Latest / Pod und die Welt – Das außenpolitische Update / Showdown in den USA: Ein gespaltenes Land hat die Wahl (mit Rieke Havertz)
Transcript
- 0:00Ich habe hier vor 20 Jahren studiert, da habe ich in Ohio studiert.
- 0:03Ich hatte sehr viele Freunde, die aus Ohio kamen.
- 0:05Die Eltern waren konservativ.
- 0:07Ich war Anfang 20, wir waren in nichts einer Meinung.
- 0:09Wir konnten darüber aber diskutieren und konnten uns eigentlich sein,
- 0:12nicht einer Meinung zu sein.
- 0:14Und heute ist das eher so, du bist für mich oder du bist gegen mich.
- 0:18Von einer Schicksalswahl ist auf die Rede und ohne pathetisch klingen zu wollen,
- 0:23an der Wahl in den USA am 5. November hängt nicht nur der Schicksal,
- 0:26der mehr als 340 Millionen US-Amerikanerinnen und Amerikaner,
- 0:30sondern sie wird auch spürbare Auswirkungen auf die internationale Politik
- 0:34und damit auch auf uns in Deutschland haben.
- 0:36In dieser Folge von "Pod und die Welt" geht es also genau darum.
- 0:39Beobachtungen aus dem US-Wahlkampf, wenige Tage vor der Wahl,
- 0:43bei der nicht nur der oder die Präsidentin, sondern auch ein Großteil des Kongresses gewählt wird.
- 0:47Wir wollen außerdem über Unterschiede und Gemeinsamkeiten
- 0:50zwischen dem Wahlkampf in den USA und Deutschland sprechen
- 0:53und wie in jeder Folge der Frage nachgehen, wie dieses Thema auch Deutschland und unser aller Leben beeinflusst.
- 0:59Wir nehmen diese Folge am 28. Oktober auf.
- 1:02Ich bin Katharina Peetz.
- 1:03Und ich bin Martin Bialecki und wir freuen uns sehr,
- 1:05dass Rieke Havertz heute zu Gast ist,
- 1:07internationaler Korrespondentin der Zeit und Host des Podcasts "OK, America",
- 1:12derzeit in Tennessee.
- 1:13Hallo Frau Havertz.
- 1:15Hallo, vielen Dank für die Einladung.
- 1:21Frau Havertz, Eingangs, lassen Sie uns doch ein bisschen in Ihr Herz schauen, was Ihr Leben gerade.
- 1:26Wie nervös ist denn das Land so, so wenige Tage vor den Wahlen und wie nehmen Sie die Stimmung wahr?
- 1:31Es sind, glaube ich, alle, die mit diesem Thema befasst sind,
- 1:34also alle Politiker*innen, alle Lobbyisten, alle Journalisten, alle Umfragen, Erheber,
- 1:41sind super nervös.
- 1:42Das merkt man, wenn man in Washington DC ist.
- 1:44Ich glaube, die Menschen, ich bin jetzt ja gerade in Tennessee natürlich,
- 1:47leben in Washington DC auch Menschen, aber da sind halt fast alle mit dieser Wahl befasst.
- 1:51Und wenn man dann so ein bisschen rausfährt und mit den normalen Anführungszeichen Bürgerinnen und Bürgern spricht,
- 1:56da merkt man, dass die, glaube ich, einfach nur wollen, dass es vorbei geht.
- 2:00Also diese Wahlkämpfe sind einfach so unfassbar lang, ja immer in den USA.
- 2:03Dann ist in diesem Jahr so unglaublich viel passiert,
- 2:07dass eigentlich alle nur noch sagen, jetzt lassen Sie uns nicht mehr drüber reden,
- 2:10jetzt lass endlich den 5. November kommen und dann lass uns wissen, wie es ausgeht,
- 2:14wobei wir das sehr wahrscheinlich am 5. November in der Nacht gar nicht wissen werden.
- 2:18Insofern müssen wir alle noch ein bisschen länger durchhalten.
- 2:20Und wie ist so Ihr Eindruck, wenn Sie sagen, in Washington ist vielleicht der Blick auch noch mal ein anderer als in den Bundesstaaten,
- 2:26wie Tennessee, inwiefern spiegelt sich das auch in der Berichterstattung,
- 2:30in den Medien, wieder welche Rolle spielen die auch gerade bei der Stimmung?
- 2:33Es geht natürlich um fast nichts anderes mehr.
- 2:35Wenn international Dinge passieren wie zum Beispiel die Angriffe Israels auf militärische Einrichtungen im Iran,
- 2:41dann ist das auch mal zum Beispiel in der New York Times die wichtigste Schlagzeile.
- 2:46Aber ansonsten drehen Sie alle direkt natürlich wieder zurück zum Wahlkampfthema,
- 2:51jetzt war am vergangenen Wochenende eine, ich sage mal, blasenmäßig große Diskussion darüber,
- 2:55dass die Washington Post entschieden hat, keinen Kandidaten zu endorsen,
- 2:59weil Jeff Bezos der Besitzer das so entschieden hat.
