Latest / Epoch Im Fokus / Trump: Keine Angriffe auf Iran bis zu Wahlen im November #199
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- 0:00Speaker 0: Herzlich willkommen zur Epoch im Fokus mit dem Thema Iran-Krieg, Trump.
- 0:05Speaker 0: Keine Angriffe auf Iran bis zu Wahlen im November.
- 0:09Speaker 0: Ein Artikel von Reinhard Werner vom achtem Oktober.
- 0:11Speaker 0: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
- 0:15Speaker 0: Am dritten November wird in den USA gewählt.
- 0:17Speaker 0: Medien berichteten über mögliche neue Angriffen gegen den Iran noch vor dem Ornengang.
- 0:22Speaker 0: Dem widerspricht Trump nun.
- 0:25Speaker 0: Nach Medienberichten über mögliche neue US-Angriffe auf iranische Ziele, noch vor den Midterms hat US-Präsident Donald Trump eine Wiederaufnahme von Militäreinsätzen dementiert.
- 0:45Speaker 0: Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen, die am dritten November in den Vereinigten Staaten stattfinden angreifen, schrieb auf seiner Plattform Truth Social.
- 0:55Speaker 0: Die US-Regierungführer unterdessen konstruktive Gespräche mit Teheran schrieb Trump weiter.
- 1:00Speaker 0: Der iranische Ausminister Abbas Arakci hatte zuvor auf seinem Telegram-Kanal geschrieben, dass die Regierung in Teheraan eine Antwort aus den USA prüfe.
- 1:09Speaker 0: Man habe Washington einen sieben Tageplan übermittelt und eine Antwort erhalten – darauf wolle man in wenigen Tagen reagieren, hieß
- 1:15Speaker 0: es.".
- 1:16Speaker 0: Medien USA erwogen neue Militärangriffe gegen iranliche Ziele.
- 1:22Speaker 0: Zuvor hatten mehrere US-Medien darüber berichtet, dass die US Regierung in ihrem festgefahrenen Krieg neue Angriffe auf Ziele im Iran erwege.
- 1:30Speaker 0: Die Medien berufen sich dabei auf US-amerikanische und israelische Quellen Axios sowie zwei Regierungsvertreter The Atlantic.
- 1:39Speaker 0: Iran überschattet Kongresswahlen.
- 1:41Speaker 0: Am dritten November wählen die US-Bürger alle vierhundertfünfunddreißig Abgeordneten des Repräsentantenhauses und ein Drittel der Senatsitze neu Der republikanischen Partei von US-Präsident Donald Trump droht in beiden Häusern des Kongresses eine Wahlschlappe.
- 1:56Speaker 0: Die Unterstützung für den Irankrieg gilt in der Bevölkerung als gering, dazu kommt ein Anstieg der Treibstoffpreise um rund fünfzig Prozent seit Beginn der Kampfhandlungen.
- 2:05Speaker 0: Mehrere Kandidaten der Republikaner in stark umkämpften Wahlkreisen versuchen sich gegenüber ihren Wählern vom Krieg zu distanzieren.
- 2:13Speaker 0: Ölpreis reagiert auf Schlagzeilen.
- 2:15Speaker 0: Die Medienberichter über etwaige neue Angriffe im Iran haben den Ölpreis deutlich in die Höhe getrieben.
- 2:21Speaker 0: Dahinter steht die Befürchtung, dass neue Militärschläge auf den Iran Versorgungsengpässe zufolge haben könnten.
- 2:27Speaker 0: Der Preis für ein Barrel, der Nordseesorte Brand stieg am Donnerstag, achter Oktober auf US dollar und legte damit um mehr als fünf Prozent zu.
- 2:39Speaker 0: Die US-Sorte WTI stand bei zweiundneinzig, achtzwei Dollar je Barrel ebenfalls einen Anstieg um mehr also fünf Prozent.
- 2:46Speaker 0: Analyst Neil Wilson von Saxo Markets bezeichnete den Kurssprung beim Ölpreis als eine Schlagzeilen getriebene Reaktion.
- 2:54Speaker 0: Arne Lohmann, Rasmussen, Analyst bei Global Risk Management fügt dahin zu, dass die Berichte im Zusammenhang mit Bemühungen der US-Regierung zu sehen seien – Zitat vor den Zwischenwahlen Fortschritte im Konflikt zu demonstrieren.
