicht immer wieder so
- 19:07machen. Also dass diese 3 Monate, das
- 19:09ist einfach n Vierteljahr, das klingt kurz für mich wär das wär
- 19:12das Gefühl 10 Jahre gewesen, das war n richtig starker Motivator
- 19:16auf der anderen Seite hatte ich dann, und das ist wieder auch
- 19:20passend zu dem Thema was ich was ich hier in der Folge mit euch
- 19:24bespreche, ich hatte dann aber auch wirklich richtig.
- 19:28Richtig Stress, dass Kohle reinkommt, ne.
- 19:30Ich hatte dann zwar den Gründerzuschuss bekommen, also
- 19:33das kann man ja dann beim beim Arbeitsamt beantragen, das
- 19:35erzähl ich mal anders, aber ich hab n Gründerzuschuss bekommen,
- 19:38das heißt ich hab zumindest so n kleines Einkommen für n halbes
- 19:40Jahr über diesen Gründerzuschuss gehabt und ich hatte also ich
- 19:44hatte diesen Gründerzuschuss bekommen, das war es dann auch
- 19:47schon und ansonsten nichts und das war ach so, genau weil ich
- 19:50in Teilzeit vorher war, weil dieser Gründerzuschuss auch
- 19:51wirklich nicht hoch, dementsprechend hatte ich
- 19:54richtig. Rasse, Motivation.
- 19:58Also ich hatte es nicht bequem, ich hab n Kind gehabt schon ne,
- 20:01ich hab meine Tochter war da, ich hab n Pferd zu bezahlen, ich
- 20:03hab Miete zu zahlen und ich muss ja irgendwie zusehen wie ich
- 20:07jetzt in die Pötte komme, weil ich ja auch wusste, dass dieser
- 20:09eine Gründerzuschuss ja auch nur n halbes Jahr läuft.
- 20:12Dementsprechend hatte ich richtig struggle und.
- 20:15Ich war hart motiviert, dass ich in die Pötte komme, dass ich
- 20:19meine Kunden anschreibe, dass ich Content mache, dass ich
- 20:22umsetze, was ich da rund ums Business noch gelernt habe und
- 20:25was ich an to do's hatte. Also ich hab da wirklich viel
- 20:29gemacht, ich hatte den Spaß meines Lebens, es war für mich
- 20:31trotzdem ein absolutes Geschenk, nicht mehr in diesem blöden
- 20:33Bürojob zu sitzen, und es war dann natürlich trotzdem sehr
- 20:36viel Arbeit zu Anfang der Selbstständigkeit das
- 20:38aufzubauen, aber ich konnte dann ja sehr schnell dann davon
- 20:40leben, für mich war es keine Option, mir irgendwo noch ne
- 20:43Anstellung zu suchen, Teilzeit wo irgendwo.
- 20:45Hast um das dann auszugleichen oder mir da irgendwie mehr
- 20:49Sicherheit reinzuholen, kam überhaupt nicht in die Tüte,
- 20:52dass mir irgendwer sagt, man ich meine Mittagspause war einfach
- 20:56für mich keine Option, dementsprechend hatte ich auf
- 20:58der einen Seite. Wie gesagt, n extrem starkes Weg
- 21:01von die die den den Job da noch weitermachen.
- 21:04Wenn ich in den Titel gekommen und gleichzeitig kommen musste,
- 21:06ich aber auch dann Gas geben, weil ich eben keine Reserven
- 21:09hatte. Ich musste ach so genau da
- 21:10musste ich ja diese 700000€ noch zurückzahlen an die Familie,
- 21:13also das war wirklich wirklich nicht bequem und jetzt kann man
- 21:18sagen nur mimimi, das ist so schlimm, nee ich find es total
- 21:20geil, ich freue mich, dass das, dass ich diese starken
- 21:23Motivatorin hatte von dem ne einmal wegzukommen, aber auch
- 21:27dann schnell Geld zu verdienen und zurechtzukommen.
- 21:31Ich jetzt rückblickend natürlich weiß auch mit der Erfahrung mit
- 21:33meinen vielen Kunden in den letzten Jahren, dass es
- 21:37natürlich für mich auch so n bisschen der Schubs war, ne
- 21:39dieses ins kalte Wasser springen war dann ja nichts, was ich mit
- 21:43mit Pauken und Trompeten gemacht habe, weil ich Bock drauf hatte,
- 21:46sondern weil es einfach für mich notwendig war und ich
- 21:49gewissermaßen eben gezwungen war.