- 3:02Und das bricht mit einer langen Tradition dieses Blattes.
- 3:05Darüber sind Kolleginnen von der Washington Post gegangen,
- 3:08also die haben gekündigt, weil sie das so furchtbar finden.
- 3:10Und solche Themen spülen natürlich dann auch immer wieder hoch.
- 3:12Beide Kandidaten haben noch große Ralleys, Donald Trump war gerade in New York und das dominiert die Berichterstattung
- 3:18und natürlich trägt es dazu bei, dass man immer noch nervöser wird,
- 3:22weil man ständig auf jede Schlagzeile guckt und jede Umfrage anschaut.
- 3:26Ich glaube aber, wie gesagt, wirklich, dass sich viele Menschen in ihrem Alltag
- 3:30davon ein bisschen distanzieren und jetzt nur noch auf das ganz große Gucken
- 3:33und warten eben, dass die Wahl dann kommt.
- 3:40Die Medien spiegeln ja so ein bisschen die Fraktionierung der Vereinigten Staaten.
- 3:44Dieses zerspricht dann in sehr, sehr viele einzelne Gruppen.
- 3:46Und dieser Wahlkampf ist ja, wenn ich das richtig beobachte,
- 3:49von hier aus zumindest, wie man das sagen kann,
- 3:51so Zielgruppen orientiert wie kaum einer vorher.
- 3:54Der zerfällt ja in ganz, ganz viele Einzelteile.
- 3:56Schwarze Bevölkerung, Muslime, Hispanics, Polnischstämmige etc.
- 4:00Bei dieser Relay, wo man in der Madison Square Garden von Trump war das auch wieder zu beobachten.
- 4:04Ist das denn erfolgsversprechend?
- 4:06Gibt es überhaupt noch irgendwie ein übergreifendes Thema oder wird dieser Zielgruppen
- 4:11orientiert der Wahlkampf immer wichtiger?
- 4:13Der wird aus meiner Sicht immer wichtiger, weil es nur noch so wenige Menschen gibt,
- 4:17die überhaupt unentschlossen sind.
- 4:19Und deswegen versuchen beide Parteien eben über diese ganz genaue Analyse
- 4:24der einzelnen Menschen in einzelnen Wählergruppen, in einzelnen Bezirken
- 4:29von einzelnen Bundesstaaten zu gucken.
- 4:31Wo ist denn der Mensch, den wir vielleicht noch nicht erreicht haben mit unserer Botschaft
- 4:35und wo können wir den noch abholen und überzeugen?
- 4:38Dann wird es natürlich wieder thematisch, weil dann muss man sich überlegen,
- 4:41wenn wir Hispanics ansprechen wollen, wenn wir Schwarze Wähler*innen ansprechen wollen,
- 4:46mit was erreichen wir das?
- 4:47Und es gibt so ein, zwei, drei Überthemen.
- 4:49Wirtschaft ist immer ein irre großes Thema.
- 4:52Ich habe zum Beispiel vor, ich glaube, anderthalb Wochen mit einem Rentner in Pennsylvania gesprochen,
- 4:58der mir so ein ganz konkretes Beispiel gegeben hat.
- 4:59Der hat gesagt, ich trink gerne Diet Pepsi und früher hat das Sixpack 3,99 $ gekostet.
- 5:05Jetzt kostet es 6,99 $.
- 5:07Also das ist immer noch relevant.
- 5:09Aber dann gibt es auch noch das Thema Einwanderung, was vor allen Dingen Donald Trump und die Republikaner
- 5:13über einen Angstwahlkampf sehr groß machen.
- 5:16Für die Demokraten und Kamala Harris ist natürlich das Thema Frauenrechte ein großes,
- 5:20weil sie hoffen, damit sehr viele Menschen zu mobilisieren.
- 5:23Zum Beispiel auch vielleicht Frauen, die eher moderatlos konservativ sind, denen aber eben wichtig ist,
- 5:29dass sie selber darüber entscheiden können, was sie mit ihrem Körper machen oder ihre Töchter und Enkel.
- 5:33Und deswegen vielleicht eher Harris wählen als Trump insofern, glaube ich, aus dem Überblick heraus,
- 5:38dass eben fast alle Menschen in diesem Land ihre Wahr längst getroffen haben,
- 5:42ob sie eben bei den Demokraten oder bei den Republikanern stehen.
- 5:46Und diese Lagerbildung so groß ist, macht es schon Sinn, dass dieser Wahlkampf versucht,
- 5:50sehr gezielt die Menschen zu finden, die sich eben noch nicht entschieden haben.
- 5:53Das ist ja auch für uns Journalisten immer die große Suche.
- 5:56Wo finden wir noch die Menschen, die nicht schon längst in ihrer Überzeugung so festgefahren sind?
