Latest / Epoch Im Fokus + / ET+ Von der Leyen: „Europa zum ersten elektrifizierten Kontinent machen“
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- 0:00Speaker 0: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Von der Leyen, Europa Zum Ersten Elektrifizierten Kontinent machen.
- 0:09Speaker 0: Ein Artikel von Maurice Voreng, siebenundzwanzigste Juli, zweitausendsechsenszwanzich am Mikrofon Silke Oulat.
- 0:17Speaker 0: Die EU-Kommission will Europa unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen und weiter dekarbonisieren.
- 0:25Speaker 0: Um diese Ziele weiter voranzutreiben, ist der EU-Elektrifizierungsplan das Mittel der Stunde.
- 0:31Speaker 0: Analyse was die überstaatliche Behörde in den verschiedenen Sektoren unseres Lebens plant und wo sie die Strompreise sieht.
- 0:40Speaker 0: Seit Beginn des Ukrainekriegs im Jahr twenty-zweiundzwanzig sind die Gas- und Ölpreise zeitweise regelrecht explodiert.
- 0:48Speaker 0: Auch im Rahmen des aktuellen Iran Kriegs befinden sich die Preise für die fossilen Brennstoffe erneut auf hohem Niveau.
- 0:57Speaker 0: Nach Ansicht der Europäischen Kommission zeigt das, wie anfällig die EU für geopolitische Schocks ist.
- 1:05Speaker 0: In Europa ist der Großteil der Menschen noch auf diese Energieträger angewiesen.
- 1:10Speaker 0: Sie spüren somit diese Preissteigerungen unmittelbar – ob an der Tankstelle beim Nachfüllen des Öltanks für die Ölheizung oder bei der nächsten Gasabrechnung.
- 1:20Speaker 0: Ebenso verteuern sich teilweise Lebensmittel und andere Waren, die meist mit dieselbetriebenen Lkw transportiert werden.
- 1:28Speaker 0: Die Händler geben die Preissteigerungen im Normalfall direkt an die Endverbraucher weiter.
- 1:34Speaker 0: Den Bedarf an fossilen Brennstoffen deckt die Europäische Union – einschließlich Deutschlands zum Großteil über Importe aus Staaten außerhalb der Union.
- 1:45Speaker 0: Im Jahr twenty-vierundzwanzig lag die allgemeine Energie im Portabhängigkeit in der EU bei siebenundfünfzig Prozent.
- 1:53Speaker 0: Speziell bei Rohöl und Erdgas liegen die Abhängigkeitsraten sogar bei neunundachtzig bis siebneunneinzig Prozent, zu den Hauptlieferanten zählen unter anderem Norwegen – die USA, Katar-, Algerien und zu einem geringem Umfang Russland.
- 2:10Speaker 0: Was hat die EU-Kommission vor?
- 2:13Speaker 0: Die EU-Kommission will eben diese Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.
- 2:18Speaker 0: Das damit verbundene klimapolitische Ziel ist die Decarbonisierung der EU.
- 2:24Speaker 0: Gleichzeitig beabsichtigt die Kommission, die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.
- 2:29Speaker 0: Zu diesem Zweck hat die überstaatliche Behörde am Freitag, den siebzehnten Juli, den EU-Elektrifizierungsplan veröffentlicht, der auch die Überarbeitung des Emissionshandelssystems ETS beinhaltet.
- 2:44Speaker 0: Der Gedanke in der Kommission ist – je höher der Elektrifizierungskrat der Gesellschaft ist – desto geringer der Bedarf an Kohle, Erdgas und Erdöl.
- 2:54Speaker 0: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilt hierzu mit.
- 2:59Speaker 0: Der beste Weg, Europas Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern besteht darin unsere Wirtschaft mit Strom aus sauberen heimischen Quellen zu versorgen.
- 3:10Speaker 0: Heute schlagen wir vor Europa zum weltweit ersten elektrifizierten Kontinent zu machen.
- 3:18Speaker 0: Im Bereich der Stromerzeugung hatten heimische Energiequellen in der EU im vergangenen Jahr bereits einen Anteil von über siebzig Prozent.
- 3:27Speaker 0: In diesem Jahr sind es bis Datogut seventy-two Prozent, das beinhaltet erneuerbare Energien und die Kernkraft.
- 3:37Speaker 0: Industrie – mehr Prozesse elektrifizieren.
- 3:41Speaker 0: Allerdings stagniert der Elektrifizierungsgrad des Energiebedarfs in der EU seit zehn Jahren bei twenty-three Prozent.
- 3:49Speaker 0: Die Kommission plant daher die Elektrifizierung der energieverbrauchenden Sektoren, insbesondere Industrie-, Verkehr und Gebäude zu beschleunigen – hier dominieren weiterhin die fossilen Brennstoffe.
