Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Nord Stream-Anschlag, und Hamburgs Klimapolitik vor der Zerreißprobe
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 20. November. Hamburg wird bald zum Ort eines spektakulären Prozesses. Der CDU-Antrag will das neue Klimagesetz rückabwickeln. Ein 27 Jahre alter Mann ist am Bahnhof Harburg in ein Gleis gestiegen –, Mehr als drei Jahre nach den Anschlägen auf die Nord Stream Gasleitungen in der Ostsee soll der mutmaßliche Drahtzieher bald nach Deutschland ausgeliefert werden. Italien wird den 49 Jahre alten Ukrainer nach dem grünen Licht durch das oberste Gericht in Rom vermutlich innerhalb der nächsten Tage überstellen. Die Anschläge auf das frühere deutsch-russische Prestigeprojekt hatten 2022 weltweit Schlagzeilen gemacht. Bislang wurde niemand dafür zur Rechenschaft gezogen. Nach wochenlangem juristischem Hin und Her hatte der Kassationshof in Rom am Abend entschieden, dass der Ukrainer Serhich K. Ausgeliefert werden darf. Die Richter bestätigten den Beschluss eines Berufungsgerichts aus der Vorinstanz. Geplant ist, dass K. von deutschen Polizeibeamten in Empfang genommen und dann nach Deutschland geflogen wird. Wahrscheinlich kommt er in Hamburg vor Gericht. Er bestreitet die Vorwürfe. Alle anderen Verdächtigen sind auf freiem Fuß. Polen hatten einen Verdächtigen trotz internationalem Haftbefehl laufen lassen. Der CDU-Antrag will das neue Klimagesetz rückabwickeln, benötigt dafür aber eine einfache Mehrheit in der Bürgerschaft. Thering erhofft sich eine Abstimmung, frei von Fraktionszwängen. Er fürchtet durch den erfolgreichen Klimaentscheid steigende Preise für Miete, Energie und Mobilität, in der Folge außerdem einen massiven Arbeitsplatzabbau und die Abwanderung von Unternehmen. Die Konsequenz ist, dass unsere Stadt nach diesen Maßnahmen sozial auseinanderfliegt, warnt er. Erfolg aber dürfte er kaum haben. Die Grünen werden kaum für das CDU-Gesetz stimmen, mit Linken oder AfD kann und will die CDU keine Mehrheiten bilden. Und die SPD winkt ab. Fraktionschef Dirk Kienschärf teilt mit, man muss mit einem Volksentscheid verantwortungsvoll und respektvoll umgehen. Das tut die CDU nicht, das zeigt sie jetzt deutlich und trägt damit zur weiteren Polarisierung der Debatte bei. Die SPD-Fraktion hingegen respektiere das Ergebnis des Volksentscheids, auch wenn sie die technische Umsetzbarkeit und die Gewährleistung der geforderten Sozialverträglichkeit nach wie vor sehr kritisch sehe. Nach den vier tragischen Todesfällen in Istanbul ist auch der Vater der Hamburger Familie beigesetzt worden. Er wurde neben seiner Frau und den beiden kleinen Kindern in der westtürkischen Provinz Afyon Karahisar beerdigt. An der Trauerfeier nahmen Verwandte der Hamburger Familie teil, die aus der Türkei stammt. Der Vater der gestorbenen Frau sagte, am Donnerstag wäre der sechste Geburtstag seines Enkels gewesen. Vater, Mutter, der fünf Jahre alte Sohn und die drei Jahre alte Tochter waren vor mehr als einer Woche nach Istanbul gereist. Dort ist die Familie, hauptsächlich an einer chemischen Vergiftung durch die Umgebung in dem Hotel, in dem sie wohnten, gestorben. Ein weiterer Fall weist erschreckende Parallelen auf. Fast auf den Tag genau ein Jahr zuvor war eine Austauschstudentin aus Lüneburg in Istanbul an einer Vergiftung gestorben. Auch ihr Tod war zunächst mit einer Lebensmittelvergiftung erklärt worden, sagte Anwalt Ekim Hakeri, der ihre Familie vertritt. Ein erst in diesem August erschienener forensischer Bericht sei jedoch zu dem Schluss gekommen, dass sie mutmaßlich durch Pestizide gegen Bettwanzen vergiftet wurde. Ein 27 Jahre alter Mann ist am Bahnhof Harburg in ein Gleis gestiegen, um sein Handy zurückzuholen. Wie die Bundespolizei mitteilte, fand zu diesem Zeitpunkt normaler Fahrbetrieb statt und jederzeit hätte ein Zug einfahren können. Der 27-Jährige soll zuvor am Infoschalter um Hilfe gebeten haben. Diese wurde ihm zugesichert, unter notwendigen Vorgaben wie einer eventuellen Sperrung des Gleises. Der Mann holte das Handy jedoch selbst aus dem Gleisbereich. Gegen ihn wurde nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unerlaubten Aufenthaltes im Gleisbereich eingeleitet. Bei den Hamburger Goldkehlchen, dem Männerchor, der von sich behauptet, nicht singen zu können, ist nichts normal. Deshalb saßen gestern Morgen zehntausende Fans vor ihren Computern oder Handys, um Tickets für ein Konzert zu bekommen, das erst in rund zehn Monaten ist. Unglaublich. Schon nach der ersten halben Stunde wurden für das Konzert am 26. September des kommenden Jahres 23.000 Tickets verkauft. Dabei war das nur der Presale, der offizielle Vorverkauf startete erst um 10 Uhr. Nach dem im Volksparkstadion geplanten Konzert werden sich die Goldkehlchen auflösen, ziemlich genau zehn Jahre nach ihrer Gründung. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.