- 6:00Und das politische System hilft natürlich nicht, weil man sich im Grunde nur zwischen zwei Parteien entscheiden kann,
- 6:05wenn man teilhaben möchte.
- 6:07Natürlich kann man hier auch die Grünen wählen, die spielen aber keine Rolle im politischen Alltag
- 6:11und damit auch nicht in der Gestaltung der Gesellschaft.
- 6:14Wenn wir beim zwei Parteien-System sind, vielleicht dahingehend nochmal gefragt.
- 6:18Also wir sprechen immer ganz viel über so eine polarisierte, gespaltene Gesellschaft.
- 6:22Manchmal werden auch so Parallelen gezogen oder die Frage stellt,
- 6:24wie weit man das in Deutschland kann,
- 6:26welchen Anteil hat das Parteien - das Wahlsystem auch in den USA daran?
- 6:30Schon ein großes, weil alles auf dieses Bienäre angelegt ist.
- 6:33Es gibt eben die zwei großen Parteien, dann gibt es das Checks and Balances-System,
- 6:37in dem der Kongress, die einen Präsidenten kontrollieren soll,
- 6:39der Supreme Court eigentlich sowohl Kongress als auch Präsidenten.
- 6:42Der Supreme Court ist mittlerweile aber ja auch sehr politisch besetzt,
- 6:46weil die Richterinnen und Richter durch Präsidenten ernannt werden.
- 6:49Durch die Rhetorik, die auch vor allen Dingen Trump seit 2016 in Wahlkämpfe gebracht hat,
- 6:54hat man das Gefühl, so wie früher, ich habe hier vor 20 Jahren studiert,
- 6:58da habe ich in Ohio studiert, ich hatte sehr viele Freunde, die aus Ohio kamen,
- 7:02die Eltern waren konservativ, ich war Anfang 20, wir waren in nichts einer Meinung.
- 7:06Wir konnten darüber aber diskutieren und konnten uns irgendwie einig sein,
- 7:09nicht einer Meinung zu sein.
- 7:10Und heute ist das eher so, du bist für mich oder du bist gegen mich.
- 7:14Und ich glaube, diese Rhetorik ist natürlich auch forciert über die Parteien,
- 7:18über die Wahlkämpfe, die immer brutaler werden.
- 7:20Und so kommt es halt dann dazu, dass auch sehr debattierfreudige Menschen
- 7:25im Grunde genommen oft sagen, wenn sie privat irgendwo hingehen,
- 7:27boah, ich will eigentlich gar nicht über Politik reden,
- 7:29weil ich will mich gar nicht streiten, weil das ist so.
- 7:32Man muss halt sehr loyal sein, zum Beispiel als Trump-Wähler.
- 7:35Das fordert Trump ja auch einen von seiner Basis.
- 7:38Ihr seid an meiner Seite, weil ich kämpfe für euch und eure Freiheiten.
- 7:42Und dann müsst ihr aber auch zu 100 Prozent an meiner Seite sein.
- 7:44Und wenn man sich aber nicht zu 100 Prozent bei Trump einsortieren kann,
- 7:48geht man nicht notwendigerweise zu Kamala Harris und den Demokraten,
- 7:51hinüber die ja doch sich relativ aus amerikanischer Perspektive nach links entwickeln.
- 7:56Und wo findet man dann noch eine politische Heimat?
- 7:58Das ist, glaube ich, in den USA deutlich schwerer als in anderen Ländern,
- 8:02wie eben in Deutschland, wo es ein Mehrparteinsystem gibt.
- 8:05Und man hat in Deutschland halt mehr Möglichkeiten,
- 8:08noch eine politische Alternative zu finden,
- 8:11ob das dann die politische Heimat wird oder ob das nur für den einen Moment,
- 8:14für die eine Landtagswahl, für die eine Bundestagswahl.
- 8:17Die Wahl ist sei dahingestellt, aber aus Volksparteinsichten natürlich problematisch,
- 8:22auch eher Zerfasern von politischen Meinungen.
- 8:25Und dass eben es mehrere Kleinparteien gibt, die sich innerhalb des demokratischen Spektrums bewegen
- 8:31und deswegen wählbar sind, ist, glaube ich, aus gesellschaftlicher Perspektive
- 8:35erst mal nicht so problematisch, weil dann eben noch die Chance besteht,
- 8:39dass Menschen wählen gehen, dass sie politisch teilhaben.
- 8:42Und es fordert natürlich dann auch die etablierten Parteien heraus zu überlegen,
- 8:46wo sind unsere Inhalte, wie erreichen wir die Menschen,
- 8:49wie müssen wir uns vielleicht auch neu aufstellen.
- 8:51Und ich würde den USA wünschen, dass sie dieses politische System von sich durchbrechen.