- 4:02Speaker 0: Bis zwei Tausend Dreißig versucht die EU-Kommission, die Verstromung auf thirty-two Prozent zu erhöhen.
- 4:08Speaker 0: Bis zwei Tausendvierzig sollen es sechsenvierzig Prozent sein.
- 4:12Speaker 0: In der Industrie sollen somit noch mehr Prozesse automatisiert ablaufen, ebenso können Hochtemperaturprozesse bis fünfhundert Grad Celsius teilweise vermehrt elektrisch statt fossil betrieben werden – dies wäre mit Elektrodenkesseln, Großwärmepumpen und Elektroheizungen realisierbar.
- 4:32Speaker 0: Damit verbunden will die EU-Kommission auch Investitionen in die Elektrifizierung.
- 4:38Speaker 0: Als Instrumente sind hierfür ein überarbeiteter Rahmen des Emissionshandelssystems, ETS sowie die Bank zur Decarbonisierung der Industrie und einen mit dreißig Milliarden Euro dotierten ETS-Investmentbooster angedacht.
- 4:55Speaker 0: Verkehr – Elektromobilität ausweiten.
- 4:59Speaker 0: Der Verkehrssektor ist für rund twenty-fünf Prozent aller menschengemachten Treibhausgasemissionen verantwortlich.
- 5:06Speaker 0: Rund neunzig bis fünfmal neunzig Prozent des Energieverbrauchs im Transportsektor stammt aus fossilen Brennstoffen.
- 5:13Speaker 0: Den mit Abstand größten Anteil an diesem Verbrauch stellt der Straßenverkehr dar, gefolgt von der Luftfahrt und der Seefahrt.
- 5:20Speaker 0: Auf der Straße sollen mehr Menschen auf E-Fahrzeuge umsteigen.
- 5:24Speaker 0: Laut der Kommission kann das Fahren eines batterieelektrischen Fahrzeugs bis zu achtensiebzig Prozent der Betriebskosten gegenüber einem gleichwertigen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor einsparen.
- 5:36Speaker 0: Dass dieser Schritt gelingen kann, hat es nicht EU-Land Norwegen gezeigt.
- 5:41Speaker 0: Fast neunundneinzig Prozent der Neuwagen sind inzwischen reine E-Autos – das verändert mit der Zeit auch den Gesamtbestand.
- 5:49Speaker 0: Allerdings gelang dieser Wandel nur durch jahrzehntelange staatliche Förderung und verstärkte Investitionen im Ladennetz.
- 5:57Speaker 0: Die hohe Besteuerung von Verbrennerfahrzeugen hat ihr Übriges getan!
- 6:02Speaker 0: Bis zum Jahr two-tausenddreißig will die EU vierhundert tausend Lkw mit Nullemissionen, überwiegend werden das ELKW sein in Umlauf bringen.
- 6:11Speaker 0: Dafür müssen jedoch die Netzkapazitäten für die Ladeinfrastruktur vorhanden sein.
- 6:16Speaker 0: In Baden-Württemberg sprach ein Energieversorger bereits von einem Netzenckpass – dadurch könne er Anträge für neue ELKV-Ladepunkte nicht genehmigen.
- 6:27Speaker 0: Ebenso bestehen Engpässe in den Niederlanden.
- 6:32Speaker 0: Gebäude Fokus auf elektrische Wärmepumpen.
- 6:36Speaker 0: In den Heizungskellern sollen nach dem Willen der EU-Kommission, nach und nach Öl und Gasheizungen verschwinden.
- 6:44Speaker 0: Stattdessen sind hier die dekarbonisierte Fernwärme und insbesondere Wärmpumpen vorgesehen.
- 6:50Speaker 0: Der Umstieg von Gaskesseln auf Wärmapumpen senkt laut der Behörde die Heizkostenrechnung des durchschnittlichen EU-Haushalts um bis zu sechzig Prozent – und unterstützt gleichzeitig die Klimaanpassung.
- 7:03Speaker 0: Um diese Wärmewände zu beschleunigen, will die Kommission die Einführung eines Marktmechanismus für saubere Wärmeprüfen.
- 7:11Speaker 0: Dieser soll Anreize für einen steigenden Anteil von Wärmpumpen im Absatz der Hersteller schaffen.
- 7:17Speaker 0: Zudem ist ein Aktionsplan für Kühlung und Heizung im Gespräch um dem wachsenden Bedarf an effizienter Kühlungen gerecht zu werden.
- 7:26Speaker 0: Viele Wärmmepumpen können auch als Kühlgerät dienen.
- 7:31Speaker 0: Kommission will Strompreise senken.
- 7:34Speaker 0: Im Rahmen ihres Plans spricht die Behörde auch von der Senkung der Strompreise.