- 21:51Weil ich den Job nicht mehr ertragen konnte, weil ich
- 21:52wollte. Und ich würde jetzt sagen, Oh
- 21:54Mensch, das war aber ne schwierige Situation, oh, das
- 21:55war furchtbar, nee, war total geil, weil mir das viel leichter
- 21:58gemacht hat, schnell effektiv zu arbeiten, schneller,
- 22:02entscheidend, ich konnte mir gar nicht leisten, lange über was
- 22:04nachzudenken, ich konnte mir gar nicht leisten, da lange auf der
- 22:07Stelle zu treten oder weiß ich nicht von Hölzchen auf Stückchen
- 22:09zu kommen oder noch ne Weiterbildung zu machen oder
- 22:11keine Ahnung, war zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht drin,
- 22:14es musste Kohle reinkommen, damit ich dann von irgendwas
- 22:17leben kann, damit ich dann die nächsten Weiterbildungen, die
- 22:20ich schon auf der Uhr hatte, machen.
- 22:21Kann damit ich für mich n Puffer aufbauen kann, wenn ich eben
- 22:24doch mal krank bin und so weiter ich ich war einfach unter
- 22:27Zugzwang und da bin ich so n bisschen dankbar für, weil mich
- 22:31das eben dann nicht in einer vermeintlichen Sicherheit
- 22:34geliegt hat. Ich wäre bei weitem nicht so
- 22:38weit wie ich heute bin mit meinem Business, mit dem Team,
- 22:41mit der Familie, also mit mit meinem ganzen leben, ich wär bei
- 22:44weitem nicht so weit und nicht da, wo ich jetzt bin, wenn ich
- 22:47nicht damals diesen Schmerz und diesen Druck gehabt hätte.
- 22:50Tatsächlich auch was zu ändern und zu performen.
- 22:53Und das ist natürlich n Stück weit auch ne Frage der
- 23:00Persönlichkeiten und in der Situation generell aber auch n
- 23:03bisschen das Erkenntnis, deswegen teile ich das so mit
- 23:05dir, weil wie gesagt die Leute die zu mir kommen und sagen Oh
- 23:08Gina, ich bin so frustriert, ich hab jetzt so viel gelernt und da
- 23:10sind ja auch Kunden von mir, die sagen ich hab so viel gelernt,
- 23:13ich hab so viel mitgenommen aus der Aufstieghilfe aus dem
- 23:15Kompaktprogramm ne ich hab jetzt so viel hier schon schon ja
- 23:19mitgenommen. Und hab tolle Leute
- 23:21kennengelernt, bin im Austausch, aber so richtig komm ich
- 23:23irgendwie nicht voran, wenn wir dann mal n bisschen tiefer
- 23:26graben und reingucken, dann sehen wir häufig, ach so, hast
- 23:29ist n bisschen bequem gerade Mhm OK, also du hast gerade gar
- 23:34nicht so richtig nen hinzu, dann weg von.
- 23:35Also du hast gar nicht so richtig die motivatoren, du
- 23:37Tödelst so vor dich hin hm. Woran könnte das wohl liegen?
- 23:41Wie gesagt, das ist nicht. Gilt nicht für alle und das gilt
- 23:43nicht immer, aber das ist das Muster, was ich erkenne, wenn es
- 23:46zu bequem aktuell ist. Wenn der Druck nicht da ist,
- 23:49weder der Leidensdruck noch der finanzielle Druck irgendwie da
- 23:54in die Pötte zu kommen, dann kommen die Leute auch nicht in
- 23:56die Pötte. Was heißt das für dich, wenn du
- 23:59dich jetzt erwischt hast? Ne, dieses hm, ja, vielleicht
- 24:02ist das bei mir auch so. Wie gesagt, Erkennen hilft schon
- 24:05mal, aber dann auch mit dem Erkennen was machen ich finde
- 24:09John. Nach wie vor eine der der
- 24:11Kraftvollsten geilsten Methoden, um da so n bisschen an die
- 24:13eigenen inneren Schweinehunde ranzukommen.
- 24:16Aufschreiben und gucken, was hält mich hier wirklich zurück
- 24:19und dann aber auch aktiv die Lösung und die und die
- 24:23Entwicklung suchen. Ich hab dann zum Beispiel auch
- 24:25aktiv, als ich dann so n bisschen Cashflow reinbekommen
- 24:28habe, hab ich aktiv gleich in die nächste Weiterbildung
- 24:31investiert, ich hab geguckt, dass ich mir ran hole, was mich
- 24:34weiterbringt, dass ich in Tools investiere, dass ich mir
- 24:37Unterstützung ins Team dann hole.