- 8:56Es gibt hier viele, die sich Änderungen wünschen,
- 8:58auch zum Beispiel im Wahlsystem, dass die Präsidentschaft nicht über dieses absurde Electoral College entschieden wird,
- 9:03also über die Wahlleute, aber dafür sind Verfassungsänderungen notwendig in den USA.
- 9:08Und die sind eben, da sind wir wieder bei der Spaltung, kaum zu erreichen,
- 9:11weil es Mehrheiten in beiden Parteien braucht, die ich nicht sehe, dass die USA sie absehbar erreichen könnten.
- 9:17Wenn wir uns die Wahlkämpfe von Donald Trump und Kamala Harris in der Rückschau mal ein bisschen angucken,
- 9:27ist es ja noch zu früh für eine komplette Bilanz,
- 9:29aber wo gab es denn Unterschiede und wo gibt es Gemeinsamkeiten
- 9:33und vielleicht auch im Vergleich zu deutschen Wahlkämpfen?
- 9:37Die Wahlkämpfe haben kaum Gemeinsamkeiten.
- 9:39Ich glaube, die Gemeinsamkeit ist, dass sie beide wahnsinnig viel unterwegs sind,
- 9:44Kamala Harris noch mehr als Donald Trump, um eben die Menschen zu erreichen.
- 9:48Beide haben sie sehr viel Geld eingesammelt, weil ohne Geld ist man in diesen Wahlkämpfen einfach nichts.
- 9:53Auch da hat Harris Trump, so wie wir das wissen, tatsächlich übertroffen im Spenden sammeln.
- 9:58Es gibt wahnsinnig viel natürlich Fernsehwirkungen, die immer noch ausgespielt sind,
- 10:02das machen beide Kampagnen.
- 10:03Der Haustür-Wahlkampf, den ich gerade schon angerissen habe, um zu versuchen,
- 10:06die letzten Menschen zu erreichen, machen auch beide.
- 10:09Ansonsten würde ich sagen, war es im Ton sehr unterschiedlich.
- 10:11Donald Trump hat überwiegend einen Wahlkampf über Angst gemacht,
- 10:16über die Angst vor Einwanderung, vor China, vor allem was die Lebenswirklichkeit und Lebenswelten
- 10:24von seinen Stammwählern bedroht.
- 10:26Und mit Angst lässt sich natürlich deutlich leichter Wahlkampf machen aus meiner Sicht,
- 10:30als mit so etwas Kompliziertem wie Demokratie, wo man versucht zu erklären,
- 10:34wie ich denn meine Politik machen werde, um das Leben von Menschen zu verbessern.
- 10:39Das ist halt komplizierter.
- 10:40Ich glaube, Harris und Trump wurden auch mit zwei sehr unterschiedlichen Maßstäben gemessen.
- 10:45Harris neulich auf sie ein ändert, dass jemand gesagt,
- 10:47"She has to be flawless, while he can be lawless".
- 10:51Also er kann gesetzlos sein und sie muss fehlerfrei sein.
- 10:54Und Donald Trump entzieht sich in so vielen Bereichen einer Kategorisierung eines normalen Kandidaten.
- 10:59Und deswegen vergleicht man sie halt irgendwann.
- 11:01Dann sagt man, wo sind denn Kamala Harris konkrete Pläne für ihre Einwanderungspolitik?
- 11:05Dass Donald Trump wenig Konkretes in seinem Wahlkampf macht,
- 11:08weil er eigentlich immer nur über Angst und Hass und Hetze gegenüber der anderen Seite spricht,
- 11:15wird dann oft ein bisschen vergessen.
- 11:17Gleichzeitig glaube ich, muss man natürlich Kandidaten herausfordern und sagen,
- 11:20sie müssen mehr inhaltlich werden.
- 11:22Und auch Harris musste dazu legen, nachdem sie diese Kandidatur von beiden übernommen hat.
- 11:27Ich glaube, der Unterschied zu Deutschland ist, dass hier sehr viel mehr auf Show angelegt ist,
- 11:32dass tatsächlich die Inhalte manchmal in den Hintergrund rücken,
- 11:35wenn wir an das TV-Duell zwischen Trump und Harris denken.
- 11:39Da ging es am Ende sehr viel um stilistische Fragen, um Rhetorik,
- 11:43darum, wie sie ihn hat schlecht aussehen lassen und ganz wenig nur um Inhalte.
- 11:48Und zum Beispiel auch nur ganz wenig um die vielen, vielen Lügen,
- 11:50die Donald Trump während dieser 90 Minuten verbreitet hat.
- 11:53Und das ist, glaube ich, noch ein sehr zentraler Unterschied.
- 11:56Jede politische Kampagne spinnt ihre Inhalte, das kennen wir auch alle.
- 11:59Aber Donald Trump macht wirklich Kampagne mit Lügen, mit Fake News,
- 12:04auch mit künstlich generierten, ein Beispiel war Bildern von Taylor Swift,
- 12:09die vermeintlich Donald Trump...