- 7:39Speaker 0: Wie diese Senkung erfolgen soll, verrät sie allerdings nicht.
- 7:43Speaker 0: Bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig will sie jedoch sicherstellen, dass die Strompreis für Haushalte das Zweifache der Gaspreise und für die Industrie das zweieinhalbfache der gaspreise nicht überschreiten.
- 7:55Speaker 0: Derzeit zahlen Haushalten in der EU im Durchschnitt rund zwei Komma sechs viermal so hohe Strom wie Gaspreis.
- 8:02Speaker 0: Während Gas rund elf Cent pro Kilowattstunde kostet, liegt der Preis für Strom bei rund neunundzwanzig Cent.
- 8:09Speaker 0: In Deutschland zahlen Bestandskunden im Schnitt sogar rund achtunddreißig Cent pro Kilo watt Stunde.
- 8:15Speaker 0: Da die Behörde jedoch keine konkrete Grenze für den Strompreis nennt, lässt sich das genannte Verhältnis theoretisch auch durch einen höheren Gaspreis erreichen.
- 8:26Speaker 0: Im Rahmen ihrer Preispolitik will die Kommission zudem EU-weit die steuerlichen Unterschiede zwischen Strom und Gas beseitigen.
- 8:35Speaker 0: Das soll Anreize für strombasierte Technologien wie Wärmepumpen, Elektrofahrzeuge und Batterien in ganz Europa schaffen.
- 8:43Speaker 0: Als weiteren Schritt möchte die EU-Kommission die bestehenden Subventionen für fossile Brennstoffe nach den Jahren.
- 8:52Speaker 0: Ebenso will sie die Mitgliedstaaten befähigen, die Netzentgelte für bestimmte Verbrauchergruppen und die Steuern für energieintensive Unternehmen zu senken.
- 9:02Speaker 0: Wie der höhere Strombedarf gedeckt werden soll?
- 9:06Speaker 0: Eine Steigerung der Anzahl von E-Fahrzeugen auf den Straßen, Wärmepumpen in den Heizungskellern und Elektroheizungen in der Industrie treibt den Strombedarf massiv nach oben.
- 9:18Speaker 0: Hierzu sieht die EU-Kommission insbesondere den weiteren Zubau der Erneuerbaren vor.
- 9:23Speaker 0: Laut dem EU-Energiekommissar Daniel Jürgensen sei auch die Kernenergie hierfür eine wichtige Ergänzung.
- 9:31Speaker 0: In einem Gastbeitrag im Handelsblatt erwähnte er, dass in Staaten mit Kernenergi die nächste Generation von Kernkraftwerken und Technologien entwickelt werden sollte – Die Kernkraft kann also bei der Decarbonisierung helfen und dient der Versorgungssicherheit.
- 9:47Speaker 0: Meere.
- 9:47Speaker 0: Staaten arbeiten aktuell an der Entwicklung kleiner modularer Reaktoren SMR.
- 9:55Speaker 0: Um die Elektrifizierung voranzutreiben, betont die EU-Behörde aber auch wie wichtig der Ausbau der Stromnetze ist – dieser müsse beschleunigt werden!
- 10:05Speaker 0: Durch die Energiewende und die Elektrifizierung der genannten Sektoren fließen deutlich höhere Ströme durch die Netze – und das nicht nur in eine sondern teilweise.
- 10:16Speaker 0: Das erfordert eine massive Steigerung der Netzkapazitäten, sprich es müssen zusätzliche und dickere Leitungen verlegt werden.
- 10:25Speaker 0: Die europäischen Stromnetze gehören zu den größten und zuverlässigsten der Welt – teilte die Kommission mit!
- 10:32Speaker 0: Allerdings gibt es lange Wartelisten für neue Anschlüsse und das bestehende Netz wird nicht so effizient genutzt wie es möglich wäre.
- 10:40Speaker 0: Diese Herausforderung begegnet die Kommision mit dem im vergangenen Jahr vorgeschlagenen Europäischen Netzpaket.
- 10:48Speaker 0: Die rasche Verabschiedung dieses Netzpaketes bis Ende des Jahres wird entscheidend dafür sein, dass Europa die Elektrifizierung beschleunigen kann – den Schalter
- 10:59Speaker 0: umlegen.".
- 11:01Speaker 0: Von der Leyen erklärte, von der Senkung der Strompreise bis hin zur Anpassung unseres CO-Zweimarktes an die sich wandelnden globalen Gegebenheiten ist dies Um den Übergang zur sauberer Energie auf Kurs zu halten, unserer Industrie Erleichterung zu verschaffen und die Decarbonisierung zu unterstützen.
- 11:27Speaker 0: Lasst uns den Schalter umlegen – ergänzte sie!