- 24:40Wirklich bewusst die Entscheidung zu treffen, dann
- 24:42damit was zu machen und sich nicht weiter hinzusetzen, das
- 24:45ist so n bisschen das Pendant von du sitzt auf der Couch.
- 24:47Eigentlich ist ganz nett, du weißt aber es wär wesentlich
- 24:50gesünder, wenn du jetzt n Spaziergang machst.
- 24:52Du weißt es wäre wesentlich gesünder, wenn du jetzt noch ne
- 24:54runde Sport machst oder ne was weiß ich irgendwas anderes
- 24:57machst aber halt nicht weiter auf der Couch rum sitzt und so
- 25:00ungefähr kannst du dir das vorstellen, wenn deine Situation
- 25:02jetzt gerade nicht das ist, wo du eigentlich sein möchtest und
- 25:06du nicht richtig happy bist. Die du aber irgendwie auch noch
- 25:09in dieser Bequemlichkeit festhängst Krieg den Arsch hoch.
- 25:12Entschuldigung, wenn ich das so sage, hilf dir selber den Arsch
- 25:15hoch zu kriegen, gib begib dich in eine Umgebung, in der du
- 25:18Support bekommst, ne setz dir vielleicht selber Deadlines,
- 25:21sorg dafür, dass du eben nicht vor dich hintüdelst, sondern nen
- 25:25konkreten Rahmen hast. Ich verlink dir hier unter dem
- 25:29PBZ, das ist definitiv die Umgebung, die dir Rückenwind und
- 25:32Arschtritt gibt, wenn du den gerne hättest.
- 25:35Und natürlich auch mit einer mit einer Laufzeit versehen ist.
- 25:37Das heißt, du hast dann nen wie n projektzeitraum wo du das
- 25:40Ganze was wir dort machen lernen kannst, umsetzen kannst.
- 25:43Feedback bekommst. Das ist auch eine ein Feedback
- 25:47was ich bekomme von meinen Kunden.
- 25:48Dieses Oh hätt ich das mal früher gemacht, also n bisschen
- 25:50Gruppenzwang hilft schon tatsächlich voranzukommen und
- 25:54natürlich auch zu wissen hey ich nehm mir es dir gleich in die
- 25:56Hand, ich will vorankommen, das ist jetzt mein Commitment.
- 25:59Und dann mach damit auch was. Also ich verlinke dir das hier
- 26:01drunter, ich freue mich, wenn wir uns im PBZ wiedersehen.
- 26:05Als kleine Kontrastübung kannst du dir auch noch mal
- 26:07aufschreiben, was du tatsächlich an Verlusten hast.
- 26:10Also wenn ich jetzt zurückdenke, zum Beispiel, was ich in meinem
- 26:13alten Job verdient habe und selbst wenn ich dort noch ich
- 26:16war ja da auf dem auf dem. Aufsteigen erst mehr oder
- 26:19weniger? Na ja, also selbst wenn ich da
- 26:21noch mehr Stunden gearbeitet hätte, wenn ich da die
- 26:24Karriereleiter erklommen hätte, was ich da mehr verdient hätte,
- 26:27kommt trotzdem nicht an das ran, was ich jetzt verdiene und es
- 26:30kommt vor allen Dingen auch nicht an an das Maß an Freiheit
- 26:33ran, was ich jetzt habe, das heißt, hätte ich das später
- 26:36gemacht, hätte mich das sehr, sehr viel gekostet, nämlich sehr
- 26:38viel Freiheit und Lebenszeit, die ich da also einfach
- 26:42verschwendet hätte, nicht, muss ich so sagen und natürlich auch
- 26:46die Verdienstkomponente. Es ist immer gut, Dinge, die man
- 26:50eigentlich umsetzen möchte, eher früher als später umzusetzen und
- 26:53dann daraus zu lernen. Deswegen jeder Wink mit dem
- 26:56Zaunpfahl, ich freu mich, wenn wir uns im PBZ sehen, vielleicht
- 26:59hilft dir diese Folge aber auch erstmal zu erkennen, dass da
- 27:01eventuell noch n Kissen zu viel unter deinem Popöchen ist und
- 27:05ein bisschen unbequemlichkeit mal ganz.
- 27:07Also bis dahin, ich wünsche dir schöne Erkenntnisse im Nachgang
- 27:11dieser Podcast Folge, wenn du drüber nachdenkst und dann hören
- 27:14wir uns in der nächsten bis dahin.