- 12:11unterstützt, bevor Taylor Swift offiziell gesagt hat, ich unterstütze
- 12:14Kamala Harris und das war alles über AI generierte Bilder und dann hat natürlich
- 12:19Donald Trump noch jemanden wie Elon Musk an seiner Seite, der jetzt hier
- 12:22Wahlkampf macht, indem er sagt, er verlost eine Million Dollar unter Menschen,
- 12:26die sich zur Wahl registrieren lassen. Da ist noch die Frage, ob das juristisch
- 12:30überhaupt haltbar ist. Insofern sind es schon zwei unterschiedliche Spielfelder,
- 12:35möchte ich mal sagen, auf denen dieser Wahlkampf geführt wird.
- 12:37Jetzt haben Sie gerade zwei Namen genannt, Taylor Swift, Elon Musk. Das ist ja so
- 12:40eine US-amerikanische Besonderheit im Wahlkampf, dass einfach Prominente eine
- 12:44wahnsinnig große Rolle spielen. Natürlich einfach finanziell, die
- 12:48Wahlkampffinanzierung ist ein wichtiger Grund dafür, aber sich eben auch sehr
- 12:52öffentlich dazu positionieren. Auch dann nochmal der Blick nach Deutschland zum
- 12:55jetzigen Zeitpunkt, glaube ich, ist es unvorstellbar oder zumindest gibt es das
- 12:58selten, dass prominente Schauspieler, Sängerin oder wer auch immer da jetzt eine
- 13:02Wahlempfehlung aussprechen. Glauben Sie, dass die USA uns ein Stück weit in
- 13:05diesen Sachen vom Wahlkampfmodus voraus sind oder ist das doch einfach, sind das
- 13:09zwei Paar Schuhe? Ich glaube, das sind ein bisschen zwar unterschiedliche Sachen.
- 13:12Elon Musk macht das aus meiner Sicht vor allen Dingen, weil er sich selbst helfen
- 13:16möchte und er möchte einen Präsidenten im weißen Haus sehen, der mit
- 13:19Regulierungen sich zurückhält, der Politik macht im Sinne seiner Unternehmen,
- 13:23wäre das aus seiner Sicht Kamala Harris, würde er vermutlich auch für Kamala
- 13:27Harris Wahlkampf machen. Ich halte ihn für nicht so ideologisch, was den er ja auch
- 13:32verbreitet, Rassismus und Frauenfeindlichkeit angeht. Ich halte ihn auch für
- 13:35keinen guten Menschen. Ich halte ihn aber vor allen Dingen für einen
- 13:37Narzisten, der das macht, um sich selbst dienen, nicht zu sein. Taylor Swift und
- 13:41andere auch Beyoncé. Es sind ja wahnsinnig viele Stars jetzt für
- 13:44Kamala Harris in die Öffentlichkeit getreten, machen das, glaube ich, aus
- 13:48tatsächlich einer Sorge um die Demokratie heraus, die sie eben
- 13:52verspüren mit Donald Trump als Gegner. Ich weiß gar nicht, ob die zum Beispiel in
- 13:56den vergangenen Jahren so Wahlen beeinflusst haben. Auch in vor vier Jahren,
- 14:00vor acht Jahren, haben die Bruce Springsteens und Julia Roberts dieser Welt die
- 14:05Demokraten unterstützt. Das hat aber nicht unbedingt den mittelweißen
- 14:08Arbeiter in Ohio davon überzeugt, jetzt demokratisch zu wählen. Taylor Swift
- 14:13könnte ein etwas anderes Momentum haben, weil sie Menschen erreicht, die viele in
- 14:16der Politik nicht mehr erreichen, nämlich junge Leute, die nicht mehr Linie
- 14:20fernsehgucken, die keine Zeitung mehr abonniert haben, sondern die sich über
- 14:23TikTok und Instagram informieren und für die so jemand wie Taylor Swift
- 14:27tatsächlich Vorbildcharakter hat. Und wenn die dann sagt, geht wählen, dann ist
- 14:31das vielleicht zumindest eine Motivation, sich zur Wahl registrieren zu lassen.
- 14:35Das ist ja auch noch ein entscheidender Unterschied zu Deutschland, dass man hier
- 14:38sich registrieren muss, um wählen zu gehen und nicht automatisch, wenn man
- 14:4118 Jahre und volljährig ist, das Wahlrecht hat und benachrichtigt wird.
- 14:45Und ich glaube, da könnte so jemand wie Taylor Swift einen Unterschied machen
- 14:48und dieses Momentum gibt es in Deutschland nicht. Auf der anderen Seite
- 14:51glaube ich, dass so ein bisschen Show und andere Wege zu gehen, auch deutscher
- 14:56Politik helfen würde, Menschen zu erreichen, die sich eher abgekoppelt haben zum
- 14:59Politik.
