Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Müssen alle Öl- und Gasheizungen weg?
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- Music. Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 17. September. Massive Zugausfälle auf der Strecke Hamburg-Altona bis Sylt aufgrund von Weichenstörungen. Klimagutachten zeigt drastische Maßnahmen für Hamburgs Klimaneutralität bis 2040. Hamburg verzeichnet Milliardengewinn im Haushalt trotz schwächelnder Wirtschaft. Peter Tschentscher betont Rolle des Verfassungsschutzes bei Senatsempfang. Hamburger Goldkehlchen bereiten sich auf spektakulären Auftritt in Barclays Arena vor. Julia Enders veröffentlicht nach elf Jahren neues Buch und spricht in Podcast über Gesundheit. Music. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendplatz, eine Weichenstörung auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg, Altona und Sylt sorgt seit heute Morgen für massive Einschränkungen im Zugverkehr. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet und der Vorfall wird noch bis Sonnabend Folgen haben. Leider kommt es voraussichtlich bis zum 20. September weiterhin zu Einschränkungen, sagte eine Bahnsprecherin dem Hamburger Abendblatt. Auf dem Streckenabschnitt sei vorerst nur ein Gleis befahrbar. Um den regulären Zugverkehr wieder aufnehmen zu können, ist eine umfangreiche Reparatur der Weiche notwendig, hieß es weiter. Und unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben. Ein Gutachten des Hamburg-Instituts und des Öko-Instituts zur Klimapolitik, das die Senatspressestelle überraschend veröffentlicht hat, schlägt hohe Wellen. Interessant. Auch widerstrebende Positionen fühlen sich in Hamburg von dem 50-seitigen Gutachten unter dem Titel »Entwicklungsszenarien für neue Klimaziele«, Klimaschutzziel-Szenario »Maßnahmen zur Klimaneutralität 2040« bestätigt. Die nun fertiggestellte Studie zeigt, dass eine Klimaneutralität bis 2040 flächendeckende und deutlich spürbare Umsteuerungen in vielen Lebensbereichen in Hamburg erfordern würde, heißt es in einer Mitteilung des Senats. Gleichzeitig hebt sie schon die bisherigen Klimaschutzziele Hamburgs als ambitioniert hervor, gerade auch vor dem Hintergrund der Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene. Zugleich werden dezidiert die nötigen Schritte zu mehr Klimaneutralität aufgeführt. Soziale Härten, Tempo 30 stadtweit, alle Gas- und Ölkessel in Wohn- und Nichtwohngebäuden müssten ausgetauscht werden, spürbare Mehrbelastungen für private Haushalte, Unternehmen und den Landeshaushalt. Damit war der erste Ton gesetzt. Immerhin ist Wahlkampf. Am 12. Oktober entscheiden die Hamburger über den Zukunftsentscheid. Wer jetzt noch davon redet, dass ein gesetzliches Vorziehen der Klimaneutralität auf 2040 ohne erhebliche Folgen für die Menschen und die Wirtschaft in Hamburg möglich ist, ignoriert die Realität, sagt Dirk Kinscherf, Fraktionschef der SPD. Die deutsche Wirtschaft schwächelt, die politische Lage ist heikel, die Stimmung im Land mies. Doch trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen hat Hamburg auch das vergangene Jahr überraschend mit einem satten Plus im Haushalt abgeschlossen. Gut eine Milliarde Euro Überschuss hat die sogenannte Kernverwaltung erwirtschaftet, also vor allem Ämter und Behörden mit ihren 80.000 Beschäftigten. Der übergeordnete Konzern Hamburg, zu dem auch die vielen öffentlichen Unternehmen wie HHLA, Stadtreinigung und Energiewerke zählen, kam auf ein Plus von 729 Millionen Euro. Hauptgrund für die erfreulichen Zahlen, Hamburgs Wirtschaft sei im vergangenen Jahr mit plus 1,7% deutlich stärker gewachsen als der Rest der Republik, so Finanzsenator Andreas Dressel, SPD. Wir sind auch wirtschaftlich das Hoch im Norden und im Wirtschaftswachstum