- 3:07Speaker 0: Getrieben wird die Ölpreisentwicklung auch von Angriffen der jemenitischen Houthi-Miliz auf Saudi Arabien und anhaltenden Spannungen rund um die Straße von Hormuz.
- 3:17Speaker 0: Beide Seiten nehmen Kontrolle der Straße in Anspruch.
- 3:21Speaker 0: In den vergangenen Wochen hat es nur noch vereinzelt Kampfhandlungen im Iran selbst und in der Golfregion gegeben.
- 3:26Speaker 0: Nach einer massiven Angriffsphase der USA und Israels, die am XXIII.
- 3:30Speaker 0: Februar begonnen hatte, kam es im April unter pakistanische Vermittlung zu einer Waffenrohe – sowohl die USA als auch der Iran legten Pläne für einen dauerhaften Friedensvertrag vor.
- 3:40Speaker 0: Nachdem eine Mioni-unterzeichnende Absichterklärung nicht hielt, nahmen beide Seiten ihrer Angriffe wieder auf.
- 3:46Speaker 0: Das sogenannte Islamabad-Abkommen sah neben einer Waffenruhe auch die sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormuz vor.
- 3:53Speaker 0: Die kriegsbedingte Sperre dieses wichtigen Handelsweges durch den zuvor etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels verlief, war ein wesentlicher Faktor für die Explosionen der Treibstoffpreise.
- 4:03Speaker 0: Zuerst sofortige Eröffnungen kam es jedoch nicht – Verhandlungen brachten keinen Durchbruch.
- 4:08Speaker 0: Die USA kreierten eine Seeblockade iranischer Hefen.
- 4:11Speaker 0: Später sollte eine Lösung unter Einbindung Omanes angestrebt werden.
- 4:15Speaker 0: Heute behaupten beide Seiten, die Straße von Hormus unter Kontrolle zu haben.
- 4:19Speaker 0: Der Schiffsverkehr ist aufgrund der Verunsicherung der Händler und Transporteure weiter eingeschränkt – allerdings haben Ölexporteure in der Region mittlerweile Wege gefunden ihre Ausfuhren wiederzusteigern.
- 4:31Speaker 0: Analyst Intensive Schläge drosselten bisher keine Ölpreise.
- 4:35Speaker 0: Bisherige Erfahrungen bestätigen nicht die Annahme das ein besonders energisches Vorgehen der US-Armee im Iran eine Entlastung an der Preisfrontnachsicht ziehe.
- 4:43Speaker 0: Bisherigen Daten der US-Energieinformationsbehörde zufolge stiegen die Rohölpreise typischerweise an, wenn die USA nach einer Pause ihre Angriffe wieder aufrahmen.
- 4:53Speaker 0: Will Wardow vom Think Tank Defense Priority sagte gegenüber The Atlantic – militärische Aktivitäten haben nichts dazu beigetragen, die Ölpreise zu senken.
- 5:02Speaker 0: im Gegenteil und es ist nicht erkennbar wie so etwas dem republikanischen Wahlergebnis helfen soll, wenn man überlegt, wie unpopulär dieser Krieg.
- 5:11Speaker 0: Trump kündigte am Zweiundzwanzigsten September vor der UN an, er werde die islamische Republik vernichten sollte diese einem Abkommen nicht zustimmen.
- 5:18Speaker 0: Anfang des Monats äußerte er in einem Gespräch mit dem Time Magazine man habe die Munitionsbestände über sechs Monate hinweg aufgestockt.
- 5:26Speaker 0: Er sagte auch es sei möglich gleich nach der Wahl die Schläge zu intensivieren.
- 5:30Speaker 0: Iran wirtschaftlich unter Druck.
- 5:32Speaker 0: Während die Führung in Teheran den Wahltermin in den USA im Auge hat, hofft man in Washington darauf dass der ökonomische Druck auf das von Sanktionen betroffene Land Wirkung zeigt.
- 5:41Speaker 0: Auch im Iran steigt die Inflation und diese Situation hinterlässt ihre Wirkung in der Wirtschaft.
- 5:46Speaker 0: Gleichzeitig geht man im Beraterstab des Weißen Hauses von einem anhaltenden Machtkampf in Teeran aus.
- 5:52Speaker 0: Dabei scheinen sich die Kräfteverhältnisse zwischen Moderator politischer Führungen und Revolutionsgarten permanent zu verschieben.