- 15:00Was haben wir viel über den Wahlkampf, das Wahlsystem gesprochen, vielleicht auf die Wahl selbst oder die Tage danach geschaut.
- 15:11Es gab bei der Wahl 2020 diese Lüge von Donald Trump von der geschulenden Wahl.
- 15:16Was würden sie aktuell sagen, wie gut ist man gewappnet vor Wahlmanipulation, aber wie groß ist auch das
- 15:22Vertrauen oder Misstrauen der Bevölkerung in die Rechtmäßigkeit dieser Wahl?
- 15:26Aus meiner Sicht sind die Wahlbehörden sehr gut aufgestellt, eben weil es diese
- 15:31Kontroverse, diese Lüge von Donald Trump vor vier Jahren gab, versuchen auf
- 15:34behördlicher Ebene alles zu machen, um diese Wahl sicher zu machen.
- 15:39Es gibt auch, wenn man die vier Jahre zuvor betrachtet, es gab ja keinen einzigen
- 15:42Indikator für die Manipulation, von der Donald Trump gesprochen hat.
- 15:46Er ist mit juristisch, mit allen versuchen gescheitert diese Wahl anzugreifen, weil es eben nicht diese
- 15:51Fehler gab, von denen er gesprochen hat. Und insofern sind die Wahlen in den USA
- 15:56sicher, es wurde auch noch mal mehr unternommen, um die Wahlen sicher zu machen.
- 16:00Sowohl was Briefwahl angeht als auch die Wahl am Wahltag.
- 16:04Die Behörden haben sich teilweise auch vorbereitet, dass sie zum Beispiel von
- 16:07unabhängigen Stellen trainiert wurden, was passiert, wenn zum Beispiel frustrierte
- 16:11Wähler und Wählerinnen vielleicht vor so einem Wahllokal, wo ausgezählt wird,
- 16:15auftauchen, wie sie das deeskalieren können.
- 16:17Also ich habe großes Vertrauen darin, dass diese Wahlen sicher sind.
- 16:21Ich habe nicht großes Vertrauen darin, dass nach der Wahl vor allen Dingen Donald Trump
- 16:25ein knappes Ergebnis anzweifeln wird. Und dann versuchen wird, genau die gleiche Lüge zu erzählen
- 16:31und nicht nur die Lüge zu erzählen, sondern dann auch wieder alle Mittel, die er hat,
- 16:35zu nutzen, um zu sagen zum Beispiel in Georgia, wo die Wahlkommission entschieden hat,
- 16:39dass per Hand ausgezählt werden kann, dass er wieder und wieder nachzählen lässt.
- 16:43Und darauf müssen wir uns sicherlich einstellen und darauf hoffen und vertrauen, dass die Institutionen,
- 16:48die diese Wahlergebnisse am Ende verkünden und zertifizieren, genau ihre Aufgabe gerecht werden
- 16:54und diesen Druck nicht nachgeben, wenn es dafür keine Grundlage gibt.
- 16:58Ich glaube auch Kamala Harris, wenn es sehr knapp wird, könnte natürlich, wenn sie meint,
- 17:02okay, es ist super knapp, es geht in einem County in Pennsylvania, um 300 Stimmen,
- 17:07lass uns nochmal nachzählen. Das kann auch von den Demokraten passieren.
- 17:10Aber wenn man dann nochmal nachgezählt hat und das Ergebnis das Gleiche bleibt,
- 17:14dann muss man es auch akzeptieren.
- 17:15Man muss ja kein Profil sein, um vorhör zu sagen, dass sich die transatlantischen Beziehungen
- 17:20unter einem Präsidenten Trump sollte es wieder werden, dass die sich dramatisch verschlechtern würden.
- 17:25Trump hiegt ja vor allem über Deutschland eine ganz, ganz große Abneigung.
- 17:28Das bringt er auch bei Wahlkampfauftritten immer wieder zum Ausdruck.
- 17:31Wie nehmen Sie das denn vor Ort wahr?
- 17:33Ist das einfach eine persönlich motivierte Feindzieligkeit von Trump?
- 17:37Oder ist das mehr?
- 17:38Gibt es mittlerweile in den USA eine breitere, eine, na ja, fast schon gesellschaftlich verankerte
- 17:43negative Haltung gegenüber Deutschland?
- 17:46Das kann ich aus meinem täglichen Arbeiten so eigentlich nicht bestätigen.
- 17:50Es ist umgekehrt eher so, dass wenn man als deutsche Journalistin zum Beispiel mit Trump-Anhängern
- 17:56versucht ins Gespräch zu kommen, es einfacher ist, als wäre ich jetzt US-amerikanischer Journalistin,
- 18:01weil das verfängt viel eher bei den Trump-Wählern, dass die Medien alle Fake News sind,
- 18:06die Mainstream-Medien und dass man den Medien nicht mehr trauen kann.