auf Platz 1 gewesen. Der Überschuss geht aber auch zum Teil auf eine Neubewertung des Straßennetzes zurück. Dieses sei für die Einführung des kaufmännischen Haushaltswesens 2015 nur pauschal bewertet worden, erklärte die Finanzbehörde. Nun habe man die Straßen einzeln nach ihrem Zustand beurteilt und festgestellt, dass sie rund 780 Millionen Euro mehr wert seien als bislang veranschlagt. Kurz vor seiner Dienstreise nach Kanada mit mehreren Wirtschaftsvertretern sprach Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, SPD, bei einem Senatsempfang zum 75. Geburtstag des Hamburger Verfassungsschutzes. Als Seismograph oder auch Frühwarnsystem der Demokratie soll der Nachrichtendienst verhindern, dass es jemals wieder ein Unrechtssystem in Deutschland gibt. Dafür braucht es einen wehrhaften Staat, so Tschentscher. Der Bürgermeister erinnerte auch daran, dass sich der Verfassungsschutz permanent demokratisch legitimieren müsse und parlamentarisch streng kontrolliert werde. Die Welt ist unübersichtlicher geworden, meinte Tchentscher auch mit Anspielung auf Russlands Krieg gegen die Ukraine. Für die Zukunft unserer Demokratie müssen wir stark sein. Das Wort, das Fleming Pink aktuell ziemlich häufig benutzt, ist Crunch Time. Was der Präsident der Hamburger Goldkehlchen gerade erlebt, muss sich wirklich anfühlen wie ein großes Finale für einen Spitzensportler. Am übernächsten Sonnabend, den 27. September, tritt der Männerchor, der nach eigener Aussage nicht singen kann, vor 15.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Barclays Arena auf. Flemming, der Mann mit der gewaltigen Energie, bleibt trotzdem cool. Auch wenn bei einer der letzten Proben der Chorleiter krankheitsbedingt ausfällt und einer der prominenten und noch geheimen Stargäste für die Barclays mit einem Bandscheibenvorfall absagt. Muss Pink die Probe halt selbst leiten? Wettkampfmodus, ruft er seinen Jungs zu, die auch erstaunlich gelassen wirken angesichts des gigantischen Konzerts. Was vielleicht daran liegt, dass sie all das, was in der Barclays Arena geplant ist, die Pyrotechnik, die Sache mit dem riesigen Totenkopf, Konfetti-Kanonen, anders als der Präsident nicht im Detail kennen. Wobei selbst auf den, so hört man, am 27. September die eine oder andere Überraschung warten soll. Viermal versammelt Flemming Pink seine Goldkehlchen, 70 Männer, noch um sich, bevor es losgeht. An diesem Sonnabend wird die Barclays-Show in Buchholz vorempfunden, dann stehen drei Proben in Altona an, bevor wirklich Crunch-Time ist und Pink die nächste große Frage beantworten muss. Wie lässt sich ein Konzert in der ausverkauften Barclays Arena toppen? Indem man den lieben Kollegen Matthias Eiken als neues Mitglied aufnimmt? Zum Podcast-Tipp des Tages. Ihr erstes Buch war einer der größten Erfolge in der Geschichte deutscher Sachbücher. Darm mit Scham verkaufte sich in 40 Ländern rund 8 Millionen Mal. Und eigentlich wollte es die Autorin Julia Enders damit bewenden lassen. Tatsächlich hat es elf Jahre gedauert, bis sie dann doch ein zweites Buch veröffentlicht hat. In Organisch, das es auf Anhieb auf Platz 1 der Spiegelbestellerliste schaffte, geht es darum, was wir von unserem Körper lernen können, für uns persönlich und für die Gesellschaft. In meinem Podcast Entscheider treffen Heider spricht die Ärztin über die Lunge und das Immunsystem, die Haut und das Gehirn, und über Sport, der auch dann hilft, wenn man nur an ihn denkt. Zu hören ist das Gespräch, das vor 500 Zuschauerinnen und Zuschauern auf Kampnagel aufgenommen wurde, unter www.abendblatt.de. Entscheider. Zu sehen ist es auf unserem YouTube-Kanal. Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend. Ihr Lars Heider Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Music.