- 18:10Und wenn man dann sagt, man kommt aus Deutschland und dass man interessiert daran ist, zu verstehen,
- 18:14warum sie eine Wahlentscheidung treffen, wie sie sie treffen,
- 18:16sind sie eigentlich sehr offen, sehr freundlich, auch interessiert daran,
- 18:21wie Deutschland denn auf diese Wahl blickt.
- 18:23Und aber auch immer bemüht zu sagen, Donald Trump wäre doch nicht so schlecht für die Welt,
- 18:28weil er war doch vor vier Jahren auch nicht so schlecht für die Welt.
- 18:31Das sagen ja auch zum Beispiel viele republikanische Strategien,
- 18:34dass man zwischen Rhetorik und Handlung bei Trump sehr stark unterscheiden müsse
- 18:38und dass er in seinen vier Jahren Präsidentschaft bei Weitem nicht alles gemacht habe,
- 18:42was er davor rhetorisch so im Wahlkampf erzählt hat.
- 18:45Ich glaube, das ist eine sehr dünne Verteidigungslinie,
- 18:47weil die Gefahren natürlich groß sind, dass aus einer Rhetorik auch eine Handlung erfolgt
- 18:52und Rhetorik ja eben etwas macht, zum Beispiel mit einem sehr angespannten transatlantischen Verhältnis.
- 18:57Die NATO ist sehr nervös, was Trump machen könnte oder nicht.
- 19:00Und selbst wenn er nicht aus der NATO austreten sollte,
- 19:02die NATO als Bündnis mit seiner Rhetorik derart zu schwächen,
- 19:05macht etwas mit einem Bündnis und macht natürlich auch etwas mit denen,
- 19:09die da zum Beispiel sehr genau hingucken wie ein Vladimir Putin,
- 19:12aber um nochmal auf die Amerikanerinnen zurückzukommen.
- 19:15Ich glaube, dass sie vor allen Dingen hören, wenn Trump sagt,
- 19:18wir müssen Amerika nach vorne stellen.
- 19:20Also Protektionismus ist auch unter den Bürgerinnen und Bürgern sehr ausgeprägt,
- 19:25wenn sie Donald Trump folgen.
- 19:27Und auch bei den Demokraten natürlich.
- 19:29Auch Kamala Harris wird eine Präsidentin sein,
- 19:31die die Interessen der USA an oberste Stelle stellt, so wie das auch ein deutscher Kanzler tut.
- 19:36Nur würde das Harris mit Sicherheit mit guten internationalen transatlantischen bilateralen
- 19:41und multilateralen Bündnissen versuchen.
- 19:43Aber am Ende sehen die USA sich zuerst und Trump führt das sehr auf die Spitze.
- 19:48Und das hören die Menschen und sagen auch zum Beispiel, kein Geld mehr in die Ukraine,
- 19:52weil wir müssen uns um unser eigenes Land kümmern.
- 19:55Das Geld kann eher zum Beispiel in die Grenzsicherung bei uns fließen.
- 20:02Jetzt haben wir ein paar so eher düstere Ausrichten besprochen vielleicht.
- 20:07Gibt es denn etwas, was Sie vielleicht mit Blick auf die nächsten vier Jahre
- 20:10auch optimistisch stimmten in den USA?
- 20:12Das hängt natürlich wirklich sehr vom Wahlergebnis ab, wenn Kamala Harris gewinnen sollte.
- 20:18Und dann haben wir natürlich noch die Phase bis zur Amts-Einführung Ende Januar 2025.
- 20:23Das wird sicherlich nochmal eine unsichere Zeit.
- 20:25Und wenn sie aber tatsächlich Präsidentin werden sollte und was sie ankündigt,
- 20:29auch republikanische Menschen in ihr Kabinett, in ihre Arbeit integrieren wird,
- 20:34dann gibt es vielleicht die Chance darauf, dass das Land sich ein bisschen beruhigt.
- 20:38Es gibt aber auch die Gefahr, ich muss leider immer ein bisschen negativ sein,
- 20:40dass die Menschen, die nicht demokratisch gewählt haben, sich noch weiter abkoppeln
- 20:45vom System, von Washington, sich weiter zurückziehen in ihre Blase
- 20:50und die nur noch ganz schwer abzuholen sind.
- 20:52Wenn Donald Trump gewinnen sollte, dann glaube ich, werden es schwere Jahre für die USA.
- 20:56Und dann wäre mein Hoffnungsschimmer, dass der alte Spruch auch heute noch gilt.
- 21:01Die USA haben in ihrer langen Geschichte immer gezeigt,
- 21:03dass sie eine unfassbare Kraft zur Erneuerung haben.
- 21:06Und größere Wellenbewegungen hat man ja schon immer wieder gesehen.
- 21:09Wir hatten acht Jahre Obama und dann kam Donald Trump.
- 21:12Und nach Donald Trump kam Joe Biden.
- 21:14Und wenn jetzt nochmal vier Jahre Donald Trump kommen sollte,
- 21:17dann erfinden sich die USA vielleicht nochmal neu.
- 21:20Aber es wäre aus so einer persönlichen Sicht auf die USA,
- 21:24weil ich das Land sehr liebe und meine zweite Heimat ist,
- 21:26sicherlich für sehr, sehr schwierige Jahre und mit großen Gefahren.
- 21:31Zum Schluss, Frau Havertz, müssen wir sie natürlich noch zu einer Prognose zu bewegen versuchen, zumindest,
- 21:37wenn wir am Morgen des 6. November unseren Nachrichten-Apps öffnen.
- 21:41Welche Headline steht da?
- 21:43Die Wahl ist immer noch offen am 6. November.
- 21:45Wenn sie mich in eine Prognose zwingen wollen, weil ich so negativ war,
- 21:48bin ich jetzt hoffnungsvoll und sage, ich glaube, dass Kamala Harris es gewinnen kann
- 21:53und gewinnen wird, weil sie etwas mehr Geld hat, die bessere Kampagne hat
- 21:58und es vielleicht doch den einen oder anderen Wähler und die einen oder andere Wählerin gibt,
- 22:03die in Umfragen eher nicht sagt oder sagt, sie bleibt beim republikanischen Kandidaten
- 22:08und sich dann in der Wahlkabine aber doch noch umentscheidet.
- 22:11We end on a positive note, wie schön.
- 22:13Also spannend bleibt es ganz, ganz bestimmt bis zum letzten Moment
- 22:16und ganz sicher ein paar Tage über die Wahl selbst hinaus,
- 22:19über den US-Wahlkampf, die Stimmung vor Ort und die möglichen Auswirkungen der Wahl auf Deutschland haben.
- 22:24Wir gesprochen mit Reike Haberts, internationale Kurs-Valentin der Zeit,
- 22:28die uns aus Tennessee zugeschaltet war.
- 22:30Ganz, ganz herzlichen Dank.
- 22:31Vielen Dank für die Einladung. Herzschmerz gemacht.
- 22:33Wir wollen zum Ende einer jenen Folge mal ganz kurz rekapitulieren,
- 22:42was wir so mitnehmen aus diesem Gespräch.
- 22:44Katharina, was sind denn deine Take-Aways?
- 22:46Ich fand noch mal ganz eindrücklich, wie diese Rhetorik von Trump diese Absolutheit eigentlich,
- 22:51dass so führt, dass auch politischer Streit nicht mehr wirklich möglich ist,
- 22:54dass es eben ein Für oder Gegen mich sein ist
- 22:57und dass das auch oft dann zu einem Verloren sein vielleicht führt.
- 23:00Also wo ist eigentlich eine politische Heimat, wenn es nur dieses Zwei-Parteinsystem gibt?
- 23:05Ich finde auch noch mal wichtig, rauszustellen die Einschätzung,
- 23:08dass die Wahlen sicher sind und dass trotzdem die Frage ist,
- 23:11inwieweit sie am Ende ein Wahlergebnis akzeptiert wird.
- 23:14Ich teile das alles, was du gesagt hast, Katharina.
- 23:16Was ich ergänzen möchte, ist, wie festgefahren dieses System ist
- 23:19und dass es einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung bedürfte,
- 23:23um dieses System zu verändern und dass es diese Gesamtgesellschaft aber so nicht mehr gibt,
- 23:28weil sie eben, wie Rieke Havertz analysiert hat, so fraktioniert ist
- 23:32und dass das in der ganze Zeit dauern wird, bis sich das wieder in irgendeine Richtung bewegt
- 23:36und da einfach auch was Neues entstehen kann.
- 23:38Also momentan gibt es so viele fortgeschriebene, ältere Ideen,
- 23:42ein Rückwärtsgewandsein ne eben nicht, wo man sagt, Mensch,
- 23:44das ist ne neue positive Utopie oder ein Optimismus,
- 23:47der sich so richtig bahnenbräche, das ist ganz, ganz viel Altes dabei
- 23:50und unheimlich viel Dunkelheit.
- 23:52Das fand ich nach diesem Gespräch noch mal sehr einlogsvoll.
- 23:55Ja, man könnte über die US-Wahl natürlich noch stundenlang weiter reden.
- 23:58Wir wollen auch weiter reden in der nächsten Folge von "Pott und die Welt",
- 24:01die erscheint, abweichend von unserem regulären Rhythmus,
- 24:04schon in einer Woche, nämlich am 8. November.
- 24:06Und darin analysieren wir mit der Publizistin Constanze Stelzenmüller die Wahlergebnisse.
- 24:11Wir freuen uns, wenn Sie auch diese Folge hören.
- 24:13Ich bin Katharina Peetz.
- 24:14Und ich, Martin Bialecki, danke fürs Interesse und bis zum nächsten Mal.
- 24:20[MUSIK]